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Einen Nennrekord melden aktuell die Veranstalter der "Breslau Polen 2012", die wieder traditionell am letzten Juni-Wochenende startet (30.06. bis 07.07.2012). "Wir haben binnen kurzer Zeit schon über 160 Anmeldungen von Rennfahrern aus 10 Ländern, darunter auch schon 25 Trucks. 2012 startet erstmals auch ein Teilnehmer aus Canada auf einem UTV Chironex Komodo 1000." Für die 2012er Ausgabe der legendären Breslau hatte man angekündigt, die Anzahl der maximalen Teilnehmer strenger zu regulieren. "Wir hatten 2011 über 300 Starter, obwohl bei 300 eigentlich Schluss sein sollte. 2010 waren es sogar 321. Das ist einfach zuviel für den gesamten Ablauf, Organisation und die Logistik. Deshalb haben wir beschlossen, dieses Jahr bei 250 Teilnehmern die Tore zu schliessen." Durch die schnelle Zahl an Nennungen weisen die Veranstalter zudem darauf hin, das die ersten 10 Plätze der jeweiligen Kategorie für die Vorjahressieger reserviert sind. "Das heisst, bei 250 Startplätzen müssen diejenigen, die mitfahren wollen aber noch nicht gemeldet sind, jetzt Vollgas mit der Anmeldung geben" so die Organisation. Eine Neuerung gibt es auch für die "Schlamm-freie" Cross Country Klasse. "Es war der Wunsch vieler Teilnehmer, diese Klasse auch bei der Breslau in Polen anzubieten. Nun das ist nicht ganz so einfach da die Gelände in Polen eher klein sind und eine normale Breslau parallel mit Cross Country Wertung kaum realisiert werden kann" berichtet die Orga. Aber es gibt auch gute Nachrichten für die "schnell-trockene" Truppe: "Wir einen guten Kompromiss gefunden und bieten die Cross Country Klasse für 3,5 Tage an. CC-Teilnehmer fahren in separater Wertung ab dem Marathontag bis zum Ziel der Rally in Deutschland. Nur mit Winde passierbare Stellen werden mit Roadbook umfahren." Die Nennungen sind offiziell noch bis zum 15. März 2012 geöffnet. Alle Informationen dazu sowie zur Rally finden Sie auf der offiziellen Webseite www.rally-breslau.com . |









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Nach fast einjähriger Vorarbeit und der "Mercedes Historical Trio"-Premiere 2011 ist es nun soweit: Parallel zur deutschen Tunesien-Sahararally "El Chott" 2012 wird es eine "Classic-Rally" geben. Diese Veranstaltung richtet sich an Old- und Youngtimer vergangener Rally- und Marathonrally-Zeiten - und wird keine Reise- oder Gleichmässigkeits-Veranstaltung, sondern eine vollwertige Rally sein. Verantwortlich dafür ist das Wüsten-, Rally- und Abenteuerreise-erfahrene "Teambuctou Team" um Uta Baier und Uwe "Säb" Ziegler, vielen auch noch als Partner der deutschen Rally-Lady Andrea Mayer bekannt. In enger Zusammenarbeit mit der El Chott Organisation wird ein Event organisiert, auf dem Fahrzeuge starten können, für die europäische Oldtimer-Rallys entweder zu langweilig, ´langsam´ oder Asphalt-lastig sind. Ausgeschrieben wird die Teambuctou-Classic by ElChott für folgende Fahrzeugklassen: V1: Fahrzeuge 2×4, Baujahre 1955 - 1975 V2: Fahrzeuge 2×4, Baujahre 1976 - 1992 V3: Fahrzeuge 4×4, Baujahre 1955 - 1992 "Wer bereits einmal von der El Chott gehört hat wird sich sicher fragen, wie z.B. ein ´Audi Ur-Quattro´ die Dünen zwischen Ksar Ghilane und dem Tembaine bewältigen soll - natürlich überhaupt nicht" berichtet Uta Baier von Teambuctou. "Die Classic-Strecken sind abweichend von den El Chott-Prüfungen für ´normale´ Rallyfahzeuge auch ohne ´Hillclimbing-Ambitionen´ konzipiert. Die ausgewählten Schotter- und Sandpisten werden trotzdem einen Ausblick auf atemberaubende Landschaften ermöglichen." Eigens für die Classic-Rally wurde eine neue Webseite eingerichtet, die Sie unter www.teambuctou-classic.de/rallye/index.html erreichen. Die El Chott