PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Volkswagen mit Sainz und Vatanen zur UAE Desert Challenge


Touareg V
11.10.2006, 19:10
Volkswagen mit Sainz und Vatanen zur UAE Desert Challenge

11. Oktober 2006. Das Werksteam von Volkswagen startet mit zwei Race Touareg 2 bei der UAE Desert Challenge (5. bis 10. November), dem Finale des FIA Marathon-Rallye-Weltcups in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Zum Einsatz kommen Carlos Sainz/Michel Périn (Spanien/Frankreich) sowie der im September verpflichtete Volkswagen Ari Vatanen (Finnland) mit seiner italienischen Beifahrerin Fabrizia Pons.

http://www.auto-reporter.net/rep_imgdetail/13745.jpg

Volkswagen mit Sainz und Vatanen zur UAE Desert Challenge. Foto: Auto-Reporter/Volkswagen

Nach dem Prolog in Dubai und dem eigentlichen Start in Abu Dhabi stehen zwischen dem 5. und 10. November 2006 in der Sandwüste der Vereinigten Arabischen Emirate fünf Etappen über 1520 Wertungs-Kilometer auf dem Programm. Nach insgesamt 2443 Kilometern werden die Teams am Freitag, 10. November 2006, in Dubai im Ziel erwartet.

Quelle (http://www.auto-reporter.net/artikel.las?artikel=17350)

Gruss Ruedi

Touareg V
27.10.2006, 15:27
UAE Desert Challenge: Der neue Dreikampf der Grossen in Dubai

Eigentlich sollte Jutta Kleinschmidt ihr Debut im X-Raid BMW X3CC gemeinsam mit ihrer Beifahrerin Tina Thorner schon auf der Pharaons Rally in Ägypten haben, doch technische Probleme verhinderten den Start und so trat X-Raid "nur" mit zwei Kunden-X5CC mit dem Spanier Jose-Luis Monterde und dem Brasilianer Paulo Nobre an.

Doch eine Wüstenrally vor der Dakar muss zum testen her - schliesslich hat Kleinschmidt in diesem Jahr noch an keiner Rally (ausser der Dakar für Volkswagen) teilgenommen und konnte sich so bisher auch nicht mit der Konkurrenz messen. Es bleibt also nur noch die UAE Desert Challenge in Dubai. Auch wenn die Emiraten-Rally kaum die guten Dakar-Testmöglichkeiten wie die Pharaons bietet, so kann sich das Deutsch-Schwedische Damenduo nun zumindest in den Dünen mit den Konkurrenten messen.

Mit insgesamt vier Fahrzeugen wird X-Raid in Dubai antreten. Neben Jutta Kleinschmidt startet auch der Qatarische "Haudegen" Nasser Al Attiyah mit einem neu konfigurierten BMW X3CC, dazu kommen wie in Ägypten die X5CC-Kunden Monterde und Nobre. Auch Volkswagen und Mitsubishi schicken einige Fahrzeuge ins Rennen - das besondere Augenmerk gilt hier vor allem den neuen Mitsubishi Pajero EVO MPR13, die als "Wunderwaffe" gelten sollen.

Volkswagen startet mit drei Race-Touareg, erstmals mit dabei ist der Finne Ari Vatanen, der gemeinsam mit Jutta Kleinschmidt´s Ex-Beifahrerin Fabrizia Pons startet. Im zweiten Race-Touareg startet der Spanier Carlos Sainz gemeinsam mit dem Franzosen Michel Périn, der dritte Race-Touareg wird als Semi-Fahrzeug vom Team Lagos eingesetzt und von Carlos Sousa und seinem deutschen Beifahrer Andreas Schulz pilotiert.

Auch wenn der Race-Touareg optisch und offiziell dem neuen Mitsubishi EVO unterlegen sein dürfte, munkelt man hinter vorgehaltener Hand, das man auch in Wolfsburg in den vergangenen Monaten nicht untätig war. "Wir konnten einige Tests von Volkswagen beobachten" berichtet ein Mitglied eines Wettbewerber-Teams, "anscheinend wurde viel unter der Haube verändert, die Zeiten der Race-Touareg sind sehr interessant".

Vor allem die Neuentwicklung Mitsubishis könnte für Spannung sorgen. Sind die neuen EVOs wirklich so gut wie alle behaupten? Oder kann die Japan-Frankreich-Connection (die Rally-Mitsubishi werden jetzt in Frankreich gebaut) einfach nur am besten mit den Säbeln rasseln? "Der neue MPR13 ist das beste Rallyauto, das ich je gefahren habe" berichten die Mitsubishi-Werkspiloten Stephane Peterhansel und Luc Alphand übereinstimmend. Der Schwerpunkt ist niedriger, das Handling angeblich wesentlich besser. "Der fährt sich wie ein WRC-Auto" so Peterhansel. Mitsubishi wird in Dubai mit Luc Alphand, Stephane Peterhansel und Hiroshi Masuoka dabei sein.

Der Wettkampf zwischen den "Grossen Drei" ist also eröffnet - zudem Nissan (Dessoude, Promotech, Technosport und Techport Hungary) nicht starten wird. Und dennoch gibt es da zwei Gesellen, die alles versuchen werden, um an den "Grossen" dranbleiben zu können: FIA Marathonrally Worldcup Sieger 2006 Sergej Shmakov tritt mit seinem wuchtigen ZIL-Buggy an - der sich bereits auf der Pharaons mit einem Gesamtsieg bestens bewährte. Dazu kommt Jean-Louis Schlesser, der es aber in der Vergangenheit kaum noch schaffte, in altbekannter Tradition mit dem Werksteams mitzuhalten - doch die grossen Dünen liegen dem Franzosen.

Last but not Least gibt es neben zahlreichen privaten und regionalen Startern noch zwei "besonders Grosse", die auch an vorderster Front eine Rolle spielen dürften: Der russische Truckbauer Kamaz hat sich mit zwei seiner besonderen Rallytrucks und sechs besonders harten Insassen in den Emiraten angekündigt.


Quelle und Bilder (http://news.marathonrally.com/index.5138.0.html#5748)

Gruss Ruedi

Touareg V
27.10.2006, 16:31
UAE Desert Challenge: Andrea Mayer startet mit einem Aixam Mega

Es könnte das "Duell der Deutschen Wüstenköniginnen" werden: In Dubai werden die Deutsch-Monegassin Jutta Kleinschmidt und die Ex-Mitsubishi Werkspilotin Andrea Mayer erstmals seit langer Zeit wieder als Konkurrentinnen aufeinander treffen. Während Kleinschmidt nach ihrem Dakar-Sieg als erste Frau 2002 von der Presse zur "Wüstenkönigin" tituliert wurde, galt Andrea Mayer in ihrer Zeit bei Mitsubishi als "Die neue Wüstenkönigin".

Während Kleinschmidt nun ihr mit Spannung erwartetes Debut mit ihrem X-Raid BMW X3CC gibt, begibt sich Andrea Mayer auf experimentelle Pfade "Back to the Roots". Gemeinsam mit marathonrally.com Mitarbeiter Jörg Sand startet Mayer nach diversen Einsätzen im KOS Kumho Buggy in Dubai mit einem Aixam Mega - einem französischen Kleinserienfahrzeug, das im Motorsport in der Vergangenheit bereits grosse Kapitel schrieb.

Aixam Mega baut seit 1983 Kleinstfahrzeuge, die mit einem Mofa-Führerschein gefahren werden dürfen. Aus einem solchem Kleinstwagen entstand Anfang der 90er Jahre der "Mega", ein Stadtflitzer, im Form und Grösse vergleichbar mit einem britischen Austin Metro. Um den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erweitern stieg Aixam Mega 1990 in den in Frankreich beliebten "Eisrennsport" ein und schrieb hier bis ins Jahr 2000 grosse Erfolge. Grosse Namen fuhren damals Mega und drifteten wir wilde Hummeln durch die Eiskanäle: Stephane Peterhansel, Luc Alphand, Alexandre Debanne, Philippe Gache und sogar Jean Alesi.

1999 entwickelte Aixam speziell für die Dakar den "Mega Desert", ein Rallyauto, das seiner Zeit weit voraus war. So baute der Mega Desert auf einem Gitterrohrrahmen auf und wurde mit einer Kohlefaserkarosserie verkleidet. Als Motor diente ein Mitsubishi 3,5-Liter V6 aus eine Pajero, auch Getriebe und Achsen wurden von Mitsubishi übernommen. Revolutionär war vor allem das Fahrwerk des Dakar-Mega - kein Mitsubishi oder Nissan konnte hier mithalten.

Kein Geringerer als der mehrfache Dakar-Sieger Stephane Peterhansel pilotierte den Dakar-Mega im Jahr 2000 auf der legendären Wüstenrally und lieferte sich ein heisses Duell mit Jean-Louis Schlesser, damals noch im Renault Megane Pickup. Bei seinem ersten Einsatz schaffte es der Mega gleich auf Platz zwei. Es folgten noch ein Start auf der Orpi Maroc (Platz 4) sowie auf der UAE Desert Challenge (Platz 7) im gleichen Jahr, dann stieg Aixam Mega wieder aus dem Rallyraid-Sport aus - zu hoch waren die Kosten.

Nach nunmehr sechs Jahren haben Andrea Mayer und Jörg Sand den Mega mit Hilfe Stephane Peterhansels wieder aus dem Museum zurück auf die Pisten geholt - und erste Tests bestätigen: Der mit neuen Kumho-Reifen ausgestattete Mega ist nicht nur top in Form, sondern auch noch konkurrenzfähig.

Und so werden auf der UAE Desert Challenge 2006 nicht nur zwei deutsche Wüstenladies, sondern auch zwei spezielle Kompakte aufeinandertreffen: Ein Hightech X-Raid BMW X3CC gegen einen 2000er Mega aus dem Museum - in Zeiten modernster Entwicklungsstufen quasi ein Kampf "Urenkel gegen Uropa".


