PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dakar 2008


Touareg V
27.04.2007, 13:17
Keine Überraschungen zur 30. Dakar Rally

Die (erhoffte) grosse Überraschung zur 30. Jubiläumsausgabe der Dakar Rally im kommenden Jahr ist ausgeblieben: Die Strecke führt auch 2008 wieder traditionell nach Dakar. Zwei Neuerungen gegenüber 2007 wurden jedoch auf der ersten Pressekonferenz des Veranstalters ASO in Lissabon bekanntgegeben: Es soll wieder mehr Sand geben - zudem wird Mali als Austragungsland komplett gestrichen. "Wir haben damit auf eine Empfehlung von Malis Aussenministerium reagiert. Die Lage dort ist sehr instabil", sagte Renndirektor Etienne Lavigne.

Sieben oder acht Tage verweilt die Rally daher in Mauretanien, wo in Nouakchott am 13. Januar auch der Ruhetag stattfindet. Die Rally selbst startet wieder in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon, wie in diesem Jahr erneut nicht traditionell an Sylvester, sondern aufgrund der weiten Anreise erst am 5. Januar. Am 7. Januar setzt der Rallytross nach Afrika über, am 20. Januar wird die Rally in de senegalesischen Hauptstadt Dakar enden.


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_keine_berraschungen _zur_30_dakar_rally.6799.0.htm l#7305)

Gruss Ruedi

Touareg V
27.04.2007, 13:20
Dakar 2008: Jutta Kleinschmidt hofft wieder auf X-Raidhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif


http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/f406e2874d.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F070427_k leinschmidt.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=68584d05256919e83ff6c27b60 a894dc)



Nach dem (planmässigen) auslaufen des Vertrages zwischen X-Raid und Jutta Kleinschmidt plant die Deutsche nun ihr Dakar-Engagement für 2008. Doch am liebsten würde sie wieder mit dem Team von Sven Quandt starten: "Mit unserem gemeinsamen Engagement sind dem Team während unserer Zusammenarbeit in den letzten zehn Monaten schon wichtige Schritte in der Entwicklung des BMW X3 CC gelungen. Allerdings haben die Erfahrungen, insbesondere meiner vergangenen Rally Dakar, auch gezeigt, dass ein Team für eine erfolgreiche Teilnahme auf die Unterstützung von starken Partnern angewiesen ist" berichtet sie auf ihrer Webseite.

"Wie Sie wissen, fühle ich mich in dem Team von Sven Quandt sehr wohl. Deshalb hoffe ich, dass es uns gelingt, die erforderliche Unterstützung auszubauen. Wenn die Voraussetzungen stimmen, steht das in Trebur ansässige Team ganz oben auf meiner Wunschliste. Nur wenn es nicht gelingt, diese Bedingungen zu verbessern, stehe ich anderen Alternativen offen gegenüber" ergänzt die Deutsch-Monegassin.

Am kommenden Wochenende (28. April) wird Jutta Kleinschmidt übrigens ein Gastspiel im Rundstreckensport geben: Für das "Motorsport GL" Team startet sie beim 49. ADAC ACAS H&R Cup Langstreckenrennen auf dem Nürburgring.

Erste Befürchtungen, X-Raid würde nach der Dakar 2007 aus dem Marathonrally-Sport aussteigen, erwiesen sich als falsch. Derzeit betreut der Treburer Rennstall wie auch in den Vorjahren weiterhin Privatkunden und war zuletzt mit dem Brasilianer Paulo Nobre auf der Optic 2000 Rally in Tunesien aktiv.


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_jutta_kleinschmidt_ hofft_wieder_auf_x_raid.6800.0 .html#7306)

Gruss Ruedi

Touareg V
07.05.2007, 15:50
Teambuctou bietet 2008 wieder eine Begleitreise zur Rally Dakar an

Einmal die Dakar Rally live erleben ist der grosse Traum für viele Offroader - der Reiseveranstalter Teambuctou liess ihn 2007 wahr werden. Über diverse Rallystrecken erreichte die Gruppe am 12. Januar Atar und somit das Biwak der Rally am Ruhetag. Es gab einige Gelegenheiten sich mit den Mechanikern der verschiedenen Werksteams zu unterhalten. Am folgenden morgen konnten die Reiseteilnehmer nach einer Übernachtung am Rande der Rennstrecke die Rally-Fahrer mit ihren imposanten Fahrzeugen vorbeiziehen sehen.

Weitere Höhepunkte der Reise waren der Besuch zweier Durchgangskontrollpunkte, hier wurden auch die Hubschrauber der Organisation aus Benzinfässern aufgetankt, das traditionelle Abschlussrennen am Lac Rose mit anschliessender Siegerehrung und der Besuch des Parc Fermé.

Diese Reise will Teambuctou auch im kommenden Jahr wiederholen. 18 Tage lang erleben die Teilnehmer mit eigenem Fahrzeug das Abenteuer "Dakar" mit all seiner Vielfältigkeit - spannende Rennszenen, jubelnde Menschen, das Lagerleben, grosse Emotionen, unglaubliche Landschaften und fremdartige Kulturen. Mitfahren kann jeder mit eigener Enduro, Quad, Allrad-Pkw und -Lkw oder als Beifahrer in Fahrzeugen des Teams.

Die Dakar-Begleitreise ist eine Reise abseits vom üblichen Afrika-Tourismus, selten befahrene Routen und oft privat kaum machbare Strecken wurden auch für 2008 wieder ausgesucht. Für Versorgung und Gepäcktransport wird ein teameigener 6x6 Lkw eingesetzt, ein erfahrener Notarzt wird sich um die Gesundheit der Teilnehmer kümmern und für das leibliche Wohl sorgt Veranstalterin Uta Baier persönlich.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter [ www.teambuctou.de (http://www.teambuctou.de/) ] oder telefonisch bei Uta Baier unter 0049 (0) 7652 91 90 961.


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/teambuctou_bietet_2008_wieder_ eine_begleitreise_zur_rally_da kar_an.6839.0.html#7342)

Gruss Ruedi

andreas
07.05.2007, 23:29
Das wäre schon was. :wub:

Gruß
andreas

Touareg V
16.05.2007, 10:12
Dakar 2008: Das heisse Rennen um die Startplätze beginnt

Am heutigen Dienstag ist der Startschuss gefallen: Der Platz um einen der heissbegehrten Starterplätze für die Dakar 2008 hat begonnen. Vom 15. Mai bis zum 22. Juni können Nennungen - oder besser: Bewerbungen für einen Startplatz abgegeben werden. Denn mit der Absendung einer einfachen Nennung ist es nicht getan, als Teilnehmer muss man sich seit 2006 regelrecht bewerben. Hintergrund war ein wahrer Schwarzmarkthandel um Startpositionen - das soll so unterbunden werden.

In der Bewerbung geht es fast zu wie bei der Bewerbung zu einem Traumjob. Sämtliche Dokumente wie Pässe, Fahrzeugzulassungen oder Führerscheine aller Teilnehmer - auch dem Service - müssen in Kopie eingereicht werden, dazu kommen die Entry-Form, Absichtserklärungen und natürlich eine Vorauszahlung, ebenfalls für alle Mitglieder und nur akzeptiert von einem zentralen Teamleiter.

Doch damit nicht genug. Die Dakar-Organisation möchte aufgrund ihrer nicht unwichtigen Verantwortung nunmehr wissen, mit wem sie es zu tun hat. So wird auch eine Artv Lebenslauf von den Teilnehmern erwartet, in dem dieser nicht nur Angaben zu sich und seiner Person, sondern auch Einblick in seine moralischen Auffassung gewährt. Dazu kommen sportliche Erfolge - am besten mit Auflistung und Fotos - und ein Nachweis, ob man denn auch repräsentativ genug ist.


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_das_heisse_rennen_u m_die_startplaetze_beginnt.687 7.0.html#7379)

Gruss Ruedi

Touareg V
30.05.2007, 15:08
Dakar 2008: Jutta Kleinschmidt in Zukunft ohne X-Raid BMW?http://www.marathonrally.com/spacer.gif


http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/6cf855fefd.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F070530_j utta1.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=7dc8eb4283d6fadcfb4070dba3 4656f1)


http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/e59db1aa2e.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F070530_j utta2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=eee470e3d32264b8af35e43908 69fe0e)



Ohne Auto für die Dakar 2008 steht derzeit Jutta Kleinschmidt da. Wie die Deutsch-Monegassin auf ihrer Webseite berichtet, wurde der mit X-Raid BMW ausgelaufene Vertrag nicht verlängert. "In den letzten Wochen haben wir uns um eine weitere Zusammenarbeit mit X-raid bemüht. Meine Entscheidung habe ich an die Verbesserung der Voraussetzungen geknüpft. Das ist leider nicht in dem Rahmen gelungen, den ich mir für mich gesteckt hatte" so Kleinschmidt.

Damit ist für Jutta Kleinschmidt wieder alles offen. Geboren in Köln und aufgewachsen in Bayern wurde sie 1985 erstmals auf Wüstenrallys ausfmerksam und startete 1987 als Touristin parallel zur damaligen Paris-Dakar mit einem HPN-BMW Motorrad. "Dieser Ausflug hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich unbedingt einmal bei einer Wüstenrallye starten wollte" berichtet Kleinschmidt. Noch im selben Jahr startete sie auf der ägyptischen Pharaonen Rally als Teilnehmerin - mit einem teils in der Küche selbst aufgebauten Motorrad.

Nach diversen Einsätzen mit einem BMW-Motorrad nahm sie 1992 erstmals in einem Auto platz - als Beifahrerin von Jean-Louis Schlesser. Nach einem einmaligen Einsatz mit einer KTM startete sie 1994 zum ersten mal in einem Buggy hinter dem Lenkrad eines Pkw, wechselte 1995 in einen Mitsubishi von Sven Quandt und anschliessend wieder zum Schlesser-Team. Die nicht nur berufliche Liaison mit Schlesser brachte ihr 1997 den ersten Frauen-Etappensieg auf der Dakar ein, bevor sie 1998 schliesslich zu Mitsubishi Ralliart wechselte.

Im Team von Mitsubishi gelang ihr 2001 mit Beifahrer Andreas Schulz der bisher grösste Coup, an dem sie noch heute gemessen wird: Sie gewann die Dakar als erste Frau, im Anschluss gleich noch die Italian Baja. 2002 unterschrieb sie bei Volkswagen - der deutsche Autokonzern stieg als Werksteam neu in den Marathonrally-Sport ein. Zuerst mit einem Tarek, ab 2004 dann mit einem Race-Touareg verlief die VW-Karriere erfolgreich. 2005 gelang Kleinschmidt mit einem dritten Platz auf der Dakar ihr bis dato bestes Ergebnis nach ihrem Gesamtsieg 2001. Nach der Dakar 2006 wechselte die Deutsch-Monegassin zu X-Raid BMW, doch eine Pechsträhne machte ihr Engagement auf der Dakar 2007 zunichte.

"Ich danke Sven (Quandt) und allen Teammitgliedern für ihre Arbeit und Unterstützung in den vergangenen zwölf Monaten und wünsche dem Team viel Erfolg in seiner motorsportlichen Zukunft. Jetzt stehe ich anderen Alternativen offen gegenüber. Wir überlegen in aller Ruhe, welche Möglichkeiten für die Zukunft in Frage kommen" berichtet Kleinschmidt weiter.

Jetzt spekuliert die Fachwelt. Während das "Rallye Magazin" davon überzeugt ist, das ein Wieder-Einstieg bei Mitsubishi ausgeschlossen und bei Volkswagen möglich wäre, geht das Online-Magazin "Racing1" einen Schritt weiter und befürchtet gar, das Jutta Kleinschmidt im kommenden Jahr gar nicht mehr dabei ist. Sollte sie alerdings der Grössenordnung folgen, wäre 2008 ein Start in einem Racetruck an der Reihe - und glaubt man wilden Spekulationen, könnte man Kleinschmidt auch in einem Score-Hummer des Robby Gordon Teams wiedersehen. Mit dem hätte sie auf jeden Fall wieder eine Chance, ganz vorne mitzufahren - aber das sind, wie gesagt, ganz wilde Spekulationen.


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_jutta_kleinschmidt_ in_zukunft_ohne_x_raid_bmw.696 0.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
15.06.2007, 19:24
Erfolgreicher Tunesien-Test für Volkswagen Race Touareghttp://www.marathonrally.com/spacer.gif

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/2ff6c6bff2.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F070615_v w1.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=73c21d9eef19b0994f6bdb8741 e5cab8)

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/45ddf89ce5.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F070615_v w2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=0b54fd3d015354b07e71d0a0a4 9f63bf)


Volkswagen hat seine Vorbereitungen für die Dakar 2008 mit zehntägigen Testfahrten in Tunesien fortgesetzt. Dabei sammelte das Werksteam wertvolle Erfahrungen für den Klassiker des Marathonrally-Sports. "Wir hatten zehn hervorragende Testtage. Das Wetter war mit Temperaturen zwischen 35 und 42 Grad ideal. Es war genau das, was wir gesucht haben. Wir haben unter schwierigsten Streckenbedingungen sowohl bei der Zuverlässigkeit als auch der Performance wieder einen Schritt in die richtige Richtung gemacht", erklärt Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen zufrieden.

Zum Einsatz kamen im südtunesischen Ksar Ghilane zwei Volkswagen Race Touareg 2. Mit dem ersten Fahrzeug stand bei so genannten Long-Runs die Zuverlässigkeit im Vordergrund. Gefahren wurde der von einem 285 PS starken 2,5-Liter-Fünfzylinder-TDI-Dieselmotor angetriebene Race Touareg von den vier Fahrer/Beifahrer-Duos Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/RSA), Carlos Sainz/Michel Périn (E/F), Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (RSA/D) und Carlos Sousa/Andy Schulz (P/D) sowie von der Testcrew Dieter Depping/Timo Gottschalk (D/D). "Es lief alles völlig problemlos. Es ist nichts Unvorhersehbares passiert und wir konnten daher mehr als eine Dakar-Distanz zurücklegen", erläutert Kris Nissen.

Beim zweiten Race Touareg, der von Carlos Sainz und Giniel de Villiers gefahren wurde, standen Weiterentwicklungen am Fahrwerk im Vordergrund. "Wir haben unter anderem in Sachen Dämpfer, Räder und Differenziale spürbare Fortschritte erzielt", so Kris Nissen. "Da die Ergebnisse so erfreulich waren, haben wir die neuen Teile am Ende der Tests auch bei den Long-Runs einsetzen können."

Die Strecken in Tunesien ähnelten den schwierigen Bedingungen der Dakar. Lange Kamelgras-Abschnitte, tückische Sanddünen und Pisten mit hartem, trockenem Belag entsprachen vor allem den anspruchsvollen Prüfungen in Mauretanien. "Ich bin froh, dass alles so gut funktioniert hat und auch das gesamte Team hervorragend gearbeitet hat. Das ist besonders erfreulich, weil wir parallel zu diesen Testfahrten mit dem Sieg von Carlos Sainz und Michel Périn beim Weltcup-Auftakt bei der Transibérico in Portugal, dem viel beachteten Erfolg bei der Baja 500 in Nordamerika sowie dem achten Gesamtrang und Klassensieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ein anstrengendes Mammutprogramm bewältigt haben", zieht Kris Nissen eine durchweg positive Bilanz für die vergangenen 14 Tage.


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/erfolgreicher_tunesien_test_fu er_volkswagen_race_touareg.715 2.0.html#7661)

Fruss Ruedi

Touareg V
27.06.2007, 10:04
Dakar 2008: Teilnehmerfeld ist offiziell ausgebucht

Mit dem 25. Juni ist die "Euromilhoes Lisboa-Dakar 2008" offiziell ausgebucht. Das meldete der Veranstalter ASO am Montag Abend. "Wir haben 220 Bewerbungen für Pkw, 100 für Trucks und 350 für die Motorrad-/Quad-Kategorie bekommen" berichtet Pressesprecherin Emilie Poucan gegenüber marathonrally.com.

Während die "grossen Starter" von den Werksteams ihre Plätze sicher haben, beginnt "das grosse Zittern" bei den kleinen Teams jetzt erst recht. Entgegen den Vorjahren hat die ASO ein Bewerbungssystem für Teilnehmer eingeführt, das zum einem die alte Taktik "wer zuerst meldet, kommt zuerst" umgehen soll, zum anderen aber die "wirtschaftliche Besetzung" von Startplätzen verhindert. Zuletzt war es immer wieder vorgekommen, das grosse Rally-Logistiker mehrere Plätze belegten, um diese dann später teuer an kleine Teams weiter zu verkaufen.

Seit 2006 müssen sich Teilnehmer bewerben, einen Rally-Lebenslauf und ihre Gründe für eine Dakar-Teilnahme darlegen, Presseberichte oder -Empfehlungen vorzeigen. "Das neue System ist nicht nur fair, sondern macht die Dakar auch attraktiver" berichtet Rallychef Etienne Lavigne. "So können wir einen guten Mix unter den Teilnehmern (Rookies/Amateure/Profis) gestalteten, die Nationalitäten besser mischen und die allgemeine Qualität erhöhen" so der Franzose.

Weiter auf einen Startplatz hoffen heisst es auch bei den deutschsprachigen Teilnehmern. Eine davon ist die Motorrad-Lady Christina Meier aus Hamburg, die sich 2008 ihren grossen Traum erfüllen will. Profi ist die Deutsche auf jeden Fall, jüngst startete sie auf der Tuareg-Rally in Marokko und den Red Bull Romaniacs in Rumänien, am Wochenende startet sie auf der Dresden-Breslau.

"Für die Profis, die ich bei den Red Bull Romaniacs traf, keine spannende Geschichte, sie wissen alle längst, dass sie dabei sind. Aber für mich ist es super aufregend. Denn auch die Medien- und Sponsorensache geht erst richtig los, wenn ich sagen kann: Ich habe einen Startplatz" berichtet Meier in ihrem Weblog dirtgirls.de (http://dirtgirls.de/) . "Drückt also noch eine Weile die Daumen!"


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_teilnehmerfeld_ist_ offiziell_ausgebucht.7223.0.ht ml#7701)

Gruss Ruedi

Touareg V
12.07.2007, 14:03
Dakar 2008: Volkswagen mit deutschem Duo Depping/Gottschalkhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/636b3930cc.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F070712_v olkswagen1_01.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=c644f5807b8ecf8626816b75eb 9e5b2f)

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/8b4cf69d2a.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F070712_v olkswagen2_01.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=d7a039ee026120f8cf286dfd60 6a224f)

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/c76cae3c99.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F070712_v olkswagen3_01.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=5d84943ee7f754824a007bf50b f30417)


Volkswagen hat sein Aufgebot für die Dakar 2008 komplettiert: Der dreimalige Deutsche Rally-Meister Dieter Depping (Wedemark) und Beifahrer Timo Gottschalk (Berlin) pilotieren bei dem Wüsten-Klassiker Anfang Januar den vierten Race Touareg des Volkswagen Werksteams. Die beiden Deutschen werden damit Teamkollegen von Carlos Sainz/Michel Périn (E/F), Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (RSA/D) sowie Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/RSA). Mit einem Race Touareg des Kundenteams Lagos starten zudem Carlos Sousa (P) und Copilot Andy Schulz (München).

"Dieter Depping und Timo Gottschalk passen perfekt ins Team. In den vergangenen Monaten hat Dieter sehr viele Testkilometer mit dem Race Touareg zurückgelegt, seine Zusammenarbeit mit Timo klappt richtig gut. Schon im Race-Truck haben die beiden bei der Dakar 2007 gut harmoniert", erklärt Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. "Mit diesem deutschen Duo ist das Volkswagen Aufgebot frühzeitig komplett. Ich denke, wir sind mit unseren starken Fahrer/Beifahrer-Teams für die nächste Dakar gut aufgestellt."

Für Dieter Depping ist die "Dakar" 2008 der dritte Start bei dem Marathon-Klassiker, nachdem der 40-jährige Norddeutsche schon 2003 für Volkswagen teilnahm. "Mit dem Volkswagen Race Touareg fühle ich mich bereits vertraut, denn ich war als Testfahrer in diesem Jahr bei allen Tests im Einsatz und konnte so bereits viele wertvolle Kilometer abspulen", so Depping. "Meine Priorität bei der Dakar ist anzukommen, ein möglichst gutes Resultat zu erringen und das Volkswagen Team optimal zu unterstützen."

Mit Copilot Timo Gottschalk arbeitete Depping erstmals 1998 zusammen. Zuletzt bestritten sie zusammen die Dakar 2007 im Race-Truck für Volkswagen. "Dieter und ich kennen uns seit vielen Jahren und sind schon ein eingespieltes Team", erläutert der 32-jährige Berliner, der 2005 und 2006 als Beifahrer des Österreichers Andreas Aigner in der Rally-Weltmeisterschaft aktiv war. "Ich freue mich auf die neue Herausforderung. Für mich geht es vor allem darum, die Navigation an Hand des Roadbooks zu perfektionieren."

Mit intensiven Testfahrten, wie zuletzt in Tunesien, und ausgewählten Rally-Einsätzen bereitet sich Volkswagen mit dem von einem 290 PS starken 2,5-Liter-Fünfzylinder-TDI-Dieselmotor angetriebenen Race Touareg 2 auf die Dakar 2008 vor. Nachdem die Mannschaft bereits mit Carlos Sainz/Michel Périn und Carlos Sousa/Andreas Schulz beim Saisonauftakt zum FIA Marathonrally Weltcup bei der Rally Transibérico den ersten und dritten Rang belegt hatte, ist als nächstes der Start bei der Orpi Maroc Ende September vorgesehen. Als Warm-up auf die Dakar steht Ende Oktober die UAE Desert Challenge in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf dem Programm.


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_volkswagen_mit_deut schem_duo_depping_gottschalk.7 283.0.html#7943)

Gruss Ruedi

Touareg V
25.07.2007, 15:21
Dakar 2008: José-Luis Monterde fährt zweiten Schlesser Fordhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gif
http://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/109b0cb5d1.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F070725_m onterde.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=ead9cf92664712a1577d7f69aa 5e303d)

Der französische "Patron" Jean-Louis Schlesser bekommt auf der Dakar 2008 einen neuen Team-Partner: Der Spanier José-Luis Monterde, in den vergangenen Jahren mit einem gemieteten X-Raid BMW X5CC und in diesem Jahr bisher glücklos mit einem Nissan Navara des belgischen Overdrive-Teams unterwegs, rüstet zur Dakar 2008 auf. Gemeinsam mit seinem belgischen Beifahrer Jean Marie Lurquin startet der Spanier in einem gemieteten Schlesser Ford-Buggy - das gab der Spanier anlässlich der Baja Spain bekannt.


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_jos_luis_monterde_f aehrt_zweiten_schlesser_ford.7 383.0.html#8045)

Gruss Ruedi

Touareg V
25.07.2007, 19:04
Dakar 2008: Raphael Sperrer startet 2008 erneut gen Dakarhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif


http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/cb1eead1da.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F070725_s perrer.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=0fe4329fa5adbef1ab18643523 6b26d5)

Nach 2006 und 2007 wird es für den sechsfachen österreichischen Rally-Staatsmeister Raphael Sperrer auch 2008 ein "Abenteuer Dakar" geben, soviel steht jetzt bereits fest: "Ich habe lange und hart dafür gearbeitet, um so mehr freue ich mich, dass ich meine Teilnahme schon zu einem so frühen Zeitpunkt fixieren konnte", erzählt Sperrer, der sich deshalb aber noch lange nicht entspannt zurücklehnen kann: "Bis jetzt steht nur fest, dass ich erneut einen Buggy fahren werde und dass dieser von einem holländisches Team betreut wird. Ach ja, und mein Beifahrer wird ebenfalls ein Holländer sein!"

Der angesprochene Mann für den "heissen Sitz" ist ein sehr erfahrener Rally-Co-Pilot: Harmen Scholtalbers fährt seit 1995 nationale und internationale Rally-Einsätze mit verschiedenen Piloten, seit drei Jahren ist er auch im Marathonrally-Sport aktiv, heuer bestritt er zum ersten Mal die Dakar. Raphael Sperrer dazu: "Ich glaube, dass ich mir mit einem Co-Piloten, der aus der Rally-Szene kommt, viel leichter tun werde. Der hat das gleiche Arbeitsschema wie ich. Das ist bei den Geschwindigkeiten, die bei der Dakar gefahren werden, unheimlich wichtig."

Oberstes Ziel ist nächstes Jahr natürlich die Zielankunft - denn das Sperrer im Raid-Auto schnell ist, konnte er ja schon ausreichend wie eindrücklich beweisen. Wenn das nötige Quentchen Glück hinzukommt, dann müsste Dakar zu erreichen sein: "Aller guten Dinge sind drei, sagt man", schmunzelt Sperrer in Anspielung auf sein drittes Antreten bei der über 8.000 Kilometer langen Tortour, die wieder von Lissabon in Portugal nach Dakar im Senegal führt. Bis zum Start am 5. Januar 2008 steht Raphael Sperrer allerdings noch viel Arbeit bevor: "Jetzt müssen wir alle Sponsorfragen klären, auch in Sachen Buggy ist noch vieles offen. Ich denke aber, dass wir sehr bald alle Details fixieren können."



Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_raphael_sperrer_sta rtet_2008_erneut_gen_dakar.738 6.0.html#8048)

Gruss Ruedi

Touareg V
08.08.2007, 14:32
Dakar 2008: Subaru unterstützt werksseitig neues Forester-Teamhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/80a7760595.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F070802_s ubaru.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=033c313926811c71d0e670e8a3 4d294d)
2008 wird ein weiterer Autohersteller die legendäre Dakar bereichern: Morgan Picard und Denis Schurger aus Frankreich werden die "Mutter aller Marathonrallys" mit einem speziell aufgebauten Subaru Forester bestreiten. In den frühen Jahren waren Fahrzeuge des japanischen Allradspezialisten keine Seltenheit auf der Dakar, erst mit der Professionalisierung der Rally verschwanden die Autos der Marke aus dem Starterfeld.

Das wollen der ehemalige Motorrad- und heutige Dakar-Spezialist Picard und Denis Schurger nun ändern und bauen - offiziell privat, aber mit voller Werksunterstützung von Subaru Frankreich - einen "Subaru Forester Rally-Raid" als Musterfahrzeug in der seriennahen T2-Kategorie auf. 95% des Fahrzeuges sollen dabei vom Serienfahrzeug übernommen werden. Je nach Erfolg will man das Projekt "Subaru Forester Rally Raid" nach der Dakar 2008 weiter ausbauen.


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_subaru_unterstuetzt _werksseitig_neues_forester_te am.7458.0.html#8120)

Gruss Ruedi

smokeybaer
08.08.2007, 17:44
Hallo liebe offroad-freunde;

Aha Subaru mischt auch mit :D Sie werden wohl uns Peterle also datt reuberle hierzu zu Rate ziehen;) Der weiss ja mit dem Forester umzugehen:juchu::SM065:

Touareg V
22.08.2007, 12:06
Von 0 auf 8000 Kilometer - Das Team Destination Dakar - ein neuer Stern am Himmel der Rallye Dakar




Sie sind fasziniert, vom Motorsport, der Herausforderung, der Strecke - und der Unberechenbarkeit: "Das ist es, was die Rallye Dakar für unser Team ausmacht, hier bleiben auch mal die Topteams auf der Strecke und die eher Namenlosen gewinnen", sagt Stefan Schneider, mit seinem Bruder zusammen Initiator des Teams Destination Dakar.

Gemeinsam wollen Sie es schaffen, in zwei Jahren, an der Rallye Dakar teilzunehmen, mitzumachen und auch mitzuleiden, wenn es im Tross 8000 Kilometer durch die afrikanische Wüste nach Dakar geht. Jedes Jahr Starten etwa 800 Teilnehmer in verschiedenen Klassen, wenn es darum geht, die Tortur auf sich zu nehmen. Circa 80% aller Starter sind Privatfahrer ohne Werksunterstützung und Support.

Schon als kleine Jungs haben die Brüder Thomas und Stefan Schneider jede Rallye im Fernsehen angeschaut und mitverfolgt. Sie haben davon geträumt einmal selber Teil dieses Abenteuers zu werden.
Nun ist die Zeit Reif, die Euphorie der Fussball Weltmeisterschaft war 2006 der Auslöser, der die Brüder entschlossen hat, ihre Pläne in die Tat umzusetzten. Seit Januar 2007 ist es offiziell und das Projekt hat neben einem Teamnamen auch weiteren Zuwachs bekommen.

Stephanie Pohlmann, Flugbegleiterin, bereichert seit einier Zeit das Team mit ihrer Kreativität und kümmert sich als Medienkoordinatorin um viele organisatorische Aufgaben. Was dem Team zunächst einmal fehlt, sind die nötigen Sponsoren, um das Vorhaben zu realisieren. Neben dem Startgeld und verschiedenen Gebühren, muss auch ein Rennfahrzeug finanziert werden. Destination Dakar bietet daher Sponsorships ab 50,00 € an und schneidet möglichen Sponsoren individuelle Sponsoringpakete zu.

Als Gegenleistung erwartet die Sponsoren unter anderem eine Werbefläche auf dem Rennfahrzeug, der Teamkleidung sowie dem Internetauftritt und in allen schriftlichen Korrespondenzen. Aber auch darüber hinaus ist das Team sehr kreativ und bietet ab einer bestimmten Summe auch Foto- und Videomaterial, sowie Reisen zum Schauplatz der Dakar auf den afrikanischen Kontinent.

Neben den 16 Tagesetappen hat das Team noch eine Reihe weiterer Meilensteine im Plan. So sollen noch 2007 die nötigen Gelder zusammengetragen werden um den Plan Realität werden zu lassen. Aber auch Offroadtrainings und Lizenzlehrgänge müssen besucht werden und das Rennfahrzeug wird 2008 neu aufgebaut. Die Truppe will auf jedem Fall mit einem SUV eines Deutschen Herstellers an den Start treten, denn sie sind davon überzeugt, dass unsere Produkte wie Volkswagen Touareg und ein Porsche Cayenne in der Fahrzeugkategorie T2 der Dakar durchaus beweisen können, mit den dort etablierten asiatischen Marken mitzuhalten.

Parallel halten sich Thomas und Stefan Schneider aber auch auf der sportlichen Seite fit, indem sie gemeinsam viel Moutainbiken gehen und an dem ein oder anderen Bikemarathon teilnehmen. Gerne läd Sie das Team Destination Dakar auf ihre Homepage ein, auf der Sie noch weitere Informationen über das Projekt, das Team, das Rennfahrzeug und die Rallye erfahren.
www.destination-dakar.com (http://www.destination-dakar.com/)


Quelle (http://openpr.de/news/152097/Von-0-auf-8000-Kilometer-Das-Team-Destination-Dakar-ein-neuer-Stern-am-Himmel-der-Rallye-Dakar.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
14.10.2007, 10:59
Dakar 2008: Jutta Kleinschmidt noch ohne offizielle Plänehttp://www.marathonrally.com/spacer.gif

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/159801b99f.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071013_k leinschmidt.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=12a1d66f30131c93e446dd5c67 e20a1d)

Das Neu-Engagement von Bruno Saby enttäuscht die Fans von Jutta Kleinschmidt, hatten sie doch bis zuletzt gehofft, das die Deutsche eventuell wieder bei X-Raid starten wird. "Ich möchte gerne meine Karriere mit einem wettbewerbsfähigen Rennauto fortsetzen" meint Kleinschmidt, "sollte das im kommenden Jahr nicht möglich sein, müsste ich bei Dakar 2008 pausieren."

Eine Dakar ohne Jutta Kleinschmidt? Für deutsche Fans kaum denkbar, war es doch die Deutsch-Monegassin, die die legendäre Wüstenrally in Deutschland erst populär gemacht hat und für ihren Sieg 2001 sogar als "Sportlerin des Jahres" ausgezeichnet wurde. Das ihr Dakar-Sieg 2001 keine Nullnummer war (wie ihr Kritiker gerne vorwerfen) bewies sie eindrucksvoll 2002 und 2005 mit Platz 2 für Mitsubishi und Platz 3 für Volkswagen.

Nach Mitsubishi, Volkswagen und X-Raid hofften viele Fans auf eine Überraschung. Kleinschmidt wieder auf zwei Rädern, im Truck oder als Kollegin von US-Guru Robby Gordon? " Es haben sich in den letzten Wochen zahlreiche Gerüchte ergeben, die ich gerne ein wenig aufkläre. Meine Zukunftspläne sehen auf keinen Fall eine Teilnahme bei der nächsten Dakar mit dem Motorrad oder mit einem LKW vor. Auch ein Start im Team von Robby Gordon ist nicht vorgesehen" so Jutta Kleinschmidt.

