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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Befahren von Pisten, aber wie!


adventurer
10.02.2007, 22:29
Zu der Westalpentour fällt mir gerade noch was ein!
Hat schon jemand von euch die neuen Bestimmungen in Frankreich von wegen fahren auf Waldwegen usw. gesehen bzw. gelesen?

Wäre evtl. auch nicht unwichtig für eure Tour!
Grüße Horst

Xapathan
13.02.2007, 21:09
Bestimmungen und Frankreich? Da hält sich doch eh niemand dran...

sgm
13.02.2007, 21:28
Bestimmungen und Frankreich? Da hält sich doch eh niemand dran...
Wenn du meinst.
Kuckst du hier:
http://www.suv-tours.de/2006/tour2006.html (Zumindest für Ausländer gelten die Regeln dann doch)

Ziemlich am ersten Tag passiert, danach haben die Kollegen aus verständlichen Gründen Frankreich gemieden und werden es wohl auch in den näxten Jahren meiden und ihre Kohle in anderen Ländern ausgeben!

Holger
13.02.2007, 21:58
Was für ein toller Tourenbericht. Das macht Lust auf die Alpentour. Nur der Gendamerie sollten wir aus dem Weg gehen.

smokeybaer
13.02.2007, 23:14
Hallo Holger;

Also das stimmt , die Lust steigt ins Unermessliche wenn man den Bericht gelesen hat . La gendarmerie francaise , naja jedenfalls lässt bei denen weder Louis de Funès noch Michel Galabru grüssen ;) Also müssen wir halt dann die Augen offenhalten und am besten die Geldbörse geschlossen:D

kokopelli
14.02.2007, 05:54
Hallo Stefan,

da hast Du einen sehr schönen Bericht mit tollen Fotos gemacht. Besonders die Hängebrücke hat mit gefallen, aber sicher nur auf dem Bild, ich hätte die Hosen schon voll, wenn ich sie nur aus der Nähe betrachten müßte.

Mit der französischen Polizei würde ich mich auch nicht anlegen wollen, die sind bekanntlich nicht so zimperlich, wie unsere Gendarmen.

Liebe Grüße
Renée

sgm
14.02.2007, 10:26
Der ist nicht von mir der Bericht!
Ist von einem Forumskollegen aus dem Sorento-Forum. Ich war da noch nichtmal dabei - iss einfach nicht mein Ding, mit sovielen Autos durch die Gegend zu fahren.

Homer
14.02.2007, 13:11
Der ist nicht von mir der Bericht!
Ist von einem Forumskollegen aus dem Sorento-Forum. Ich war da noch nichtmal dabei - iss einfach nicht mein Ding, mit sovielen Autos durch die Gegend zu fahren.


Uneingeschränkt zustimm! :kos: :)

Wenn ich die Invasion der SUV's so sehe, na ja: Ein bisschen Verständis für Gendarmerie der Grande Nation hab ich da schon.

Ich habe immer gesagt 8 Fahrzeuge ist das absolute Maximum. Besser noch 2 Gruppen mit je 4 Fahrzeugen, die Übung läuft sonst aus dem Ruder. Man hat ja Handy und kann sich abends jeweils treffen.

Gruss
Homer

Xapathan
14.02.2007, 13:15
Kuckst du hier:
http://www.suv-tours.de/2006/tour2006.html (Zumindest für Ausländer gelten die Regeln dann doch)

Die Truppe kenn ich doch... :rolleyes:
Ich habe beruflich sehr viel mit Franzosen zu tun und kann mir vorstellen,
wie das in etwa abging. Aber war ja nicht so schlimm - außer ein wenig
Verzögerung.
Ich bin die Strecken ja auch schon gefahren und manchmal kann gibts
enormes Kopfschüttelpotential.

adventurer
15.02.2007, 11:12
Hallo Gemeinde,

Wenn du meinst.
Kuckst du hier:
http://www.suv-tours.de/2006/tour2006.html (Zumindest für Ausländer gelten die Regeln dann doch)

Ziemlich am ersten Tag passiert, danach haben die Kollegen aus verständlichen Gründen Frankreich gemieden und werden es wohl auch in den näxten Jahren meiden und ihre Kohle in anderen Ländern ausgeben!

genau das was ich in diesem Bericht lese und sehe führt zu den Schließungen und Sperrungen der Militärpisten in den Alpen!

Wenn ich das Wort "Abkürzungen" blos höre könnte ich k.....:aballern:

Wenn ich dann noch den Pulk an Fahrzeugen sehe!:(

In Frankreich gibt es interessante Sperrungen! z.B. ist das Befahren von "Abkürzungen" strengstens verboten!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Auf Grund der artenreichen und teils gefährdeten Flora verständlich.
Mitunter muß also kein Schild gestanden haben um ein Vergehen begangen zu haben!

Das Schild kann aber dennoch z.B. ein Nationalparkschild sein! Auf dem steht dann alles was man wissen muß!!!!!
Es sind also nicht immer Verkehrsschilder die da rumstehen, sondern Nationalparkschilder!!!!!!!!!

Zudem kämpfen die französischen Geländewagen Clubs gerade gegen das Gesetz der Sperrungen!
Dann kommen da ein par Deutsche und machen genau das was die Regierung verbieten will!
Das ist ein gefundenes Fressen für die Medien!!!!

Wenn ein Park-Ranger solch einen Pulk Fahrzeuge entdeckt und dann noch evtl. sieht wie sie Abkürzungen fahren, was denkt ihr was er macht?
Besser noch, was denkt ihr passiert in Deutschland!?!?!?

Warum können viele von uns nicht einfach auf den Pisten bleiben?

Das es sie gibt ist doch schon ein GESCHENK!

Warum haben die Guids so wenig Pflichtbewusstsein!?!?!?

Bitte macht ihr es auf eurer Alpentour besser!!! BITTE BITTE!

