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Touareg V
24.11.2006, 19:28
Rainforest Challenge: Haerteste Trophy der Welt kurz vor dem Start
Rund 26 Teilnehmer und dutzende Touristenteams haben sich zwischen Dienstag und Mittwoch zur haertesten Trophy der Welt - der Rainforest Challenge - in Malaysia eingefunden. Das Starthotel liegt mitten in der Innenstadt von Kuala Lumpur zu Fuessen der legendaeren Petronas-Towers und das Nightlife in der pulsierenden Malayischen Stadt ist fast unbeschreiblich.
Der ueberwiegende Teil der Starter stammt in diesem Jahr aus dem Gastgeberland Malaysia, gefolgt von zahlreichen Chinesen, Thailaendern und Teams aus Sri Lanka. Aus Europa kommen ein Team aus Polen, Ungarn und Daenemark. Zwar ist in diesem Jahr kein deutsches Team mit vor Ort - aber das soll sich wie in den Vorjahren wieder aendern. Zum dritten mal dabei ist ein Jeep-Team aus Oesterreich, ueber das wir in den kommenden Tagen ausfuehrlich berichten werden.
Die Rainforest Challenge 2006 startet am morgigen Freitag mit einem Prolog noerdlich von Kuala Lumpur - wie hart es wird, zeigt der Zeitplan: Ganze zwei Tage sind alleine fuer den Prolog eingeplant. Das Gelaende ist durch anhaltenden Regen bis zu einem Meter in tiefem Schlamm, dabei muessen sich die Teilnehmer zudem ueber zahlreiche Huegel winschen.
Marathonrally.com ist mit zwei Reportern live in Malaysia vor Ort und wird am dem morgigen Abend je nach Moeglichkeit taeglich live von der Rainforest Challenge in Malaysia berichten.
Bilder (http://news.marathonrally.com/rainforest_challenge_bildergal lery_technische_abnahme_1_18.5 397.0.html#5980)
Bilder (http://news.marathonrally.com/rainforest_challenge_bildergal lery_technische_abnahme_2_18.5 398.0.html#5981)
Bilder (http://news.marathonrally.com/rainforest_challenge_bildergal lery_technische_abnahme_3_18.5 399.0.html#5982)
Bilder (http://news.marathonrally.com/rainforest_challenge_bildergal lery_eroeffnungsparty_18.5400. 0.html#5983)
Quelle (http://news.marathonrally.com/rainforest_challenge_haerteste _trophy_der_welt_kurz_vor_dem_ start.5391.0.html#5974)
Gruss Ruedi
Sind ja feine Fahrzeuge dabei .... und so schoene Suzukis :wub:
Touareg V
25.11.2006, 10:47
Rainforest Challenge: Trophy nach einer Gala offiziell gestartet
Am Freitag ist die Rainforest Challenge 2006 - die als haerteste Trophy der Welt gilt - nach einem Gala-Dinner mit Malayischer Politik und Prominenz sowie diversen Folkloregruppen offiziell fuer eroeffnet erklaert worden. Gegen 23:00 Ortszeit (15:00 CET) endete er mit einem ersten offiziellen Briefing fuer die insgesamt 26 teilnehmenden Teams sowie dutzenden Trophy-Touristen, Journalisten und Orga-Mitgliedern.
Begonnen hatte der Freitag (nach zwei Tagen der Akklimatisierung in Kuala Lumpur) mit einer achtstuendigen Busreise in den Norden des Landes und dort in die Stadt Alor Setar in der Provinz Kedah, in der in diesem Jahr die komplette Trophy ausgetragen wird. Die Provinz grenzt im Norden an Thailand - in einer Etappe muessen die Teilnehmer bis auf wenige Meter sogar die Thailaendische Grenze anfahren. Da viele Teilnehmer direkt in den Norden fuhren, traf in Alor Setar auch erstmals das komplette Starterfeld zusammen.
In Malaysia hat gerade die Regenzeit begonnen - das bedeutet zwar ueberwiegend bestes Wetter und Sonnenschein, aber auch garantierte Schauer zwischendurch - die dann Wolkenbruchartig herunterkommen und binnen Minuten alles ueberfluten. Bei Durchschnittstemperaturen von 36 Grad (im Schatten) und einer Luftfeuchtigkeit von 100 Prozent ist der Regen jedoch kaum stoerend - er ist angenehm warm und bei Sonne trocknet die Kleidung schnell. Auswirkungen hat das warme Nass jedoch besonders auf die Strecke...
Besonders viel Laune verbreiten derzeit die Polen Marek Janaszkiewicz, seine Frau Agnieszka und ein eigens mitgereister Servicetechniker, alle drei sind das erste mal in Malaysia dabei und sehen die Veranstaltung als eine grosse Herausforderung an. Dafuer haben sie eigens einen Land Rover Defender aufgebaut - und den wollen sie "hauptsache, irgendwie" ins Ziel und auch wieder zurueck nach Polen bringen. Im Bus versorgte der polnische Fahrer die Mitreisenden mit polnischem Bier, am Abend uebernahm er ungeplant das Mikrofon eines Folkloresaengers und trug seinen Part zur Party bei.
Als besondes froehlich erweisen sich auch die zahlreichen Teams aus der Volksrepublik China, die gleich einen ganzen Stab an Journalisten, Fotografen und TV-Teams mitgebracht haben. Ueberhaupt hat die Veranstaltung bisher einen froehlich-familiaeren Touch, viele Teilnehmer kennen sich aus vergangenen Jahren, erzaehlen sich Abends die spannendsten Geschichten und erschrecken gerne auch schon einmal den einen oder anderen Neuling mit ihren "schlimmsten Erfahrungen".
Nicht zu den Neulingen gehoert der Oesterreicher Markus Osswald, der gemeinsam mit einem Arbeitskollegen die Trophy bestreitet. "Vor allem die neue Region im Norden fasziniert mich" berichtet Osswald, der mit einem Jeep XJ auf die Reise geht. "In diesem Dschungel-Gebiet ist seit 35 Jahren kein Auto mehr gewesen, das hat es in der Rainforest-Geschichte noch nie gegeben und da will ich unbedingt dabei sein". Auch wenn der Oesterreicher mit Wahlheimat Singapur und Sued-Malaysia ansonsten ein eher adretter "Businessman" ist, scheut er sich wie die anderen Teilnehmer nicht vor Dreck und Schlamm: "Im Gegenteil, ich habe kaum Kleidung mit. Wozu auch, wir sind mehrere Tage komplett im Dschungel, dreckig, permanent Nass und schlafen im Camp - wenn wir es denn erreichen - gleich im Stehen ein" grinst Osswald.
Der Dschungel, gross und umheimlich: Es geht nicht durch bewohntes Gebiet oder ueber ausgefahrene Pisten - nein, es geht mittendurch, wie bei der einst legendaeren "Camel Trophy" - nur eben ein ganzes Stueck dreckiger. Das ist auch der Grund, warum waehrend der kompletten Veranstaltung nur knapp 81 Kilometer gefahren werden: "Ihr werdet sehen, an einigen Tagen schaffen selbst die Besten von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nur 10 Kilometer" so Veranstalter Luis J.A. Wee. Auch die Camps sind "back to the roots": Kein offzielles Catering, keine Toiletten, keine Duschen. keine Grosszelte. Die grosse Gemeinschaft zaehlt: "Jedes Team hat einen Betreuer, der sich um das Team kuemmert, Essen organisiert, den Teilnehmern hilft." Dafuer ist ein grosser Organisationsstab noetig - alleine ueber 12 Pressefahrzeuge werden fuer die zahlreichen Journalisten von Dschungel-Guides pilotiert.
Und wenn es mal hart auf hart kommt? "Alles schon passiert" grinst Veranstalter Wee, knappe 1,65 Meter gross, verschmitzt. "Im letzten Jahr musste sich ein Pressekonvoi drei Tage lang durch den Dschungel kaempfen und zwei Fahrzeuge plus Ladung retten - sie allen versucht, auf eigene Faust einen Weg zu finden und die Farzeuge im Nirvana versenkt" so Wee. "Am Ende der Trophy steckten noch 15 Fahrzeuge von Teilnehmern, Orga und Presse im Dschungel, wir haben zwei Wochen gebraucht, um alle zu bergen. Aber am Ende bekommen wir alle und jeden heraus". Fuer eventuelle Notfaelle wird die Trophy von einem Hubschrauber mit spezieller Such- und Bergetechnik begleitet.
Am Samstag startet die Rainforest Challenge 2006 nach einem Showstart mit dem ersten Teil des Prologes, der sich aufgrund des Schwierigkeitsgrades ueber zwei Tage hinzieht. "Wir haben beim Prolog, der von tausenden Zuschauern besucht wird, mit einem Bulldozer etwas die Strecke verfeinert - nun hat der aussergewoehnlich viele Regen in diesem Jahr diese Strecke nach eigenen Regeln veraendert" grinst Veranstalter Wee. Im Anschluss an der ersten Prolog-Tag geht es ins erste Dschungelcamp, um das die Trophy sternfoermig verlaeuft - und mitten im Dschungel verbleibt der Rallytross dann ohne Extras bis zum Ende der naechsten Woche. "Wer hier mitfaehrt, ist einer der Besten der Welt oder will beweisen, das er dazugehoert" beschreibt Navin Surath Marapana, Teilnehmer aus Sri Lanka und langjaehriger Profi im Trophy-Sport die Veranstaltung knapp. "Es hier zu schaffen, ist einfach ein unbeschreibliches Gefuehl!"
Quelle (http://news.marathonrally.com/rainforest_challenge_trophy_na ch_einer_gala_offiziell_gestar tet.5403.0.html#5986)
Gruss Ruedi
Touareg V
26.11.2006, 09:27
Rainforest Challenge: Zaghafter Zuschauerprolog zum Start
Noch immer macht Veranstalter Luis J.A. Wee es spannend: Mit dem ersten Teil des Zuschauerprologes begann die Rainforest Challenge 2006 am Samstag nun auch mit dem sportlichen Teil - allerdings nicht wie erhofft im oder am Rande des Dschungels, sondern auf einem freien Gelaende nahe der Stadt Alor Setar im Norden des Landes. Einzig als Zuschauerevent eingeplant fiel der erste Teil des Prologes dann auch etwa verhalten aus. Aehnlich wie beim 4-Stunden Rennen in Leipzig hatten die Veranstalter auf einer gruenen Wiese mit Hilfe von Baggern ein Gelaende ausgearbeitet, in Sektionen abgesteckt und mit fiesen Graeben durchzogen.
Der Regen der vergangenen Tage tat sein Uebriges und verwandelte die ausgebaggerte Wiese in ein Schlammfest. Das Gelaende erinnerte auch optisch an Leipzig - die Strecke haette glatt in Europa liegen koennen, wenn nicht die exorbitanten Temperaturen von bis zu 42 Grad an den wahren Standort permanent erinnert haetten - Regen gab es heute das erste mal seit einer Woche keinen.
Somit blieb es am heutigen Samstag aus Sicht der "Dschungel-Fans" noch verhalten ruhig, lediglich ein paar Schlammpassagen und Wasserloecher machten ansatzweise klar, was die Teilnehmer in den naechsten Tagen erwarten wird. Fuer die zahlreichen Zuschauer und Sponsoren bot der heutige Tag jedoch einen grossen Event - endlich einmal die "Stars" der in Asien sehr prominenten Veranstaltung persoenlich kennenlernen und dabei noch eine Portion Action mitnehmen.
Am morgigen Sonntag wird der zweite Teil des Prologes in Form weiterer abgesteckter Sektionen gefahren, bevor es im Anschluss endlich in den sehnsuechtig erwarteten Dschungel geht. Um sich die Wartezeit zu verkuerzen, geben die Profis schon mal Tipps an die Newcomer weiter. Ein Beispiel gefaellig: "Huete dich vor Affen, die sind nicht lieb, sondern wie wilde Hunde, greifen an und beissen, was das Zeug haelt. Wenn Du Affen siehst, suche einen morschen Baum, zerschlage ihn und hoffe, das Skorpione darinstecken. Die greifen dich nicht an, wenn du sie in Ruhe laesst - aber die Affen haben panische Angst vor Ihnen und laufen weg!" In der haertesten Region in diesem Jahr warten jedoch nicht nur Schlangen, Skorpione und Affen auf die Teilnehmer - auch Tiger und Elefanten sind dort nicht selten...
Bilder (http://news.marathonrally.com/rainforest_challenge_bildergal lery_start_1_18.5411.0.html#59 94)
Bilder (http://news.marathonrally.com/rainforest_challenge_bildergal lery_start_2_18.5412.0.html#59 95)
Bilder (http://news.marathonrally.com/rainforest_challenge_bildergal lery_prolog_1_18.5413.0.html#5 996)
Bilder (http://news.marathonrally.com/rainforest_challenge_bildergal lery_prolog_2_18.5414.0.html#5 997)
Quelle (http://news.marathonrally.com/rainforest_challenge_zaghafter _zuschauerprolog_zum_start.541 0.0.html#5993)
Gruss Ruedi
wassen das???
http://news.marathonrally.com/uploads/pics/DSC_3787_02.jpg
seh ich das richtig, dass der gleich seinen Erdanker vorne spazierenfährt??
sieht so aus :) vielleicht will er aber auch unterwegs irgendein Feld pfluegen ;)
Touareg V
27.11.2006, 10:44
Rainforest Challenge: Am Montag ruft die erste Dschungel-Stage
Nach dem zweiten Teil des Prologes am Sonntag im gleichen Gelaende wie am Samstag (es wurden nur andere Sektionen gefahren) machte sich der Trophy-Konvoi am Sonntag Nachmittag in eine erste Ueberfuehrung weiter in Richtung Norden auf - und endlich in den lange erwarteten Dschungel.
Wie wichtig der malayischen Regierung die Rainforest Challenge als internationaler Event ist, zeigt sich nicht nur daran, das der Tourismus-Minister die Veranstaltung in Teilen mit einem Land Rover selbst begleitet, sondern auch daran, das der Trophy-Tross in einem grossen und langen Konvoi mit aufwaendiger Polizeibegleitung in das erste Dschungelcamp gefuehrt wurde. Kreuzungen wurden gesperrt, Ampeln auf "gruen" geschaltet und zahlreiche Polizeiwagen und -Motorraeder mit Blaulicht und Sirene sorgten fuer eine aeusserst schnelle Ueberfuehrung ohne irgendwelche Stops und Zwischenfaelle.
Am Abend dann endlich das, was sich der klassische Mitteleuropaer unter einem Dschungel vorstellt: Hohe Baeume, verwachsene Natur und eine Geraeschkulisse, wie man sie sonst nur aus Tarzan-Filmen kennt. Doch wir sind noch nicht "inmitten des Nowhere" angekommen, sondern lassen es mit einem Camp am Rande des Dschungels langsam angehen. Auf eine grossen Lichtung wurde der Boden gemaeht, bis in die tiefe Nacht Zelte aufgebaut und die zahlreichen Teilnehmer fuer den Dschungel gebrieft. Die Zeltcamps bestehen bei der Rainforest Challenge aus zusammengestellten Presse- und Servicefahrzeugen, die mit Planen ueberspannt werden - darunter wird ausschliesslich auf hohen Feldbetten geschlafen. "Schuhe und Bekleidung Abends hochlegen und moeglichst zubinden, morgens unbedingt alles kontrollieren, bevor ihr es anzieht" lautet die oberste Devise der Organisation. Das Abenteuer ruft - nicht nur fuer die Teilnehmer, sondern auch fuer die zahlreichen Mitglieder der Organisation und Presse.
Am heutigen Sonntag startet somit die "echte" Challenge mit vier ersten Stages in einer Waldlichtung, einem Fluss und rund um einen Wasserfall. Ein Teil der Strecken ist dabei abgeflattert und somit klar vorgegeben, weitere Teile der Strecke muessen mittels Navigation selbst "erfahren" werden.
Quelle (http://news.marathonrally.com/rainforest_challenge_am_montag _ruft_die_erste_dschungel_stag e.5415.0.html#5998)
Video (http://news.marathonrally.com/rainforest_challenge_erstes_on line_video_von_der_rainforest. 5416.0.html#5999)
Gruss Ruedi
Touareg V
28.11.2006, 10:31
Rainforest Challenge: Mit dem Dienstag beginnt das Abenteuer
Die legendaere "Camel Trophy" ist tot - es lebe die Rainforest Challenge! Am Montag Vormittag begann die eigentliche Challenge mit dem ersten Tag im Dschungel von Malaysia. Doch was war das? Enttaeuschung machte sich breit, als man die ersten Meter der ersten Etappe betrachtete: Kleine, mit Flatterband abgesteckte Sektionen ueber maximal 800 Meter - das sollte schon alles sein? "Nein" beruhigt Veranstalter Luis J.A. Wee, "das ist der erste Tag im Dschungel und quasi nochmals eine Art Prolog unter echten Dschungel-Bedingungen um herauszufinden, welche Fahrzeuge und Teams es wirklich schaffen koennen und welche nicht".
