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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Weltcup-Sieger Volkswagen mit vier Race Touareg in Portugal


Touareg V
17.10.2005, 15:06
Wolfsburg (17. Oktober 2005) Dreifaches Debüt bei Volkswagen: Bei der Rallye Baja Portalegre vom 21. bis 23. Oktober in Portugal feiert der neue Volkswagen Race Touareg 2 seine Wettbewerbs-Premiere. Außerdem bestreiten die neu verpflichteten Werksfahrer Carlos Sainz und Beifahrer Andy Schulz (Spanien/Deutschland) sowie Mark Miller (USA) ihre ersten Einsätze für Volkswagen. Der Amerikaner wird von Dirk von Zitzewitz (D) navigiert, der bereits im Januar die Rallye Dakar für Volkswagen fuhr. Bei der Baja Portalegre startet Volkswagen mit insgesamt vier Fahrzeugen, davon drei neuen Volkswagen Race Touareg 2. Bruno Saby/Michel Périn (beide Frankreich), die bereits vorzeitig für Volkswagen den FIA Marathon-Rallye-Weltcup gewonnen haben, werden in Portugal ebenso mit der Neukonstruktion antreten wie das deutsch-italienische Duo Jutta Kleinschmidt/Fabrizia Pons sowie Sainz/Schulz.
'Mit dem Einsatz von vier Fahrzeugen an der Baja Portalegre möchten wir das erfolgreichste Motorsport-Jahr in der Geschichte von Volkswagen beenden', erklärt Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. 'Danach wird sich die gesamte Mannschaft hundertprozentig auf die Rallye Dakar 2006 vorbereiten. Aus diesem Grund verzichten wir auch auf einen ursprünglich geplanten Einsatz bei der UAE Desert Challenge.'
Der letzte Saisoneinsatz 2005 dient der Vorbereitung auf die Rallye Dakar
Bei der Baja Portalegre wird Carlos Sainz, der mit 26 Siegen erfolgreichste Pilot der Rallye-Weltmeisterschaft, sein Debüt im Marathon-Rallyesport geben. 'Ich kann es kaum erwarten, endlich eine Marathon-Rallye zu fahren', erklärt der Spanier. 'Doch ich werde diese Aufgabe vernünftig angehen, denn für mich und meinen Beifahrer Andy Schulz geht es in erster Linie darum, für die Rallye Dakar bestens gerüstet zu sein. Unsere Tests sind sehr gut gelaufen, doch wir befinden uns noch immer in einer Lernphase.' Zwar kennt Sainz die Baja Portalegre nicht, doch Portugal ist für den zweimaligen Rallye-Weltmeister ein vertrautes Terrain: 1987 feierte er bei der Rallye Portugal sein Debüt in der Rallye-Weltmeisterschaft, siegte dort 1991 und 1995. 'Es ist ein guter Einstieg, dass ich meinen ersten Marathon-Rallye-Einsatz in Portugal bestreite, denn die Schotterstrecken der Baja Portalegre kommen einer klassischen Rallye näher als einer Wüsten-Rallye.'
Mit Rang zwei bei der Baja Portugal im Jahr 2001, dem ehemaligen Weltcup-Lauf, bringt die Volkswagen Werkspilotin Jutta Kleinschmidt wertvolle Erfahrungen mit. 'Die Pisten der Baja Portalegre sind sicherlich anders als die Strecken, die wir damals im Weltcup gefahren sind. Die sehr engen Wege durch die Olivenwälder in der Region ähneln einer klassischen Rallyestrecke', erklärt die Deutsche. 'Deshalb spielt die Navigation dort eine eher untergeordnete Rolle, denn die Richtungen werden mit Pfeilen angekündigt. Man könnte diese Veranstaltung sogar allein fahren, was ich in der Vergangenheit bereits getan habe. Wir freuen uns darauf, uns mit diesem Wettbewerbseinsatz auf die Rallye Dakar vorzubereiten, vor allem weil die ersten zwei Etappen der Rallye Dakar 2006 ebenfalls durch Portugal führen sollen.' Das Ziel der Deutschen: 'Die Konkurrenz ist in Portugal stark, ich wäre mit einem Podiumsplatz zufrieden. Mein Geheimtipp auf den Sieg ist mein Teamkollege Carlos Sainz.' Zur stärksten Konkurrenz zählen die beiden weiter entwickelten Mitsubishi von Luc Alphand (Frankreich) und Hiroshi Masuoka (Japan).
Neuland für Weltcup-Sieger Bruno Saby
'Ich bin noch nie in Portugal gefahren', erklärt Bruno Saby. Der Franzose, der bei der Rallye d’Orient im Juli vorzeitig für Volkswagen den Titel im FIA Marathon-Rallye-Weltcup gewann, ist hoch motiviert. 'Weil die Baja Portalege mit einem Prolog und zwei Etappen im Vergleich zu den übrigen Veranstaltungen sehr kurz ist, heißt es ab dem ersten Meter zu attackieren. Doch für uns geht es nicht primär um ein gutes Ergebnis, sondern um die möglichst optimale Vorbereitung auf die Rallye Dakar 2006. Wir hatten mit dem neuen Fahrzeug ermutigende Tests. Vor allem Motor, Übersicht und Fahrbarkeit wurden im Vergleich zum Vorgänger weiter verbessert. Nun bin ich gespannt, wo wir mit dem neuen Race Touareg 2 im Vergleich zur Konkurrenz liegen.'
Zu einer Lernphase wird der Einsatz für Mark Miller und seinen deutschen Copiloten Dirk von Zitzewitz im bisherigen Modell des Race Touareg. 'Ich bestreite meine erste Offroad-Rallye für Volkswagen und ich fahre erstmals in Portugal. Deshalb machen wir uns keinen unnötigen Druck. Wir wollen Erfahrungen sammeln', erklärt der Amerikaner. 'Unser Ziel ist ein gutes Ergebnis bei der ‚Dakar’ 2006. Die Zusammenarbeit mit Dirk von Zitzewitz läuft bereits sehr gut.'
'Nicht nur für die Fahrer ist die Rallye Portalege eine gute Vorbereitung auf die ‚Dakar’, um den letzten Feinschliff zu erhalten' ergänzt Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. 'Auch für die Mannschaft geht es darum, sich auf den 16 Tage dauernden Marathon-Klassiker durch Afrika vorzubereiten. In Portugal haben wir deshalb eine größere Mannschaft im Einsatz. Auch die Ingenieure und Mechaniker sollen hier noch einmal trainieren, bei den kurzen Servicezeiten unter Druck zu arbeiten und sich so auf die Bedingungen der ‚Dakar’ einzustellen.'
Die Baja Portalegre startet am Freitag, 21. Oktober, mit einer sieben Kilometer langen Superspecial im portugiesischen Nerpor (Portalegre). Am Samstag stehen zwei Wertungsprüfungen über insgesamt 390 Kilometer auf dem Programm. Die Veranstaltung endet am Sonntag, dem 23. Oktober, nach einer Abschlussschleife über 95 Kilometer.
Zeitpläne und Starterliste auf der Website der Veranstalter: www.clubeaventura.pt (http://www.clubeaventura.pt)