Grüße Horst

PS: verzeiht mir, ich, der erst wenige Tage / Wochen im Forum aktiv ist, ich finde solche Berichte traurig!
Was ich aber noch trauriger finde ist das keiner Einsieht das er da was falsch macht, sondern auf die, ach so böse, Polizei abschiebt!
Weil einfach keine Vorabinfo eingeholt wird.
Ich habe jedenfalls kein Mitleid mit der Gruppe.

SO, JETZT STEINIGT MICH!

Touareg V
15.02.2007, 11:17
Hallo Gemeinde,



genau das was ich in diesem Bericht lese und sehe führt zu den Schließungen und Sperrungen der Militärpisten in den Alpen!

Wenn ich das Wort "Abkürzungen" blos höre könnte ich k.....:aballern:

Wenn ich dann noch den Pulk an Fahrzeugen sehe!:(

In Frankreich gibt es interessante Sperrungen! z.B. ist das Befahren von "Abkürzungen" strengstens verboten!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Auf Grund der artenreichen und teils gefährdeten Flora verständlich.
Mitunter muß also kein Schild gestanden haben um ein Vergehen begangen zu haben!

Das Schild kann aber dennoch z.B. ein Nationalparkschild sein! Auf dem steht dann alles was man wissen muß!!!!!
Es sind also nicht immer Verkehrsschilder die da rumstehen, sondern Nationalparkschilder!!!!!!!!!

Zudem kämpfen die französischen Geländewagen Clubs gerade gegen das Gesetz der Sperrungen!
Dann kommen da ein par Deutsche und machen genau das was die Regierung verbieten will!
Das ist ein gefundenes Fressen für die Medien!!!!

Wenn ein Park-Ranger solch einen Pulk Fahrzeuge entdeckt und dann noch evtl. sieht wie sie Abkürzungen fahren, was denkt ihr was er macht?
Besser noch, was denkt ihr passiert in Deutschland!?!?!?

Warum können viele von uns nicht einfach auf den Pisten bleiben?

Das es sie gibt ist doch schon ein GESCHENK!

Warum haben die Guids so wenig Pflichtbewusstsein!?!?!?

Bitte macht ihr es auf eurer Alpentour besser!!! BITTE BITTE!

Grüße Horst

PS: verzeiht mir, ich, der erst wenige Tage / Wochen im Forum aktiv ist, ich finde solche Berichte traurig!
Was ich aber noch trauriger finde ist das keiner Einsieht das er da was falsch macht, sondern auf die, ach so böse, Polizei abschiebt!
Weil einfach keine Vorabinfo eingeholt wird.
Ich habe jedenfalls kein Mitleid mit der Gruppe.

SO, JETZT STEINIGT MICH!


Hallo Horst

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Dich hier einer steinigen will - wo Du Recht hast hast Du Recht.

Gruss Ruedi

smokeybaer
15.02.2007, 13:05
Hallo Gemeinde,



genau das was ich in diesem Bericht lese und sehe führt zu den Schließungen und Sperrungen der Militärpisten in den Alpen!

Wenn ich das Wort "Abkürzungen" blos höre könnte ich k.....:aballern:

Wenn ich dann noch den Pulk an Fahrzeugen sehe!:(

In Frankreich gibt es interessante Sperrungen! z.B. ist das Befahren von "Abkürzungen" strengstens verboten!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Auf Grund der artenreichen und teils gefährdeten Flora verständlich.
Mitunter muß also kein Schild gestanden haben um ein Vergehen begangen zu haben!

Das Schild kann aber dennoch z.B. ein Nationalparkschild sein! Auf dem steht dann alles was man wissen muß!!!!!
Es sind also nicht immer Verkehrsschilder die da rumstehen, sondern Nationalparkschilder!!!!!!!!!

Zudem kämpfen die französischen Geländewagen Clubs gerade gegen das Gesetz der Sperrungen!
Dann kommen da ein par Deutsche und machen genau das was die Regierung verbieten will!
Das ist ein gefundenes Fressen für die Medien!!!!

Wenn ein Park-Ranger solch einen Pulk Fahrzeuge entdeckt und dann noch evtl. sieht wie sie Abkürzungen fahren, was denkt ihr was er macht?
Besser noch, was denkt ihr passiert in Deutschland!?!?!?

Warum können viele von uns nicht einfach auf den Pisten bleiben?

Das es sie gibt ist doch schon ein GESCHENK!

Warum haben die Guids so wenig Pflichtbewusstsein!?!?!?

Bitte macht ihr es auf eurer Alpentour besser!!! BITTE BITTE!

Grüße Horst

PS: verzeiht mir, ich, der erst wenige Tage / Wochen im Forum aktiv ist, ich finde solche Berichte traurig!
Was ich aber noch trauriger finde ist das keiner Einsieht das er da was falsch macht, sondern auf die, ach so böse, Polizei abschiebt!
Weil einfach keine Vorabinfo eingeholt wird.
Ich habe jedenfalls kein Mitleid mit der Gruppe.

SO, JETZT STEINIGT MICH!

Hallo Horst ;

Wie Ruedi schon angestimmt hat wirst du hier bestimmt nicht gesteinigt :1opa: Du hast vollkommen Recht mit deinen Aussagen.
Ich habe persönlich meine Unterschrift unter die Petition in Frankreich gesetzt, bin seit dem Luxemburg.Treffen ebenfalls Mitglied bei einem französischen Offroad-Club---> www.teamlorraineaventure.com

Wenn man in den Bergen wandern geht mit nem gefüllten Rucksack , dann soll man auch mit nem gefüllten Rucksack wiederkommen , will sagen den Müll mitbringen :1opa: Und das sollte nicht nur für Naturschutzgebiete gelten.

Da ich ja auch bei der Westalpentour dabei bin....sei beruhigt , ich denkemal unser Guide HOMER wird sowas nicht zulassen dass wir Abkürzungen fahren :SM028: :SM028:

Xapathan
15.02.2007, 13:52
Wenn ich das Wort "Abkürzungen" blos höre könnte ich k...