Quelle und Bilder (http://news.marathonrally.com/index.5139.0.html#5749)

Gruss Ruedi

Touareg V
01.11.2006, 12:49
UAE Desert Challenge: Dakar-Generalprobe für Volkswagen rund um Dubai

Hitze, hohe Dünen und Wüste erwarten das Werksteam von Volkswagen bei der Generalprobe vor dem Start der Dakar. Bei der UAE Desert Challenge vom 5. bis 10. November in den Vereinigten Arabischen Emiraten starten die Volkswagen Werkspiloten Ari Vatanen/Fabrizia Pons (Finnland/Italien) und Carlos Sainz/Michel Périn (Spanien/Frankreich) mit zwei Volkswagen Race Touareg 2. In der unendlichen Sandwüste trifft Volkswagen auch auf das Mitsubishi-Werksteam, das mit den drei Dakar-Siegern Luc Alphand, Stéphane Peterhansel und Hiroshi Masuoka antritt.

"Für uns ist diese Rally nicht zuletzt durch den Wettbewerb mit unseren stärksten Konkurrenten eine letzte wichtige Standortbestimmung vor dem Start der Dakar am 6. Januar in Lissabon", erklärt Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. "Zugleich ist diese Veranstaltung aber auch für die Fahrer und die gesamte Mannschaft von Volkswagen ein gutes Warm-up, denn sie bietet teilweise die gleichen Bedingungen, die uns auch in den Sanddünen Mauretaniens erwarten."

Hoch motiviert startet der Volkswagen Neuzugang Ari Vatanen zu seiner ersten Rally im Volkswagen Race Touareg 2. "Meine Beifahrerin Fabrizia Pons und ich hoffen, unseren Einstand im Team von Volkswagen mit einem guten Ergebnis zu feiern. Doch für uns geht es auch darum, dass Auto, Team, Copilot und natürlich ich als Fahrer gut für die Dakar vorbereitet sind", erklärt Vatanen. Der Finne gewann im Jahr 1997 die UAE Desert Challenge. "Dies ist eine Rally, die ich sehr liebe. Dubai ist ein faszinierender Wirtschaftsstandort. Uns erwartet ein echtes Kontrastprogramm, wenn wir nach dem Start vor der glitzernden Hochhauskulisse in der völligen Einsamkeit der Wüste unterwegs sind."

Fabrizia Pons freut sich auf ihren ersten Wüsten-Einsatz mit Ari Vatanen seit elf Jahren. "Ich bin davon überzeugt, dass wir auf Anhieb wieder gut zusammen arbeiten werden", erklärt die Profi-Copilotin, die bereits 2004 an der Seite von Jutta Kleinschmidt bei der UAE Desert Challenge startete. "Damals fand die Rally einige Wochen früher statt und es war sehr heiss. Ich hoffe, dass die Temperaturen im November etwas erträglicher sind. Diese Rally ist gut organisiert, und zum Start kommen immer viele begeisterte Fans."


Quelle und weiter lesen (http://news.marathonrally.com/index.5153.0.html#5764)

Gruss Ruedi

Touareg V
02.11.2006, 14:40
Mitsubishi mit nur einem neuen Pajero in Dubai


Nur Vorjahressieger Stéphane Peterhansel wird beim Marathon-Weltcup-Finale in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit dem brandneuen Pajero Evolution MPR13 antreten. Seine Teamkollegen Luc Alphand und Hiroshi Masouka fahren den Vorgänger MPR12."Das Terrain in der arabischen Wüste ist ideal, um den MPR13 zu testen und ihn mit dem MPR12 zu vergleichen”, sagte Teamchef Dominique Serieys. Auch das Volkswagen-Werksteam schickt einen neuen und einen alten, allerdings überarbeiteten Touareg in die Emirate.

Im Vergleich zum MPR12 wurde der neue "Evo" in den Bereichen Fahrwerk, Kühlung, Gewichtsverteilung und Raumökonomie verbessert. "Das Auto ist sehr fahrstabil und lässt sich präzise lenken", lobt beispielsweise Stéphane Peterhansel.

Der Vorjahressieger wird den MPR13 zusammen mit Beifahrer Jean-Paul Cottret bei der UAE Desert Challenge fahren. Sollte er seinen Vorjahreserfolg wiederholen, wäre er mit dann sechs Siegen alleiniger Rekordhalter. Bisher teilt sich Peterhansel die Bestmarke mit Jean-Louis Schlesser, allerdings hat Schlesser alle Siege mit dem Auto errungen, während Peterhansel auch auf zwei Rädern erfolgreich war.

Die aktuelle Auflage der seit 16 Jahren ausgefahrenen UAE Desert Challenge startet am 6. November im Emirat Abu Dhabi und führt über fünf Etappen nach Dubai. Es müssen sechs Prüfungen mit 2.443 Kilometern bewältigt werden.


Quelle (http://www.rallye1.de/web/marathon/artikel.php?newsID=7239&sid=)

Gruss Ruedi

Touareg V
03.11.2006, 14:36
Mitsubishi UAE Desert Challenge

Mitsubishi im Marathon-Rallye-Sport, UAE Desert Challenge (6.–10. Nov. 2006)
Mitsubishi mit drei Dakar-Siegern beim Weltcup-Finale

* Alphand, Peterhansel und Masuoka starten bei UAE Desert Challenge
* Wettkampf-Debüt des neuen Pajero Evolution MPR 13

Mitsubishi reist mit einem hochkarätigen Fahrerkader zum Finale des Marathon-Rallye-Weltcups in die Vereinigten Arabischen Emirate: Mit Luc Alphand, Hiroshi Masuoka und Stéphane Peterhansel treten die Dakar-Sieger der letzten fünf Jahre bei der UAE Desert Challenge an. Die fünftägige Wüstenrallye ist als Saisonabschluss traditionell die letzte Testmöglichkeit unter Wettbewerbsbedingungen für die berühmte „Dakar“ (6. bis 21. Januar 2007).

Daher trifft Mitsubishi in dem 46-köpfigen Starterfeld auf sehr starke Gegner, darunter nicht weniger als acht weitere Werks- oder werksunterstützte Fahrzeuge wie Volkswagen (u.a. mit Carlos Sainz und Ari Vatanen), BMW (u.a. mit Jutta Kleinschmidt) und Schlesser (Jean-Louis Schlesser) sowie schnelle Privatiers wie die Deutsche Andrea Mayer (Mega Desert) und Weltcup-Sieger Sergey Shmakov (Zil Buggy).

Als Vorjahressieger stellt sich Mitsubishi der Herausforderung gut gerüstet. Das im französischen Pont-de-Vaux ansässige Werksteam feiert nach 11.000 Testkilometern das Wettkampf-Debüt des neuen Pajero Evolution. Das intern MPR13 genannte Modell basiert auf der neuen, Anfang 2007 in den Markt kommenden Pajero Serien-Version. Im Vergleich zum MPR12 wurde der neue „Evo“ in den Bereichen Fahrwerk, Kühlung, Gewichtsverteilung und Raumökonomie verbessert.

Luc Alphand/Gilles Picard und Hiroshi Masuoka/Pascal Maimon treten hingegen mit dem Vorgänger MPR12 an, mit dem Alphand im Januar die Dakar 2006 gewonnen hat. Nani Roma und sein neuer Copilot Lucas Cruz werden dann im Anschluss an die Rallye dazu stoßen, um zusammen mit den Teamkollegen weitere Tests zu absolvieren. „Das Terrain in der arabischen Wüste ist ideal, um den MPR13 zu testen und ihn mit dem MPR12 zu vergleichen”, erklärt Teamchef Dominique Serieys.

Die aktuelle Auflage der seit 16 Jahren ausgefahrenen UAE Desert Challenge startet am 6. November im Emirat Abu Dhabi und führt über fünf Etappen nach Dubai. Es müssen sechs Prüfungen mit 2.443 Kilometern bewältigt werden.


Quelle (http://www.4x4news.de/newscenter/post/4x4_news/1798/Mitsubishi-UAE-Desert-Challenge)

Gruss Ruedi

Touareg V
05.11.2006, 12:31
Technische Abnahme Bilder (http://news.marathonrally.com/index.5172.0.html#5772)

Technische Abnahme Bilder (http://news.marathonrally.com/index.5173.0.html#5773)

Technische Abnahme Bilder (http://news.marathonrally.com/index.5174.0.html#5774)

Gruss Ruedi

Touareg V
05.11.2006, 17:14
UAE Desert Challenge: Auftakt für Volkswagen Piloten nach Wunsch

Die Volkswagen Werkspiloten Ari Vatanen/Fabrizia Pons (FIN/I) und Carlos Sainz/Michel Périn (E/F) beendeten den zwei Kilometer langen Prolog zum Auftakt der UAE Desert Challenge mit ihren beiden Race Touareg 2 auf den Plätzen sieben und zwölf.

Auf der Zuschauerprüfung, die auf einer eigens für die Rally gebauten Offroad-Strecke unweit des neuen Wahrzeichens Burj Al Arab ausgetragen wurde, glänzte der Portugiese Carlos Sousa zusammen mit seinem deutschen Beifahrer Andreas Schulz in einem Race Touareg des Team Lagos, eingesetzt vom Volkswagen Semi-Werksteam Phoenix Sport, mit dem dritten Gesamtrang. "Wir sind zufrieden, denn heute konnte man nicht viel gewinnen, sondern viel verlieren" berichtet Sousa. "Auf der sehr engen Prüfung kam es darauf an, keine Fehler zu machen und das Fahrzeug nicht zu beschädigen. Die drittbeste Zeit ist ein guter Start, denn der Prolog zählt bereits zur Gesamtwertung" so der Portugiese.

"Es war eine kurze und recht schwierige Prüfung mit einer grossen Zuschauerkulisse" berichtet der Spanier Carlos Sainz. "Da hier das Starterfeld in umgekehrter Reihenfolge auf die Strecke ging, war der Boden sehr tief ausgefahren und hatte tiefe Rillen. Wir sind den Prolog langsam angegangen, denn der heutige Tag entscheidet über die Startreihenfolge am Montag. Und wir wollten keinesfalls als erstes Team starten."

Erstmals in einem Race-Touareg unterwegs war die finnische Rally-Legende Ari Vatanen: "Mitten in Dubai eine Zuschauerprüfung zu fahren, ist ein stimmungsvoller Start in die Rally. Der Prolog war allerdings nur ein kleines Warm-up. Denn die eigentliche Rally beginnt erst am Montag mit der ersten Wüsten-Etappe. Ich freue mich auf das erste Teilstück, denn nach unseren intensiven Tests habe ich erstmals die Gelegenheit, den Race Touareg im Wettbewerb zu fahren."