Quelle http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?aktion=jour_pm&comefrom=scan&r=207757

andreas
17.11.2005, 23:16
Mit Timing und Teamgeist zum Titelgewinn

Hinter den Erfolgen im Motorsport steht eine erfahrene Mannschaft / Mammutprojekt

Die Saison 2005 war für Volkswagen das erfolgreichste Jahr im Motorsport. Doch ob der historische erste Podiumsplatz eines Diesel-Fahrzeugs bei der Rallye Dakar im Januar oder der vorzeitige Titelgewinn im Marathon-Rallye-Weltcup durch Bruno Saby – die Erfolge sind nicht allein Verdienst der nunmehr fünf Werksfahrer und ihrer Copiloten. Hinter den drei Siegen und dem Titelgewinn steht die starke Mannschaft von Volkswagen Motorsport, die sich auf zwei Projekte konzentriert: Marathon-Rallyes als Spitzensport und den ADAC Volkswagen Polo Cup als Nachwuchs-Serie.

Marathon-Rallyesport ist ein Mammutprojekt. „Bei der Rallye Dakar 2006 reisen wir mit einer Mannschaft von 75 bis 80 Mitarbeitern nach Afrika“, erklärt Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. „Natürlich mussten sich unsere Mitarbeiter erst einmal an die Besonderheiten des Marathon-Rallyesports gewöhnen. Wir haben uns außerdem mit erfahrenen Leuten verstärkt, da das geforderte Tempo in dieser Sportart kaum Raum für ‚Learning by doing’ lässt.“

Die Arbeit in der Wüste ist hart: Genauso wie die Werksfahrer, die im Höchsttempo dem Etappenziel entgegen rasen, eilt das Mechanikerteam zum Serviceort. Ein Teil folgt den Wettbewerbsfahrzeugen als „schnelle Hilfe“, der andere Teil fährt über eine kürzere Route zum Zielpunkt und bereitet das Biwak vor. Wenn die Race Touareg erst am Abend eintreffen, stehen für die Mechaniker häufig Nachtschichten auf dem Programm.