Und obwohl es auf den ersten Blick nicht so aussah - die erste kleine Etappe hatte es trotz weniger Quadratkilometer in sich. In vier verschiedenen Sektionen mussten die Teinehmer extrem steile und rutschige Haenge bewaeltigen sowie mehrfach einen kleinen Fluss durchqueren, der von grossen Steinen durchzogen war. Bereits nach wenigen Fahrzeugen erkannte man die Unterschiede zwischen den "Koennern" und "Anfaengern". Gleich am ersten Hang zerstoerten sich zwei Teilnehmer den Motor, da beide es solange mit Vollgas probierten, bis die Maschinen unter dem lauten Gejohle der hier noch zahlreich anwesenden Zuschauer platzten. Wer schlau war, rollte gleich zu Beginn die Winsch aus und zog sich den Hang hoch. In einer anderen Sektion musste zwischen zwei Extremhaengen eine Schleife gefahren werden - das funktionierte nur, wenn das Fahrzeug mit zwei Winden (vorne und hinten) gesichert wurde - andernfalls drohte das entsprechende Fahrzeug einen der Haenge herunterzustuerzen.
Quelle (http://news.marathonrally.com/rainforest_challenge_mit_dem_d ienstag_beginnt_das_abenteuer. 5421.0.html#6004) mit tollen Bilder und weiter lesen.
Gruss Ruedi
Touareg V
30.11.2006, 14:10
Rainforest Challenge: Die RFC lebt nach eigenen Regeln
Marathonrally.com berichtet das erste mal live von der Rainforest Challenge in Malaysia - und vor dem eigentlichen Start waren die Aussagen und Meinungen ueber die RFC aeusserst unterschiedlich. Zeit also, einmal ausfuehrlich (nach den ersten Stages) ueber die Veranstaltung und deren Ablauf zu berichten. Statt langer Trophyetappen (wie z.B. auf der Transsylvania) oder einem Mix aus Rally und Trophy (wie auf der Berlin-Breslau) lebt die RFC naemlich nach komplett eigenen Regeln.
Herzstueck der RFC sind in den ersten Tagen die langen Ueberfuehrungsfahrten fuer die Teilnehmer zwischen den Camps, die auf alten Dschungelpfaden und teilweise auch straight nach Kompass querfeldein gefahren werden. Die Ueberfuehrungsetappen, sogenannte "Transport-Stages", werden nach einem festgelegten Plan gefahren und die Teilnehmer sind hier auf sich allein gestellt.
Statt Kontrollposten gibt es fuer jeden Teilnehmer eine "Knips"-Karte. Die Teilnehmer muessen vorgegebene Punkte in der Strecke anfahren, an denen jeweils ein Locher (Knipser) mit einem Symbol befestigt ist. Um zu beweisen, das die Teilnehmer den Punkt erreicht haben, muessen die Teilnehmer dann mit dem Knipser ihre Bordkarte lochen. Im Anschluss sammelt die Organisation die Karten ein und kann so bestimmen, wer richtig und wer falsch gefahren ist.
Die "Transport-Stages" varrieren zwischen "extrem-schwer" und "normal fahrbar", wobei bei normalen Routen in Malaysia stark ausgewaschene Wadi-Pisten und lange Flussdurchquerungen durchaus der Standard sein koennen. Unter "extrem schwer" kann man sich Passagen vorstellen, die komplett ueber Kilometer hinweg nur per Winsch bewaeltigt werden koennen oder anderweitig fuer wenige Kilometer Strecke einige Stunden erfordern.
Zwischen den "Transport-Stages" warten immer wieder kleine Special-Stages, bei denen auf wenigen hundert Metern besondere, extra-schwere Aufgaben bewaeltigt werden muessen. Das sind zumeist extrem steile Haenge, Fluss- oder Schlammpassagen. Die Besonderheit hier: Es geht nicht nur auf Zeit, sondern auch nach Punkten. So gibt es z.B. aehnlich wie beim Trial Strafpunkte fuer das Beruehren einer Absperrung oder fuer das Festhalten eines gespannten Windenseiles.
Nach der Haelfte der Rainforest beginnt der harte Teil der Challenge. Hier gilt es nicht mehr, lange und harte Ueberfuehrungen und Einzelstages zu bewaeltigen - hier muss der "harte" Dschungel, genannt "Twilight Zone" durchquert werden.
Die gesamte Twighligt-Zone, in der Regel zwei bis drei Tage lang, ist eine einzige Stage ganz im Sinne der legendaeren Camel-Trophy. Hier gilt es, den teils fast unwegbaren Dschungel in einer bestimmten Richtung zu durchqueren und bestimmte Punkte anzufahren. Dabei muessen nicht selten alte Pfade mit Machete und Motorsaege freigeschaffen oder Bruecken ueber Fluesse errichtet werden. Die Twighlight-Zone gilt als das absolute Highlight der Rainforest Challenge, fordert die meisten Ausfaelle und ist zeitweise so gefaehrlich, das sie fuer Zuschauer und sogar die Presse in Teilen gesperrt ist.
Die Twightlight-Zone ist auch das Ende des sportlichen Teils der Rainforest Challenge. Nach einem letzten Camp geht es zurueck in ein Hotel, in dem dann die Siegerehrung begangen wird.
Ein Abenteuer auch fuer die Presse
Nach und nach stellen wir fest, das sich die RFC nicht nur fuer die Teilnehmer, sondern auch fuer die Presse zu einem echten Abenteuer entwickelt. Knapp 12 Fahrzeuge stellen den Pressekonvoi mit Journalisten und Fotografen aus aller Welt, zumeist extrem verbastelte und uralte Isuzu Trooper, Mitsubishi Pajero und Toyota Landcruiser. Leider funktioniert die Bordelektronik nur noch bei einem einzigen Fahrzeug so gut, das man elektrische Geraete und Akkus laden kann - entsprechend bilden sich allabendlich "Positionskaempfe" um die wenigen Ladestationen. Einen Stromgenerator gibt in den Schlafstaetten naenlich nicht.
Um die hungrige Pressemeute zu verkoestigen, schmeisst sich allabendlich die Britin "Liz" mit ihrem Wok und Outdoor-Kuechenequipment ins Zeugund zaubert die aufwaendigsten Gerichte - wer die abendliche Mahlzeit verpasst, muss sich selbst etwas organisieren. Gleiches gilt auch fuer die Teilnehmer - ein offizielles Catering gibt es im Dschungel naemlich auch nicht.
Also ein echtes Abenteuer fuer alle - in jeglicher Hinsicht. Denn auch die Camps bestehen aus kleinen Luecken neben der Strecke mitten im Dschungel, als Dusche dienen Fluesse und als Toilette die freie Natur. Als diese neuen Erfahrungen machen die Uebertragung ins Internet nicht leicht und somit nutzen wir alle Chancen, die sich uns fuer eine Uebertragung bieten. Wir bitten daher um Entschuldigung, wenn sich die Uebertragung an manchen Tagen verzoegert.
Quelle (http://news.marathonrally.com/rainforest_challenge_die_rfc_l ebt_nach_eigenen_regeln.5422.0 .html#6005)
Gruss Ruedi
Touareg V
30.11.2006, 14:15
Rainforest Challenge: Spannende erste Dschungelstages
Wie berichtet, lebt die Rainforest Challenge im ersten Teil ueberwiegend von den Ueberfuehrungsstrecken - die zwar kaum gewertet werden, aber den Hauptteil der Strecken ausmachen und teilweise anspruchsvoller als die eigentlichen kleinen Wertungsetappen sind.
Eine besondere Ueberfuehrungsnacht bot sich fuer die Teilnehmer gleich nach der ersten Dschungelstage am Montag. Anders als die Begleitfahrzeuge mussten die Teilnehmer die nur knapp vier Kilometer in Luftlinie fahren - und brauchten dafuer die ganze Nacht.
"Es war unglaublich" berichtete der Oesterreicher Markus Osswald am Dienstag Mittag. "Wir zerstoerten uns gleich zweimal den Kuehler, konnten ihn aber wieder reparieren. Auch ein Reifen ging in der Stage drauf. Diese Strecke war so klasse, die muessen wir nach der Rainforest Challenge nochmal privat abfahren - und dann mit Zeit und gemuetlich".
Auch das daenische Vater-Sohn Duo Skoejld zeigte sich beeindruckt: "Wahnsinn, ueber fuenf Stunden wischten wir uns nur bergauf, dann wieder vier Stunden steil bergab, jeder Fussgaenger war hier schneller. Dann mussten wir noch zwei Kilometer quer durch die Wildnis bewaeltigen - mit Macheten und der Kraft des Fahrzeugs suchten wir uns unseren Weg".
Viel Pech hatten die beiden Teams aus Sri Lanka, die ihre Landrover extra fuer die RFC aufwaendig umgebaut hatten. Anscheinend zu aufwaendig - denn bereits nach der Haelfte mussten beide Teams abbrechen und ins erste Camp zurueckfahren. "Wir haben die ganze Nacht und den halben Tag geschraubt, nichts gegessen und nicht geschlafen" berichtet ein Teammitglied, "aber am Ende haben wir es geschafft". Beide Landrover kamen am Dienstag Mittag im Gelaende der zweiten Stage an, konnten dann aber doch nicht mehr in die Strecke starten.
Die eigentliche Wertungsstage am Dienstag bestand aus zwei kleinen Etappen, beide zusammen ca. 900 Meter lang und RFC-typisch als Trial ausgearbeitet. Im ersten Teil musste zuerst ein kleiner Bach durchquert werden, bevor es in einem steilen Hang zwischen extrem engen Palmen per Winsch bergauf ging. Nach einer kurzen "Parkeinlage" auf einem Baumstamm ging es weiter in ein Flussbett und eine verwinkelte Passage zwischen Baeumen.
Erstaunlich ist, wie aeusserst brutal die meisten Teilnehmer ihre extrem hochgelegten Fahrzeuge durch die Stages scheuchen - entsprechend hoch ist die Schadensquote. Da sich die Camps der Teilnehmer weitlaeufig verteilen und die Nacht extrem dunkel ist, wirkten die zahlreichen Schweissarbeiten aus allen Ecken des Dschungel in der anschliessenden Nacht besonders gespenstisch.
Ueberhaupt ist es die Dschungelatmosphaere und das Untereinander, was die RFC im ersten Teil zu etwas Besonderem macht - dabei faellt der sportliche Aspekt schon mal nach ganz hinten. Bei Lagerfeuer und Trommelgesang laden einheimische Teams abends in "Ihr" Camp ein, die Internationalitaet unter den Teilnehmern und der Presse sorgt binnen kurzer Zeit fuer viele neue Freundschaften. Zwischendurch muss man immer aufpassen, das nicht Schlangen oder anderes Getier den Schlafsack oder das persoenliche Gepaeck entern.
"Sicher, in den ersten Tagen mag einem die Rainforest in der Tat "nur" wie ein kleiner Trial-Event mit grossen Ueberfuehrungsetappen vorkommen" berichtet Journalist Travis Krause aus Sued-Afrika, der drei Jahre lang selbst als Teilnehmer mitfuhr. "Aber es ist der Dschungel und das unglaubliche Abenteuer, die Jahr fuer Jahr Teilnehmer aus aller Welt anlocken. Nicht zu vergessen natuerlich der zweite Teil der RFC - die "Twighlight-Zone". Die ist tatsaechlich das Haerteste, was einem Offroad-Motorsportler binnen kurzer Zeit jemals passieren kann".
Und um am Ende nochmals den sportlichen Sektor doch nicht mehr zu vergessen: Nach eigenen Berechnungen fuehrt derzeit weit abgeschlagen der Lokalmatador und Vorjahressieger Tan Eng Joo mit seinem Jeep CJ vor Whong Kock Pin (Malaysia, Jeep CJ) und Chen Yan aus China (ebenfalls Jeep CJ). Die beiden Jeep Cherokee aus Oesterreich und Daenemark liegen trotz diverser Schaeden weiter im Mittelfeld, waehrend der Landrover Defender aus Polen nach diversen Schaeden weiter nach hinten gefallen ist.
Gross ist vor allem auch die Quote der Ausgefallenen: Bereits der Prolog forderte seine ersten Opfer, die erste Stage im Dschungel sortierte die Weiteren aus. So ist ein Landrover-Team von den Phillipinen zwar noch mit bei der Challenge dabei, startet aber momentan nicht mehr in Wertung. Die fast immer sehr gut gelaunten Asiaten wollten es mit einem fast serienmaessigen Defender 110 versuchen - und scheiterten bereits am ersten Winschhang.
Bilder (http://news.marathonrally.com/rainforest_challenge_bildergal lery_etappe_1_1_18.5425.0.html #6008)
Bilder (http://news.marathonrally.com/rainforest_challenge_bildergal lery_etappe_1_2_18.5426.0.html #6009)
Bilder (http://news.marathonrally.com/rainforest_challenge_bildergal lery_etappe_2_1_18.5427.0.html #6010)
Bilder (http://news.marathonrally.com/rainforest_challenge_bildergal lery_etappe_2_2_18.5428.0.html #6011)
Bilder (http://news.marathonrally.com/rainforest_challenge_bildergal lery_etappe_2_3_18.5429.0.html #6012)
Gruss Ruedi
Touareg V
30.11.2006, 20:09
Rainforest Challenge: Am Mittwoch kam der grosse Regen
Sie heisst "Rainforest" Challenge und sie findet in der Regenzeit statt - dennoch gab es in diesem Jahr waehrend der Trophy bisher noch keinen einzigen Tropfen Regen. Das aenderte sich schlagartig am Mittwoch. Nach einer kurzen Ueberfuehrung durch ein dicht bewachsenes Dschungelgebiet und durch weite Ebenen (auf denen Bananen-Plantagen angelegt werden) ging es zu zwei neuen Special-Stages, die in einer Lichtung inmitten eines bergigen und extrem dicht bewachsenen Dschungels angelegt waren. Ein kleiner Fluss, ein sumpfiges Grasgebiet und ein steiler Hang, bei dem rueckwaerts hinabgewischt werden musste, waren hier die schwierigsten Aufgaben.
Das Wetter kann in Malaysia in dieser Zeit sehr schnell umschlagen - und genau das passierte kurz nach dem Start der ersten Fahrzeuge. Aus einem leichten Nieselregen wurde binnen kurzer Zeit ein wahrer Wasserschwall, der den bis dato kleinen Fluss schlagartig wachsen liess und den Winsch-Hang in eine einzige Rutschpartie verwandelte. Selbst auf den eben noch einfach zu befahrenden Ueberfuehrungen zwischen den beiden Stages mussten die meisten Teilnehmer die Winsch einsetzen, um ueberhaupt noch vorwaerts zu kommen.
Das Resultat liess nicht lange auf sich warten: Mehr als die Haelfte der Teilnehmer trat die zweite Stage des Tages nicht mehr an, da der eben noch kleine Fluss mittlerweile alles ueberflutet hatte und somit viele gefaehrliche Stellen nicht mehr einsehbar waren. So wurde bereits nach verhaeltnismaessig kurzer Zeit das Camp aufgeschlagen - in kleinen Nischen auf einer rutschigen Serpentinen-Piste inmitten des tiefen Dschungels.
Als Trost fuer den kurzen Tag und das nasse Camp gab es am Abend Folkloristisches: Eine Gruppe Einheimischer entzuendete ein Lagerfeuer, bereitete einige Fische nach Malayischer Art zu und lud bei lokaler Live-Musik zu einem netten Abend unter abtropfenden Riesenpalmen ein. Somit waren Teilnehmer, Touristen und Pressemitglieder am Abend trotz eines voellig verregneten sportlichen Mittwochs am Ende wieder bei bester Laune.
Quelle (http://news.marathonrally.com/rainforest_challenge_am_mittwo ch_kam_der_grosse_regen.5430.0 .html#6013)
Bilder (http://news.marathonrally.com/rainforest_challenge_bildergal lery_etappe_3_1_18.5435.0.html #6018)
Bilder (http://news.marathonrally.com/rainforest_challenge_bildergal lery_etappe_3_2_18.5436.0.html #6019)
Bilder (http://news.marathonrally.com/rainforest_challenge_bildergal lery_etappe_4_1_18.5437.0.html #6020)
Bilder (http://news.marathonrally.com/rainforest_challenge_bildergal lery_etappe_4_2_18.5438.0.html #6021)
Gruss Ruedi
Oh Mann, ist das schön. :juchu:
Touareg V
03.12.2006, 09:38
Rainforest Challenge: Ein traumhaftes Camp am Donnerstag
http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/cc225da5f0.jpg (http://news.marathonrally.com/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2FDSC_5517 _03.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=e9c9bdd2eb62b1ab9d26485e48 cfefa1)http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/256671a8e1.jpg (http://news.marathonrally.com/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2FDSC_5693 _04.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=9d596d900fc07f9e454647542c c878f5)
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Nach den wilden Naechten der vergangenen Tage bot die Rainforest Challenge am Donnerstag das bisher schoenste Camp und eine Trophystage ausschliesslich im Wasser. Das Camp lag an einem grossen See inmitten eines Tales, umgeben von hohen bewachsenen Bergen - Postkartenidylle pur nahe an der Grenze zu Thailand.