Immer mit der Ruhe, Horst.
Ich habe auf meiner Tour (ich fuhr nur allein) keine negativen Erfahrungen
gemacht. Die duetschen Touris haben sich vorbildlich verhalten.
Einige Franzosen und Italiener auf Cross-Maschinen mussten ein
wenig Staub aufwirbeln, aber als die sahen, dass das keinen
interessiert, haben sie es gelassen.

Insgesamt fand ich auch die Gegend so schön (Du hast recht: ein Geschenk!), dass es mir nicht in den Sinn kam, Müll zuhinterlassen
oder von den Strassen abzuweichen. Und ich habe auch niemanden
gesehen, der das gemacht hätte (vereinzelte Ausnahmen s. o.).

Zu Deiner Angst wegen der Sperrungen: die Franzosen können auch
rechnen. Und (einige) Touris bringen viel Geld mit.

adventurer
15.02.2007, 14:48
Immer mit der Ruhe, Horst.
Ich habe auf meiner Tour (ich fuhr nur allein) keine negativen Erfahrungen
gemacht. Die duetschen Touris haben sich vorbildlich verhalten.
Einige Franzosen und Italiener auf Cross-Maschinen mussten ein
wenig Staub aufwirbeln, aber als die sahen, dass das keinen
interessiert, haben sie es gelassen.

Insgesamt fand ich auch die Gegend so schön (Du hast recht: ein Geschenk!), dass es mir nicht in den Sinn kam, Müll zuhinterlassen
oder von den Strassen abzuweichen. Und ich habe auch niemanden
gesehen, der das gemacht hätte (vereinzelte Ausnahmen s. o.).

Zu Deiner Angst wegen der Sperrungen: die Franzosen können auch
rechnen. Und (einige) Touris bringen viel Geld mit.

Hallo Xapathan, und auch alle Anderen!

Ich bin die Ruhe selbs! :D

Mach Dir um mich keine Sorgen!

Ich fahre seit fast 20 Jahren!!!:1opa: in diese Gegend.

Bin noch mit meiner BMW R100GS auf den Cranon und den Chaberton gefahren! Heute gesperrt. Vorwiegend wegen den Enduro-SPORT Fahrern, die glaubten hier gäbe es Freifahrtscheine!

Ich möchte, und das will ich ausdrücklich hier erwähnen, nicht die ganze derzeitige Situation auf die Deutschen schieben!!!!!!!!!!!!!!!!!

Es ging vorhin um den Beitrag den ich zitierte!

Das mit dem Müll sehe ich als selbstverständlich und sollte nicht auch noch extra erwähnt werden müssen!

Auf unserer Filmtour auf der unsere Alpen DVD entstand, waren wir auch allein. Fast 3 Monate.
Es war sehr sehr schön. Wir hatten Kontakt mit den örtlichen Behörden und Rangern die uns in frieden ließen!
Auch wir haben eher wenig Pistenrowies gesehen. Aber wir haben sie gesehen. Da waren dann nicht nur die Deutschen dabei!
Aber in drei Monaten hat man halt auch Zeit und sieht mehr als in 4 Wochen Sommerurlaub!

Doch eine Frage möchte ich dennoch stellen:
"Wenn niemand die Abkürzungen fährt, woher kommen dann die ganzen wild gefahrenen Spuren??"
Auf der Italienischen Seite sind sogar Holzabsperrungen angebracht, die einfach umfahren werden.

Offroad-Tourismus lässt sich auch gemäßigt unterhalten!
Es steht immer die Frage der Zerstörung gegenüber dem Nutzen!

Alle, die in diese Region fahren, sind MITVERANTWORTLICH für das weitere Geschehen!

Die Franzosen können sehr gut rechnen, da gebe ich Dir recht!;)
Die Fahrverbote gelten ja für ALLE Nationalitäten! :(
Was dürfte der Unterhalt der Pisten für Kosten aufwerfen?
Schon mal drüber nachgedacht?
Schon mal ganz früh im Jahr die Pisten gesehen?
Wieviel bringt im Gegensatz der Offroadtourismus wieder zurück?

Die Rechnung dürfe auf null gehen!

Ich habe leider die Erfahrung gemacht, sobald Enduristen oder Offroader im Rudel auftreten kommt das Imponiergehabe durch.
Zeigen was man kann bzw. sein Auto kann usw.

Einzelfahrer oder kleine Gruppen 3-5 Fahrzeuge sind da eher entspannter und zurückhaltender.

Ich will jedenfalls keinem die Alpen "versauen", ich will lediglich das die Alpen den Offroadern, ergal mit wieviel Rädern, fahrbar erhalten bleiben!
Das denke ich ist legitim!

Grüße und evtl. Gedankenanstöße für die Zukunft!

PS: Nix für ungut! Sollte halt alles mal überdacht werden!

vertico
15.02.2007, 15:21
Eben ... wir sind halt zugast und sollten und werden uns auch entsprechend benehmen :)

jovoko
15.02.2007, 22:05
...........PS: Nix für ungut! Sollte halt alles mal überdacht werden!

Erst mal Servus, Horst :juchu: ,

Nein, gesteinigt wird hier in diesem Forum keiner - schon gar nicht wenn er aus dem Oberallgäu kommt ;) , nen 416er MOG fährt und so eine schicke Website hat :klatsch_2 !

Mit großem Interesse habe ich Deine bisherigen Beiträge gelesen und auch heute triffst Du den Nagel wieder auf den Kopf!
Scheinbar sind Rücksichtnahme und Zurückhaltung (egal, ob gegenüber der Natur oder den Mitmenschen) immer weniger verbreitet, wobei ich den Eindruck habe, dass dieses üble Phänomen immer schlimmer wird!

Die Gruppendynamik trägt auch dazu bei, dass oft mehr über die Stränge geschlagen wird, als wenn man allein unterwegs ist. Denn auch der größte Selbstdarsteller muß sich ja nix beweisen, wenn er kein Publikum hat.