"Da ich auch zukünftig Marathonrallys erfolgreich bestreiten möchte, arbeiten wir weiter an einer entsprechenden Zukunftsplanung. Sobald es konkrete Entscheidungen gibt, werde ich Sie informieren." Wer weiss, vielleicht schafft es Kleinschmidt "Back to the Roots" - hinter das Steuer eines Mitsubishi. Das wäre nicht nur ein sportlicher Knüller, sondern eine klare Kampfansage vor allem in Richtung Wolfsburg...

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_jutta_kleinschmidt_ noch_ohne_offizielle_plaene.81 26.0.html#8818)

Gruss Ruedi

Touareg V
02.11.2007, 10:41
Dakar 2008: Robby Gordon und Ronn Bailey starten Kooperation

http://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/208040499b.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071102_g ordon1.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=1d29e1dc5cc5cfd00f1a339015 369c62)

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/01f0fa8fda.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071102_g ordon2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=07be4cea69199b01761016deca c6a694)

Stellen Sie sich vor, Jutta Kleinschmidt und "Aldi-Süd" Besitzer Karl Albrecht (mit 20 Milliarden US-Dollar geschätztem Vermögen der laut "Forbes" reichste Deutsche) würden zusammen auf der Dakar ein Team bilden. Ein Motorsport-Fex und einer mit ganz viel Geld. US-Tausendsassa Robby Gordon ist solch ein Coup jetzt gelungen. Am Donnerstag gab er eine Kooperation mit dem US-Milliardär Ronn Bailey bekannt, einem der reichsten US-Amerikaner.

Im Unterschied zu Karl Albrecht ist Ronn Bailey allerdings keine Dakar-Unbekannter. Der US-Milliardär startete erstmals auf der Dakar 2005, versuchte es zuerst mit einem Eigenbau, stieg dann auf einen speziellen SMG-Gache Buggy um und wollte es 2008 wieder mit einem Eigenbau versuchen. Trotz eines Riesenbudgets blieb Bailey bis dato aber wenig erfolgreich.

Nun wollen die beiden US-Amerikaner zusammenarbeiten - beide wollen mit bereits von Robby Gordon erfolgreich eingegesetzten und nochmals verbesserten Rally-Hummern starten. Robby Gordon gilt als einer des besten und flexibelsten Motorsportler der USA, Bailey bringt ein paar Devisen mit in das Team - und beide gelten zudem als schillernde Figuren im US-TV. Gordon wegen seiner erfolgreichen "Waghalsigkeit", Bailey wegen seines wirtschaftlichen Erfolges und seiner, nennen wir es mal "besonderen Persönlichkeit". Doch bevor falsche Gedanken aufkommen: Gordon hat sich offiziell Bailey als Partner ausgesucht, nicht umgekehrt.

Ganz bescheiden sind demnach auch die Ziele der Kooperation, die gleich für drei Jahre geschlossen wurde. Laut Robby Gordon will man als "Team Dakar USA" nicht nur die Rally gewinnen, sondern "Amerikanische Technik und Innovation" und "den internationalen Willen, etwas zu schaffen" unter Beweis stellen. Wer Gordon kennt, weiss, wie er das meint. Auf der einen Seite ernst (für die Sponsoren und US-Fans), auf der anderen Seite schmunzelnd (für den Rest der Welt).

"Ronn fährt schnell, hard und kann sich gleichermassen in extremen Gelände und unter extremen Bedingungen zurechtfinden" meint Gordon. "In diesem Jahr überschlug sich Bailey, doch statt aufzugeben, richtete man das Fahrzeug und fuhr weiter. Das beweist den nötigen Sportsgeist" so Gordon, der in diesem Jahr den 8. Platz in der Gesamtwertung belegte.

"Das ist ein besonderer Tag für mich und mein Unternehmen Vanguard Integrity Professionals" freut sich Bailey und gibt sogleich ein finanzielles Sponsoring für die nächsten drei Jahre bekannt. "Es ist eine Ehre, neben einem so erfolgreichen Motorsportler wie Robby Gordon in einem Team zu arbeiten. Wir treten gegen die besten Teams und Fahrer der Welt an, das ist eine besondere Herausforderung" so Bailey weiter. Und ebenfalls ganz in US-eigener Bescheidenheit ergänzt er: "Wir teilen uns auf. Robby wird die Rally als Gesamtsieger beenden, ich schaffe es auf´s Podium oder zumindest in die Top 20." Nun denn.

Am Budget soll es auf jeden Fall nicht mangeln - und so wollen beide in diesem Jahr "klotzen statt kleckern". Neben den beiden Race-Hummern wurde der Team-Fuhrpark um zwei T4-Trucks, drei T5-Trucks und zwei T5-Hummer aufgestockt. Bei der Reifenwahl setzt man wie in den Vorjahren auf Toyo.

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_robby_gordon_und_ro nn_bailey_starten_kooperation. 8280.0.html#8969)

Gruss Ruedi

Holger
03.11.2007, 19:31
Ich wünsche den beiden Verrückten viel Erfolg.
Vielleicht bekomme ich ja bei der nächsten Dakar wieder etwas zu sehen.

Touareg V
16.11.2007, 12:53
Dakar 2008: Rally ohne Kleinschmidt - Lohr wieder dabeihttp://www.marathonrally.com/spacer.gif


http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/9a67c6354a.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071116_j utta1.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=41561d988bb6d2b4ba74f87b04 cba635)

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/61b06c7f93.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071116_j utta2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=e957b487715f00da48bb79dae1 b4a06f)

"Nach 17 Jahren Rally Dakar werde ich erstmals im Januar 2008 nicht starten" gab die Deutsch-Monegassin und Dakar-Siegerin Jutta Kleinschmidt in dieser Woche endgültig bekannt. "Erstmals verbringe ich nach den vielen Jahren Dakar die Weihnachts- und Jahreswechselzeit stressfrei und kann die Tage mit meinen Freunden und meiner Familie geniessen. Allerdings bleibe ich der Wüste treu und werde in dieser Zeit nicht auf Sand und Dünen verzichten."

Im Januar laufen in Tunesien die Dreharbeiten für den amerikanischen Kinofilm "Nine Miles Down" von Regisseur Anthony Waller, bei der Kleinschmidt intensiv in die Dreharbeiten eingebunden ist. "Das ist nach meiner Mitarbeit in den französischen Filmen "Taxi" und "Taxi Taxi" meine dritte Kinoproduktion. Eine weitere spannende Erfahrung, auf die ich mich sehr freue, besonders weil diesmal in der Wüste gedreht wird."

Bis zuletzt hofften Fans von Jutta Kleinschmidt über einen eventuellen Neustart bei Mitsubishi, lange hielten sich auch Gerüchte über einen Start im Team des US-Amerikaners Robby Gordon, denen Kleinschmidt im Oktober widersprach. Wie es nun für die Deutsch-Monegassin in Sachen Rally-Raid weitergeht ist noch offen.

Wieder mit dabei ist zur Freude der Fans Ellen Lohr, die wie Jutta Kleinschmidt ebenfalls in Monaco lebt. Lohr startet wie im Jahr 2005 voraussichtlich mit einem zweirad-angetriebenen Buggy des Leipziger 2drive Adventure Teams. 2drive Adventure ist in diesem Jahr gleich mit einem Trio auf der Dakar vertreten: Neben "Kunde" Stephan Schott von KS Tools startet auch Teamchef Tino Schmidt nach einigen Jahren Pause erstmals wieder mit einem Mitsubishi Pajero auf einer Rally. Den Servicetruck des Teams pilotiert übrigens Eki Schönleiter, 4x4 Club Leipzig Urgestein und Mit-Veranstalter der "Marathonrally Grand Erg".


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_rally_ohne_kleinsch midt_lohr_wieder_dabei.8338.0. html#9027)

Gruss Ruedi

Touareg V
20.11.2007, 12:24
Dakar 2008: Mitsubishi will seine Dakar-Siegesserie fortsetzenhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif


http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/98d35329ee.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071120_m msp1.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=af214f797acfb0463aad19a05f 5f2a2e)

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/d4d64e09e0.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071120_m msp2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=1db047f0ce676dcdf5790bee8c b1476c)

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/1f71a1af32.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071120_m msp3.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=643cdecf6e848ad3eac986db5c 6de4e8)

Seit 2001 ist Mitsubishi auf der Dakar Rally ungeschlagen - und diese Siegesserie will sich der japanische Autobauer nicht nehmen lassen. "Im Januar wollen wir unseren 13. Sieg bei der härtesten Motorsportveranstaltung der Welt feiern" heisst es seit Dienstag bei Mitsubishi. Gleichzeitig gab das japanisch-französischen Mitsubishi Repsol Ralliart Team seine Fahrerpaarung für die Dakar 2008 bekannt.

Wie beim vorangegangenen Sieg im Januar 2007 werden die vier Mitsubishi Pajero Evolution MPR13 von den Fahrerpaarungen Luc Alphand/Gilles Picard (F/F), Hiroshi Masuoka/Pascal Maimon (J/F), Stéphane Peterhansel/Jean-Paul Cottret (F/F) sowie Nani Roma/Lucas Cruz (E/E) besetzt.

Der Pajero Evolution MPR13 wurde entsprechend neuer technischer Bestimmungen modifiziert. Der Luftmengenbegrenzer des 4-Liter-Sechszylinder-Benzinmotors weist nunmehr einen Durchmesser von 31 statt 32 Millimeter auf, das Getriebe verfügt über fünf statt zuvor sechs Gänge. Darüber hinaus überarbeiteten die Techniker im Laufe des Jahres das Fahrwerk, was der Fahrzeugbalance und der Traktion zugute kam.

Vorjahressieger Peterhansel blickt optimistisch auf die grosse Herausforderung: "Natürlich wird es nicht einfach, weil wir es erneut mit starken Gegnern zu tun bekommen werden. Aber es gibt keinen Grund, nicht zuversichtlich zu sein: Ich vertraue auf das gleiche Team, das gleiche Auto und den gleichen Beifahrer wie im letzten Jahr, als ich gewonnen habe. Wie immer bei der Dakar wird die Zuverlässigkeit des Autos eine grosse Rolle spielen. Unser Sieg zuletzt bei der UAE Desert Challenge war diesbezüglich ein sehr positives Signal."

Der 42 Jahre alte Franzose ist einer von nur zwei Fahrern, der die Dakar sowohl mit dem Auto als auch mit dem Motorrad gewonnen hat. Insgesamt siegte er als erfolgreichster Teilnehmer bei dem Afrika-Klassiker sechsmal auf zwei Rädern und dreimal in der Auto-Kategorie am Steuer eines Mitsubishi Pajero.

Der ehemalige Ski-Weltcupsieger Luc Alphand triumphierte 2006 mit Mitsubishi bei der Dakar und belegte 2005 und 2007 hinter Teamkollege Peterhansel den zweiten Platz. Alphand: "Neben einem schnellen und zuverlässigen Auto sowie einer gewissen Erfahrung ist ein Faktor ganz wichtig bei der Dakar: das Teamwork. Gerade in diesem Jahr, wo die Strecke sehr hart zu sein scheint, weiss man nie, ob man nicht der nächste ist, der auf Hilfe angewiesen ist. Ich denke, die Entscheidung wird bei den Marathon-Etappen ohne Zwischenservice oder in den Dünen Mauretaniens fallen. Wichtig ist aber, schon ab Marokko vorn mitzumischen, um bereit zu sein, wenn sich die Möglichkeit ergibt, an die Spitze zu fahren."

Hiroshi Masuoka bestreitet 2008 seine 21. Dakar Rally, 2002 und 2003 gewann er dort. "Ich denke, die Zeit ist reif für einen dritten Sieg", so der 47 Jahre alte Japaner. "Aber ungeachtet der einzigartigen Erfolgsbilanz von Mitsubishi bei der Dakar erwartet uns jedes Jahr eine neue Herausforderung, insbesondere mit so starken Gegnern wie Volkswagen und X-raid-BMW. 2008 soll es besonders viele Dünenpassagen geben. Aber gerade in diesem Terrain hat der Pajero Evolution bisher glänzen können. Das hat sich auch bei unseren Tests in Marokko und bei den Rallyes in Südamerika sowie Dubai gezeigt, die wir beide gewonnen haben."

Mit 35 Jahren ist Nani Roma der jüngste Pilot des Mitsubishi Fahrer-Quartetts. Für den ehemaligen Motorrad-Sieger ist es die vierte Rallye Dakar im Auto-Cockpit. Sein bisher grösster Erfolg in dieser Kategorie war der dritte Platz im Mitsubishi Pajero Evolution im Jahr 2006. "Mir fehlt es immer noch an Erfahrung in den Dünen und auf dem tückischen Kamelgras. Aber ich mache jedes Jahr Fortschritte und denke, ich kann das Tempo an der Spitze mitgehen. Wenn sich dann die Möglichkeit ergibt zu gewinnen, werde ich sie ergreifen."


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_mitsubishi_will_sei ne_dakar_siegesserie_fortsetze n.8342.0.html#9031)

Gruss Ruedi

Touareg V
20.11.2007, 12:27
Dakar 2008: Volkswagen bereits seit 29 Jahren mit dabeihttp://www.marathonrally.com/spacer.gif


http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/b0d90cc761.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071120_v wdakar1.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=f72529ae87b6b5da8033fd5689 330a47)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/e7d6bcf931.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071120_v wdakar2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=946ad9802fa8bfb8cf5db18309 21f835)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/441327ee9b.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071120_v wdakar3.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=e3567522fcba145d49951f856b 571cb7)

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/abf1b8de14.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071120_v wdakar4.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=e53ddeb8f03487ecfc9b3ffded 7bfdf3)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/87542cdbe9.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071120_v wdakar5.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=c4b523a07824c11ec9bcac39f7 578fba)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/49634c55c3.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071120_v wdakar6.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=892a26640dae4bdc3e6985e6d8 e96bec)

Am 21. November blickt die Rallyraid-Welt gespannt nach Paris - dann nämlich gibt der Dakar-Veranstalter ASO detaillierte Infos über die 30. Ausgabe der Rally im Januar sowie die Rallystrecke bekannt. Wie nur ganz wenige andere Motorsport-Veranstaltungen umgibt die "Dakar" bis heute ein Mythos. Keine andere Rally ist länger, härter, anstrengender, unerbittlicher. Jahr für Jahr treten Profis wie Privatiers zu diesem einzigartigen Wettkampf quer durch Afrika an. Ihr Ziel ist nicht der Sieg allein: Schon wer den Marathon übersteht und in Dakar ankommt, darf sich als Gewinner fühlen.

Alles begann mit dem Franzosen Thierry Sabine, der 1977 mit einem Motorrad an der "Rally Abidjan-Nizza" teilnahm und sich dabei fast hoffnungslos in der libyschen Wüste verirrte. Es dauerte mehrere Tage bis der völlig auf sich allein gestellte Sabine wieder auf Zivilisation traf. Diese Erfahrung brachte den Franzosen auf die Idee, seine eigene Wüstenrally zu gründen - er wollte es besser machen.

Nach einer kurzen Planungsphase war es dann am 26. Dezember 1978 soweit: 170 Teilnehmer starteten vom Place du Trocadéro mitten in Paris auf ein 10.000 Kilometer lange Marathonrally durch offenes Gelände. Bereits ein Jahr später stellte sich Volkswagen als erster Automobilhersteller dieser beispiellosen Herausforderung mit einem werksseitigen Aufgebot. Das Zeltstoffdach des Geländewagens Iltis und die Freizeitbekleidung der vielen privaten Teilnehmer in ihren überwiegend seriennahen Fahrzeugen von damals spiegeln bis heute den Charakter dieses Abenteuers treffend wider. Dabei waren die Wüstenetappen durch Algerien, den Niger, Mali, das damalige Obervolta und den Senegal im Zeitalter vor GPS-Navigation und Mobiltelefonen alles andere als eine Spazierfahrt.

Der Iltis stand für ein Erfolg versprechendes Konzept: Ein robuster seriennaher Geländewagen, ergänzt um Sicherheits- und Navigationsausstattung, einen grösseren Tank, Sandreifen und ein paar PS mehr, galt als siegfähig. Dies bewiesen der routinierte Rennfahrer Freddy Kottulinsky und der Audi-Mechaniker Gerhard Löffelmann auf dem Beifahrersitz und fuhren mit dem 110 PS starken Geländewagen den Gesamtsieg heraus.

Ihre Teamkollegen Patrick Zaniroli/Philippe Colesse komplettierten den Doppelsieg, die beiden weiteren eingesetzten Iltis kamen ebenfalls unter den zehn Ersten ins Ziel. In den Jahren danach setzten sich verschiedene Werke mit immer eigenständigeren Prototypen-Konstruktionen durch. Parallel traten Privatiers weiterhin mit seriennahen Geländewagen an - oder mit Buggys, die häufig auf Volkswagen Komponenten aufbauten.

Das Werksteam von Volkswagen entschied sich seinerseits für eine Buggy-Konstruktion, als es 2003 zur Dakar Rally zurückkehrte - mit Erfolg. Der Versuchsträger wurde bereits von einem innovativen Vierzylinder-TDI-Motor angetrieben und fuhr auf Anhieb den Doppelsieg in der Klasse für Zweiradantrieb sowie die Gesamtränge sechs und acht ein.

Mit ihren offenen technischen Konzepten und ihren drei Säulen - Automobil-, Lkw- und Motorradwertung - ist die Dakar ihren Ursprüngen bis heute treu geblieben. Gleichzeitig hat sich der sportliche Wettbewerb deutlich verschärft. Nach dem seriennahen Iltis 1980 und dem Buggy 2003 hat sich Volkswagen ab 2004 mit dem Race Touareg für einen reinrassigen Prototypen mit Allrad-Antrieb entschieden. 20 Etappensiege und 17 Führungstage weist die Bilanz bislang aus. Mehr noch: 2005 stand mit dem Race Touareg auf Platz drei erstmals ein Auto mit Dieselantrieb bei der härtesten Marathonrally der Welt auf dem Podium, im vergangenen Jahr wurde dieser Rekord mit Platz zwei verbessert. 2008 könnte der Race Touareg das erste Rennauto mit Diesel-Antrieb werden, das die Dakar gewinnt.

Mit 5.000 bis 6.000 Wertungsprüfungs-Kilometern bestehen die Dakar-Teilnehmer eine Distanzprüfung, die sich in der Formel 1 über ein ganzes Jahr verteilt - allerdings in der rauen Rally-Wirklichkeit in Afrika. Rund 13.600 Männer und Frauen haben seit 1979 an dem Abenteuer teilgenommen, das in den vergangenen 29 Ausgaben durch 21 afrikanische Länder geführt hat. Fahrer aus 43 Nationen waren 2007 am Start.

Das Medien-Interesse ist enorm: Start und Ziel verfolgten in diesem Jahr über 550 Journalisten von 300 Medien. Ein halbstündiges TV-Highlight wird vom Veranstalter ASO jeden Abend direkt im Biwak produziert und per Satelliten-Übertragung bereit gestellt, das von 75 Sendern weltweit ausgestrahlt wird. In 185 Ländern der Erde ergibt sich eine Summe von 580 Stunden an Fernsehbeiträgen. Alleine in Europa werden mehr als 150 Millionen Zuschauer erreicht - eine eindrucksvolle Entwicklung, berichteten beim Debüt 1979 gerade einmal 20 Journalisten über die Veranstaltung.

Wie keine zweite Veranstaltung zieht die Rally Dakar jedes Jahr im Januar Hunderte von Teilnehmern und Millionen von Zuschauern vor Ort und an den Fernsehschirmen in ihren Bann - der Mythos "Dakar", an dem Volkswagen im Januar einmal mehr mit Ehrgeiz und Begeisterung teilnimmt, ist auch nach 30 Jahren quicklebendig.


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_volkswagen_bereits_ seit_29_jahren_mit_dabei.8343. 0.html#9032)

Gruss Ruedi

Touareg V
20.11.2007, 12:29
Dakar 2008: MAN will erneut den Dakar-Titel verteidigenhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif

Der Jubel war gross: Nach drei Jahren Dakar-Engagement erreichte MAN 2007 unter dem Motto "MAN with a Mission" in einem spannenden Duell gegen die russischen Kamaz den Gesamtsieg auf der Dakar - nach den bisherigen Dauerduellen zwischen Kamaz und den holländischen Ginaf/DAF-Trucks der Teams De Rooy und Hans Bekx waren die Karten in der Rally-Truckszene neu gemischt.

"Wenn man auf dem Treppchen ganz oben steht stellt sich die Frage, ob man Titel verteidigen möchte oder am Höhepunkt besser aufhört" hiess es noch vor ein paar Wochen seitens MAN. Die Frage blieb nicht lange unbeantwortet: Zwar nicht als reines Werksteam, dafür aber mit voller Werksunterstützung (und unter den Fahnen von MAN Holland) geht es auch 2008 wieder gen Dakar - und das gleich mit einem grossen Hofstaat.

Das neue Reglement erlaubt keine reinen Prototypen mehr, sondern vom Serientruck abgeleitete "Variant Kit"-Fahrzeuge. Um eine klarere Unterscheidung zwischen "Race-" und "Service-Racetruck" zu schaffen, werden die Trucks ab 2008 zudem in die Gruppen "Super-Trucks" (Variant Kits) und "Standard-Trucks" (Serien Lkw) eingeteilt.

MAN hat dadurch eine gute Ausgangsbasis: Der 2007 erstmals als T4-Servicetruck von Franz Echter eingesetzte serienmässige TGA 18.480 4x4 mit dem neuen D26 Common Rail Motor und ZF 16-Gang-Schaltgetriebe fuhr auf den 10. Gesamtplatz - auf Basis dieser Baureihe entstanden für die Dakar 2008 innerhalb des FIA-Reglements zwei neue Fahrzeuge.

Die beiden neu aufgebauten MAN der Kategorie "Supertrucks" werden pilotiert von dem Holländer Hans Stacey und dem Franzosen Phillippe Jaquot und bilden die Speerspitze der MAN-Flotte. Als schneller Service starten in der Kategorie "Standard-Trucks" erneut der Deutsche Franz Echter und der Holländer Geert Verhoeven. Zwei Servicetrucks (6x6 und 4x4), ein Transport-Truck (6x6) und ein VW Touareg begleiten die Renn-Lkw ausserhalb der Rallystrecke.

Auch im Management hat sich einiges geändert. Kein geringerer als der ehemalige MAN Nutzfahrzeuge Vertriebsvorstand Fred van Putten übernimmt die Teamleitung. Es ist zwar seine erste Aufgabe bei der Dakar, aber Van Putten bringt viel Erfahrung im Motorsport mit - als Kommentator der Formel 1 in den Niederlanden, als Sprecher des nationalen niederländischen Motorsportverbandes, als aktiver Rennfahrer im GT-Zirkus sowie als Berater bei Spyker. Mehr Infos über das Team gibt es laufend auf der neuen Webseite www.manwithamission2.com (http://www.manwithamission2.com/) .

Wie in den Vorjahren stellt MAN das grösste Truck-Starterfeld auf der Dakar. Neben MAN Holland bringt auch MAN Portugal mit der zierlichen aber schnellen Elisabete Jacinto einen werksseitig unterstützten Racetruck ins Rennen, unzählige Privatiers setzen auf die deutsche Marke. Auch bei den Werksteams in der Pkw- und Motorradkategorie werden überwiegend MAN eingesetzt - gleich 35 neue Trucks sollen für die Dakar 2008 geordert worden sein.


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_man_will_erneut_den _dakar_titel_verteidigen.8345. 0.html#9034)

Gruss Ruedi

Touareg V
21.11.2007, 11:57
Die Srecke Dakar 2008


05/01/08LisbonnePortimão104 km120 km262 km486 km
06/01/08PortimãoMálaga15 km60 km460 km535 km
07/01/08NadorEr Rachidia182 km372 km163 km717 km
08/01/08Er RachidiaOuarzazate29 km356 km199 km584 km
09/01/08OuarzazateGuelmim188 km498 km148 km834 km
10/01/08GuelmimSmara66 km454 km105 km625 km
11/01/08SmaraAtâr198 km619 km12 km829 km
12/01/08AtârNouakchott44 km450 km37 km531 km
13/01/08Journée de repos
14/01/08NouakchottNouhadibou37 km525 km86 km648 km
15/01/08NouhadibouAtâr111 km552 km22 km685 km
16/01/08AtârTidjikja35 km524 km133 km692 km
17/01/08TidjikjaKiffa131 km398 km2 km531 km
18/01/08KiffaKiffa25 km484 km6 km515 km
19/01/08KiffaSaint-Louis326 km301 km130 km757 km
20/01/08Saint-LouisDakar239 km23 km42 km304 km
TOTAL1 730 km5 736 km1 807 km9 273 km


Quelle (http://www.dakar.com/2008/DAK/presentation/fr/r3_5-le-parcours.html)

Bild (http://www.dakar.com/2008/DAK/presentation/docs/parcours_novembre.pdf)

Gruss Ruedi

Touareg V
21.11.2007, 12:32
Noch ein Video (http://www.youtube.com/watch?v=v_dM5XbxGQU&eurl=http://www.dakar.com/2008/DAK/presentation/fr/video_popup_parcours.html) von der Strecke. :wub:

Gruss Ruedi

sgm
21.11.2007, 13:21
Einschätzung von Dirk von Zitzewitz zur 2008er Strecke:
http://www.youtube.com/watch?v=2OopOgeJ_to

Ich freu mich schon, wenns im Januar wieder losgeht :juchu:

Holger
21.11.2007, 15:57
Vielleicht kommen wir ja dieses Mal bis zur Strecke durch, um zuzusehen. 2007 war der Andrang so groß, dass wir stundenlang im Stau stecken blieben.

Außerdem will ich die Strecke vom 2 Tag für unser Algarvetreffen erkunden.

Touareg V
21.11.2007, 18:23
Hier noch übersichtlicher

Dakar 2008: Die Würfel sind gefallen - die Dakar Route 2008http://www.marathonrally.com/spacer.gif

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/8a84f17169.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071121_d akar_route_2007_01.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=28363619b2dd0f536b8d1b191d 0b085b)

Am 21. November präsentierte der Dakar-Veranstalter ASO die mit Spannung erwartete Route für die Jubiläums-Ausgabe der Rally 2008. Auch wenn es sich um die 30. Ausgabe der legendären Wüstenrally handelt, an die einstigen Kilometerzahlen von über 10.000 Kilometern kommt auch die Strecke 2008 nicht heran.

9.273 Kilometer insgesamt und 5.736 Kilometer in Wertung bietet die Rally im kommenden Jahr - somit wurden die Verbindungsetappen verkleinert und die Wertungsetappen verlängert. Interessant sind einige "historische" Strecken, die teils ab 1983 nicht mehr gefahren wurden. Dazu gibt es viele komplett oder teilweise neu ausgebaute Etappen.

Besonders aussergewöhnlich ist der in diesem Jahr bevorzugte Streckenverlauf in Mauretanien - der auf sehr viel Sand schliessen lässt. Nach dem Start im portugiesischen Lissabon warten 2 Etappen in Europa und 4 Etappen in Marocco auf die Teilnehmer. Die West-Sahara wird ebenfalls angesteuert, in Smara pausiert die Rally in einem Camp. Durchfahren wir die West-Sahara allerdings nur in Überführungen.

Der Rest der Rally (3853 Wertungskilometer) spielt sich quasi nur noch in Mauretanien ab, auch alle vier Prüfungen, die mehr als 500 WP-Kilometer aufweisen, fallen in diesen Streckenabschnitt. Damit nicht genug: Auch die beiden Marathon-Etappen vom 11. auf den 12. und vom 16. auf den 17. Januar, auf denen kein regulärer Service erlaubt ist, werden in mauretanischem Gebiet ausgetragen.

Nur noch als Überführung wird der Senegal durchquert, bevor es traditionell zur letzten, 23 Kilometer langen Runde an den Lac Rosé in der Nähe Dakars geht. Die längste Etappe mit Überführung ist 2008 die 5. Etappe von Ouarzazate nach Guelmim (Marokko, 834 Kilometer), die längste Etappe in Wertung ist die 7. Etappe von Smara (West-Sahara) nach Atar (Mauretanien) mit 619 Kilometern.

Für die 30. Ausgabe der Dakar haben sich die Veranstalter einige Besonderheiten ausgedacht, darunter erstmals teilweise gesonderte Bedingungen für Motorräder und Quads. So gibt es mehrfach getrennte Camps (Motorräder/Quads müssen weniger Überführung fahren), in Marokko gibt es auf der 3. Etappe sogar eine teils gesonderte Strecke, um gefährliche Überholmanöver zu vermeiden.

Die Dakar in Portugal

* 2 Besuche (2006, 2007)
* 4 Etappen
* Etappen-Städte: Lissabon, Portimao

Etappe 1 - 05.01.2008 - Lissabon > Portimão

Überführung: 104 km
Wertung: 120 km
Überführung: 262 km
Gesamt: 486 km

Eine komplett neue Etappe, die den Teilnehmern zum ersten mal die Tücken des Sandes aufzeigen will - denn neben Schotterpisten wird diese Etappe vor allem durch tiefsandige Gebiete führen.

Etappe 2 - 06.01.2008 - Portimão > Málaga

Überführung: 15 km
Wertung: 60 km
Überführung: 460 km
Gesamt: 535 km

Bei dieser Strecke handelt es sich um die gleiche wie im Vorjahr - es geht ins Gebirge. Hier zählen vor allem fahrerisches Können und Geschicklichkeit, denn die Strecke ist hart und steinig - eine klassische WRC-Etappe. Die Kondition der Teilnehmer wird zum ersten mal gefordert, denn am Abend kann man auf dem Schiff ausruhen. Besonderheit: Trucks sind auf dieser Etappe nicht zugelassen.


Marokko - Der Einstieg in Afrika

Marokko hat in den vergangenen Jahren immer eine Schlüsselrolle auf der Dakar gespielt. Brutale Felsgebirge wechseln sich mit ersten Dünen und schnellen Schotterpisten ab, erste Komplettausfälle sind keine Seltenheit. So erwischte es hier schon Dakar-Sieger Hiroshi Masuoka oder das russischen Kamaz-Team.

Etappe 3 - 07.01.2008 - Nador > Er Rachidia

Überführung: 182 km
Wertung: 372 km
Überführung: 163 km
Gesamt: 717 km

Gleich nach dem Anlegen der Fähre startet die Rally in die erste Etappe, die sehr abwechslungsreich gestaltet ist und europäische wie afrikanische Offroad-Verhältnisse miteinander verbindet. Besonderheit: Nach 160 Kilometern trennen sich die Wege von Motorrädern/Quads und Autos/Lkw, die Veranstalter wollen dadurch gefährliche Überholmanöver verhindern.

Etappe 4 - 08.01.2008 - Er Rachidia > Ouarzazate

Überführung: 29 km
Wertung: 356 km
Überführung: 199 km
Gesamt: 584 km

An diesem Tag wird die Rally erneut gespalten - diesmal jedoch komplett. Die Motorräder machen sich auf den Weg durch enge Wege in bergigen Regionen, dabei werden auch Trial-Erfahrungen gefordert. Die Motorräder beenden die Etappe in einem eigenen Camp ohne Assistance in Zagora. Die Pkw und Lkw werden Gebiete durchqueren, die bisher kaum von der Dakar durchfahren wurden, für sie endet der Tag mit Assistance im Hauptcamp in Ouarzazate. Besonderheit: Verschiedene Strecken, verschiedene Camps.

Etappe 5 - 09.01.2008 - Ouarzazate > Guelmim

Überführung: 188 km
Wertung: 498 km
Überführung: 148 km
Gesamt: 834 km

Nach einem sehr harten ersten Teil, der äusserste Sorgfalt der Piloten erfordert, erreichen die Teilnehmer die ersten Sanddünen. Nach den Dünen wird es wieder heftig, schnell und steinig - die Strecke könnte für viele weitere Ausfälle sorgen. Auf jeden Fall versprechen die Veranstalter am Ende des Tages eine gemischte Wertung, wobei die Abstände schon in den Stundenbereich fallen können.

Etappe 6 - 10.01.2008 - Guelmim > Smara

Überführung: 66 km
Wertung: 454 km
Überführung: 105 km
Gesamt: 625 km

Diese Etappe ist laut dem Veranstalter die abwechslungsreichste Etappe der Dakar 2008 und wurde seit 10 Jahren nicht mehr gefahren. Es geht über schnelle Pisten, steinige Pfade, kleine Sanddünen - und über 25 Kilometer mit Highspeed entlang am Strand.


