Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Alentejo
Heute haben wir zum ersten mal wieder einen kleinen Ausflug gemacht. War zwar kein Offroad, aber dennoch ein schöner Eindruck vom Frühling im Alentejo.
Dies war ein sehr idyllisches Tal am nördlichen Rand der Serra de Calderão, wo die Algarve in den Alentejo übergeht.
Das letzte Bild steht unter dem Titel: Parallelen :)
Jetzt kann ich auch verstehen, warum aus dieser wunderschönen
Gegend der leckerste Wein kommt, den ich bislang genießen durfte. :wub:
Gruß
andreas
Wunderbar, Holger :juchu: !
....ich kanns direkt riechen (ist ja noch nicht so lang her ;) ).
Das Lupinenfeld ist wirklich sagenhaft und die Parallelen sind absolut gelungen :klatsch_2 !
Schöne Grüsse aus Bayern, wo schön langsam wieder alle gesund sind oder werden :SM065: !
Jo
Ribeiro do Vascão
Heute waren wir im nördlichen Alentejo in der Gegend des Ribeiro do Vascão zum Wandern. Eine leicht hügelige Landschaft, nicht so schroff wie die Serras bei uns, und ein sehr schöner Fluss.
Eine kleine Wasserdurchfahrt musste dann als belohnung für das viele Laufen sein. :D
Da der Untergrund nicht über die ganze Breite einsehbar war und es auch keine Furt ist, die oft benutzt wird (von wegen) und es mir teilweise auch recht tief schien, bin ich erst einmal die Furt abgelaufen (ohne Hose - schäm) und hab ein paar große Steine aus dem Weg geräumt. Mit den Straßenreifen muss ich doch vorsichtiger sein sein als mit den ATs.
Aber hier erst einmal ein paar Landschaftsaufnahmen. Auf dem letzten Bild ist ein Gebäude einer alten Wassermühle zu sehen. Mann nennt diese Gegend dort auch die Brotstraße. Unter Salazar gab es das Projekt, Portugal unabhängig von Getreideimport zu machen. Daher wurde das Land gerodet, wo es nur ging und Getreide angebaut. Und es wurden dann viele Wind- und Wassermühlen gebaut.
Aber nun zur Flüsschenquerung. Der erste Teil war nur kurz und gut einsehbar. Danach ging es auf eine kurze aufgespülte Bank von Sand und Steinen mit einer deutlichen Wölbung. Dort war dann erst einmal Stop, um zu sehen, ob und wie es weiter geht.
Und außerdem musste sich Annelies in Position bringen, um ein paar Fotos und einen kleinen Film zu machen.
Alle Mädels bitte wegsehen! :eek:
Nun wurde erst einmal der kleine Fluss abgesucht und Steine weggeräumt.
Nach erfolgter Durchfahrt, die auch mit den Straßenreifen mal wieder gar kein Problem war, wurde die Tat begutachtet. :)
Es gibt auch ein kleines Video (http://www.youtube.com/watch?v=KkGOjrhICvs)davon.
Von wegen nicht befahrene Furt; so dachten wir und ließen einfach den Wagen so mitten auf dem Weg stehen, um noch ein wenig den Hügel hoch spazieren zu gehen.
Auf dem Rückweg sahen wir dann auf der anderen Seite des Flusses ein Auto ankommen. Und kurze Zeit später kam uns ein Pickup entgegen. Ich hielt ihn an und entschuldigte mich, weil ja mein Wagen mitten auf dem Weg stand. Aber der Portugiese strahlte mich nur an und sagte, dass er vorbei fahren konnte. Solch eine situation ist wirklich typisch für hier.
Mir war völlig schleierhaft, wo der eigentlich hat vorbeifahren können. Aber ich hab dann gesehen, dass er einfach über den Strauch neben meinem Wagen gefahren ist.
Und die Furt hat er bestimmt auch nicht vorher zu Fuss abgesucht. ;)
Zum Abschluss noch ein paar Landschaftsaufnahmen und ein kleines Video von der Rückfahrt durch das Flüsschen.
Auf dem 3. Foto kann man nochmal die beiden Gebäude der Wassermühle sehen.
Video (http://www.youtube.com/watch?v=7gLJJRXuojo)
Mal wieder tolle Werbung fuer ein tolles Land :klatsch_2
Ich bin auch immer wieder sehr angetan. :wub:
Danke für die Bilder uns Berichte. :anbet:
Gruß
andreas
charly-sl-300
29.04.2007, 10:29
Hallo Holger mein Freund
Einfach nur Spitze!!!!!
Und bald hast Du auf der anderen Heckklappenseite auch einen
Aufkleber :D ;)
Gruß Karl
Hallo Holger mein Freund
Einfach nur Spitze!!!!!
Und bald hast Du auf der anderen Heckklappenseite auch einen
Aufkleber :D ;)
Gruß Karl
Oh super, dann ist die Symmetrie wieder hergestellt. :juchu: :anbet:
TouaregFan
30.04.2007, 02:05
Super Fotos und Videos Holger :juchu: :klatsch_2
Mertola
wir sind von unserem Kurztripp anch Mertola am Guardiana im Alentejo zurück und hatten drei sehr schöne Tage. Überraschenderweise gab es sogar besondere Offroaderlebnisse.
Berichte gibt es später, denn ich muss ca. 200 Bilder sichten, aussortieren, verkleinern und dann die Berichte schreiben.
Mertola
Am Sonntag bin ich, aus welchem Grund auch immer, früh morgens aus dem Bett gefallen, so dass wir zeitig aufbrechen konnten. Unser Ziel war das schöne und nicht weit entfernte Mertola am Guadiana, um 3 Tage lang dort ein wenig die Gegend anzusehen. Wir haben uns für die Übernachtungen dort entschieden, weil wir dann mehr Zeit dort haben.
Mertola und die Umgebeung war zwar nicht neu für uns, aber es gab noch viel Ungesehenes.
Der Wetterbericht versprach sommerliches Wetter, also ging es los in das schöne Alentejo mit seinen Frühjahrslandschaften.
Zuerst kommen einige Fotos von Mertola.
Die ersten beiden Fotos zeigen eine Gesamtansicht von der anderen Seite des Flusses aus. Auf dem 2. bild hab ich die Lage des kleinen und einfachen Hotels mit dem weißen Pfeil gekennzeichnet. Die 3 weiteren Fotos zeigen den Ausblick vom Hotel über den Fluss. Bild 5 zeigt einen alten Kornspeicher aus der Zeit, als Portugal versucht hat, sich mit eigenem Getreianbau vom Import unabhängig zu machen.