Dass es auch anders geht, haben wir auf unserer Sizilientour mit 8 Touaregs erlebt. Bei der Befahrung des Ätna und der Durchquerung der Madonien und der Nebroiden hatten wir erfahrene Scouts dabei (IMMER einer vorn UND einer hinten!), die uns neben dem richtigen Weg auch auf die Schönheit und Einzigartikeit der durchfahrenen Natur nahebrachten.
Ich bin überzeugt davon, dass so eine große Gruppe unbedingt einen Leader braucht, der seine Kompetenz aus den notwendigen Kenntissen über Land und Leute, Gesetzen und deren Auslegungsmöglichkeiten schöpft.

Bei uns hats gut geklappt: Die Anweisungen der Scouts wurden ohne Fragen umgesetzt, die Gruppe war sehr homogen, so sind also 10 Fahrzeuge hintereinander weg - ohne Ausbruch nach links oder rechts - durch die wunderbare sizilianische Natur geschaukelt!
Hektisch und "gefährlich" waren lediglich die Stadtfahrten in Palermo und Catania - aber auch hier hat der Funk, der in jedem Fahrzeug war, beim Zusammenhalt der Gruppe mitgeholfen!

So, wie ich die bisher gemeldeten Teilnehmer kenne (außer Homer und Schmiko kenne ich alle persönlich) sollte dies hier ebenfalls sehr gut klappen!

In diesem Sinne - eine schöne Tour für Euch (vielleicht kann ich ja doch mal ein Stück zur Gruppe stoßen, denn der Roderich ist seit heute bergtauglich! Er steigt..... :juchu: ) - und viele Grüsse aus Bayerns Mitte

Johannes

sgm
15.02.2007, 22:34
Wenn ich das Wort "Abkürzungen" blos höre könnte ich k.....:aballern:

Wenn ich dann noch den Pulk an Fahrzeugen sehe!:(
Wirklich schön, wie man sich an einem Foto so aufgeilen kann! Es ist genau 1 Foto, um das du hier einen Wind machst, als wäre die Sonne auf den Planeten geknallt.
Wenn man sich das Bild genauer anschaut, dann sieht man auch, dass die Kollegen nicht die ersten waren die dort hochgefahren sind.

Es mag halt nicht jeder alleine über unbekannte und nicht ganz einfach zu befahrende Wege fahren. Deswegen ja auch hier die Forums-Tour.

Entweder ich darf irgendwo hochfahren, oder ich darf es eben nicht. Das an der Zahl der Autos festzumachen finde ich etwas merkwürdig. Auch sofort darauf zu schließen, nur weil man mal 10 Autos auf einem Foto sieht, es wären Rowdies unterwegs ist reine Interpretation!

adventurer
16.02.2007, 09:58
Wirklich schön, wie man sich an einem Foto so aufgeilen kann! Es ist genau 1 Foto, um das du hier einen Wind machst, als wäre die Sonne auf den Planeten geknallt.
Wenn man sich das Bild genauer anschaut, dann sieht man auch, dass die Kollegen nicht die ersten waren die dort hochgefahren sind.

Es mag halt nicht jeder alleine über unbekannte und nicht ganz einfach zu befahrende Wege fahren. Deswegen ja auch hier die Forums-Tour.

Entweder ich darf irgendwo hochfahren, oder ich darf es eben nicht. Das an der Zahl der Autos festzumachen finde ich etwas merkwürdig. Auch sofort darauf zu schließen, nur weil man mal 10 Autos auf einem Foto sieht, es wären Rowdies unterwegs ist reine Interpretation!

Hallo sgm, schade das Du das aufgeilen nennst!

Hallo MODERATOREN, wäre evtl. Zeit für einen eigenen Thread?!?!?!
"Befahren von Pisten, aber wie!" Nur so ein Gedanke.
Der eigentliche Westalpen Thread leidet darunter!

sgn, nochmal zu Dir!

Wenn jeder so denkt wie Du/Ihr: Zitat:
"Wenn man sich das Bild genauer anschaut, dann sieht man auch, dass die Kollegen nicht die ersten waren die dort hochgefahren sind."
hört das nie auf! Wo ist Dein/Euer Verantwortungsbewusstsein?
Es ist zudem purer Egoismus!
Hauptsache ich bin da noch hoch!
Ich schrieb doch bereits, selbst mittlerweile abgesperrte "Abkürzungen" wurden mit Holzbalken versehen und trotzdem fährt man drumherum.
Was ich Deinen Kollegen nicht unterstelle.

Aber anscheinend niemand von Deinen Kollegen/Tourleitung, so wie Du schreibst aber auch Du selbst nicht, tragen so viel Verantwortung, um diese Region auch noch späteren Generationen fahrbar zu erhalten!

Ich zitiere Dich:
"Entweder ich darf irgendwo hochfahren, oder ich darf es eben nicht."
Gut gebrüllt!
Entweder man bleibt auf den Wegen oder zahlt Strafe!
So einfach ist das!

Ihr müsst die Schilder lesen! Wenn ihr dem französischen/italienischen nicht mächtig seid, informiert euch vorher oder geht zu Profis! Wenn es schon eine geführte Tour sein soll, für das gibt es die Profis! Oder wie hier im Forum, INFOS! und eine professionelle Forumstour.

Ich bin ja schon wieder froh das es nur ein Bild war, sgm.
Genau das sind die Probleme im Internet!
Gedankenlose Präsentation.

Ich unterstelle, eine inhaltlich nicht ganz korrekte Interpretation der Vorfälle auf der weiter oben erwähnten Tour/Homepage, weil die Vergehen gar nicht verstanden, bzw. eingesehen werden!

Ich war nicht dabei und kann die Gruppe weder beschuldigen Imponiergehabe vollführt zu haben, noch habe ich die Gruppe, wie Du es behauptest, als Rowdies bezeichnet.
Das Wort Rowdie benutzte ich an anderer Stelle, für andere Leute.
(Habe vorsorglich meine Berichte nochmal durchgelesen)
Mach das bitte auch nochmal!
Zudem ist das einzige was ich explizit auf die Gruppe bezog, das ich kein Mitleid mit ihr habe und, ich Zitiere:" genau das was ich in diesem Bericht lese und sehe führt zu den Schließungen und Sperrungen der Militärpisten in den Alpen!"