Zufrieden zeigte sich am Abend Motorsport-Direktor Kris Nissen: "Der Prolog war für uns ein Auftakt nach Wunsch, denn alle drei Volkwagen Race Touareg sind problemlos gelaufen. Doch eine zwei Kilometer lange Prüfung ist keine Standortbestimmung. Wir wollten auf keinen Fall am Montag die erste Wüsten-Etappe eröffnen, was uns mit unserer Taktik beim Prolog gelungen ist. Jetzt hat ein anderes Team die Ehre der ersten Startposition" so der Däne.

Am Montagmorgen wird die UAE Desert Challenge mit der ersten Wüsten-Etappe fortgesetzt, die vom Scheichtum Abu Dhabi über 284 gewertete Kilometer ins Wüstenbiwak nach Moreeb führt. Bis zum Freitag, 10. November, stehen weitere vier Wertungstage in der Sandwüste auf dem Programm, bevor die Teams im Yachthafen von Dubai im Ziel erwartet werden.


Quelle (http://news.marathonrally.com/index.5185.0.html#5785)

Bilder (http://news.marathonrally.com/index.5186.0.html#5786)

Gruss Ruedi

Touareg V
06.11.2006, 08:46
UAE Desert Challenge: Andrea Mayer beste Deutsche nach Prolog

Mit einem knapp 2,5 Kilometer langen Prolog startete heute die UAE Desert Challenge 2006 vor dem Burj Al Arab Hotel in Dubai. Die Teilnehmer wurden dabei rückwärts, also beginnend mit der grössten Startnummer, ins Rennen geschickt - eine Chance vor allem für die Teilnehmer im hinteren Starterfeld.

Auf einem Baustellengelände hatten die Veranstalter in einem Strand-ähnlichen Sandgebiet einen Zickzack-Rundkurs abgesteckt - dabei machte vor allem der Sand zahlreichen Teilnehmern zu schaffen. Obwohl Wasserwagen den butterweichen Sand kurz vor dem Start durchtränkten, bildeten sich schnell tiefe Furchen. Vor allem die zweirad-angetriebenen Buggys hatten hier zu kämpfen, Jean-Louis Schlesser im Ford-Buggy holte sich prompt einen vorderen Reifen von der Felge.

Zum Prolog gab es dann auch gleich zwei Überraschungen: Als Bester konnte der Südafrikanische ABSA-Spezialist Mark Corbett mit seinem Nissan Navara Pickup den Parcours mit drei Hundertstel-Sekunden Vorsprung vor Mitsubishi-Pilot Luc Alphand und 1,5 Sekunden vor dem besten VW Race Touareg mit Carlos Sousa bewältigen.

Die zweite Überraschung waren heute Andrea Mayer und marathonrally.com Redakteur Jörg Sand, die mit ihrem Mega auf Platz 5 über die Ziellinie kamen und somit das beste Deutsche Team sind. "Es war für uns sehr überraschend" berichtet Jörg Sand am Abend, "Andrea war kurz nach dem Prolog noch der Überzeugung, heute nicht besonders schnell gewesen zu sein". Beim deutsch-französischen Mega-Team, gesponsert von Kumho Tires, ist die Stimmung entsprechend gut: "Das Auto läuft klasse, auch bei der Technischen Abnahme hatten wir keinerlei Probleme. Allerdings wird die heutige Nacht kurz, bis zum späten Abend müssen wir das Roadbook vorbereiten, morgen geht es dann sehr früh nach Abu Dhabi zum Start in die erste Etappe" so Copilot Sand.

Die "grossen" Teams gingen es heute allgemein verhalten an. Bei Mitsubishi lagen die "alten" Pajero Evolution von Luc Alphand (Platz 2) und Hiroshi Masuoka (Platz 4) noch vor dem einzigen neuen MPR13, gesteuert von Stephane Peterhansel - er kam hinter Andrea Mayer an sechster Position ins Ziel.

Bei Volkswagen erzielten Carlos Sousa und sein deutscher Beifahrer Andreas Schulz im privat eingesetzten Lagos-Race Touareg mit Platz 3 das beste Ergebnis, die beiden Werks-Touaregs folgen auf Platz 7 (Ari Vatanen/Fabrizia Pons) und Platz 12 (Carlos Sainz/Michel Périn), lesen Sie hierzu bitte auch den gesonderten Bericht.

Mit Spannung wurde der erste Start von Jutta Kleinschmidt im X-Raid BMW X3CC erwartet - doch die Deutsch-Monegassin ging es heute ebenfalls ruhiger an und kam mit ihrer neuen Beifahrerin Tina Thörner auf Platz 15. "Ich bin sehr von dem Fahrzeug und vom X-Raid Team beeindruckt" berichtete Kleinschmidt nach dem Rennen. "Sven Quandt hat beiweitem nicht die Ressourcen der grossen Teams zur Verfügung, macht dies mit sehr effizienter Arbeit und guter Organisation aber wieder wett. Ich kann mir gut vorstellen, das wir die anderen Teams auf dieser Rally noch überraschen könnten".

Die beiden privat eingesetzten BMW X-Raid X5CC des Brasilianers Paulo Nobre und des Spaniers José-Luis Monterde kamen mit Platz 13 und 14 sogar noch vor Jutta Kleinschmidt ins Ziel. Bester Pilot bei X-Raid war Nasser Al Attiyah, der es auf Platz 8 der Tageswertung schaffte. "Heute war kein Tag, um ein Risiko einzugehen" berichtet der smarte Pilot. "Dies ist eine kurze Rally und meine Strategie ist, in den Dünen zu überzeugen - und vielleicht zu gewinnen. Der X3CC ist aus meiner Sicht mehr als Siegfähig, morgen sehen wir mehr" so der Qatari, der sich nach der UAE Desert Challenge direkt auf den Weg nach Neuseeland zu einer WRC-Rally macht.

Der rote Fast&Speed Buggy von Sandro Wallenwein und Dr. Schünemann schaffte es heute im Prolog mit 3:17 Minuten auf Platz 20, das französisch-deutsche Duo Rosso/Neugebauer im blauen Fitech Nissan Pathfinder erreichte Platz 23 und der silberne 2drive/KS-Tools Mitsubishi Pajero von Stephan Schott und Holm Schmidt erklomm Position 28.

Am morgigen Montag startet die erste Etappe der UAE Desert Challenge 2006. Dabei führt am frühen Morgen zuerst eine Überführung von Dubai nach Abu Dhabi, wo gegen 9:30 der Start in die 284 Kilometer lange Spaciale erfolgen soll. Die ersten Fahrzeuge werden gegen 16:30 im Wüstencamp in Moreeb erwartet.


Quelle (http://news.marathonrally.com/index.5193.0.html#5793)

Bilder (http://news.marathonrally.com/index.5190.0.html#5790)

Bilder (http://news.marathonrally.com/index.5191.0.html#5791)

Gruss Ruedi

Touareg V
06.11.2006, 19:26
UAE Desert Challenge: Sainz gewinnt Leg 1 vor Alphand und Al Attiyah

Volkswagen-Pilot Carlos Sainz und sein Beifahrer Michel Périn haben die erste Etappe der UAE Desert Challenge 2006 vor Luc Alphand im Mitsubishi und Nasser Al Attiyah im X-Raid BMW X3CC für sich entscheiden können. Auf Platz 4 und 5 folgen die weiteren Race-Touareg von Ari Vatanen und Carlos Sousa, Hiroshi Masuoka im zweiten "alten" Mitsubishi Evo konnte die Etappe mit Platz vor Jean-Louis Schlesser im Ford Buggy auf Platz 6 beenden.

Der mit Spannung erwartete erste Einsatz des neuen Mitsubishi Pajero Evolution MPR13 fiel heute nicht so gut aus. Nachdem Stephane Peterhansel und Beifahrer Jean-Paul Cottret teilweise in Führung lagen machte zuerst extrem weicher Sand den beiden zu schaffen und sie zerstörten sich die Servolenkung.

Entgegen anderslautenden lag dies jedoch nicht nur am weichen Sand: "Peterhansel ist hinter einer Düne gesprungen und hart mit der Front aufgekommen" berichtet marathonrally-Redakteur Jörg Sand. "Es hat nicht nur die Servolenkung erwischt, sondern anscheinend auch eine Menge Teile - zumindest liegen hier eine Menge davon rum".

Luc Alphand hingegen hatte heute keine Probleme: "Wir starteten als Dritte und überholten schnell den Südafrikaner Marc Corbett in seinem Nissan. Eigentlich ist es in den Dünen aus navigatorischer Sicht nie besonders gut, ganz vorne mitzufahren, aber wir hatten Glück - die Motorräder hatten uns sehr gute Spuren vorgelegt" so der Franzose. Marc Corbett gab Gas, konnte Alphand aber nicht mehr folgen und fiel weiter zurück.

Über weite und gut ausgebaute Highways ging es am morgen nach Abu Dhabi. Nach einem Showstart in der Innenstadt ging es weiter nach Al Dafrah, von wo aus die Teilnehmer bei bis zu 36 Grad im Schatten in die eigentliche Etappe bis ins Dünencamp Moreeb Hill starteten. Drei Durchfahrtskontrollen mussten dabei bei Kilometer 78,24, 172,87 und 234,18 angefahren werden.

Über die weiteren Ergebnisse des Tages - inbesondere der Deutschen Teilnehmer - halten wir Sie natürlich auf dem Laufenden. Nach ersten Aussagen soll Jutta Kleinschmidt im zweiten BMW X3 CC heute auf Platz 19 zurückgefallen sein.



UAE Desert Challenge: Vatanen: Viele Möglichkeiten Fehler zu machen

Mit einem Etappensieg übernahmen Volkswagen Werkspilot Carlos Sainz (Spanien) und Beifahrer Michel Périn (Frankreich) die Führung bei der UAE Desert Challenge. Im Volkswagen Race Touareg 2 erkämpfte sich Sainz auf der 284 Kilometer langen Auftaktetappe 3.43 Minuten Vorsprung auf den Mitsubishi-Piloten und "Dakar"-Sieger Luc Alphand. "Wir hatten eine gute Etappe" berichtet Carlos Sainz. "Der Race Touareg ist perfekt gelaufen. Michel hat einen super Job gemacht, wir waren heute immer auf der richtigen Piste. Es war von Vorteil, spät in die Etappe zu starten. Nach unserem Tagessieg gehen wir am Dienstag als erstes Fahrzeug auf die Strecke und erwarten durch diese Startposition einen schwierigen Tag" so der Spanier.