Nach einer Ueberfuehrung von nur knapp 30 Kilometern - fuer den der Konvoi dennoch knapp drei Stunden Zeit benoetigte - warteten drei kleine Stages ueber jeweils knapp 500 Meter auf die Teilnehmer. Eine Stage wurde mitten im Wasser am Ufer des Sees abgesteckt - hier galt es, neben einigen Runden im Schilf bis zu 1,60 Meter tiefe Wasserloecher zu durchqueren, die zum Teil zudem mit nicht sichtbaren Baumstaemmen blockiert waren.
Die beiden weiteren Stages spielten sich im Trockenen ab, eine weniger schwere Fast-Speed Stage im hohen Gras und eine knifflige Passage ueber ein Gewirr aus Baumstuempfen und Balken. Nachdem sich die erste und zweite Stage jedoch ungewoehnlich lang hinzogen, beschlossen die Veranstalter, die letzte Stage ueber die Baumstuempfe nicht mehr zu starten.
Als erster Teilnehmer startete der Oesterreicher Markus Osswald in die Wasser-Stage, fuhr zur Freude der Zuschauer extrem schnell und mit entsprechenden Wasserfontaenen - und hatte dabei auch einen ganz besonderen Zuschauer: Der Premierminister der Region Kedah (quasi ein Bundesland Malaysias) war fuer wenige Stunden Gast bei der Rainforest Challenge und informierte sich interessiert ueber die Veranstaltung und deren Teilnehmer.
Markus Osswald liegt mit seinem Jeep Cherokee derzeit auf Platz vier der Gesamtwertung, die weiterhin von zwei Lokalmatadoren (Jeep und Toyota) und einem Team aus Indonesien (Jeep) angefuehrt wird.
Weiterhin vom Pech verfolgt wurde in den letzten Tagen das Landrover-Team aus Polen: Nach einem Achsbruch und diversen Reifenschaeden gab die Lenkung ihren Geist auf, dann die Radaufhaengung und schliesslich die Bremse. Nach einer langen Reparatur schafften es die Polen jedoch am Donnerstag noch in letzter Minute, in die Stage zu starten. "Wir lagen auf Platz 7 und sind jetzt auf Platz 14, insgesamt fehlen uns schon vier ganze Stages" berichtet der Mechaniker des Teams. "Leider wissen wir immer noch nicht, ob das Auto nun haelt..."
Fuer viel Spass bei den Zuschauern sorgt regelmaessig ein Vater-Sohn Duo aus China, das mit einem in Malaysia gemieteten Jeep und gemeinsam mit zwei weiteren Teams aus China angetreten ist. Vater und Sohn wechseln sich hinter dem Lenkrad ab. Waehrend der Sohn das Auto und das Terrain perfekt beherrscht, wurde dem Vater anscheinend alles moegliche in die Wiege gelegt - nur nicht das Fahren mit einem Gelaendewagen.
Und so wirft die zahlreiche Zuschauerschar vor jedem Start des blauen Chinesen-Jeeps einen Blick in das Fahrerhaus, um zu sehen, wer denn heute starten darf. Ist es der Vater, sammeln sich binnen kurzer Zeit die Zuschauer, um dann unter lauten Gejohle staunend zu entdecken, was sich "Vater-Jeep" diesmal wieder fuer eine lustige (wenn auch ungeplante) Einlage ausgedacht hat. Die Highlights bisher: Den Motor am Start (!) solange abwuergen, bis die Mixmalzeit ueberschritten ist, das Auto umkippen, trotz ausgerolltem Windenseil weiterfahren, das Winschseil an zu duenne Baeume befestigen (die dann auf das Auto fallen) und die Stage in falscher Richtung fahren wollen (abgesehen von zahlreichen individuellen Abkuerzungen innerhalb verschiedener Stages).
Fuer Staunen hingegen sorgen immer wieder die fuehrenden Lokalmatadoren mit fuer uns fast unaussprechlichen Namen. Sie schaffen es immer wieder, die Stages in atemberaubender Zeit trotz aller Widrigkeiten zu bewaeltigen - dabei schenken sie dem Fahrzeug nichts und gehen gegenueber der Technik aeusserst brutal vor. Umso erstaunlicher: Diese Teams sieht man so gut wie nie an ihren Fahrzeugen schrauben.
Am Abend wurden die Zelte direkt am Rande des Wassers aufgeschlagen - und wie es sich fuer ein solch derart schoen-romantisches Camp gehoert, traf man sich am Abend in einer gemeinsamen Runde mit Gitarrenmusik am Lagerfeuer zu den abenteuerlichsten Geschichten der Teilnehmer aus aller Welt.
Am Freitag startet der Konvoi der Rainforest Challenge 2006 in die lange und heiss erwartete "Twighlight Zone". In zweieinhalb Tagen und zwei Naechten muessen die Teilnehmer hier knapp 50 Kilometer Luftlinie durch den dicht bewachsenen Dschungel passieren - dazwischen warten nochmals zwei kleine Stages. Das bedeutet: Mit Macheten und Motorsaegen Wege freischaffen, Bruecken ueber Fluesse errichten und Berge per Winsch bewaeltigen.
Nur ein kleiner Teil der Presse wird mit in die Twighlight-Zone gehen, da die Veranstalter hier fuer nichts eine Garantie geben kann. Nur soviel: Im vergangenen Jahr brauchte die Organisation knapp zwei Wochen, um die letzten havarierten Fahrzeuge aus dem Dschungel zu holen. Eine weitere Besonderheit: Die diesjaehrige "Twighlight-Zone" wird zum ersten mal in einem Dschungelgebiet im Nordosten des Landes ausgetragen - seit ueber 30 Jahren wurde in diesem Gebiet kein Weg und keine Landschaft mehr gepflegt.
Mit Beendigung der Twighlight-Zone endet am Montag auch die Rainforest Challenge 2006 mit einer grossen Siegerparty in einem Hotel nahe des Ziels. Im Anschluss geht fuer einen Teil der Teilnehmer zurueck nach Kuala Lumpur, wo die Trophy dann auch fuer die internationale Presse beendet wird.
Quelle (http://news.marathonrally.com/rainforest_challenge_ein_traum haftes_camp_am_donnerstag.5439 .0.html#6022)
Gruss Ruedi
Touareg V
03.12.2006, 09:41
Rainforest Challenge: Letzte "normale" Hardcore-Stages am Freitag
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http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/e6b7f9a3bf.jpg (http://news.marathonrally.com/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F061203_r fc_sa04.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=dc77ff3a6030bba293eb858316 5aa242)http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/4d07748312.jpg
Am Freitag frueh wechselte der Rainforest-Challenge Tross vom schoenen See-Camp endlich in die heiss erwartete "Twighlight Zone", dem Kernstueck der Rainforest Challenge und ausschlaggebend fuer die Bezeichnung "haerteste Trophy der Welt". In zweieinhalb Tagen und zwei Naechten muessen die RFC-Teilnehmer knapp 51 Kilometer durch den Dschungel bewaeltigen - doch nicht irgendeinen Dschungel, sondern ein seit ueber 30 Jahren nicht mehr gepflegtes Stueck Naturschutzgebiet nahe der Stadt Sik im Nordwesten Malaysias.
"Wir haben von heissen Quellen mitten im unwegsamen Dschungel gehoert und uns gedacht - da muessen wir hin" berichtet Veranstalter Luis J.A. Wee. "Die Behoerden haben uns geholfen, wo es nur geht. Und nun sind wir mit Hilfe der Region Kedah und des Militaers hier" so der malayische Veranstalter stolz. Das Militaer hat eine besondere Aufgabe bei der RFC 2006: Sie begleitet den Konvoi und sorgt mit Luftueberwachung dafuer, das kein Teilnehmer verloren geht. Jeder Teilnehmer, auch Presse und Organisation, muessen sich morgens ab- oder anmelden und ihre geplante Position mitteilen. Kommen sie dort binnen eines Zeitrahmens nicht an, sendet das Militaer Suchtrupps und einen Helikopter los.
Zu Beginn der "Twighlight-Zone" hatten sich die Veranstalter noch eine besonders harte Special-Stage inmitten des "ganz harten" Dschungels ausgedacht. Durch ein extrem schlammiges Gebiet mussten die Teilnehmer zwei spezielle Trial-Passagen bewaeltigen. Neben dem Schlamm machten dies vor allem zahlreiche extrem steile Anstiege, dutzende Querliegende Baeume und sehr grosse Steine zu einer Herausforderung.
Das Camp wurde am Freitag Abend direkt neben der Strecke und den besagten heissen Wasserquellen in kleinen Lichtungen aufgebaut - die besondere Spuren aufwiesen: Elefanten loeschten hier noch kurz vor Eintreffen des Trophy-Trosses ihren Durst. Entsprechend wurde das Camp mit tiefen Seilen umrandet: "Die tiefen Seile haben ihren speziellen Grund. Zur Zeit sind die Elefanten immer mit ihren Jungen unterwegs und lassen diese - von Neugier getrieben - vorangehen. Stossen diese gegen die Seile, kehren sie wieder um" erzaehlt der Portugiese Jose, bereits zum vierten mal bei der RFC dabei. "Die Jungen sind nicht das Problem, sie haben keine Angst vor Menschen und sind nur neugierig. Aber die grossen Elefanten wollen ihre Jungen natuerlich verteidigen und koennen fuer uns Menschen sehr gefaehrlich werden."
Elefantenbesuche blieben nach ausfuehrlicher Inspizierung am Morgen aus - dafuer hatten sich andere Gesellen in gebuehrendem Abstand um das Camp versammelt: Kleine Affen begutachteten die menschlichen Besucher kaum sichtbar aber deutlich hoerbar - blieben aber friedlich. Als besonders nervig erwiesen sich in diesem extem naturnahen Camp die zahlreichen "Leeches", bei uns besser bekannt als "Blutegel".
Die Leeches sind eine Mischung aus Schnecke und Raupe und sitzen zu tausenden im nassen Gruen um nur darauf zu warten, sich an ein Tier oder einen Menschen zu heften und dessen Blut zu trinken. Die Leeches koennen zwischen 3 Millimetern (!) und 24 Zentimetern gross sein - je nach Alter und der bisherigen Nahrung. Wer mit festem Schuhwerk unterwegs ist, hat keine Probleme mit den Leeches, doch die meisten hier sind "cool" und laufen nur in Sandalen. Umso blutiger sehen deren Fuesse und Beine am morgen aus, denn die Leeches hinterlassen kleine Loecher, durch die noch ordentlich Blut nachliesst. Entledigen kann man sich der Leeches am besten mit einem Feuerzeug, kurz mit der Flamme rangehalten lassen die Blutsauger sofort von einem ab. Ansonsten sind die Leeches harmlos, verursachen (solange sie kleiner sind) keine Schmerzen und fallen nach einiger Zeit von selbst ab.
Am Samstag morgen starteten dann die verbliebenen Teilnehmer der RFC endlich in die besagte Twighlight-Zone. Einige von ihnen hatten in den vergangenen Tagen zahlreiche der kleinen Trial-Stages ausgelassen, um ihre Fahrzeuge zu reparieren oder extra fuer die Twighlight-Zone neu zu preparieren. Darunter auch das Team von den Phillipinen mit ihrem langen Landrover Defender. Deren Hauptproblem neben dem fast serienmaessigen Fahrzeug war die Winsch, deren Zuglast kaum das Gewicht des Landrovers bewaeltigen konnte. Entsprechend bewaeltigte das Team bis Freitag so gut wie keine Stage und musste auch bei zahlreichen Ueberfuehrungen passen. "Wir haben nun eine staerkere Winsch organisiert und montiert und hoffen, zumindest die Twighlight-Zone zu schaffen" so ein Teammitglied.
Auch die Publikumslieblinge aus Sri Lanka mit ihrem aufwaendig umgebauten Landrover-"Boot" sind in der Twighlight-Zone dabei, legten vorab ihren Silberling in der letzten Stage nochmals publikumswirksam auf die Seite. Auch bei den Jungs aus Sri Lanka hat der Landrover-Teufel nicht nur einmal zugeschlagen: "Bis jetzt haben wir uns neben anderen Teilen insgesamt 9 (!) Steckachsen kaputtgefahren - im naechsten Jahr ist es wohl das beste, sich einen Steckachsenhersteller als Sponsor zu suchen" lacht der Sri Lanka Teamsprecher Nalin. Die Ersatzteile hat sich das Team kurzerhand einfliegen lassen: "In Malaysia waren einfach nicht mehr genug Steckachsen rechtzeitig zu bekommen".
Gute Nachrichten bis Samstag Abend aus Europaeischer Sicht: Sowohl der Oesterreicher Markus Osswald (Jeep Cherokee), die Daenen Vater und Sohn Skjoeld (Jeep Cherokee) sowie das Ehepaar Janaszkiewcz aus Polen (Landrover Defender) haben die letzte Stage vor der Twighlight-Zone gut ueberstanden und sind ohne weitere technische Probleme gestartet. Wahrend die Teams Osswald und Skoeld "Alte Hasen" auf der Rainforest Challenge sind, ist es fuer die Polen die erste RFC. Entsprechend viel hatten die beiden am Anfang auch mit ihrem Fahrzeug zu kaempfen, es ging so ziemlich alles kaputt, was so an einem Landrover traditionell kaputtgehen kann. "Nach dutzenden Reparaturen scheint unser Fahrzeug nun endlich fit und wir hoffen, die Twighlight-Zone moeglichst problemlos zu bewaeltigen.
Mit den Teilnehmern ist auch eine Handvoll Journalisten und Mechaniker mit in die Twighlight-Zone gestartet. Allerdings werden diese kaum Zeit fuer ihre hauptsaechlichen Aufgaben haben: "Im letzten Jahr haben wir hauptsaechlich versucht, uns und unsere Fahrzeuge frei zu bekommen" berichtet ein Journalist aus Italien, "Teilnehmer haben wir gar nicht mehr angetroffen." Somit ist der Grossteil der Journalisten und Tross-Mitglieder am Samstag Abend aufgebrochen, die Twighlight-Zone zu umfahren und die Teilnehmer am anderen Ende zu empfangen. Es wird also spannend!
Quelle (http://news.marathonrally.com/rainforest_challenge_letzte_no rmale_hardcore_stages_am_freit ag.5440.0.html#6023)
Gruss Ruedi
Touareg V
03.12.2006, 09:44
Rainforest Challenge: Marathonrally-Toyota kippt in Fluss
http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/4f8aa740f3.jpg (http://news.marathonrally.com/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F061203_r fc_to01.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=bf169a9dd307cfd490726676a1 7d2ce4)http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/9b6db16061.jpg (http://news.marathonrally.com/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F061203_r fc_to02.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=579360d93305ad9f234e82171c 2830c4)
Der Einstieg in die Twighlight-Zone endete fuer das Video-Team von marathonrally.com am Samstag bereits nach wenigen Kilometern: Beim passieren einer besonders engen und schlammigen Passage oberhalb eines Flusses brach ein Teil des Piste ein und riss den Toyota Landcruisers des chinesischen Fernsehens, in dem auch der Kameramann von marathonrally.com sass, knapp zwei Meter in die Tiefe. Dabei kippte der Toyota in Richtung Wasser um - und hatte noch Glueck im Unglueck: Ein herabhaengender Baumstamm fing den Toyota am Heck auf und sorgte dafuer, das er sich nicht ueberschlug und auf dem Dach landete.
Den Insassen passierte zum Glueck nichts und Fahrer Junfeng Wu (arbeitet fuer das chinesische 4x4 Magazin) konnte bereits nach wenigen Minuten wieder lachen. Zum Opfer fielen dem Unfall allerdings zahlreiche essentielle Teile des marathonrally.com Videoequipments, die auf nimmer Wiedersehen im Fluss verschwanden. Aus diesem Grund wird eine weitere Uebertragung der Kurzvideos erst wieder ab dem Ziel in Kuala Lumpur moeglich sein, da nur dort das entsprechende Equipment neu beschafft werden kann.