Mertola
Mertiola ist eine sehr alte Stadt. Schon die Römer waren dort, aber vor allem ist das Maurische Erbe dort noch präsent. Die Kirche war einmal ein maurisches Gotteshaus.
Bei Mertola gibt es auch eine der sehr wenigen Möglichkeiten, den Guardiana zu überqueren. An dieser Stelle bildet der Fluss aber nicht die Grenze zu spanien, die weiter im Westen liegt.
Mertola
Typisch für den alten maurischen Teil der Stadt sind diese kleinen Gassen, steile Treppen und der Blick auf den Fluss. Mertola liegt auf einer Anhöhe, auf deren höchsten Punkt eine alte Burgruine steht (zu sehen auf den Fotos der Gesamtansicht).
Es gibt in Mertola ein Restaurant, das O Brasileiro, das ist einfach Spitze. Und gar nicht teuer.
Landschaft
Auf dem Weg nach Mertola und um Mertola herum gibt es die typische Alentejo-Landschaft, mit großen Flächen, Kork- und Steineichen, Hügeln und blühende Weiden.
Da es nun schon fortgeschrittener Frühling ist, fällt die Blüte nicht mehr so üppig aus, wie auf den Fotos vom letzten Jahr.
Landschaft
Besonders schön war auch der große Mimosabaum, der in voller Blütenpracht stand.
Rio Guadiana
Den Guadiana hab ich ja schon in verschiedensten Variationen vorgestellt, breit und blau an der Mündung bei Vila Real de S. Antonio oder als blau leuchtender Alqueva Stausee. Nun gibt es einmal Bilder, wie er braun durch ein tiefes steiniges Tal fließt.
Auf den Fotos kommt auch mal wieder O Verde ein wenig zur Geltung. An der Stelle waren wir ganz allein und weil es so heiß an dem Tag war, sind wir dort ein wenig baden gegangen. Das Wasser war zwar noch recht kalt aber schön war doch. :D
Auf dem Foto, wo unser Auto groß abgebildet ist, könnt ihr recht davon auf der anderen Flussseite eine alte Wassermühle sehen, die es dort in großer Zahl gibt. Betrieben werden sie nicht mehr. Auch diese Mühlen stammen aus der Zeit der Getreideautonomie.
Rio Guardiana
Zwei hab ich noch von der wirklich schönen Stelle.
Grenzgebiet am Embalse del Chanza
Wir sind von der Straße aus über eine mehrere Kilometer lange Schotterpiste über wunderschöne Hügel zu dem Chanza Stausee gefahren. Es war alles privates Gebiet aber offen und nicht ganz einfach zu fahren. Wir kamen dann, es war schon etwas später am Abend, was man am Licht sieht, direkt an den Stausee und waren dort ganz allein. Nur ein kleiner Unterstand mit Tisch und Grillplatz war dort. Nun liegt dort eine meiner Visitenkarten für Offroad-Algarve.de. :)
Pulo de Lobo
Das heißt die Wolfsschlucht. Das ist eine ganz besondere Attraktion am Rio Guadiana etwas nördlich von Mertola. Der sonst so breite Fluss verengt sich dort auf einen Meter und kämpft sich tösend durch die Felsen hindurch.
Obwohl es sich um eine richtige Touristenattraktion handelt, waren wir die ganze alleine dort, was der Ursprünglichkeit dieser Landschaft erst so richtig gerecht wird.
Das, was auf der anderen Flussseite zu sehen ist, ist kein Überrest einer alten Brücke, sondern wahrscheinlich eine Pumpstation.
Pulo de Lobo
Nun kommen aber wirklich die Bilder von der Schlucht. Den Namen hat diese Stelle von einer Legende bekommen, wonach ein Wolf dort über die Felsen und die Stromenge geflüchtet sein soll.
Pulo de Lobo
Interessant ist dort auch die bizarre Steinlandschaft und auch die einzelnen Steine und Felsen haben eine schöne Struktur.
Auf dem letzten Foto stehe ich gut 15m an der Felskante über dem Wasser.
Mina de São Domingos
Diese Berichte sind meinem Offroad-Freund Johannes gewidmet.
Bei der Mina handelt es sich um ein riesengroßes altes Abbaugebiet von Erzen und Mineralien. Schon die Römer sollen dort Metallerze abgebaut haben. Heute wird dort nichts mehr abgebaut. man sieht die offenen Abbaustellen und einige Ruinen der Arbeitsgebäude. Leider ist fast alles entfernt, was aus Eisen war, sodass es die Vielzahl von Schienen und Fahrzeugen nicht mehr gibt.
Wir haben versucht die unterschiedlichen Arten der Gesteine auf den Fotos festzuhalten und einen Eindruck des Geländes zu vermitteln. Insgesamt ist es mehrere Kilometer lang und sehr eindrucksvoll.
Da ich mich mit Mineralien und Erzen nicht auskenne, müssen die Fotos für sich selbst sprechen. Gesehen hab ich Kreide, Schwefel, Eisen (wahrscheinlich)
Mina de São Domingos
Übrigens Johannes, für dich gibt es ein kleines Überraschungspaket im Sommer.
Mina de São Domingos
Hier kommen nun ein paar Ruinen vom Gelände.
Auf dem 1. Foto ist der Rest von der Zerkleinerungs- und Sortieranlage zu sehen.
Das Gestein, das dort abgebaut und nicht verwertet wurde, konnte dann ja für den Bau von Häusern verwendet werden. Das gab eine schöne und sehr kunstvolle Struktur für die Mauern.
Mina de São Domingos
Hier noch weitere Eindrücke von dem Gelände.
Interessant sind die Farben des Wassers in den Löchern. Teilweise ist es richtig rot. Es stehen auch überall Schilder, dass man nicht baden darf, weil das Wasser kontaminiert ist. Womit, stand nicht dabei.
Mina de São Domingos
Bewohnt ist das Gelände aber schon. Überall, wo möglich haben Störche ihre Nester gebaut und gucken, was die Touris da so treiben.
Auf dem 2. Foto ist oben im Hintergrund ein verfallenes Dorf zu sehen. Das waren Wohnhäuser für die Arbeiter.
Und die letzten beiden Fotos leiten über zu dem, was Viele von euch sicher schon gedacht haben: Geiles Offroadgelände müsste das sein. :juchu:
Mina de São Domingos - Offroad
Und so war es dann zu meiner Überraschung auch.
An dem Gelände wird offensichtlich gearbeitet. Ganz hinten war eine Landschaft aus schwarzem Granulat aufgeschüttet, die offensichtlich als Offroadparcour benutzt wird. Das konnte ich mir dann ja nicht entgehen lassen, wenn auch nicht richtig bereift.