Mauretanien - Das Herzstück der Dakar 2008

Die mauretanischen Etappen sind traditionell ein Wendepunkt in der Rally - seit 1983 durchquert der Rallytross das Wüstenreiche Land, das in jedem Jahr für die eine oder andere Überraschung in der Gesamtwertung verantwortlich ist. In diesem Jahr auf jeden Fall - denn der fast der ganze Rest der Dakar wird sich in Mauretanien abspielen. Neben viel Sand und schnellen Pisten sind die mauretanischen Etappen vor allem für ihre schwierige Navigation bekannt.

Etappe 7 - 11.01.2008 - Smara > Atâr

Überführung: 198 km
Wertung: 619 km
Überführung: 12 km
Gesamt: 829 km

Diese Etappe wird sehr an den Kräften der Teilnehmer nagen, ist die Überführung aus der West-Sahara nach Mauretanien mit 619 Kilometern die längste Wertungsprüfung der Rally. Nicht nur die Länge macht die Etappe spannend: Sowohl zum Beginn als auch zum Ende der Rally geht es durch fiese Dünengebiete, was vor allem gegen Ende der Etappe für einige Teilnehmer sehr hart werden dürfte.

Etappe 8 - 12.01.2008 - Atâr > Nouakchott

Überführung: 44 km
Wertung: 450 km
Überführung: 37 km
Gesamt: 531 km

Nach einem steinigen Einstieg schicken die Veranstalter die Teilnehmer auf dieser Etappe in ein grosses Dünengebiet, das neben tiefem und weichem Sand vor allem eine schwierige Navigation bietet. Die Gefahr, sich komplett zu verfahren ist auf dieser Etappe am grössten - das ist auch der Grund, warum der Ruhetag bewusst nach dieser Etappe eingerichtet wurde.

Ruhetag - 13.01.2008 - Nouakchott

Der 13. Januar dient nach der anstrengenden als verdienter Ruhetag - Zeit für Reparaturen, Pausen und Interviews mit der Presse.

Etappe 9 - 14/01.2008 - Nouakchott > Nouhadibou

Überführung: 37 km
Wertung: 525 km
Überführung: 86 km
Gesamt: 648 km

Diese Etappe ist erneut typisch für Mauretanien: Über 80% Sand stehen auf dem Tagesprogramm. Seit 1994 ist die Dakar nicht mehr gen Nouhadibou gefahren, entsprechend spannend dürfte es in den Dünen werden, da auch die "Dakar-Kenner" hier ihre Schwierigkeiten bekommen könnten. Die Veranstalter sind sich sicher, das sich die Wertung nach dieser Etappe entscheidend ändern könnte.

Etappe 10 - 15.01.2008 - Nouhadibou > Atâr

Überführung: 111 km
Wertung: 552 km
Überführung: 22 km
Gesamt: 685 km

Erneut geht es wieder in Richtung Atar, dabei stellen vor allem Sand und Kamelgrasbuckel die besondere Schwierigkeit. Gegen Ende der Strecke muss ein "Majestätisches Gebirge" überquert werden - die Veranstalter versprechen "ein Fest für die Augen".

Etappe 11 - 16.01.2008 - Atâr > Tidjikja

Überführung: 35 km
Wertung: 524 km
Überführung: 133 km
Gesamt: 692 km

Auch die 11. Etappe verspricht wieder viel Sand, der aber leichter als in den bisherigen Etappen zu bewältigen sein soll. Besonderheit: Motorräder/Quads und Pkw/Lkw haben wieder verschiedene Camps. Während die Motorräder direkt am Ende der Strecke campieren, müssen die Pkw und Lkw noch 133 Kilometer Überführung nach Tidjikja absolvieren.

Etappe 12 - 17.01.2008 - Tidjikja > Kiffa

Überführung: 131 km
Wertung: 398 km
Überführung: 2 km
Gesamt: 531 km

Auch wenn die Strecke bekannt klingt, ist sie in grossen Teilen neu ausgearbeitet worden und will nochmals die gesamte Vielfalt von Mauretanien bieten - die unterschiedlichen Bedingungen erfordern laut Veranstalter "Multi-Talente".

Etappe 13 - 18.01.2008 - Kiffa > Kiffa

Überführung: 25 km
Wertung: 484 km
Überführung: 6 km
Gesamt: 515 km

Die Veranstalter versprechen eine risikoreiche Etappe, in der zum letzten mal Dünen bewältigt werden müssen. Als knifflige Passage gilt die Überquerung des Néga Passes, bevor es in eine langatmige Offroad-Passage übergeht. Der kleinste Fehler kann hier grosse Auswirkungen haben...

Etappe 14 - 19.01.2008 - Kiffa > Saint-Louis

Überführung: 326 km
Wertung: 301 km
Überführung: 130 km
Gesamt: 757 km

Seit 1997 hat die Dakar nicht in Saint Louis gestoppt - entsprechend unbekannt dürfte auch für Profis das Terrain sein. Es geht noch einmal durch eine sandige Passage, gefolgt von vielfältigem Offroadgelände. Die 14. Etappe ist die letzte Etappe in Mauretanien und letzte "richtig harte" Etappe der Dakar 2008.

Senegal - Das Ziel der Dakar

Senegal ist traditionell das letzte zu durchquerende Land der Dakar, in der gleichnamigen Haupstadt wird die Rally auch 2008 wieder beendet. Auch wenn es 2008 keine grosse Etappe mehr im Senegal gibt, dieses Land hat in der Vergangenheit bewiesen: Die Dakar ist erst am Lac Rosé beendet.

Etappe 15 - 20.01.2008 - Saint-Louis > Dakar

Überführung: 239 km
Wertung: 23 km
Überführung: 42 km
Gesamt: 304 km

Zum 30-jährigen Jubiläum wird der Senegal "entschärft". In einer langen Überführung geht es von Mauretanien an die Westküste des Landes - die Veranstalter wollen die Teilnehmer am letzten Tag bewusst nicht mehr überfordern sondern ihnen einen genüsslichen Zieleinlauf bescheren. Das Ziel ist traditionell der Lac Rosé nahe der Hauptstadt Dakar, hier werden die letzten 23 Kilometer in Wertung bewältigt bevor es über die grosse Zielrampe geht.

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_die_wuerfel_sind_ge fallen_die_dakar_route_2008.83 65.0.html#9051)

Gruss Ruedi

Touareg V
21.11.2007, 18:26
Dakar 2008: Volkswagen stellt sich auf harte Dakar einhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/f6864e19e9.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071102_v w1_02.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=f588f994902ae4929986537423 eaffb2)

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/7a8ddf8915.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071101_v w1_01.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=6d60bb12f4b518f6bbdf54d2f3 59538a)

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/34ce04e957.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071101_v w2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=1f50ee61d98feaef064928772c 63435f)

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/aa6d5839c8.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071102_v w2_01.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=ded7b80df04bbb5807e220c411 2c06f2)

Eine aussergewöhnlich anspruchsvolle Dakar Rally erwartet Volkswagen beim 30. Jubiläum des Wüstenklassikers vom 5. bis zum 20. Januar 2008. "Mit knapp 6000 Kilometern erwartet uns eine sehr lange Dakar. Viele Tage werden in den Dünen Mauretaniens verbracht", analysiert Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen.

"Das wird für Fahrer und Team sehr anstrengend. Die Piloten werden auf den langen Etappen viele Stunden im Cockpit verbringen, sodass das Team durch die späten Ankunftszeiten im Biwak erst spät mit der Arbeit beginnen kann. Wir begrüssen die sehr lange und anspruchsvolle Route der Dakar zum 30. Jubiläum. Es wird eine grosse Herausforderung. Bei unseren Tests in Tunesien und bei der UAE Desert Challenge, dem Finale im FIA Marathonrally Worldcup, sind wir sehr viel auf Sand gefahren und haben die Bestätigung erhalten, dass wir uns auch auf diesem Terrain spürbar gesteigert haben."

"Die Dakar 2008 wird länger, härter und schwieriger", erklärt Volkswagen Werkspilot Carlos Sainz, der Sieger im FIA Marathonrally Worldcup 2007. "Wir erwarten viel Sand, Dünen und zwei Marathon-Etappen, an denen uns abends keine Mechaniker helfen dürfen." Copilot Michel Périn ergänzt: "Für eine schwierige Rally sorgt alleine schon die Tatsache, dass die Zahl der gezeiteten Kilometer um ein Drittel höher ist. Da Mali in diesem Jahr nicht durchfahren wird, stehen 2000 Kilometer mehr in Mauretanien auf dem Programm. Dort gibt es keine Wege, weshalb die Navigation sehr wichtig wird."

Bereits in Europa und in Marokko warten mehrere neue Prüfungen auf die Teilnehmer. "In Mauretanien kehrt die Rally zu Etappenorten zurück, die seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr angefahren worden sind - etwa nach Nouhadibou", erklärt Dirk von Zitzewitz, der Copilot von Giniel de Villiers, dem Zweiten der Rally Dakar 2006. "Der Veranstalter hat zahlreiche Erg-Überquerungen, bislang unbefahrene Sandprüfungen und den berühmten Nega-Passweg nahe Kiffa als besondere Herausforderungen angekündigt. Mehr als einmal ist in der Vergangenheit auf diesen Prüfungen die Entscheidung gefallen."

Die vier Volkswagen Race Touareg des Werksteams werden pilotiert von Dieter Depping/Timo Gottschalk (Deutschland/Deutschland), Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/Südafrika), Carlos Sainz/Michel Périn (Spanien/Frankreich) sowie Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (Südafrika/Deutschland). Mit einem fünften Race Touareg starten Carlos Sousa/Andreas Schulz (Portugal/Deutschland) im Kundenteam Team Lagos.

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_volkswagen_stellt_s ich_auf_harte_dakar_ein.8364.0 .html#9050)

Gruss Ruedi

Holger
21.11.2007, 22:03
...

[B]Etappe 1 - 05.01.2008 - Lissabon > Portimão

Überführung: 104 km
Wertung: 120 km
Überführung: 262 km
Gesamt: 486 km

Eine komplett neue Etappe, die den Teilnehmern zum ersten mal die Tücken des Sandes aufzeigen will - denn neben Schotterpisten wird diese Etappe vor allem durch tiefsandige Gebiete führen.

Etappe 2 - 06.01.2008 - Portimão > Málaga

Überführung: 15 km
Wertung: 60 km
Überführung: 460 km
Gesamt: 535 km

Bei dieser Strecke handelt es sich um die gleiche wie im Vorjahr - es geht ins Gebirge. Hier zählen vor allem fahrerisches Können und Geschicklichkeit, denn die Strecke ist hart und steinig - eine klassische WRC-Etappe. Die Kondition der Teilnehmer wird zum ersten mal gefordert, denn am Abend kann man auf dem Schiff ausruhen. Besonderheit: Trucks sind auf dieser Etappe nicht zugelassen.

...Gruss Ruedi


So wie sich das liest, wird die erste Etappe, wie auch in diesem Jahr, wieder bei Grandola stattfinden, sehr sandige Gegend. Die Strecke hatte die Fahrer schon dieses Jahr damit überrascht wie schwierig sie ist.

Die 2. Etappe geht dann wieder durch die Serra de Monchiqe. Da hatten die Trucks in diesem Jahr ganz erhebliche Schwierigkeiten mit den sehr engen Kurven, die sie nicht passieren konnten, ohne von dem Weg abzukommen. Deswegen haben sie die Trucks wohl für 2008 aus der 2. Etappe herausgenommen.

Touareg V
21.11.2007, 22:03
Dakar 2008: Jubel bei den Sandspezialisten - es wird spannend
http://www.marathonrally.com/spacer.gif
Die kommende Dakar dürfte so spannend wie lange nicht mehr werden. Nicht nur, das Volkswagen alles daran setzen wird das Sieg-Abonnement von Mitsubishi zu beenden, vor allem die am Mittwoch in Paris veröffentlichte Strecke ist nach einigen schnelleren Jahren wieder richtig interessant. Ganz im Sinne der ursprünglichen Dakar gibt es Sand en masse, Gründer Thierry Sabine (auf der Dakar 1986 tödlich verunglückt) würde sich freuen.

Der Grossteil der Dakar 2008 wird in Mauretanien abgehalten - einem Land, in dem es kaum Strassen und Pisten, dafür aber sandige Wüste satt gibt. Wer es durch die teil brutal felsigen Etappen in Marokko geschafft hat, wird in Mauretanien viel kämpfen, schaufeln und fluchen. Und davon sind auch die Werksteams nicht ausgeschlossen. "Das dürfte wohl die härteste Dakar werden, die ich je gefahren habe" berichtet Luc Alphand in Paris, "die Jubiläumsstrecke hat es in sich. Umso mehr freue ich mich, mit Gilles Picard einen sehr erfahrenen Beifahrer neben mir zu haben. Er ist seit 26 Jahren dabei, das beruhigt."

Doch auch Volkswagen hat mit Michél Perin ein besonderes "As" im Ärmel. Perin, Navigator von Carlos Sainz, bringt nicht nur eine Menge Dakar-Erfahrung mit, sondern durfte seinerzeit spezielle Erfahrungen mit dem wiederbelebten Zielort Nouhadibou machen. 1994 wurde die Etappe aufgrund "Unfahrbarkeit" von der Organisation vorzeitig abgebrochen. Ähnliches könnte auch 2008 wieder passieren, da selbst der Veranstalter ASO auf der Vortour Probleme hatte, die Strecke wie gewohnt auszuarbeiten.

Erfahrung, Alter oder Navigationskunst hin und her, selbst langjährige Beifahrer wie Picard, Perin, Maimon, Guehennec oder der deutsche Wüstenspezi Andy Schulz dürften im kommenden Jahr mehrfach ins Schwitzen kommen, nicht umsonst hat der Veranstalter zahlreiche komplett neue Strecken ausgearbeitet. "Die 30. Dakar wird schwer und uns noch gut in Erinnerung bleiben. Das steht jetzt schon fest" meinte VW-Navigator Dirk von Zitzewitz heute in Paris. "Obwohl ich schon seit 8 Jahren bei der Dakar dabei bin, sind viele Abschnitte für mich neu. Das bedeutet, das wir uns im Vorfeld mehr als noch zuvor über die Strecken informieren müssen."

Zu Hilfe kommen dabei Roadbooks früherer Rallys, persönlicher Erfahrungsaustausch mit anderen Wüstenprofis aber auch moderne Gimmicks wie Satellitenaufnahmen. "Auch wenn die Strecken heute bekannt gegeben wurden, bieten sie doch nur einen groben Anhaltspunkt. Wie die Etappen im Detail aussehen, weiss nur der Veranstalter. Aber es ist immer gut zu wissen, was für ein Gelände einen erwartet" meint Francois Borsotto, der im kommenden Jahr den ehemaligen FIA Marathonrally Worldcup Sieger Christian Lavieille navigiert.

Zu der navigatorischen Herausforderung kommt der Anspruch an die Fahrer. "Die Dakar ist in den vergangenen Jahren ein wenig verweichlicht" meint Dominique Housieaux, "das hat dazu geführt, das immer mehr Teilnehmer im Ziel ankamen, darunter auch viele, die ehrlich gesagt nur Glück hatten und das mit fahrerischem Können verglichen. Für die wird es im kommenden Jahr besonders schwer." Das sieht auch Mitsubishi-Werkspilot und Vorjahressieger Stephane Peterhansel ähnlich: "Selbst wir Profis staunen über den Streckenverlauf, und wenn wir schon staunen kann ich mir vorstellen, das es besonders hart für die Amateure wird."

"Es ist die 30. Dakar und die soll jedem lange in Erinnerung bleiben" meint Dakar-Chef Etienne Lavigne, "wir haben bewusst alte, traditionelle Strecken wiederbelebt und mit komplett Neuen ergänzt, die Dakar ist nunmal traditionell und modern zugleich." Die Teilnehmer wollten mehr Sand - und sie bekommen mehr Sand. 50 Nationalitäten und 580 Fahrzeuge nehmen an der Dakar 2008 teil, 9273 Kilometer gesamt und 5736 Kilometer in Wertung gibt es zu bewältigen. Es wird wirklich spannend.


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_jubel_bei_den_sands pezialisten_es_wird_spannend.8 366.0.html#9052)

Gruss Ruedi

Touareg V
26.11.2007, 10:34
Tests in Tunesien - oder warum eine Dakar-Absage auch gut sein kannhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif


http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/0a65b0ed3c.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071126_d anner1.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=6a56cd0988fa978e28bd0518bd 459352)

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/7933686240.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071126_d anner2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=ff34e6d8bac5a6e55cc28226b0 7acdf0)

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/9c7390cf69.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071126_d anner3.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=40e0b7a75282f6b8aa7cca9d7e 479a4e)

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/554948c28a.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071126_d anner4.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=05cdce1610300fc1c55a149300 e438a6)

Nach der Ablehnung einer Dakar-Teilnahme 2008 durch die französische ASO war die Enttäuschung beim österreichischen Danner Racing Team um Teamchef Christof Danner gross. Ein simpler Formfehler trug dazu bei, das die Bewerbung abgelehnt wurde. Doch die Österreicher steckten den Kopf nicht in den Sand, begannen, ihren Puch/Mercedes G dennoch gemäss auf der Dakar gefordertem FIA-Standard umzubauen. "Vielleicht war das ja auch ein gutes Zeichen" berichtet Christof Danner, "so haben wir nicht nur ausreichend Zeit, das Auto umzubauen, sondern dann auch zu testen." Glück im Unglück dann schon auf der Hungarian Baja im August: Das Getriebe versagte, das Aus schon nach dem Prolog. "Das wäre uns sonst vielleicht auf der Dakar passiert" kommentierte Danner des Ausfall damals.

Gegen Ende des Jahres wollten Danner und seine Crew (wie auch viele weitere Rallypiloten) die Amateur-Wüstenrally "El Chott" in Tunesien bestreiten, um das Fahrzeug ein erstes und letztes mal vor der Dakar in den Dünen zu testen. Doch dann fiel die "El Chott" aus, ein Wechsel zur "Erg Oriental" war für die Österreicher zu kurzfristig, der Urlaub zudem schon gebucht.

Gemeinsam mit weiteren "El Chott"-Aktivisten entschloss man sich, zum ursprünglich geplanten Termin Anfang November dennoch nach Tunesien zu fahren - um dann eben auf eigene Faust zu testen und wenigstens ein wenig Urlaub zu machen. Aus einigen vereinzelten Teilnehmern wurde schliesslich eine grössere Gruppe - mit Motorrädern, Quads, Autos und Lkw. Ebenfalls mit dabei: Ex-El Chott Logistiker Karl-Heinz Müller mit seinem neuen Steyr 12M18 4x4 und Quad-Profi Walter Walschek mit seiner Bombardier.

Nach der Ankunft in Tunis und einer Akklimatisierungsnacht in Hammamet machte sich der Tross auf den Weg nach Gafsa, um von dort aus die erste Etappe der "alten" El Chott nachzufahren. Ziel war die Dünenstadt Nefta, bekannt vor allem durch die "Star Wars" Kulissen. "Auf dem Plan standen Erprobungen mit dem neuen Air-Restriktor, die Abstimmung des neuen Fahrwerks, Erprobung des neuen FIA-Sicherheitstanks und vieles mehr" so Christof Danner. Das Ergebnis des ersten Rallyeinsatzes mit viel neuem Equipment: Der Verbrauch liegt jetzt bei 25 Liter/100 Kilometer - allerdings nicht bei 100% Renntempo...der Verbrauch dürfte sich also bei 30 Litern einpendeln.

Bereits auf der zweiten, selbst-gelegten "El Chott"-Etappe von Nefta nach Douz kündigten sich beim Puch/Mercedes G Probleme an: Das Getriebe machte Geräusche im Stand, während der Fahrt war allerdings nichts davon zu spüren oder hören. Das änderte sich am nächsten Tag auf dem Weg in die Oase Ksar Ghilane. "Wir beobachten das Getriebeöl seit dem Start genau - auf versandeter Piste erreichten wir eine Temperatur von 125 °C. Die Dünen machten zuerst keine Probleme, doch nach einem (imaginären) CP-Stop fuhren wir uns fest, danach hatte das Getriebe keinen Kraftschluss mehr" so Christof Danner. Nach einer 30-minütigen Pause ging es wieder, allerdings nur einige Kilometer. Erneut stellten die Österreicher den Motor ab, hofften auf Kühlung - so ging es schliesslich bis zum Camp in Ksar Ghilane weiter.

"Ksar Ghilane ist seit der Fertigstellung der Asphaltstrasse touristisch völlig überlaufen" berichtet Danner - und so entschloss man sich, am kommenden Morgen weiter nach Ain Essbat zu fahren. Doch nach wenigen Kilometern erneut das Aus, kein Vortrieb mehr. "Interessanterweise liess sich nach einem Zündungs-Reset alles wieder schalten" so Danner, "das war für ein mechanisches Problem ungewöhnlich."

Nach einem kurzen, ergebnislosen Check und einem weiteren Fahrversuch am Folgetag folgte die Ernüchterung. Danner und sein Team liessen das Getriebeöl ab, bauten die Ölwanne aus. "Der Magnet sah aus wie ein Tannenbaum, in der Wanne überall Metallsplitter verschiedenster Art. "Offensichtlich war der Filter so verlegt, das die Pumpe nicht mehr den vollen Druck aufbauen konnte und permanent in Notlauf ging. Wir putzen alle Teile inclusive Filter und bauten wieder alles zusammen" so Danner. Das Ergebnis: Der Puch/Mercedes G lief wieder. Aber wie lange noch? Die Metallsplitter deuteten auf einen grösseren Schaden hin.

"Wir überlegten, wie wir die "Rest-Lebensdauer" des Getriebes am besten nutzen sollten" so Danner. Am Ende entschloss man sich, einen noch grösseren Getriebeschaden zu vermeiden. "Wir hängten das Rallyauto an den Service-Steyr von Karl-Heinz Müller und machten uns auf die Heimreise. Die Rückfahrt von Ain Essbat nach Hammamet wurde dann nochmal spannend - zahlreiche Überholende übersahen das Abschleppseil zwischen Lkw und Auto, ein letztes mal war volle Konzentration gefragt."

Die restliche Zeit nutzte man zum Entspannen - schliesslich wartet jetzt im österreichischen Graz eine Menge Arbeit auf das Team. Bereits im Frühjahr geht es aller Voraussicht nach wieder mit der Tuareg-Rally gen Afrika. "Unser Ziel ist weiterhin klar, wir wollen die Dakar 2009 mitfahren" so Christof Danner. Und somit erwies sich die Absage der ASO für die Dakar 2008 am Ende erneut als gar nicht mal so schlecht - mit diesem Getriebe hätte man im Januar wahrscheinlich schon auf den europäischen Etappen, spätestens aber in Marokko aufgeben müssen..


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/tests_in_tunesien_oder_warum_e ine_dakar_absage_auch_gut_sein _kann.8378.0.html#9065)

Gruss Ruedi

Touareg V
26.11.2007, 10:37
Dakar 2008: Miller & Pitchford: "Wir wollen die Dakar gewinnen"http://www.marathonrally.com/spacer.gif


http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/040ab64eb1.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071121_m arkmiller1_01.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=a7a762588fa41eeeb4090ee383 f6f366)

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/39f4562e51.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071121_m arkmiller2_01.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=f19c49bc71e9a2fa38bac7aa86 935c5f)

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/efdf9223a7.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071121_m arkmiller3_01.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=863c2f57d66b3df1131ddd503b 923b7d)

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/9e30611fa7.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071121_m arkmiller4_01.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=b9068ab0942ce5c8a68c39b46d 29893e)

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/77bab52a98.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071121_m arkmiller5_01.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=d94bf47ff5a75c997ea91f3136 e1c3f3)

Wenn Mark Miller und Ralph Pitchford am 05. Januar in Lissabon zur Dakar starten, ist gute Stimmung im Cockpit des 280 PS starken VW Race Touareg programmiert. "Ralph und ich verstehen uns blendend", erklärt Miller. Der US-Amerikaner und sein südafrikanischer Copilot harmonieren nicht nur auf der persönlichen Ebene: Mit Rang vier - damit bestes Volkswagen Team bei der Dakar 2007 - waren sie bei ihrem ersten gemeinsamen Rally-Einsatz auch sportlich erfolgreich.

Miller und Pitchford teilen viele Gemeinsamkeiten: Beide sind 45 Jahre alt, ehemalige Enduro-Piloten und lieben die Einsamkeit der Wüste. Ein Vorteil für die Verständigung im Cockpit: Beide sprechen Englisch als Muttersprache und wissen genau, worauf es für die optimale Kommunikation im Rally-Stress ankommt. "Wir kennen uns seit 1999, als wir als Konkurrenten bei einem Motorradrennen in Portugal starteten", erinnert sich Miller. "Wir haben uns auf Anhieb perfekt verstanden und nie den Kontakt abbrechen lassen." Als er Ende 2006 einen neuen Copiloten suchte, fiel die Wahl auf den Südafrikaner: "Ralph ist sehr professionell, er arbeitet stets ruhig und höchst konzentriert."

Da beide in ihrer Karriere als Motorradpiloten bei Wüstenrallys antraten, haben sie einen ähnlichen sportlichen Background: Beide können navigieren und gleichzeitig ein Fahrzeug im Gelände bewegen - also kennt jeder die Arbeit des anderen sehr genau. Und das hat Auswirkungen auf die Zusammenarbeit: "Während der Wertungsprüfungen gibt es kein Gequatsche. Alle Ansagen sind sachlich und präzise. Ich lobe Ralph nicht, kritisiere ihn aber genauso wenig, wenn einmal etwas schief läuft", erklärt Miller. "Er verfährt genauso. Wir haben sehr grossen Respekt voreinander."

Miller ist ein Mann klarer Prinzipien: Als Jugendlicher opferte er eine Karriere als Enduro-Pilot, um sich auf sein Studium zu konzentrieren. Als dann erfolgreicher Investment-Manager ging er später den umgekehrten Weg und zog sich aus dem Geschäft zurück, um sich als Werkspilot bei VW ganz dem Motorsport zu widmen.

"Mark ist im Auto sehr relaxt und handelt als Fahrer sehr überlegt. Er agiert meist sogar etwas konservativ, das ist eine gute Voraussetzung für den Marathonrally-Sport. Allerdings besitzt er genügend Aggressivität, um richtig schnell zu fahren", so Pitchford, der auf den langen Tagesetappen der Dakar auch für die Betreuung seines Fahrers zuständig ist. "Mark ist da wie ein kleines Kind, er braucht jede Stunde etwas zu essen, um seinen Energiespiegel hoch zu halten", verrät der Beifahrer schmunzelnd, der während der Fahrt seinem Piloten kleine Häppchen zuschiebt. "Bei Tempo 120 auf harten Offroad-Pisten mit den gleichzeitigen Roadbook-Kommandos hat das Füttern einen Hauch von Slapstick", lacht Miller.

Besonders konsequent engagiert sich der Volkswagen Werkspilot für seine Fitness. Bis zum Dakar-Start trainiert er in den USA in einem Leistungssport-Zentrum, von dem sich auch Fussball-Trainer Jürgen Klinsmann professionell beraten liess. "Ich absolviere ein Programm, das speziell für mich erarbeitet wurde", erklärt Miller. "Schliesslich bin ich ein Athlet, der sich auf das wichtigste Rennen seiner Karriere vorbereitet."

Auch Ralph Pitchford verbringt bis zu fünf Stunden pro Tag mit Fitnesstraining. "Gute Kondition hilft einem Beifahrer, sich über viele Stunden im Cockpit zu konzentrieren oder bei einem Reifenwechsel richtig zupacken zu können", erklärt der Südafrikaner, der früher als Mechaniker für Motorrad- und Auto-Teams arbeitete und selbst Enduro-Rennen bestritt. Als 2004 kurzfristig ein Copilot ausfiel, bekam er seine Chance als Navigator und setzte sich auf Anhieb im neuen Job durch.

Die Wohnorte von Miller und Pitchford liegen viele Flugstunden auseinander - dementsprechend selten sind gegenseitige Einladungen zum Kaffee. "Mark und ich sehen uns häufig bei Tests. Dort haben wir viel Zeit, unsere Zusammenarbeit zu perfektionieren und die Dakar-Strategie gemeinsam zu planen", erklärt Ralph Pitchford.

Die Liebe zu Enduro-Motorrädern verbindet die beiden Volkswagen Werksfahrer auch in der Freizeit. Miller liebt ausgedehnte Touren mit dem Snowmobil oder auf der Enduro-Maschine in Arizona und Colorado, wo er abwechselnd lebt. "Ausserdem verbringe ich gern Zeit im Hubschrauber, beim Fliegenfischen oder ich schaue dem Fussballtraining meiner beiden Söhne zu." Pitchford besitzt zu Hause in Pretoria ein Motorradgeschäft und organisiert Enduro-Touren durch die südafrikanische Landschaft. "Neuerdings restauriere ich ein altes Motorrad. Das ist interessant und zeitintensiv, da ich viele Ersatzteile nachbauen muss. Mein Ziel ist, damit einmal an einer historischen Rally teilzunehmen."

Wenn Mark Miller und Ralph Pitchford Anfang Januar im Race Touareg 2 in Lissabon über die Startrampe fahren, haben sie ein gemeinsames Ziel. "Wir möchten die Dakar gewinnen", sagen sie unisono. "Diese Veranstaltung ist eine besondere Herausforderung. Ich freue mich das ganze Jahr auf den Start. Mir gefallen besonders die Härte der Strecken und die familiäre Atmosphäre", erklärt Ralph Pitchford. Mark Miller ergänzt: "Volkswagen hat ein starkes Team, der Race Touareg 2 ist ein exzellentes Fahrzeug. Ich werde mich jeden Tag darauf konzentrieren, mein Bestes zu geben. Denn die Dakar 2008 wird länger und härter als in den Vorjahren. Dieses Mal ist es besonders wichtig, an den 15 Rally-Tagen möglichst keinen einzigen Fehler zu machen."


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_miller_pitchford_wi r_wollen_die_dakar_gewinnen.83 79.0.html#9066)

Gruss Ruedi

Jadek
26.11.2007, 18:17
Hallo Offroad-Freunde
Bin grad vorhin auf das Forum gestossen auf der Suche nach Dakar 08 Infos.
Zuerst stell ich mich vor.Im zarten Alter von ca fünfzig Jahren,konnte ich mich endlich eingehender meinem Hobby,dem offroadfahren,zu
wenden.Einerseits bin ich angefressener Trophyjünger mit eigenem Portalachsenfahrzeug aber andererseits,und das seit der Jugend,begeistert vom Rally-Raid.

Und das ist der Grund warum ich hier bin.Bis heute hab ich in keinem deutschsprachigen Forum so umfassende Threads zur Dakar 08 gefunden.Gratulation!

Konkret zum Thema Dakar 08.Unser Team von drei Fahrzeuge und fünf Mann wird die Spezialetappen in Marokko parallel(wo möglich)fahren.Also insgesamt 1600km Spezialetappen.Da die Angaben über die genaue Streckenführung rudimentär,wenn nicht sogar irreführend sind,versuchen wir momentan an genauere Angaben zu gelangen.
Für die Insider sei z.Bsp.erwähnt,dass auf der Etappe 3der Ort Nador etwa bei Al Hoceima eingezeichnet ist;ziemlich verwirrend.

Holger
26.11.2007, 18:25
Hallo Jadek,

herzlich willkommen bei uns Offroad-Freunden.

Vor 2 Jahren habe ich die Dakar miterlebt, aber nur als Zuschauer. Sie fuhren hier quasi fast vor der Haustür. Es gelingt mir immer erst kurz vor dem Start, die Streckenführung in Portugal herauszubekommen und zwar bei den Seiten der portugiesischen Regionalämter (Cameras). Dort werden aber immer nur die Streckenabschnitte für die Zuschauer bekannt gegeben.

Wenn du Genaueres herausbekommen kannst, würde mich das sehr freuen, zumal wir dann im April bei einem Offroad-Freunde Treffen die eine Strecke im Monchiqegebirge nachfahren wollen.

Jadek
26.11.2007, 20:07
Hallo Holger
Danke fürs Willkommen.Wie ich sehe,wohnst Du in der Algarve.Gibt viele Dakarfans in Portugal.

Mit drei von Ihnen hab ich 07 die Etappe Mhamid-FoumZguid gefahren;war super mit all den Kontakten zu den (defekten,gestrandeten) Rallyfahrzeugen.

Im Jahr zuvor,also 06,hatte ich den genauen Streckenverlauf bei der Gendarmerie Nationale nachgefragt.Sie gaben mir Auskunft,aber nachher machten sie eine genaue Personenkontrolle,hatten wohl Angst vor Terrorismus.