Aufgabe schweißt zusammen

Außerdem sind die Ruhezeiten gering: Schon vor Sonnenaufgang steht der nächste Aufbruch an. „Solche Belastungen kann eine Mannschaft nur stemmen, wenn alle nahtlos zusammenarbeiten: Jeder weiß genau, wofür er zuständig ist“, unterstreicht Nissen. „Gleichzeitig schweißt diese schwierige Aufgabe ein Team zusammen.“

Während der Rallye-Etappen sind die Team-Mitglieder in verschiedenen Fahrzeugen teilweise über mehrere hundert Kilometer im Land verstreut unterwegs. „Damit ist eine tägliche Abstimmung mit der ganzen Mannschaft praktisch unmöglich“, erläutert Nissen. „Deshalb ist es wichtig, dass die Leute vor der Veranstaltung gut informiert sind.“ Dafür erhält jeder Mitarbeiter vor Abreise einen Teamguide – ein handliches Ringbuch, prall gefüllt mit Infos zu Ablauf, Reglement, Route und Besonderheiten des Landes. Tagespläne, die allabendlich verteilt werden, aktualisieren den Teamguide ständig.

Nach dem erfolgreichsten Motorsport-Jahr blickt die gesamte Mannschaft hoch motiviert auf die Saison 2006. „Wir erwarten, dass wir bei der Rallye Dakar um den Sieg mitkämpfen können“, erklärt Kris Nissen. „Doch wir wissen, wie hart das ist. 2004 war ein Sieg undenkbar. 2005 hätten wir mit Glück gewinnen können. 2006 glaube ich, dass wir die gleichen Chancen wie die Konkurrenz besitzen.“

aus: http://www.autogramm.volkswagen.de/11_05/motorsport/1105_motorsport.htm

Touareg V
12.12.2005, 12:06
Saby erhält Titel, Kleinschmidt gewinnt bei Wetten Dass gegen Pferd

Grosse Ehre für die Volkswagen Werkspiloten Bruno Saby und Michel Périn: Bei der traditionellen Siegerehrung des Automobil-Weltverbandes FIA in Monte Carlo wurden die beiden Franzosen am Samstagabend für ihren Titelgewinn im FIA Marathonrally-Worldcup ausgezeichnet. "Es war ein bewegender und sehr stimmungsvoller Abend mit vielen Weltmeistern und Prominenten", erklärte Bruno Saby. "Für Michel und mich bedeutet diese Ehrung einen wunderschönen Abschluss einer sehr erfolgreichen Saison, in der wir mit Volkswagen und dem Race Touareg drei Rally-Siege und den Titel im Weltcup gewonnen haben." Bereits am Montag steht für Bruno Saby der nächste feierliche Anlass auf dem Programm - die Ehrung des französischen Motorsport-Verbandes FFSA.

Eine Showeinlage ganz anderer Art bot zur gleichen Zeit Jutta Kleinschmidt im ZDF: Bei der Fernsehshow "Wetten dass" stellte sich die Volkswagen Werkspilotin am Samstagabend einem ungewöhnlichen Wettrennen und trat bei der Aussenwette auf einem Hindernisparcours mit ihrem 275 PS starken Race Touareg 2 gegen eine vor vier Pferden gezogene Kutsche an. Vor einem Millionen-TV-Publikum und rund 5.000 Zuschauern auf dem Aussengelände bei Viersen setzte sich Jutta Kleinschmidt am Ende mit nur sechs Sekunden Vorsprung gegen die Herausforderin Cornelia Quinkler und ihren Turnier-Vierspänner durch.

"Es war eine super Sache, diese Wette hat viel Spass gemacht", erklärte Jutta Kleinschmidt, die später noch von Thomas Gottschalk in der Show in Düsseldorf begrüsst wurde. "Bei extrem nassen und matschigen Bedingungen war die Kutsche bei den Proben am Freitag im Vorteil, am Samstag trocknete es dann etwas ab und wurde kälter, das kam uns und dem Race Touareg entgegen." Spontan lud die Volkswagen Werkspilotin die Wett-Gegnerin Cornelia Quinkler und ihr Team zum Ziel der Dakar ein.

Quelle klick (http://news.marathonrally.com/index.3000.0.html)