3. und 4. Foto zeigen eine Wasserdurchfahrt. Tiefe war nur wage abzuschätzen. Reingehen war nicht drin, obwohl das Rot schon verlockend war.
Mina de São Domingos - Offroad
Und da musste ich natürlich durch und Annelies hat ein paar schöne Fotos davon gemacht.
Ich hab ihr vorher gezeigt, wie hoch das Wasser höchstens steigen darf, weil ich das von drinnen ja nicht sehen kann. Also langsam rein ins Wassar und nach zwei Metern hat Annelies gewunken, dass es nicht geht. Ich also wieder rückwärts raus. (2. Foto) Hab dann aber gesehen, dass das Wasser gerade mal bis kurz unter das Nummernschild gegangen war. Also wieder rein in das rote Nass.
Und dann wieder zurück. Diesmal schon mutiger und zum Schluss beim Anstieg etwas gas gegeben. Wieder draußen piepte die PDC wie blöd. Und was war's, das Nummernschild hing nur noch an einer Schraube. Nun weiß auch ich, wie das geht, das Nummernschild im Wasser zu versenken. Nun habe ich den Plastikträger mit 4 Schrauben festgeschraubt, anstatt nur mit 2.
Noch ein Nachtrag:
Auf dem Gelände habe ich mich dann auch nach der Dorfbesichtigung verfahren. Das waren dan gar keine Wege mehr, wie auf den Fotos, sondern nur planierte Flächen, wo gar keiner fährt. Irgendwann ging der eine Track auch nicht weiter, aber ein Stück weiter unter war einer, der weiterging. Also wollte ich die kleine Böschung runter und den Weg wechseln. Da sprang Annelies aus dem Auto und wollte das nicht mitmachen. Sie schaute dann zu, wie ich langsam und schräg die Böschung hinuntersetzte. Danach sagte sie mir, dass kurz ein Hinterrad einen halben Meter in der Luft hing, und sie hatte keine Cam in der Hand. :23_3: Da hatte ich also auch mal meine erste extreme Verschränkung. Beim Fahren hab ich nix davon gemerkt.
So, nun bin ich fertig und wünsche euch viel Spaß beim Durchsehen.
PS: Ich denke Johannes, dir hat die Widmung gefallen und ich kann mir vorstellen, dass du sofort losfahren willst.
Wiedermal geniale Eindruecke eingefangen! Danke fuer deinen Bericht.
Ich freue mich auf mehr :D
Wie wäre es mit einer Tätigkeit als Offroadreiseleiter? :cool:
Danke für den Bericht und die Bilder! :anbet:
Gruß
andreas
smokeybaer
10.05.2007, 12:21
Hallo Holger;
Wie immer Super Bericht und sehr schöne Fotos :klatsch_2 :klatsch_2
.......ich denke, Johannes, dir hat die Widmung gefallen und ich kann mir vorstellen, dass du sofort losfahren willst.
.....aber Hallo! :wub:
Hallo Holger,
WOW! Megagenialer Bericht über einen verlockenden Landstrich!.....Du kannst motivieren! Gelernt ist eben gelernt! :anbet:
Mertola und der Rio Guadiana kommen paradiesisch rüber. Für eine ordentliche Wasserdurchfahrt ist der Rio aber offensichtlich ein ganz klein wenig zu nass :p !
Durch Deine nette Widmung hast Du mich ja sozusagen als "steingeil" :D geoutet und daher gefällt mit das Pulo de Lobo, wo sich der Guadiana durch den Fels fressen muß, am allerbesten. Ich bin sicher, dort kann man ohne Weiteres einen Tag lang verbringen, um ausschließlich der Natur zu frönen!
Wasser und Steine .... :wub: !!!
Die Mina de Sao Domingos ist natürlich auch schick.
Achtung Klugscheissmodus an:1opa: :
Das war bis 1967 die größte Kupfer- und Pyritmine der Iberischen Halbinsel.
Kupfer ist soweit klar und Pyrid ist eigentlich ein Eisensulfid (FeS2), genauer gesagt Eisen(II)-Disulfid!
Wenn es auskristallisiert glänzt es Golden, daher ist es auch als Katzengold oder Narrengold bekannt. So ein ganz klein wenig richtiges Gold ist aber mit dabei!
In der Hauptsache wird Pyrit zur Gewinnung von Schwefelsäure abgebaut, bei genügend Kupferanteil im Erz eben auch zur Kupfergewinnung.
Der bei der Schwefelsäuregewinnung übrigbleibende Rückstand wird Purpurerz genannt – hmmm, warum wohl die Wasserpfützen so rot sind???
So richtig gesund scheint es da nicht zu sein und ich denke, es könnte gut sein, dass Du O Verde einem Bad in schwacher Schwefelsäure (Dünnsäure) ausgesetzt hast - vielleicht soll man ja deswegen nicht drin baden :rolleyes: !
Wenn man Pyrit verbrennt, entsteht übrigens Schwefeldioxid (aber nachdem es bei Euch so selten regnet, kommt auch kein „Saurer Regen“).
Pyr ist griechisch und bedeutet Feuer (....wo sind unsere Pyromanen?)..... und mit einem Feuerstein lassen sich Pyrit-Splitter abschlagen, die sich entzünden und verbrennen, was man sich in antiken Feuerzeugen zunutze machte.
Noch was positives hat das Mineral zu bieten: Bei der Trinkwassergewinnung kann man durch Zugabe von Pyrit das enthaltene Nitrat in Sulfat umwandeln und da die Trinkwasserverordnung höhere Werte für Sulfat als für Nitrat zulässt, werden in Großstädten jährlich viele 1000 Tonnen Pyrit zur Denitrifikation gebraucht.
... fertig mit der Klugscheisserei:1opa: !
...aber noch schnell was "ungriffiges": Das Pyrit soll lt. Esoterikern das Selbstbewußtsein steigern und von Ängsten befreien :kos:
...... nur so kann ich mir eigentlich erklären, dass Holger den Guadiana im Pulo de Lobo in 15m Höhe direkt von der Felskante aus fotografieren konnte! .....oder bist vielleicht wieder auf dem Bauch zur Kante vorgerobbt :D ?
Wems zu langatmig war, sorry, aber naja, Forum soll ja bekanntlich bilden – bremst mich einfach aus :fart: - aber es gäbe noch jede Menge über das rote harte Zeugs zu erzählen.
