Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : PKW-Maut
dreyer-bande
19.12.2006, 13:19
Hallo,
es heißt zwar offroad-freunde, ich stelle diese onroad-umfrage trotzdem hier ein.
Was haltet ihr eigentlich von der Planung und der Diskussion zur Pkw Maut?
Gruß
Hannes
Eine Straßenmaut mit Freigabe aller Feld-, Wald- und Wisenwege,
dann wäre ich dabei. Aber das wird wohl ein Traum bleiben.
Zahlen müssen wir eh, man wird uns auch noch den letzten Cent aus
der Tasche ziehen. Bin gespannt, wann wir fürs Atmen eine
CO²-Abgabe leisten müssen. :mad:
Gruß
andreas
chris899
19.12.2006, 20:36
Ich bin dafür. Haben andere Länder ja auch und wenn das Geld dann in den Strassenbau investiert wird, dann haben wir sicher weniger schlechte Straßen wie zur Zeit.
Grüße
Chris
kokopelli
20.12.2006, 06:48
Es wird allerhöchste Zeit, dass man auch in Deutschland für die Nutzung der Autobahnen zahlt und zwar generell. Ganz sicher zieht das eine das andere nach sich und sowohl Kfz-Steuer, als auch Treibstoffsteuer würden dann sinken, bzw. angepaßt.
Liebe Grüße
Renée
Wenn mit dem Geld nicht wieder andere Loecher gestopft werden...
Hoffen wir das Beste!
Suzidriver
20.12.2006, 09:19
Und genau DAS wird passieren...:ec_31: eben andere Löcher.....
Die Steuer wird nie dafür verwendet, wofür sie eingezahlt wurde. Dann würde mich mal interressieren, wofür der Staat die Tabaksteuer benutzt, beispielsweise....:p
dummytest
20.12.2006, 09:37
Die Steuer wird nie dafür verwendet, wofür sie eingezahlt wurde. Dann würde mich mal interressieren, wofür der Staat die Tabaksteuer benutzt, beispielsweise....:p
wir können sie ihm ja mal entziehen, dann merken wir es......... :D
:und wech:
dreyer-bande
20.12.2006, 12:50
Hallo,
nix würde sinken!
Wenn überhaupt, würde die Kurve sehr flach verlaufen, um danach mit 90° in die Höhe zu schnellen.
Außerdem, wie wollen die den Spagat mit dem Finanzausgleich hinbekommen?
KFZ-Steuer = Landessteuer
Autobahnen sind Bundessache
Außedem soll die Steuer/Abgabenvielfalt eingeschränkt werden?
Klares Votum:
Nix mit PKW-Maut. Die spinnen die "......"!*
Gruß
Hannes
*"frei" nach Asterix
Hallo,
es heißt zwar offroad-freunde, ich stelle diese onroad-umfrage trotzdem hier ein.
Was haltet ihr eigentlich von der Planung und der Diskussion zur Pkw Maut?
Gruß
Hannes
Habe mich schon lange gewundert, dass das in Deutschland immer noch gratis ist. Also sofort einverstanden, nur nicht so wie Frankreich oder Italien mit diesen aufwändigen Zahlstellen: Eine Vignette muss her! Hat sich doch bei uns bewährt. Ist einfach zu kontrollieren und billig in der Herstellung.
Gruss
Homer
Touareg V
31.01.2007, 19:12
Österreich und Schweiz: Neue Vignetten ab 1. Februar
In Österreich und in der Schweiz müssen Autofahrer ab morgen (1. Februar) neue Autobahnvignetten auf ihre Frontscheiben kleben. Wer ohne das "Bickerl" erwischt wird, dem drohen Geldbußen. In der Schweiz ist die neue Vignette Sibergrau und kostet 26,50 Euro für ein Jahr, in Österreich werden Autofahrer für zwölf Monate mit 72,60 Euro zur Kasse gebeten. Für 60 Tage sind 21,80 Euro fällig, die Tagesvignette kostet 7,60 Euro.
Besonders in Österreich drohen bei Verstößen gegen die Vignettenpflicht drastische Strafen. Wie der Auto Club Europa (ACE) mitteilt, darf dort nicht nur die Polizei, sondern auch ASFINAG (Autobahnen- und Schnellstrassen- Finanzierungs- Aktiengesellschaft) kontrollieren. Bei Mautsündern könne das jeweilige Kontrollorgan darüber entscheiden, ob der Autofahrer eine Ersatzmaut zahlen muss, oder der Fall zur Anzeige gebracht wird. Die "Ersatzmaut" im Falle einer Kontrolle kostet 120 Euro, im Fall einer Anzeige drohen laut ACE Geldbußen bis zu 4000 Euro Höhe.
Quelle (http://www.auto-reporter.net/artikel.las?artikel=18738)
Gruss Ruedi
Fragestellung anders:
gleiche Höhe anstelle der Kfz Steuer -- ja--, dann müssen die vielen "Durchfahrer" auch ran !
Wolf
Touareg V
22.11.2007, 10:59
Schweizer senken Preis für die Jahresvignette
Die Fahrt auf Schweizer Autobahnen wird zum 1. Dezember 2007 gesenkt. Das teilte der Auto Club Europa (ACE) in Stuttgart mit. Danach kostet die Jahresvignette dann umgerechnet 25 Euro und damit 1,50 Euro weniger als bisher.
2004 hatten die Behörden der Alpenrepublik die Gebühr erst von 27,50 auf 26 Euro reduziert, um sie sechs Monate später auf 27 Euro zu erhöhen. Vom 1. Dezember 2006 an verbilligte sich die Jahresvignette dann wieder um 50 Cent auf umgerechnet 26,50 Euro. In der Schweiz kostet die Vignette unverändert 40 Franken.
Quelle (http://www.auto-reporter.net/artikel.las?artikel=22937)
Gruss Ruedi
Ich bin dafür !!!!
die 100-200 Euro bringen mich nicht um.
Vielleicht wird dann die AB auch mal wieder besser befahrbar.:juchu:
dreyer-bande
23.11.2007, 16:22
Ich bin dafür !!!!
die 100-200 Euro bringen mich nicht um.
Vielleicht wird dann die AB auch mal wieder besser befahrbar.:juchu:
Ja, mit 120 km/h!:mad:
Gruß
Hannes
Hannes, reg dich nicht auf!
Bei uns ist dies doch schon lange Realität. :1opa:
72€ pro jahr / 130 kmh...........und ich leb' noch.