Den Streckenverlauf in Portugal werden wir nicht kennen,da wir mit der Fähre direkt nach Nador schiffen.

Die Algarve kenn ich allerdings von Motorradtouren,hab das in bester Erinnerung.

Sollte sich in Sachen Streckenverlauf etwas ergeben,stell ich es sicher hier rein.

Grüsse HP

Touareg V
27.11.2007, 15:25
Volkswagen bei der Rallye Dakar wieder mit vier Teams


http://www.4x4-suche.de/4x4news/wp-content/uploads/2007/11/21032.jpg

Volkswagen startet bei der Rallye Dakar wieder mit vier Teams

In 39 Tagen, am 5. Januar 2008, startet im portugiesischen Lissabon die 30. Rallye Dakar, und VW ist wieder dabei. Das Werksteam hat den 280 PS starken TDI-Diesel-Prototypen, mit dem im November Carlos Sainz und Michel Périn den FIA Marathon-Rallye-Weltcup gewonnen haben, für die harten Anforderungen mit einem intensiven Entwicklungs- und Testprogramm weiter optimiert und zugleich den Änderungen im “Dakar”-Reglement angepasst.

15 Tage durch die Wüste, auf harten Pisten und durch weichen Sand, Temperaturen vom Gefrierpunkt bis über 40 Grad Celsius: Die 15 Etappen führen über insgesamt 9273 Kilometer in den Senegal, wo die Tour und die Tortur für Mensch und Auto am 20. Januar endet. Volkswagen tritt mit vier Mannschaften an: Carlos Sainz/Michel Périn (Spanien/Frankreich), Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (Südafrika/Deutschland), Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/Südafrika) sowie Dieter Depping/Timo Gottschalk (Deutschland/ Deutschland).
Detailarbeit an Stelle großer Evolutionen lautete also das Motto in der Vorbereitung für die Rallye Dakar 2008. “Ein wichtiger Punkt war, Fahrern und Copiloten die Arbeit im Cockpit zu erleichtern”, erklärt VW-Rennsportchef Kris Nissen. “Wir konnten nun Dinge umsetzen, die zuvor auf unserer Prioritätenliste weiter hinten standen.” So besteht nun die Möglichkeit, auf besonders heißen Etappen eine Klima-Anlage einzusetzen, durch eine verbesserte Dichtigkeit des Fahrzeugs kann kaum noch Staub in den Innenraum dringen. Der aktuelle Race Touareg verhält sich nach Änderungen an der Hinterachse und bei der Gewichtsverteilung neutrale.
Für die “Dakar” 2008 war das Technische Reglement verändert worden: Rallye-Prototypen wie der Race Touareg dürfen nur noch mit einem Fünfgang-Getriebe ausgerüstet sein, zuvor waren sechs Schaltstufen erlaubt. Eine zusätzliche Herausforderung für die Volkswagen Ingenieure, schließlich verteilt sich die Beanspruchung nun auf weniger Gangräder, zudem fallen die Sprünge zwischen den Gängen größer aus. Das aktuelle Reglement schreibt unter anderem auch eine Reduzierung des Luftmengen-Begrenzers von 39 auf 38 Millimeter vor. Kris Nissen ist sicher, dass diese Einschränkungen beim neuen Auto ausglichen werden konnten.


Quelle (http://www.4x4-suche.de/4x4news/2007/11/27/volkswagen-bei-der-rallye-dakar-wieder-mit-vier-teams/)

Gruss Ruedi

Holger
30.11.2007, 23:54
Nochmal ein paar Infos zur Strecke des 2. Tages in der Serra de Monchique. Ist für uns insofern interessant, weil ich die Strecke bei unserem Algarvetreffen nachfahren will.


The special is the same as the one familiar to competitors in 2007. This terrain could lend itself to trekking or a heat of the world mountain-bike championships: welcome to the mountains! The course is tortuous, the ground quite hard. Drivers will prudently slow the pace, just in case the course may be glistening wet. One false move on this “WRC-type” route, and the drop can be a severe one. Safer to err on the slower side. After the long liaison to Malaga, tired bodies will benefit from the night of the crossing. Trucks are not required to take part on this special.

Touareg V
04.12.2007, 14:24
Dakar 2008: Schünemann und Matthias Kahle wieder zusammen
http://www.marathonrally.com/spacer.gif
Zwei besonders kämpferische Deutsche wollen es auf der Dakar 2008 erneut wissen: Der Hamburger Software-Profi Dr. Thomas Schünemann und der ehemalige Deutsche Rallymeister Matthias Kahle starten wieder erneut als Team. Beide versuchten es schon 2006 gemeinsam auf der grössten Rally der Welt und fuhren zur Überraschung der Rallygemeinde prompt an vorderster Stelle mit, doch ein Kupplungsschaden zwang sie schliesslich zur vorzeitigen Aufgabe.

Das gute Resultat des Fahrers Matthias Kahle fiel auch dem Volkswagen-Werksteam auf. Als Resultat liess man Matthias Kahle im Jahr 2006 auf dem Race-Touareg II testen und sicherte sich eine Option auf die Dakar 2007. Das widerum zwang Finanzier und Co-Pilot Dr. Thomas Schünemann, sich nach einem anderen Fahrer umzuschauen, die Wahl fiel auf Sandro Wallenwein. Ein Test auf der UAE Desert Challenge muste schon kurz nach dem Start aufgrund eines Motorschadens beendet werden, auch die Dakar 2007 endete für beide mit einem frühen Ausfall.

Auch wenn die Zusammenarbeit mit Wallenwein gut verlief - Matthias Kahle fährt in einer anderen Liga. Eine Volkswagen-Option lag ebenfalls nicht vor und so entschlossen sich beide, in diesem Jahr wieder gemeinsam zu starten. Wie in 2006 versuchen es Kahle und Schünemann wieder mit einem Buggy des niederländischen Rennstalles "Fast & Speed" - und werden u.A. gemeinsam mit dem Österreicher Raphael Sperrer in einem Team fahren. Sowohl Kahle/Schünemann als auch Sperrer starten mit einem baugleichen Fast & Speed Buggy Evo III.

"Wir verbessern unsere Autos, die wir auch bei anderen Teams bzw. Fahrern laufen haben, natürlich ständig und entwickeln sie in Eigenregie weiter" berichtet Fast & Speed Chef Johnny Hakvoort. "Das besondere an unserem Buggy ist der Motor, der vom Hubraum her auf vier Liter vergrössert wurde, gleichzeitig aber über ein VTEC-System verfügt. Dadurch verbessern sich das Ansprechverhalten und das Drehmoment über das gesamte Drehzahlband, was vor allem beim Fahren in tiefem Sand ein grosser Vorteil sein kann!"


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_schuenemann_und_mat thias_kahle_wieder_zusammen.84 46.0.html#9121)

Gruss Ruedi

Touareg V
05.12.2007, 12:00
Wir wollen gewinnen

Giniel de Villiers gehört auch bei der Dakar 2008 zum Favoritenkreis. Doch bei der UAE Desert Challenge lies er anderen den Vortritt.


Nach einem zweiten Platz bei der Rallye Dakar 2006 hoffte der Südafrikaner Giniel de Villiers 2007 auf den Sieg. Doch nur ein"schwarzer Tag" reichte, um alle Träume platzen zu lassen. Nächstes Jahr will er wieder voll angreifen. Aber um nicht schon im Vorfeld in Schwierigkeiten zu geraten, lies er es in Dubai ruhiger angehen.

Wenn wir auf das Weltcup-Finale in Dubai zurück blicken, warum hatten Sie nicht den gleichen Speed wie die anderen Fahrer?

Grundsätzlich war es nicht eine Frage des Speeds, sondern ob man Risiken eingeht oder nicht. Die Etappen waren sehr schnell und um volles Tempo zu gehen, musste man Einiges riskieren. Für meinen Beifahrer Dirk und mich war die UAE Desert Challenge die erste Rallye in unserem neuen Race Touareg, den wir auch bei der Dakar pilotieren werden. Daher haben wir entschieden, nicht zu viel zu versuchen – andere haben alles versucht und einige auch zu viel.

In welcher Hinsicht hilft die UAE Desert Challenge einem Fahrer bei der Vorbereitung auf die Rallye Dakar?

Dem Fahrer wird in Dubai viel in Sachen Fitness abverlangt – und natürlich im Fahren durch Dünen. Die kommende Dakar wird zu einem sehr großen Teil durch Dünen führen, denn wir haben allein acht schwere Etappen in der Wüste Mauretaniens. In dieser Hinsicht war die Desert Challenge sicher ein gutes Aufwärm-Training, auch für das gesamte Team.

Bis zum Start zur Dakar am 5. Januar in Lissabon sind es nur noch wenige Wochen. Wie sieht Ihre persönliche Vorbereitung aus?

Fitness, Fitness, Fitness. Die Dakar ist körperlich sehr anstrengend und während der Rallye hat man wenig bis gar keine Zeit, sich zu erholen. Daher braucht man genügend Reserven, um die beiden Wochen durchzustehen. Ich fahre sehr viel Fahrrad, sowohl mit dem Rennrad als auch mit dem Mountain-Bike – das passt sehr gut zu meinem persönlichen Trainingsbedarf. Und natürlich lässt es sich nicht vermeiden, viele Stunden im Fitness-Studio zu verbringen.

Was sind Ihre persönlichen Ziele und Erwartungen für die 30. Auflage der Rallye Dakar?

Im vergangenen Jahr haben sich einige Teilnehmer darüber beklagt, die Rallye sei ein wenig zu leicht gewesen. Im Januar wird sich das nicht wiederholen, da bin ich mir ganz sicher. Mit acht Tagen in Mauretanien und zwei Marathon-Etappen dürfte die Route sehr schwer werden. Dennoch sind wir besser vorbereitet als je zuvor, waren 2006 schon Zweite und haben unseren Speed in vielen Rallyes bewiesen. Da bleibt nur ein Ziel: Wir wollen die Rallye gewinnen.


Quelle (http://www.adrivo.com/nachrichten/rallye/54716/2007/12/05/interview___interview_giniel_d e_villiers______wir_wollen_gew innen.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
06.12.2007, 19:31
Vom Race-Truck zum Race-Touareg





Zwei neue Gesichter im Fahrer-Aufgebot von Volkswagen bei der Rallye Dakar: Dieter Depping aus Wedemark und sein Berliner Beifahrer Timo Gottschalk pilotieren bei dem Marathon-Klassiker erstmals einen Volkswagen Race Touareg 2.
Anzeige

Von Sven-Jörg Buslau Das Wolfsburger Aufgebot für die Rallye Dakar 2008 (5. bis 20. Januar 2008) umfasst mit Dieter Depping und Timo Gottschalk zwei neue Team-Piloten. Beide haben viel Erfahrung im klassischen Rallye-Sport: Dieter Depping war dreimal Deutscher Rallye-Meister, Copilot Timo Gottschalk war zuletzt 2005 und 2006 in der Rallye-Weltmeisterschaft als Copilot im Red Bull Skoda-Team engagiert. Bei der Rallye Dakar 2007 pilotierten sie zusammen einen Race Truck für Volkswagen und sammelten so bereits Erfahrung bei der berühmtesten Wüsten-Rallye der Welt. "Die Umstellung von klassischen Rallyes, wie sie beispielsweise in der Weltmeisterschaft gefahren werden, auf Marathon-Wettbewerbe wie die Rallye Dakar ist sehr groß", erklärt Timo Gottschalk. "Im klassischen Rallyesport fahren wir die Strecken vorher zweimal ab und erstellen ein sehr detailliertes "Gebetbuch", das der Beifahrer während des Rennens vorliest. Darin ist jedes Details der Strecke beschrieben, um für jede Kurve die Ideallinie zu wählen und die maximale Geschwindigkeit zu erreichen. Bei den Marathon-Rallyes sind wir hingegen auf völlig unbekanntem Terrain unterwegs und müssen erst einmal die Route anhand eines schematisierten Roadbooks der Veranstalter finden. Während klassische Rallyes auf Asphalt-Straßen oder festen Schotterwegen ausgetragen werden, führt ein Großteil der Route im Marathon-Rallyesport durch offenes Gelände."

Asphalt und Wüste, ein Riesenunterschied



Depping und Gottschalk waren bei der Dakar 2007 in einem Race-Truck unterwegs.
Ein weiterer Unterschied zwischen klassischen Rallyes und den Wüsten-Einsätzen im Marathon-Rallyesport liegt in der Länge. "In der Deutschen Rallye-Meisterschaft oder der Rallye-WM ist eine Wertungsprüfung zwischen 20 und 40 Kilometern lang. Bei Marathon-Rallyes wird oft die zehn- bis zwanzigfache Distanz an einem Stück absolviert. Bei der Rallye Dakar führt die siebte Etappe beispielsweise über 619 Kilometer – das ist fast die Länge von zwei klassischen Rallyes", erklärt Dieter Depping, Deutscher Rallye-Meister 1992, 1993 und 1994. "Das hat natürlich Auswirkungen auf Fahrweise und Tempo. Während man bei klassischen Rallyes auf den relativ kurzen Distanzen voll attackiert, muss man sich im Marathon-Rallyesport den Tag einteilen. Denn man kann natürlich nicht über 600 Kilometer auf unbekannten Strecken volles Tempo gehen. Als Fahrer muss man hier stärker taktisch agieren und mit Kräften und Konzentration haushalten." Auf diesen langen Etappen ist viel Eigeninitiative gefragt. Denn während die Piloten im klassischen Rallyesport ein bis zweimal am Tag den Service ansteuern, um das Fahrzeug warten zu lassen, sich zu erholen und neue Reifen aufziehen zu lassen, sind Dieter Depping, Timo Gottschalk und ihre Teamkollegen häufiger auf sich allein gestellt. "Zum Beispiel beim Reifenwechsel auf der Etappe – da gibt es keine Service-Crew, die mit anpacken kann. An den zwei Marathon-Etappen treffen wir unser Team sogar erst am darauf folgenden Abend wieder, an diesen Tagen gehört es auch zu unseren Aufgaben, den Race Touareg technisch für die nächste Etappe vorzubereiten." Als Kfz-Meister ist Dieter Depping für diese Aufgabe ebenso gut gerüstet wie Timo Gottschalk als Ingenieur für Kfz-Technik.

Nur noch 30 Tage bist zum Start



Der Race-Touareg 2 ist auch 2008 wieder der große Rivale des Dauersiegers Mitsubishi Pajero.
In den Wochen vor dem Start nutzen beide die Zeit für eine intensive Vorbereitung. Timo Gottschalk setzt sich mit den anderen Copiloten im Volkswagen Werksteam zusammen, um anhand von Kartenmaterial mögliche Streckenführungen zu erörtern und die Navigationsaufgaben vorzubereiten. "Die Zusammenarbeit mit den anderen Beifahrern funktioniert sehr gut, sie lassen mich an ihren Erfahrungen teilhaben", so der Berliner. Fahrer und Copilot betreiben außerdem ein intensives Fitnesstraining. "Nur wer eine gute Ausdauer hat, besitzt über die Distanz eine gute Konzentration", erklärt Dieter Depping. "Bei einer 15 Tage dauernden Rallye ist es wichtig, die langen Etappen konditionell durchzustehen und sich keinen Patzer zu erlauben. Die 'Dakar' verzeiht keine Fehler."


Quelle (http://www.autobild.de/artikel/Themen-Motorsport-Vom-Race-Truck-zum-Race-Touareg_465950.html)

Gruss Ruedi

sgm
08.12.2007, 14:16
Verabschiedung des VW-Werksteams
In diesem Jahr gibt es wieder eine offizielle Verabschiedung des Volkswagen-Teams vor der Rallye Dakar. In diesem Jahr wird das Event mit dem Bundesliga-Spiel VFL Wolfsburg gegen Borussia Dortmund kombiniert. Die Präsentation des Volkswagen Werksteams findet von 13:30 Uhr bis 14:30 Uhr vor der Volkswagen-Arena im Allerpark in Wolfsburg statt. Um 15:30 Uhr beginnt das Bundesliga-Spiel.

“Mit dabei sind Dieter Depping aus Wedemark und sein Beifahrer Timo Gottschalk aus Berlin, die 2008 erstmals im Race Touareg bei der “Dakar” starten. Dirk von Zitzewitz aus Karlshof in Schleswig-Holstein steht als Copilot des Südafrikaners Giniel de Villiers den Besuchern genauso Rede und Antwort wie der Franzose Michel Périn, gemeinsam mit Carlos Sainz Gewinner des FIA Marathon-Rallye-Weltcup 2007. Mark Miller, im vergangenen Jahr mit Beifahrer Ralph Pitchford Vierter der Rallye Dakar, reist aus den USA an. Dr. Ulrich Hackenberg, Mitglied des Markenvorstandes Volkswagen, Geschäftsbereich Entwicklung, wird in der Halbzeitpause in der Arena gemeinsam mit Kris Nissen Einblick in die “Dakar”-Vorbereitungen geben. Gleichzeitig werden Action-Szenen auf den Videoleinwänden des Stadions Eindrücke von der berühmtesten aller Wüsten-Rallyes liefern.”

Noch ein Grund mehr am 15. Dezember nach Wolfsburg zu kommen: es gibt Taxifahrten mit dem Race-Touareg zu gewinnen, die dann auch gleichzeitig stattfinden.
Quelle: http://zitzewitz.com/dakar/verabschiedung-des-teams

Touareg V
08.12.2007, 17:21
Raphael Sperrer bei der Rallye Dakar 2008 ...


Bereits zum 30. Mal startet das wohl schwierigste Langstreckenrennen der Welt. Zwischen 5. und 20. Jänner 2008 müssen die Fahrer insgesamt 9.273 Kilometer bewältigen, allein 5.763 davon sind Sonderprüfungs-Kilometer. Zum dritten Mal in Folge startet die Dakar in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon. Danach geht es durch Marokko, Mauretanien und den Senegal bis an den „Lac Rose“. Der einzige Ruhetag ist am 13. Jänner in Nouakchott geplant.

http://gelaendewagen.at/images19/raphael_sperrer/raphael_sperrer_1.jpg

670 Bewerbungen verzeichnete die Veranstaltungsorganisation A.S.O., letztlich wurden 580 Teilnehmer aus 50 Nationen zugelassen. Darunter der Oberösterreicher Raphael Sperrer: Der Ex-Rallye-Profi ist nach 2006 und 2007 zum dritten Mal dabei.

Der 42-Jährige vertraut dabei auf ein neues Team und einen neuen Beifahrer: Die holländische Truppe "Fast & Speed" ist in der Rallye-Raid-Szene keine unbekannte Größe: 2005 wurde Thierry Magnaldi mit einem Buggy von Fast & Speed bei der Dakar Gesamt-Achter und Sieger der Zweirad-Klasse.

http://gelaendewagen.at/images19/raphael_sperrer/raphael_sperrer_2.jpg

Sperrers neuer Co ist der Holländer Harmen Scholtalbers. Dass die Zusammenarbeit funktioniert, wurde beim Test-Einsatz der beiden bei der Waldviertel Rallye deutlich: „Harmen und ich passen gut zusammen, bei ihm merkt man einfach die jahrelange Erfahrung als Rallye-Co-Pilot", erzählt Raphael Sperrer.

Der sechsfache österreichische Rallye-Staatsmeister und ehemalige Rallye-WM-Teilnehmer hat in seiner Karriere schon viel erlebt. Die Dakar bezeichnet er dennoch als das "größte und unglaublichste Abenteuer seines Lebens“. Wie hart dieses Abenteuer sein kann, musste er 2007 erleben, als ihn die Rallye bereits am dritten Tag unsanft "abwarf".

Das Team von Fast & Speed verfügt über einen großen Service-Truck (T5) und über einen eigenen Race-Truck (T4) sowie über mehrere andere Begleitfahrzeuge. „Die Jungs von Fast & Speed sind sehr erfahren und arbeiten schon seit vielen Jahren mit Quereinsteigern aus der Rallye-Szene zusammen", freut sich Sperrer auf die Zusammenarbeit.

http://gelaendewagen.at/images19/raphael_sperrer/raphael_sperrer_3.jpg


Quelle (http://gelaendewagen.at/artikel07/sperrer_dakar_2008_0151.php)

Gruss Ruedi

Touareg V
12.12.2007, 15:41
Dakkar: Volkswagen ist heiß für den Wüsten-Marathon!


350 Tage lang hat sich der Deutsche Volumen-Hersteller auf den Klassiker der Wüsten-Rallyes vorbereitet. Fahrzeug, Fahrer, Ersatzteile, dass und noch viel Mehr spielt dabei eine große Rolle, denn hier zählt nicht nur pure Geschwindigkeit sondern vor allem Konstanz.

Die Fahrer müssen sich nicht nur auf den Einsatz am Lenkrad, sondern auch auf Mechaniker-Einsätze vorbereiten, so gehört es unter anderem zu ihrer Aufgabe, defekte Teile wie Reifen oder Spurstangen direkt vor Ort zu wechseln. Sollte dies nicht möglich sein, ist man auf die Hilfe der Race-Trucks angewiesen, die selbst ihr Rennen fahren und trotzdem helfen!

Das Einsatzgerät, der Race Touareg wurde dabei gezielt weiterentwickelt und in gewerteten Läufen in Marocco und den Vereinigten Arabischen Emiraten, einem Praxis Test unterzogen. Doch nicht nur der Toureg, sondern auch Service- und Race-Trucks nimmt der Deutsche Hersteller mit in die Wüste. Und all die fleißigen Mitarbeiter wollen auch noch untergebracht werden, in diesem Fall sind es leicht zu handhabende Zelte.

Insgesamt wird die Mannschaft von VW 15 Tage im Einsatz sein, die härteste Etappe wird wohl die 2 Tage dauernde sein, bei der man ohne die helfenden Race-Trucks wohl nur schwer das Ziel sieht.
Das schöne dieser Rallye ist die Verbindung von Tradition und Moderne und wir wünschen Volkswagen und allen anderen Teilnehmern eine schöne und „saubere“ Rallye, möglichst ohne die immer wieder kehrenden Todesfälle.


Quelle (http://www.motorsport-server.de/index.php?topic=news/story&ID=10367&serie=rallye)

Gruss Ruedi

dreyer-bande
12.12.2007, 16:04
Dakkar: Volkswagen ist heiß für den Wüsten-Marathon!



Quelle (http://www.motorsport-server.de/index.php?topic=news/story&ID=10367&serie=rallye)

Gruss Ruedi


Nicht nur VW alleine, nein auch .....http://www.my-smileys.de/smileys3/00009096_2.gif


Gruß

Hannes

Touareg V
13.12.2007, 15:48
Ellen Lohr startet bei der Dakar 2008 auf Mitsubishi-Pajero


Die deutsche Rallye-Pilotin und ehemalige DTM-Fahrerin Ellen Lohr startet bei der Dakar 2008 auf einem Mitsubishi-Pajero. Damit geht sie, laut Medienberichten, nicht mit einem '2Drive-Adventure-Buggy' bei der 'Dakar 2008' an den Start.
Lohr weicht nun auf einen von '2Drive' präparierten Mitsubishi-Pajero V6 mit 4.0l und 206 kW / 280 PS aus.


Quelle (http://www.auto-reporter.net/artikel.las?artikel=23246)

Gruss Ruedi

sgm
13.12.2007, 17:46
na dann hat sie vielleicht jetzt endlich mal ein Fahrzeug, mit dem sie auch weiter als bis zur Fähre kommt.

Touareg V
15.12.2007, 18:55
Überschläge, Knochenbrüche, Wüstensand


http://img.stern.de/_content/60/52/605208/zitzewitz_250_250.jpg


Als Copilot des Race Touareg hat Dirk von Zitzewitz ein großes Ziel: Er will die Rallye Dakar 2008 gewinnen. Einfach ist das nicht, die Konkurrenz ist hart und der Rennverlauf in der Wüste unvorhersehbar. Bei seiner ersten großen Rallye wäre er sogar fast verdurstet.

Hannover, Stadtteil Vahrenheide, dort in einem kargen Industriegebiet, inmitten eingezäunter Gewerbehöfe, Metallgießereien und Anlagetechnikbetrieben trifft die Abteilung Motorsport des Volkswagen-Konzerns letzte Vorbereitungen für ein Rennsport-Großereignis: Die Rallye Dakar 2008. Hinter den Toren des großen Bungalow-Baus schrauben Mechaniker in grauen Overalls bis spät in die Nacht an den vier aufgebockten Race Touaregs herum. Mehr als Feintuning ist nicht mehr möglich, am 5. Januar sollen die Wüstenrenner in Lissabon an den Start gehen. Die metallicblauen Motorhauben lehnen an der Hallenwand, freier Blick auf Kabel- und Schlauchgewirr des mächtigen 2.5-Liter-Dieselmotors mit Doppelturbolader und Ladeluftkühlung, der den Boliden mit 280 Pferdestärken antreibt.

Ein Platz im Cockpit ist für Dirk von Zitzewitz reserviert, Jahrgang 68, hoch aufgeschossen, norddeutsch gelassen. Mit seinen verwuschelten Haaren und den markanten geschnittenen Gesichtszügen ähnelt er Nationaltorwart Jens Lehmann. Als Copilot von Giniel de Villiers ist er bei der Dakar-Rallye vor allem dafür zuständig, den Südafrikaner möglichst schnell und sicher durch die Wüsten Afrikas zu navigieren. Einfach nur ankommen reicht ihm nicht, denn auch in seinem Ehrgeiz gleicht er dem Fußballtorwart: "Wann immer ich zu einem Rennen antrete, möchte ich auch gewinnen", sagt von Zitzewitz. "Und ein Sieg bei der Rallye Dakar ist mein großes Ziel."

Bei der Dakar kommt es auf jede Minute an"

Doch bevor es soweit ist, steht in Hannover erstmal Vorbereitung auf dem Tagesplan: Fitnesstraining, Arbeitsabläufe einstudieren, vor allem aber brütet er derzeit mit den anderen Copiloten über Landkarten und alten Rennprotokollen. "Navi-Woche", heißt das im Rennfahrerjargon. "Wir haben vom Veranstalter bisher nur eine grobe Route bekommen, lediglich die Start- und Endpunkte sind bekannt", sagt von Zitzewitz. Den genauen Streckenverlauf erfahren die Teilnehmer immer erst am Vorabend einer Etappe. "Daher versuchen wir alle denkbaren Routen zu antizipieren. Je genauer wir die Strecke voraussehen, desto mehr Zeit sparen wir. Bei der Dakar kommt es auf jede Minute an."

Die Rallye Dakar, 1978 von dem Franzosen Thierry Sabine als Rallye Paris-Dakar ins Leben gerufen, ist das bedeutendste Offroad-Motorsportereignis der Welt. Alljährlich treten rund 500 Rennwagen, LKWs und Motorräder zur Wettfahrt über die 9000 Kilometer Strecke in die Hauptstadt des Senegals an. Die europäischen Etappen werden noch einigermaßen gemütlich absolviert, die Herausforderungen warten in Afrika, wo unwegsame Schotterpisten und metertiefen Wüstensand auf die Rennfahrer wartet, weitab jeder Zivilisation.

Cockpit-Temperaturen über 70 Grad

"Fahren und Navigieren ist eine Sache", sagt von Zitzewitz, "aber es kommt genauso darauf an, dass man die gesamten Belastungen während der 15 Rallyetage gut wegsteckt." Und die haben es in sich: Cockpit-Temperaturen von über 70 Grad, Reifenwechsel in nicht mal zwei Minuten, nachts bei Minusgraden und hohem Geräuschpegel im Zelt schlafen. "Bei Wüstenrallyes muss man ständig auf das Unvorhersehbare reagieren, doch genau das macht ja auch den Reiz der Veranstaltung aus."

Neun Mal ist von Zitzewitz bereits bei der Rallye Dakar gestartet, drei Mal auf dem Motorrad, sechs Mal als Co-Pilot im Rennwagen. Ein fünfter Platz war bisher seine beste Platzierung, 1997 auf dem Motorrad, als bester deutscher Teilnehmer. "Nur wer vom ersten Tag bis zum letzten Tag perfekt durchkommt, hat eine Chance zu gewinnen", sagt von Zitzewitz. Im letzten Jahr sah es für ihn de Villiers lange Zeit ziemlich gut aus, doch dann warf sie ein technischer Defekt in aussichtsreicher Position fahrend zurück, am Ende wurden sie Elfter.

http://img.stern.de/_content/60/52/605208/zitzewitz_500_500.jpg
© Björn Erichsen
Blick in das Cockpit des Renn-Boliden




Bei der 30. Auflage wird es noch mal schwerer zu gewinnen, da ist sich von Zitzewitz sicher. "Zum Jubiläum hat der Veranstalter 'Ein Meer aus Sand' angekündigt, allein acht Etappen gehen durch die Wüstengebiete von Mauretanien." Und die Konkurrenz ist noch mal härter geworden. "Wir zählen neben Mitsubishi und BMW zu den Top-Favoriten, auch der Buggy von Jean-Louis Schlesser ist nicht zu unterschätzen." Bei aller Vielfalt der Fahrzeuge ist die Dakar-Rallye letztendlich eine Zweiklassengesellschaft. Die großen Werksteams machen den Sieg unter sich aus, die kleinen Teams fahren vor allem um die Ehre.

Dafür, dass er bei einem großen Werksteam fahren kann, hat von Zitzewitz lang und hart gearbeitet. Mit dem PS-Virus ist der gebürtige Ostholsteiner von klein auf infiziert, schon sein Vater fuhr Motorradrennen, genauso wie sein Bruder. Im zarten Alter von zehn Jahren bekam der kleine Dirk seine erste 80er, mit 19 gewann er erstmals die deutsche Enduro-Meisterschaft. Neun weitere nationale Titel folgten, insgesamt drei Vizeweltmeistertitel. Auf dem Motorrad fuhr er auch seine ersten Marathon-Rallyes, 2002 stieg auf vier Rädern um, seit 2005 sitz er bei VW im Cockpit.

"Mist, jetzt ist die Dakar für dich zu Ende"

Doch auch die Schattenseiten seines Sportes kennt von Zitzewitz zu Genüge: Unfälle, Knochenbrüche, Prellungen von den Zehen bis knapp unter die Haarspitzen. Bei der Dakar 2005 legte er gemeinsam mit dem Amerikaner Robby Gordon einen fünffachen Überschlag hin, die Bilder des spektakulären Unfalls gingen um die Welt. "Ich weiß es noch genau, als wir zum ersten Mal auf dem Dach aufschlugen, dachte ich nur: Mist, jetzt ist die Dakar für dich zu Ende", sagt von Zitzewitz. "Erst danach wurde mir klar, dass ich eventuell ein ernsteres Problem haben könnte. Als wir wieder auf vier Rädern standen, und ich merkte, dass ich unverletzt war wurde ich geradezu euphorisch."

1993, bei seiner ersten Wüsten-Rallye überhaupt, wäre von Zitzewitz sogar fast verdurstet: "Ich hatte mich gemeinsam mit der Spitzengruppe irgendwo in Marokko verfahren und nach einiger Zeit ging mir der Sprit aus", erinnert sich von Zitzewitz. "Keiner von den anderen gab mir Benzin ab, so dass ich den elektronischen Gefahrensender aktiviert habe. Ich dachte natürlich, dass bald der Hubschrauber kommen und mich rausholen würde - doch nichts geschah. Wenn man dann so mit wenig Wasser ganz allein in der Wüste steht, bekommt man schon Panik. Er nach elf Stunden hat mich ein Team des Veranstalters gefunden."

Die eigenen Grenzen richtig einschätzen

Immer wieder sind bei der Dakar-Rallye Todesfälle zu beklagen. Seit dem ersten Start hat das Rennen über 50 Todesfälle gegeben, bei der letzten Ausgabe 2007 kamen zwei Motorradfahrer ums Leben. Auf die Frage, ob er denn manchmal Angst habe, verziehen sich die sonst so entspannten Gesichtszüge des Berufsabenteurers. "Nein", antwortet er dann schnell und es klingt wie schon hundertmal gesagt. "Ich habe Respekt vor der Strecke, aber Angst habe ich nicht. Wenn man gewinnen will, muss man immer voll ans Limit gehen, aber eben nicht darüber hinaus. Die eigenen Grenzen richtig einzuschätzen, ist die wohl die wichtigste Eigenschaft eines Rennfahrers überhaupt."