Holger, natürlich will ich sofort losfahren (Roderich hat sogar schon die richtige Farbe!) aber ich denke, den Termin 03/2008 werden wir wahrnehmen und wenn noch ein oder zwei solcher Berichte von Dir kommen, fahren wir diesmal ganz bestimmt in einer größeren Kolonne :juchu: .
Viele Grüsse aus Bayern :SM065:
Johannes
......wenn ich Deine Worte richtig deute, werde ich wohl bald ein wenig steinreicher sein :D !
Hallo Johannes!
Danke für deine Antwort und zu lang war das allemal nicht. Jetzt wäre wohl eine Autowäsche nicht verkehrt, obwohl ich das ja nicht mehr machen wollte. Die Unterbodenwäsche hab ich aber schon, weil die Fahrt durch das Flachwasser vom Guadiana nach der Mine gewesen ist.
Steinreicher wirst du werden. :)
Auf jeden Fall weiß ich schon, wo wir nächstes Jahr gemeinsam hinfahren werden. :juchu:
charly-sl-300
10.05.2007, 22:34
Hallo Holger
wieder ein toller Bericht mit sehr schönen Fotos
danke Dir dafür.
Wenn es möglich ist kommen wir auch mal zu Dir nach P.
Gruß Karl
TouaregFan
10.05.2007, 23:19
Hallo Holger
wieder ein toller Bericht mit sehr schönen Fotos
danke Dir dafür.
Wenn es möglich ist kommen wir auch mal zu Dir nach P.
Gruß KarlIch will auch :wub: :wub: :wub: :wub: :wub:
Respekt, super Fotos und toller Bericht Holger,
und dank Johannes weiss ich nun auch warum das Wasser soooo rot ist ;) Wie Johannes so schön sagte; Forum bildet :anbet:
Liebe Grüsse nach Portugal
Stefan
Hallo Holger
wieder ein toller Bericht mit sehr schönen Fotos
danke Dir dafür.
Wenn es möglich ist kommen wir auch mal zu Dir nach P.
Gruß Karl
Das will ich doch auch hoffen mein lieber Charly! :)
ulipolarbaer
11.05.2007, 14:15
:feiern: Hallo Leute bin heute das erste mal im Forum, wir wollen im Juni ins Alentejo in die Nähe von Ourique fahren. Hat jemand Tipps für kleinere Offroadtouren, die auch mit dem X-Trail zu machen sind?
Ciao Uli.
Erstmal Hallo hier bei den :sign:n
und viel Spass...
Da kann Dir Holger sicher weiterhelfen.
Und wir freuen uns schon auf die Bilder
von Deiner Reise... :1opa:
;)
ulipolarbaer
11.05.2007, 17:27
:anbet: Hallo Bodo,
danke für deinen Tipp habe Holger gleich ´ne Nachricht zukommen lassen. Natürlich werde ich auch ein paar Bilder ins Forum stellen.
Ciao Uli.:D
kokopelli
11.05.2007, 18:25
Hallo Uli,
und ganz herzlich willkommen hier im Forum. Ich wünsche Dir viel Spaß beim Lesen und vor allen Dingen auch beim Schreiben :rolleyes:
Holger hilft Dir, er ist hier der GURU für Portugal, resp. die Algarve.
Liebe Grüße
Renée
Hallo Uli,
HERZLICH WILLKOMMEN! :sonne:
Holger gibt Dir bestimmt ein paar gute Tipps! :cool:
Viel Spass bei den :sign: n ! :feiern:
Gruß
andreas
P.S. Wo seid Ihr denn schon überall mit dem X-Trail gewesen?
Hallo und herzlich willkommen bei den :sign: !!
Ich wünsche Dir viel Spaß beim Lesen, auf der geplanten Tour und freue mich schon auf Bilder!
Hallo Uli und Ralf!
Herzlich willkommen bei uns Offroad-Freunden.
Alentejo und Ourique sind ja ein ungewöhnliches Reiseziel, wie seid ihr gerade darauf gekommen?
Offroad-Möglichkeiten gibt es sicher mehrere. Die Dakar 2006 hatte dort eine Etappe.
Ihr könnt an die Westküste fahren, das ist sicher ein Erlebnis.
Dann ist im Süden die Serra de Monchique, wo es auch viele Tracks gibt. sucht euch einfach etwas aus, was ihr euch zutraut.
Nicht sehr weit weiter nördlich in der Nähe von Grandola gibt es sehr viel Sandstrecken, dort war die erste Etappe der Dakar 2007.
Ansonsten fahrt in der Gegend herum und fahrt in die Feldwege hinein. Im Alentejo sind sie oft nicht offen, aber ihr werdet sicher auch etwas finden.
Ich würde in bergigigen Landschaften nur nicht zu sehr in die kleinen Wege hineinfahren, da wird es dann sehr schnell eng (Kratzer), steil und steinig.
Ganz wichtig ist natürlich die Brandgefahr! Im Juni ist es im Alentejo sehr warm und schon trocken. Niemals über Wiesen fahren oder das Auto auf hohem Gras und Unkraut anstellen. Auch bewachsenen Wege solltet ihr nicht mehr fahren. :1opa:
Ansonsten wünsche ich euch viel Spaß und freue mich schon auf euren Fotobericht.
Wann seid ihr den genau im Alentejo?
Touareg V
12.05.2007, 11:22
Hallo Holger
Es war ein richtiges Vergnügen dies in aller Ruhe zu lesen. Danke vielmals.
Man bekommt nicht nur Lust auf Offroad sondern nebenbei wird
uns gleich auch noch viel von der wirklich schönen Landschaft sowie
auch kulturelles rübergebracht. Auf alle Fälle - hat richtig Spass
gemacht zu sehen und zu lesen :wub: .
Also Holger - mich interessieren die Mina de Sao Domingos ebenfalls
und ich möchte auch gerne ein kleines Steinchen haben. Dafür würde
ich Dir dann einen ganz kleinen Lavastein vom Etna mitbringen.
Ich könnte mir ganz gut vorstellen, dass unsere nächste Reise nach
Portugal etwas länger dauern könnte und schliesse mich Johannes an,
dass sich sicher noch einige mehr dafür interessieren werden. Also sorgt
schon mal vor, dass es im März 2008 schon soweit sein wird:juchu: .
Ich muss schon sagen, dieses Forum zu lesen macht einfach sehr
viel Freude und möchte an dieser Stelle allen danken, die zu dieser
Bereicherung immer wieder dazu beitragen :klatsch_2 .
Grüsse aus dem heissen Spanien
Ruedi
Touareg V
12.05.2007, 11:31
Hallo Uli
Auch herzlich Willkommen hier im Forum bei den :sign: .