Das ich die Zahl der Gruppe hoch finde ist meine ureigene Meinung!
Die Anzahl der Fahrzeuge geht mich aber nix an! Das muss jeder für sich selber entscheiden ob er in so einem Pulk fahren will! Wenn die Guids souverän durchgreifen und genau solche Dinge wie abkürzen usw. unterbinden!
Also eine gewisse Eigendynamik der Gruppe einbremsen ist das ok!
Darunter fällt halt auch das Imponiergehabe.
All das kann und will ich natürlich der Gruppe, die da mit Deinen Kollegen unterwegs war nicht unterstellen.

Die Szene zeigt leider ein grauenhaftes Phänomän!

Irgend welche Besitzer von SUV's, Geländewagen oder was auch immer, machen eine Homepage , sagen sie führen Touren und haben von der Materie, sagen wir es vorsichtig, nicht all zu viel Ahnung! Fahren nach GPS-Tracks und ...... sehr gefährlich!

Auf die Gefahr hin, mich bei einigen unbeliebt zu machen, vor allem bei Dir sgm, solch eine, oben erwähnte Einstellung, gehört nicht in die Offroadszene!

Nur weil einige VOR Deinen Kollegen schon eine Straftat begangen haben, in dem sie abseits der Wege fuhren, legitimiert es doch Deine Kollegen nicht das Selbe zu tun!
Ist das denn so schwer zu verstehen!?!?!?!?
Auch hier nochmals der Verweis auf einen früheren Beitrag von mir!
Es muss kein Verkehrsschild gewesen sein, was ein Verbot auswies! Es kann ein Nationalparkschild sein!

Traurig ist das die Fehler nicht eingesehen werden, und die Schuld aufgeteilt wird auf alle Anderen.

Nur noch eins um Missverständnisse zu vermeiden.
Ich greife in keinster Weise die Teilnemer solcher Gruppen an. Schon gar nicht Deine Kollegen, sgm! Jeder hat das Recht diese und andere Regionen der Erde zu erleben! Es sind immer Menschen die in diesen Regionen geführt werden wollen. Mit der nochmaligen Betonung auf GEFÜHRT!
Wer das nicht kann, hat als Guide/Führer nichts zu suchen!

Da sind wir wieder bei der Stückzahl der Teilnemer! Wie soll der Guide da professionell führen?

Beste Grüße Horst

PS: sorry das meine Statements immer so lang sind!

adventurer
16.02.2007, 10:23
Hallo, ich nochmal!

ich möchte mich bei den Leuten hier im Forum bedanken, die mich verstehen und ihre diesbezüglichen Beiträge dazu geschrieben haben!

Dies möchte ich gesondert tun, da es sonst in meinem mal wieder etwas längeren Statement, untergeht!

Grüßlichkeit Horst

sgm
16.02.2007, 10:37
Nur noch eins um Missverständnisse zu vermeiden.
Ich greife in keinster Weise die Teilnemer solcher Gruppen an. Schon gar nicht Deine Kollegen, sgm! Jeder hat das Recht diese und andere Regionen der Erde zu erleben! Es sind immer Menschen die in diesen Regionen geführt werden wollen. Mit der nochmaligen Betonung auf GEFÜHRT!
Wer das nicht kann, hat als Guide/Führer nichts zu suchen!

Da sind wir wieder bei der Stückzahl der Teilnemer! Wie soll der Guide da professionell führen?
Ich glaube wir sind garnicht soweit auseinander ;) .
Hatte letztes Jahr bereits auf Island mehrfach die Möglichkeit gehabt, auch mal abzukürzen, aber dafür fahr ich nicht in Urlaub. Das mein Auto dort hochkommt weiß ich, dafür muß man nicht durch die Natur pflügen. Das läßt sich an anderen Plätzen besser und sicherer ausprobieren!

Ich bin auch lieber alleine, oder mit 1-2 Autos unterwegs. Das macht zumindest mir wesentlich mehr Spaß.

Also nochmal: 1. es ist nicht mein Bericht
2. ich war nicht dabei
3. der Link war nur als Beispiel dafür gedacht, dass man die Fahrverbote beachten sollte, da diese durchaus durchgesetzt werden.

adventurer
16.02.2007, 10:44
Jo sgm,

da hast Du recht wir sind fast auf den Tag genau 2 Jahre und 1 Monat auseinander! ;)
Spaß bei Seite.
Ich denke auch das die meisten zumindest hier im Forum ähnlich ticken!
Das ist ja das Schöne hier :wub:
Schön ist auch das Meinungen offen diskutiert und verstanden werden!

Grüße

schmiko
16.02.2007, 12:35
Auch ich schließe mich dem allgemeinen Tenor an und werde mich bei der Westalpentour an die "reguläre" Piste halten. Sinnlose Zerstörung der Natur ist nicht mein Ding.:eek: :mad:

Ich möchte das diese einmaligen Pisten auch noch in Zukunft zugänglich bleiben und die Schönheit dieser Landschaft:SM120: erhalten bleibt! :1opa: Deshalb fahre ich bei solchen Pisten auch immer rücksichtsvoll und versuche Beeinträchtigungen der Natur, der Bevölkerung, der Wanderer/Mountain-Bike-Fahrer usw. zu vermeiden. :)

<Optimismus ein>Nachdem anscheinend die ganze "Truppe" auch in diese Richtung denkt, werden wir auch keine solchen Probleme bei der Tour bekommen<\Optimismus aus>;) ;)

andreas
16.02.2007, 13:28
Ich bin viel zu geizig, um Strafen zu riskieren. :p

Und ich bin für den Erhalt der Natur. :1opa:

Austoben kann ich mich auf "meinen" Truppenübungsplätzen. :cool:

Gruß
andreas

grus
16.02.2007, 13:49
Nun halte ich es auch nicht länger aus Nichts zu schreiben. Ich danke erstmal, dass ihr mods das hier zu einem eigenen Thema gemacht habt.