Nach einer aufwaendigen Bergeaktion mittels zweier weiterer Pressefahrzeuge und der Zuhilfenahme von zwei Winschen plus Sicherungsseile konnte der Toyota schliesslich nach zwei Stunden geborgen werden. Zum Glueck erwiesen sich die Schaeden am Fahrzeug nicht als so gross, so das der havarierte Landcruiser nach einer Reparatur von weiteren zwei Stunden wieder fahrbereit war. Der Einstieg in die Twighlight-Zone war letztendlich jedoch bereits hier beendet, da die Organisation keine Risiken mit eventuell versteckten Schaeden eingehen wollte. Somit traf der Presse-Toyota dann am Abend auch im letzten Camp am Ausstieg der Twighlight-Zone ein und unser Kameramann wird versuchen, die letzten Bilder nun durch einen Fussmarsch rueckwaerts in die Strecke zu bekommen.
Quelle (http://news.marathonrally.com/rainforest_challenge_marathonr ally_toyota_kippt_in_fluss.544 1.0.html#6024)
Gruss Ruedi
Touareg V
06.12.2006, 10:07
Rainforest Challenge: Nichts fuer schwache Fahrzeuge - und Herzen
http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/1c9813edf8.jpg (http://news.marathonrally.com/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F061205_r fc_twi01.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=b01194ac526589ea8ebc7f2c99 e642ed)http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/2613ef99d0.jpg (http://news.marathonrally.com/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F061205_r fc_twi02.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=a8d1534a3af6b6d8f1cf185d98 85e054)http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/5ce478fbeb.jpg (http://news.marathonrally.com/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F061205_r fc_twi03.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=acb97f2ec57df15fc2d479d4fb 137221)http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/cfc38ece6b.jpg (http://news.marathonrally.com/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F061205_r fc_twi04.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=f84bedd2193af7725a2215f947 a6bb7a)
http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/62e53b7e57.jpg (http://news.marathonrally.com/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F061205_r fc_twi05.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=51da90615a40333bfe8311ba88 91a59a)
Sie wurde lang und heiss erwartet, war aufgrund des fehlenden Regens am Ende ein wenig leichter als geplant - und machte ihrem Namen dennoch alle Ehre: Die Twighlight-Zone der Rainforest Challenge 2006. Am Samstag Morgen starteten die ersten Teilnehmer in den tiefen Dschungel, am Sonntag Abend kamen die ersten nach knapp 18 Stunden non-stop bereits am Ziel an. Doch fuer europaeische Gemueter uebertraf die Twighlight-Zone alles bisher Gewohnte: Enger Dschungel, komplett zugewachsene Wege, Fluesse ohne Bruecken (die dann mittels Baumstaemmen gebaut werden mussten), rutschige verschlammte Pisten neben tiefen Abhaengen. Das alles in der atemberaubenden Dschungelatmosphaere und deren einzigartiger Geraeuschkulisse.
Wer hier durchfuhr, musste gleich mehrere Voraussetzungen mitbringen: Den unbedingten Willen das Fahrzeug zu zerstoeren, eine absolut gute Kondition, ein gutes Herz, keine Probleme mit wilden Tieren und Naesse sowie verdammt gute Nerven.
Bereits die ersten 9 Kilometer liessen Fahrer und Beifahrer zittern: Die "Wege" - zumindest das, was nach ueber 30 Jahren Unberuehrtheit von ihnen uebrig war - waren teils nicht einmal 2 Meter breit - und an manchen Stellen so eng von Baeumen begrenzt, das man sich nur mit Schwung und am Ende ordentlich eingedruecktem Blech hindurchquetschen konnte. Die Wasserdurchquerungen waren aufgrund des fehlenden Regens ueberwiegend leicht (waehrend der gesamten RFC regnete es nur einmal am Mittwoch), somit waren auch die Wege weniger rutschig als angenommen. Doch der wenige Schlamm reichte, um angeschlagene Herzen zum potentiellen Infarkt zu verleiten - und das nicht nur einmal, sondern permanent.
Einer der heftigsten Punkte war eine von einem Wasserfall ueberflutete Stelle, die aehnlich einem Roadrunner-Comic eigentlich nur ein dreieckiger Ueberhang ueber einer knapp 70 Meter tiefen und komplett gruen verwucherten Schlucht war - das konnten die Teilnehmer engegen der auf der anderen Seite wartenden Presse jedoch nicht wissen. Entsprechend wuest winschten und manoevrierten sie ihre Fahrzeuge an der Stelle, jederzeit der Gefahr ausgesetzt, das der Ueberhang unter dem Gewicht der Fahrzeuge und Personen einbrechen koennte. Wer anhand solch gefaehrlicher und gleichzeitig nervenaufreibender Stellen denkt "das ist Wahnsinn, unverantwortlich" oder simpel gesagt "einfach nur bekloppt", dem sei gesagt: Ja, das ist es, alles zusammen - und noch viel mehr. Aber genau das macht die Rainforest Challenge aus, Hardcore, Mut, Materialschlacht, Dreck, Wahnsinn. "Sonst ware es keine Rainforest Challenge" grinst Veranstalter Luis J.A Wee.
Die Winsch war das wichtigste und am meisten eingesetzte Instrument in der Twighlight-Zone - und ohne sie (und natuerlich sehr guten MT-Reifen, unbedingt mit Schlaeuchen) waere eine Bewaeltigung gar nicht erst moeglich gewesen. Dennoch kippten die Fahrzeuge wie fallende Blaetter im europaeischen Herbst. Man musste nicht lange suchen, da so gut wie in jedem Abschnitt irgendwo jemand auf der Seite oder auf dem Dach lag und versuchte, sich irgendwie wieder fahrbereit zu machen. "Das ist heute schon das zweite mal" berichtet ein Teilnehmer aus Borneo, "man gewoehnt sich schon fast daran". Probleme damit hat er nicht: "Unser Toyota ist darauf vorbereitet." So bewahrten sich hier vor allem die Ueberrollkaefige, die auf der RFC Pflicht sind (Helme hingegen komischerweise nicht).
Ohne grosse Probleme passierten die beiden Jeep Cherokee des Oesterreichers Markus Osswald und des Daenen Max Skjoeld die Twighlight-Zone. "Das war einfach fantastisch" berichtet der stets gut gelaunte Markus Osswald, "allerdings haetten wir nicht gedacht, das wir so schnell durchkommen". Das Land Rover-Ehepaar Janaszkiewcz aus Polen hatte wieder einmal mit ihrem britischen Fahrzeug zu kaempfen, wilde Reparaturen mitten im Dschungel waren die Folge. Am Ende erreichen aber auch sie das Ziel der Twighlight-Zone, ein malerisches Camp am Rande eines wohl temperierten Flusses - nur zwei Teilnehmer mussten die Twighlight-Zone wegen technischer Schaeden komplett abbrechen.
Ueberhaupt war nicht nur die Twighlight-Zone, sondern die komplette Rainforest Challenge vor allem fuer die zahlreichen Land Rover Defender eine "Repairing Challenge". Es gab nicht einen Defender, der ohne groessere Reparaturen die RFC ueberstand - wahrend die Jeeps, Toyota und Nissan fast ohne nennenswerte Reparaturen durchkamen. Die Hauptprobleme der Land Rover: Steckachsen, Spurstangen und Bremsen. "Wir lieben unsere Landys" berichtet ein Mitglied des Teams aus Sri Lanka, das mit zwei Land Rovern angetreten ist, "wir muessen sie aber haerter machen, fast jeden Tag eine neue Achse geht langsam auch ins Geld". Fuer RFC-Verhaeltnisse wenige Steckachsen verbrauchte das Team von den Phillipenen - was am Ende aber daran lag, das sie so gut wie keine Stage ueberstanden und die Schaeden fast nur auf den Ueberfuehrungen auftraten. Die Land Rover-Handler in Malaysia hatten auf jeden Fall ihre Freude - denn am Ende mussten die immens benoetigten Ersatzteile sogar eingeflogen werden, da in Malaysia die nicht gerade zahlreich vorhandenen Teile ausgingen.
Einen kleinen Stich hatten viele Teilnehmer geschlossen zur Verfuegung, wenn sie hoerten, das unser Presseteam aus Deutschland stammt: "Ein Mercedes G wuerde das hier nie schaffen." Das dem nicht so ist, bewiesen zahlreiche Mercedes G in der Vergangenheit der Rainforest Challenge. Ueberwiegend als kleiner Seitenhieb gemeint, ist die Tatsache der fehlenden Mercedes G auf der RFC aber eher auf deren Preis zureckzufuehren: Ein Mercedes gilt in Malaysia als Luxus-Importfahrzeug und wird mit einer Zulassungssteuer von knapp 150% des Anschaffungswertes "bestraft". So kann ein neuer Mercedes G also schnell mal weit ueber 200.000 Euro kosten - und Gebrauchte sind seltener als ein Rolls Royce oder Ferrari.
Ein besonderes Erlebnis wurde die Twighlight-Zone auch fuer einen Teil der Presse und der zahlreichen Trophy-Touristen und -Begleiter. Sie begleiteten die Twighlight-Zone ueberwiegend zu Fuss und waren meist schneller als die Fahrzeuge unterwegs - wenn sie denn vor ihnen starteten. Viele der Fotografen hatten das Pech, am Ende keinen einzigen Teilnehmer zu fotografieren - also machte man eine eigene "Presse-Adventure-Challenge" aus der Twighlight Zone.
Am Ende ueberstanden alle Dschungel-Durchquerer die Twighlight-Zone unverletzt und ohne groessere Probleme - und mit dem Ziel der Twighlight-Zone ging auch die Rainforest Challenge 2006 ihrem Ende entgegen. Am Sonntag Abend startete der Trophy-Tross schliesslich in einem grossen Konvoi mit Polizeibegleitung heraus aus dem Dschungel zurueck in die Zivilisation - in ein luxurioeses Hotel- und Golfresort, um dort gemeinsam die Sieger zu kueren und die ueberstandendene Rainforest Challenge 2006 zu feiern.
Quelle (http://news.marathonrally.com/rainforest_challenge_nichts_fu er_schwache_fahrzeuge_und_herz en.5452.0.html#6035)
Gruss Ruedi
Touareg V
06.12.2006, 10:12
Rainforest Challenge: Vorjahressieger gewinnt erneut die Rainforest
Mit einem rauschenden und luxurioesen Fest ist die 10. Rainforest Challenge am Sonntag Abend im Cinta Sayang Golf & Country Resort im noerdlichen Bundesland Kedah unter Teilnahme zahlreicher malayischer Polit-Prominenz beendet worden. Platz 1 bis 3 in der Gesamtwertung gehen in diesem Jahr an Teilnehmer aus dem Gastgeberland Malaysia.
Den ersten Platz konnten der Vorjahressieger Tang Eng Joo und sein Beifahrer Lee Yit Kiang mit ihrem Jeep CJ und ihrer mittlerweile legendaeren, selbst entwickelten "God's Winch*" erneut fuer sich behaupten, gefolgt von Wong Kock Phin/Lee Chuin Ping (Toyota Landcruiser) und Wong Chor Chan/Daryl Wong in einem Jeep CJ. Markus Osswald aus Oesterreich (Jeep Cherokee) konnte die RFC an 11. Position beenden. Die weiteren Ergebnisse lagen zu Redaktionsschluss noch nicht vor.
Osswald konnte gemeinsam mit seinem australischen Beifahrer zudem noch einige weitere Erfolge fuer sich verbuchen. Vor dem Daenen Max Skjoeld und dessen Sohn Jacob (ebenfalls Jeep Cherokee) gewann der Oesterreicher die Kategorie "Fahrzeuge mit Elektrowinsch" und erreichte den vierten Platz in der Kategorie "Fahrzeuge ueber 3,0 Liter".
Trotz diverser Schaeden an ihrem Land Rover Defender konnte auch das polnische Ehepaar Marek und Agnieszka Janaszkiewcz einen grossen Erfolg einfahren: Beide gewannen die Kategorie "Fahrzeuge 2,0 bis 3,0 Liter". Der Witz an der Geschichte: Alle fuenf Fahrzeuge in dieser Kategorie sind Land Rover Defender und hatten noch mehr Schaeden, als die Polen (wir berichteten) - bzw. sind wie der Defender von den Philippinen oder die beiden Defender aus Sri Lanka kaum in eine Etappe gestartet. Grund genug fuer die Teilnehmer, die Kategorie "Fahrzeuge 2,0 bis 3,0 Liter" scherzhaft in die Kategorie "Broken Defender Challenge" umzubenennen.
Nach knapp 10 Tagen Dschungel in Feldbetten unter duerftigen Planen, umgeben von Insekten und Getier jeglicher Art sowie den Wetterwidrigkeiten der Natur direkt ausgesetzt, kam einem die Rueckkehr in die Zivilisation wie eine Neugeburt vor. Entsprechend wurde die letzte Nacht lang. Zwei indische Journalisten trieben nach aufwaendiger Suche einige Dosen Bier auf (Alkohol ist im muslimischen Norden Malaysias eine Seltenheit - und wenn man welchen findet extrem teuer), die dann am Rande des Pools bis zum Morgen zwischen Teilnehmern, Orga, Touristen und Presse aufgeteilt wurden. Wie auf den Wuestenrallys in Tunesien endete die Nacht mit einem gegenseitigen "in den Pool werfen" - bei naechtlichen Aussentemperaturen von 27 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von 100% ein wahrer Segen.
Am Montag morgen trennte sich der Trophy-Tross endgueltig. Waehrend ein Teil der Teilnehmer direkt nach Hause reiste, fuhren auslaendische Teilnehmer, Touristen und Presse in mehreren Bussen zurueck nach Kuala Lumpur in das Hotel Corus nahe der Petronas Towers. Die Modernitaet der pulsierenden Stadt ist fuer Europaeer einfach erschlagend. Alle 400 Meter entstehen neue Wolkenkratzer, die Geschaefte haben rund um die Uhr geoeffnet und die Stadt ist eine Metropole aller Nationalitaeten. Dagegen kommen einem deutsche Staedte erstaunlich mittelalterlich vor...
* : Die "God's Winch" ist eine urspruengliche Eigenkonstruktion, die mittels einer modifizierten Suzuki-Achse und dem Motor des entsprechenden Fahrzeuges funktioniert. Dadurch hat die "God's Winch" eine schier unglaubliche Kraft und ist bis zu 50 km/h schnell. Mittlerweile wird die "God's Winch" auch in Malaysia offiziell vertrieben, entspricht aber nicht europaeischen Sicherheitsstandards und gilt als unsicher bis gefaehrlich in der Handhabung.
Aufgrund der Vorteile fuer Teilnehmer mit einer "God's Winch" wurde der Schwierigkeitsgrad der Strecken weniger auf das Winschen beschraenkt, da sich zahlreiche auslaendische Teilnehmer mit normalen Winschen benachteiligt fuehlten. Das Reglement erlaubt jedoch weiter den Einsatz der "God's Winch", da auch auslaendischen Teilnehmern offen steht, eine solche Winsch fuer die RFC zu installieren.
Rainforest Challenge: Fazit: Die RFC ist in jeder Hinsicht anders
Entgegen vieler Veranstaltungen, die marathonrally.com in nun bald vier Jahren begleitet hat, haben wir von der Rainforest Challenge etwas ganz Besonders mitgenommen: Die Internationalitaet in derart familiaerer Atmosphaere ist bisher unvergleichbar. Teilnehmer, Touristen und Presse aus allen Kontinenten der Erde, jeder Hautfarbe und Religion waren sich ueber 10 Tage lang auf engstem Raum und unter besonderen Bedingungen naeher, als auf jeder anderen Veranstaltung. Es wurden internationale Freundschaften geschlossen - und es werden bereits jetzt Plaene fuer das kommende Jahr gemacht.
Veranstalter Luis J.A. Wee steckt mit ganzem Herzen hinter "seiner" Rainforest Challenge, ist permanent persoenlich anwesend und fuehlt sich zudem im positiven Sinne fuer jeden verantwortlich. Er hat nicht nur ein offenes Ohr fuer Ideen und Anregungen, sondern setzt viele auch spontan in die Tat um. Allgemein fuehrt die gute, freundliche und familiaere Organisation teilweise dazu, den sportlichen Part zeitweise in den Hintergrund zu stellen.
Wie sollte man die Rainforest nun also kategorisieren? In zehn Tagen haben wir immer wieder neues erlebt, waren enttaeuscht bis schwer begeistert (was den sportlichen Part angeht) und hapern nun ein wenig mit dem bisherigen Titel "Haerteste Trophy der Welt" - und der stammt nicht von uns. Die ersten sportlichen Abschnitte der RFC waren vergleichbar mit Wochenend-Veranstaltungen, wie wir sie z.B. vom Leipziger 4-Stunden Rennen kennen. Nur teilweise noch einfacher und wesentlich kuerzer. Dann folgten Ueberfuehrungen, sogenannte "Transport-Stages", die alles bisherige in ihrem Schwierigkeitsgrad in den Schatten stellten - und am Ende die "Twighlight-Zone", deren Anspruch, Gefaehrlichkeit und Anforderungen an die menschliche und technische Kondition einfach die obere Messlatte im Trophy-Bereich setzt.