PS: von Tirol nach Vorarlberg durchgehend max. 100 km/h
hi,
ich bezahle jedes jahr 40 fränklis für die plakette und noch mal ca. 36 euro an die kantospolizei :ec_31:in basel.
warum also keine maut, wenn dadurch die steuern für treibstoff gesenkt werden und vielleicht noch auf das blödsinnige tempolimt verzichtet wird.
dreyer-bande
23.11.2007, 18:39
hi,
ich bezahle jedes jahr 40 fränklis für die plakette und noch mal ca. 36 euro an die kantospolizei :ec_31:in basel.
warum also keine maut, wenn dadurch die steuern für treibstoff gesenkt werden und vielleicht noch auf das blödsinnige tempolimt verzichtet wird.
Wo bitte träumst du denn?
Hannes, reg dich nicht auf!
Bei uns ist dies doch schon lange Realität. :1opa:
72€ pro jahr / 130 kmh...........und ich leb' noch.
PS: von Tirol nach Vorarlberg durchgehend max. 100 km/h
...........und dann noch eure PS-abhängige Steuer.
Für deinen R5 zahlst du locker in Österreich 1000 Euro p.a.
In Deutschland 400,-- Euro.
Von der NoVa ganz abgesehen (um deren Berechnung zu verstehen muß man sicher 2 Semester studieren).
Alles natürlich unter dem Deckmantel der verbrauchsabhängigen Steuer!
Ich glaube da nicht an Steuersenkungen in Deutschland.
Das Gegenteil wird der Fall sein. Der Autofahrer lässt sich doch so gerne schröpfen und fährt und fährt und .......
Gruß
Hannes
Mir ist es wurscht, wenns Geld alle ist, ist es alle. :rolleyes:
Von der NoVa ganz abgesehen (um deren Berechnung zu verstehen muß man sicher 2 Semester studieren).
ne ist ganz einfach:
Nettopreis +16% davon (beim T), tja und von dem ganzen dann noch 20% MwSt
(also Steuer auf die Steuer-warum da noch keiner einen Musterprozess gewagt hat.......)
...........und dann noch eure PS-abhängige Steuer.
Für deinen R5 zahlst du locker in Österreich 1000 Euro p.a.
In Deutschland 400,-- Euro.
686 bis 755 €, je nach dem ob 1xjährlich oder monatliche Bezahlung
Sandokahn
23.11.2007, 23:45
ne ist ganz einfach:
Nettopreis +16% davon (beim T), tja und von dem ganzen dann noch 20% MwSt
(also Steuer auf die Steuer-warum da noch keiner einen Musterprozess gewagt hat.......)
Siehst hättest dir nen Discovery gekauft hättest du die Nova gespart allerdings mit verblechten hinteren Scheiben :D:D
......allerdings mit verblechten hinteren Scheiben :D:D
...no, do dädn die Petra und die Mäderln aber schaun :o !
Der Gernot fährt kein Stückgut in der Gegend rum, sondern bedient eine Drei-Mäderl-Sänfte :SM065:!
Und zu Maut:.... davor würde den Gernot weder ein Landrover noch die zugeschweißten Scheiben retten!
Und für Deutschland: Immer her damit, braucht noch nicht mal mit irgendeiner Steuer gegengerechnet werden (schon gar nicht mit der Mineralölsteuer!)!
Einzige Prämisse: Die Mauteinnahmen müssen ausschließlich für den Strassenerhalt und -ausbau verwendet werden - so, wie es auf den österreichischen Pickerln versprochen wird!
Da würde ich doch gleich viel lieber in den von mit vorwiegend gelben Nummerschildern ausgestattetten Fahrzeugen verursachten Staus im Umkreis von 100 km rund um München herumstehen ;) !
:cool: Kann es eigentlich sein, dass ich gehört habe, dass die Kapitulationsbedingungen der Alliierten von 1945 vorsahen, dass Deutschland auf Grund des begonnenen und verlorenen Krieges allzeit die Ausländer auf deutschen Autobahnen gratis fahren lassen muss, gewissermaßen eine dauerhafte Reparationsleistung?
...und ich kauf immer ein Pickerl :23_3: !
Viele Grüsse an liebe Freunde in Österreich ....wann sieht man sich wieder?
Johannes
Sandokahn
24.11.2007, 01:33
Ähäm ....
Ich hab mal den kleinen Geschichtsausflug entfernt das ist nix für die Suchmaschinen ...
smokeybaer
24.11.2007, 09:27
Da würde ich doch gleich viel lieber in den von mit vorwiegend gelben Nummerschildern ausgestattetten Fahrzeugen verursachten Staus im Umkreis von 100 km rund um München herumstehen ;) !
Johannes
Guten Morgen Johannes;
Also ich bin ja jedes Jahr mindestens 2x in Österreich unnerwegs ( Februar 2008 auch wieder :D ) aber ich alleine habe noch keinen Stau verursacht------>gelbes Nummernschild:mad: :rolf:
Aber ich muss dir voll zustimmen , dass die Maut ausschliesslich den Strassen zugute kommen sollte, in Österreich tun sie das ja sowieso wenn man zB Maut bezahlt um über die Grossglockner Hochalpenstrasse fährt. Und da zahle ich gerne die 35 € , denn ich weiss da fährt man fast wie aufm Teppich
Schönes Wochenende:SM065:
Einzige Prämisse: Die Mauteinnahmen müssen ausschließlich für den Strassenerhalt und -ausbau verwendet werden - so, wie es auf den österreichischen Pickerln versprochen wird!
Viele Grüsse an liebe Freunde in Österreich ....wann sieht man sich wieder?
Johannes
Ja, die Gelder werden nur für die Straßenerneuerung genützt. Anfangs war da natürlich noch nicht viel zu merken, aber heute sind doch die meisten katastrophalen Zustände - bes. Westautobahn - beseitigt und schön 3-spurig ausgebaut. Es dauert halt ein paar Jahre, bis man die Früchte ernten kann!
Nächtes Jahr wird unsere Maut um - ich glaube - 3€ erhöht - na den Aufschrei in der Presse hättet ihr hören müssen, dabei würde ich die Maut auf 100€ erhöhen.
Ich fahre jedes Jahr 2x nach Italien und dabei zahle ich auch 100€ Maut und kein Hund regt sich auf.
Mehr ärgert mich die NOVA, denn die ist echt Abzocke!
@Johannes:
Wir sind in 1er Jänner-Wo und der 2. Feb-Wo wieder in Tirol, eventuell ergibt sich da ein Abstecher. Unser Umbau ist ja noch immer nicht fertig (ich dagegen schon:)), zieht sich bis Mitte-Ende Jänner
Ähäm ....
