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Touareg V
14.11.2006, 19:28
Murks made in Germany?</I>

Vom guten Ruf des "Made in Germany" ist in den USA nicht mehr viel übrig - zumindest beim "Consumer Report". Unter den "verlässlichsten Neuwagen" führt das US-Pendant zur Stiftung Warentest nur ein deutsches Modell. Unter den schlechtesten dagegen rund ein Dutzend.


Da können die Herren Zetsche, Reithofer, Bernhard & Co. noch so viel in ihre Qualitätssicherung investieren: Der gute Ruf, den Mercedes, BMW und VW einmal hatten, ist offensichtlich dahin. Zumindest die Amerikaner haben das "Made in Germany" wohl längst durch ein "Murks aus Germany" ersetzt, wenn man den aktuellen Statistiken des "Consumer Report" Glauben schenkt.
Das amerikanische Pendant zur Stiftung Warentest hat jetzt rund 1,3 Millionen Fragebögen an die Leser des gleichnamigen Magazins zur Zuverlässigkeit ihrer Fahrzeuge aus den vergangenen drei Jahren ausgewertet und daraus auf die Qualität von Neuwagen geschlossen - mit einem für die deutschen Hersteller ernüchternden Ergebnis: Nur ein einziges Auto aus ihrer Produktion, der Mini aus dem BMW-Werk im englischen Oxford, hat es in den insgesamt zehn bewerteten Kategorien in die Spitzengruppe der "most reliable cars" ("verlässlichste Autos") gebracht.

Unter den "least reliable cars" ("am wenigsten verlässliche Autos") dagegen steht auf den hinteren Plätzen gleich ein rundes Dutzend deutscher Autos. Die VW-Modelle Jetta, Passat und Touareg, die gesamte Mercedes-Palette vom SLK über die M- und R- bis hin zur S-Klasse, der BMW X5 oder der 7er und der Porsche 911 - an alle von ihnen haben die Prüfer nach Auswertung der Fragebögen keine sonderlich hohe Erwartung mehr. Einzig Audi schwimmt ganz gut im Mittelfeld mit. Zwar schaffen es die Ingolstädter nirgends in die Führungsgruppe, stehen dafür aber auch nicht auf dem Index.
Doch bleibt den Autobauern aus Germany ein kleiner Trost: Auch die Amerikaner selbst sind nur wenig besser. Zwar ist zumindest einer der "big three", nämlich Ford, mächtig stolz, dass er mit Autos wie der Mittelklasse-Limousine Fusion und dessen Zwilling Mercury Milan zu den japanischen Spitzenreitern Honda Accord und Toyota Camry aufgeschlossen hat. Doch bleibt die Übermacht der Asiaten ungebrochen: Von den 47 als besonders zuverlässig bewerteten Autos kommen 39 aus Japan, und 32 davon sind von Toyota oder Honda. Ford und General Motors bringen immerhin sechs Autos in die Spitzengruppe, die amerikanischen Mercedes-Geschwister Dodge, Jeep und Chrysler kein einziges.

Die europäischen Marken sind abgeschlagen
Nimmt man noch die paar Engländer und Schweden mit hinzu, die in die USA exportiert werden, wird das Bild für die gesamte europäische Automobilindustrie nicht eben besser. Denn in die Spitzengruppe schafft es davon ebenfalls kein Auto. Von den 45 unzuverlässigsten Modellen dagegen stellen die Europäer beachtliche 19, der Rest sind 20 US-Modelle, fünf allesamt von Nissan produzierte Japaner und ein Auto aus Korea. Toyota, Mazda, Mitsubishi und Honda sind dort dagegen gar nicht aufgeführt.
Wie deutlich der Unterschied zwischen zuverlässig und unzuverlässig ist, macht ein Beispiel aus dem Feld der mittelgroßen Geländewagen deutlich. Dort steht der bei uns als Land Cruiser bekannte Toyota Highlander ganz oben und die Mercedes M-Klasse weit unten in der Liste. Dazwischen liegt ein beachtliches Pannenrisiko: "Wer die M-Klasse kauft, wird damit statistisch gesehen zehnmal mehr Probleme haben als mit dem Toyota", schreibt der Consumer Report in seiner Auswertung.

Würden Sie Ihr Auto noch einmal kaufen?
Aber nicht nur die Zuverlässigkeit haben die Marktforscher erfragt. Auch die Zufriedenheit wurde erfasst. "Würden sie dieses Auto noch einmal kaufen?", war die Frage, mit der sie hausieren gingen. Am häufigsten mit "Ja" geantwortet haben die Fahrer des Toyota Prius, von denen nur acht Prozent ihre Entscheidung offenbar bereuen. "Das ist offensichtlich ein Fall, wo die Hybriden richtig gut funktionieren", sagt David Champion, der die Tests des Consumer Reports leitet und einen geringen Verbrauch als wichtiges Kriterium für die Zufriedenheit ausgemacht hat. Doch Vernunft ist nicht das Einzige, was zählt: Dass man auch mit Leidenschaft überzeugen kann, belegt auf dem zweiten Platz die Corvette.


Quelle (http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,448091,00.html)

Gruss Ruedi

andreas
14.11.2006, 19:49
Ich habe nichts anderes erwartet. :rolleyes:

Gruß
andreas

dschlei
15.11.2006, 15:36
Was auch immer in Consumer Report steht (und ich bin bei dem verein schon seit 1984 Mitglied), wurde hier aber nicht erwaehnt!