"Die Rainforest Challenge ist eine Alibi-Veranstaltung" hoerten wir in Deutschland vor dem Start. Wenn man die RFC mit einer "normalen" Trophy vergleicht, mag dies zu einem Teil zutreffen. Dazu kommt ein gewisser Show-Effekt, den Veranstalter Wee aus dem "Eff-Eff" beherrscht: Fahnen schwenken, immer im auffallenden Konvoi (mit Polizeibegleitung) fahren, Politik und Presse perfekt involvieren, die Teilnehmer am Anfang und Ende mit Luxus verwoehnen.
Addiert man jedoch den letzten Part der Veranstaltung, die Internationalitaet, die familiaere Atmosphaere und nicht zuletzt die einfach unbeschreiblichen, uns bis dato nicht bekannten Dschungel-Bedingungen, ist diese Aussage keinesfalls gerechtfertigt. Teilnehmer Navin Marapana aus Sri Lanka, zum ersten mal dabei, beschrieb es so: "Wir sind ein wenig enttaeuscht, hatten uns mehr vorgestellt. Die kleinen Stages waren einfach zu kurz und zu einfach, wir haetten uns mehr laengere Stages gewuenscht. Aber die Transport-Stages, teilweise in der Nacht, sowie die Twighlight-Zone waren der Hammer und es alleine schon wert, die weite Anreise zu bewaeltigen. Wir kommen im naechsten Jahr auf jeden Fall wieder." Markus Osswald aus Oesterreich, nicht zum ersten mal dabei, war rundum zufrieden: "Eine klasse Veranstaltung. Wir hatten in diesem Jahr fast nur Sonne, das wirkt sich auf die Strecken aus. Haette es geregnet, waeren die Haelfte der Stages fast nicht zu bewaeltigen gewesen und mit Sicherheit waere ein Grossteil der Teilnehmer waehrend der Siegerehrung noch im Dschungel verblieben - das haben wir alles schon erlebt."
Eine absolut zutreffende Aussage ueber die Rainforest Challenge waere nunmehr vielleicht: "Die weltweit haerteste Dschungel-Abenteuer-Expedition mit sportlichem Wettkampf und extrem hohem Anspruch an Mensch und Material". Vielleicht ist das auch der Grund, warum so viele "Camel-Trophy" Veteranen aus aller Welt heute Orga-Mitglieder in der Rainforest Challenge sind.
Unser einstimmiges Fazit der Redaktion: Wer ein echter Trophy-Fan ist und das besondere Abenteuer liebt, kommt an der Rainforest Challenge nicht vorbei - man sollte sie zumindest einmal in seinem Leben erlebt haben. Die deutsche Trophy-Legende Frieder Schwarz (toedlich verunglueckt 2004) hat es vorgemacht - Zeit also, wieder deutsche, schweizer und weitere oesterreichische Flaggen in Malaysia zu schwenken. Aus Europa waren in diesem Jahr Teams aus Oesterreich, Polen und Daenemark (neben zahlreichen weiteren Touristen aus Ungarn, Italien, Frankreich, Spanien, Rumaenien, Portugal und Griechenland) dabei - und sie alle sind sich einig: Wir kommen im naechsten Jahr wieder!
Quelle (http://news.marathonrally.com/rainforest_challenge_fazit_die _rfc_ist_in_jeder_hinsicht_and ers.5456.0.html#6039)
Bilder (http://news.marathonrally.com/rainforest_challenge_bildergal lery_etappe_5_6_1_18.5453.0.ht ml#6036)
Bilder (http://news.marathonrally.com/rainforest_challenge_bildergal lery_etappe_5_6_2_18.5454.0.ht ml#6037)
Gruss Ruedi
Touareg V
23.10.2007, 14:58
Rainforest Challenge: Auch 2007 wieder News aus dem Dschungelhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/58adbdfae3.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071022_r ainforest1.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=d5755961cfd43eb0c86d682f85 da78f3)
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/20400b431e.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071022_r ainforest2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=021c6c13c45b4beb1ffa33b1e2 b17cc9)
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/15e08ec7a4.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071022_r ainforest5.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=30c882fd048aa2768468a8c0d4 f58437)
Online-Berichte aus dem tiefsten Dschungel Asiens? Im vergangenen Jahr berichtete marathonrally.com erstmals von der "Rainforest Challenge" aus Malaysia, der wohl härtesten und aufregendsten Trophy der Welt - dabei war vor der Veranstaltung unklar, wird eine Online-Berichterstattung unter den extremen Bedingungen überhaupt funktionieren? Immerhin wartete ein neuer Kontinent mit Temperaturen von bis zu 42 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von 100% auf Team und Technik - doch es funktionierte.
Das - wenn auch noch ein wenig holprige - Resultat überzeugte den Veranstalter "J.A. Wee Events" und so wird marathonrally.com in diesem Jahr als "Offizieller Internet-Berichterstatter" im Auftrag der Organisation berichten. Der Schwerpunkt der Berichterstattung wird in der internationalen Ausgabe von marathonrally.com (auf Englisch) erfolgen, natürlich gibt es aber auch eine tägliche Zusammenfassung mit vielen Bildern in der deutschen Ausgabe.
Die "Rainforest Challenge" feiert in diesem Jahr ihr 10-jähriges Bestehen und wird vom 1. bis 10. Dezember im Süden des Landes ausgetragen. Die Trophy ist eine Veranstaltung für sich: In den ersten Tagen gilt es, kleinere Sektionen (wie bei europäischen Veranstaltungen) zu bewältigen - dies jedoch im tiefen und zumeist unwegsamen Dschungel. Alleine der Weg dorthin ist schon ein Abenteuer für sich.
Gegen Ende der Veranstaltung wird es immer härter: Ganz im Stil der legendären "Camel Trophy" muss man sich seinen Weg auf den letzten 50 Kilometern selbst suchen - natürlich dort, wo kein Weg ist. Ganze zwei Tage Zeit haben die Teams für die letzten Kilometer - verdammt wenig unter den harten Dschungelbedingungen...
Zwei Reporter brechen am 27. November gen Malaysia auf, vor Ort werden sie von drei weiteren Kollegen aus Malaysia, den Phillippinen und China unterstützt. Ab dem 1. Dezember gibt es kein Zurück mehr - denn auch die Reporter schlafen bei Hitze, Wind und Regen unter freiem Himmel und sind (wie die Teilnehmer) 10 Tage lang dem Dschungel ausgesetzt.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/rainforest_challenge_auch_2007 _wieder_news_aus_dem_dschungel .8148.0.html#8842)
Gruss Ruedi
Touareg V
30.11.2007, 18:22
Rainforest 2007: Grosses Starterfeld zum 10-jährigen Jubiläumhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/07fe969674.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071130_r fcde1.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=91ad949252d5022a5a7f1ad29c 13048d)
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/ffedce80bc.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071130_r fcde2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=643de402c7d9c8ea0c51830f89 2f8975)
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Am 1. Dezember 2007 startet in Malaysia die 10. Ausgabe der "Mutter aller Trophys" - die "Rainforest Challenge" (RFC). Zum 10-jährigen Jubiläum haben sich Veranstalter Luis J.A. Wee und seine Crew etwas besonderes ausgedacht: "Wir wollen "Back to the roots", das heisst, es wird noch schwieriger, noch härter, noch nasser." Die Rainforest Challenge wurde einst als Nachfolge-Veranstaltung der legendären Camel-Trophy ins Leben gerufen, dann im Laufe der Jahre etwas entschärft und bietet heute einen Mix aus "händelbarer Wochenend-Trophy" und "verdammt extremer Camel Trophy".
Die Veranstaltung beginnt traditionell mit einem Prolog, der mit dem der "Dresden-Breslau" vergleichbar ist. Auf einem abgesteckten Gelände (ausserhalb des Dschungels, dafür mit viel Presse und Prominenz) müssen zuschauerfreundlich extrem knifflige Passagen bewältigt werden, in denen ebenso traditionell bereits zahlreiche Teilnehmer ausfallen. Nach dem Prolog geht es in den "echten Dschungel" - hier müssen abwechselnd kleine Passagen oder gleich dreitägige Passagen gefahren werden.
Nicht nur die einzelnen Passagen zählen, vor allem die Überführungetappen haben es knüppelhart in sich. So musste im vergangenen Jahr die Verbindung zwischen der ersten und zweiten Stage inmitten der Nacht bei völliger Dunkelheit gefahren werden - dabei ging es über ein kleines Gebirge mit steilen Abhängen, tiefen Schluchten und extremen Steigungen. Mehrere hundert Meter war der Aufstieg so steil, das nur gewinscht werden konnte, das alles unter hohen Bäumen und inmitten wilder bis gefährlicher Tiere.
Tagsüber erreicht das Thermometer bis zu 38 Grad, selbst nachts sind es nicht selten noch bis zu 32 Grad, Dazu kommt die hohe Luftfeuchtigkeit von bis zu 100 Prozent, die an Mensch und Maschine nagt - und wenn man ganz viel Pech hat eine Menge Regen, denn die Rainforest Challenge wird - ganz wie der Name schon verspricht - in der Monsoon-Regenzeit ausgetragen.
Nach diversen Stages inmitten des Dschungels - deren Austragungsorte erst einmal erreicht werden müssen - folgt gegen Ende der Veranstaltung der sogenannte "Terminator"-Part - voll und ganz im Stil der "Camel Trophy". In drei Tagen müssen lediglich wenige Kilometer bewältigt werden - allerdings in Luftlinie quer durch den Dschungel, durch Flüsse, über Gebirge. Das bedeutet Schneisen schlagen, unendliche Winschmanöver, Flösse über Flüsse nur mit den gegebenen Mitteln der Natur bauen.
Der Regen entscheidet über eine einfache oder harte Rainforest Challenge. Im vergangenen Jahr fiel wenig Regen, die Flussbette waren flach, der Schlamm hielt sich in Grenzen. In diesem Jahr sieht es anders aus. Zwei Monate Dauerregen haben die Region "Terengganu" im Nord-Osten des Landes regelrecht überflutet, Flussbetten sind bis zu fünf Meter tief, in manchen Schlammpassagen brauchten die Vor-Teams mehrere Tage. Vor zwei Jahren verschwanden drei Trophy-Teams und zwei Pressefahrzeuge gleich für drei Tage komplett - sie hatten sich in einer schmalen und tiefen Schlucht festgefahren, kamen nur noch mit extremen Fahrzeugschäden hinaus.
"In der Geschichte der Rainforest Challenge ist es diverse male vorgekommen, das ein Fahrzeug aufgegeben werden musste oder erst Wochen nach der Monsoon-Zeit geborgen werden konnte" berichtet Veranstalter Luis J.A. Wee. "In diesem Jahr ist nach dem extremen Monsoon alles möglich." Erste Anzeichen sprechen dafür das es richtig, richtig hart wird - die Strecke wurde bereits vor dem Start umfangreich umgebaut.
53 Team - doppelt soviele wie in 2006 - haben sich zur 10. Ausgabe der RFC angemeldet. "Viel mehr könnten wir auch nicht verkraften" so Wee. Die Teilnehmer sind international, auch zahlreiche Europäer sind dabei. Mit gleich drei Fahrzeugen starten Teams aus Dänemark, aus Polen und Italien kommen jeweils zwei Teams. Zwei weitere Teams kommen aus Australien, zwei (als Premiere) aus dem Libanon (!), drei aus Sri Lanka, vier aus Indonesien, zwei aus Argentinien, zwei aus China und vier aus Thailand. Mit jeweils einem Team sind Österreich, Deutschland, Süd-Korea und Hong-Kong vertreten, den Rest stellen Teams aus Malaysia.
Neben vielen "Standart"-Trophyfahrzeugen wie Toyota, Jeep oder Landrover sind auch wieder einige "Kuriositäten" am Start. So ist SsangYong Malaysia als Semi-Werksteam mit einem speziell präparierten "Aycton" SUV am Start, aus Australien kommt ein komplett neu und liebevoll aufgebauter Nissan Patrol.
Die Krönung stellt jedoch ein Team aus Italien: In aufwändigster Kleinarbeit haben einige der Süd-Europäer aus diversen nagelneuen Toyota Landcruisern und renovierten Teilen einen "Re-Designed" Landcruiser BJ aufgebaut - mit der Optik des historischen Landcruisers und der Technik eines Aktuellen. Dafür wurde eigens eine neue Chassis gebaut, die komplette Verkleidung wurde aus GFK dem Original nachempfunden. Statt Trophy-gewohnter (und angebrachter) Sparsamkeit im Innenraum ist der "neue" Oldie ein "Luxus-Unikat": Der Innenraum glänzt mit per Hand vernähter, nobelster Lederausstattung, im Cockpit sind DVD-Player und Playstation untergebracht. Und damit wollen die Italiener wirklich starten? "Klar" grinst einer von ihnen, "eine bessere Presse könnte man sich doch gar nicht vorstellen, oder?"
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/rainforest_2007_grosses_starte rfeld_zum_10_jaehrigen_jubilae um.8404.0.html#9080)
Gruss Ruedi
Touareg V
30.11.2007, 18:23
Rainforest 2007: Teams aus Deutschland und Österreich dabei
http://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/288b9d92d0.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071130_r fcdex1.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=3573039c52580721cda3f1bc17 065983)
Die "Rainforest Challenge" in Malaysia gilt als die "Dakar" unter den Trophy-Veranstaltungen - und als Königsdisziplin für jeden echten Trophy-Piloten. Nicht ohne Grund war es einst Frieder Schwarz, der bis zu seinem Tode als ungekrönter "König der deutschen Trophy-Szene" agierte - kaum ein 4x4-Fahrzeug kam ohne seine berühmte "Schwarz-Sperre" aus, keine Veranstaltung lief ohne ihn ab. Frieder Schwarz war auch einer der wenigen Deutschen, die jemals an der Rainforest Challenge teilgenommen haben. Doch in diesem Jahr sind gleich zwei deutschsprachige Teams am Start.
Bereits als "RFC-Profi" gilt der Österreicher Markus Oszwald, der in diesem Jahr mit einem komplett neu aufgebauten Jeep und seinem australischen Beifahrer Brett Macamara startet. Oszwald lebt seit einigen Jahren in Malaysia und Singapur und hat somit gegenüber den anderen Teams aus der ganzen Welt einen klaren Heimvorteil. Zudem ist der Österreicher bei den anderen Teilnehmern beliebt: Seine andauernde gute Laune sorgt für Stimmung und Oszwald hilft anderen Teilnehmern wo er nur kann - auch wenn es ihn selbst Punkte kostet.
Aus Deutschland startet Gerhard Brand mit seinem Sohn Joyi, beide waren im letzten Jahr als "Trophy-Touristen" dabei und wollen es nun selbst wissen. Das Vater-Sohn Duo startet mit einem Toyota BJ40, der speziell für die RFC 2007 prepariert wurde. Mehr über die beiden Teams aus Österreich und Deutschland finden Sie in den kommenden Tagen in der täglichen Berichterstattung direkt aus dem Dschungel Malaysias.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/rainforest_2007_teams_aus_deut schland_und_sterreich_dabei.84 05.0.html#9081)
Gruss Ruedi
Touareg V
02.12.2007, 10:54
Rainforest 2007: Challenge mit dem Prolog gestartethttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
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Am 1. Dezember ist die Rainforest Challenge 2007 offiziell gestartet. Der Tag begann mit dem "Flagout"-genannten Showstart im Norden der Region Terengganu (Nord-Ost Malaysia), der von zahlreichen Politikern, regionaler Prominenz und hunderten Zuschauern begleitet wurde. Im Konvoi ging es im Anschluss ca. 40 Kilometer südlich in ein regionales Naherholungsgebiet, in dem ein aufwändige gestaltetes Prologgelände vorbereitet war.
Der Prolog teilte sich in verschiedene Sektionen auf, die von leicht bis sehr schwer alles boten. Mit Baggern wurden Gräben ausgehoben, Hügel aufgeschüttet und künstliche Wälle geschaffen, einige Löcher wurden mit Wasser gefüllt. Allgemein war das gesamte Prologgelände sehr feucht und schlammig, was sich im Laufe des Tages weiter entwickeln sollte. Mehrere Tausend Zuschauer säumten auf eigens eingerichteten Tribünen die Sektionen, dutzende "fliegende Händler" boten ihre selbstgemachten Erfrischungsgetränke und Snacks an, die allerdings nicht immer deutschen Gaumen gerecht wurden.