Da bist Du an den Richtigen geraten mit Holger.
Er kann Dir gute Tipps geben.
Freue mich schon auf Deinen Bericht mit vielen Bildern :D .
Gruss Ruedi
ulipolarbaer
12.05.2007, 12:31
8739] Stausee Santa Clara bei Ourique
Hallo Holger,
vielen Dank für Deine Nachricht. Du wolltest wissen wie wir gerade auf Alentejo kommen? Na ganz einfach einmal dort gewesen( Sierra Sao Mamede) und gleich Gefallen daran gefunden. Ourique deshalb weil ein Geiler Camping dort ist. Serro da Bica.www.serrodabica.com. Wir haben immer unser Schneckenhäuschen dabei, dem Schweden sei Dank mit Schlechtwegefahrwerk.:juchu:
Wir fahren ab 8.6.07 4Wochen ins Alentejo.
Bevor wir nach Ourique kommen machen wir noch bei Vila Formoso halt.8740.8741
Also bis Später Uli.:feiern:
Gute Wahl Uli, kann ich sehr gut verstehen.
Wir freuen uns auf eure Berichte.
ulipolarbaer
12.05.2007, 13:01
Hallo Holger,
berichten werden wir auf jeden Fall. Können es eh schon kaum noch erwarten los zu kommen.
Der Campingplatz in Vila Formoso gehört einem Deutschen.8742, das ist er.
War ein Tipp von jemandem aus dem Portugal-Forum.
Grüße Uli.:klatsch_2
Hallo Ruedi!
Das war aber eine sehr nette und herzliche Danksagung. Dafür bekommst du 2 Steine. :)
Und Ende nächster Woche einen neuen Bericht, da wir Montag für 4 Tage nach Tomar fahren; eine Gegend, die wir noch nicht kennen.
Und da ich den Speicher der Cam aufgerüstet habe, können wir auch munter drauflosfotografieren. :sonne:
Hallo Johannes!
Annelies bedankt sich ganz herzlich für deinen Beitrag zu den Mina de S. Domingos. Sie fand das sehr interessant. :anbet:
......Annelies bedankt sich ganz herzlich für deinen Beitrag ....
Büddesehr, gern geschehen :D !
Ich sag Danke für den prima Bericht und freue mich darauf, das unter Eurer kundigen Führung selbst zu erleben zu dürfen!
.... und nun ab mit Euch nach Tomar, eine neue Landschaft erkunden, Bilder machen und weiter geniale Berichte schreiben :klatsch_2 ....... ich denke, eine Woche im nächsten März wird wohl nicht reichen ;) !
:SM065: Viele Grüsse an Euch 2 und die Cats
Jo
Pulo do Lobo
Wir waren ja an die Wolfsschlucht von der Westseite herangefahren. Da gibt es durch den Naturpark eine große Anfahrt, die sogar von Bussen genutzt wird.
Schaut man dann aber hinüber auf die Ostseite, dann sieht man einen kleinen stark abfallen Weg zum Guadiana hinab.
Heute sind wir einmal von der Ostseite gekommen. Das war fantastisch. Man hat von oben einen ganz tollen Ausblick über die gesamte Wolfsschlucht und der Weg hinunter zum Fluß ist wirklich abenteuerlich. Den würde ich nur fahren, wenn es wirklich sein muss und am besten mit Einweisung.
Auf dem ersten Bild ist dieser Weg vom Westufer aus zu sehen.
Wo sind die Wölfe? :wub:
Der Legende nach ist ein Wolf, der gejagt wurde, an dieser Stelle über den Fluss geflüchtet.
Genützt hat es seiner Spezies und all den anderen wilden Tieren nix. Heute haben wir wieder all die Jäger mit ihren Pickups und Hunden nach der Jagd beim Grillen von kleinen Vögeln gesehen.
Wenn ich diese Leute sehe und das unentwegte Geballe höre, hätte ich dern den Touareg von Dieters Benutzerbild.
Mina do S. Domingo
Wir waren heute nochmal in der Mina, mussten ja nachschauen, ob noch alles da ist und nicht in einen Freizeitpark umgewandelt wurde.
Ihr erinnert euch vielleicht noch, dass dort überall rotes Wasser steht, in dem man nicht baden darf, weil es kontaminiert ist. Jo hatte ja gesagt, dass es sauer sein muss. Heute hab ich mal nachgemessen; ph 3 oder weniger. Das ist wohl schon recht sauer. Da hab ich mir dann ein Bad mit O Verde verkniffen.
Aber als Offroadgelände ist es dort klasse. In dem hinteren Bereich ist Schlacke aufgeschüttet. Ein tolles Material für einen Untergrund.
Schade, dass Bild 3 so unscharf ist. Das wäre ein schönes Bild für einen Kalender.
Das Wasser ist bestimmt verrostet :D
Das Wasser ist bestimmt verrostet :D
Johannes hat es einmal sehr gut erklärt:
In der Hauptsache wird Pyrit zur Gewinnung von Schwefelsäure abgebaut, bei genügend Kupferanteil im Erz eben auch zur Kupfergewinnung.
Der bei der Schwefelsäuregewinnung übrigbleibende Rückstand wird Purpurerz genannt – hmmm, warum wohl die Wasserpfützen so rot sind???
So richtig gesund scheint es da nicht zu sein und ich denke, es könnte gut sein, dass Du O Verde einem Bad in schwacher Schwefelsäure (Dünnsäure) ausgesetzt hast - vielleicht soll man ja deswegen nicht drin baden
Der PH-Wert von 3, den ich gemessen habe, entspricht übrigens Essig. Ist also nicht so sauer, dass ein Auto Schaden nehmen würde, wenn es durch das Wasserloch fährt. Aber abwaschen würde ich ihn hinterher schon.
Also Kalk loesst Essig ja schon mal gut ;)
Ich wuerde es auch nicht machen.
Mertola - Guadiana
Verlässt man Mertola Richtung Süden auf der IC 27 die Serpentimen hoch kurz hinter dem Kloster, kommt eine kleine Abzweigung auf der linken Seite mit einem Schild: Bombeira Guadiana. Dieser Weg führt wieder an den Rio Guadiana zurück. Wanderer lassen am besten gleich am Anfang das Auto stehen und gehen einen kleinen Anstieg durch ein waldähnliches Gebiet.
Belohnt werden sie mit einem traumhaften Ausblick auf den Fluss und einen ungewöhnlichen und schönen Blick auf Mertola in seiner ganzen Pracht.