Da und in der gesammten Fachpressen steht auch, das ALLE Fahrzeuge von japanischen Herstellern tot langweilig sind, und man Schwierigkeiten haben wuerde, die Fahrzeuge voneinader zu unterscheiden. Von Fahrspass und dynamik erst mal gar nicht zu reden.

Interessanterweise rutscht nun Toyata mit seinen neuen, interessanter aussehenden Fahrzeugen in der zuverlaessigkeit auch ziemlich nach unten, und hatte damit in letzter Zeit mehrere Recalls.

dreyer-bande
31.01.2007, 13:52
Hallo,
der TÜV Report bringt auch mal erfreuliche Nachrichten für die deutschen Autobauer:

Deutsche Autos besser als japanische


Opel Meriva und Ford Fusion schneiden in der TÜV-Statistik am besten ab / Zahl der mangelhaften Wagen bleibt hoch


Von Felix Harbart
Hannover. Die Statistik ist draußen, die Freude ist groß: Erstmals seit Jahren belegen zwei einheimische Autos die vordersten Plätze im sogenannten TÜV-Report. In der Aufstellung dokumentiert der Technische Überwachungsverein Jahr für Jahr, welche und wie viele Mängel er bei seinen Hauptuntersuchungen an den Autos der Deutschen gefunden hat. Beim TÜV freut man sich darüber, dass mit dem Opel Meriva und dem Ford Fusion zwei Modelle aus Deutschland die Wertung der Zwei- bis Dreijährigen gewonnen haben, bei denen es sich „nicht um Nobelkarossen, sondern um Autos für jedermann handelt“. Da stört es auch nicht, dass es in der Statistik die eine oder andere Unwucht gibt.
So sortieren die Prüfer die Autos nicht nach Laufleistung, sondern lediglich nach Alter. Das führt etwa bei Mercedes-Benz dazu, dass die meist als Stadtauto genutzte A-Klasse und der Sportflitzer SLK sich den 4. Platz der Tabelle teilen, während sich die oftmals von Vielfahrern gekauften Modelle von C- und E-Klasse auf den Plätzen 50 beziehungsweise 72 wiederfinden. Auch die unterschiedlichen Geldbeutel der Besitzer verfälschen das Bild mitunter. Wenn Porsche drei der fünf Alterskategorien für sich entscheide, sei das sicher auch der Tatsache geschuldet, dass „die Besitzer bei Reparatur und Wartung nicht auf den Euro schauen“ müssten, sagt TÜV-Nord-Vertriebsleiter Klaus Jürgensen.
Weil das jedoch immer mehr der rund 46 Millionen Autobesitzer in Deutschland in diesen Zeiten anders geht, hat sich die Zahl der mangelhaften Autos in den vergangenen Jahren auf hohem Niveau eingependelt. 18,2 Prozent aller bundesweit geprüften rund sieben Millionen Fahrzeuge erhielten 2006 die begehrte Plakette im ersten Anlauf nicht, im Vorjahr waren es 18,9 Prozent. In Niedersachsen und Hannover stieg der Anteil der mangelhaften Fahrzeuge sogar jeweils leicht an. In Stadt und Region mussten 20,5 beziehungsweise 20,9 Prozent der Autofahrer den TÜV-Hof unverrichteter Dinge wieder verlassen, niedersachsenweit waren es 18,6 Prozent – jeweils deutlich mehr als im Vorjahr. „Die Halter sparen an Reparatur und Wartung“, sagt Jürgensen. Grund dafür sei die angespannte Wirtschaftslage. Noch vor zehn Jahren habe lediglich jedem zehnten Wagen die Plakette im ersten Anlauf verwehrt werden müssen.
Einen einsamen Rekord stellt in der Kategorie der Zwei- bis Dreijährigen der Kia Carnival auf. Jeden vierten der koreanischen Großraum-Vans schickten die Prüfer 2006 erstmal in die Werkstatt. „Man kann nicht erwarten, dass ein Auto für 17 500 Euro so abscheidet wie eines für 40 000“, sagt ein hannoverscher Kia-Händler dazu. „Außerdem geben wir ja drei Jahre Garantie.“*


aus: Hannoversche Allgemeine


Gruß

Hannes
*na das ist mal eine logische Erklärung?

Homer
01.02.2007, 11:17
Was auch immer in Consumer Report steht (und ich bin bei dem verein schon seit 1984 Mitglied), wurde hier aber nicht erwaehnt!

Da und in der gesammten Fachpressen steht auch, das ALLE Fahrzeuge von japanischen Herstellern tot langweilig sind, und man Schwierigkeiten haben wuerde, die Fahrzeuge voneinader zu unterscheiden. Von Fahrspass und dynamik erst mal gar nicht zu reden.

Interessanterweise rutscht nun Toyata mit seinen neuen, interessanter aussehenden Fahrzeugen in der zuverlaessigkeit auch ziemlich nach unten, und hatte damit in letzter Zeit mehrere Recalls.

Uneingeschränkt zustimm: :drummer:
Eine Reisschüssel ist tot langweilig, den alten Landcruiser mal ausgenommen, dieses Urgestein aus Japan!
Ansonsten: Nein danke! :mad:

Gruss
Homer

P.S. Muttis ML320 iVs 2000, hat jetzt 120'000Km überschritten und ist kein bisschen müde. Kein Rost, kein gar nichts! Also wo ist denn das Problem?