Das ist kein Problem, das nur in den Alpen oder nur in Europa besteht.
Wer sich Mühe gibt kann in Amerika eine spannende Diskussion verfolgen über Trails und Landuse:
http://forum.ih8mud.com/forumdisplay.php?f=28
oder hier
http://orc.off-road.com/offroad/cathome/catHome1.jsp?categoryId=32804
und noch vieles mehr.

Offroad Reisen heisst doch, sich aus Spass (nicht als berufsmässiger Nutzer des Landes) mit relativ rücksichtslosem Gerät in den Lebensraum anderer Wesen hineinzuwagen, weil es dort schön ist, etc. Tauschen wir mal die Seiten, dann kann man das nur noch mit dem unangemeldeten Besuch eines Bergepanzers in den eigenen vier Wänden vergleichen.

Weshalb ich persönlich übrigens glaube, dass ein verantwortungsvoller Offroader mindestens genauso sein Wissen über Lebensräume schulen sollte, wie über die Technik seines Autos. Das kann auch ein wenig hilfreich sein, denn Pflanzen etc. sagen mir viel über den zu erwartenden Untergrund.

Und dass es auch im Flachland Idioten gibt, die meinen die Bilder aus der Werbung nachahmen zu müssen, beweist dieses Bild:
http://jeep.cfasp.de/upload/342062.jpg

Dabei lässt sich diese westlichste aller freilebenden Wisentherden mit Fernglas oder Teleobjektiv ganz in Ruhe bestaunen:
http://jeep.cfasp.de/upload/342069.jpg
http://jeep.cfasp.de/upload/342072.jpg

Das ist natürlich auch die Rolle der Veranstalter und Scouts, abzuwägen zwischen dem "Erlebniswert" und der Zerstörung, aber wir veranstalten seit über 16 Jahren Reisen in der Region in der wir leben, leben wollen und gerne reisen, da gibt es für uns auch eine Verantwortung und nicht den Spruch der Tourismusindustrie, "wenn das hier unattraktiv geworden ist, dann lassen wir eben woanders hinfahren".

Tschuldigung für den langen post, aber das Thema ist und bleibt brandaktuell.

Liebe Gruesse
Grus - der mit den Kranichen

Sandokahn
16.02.2007, 13:51
I

Austoben kann ich mich auf "meinen" Truppenübungsplätzen. :cool:

Gruß
andreas

Will auch einen "Eigenen"haben


Mit den Fahren auf Pisten hab ich eigentlich keine Erfahrungen ....
es sei denn man zählt Waldwege dazu , das mache ich aber auch nur dort ,wo ich weiß das keiner etwas dagegen hat.

Sandokahn
16.02.2007, 14:00
Vielleicht könnte man ja mal Kampfmittel im Wald räumen ????:cool: :cool:

o.k. wieder am Thema vorbei....

Holger
16.02.2007, 14:16
Ich bin ja von dieser Thematik auch mitbetroffen, wenn man meine Berichte liest.
Wir halten uns immer auf öffentlichen Wegen, die auch regelmäßig befahren werden. Querfeldein gibt es nicht, auch wenn es manchmal auf den Fotos so aussehen mag. Gibt es ein Verbotsschild oder ein Privado, dann nehmen wir den Weg nicht.
Bäche werden dort durchfahren, wo die öffentlichen Wege durch den Bach führen. Dort sind die Bäche auch immer mit steinigem Untergrund und nicht bewachsen. Fische gibt es nirgens in diesen Bächen, weil sie ab Mai trocken sind. Mit einem öltriefenden Fahrzeug würde ich nie durch einen Bach fahren.

Außerdem ist der Einfluss durch unseren "kleinen" Offroader arg gering im Vergleich dazu, dass ihr als "Brandschutz" ganze Landschaften umgepflügt und der Erosion ausgesetzt werden. Hinzukommen die Horden von Jägern, die hier 2 - 3 mal die Woche durch das Land ziehen - ntürlich mit Offroadern - und alles abschießen, was sich bewegt. Von all den Brandstiftern will ich gar nicht reden.

Ach, und die Motocross- und Quadfahrer pflügen hier auch ohne Rücksicht alles um. Daher haben wir ja auch den Weg vor unserem Haus verlegt.

Dennoch gilt natürlich ganz besonders für Offroad-Touren, sich der Natur und den dort lebenden Menschen gegenüber rücksichtsvoll und verantwortungsbewusst zu verhalten.

kingoftf
16.02.2007, 14:16
Wenn man sich einige Berichte über Alpentouren in Italien durchliest, ist es dort wohl auch eine Unsitte, an manchen Sperren vorbeizufahren.

Und dann wundern sich die 4x4´ler, wenn sie wegen einiger weniger Idioten immer weniger fahren dürfen und immer wieder die Nagativ-Publicity bekommen.

Bei uns in Spanien gibt es das Gesetz (Ley del Monte) übrigens auch, mit ähnlichen Konsequenzen........

vertico
16.02.2007, 19:20
Es ist doch immer und ueberall so, dass einige wenige eine ganze Gruppe
in Verruf bringen. Das kenne ich zugenuege vom Motorradfahren.
Warum werden wohl soviele Strecken fuer Motorraeder gesperrt :(
Das wird sich wohl nie aendern. Leider :(

Aber immerhin koennen wir zeigen, dass es auch vernuenftig geht.
Zumindest solange wie wir noch die Moeglichkeiten dazu haben und nicht
alle Strecken gesperrt sind.

grus
16.02.2007, 19:49
Nachdem wir uns ja fast alle einig sind schlage ich vor, dass wir, um zu zeigen, dass man auch rücksichtsvoll offroaden kann, das einfach mal zusammentragen.