Das Besondere an diesem Weg ist, dass er vielleicht 50m oberhalb des Flusses an seinem Ufer entlang verläuft.
Man hat immer einen weiten Blick über den Verlauf des Guadiana und die gegenüberliegenden Hügel. Begleitet wird die Wanderung von einer Glöckchen läutenden Herde Schafe, die von seinem Schäfer auf der anderen Seite entlang des Ufers und der Hügel entlang geführt wird.
Die Hügel auf der anderen Seite sind sehr karg. Das ist zum einen eine folge des Feuers, dass dort vor einigen Jahren gewütet haben muss, aber es liegt wohl auch an dem Boden dort.
Der Weg führt vielleicht 2-3 km am Fluss entlang bis er vor einem Weingut wieder zurück zur IC 27 führt.
Ein neues Haus, wie eine Burg auf einem vorspringenden Felsen gelegen, haben wir auch schon gefunden, das natürlich sofort inspiziert werden musste.
Leider sind bei der Übertragung der Fotos von der Kamera ca. 40 Fotos verloren gegangen, sodass ich keine Bilder von der tollen Lage dieser Ruine zeigen kann.
Wieder auf der IC 27 fahren wir weiter Richtung Süden bis eine abzweigung linker Hand Richtung Lombardos. Die kleine Straße führt über weite Hügel, die überwiegend als Weideland benutzt werden, vorbei an einer Gehöftruine, die natürlich auch ersteinmal inspiziert werden musste (leider fehlen davon die meisten Fotos).
Schließlich kommt man nach Lombardos einem winzigen alten Dorf. Auf einem kleinen Platz sitzen zwei alte Männer, die erst einmal gefragt werden müssen, welcher der möglichen Wege denn zum Guadiana führt. Mit großer Freude wird zahnlos alles erklärt, auch 'não passar', dass es dort also nirgens weiter geht 'boa vista Guadiana'. Nicht alles verstehend bin ich dann hinter dem Dorf auch erst einmal zur falschen Seite gefahren, aber auch dort wird einem weiter geholfen.
Nun führt eine Schotterpiste über einen Hügel von hoch kommend wieder zum Guadiana. Und wieder werden wir mit einem schönen Ausblick belohnt. Am Ufer selbst kann man nur wenige hundert Meter weiter gehen, es sei denn, man ist sehr gut auf den Beinen und kann zu einem Fußpfad der Jäger herunterklettern, dann geht es noch viel weiter am Ufer entlang.
Das beginnende Abendlicht taucht die Hügel auf der anderen Seite in ein warmes Gelb und den Fluss in ein tiefes Blau.
Von dieser Stelle aus kann man dann auch noch einen Blick auf das Weingut und seine Gebäude werfen.
Ich kann es kaum noch erwarten und wenn man sich
im Frühling dort noch die ganze Blütenpracht vorstellt .... :wub:
Danke für die tollen Bilder und Beschreibungen. :SM065:
Gruß
andreas
Hiiiiilfe, aufhören ;), das halte ich sonst nicht mehr aus, ich willl dahin, sofort :wub::wub::wub::wub::wub::wub: :wub::wub:
Hiiiiilfe, aufhören ;), das halte ich sonst nicht mehr aus, ich willl dahin, sofort :wub::wub::wub::wub::wub::wub: :wub::wub:
Nagut; alle weiteren Ausflüge und Erkundigungen ohne Fotoberichte. ;) Morgen geht es weiter.
Och ... Bilder finde ich schon wichtig :)
Marion hat einen Portugal Reisefuehrer geschenkt bekommen.
Die ersten Seiten sind schon verschlungen :D
Bald ist es soweit *freu*
..... alle weiteren Ausflüge und Erkundigungen ohne Fotoberichte. ......
Sicher? :keule:
Sicher? :keule:
Ok, ich bin überzeugt. Wir haben heute wieder schöne Fotos gemacht, aber jetzt hab ich keine Lust mehr. Morgen sind wir dort nochmal unterwegs, immer weiter den Guadiana flussabwärts. Dann wird weiter berichtet.
Mertola - Guadiana weiter geht's
Wir fahren nun die IC 27 wieder ein Stück weiter Richtung Süden bis zur Abzweigung nach Roncão, natürlich wieder links, denn dort geht es zum Guadiana. Man fährt eine schmale Asphalstraße entlang durch eine weite Hügellandschaft mit sehr wenigen Bäumen. Hin und wieder gehen Feldwege ab, die man bewandern oder auch befahren kann.
Wenn sich die Straße gabelt fährt man links zum Adlerfelsen Penha d'Aguia. Dieser Weg führt direkt bis an den Fluss, wo ein kleines dörfchen liegt mit einem eigenen ganz neuen Bootssteg, von dem man einen herrlichen Ausblick auf den ruhig dahinfließenden Guadiana hat.
Auf der anderen Seite des Flusses befindet sich ein steiler Felshang, wo die Adler ihre Nester haben sollen. Gesehen haben wir keine, aber es befinden sich kleine Höhlen in den Felsen.
Bevor wir wieder zurück zur Gabelung fahren, noch ein letzter Blick über den fluss mit seiner unglaublichen Ruhe.
Bei der Gabelung geht dann rechts nach Roncão de Baixo, wo dann auch irgendwie die moderne Welt endet. Das Auto lässt man am besten vor dem Dorf stehen, schlägt sich durch die Gässchen zur anderen Seite durch, grüßt dabei immer freundlich die Dorfbevölkerung. Auf der anderen Seite des Dorfes geht ein kleiner Weg zu einem Brunnen mit einem Waschhaus.
Wir wollen ja nun Richtung Guadina gehen, nehmen den Weg links vom brunnen. Wenn man einen kleinen Bach überquert hat, muss man den Hang hochgehen, einen Weg gibt es nicht. Oben trifft man dann auf einen Weg, der sogar für Geländewagen befahrbar ist - wo kommt der blos her? diesem Weg folgen wir nun über Hügelkämme mit einer weiten Aussicht und schließlich sieht man auch den Fluss.
Man kann diesem Weg wahrscheinlich noch sehr weit folgen, vielleicht sogar bis an den Fluss heran, aber wir mussten umkehren.
Auf dem letzten Foto sieht man in der Ferne ein kleines weißes Dorf. Das ist Mesquita, unser nächstes Ziel.
Wieder zurück auf der IC27 geht es weiter Richtung süden bis zur übernächsten Abzweigung linker Hand nach Mesquita.