Ari Vatanen/Fabrizia Pons belegten im zweiten Race Touareg auf der schnellen Etappe von Abu Dhabi nach Moreeb Platz 4: "Es gab viele Möglichkeiten, Fehler zu machen. Umso mehr freuen wir uns über einen problemlosen Tag" berichtet der Finne Vatanen. "Wir überholten Stéphane Peterhansel. Danach blieben wir zwei Minuten im Sand stecken und Stéphane überholte uns wieder. Zum Ende der Prüfung machte mir die extreme Hitze zu schaffen, denn bei Aussentemperaturen von 36 Grad wird es auch im Cockpit sehr heiss."

Carlos Sousa schaffte es im Semi-Race Touareg auf Platz 5, hatte es vor allem auf Stephane Peterhansel abgesehen: "Eine heisse und schnelle Etappe. Wir hatten anfangs Schwierigkeiten, im Staub vor uns fahrende Fahrzeuge zu überholen und verloren etwas den Rhythmus. Später sind wir fast die ganze Zeit allein gefahren. Zeitweise haben wir uns ein spannendes Duell mit Stéphane Peterhansel geliefert und uns gegenseitig überholt" so der Portugiese.

"Die Rally wurde relativ spät gestartet, dadurch sind die Piloten den ganzen Tag bei sehr hohen Temperaturen gefahren" ergänzt Motorsport-Direktor Kris Nissen. "Das war für Fahrer und Beifahrer extrem anstrengend. Technisch sind alle drei Race Touareg einwandfrei gelaufen. Es ist schön, dass Carlos Sainz die Führung übernommen hat. Wir dürfen uns aber nicht sicher fühlen, dass wir bis zum Ende vorn bleiben. Letztendlich wird es eine lange, harte und taktische Rally."


UAE Desert Challenge: Andrea Mayer mit grossen Problemen

Es hatte so gut angefangen - doch heute war einfach der Wurm drin bei Andrea Mayer und Beifahrer Jörg Sand. Hinter CP 3 und knapp 25 Kilometer vor dem Ziel gab die Kupplung des französischen Aixam Mega ihrem Geist auf. "Seit 16:00 Uhr deutscher Zeit ist es hier total dunkel und wir stehen mitten in den Dünen" berichtet Redakteur Jörg Sand gegen 17:00 Uhr. "Die Kupplung ist wohl hin, es lässt sich kein Gang mehr einlegen. Wir haben zwar noch eine Ersatzkupplung im Camp, dennoch ist unsere gute Zeit dahin. Wir lagen immerhin noch auf Position 8 als es uns erwischte".

Derzeit versuchen Bergefahrzeuge der Organisation, den Mega aus den Dünen zu bekommen: "Hier stehen einige Toyotas der Organisation" berichtet Sand weiter. "Allerdings sind schon beide Abschlepphaken abgerissen, ein Schäkel durchschlug beim Reissen die Heckscheibe eines der Toyota. Wenn wir noch mehr Pech haben, stehen wir hier noch eine Weile".

Doch auch die zweite deutsche Lady, Jutta Kleinschmidt, hatte heute mit technischen Problemen zu kämpfen. Im ersten Rallyabschnitt ging eine Wasserpumpe kaputt, was die Deutsch-Monegassin und ihre schwedische Beifahrerin satte 50 Minuten kostete. In der Tageswertung scheint es allerdings noch für Platz 19 zu reichen.

Probleme scheint es auch beim roten Fast&Speed Buggy von Sandro Wallenwein und Dr. Schünemann zu geben. "Der Buggy hat uns noch nicht passiert und er muss hier vorbeikommen" berichtet Jörg Sand aus den Dünen. Ein Blick auf das Iritrack-System bestätigt die Vermutung: Demnach müssten die deutschen Buggy-Piloten irgendwo zwischen CP2 und CP3 stehen oder ausgefallen sein.

Doch mit ihren Problemen sind Mayer/Sand und Wallenwein/Schünemann nicht alleine. Der Belgier Jacky Loomans steht mit seinem Bowler noch vor CP2, ebenso wie die Teams Lavoise/Berrier (Frankreich, Nissan Pathfinder), die Belgier Derdaele/De Ceuster (Land Rover Freelander), das französisch-britische Team Pascal/Martin (Nissan Navara) und sogar der dritte Lkw im Feld, der Unimog des british-holländischen Teams Cargill/Van Herpen/Chambers. Zahlreiche weitere Teams sind zwar im Ziel, haben aber den zweiten oder dritten CP nicht angefahren.

Der silberne Mitsubishi Pajero von Stephan Schott und Holm Schmidt konnte die heutige erste Etappe mit 04:53:39 beenden - was immerhin noch für Platz 33 reichte (Stand 17:40 Uhr). Bei Neuigkeiten werden wir Sie natürlich sofort informieren.



Quelle (http://news.marathonrally.com/index.5218.0.html#5817)

Gruss Ruedi

Touareg V
06.11.2006, 19:29
UAE Desert Challenge: Al Attiyah bringt X-Raid auf Platz 3

Er hatte es angekündigt - in den Dünen will er angreifen, wenn nicht sogar gewinnen. Nachdem seine deutsche Teamkollegin Jutta Kleinschmidt heute durch eine defekte Wasserpumpe zurückgeworfen wurde, lagen alle Hoffnungen der BMW-Fans bei dem Qatari. So gab Nasser Saleh - wie er mit Vornamen heisst - mächtig Gas und platzierte den BMW am Ende auf dritter Position hinter Carlos Sainz (Volkswagen) und Luc Alphand (Mitsubishi).

Al Attiyah startete heute an vierter Position und konnte sich nach dem zweiten CP auf den dritten Platz vorkämpfen. Fortan lieferte er sich ein schnelles Rennen mit dem Franzosen Luc Alphand im Mitsubishi und konnte seine Position schliesslich bis zum Ziel halten. "Ich bin sehr glücklich mit meiner Platzierung" berichtet Al Attiyah am Abend. Die Strecke war mehr auf Geschwindigkeit und weniger auf Navigation ausgelegt, jetzt bleiben wir dran und werden morgen die gute Platzierung nutzen".

"Es war ein guter Tag und ich bin sehr zufrieden" berichtet Teamchef Sven Quandt. "Nasser und Jutta haben heute einen guten Job gemacht, auch wenn Jutta schliesslich einige Probleme hatte. Nasser muss nun versuchen, an Sainz und Alphand dranzubleiben".

Auch bei den X-Raid Privatiers Paulo Nobre aus Brasilien und Jose-Luis Monterde aus Spanien lief alles reibungslos. Der Spanier startete als 14. in die Etappe und schloss diese auf Platz 9 ab, der Brasilianer startete auf Position 13 und kam auch als 13. ins Ziel .


Quelle (http://news.marathonrally.com/index.5219.0.html#5818)

Gruss Ruedi

Touareg V
07.11.2006, 14:14
UAE Desert Challenge: Top Ten im Ziel, Sainz und Shmakov fehlen

Für den gestrigen Etappensieger Carlos Sainz scheint es heute nicht gut zu laufen - während seine Teamkollegen Carlos Sousa (Platz 4) und Ari Vatanen (Platz 5) bereits im Ziel sind, hat Sainz den CP4 immer noch nicht passiert. Auch X-Raid BMW Pilot Paulo Nobre wurde noch nicht am CP4 gesehen - der Russe Sergej Shmakov ist hingegen heute gar nicht erst gestartet.

Die vorläufigen Top Ten des Tages stehen fest, demnach konnte Jutta Kleinschmidt ihren BMW X3CC heute an sechster Position vor ihrem privaten Teamkollegen Jose-Luis Monterde (X5CC) ins Ziel bringen. Auf Platz 8 folgt der Südafrikaner Marc Corbett mit seinem Nissan Navara vor Nasser Al Attiyah im zweiten X-Raid BMW X3CC und dem Dubaier Bin Suqat Amad im Chevrolet.

Etappenwertung Etappe 2 - unoffiziell 11:30 CET

01) Alphand/Picard (F/F) | Mitsubishi Pajero Evo | 03:52:30
02) Peterhansel/Cottret (F/F) | Mitsubishi Pajero Evo | 03:55:51
03) Schlesser/Guigou (F/F) | Schlesser Ford | 03:56:01
04) Sousa/Schulz (PT/D) | VW Race Touareg | 04:04:06
05) Vatanen/Pons (FI/D) | VW Race Touareg | 04:10:58
06) Kleinschmidt/Thoerner (D/S) | X-Raid BMW X3CC | 04:21:34
07) Monterde/Lurquin (E/B) | X-Raid BMW X5CC | 04:35:00
08) Corbett/Mohr (ZA/ZA) | Nissan Navara | 04:51:01
09) Al Attiyah/Guehennec (QT/B) | X-Raid BMW X3CC | 04:59:14
10) Bin Suqat/Bin Suqat (UAE/UAE) | Chevrolet Colorado | 05:04:44

Quelle (http://news.marathonrally.com/index.5231.0.html#5830)

Bilder (http://news.marathonrally.com/index.5227.0.html#5826)

Gruss Ruedi

Touareg V
07.11.2006, 19:03
UAE Desert Challenge: Schwieriger Tag für Carlos Sainz

Höhen und Tiefen erlebte das Werksteam von Volkswagen auf der zweiten Etappe der UAE Desert Challenge. Carlos Sainz startete im Race Touareg 2 nach dem Etappensieg am Montag in Führung liegend in die 305 Kilometer lange Schleife um das Biwak in Moreeb und lieferte sich ein spannendes Duell mit Mitsubishi-Pilot Luc Alphand. Bis zur dritten Zeitkontrolle fuhren beide Fahrer an der Spitze nur wenige Meter voneinander getrennt. Dann musste Sainz mit einem Defekt im Antriebsbereich anhalten und konnte die Fahrt erst nach einer mehr als dreistündigen Reparaturpause fortsetzen.

"In einer Mulde ist ein Teil des Antriebs ausgefallen. Dort war es im tiefen Sand nicht möglich, die Fahrt mit Zweiradantrieb fortzusetzen" berichtet Sainz. "Wir haben den Defekt mit dem Bordwerkzeug behoben. An dieser Stelle war es sehr schwer, am Auto zu arbeiten. Wir haben zwar über drei Stunden verloren, doch wir werden die Rally fortsetzen, denn wir wollen an den nächsten Tagen gute Zeiten fahren und vor allem weitere Erfahrungen im Sand für die Rally Dakar sammeln" so der Spanier.