Wir hätten da aus diesem Thema ja schon mal:

Auf erlaubten Wegen bleiben
Keine Abkürzungen
Verträgliche Gruppengrössen
Keine Ölverluste am Auto
Keinen Müll in die Landschaft
Keine unnötige Störung der Tierwelt durch aufjagen mit dem Auto

na ja und ihr könnt euch ja auch mal diesen amerikanischen Text durchlesen, da steht noch einiges mehr:

http://www.4x4wire.com/siteinfo/policies/environment.htm#environment

Im Ergebnis könnte dann ja so ein kleines Regelwerk entstehen, das die Frage, die ja Thema dieses Threads ist, ein wenig beantwortet:
Pisten fahren, aber wie?

Nicht zuletzt auch als Anleitung für viele, die mal Lust haben das offroaden auszuprobieren.

Bin gespannt auf eure Meinung.
Mathias

dreyer-bande
16.02.2007, 20:25
Hallo,
brauchen wir eine offroad-freunde Philosophie?

Gruß

Hannes:1opa:

grus
16.02.2007, 23:49
Hannes,
auf deine Frage kann und will ich mir als Neuer hier im Forum keine Antwort erlauben. Hatte aber an was anderes gedacht, so im Stile der kleinen "Geländefahrschule" einfach ein paar Tips zusammen zu schreiben.
http://www.offroad-freunde.de/offroad2/images/smilies/sign.pnghttp://www.offroad-freunde.de/offroad2/images/smilies/klatsch_2.gif
Ich glaube, dass wir in unserer Bilder geprägten Menschenmentalität doch sehr zum Nachahmen neigen. Und all die schönen Bilder und Filmchen aus dem Internet zeigen doch, was man auch mal ausprobieren muss.

Hier mache ich immer mehr die Erfahrung, dass Oberförster, Bauern oder selbst Kiesgrubenbesitzer mir sagen: "Offroad nein danke, da starten doch in jedem Jahr diese Verückten und wissen sie wieviel Schaden, die in unserem Wald im vergangenen Jahr angerichtet haben?" Und dann brauche ich viel Zeit und noch mehr Bilder, um zu überzeugen, dass unsere Touren anders sind, nur um beim nächsten Male so einen Büffeljäger im Revier zu treffen...

Also praktische Tips und Selbstverständlichkeiten mal zusammenfassen...?
Mathias

Holger
17.02.2007, 00:25
Ich finde es sehr gut, das dieses Thema hier von uns aufgegriffen wird. Schon deshalb, um den Gästen hier im Forum deutlich zu machen, dass wir nicht die Naturumpflüger sind.
Ich bin noch gar nicht auf die Idee gekommen, dass es ein sinnvolles Thema ist, weil es für uns, obwohl hier sehr viel erlaubt ist, bzw. nix kontrolliert wird, selbstverständlich ist, dass wir immer auf öffentlichen Wegen bleiben. Und wie ihr ja gesehen habt, bieten die ja auch genug für ein Offroadherz, das sich halt auch an der Natur erfreut.

Eine feste Regel für uns ist auch: Immer, wenn wir nahe an Wohnhäusern vorbei kommen, dann fahren wir sehr langsam. Sehen wir dort Menschen grüßen wir und werden dann auch freundlich zurückgegrüßt.

kokopelli
17.02.2007, 08:29
Hannes,
auf deine Frage kann und will ich mir als Neuer hier im Forum keine Antwort erlauben. .....
Also praktische Tips und Selbstverständlichkeiten mal zusammenfassen...?
Mathias

Hallo Mathias, der mit den Kranichen,
Du darfst schon antworten, ob als Neuer oder Alter hier im Forum. Wir sind an jeder Meinung interessiert und reden kann man doch über alles. Ein Forum gibt Gelegenheiten zum Meinungsaustausch, bringt einen auf neue Ideen, füllt Bildungslücken und kann auch dazu führen, Ansichten und Anschauungen zu ändern. Ich finde das immer sehr produktiv.
Tipps und Selbstverständlichkeiten ->> ja, immer gerne.

Liebe Grüße
Renée

andreas
17.02.2007, 09:35
So eine Art Offroad-Pass für verantwortungsvollen Offroad-Spass finde ich eine gute Idee. :cool:

Damit könnte man vielleicht den einen oder anderen Kritiker etwas besänftigen. :o

Schlimm finde ich die Extreme. Rücksichtsloses Offroaden und generelles Offroad-Verbot. :mad:

Abgesehen davon, dass viele Schäden nur aus der Sicht
der "Geschädigten" bestehen. Viele Biotope in unserer Natur sind nur
durch intensive Nutzung (z.B. Militär) entstanden und verschwinden
wieder, wenn sie nicht gepflegt werden. Offenlandschaften sind in
Mitteleuropa eher selten natürlich, aber jeder Förster will jeden Baum
erhalten und Offenland aufforsten, da er mit dem Holz sein Geld verdient.
Die Lüneburger Heide, wie auch alle anderen Heideflächen, gäbe es
jedoch nicht, ohne das diese durch Schafe, Mähen, etc. offen gehalten
werden. Die Liste lässt sich unendlich fortsetzen.

Wie soll man einen Blick für die "Natur" entwickeln, wenn man diese
nicht mehr betreten darf, wie für viele Flächen gefordert oder schon vorgeschrieben ist.

Mit Umsicht, Verstand und Wissen kann beides prima miteinander
existieren, Natur und Umwelt.

Gruß
andreas

Homer
17.02.2007, 11:13
Hallo Xapathan, und auch alle Anderen!

Ich will jedenfalls keinem die Alpen "versauen", ich will lediglich das die Alpen den Offroadern, ergal mit wieviel Rädern, fahrbar erhalten bleiben!
Das denke ich ist legitim!

Grüße und evtl. Gedankenanstöße für die Zukunft!

PS: Nix für ungut! Sollte halt alles mal überdacht werden!

Tia genau das predige ich seit 1987, als ich zum ersten Mal vom Wallis über die Franz. Alpen nach Cannes tuckerte. Damals mit einem Willys MB 1943 (er ist jetzt in guten Händen und geniesst den Ruhestand).
Alle winkten uns freundlich zu und selbst die Gendarmerie bewunderte mein "Voiture de gurerre".