Bis zum Start der Rallye wartet auf von Zitzewitz noch ein volles Programm: Presse- und Sponsoren-Termine, Malaria-Impfung, der Check beim Team-Arzt. Weihnachten kann er noch zu Hause feiern, im schleswig-holsteinischen Karlshof bei seiner Frau und seinen beiden Hunden Hugo und Peanut. "Peanut ist gerade erst elf Wochen alt und hält uns nachts gerne mal auf Trab", erzählt von Zitzewitz. "Aber direkt nach Weihnachten wird gepackt, am 29. Dezember fliege ich dann nach Lissabon - und komme hoffentlich als Sieger zurück."


Quelle (http://www.stern.de/sport-motor/autowelt/:Dakar-Copilot-Zitzewitz-%DCberschl%E4ge,-Knochenbr%FCche,-W%FCstensand/605208.html)

Bilder (http://www.stern.de/sport-motor/autowelt/605215.html?nv=ct_rl&backref=%2Fsport-motor%2Fautowelt%2F%3ADakar-Copilot-Zitzewitz-%25DCberschl%25E4ge%2C-Knochenbr%25FCche%2C-W%25FCstensand%2F605208.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
16.12.2007, 16:49
Volkswagen verabschiedet Dakar-Team


http://www.4x4-suche.de/4x4news/wp-content/uploads/2007/12/21366.jpg

Volkswagen verabschiedet Dakar-Team

Volkswagen hat gestern (15. Dezember 2007) in Wolfburg einen Teil des Teams für die Rallye Dakar verabschiedet. Vor dem Fußballspiel VfL Wolfsburg gegen Borussia Dortmund nutzen viele Besucher die Gelegenheit, um sich den Race Touareg 2 sowie die imposanten Service-Trucks einmal aus aller nächster Nähe anzuschauen. Außerdem bestand die Möglichkeit, als Beifahrer durch einen kleinen Offroad-Parcours im Rallye-Touareg mitzufahren.

Die Maxime von VW-Motorsportchef Kris Nissen ist klar: 2008, im 30. Jahr der legendären Wüsten-Rallye, soll es mit dem Sieg klappen. Die Voraussetzungen stehen gut: Carlo Sainz und Co-Pilot Michel Périn haben sich im November den Titel im Marathon-Rallye-Weltcup mit dem 206 kW/280 PS starken Touareg TDI geholt. Die Dakar gewonnen hat Volkswagen 1980 mit einem Iltis. Nach dem zweiten Platz 2006 hatten die Wolfsburger bei dem Wüstenklassiker in diesem Jahr viel Pech, aber auch ihr Können bewiesen. Trotz zehn von 14 Etappensiegen war am Ende nur der undankbare 4. Platz geblieben. Am Auto selbst musste daher nicht grundsätzlich etwas für den erneuten Anlauf geändert werden. Dennoch wurde viel Detailarbeit geleistet. Rund 400 Punkte wurden am Race Touareg 2 verbessert. Das reichte von neuen Teilen bis hin zur geänderten Verlegung einzelner Kabel. Der Race Touareg 2 wird von einem Fünfzylinder-Turbodiesel mit 2,5 Litern Hubraum angetrieben. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 190 km/h. In 6,9 Sekunden beschleunigt das 1,8 Tonnen schwere Fahrzeug von 0 auf 100 km/h.
Der eigens aus den USA angereiste diesjährige Dakar-Vierte Mark Miller sowie die Beifahrer Ralph Pitchford, Timo Gottschalk und Michel Périn standen den Besuchern in Wolfsburg Rede und Antwort verteilten fleißig Autogramme. Werkspilot Dieter Depping nahm außerdem einige von ihnen auf eine kleine und im wahrsten Sinne des Wortes Spritztour durch unwegsames Gelände mit. Erstmals in einem Race Touareg fuhr auch Rennfahrerlegende Hans-Joachim Stuck mit, der ab 1. Januar 2008 neuer Motorsport-Berater für Volkswagen ist. Er gab ebenfalls dicht umlagert Autogramme. Besonderes Interesse fanden außerdem die mächtigen MAN-Service-Trucks, hinter deren Steuer die Besucher ebenfalls einmal Platz nehmen durften.
Volkswagen startet mit vier Werkswagen bei der Dakar. Ein weiterer Race Touareg 2 befindet sich in Kundenhand. Dazu kommt ein Tross von einem Dutzend Touareg und T5 als Begleitfahrzeuge sowie noch einmal so viele Werkstattwagen von MAN. Drei der Lastwagen werden als spezielle Service-Trucks in der Lkw-Wertung der Dakar mitfahren.
Neben dem Team Mark Miller (USA)/Ralph Pitchford (Südafrika) gehen das deutsche Duo Dieter Depping/Timo Gottschalk sowie Carlos Sainz (Spanien)/Michel Périn (Frankreich) und Giniel de Villiers (Südafrika)/Dirk von Zitzewitz (Deutschland) ins Rennen. Start der 9273 Kilometer langen Rallye ist am 5. Januar 2008 in Lissabon. Ziel ist am 20. Januar in St. Louis bei Dakar im Senegal.


Quelle (http://www.4x4-suche.de/4x4news/2007/12/16/volkswagen-verabschiedet-dakar-team/)

Gruss Ruedi

Touareg V
17.12.2007, 19:16
Dakar 2008 - "El Matador" peilt Dakar-Sieg an


Ex-Rallye-Weltmeister Carlos Sainz (VW Touareg) startet bereits zum vierten Mal bei der Dakar. Der Spanier hat in diesem Jahr nur ein Ziel, er will die härteste Marathon-Rallye der Welt erstmals für sich entscheiden und VW endlich einen Sieg bescheren. Die Vorzeichen für dieses Vorhaben stehen gut.

"Die Dakar 2008 wird die härteste Rallye der letzten Jahre", erklärte der 45-jährige Madrilene gegenüber EUROSPORT, der erneut mit seinem französischen Co-Piloten Michel Périn an den Start gehen wird. "Besonders hart werden vor allem die langen Etappe in Mauretanien, wo wir mit sehr viel Sand zu kämpfen haben."

Großer Erfahrungsschatz

Zum 30. Jubiläum des Wüstenklassikers haben sich die Organisatoren etwas ganz Besonderes einfallen lassen, um den Piloten das ohnehin schon schwere Leben noch schwerer zu machen. "Wir müssen unheimlich konzentriert zur Sache gehen, wenn wir alle neuen Unwegbarkeiten meistern wollen", so der erfahrene VW-Pilot, der sich in diesem Jahr auf 15 knallharte Tagesabschnitte "freuen" kann.
"Die Etappen werden alles von uns abverlangen, aber wir sind perfekt vorbereitet. Ich fühle mich besser als zuvor und denke, dass mit dem Auto alles passt", blickte Sainz optimistisch voraus. Nach eigenen Aussagen wird "El Matador" vor allem von seinem unglaublich großen Erfahrungsschatz profitieren, den er im Laufe der vergangenen Jahre zusammengetragen hat. "Die Erfahrungen, die ich gesammelt habe, werden mir unheimlich helfen", ist sich die Nummer eins bei Volkswagen sicher.
Obwohl er der einzige Pilot war, der nicht bei der offiziellen Dakar-Verabschiedung in Wolfsburg war, drückt ihm das gesamte Team die Daumen. "Wir hoffen natürlich, dass jeder Fahrer eine Top-Leistung bringt, aber für Carlos würde ich mich ganz besonders freuen, wenn es endlich mit seinem ersten Sieg klappt", sagte Motorsport-Direktor Kris Nissen über seinen Topfahrer, der 2007 für insgesamt vier Tage an der Spitze lag.


Quelle (http://de.eurosport.yahoo.com/17122007/73/dakar-2008-el-matador-peilt-dakar-sieg.html)

Gruss Ruedi

joeben
20.12.2007, 10:19
Hallo zusammen,

über das "googeln" zu Dakar 2008 bin ich auf euer Forum gestossen.

Da ich gerade dabei bin mir das Volkswagen Dakar Team 2008 in 1/87 zu bauen benötige ich dringend noch jedes Bild der Begleitfahrzeuge (vor allem Trucks), das ich bekommen kann.

War vielleicht zufällig jemand von euch auf der Verabschiedung des Teams letzte Woche in Wolfsburg und hat Fotos gemacht?

Ciao Jörg

Holger
20.12.2007, 12:06
Hallo Jörg,

das ist ja eine feine Beschäftigung. Hast du es schon mal auf der Seite von VW versucht? Zeig uns gern einmal Fotos, wenn du deine Modelle fertig hast.

joeben
20.12.2007, 12:11
Hallo Holger,

ja klar, mache ich - das wird aber noch dauern :-)

Ja, bei vw Motorsport hab ich schon nachgeschaut - leider nichts. Auch die Pressestelle bei VW hat leider keine Fotos von den Trucks ....

Ciao Jörg

Jadek
20.12.2007, 16:52
Die Seite

www.man-motorsport.de

hilft Dir weiter.

Hab zwar vorwiegend Bilder des letztjährigen Siegerfahrzeugs Exact MAN gesehen

sgm
21.12.2007, 09:31
um die Zeit bis zum Start zu verkürzen - ein Video von der Dubai-Rallye

BP-Promo Video Dubai-Rallye

sgm
21.12.2007, 09:50
Hallo zusammen,

über das "googeln" zu Dakar 2008 bin ich auf euer Forum gestossen.

Da ich gerade dabei bin mir das Volkswagen Dakar Team 2008 in 1/87 zu bauen benötige ich dringend noch jedes Bild der Begleitfahrzeuge (vor allem Trucks), das ich bekommen kann.
ich würde mal die Gallerie vom Marathonrallye.com (http://www.Marathonrallye.com) durchschauen, da findet sich bestimmt was:
http://www.marathonrally.com/gallery2/gallery.php?gid=434

... und dann gibts da noch diese Seite hier mit Papermodels von der Dakar 2006
http://www.marathonrally.com/marathon_dakar/gimmicks_downloads_papier_pkw. html

joeben
21.12.2007, 10:46
Vielen Dank für die Hinweise. Einige kannte ich schon, andere nicht.

Erstaunlich finde ich, das MAN bei knapp 35 neu verkauften Trucks für die Dakar 2008, sowenig aktuelle Bilder im Netz hat ...

Es bleibt also spannend :-)

Ciao Jörg

Touareg V
21.12.2007, 11:03
Off Road Sport - Rallye Lissabon-Dakar: Mit dem Opel Antara in die Sahara


http://www.4x4-suche.de/4x4news/wp-content/uploads/2007/12/antwu.jpg

Ungarn schicken den Antara in die Wüste
Ungarisches „Szalay Dakar Team“ setzt zum zweiten Mal auf den Opel-Crossover

Zum zweiten Mal vertraut der ungarische Pilot Balázs Szalay mit seinem „Szalay Dakar Team“ beim Wüstenmarathon auf den Crossover mit dem Blitz. Finanziell unterstützt von General Motors/Opel Ungarn und mit technischer Hilfe von GM Racing bereitete das Privatteam das komplett neu aufgebaute Einsatzfahrzeug auf die Extrembedingungen der Rallye Dakar 2008 vor. Der Opel Antara RR ist mit der jüngsten Entwicklungsstufe des GM-Rallye-Raid-Motors ausgerüstet. Immerhin: Bei der UAE Desert Challenge im November wurde das ungarische Team Achter im Gesamtklassement.

Balázs Szalay, der 2008 bereits seine zehnte Rallye Dakar bestreitet, vertraut seit 2003 auf Opel. Das Team kann sich während der Rallye auf die Mitarbeit von Gregory Prior und Ross O’Blenes verlassen. Die beiden GM-Motorsport-Ingenieure wirkten bei der Entwicklung des Antara RR-Motors mit und halfen den Ungarn bei der Feinabstimmung des Wagens.

http://www.4x4-suche.de/4x4news/wp-content/uploads/2007/12/254890.jpg

Die Startflagge für die Rallye Dakar 2008 fällt am 5. Januar in Lissabon. Von der portugiesischen Hauptstadt aus geht es bis 20. Januar über insgesamt 9.723 Kilometer ins senegalesische Dakar. Die rund 580 Teilnehmer rechnen bei der 30. Auflage dieses Wettbewerbs mit den härtesten Sonderprüfungen aller Zeiten


Quelle (http://www.4x4-suche.de/4x4news/2007/12/20/off-road-sport-rallye-lissabon-dakar-mit-dem-opel-antara-in-die-sahara/)

Gruss Ruedi.

Touareg V
21.12.2007, 11:05
Off Road Sport: Mitsubishi startklar für die Rallye Dakar


http://www.4x4-suche.de/4x4news/wp-content/uploads/2007/12/212.jpg

Mitsubishi startklar für die Rallye Dakar

Mit einem erfolgreichen Funktionstest hat Mîtsubishi die Vorbereitungen auf die 30. Rallye Dakar vom 5.bis 20.Januar 2008 abgeschlossen. Alle vier Pajero Evolution MPR 13 wurden auf dem Testgelände in Marmagne nahe des Teamsitzes in Pont de Vaux (Frankreich) einem sogenannten „Shakedown“ unterzogen – einem letzten Funktionstest, bevor sie zum Start der Rallye nach Portugal transportiert werden.

Neben letzten Feinarbeiten an der Sitzposition der Fahrer und weiteren kleineren Anpassungen am Setup galt das Augenmerk des letzten Tests der Funktionsüberprüfung mechanischer Komponenten.
Mitsubishi nimmt mit den Fahrern Stéphane Peterhansel (Sieger 2007), Luc Alphand (Sieger 2006), Hiroshi Masuoka und Joan Roma sowie ihren Co-Piloten Jean-Paul Cottret, Gilles Picard, Pascal Maimon und Lucas Cruz Senra an der Wüsten-Rallye in Afrika teil.


Quelle (http://www.4x4-suche.de/4x4news/2007/12/20/off-road-sport-mitsubishi-startklar-fuer-die-rallye-dakar/)

Gruss Ruedi

Holger
21.12.2007, 22:44
Holländische DAF-GINAF Fraktion überrascht 2008

Es war still geworden um den einstigen Truck-Rally-Haudegen und "Dakar-Urgestein" Jan de Rooy und seinen Sohn Gerard. Der von der ASO verweigerte Start 2006, das umstrittene Ausscheiden 2007 - Sieg-Abonnent Kamaz aus Russland hatte statt mit den holländischen DAF nun mit der roten MAN-Flotte zu kämpfen.

2008 will man es nun erneut versuchen - doch diesmal ganz anders. Der Haupt-Sponsor Gauloises ist weg, der Motorenlieferant ist weg, die 2007er Autos entsprechen nicht mehr den aktuellen Regeln. Aufgeben? Daran hat man in Son bei Eindhoven wohl ernsthaft nie gedacht. Jetzt ist de Rooy sein eigener Sponsor, die Dakar-Flotte erstrahlt jetzt statt in Königs-Blau in der De Rooy-Hausfarbe Orange - wie übrigens auch die rund 550 Lkw des Transport- und Logistikunternehmens.

Drei Rally- und zwei Assistenztrucks bilden das De Rooy-Dakar-Kommando. Die beiden schnellen Renn-Trucks von Jan und Gerard de Rooy bauen auf der 2006 nicht zugelassenen Version auf. Allerdings mit gravierenden Veränderungen: So wurde vor allem die damals umstrittene Federung den neuen Regeln entsprechend angepasst.

Entscheidend ist aber das neue Herz, das unter der DAF-Kabine im GINAF-Rahmen pocht: Ein Iveco Cursor C13-Motor, vom niederländischen Iveco-Importeur Schouten (vielen bekannt von der Dresden-Breslau) für den Sporteinsatz präpariert. 820 Pferde und 3.200 Nm befeuern nun die beiden offiziell als "Ginaf X 2222" geführten Trucks. Und statt Einzelradaufhängungen übernehmen jetzt Sisu-Starrachsen die tragende Rolle. Wie sich die neuen Trucks bei der Technischen Abnahme machen ist allerdings noch offen...

Konkurrenz aus dem eigenen Lande bekommen die nun Orangen vom Werksteam des kleineren Truck-Herstellers GINAF, der aus DAF-Trucks "echt harte Jungs" macht. GINAF profitierte 2007 von dem Crash des teils Führenden Kamaz und dem Ausfall der De Rooy Truppe, schaffte es aufs Podium - und da will man auch wieder hin.

Energisches Grübchen im Kinn: Die junge Truppe rund um den Dritten der Lkw-Wertung von 2007, Wuf van Ginkel, hat sich prominent verstärkt: Marcel van Vliet fährt jetzt den zweiten Renntruck. Van Vliet, bisher eher glücklos im Team mit Hans Bekx: "Wir sind wirklich gut vorbereitet und wollen unter die Top Five!" Das sieht auch Wuf van Ginkel so: "Wenn wir nach dem Ruhetag unter den ersten Fünf sind ist alles möglich, wir wollen wieder aufs Podium!"

Dabei setzt das Team aus Ederveen wieder auf die Ginaf-Trucks mit CAT-Power. 950 Pferde aus 18 Litern Hubraum und einem Drehmoment von 3.260 Nm bilden den Treibsatz für die beiden Ginaf X 2222 SP Rennfahrzeuge, die im Wesentlichen der erfolgreichen Vorjahresversion entsprechen.

Kommen wir zum dritten Team aus Holland, auch mit DAF unterwegs uns nicht selten für eine Überraschung gut. Hans Bekx und seine Truppe, 2005 auf Platz 2 liegend disqualifiziert, 2006 wie De Rooy nicht zum Start zugelassen und im vergangenen Jahr eher glücklos unterwegs. Trotz der Rückschläge sind sie wieder mit dabei, wenn auch nur mit einem kleinen Team: Einem Race- und einem Servicetruck. "Wir sind zwar ein wenig kleiner geworden, verfügen aber über 8 Jahre Dakar-Erfahrung" so Hans Bekx. Um dennoch in einem grossen Team zu starten, hat man sich der holländischen "Dakarsport"-Gruppe angeschlossen und fährt auch in deren Orange-Blauen Farben.

Offiziell will man es aber ruhiger angehen lassen: "Wir wollen die Dakar geniessen, Spass haben, abends eine Cola geniessen. Die ganze Hetzerei kann auf Dauer nicht gut sein und geht einem zu schnell zu Kopf." Doch ganz so beschaulich wird es dann wohl doch nicht bleiben: "Naja, meine Frontscheibe ist immer noch grösser als der Spiegel und deshalb schaue ich lieber öfter durch die Frontscheibe - wir fahren hier nicht nur mit, um anzukommen, dazu kann man ein Flugzeug nehmen." grinst Bekx.

Der Holländer startet 2008 erneut mit dem DAF75, der er auch schon 2007 einsetzte. "Das ist der beste Rallytruck, den wir jemals gebaut haben und ich kenne ihn bis ins Detail. Wir haben nicht viele Änderungen vorgenommen, das hat auch mit dem neuen Reglement zu tun" so Bekx, der übrigens am 11. Januar zum achten mal in Folge seinen Geburtstag auf der Dakar feiert.


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_hollaendische_daf_g inaf_fraktion_ueberrascht_2008 .8531.0.html#9209)

Holger
21.12.2007, 22:47
Mitsubishi kommt 2009 mit neuem Diesel-Renner

Eigentlich hatte Mitsubishi geplant, bereits auf der Dakar 2008 mit ein bis zwei Diesel-Fahrzeugen zu starten, doch die Idee wurde schliesslich wieder verworfen. "Die Fahrzeuge sind mit ihrem Benzinmotoren ausgereift, es wäre Unsinn, es jetzt mit einem Diesel zu probieren" hiess es seitens MMSP. Doch die Hintergründe sind weitreichender, der Stop des geplanten Diesel in diesem Jahr kam "von ganz oben": Im kommenden Jahr plant das Japanisch-Französische Team den Einsatz eines komplett neuen Diesel-Rallyfahrzeuges, das den Pajero dann ablösen soll.


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_mitsubishi_kommt_20 09_mit_neuem_diesel_renner.853 6.0.html#9216)

Holger
21.12.2007, 22:48
WTCC-Pilot Yvan Muller setzt auf SMG Buggy

In diesem Jahr muss der französische WTCC-Tourenwagen-Pilot Yvan Muller - im Alltag unterwegs für Seat - sich alleine auf der Dakar zurechtfinden. Rally-Legende und Dakar-Sieger René Metge, der ihm im vergangenen Jahr als Copilot zur Seite stand, hat keine Zeit mehr für Newbee-Service auf dem Beifahrersitz, denn seine neue "Transorientale Rally" im Juni 2008 von St. Petersburg in Russland bis nach Beijing in China fordert den Rally-Rentner voll und ganz.

Metge könnte auch gar nicht mehr neben Muller Platz nehmen, selbst wenn er wollte. Denn Muller entschied sich statt eines Dessoude Nissan Proto in diesem Jahr für einen SMG Gache Einsitzer-Buggy, gebaut von dem Franzosen Philippe Gache in Kooperation mit Jean-Louis Schlesser. Die eigenwilligen Buggies sorgten erstmals im vergangenen Jahr für Aufsehen, doch lange hielten sie nicht. Lediglich Philippe Gache selbst schaffte es bis nach Dakar.

Für Muller, der 2006 sogar einen Volkswagen Race-Touareg zusammen mit Matthias Kahle testete, ist der Ein-Mann-Job dank seines Tourenwagen-Engagements nicht Neues, wohl aber die Kombination aus Navigation und Fahren. "Ich bin bereit, den Kampf aufzunehmen" berichtete er tollkühn dem TV-Sender Eurosport, "die Dakar ist die beste Schule, um sowohl in der Navigation als auch im fahrerischen Bereich eine Menge an Erfahrung zu sammeln."


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_wtcc_pilot_yvan_mul ler_setzt_auf_smg_buggy.8537.0 .html#9217)

Holger
21.12.2007, 22:53
Dakar 2008 Video:
Test-Session des neuen Bowler Nemesis

Video (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_video_test_session_ des_neuen_bowler_nemesis.8534. 0.html#9212)

Touareg V
23.12.2007, 12:24
Dakar 2008: Kamaz meldet sich mit neuen Trucks zurück
http://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/99f3f1594a.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071222_k amaz1.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=266ba41ccad32304764d6e6558 80a432)

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/6b8c22e885.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071222_k amaz2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=b081fccf3036b0c59713c8f81c 2ab1a1)

Was wäre die Truckkategorie ohne Kamaz aus Russland - und so meldet sich die Truppe auch für die 30. Ausgabe der Dakar zurück. Am 22. Dezember wird das Truckteam offiziell von Politik und Prominenz auf dem Roten Platz in Moskau nahe des Kremls gen Portugal verabschiedet. Fünf Jahre in Folge gewann Kamaz die Lkw-Kategorie, die Siegesserie wurde erst durch den Sieg des Holländers Hans Stacey (MAN TGA) im Januar 2007 beendet.

Mit Spannung hatte die Truck-Rally-Szene gen Russland geschaut, den das neue Truck-Reglement würde auch vor den bulligen Kamaz-Trucks nicht halt machen. Und Kamaz überrascht: 2008 treten die Russen mit neuen Fahrzeugen an. Die neuen Rallytrucks entstammen gegenüber ihren Vorgängern keinen speziellen Kleinserien á 15 Stück mehr, sondern wurden auf Basis des zweiachsigen Serien-Kamaz 4326 in Militärversion aufgebaut. Dadurch konnte Kamaz die "Kit-Truck"-Regelung anwenden, die spezielle Veränderungen an Serienmodellen erlaubt. Was im Detail verändert wurde wird verschwiegen - allerdings sollen die neuen Kamaz wie ihre Vorgänger bauartbedingt 500 bis 700 kg schwerer als das Minimalgewicht sein.

Die drei Race-Trucks werden ebenso mit "Alten Hasen" wie auch Neulingen besetzt. Kamaz 1 wird pilotiert von Firdraus Kabirow, ihm zur Seite sitzen Aidar Beljajew und Andrej Mokejew. Kamaz 2 steuert erneut Wladimir Tschagin mit Sergej Sawostin und Eduard Nikolajew und Kamaz 3 wird von Ilgisar Mardejew, Wjatscheslaw Misjukajew und Andrej Karginow pilotiert.

Angepeilt wird ganz klar der Gesamtsieg: "Wir fahren zur Dakar, um als Champions zurückzukehren - das ist unsere Hauptaufgabe" meint Teamchef Semjon Jakubow deutlich vor allem in Richtung MAN.Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_kamaz_meldet_sich_m it_neuen_trucks_zurueck.8540.0 .html#9220)

Gruss Ruedi

Touareg V
23.12.2007, 12:26
Dakar 2008: Ukyo Katayama startet mit Biodiesel-Toyotahttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/e76fc6c5b6.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071222_t oyota_katayama_01.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=13eba5fa53326c5498dc856df4 000bc0)

Der Japaner Ukyo Katayama wird auf der Dakar 2008 mit einem Toyota Land Cruiser 100 der seriennahen Klasse T2 und Biodiesel-Antrieb starten. Der spezielle Biodiesel wird aus Tempura-Öl (Frittieröl) gewonnen. Unterstützt wird das Projekt von dem Reifenhersteller Yokohama, der damit seine unter dem Namen "ecoMOTION" gebündelten Unternehmensaktivitäten in Sachen Umweltschutz erweitert.

Das Biodiesel-Projekt unter dem Namen "OSU Dakar Rally Project" wurde im Juni letzten Jahres hauptsächlich von der japanischen Osaka Sangyo University ins Leben gerufen, um über den Motorsport auf die Bedeutung des Umweltschutzes aufmerksam zu machen. Ukyo Katayama, ein vor allem in Japan berühmter Rennfahrer, ist ein weiterer Teilnehmer an dem Projekt.

2007 erreichte das Projektteam auf der Dakar den 68. Platz in der allgemeinen Kategorie und den 19. Platz in der eigenen Klasse. Obwohl weltweit zum ersten Mal bei einer Rennsportveranstaltung wie dieser mit 100 Prozent Biodiesel-Kraftstoff gefahren wurde, legte das Fahrzeug problemlos die gesamte Distanz zurück. Für die bevorstehende Rally stattet Yokohama das Toyota-Team mit GEOLANDAR A/T-S Reifen mit Dakar-Spezifikationen aus.Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_ukyo_katayama_start et_mit_biodiesel_toyota.8544.0 .html#9224)

Gruss Ruedi

Touareg V
23.12.2007, 12:29
Dakar 2008: Robby Gordon bietet interaktives Fanportalhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
Sie sind Dakar-Fan, möchten sich mit Gleichgesinnten in aller Welt austauschen und wissen nicht wie und wo? Robby Gordon hat für die Dakar 2008 und danach ein neues interaktives Portal ins Leben gerufen, bei dem Jeder mit Jedem kommunizieren kann, an Foren teilnehmen, Videos und Bilder uploaden sowie Kontakte knüpfen kann. Über 400 Mitglieder haben sich in den ersten beiden Tagen eingetragen - die Nutzung ist völlig kostenlos.

Der Link: www.robbysuprising.com (http://www.robbysuprising.com/) .

Rruss Ruedi

Touareg V
23.12.2007, 19:46
Dakar 2008: Eurosport erweitert sein TV-Programm zur Dakarhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif


http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/dd7845a841.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071220_m itsubishi_5_01.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=28c2d466818a01f5c7030b7e3e 5138eb)
Auch 2008 wird die "inoffizielle Kooperation" (so nannte es ein Dakar-Fan im vergangenen Jahr) zwischen marathonrally.com und dem TV-Sender "Eurosport" weitergehen. Nicht das man jetzt offiziell zusammenarbeiten würde, aber in den vergangenen Jahren hat sich die Kombination "tagsüber Internet bei marathonrally, abends TV bei Eurosport" bewährt, so ein Eintrag in einem Fan-Forum.

Freuen wir uns während der Dakar also vor allem auch wieder auf die Abendstunden. Eurosport ist 2008 mit eigenen Kamerateams vor Ort und wird in tagesaktuellen Zusammenfassungen ausführlich von den Entscheidungen berichten. Mit Eintreffen der Renn-Karawane auf dem afrikanischen Kontinent wird Eurosport täglich live gegen 19:15 Uhr zur Ankunft der Top-Fahrer sowie um 22:00 Uhr in das Biwak des jeweiligen Etappenziels schalten. Durch Live-Interviews und top-aktuelle Nachrichten direkt aus den Teams sind die Zuschauer hautnah in der Wüste dabei.

Jeden Abend laufen die Drähte bei Eurosport-Experte Norbert Ockenga zusammen, der ab 22:00 Uhr die Dakar-Höhepunkte kommentiert. Während der Live-Schaltungen ins Biwak will Eurosport auch mit Rally-Piloten sprechen, die das Renngeschehen analysieren und einen Ausblick auf den nächsten Renntag geben.


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_eurosport_erweitert _sein_tv_programm_zur_dakar.85 51.0.html#9232)

Gruss Ruedi

Touareg V
23.12.2007, 20:02
Exklusiv - Interview Kris Nissen
Gute Chancen auf den Sieg

VW Motorsport ist der schärfste Konkurrent von Mitsubishi. Kris Nissen berichtet der adrivo Sportpresse über das Team, die Fahrer und was er von ihnen erwartet.




Volkswagen Motorsportchef Kris Nissen war selbst als Fahrer jahrelang im Motorsport unterwegs. Mit Formel- und Tourenwagenrennen startete der Däne allerdings nur auf der Rundstrecke. 2003 wurde Kris Nissen Motorsportchef bei Volkswagen und damit trat auch die Rallye Dakar in sein Leben. Volkswagen Motorsport konnte sich von Anfang an an der Spitze etbalieren. Doch 2007 war das schwärzeste Jahr in der noch jungen Dakar-Geschichte von VW. Doch der Speed war vorhanden und der soll auch 2008 zum Erfolg führen.

http://www.adrivo.com/images/240/q_75/0123904.jpg (http://www.adrivo.com/images/510/q_75/sw_adrivo/0123904.jpg)

Wie ist der derzeitige Stand des Teams?

Wir sind dieses Jahr, im Vergleich zur Vergangenheit, sehr früh fertig. Wir haben die Technik sehr früh festgelegt und sind mit diesen Spezifikationen seit August mehrere Testrennen und auch Dauerläufe gefahren. Bis auf Dieter Depping und Timo Gottschalk fahren wir mit den gleichen Fahrerpaarungen. Es ist für uns sehr gut, dass die anderen dabeigeblieben sind und wir uns ein weiteres Jahr lang gemeinsam vorbereiten konnten. Aber es ist für uns auch sehr erfreulich, eine deutsch-deutsche Fahrerpaarung gefunden zu haben. Wir glauben zu hundert Prozent an die beiden und die beiden auch an uns. Ich denke, dass Dieter durch die vielen Testfahrten bei uns eine gute Leistung bringen kann. Dieter und Timo absolvierten schon eine Dakar zusammen im Truck. Diese Fahrerpaarung ist meiner Meinung nach ein großer Gewinn für das Team.


Wie bewerten Sie die Dakar 2008?

Wir wissen mittlerweile alle, dass die 30. Dakar extrem hart wird. Wir werden viele Tage in Mauretanien verbringen. Auch die Gesamtkilometerzahl ist sehr hoch. Dadurch wird die Dakar noch anstrengender für alle Teilnehmer. Das gilt nicht nur für unsere Fahrer und Beifahrer, sondern auch für die gesamte Mannschaft. Zusätzlich erwarten wir eine Gesamtfahrzeit, die im Bereich 65 bis 70 Stunden liegt. In den vergangenen Jahren lagen wir eher bei 50 bis 55 Stunden. Das ist natürlich eine gewaltige Steigerung, da es auch immer noch über die gleiche Anzahl von Etappen bzw. Tagen geht.

http://www.adrivo.com/images/240/q_75/0080426.jpg (http://www.adrivo.com/images/510/q_75/sw_adrivo/0080426.jpg)


Wie sehr hatten Sie mit der Reglementänderung für die Topteams zu kämpfen?

Jedes Mal, wenn sich das Reglement ändert, gibt es eine neue technische Herausforderung. Im Bereich Getriebe konnten wir alles ziemlich schnell lösen und in den Griff bekommen. Das neue Fünfgang-Getriebe hat uns ein wenig Topspeed gekostet, aber das war ja auch zu erwarten. Wir hatten ansonsten keine großen Probleme. Was die Verkleinerung des Air Restriktors betrifft, so ist es klar, wenn weniger Luft zur Verfügung steht, dass auch die Leistung sinkt. Aber man muss es anders sehen: Wenn man einen Race-Touareg Stand 2007 mit diesen technischen Änderungen nimmt, dann ist man von A bis B langsamer unterwegs. Wenn man allerdings einen Race-Touareg mit dem jetzigen Stand und allen Änderungen nimmt, dann haben wir wieder etwas gutgemacht. Zum Beispiel, in dem wir noch bessere Dämpferabstimmungen haben, genauso haben wir an der Bremsanlage gearbeitet. Ein Auto lebt und es gibt eine ständige Weiterentwicklung. Die betrifft manchmal die Performance und manchmal die Servicefreundlichkeit. Aber insgesamt gesehen, haben wir von dem, dass wir durch die Änderungen verloren haben, etwa die Hälfte wieder zurück gewonnen.