Motorsport Direktor Kris Nissen ergänzt: "Es war schade, dass Carlos Sainz durch einen Defekt am Antrieb viel Zeit verloren hat. Bis dahin war er einer der zwei Schnellsten im Feld. Carlos und Michel haben angehalten und den Defekt mit dem Bordwerkzeug repariert. Da die Arbeit im weichen Sand erschwert wurde, haben sie viel Zeit verloren, konnten die Prüfung aber beenden und werden die Rally fortsetzen. Nach ersten Analysen handelte es sich um einen kleinen Defekt, der uns nicht beunruhigt."

Volkswagen Werksfahrer Ari Vatanen war schnell unterwegs, fuhr sich aber für elf Minuten im weichen Sand fest und verteidigte den vierten Platz. "Es war eine anstrengende und heisse Etappe, die Strecke führte den ganzen Tag durch hohe Dünen" berichtet der Finnische EU-Politiker. "Es gab keine Pisten, dafür Sand, Sand und Sand. Wenn wir nicht zum Ende der Etappe elf Minuten im tiefen Sand festgesteckt hätten, wäre ein gutes Ergebnis möglich gewesen."

Mit dem vierten Tagesrang rückte der Portugiese Carlos Sousa in einem Volkswagen Race Touareg 2 des Team Lagos vom fünften auf den dritten Rang vor. "Wir hatten eine perfekte Etappe mit einem guten Tempo. Der Race Touareg ist problemlos gelaufen. Die heutige Etappe führte durch hohe Dünen und war wegen der niedrigen Geschwindigkeit und hohen Aussentemperaturen extrem schwierig und heiss" so Sousa am Abend im Camp.


Quelle (http://news.marathonrally.com/index.5242.0.html#5841)

Bilder (http://news.marathonrally.com/index.5240.0.html#5839)

Bilder (http://news.marathonrally.com/index.5241.0.html#5840)

Gruss Ruedi

andreas
07.11.2006, 19:18
Tja, so sind sie die Touaregs von VW, sie laufen selten oder gehen kaputt. :p

andreas :und wech:

Touareg V
07.11.2006, 20:27
UAE Desert Challenge: Ein fast schwarzer Tag für die Deutschen

Die zweite Etappe war (fast) ein schwarzer Tag für die deutschen Teams - und wie wir erfuhren, scheint das so Tradition zu sein bei der UAE Desert Challenge. Im vergangegen Jahr überschlug sich Ellen Lohr im ORC Mercedes ML, heute erwischte es Jörg Sand und Andrea Mayer (siehe Liveberichte). Bei Tempo 80 geriet der Mega ausser Kontrolle und wurde stark beschädigt - und das nach einer langen Reparaturnacht (gestern fiel die Kupplung aus). Zum Glück blieben Fahrerin und Beifahrer unverletzt.

Allerdings ist man schon wieder ein wenig optimistisch: "Andrea ist mit den Mechaniker draussen und holt das Auto ins Camp" berichtet Reporter und Beifahrer Jörg Sand gegen 16:30 (deutscher Zeit). "Auf jeden Fall ist die hintere Aufhängung defekt, dazu hat es den Ölkühler erwischt. Der Rest ist nur Optik" so der Kölner.

Pech auch beim Buggy von Sandro Wallenwein und Dr. Thomas Schünemann sowie beim Mitsubishi von Stephan Schott und Holm Schmidt. Während Wallenwein und Schünemann heute mit einem defekten Motor aufgaben (wir berichteten), hatte das 2drive/KS-Tools Mitsubishi-Team mit gleich drei defekten Reifen zu kämpfen. "Die hatten wohl nur zwei Ersatzräder dabei, der dritte Reifen musste neu aufgezogen werden, das kostete natürlich Zeit" berichtet Sand. Die aktuelle Platzierung der beiden ist derzeit noch nicht offiziell bekannt.

Besser lief es beim Deutsch-Französischen Mixed-Duo Joseph Rosso und Rolf-Joachim Neugebauer. Die beiden in Dubai ansässigen "Immigranten" fuhren ein souveränes Rennen und platzierten ihren blau-weissen Nissan Pathfinder (ein Ex-Dessoude Auto) auf Platz 19 in der Tageswertung - womit sich beide auf Platz 13 in der Gesamtwertung verbesserten.

Gut dabei waren hingegen Jutta Kleinschmidt und ihre schwedische Beifahrerin Tina Thörner. Die beiden pilotierten den X-Raid BMW X3CC heute auf Platz 6, womit sie sich in der Gesamtwertung auf Platz 8 verbesserten. "Wir sind sehr zufrieden mit dem Auto und unserem heutigen Resultat" berichtet Kleinschmidt gegenüber marathonrally.com Reporterin Rita Konya. "Wir haben uns nach einem Sprung von einer Düne einmal kräftig festgefahren, was uns schliesslich 15 Minuten Zweit kostete". Die beiden Mädels namen es mit Humor: "Auch ein gutes Training für die Dakar - so konnten wir einmal das ausbuddeln des BMW üben".

"Gestern haben wir noch einige Dinge am Fahrzeug gefunden, die man verbessern kann - aber das sind Kleinigkeiten" berichtet die Deutsche weiter. "Ich glaube, wir haben es geschafft, den X3CC schon ein ganzes Stück zu verbessern. Mitsubishi hat ein neues Auto, VW den Touareg weiterentwickelt - und dagegen sehen wir gar nicht so schlecht aus" so Kleinschmidt.

Mehr Pech hatten Jutta´s Teamkollegen Nasser Al Attiyah und Paulo Nobre. Am X3CC von Al Attiyah brach eine Antriebswelle: "Zuerst wollten wir den Schaden selbst reparieren, verloren aber über 30 Minuten Zeit und entschieden, die Antriebswelle am Servicepunkt reparieren zu lassen" berichtet der Qatari. "Die Jungs haben dann einen klasse Job gemacht und so verloren wir nicht allzu viel Zeit". In der Gesamtwertung verlor Al Attiyah vier Plätze und liegt jetzt auf Position 7.

Paulo Nobre im privaten BMW X5CC hatte heute mit Motorprobleme zu kämpfen und tauchte bis zum Abend nicht mehr in den offiziellen Listen auf. Besser lief es bei seinem Kollegen Jose-Luis Monterde und seinem belgischen Beifahrer Jean-Marie Lurquin. Monterde lieferte sich mit seinem X5 ein heisses Duell mit dem Südafrikaner Marc Corbett und dem Dubaier Yayha Al-Helai um Position 7 - und patzte dann kurz vor dem Ziel: "Fünf Kilometer vor dem Ziel buddelten wir uns ein" berichtet der Spanier, "das hat uns unnötig Zeit gekostet". Am Ende reichte es aber noch für Platz 6 in der Gesamtwertung.

Die "Top 3" machten heute Luc Alphand, Stephane Peterhansel und Jean-Luis Schlesser unter sich aus. Wie knapp die zweite Position für Peterhansel und seinen neuen MPR13 war, zeigt ein Blick in die Tabelle: Nur 10 Sekunden fehlten auf Schlesser in seinem Buggy. "Es war viel besser als gestern" berichtet Peterhansel gegenüber marathonrally.com. "Wir waren gut dabei, dennoch war es heute schwer, einen Rhythmus zu finden. Wir liegen in der Gesamtwertung nun auf Platz 5 - da sind noch viele Möglichkeiten drin". Besonder freute sich Etappensieger und Gesamt-Führender Luc Alphand: "Heute war alles perfekt, das Auto lief hervorragend. Wir fuhren zu Beginn gemeinsam mit Carlos Sainz, bis er mit Problemen stehen blieb. Wir führen - aber in den kommenden drei Tagen kann sich noch viel ändern".

Pechvogel im Mitsubishi-Team war wieder einmal der Japaner Hiroshi Masuoka. Fünf Kilometer vor CP4 ging unsere Kupplung kaputt und wir mussten sie in der Strecke reparieren, das hat uns über eine Stunde Zeit gekostet" so Masuoka. In der Gesamtwertung fiel der sympathische Japaner somit auf Platz 10 zurück.

Und was war mit dem Weltmeister? Sergej Shmakov trat zum Start an, ward dann aber nicht mehr gesehen. Technische Probleme? "Wir sahen ihn nur kurz nach den ersten Dünenfeld umkehren" berichtet ein französischer Teilnehmer - Shmakov fuhr tatsächlich ins Ziel zurück. Zu verlieren hat der Russe allerdings nichts - sein FIA Marathonrally Worldcup Titel ist ihm sicher.

Am morgigen Mittwoch starten die Teilnehmer in die dritte von insgesamt fünf Etappe und fahren dabei einen Rundkurs um das Wüstencamp Moreeb. Die Etappe beginnt 6 Kilometer neben dem Camp, führt über 263 Wertungskilometer und durch vier CPs und endet knapp 54 Kilometer vom Camp entfernt. Dabei gilt wie heute: Dünen, Dünen, Dünen...


Quelle (http://news.marathonrally.com/index.5249.0.html#5848)

Bilder (http://news.marathonrally.com/index.5246.0.html#5845)

Bilder (http://news.marathonrally.com/index.5247.0.html#5846)

Bilder (http://news.marathonrally.com/index.5248.0.html#5847)

Gruss Ruedi

Touareg V
08.11.2006, 14:23
UAE Desert Challenge: Peterhansel gewinnt von Alphand und Sainz

Nach und nach treffen die ersten Autos im Camp ein und somit ergeben sich die vorläufigen Top 10 des Tages. Stephane Peterhansel konnte heute seinen ersten Etappensieg mit seinem neuen Mitsubishi Evo MPR13 vor seinem Teamkollegen Luc Alphand und dem gestrigen VW-Pechvogel Carlos Sainz im Race Touareg einfahren. Es folgen Nasser Al Attiyah im besten X-Raid BMW auf Platz 4 und der dritte Mitsubishi Evo von Hiroshi Masuoka auf Platz 5.