Wie auf vielen Veranstaltungen soll der Prolog, der übrigens auf zwei Tage verteilt ist und am Sonntag fortgesetzt wird, das Teilnehmerfeld ein wenig "ausdünnen" und die "Spreu vom Weizen trennen" - auch wenn das offiziell natürlich nie jemand zugeben würde. Doch die Methodik hat Sinn, je schwerer der Prolog gestaltet wird, desto eher kann man erkennen, wer im wirklichen Dschungel Probleme bekommen könnte. Denn wer im Dschungel liegenbleibt, kann nicht mal eben mit einem Bergebagger herausgeholt werden - und hält im schlimmsten Fall die ganze Veranstaltung auf.
Doch der vermeintliche "Sondierungs"-Plan ging zumindest am ersten Tag noch nicht ganz auf, denn auch die Teilnehmer, die man offensichtlich besser niemals mit einem 4x4 in den Dschungel lassen sollte, dachten gar nicht daran, aufzugeben - oder etwa auszufallen. Wer die Trophy-Szene kennt weiss, das man nicht unbedingt mit einem Rallyfahrzeug teilnehmen sollte, erst recht, wenn es sich um einen fast-serienmässigen Pickup mit langem Radstand handelt. Von diesem Fahrzeugen gibt es in diesem Jahr allerdings gleich mehrere auf der Rainforest Challenge...
Man kann sich nur vorstellen, wie lädiert diese eigentlich schönen Autos schon nach wenigen Kilometern im Dschungel aussehen werden, bzw. wie weit sie überhaupt kommen würden. Problematisch wird es erst recht, wenn der Fahrer nicht mit seinem Fahrzeug umgehen kann - so sorgten gleich mehrere Piloten für Freude bei den Zuschauern, als sie sich schon auf der leicht schlammigen Anfahrt zu einer Sektion festfuhren oder nach einer minutenlangen Bergeaktion aus einem Loch vergassen, die Bremse zu treten um prompt ins Loch zurückzurollen.
Unbeeindruckt von dem ziemlich abenteuerlichen Unterfangen, mit einem Ssangyong Aycton Pickup den Dschungel zu bewältigen, zeigte sich auch das Ssangyong-Werksteam. Obwohl das SUV (ohne Sperren etc.) im Prinzip gleich null für eine Trophy geeignet ist, starteten die Ssangyongler mutig in jede Sektion und liessen es richtig krachen. Obwohl fast kaum eine Sektion geschafft wurde, wenn es hart auf hart ging, flog das SUV ohne Rücksicht auf Verluste durch den Schlamm. Wenn die Malay-Koreaner auch keine Chancen auf einen Podiumsplatz haben, die Lieblinge der Fans sind sie bereits nach dem ersten Tag.
Ganz in Dresden-Breslau Manier tat auch mancher Teilnehmer gut daran, eine Sektion gleich komplett zu verweigern. Denn einige Sektionen waren auch für die besten Piloten schlichtweg unpassierbar, hier gab es kaltverformtes Blech und massive Schlammpackungen gratis. Die unterschiedlichen Strafpunkte für eine nicht-beendete Sektion oder einen Nicht-Start machen zudem auf die ganze Veranstaltung gesehen sowieso kaum etwas aus.
Einer der "Pfiffigen" war der Österreicher Markus Oszwald. Gleich in der ersten Sektion riss das Windenseil nach 200 Metern, in einer weiteren Sektion versenkte er seinen Jeep Cherokee zur Hälfte in einem Wasserloch und kam keinen Meter mehr vorwärts. "Da muss ich mir die dritte Sektion, die sowieso aufgrund massiver Verschlammung nicht machbar ist, nicht auch noch antun" grinste Oszwald und schaute vergnügt der an dieser Stelle quasi sinnlos kämpfenden Konkurrenz zu.
Gerhard Brand und Sohn Joyi aus Deutschland müssen erst am Sonntag in den "harten" Sektionen antreten, heute durften sich die beiden auf den überwiegend leichteren und machbaren Sektionen austoben. Beide sind übrigens mit einem sehr betagten, aber dennoch kräftigen Toyota BJ unterwegs. "Der ist zwar nicht der hübscheste, aber perfekt für den Dschungel" so Brand.
Am Sonntag startet am Morgen der zweite Teil des Prologes, am Nachmittag geht es dann in den heiss erwarteten Dschungel, in dem bis zum Montag Morgen campiert wird, um dann direkt in das "echte" Abenteuer zu starten.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/rainforest_2007_challenge_mit_ dem_prolog_gestartet.8410.0.ht ml#9085)
Gruss Ruedi
Touareg V
02.12.2007, 10:58
Bildergallerie Prestart und Flag-Off (http://www.marathonrally.com/news/rainforest_2007_bildergallerie _prestart_und_flag_off_1_21.84 21.0.html#9096)
Bildergallerie Prestart und Flag-Off (http://www.marathonrally.com/news/rainforest_2007_bildergallerie _prestart_und_flag_off_2_21.84 22.0.html#9097)
Bildergallerie Prestart und Flag-Off (http://www.marathonrally.com/news/rainforest_2007_bildergallerie _prestart_und_flag_off_3_21.84 23.0.html#9098)
Gruss Ruedi
Touareg V
02.12.2007, 11:01
Bildergallerie vom Prolog (http://www.marathonrally.com/news/rainforest_2007_bildergallerie _vom_prolog_1_21.8428.0.html#9 103)
Bildergallerie vom Prolog (http://www.marathonrally.com/news/rainforest_2007_bildergallerie _vom_prolog_2_21.8429.0.html#9 104)
Bildergallerie vom Prolog (http://www.marathonrally.com/news/rainforest_2007_bildergallerie _vom_prolog_3_21.8430.0.html#9 105)
Gruss Ruedi
Touareg V
02.12.2007, 11:03
Rainforest 2007: Es wird verdammt hart - Route stark veränderthttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/045fa78cef.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071202_h art1.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=5f3a6417efcddc80ba9c1b88b0 079786)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/3a7c8ca485.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071202_h art2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=7fd3b2d3f607b57d8e90583b68 8db6e1)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/0f4203a511.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071202_h art3.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=d1c5ecabaf70de57b425503c44 62f727)
Nur knapp einen Tag bevor es in den Dschungel geht, kündigt sich ein "Worst-Case" Szenario auf der 10. Ausgabe der Rainforest Challenge an: Der Regen in der Region "Terengganu" war in den letzten Tagen so heftig, das "quasi in letzter Minute" über ein Drittel der gesamten Strecke umgesteckt werden musste. Alles wird anders in diesem Jahr - und heftiger, als man es sich vorgestellt hat.
"Wir bewegen uns in diesem Jahr in Regionen, die teilweise noch als offiziell unerforscht gelten. So kreuzen wir ein Tal, in dem es von Elefanten nur so wimmeln soll - und wilde Elefanten sind nicht gerade freundlich" berichtet Veranstalter Luis J.A. Wee. Die Strecke führt teils durch tiefe Täler, in denen es über Kilometer keinen Aus- und Einstieg gibt. "Die Teilnehmer müssen hierdurch - und meistens ist auch nur eine Richtung möglich" so Wee.
Der tagelange Regen hat grosse Teile der Strecke absolut unpassierbar gemacht, Flüsse sind zu tiefen Seen angewachsen, Felsen sind zu rutschig, der Schlamm nicht überwindbar. "Wir mussten deshalb einen Teil der Strecke komplett umschreiben" erklärt Wee. Der extreme Schwierigkeitsgrad macht die RFC 2007 ganz nebenbei zu einer "echten" Camel-Trophy: "In einem Abschnitt gleich zu Beginn müssen die Teilnehmern nur 15 Kilometer bewältigen, haben dafür aber drei Tage Zeit. Und wir versprechen, die braucht man auch." Aus diesem Grund wurden zahlreiche Special-Stages gestrichen, Punkte werden danach verteilt, ob und wann man ein Zwischenziel überhaupt erreicht.
Die Strecke ist derart heftig, das selbst die Presse und die begleitenden Touristen nicht überall reinkommen. "Selbst wenn die Differenz zwischen Strecke und paralleler, fahrbarer Strecke nur 500 Meter beträgt, es gibt keine Chance, dort reinzukommen. Kleine, aber heftige und steile Gebirge machen das unmöglich, selbst wenn man es auf einer Seite schafft, kommt man auf der anderen Seite nicht mehr runter" so ein Mitglied der Organisation. Es wird also spannend auf der RFC 2007.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/rainforest_2007_es_wird_verdam mt_hart_route_stark_veraendert .8434.0.html#9109)
Gruss Ruedi
Ich müsste nicht unbedingt eine Rally mitmachen; aber so fahren und dabei mal so richtig die Sau rauslassen und dann so strahlen, wie die beiden neben ihrem umgekippten Fahrzeug, das wär mal schön. :juchu:
Touareg V
03.12.2007, 11:04
Rainforest 2007: Die erste Überführung wurde zum Abenteuer
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Wie bereits angekündigt wurde der erste Teil der Rainforest Challenge 2007 gecancelled und stattdessen eine knapp 100 Kilometer lange Überführung nach dem Prolog gefahren. Grund waren die heftigen Regenfälle in der malayischen Region Terengganu, die dafür sorgten, das die ursprünglich geplante Strecke in mehreren Passagen komplett unfahrbar wurde. Das ist übrigens ein Novum in der 10-jährigen RFC-Geschichte.
Doch Veranstalter Luis J.A. Wee wäre nicht das Schlitzohr, für das er bekannt ist, hätte er nicht auch die Überführung spannend gemacht. So verliefen die letzten 12 Kilometer nach einer sehr langen Asphaltpassage quer durch den Dschungel, zuerst auf von Holzfällern noch bedingt genutzten Pisten, dann auf schmalen Pfaden und zuletzt auf zugewachsenen und mindestens seit einem halben Jahr nicht mehr betretenen Schleichwegen.
Ein halbes Jahr im Dschungel bedeuten ein vergleichbares Fauna-Wachstum von zwei Jahren in europäischen Gefilden - entsprechend waren die matschigen Wege zugewachsen. Kleine Brücken waren durch die starken Regenfälle zu schmalen "Sandhaufen" zusammengeschrumpft, so das Teilnehmer, Orga und Presse aus Blechen, Ästen und mehr die Brücken selbst an die Breite der Fahrzeuge anpassen mussten - das zudem in totaler Dunkelheit, denn der Abend bricht hier bereits ab 18:30 Uhr an, innerhalb von 15 Minuten wird es absolut dunkel. Ein erstes "kleines" Abenteuer also für alle, die irgendwie an der RFC beteiligt sind.
Am Montag morgen startet die erste Special der Rainforest Challenge 2007, die auch noch für die Presse und vor allem deren Fahrzeuge erreichbar ist. Danach wird es eng - die Teilnehmer werden in den Dschungel entlassen, es gibt keinen Fluchtweg über mehrere Kilometer. Dabei bedeuten 10 Kilometer im besten Fall etwa vier Stunden, im schlechtesten Fall ca. vier Tage.
Danach bleiben die Teilnehmer sich für einige Tage selbst überlassen, nur die von der Orga eingesetzten "X-Men" (absolut schmerzfreie Orgamitglieder) werden die Piloten begleiten. "Bisher hat es so einen Schwierigkeitsgrad nur 1999 gegeben" berichtet Veranstalter Wee, "damals wurde es so übel, das wir abbrechen mussten und die letzten Fahrzeuge erst ca. 1 Woche nach dem Finish aus dem Dschungel bekommen haben." Es bleibt also spannend.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/rainforest_2007_die_erste_berf uehrung_wurde_zum_abenteuer.84 40.0.html#9117)
Gruss Ruedi
Ich müsste nicht unbedingt eine Rally mitmachen; aber so fahren und dabei mal so richtig die Sau rauslassen und dann so strahlen, wie die beiden neben ihrem umgekippten Fahrzeug, das wär mal schön. :juchu:
:D das hab' ich in Eisenberg auch gemacht ;)
Touareg V
04.12.2007, 14:27
Bildergallerie vom 1. Challenge-Tag 1 (http://www.marathonrally.com/news/rainforest_2007_bildergallerie _vom_1_challenge_tag_1_21.8447 .0.html#9122)
Bildergallerie vom 1. Challenge-Tag 1 (http://www.marathonrally.com/news/rainforest_2007_bildergallerie _vom_1_challenge_tag_2_21.8448 .0.html#9123)
Bildergallerie vom 1. Challenge-Tag 1 (http://www.marathonrally.com/news/rainforest_2007_bildergallerie _vom_1_challenge_tag_3_21.8449 .0.html#9124)
Gruss Ruedi
Touareg V
04.12.2007, 14:30
Rainforest 2007: "Wasserspiele" als erste Stage im Dschungelhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/ccc273bb8e.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071204_m ontag1.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=c861e3a167627693cfffc2ca1d 11edf1)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/b1ab0d94ce.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071204_m ontag10.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=38023d20a46fc1a185de712f7a 2ba4c0)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/69d328476c.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071204_m ontag2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=de063404e940f2eb8c332ded21 089082)
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http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/783cf8c4ae.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071204_m ontag6.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=42b4fb31c1ef7fc0a314669a38 01dd03)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/63677f9479.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071204_m ontag7.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=c4f35f9926555a9bb5f64501cc 0ed6e0)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/54be0917a5.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071204_m ontag8.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=935e56efaa83badecde57ae08e 3b114b)
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/b06002a3ca.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071204_m ontag9.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=3d19191450352306fb18427379 269185)
Nach der Absage des ersten Drittels der Rainforest Challenge 2007 mussten sich die Veranstalter spontan etwas Neues einfallen lassen, um Teilnehmer, Trophy-Touristen und Presse gleichermassen bei Laune zu halten. Bevor es am Mittwoch in den restlichen geplanten und wirklich harten Teil der Challenge geht, wurden für Montag und Dienstag einige Special-Stages im gerade noch befahrbaren Dschungel eingeplant.
Die erste von zwei Special-Stages am Montag führte durch einen malerisch verlaufenden Fluss inmitten eines Dschungel-Tales. Über knapp einen Kilometer mussten die Teilnehmer innerhalb des Flusses Passagen auf Zeit absolvieren - kein wirkliches Problem für die Trophy-Autos, aber ein echtes Problem für die tiefer liegenden und längeren Rally-Pickups.
Innerhalb der Flusses wurden mehrere steinige Stromschnellen entgegen der Fliessrichtung gefahren, dazwischen sorgte extrem weicher Sand dafür, das sich jeder zweite Teilnehmer mindestens einmal festfuhr. Als besonders tückisch erwiesen sich klobige Steine, die grösstenteils unter Wasser lagen und durch den aufgewühlten Sand nicht mehr sichtbar waren.
Die zweite Stage war wesentlich kürzer, hier war die Kletterfähigkeit der Fahrzeuge gefragt. Zu Beginn ging es über eine schmale Brücke aus Holzstämmen, danach musste ein Steilhang erklommen, dann gewendet und schliesslich wieder herabgefahren werden. Ein Suzuki übertrieb es ein wenig und überschlug sich langsam über die Motorhaube.
Geplant war die zweite Special-Stage des Tages in dieser Form allerdings nicht, doch der ursprünglich ausgesuchte Weg erwies sich letztlich als zu hart. Ein Vorausfahrzeug der Organisation fuhr sich inmitten eines dichten Dschungeltales derart in einem sumpfigen Bach fest, das es erst nach 2,5 Stunden und mit allerlei Hilfe und Tricks (zum Beispiel nach oben in einen Baum winschen) geborgen werden konnte. Eine Überführungsetappe entfiel am Montag, da beide Stages nahe dem ersten Camp gesteckt wurden.
Manch neuer Teilnehmer wundert sich, warum die Rainforest ausgerechnet mit derartigen, vergleichweise einfachen Mini-Stages beginnt. Doch diese Stages haben durchaus ihre Berechtigung, denn ähnlich wie beim Prolog wollen die Veranstalter das Feld der Teilnehmer weiter aussortieren, bevor es in den wirklich heftigen Dschungel geht - denn wenn man erstmal richtig "drin" ist, gibt es kein zurück mehr.
Und so differenzierte vor allem die Wasser-Stage auch tatsächlich das Teilnehmerfeld. Zum Vergleich: Der schnellste Teilnehmer brauchte mit seinem stark modifizierten Toyota Landcruiser nur 40 Sekunden, der langsamste Teilnehmer benötigte mit seinem für die Rainforest Challenge völlig ungeeigneten Mazda BT50 Pickup ganze 48 Minuten (!).