Rally selbst finden Sie unter www.elchott.com . Die Rally selbst wird 2012 zudem neben "Daktec" durch das neue Serviceteam von "Desertmoto" begleitet. Diese bieten einen speziellen Enduro Service an, dessen Angebot vom Gepäcktransport über Motorrad-, Quad- und Ersatzteil-Transport bis hin zum "Fullservice" für Bikes und deren Fahrer reicht. Auch Fahrzeugabholungen in Deutschland und den Nachbarländern können organisiert werden. Gegen ein entsprechendes Entgeld stehen dann offroaderfahrene Motorrad-Mechaniker, ein voll ausgerüsteter Werkstatt-Truck und ein gut sortiertes Ersatzteillager für die gängigen Motorrad-Marken und -Modelle zur Verfügung. Details zum Angebot gibt es unter www.desertmoto.de . Für Pkw-Kunden steht weiterhin der wahlweise bis zum "Full"-buchbare Service von www.daktec.de zur Verfügung. |











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Von Jens Riedel: "Coole Farbe", entfuhr es dem 7-jährigen Sohn spontan. Und auch der Nachbar interessierte sich zu allererst für die Lackierung und nicht für die Marke. Zumindest eines scheint Ssangyong bei der Rückkehr auf den deutschen Markt also richtig gemacht zu haben. "Vitamin Red" nennt sich der Metallic-Farbton, der irgendwo zwischen Orange, Rot und leichtem Rostbraun angesiedelt ist und unseren Korando schmückte. Das Kompakt-SUV darf sich zudem rühmen, nicht eine der berüchtigten Designsünden der Marke zu sein. Gute Voraussetzungen also für den Neuanfang? Ssangyong hat aus der Vergangenheit gelernt und den Korando auf den europäischen Geschmack zugeschnitten. Schützenhilfe kam aus Italien. Die Karosserie gestaltete Giugiaro. Herausgekommen ist eine stimmige Mischung aus dynamischem und robustem Stil. Der Korando tritt bullig auf. Er steht recht hoch und zeigt eine ausgeprägte Schulterlinie, die in einem recht muskulösen Heck mit betont ausgestellten Kotflügeln ausläuft. Von vorne gibt sich der Koreaner mit viel Chrom und dem grossen Kühlergrill mit Maschenstruktur eher als Sportler. Einzige Motorisierung für den Korando ist ein 2,0-Liter-Common-Rail-Turbodiesel. Der zeigt eine leichte Anfahrschwäche, hat mit seinen immerhin 129 kW / 175 PS aber ansonsten leichtes Spiel mit dem 1,75 Tonnen schweren Ssangyong. Um die Leistung abzurufen, verlangt der Vierzylinder jedoch nach Drehzahl. Ab etwa 1750 Undrehungen in der Minute sprintet der Korando aber recht munter los. Akustisch handelt es sich um einen Diesel alter Schule, der sein Arbeitsprinzip nicht verleugnet. Nach innen ist das Triebwerk aber ausreichend abgeschirmt. Die Lenkung ist in der Mittellage etwas gefühllos, arbeitet ansonsten aber zielgenau. Abrollkomfort und Federung des Korando überzeugen ebenfalls. Er erfreut auch bei Höchstgeschwindigkeit durch seine Fahrstabilität, allerdings wird es ab etwa 160 km/h spürbar lauter. Die Sechs-Gang-Schaltung arbeitet ordentlich, nur der erste Gang zeigt sich bei noch kaltem Motor ein wenig hakelig. Das Allradsystem des wahlweise auch mit Frontantrieb erhältlichen Korando schickt seine Kraft erst bei Traktionsverlust auch an die Hinterachse. Bis zu einer Geschwindigkeit von 40 km/h steht auch eine Sperre zur Verfügung. Als Normverbrauch nennt Ssangyong 6,4 Liter auf 100 Kilometer. Wer dorthin will, darf der Drehzahlfreude des Motors nicht erliegen. Wir kamen auf 8,7 Liter. Bei der Innenraumgestaltung herrscht eher zweckmässige Sachlichkeit. Der harte Kunststoff ist hervorragend kaschiert und hinterlässt einen angenehmen Eindruck. Die beiden klassisch-elegant gestalteten Rundanzeigen wirken schon ein wenig verloren in dem grossen Instrumententräger. Die Verarbeitung ist ordentlich, und das Interieur weiss durch seine Zurückhaltung zu gefallen. Auch das Lenkrad präsentiert sich mit lediglich