Jutta Kleinschmidt konnte heute das zweitbeste Ergebnis für X-Raid einfahren und platzierte ihren X3CC auf Position 6 - nur knapp eine Minute hinter Masuoka und knapp 11 Minuten hinter dem Tagessieger Peterhansel. Mit weiteren 3:30 Minuten Rückstand folgt Jean-Louis Schlesser im Ford-Buggy, hinter ihm machen Carlos Sousa (VW Race Touareg), Mark Corbett (Nissan Navara) und Jose-Luis Monterde im privaten BMW X5CC die Top 10 aus.

Probleme hatte heute Ari Vatanen im zweiten Werks-VW Race Touareg. Nach einem Schaden am Getriebe musste er die Etappe abbrechen, konnte jdeoch noch selbst ins Camp zurückfahren.

Paulo Nobre im vierten X-Raid BMW hatte nach technischen Problemen gestern aufgeben müssen und ist heute nicht mehr in die Etappe gestartet. Ebenfalls raus und bereits in Richtung Dubai abgereist ist der russische FIA Marathonrally Worldcup Sieger Sergej Shmakov, er hatte gestern auch mit technischen Problemen zu kämpfen und wollte das Auto heute nicht noch mehr kaputtmachen - "Die Dakar wartet", so der Russe.

Äusserst verwirrend sind in diesem Jahr die Ergebnislisten der Veranstalter. Waren nach der gestrigen Abschlussliste nur noch 22 Fahrzeuge in Wertung, hat die Organisation heute alle ausgefallenen Fahrzeuge wieder in die Wertung aufgenommen - inklusive Lkw sind es somit wieder 40 Fahrzeuge. Da die Organisation es zudem nicht schafft, alle Tabellen bis Mitternacht (deutsche Zeit) zu veröffentlichen, präsentieren wir Ihnen Abends (wie auch die Magazine [ www.Raid-Live.com (http://www.raid-live.com/) ] und Andere) die inoffiziellen Listen, die am Abend vom Mitsubishi-Werksteam veröffentlicht werden (entsprechen auch den Listen von Volkswagen).

Tageswertung Etappe 3 - unoffiziell 12:05 Uhr CET

01) 204 | Peterhansel/Cottret (F/F) | Mitsubishi Pajero Evo | 02:39:35
02) 202 | Alphand/Picard (F/F) | Mitsubishi Pajero Evo | 02:43:54
03) 205 | Sainz/Perin (E/F) | VW Race Touareg 2 | 02:45:24
04) 212 | Al Attiyah/Guehennec (QT/B) | X-Raid BMW X3CC | 02:46:54
05) 206 | Masuoka/Maimon (JP/F) | Mitsubishi Pajero Evo | 02:50:31
06) 209 | Kleinschmidt/Thörner (D/S) | X-Raid BMW X3CC | 02:51:39
07) 203 | Schlesser/Guigou (F/F) | Schlesser Ford | 02:55:18
08) 208 | Sousa/Schulz (P/D) | VW Race Touareg 2 | 02:57:01
09) 220 | Corbett/Mohr (ZA/ZA) | Nissan Navara | 03:08:19
10) 211 | Monterde/Lurquin (E/B) | X-Raid BMW X5CC | 03:10:15

Andrea Mayer heute nicht gestartet


Wir wir befürchteten konnten Andrea Mayer und Jörg Sand heute morgen nicht zum Start der dritten Etappe antreten. "Das Auto ist erst heute Nacht aus den Dünen und um 8:30 Ortszeit (5:30 Uhr deutsche Zeit) im Camp angeliefert worden" berichtet Sand. "Um 9:30 (Ortsszeit) war hier der Start, da hatten wir keine Chance mehr, das Fahrzeug zu reparieren. Wir sind allerdings mit Hochdruck dabei, wenn alles klappt, können wir wenigstens am morgigen Donnerstag nochmals starten" berichtet der Kölner.

Stephan Schott und Holm Schmidt im 2drive/KS-Tools Mitsubishi starteten heute ohne Probleme in die Etappe und befinden sich momentan vor CP3 - noch vor diesem CP liegt auch das Deutsch-Französische Duo Joseph Rosso/Rolf-Joachim Neugebauer mit ihrem Nissan Pathfinder.


Quelle (http://news.marathonrally.com/index.5267.0.html#5866)

Gruss Ruedi

Touareg V
08.11.2006, 16:20
UAE Desert Challenge: Sainz erringt Platz3, Vatanen Getriebeschaden

Zur Halbzeit der UAE Desert Challenge errangen die VW-Werkspiloten Carlos Sainz/Michel Périn im Race Touareg 2 die drittbeste Zeit in der Tageswertung der dritten Etappe: "Wir haben anfangs einige Fahrzeuge überholt, darunter auch Hiroshi Masuoka" berichtet der Portugiese. "Danach waren wir allein unterwegs und sind etwas vorsichtiger gefahren. Mit dem dritten Platz in der Tageswertung sind wir zufrieden, denn diese Etappe war extrem heiss und anstrengend. Insgesamt merke ich, wie mein Selbstvertrauen und meine Leistungen auf Sand ansteigen."

Ari Vatanen und Fabrizia Pons mussten im zweiten Volkswagen Race Touareg 2 die Tagesetappe, die über 218 Kilometer durch ein Dünengebiet rund um das Biwak in Moreeb führte, wegen eines Getriebedefekts vorzeitig beenden. Zur vierten und mit 378 Kilometern längsten Etappe wird Vatanen am Donnerstag wieder antreten. "Wir hatten ein kleines Getriebeproblem" berichtet der Finne. "Der sechste Gang fiel aus. Wir sind kurz in einer Bergaufpassage stecken geblieben. Um den Defekt zu analysieren, sind wir sicherheitshalber sofort zum Service zurück gefahren. Am Donnerstag werden wir die Rally aber fortsetzen."

Der Portugiese Carlos Sousa und sein deutscher Beifahrer Andreas Schulz liegen mit ihrem Race Touareg 2 des Teams Lagos auf dem vierten Gesamtrang. "Die gestrige Etappe wurde heute in umgekehrter Richtung gefahren. Wir hatten einen völlig problemlosen Tag und sind zufrieden. Bei 37 Grad Aussentemperaturen war es auch im Cockpit extrem heiss und damit anstrengend" so der Portugiese.

"Für Fahrer und Beifahrer war es ein anstrengender Tag, der Sand war weich und heiss, das Tempo sehr niedrig" ergänzt Motorsport-Direktor Kris Nissen. "Der Race Touareg von Carlos Sainz ist perfekt gelaufen, bei Ari Vatanen gab es ein kleines Getriebeproblem. Wir haben ihn angehalten, damit das defekte Teil nicht weiter beschädigt wird und wir es analysieren können. Wir werden ein neues Getriebe einbauen und die Rally am Donnerstag fortsetzen. Carlos Sousa hat einen super Job gemacht. Insgesamt sind wir zuversichtlich, denn wir haben seit der Rally Dakar 2006 grosse Fortschritte gemacht und hatten trotz der extrem hohen Aussentemperaturen keine Probleme mit überhitzenden Bauteilen."



Quelle (http://news.marathonrally.com/index.5273.0.html#5872)

Gruss Ruedi

Touareg V
09.11.2006, 14:14
Bildergallery 3 Etappe

Bilder (http://news.marathonrally.com/index.5285.0.html#5884)

Bilder (http://news.marathonrally.com/index.5286.0.html#5885)

Bilder (http://news.marathonrally.com/index.5287.0.html#5886)

Bilder (http://news.marathonrally.com/index.5288.0.html#5887)

Bilder (http://news.marathonrally.com/index.5289.0.html#5888)

Bilder (http://news.marathonrally.com/index.5290.0.html#5889)


UAE Desert Challenge: Carlos Sainz gewinnt die vierte Etappe

Der Spanier Carlos Sainz hat heute die vierte und vorletzte Etappe der UAE Desert Challenge mit seinem VW Race Touerag vor dem Quatari Nasser Saleh Al Attiyah im X-Raid BMW X3CC und Mitsubishi Pilot Luc Alphand im Mitsubishi Pajero MPR13 für sich entscheiden können. Auf den weiteren Plätzen folgen Luc Alphand (Mitsubishi), Hiroshi Masuoka (Mitsubishi), Jean-Louis Schlesser (Schlesser Ford) und Carlos Sousa im Semi-Race Touareg des Team Lagos. Jutta Kleinschmidt platzierte ihren BMW heute auf Platz 8.

Wie bereits berichtet, sind Andrea Mayer/Jörg Sand (Aixam Mega) und auch einer der beiden Kamaz heute nicht mehr gestartet, Ari Vatanen fiel mit einem Motorschaden aus.

01) 205 | Sainz/Perin | VW Race Touaerg | 04:30:37
02) 212 | Al Attiyah/Guehennec | X-Raid BMW X3CC | 04:32:16
03) 204 | Peterhansel/Cottret | Mitsubishi Pajero Evo | 04:34:39
04) 202 | Alphand/Picard | Mitsubishi Pajero Evo | 04:36:16
05) 206 | Masuoka/Maimon | Mitsubishi Pajero Evo | 04:40:23
06) 203 | Schlesser/Guigou | Schlesser Ford | 04:42:23
07) 208 | Sousa/Schulz | VW Race Touareg | 04:47:07
08) 209 | Kleinschmidt/Thoerner | X-Raid BMW X3CC | 04:47:35
09) 211 | Monterde/Lurquin | X-Raid BMW X5CC | 05:06:04


UAE Desert Challenge: Vatanen mit Motorschaden, Flop für VW


http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/1e46840140.jpg (http://news.marathonrally.com/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F061108_v w1_03.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=4e6a4456d01b8989a2b10bc2c1 ac3385)

Die UAE Desert Challenge 2006 entwickelt sich trotz des heutigen Etappensieges von Carlos Sainz immer mehr zum Debakel für Volkswagen. Wie unser Reporter Jörg Sand soeben berichtete, ist Ari Vatanen nach seinem gestrigen Getriebeschaden doch in die heutige Etappe gestartet - fiel jedoch gleich zu Beginn mit einem Motorschaden aus. Nach den technischen Problemen von Carlos Sainz verbleibt somit nur noch der private Race-Touareg von Carlos Sousa in den Top Ten. "Wir testen mit verschiedenen Komponenten für die Dakar" hiess es gestern bei VW, "da kann auch entsprechend mehr passieren".