Verheerend wirkten sich die Endurofahrer aus, die gandenlos durch die Alpen bretterten und die empfindliche Grasnarbe aufrissen. Deutsche Endutouristen waren da eher die gemässigen Fahrer, auch die Schweizer insgesamt vernünftig, aber nicht harmlos was die Lärmemissionen betraf: Wenn man abends nach 21.00h noch gnadenlos den Berg hoch donnert ist das eine Zumutung für die Einheimischen.

Gruss
Homer





Gruss
Homer

Holger
17.02.2007, 23:21
...

Verheerend wirkten sich die Endurofahrer aus, die gandenlos durch die Alpen bretterten und die empfindliche Grasnarbe aufrissen.
...
, aber nicht harmlos was die Lärmemissionen betraf: Wenn man abends nach 21.00h noch gnadenlos den Berg hoch donnert ist das eine Zumutung für die Einheimischen.

Gruss
Homer

Die sind auch hier diejenigen, die es am schlimmsten treiben. Hauptsache laut und Hauptsache Erde aufwühlen.

Homer
18.02.2007, 18:33
Eine feste Regel für uns ist auch: Immer, wenn wir nahe an Wohnhäusern vorbei kommen, dann fahren wir sehr langsam. Sehen wir dort Menschen grüßen wir und werden dann auch freundlich zurückgegrüßt.

Gute Grundlage! :klatsch_2

Doch das lateinische Rechtsempfinden ist mit dem germanischen nicht so einfach begreifbar:

Die germanische Mentalität meint hier: Generelles Fahrverbot

Die Lateinische meint hier: Du musst selber eintscheiden, ob du da
hochfahren willst. Der Staat übernimmt keine Haftung! :cool:

Eben, nicht immer ganz einfach!

Strada Montana perichorribile a rischo del Utenza!
Sinngemäss: Gefährliche Bergstrasse, befahren auf Risiko des Benutzers gestattet!

Gruss
Homer

grus
18.02.2007, 19:06
Hallo Freunde,
erst fang ich hier was an und dann verschwinde ich, aber jetzt bin ich wieder drinnen. War nur mal ein wenig in der Natur, diesmal zu Fuss unterwegs, und kann euch sagen es frühjahret sehr. Kraniche und Graugänse rufen um die Wette, damit sich auch ja keiner ihre Brutreviere wegschnappt, die erste Lerche war schon da und selbst den ersten Rotmilan sahen wir auf seinem Beuteflug...
Aber genug OT.

@ andreas, du hast recht und ich würde es sogar noch radikaler formulieren, dass mit Ausnahme wirklich hochalpiner Zonen ganz Europa eine Kulturlandschaft, also von der Nutzung durch den Menschen gestaltet und geprägt ist. Du führst die Lüneburger Heide an, die ist nicht durch Panzer zur offenen Erikalandschaft geworden, sondern durch die Salzsieder, die das Holz für ihre Siedefeuer brauchten. Deshalb ja auch Lüneburger und nicht etwa Soltauer Heide.
Wie Heide ohne diese Nutzungsform aussehen kann, siehst du im Norden Berlins, Schorfheide, Ueckermünder Heide, und weiter nach Osten: Wald, Wald, Wald.

Und selbst diese Wälder sind keine primären Naturlandschaften, da es in Preussen bereits seit dem 18. Jahrhundert Forstwirtschaft gab, sind die meisten dieser Wälder inzwischen mindestens einmal, meist aber mehrmals in ihrer Existenz abgeholzt und zumeist mit wirtschaftlich “interessanteren” Baumarten neubepflanzt worden.

Die ersten natürlichen Wälder finden sich wohl erst ca. 700km östlich der deutschen Ostgrenze, entlang der belarussisch-polnischen Grenze. Nee, fast hätte ich es vergessen, in Deutschland auch, auf der kleinen deutschen Insel Vilm, die liegt vor Lauterbach auf Rügen und ist nachweislich seit 1527 nicht mehr abgeholzt worden. Schade nur, dass sie so klein ist.

Damit sind wir doch auch beim Problem, die Lebensräume werden immer kleiner. Offroadfahren ist schädlich, wir bringen Unruhe in die Natur, festigen oder zerstören Bodenstrukturen und was es alles noch so gäbe. Das macht die Forstwirtschaft auch mit ihren Fahrzeugen, die Jägerschaft genauso, weil sie zum Hochsitz muss, die Bauern, Fahrradfahrer, Spaziergänger, ...

Die Fluchtdistanz vieler Wildtiere ist bei Fussgängern ungleich grösser, als bei Autos. Dafür zerstören Autos durch ihr Gewicht ungleich mehr. Wer in freier Wildbahn offroaden will, der muss etwas über Lebensräume wissen. Klar macht das unheimlich Spass jetzt im Frühjahr mit zwei, drei Autos eine feuchte Wiese zu bezwingen. Nur was ist, wenn ich dabei die noch nicht sichtbaren Orchideen unterpflüge? Will sagen ich bin verantwortlich für das was ich tue und ich tue es immer auf Kosten anderer (Lebewesen).

Ich glaube jeder von uns muss sich vor allem selbst darüber klar werden, ob er offroadet um Spass zu haben und sein Adrenalin in die Höhe zu schrauben, oder um Natur, Landschaft, Geschichte(n) und andere Menschen zu erfahren.

Mit dem ersteren Typus Offroader fahre ich gerne in eines der vielen Fahrgelände in Europa, mit dem zweiteren auch durch die freie Wildbahn. Und da ich mehr Farben kenne als schwarz und weiss, mache ich beides gerne.

Liebe Gruesse und verzeiht, vielleicht wird es doch zu philosophisch.
Mathias

sgm
18.02.2007, 21:21
Es gibt doch eine ganz einfache Regel: "Auf den vorhandenen Wegen bleiben", dann wird es auch unwahrscheinlicher, was kaputt zu machen. Da bleibt dann noch genügend Spielplatz für uns über!