Auf unserer Karte soll es eine relativ große Straße sein, die sogar über den Guadiana führt. Dass dem nicht so ist, haben wir schon einmal bei einer Tour von der anderen Seite festgestellt. Aber man kann hinter Mesquita auf einer Schotterpiste bis an den Fluss heranfahren und sieht auf der anderen Seite Pomerão und rechts davon ein Stück der gewaltigen Staumauer des Embalse del Chanza auf der spanischen Seite.
Von Mesquita aus sollte es einen Weg zum Fluss geben, den wollten wir dann gehen. Das ging auch noch ganz gut, bis wir unten an einen Bach kamen. auf der anderen Seite gab es dann nur noch einen Trampelpfad am Hang entlang. Der aber führte bis an die Flussseite dieses Hügels. Belohnt wurde die Mühe mit einem sehr schönen Ausblick auf die Guadiana-Landschaft.
Aber auch dieser Trampelpfad endete dann in einem Meer von Zistus. aber da führte eine Bulldozerschneise steil den Hügel hoch. Na dann nix wie rauf. Vielleicht führt ja von dort oben ein Weg zurück.
Die Aussicht war herrlich; einen Weg zurück gab es nicht so recht. Da schlugen wir uns dann in Richtung Mesquita den Hügel entlang durch verbrannte Zistus, was herrlich schwarze Streifen auf den Hosen hinterlies. Es ist auch auf den Fotos zu sehen, dass es dort heftig gebrannt haben muss. Schließlich kamen wir dann doch wieder unten an dem kleinen Bach an.
Auf dem letzten Foto sieht man den Hügel um und über den wir gekraxelt sind von Mesquita aus.
PS: Mit offroaden war nix, weil wir an beiden Tagen mit einem Polo unterwegs waren.
Ribero do Vascão
Wir wollten eine Furt durch den R. do Vascão finden, um so eine interessante Strecke zu dem Ruinendorf zu haben, das wir beim Treffen besichtigen wollen.
Beim ersten Versuch trafen wir schließlich auf eine Absperrung des Weges. Der 2 Weg endete kurz vor dem fluss oben auf einem Berg. Beim 3. Versuch kamen wir bis an den Fluss aber nur zu Fuß.
Aber beim 4. Versuch haben wir dann eine Furt gefunden, die sogar relativ seicht ist. Und der Weg dorthin ist landschaftlich und fahrerisch toll.
Hier noch ein paar Bilder nach der Querung wieder oben auf dem Berg.
Dann haben wir noch eine Furt gefunden. Die ging diagonal durch den Fluss, war deutlich tiefer. Die Strömung ist dort recht stark und neben der Furt liegen große Steine im Wasser.
Für die Fotos war ich wieder rückwärts zurück in den Fluss gefahren. Dabei musste ich etwas deichseln, um nicht vom rechten Pfad abzukommen. Daher steht O Verde dort so komisch. Die eigentliche Furt war noch 20cm tiefer.
Sehr schön. :wub:
Zum Glück dauert es ja nicht mehr so lange,
bis ich das in echt erleben kann. :cool:
Gruß
andreas
userfehler
14.01.2008, 10:55
Holger du machst es mir wirklich sehr schwer, meine Absage durchzuhalten :23_3: :(
Tolle Bilder :wub:
Rib. do Vascão
Gemäß unserer Karte musste es noch eine dritte Furt durch den Vascão geben; und die haben wir heute auch gefunden.
Von Süden kommend auf der IC27 biegt man bei Espirito Santo links ab. die Kirche ist auf dem Hügel nicht zu übersehen. Dann folgt man der kleinen Straße Richtung Besteiros. Dort hört die Straße dann auch auf.
Wir sind dann auf der Schotterpiste bis zum Vascão heruntergelaufen. Fahren ginge auch, aber Kratzer dürfen einen dann nicht stören. Der Weg ist halt sehr zugewachsen.
Aber der Weg wird wieder mit einem der schönen wilden Vascão Täler belohnt.
Mit ein bisschen Glück bekommt man auch eine Wasserschildkröte zu sehen.
Die Furt haben wir dann auch gefunden. Aber es ist ganz eindeutig eine Sommerfurt. Da der fluss sich an der Stelle staut, ist er recht tief und breit. außerdem hab ich keine ahnung, wie man da überhaupt mit dem Auto hinkommen kann. Ist wohl inzwischen alles zugewachsen.
Interessanter war da schon die Ruine der alten Wassermühle. Besonders das kleine Stallgebäude war von drinnen das reinste Museum.
Noch ein Bild aus dem Stall. Es sieht aus wie ein alter Sattel. Es gab dort noch eine halb weggerostete Schaufel und Reste vom Holzgeschirr, das einem Esel beim Pflügen umgelegt wird.
Auf der Rückseite der Mühle, wo die Wand völlig fehlt, kann man sehr schön die Wasserdurchläufe und die alten Mühlsteine sehen.
Da hier nun der Frühling beginnt, waren auch die Narzissen schon in voller Blüte.
Nun noch ein paar Bilder zum Abschluss und die alte schlichte aber dennoch sehr hübsche Kirche gegen den Abendhimmel.
Rib. do Vascão
Heute haben wir uns wieder einmal dem Vascão von Süden her genähert. Und zwar ausgehend vom Dorf Farelos. Die Serra dort hat leider ihren wilden Charm völlig verloren durch die groß angelegten Pinienplantagen.
Es gibt aber mehrere Wege direkt zum Fluß hinunter, wo man immer wieder auf zauberhafte Orte trifft. Und für Offroader, die gerne durch Flüsse fahren, einfach nur herrlich. Jede Tiefe und Schwierigkeitsstufe ist möglich. Die Bilder zeigen, dass ich eher zur Vorsicht neige, denn von drinnen ist nicht zu sehen, wann die 60cm Wattiefe überschritten werden.
Zu sehen ist übrigens auf den ersten 5 Bildern die Stelle, wo wir im April den Vascão queren werden.
Noch ein paar weitere Fotos von der Furt, wo man herrlich herumfahren kann, durchaus auch richtig tief.
Dach ging es dann an eine andere Stelle des Vale do Vascão zu einer alten Ruini einer Wassermühle. Es ist dort so schön und interessant, dass ich es gleich mit ins Programm aufgenommen habe.
Jo, mein Freund, es ist dort ein Steinparadies. :D
An der Mühle kann man sehen, dass der Wasserstand früher sehr viel höher gewesen sein muss.
Hier noch ein paar Fotos vom Fluss an dieser Stelle.
Das letzte Bild zeigt, was passieren kann, wenn man arg kleine Wege fährt, die man nicht kennt. In der Mitte des Weges werden die Sträucher immer höher, aber umkehren geht nicht. Auf der Suche nach einer Wendemöglichkeit musste ich schließlich durch das Nadelöhr.