Doch auch Sousa könnte Probleme bekommen: Mitsubishi legte Protest gegen das Lagos-Team ein, da der deutsche Beifahrer Andreas Schulz angeblich verbotene Karten zur Navigation verwendet haben soll. Das Ergebnis des Protestes ist derzeit noch offen.

Und die Pechsträhne scheint nicht abzureissen: Gestern schlug ein von Volkswagen eingeladener Tross Journalisten auf, darunter ein Team der ARD, eines Männermagazines und weitere Freunde des Hauses. Nun müssen die Wolfsburger die Journalisten mit Quadfahrten bei Laune halten. Das ARD-Team hat momentan noch andere Sorgen - es sitzt immer noch im notgelandeten Hubschrauber irgendwo in den Dünen. Und zu allem Überfluss sitzt Ari Vatanan nach neuesten Informationen auch noch mit drin.


Quelle (http://news.marathonrally.com/index.5298.0.html#5897)

Gruss Ruedi

Touareg V
09.11.2006, 16:37
UAE Desert Challenge: Luc Alphand festigt seine Gesamt-Führung

Mitsubishi-Pilot Luc Alphand hat seine Gesamtführung auf der UAE Desert Challenge weiter ausgebaut und führt nun mit 20 Minuten und 45 Sekunden Vorsprung vor seinem Teamkollegen Stéphane Peterhansel im neuen MPR13 und Jean-Louis Schlesser im Ford Buggy. Auf Position 4 folgt Volkswagen-Privatier Carlos Sousa vor den beiden X-Raid BMW X3CC von Nasser Al Attiyah und Jutta Kleinschmidt.

Die heutige Etappe führte in einem Rundkurs um das Camp in der Moreeb-Wüste und wurde wie bereits am Mittwoch erneut später als geplant gestartet, da dichter Nebel die Sicht am Morgen stark beeinträchtigte. Nachdem sich der Nebel verzogen hatte, übernahm wieder die Sonne mit diesmal angenehmeren Temparaturen von 28-33 Grad die Wetterregie. Die Etappe begann mit einer Überführung von 6 Kilometern, nach der Speziale von 378 Kilometern musste dann noch eine weitere Überführung von 123 Kilometern bewältigt werden. Erstmals wurde heute nicht nur für die Motorräder, sonder auch für die Autos ein Tankstop aufgebaut.

Alphand und sein Beifahrer Gilles Picard begannen die heutige Etappe hinter dem Teamkollegen Stephane Peterhansel und lieferten sich bis zur Mitte des Rennens ein heisses Duell mit dem BMW von Nasser Al Aittiyah und dem Race-Touareg von Carlos Sainz. "Unser Teamchef wies mich an, ab dem zweiten CP langsamer zu fahren" berichtet Alphand. "Später verfuhren Stephane und ich uns in einem grossen Dünenfeld und verloren einige Minuten und ich liess dann Carlos Sainz und Nasser Al Attiyah vorfahren um nicht noch mehr zu riskieren. Entsprechend werde ich morgen Gas rausnehmen und das Fahrzeug schonen" so der Franzose.

Stephane Peterhansel wollte den VW Race Touareg nicht einfach so ziehen lassen: "Leider verloren wir in der zweiten Hälfte der Strecke viel Zeit durch zwei Reifenwechsel. Carlos Sainz konnte so aufholen und überholte mich auf einer schnellen Piste knapp 30 Kilometer vor dem Ziel" berichtet der Franzose. "Ich versuchte noch, ihn wieder einzuholen, wollte dann aber nicht mehr viel riskieren und liess ihn fahren."

Hiroshi Masuoka im dritten Mitsubishi startete heute hinter dem BMW von Nasser Al Attiyah und lieferte sich im Anschluss ein Duell mit dem Spanier Jose-Luis Monterde im privaten X-Raid BMW X5CC. "Ich verlor heute einige Zeit im weichen Sand" berichtet der Japaner, "aber am Ende konnten wir den siebten Platz übernehmen".

"Unsere heutige Strategie war, an den Wettbewerbern dran zu bleiben" berichtet Mitsubishi Motorsport-Chef Dominique Serieys. "Umso mehr freuen wir uns über den dritten, vierten und fünften Platz in der Tageswertung. Am zweiten CP wies ich Luc Alphand an, den BMW von Al Attiyah und den Race-Touareg von Sainz passieren zu lassen. Uns ging es heute nicht um einen Etappensieg, sondern darum, unseren Gesamtsieg zu sichern. Wir haben für die letzte Etappe morgen keine Teamorder ausgegeben - Luc soll sein Fahrzeug schonen, aber Hiroshi und Stephane können "ihr eigenes Ding" machen" so der Franzose.


Quelle (http://news.marathonrally.com/index.5302.0.html#5901)

Gruss Ruedi

Touareg V
10.11.2006, 08:52
UAE Desert Challenge: Vatanens Motorschaden für VW kein Thema

Nach den anhaltenden Problemen bei Ari Vatanens Race-Touareg beschwichtigt Motorsport-Direktor Kris Nissen am Abend: "Ari Vatanen ist nach 30 Kilometern stehen geblieben. Wir müssen zunächst den Defekt untersuchen, bevor wir entscheiden, ob Ari zur letzten Etappe starten kann" so der Däne. "Da Ari nicht die letzte Ausbaustufe fuhr und der Motor bereits eine hohe Laufleistung hatte, besorgt uns der Defekt nicht." Auch Vatanen sieht es nicht so schlimm: "Besser, so etwas passiert hier bei unserer Generalprobe als in zwei Monaten bei der Dakar."

Vielmehr freuten sich die Wolfsburger über den erneuten Tagessieg des Spaniers Carlos Sainz, auch wenn dieser im Gesamtklassement keine wichtige Rolle mehr spielt. "Carlos und Michel sind perfekt gefahren, haben Mitsubishi eingeholt und später überholt. Der Race Touareg 2 war an jeder Zeitkontrolle sehr schnell. Das ist eine Bestätigung, dass das weiter entwickelte Fahrzeug mit den neuen Teilen konkurrenzfähig ist" freut sich Kris Nissen. Und auch Sainz ist zufrieden: "Wir freuen uns über unseren zweiten Tagessieg. Denn auch die heutige teils schnelle Etappe war heiss und hart für Mensch und Material. An einigen Passagen war die Navigation richtig anspruchsvoll, Michel hat einen super Job gemacht." Für den Race-Touareg ist es der 17. Tagessieg der Saison und der 40. Erfolg seit 2004.

Der Portugiese Carlos Sousa liegt mit einem Fahrzeug des Team Lagos, eingesetzt vom Volkswagen Semi-Werksteam Phoenix Sport, als bester VW weiterhin auf Rang vier im Gesamtklassement. "Wir konnten unseren vierten Platz im Gesamtklassement behaupten, doch leider sind wir sehr weit von den ersten drei Fahrzeugen entfernt" berichtet der sympathische Portugiese. "Ich muss noch stärker an mir arbeiten, um schneller zu fahren. Der Race Touareg ist das beste Auto, das ich bisher gefahren bin."


Quelle (http://news.marathonrally.com/index.5304.0.html#5903)

Bilder (http://news.marathonrally.com/index.5313.0.html#5912)

Bilder (http://news.marathonrally.com/index.5314.0.html#5913)

Bilder (http://news.marathonrally.com/index.5315.0.html#5914)

Bilder (http://news.marathonrally.com/index.5316.0.html#5915)

Bilder (http://news.marathonrally.com/index.5317.0.html#5916)

Gruss Ruedi

Touareg V
11.11.2006, 10:14
UAE Desert Challenge: Doppelsieg für Mitsubishi, Alphand gewinnt

Mit einem Doppelsieg konnte Mitsubishi die UAE Desert Challenge 2006 beenden. Luc Alphand entschied das interne Duell gegen Stephane Peterhansel für sich und konnte am Freitag seinen ersten Gesamtsieg auf der UAE Desert Challenge im "alten" Mitsubishi Pajero Evolution MPR12 feiern. Teamkollege Stephane Peterhansel ergatterte sich im neuen Evo MPR13 mit knapp 8 Minuten den zweiten Platz vor dem Franzosen Jean-Louis Schlesser im Ford-Buggy.

Auf Platz 4 folgt der beste, privat eingesetzte VW Race-Touareg von Carlos Sainz und Beifahrer Andreas Schulz vor den beiden X-Raid BMW X3CC von Nasser Al Attiyah und Jutta Kleinschmidt, Hiroshi Masuoka im dritten Mitsubishi, BMW X5-Pilot Jose-Louis Monterde und Lokalmatador Yahya Alhelei im Chevrolet Colorado. Bester Werks-VW wurde Carlos Sainz auf Platz 10 - ein technischer Defekt hatte den Spanier trotz mehrfacher Etappensiege weit zurückgeworfen. Der zweite Werks-Race-Touareg von Ari Vatanen fiel mit einem Motorschaden aus.

Für Mitsubishi ist der Sieg in Dubai in zweifacher Hinsicht ein Gewinn: Neben den guten Platzierungen ihrer Fahrer konnten die Japaner auch den FIA Marathonrally Worldcup-Titel in der Herstellerwertung einfahren.

"Es ist ein sehr gute Gefühl, zu gewinnen" erklärte ein überglücklicher Luc Alphand am Abend im Ziel. "Wir hatten eine coole Rally, haben uns nicht einmal festgefahren und nicht einen Reifen wechseln müssen. Mein Beifahrer hat wie unser Team einen klasse Job gemacht - beste Voraussetzungen also für die kommende Dakar." Ein grosses Lob ging auch an die Organisation: "Wenn Sie ein Rallyveranstalter sind, müssen Sie zur UAE Desert Challenge kommen" meint Alphand, "diese Rally macht viel Spass und ist einfach sehr gut organisiert."

Stephane Peterhansel freute sich über seinen zweiten Platz, auch wenn er seinen "UAE-Rekord" nicht ausbauen konnte: In den vergangenen vier Jahren gewann der die Rally dreimal im Pkw, davor gewann er sie zudem zweimal auf dem Motorrad. Zum Verhängnis wurde dem sympathischen Franzosen ein Crash hinter einem Dünenabhang am ersten Tag der Rally - dort fuhr Peterhansel zu schnell über die Düne und schlug dahinter ein. Die Reparatur kostete ihn wertvolle Zeit - die ihm am Ende zum Sieg fehlte.