Wie kam es dazu, Dieter Depping und Timo Gottschalk in den Race-Touareg zu setzen?

Dieter Depping fährt seit zwei Jahren intensiv mit dem Race-Touareg – sehr viele Roll outs und Tests. Eigentlich war schon früher ein Renneinsatz geplant, aber wir haben es nie richtig umsetzen können. Timo und Dieter kennen sich schon länger und haben 2007 sehr gut im Racetruck zusammengearbeitet. Es ist bei der Dakar ein sehr wichtiger Faktor, dass die gesamte Mannschaft an einem Strang zieht. Da ist es auch sehr wichtig, dass man sich untereinander kennt. Nach den guten Leistungen von Dieter bei den Testfahrten, mussten wir dann entscheiden, kann, darf er auch die Dakar fahren oder nicht! Das wird jetzt seine erste Dakar im Race-Touareg sein und seine zweite in einem Rennauto überhaupt. Sein erster Start im Tarek war leider nicht so lang. Deswegen muss man ihn als Neuling sehen, auch wenn er nicht mehr der Jüngste ist. Ich traue Dieter und Timo zu, auch mit dieser Einstellung zur Rallye zu gehen: es ist wichtig erst mal die Dakar zu überstehen und jeden Tag viel zu lernen. Auch wie man mit dem Fahrzeug und dem Team richtig umgeht. Sie dürfen den Erfolgsdruck nicht zu hoch schrauben, sonst ist die Gefahr, dass es daneben geht viel größer. Gleichzeitig weiß er aber auch, dass er dem Team helfen muss, wenn es soweit ist. Das gilt natürlich auch für alle anderen. Ich glaube, man hat gesehen, besonders im Jahr 2007, dass wir wirklich ein Team waren. Da war jeder für den anderen da. Auf den Etappen konnte man mehrmals beobachten, wie zwei Race-Touareg zusammen fahren oder sich gegenseitig helfen. Das haben nicht wir erfunden, das ist etwas, was dieser Sport mit sich bringt und was auch unsere Mitkonkurrenten sehr oft machen. Das gehört einfach dazu. Ich denke, ein Dakar-Team muss noch mehr ein Team sein, als auf der Rundstrecke.

http://www.adrivo.com/images/240/q_75/0081238.jpg (http://www.adrivo.com/images/510/q_75/sw_adrivo/0081238.jpg)


Welche Erwartungen haben Sie an die anderen Fahrerpaarungen?

Ich erwarte auf jeden Fall, dass sie einen genauso guten Job machen wie 2007. Der war perfekt – mehr konnte man von den Fahrern nicht verlangen. Wenn wir diese Einstellung und diese Strategie auch 2008 wieder umsetzen können, dann werden wir bei der Dakar jeden Tag und auch im Gesamtklassement eine entscheidende Rolle spielen. Trotzdem gehen wir nicht hin und sagen, dass eine spezielle Fahrerpaarung Favorit ist und gewinnen muss. Wir müssen nach wie vor akzeptieren, dass Mitsubishi der Favorit ist. Natürlich haben wir sehr gute Chancen auf eine gute Platzierung, damit meine ich auch gute Chancen auf den Sieg. Die hat aber auch das BMW-Team. Die haben sehr gut gearbeitet. Man darf aber auch Schlesser und Robby Gordon nicht vergessen.


Quelle (http://www.adrivo.com/nachrichten/rallye/55012/2007/12/21/exklusiv___interview_kris_niss en___gute_chancen_auf_den_sieg .html)

Gruss Ruedi

Holger
26.12.2007, 23:03
Auf dieser Seite gibt es ein Video mit einer Testfahrt des Opel Antara.

teszt (http://www.dakar.hu/video/site.php)

Holger
26.12.2007, 23:06
Eurosport erweitert sein TV-Programm zur Dakar

Auch 2008 wird die "inoffizielle Kooperation" (so nannte es ein Dakar-Fan im vergangenen Jahr) zwischen marathonrally.com und dem TV-Sender "Eurosport" weitergehen. Nicht das man jetzt offiziell zusammenarbeiten würde, aber in den vergangenen Jahren hat sich die Kombination "tagsüber Internet bei marathonrally, abends TV bei Eurosport" bewährt, so ein Eintrag in einem Fan-Forum.

Freuen wir uns während der Dakar also vor allem auch wieder auf die Abendstunden. Eurosport ist 2008 mit eigenen Kamerateams vor Ort und wird in tagesaktuellen Zusammenfassungen ausführlich von den Entscheidungen berichten. Mit Eintreffen der Renn-Karawane auf dem afrikanischen Kontinent wird Eurosport täglich live gegen 19:15 Uhr zur Ankunft der Top-Fahrer sowie um 22:00 Uhr in das Biwak des jeweiligen Etappenziels schalten. Durch Live-Interviews und top-aktuelle Nachrichten direkt aus den Teams sind die Zuschauer hautnah in der Wüste dabei.

Jeden Abend laufen die Drähte bei Eurosport-Experte Norbert Ockenga zusammen, der ab 22:00 Uhr die Dakar-Höhepunkte kommentiert. Während der Live-Schaltungen ins Biwak will Eurosport auch mit Rally-Piloten sprechen, die das Renngeschehen analysieren und einen Ausblick auf den nächsten Renntag geben.

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_eurosport_erweitert _sein_tv_programm_zur_dakar.85 51.0.html#9232)

Holger
01.01.2008, 13:03
TV-Sender RTL berichtet täglich über die Dakar

Zur Dakar 2008 wird erstmals auch der Kölner Privatsender "RTL" in die Berichterstattung mit einsteigen. Als Reporter wird Marco Schreyl die Rally begleiten. Der "Deutschland sucht den Superstar"-Moderator wird sich in den Magazinsendungen "Punkt 6", und "Punkt 9" melden, ausserdem wird er während der Hauptnachrichtensendung "RTL aktuell" Eindrücke des Rennens vermitteln.

Vom Begleittross aus wird der ehemalige ZDF-Moderator vom 14. bis zum 18. Januar 2008 zudem in "Punkt 12" berichten. In einer Reportage, die am späten Sonntagabend nach der Schlussetappe ausgestrahlt werden soll, fasst RTL die sportlichen Höhepunkte und interessantesten Begebenheiten zusammen. Auch der zur RTL-Group gehörende Nachrichtensender n-tv will eine Reportage über Wissenwertes zum 30. Rennen produzieren.

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_tv_sender_rtl_beric htet_taeglich_ueber_die_dakar. 8564.0.html#9246)

andreas
02.01.2008, 19:07
Die Hauptzufahrtswege zur SS1 – Lezirias sind:
• Zone 1: Von Norden kommend: Ponte da Lezíria (A10), A13, Von Süden kommend: A13.
Diese Zufahrtswege führen zu den beiden Treffpunkten (« Ponto de Encontro ») von Samora Correia bzw. Canha. Sie sind ab dem 4. Januar 2008 um 12 Uhr geöffnet.
• Zone 2: Von Norden kommend: Ponte Vasco da Gama (A12) Von Süden kommend: A2, IC32.
Sie führen zum Treffpunkt von Alcochete.
Am 5 Januar ab 4 Uhr morgens wird der kostenlose Bustransport zu den Veranstaltungsbereichen den Betrieb aufnehmen:
Treffpunkt Samora Correia : Veranstaltungsbereich Companhia das Lezírias und Veranstaltungsbereich Brisa Treffpunkt Canha: Veranstaltungsbereich Treffpunkt Alcochete : Veranstaltungsbereich Cofidis
Der erste Teilnehmer startet in Lissabon am 5. Januar gegen 8h30, und der letzte kommt gegen 17h30 an. Ab 12h30 geht der Publikumsverkehr ausschließlich in die folgende Richtung: Veranstaltungsbereich -> Treffpunkt
Die Hauptzufahrtswege zur SS2 – Portimão sind:
• Veranstaltungsbereich Sítio dos Guenos/Portimão : ab dem Kreisverkehr von Alvor an der A22 der N532 Richtung Sr.ª do Verde oder Casas Velhas folgen.
• Veranstaltungsbereich – Arriqueta/Monchique: nach Verlassen der N267 (Portela da Nave) den Hinweisschildern folgen, da der Zugang über Feldwege erfolgt.
• Veranstaltungsbereich – Pardieiro/Monchique: über Alferce, Fornalha, S. Marcos da Serra oder den Caminho Municipal 1077.
• Veranstaltungsbereich – Portimão: Zugang ausschließlich mit dem kostenlosen Bus mit Haltestellen an mehreren Parkplätzen der Stadt Portimão.
Mehr dazu: hier (http://www.dakar.com/2008/DAK/presentation/de/r1_6-les-dossiers.html#art22156)

Gruß
andreas

Holger
02.01.2008, 21:49
Dann müssen sie sich hier aber mit dem Aufstellen der Hinweisschilder beeilen. Montag war noch nix ausgeschildert.

Touareg V
03.01.2008, 08:14
Dakar 2008: Regen & Sturm begrüssen die Teilnehmerhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif


Am Samstag, den 05. Januar 2008, startet die 30. Dakar Rally. In der portugiesischen Hauptstadt Lissabon, wo die rund 580 Teilnehmer über die Startrampe rollen werden, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, die ganze Stadt hat sich herausgeputzt, um die Teams aus aller Welt gebührend zu feiern. Doch als Raphael Sperrer - Österreichs einziger Teilnehmer in der Auto-Kategorie - gestern Nachmittag aus dem Flieger stieg, war die Begrüssung alles andere als warm und herzlich, im Gegenteil: Es schüttete wie aus Kübeln, dazu wehte ein kräftiger Wind.

Sperrer nahm den "unfreundlichen" Empfang locker, wirkte relaxt und gut gelaunt: "Schlechtes Wetter macht mir nichts aus. Da haben mich die beiden letzten Ostarrichi-Rallies völlig abgehärtet. Und ausserdem: Auf Regen folgt ja bekanntlich immer Sonnenschein!" Wenn sich der Oberösterreicher da nicht verschätzt, zumindest für die nächsten Tage: Die Wettervorhersage verheisst nämlich nichts Gutes, bis Samstag soll es in und um Lissabon fast ununterbrochen weiterregnen - auf der teilweise sehr sandigen ersten Sonderprüfung muss man daher auf eine Schlammschlacht vorbereitet sein.

Doch auch das ist kein Problem für Buggy-Pilot Raphael Sperrer, der heuer bereits seine dritte Dakar in Angriff nimmt. "Wenn das Wetter so schlecht bleibt, soll mir das auch Recht sein", sagt er. "Das kommt uns vielleicht sogar entgegen: Bei solch schmierigen Verhältnissen werden die ganzen "Trockenpiloten" nämlich ziemlich schwimmen", grinst Sperrer, der aber weiss, dass die ersten Kilometer in Europa auch für ihn nicht einfach werden: "Wenn die Prüfungen ähnlich eng sind, wie in den letzten beiden Jahren, dann ist das für unseren grossen Buggy nicht unbedingt super. Aber wir machen das schon!"

An prominenten Gegnern mangelt es dem sechsfachen österreichischen Rally-Staatsmeister jedenfalls - wie jedes Jahr - auch heuer nicht. Die grossen Favoriten in den Werksautos werden so oder so unantastbar bleiben, nicht zuletzt deshalb, weil sie teilweise jahrzehntelange Dakar-Erfahrung mitbringen bzw. in den allradgetriebenen Prototypen auch technisch völlig überlegen sind. Allen voran stehen die Werke Mitsubishi und Volkswagen, knapp dahinter folgt BMW.

Bei den Japanern gehen Titelverteidiger Stéphane Peterhansel, Ex-Skistar und 2006-Sieger Luc Alphand, Nani Roma und der Japaner Hiroshi Masuoka mit dem Pajero Evolution auf die Jagd, VW schickt Rally-Weltmeister Carlos Sainz, Giniel de Villiers, Mark Miller, erstmals Dieter Depping und den portugiesischen Lokalmatador Carlos Sousa auf einem "privaten" Touareg ins Rennen. Bei BMW ist der vom österreichischen Magna-Konzern mitentwickelte BMW X3 für Bruno Saby, Extrem-Sportler Guerlain Chicherit sowie Nasser Al Attiyah im Einsatz. Letzterer nimmt dabei den Platz des tödlich verunglückten Colin McRae ein, das gesamte Team startet im Gedenken an den schottischen Rally-Weltmeister.

Doch damit ist der Promi-Reigen von starken Piloten und ebensolchen Fahrzeugen noch nicht zu Ende. Das fängt mit NASCAR-Haudegen Robby Gordon und seinem "Schlachtschiff" namens Hummer an und hört bei "Mr. Dakar" Jean-Louis Schlesser (im Eigenbau-Buggy) auf. Dazwischen klingen Namen wie Yvan Muller, Krzysztof Holowczyc, Tiago Monteiro, Eric Bernard, Ukyo Katayama, Vanina Ickx, Tim Coronel, Ellen Lohr oder auch Sperrer-Teamkollege Matthias Kahle, der seine Schnelligkeit in der Wüste schon bei der Dakar vor zwei Jahren unter Beweis stellen konnte.

Am morgigen 03. Januar muss sich Raphael Sperrer gemeinsam mit seinem neuen Co-Piloten Harmen Scholtalbers und Teamchef Johnny Hakvoort der technischen und administrativen Abnahme stellen. Dabei wird nicht nur der Fast&Speed-Buggy von den Organisatoren genauestens unter die Lupe genommen, auch Fahrer und Beifahrer müssen ein umfangreiches Programm durchlaufen. Vor allem die verschiedenen Sicherheits- und Notfallmassnahmen werden genauestens erläutert, der Umgang mit dem GPS-System erklärt. Fast sechs Stunden muss das österreichisch-holländische Duo die "Schulbank" drücken - eine Ritual, dass auch den absoluten "Dakar-Superstars" wie Carlos Sainz oder Stéphane Peterhansel nicht erspart bleibt. "Absolut zu Recht", konstatiert Sperrer: "Auch wenn man es schon zehn Mal gehört hat, kann das nicht schaden. Im Ernstfall muss jeder in der Sekunde wissen, was zu tun ist. Eine Rally über 9.000 Kilometer, quer durch die Wüste, das ist kein Kinderspiel!"

Für alle Fans von Raphael Sperrer gibt es auch dieses Jahr wieder ein besonderes Service des ASVÖ (Allgemeiner Sportverband Oberösterreich). Tagesaktuelle News, Quotes und natürlich die aktuellen Zeiten und Positionen des "Team Austria 1 - Raphael Sperrer" per SMS aufs Handy! Wer Interesse hat, einfach Vor- und Zunamen sowie die Handy-Nummer an dakar@asvoe-sport.at (dakar@asvoe-sport.at) mailen!


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_regen_sturm_begrues sen_die_teilnehmer.8567.0.html #9248)

Gruss Ruedi

Touareg V
03.01.2008, 13:40
Mitsubishi startklar für die Rallye Dakar



http://wunschauto24.com/news/newssys/galerie/17328/17328_1.jpg


Mit einem erfolgreichen Funktionstest hat Mîtsubishi die Vorbereitungen auf die 30. Rallye Dakar vom 5.bis 20.Januar 2008 abgeschlossen. Alle vier Pajero Evolution MPR 13 wurden auf dem Testgelände in Marmagne nahe des Teamsitzes in Pont de Vaux (Frankreich) einem sogenannten „Shakedown“ unterzogen – einem letzten Funktionstest, bevor sie zum Start der Rallye nach Portugal transportiert werden.



Neben letzten Feinarbeiten an der Sitzposition der Fahrer und weiteren kleineren Anpassungen am Setup galt das Augenmerk des letzten Tests der Funktionsüberprüfung mechanischer Komponenten.



Mitsubishi nimmt mit den Fahrern Stéphane Peterhansel (Sieger 2007), Luc Alphand (Sieger 2006), Hiroshi Masuoka und Joan Roma sowie ihren Co-Piloten Jean-Paul Cottret, Gilles Picard, Pascal Maimon und Lucas Cruz Senra an der Wüsten-Rallye in Afrika teil.




Quelle (http://wunschauto24.com/news/motorsport.php?action=view&newsid=17328)

Gruss Ruedi

Touareg V
03.01.2008, 13:44
Mitsubishi Outlander begleitet die Rallye Dakar


http://wunschauto24.com/news/newssys/galerie/17347/17347_1.jpg

Ein Mitsubishi Outlander 2.2 DI-D mit 115 kW/156 PS starkem Dieseltriebwerk nimmt im Januar als Servicefahrzeug des Werks-Einsatzteams „Repsol Mitsubishi Ralliart“ an der Rallye Dakar teil. Obwohl die Serviceroute anders verläuft als die der Wettbewerbsfahrzeuge, ist zur Überwindung der extremen Sand- und Felswüsten auch auf diesen Passagen ausgeprägte Leistung im Gelände gefragt.

Der Outlander gehört zum Servicetross des Mitsubishi Werksteams, das vier Mitsubishi Pajero Evolution MPR13 bei der kommenden Dakar Rallye an den Start schickt. Wie beim Dakar-Gesamtsieg 2007 – dem siebten Sieg in Folge und dem 12. insgesamt für die japanische Marke - pilotieren die Fahrerpaarungen Luc Alphand/Gilles Picard (F/F), Hiroshi Masuoka/Pascal Maimon (J/F), Stéphane Peterhansel/Jean-Paul Cottret (F/F) sowie Nani Roma/Lucas Cruz (E/E) die 199 kW / 270 PS starken Mitsubishi Rallye Boliden. Die Pajero Evolution MPR13 wurden entsprechend verschiedener Änderungen im technischen Reglement modifiziert. Sein Fahrwerk wurde für eine verbesserte Gesamtbalance und mehr Traktion optimiert.


Quelle (http://wunschauto24.com/news/motorsport.php?action=view&newsid=17347)

Gruss Ruedi

sgm
03.01.2008, 18:43
Eine gute Informationsquelle während der Dakar ist der Rallye Weblog von Dirk v. Zitzewitz.
http://zitzewitz.com/dakar

Täglich wird es dort, wie bereits in den letzten Jahren, Neuigkeiten von der Strecke geben und jeden abend ein Telefoninterview mit Dirk (mal schauen, ob die das wirklich jeden Abend hinbekommen werden ;)).
Der erste Dakar-Podcast ist hier zu finden:
http://zitzewitz.com/dakar/vor-der-dakar-in-lissabon

und eine Nachricht für Holger hab ich auch gefunden :D
http://zitzewitz.com/dakar/wer-faehrt-zum-dakar-start-nach-lissabon

Holger
03.01.2008, 20:19
Hi Stefan, da hab ich ja sogar schon einmal gepostet. :)

Das Internet ist ein Dorf.

Holger
03.01.2008, 23:40
Interview mit Robbin Gordon

Robbie, erneut gehen Sie als bestaunter Außenseiter in die Rallye. Ein komisches Gefühl?

Robbie Gordon: Nicht wirklich. Ich kenne diese Rolle mittlerweile sehr gut. Ich habe die Rallye einmal mit Volkswagen gemacht und jetzt zum dritten Mal mit meinem eigenen Team. Wir sind mit dem Hummer H3 letztes Jahr eine gute Rallye gefahren. Schade, dass wir auf einer Etappe damals das gesamte Rennen verloren haben. Aber ich bin hier, um gut zu fahren. Ich kann für Überraschungen sorgen.

Damals verloren Sie Stunden wegen schlechten Benzins...

Gordon: Das wird uns dieses Jahr definitiv nicht passieren. Das war Pech, aber ich habe gelernt, Pech soweit wie möglich auszuschließen. Wir werden alles filtern und unser eigenes Benzin mitführen soweit möglich. Wir haben alle Vorgänge im Team nochmals optimiert, sind auch mit mehr Leuten und Material hier am Start. Team USA ist bereit für die Rallye und mit Ron Bailey haben wir dieses Jahr sogar einen zweiten Hummer an den Start gebracht.

Bailey ist auch einer der Hauptsponsoren des Teams. Nur ein "Paying Driver"?

Gordon: Ich bin sehr froh über das Engagement von Ron. Er ist kein Greenhorn wie ihm oft unterstellt wird. Genau wie ich hat er die Dakar bereits dreimal mitgemacht. Natürlich ist er kein professioneller Fahrer, aber sein Engagement und Ehrgeiz macht vieles wieder wett. Es ist für uns gut, einander helfen zu können. Das ist eine der Lehren aus dem vergangenen Jahr: Mit zwei Autos ist man unabhängiger und oft schneller wieder auf der Straße.

Die Rallye hat neue Anforderungen an den Hummer gebracht. Das alte Auto war nicht unbedingt das Traum-Model, oder?

Gordon: Es war kein schlechtes Model, aber wir haben das Auto extrem verbessert. Nicht nur, dass wir ohne Schwierigkeiten die neuen Anforderungen umsetzen konnten. Wir haben es auch geschafft, das Auto ein weniger kürzer und schmaler und somit wendiger zu machen. Es ist jetzt nicht mehr viel breiter als ein Race Touareg. Der H3 schaut natürlich immer ein wenig eckig aus, aber das ist eben der Hummer-Stil. Glaubt mir, das Ding ist schnell.

Wo sind die Vor- bzw. Nachteile im Vergleich zu etwa den Touaregs oder Mitsubishis?

Gordon: Auf den ersten Etappen sicherlich die Wendigkeit auf den klassischen Rallye-Strecken. Die Touaregs sind im Topspeed-Bereich sicherlich nicht zu knacken und dass der Pajero technisch top ist, steht außer Frage. Ich denke aber, dass mein Hummer sehr stabil und zuverlässig ist. Wir hatten 2007 nicht ein einziges gravierendes Problem. Zudem haben wir neue Toyo-Reifen, extra angefertigt für den Hummer und die Dakar. Ich denke, im Sand dürfte ich nicht so schlecht abschneiden. Ich sehe mich fast auf Augenhöhe.

Quelle (http://de.eurosport.yahoo.com/03012008/73/dakar-2008-gordon-fast-augenhoehe.html)

Holger
03.01.2008, 23:43
Kamaz will's wissen!

Der Stachel des unfallbedingten Ausfalls vom letzten Jahr sitzt tief. Jetzt blasen die russischen Kamaz zum Großangriff insbesondere gegen die Holland-Armada. Optimistisch-kämpferische Töne beherrschten den großen Abschied der Dakar-Helden am 22. Dezember auf dem Roten Platz in Moskau.

2008 treten die "Blauen" mit neuen Fahrzeugen an. Die neuen Rallytrucks sind keine Prototypen mehr, denen eine Kleinserie von 15 Exemplaren zugrunde liegt. Die Kamaz des Rallye-Jahrgangs 2008 bauen auf dem zweiachsigen Serien-Kamaz 4326 in Militärversion auf. Dies ermöglicht die neue "Kit-Truck"-Regelung im Reglement. Sie erlaubt spezielle Veränderungen und Teile-Kombinationen an Serienmodellen. Welche Veränderungen das sind, ist nicht bekannt. Die neuen Renntrucks sollen aber um einige hundert Kilogramm schwerer sein als ihre Vorgänger. Einige Kilo davon sollen auch veränderten (verstärkten) Überrollkäfigen zugute kommen. Lehren aus der Vergangenheit...

Kamaz bringt drei Teams gegen die Oranjes in Stellung: Kamaz 1 wird pilotiert von Ex-Dakar-Sieger und Kamaz-Teammanager Firdaus Kabirov, der nach einer Wettkampfpause selber wieder ins Lenkrad greift. Den zweiten Truck steuert der 2007er Pechvogel Vladimir Tchaguine. Der dritte Kamaz wird von Ilgisar Mardejew bewegt.

Das Ziel ist klar: "Wir fahren zur Dakar, um als Champions zurückzukehren. Das ist unsere Hauptaufgabe" stellte Teamchef Semjon Jakubow beim Abschied in Moskau vor allem in Richtung MAN fest!

Quelle (http://de.eurosport.yahoo.com/02012008/73/dakar-2008-kamaz-s-wissen.html)

Holger
03.01.2008, 23:46
Favoritencheck!

Autos:

"Jetzt oder nie", lautet das Motto bei Volkswagen. Nachdem man im letzten Jahr nur knapp am Sieg vorbeischrammte, will man nun endlich den ersten Triumph unter Dach und Fach bringen. Mit Ex-Weltmeister Carlos Sainz/Michel Périn und drei weiteren Duos haben die Wolfsburger gute Chancen, am Ende der "Jubiläums-Dakar" ganz vorne zu landen.

Größter Konkurrent der VW-Teams unter den insgesamt rund 550 Teilnehmern wird Mitsubishi sein, das ebenfalls mit vier Crews an den Start geht und mit Titelverteidiger Stephane Peterhansel sowie den früheren Ski-Weltcupsieger Luc Alphand (beide Frankreich) zwei Top-Piloten in seinen Reihen hat.

Nicht mehr dabei ist Jutta Kleinschmidt, die sich das Rennen vor dem heimischen Fernseher anschauen und vor allem ihrem ehemaligen Teamkollegen Nasser Saleh Al Attiyah (BMW X3) die Daumen drücken wird.

Motorräder:

Topfavorit bei den Zweirädern ist der Franzose Cyril Despres (KTM). Nachdem der 33-jährige Titelverteidiger bereits 2003 und 2004 auf dem Podium stand, sicherte er sich ein Jahr später seinen ersten und 2007 seinen zweiten Erfolg in der Motorrad-Wertung. Im vorletzten Jahr hatte er Pech, als er sich bei der Wüsten-Rallye die Schulter verletzte und Marc Coma (KTM) aus Spanien den Vortritt lassen musste.

Zwischen Despres und Coma dürfte auch die 30. Ausgabe der Dakar entschieden werden, denn beide Piloten haben die besten Maschinen und die größte Erfahrung. Obwohl mit David Casteu, Pal Anders Ullevalseter und Helder Rodrigues (alle KTM) weitere Top-Piloten am Start sind, dürften diese im "Konzert" der beiden Großen keine Rolle spielen.

Trucks:

Die Entscheidung bei den Trucks war in den letzten neun Jahren immer eine rein osteuropäische Angelegenheit mit tschechischen bzw. russischen Siegen. 2007 setzte sich bereits zum fünften Mal Waldimir Tschagin (Kamaz) durch, der seinen ersten Erfolg schon im Jahr 2000 feiern konnte. Der Routinier aus Russland hat mit Hans Stacey (MAN) aus den Niederlanden, Ales Loprais (Tatra) aus der Tschechischen Republik und Hans Bekx (DAF) aber starke Konkurrenz.

Lange Zeit unklar war der Start von Jan De Rooy (Ginaf). Der 2007er Truck des Niederländers entsprach nicht mehr den Regeln, zudem lief ihm ein Großsponsor davon. Aber Aufgeben war noch nie Sache des knapp 65-Jährigen aus Eindhoven. De Rooy macht weiter und fährt mit seiner Dakar-Flotte bei der 30. Ausgabe des Wüstenklassikers in seiner "Hausfarbe" Orange, mit der auch die rund 550 Lkw des Transport- und Logistikunternehmens durch Europa rollen.

Quelle (http://de.eurosport.yahoo.com/03012008/73/dakar-2008-dakar-2008-favoritencheck.html)

Touareg V
04.01.2008, 11:49
Frittenöl-Auto bei der Rallye Dakar 2008


http://www.4x4-suche.de/4x4news/wp-content/uploads/2008/01/yoko-dakar.jpg

Frittenöl-Auto bei der Rallye Dakar 2008

YOKOHAMA Rubber Co. Ltd. hat heute verkündet, dass das Unternehmen an der 30. Rallye Dakar 2008 mit einem Auto teilnehmen wird, das mit aus Tempura-Öl (Frittieröl) gewonnenem Biodiesel-Kraftstoff fährt. Für YOKOHAMA Rubber wird dies nach dem ersten Projekt von 2007 das zweite Jahresprojekt in Folge sein. Die Rallye Dakar 2008 wird am 5. Januar 2008 in Lissabon (Portugal) starten. Der offizielle Name der Rallye Dakar 2008 ist „Euromilhões Lisboa Dakar 2008“…

Das Projekt, das den Namen “OSU Dakar Rally Project” hat, wurde im Juni letzten Jahres hauptsächlich von der Osaka Sangyo University ins Leben gerufen, um über den Motorsport auf die Bedeutung des Umweltschutzes aufmerksam zu machen. Ukyo Katayama, ein bekannter Rennfahrer, ist ein weiterer Teilnehmer an dem Projekt. 2007 gewann das Projektteam den 68. Platz in der allgemeinen Kategorie und den 19. Platz in seiner eigenen Klasse. Obwohl weltweit zum ersten Mal bei einer Rennsportveranstaltung mit 100% Biodiesel-Kraftstoff gefahren wurde, legte das Fahrzeug problemlos die gesamte Distanz zurück.
Für die bevorstehende Rallye stattet YOKOHAMA Rubber das Team mit GEOLANDAR A/T-S Reifen mit den Rallye Dakar 2008-Spezifikationen aus. Das Rennauto, ein Toyota Land Cruiser 100, wird von Herrn Katayama gefahren.


Quelle (http://www.4x4-suche.de/4x4news/2008/01/03/yokohama-rubber-unterstuetzt-frittenoel-auto-teilnahme-an-der-rallye-dakar-2008/)

Gruss Ruedi

Touareg V
04.01.2008, 11:50
MAN mit neuem TGS bei der Dakar auf Titeljagd


http://www.4x4-suche.de/4x4news/wp-content/uploads/2008/01/21525.jpg

MAN will mit dem neuen TGS den Dakar-Titel verteidigen

MAN will mit Vorjahressieger Hans Stacey und dem neuen TGS den Titel bei Rallye Dakar (5. bis 20. Januar 2008) in der Lkw-Wertung verteidigen. Zum vierten Mal in Folge ist MAN mit 37 von insgesamt 100 Fahrzeugen die beliebteste Lkw-Marke bei dem legendären Wüstenrennen. Dazu kommen rund 50 Servicetrucks aus Münchener Produktion.

Im Vorjahr hatte der Niederländer Stacey mit dem MAN TGA Race-Truck und einem Vorsprung von mehr als drei Stunden vor dem Zweitplatzierten die Ziellinie in Dakar als Sieger überquert. Nach dem Ausstieg von Tridec-Geschäftsführer A.J. van Genugten gehört das Team „MAN with a mission 2“ nun zu MAN Truck & Bus B.V. und wird vom ehemaligen Vertriebsvorstand Fred van Putten geleitet.
Stacey startet mit einem neuen MAN TGS, einem so genannten optimierten „Kit-Truck“ auf Basis des Serien-Fahrzeugs. Der 9,5 Tonnen schwere Lkw wird vom D26-Common Rail-Motor mit 12,5 Liter Hubraum angetrieben, der rund 500 PS leistet. Das maximale Drehmoment von 2350 Nm liegt zwischen 1200 bis 1800 U/min an. Den zweiten Race-Truck des niederländischen MAN Dakar-Teams steuert der Franzose Philippe Jaquot. Er belegte 2007 Rang 6.


Quelle (http://www.4x4-suche.de/4x4news/2008/01/03/man-bei-der-dakar-auf-titeljagd-mit-neuem-tgs/)

Gruss Ruedi

Touareg V
04.01.2008, 11:53
Rallye Dakar: Volkswagen berichtet live im Internet


http://www.4x4-suche.de/4x4news/wp-content/uploads/2008/01/21530.jpg

Volkswagen berichtet live im Internet von der Dakar

Volkswagen will in diesem Jahr die Rallye Dakar (5. bis 20. Januar 2008) erstmals mit einem Diesel-Fahrzeug gewinnen und live im Internet von dem Rennen berichten. Unter www.volkswagen-motorsport.com (http://www.volkswagen-motorsport.com/) sind aktuelle Fernsehbilder, Ergebnisse in Echtzeit, News, Audio-Files und Hintergrund-Informationen abrufbar. Sobald am Sonnabend, 5. Januar 2008, die Rallye in Lissabon startet, steht für alle Internetbesucher außerdem das so genannte IriTrack-System kostenfrei zur Verfügung. Das satellitengestützte Ortungs-System stellt die Positionen der VW Race Touareg 2 während der Etappen jederzeit in Echtzeit dar und gibt außerdem Auskunft über Start-, Zwischen- und Gesamtzeiten.