Ich hab mal den kleinen Geschichtsausflug entfernt das ist nix für die Suchmaschinen ...
Passt schon Sandro! :SM065:
......ich bin ja jedes Jahr mindestens 2x in Österreich unnerwegs ( Februar 2008 auch wieder :D ) aber ich alleine habe noch keinen Stau verursacht------>gelbes Nummernschild:mad: :rolf:
Aber ich muss dir voll zustimmen , dass die Maut ausschliesslich den Strassen zugute kommen sollte, in Österreich tun sie das ja sowieso
Hallo Joel,
die drei hier rumgurkenden Luxemburger schaffen es auch gar nicht, einen hiesigen Stau zu verursachen, aber die gefühlten 30 Milliarden Holländer, die scheinbar immerzu unterwegs sind und offenbar ewig im Kreis rumstehen ...... :motz:!!!
...die stauen bei den Österreichern auch, aber auf den besseren Strassen, weils da was kostet ;) und dieses Geld zweckgebunden verwendet wird :klatsch_2 !
Ja, die Gelder werden nur für die Straßenerneuerung genützt. Anfangs war da natürlich noch nicht viel zu merken, aber heute sind doch die meisten katastrophalen Zustände - bes. Westautobahn - beseitigt und schön 3-spurig ausgebaut. Es dauert halt ein paar Jahre, bis man die Früchte ernten kann!
Nächtes Jahr wird unsere Maut um - ich glaube - 3€ erhöht - na den Aufschrei in der Presse hättet ihr hören müssen, dabei würde ich die Maut auf 100€ erhöhen.
Ich fahre jedes Jahr 2x nach Italien und dabei zahle ich auch 100€ Maut und kein Hund regt sich auf.
Mehr ärgert mich die NOVA, denn die ist echt Abzocke!
@Johannes:
Wir sind in 1er Jänner-Wo und der 2. Feb-Wo wieder in Tirol, eventuell ergibt sich da ein Abstecher. Unser Umbau ist ja noch immer nicht fertig (ich dagegen schon:)), zieht sich bis Mitte-Ende Jänner
Ja, Gernot, das ist genau das was ich meine!
....überall zahlen wir auf wenigen Fahrten ins oder durchs benachbarte Ausland ohne zu murren oder drüber nachzudenken i.d.R. mehr, als die Summe, über die bei uns nachgedacht wird!
...und unsere Autobahnen werden immer mieser!
Au weia , noch immer nicht fertig, naja Rom wurde bekanntlich ja auch nicht an einem Tag gebaut .... :D ! Gute Erholung in Tirol! Es würde uns riesig freuen, Euch zu treffen, wenn Ihr in Kitz seid - wir mailen! ...heuer wieder nach Heidelberg?
Viele Grüsse nach Thüringen, Bel...ääh Luxemburg und Wien :SM065:
Johannes
...no, do dädn die Petra und die Mäderln aber schaun :o !
Mäderl-Sänfte :SM065:!
Johannes
Lieber Johannes:SM065:,
Ich glaube, das heisst "Madln" ;)
Es gibt nämlich ein Wienerlied, da reimt sich "Madln "auf "Spumpanadln". von A. Heller gesungen, sehr zu empfehlen:1opa:
Viele Grüsse aus dem sonnigen (:cool:) BaWü....
Hartwin
Touareg V
20.12.2008, 17:30
AvD gibt Übersicht über Mautgebühren
Der Automobilclub von Deutschland (AvD) weist darauf hin, dass die Schweiz und Österreich für die Nutzung ihrer Autobahnen 2009 höhere Gebühren verlangen. Die Aufkleber sollten vor dem Grenzübertritt angebracht werden, entweder unten links innen auf der Windschutzscheibe oder direkt hinter dem Innenspiegel. Autofahrer, die dagegen verstoßen, erwartet in Österreich ein Bußgeld von 120 Euro. Bei Verweigerung können Strafgelder von 300 bis 3000 Euro fällig werden. In der Schweiz kommen Maut-Sünder mit vergleichsweise moderaten 65 Euro davon.
Waren bisher noch 25 Euro für die Schweizer Jahresvignette zu bezahlen, so werden nun 27,50 Euro für Pkw und Motorräder fällig. Das österreichische Pickerl belastet die Urlaubskasse künftig mit 73,80 Euro (1,20 Euro mehr als im Vorjahr), das Ticket für zwei Monate kostet 22,20 Euro (Vorjahr: 21,80 Euro) und das für zehn Tage 7,70 Euro.
Die alten Plaketten sind noch bis zum 31. Januar 2009 gültig – die Laufzeit beträgt 14 Monate (ab 01.12. des Vorjahres). An der Schweizer Grenze fallen seit dem 12. Dezember 2008 auch die Passkontrollen weg. Die Eidgenossen sind von der EU in die Schengenzone aufgenommen worden.
Das bisherige Autobahngebührensystem in Slowenien ist im Juli 2008 durch eine Vignette ersetzt worden. Das Jahresticket kostet 55 Euro und gilt ebenfalls 14 Monate, das Halbjahresbillet kostet 35 Euro. Die 6-Monats-Vignetten werden vor Ort gelocht und sind erst dann gültig.
In Tschechien sind für die Autobahn- und Schnellstraßennutzung Jahres-, Monats- und Zehn-Tages-Vignetten erhältlich. Die Kosten für ein Jahr betragen 36 Euro, für einen Monat zehn Euro und für zehn Tage sieben Euro.
In Frankreich und Italien müssen die Gebühren immer wieder an den Mautstationen entrichtet werden. Die Kosten belaufen sich auf etwa fünf Euro pro 100 km. Bezahlt werden können die Gebühren mit Kreditkarte und in bar. Bei Fremdwährungen werden nur Banknoten angenommen. In Italien können die Mautgebühren außerdem mit der „VIA-Card“ beglichen werden.
Die VIA-Card für Italien, im Wert von 25,25 Euro oder 50,50 Euro, sowie Vignetten und andere Maut-Zahlungsmittel sind beim AvD erhältlich.