Letzterer sorgte dann auch noch für ordentlich Aufregung. Nachdem er offensichtlich wenig mit seinem Fahrzeug zurechtkam und fast alle fünf Meter steckenblieb bot ein Zuschauer an, den Mazda aus dem Wasser zu fahren "damit es endlich weitergehen könne". Daraufhin flippte der Malayische Pilot völlig aus, wollte dem Zuschauer sogar ans Leder, liess sich nur schwer von der Orga beruhigen und warf schliesslich seinen Helm wütend ins Wasser um gleichzeitig anzukündigen, das er jetzt erst recht keinen Meter mehr fahren werde. Erst nach langem und behutsamen Zureden durch Presse, Orga und Zuschauer liess sich der ältere Herr dann doch noch überzeugen und die Stage konnte wie geplant beendet werden.
Für eine besondere Show sorgten wieder einige einheimische Teams sowie das Team aus Hongkong. Mit ihren extrem und speziell modifizierten Jeeps und Toyotas, die mit den ursprünglichen Basisfahrzeugen nichts mehr gemein haben, liessen sie es in den Stages richtig krachen und brachten die Zuschauer zum Jubeln.
Eine Besonderheit der Fahrzeuge sind neben weiteren interessanten Modizifierungen einzeln per Druckluft bremsbare Räder, mit denen sich die Offroader extrem genau in bestimmte Positionen driften lassen. Das sieht nicht nur spektakulär aus und hört sich durch das Druckluft-Gepfeife extrem an, es bietet auch einen grossen Vorteil gegenüber anderen Teilnehmern. So ist es auch kein Wunder, das diese Fahrzeuge als Favoriten auf den Titel gelten.
Für Gaudi sorgte erneut der Ssanyong Actyon Pickup, der mit Abstand das tiefste und längste Fahrzeug im Teilnehmerfeld ist. Eine kleine Steinformation am Einstieg in die Wasseretappe wurde brutalst und mit grossem Scheppern und metallischem Poltern übersprungen, dabei riss ein Teil des aufwändig konstruierten Unterfahrschutzes komplett ab. Das Tempo war derart schnell, das der lange Pickup einem Bauchklatscher gleich im Wasser landete. Zur Überraschung aller fuhr sich das Team nur einmal fest und konnte sich selbst herauswinschen, um dann erneut mit Vollgas die Stage zu beenden.
Gut dabei sind auch noch die Teams aus Deutschland und Österreich. Gerhard Brand und sein Sohn mussten in der Wasserpassage aus dem mittleren Starterfeld starten und hatten dadurch genügend Zeit, sich den Fluss und seine Tücken genau anzuschauen. Gut informiert wo es geht und wo nicht starteten sie mit Speed in die Stage und beendeten sie in Rekordzeit.
Über die Tabellenstände gibt es kurz gesagt nichts zu berichten, da keine Zwischenergebnisse bekanntgegeben werden. Auch die Startreihenfolge des Folgetages gibt keinen Aufschluss über die Wertung, da nach keiner festen Regel gestartet wird. Daher sind die Etappen über die Tage verteilt für jeden Teilnehmern gleich fair, da jeder mal vorne und mal hinten starten muss.
Am Dienstag wird das erste Camp abgebrochen und der Rallytross begibt sich auf eine Überführungsetappe über 12 Kilometer weiter in den Dschungel. Dabei werden alte Waldarbeiter-Pfade genutzt, die gut befahrbar sein sollen. Nach der Überführung gibt es erneut in einem Fluss sowie in einem Dschungelabschnitt daneben zwei Special-Stages, im Anschluss folgt eine weitere Überführungsetappe über fünf Kilometer bis ins nächste Camp. Die zweite Überführung soll entgegen der ersten schwieriger werden, es geht teilweise 100% Off-Road über durch die Organisation vorher ausgesuchte Pfade, die aber extrem zugewachsen sein sollen.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/rainforest_2007_wasserspiele_a ls_erste_stage_im_dschungel.84 51.0.html#9127)
Gruss Ruedi
Touareg V
04.12.2007, 14:35
Ich müsste nicht unbedingt eine Rally mitmachen; aber so fahren und dabei mal so richtig die Sau rauslassen und dann so strahlen, wie die beiden neben ihrem umgekippten Fahrzeug, das wär mal schön. :juchu:
Hier noch ein Video von den strahlenden. ;)
Video (http://www.marathonrally.com/news/rainforest_2007_video_kurze_im pressionen_vom_ersten_wochenen de.8450.0.html#9125)
Gruss Ruedi
Ich habe zwar einen Ton aber da, wo das Video sein sollte, ist nur eine weiße Fläche. :mad:
Touareg V
05.12.2007, 11:28
Hallo Holger
Das ist doch schon mal etwas, ich schaue gleich nach. :cool:
Gruss Ruedi
Touareg V
05.12.2007, 14:42
Bildergallerie 2. Challenge Tag 1 (http://www.marathonrally.com/news/rainforest_2007_bildergallerie _2_challenge_tag_1_21.8462.0.h tml#9139)
Bildergallerie 2. Challenge Tag 2 (http://www.marathonrally.com/news/rainforest_2007_bildergallerie _2_challenge_tag_2_21.8463.0.h tml#9140)
Bildergallerie 2. Challenge Tag 2 (http://www.marathonrally.com/news/rainforest_2007_bildergallerie _2_challenge_tag_3_21.8464.0.h tml#9141)
Gruss Ruedi
Touareg V
05.12.2007, 14:45
Rainforest 2007: Die erste Herausforderung am Dienstag Mittaghttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/7b9a3d845f.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071205_d ie_1_01.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=9262bb4db1f1dd7836ccb158fe 3daaf8)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/f9a60b9ee2.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071205_d ie_2_01.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=b60a20e7f8ef1f2a72241eff43 c3015e)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/061a2150d1.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071205_d ie_3_01.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=1fcb8bd77eeed5fc7460d06b7d 3a4b54)
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/b503d6d94b.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071205_d ie_4_01.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=81d696fd98b936b167f940b800 bbd2b0)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/a9b956dd6d.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071205_d ie_5_01.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=2bea01a48ca08d78e7e9aa38e8 14a6da)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/22c6a2b4e4.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071205_d ie_6_01.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=52d75872b27375502d53654d55 12b500)
Nach den beiden leichteren Einführungs-Stages am Montag wurde es am Dienstag zum ersten mal richtig heftig - so heftig, das selbst einige Trophy-Profis es zum Teil nicht schafften oder erst gar nicht in die Stages starteten. Es musste gewinscht werden, es wurde nass, es wurde rutschig, es wurde materialmordend.
Der Tag begann am Morgen mit einer leichteren Überführungsetappe über 12 Kilometer, die auf einigen mehr und weniger dicht bewachsenen Waldarbeiter-Pisten entlang eines grossen Flusses führte. Die Tracks waren zum Teil extrem ausgewaschen, immer wieder blockierten heruntergefallene Äste oder schief wachsende kleine Palmen die Strecke, das Durchschnittstempo lag bei 15 km/h.
Gegen Mittag erreichte der Trophy-Tross das Etappenziel, zwei Stages in und neben dem Fluss - und diese hatten es in sich. In der ersten Stage musste zunächst der Fluss durchquert werden, der an der tiefsten Stelle etwa 1,60 Meter tief war und Verschlammungen und Gräben verbarg. Direkt aus dem Fluss heraus ging es ca. 10 Meter steil hinauf auf ein Dschungelplateau, der Aufstieg war extrem steil und rutschig, der Boden lehmartig. Ohne Winsch ging hier nichts und den Teilnehmern blieb nichts anderes übrig, als zu Fuss den Hang zu erklimmen und das Fahrzeug hinaufzuwinschen.
Oben angekommen wartete die nächste Überraschung. Statt einer glatten Fläche führte der vorgegebene Track durch ein Feld aus Bambusbäumen - wer die Stage schaffen wollte, musste hier durch. Schäden am Fahrzeug waren somit vorprogrammiert - und es traf vor allem die ersten Teilnehmer. Brutal und zuerst mit PS-Gewalt durchbrach sich ein malaysischer Jeep seinen Weg. Es krachte und schepperte, die zumeist aufgrund der Dichte abgestorbenen Bambusstangen brachen lautstark. Eingeklemmt zwischen den Bambusstangen half schliesslich nur noch die Winsch durch das Gewühl.
Wer es durch den Bambus schaffte - und das waren bis zum Abend nur sehr Wenige - musste eine enge Kurve fahren um sich auf der anderen Seite des Hanges noch steiler, durch Bäume und über extrem rutschige Stufen herabzuwinschen. Unten an der Flussgabelung empfing eine verschlammte Untiefe die Teilnehmer, bis zum Ende der Stage ging es noch einige hundert Meter weiter durch den Fluss. Nur wenige Fahrzeuge schafften die erste Stage komplett, viele brachen bereits vor dem ersten Hang ab oder schafften es nur hinauf, aber nicht durch den Bambus.
Ein Mitsubishi L200 Pickup eines thailändischen Teams winschte sich unter grössten Anstrengungen den Hang hinauf, schaffte es unter dem Gejohle der Zuschauer schliesslich auch - um sich dann im dichten Bambus komplett festzufahren. Schliesslich gab er auf, winschte das Auto aus dem Bambus, wendete umständlich und winschte sich wieder den Hang hinab. Unten angekommen erwischte der mutige Pickup-Pilot dummerweise die tiefste Stelle des Flusses und fuhr sich hoffnungslos im schlammigen Grund fest. Es sollte über eine Stunde dauern den Mitsubishi wieder freizubekommen.
Wer nun dachte, das wäre es gewesen wurde eines Besseren belehrt. In der zweiten Stage ging es ebenfalls erst durch das Wasser, doch anstatt sich einen Hang auf ein Plateau hinaufzuwinschen, mussten sich die Teilnehmer knapp sechs Meter hoch zwischen zwei Bäumen hindurch direkt in eine sehr dicht bewachsene Dschungelarea hineinwinschen. Um das ganze noch etwas schwieriger zu gestalten versperrten tief hängende Äste, armdicke Wurzeln und extrem rutschige Lehm-Stufen den Einstieg noch mehr.
Wer es hier hoch schaffte, wurde belohnt. Knapp 300 Meter ging es 100% off-road durch den Dschungel-Wald um dann eine Kurve zu fahren und an einem anderen Ausstieg wieder den Fluss bis zum Ziel zu kreuzen. Dieser Einstieg war dann einigen Teams doch zuviel. So brachen alle Pickups (darunter auch der Ssangyong) und auch einige Trophy-Fahrzeuge die Strecke gleich nach dem Start ab, andere zerstörten sich die Winsch oder andere essentielle Teile.
Eine der besten Shows lieferte hier das italienische Toyota-Team, das seinen nagelneuen BJ40-Nachbau mit purer Gewalt in den Dschungel den Hang hinauf winschte. Dabei wurde das handgemachte Metalldach eingedrückt, die hintere Seitenscheibe (wie das ganze Fahrzeug eine Einzelanfertigung) zerbarst unter dem Druck. Ohne Rücksicht auf Verluste pressten sich die Italiener durch das dicht bewachsene Dschungelstück - um am Ende als Belohnung dann doch nichtv gewertet zu werden, weil angeblich eine Teil-Passage falsch gefahren wurde..
Doch der Tag sollte mit den Special-Stages noch nicht zuende sein - denn eine "kleine" Überführung von lediglich sechs Kilometern folgte noch bis zum neuen Camp. Doch sechs Kilometer können im Dschungel manchmal verdammt viel sein - wenn es keinen wirklichen Track mehr gibt. Und so wurde die letzte Überführungsetappe zum nächsten kleinen Abenteuer des Tages.
Ein extrem zugewachsener und ausgewaschener alter Pfad endete erneut an einem Fluss, der Rest des Pfades wurde wohl irgendwann weggespült. Am anderen Ufer des Flusses angekommen ging es nur noch off-road weiter. Orgafahrzeuge hatten einen wilde Spur quer durch mannshohe Gräser und Bambus vorgelegt. Gleich mehrfach ging es über rutschigen Lehmboden steil bergauf, schwächere Fahrzeuge mussten hier erneut die Winsch auspacken. Dabei machte es diesmal keinen Unterschied, ob es sich um einen Teilnehmer oder um ein Presse- oder Begleitfahrzeug handelte - hier musste jeder durch.
Das "Camp" erwies sich als platt-gefahrene Wiese, die zudem über eine Stunde lang mit Macheten und Motorsägen "campbar" gemacht werden musste. Rainforest Challenge live - wer hier wie auf Wüstenrallys ein schönes Camp mit Zelten und Catering erwartet wird schnell ernüchtert. Natur pur, auf eben noch von dutzenden Schlangen bewohnten Wiesen wird im Feldbett geschlafen, eine Plane schützt vor Regen und das Essen muss sich jeder am Gaskocher selbst zubereiten. Wehe dem, der vergessen hat sich gegen die Moskitos zu schützen...
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/rainforest_2007_die_erste_hera usforderung_am_dienstag_mittag .8465.0.html#9142)
Gruss Ruedi
Touareg V
05.12.2007, 15:00
Rainforest 2007: Der Dschungel ändert die Pläne erneuthttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/1c57c0963c.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071205_d e2_1_01.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=750b5e4922d08fe99928a03eaf 82460f)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/1423665900.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071205_d e2_2_01.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=0bdd1c2cb446980e590d9bf99e 6b1210)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/78c39bb3a4.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071205_d e2_3_01.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=2d64091a203a681d0a321ccbc2 fd12ca)
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/1bb779769c.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071205_d e2_4_01.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=9898faa1aa294fc751ebaa78ad c9c8e9)
Kaum ein Terrain lässt so schlechte Vorhersagen zu wie der Dschungel - das traf auch am Dienstag Abend zu. Eigentlich war geplant, das die Teilnehmer am Mittwoch morgen zur grossen "Twighlight Zone", der eigentlichen Rainforest Challenge ohne Wege und ohne Special-Stages (ganz wie die Camel Trophy) starten und die Begleiter, Presse und Touristen den tiefen Dschungel bis zum Ziel umfahren - doch das Wetter und die harten Bedingungen der Dienstag-Stages liessen es nicht zu, das alle Teilnehmer die Stages rechtzeitig beenden konnten.
So verblieben ca. die Hälfte der Teilnehmer an dem Fluss der Dienstags-Stage, um dort zu übernachten und die Stages am Mittwoch zu beenden. Für die restlichen Teilnehmer wurden am Mittwoch zwei Mini-Stages aus dem Nichts erschaffen, dabei musste ein Rundkurs quer durch dichtes Gehölz sowie eine weitere Durchfahrt durch einen Fluss gefahren werden. Gegen Mittag regionaler Zeit (etwa 6:00 Uhr deutsche Zeit) trafen nach und nach die letzten Teilnehmer der Dienstags-Stage ein.
Bereits am frühen Mittwoch Morgen fing es heftig an zu regnen und Camp sowie die Dschungel-Stage verwandelten sich in eine einzige braune Schlammpassage. Der Regen fiel bindfadenartig mal heftig mal ruhig, doch bis zum Mittag ohne Unterbrechung. Entsprechend sehen auch die Campbewohner aus, kaum einer, der nicht mindestens bis zu den Knien mit Schlamm besudelt ist. Als einzige Waschmöglichkeit dient der Fluss - doch um dahin zu kommen, muss man wieder durch den Schlamm.
Gerhard Brand und sein Sohn mussten mit ihrem Toyota BJ40 sehr spät starten und hatten dadurch mit einer schwierigeren Strecke zu kämpfen. "Am Dienstag ist uns bei der grossen Winsch-Stage die Bremse kaputtgegangen, ansonsten läuft alles gut" berichtet der Deutsche. Allerdings empfindet er sein Auto als zu schwer: "Das Fahrzeug war vielleicht vor vier Jahren siegfähig, für die heutigen Bedingungen ist einfach zuviel Gewicht drin. Nach der Rainforest will ich das Auto erstmal komplett neu aufbauen."
Markus Oszwald aus Österreich und sein Australischer Beifahrer wurden heute Opfer der Technik. Vor einer schwierigen Passage im Fluss stellten sie sich vor zwei Steinen quer und fuhren sich komplett fest. Beim Versuch, den Jeep Cherokee wieder freizubekommen riss das Windenseil. Nur mit grössten Anstrengungen und unter massiven Zeitverlust schafften es beide schliesslich noch ins Ziel.
Am Donnerstag morgen startet dann die ursprünglich für Mittwoch geplante "Twighlight Zone" - hier sind die Teilnehmer fast auf sich alleine gestellt und müssen den Dschungel zickzackartig durchqueren. Für 37 Kilometer haben die Teilnehmer nun noch drei Tage Zeit - im schlimmsten Fall kann bis Sonntag gefahren werden.
37 Kilometer können im Dschungel eine Ewigkeit sein. "Die Twighlight-Zone ist extrem hart" berichtet Veranstalter Luis J.A. Wee, "es geht durch Täler, über steile Berge, durch Flüsse, quer durch dichten Dschungel und durch das "Elephant Mudhole", ein Platz der dafür bekannt ist, das hier viele Elefanten trinken und pausieren."