Das IriTrack-System wird wie die gesamte Website in drei Sprachen angeboten (Deutsch, Englisch, Französisch) und benötigt zur Darstellung den kostenlosen Adobe Flash Player. Die Volkswagen-Jugendredaktion www.volkswagen-startklar.de (http://www.volkswagen-startklar.de/)bietet vom Online-Spiel über E-Paper bis zum Soundmixer ebenfalls ein spezielles Programm zur „Dakar“.


Quelle (http://www.4x4-suche.de/4x4news/2008/01/03/rallye-dakar-volkswagen-berichtet-live-im-internet/)

Gruss Ruedi

Touareg V
04.01.2008, 11:57
Dakar 2008: Dakar 2008 wird wahrscheinlich abgesagt
http://www.marathonrally.com/spacer.gif
UPDATE 11:40 UHR: Mittlerweile ist aus dem Gerücht fast eine Bestätigung geworden. "Wir packen ein" heisst es seitens eines Weksteam, "es ist wohl zu 90% klar, das abgesagt wird".

Es wird heftig gemunkelt im Fahrerlager in Lissabon: Nach neuesten Informationen wird die Dakar 2008 vermutlich komplett abgesagt. Gegen 10:00 Uhr wurde die Technische Abnahme gestoppt, Volkswagen und andere Unternehmen verschoben ihre Pressekonferenzen.

Hintergrund ist eine Warnung der französischen Regierung, aufgrund drohender Terroranschläge nicht nach Mauretanien einzureisen. Am 24. Dezember waren vier französische Touristen erschossen und drei Tage später im Norden Mauretaniens auch drei Soldaten getötet worden. Wir halten Sie informiert.


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_dakar_2008_wird_wah rscheinlich_abgesagt.8675.0.ht ml#9323)

Gruss Ruedi

andreas
04.01.2008, 11:57
Wahrscheinlich fällt die Dakar 2008 aus:

http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_dakar_2008_wird_wah rscheinlich_abgesagt.8675.0.ht ml#9323

:eek:

Gruß
andreas

Shit, ich war ein paar Sekunden zu langsam .... :fart:

Touareg V
04.01.2008, 12:01
Ätsch :hannes:

Touareg V
04.01.2008, 12:32
Dakar 2008: Dakar-Absage wäre ein weiterer schwerer Schlag für ASO
http://www.marathonrally.com/spacer.gif
Eventuell scheint sich ein Skandal anzubahnen. Wie ein hochrangiges Mitglied eines Werksteams gegenüber marathonrally.com berichtete, versuche man schon seit Ende Dezember, den Dakar-Veranstalter A.S.O. zu einer Änderung der Strecke zu bewegen. Dies wurde aber mit Hinweis auf die Bemühungen des Dakar-Direktors Etienne Lavigne, die Sicherheit in Mauretanien zu garantieren, angeblich abgelehnt.

Sollte die Dakar Rally nun tatsächlich ohne Alternativroute abgesagt werden, wäre dies nicht nur ein Skandal, sondern eine weitere schwere Pleite für den französischen Veranstalter A.S.O. - bereits im Sommer versank die von ihr organisierte "Tour de France" im "Doping-Sumpf".


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_dakar_absage_waere_ ein_weiterer_schwerer_schlag_f uer_aso.8678.0.html#9328)

Gruss Ruedi

sgm
04.01.2008, 12:34
was issen das jetzt auf einmal für eine (tschuldigung) scheiße?
Die hätten doch zeit genug gehabt, eine Alternativroute zu erstellen. Mal abwarten, was auf der Pressekonferenz um 13 Uhr rauskommt.

sgm
04.01.2008, 12:37
Dakar 2008: Französisches TV bestätigt Dakar-Absage

Der TV-Sender "France Television" hat gegen Mittag in französischen Fernsehen die Absage der Dakar bestätigt. Eine offizielle Stellungnahme der A.S.O. wird es erst gegen 13:00 Uhr deutscher Zeit geben.

"Die A.S.O. wurde von uns über das hohe Risiko in Mauretanien informiert. Das Ministerium hat allen Franzosen von einer Reise nach Mauretanien dringend abgeraten. Was für die französische Bevölkerung gilt, gilt auch für die Organisation der Dakar", berichtete der französische Regierungssprecher Laurent Wauquiez am Donnerstagabend.
http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_franzoesisches_tv_b estaetigt_dakar_absage.8679.0. html#9329

kingoftf
04.01.2008, 12:39
http://www.bild.t-online.de/BILD/sport/motorsport/2008/01/04/dakar-absage/terror-angst,geo=3405730.html


Das war´s dann wohl....

andreas
04.01.2008, 12:45
Das gibt nen Aufstand, VW hätte bestimmt gewonnen ..... :rolleyes:

Schade, das wars wohl mit der Dakar! :fart:

sgm
04.01.2008, 12:50
Überleg einfach mal, was nicht nur die Werksteams, sondern auch viele Privatiers an Aufwand treiben, um mitfahren zu können.
Nicht zu vergessen, die hohen Einschreibegebühren, die an ASO gezahlt werden müssen.
Dann die Verträge mit diversen TV-Anstalten, die sich auch monatelang auf so ein Event vorbereiten müssen. Normal darf man es als Veranstalter nicht soweit kommen lassen, dass abgesagt werden muss.

dreyer-bande
04.01.2008, 12:56
Das gibt nen Aufstand, VW hätte bestimmt gewonnen ..... :rolleyes:
.............



Wer sonst!:D

Touareg V
04.01.2008, 13:57
Ich kann es noch gar nicht glauben. :1opa:

Gruss Ruedi

andreas
04.01.2008, 14:29
Laaaaaaange Januarabende drohen, ohne
Dakarberichte, -diskussionen, etc.. :fart:

Sandokahn
04.01.2008, 15:20
Nun ist es offiziell bei Mitsubishi : KLICK (http://www.mitsubishi-dakar.com/global/home?gclid=CPbZrufi3JACFQpTZwo dLHZrQA)

Sandokahn
04.01.2008, 15:22
Der Kommentar von Dirk Zitzewitz : KLICK (http://zitzewitz.com/dakar/wp-content/uploads/dirk-von-zitzewitz-statement-zur-absage-der-dakar.mp3)

Sandokahn
04.01.2008, 15:23
Nur bei VW scheint man noch von nichts zu wissen.

Sandokahn
04.01.2008, 15:25
Nun auch bei MAN : KLICK (http://www.man-mn.com/de/Unternehmen/Faszination_MAN/dakar_2008/dakar_2008.jsp)

Touareg V
04.01.2008, 15:26
Dakar 2008: Enttäuschung, Wut und Verzweiflung nach Absagehttp://www.marathonrally.com/spacer.gif


http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/a38f461326.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080104_a bsage1_01.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=1627d682c8d093b619ff87b563 f4161f)
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/d97c6d62a2.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080104_a bsage2_01.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=6d7c6f39d6ad4406cafedb462f 5d30c1)
Es herrscht eine merkwürdige Stimmung in Lissabon. Nachdem im vergangenen Jahr bereits zwei deutsche Wüstenrallys "starben", hat es nun auch "Die Mutter aller Wüstenrallys", die Dakar, erwischt. Offiziell wurde die Dakar auf einer Pressekonferenz gegen 13:00 Uhr deutscher Zeit durch den Rallydirektor abgesagt, in der vollbesetzten Halle herrschte absolute Stille.

Die Stimmung schwenkt zwischen Enttäuschung, Verzweiflung und Wut. Die ASO hat angekündigt, alle Startgelder zurückzuzahlen. Dennoch reisst die Absage ein grosses Loch in das Budget zahlreicher Teilnehmer, vor allem der Amateure. "Ich verliere hier mindestens 20.000 Euro" berichtet die deutsche Motorrad-Pilotin Christina Meier, "ein Traum ist zerplatzt". Noch schlimmer wird es einige Teams erwischen, die komplett auf Sponsoren gesetzt haben - viele werden ein Teil der Investitionen nun zurückfordern.

"Die Dakar-Absage ist eine Katastrophe, es wird vor allem auch viele kleine Teams treffen" berichtet Jacky Loomans, der mit einem Bowler starten wollte. "Viele Teams und Rallyfahrzeug-Bauer sind auf Veranstaltungen wie die Dakar angewiesen, diese wird die Absage nun hart treffen." Ein weiterer Haken bei vielen Vereinbarungen ist der Start-Termin: "Viele Sponsor- und Mietverträge beginnen mit dem offiziellen Start der Dakar, und der findet nun nicht statt. Es ist davon auszugehen, das die Absage der Dakar Millionenklagen nach sich ziehen wird, das wird viele in den Ruin treiben."

Auch die Werksteams trifft die Absage hart, Millionen wurdem investiert, eine Gegenleistung gibt es nicht mehr. Auch das KTM-Team trifft die Entscheidung hart: "Wir haben einen Grossteil unseres Jahresbudgets in die Dakar gesteckt" heisst es aus dem Team.

An vielen Ecken flossen Tränen, die Blicke zahlreicher Teilnehmer und Teammitglieder sind wie versteinert, keiner weiss so genau, wie es nun weitergeht. "Damit hat keiner gerechnet" berichtet Ellen Lohr, die ebenfalls völlig aufgelöst ist, "das ist eine unglaubliche Katastrophe, ich kann es noch gar nicht fassen."


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_enttaeuschung_wut_u nd_verzweiflung_nach_absage.86 84.0.html#9334)

Gruss Ruedi

Sandokahn
04.01.2008, 15:27
Das Statement auf Dakar.com :KLICK (http://www.dakar.com/indexde.html)
Ich finde das einfach nur Schade :(:(:(
hatte mich so sehr auf die Berichte gefreut.

Touareg V
04.01.2008, 15:27
Nur bei VW scheint man noch von nichts zu wissen.

Genau, die sind immer noch am schlafen. :23_3::23_3:

Gruss Ruedi

Touareg V
04.01.2008, 15:33
Dakar 2008: Attentats-Drohungen schlimmer als bekanntgegebenhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif

"Wir haben uns entschieden, die Dakar 2008 aus Sicherheitsgründen abzusagen" erklärte Renn-Direktor Etienne Lavigne am Mittag in Lissabon. Offizieller Grund waren die tödlichen Anschläge auf vier Franzosen und einige Militärs, die französische Regierung gab eine offizielle Reisewarnung für Mauretanien heraus.

Glaubt man Aussagen von ASO-Offiziellen hinter den Kulissen, sah es in Wahrheit noch viel schlimmer aus. "Wir haben konkrete Terror-Drohungen erhalten" berichtet ein ASO-Mitglied, das nicht genannt werden möchte, "demnach hätte es einen Anschlag gegeben, auch wenn wir eine Ausweichroute in Marokko gewählt hätten - das wurde unmissverständlich an uns herangetragen."

Die US-amerikanischen Teams hatten diese Information anscheinend schon früher. Wie Robby Gordon exklusiv gegenüber marathonrally.com berichtete, habe man Scouts eingesetzt, die die Lage sondieren sollten und eine wesentlich höhere Gefahr für einen Anschlag als offiziell bestätigt feststellten.

"Wir haben in Kooperation mit den US-Botschaften bereits im Vorfeld alle Vorkehrungen für eine eventuelle Evakuierung getroffen" berichtet Gordon, "für alle Teammitglieder wurden Schuss-sichere Westen beschafft. Wir hatten bereits vor einigen Tagen die Information, das die Rally wohl auf keinen Fall durch Mauretanien führen wird, hofften aber bis zuletzt auf eine Ausweichroute in Marokko. Doch auch die soll nicht sicher gewesen sein."


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_attentats_drohungen _schlimmer_als_bekanntgegeben. 8687.0.html#9337)

Gruss Ruedi

andreas
04.01.2008, 16:03
Das ist schon krass, verstehe aber die Orga voll und ganz. :o

Schade, dass die Terroristen "gewonnen" haben. :mad:

Dann könnten die Teams ja alle nach
Horstwalde kommen, da gibt es keine
gefährlichen Spinner. :rolleyes:

Gruß
andreas

sgm
04.01.2008, 16:54
... echt übel!
Mehr fällt mir dazu nicht mehr ein!

Touareg V
04.01.2008, 17:05
Dakar 2008: "Das könnte das Ende der ursprünglichen Dakar sein"http://www.marathonrally.com/spacer.gif

"Das könnte das Ende der ursprünglichen Dakar sein" berichtet ein hochrangiges Mitglied eines der Top-Teams der Dakar, "wenn es wirklich Terrordrohungen wie diese für Afrika gab und die Rally deshalb abgesagt werden musste, wird es schwer sein, jemals wieder hier zu fahren." Das trifft zumindest auf die Dakar zu, die ein entsprechendes Medienecho erzeugt - doch mit Sicherheit werden sich nun auch andere Rallyveranstalter die Frage stellen müssen, wie zukünftig mit dem Thema Nordafrika umzugehen ist.

"Mauretanien und Mali sind Länder, in denen es seit Jahren Drohungen gibt und das wird es immer wieder geben" meinte schon am Vorabend der Franzose Jean-Louis Schlesser, nachdem erste Gerüchte einer Dakar-Absage die Runde machten. "Wenn man dem jetzt nachgibt, wird das Schule machen." Auf der anderen Seite war die ASO zu der Absage gezwungen: "Stellen Sie sich vor, trotz aller Warnungen würde etwas passieren. Das wäre eine noch schlimmere Katastrophe als die Absage" so Dakar-Renndirektor Etienne Lavigne gegenüber marathonrally.com.

Die Absage verursacht nun finanzielle Schäden, die in ihrem Ausmass noch gar nicht absehbar sind. Davon sind neben den Teilnehmern, den Sponsoren oder der Presse auch die beteiligten Länder betroffen. "Die Dakar Rally ist ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor. Die Absage ist bei allen Beteiligten wie ein Börsencrash - oder noch schlimmer" berichtet ein portugiesisches Magazin. So soll die portugiesische Region Portimao bereits jetzt Ausfälle in Höhe von 1,5 Millionen Euro beklagen. Auch die ASO dürfte finanziell schwer geschädigt werden.


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_das_koennte_das_end e_der_urspruenglichen_dakar_se in.8688.0.html#9338)

Gruss Ruedi

sgm
04.01.2008, 17:38
Dakar-Absage: Geteilte Reaktionen
Die Absage der Dakar sorgt für heftige Reaktionen bei den Beteiligten. Die Aussagen reichen von Respekt und Verständnis bis hin zu Kritik und der Forderung nach Schadensersatz.

Der Wolfsburger Autobauer VW äußerte in einer ersten Stellungnahme Respekt vor der Entscheidung, bedauerte aber gleichzeitig die Absage: "Natürlich sind wir sehr unglücklich, denn wir haben uns ein Jahr auf diese Rallye vorbereitet und waren bestens für diese sportliche Herausforderung gerüstet", sagte Markenvorstand Ulrich Hackenberg. Auch Motorsportchef Kris Nissen sprach von "einer großen Enttäuschung", die Sicherheit habe aber in jedem Fall Vorrang.

VW kündigte an, nun direkt die Sachen zu packen und die Rückreise anzutreten: "Unser Ziel heißt nun nicht mehr Dakar, sondern Heimat", gab Pressesprecher Uwe Baldes bekannt. Zu den Auswirkungen auf das künftige VW-Engagement beim Wüstenklassiker wollten sich die Wolfsburger noch nicht äußern.

Kritik und Unverständnis

Bedauern äußerte auch der mehrmalige deutsche Rallyemeister Matthias Kahle: "Es ist schlimm, dass Terroristen alles so beeinflussen, dass die freie Welt eben doch nicht so frei ist", sagte der Kölner, der 2006 bei der Dakar-Premiere von VW dabei war.

Scharfe Kritik an der Absage übte die ehemalige DTM-Siegerin Ellen Lohr, die in diesem Jahr zum vierten Mal an der Wüsten-Rallye teilnehmen wollte: "Es war eine Fehlentscheidung der Organisation, sich der Regierung zu beugen. Wir hätten starten und wenigstens durch Marokko fahren sollen."

Keine Rückkehr nach Afrika?

Der 14-malige Dakar Teilnehmer Bruno Saby sieht bereits das Ende der Wüsten-Rallyes auf dem schwarzen Kontinent: "Ich kann mir heute nicht vorstellen, dass die Organisatoren noch einmal das Risiko eingehen werden, nach Afrika zurückzukehren, um dort einen Wettkampf zu veranstalten", sagte der Pilot des X-Raid Teams gegenüber der französischen Zeitung L’Equipe.

Die Kritik des dreifachen Gesamtsiegers Hubert Auriol richtete sich vor allem gegen die Organisatoren: "Ich bin überrascht, dass es keinen Plan B mit einer Ausweichroute gibt." Im Gegensatz zu seinem Landsmann Saby malt Auriol die Lage in Afrika jedoch nicht ganz so schwarz: "Man sollte jetzt nicht voreilig sagen, dass Mauretanien ein Land sei, in das man gar mehr nicht gehen kann. Das wäre übertrieben."

Ersatz für Einnahmeausfälle

Andere wiederum sehen vor allem die wirtschaftlichen Folgen der Absage und fordern Schadenssersatz: Die Stadt Portimão in Südportugal, durch die der Klassiker führen sollte, verlangte von den Veranstaltern am Freitag 1,5 Millionen Euro für die entstandenen Kosten zurück. "Unsere Juristen prüfen bereits die Verträge, um eine Erstattung dieser Investitionen zu erreichen", sagte Bürgermeister Manuel da Luz in der Stadt an der Algarve-Küste.

Zudem äußerte er sein "Befremden" über die Absage. "Ich hoffe, der Hintergrund ist nicht eine politische Angelegenheit zwischen den Regierungen Frankreichs und Mauretaniens", sagte er.
Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/sport/mehr_motorsport/hxcms_article_509358_13987.hbs

Vor allem der letzte Satz macht einen doch etwas nachdenklich!?

Touareg V
04.01.2008, 18:24
Jetzt auch VW.

http://www.volkswagen-motorsport.com/web/_img/headline/1671_hd.gif
http://www.volkswagen-motorsport.com/web/_img/basic/leer.gifMit großem Bedauern hat Volkswagen die Absage der 30. Rallye Dakar zur Kenntnis genommen.

"Die Sicherheit aller Teilnehmer hat absoluten Vorrang. Deshalb stehen wir seitens Volkswagen uneingeschränkt hinter der Entscheidung des Veranstalters ASO, den für den 5. Januar geplanten Start der Rallye Dakar abzusagen", erklärt Dr. Ulrich Hackenberg, Mitglied des Volkswagen Markenvorstandes und verantwortlich für den Geschäftsbereich Technische Entwicklung. "Natürlich sind wir über die Absage sehr unglücklich, denn wir haben uns ein Jahr auf diese Rallye vorbereitet und waren bestens für diese sportliche Herausforderung gerüstet."

Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen unterstreicht: "Wir respektieren die Entscheidung im Sinne der Sicherheit, die auch für uns höchste Priorität hat. Für alle im Team von Volkswagen Motorsport ist die Absage eine große Enttäuschung, denn jeder hat sich darauf gefreut, hier in Lissabon in einem sportlich fairen Wettbewerb zu starten."

Der "Dakar"-Veranstalter ASO hatte am Freitag, 04. Januar 2008, um 12.00 Uhr offiziell verkündet, dass die Rallye auf Grund erheblicher Sicherheits-Bedenken der französischen Regierung für die Etappen in Mauretanien nicht stattfindet. Der Start der 30. Rallye Dakar war für Samstag, 05. Januar 2008, in Lissabon vorgesehen. Nach 15 Etappen und rund 9.300 Kilometern sollte die "Dakar" am 20. Januar traditionell in Senegals Hauptstadt enden.


Quelle (http://www.volkswagen-motorsport.com/web/news/index.php?&flash=ok&lg=d&st=206&id=1671)

Gruss Ruedi

andreas
04.01.2008, 18:27
Ja klar, eine Niederlage weniger .... :feiern: :rolf:


:SM124:
andreas :und wech:

Holger
04.01.2008, 19:29
Ich habe den Verdacht, dass es hier schon länger bekannt war, dass abgesagt wird. Letzten Montag war absolut nichts zu sehen, was darauf hinwies, dass auf der Piste, die wir gefunden haben, die Dakar stattfinden soll.

autole
04.01.2008, 22:16
Insgesamt sehr sehr schade. Nicht nur aus sportlicher Sicht, sondern vielmehr auch, weil offensichtlich der Terror die diesjährige Dakar gewonnen hat. Wo soll das nur hinführen ?

Grüße an alle Offroad-Freunde

Martin

Touareg V
04.01.2008, 22:17
Dakar 2008: C. Meier: Meine Träume haben sich in Luft aufgelöst
http://www.marathonrally.com/spacer.gif
Aus dem Dakar-Weblog von Christina Meier aus den marathonrally.com Dakar 2008 Sondermagazin: "Mit allem haette ich gerechnet, aber nicht mit dem Rennabbruch. Bzw. mit der Absage des kompletten Rennens. Auch wenn ich die Gruende dafuer nachvollziehen kann, als Organisator ist man fuer die Sicherheit der Teilnehmer verantwortlich, ich bin einfach super enttaeuscht. 1,5 Jahre Vorbereitung, viel Geld und Herzblut und dann sagen sie das Rennen ab. Es ist einfach total unfair.

Vielleicht haette eine moegliche Entscheidung auch so aussehen koennen, die Rallye in einer Schleife durch Marokko zu fuehren und wieder zurueck nach Lissabon. Aber die Entscheidung ist gefallen. Zugunsten der Sicherheit der Teilnehmer, aber ich bin nicht in der Lage zu beschreiben, in was fuer einem Gefuehlschaos ich mich befinde.

Ich stand eben heulend auf dem Aussichtspunkt mit Blick auf die Startrampe und den Park ferme, tausende von Zuschauern, die sicher zum Teil noch nicht mal die Information vom Rennabbruch bekommen haben und ich bin einfach am Boden zerstoert. Alle meine Traeume haben sich soeben in Luft aufgeloest und der Ausspruch "Wir haben ein Rendevous in 2009" ist da nur ein schwacher Trost. Zu wahrscheinlich scheint es, das die Dakar - wie sie seit 30 Jahren besteht - so nie mehr stattfinden wird."



Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_c_meier_meine_traeu me_haben_sich_in_luft_aufgeloe st.8694.0.html#9344)

Gruss Ruedi

Touareg V
04.01.2008, 22:18
Dakar 2008: Matthias Kahle: "Es ist sehr sehr schade"
http://www.marathonrally.com/spacer.gif
"Was soll man sagen: Es ist sehr, sehr schade für alle, die Teams, die Veranstalter und die Zuschauer" meint Buggy Pilot Matthias Kahle nach der Bekanntgabe der Dakar-Absage. "Letztendlich ist die Absage der Rally aber die einzig richtige und konsequente Entscheidung in dieser Situation. Schlimm, dass Terroristen alles so beeinflussen, dass die "freie Welt" eben doch nicht frei ist. So nachvollziehbar die Absage ist - für die Fans, das Team und für mich persönlich bleibt sie doch schlichtweg enttäuschend."

Beifahrer und Teamchef Dr. Thomas Schünemann ergänzt: "Die Sicherheit geht vor. Es ist bedauerlich, dass Terroristen auch auf sportlicher Ebene den internationalen Wettkampf zum Scheitern bringen. Gerade, wo ein solches Event doch Menschen zusammenführen sollte. Dem Veranstalter blieb nichts anderes übrig, als die Dakar abzusagen. Es stellt sich natürlich die sensible Frage nach der Erpressbarkeit einer Grossveranstaltung mit starker Medienpräsenz.

Meines Erachtens darf die Absage der Rallye nicht als Kapitulation gesehen werden - sie ist ein starkes Zeichen, dass sich alle Beteiligten im Gegensatz zu den Terroristen einem Weltbild verpflichtet sehen, welches das Ereignis und dessen Medienecho nicht vor die Sicherheit und Unversehrtheit des Einzelnen stellt.

Die Absage der Rally zeigt mehr Mut, als eine Entscheidung "Augen zu und durch". Natürlich bin ich persönlich enttäuscht. Für das HS RallyeTeam bedeutet die Absage: ein Jahr Vorbereitung umsonst. Doch als Unternehmer weiss ich, wie wichtig es ist, den Blick nach vorn zu richten. Ich bin überzeugt, dass es eine Dakar 2009 geben wird - und das HS Rallyteam wird dabei sein."


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_matthias_kahle_es_i st_sehr_sehr_schade.8700.0.htm l#9350)

Gruss Ruedi

Touareg V
04.01.2008, 22:19
Dakar 2008: Lohr, Schott und FleetBoard Team enttäuscht
http://www.marathonrally.com/spacer.gif
Die Absage der Dakar trifft auch das Team FleetBoard, hinter dem sich vor allem Ellen Lohr und Stephan Schott verbergen. "Es ist extrem hart, nach den monatelangen Vorbereitungen und dem Aufbau eines neuen Teams, nun mit der Absage konfrontiert zu werden", sagte Ellen Lohr. "Wir waren in diesem Jahr perfekt vorbereitet. Das betrifft zum einen die drei Wettbewerbsfahrzeuge des Teams, zu dem neben den beiden Mitsubishi Pajero auch der Renn-Unimog gehört. Und es betrifft die weiteren vier Fahrzeuge der Mercedes-Benz Serviceflotte, die mit einem neuen Sprinter für 2008 aufgestockt worden war. Besonders bedanken möchte ich mich bei unseren Partnern und Sponsoren, die uns in der Vorbereitungszeit sehr engagiert unterstützt haben. Dass wir nun einpacken und nach Hause fahren, anstatt die Rally zu bestreiten, ist unfassbar für uns."

In ersten Reaktionen von Partnern des Teams, unter anderem von der Daimler AG, wurde zum Ausdruck gebracht, dass man die Absage zwar bedauert, dem Veranstalter ASO jedoch Respekt zollt für diese Entscheidung pro Sicherheit.


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_lohr_schott_und_fle etboard_team_enttaeuscht.8706. 0.html#9358)

Gruss Ruedi

Touareg V
04.01.2008, 22:21
Dakar 2008: Rally wird 2009 wohl nicht mehr in Afrika stattfinden
http://www.marathonrally.com/spacer.gif
Die Meinungen über die Absage der Dakar 2008 driften von Soft bis Hart auseinander. Während sich einige Teams vornehm zurückhalten und die Entscheidung der A.S.O. öffentlich gutheissen, machen viele Andere aus ihrer Wut keinen Hehl. "Wir haben viel Zeit und Geld in die Dakar gesteckt, das ist nun alles hinfällig - nicht wenige stehen finanziell vor dem Aus" berichtet ein Motorradfahrer aus Holland.

Fakt ist, das Terrordrohungen vorlagen. Fakt ist, das die A.S.O. dem nachgehen und sich aufgrund ihrer grossen Verantwortung zur Not beugen muss. Fakt ist, das die Absage der Dakar ein "Sieg des Terrorismus" ist, wie Renn-Direktor Etienne Lavigne selbst zugab. Fakt ist, das die französische Regierung eine Reisewarnung für ganz Afrika herausgab, auch wenn das aufgrund eines verhältnismässig kleinen Anschlages vielen übertrieben scheint. Doch spätestens dann muss die A.S.O. mitziehen: "Wir sind eine französische Organisation und halten uns an diese Empfehlung" so Lavigne am Nachmittag.

Doch warum hatte man keinen "Plan B" in der Tasche? Warum hat man die Dakar erst in letzter Minute abgesagt? "Die Terrorwarnung der französischen Regierung kam erst am Donnerstag Abend, bis dahin haben wir alles Mögliche versucht" so Lavigne. Eine Umfahrung von Mauretanien oder eine Verkürzung wäre nicht infrage gekommen: "Wenn wir etwas organisieren, dann ordentlich. Wir veranstalten keine Fiaskos."

Das Ende der "Dakar", wie es die Rallyszene bisher kannte, dürfte somit prophezeit sein - denn die Rally ist ein lohnenswertes Ziel für Terrordrohungen geworden. Kurzum: Die Dakar Rally ist zu einem gigantischen Apparat aufgebläht, die Berühmtheit der Veranstaltung ist zu einem Bumerang geworden.

Das hat auch die A.S.O. verstanden und man gab verhalten bekannt, das es 2009 wohl wieder eine Dakar geben werde, "aber es muss ja nicht in Afrika sein". Fraglich ist auch, ob die A.S.O. diese Pleite auch finanziell verkraften kann. Denn neben zig Millionen an Rückzahlungen an die Teilnehmer werden wohl auch zahlreiche Sponsoren Gelder zurückfordern - ganz zu schweigen von drohenden Schadenersatzklagen diverser Art.


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_rally_wird_2009_woh l_nicht_mehr_in_afrika_stattfi nden.8720.0.html#9375)

Gruss Ruedi

Touareg V
04.01.2008, 22:22
Dakar 2008: Mauretanien ist unzufrieden über die Absage
http://www.marathonrally.com/spacer.gif
"Terrorwarnungen hat es bisher noch jedes Jahr gegeben" berichtet der Österreicher Raphael Sperrer am Abend, "das hat uns nicht erschreckt." Allerdings ist auch Sperrer überzeugt dass diesmal mehr dahintersteckt. "Es ist traurig, dass es auf der Welt so etwas gibt. Es ist eine Schande, dass völkerverbindender Sport zur Zielscheibe von sinnlosem Terror wird."

Unterschiedliche Meinungen kommen derzeit von einigen beteiligten Regierungen. In Portugal stellte sich die Regierung hinter die Entscheidung der ASO. "Die Sicherheit steht an erster Stelle. Auf den Organisatoren lastete nach den Warnungen der französischen Regierung eine grosse Verantwortung" sagte Silva Pereira, Minister im Präsidialamt.

Während Paris die Entscheidung gutheisst und "den Mut der Organisation zur Absage" lobt kommt aus Mauretanien Kritik. "Wir verstehen die Absage nicht" sagte Aussenminister Babah Sidi Abdallah, "die Entscheidung ist nicht gerechtfertigt." Mauretanien habe über 3.000 Soldaten für die Rally abgestellt und auch sonst alles versuchen wollen, die Sicherheit der Rally zu garantieren. "Die Morde waren schrecklich, aber die Taten Einzelner und können so auf der ganzen Welt passieren - doch wir werden nun bestraft." Für alle beteiligten afrikanischen Staaten ist die Dakar mittlerweile vor allem ein grosser wirtschaftlicher Faktor geworden.


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_mauretanien_ist_unz ufrieden_ueber_die_absage.8722 .0.html#9377)

Gruss Ruedi

Hummer-Albi
04.01.2008, 22:26
:mad::mad: Jowoll :mad::mad: und wieder einmal muß die ganze Welt vor den Hl.:hannes: Krieger´n (:aballern: ) kuschen..... voll KOTZ.!!!!
ich stell mir immer wieder die Frage :confused: wie das wohl so weitergeht...... die murxen einfach ein paar ab, setzen die ganze Welt und wie im Fall der Dakar, die Fahrer in Angst und Schrecken...
und die Menschheit die sich auf solch ein Ereignis gefreut hat steht wieder da und schaut mit dem............. ins NIX. :motz:
gruß vom Albi der voll "Abkozt". von mir gibt´s die..:keule:

Sandokahn
04.01.2008, 22:49
Ja das ist verständlich

Sandokahn
05.01.2008, 01:30
Laaaaaaange Januarabende drohen, ohne
Dakarberichte, -diskussionen, etc.. :fart:


Es gibt Hoffnung also zumindestens für die Abende
Eurosport bringt Highlights seit 1979 zum Sendeetermin der Liveberichterstattung.

Übrigens sind wir mit dem Thema Dakar 2008 auf Seite 1 bei Google :D:anbet:

andreas
05.01.2008, 06:17
Ich habe den Verdacht, dass es hier schon länger bekannt war, dass abgesagt wird. Letzten Montag war absolut nichts zu sehen, was darauf hinwies, dass auf der Piste, die wir gefunden haben, die Dakar stattfinden soll.
Das könnte sein. Immerhin haben durch die ganze
Empörung und das Verstädnis alle Teams noch
einmal große Presse. Hätte man die Dakar vor 2
Wochen abgesagt, wäre es ohne großes Aufsehen
untergegangen.

Vlt. gewinnen durch die Absage die vielen anderen
Veranstaltungen an Bedeutung und der
eigentliche Abenteurergeist erweckt zu neuem
Leben.

Gruß
andreas

sgm
05.01.2008, 14:19
Vlt. gewinnen durch die Absage die vielen anderen
Veranstaltungen an Bedeutung und der
eigentliche Abenteurergeist erweckt zu neuem
Leben.
ich befürchte eher das gegenteil

Holger
05.01.2008, 14:27
Der Traum von Dakar

2 Studenten haben ein besonderes finanzierungskonzept, um an der Dakar teilnehmen zu können. Für 2008 hat es noch nicht gereicht - Glück gehabt.