Quelle (http://www.auto-reporter.net/artikel.las?artikel=28522)
Gruss Ruedi
Touareg V
29.01.2009, 09:53
Zeit für neue Vignetten
http://allrad-news.de/newssys/galerie/33765/33765_report_w486.jpg
Für die Fahrt nach Österreich oder in die Schweiz müssen Autofahrer ab Februar die neue Vignette auf ihrer Windschutzscheibe anbringen. Andernfalls drohen Geldstrafen. Laut ADAC werden in Österreich bis zu 3 000 Euro fällig, es sei denn, der Auto- oder Motorradfahrer entrichtet an Ort und Stelle eine Ersatzmaut von 120 Euro. In der Schweiz müssen lediglich 65 Euro Strafe bezahlt werden. Die neue Vignette für Österreich kostet 73,80 Euro für ein Jahr, 22,20 Euro für zwei Monate und 7,70 Euro für zehn Tage. In der Schweiz werden 27,50 Euro im Jahr fällig.
Die alte Vignette entfernt man am besten mit Hilfe von Wärme. Wenn draußen noch Minusgrade herrschen und kein Verlängerungskabel für den Fön zur Hand ist, sollte man das Pickerl nach einer Fahrt mit angeschalteter Heizung lösen. Klebereste können mit einem feuchten Tuch oder mit Glasreiniger entfernt werden. Generell ist es nicht verboten, die alte Vignette kleben zu lassen. Die österreichische ASFINAG (Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft) rät jedoch, sich nicht mit mehr als zwei Pickerln die Sicht zu versperren.
Quelle (http://allrad-news.de/nachrichten.php?newsid=33765)
Gruss Ruedi
nach zig Mail die hin und her gingen meide ich dieses Land, ich müßte bei mir die windschutzschieb verblomben lassen um ein abklappen zu verhindern und die Go box in die mitte kleben, *durchdreh* 3,5t zulässiges gesamtgewicht plus die anhängerstützlasten von 450kg sind mehr als 3,5t sagt die.... Alpenmafia.... aber da ich ja eh nimmer rein darf weil ich zu alt bin mit dem Unimog werde ich wohl eher in die Schweiz oder nach Ungarn fahren um nach Kroatien zu kommen, Bahnverladung ist ne Alternative und eh billiger als transit. Man könnte ja mal die asfinag Nasen fragen warum die in Orange rumlaufen und in D manche Oranges Autos auch ein " A " hinten drauf kleben haben looooool . Ist nix gegen die Österreicher ansich, aber manche der Östereichischen Politiker sollte den Brenner mal mim Dreirad überqueren und auf der Europabrücke rechts abbiegen ;)
Wenn du ohne Anhänger fährst ist die Stützlast ohne Bedeutung.
Es zählt das zulässige Ges.Gew. und sonst nichts.
Da müßten ja alle LKW mit 18 tonnen den Anhänger mitbezahlen wenn sie Solo fahren.
Gruß Udo
Touareg V
15.04.2010, 12:25
Experten können’s nicht lassen: UBA fordert drastische Pkw-Maut
Führende Politiker, allen voran die Bundeskanzlerin, lehnten bislang eine Pkw-Maut strikt ab. Jetzt gibt es einen neuen Vorstoß des Umweltbundesamtes in Dessau, das sich für die Einführung einer von der Fahrstrecke abhängigen flächendeckenden Maut in Deutschland auch für Autofahrer ausspricht. Dadurch lasse sich am besten der Autoverkehr steuern und die Umwelt entlasten, heißt es in einer der „Berliner Zeitung" vorliegenden, noch unveröffentlichten Studie des UBA.
Würden die Vorstellungen der Behörde umgesetzt, kämen auf die Autofahrer zusätzliche Kosten von mehreren Hundert Euro jährlich zu, denn für die Behörde sind es nicht Abgaben im Cent-Bereich, mit denen sich die Autofahrer ihre Mobilität erkaufen könnten. Drei bis vier Euro pro 100 Kilometer sollten es nach Ansicht der Dessauer Experten schon sein.
Jochen Flasbarth, Präsident des UBA, nannte die streckenbezogene Maut „die gerechteste Lösung“, weil die Kosten dort bezahlt würden, wo sie entstehen. Ein Betrag von drei bis vier Euro pro 100 Kilometer ist nach Flasbarths Meinung angemessen, „um allein die Wegekosten ohne Gesundheits- oder Umweltfolgen zu decken“. Als „Ausgleich“ käme für ihn die Abschaffung der Kfz-Steuer in Betracht.
Nicht zuletzt die leeren Kassen von Bund, Ländern und Kommunen und das vom Winter, aber auch von jahrelang vernachlässigten Reparaturarbeiten gezeichnete Straßennetz lassen die Umweltbehörde die Zeit offenbar für reif halten, einen weiteren Vorstoß in Sachen Pkw-Maut zu wagen und die Autofahrer zur Kasse zu bitten.
Nach Berechnungen des Umweltbundesamt koste der Pkw-Verkehr den Staat jährlich 47 Milliarden Euro mehr, als er über Benzin- und Kfz-Steuern sowie Parkgebühren einnehme. Da kämen derartige Mauteinnahmen gerade recht. Sie könnten nach UBA-Meinung in den Bau und Erhalt von Straßen fließen oder in die Modernisierung des Bahnnetzes investiert werden.
Nach Berechnungen des ADAC hingegen fließen in Deutschland heute bereits jährlich 53 Milliarden Euro an Mineralöl-, Kfz- und anteiliger Mehrwertsteuer sowie Lkw-Maut in die Staatskasse. Die Abgaben der Autofahrer sind etwa dreimal so hoch wie die Summe, die letzten Endes für den Erhalt des Straßennetzes bzw. dessen Ausbau mit 17 Milliarden Euro aufgewendet wird. Der Rest landet in der allgemeinen Haushaltskasse.
Dass das UBA eine flächendeckende Maut nach Fahrleistung für „ideal“ hält, um den Verkehr „ökologisch“ zu steuern, spricht nicht nur einer sehr einträglichen Lösung das Wort. Egal, wo ein Fahrzeug rollt, kassiert wird immer! Die Spezialisten in Dessau haben da womöglich aus der Argumentation von Fachleuten gelernt, die seinerzeit eine Pkw-Maut auf Autobahnen mit der Begründung abgelehnt haben, der Verkehr würde sich dann von den sichersten Fernstraßen weg verlagern, hin auf Landstraßen, was wiederum zu verstopften Ortsdurchfahrten mit der damit verbundenen Belastung der Anwohner führen würde.
Auch dafür hat Spezialist Flasbarth eine Lösung. Für ihn sind variable Maut-Sätze ein Hebel der Steuerung. Saubere und leise Autos würde er nicht etwa von der Steuer befreien, nur niedrigere Gebühren wären für ihn eine Option. Drauflegen müsste der Autofahrer hingegen, wollte er in „stark belasteten oder schutzwürdigen Regionen“ fahren. Beispiel aus der Praxis: „Wenn der Kölner Ring morgens verstopft ist, wird es dort zu dieser Zeit teurer. Das führt zu einer gleichmäßigeren Auslastung der Straßen, auch das ist gut für die Umwelt." – So einfach ist das.