Normalerweise testen die sogenannten "X-Men" - eine Art schmerzfreie Voraustruppe - die Tracks. Doch in diesem Jahr verblieben auch die "X-Men" bis zum Schluss bei den Stages, seit mehreren Tagen weiss keiner mehr, wie es in der Twighlight-Zone aussieht. "Die Teilnehmer können Glück haben und es geht schnell - oder es wird regnerisch und heftig, dann kann sich 1999 wiederholen." Damals musste die Rainforest Challenge komplett abgebrochen werden, die letzten Fahrzeuge konnten erst eine Woche nach Ende der Veranstaltung durch die "X-Men" geborgen werden. "Aus diesem Grund haben wir auch den ersten Teil der RFC 2007 abgebrochen, es wäre definitiv so gekommen" so Luis J.A. Wee.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/rainforest_2007_der_dschungel_ aendert_die_plaene_erneut.8467 .0.html#9145)
Gruss Ruedi
Hallo Holger
Das ist doch schon mal etwas, ich schaue gleich nach. :cool:
Gruss Ruedi
Jetzt mit dem Laptop hat es funktioniert. Was für ein Heidenspaß. :juchu:
Touareg V
07.12.2007, 11:26
Rainforest 2007: Die Challenge steckt im Dschungel fest
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In Malaysia ist seit Donnerstag das eingetreten, was alle Rainforest Challenge Veteranen befürchteten: Die komplette Challenge steckt im Dschungel fest. Nachdem am Mittwoch heftiger Regen einsetzte, hat sich dieser bis zum Freitag nicht beruhigt sondern ist im Gegenteil schlimmer geworden.
Die Teilnehmer starteten am Donnerstag Mittag in die gefürchtete "Twighlight Zone", in der knapp 40 Kilometer querfeldein durch den Dschungel gemeistert werden müssen. Erst am Samstag Abend ist mit der Ankunft der ersten Teilnehmer im Ziel der Rainforest 2007 gerechnet worden.
Doch der Dschungel und die Strecke erwiesen sich am Freitag Mittag durch den anhaltenden Regen als zu heftig und so entschlossen sich die begleitenden "X-Men", die Challenge abzubrechen und die Teilnehmer nach und nach zurück zu begleiten.
Doch auch der Rückweg ist belegt. Ein Konvoi aus Orgamitgliedern, Touristen und Presse wollte die "Twighlight Zone" umfahren und machte sich aus dem letzten Camp auf den Rückweg. Doch eine Reihe von Fehlern der Organisation und ungeeignete Fahrzeuge machten das Unterfangen unmöglich.
Bereits am Mittwoch wurde allen klar, das die zu durchquerenden Flüsse und die kleinen Sandbrücken mittlerweile aufgrund des Regens unpassierbar sein müssten. dennoch hielt die Organisation an einer Rückkehr der Begleiter am Donnerstag morgen fest.
Aus Donnerstag Morgen wurde Donnerstag Mittag. Zwischen den Orgafahrzeugen befanden sich einige, die mit falscher Ausrüstung (Strassenreifen), ohne Winsch oder zum Teil mit Tieferlegungen in den Dschungel gefahren waren. Nun drängelten sich ausgerechnet diese Fahrzeuge an die Spitze des Konvois.
Es kam was kommen musste. Die ungeeigneten Fahrzeuge und geeigneten Fahrzeuge, aber pilotiert von unerfahrenen Fahrern, machten bei den kleinsten Schlammlöchern schlapp und hielten den kompletten Konvoi insgesamt bis zum Freitag Morgen auf - geschafft wurden dabei nur 3 Kilometer.
Der erste Fluss konnte noch gerade so gehändelt werden, doch die zweite Flussdurchfahrt war von 20 cm auf 3 Meter Tiefe angestiegen, was ein Durchqueren schliesslich unmöglich machte.
Seit Donnerstag Nacht sitzt der Konvoi nun vor einer Flussdurchfahrt ca. 35 Kilometer tief im Dschungel fest. Der Regen wurde sogar noch schlimmer und bisher ist noch keine Lösung in Sicht. Aus diesem Grund können wir auch nicht wie gewohnt berichten und melden uns erneut, sobald es etwas Neues gibt.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/rainforest_2007_die_challenge_ steckt_im_dschungel_fest.8468. 0.html#9146)
Gruss Ruedi
na Wahnsinn ... ich bin gespannt auf die Loesung.
Mit SO einem Abenteuer haben die bestimmt nicht gerechnet.
Touareg V
08.12.2007, 08:41
Rainforest 2007: Teams aus dem Gröbsten raus aber alles steht
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Es gibt Neues aus dem Dschungel. Nachdem sich die Wetterlage auch am Freitag nicht geändert hat, steckt der Organisations- und Pressekonvoi nachwievor vor einem grossen Fluss fest. Gegen 6:00 Uhr am Samstag morgen schien der Flusspegel durchquerbar zu werden, doch dann setzte erneut heftiger Regen ein, der über vier Stunden anhielt - alle Hoffnungen, den Fluss zu durchqueren waren dahin.
Gegen Mittag liess der Regen ein wenig nach und zur Überraschung einiger Konvoi-Mitglieder tauchten auf der anderen Seite einige Malayen auf, die anboten, einzelne Personen in das nächste, ca. 35 Kilometer entfernte Dorf zu bringen. Mehrere Mitglieder der Presse und einige Touristen nahmen das Angebot an.
Über eine Seilwinde wurden sie über den angeschwollenen Fluss gezogen, ebenso ihr auf das Miminum reduzierte Gepäck. Der Haken an der Sache: Die örtlichen Malayen verlangen pro Fahrzeug (drei Personen plus Fahrer) 500 Malayische Ringit, das sind etwa 125 Euro. Was danach mit den Personen passiert ist unklar.
Einige Kilometer weiter hinten im Dschungel haben es fast alle Teilnehmer der Competition nach dem Abbruch der "Twighlight Zone" aus dem absolut unwegsam gewordenen Dschungel zurück in das ehemalige Camp vom Mittwoch geschafft, wo Veranstalter Luis J.A. Wee und die Chef-Organisation auf sie warteten.
"Fünf Fahrzeuge sind noch im Dschungel" teilte Wee per Funk mit, "der Rest ist im HQ-Camp. Ebenso einige Fotografen, die zu Fuss in die Twighlight-Zone wollten und umkehren mussten."
Doch auch sie haben das gleiche Problem wie der Begleittross. Zwar sind die Teilnehmer und die Chef-Organisation nur knappe vier Kilometer hinter dem stockenden Konvoi, aber statt nur einem Fluss haben sie gleich drei Flüsse zu überqueren, die ebenfalls unpassierbar geworden sind.
Im Dschungel ist es langweilig geworden, viele schlafen, Andere nutzen die Zeit für Wasserexperimente, wieder Andere entdecken längst vergessene Spiele auf ihrem Laptop. Die Nahrungsmittel reichen noch für einige Tage, zum Kochen und zum Trinken wird nur noch abgekochtes Regenwasser genutzt. Eng wird es vor allem für die zahlreichen Raucher, denn nur Wenige haben sich ausreichend eingedeckt. So stieg der Preis für eine Schachtel von offiziell 6-8 Ringit (1,50 bis 2 Euro) auf nunmehr 20-30 Ringit (5-7 Euro).
Derzeit ist unklar, wie es weitergeht, alles hofft darauf, das der Regen nachlässt oder schwächer wird, so das die Flüsse abschwellen und durchquert werden können. Bis zum 11. Dezember dauert die RFC offiziell an, bis dahin hat die Organisation offiziell Zeit, nach Möglichkeiten aus dem Dschungel zu suchen.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/rainforest_2007_teams_aus_dem_ groebsten_raus_aber_alles_steh t.8471.0.html#9149)
Gruss Ruedi
Touareg V
08.12.2007, 15:19
Rainforest 2007: Lage spitzt sich zu, Notpläne ausgerufen
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Das es eine harte Rainforest Challenge wird hatte Organisator Wee bereits im Vorfeld angekündigt - aber das es so heftig wird, damit hat auch er nicht gerechnet. Noch immer hält der Regen an und der Fluss sinkt gelegentlich nur um wenige Zentimeter.
Langsam drängelt die Zeit und die Teilnehmer sowie Begleiter müssen aus dem Dschungel. Zudem gab es unter den Pressefotografen, die in die "Twighlight Zone" marschierten einige Leichtverletzte, die nun weiter versorgt werden müssen.
Aus diesem Grund wurden heute intern einige Notfallpläne diskutiert, die offiziell am Sonntag Morgen gegen 10:00 Uhr (03:00 Uhr deutsche Zeit) bekannt gegeben werden sollen.
Ein Helikopter der Feuerwehr wird am Vormittag am alten Camp, wo bis dato noch das Hauptquartier angesiedelt ist und einige der Leichtverletzten warten, landen und Medikamente einfliegen. Einige der Teilnehmer können hier bereits durch den Helikopter aufgenommen werden und werden in die nächste grosse Ortschaft an einer Bundesstrasse geflogen, wo weitere Mitglieder der Organisation sie in Empfang nehmen.
Dort, wo der Grossteil der Teilnehmer vor dem Fluss festsitzt, kann der Helikopter allerdings nicht landen, hier soll "Plan B" inkraft treten. Geplant ist, die Teilnehmer und Begleiter mit auf der anderen Flussseite parkenden Fahrzeugen zu einem weiteren Fluss zu fahren, dort warten dann Schlauchboote der Feuerwehr auf sie um sie auf dem Wasserweg in die Zivilisation zu bringen. Denn selbst wenn der Konvoi den Fluss passieren könnte, der Weg dahinter ist durch eingestürzte Brücken ebenfalls unpassierbar.
Ursprüngliche Pläne, Pontonbrücken durch das Militär legen zu lassen mussten gecancelt werden, da alle Pontonbrücken aufgrund grösserer Überschwemmungen im Süden des Landes eingesetzt werden. Eine vorhandene Panzerbrücke könnte zwar herangeschafft und aufgebaut werden, allerdings würde dies viel zu lange dauern.
Entsprechende Resignation hat sich im Konvoi-Camp breit gemacht, viele Teilnehmer und Begleiter werden ungeduldig. Eine der meistgestellten Fragen betrifft die Fahrzeuge. Diese müssen im schlimmsten Fall vorerst im Dschungel verbleiben und werden später durch die Organisation herausgeholt.
Aufgrund der erschwerten Bedingungen können wir derzeit leider keine Bildergallerien und Videos einstellen - dieses holen wir jedoch nach sobald wir wieder "in der Zivilisation" sind.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/rainforest_2007_lage_spitzt_si ch_zu_notplaene_ausgerufen.847 3.0.html#9151)
Gruss Ruedi
Mannometer, das ist aber hart dieses Jahr. Hoffentlich kommen alle Teilnehmer wieder heil aus dem Dschungel heraus.
Touareg V
11.12.2007, 15:10
Rainforest 2007: Teilnehmer geborgen, Autos im Dschungel
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Gegen Morgen des 11. Dezember sind die letzten Teilnehmer und Touristen/Orgamitglieder/Presse aus dem Dschungel geborgen worden. Dabei wurden die RFC-Reisenden sich allerdings zum grossen Teil selbst ueberlassen.
Nachdem bis zum Sonntag Morgen (lokaler Zeit) nichts passierte machten sich viele Teilnehmer auf, zu Fuss das naechste kleine Dorf ca. 20 Kilometer entfernt zu erreichen. Geruechten zufolge sollte hier die Feuerwehr mit Booten warten. Die versprochenen Helikopter kamen nicht.
Nach einem langen Fussmarsch bei stroemenden Regen durch den Dschungel trafen nach und nach alle Teilnehmer im Dorf ein. Die Competitors schafften es mit ihren eigenen Fahrzeugen bis ins Dorf und nahmen Verletzte und aeltere Teilnehmer teils auf ihren Daechern mit.
Die Pressefahrzeuge erwiesen sich als voellig ungeeignet fuer den Dschungel, hatten teils keine Winschen, der Allrad war kaputt oder es waren voellig ungeeignete Strassenreifen aufgezogen.
Im Dorf warteten tatsaechlich kleine Boote der Feuerwehr auf die Teilnehmer. Die Competitors mussten ihre Fahrzeuge im Dschungel zuruecklassen, alle Teilnehmer mussten auf einen Grossteil ihres Gepaecks verzichten. Auch das Equipment von marathonrally.com verblieb im Dschungel, daher konnten wir bis dato (Ankunft im Hotel in Kuala Lumpur) auch nicht mehr uebertragen.
Mit den Booten ging es ueber 32 Kilometer und 1,5 Stunden bis in eine Ortschaft am Rande eines Highways, in dem Aerzte und Militaer auf die Teilnehmer warteten. Zahlreiche Teilnehmer mussten mit verletzten Fuessen und anderen Verletzungen, zumeist bedingt durch den Fussmarsch und den seit nunmehr 6 Tagen andauernden Regen behandelt werden.
Im Anschlusss wurden alle Teilnehmer in ein Hotel in der Stadt Kuala Terengganu gebracht, zur Farce sollte dort eine Siegerparty stattfinden. Doch keiner der Teilnehmer nahm daran teil, sondern nutzte die Chance, endlich einmal warm zu duschen, die Kleidung zu wechseln und auszuschlafen. Am Montag morgen wurde dann ein Teil der Teilnehmer nach Kuala Lumpur gefahren, andere verblieben in Kuala Terengganu, um sich um ihre Fahrzeuge und Equipment zu kuemmern.
Das bisherige Geschehen bewies eine im Notfall ueberhaupt nicht funktionierende Organisation. Angeforderte Hilfe kam nicht, wurde aber gegenueber der regionalen Presse medial gross angekuendigt. Alle Teilnehmer blieben sich - zumindest bis zum ausbooten - sich selbst ueberlassen.
Die schlimmsten Vorwuerfe sind aber den malayischen Fahrern der Touristen-, Orga-, und Pressefahrzeuge zu machen, denen die Insassen und deren Equipment ueberwiegend voellig egal waren und die nur noch versuchten, sich selbst oder ihre Freunde in anderen Fahrzeugen zu helfen.
Diese Fahrer waren auch der Ausloeser fuer das katastrophale Ende der RFC 2007, das von vornherein verhindert werden haette koennen, wenn die Fahrer mit geeigneten und abgenommenen Fahrzeugen gestartet waeren und auf die Anweisungen der Insassen gehoert haetten.
Hauptausloeser ist sicherlich der unaufhoersame Monsumregen, doch selbst die ueberlaufenen Fluesse waeren zu Beginn des Regens fuer jeden Offroader kein Problem gewesen. Erst durch das Aussitzen der Probleme, absolute Untaetigkeit der Organisation und ein muslimisch/typisches "Alles wird gut, vertraut auf Allah - wir machen erstmal nichts" stiegen die Probleme an.
Aus urspruenglich matschigen Wegen wurden aufgrund der langen Wartezeit verschlammte Gruben, Bruecken wurden weggespuelt, Auschwaschungen machten aus Wegen tiefe, kaum passierbare Krater.
Vorhandenes Equipment wie Motorsaegen etc. zum Bau von Bruecken wurde nicht eingesetzt. Erst auf massives Draengen eines italienischen Teams wurde eine Strasse repariert - das allerdings so lustlos und dilletantisch, das sich der reparierte Teil nach dem dritten passierten Fahrzeug aufloeste und das vierte Pressfahrzeug - zum Glueck ausser dem Fahrer ohne weitere Insassen - komplett einen Abhang herunterrollte und sich dabei total zerstoerte.
Die gute Nachricht: Alle Teilnehmer sind nunmehr aus der Gefahrenzone heraus, es gibt keine Schwerverletzten.
In der regionalen Presse ist die RFC mittlerweile ein Topthema geworden und nach und nach tun sich immer mehr grosse Luecken in der Organisation auf. So wurde ein Grossteil der Veranstaltung nicht innerhalb der Grenzen des Landes Terengganu abgehalten, sondern ohne Wissen der Behoerden in einem Nachbarland. Dadurch sahen sich regionale Rettungskraefte von Polizei und Dschungelmilitaer nicht verantwortlich und verzoegerten eine Rettung zusaetzlich, da der "Katrastrophenbereich" nicht in ihren Zustaendigkeitsbereich falle.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/rainforest_2007_teilnehmer_geb orgen_autos_im_dschungel.8474. 0.html#9152)
Gruss Ruedi
Touareg V
14.12.2007, 18:17
Impressionen aus dem Dschungel
Video (http://www.marathonrally.com/news/rainforest_2007_video_impressi onen_aus_dem_dschungel.8466.0. html#9143)
Gruss Ruedi