vier Bedientasten aufgeräumt. Lediglich der Scheibenwischerhebel ist etwas überfrachtet. Seine Funktionen sind nicht auf Anhieb verständlich. Eine ungewohnte, aber gute Lösung wurde hingegen für die Taste des Bordcomputers gefunden. Sie findet sich rechts in der Mittelkonsole zwischen Audiosystem und Klimaanlage. Von dort aus lässt sich der BC sicher und einfach bedienen. Die Hinterbänkler finden sehr viel Beinfreiheit und verstellbare Rückenlehnen vor. Allerdings sind die Sitze recht niedrig. Vorbildlich gelöst ist dafür die Erweiterungsmöglichkeit des Kofferraums. Die geteilte Rücksitzbank lässt sich mit einem Griff auch von hinten umklappen und faltet sich dank absenkender Sitzfläche zu einer vollkommen ebenen Ladefläche zusammen. Wer noch mehr verstauen muss, der darf bis zu zwei Tonnen schwere Anhänger ziehen. Trotz der kompakten Masse und einer Fahrzeuglänge von 4,41 Metern ist der Korando leider nicht sonderlich einparkfreundlich. Da sind zum einen der relativ lange vordere Überhang und die flach abfallende Motorhaube, zum anderen die mächtige fensterlose C-Säule sowie das schmale Heckfenster. Während hinten Parksensoren helfen, kann vorne nur geraten werden, wie weit vor der Front noch Platz ist. Schon die Basisversion Crystal bringt der Korando vielerlei Annehmlichkeiten von der Klimaanlage über Bluetooth-Schnittstelle bis zur Geschwindigkeitsregelanlage mit. Letztere bietet auch eine Eco-Funktion für sanftere Beschleunigung und damit wirtschaftlicheres Fahren. Die Topversion Sapphire bietet unter anderem zusätzlich 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, Lederausstattung, abgedunkelte hintere Scheiben, eine Sitzheizung auch hinten und elektrisch anklappbare Aussenspiegel. Mit dem Korando bietet Ssangyong ein gut ausgestattetes Auto mit viel Platz zu einem attraktiven Basispreis von 22.990 Euro für den Fronttriebler an. Die Zeichen für ein erfolgreiches Comeback stehen also nicht schlecht. Jetzt muss die Marke hierzulande nur wieder etwas bekannter werden. Das Vitaminrot dürfte da sicherlich helfen. Technische Daten Ssangyong Korando 2,0 4WD Länge x Breite x Höhe (in m): 4,41 x 1,83 x 1,71 Motor: Turbodiesel, 1998 ccm Leistung: 129 kW / 175 PS bei 4000 U/min Max. Drehmoment: 360 Nm bei 2000 - 3000 U/min Verbrauch (nach EU-Norm): 6,4 Liter CO2-Emissionen: 169 g/km (Euro 5) Beschleunigung auf 100 km/h: 10,0 Sekunden Höchstgeschwindigkeit: 179 km/h Leergewicht / Zuladung: 1747 kg / 513 kg Laderaum: 486 - 1312 Liter Max. Anhängelast: 2000 kg Wendekreis: 10,9 m Basispreis: 26.490 Euro |
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Mit einer neuen Initiative will die EU-Kommission den Autolärm verringern. Vorgesehen ist, die Fahrzeuggeräusche um ein Viertel zu reduzieren und die Maximallautstärke von Pkw innerhalb sieben Jahren von 74 auf 68 Dezibel zu senken, berichtet die „Wirtschaftswoche“. Im Auge hat die Behörde dabei vor allem Sportwagenhersteller. Sie sollen ihre Modelle deutlich leiser machen. Allerdings ist für sie eine Sonderregel geplant. Liegt das Leistungsgewicht bei über 150 Kilowatt je Tonne, sind bis zu 69 Dezibel zulässig. Nach Angaben des Verbandes der deutschen Automobilindustrie würde dies für fünf Prozent der in Europa angebotenen Sportwagenmodelle gelten. In Deutschland hält sich die Begeisterung über den Vorschlag in Grenzen. Einige Automobilhersteller stören sich an den Werten und das Bundesverkehrsministerium ist verärgert, da die Bundesregierung erst im Sommer einen eigenen Vorschlag zur weltweiten Lärmbekämpfung bei der Wirtschaftskommission für Europa (ECE) der Vereinten Nationen eingebracht habe. Ein erneuter Vorschlag, diesmal auf europäischer Ebene, mache nach Ansicht des Ministeriums wenig Sinn. |