Quelle (http://www.auto-reporter.net/1387/2_1387_104_36962_1.php)
Gruss Ruedi
Das mit der Entlastung der Umwelt bezweifel ich. Die Leute weichen doch dann auf Landstraßen aus.
Die Sau haben sie doch schon mehrmals durchs Dorf getrieben.
Wenn ich diesen Scheiss lese, dann wird mir jedesmal übel! Bei 20.000km Jahresfahrleistung wären das bei mir 800 Euro, bei anderen noch mehr. Zusätzlich dann noch die KFZ-Steuer, denn das die dann abgeschafft wird, daran glaubt doch niemand. Es wurde noch nie eine Steuer abgeschafft, wie kreativ Politiker bei Begründung sind, warum etwas nicht abgeschafft werden kann, sieht man doch am Solizuschlag!
Ich behaupte mal, dass genügend Kohle vorhanden ist, um unser Straßennetz in Stand zu halten.
Riverman
15.04.2010, 13:39
3-4 € auf hundert Kilometer....? Ich betreibe eine Industrievertretung und fahre im Monat ca. 5000 km. Das wären also 150 - 200 € zusätzlich zu den ohnehin schon ruinösen Kraftstoffpreisen. Das heißt, ich müßte zum Ausgleich im Monat 2000-3000 € mehr Umsatz machen....:hammer:
Im Mittelalter mußten die Bürger und Bauern den "Zehnt" entrichten- heute bleibt nach allen Steuern und Abgaben der Zehnt übrig für die Lebenshaltung und 9/10 sind wech. Ist doch `ne tolle Entwicklung. Arbeit lohnt sich....- aber nicht in Deutschland!:mad:
Riverman
userfehler
15.04.2010, 14:11
Auch wenn ich mich jetzt unbeliebt mache, so kann ich die Argumentation nachvollziehen. Wo ist die Gerechtigkeit einer KFZ-Steuer, die entrichtet werden muss, egal wieviele Kilometer das Auto bewegt wird? Da ist eine kilometerabhängige Abgabe doch deutlich gerechter.
Natürlich gilt dies nur, wenn die KFZ-Steuer abgeschafft, bzw reduziert würde :1opa:
Sandokahn
15.04.2010, 14:36
Da stellt sich mir die Frage ,wo die ganzen Milliarden von der LKW abbleiben ,bestimmt werden damit keine Löcher in den Straßen gestopft sondern anderswo .
In den Arsch getreten werden dann wieder diejenigen ,die nix dafür können und aufs Auto angewiesen sind .
Die Maut wird kommen und außer Gemeckere seitens der Bürger wird nichts passieren. :feiern:
Die meisten werden trotzdem satt und vor der Glotze ist es gemütlicher, als auf ner Demo. :feiern:
Ich werde dann Cheffe einer gGmbH und leiste mir nen Maserati und ne Villa in Caputh. :feiern:
Gruß
andreas
Riverman
15.04.2010, 15:09
Vielfahrer werden doch schon zur Kasse gebeten- über die Mineralölsteuer! Sollte doch reichen....!
Vielfahrer werden doch schon zur Kasse gebeten- über die Mineralölsteuer! Sollte doch reichen....!
Seh ich auch so! Die Mineralölsteuer ist ja schon so eine quasi streckenbezogene Abgabe. Wer mehr fährt zahlt auch mehr Steuer und Steuern zahlen wir ja nun wirklich mehr als genug in Deutschland (dazu gehören für mich auch die ganzen lustigen Sozialabgaben)!
Ein Land wie Deutschland, in dem 100.000ende von Arbeitsplätzen von der Automobilindustrie abhängen, sollte sich gut überlegen, bevor man so einen Blödsinn einführt.
Momentan geh ich mal davon aus, dass sich da nur mal wieder so ein kleines A....loch wichtig machen möchte.
Der Vorteil an der Abgabe über die Mineralölsteuer besteht ja auch darin, dass sie sich wirklich auf jeden gefahrenen Kilometer bezieht und nicht blos auf die BAB-Kilometer. Insofern könnte man die gesamte KFZ-Steuer auf die Mineralölstreuer umlegen und dann damit auch das gesamte Straßennetz unterhalten.
Sandokahn
15.04.2010, 18:44
und dann damit auch das gesamte Straßennetz unterhalten.
Wunschdenken ,das geht vielleicht in Ländern wo nicht sinnlos mit Geld herumgeschmissen wird .
Wunschdenken ,das geht vielleicht in Ländern wo nicht sinnlos mit Geld herumgeschmissen wird .
Wo soll denn das sein??????
Sandokahn
15.04.2010, 19:04
Öhm Schweiz ,
ich glaube die geben nur soviel aus wie sie im Jahr zuvor eingenommen haben ... man berichtige mich bitte falls das falsch ist .
userfehler
15.04.2010, 19:10
Nein, auch die Schweiz macht Schulden und hat ein Staatsdefizit ;)
Sandokahn
15.04.2010, 20:28
Na dann eben Liechtenstein ,die haben wohl keine Schulden .
Der Vorteil an der Abgabe über die Mineralölsteuer besteht ja auch darin, dass sie sich wirklich auf jeden gefahrenen Kilometer bezieht und nicht blos auf die BAB-Kilometer. Insofern könnte man die gesamte KFZ-Steuer auf die Mineralölstreuer umlegen und dann damit auch das gesamte Straßennetz unterhalten.
So war das mal gedacht gewesen, früher!
Aber dann ist man auf die Idee gekommen, dass diese Zweckbindung von Steuergeldern irgendwie doof ist, weil man mit der eingenommenen Kohle nicht einfach Löcher stopfen kann. Wurde also abgeschafft und somit blechen die Autofahrer in Deutschland jedes Jahr fast 60 Mrd. und müssen sich gleichzeitig auch noch vorwerfen lassen, dass sie für die Folgekosten des Straßenverkehrs nicht aufkommen würden :hammer: .
Politik ist schon was geniales :hammer: .
userfehler
15.04.2010, 20:48
Politik ist schon was geniales :hammer: .
Die direkte Demokratie hat schon ihre Vorteile. Wenn über Steuererhöhungen abgestimmt werden muss, wird das beim Volk meist nur mit Zweckbindung akzeptiert :1opa:
Der Bund erhebt eine zweckgebundene Automobilsteuer auf Automobilen für den Personen- oder Warentransport. Die Steuer wird zugunsten der Strassenrechnung erhoben.
