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Die "Hungarian Baja" gilt bereits seit Jahren als "Die" perfekte Alternative speziell für die Amateur-Szene, denn auch in Osteuropa boomen die FIA-freien Klassen. Das besondere an der Hungarian Baja ist neben der bekannt sehr guten Organisation die äusserst seltene Möglichkeit, sich mit einem Amateur-Fahrzeug mit den FIA-Boliden zu messen, denn auch 2010 zählt die Baja wieder zum FIA Baja Worldcup und zieht dementsprechend interessante Teams an. Die Baja ist offen für Motorräder, Quads, Autos und Trucks. Für die vierrädrige Fraktion gibt es die Klassen "FIA T1, T2, T4", "MNSZA T1, T2" (ungarische Meisterschaft Profis), "AMATEUR TH, TCH" (Amateurklasse nach ungarischem MNSZA-Reglement) und "AMATEUR OPEN" - wobei in der letzteren Klasse wie in der deutschen Meisterschaft GORM nur ein Mindestmass an Ausstattung vorgeschrieben ist. Ein Knüller sind für FIA-Verhältnisse erneut die Startpreise: Amateure können (bei Buchung bis Ende Juli) bereits für 780 Euro starten, bei den Motorrädern geht es ab 350 Euro los. Nach sechs Jahren in Veszprem nahe des Balaton-Sees wollte man in diesem Jahr eigentlich in Budapest starten - doch dies konnte leider nicht umgesetzt werden. Dennoch zieht man um: Eine neue Region südlich von Budapest bringt neue Strecken - und neue Herausforderungen für alle Teilnehmer. Besuchern und Teilnehmern der "Central Europe Rally" dürfte der neue Austragungsort "Inárcs" noch ein Begriff sein, hier fand damals die erste Etappe der Marathonrally statt. Dabei bleibt man keineswegs in einem kleinen Gelände wie bisher, nein, gleich 12 Dörfer sollen in die Rally involviert sein, knapp 500 Kilometer sollen so zusammenkommen (wobei die Amateure weniger Kilometer fahren als die FIA-Profis). Neu ist auch der Temin: Statt am dritten Wochenende im August setzt man nun mit dem 27.-29. August auf das letzte Wochenende des Monats. "Kurz: Strecken neu, Anspruch neu, Termin neu - aber die gute Organisation und der spezielle Spirit der Baja bleiben erhalten" erklärt die Organisation. Marathonrally.com wird deutsche Teams wie auch schon 2006-2008 bei der Anmeldung unterstützen. Bis zum 31. Juli gelten Frühbucherrabatte. Alle Informationen über die Rally, die Ausschreibung sowie eine Möglichkeit zur Online-Nennung finden Sie in englisch auf der offiziellen Webseite www.hungarianbaja.hu , alle erforderlichen Unterlagen können zudem per Email unter info@marathonrally.com angefordert werden. |





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Wer fährt wo? Schon seit längerer Zeit machen Gerüchte die Runde, das der ehemalige Dakar-Sieger Stéphane Peterhansel die Südamerika-Dakar 2011 hinter dem Lenkrad eines VW Race Touareg 3 bestreiten könnte. Doch vorerst bleibt es wohl bei der Gerüchteküche, denn auf der "Baja Spain Aragon" (FIA Baja Worldcup) wird Peterhansel am kommenden Wochenende wie auch sein Teamkollege Leonid Novitskiy wieder mit einem BMW antreten. Ohne BMW - aber dafür quasi "back to the roots" geht der Spanier Nani Roma an den Start: Statt mit einem X3CC setzt er mit der Startnummer 1 auf einen Mitsubishi Racing Lancer des französischen Teams JMB Stradale. Ob es bei einem Einmaleinsatz bleibt oder Roma weiter mit Mitsubishi fährt, war noch nicht zu erfahren. Weitere interessante Namen in Spanien: Die beiden Russen Bogdan Novitskiy und Boris Gadasin mit ihren Nissan/G-Force Proto, der Pole und momentan Führende in der Meisterschaft Krzysztof Holowczyc, Maurizio Traglio (Italien, Mitsubishi Pajero) und Tonnie van Deijne aus Holland (Ex-Werks Mitsubishi Pajero Evo). 66 Teilnehmer sind bei den Pkw genannt, dazu kommen 54 Motorräder und Quads. Einziger deutscher Starter ist Sascha Haarbach vom "La Bestia Racing Team", er geht mit einer KTM 510 EXC ins Rennen. |