Zu guter letzt waren wir noch an einer anderen Querung, die zwar 2x über den Vascão führte aber nicht wirklich auf die andere Seite. Es ging gewissermasßen ein paar hundert Meter durch das Flussbett, mal im Wasser und mal über Steine und losem Sandkies.
Zur Vervollständigung noch ein paar Bilder des Flussweges und ein paar Flussimpressionen.
In Zukunft werde ich, wenn die technischen Voraussetzungen da sind, auch die Tracks auf einer topografischen Karte posten.
Sieht so aus, als koennte man dort am Fluss schoen gemuetlich grillen :D
Sieht so aus, als koennte man dort am Fluss schoen gemuetlich grillen :D
Ein Picknick in der Gegend hat natürlich seinen Reiz; sowas können wir auch mal planen und dafür dann abends essen gehen.
Für 20 Leute in der Wildnis zu grillen, übersteigt aber wohl unsere Möglichkeiten. Auch ist mir nicht wohl dabei, in der Serra Feuer zu machen. Der April ist zwar noch nicht gefährlich, aber es ist wohl auch nicht gern gesehen.
Dann legen wir die Steaks auf die heissen Kruemmer usw. :D
Serra Aracena
Wir waren ein paar Tage im Grenzgebiet zwischen Mina de S. Domingos und Barrancos unterwegs.
Es ist eine dünn besiedelte Gegend mit großen Weideflächen auf weiten Hügeln mit den wunderschönen alten Steineichen. Besonders die spanische Seite ist bekannt für ihre Schwarzschweine, die sich überwiegend von den Eicheln ernähren und ein ganz besonders aromatisches Fleisch ergeben.
Am Rio Chança, dem Grenzfluss in der Region legten wir eine Pause ein und schwammen mal eben nach Spanien.
Dort gab es auch einen öffentlichen Grillplatz, wie geschaffen für Dieter. :D
In Mura, wo wir einmal übernachtet haben, fand jemand vom portugiesischen ADAC unseren Portugaltreffen-Aufkleber so nett, dass er einen freundlichen Gruß auf unsere völlig verstaubte Rückscheibe schrieb. 'Boa sorte' - 'Viel Glück'
Über etliche Kilometer konnte man direkt an der Grenze entlang fahren.
An der einen Stelle auf der spanischen Seite endete der Weg aber entgegen der Karte dort, wo zwei Flüsse zusammentreffen hoch oben auf dem Berg. Es ging auch noch abwärts, aber ohne zweites Fahrzeug und Winde, wollte ich es dann noch nicht riskieren.
Ein paar Kilometer nördlich von Barrancos liegt eine alte Burg, Noudar. Von dort hat man einen tollen Ausblick.
Sehr nett und beschaulich sind auch die kleinen Ortschaft auf beiden Seiten der Grenze.
Klasse ... das macht direkt wieder Lust auf Portugal :SM065:
Suzidriver
08.05.2008, 19:41
Ich fang dann schon mal an zu sparen....:D
Holger mal wieder klasse Fotos!
Ich muss mich doch mal im nächsten Jahr auf die Reise machen!
:klatsch_2:klatsch_2:klatsch_2 .....dieser Landstrich ist einfach genial:juchu:!
Vielen Dank für diese schönen Eindrücke mit denen Ihr uns an Euren Touren teilhaben lasst, Holger.
Man bekommt sofort wieder Lust auf mehr.
Herzliche Grüsse aus Bayern :SM065:
Jo
:klatsch_2:klatsch_2:klatsch_2 .....dieser Landstrich ist einfach genial:juchu:!
Vielen Dank für diese schönen Eindrücke mit denen Ihr uns an Euren Touren teilhaben lasst, Holger.
Man bekommt sofort wieder Lust auf mehr.
Herzliche Grüsse aus Bayern :SM065:
Jo
Du hast ja auch noch eine Menge sehr schöner Portugalfotos in deiner Pipeline. :D Gepaart mit deinen lebhaften Berichten, freue ich mich schon sehr darauf.
dummytest
09.05.2008, 09:24
Du hast ja auch noch eine Menge sehr schöner Portugalfotos in deiner Pipeline. :D Gepaart mit deinen lebhaften Berichten, .....
du musst schon die Reihenfolge einhalten, erst kommt der Rest von Moab :D:D:D
frag doch 2009 oder 2010 noch mal an :p
:und wech:
...die Reihenfolge einhalten,
frag doch 2009 oder 2010 noch mal an ...
...das wollte ich jetzt nicht so direkt schreiben, aber Börky hat schon recht .....aber ich schaff's schon noch vor der nächsten Abreise nach Moab :p !
Hoffe ich jedenfalls :D ...... und jetzt: :und wech:
.....gehetzte Grüsse aus Bayern
Jo
Parce de Natural do Rio Guardiana
Wir sind in der letzten Zeit in die wilden Tiefen des Vale de Rio Guardina abgestiegen und gefahren.
Davon ein paar Bilder ohne viel Worte.
Sandokahn
27.03.2009, 23:42
Mehr !!!
Sandokahn
27.03.2009, 23:59
:(:(:(
:wub: Sehr schön, da komme ich ins Träumen. :wub:
Gruß
andreas
Ein paar neue Bilder aus dem Parque de Natural will ich euch dann doch zeigen.
Das letzte Foto ist von Mertola aus aufgenommen.
Und ein paar Offroad-Impressionen.
Der Untergrund in dem Flussbett war sehr locker, sodass der Kies an einigen Stellen insbesondere beim Lenken stark nachgegeben hat. Ein risiko konnte ich natürlich nicht eingehen, denn es wäre niemand da gewesen, um uns da wieder rauszuziehen.
Die Gegend dort ist sehr abgelegen und einsam. Die nächste Straße ist mehr als 10km entfernt. Hier und dort gibt es mal ein winziges Dorf oder ein einzelnes Gehöfft.
userfehler
02.04.2009, 21:01
Was für ein Blumenfeld! Tolle Bilder :klatsch_2
Das grenzt an Folter, :motz:
aber so kann ich Folter sogar genießen. :wub:
Gruß
andreas
Das grenzt an Folter, :motz:
...
Gruß
andreas
Deswegen hatte ich ja auch aufgehört über unsere Ausflüge zu berichten.
Los, mehr, tu mir weh, BITTE, BITTE! :wub:
Gruß
andreas
Los, mehr, tu mir weh, BITTE, BITTE! :wub:
Gruß
andreas
OK!