Die Hälfte des Reinertrages der Mineralölsteuer und der gesamte Reinertrag des Mineralölsteuerzuschlages sind für Aufgaben im Zusammenhang mit dem Strassenverkehr zweckgebunden. Der Rest des Reinertrages ist für allgemeine Aufwendungen des Bundeshaushaltes bestimmt.
http://www.crossed-flag-pins.com/genimg/flaggen/Switzerland-120-animated-flag-gifs.gif
Touareg V
16.04.2010, 17:30
Das Umlegen der KFZ-Steuer auf die Mineralölsteuer funktioniert nie!!,
weil so lange der Eine dem Anderen das Schwarze unter dem
Fingernagel nicht gönnt. Es leben einfach zu viele in Grenznahen
Gebieten, wo der Treibstoff um einiges günstiger ist. Wie z.B. in
Luxemburg, Österreich und Polen.
Gruss Ruedi
Touareg V
10.06.2010, 22:22
Pkw-Maut könnte Autofahren um 700 Euro verteuern
Mit der Einführung einer Pkw-Maut in Deutschland würde auf die Autofahrer eine gewaltige Kostenlawine zurollen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen, von der Universität Köln im Auftrag des ADAC durchgeführten Studie zu den Auswirkungen einer möglichen Straßenbenutzungsgebühr. Im Mittelpunkt der verkehrs- und wirtschaftspolitischen Bewertung verschiedener Gebührenszenarien steht neben der elektronischen Kilometermaut die Pkw-Autobahnvignette.
Laut Studie würde bei einer streckenabhängigen netzweiten Maut und einem Kilometerpreis von fünf Cent die jährliche finanzielle Belastung für jeden Autofahrer um bis zu 700 Euro steigen. „Mit vernünftiger Verkehrspolitik ist eine Pkw-Maut nicht vereinbar, das bestätigt die Studie eindeutig“, so ADAC-Vizepräsident für Verkehr Ulrich Klaus Becker. „Die dramatische Verteuerung wird dazu führen, dass viele Menschen teilweise auf ihre Mobilität verzichten müssen. Dies ist für den ADAC nicht hinnehmbar.“
Laut Studie weisen alle untersuchten Szenarien einer Pkw-Maut eine klar negative volkswirtschaftliche Nutzen-Kosten-Bilanz auf. Bei der Untersuchung wurden neben den System- und Erhebungskosten u.a. die Unfall- und Zeitkosten berücksichtigt. Unterm Strich würde eine netzweite Maut zu einem Rückgang der Fahrleistungen führen und die Gesellschaft insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro kosten. Die gesamte Volkswirtschaft würde ebenfalls massiv geschädigt. Bei einer Einführung der Pkw-Maut wäre u.a. mit einem Anstieg der Inflationsrate um 0,9 Prozent zu rechnen, so der Klub. In der Automobilindustrie müsste man sich auf einen Verlust von 25.000 Arbeitsplätzen einstellen, da aufgrund der niedrigeren Fahrleistungen Autokäufe verschoben würden.
Zwar würde die elektronische Maut dem Staat Einnahmen in Höhe von 25 Milliarden Euro bescheren, allerdings wären beispielsweise Betriebskosten sowie Mindereinnahmen bei der Energie- und Mehrwertsteuer aufgrund geringerer Fahrleistungen davon abzuziehen. Dies würde die Einnahmen so weit schmälern, dass nach Berechnungen des Automobilklubs lediglich vier bis fünf Milliarden Euro bzw. 20 Prozent pro Jahr übrigblieben.
ADAC-Vizepräsident Becker: „Es ist höchste Zeit, dass die Bundesregierung die Debatte um die Mauteinführung mit einem unmissverständlichen ‚Nein’ beendet.“ Wer für gesellschaftlichen Wohlstand und für Flexibilität in der Arbeitswelt eintrete, sollte das Thema Pkw-Maut endgültig begraben.
Quelle (http://www.auto-reporter.net/1997/2_1997_104_37904_1.php)
Gruss Ruedi
Sandokahn
10.06.2010, 22:38
Leidtragende sind dann die vielen Pendler ...
Irgendwann lohnt es sich nicht mehr auf Arbeit zu gehen .
Touareg V
17.06.2011, 16:58
Alpen-Transit: Ermäßigte Mautkarten und Videozahlung nutzen
Wer in den Ferien in Richtung Süden schnell und günstig über die Alpen will, kommt an den mautpflichtigen Transitstrecken nicht vorbei. Aus Sicht des ADAC lohnt sich das Ausweichen auf gebührenfreie Nebenstrecken selten, denn höhere Spritkosten, längere Fahrtzeiten und Verkehrsbeschränkungen machten die Reise umständlich und kostspielig. Wer Ermäßigungen nutzt und auf Videomaut umsteigt, spart Geld und Zeit.
Der Automobilklub bietet im Vorverkauf für einige wichtige Verbindungen günstigere Mautkarten an:
- Lötschbergtunnel/Autoverladung: 17,30 Euro (Ersparnis von Freitag bis Sonntag und an Feiertagen rund 5 Euro)
- Felbertauerntunnel: 18 Euro für zwei Fahrten (Ersparnis 2 Euro)
- Großglocknerstraße: 25 Euro (Ersparnis 4 Euro)
Vergünstigte Mautkarten gibt es auch für Motorradfahrer.
Autofahrer mit Videomautkarten können die Wartezeit an den Mautstellen deutlich verkürzen. Angeboten werden die Tickets für den Brenner (8 Euro), die Tauernautobahn (9,50 Euro), Bosruck- (4,50 Euro), Gleinalm- (7,50 Euro) und den Arlbergtunnel (8,50 Euro). Alle Mauttickets und auch die regulären Vignetten sind in den ADAC-Geschäftsstellen, unter www.adac-shop.de (http://www.adac-shop.de/) oder telefonisch unter 01805-101112 erhältlich.
Quelle (http://www.auto-reporter.net/1997/2_1997_104_44850_1.php)
Gruss Ruedi
Touareg V
19.07.2011, 16:23
Seehofers Ideen zur Pkw-Maut verkehrspolitischer Unsinn?