Mehr Infos auf deren Internetseite:

http://www.DreamingOfDakar.com

sgm
05.01.2008, 14:32
Hier mal ein paar Überlegungen zu Alternativen zur Dakar: http://zitzewitz.com/dakar/alternative-zur-rallye-dakar

Warum nicht zusammen mit Rene Metge gen Osten fahren?
http://www.transorientale.com/

andreas
06.01.2008, 09:49
Der ASO drohen nun wohl massenhaft Schadensersatzklagen
wegen der Absage der Dakar. Der eigene Verlust der ASO soll so schon
bei rd. 35 Mio. Euro liegen. Das wird allen anderen Veranstaltern
zu grübeln geben, ob man zukünftig überhaupt ein Veranstalter-
Risiko eingehen will. :o

Gruß
andreas

sgm
06.01.2008, 11:38
Genau das, was ich gestern schon geschrieben hatte - die Folgen für den Marathon-Rallyesport sind überhaupt noch nicht abzusehen.
Davon werden auch kleinere Amateurveranstaltungen betroffen sein.

Schon jetzt sind wahrscheinlich mehrere Privatteams und kleinere Hersteller wie Bowler pleite.

Touareg V
06.01.2008, 12:19
Dakar 2008: Dakar-Absage - Millionen-Poker vs. Motorsporthttp://www.marathonrally.com/spacer.gif


http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/9a2a2dc420.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080105_e nde2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=a971c5dc50c6e5108926447bcd 69af12)

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/4613ec67ad.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080105_e nde1.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=89b8177d57b79768fa23ec0d08 bfbf51)

Die Dakar ist abgesagt. Schuld ist die El Qaida. Wie für Alles Böse. Wirklich? Keiner weiss, was hinter den Kulissen geschoben und gedealt wurde. Und die, die es wissen, werden mit Sicherheit nicht darüber reden. Zu viel steht auf dem Spiel. Wie selbst der TV-Sender Eurosport vorsichtig berichtet "spielten mit Sicherheit auch finanzielle Argumente eine Rolle. Ein kompliziertes Geflecht von Versicherungen, Sponsorenverpflichtungen, Media-Deals, das Image der Marke Dakar sowie Wohl und Wehe der Teilnehmer galt es abzuwägen."

In diesem Jahr war der verbrecherische Tod von vier Franzosen der offizielle Auslöser der Terrorgefahr, der daraufhin mehr oder weniger mit Wissen oder Unwissen medial ausgeschmückt wurde. Inwiefern der Tod der Franzosen nun ein terroristischer Anschlag war oder ein Verbrechen, wie es jeden Tag leider überall auf der Welt passiert, wird wohl kaum jemand wirklich erfahren. Doch ein Anfang war gemacht, das Thema Terror erneut in Verbindung mit der Dakar gebracht.

"Die terroristische Gefahr besteht und die Absage war eine notwendige Konsequenz dessen" ist der einhellige Tenor, der so von keinem bestritten wird. Doch die Gefahr des Terrorismus bestand seit Anbeginn der Dakar, führte in deren Geschichte immer wieder zu mehr oder wenigen spontanen Planänderungen.

Am Samstag legten Boulevard-Blätter in Frankreich nach. Gemäss "geheimen Unterlagen" seien der US-amerikanische CIA und der Französische Geheimdienst über geplante Attentate informiert gewesen, "El Qaida-Terroristen" hätten den Dakar-Tross mit Raketenwerfern empfangen. Die mauretanische Regierung dementierte und verwies weiterhin auf den von ihr gestellten militärischen Schutz von über 3.000 Mann.

Unabhängig von der Gefahr, niemand möchte verantwortlich sein, wenn es tatsächlich einmal einen Anschlag geben sollte. Das wäre ein Desaster, erst recht finanziell. Fast immer sind es Versicherungen, die am Ende für Schäden gerade stehen müssen. Umso wichtiger ist den Versicherungen, jede potentielle (finanzielle) Gefahr abzuwiegeln - und dies könnte schliesslich auch einer der Hauptgründe für die Absage der Dakar gewesen sein.

Unbestritten ist, das die A.S.O. von sich aus kein Interesse an einer Absage hatte - denn niemand schaufelt sich gerne sein eigenes Grab. Glaubt man den zahlreichen Geschichten, hat die A.S.O. bis zum Schluss für einen Start gekämpft, wurde dann aber spätestens durch die erstaunlich hastig (quasi in letzter Minute) herausgebrachte Reisewarnung der französischen Regierung gestoppt. Denn damit könnte ein vereinbarter Versicherungsschutz nichtig werden.

Das würde auch erklären, warum die A.S.O. vehement gegen eine Verkürzung der Strecke war oder auf Tricks wie "wir fahren mal nach Marokko und brechen dann plötzlich ab" verzichtete. "Wir können nicht, selbst wenn wir wollten" soll Etienne Lavigne gemäss ernstzunehmenden Quellen mehreren Teilnehmern im kleinen Kreis gesagt haben, als diese mit verschiedensten Mitteln versuchten, explizit einen Start nur in Portugal durchzusetzen - damit hätte keinerlei Terrorgefahr vorgelegen und viele Sponsorengelder wären doch noch an die Teilnehmer geflossen.

Zu Beginn der Dakar in den späten Siebzigern und frühen Achtzigern ging es um Enthusiasmus. Heute geht es um ein Milliongeschäft - und das will gesichert werden. Zur Not auch auf Kosten Einzelner. Thierry Sabine, der Gründer der Dakar, sagte einst: "Die Dakar ist ein Nervenkitzel für die, die dabei sind - und ein Traum, für alle die zusehen" - seit dem 4. Januar sind wir von diesem Traum weit entfernt" kommentierte treffend ein grosses französisches Team.


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_dakar_absage_millio nen_poker_vs_motorsport.8737.0 .html#9391)

Gruss Ruedi

Touareg V
06.01.2008, 12:21
Dakar 2008: Rennomierte Teams stehen vor der totalen Pleitehttp://www.marathonrally.com/spacer.gif


http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/c831cfd01f.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080105_d essoude1_01.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=f8f33b4489863a78d0e62c3e9a 56ff23)

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/546c8e5e84.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080105_d essoude2_01.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=2d707b1f1b1ea9b46505e3bc01 866eba)


http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/35296a4ce3.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080105_d essoude3_01.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=264bdaa0a3cc55f8a5a44591b9 4e6ee5)

Die Absage der Dakar zieht grosse Wellen. Wie bereits gestern angekündigt, könnte das abrupte Ende der Dakar das Aus für viele kleine und grosse Teams bedeuten. Nachdem sich die drei grossen Teams Mitsubishi, Volkswagen und X-Raid am Freitag diplomatisch verhielten und die Entscheidung der A.S.O. unter den gegebenen Umständen bestätigten, lassen am Samstag - dem ursprünglichen Starttag - andere Teams ihrem Ärger Luft.

Besonders hart hat es das französische Buggy-Team SMG Gache um Gründer Philippe Gache getroffen. Gache ist entsprechend sauer: "Die Dakar-Absage ist eine Katastrophe, wir stehen vor dem finanziellen Aus. Wir haben alles Budget in unsere Fahrzeuge gesteckt, die Kunden werden ihr Geld zurückverlangen - das könnten wir nicht. Wir haben 18 Angestellte, zahlen allein 85.000 Euro Gehalt pro Monat - gleich nach der Dakar müssen wir sie erst mal nach Hause schicken. Die Dakar hätte in dieser Form nicht abgesagt werden dürfen, es gab keine Lösung, es gab keine Vorschläge, der A.S.O. ist unser Schicksal egal. Das sind Kranke, die mit unseren Existenzen spielen" berichtete er dem französischen Magazin "L´Equipe".

Besonders ausführlich äusserte sich auch André Dessoude vom gleichnamigen Nissan-Team aus Frankreich. "Wenn die Sicherheit auf dem Spiel steht, ist der Abbruch die richtige Entscheidung. Wir sind alleine verantwortlich für 60 Personen, das Risiko können wir nicht auf uns nehmen. Die Absage ist furchtbar, aber die Veranstalter hatten ihre Gründe, mit denen wir nun leben müssen.

Finanziell gesehen ist die Dakar 2008 ein schwerer Schlag, wenn nicht sogar unser Ende. Wenn wir nun zurückkommen, haben wir nichts zu tun. Wir wissen auch noch nicht, was mit unseren Kunden passiert. Eventuell können wir deren Budget für eine andere Veranstaltung verbuchen, aber wahrscheinlich wollen sie ersteinmal ihr Geld zurück. Wir hoffen, das unsere Kunden die Situation verstehen und wir eine gemeinsame Lösung finden.

Auch wenn wir die Startgelder zurückbekommen, wir verlieren unglaublich viel. Alles ist im voraus bezahlt, Flüge, Hotels, Sprit, jetzt kommen die Extrakosten für die Rückreise hinzu. Der grösste Faktor sind die Fahrzeuge, das Personal und die Arbeitszeit. Wir haben viel in die Fahrzeuge investiert, die nun neu aufgebaut ungenutzt herumstehen. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie es weitergeht."

André Dessoude äussert sich auch ausführlich über die Zukunft der Dakar: "Eine Dakar, die in Lissabon startet und in Dakar endet wird es nicht mehr geben. Meiner Meinung nach müssen die Veranstalter auf andere Regionen setzen, z.B. Süd-Amerika. Wir haben niemals mit so einer Situation gerechnet. Die Entscheidung kam sehr plötzlich und hat nicht nur uns in eine schlimme Lage gebracht. Das Problem haben viele kleine Teams und das wird sich auf die Zukunft


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_rennomierte_teams_s tehen_vor_der_totalen_pleite.8 739.0.html#9393)

Gruss Ruedi

dummytest
06.01.2008, 13:41
Dakar 2008: Dakar-Absage - Millionen-Poker vs. Motorsporthttp://www.marathonrally.com/spacer.gif


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_dakar_absage_millio nen_poker_vs_motorsport.8737.0 .html#9391)

Gruss Ruedi

sehr!!! :klatsch_2 interessanter Artikel....

viele Gedankengänge dort drin sind nachvollziehbar, besonders zu den Versicherungen....

ich kann mir schon vorstellen dass gar nicht die eigentliche Sicherheit (wo gibt es die denn schon) sondern die möglichen Finanzinteressen der Versicherungen da eine grosse Rolle gespielt haben, und irgendwie erscheint mir auch logisch das die Vers.Lobby beim Staat recht schnell eine Reisewarnung "bewirken" kann.......

autole
06.01.2008, 16:30
Die Absage der Dakar ist natürlich sehr schade, die wahren Gründe sind wahrscheinlich so vielfältig, dass man sie als Laie garnicht alle kennen kann. Auch der drohende finanzielle Verlust der Betroffenen kann für den Einzelnen durchaus eine Katastrophe sein.
Aber es gibt, denke ich, auch etwas Kritisches ganz allgemein anzumerken: denkt man zurück an die Anfänge der Paris-Dakar, so fanden sich dort viele Serienfahrzeuge und auch viele Privatfahrer. Der heutige Sport ist jedoch so "aufgeblasen" worden, dass das finanzielle Risiko natürlich auch in unermessliche Regionen gestiegen ist. Muss das denn sein? Was hat denn beispielsweise ein Race-Touareg mit einem normalen Touareg gemeinsam ? Wo sind denn bei der Berichterstattung z.B. auf Eurosport die seriennahen Fahrzeuge oder die Privatfahrer? Diese Kritikpunkte können wohl beliebig fortgesetzt werden, als Teilnehmer sollte man sich aber durchaus eines gewissen finanziellen Risikos bewust sein. Da hilft dann jetzt auch kein Jammern.
Ob es aber nicht auch statt der Absage einen Plan B hätte geben können, der zumindestens die Verluste minimiert hätte, das ist allerdings auch eine gute Frage.

Gruß
Martin

andreas
06.01.2008, 16:47
Du triffst die Sache auf den Punkt, Martin. :klatsch_2

Aber was die Verluste angeht, muss ich das etwas
relativieren. Schließlich sparen die Teilnehmer auch
eine ganze Menge ein, viele sogar ein komplettes
Fahrzeug, und persönlich ggf. div. Operationen, etc..

Gruß
andreas

sgm
06.01.2008, 17:31
Aber was die Verluste angeht, muss ich das etwas
relativieren. Schließlich sparen die Teilnehmer auch
eine ganze Menge ein, viele sogar ein komplettes
Fahrzeug, und persönlich ggf. div. Operationen, etc..
Die Einschätzung stimmt so nicht!
Für die Teilnahme braucht inzwischen fast jeder Sponsoren, ob Werk oder Privatfahrer. Viele Sponsoren zahlen aber nur unter der Bedingung, dass du auch an den Start gehst. Das konnte aber gestern keiner!
Je nach Vertrag kann also der Sponsor sein Geld zurückfordern. Die Kohle ist aber schon längst ins Fahrzeug und den Service usw. investiert worden. Also von was zurückzahlen?

Beispiel Bowler: die vermieten Fahrzeuge für die Dakar, komplett mit Service und allem drum und dran. Die haben jetzt jede Menge Kunden, die ihre Zahlungen zurückhaben wollen.

Die Liste läßt sich beliebig fortsetzen. Daher ist die Einschätzung, wenn ich nicht fahre, spare ich Geld, weil ich nichts kaputmachen kann falsch, weil diese Kosten schon vorher im Budget drin sind.
Einfach nochmal den hier schon zitierten Beitrag über das Dessoud-Team durchlesen, dann werden die Zusammenhänge vielleicht deutlicher.
http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_rennomierte_teams_s tehen_vor_der_totalen_pleite.8 739.0.html#9393

Ob es aber nicht auch statt der Absage einen Plan B hätte geben können, der zumindestens die Verluste minimiert hätte, das ist allerdings auch eine gute Frage.
Wie man inzwischen an vielen Stellen nachlesen kann, war das v.a. deswegen nicht möglich, weil offenbar keine Versicherung mehr bereit war, die Rallye abzusichern. Ohne Versicherungsschutz war aber nicht mal ein Start möglich, bzw. ein Plan "B".
Die ASO hat in der Vergangenheit schon oft gezeigt, dass sie auch während der Rallye noch flexibel auf Veränderungen (z.b. Drohungen von Terroristen) reagieren kann. Dieses Mal sind ihnen aber zum ersten Mal wohl alle Optionen ausgegangen.
Ich gehe davon aus, dass wenn es irgendeine Möglichkeit gegeben hätte, die Rallye zu starten und mit einem evtl verkürzten Programm zu fahren, dann hätten die ASO das gemacht.

andreas
06.01.2008, 17:51
Natürlich sparen alle auch Kosten, ein Budget
ist etwas, was zur Verfügung steht, aber nicht
unbedingt abgerufen wird. Alles andere ist
ein Frage der Verträge und wenn man einen
Vertrag eingeht, der einem ein Risiko aufbürdet,
dann tut man das bewusst und nimmt das
Risiko auf sich, Verluste zu machen. Ist zwar
wie bei Faber (bis zu 3 Gewinne garantiert),
aber keiner wird dazu gezwungen.

Bei jeder Schadensersatzrechnung werden
ersparte Aufwendungen gegengerechnet.

Gruß
andreas

autole
07.01.2008, 00:05
Zitat von sgm: weil offenbar keine Versicherung mehr bereit war, die Rallye abzusichern. Ohne Versicherungsschutz war aber nicht mal ein Start möglich, bzw. ein Plan "B".

Ich werde den Eindruck nicht los, als ginge es nur um eine Menge Geld. Der Sport scheint da zunehmend in den Hintergrund zu treten.
Auch wird es mit Sicherheit nur die kleinen arg treffen, die GROSSEN wie VW werden die Verluste natürlich ganz anders verbuchen können. Wenn man bösartig wäre, könnte man ja sagen, dass VW die Kosten durch Einsparungen bei z.B. Lustreisen kompensieren kann. Das kann Bowler und viele andere halt leider nicht.

Gruß
Martin
P.S. ich habe das mit der Zitieren-Funktion noch nicht ganz raus

Holger
07.01.2008, 00:10
...
P.S. ich habe das mit der Zitieren-Funktion noch nicht ganz raus

Hallo Martin,

in dem Feld des Beitrags findest du unten rechts einen Link 'Zitat', wenn du den anklickst, wird ein antwortfenster geöffnet und das Zitat steht schon drin.

autole
07.01.2008, 00:48
Hallo Martin,

in dem Feld des Beitrags findest du unten rechts einen Link 'Zitat', wenn du den anklickst, wird ein antwortfenster geöffnet und das Zitat steht schon drin.

Danke Holger, aber ich wollte nur einen Teil von Stefans Beitrag zitieren und das hat irgenwie nicht richtig geklappt. Aber ich übe noch.

Holger
07.01.2008, 01:10
Danke Holger, aber ich wollte nur einen Teil von Stefans Beitrag zitieren und das hat irgenwie nicht richtig geklappt. Aber ich übe noch.


Dann kannst du den Teil, den du nicht zitieren willst, einfach löschen. Dabei musst du nur darauf achten, dass du die [ oder ] des Zitierbefehls 'Quote' nicht mit löschst, was oft vorkommt, weil man die Klammer beim Markieren mit erwischt.

sgm
07.01.2008, 09:54
Zitat von sgm: weil offenbar keine Versicherung mehr bereit war, die Rallye abzusichern. Ohne Versicherungsschutz war aber nicht mal ein Start möglich, bzw. ein Plan "B".

Ich werde den Eindruck nicht los, als ginge es nur um eine Menge Geld. Der Sport scheint da zunehmend in den Hintergrund zu treten.
Auch wird es mit Sicherheit nur die kleinen arg treffen, die GROSSEN wie VW werden die Verluste natürlich ganz anders verbuchen können. Wenn man bösartig wäre, könnte man ja sagen, dass VW die Kosten durch Einsparungen bei z.B. Lustreisen kompensieren kann. Das kann Bowler und viele andere halt leider nicht.
Es geht "nur" ums Geld!
Wäre ein Versicherung bereit gewesen, das Risiko einzugehen, dann wage ich mal die Voraussage, dass am Samstag der Start durchgeführt worden wäre und man auch nach Marokko gefahren wäre.

Das ist aber alles nicht neu, die Dakar war von Anfang auch eine Kommerzveranstaltung und gleichzeitig trotzdem noch für viele ein großes Abenteuer.
Vielleicht trifft das auf die ersten 2-3 Rallyes nicht zu, aber spätestens ab 1985, als Porsche das erste Mal werksmäßig dabei war.

Man muss da immer unterscheiden zwischen den Werken, die die Dakar als Werbeplattform gesehen haben und den Amateuren, die mit viel Leidenschaft (und auch Leiden) ihre Teilnahme organisiert haben.

vertico
07.01.2008, 11:47
Insgesamt sehr sehr schade. Nicht nur aus sportlicher Sicht, sondern vielmehr auch, weil offensichtlich der Terror die diesjährige Dakar gewonnen hat. Wo soll das nur hinführen ?

Grüße an alle Offroad-Freunde

Martin

DAS finde ich auch am schlimmsten. Hoffentlich geht das nicht SO weiter.

Touareg V
08.01.2008, 10:21
Dakar 2008: Senegal schätzt den Verlust auf 3 Millionen Euro
http://www.marathonrally.com/spacer.gif
In den Senegalesischen Medien wird die abrupte Absage der Dakar Rally als "Ende der Dakar in den Wüsten West-Afrikas" bezeichnet. "Die Dakar Rally ist eine aussergewöhnliche und weltweit bekannte Plattform" schreibt die Tageszeitung "Le Soleil" am Montag. "Mit der Absage haben die Veranstalter bewiesen, das man erpressbar ist. Einzelnen, publicity-suchenden Gruppierungen hat man nachgegeben, das wird unter diesen nun als Erfolg gewertet. Jeder kann fortan die Dakar Rally mit einem Anruf stoppen - das kommt einem Todesurteil gleich."

Die Zeitung "Le Matin" schrieb "Der Gewinner der 30. Dakar ist der Terrorismus. Die Entscheidung der Absage ist eine Katastrophe und ein enormer finanzieller Verlust." Die Tageszeitung "Sud Quotidien" nannte erstmals Zahlen und rechnet mit einem Verlust von bis zu 3 Millionen Euro für das afrikanische Land Senegal. Zumindet bewies man Schwarzen Humor: "Wenigstens hat die Dakar-Absage eventuell einige afrikanische Kinder-Leben gerettet" - 47 Tote zählte die Zeitung im Zusammenhang mit der Rally.


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_senegal_schaetzt_de n_verlust_auf_3_millionen_euro .8745.0.html#9399)

Gruss Ruedi

Touareg V
08.01.2008, 10:22
Dakar 2008: Marokko ist enttäuscht über Dakar-Absage
http://www.marathonrally.com/spacer.gif
Mit grosser Verwunderung hat das Land Marokko die Absage der Dakar Rally wegen angeblicher Terrordrohungen aufgenommen. "Wir sind traurig über die Absage" berichtet Nawal El Moutawakel, Ministerin für Jugend und Sport in Marokko. "Das ist ein grosser Verlust für Marokko, dem Land des Friedens. Wir hatten keinerlei Einfluss auf die Entscheidung und würden es begrüssen, wenn die Dakar dennoch wieder in Marokko stattfinden würde."

Kritisch äusserte sich der Islam-Spezialist Mohammed Darif über die Absage: "Terrordrohungen gab es in jedem Jahr, speziell auch in Marokko. Dennoch ist nie etwas passiert, auch die Strecke wurde hier nie geändert. Mit der Absage spielt man eventuellen Terroristen nur in die Hände und die sogenannte "El Qaida" freut sich über kostenlose Werbung. Die ganze Rally wurde nur abgesagt, weil vier französische Touristen in Mauretanien einem Verbrechen zum Opfer fielen."

A.S.O. Rally-Direktor Etienne Lavigne konterte laut Angabe des marokkanischen Magazines "Magharebia": "Wir hatten die unmissverständliche Aufforderung der französischen Regierung, die Rally abzusagen. Als französischer Veranstalter müssen wir uns dem beugen. In einigen Statements, die von der Al Qaida gegeben wurden, wurde die Dakar Rally genannt. Dem französischen Premierminister liegen diese Texte vor."

Laut Aussagen der marokkanischen und mauretanischen Behörden seien diese Texte auf einer El Qaida nahestehenden Webseite im Internet veröffentlicht worden. Darin seinen keine direkten Terrorwarnungen für Mauretanien ausgesprochen worden, die Dakar Rally aber allgemein "in Afrika" bedroht worden. Konkrete Aussagen französischer Boulevardblätter, man habe die Dakar mit mobilen Raketenwerfern angreifen wollen, wurden weder bestätigt noch dementiert. Die französischen Magazine beriefen sich auf "Quellen beim französischen Geheimdienst", gelten aber als äusserst unzuverlässig und "Sensationsgeil".


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_marokko_ist_enttaeu scht_ueber_dakar_absage.8747.0 .html#9401)

Gruss Ruedi

Holger
08.01.2008, 13:56
Je mehr ich lese, desto weniger verstehe ich die Absage. Was ich nachvollziehen kann, ist, dass die Absage darauf beruht, dass die Versicherungen die Veranstaltung nicht mehr versichern wollten.

sgm
09.01.2008, 17:35
Dakar-Absage: Robby Gordon verliert 4,5 Millionen Dollar

Die Absage der Rallye Dakar hat für einige Betroffene fast existenzielle Ausmaße, wie Robby Gordon vorrechnet, der alleine fast 4,5 Millionen verlor

(Motorsport-Total.com) - Robby Gordon schätzt seinen finanziellen Verlust durch die Absage der Rallye Dakar auf etwa 4,5 Millionen US-Dollar. Seit Montag sitzt der 39-Jährige wieder in seinem Ford Fusion und testet in Daytona für die bevorstehende NASCAR-Saison, doch viel lieber würde er derzeit in seinem Hummer durch die Sahara jagen.

Sportlich und finanziell ist er bei weitem nicht er einzige, dem durch die ersatzlose Absage der gesamten Rallye großer Schaden zugefügt wurde und dementsprechend verärgert gab sich Gordon auch in Daytona. Die Entscheidung, nicht in Mauretanien zu fahren, verstehe er zu 100 Prozent, "aber es gab überhaupt keinen Grund, das ganze Ding abzublasen."
weiterlesen auf motorsport-total.com (http://www.motorsport-total.com/rallye/news/2008/01/Dakar-Absage_Robby_Gordon_verliert_4 5_Millionen_Dollar_08010901.ht ml)

andreas
09.01.2008, 17:38
Scheinbar kann er es sich leisten. :p

Ich bin bescheidener, um fast pleite zu sein. :o

Touareg V
10.01.2008, 11:08
Dakar 2008: Neue Rally in Südamerika oder Transorientale?
http://www.marathonrally.com/spacer.gif
Nach der Absage der Dakar überschlägt sich die internationale Presse mit Meldungen, wie es denn nun weitergehen könnte. Als heisser Kandidat für einen neuen Austragungsort gilt Süd Amerika, hier hat sich die A.S.O. angeblich schon umgesehen, sogar der Kauf der "Por las Pampas" Rally ist im Gespräch. Die A.S.O. dementiert die Kaufabsichten gegenüber marathonrally.com, sieht aber in Süd Amerika eine Alternative. "Wir treffen in den kommenden Tagen zusammen und hoffen, bis Ende Februar eine Lösung zu finden" meint David Castera, Sportdirektor bei der A.S.O.

Laut der deutschen Presseagentur (DPA) brennen die Süd Amerikaner auf die Austragung einer Dakar. "Es gibt drei, vier Möglichkeiten, aber Argentinien ist Favorit Nummer eins" meint der Argentinier David Ely gegenüber der Agentur. "Südamerika ist nicht nur die beste, sondern die einzige Option" sagt der Chilene Carlo de Gavardo, dessen Vater Giorgio nebenbei der Südamerika-Vertreter der Dakar ist.

Auch wenn die Südamerikaner eine Austragung in ihrer Heimat begrüssen, eine "Dakar" in Süd Amerika wäre keine "Dakar" mehr. Nicht nur, das die eigentliche Dakar nunmal eine afrikanische Rally ist, vielmehr ist sie seit Anbeginn eine Rally der Franzosen und die wenigsten würden ihr nach Südamerika folgen. Auch die internationale Presse - bisher überwiegend europäisch - wäre wohl im bisherigen Umfang nicht dabei, zu teuer wäre alleine die Logistik. Und ohne Presse wäre eine "Süd Amerika Dakar" so interessant wie die kaum beachtete Por las Pampas Rally.

Zudem darf die Frage gestellt werden, ob der A.S.O. eine alleinige eine Austragung der Rally in Süd Amerika gelingen würde - in Afrika bediente man sich zumeist ehemaliger französischer Kolonien, somit war nicht nur die Sprache eine essentielle Gemeinsamkeit. Man musste sich kaum anpassen - das wäre in Süd Amerika komplett anders. Die A.S.O. gab am 4. Januar noch nicht einmal die Absage in Englisch bekannt - internationale Teilnehmer wissen seit Jahren, das französische Sprachkenntnisse auf der Dakar unabdingbar sind.

Viel weniger Spekulation als Fakt ist, das vor allem die grossen Teams eine Alternative zur Dakar benötigen, die in ihrer medialen Präsenz ebenbürtig ist. Es wurden Millionen investiert - und am 4. Januar Millionen versenkt. Um die Budgets zu halten, benötigt man eine grosse Plattform, der Marathonrally Worldcup reicht dafür wahrscheinlich nicht aus.

Bleiben aktuell drei direkte Alternativen: Die Dresden-Breslau, an Teilnehmern gemessen die grösste Offroad-Rally nach der Dakar, die Pharaonen-Rally, die lange der Dakar ebenbürtig war (und eine Renaissance erleben könnte) und die neue Transorientale Rally, die im Juni in Sankt Petersburg (Russland) startet und in Beijing (China) endet.

Als Ergebnis dürfte die Transorientale das Rennen machen. Sowohl Russland als auch China sind heiss begehrte Absatzmärkte, die zu passierende Landschaft weitaus vielseitiger als die der Dakar und der Veranstalter René Metge nicht nur ehemaliger Dakar-Sieger, sondern auch Veranstaltungsprofi (Master Rally, Rally D´Orient). Die Dresden-Breslau wäre für die grossen Teams zu klein in der Ausführung, die Pharaonen Rally startet in Afrika und wäre erneut ein eventuelles Terrorziel. Zudem fehlt beiden Veranstaltungen die mediale Präsenz, die zur Transorientale aufgrund ihrer Grösse gegeben sein dürfte.

Teams wie Kamaz oder KTM sollen schon genannt haben - auch Dessoude aus Frankreich, Robby Gordon und Ronn Bailey aus den USA und viele mehr sind interessiert. Doch wie Motorradpilotin Christina Meier in ihrem Weblog www.dirtgirls.de (http://www.dirtgirls.de/) berichtet, soll es langsam eng werden: "Am Montag habe ich mit dem Veranstalter telefoniert und die Aussage war klar, wer sich sofort anmeldet und 6.000 Euro Anzahlung auf das Startgeld überweist ist dabei" so die Deutsche, die wie viele Andere als Teilnehmer von der Absage der Dakar betroffen ist. "Mein Geld hängt noch bei der A.S.O. fest. Und das ich alles wiederbekomme glaube ich erst, wenn es auf meinem Konto eingegangen ist. Wie lange das dauert wird sich zeigen."



Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2008_neue_rally_in_sueda merika_oder_transorientale.875 2.0.html#9407)

Gruss Ruedi

Touareg V
10.01.2008, 11:10
Dakar 2009: Ungarn schlägt einen Start in Budapest schon 2009 vorhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif


http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/afebca83e1.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080110_h ungarians_01.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=a14784341b876a5037185a5e8c 71d32c)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/75c913c08b.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080110_s zalay_01.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=12355e118b79484798d5c4504a c7c8ae)
Mit Betroffenheit reagierten auch die ungarischen Teams von der Absage der Dakar 2008. "Unter den gegebenen Umständen hatte der Veranstalter, die Amaury Sport Organisation (A.S.O.) keine andere Wahl, als die Rally abzusagen" erklärte der ungarische Dakar-Teilnehmer Balázs Szalay auf einer Pressekonferenz in Budapest. Szalay wollte auf der Dakar mit einem werks-unterstützten Opel Antara RR starten. Der Ungar ist aber nicht nur Teilnehmer, sondern auch Vertreter der A.S.O. in Osteuropa.

Szalay war eine der Schlüsselfiguren, die sich für einen Start der Rally im Jahre 2010 in der ungarischen Hauptstadt Budapest stark machte. Ursprünglich war bereits für den 15. März 2008 ein finaler Termin angesetzt, um einen ersten Start der Rally in Osteuropa perfekt zu machen. Doch die Zukunft der legendären Wüstenrally steht seit dem 4. Januar in den Sternen.

Umso überraschender kam nun der Vorstoss der Ungaren, die Rally bereits ab dem kommenden Jahr in Ungarn starten zu lassen und eine alternative Route durch Afrika zu fahren. Wie jetzt bekannt wurde, traf sich der ungarische Staatssekretär Dr. István Újhelyi bereits am vergangenen Freitag mit Verantwortlichen der A.S.O., um einen bereits 2006 unterbreiteten Vorschlag neu vorzutragen.

"Ursprünglich sollte die Rally auch 2009 in Portugal starten. Unter den nun gegebenen Umständen könnte man auch anderen Staaten eine Chance geben und auch ein vorzeitiger Start in Budapest in Betracht gezogen werden" erklärte Újhelyi. "Entsprechende Pläne haben wir seit längerem vorliegen, diese könnten schnell umgesetzt werden."

Als eventuelle Route schlägt man weiterhin Afrika vor: "Die Rally fand bereits in Tunesien, Libyen und Ägypten statt. Diese Länder wurden von der A.S.O. als sicher erklärt und die französische Regierung könnte nicht so leicht in die Entscheidung eingreifen, wie im Fall Mauretanien."

Glaubt man den Aussagen, wissen die Ungarn anscheinend bereits mehr über Ideen des Dakar-Veranstalters A.S.O. So soll die A.S.O. bereits jetzt quasi als Entschädigung eine Wüstenrally gegen Mitte des Jahres sowie einen europäischen Event planen, zu dem alle Dakar-Teilnehmer eingeladen werden sollen. Bei der Austragung des europäischen Events hofft man ebenfalls auf Ungarn als Austragungsort.


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/dakar_2009_ungarn_schlaegt_ein en_start_in_budapest_schon_200 9_vor.8761.0.html#9416)

Gruss Ruedi