Der Franzose Jean-Louis Schlesser schaffte es - entgegen vieler Vermutungen - am Ende doch wieder aufs Treppchen - vor allem die vielen schnellen Passagen lagen ihm und seinem Buggy, am lezten Tag reichte es sogar noch für einen Etappensieg.

Pechvogel der Rally war Volkswagen-Pilot Carlos Sainz, der die Veranstaltung eindeutig dominierte und insgesamt drei Etappensiege einfuhr. Ein Technischer Schaden warf den Spanier jedoch weit zurück und somit waren alle Siegträume dahin. Dennoch ist Sainz zufrieden: "Es war meine erste UAE Desert Challenge und es war sehr interessant, vor allem in den Dünen. Die Hitze war fast unerträglich und hat es einem schwer gemacht, sich zu konzentrieren - aber auch das war eine sehr gute Erfahrung".

Schnellster Lkw wurde erwartungsgemäss ein Kamaz - obwohl nur einer der zwei eingetzten Russen das Ziel erreichte. Am Steuer: Kein Geringerer als der Premierminister der russischen Republik Tatarstan, Rustam Minnikhanov. Der Politiker zeigte sich beeindruckt von der Rally und freundete sich prompt mit Veranstalter Mohammed Ben Sulayem an. "Jetzt war ich in den Emiraten und nun habe ich Ben Sulayem zu uns eingeladen" berichtet Minnikhanov, "und er hat zugesagt".

Das beste Ergebnis aus deutscher Sicht erzielte Andreas Schulz als Beifahrer von Carlos Sousa im privaten Volkswagen Race-Touareg mit Platz vier, beste Deutsche hinter dem Lenkrad wurde Jutta Kleinschmidt im X-Raid BMW X3CC (siehe auch Extraartikel). Nachdem Andrea Mayer/Jörg Sand mit ihrem Mega nach einem Überschlag ausfielen und auch Sandro Wallenwein und Dr. Thomas Schünemann nach einem Motorschaden an ihrem Fast Speed Buggy früh aufgeben mussten, verblieben einzig Stephan Schott und Holm Schmidt als letztes Deutsch-Deutsches Team. Sie fuhren eine souveräne Rally und platzierten ihren silbernen Mitsubishi Pajero des 2drive/KS-Tools Team auf Platz 19 der Gesamtwertung.

Der Nissan Pathfinder des französisch-deutschen Teams Joseph Rosso und Rolf-Joachim Neugebauer fiel nach technischen Problemen weit zurück, konnte dann aber im ersten Teil der heutigen fünften Etappe erneut starten und mit Platz 24 abschliessen. Das endgültige Aus kam dann jedoch im zweiten Teil der Etappe - viel Pech also in diesem Jahr für die zahlreichen deutschen Teilnehmer.

Bei den Motorrädern gewann der Spanier Marc Coma vor dem Franzosen Cyril Despres, Jordi Viladoms (Spanien), David Casteu (Frankreich) und Christopher Blais (USA, alle KTM).

Endergebnis UAE Desert Challenge 2006

Autos

01) Luc Alphand/Gilles Picard (F) | Mitsubishi Pajero Evo | 16:51:15
02) Stephane Peterhansel/Jean-Paul Cottret (F) | Mitsubishi Pajero Evo | 17:07:14
03) Jean Louis Schlesser/Emmanuel Guigou (F) | Schlesser Ford | 17:27:42
04) Carlos Sousa/Andreas Schulz (P/D) | VW Race Touareg | 17:32:12
05) Nasser Al Attiyah/Alain Guehennec QA/F | X-Raid BMW X3CC | 18:02:09
06) Jutta Kleinschmidt/Tina Thorner (D/S) | X-Raid BMW X3CC | 18:25:34
07) Hiroshi Masuoka/Pascal Maimon (J/F) | Mitsubishi Pajero Evo | 18:28:16
08) Jose Luis Monterde/Jean-Marie Lurquin (E/B) | BMW | 19:03:50
09) Yahya Alhelei/Khalid Alkendi (UAE) | Chevrolet | 20:44:43
10) Carlos Sainz/Michel Perin (E/F) | VW Race Touareg | 21:12:45

UAE Desert Challenge: Am Ende Platz 4 und 10 für Volkswagen

Carlos Sainz (Spanien) und Beifahrer Michel Périn (Frankreich) errangen bei der UAE Desert Challenge, dem Saisonfinale des FIA Marathonrally Worldcup, im Volkswagen Race Touareg in Dakar-Spezifikation drei von fünf Etappensiegen - nach dem Ausfall von Ari Vatanen und einem technischen Defekt bei Carlos Sainz reichte es somit nur für Platz 10 in der Gesamtwertung. Carlos Sousa und Andreas Schulz im Semi-Race Touareg des Team Lagos retteten die VW-Ehre und platzierten ihren Wolfsburger auf Platz 4.

Die VW Werkspiloten hatten auf der ersten Etappe mit einem Tagessieg die Führung übernommen, fielen jedoch am zweiten Tag wegen eines Defekts am Antrieb weit zurück. Bei extrem heissen Aussentemperaturen gewann Carlos Sainz auf den Dünenstrecken die vorletzte Etappe und entschied auch die Abschlussetappe über 286 Kilometer für sich. "Es war eine gute Rally, die vielen Kilometer waren eine sinnvolle Vorbereitung für die Rally Dakar" berichtet der Spanier.

"Ich habe viel Erfahrung im Sand gesammelt und fühle mich auf diesem Untergrund immer vertrauter. Das ist wichtig, denn bei der Dakar werden in Mauretanien einige Etappen auf Sand ausgetragen. Wir konnten hier gegen die sehr starke Konkurrenz drei Tageswertungen gewinnen. Ohne unser kleines Problem am zweiten Tag wäre ein super Resultat möglich gewesen. Der Race Touareg 2 verfügt über viele technische Verbesserungen. Ich glaube, wir sind gut für die Dakar gerüstet."

Auch Sainz´ Beifahrer Michel Périn kam heute zu Wort: "Ich bin drei Rallys mit Carlos gefahren und wir arbeiten prima zusammen und verstehen uns gut. Das konnten wir hier unter Beweis stellen, denn die UAE Desert Challenge war sehr schwierig. Bei der Überquerung der Dünen braucht man eine gute Kommunikation, um nicht stecken zu bleiben."

Mit einem zweiten Volkswagen Race Touareg 2 gab der Finne Ari Vatanen zusammen mit seiner Beifahrerin Fabrizia Pons sein Debüt im Werksteam von Volkswagen. Der viermalige Dakar-Sieger trat nach einem Motorschaden zur letzten Etappe der Marathonrally nicht mehr an. "Dieser Einsatz war ein Test unter Wettbewerbsbedingungen für die Dakar" meint der Finne. "Ich hatte so eine gute Gelegenheit, mich mit dem Race Touareg 2 und dem Team vertraut zu machen. Ausserdem war es optimal, nach einer längeren Pause wieder eine Rally zu bestreiten." Beifahrerin Fabrizia Pons, ehemalige Co von Jutta Kleinschmidt, ergänzt: "Die UAE Desert Challenge war meine erste Rally mit Ari Vatanen seit vielen Jahren, doch wir haben auf Anhieb gut zusammen gearbeitet. Leider war unser Einsatz vorzeitig beendet."

Erfolgreich verlief der dritte Einsatz des Portugiesen Carlos Sousa und seines deutschen Beifahrers Andreas Schulz mit einem Volkswagen Race Touareg 2 des Team Lagos. Das Fahrzeug, das vom Semi-Werksteam Phoenix Sport eingesetzt wird, erreichte nach fünf Etappen über insgesamt 1518 Kilometer den vierten Gesamtrang. "Es war eine gute Vorbereitung für die Rally Dakar im Januar, denn in diesem Jahr waren bei der UAE Desert Challenge alle grossen Teams mit ihren neuen Fahrzeugen vertreten" freut sich Sousa. "Ich bin sehr glücklich, denn wir hatten vorher einen fünften Platz angestrebt und nun sind wir Vierte geworden. Der Race Touareg ist perfekt gelaufen und auch Fahrer und Beifahrer waren zu 99 Prozent fehlerfrei" ergänzt sein deutscher Beifahrer Andreas Schulz.

Bei der UAE Desert Challenge kamen - ausser am Fahrzeug von Ari Vatanen - im Volkswagen Race Touareg 2 von Carlos Sainz verschiedene neue Komponenten für die Dakar 2007 zum Einsatz. Die Rally in den Dünengebieten von Dubai und Abu Dhabi bot dem Team die letzte Möglichkeit, im Wettbewerbseinsatz bei extremen Aussentemperaturen von über 35 Grad auf Sandstrecken, die denen der Dakar in Mauretanien ähnlich sind, zu testen. Damit ist das Rally- und Testprogramm von Volkswagen für die Dakar 2007 abgeschlossen.

Der von einem 2,5-Liter-TDI-Dieselmotor angetriebene Race Touareg errang in der Saison 2006 bei ausgewählten Rally-Einsätzen zwei Siege und gewann 18 Etappen. In den kommenden Wochen konzentriert sich das Werksteam von Volkswagen auf die Detailplanung und die Fertigstellung der Einsatzfahrzeuge für die am 6. Januar in Lissabon beginnende Dakar.

"Glückwunsch an Carlos Sainz und Michel Périn, die hier eine starke Leistung gezeigt" meint abschliessend Motorsport-Direktor Kris Nissen. "Carlos hat auf Sand viel dazu gelernt. Wir sind mit der Performance des Race Touareg 2 in neuester Spezifikation zufrieden. Wenn man die einzelnen Zwischenzeiten und Etappen vergleicht, ist das Fahrzeug mit den neuen Teilen der Konkurrenz von Mitsubishi, BMW und Schlesser ebenbürtig. Natürlich ist das ganze Team enttäuscht, dass wir nicht bis zuletzt um den Sieg mitkämpfen konnten, denn schliesslich sind wir ehrgeizige Sportler. Trotzdem ist es sehr positiv, dass uns die Weiterentwicklung des Race Touareg 2 gelungen ist. Nun warten intensive Wochen auf uns, in denen alle Einsatzfahrzeuge aufgebaut werden. Dann kann die Rally Dakar im Januar starten" so der Däne.


Quelle (http://news.marathonrally.com/index.5341.0.html#5940)

Gruss Ruedi