Dem erneuten Vorstoß des bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer zur Einführung einer Vignette oder einer Pkw-Maut in Deutschland erteilt der ADAC eine klare Absage. „Es ist schon bezeichnend, wie Herr Seehofer wesentliche verkehrspolitische Fakten ignoriert“, sagt ADAC-Vizepräsident für Verkehr Ulrich Klaus Becker. Ganz offensichtlich gehe es dem Ministerpräsidenten nur darum, während des Sommerlochs die Hoheit über die Stammtische zurückzugewinnen. Insbesondere der Vorschlag Seehofers, zunächst nur ausländische Pkw-Fahrer abkassieren zu wollen, zeuge von wenig Kenntnis der Rechtslage in der EU und sei daher reiner Populismus.
Allein die Verwaltungskosten der Pkw-Maut würden ein Fünftel der Einnahmen verschlingen, so der Klub. Dabei seien die Kosten für die Überwachung noch gar nicht berücksichtigt. Nicht einmal ansatzweise könnten die Einnahmen, die von ausländischen Pkw-Fahrern zu erzielen wären, die Kosten für eine Straßenbenutzungsgebühr ausgleichen. Laut ADAC beträgt der Anteil ausländischer Autofahrer am Pkw-Verkehr auf Autobahnen lediglich fünf Prozent.
Durchgefallen ist auch Seehofers Idee, den Betrag für eine Vignette den deutschen Autofahrern über eine Absenkung der Kfz-Steuer quasi gutzuschreiben. Das sei „unglaubwürdig und unrealistisch“. „Warum sollte eine ökologisch sinnvolle Abgabe wie die Kfz-Steuer zugunsten eines reinen Abkassiermodells gestrichen werden? Das ergibt doch keinen Sinn“, so Becker. Laut ADAC zahlen viele Fahrzeughalter für ihren Pkw längst weniger als 100 Euro Kfz-Steuer pro Jahr. Sie würden bei einer Vignette, die laut Seehofer 100 Euro kosten könnte, zusätzlich bestraft. Außerdem sei mit einem Anstieg der Unfälle mit Getöteten und Verletzten zu rechnen, weil viele Autofahrer von den Autobahnen auf die wesentlich unsichereren Landstraßen ausweichen würden.
Quelle (http://www.auto-reporter.net/1824/2_1824_104_45253_1.php)
Gruss Ruedi
Touareg V
29.07.2011, 17:06
Und schon wieder eine schöne Idee.
Statt Pkw-Maut lieber Diesel für Lkw drastisch verteuern
Fast in allen europäischen Nachbarländern Deutschlands werden auch deutsche Pkw-Fahrer vor allem für die Autobahnen durch eine Vignette oder an Mautstationen zur Kasse gebeten. Nach Meinung der bayerischen CSU führt nicht nur deshalb, sondern weil Geld für den dringend notwendigen Ausbau der Straßeninfrastruktur gebraucht wird, kein Weg an der Einführung der Pkw-Maut vorbei.
Quelle (http://www.newfleet.de/news/artikel/lesen/2011/07/statt-pkw-maut-lieber-diesel-fuer-lkw-drastisch-verteuern-37656/) und weiter lesen.
Gruss Ruedi
Die treiben es noch so weit das es ihnen so geht wie den Halsabschneidern in Ägypten + Tunesien . :peitsche::keule:
Hmm,
Maut oder nicht.....
Das Geld wird doch eh nur dafür benötigt andere Löcher zu stopfen.
Die Einführung von PKW Maut wäre nur ein weiteres Stellrad denen Geld aus der Tasche zu ziehen die noch welches verdienen und es (noch) haben um sich dann Arbeit leisten zu können (z.B. Pendler....).
Selbst wenn hierdurch die KFZ Steuer herabgesenkt wird, würde es immer unterm Strich Mehrkosten bedeuten.
Eigentlich müssten unsere Straßen bereits mehrfach überholt worden sein bei den Milliarden EUR die man über die LKW Maut eingenommen hat und einnimmt. Der Staat sollte einfach mal lernen mit den Einnahmen aus zu kommen. Dass muss der Bürger ja nun auch....
Gruss,
woody
Sandokahn
05.08.2011, 20:32
Eigentlich müssten unsere Straßen bereits mehrfach überholt worden sein bei den Milliarden EUR die man über die LKW Maut eingenommen hat und einnimmt. Der Staat sollte einfach mal lernen mit den Einnahmen aus zu kommen. Dass muss der Bürger ja nun auch....
Gruss,
woody
Wenn ich so die Flickschusterei ansehe , die hier bei uns im Moment wieder steigt ... Teer aufsprühen und ne Schaufel Splitt drauf :hammer:
Ansonsten 100%zustimm
Touareg V
11.08.2011, 17:00
AUTO BILD: Kommission soll Pkw-Maut vorbereiten
Also doch: Verkehrsminister richtet Kommission ein / Kilometer- und Vignettenvariante werden geprüft
Die Planungen für eine Pkw-Maut auf deutschen Fernstraßen nehmen immer konkretere Formen an. Nach Informationen von AUTO BILD (Heft 32/2011, Erscheinungstermin 12.08.2011) tagt ab September eine Bund-Länder-Kommission unter Vorsitz des früheren Verkehrsministers von Sachsen-Anhalt, Karl-Heinz Daehre (CDU)…
Stellvertreter ist sein brandenburgischer Amtskollege Jörg Vogelsänger (SPD). Die Kommission soll im Auftrag von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) sowohl eine Vignetten-Lösung als auch eine streckenbezogene Gebühr durchrechnen. Bei der Kilometer-Variante soll
auch geprüft werden, ob die vorhandene Infrastruktur (Lkw-Mautbrücken) genutzt werden kann.
Bereits im April hatte AUTO BILD enthüllt, dass Ramsauer Modellrechnungen anstellen ließ. Bei einem Wegfall der Kfz-Steuer müssten Autofahrer 365, Motorradfahrer 125 Euro für eine Jahresvignette aufbringen, um Einnahmeausfälle zu verhindern (AUTO BILD 16/2011).
Auch aus der CDU melden sich immer mehr Befürworter. Steffen Bilger, Chef der Jungen Union (JU) in Baden-Württemberg, fordert: “Die Kanzlerin muss die Maut noch in dieser Legislaturperiode angehen!”Quelle (http://www.4x4news.de/2011/08/10/auto-bild-kommission-soll-pkw-maut-vorbereiten/#more-5263)
Gruss Ruedi
Wow, das wäre für mich aber extrem heftig...
Die XTs kosten zur Zeit 24 und 30 Euro Steuer und die BMW 72 Euro.
Beim Terracan würde ich sparen ... da kostet die Steuer zur Zeit 478,- (glaube ich).
Sieht für mich so aus als sollten die Motorradfahrer die Ausfälle bei den PKW tragen. Alle Motorräder unter 1676 ccm kosten ja weniger als 125,- im Jahr!
userfehler
11.08.2011, 17:44
Hör auf, solche Zahlen zu posten, sonst fang ich an zu weinen :hammer:
Sandokahn
11.08.2011, 18:13
Wie is es denn in der Schweiz , mein Disco kostet mich 230 Euro Steuern im Jahr .
userfehler
11.08.2011, 20:14
Das kommt in der Schweiz - wie so häufig - auf den Kanton an. Im Aargau bezahle ich derzeit etwa 600.-. Bald werden wir nach Baselland umziehen, dort kostet der Disco dann ca. 1500.- pro Jahr :eck:
Das kommt von der unterschiedlichen Besteuerungsgrundlage. Im AG die Leistung, in BL geht es nach Gewicht. Beim Disco natürlich ein nicht unerheblicher Unterschied ;)
Die haben doch 'nen Dachschaden :hammer:
Neben der viel zu teuren KFZ-Steuer und dieser mekrwürdigen Ökosteuer + Märchensteuer, die ich bei jedem Tanken bezahle, soll ich jetzt auch noch für die Autobahnen blechen, die die Autofahrer alle bereits mehrfach abgezahlt haben?
Wollen die keine Wählerstimmen mehr haben? Das läßt sich einrichten!
Sandokahn
11.08.2011, 23:24
Das kommt in der Schweiz - wie so häufig - auf den Kanton an. Im Aargau bezahle ich derzeit etwa 600.-. Bald werden wir nach Baselland umziehen, dort kostet der Disco dann ca. 1500.- pro Jahr :eck:
Das kommt von der unterschiedlichen Besteuerungsgrundlage. Im AG die Leistung, in BL geht es nach Gewicht. Beim Disco natürlich ein nicht unerheblicher Unterschied ;)
Schon wieder umziehen ??? Ist die Garage zu klein geworden :SM124:;)
Touareg V
05.09.2011, 17:34
Autofahrer sollen doch die Zeche bezahlen
Pkw-Maut-Diskussion:
ADAC: Ausgleich durch niedrigere Kfz-Steuer vom Tisch
Erstmals wird in der Diskussion um eine Pkw-Maut mit offenen Karten gespielt! In seinem neuen Vorstoß hat Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer klargestellt, dass EU-Recht es nicht zulässt, die Kosten für eine Straßennutzungsgebühr für deutsche Autofahrer durch eine Senkung der Kfz-Steuer zu kompensieren. „Endlich wird den deutschen Autofahrern mal klar gesagt, dass sie doch die Zeche bezahlen müssen, wenn in Deutschland eine Pkw-Maut eingeführt wird“, so ADAC Präsident Peter Meyer. Bereits jetzt zahlen die Autofahrer über die Kfz-Steuer, die Mineralölsteuer und andere Nutzerabgaben jährlich rund 53 Milliarden Euro. Davon werden lediglich 17 Milliarden Euro für den Erhalt und Ausbau des Straßennetzes zur Verfügung gestellt…
Laut ADAC ist auch nicht damit zu rechnen, dass – wie von Ramsauer angekündigt – die geplanten zusätzlichen Einnahmen tatsächlich in den Ausbau des Straßennetzes fließen. „Auch dieses Versprechen wird der Verkehrsminister nicht einlösen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass weder die zahlreichen Energiesteuererhöhungen noch die Lkw-Maut zu einer Erhöhung des Straßenbudgets geführt haben“, so Meyer.
Neben der zu erwartenden Mehrbelastung der Autofahrer rechnet der Automobilclub bei der Einführung einer Pkw-Maut mit spürbaren Beeinträchtigungen bei der Verkehrssicherheit. Ein Teil des Pkw-Verkehrs würde auf die deutlich unsicheren Landstraßen ausweichen. Bei einer Verlagerung von 20 Prozent wären 350 Verkehrstote im Jahr zusätzlich zu beklagen.
Quelle (http://www.autodino.de/autonews/2011/09/05/autofahrer-sollen-doch-die-zeche-bezahlen/)
Gruss Ruedi
Super, und wie kann man sich wehren? Gar nicht :box:
Hallo,
PKW-Maut ist eine reine Abzocksteuer. 95% der Autobahnnutzer sind Inländer und diese zahlen bereits 5x mehr wie die Kosten der Infrastruktur betragen. Also: Finger weg Politiker:hammer:.
Emil
Sandokahn
06.09.2011, 01:04
Super, und wie kann man sich wehren? Gar nicht :box:
Auswandern ...
Auswandern ...
Solch eine Maut haben aber viele andere Länder schon. Hier wird sie gerade auf die letzten noch freien Autobahnen ausgeweitet.
Sandokahn
07.09.2011, 01:18
Mal ne andere Sache ... für was brauchen wir überhaupt Autobahnen ???
Touareg V
18.10.2011, 17:27
PKW-Maut: Mehrheit winkt ab aber nur ganz knapp: Ein Schelm der bösses dabei denkt.
Deutschland ist das größte Durchgangsland mitten in Europa. Millionen von Pkw unserer Nachbarn verschleißen die Straßen, ohne dafür je etwas zu zahlen. Die Deutschen müssen dagegen in Urlaubsländern wie Frankreich und Italien ordentlich ins Portemonnaie greifen, wenn sie das Autobahnnetz nutzen. Erstaunlich, dass knapp die Hälfte (49 Prozent) aller Deutschen eine Maut-Einführung für Tunnel, Brücken und Autobahnen zuhause toleriert. Der deutsche Verkehrsminister, der stets auf der Suche nach Geld ist, hat die Umfrage veranlasst. Neun Prozent der befragten 1 000 Deutschen haben keine Meinung dazu und 42 Prozent wollen nichts zahlen.
Falls die Maut eingeführt würde, favorisieren 29 Prozent der Wähler eine jährliche pauschale Zahlung. 26 Prozent würden sich eher für eine Bezahlung der benutzten Fahrtstrecken entscheiden. Ein von Satelliten aus betriebenes System wird nicht gewünscht (nur 12 Prozent). Die Gründe: Die Mehrheit der Autofahrer will nicht per Maut-Gerät jederzeit lokalisierbar sein. Die Höhe der Mautgebühr würde von 28 Prozent der Befragten bis maximal 40 Euro pro Jahr toleriert. Die Hälfte der Autofahrer sieht nicht ein, überhaupt Maut zu zahlen. Die Treibstoffpreise seien schon hoch genug.Quelle (http://allrad-news.de/news.php?newsid=110849)
Gruss Ruedi