Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sind deutsche Autos deutsch? Unterschiede zu anderen Fahrzeugen
Ist vielleicht eine Dumme Angewohnheit bzw. Marotte,
allerdings bevorzuge ich im Zweifel halt Produkte von
deutschen Firmen. Warum sollte ich z.B.
japanische oder koreanische Autos kaufen, wenn diese
Länder keinen fairen Wettbewerb der deutschen
Automarken zulassen.
Ausserdem denke ich, hat unsere Wirtschaft genug Probleme,
warum soll ich dann ein ausländisches Fabrikat bevorzugen.
Ich kann ja auch Gewerkschaftsmitglieder der IG Metall
nicht verstehen, die ein japanisches Auto o.Ä. fahren... :confused:
LG
Markus
Hallo Markus,
wird jetzt zwar OT, aber:
Was meinst Du denn, wo über 90 % der Teile für deutsche Autos gebaut werden? :rolleyes:
Und wo lassen wohl die Elektronik-Zulieferer ihren Kram bauen? :rolleyes:
Glaubst Du wirklich, VW kauft/produziert seinen Stahl in D? :rolleyes:
Die hohen Kosten würden den Aktionären nicht gefallen. :o
Gruß
andreas
Hallo Markus,
wird jetzt zwar OT, aber:
Was meinst Du denn, wo über 90 % der Teile für deutsche Autos gebaut werden? :rolleyes:
Und wo lassen wohl die Elektronik-Zulieferer ihren Kram bauen? :rolleyes:
Glaubst Du wirklich, VW kauft/produziert seinen Stahl in D? :rolleyes:
Die hohen Kosten würden den Aktionären nicht gefallen. :o
Gruß
andreas
Das ist mir auch klar, und gefällt mir nicht.
Das ist aber noch lange kein Grund, deswegen keine
Deutsche Marke zu fahren.
In den japanischen z.B. steckt noch weniger
"Made in Germany"...
Hatte auch nicht erwartet, das jeder meine Meinung
teilt, sehe aber trotzdem keinen Grund, davon
abzugehen.
Höchstens vielleicht beim Defender oder Wrangler... ;)
Sandokahn
14.05.2007, 15:22
Hallo Boris hat bestimmt Spaß gemacht ,letztes Jahr hatte ich sowas eigentlich auch vor bin aber zu spät gekommen und alles in meiner Nähe war ausgebucht.:( (wie immer)
@BodoMarkus mach nur .... ich hab meine Lehren aus "deutschen Autos" gezogen....
Mache ich seit 23 Jahren, bisher immer ohne Probleme... :1opa:
Wenn der Innenraum nur nicht so billig gemacht wäre und das Fahrzeug nicht dauernd klappern und knarzen würde, würde ich mir glatt einen Wrangler kaufen.
Gruß
Boris
Der Wrangler ist ja auch ein billiges Auto,der kostet hier ja gerade mal einwenig ueber $24000!
Fuer das Geld kann man ja auch keine Luxusaustattung erwarten!
Der Wrangler ist ja auch ein billiges Auto,der kostet hier ja gerade mal einwenig ueber $24000!
Fuer das Geld kann man ja auch keine Luxusaustattung erwarten!
Luxus hab ich ja auch nicht erwartet, nur etwas mehr Solidität. Der Kunststoff im Wrangler ist sehr kratzempfindlich und sieht einfach billig aus. Fahrzeuge wie ein Toyota HZJ oder eine Lotus Elise sind ja innen auch sehr einfach gehalten, trotzdem wirkt im Innenraum alles robust und solide. Ich wäre ja auch durchaus bereit beim Wrangler für einen Innenraum aus höherwertigem Kunststoff oder Metall einige Euros mehr zu bezahlen.
Gruß
Boris
charly-sl-300
14.05.2007, 22:11
Weiter mit OT
Halte es auch so wie Markus
fahre seit 29 Jahren nur Deutsche Autos (Okay ein paar Jahre auch Jaguar)
und werde es auch weiter so die Deutsche Wirtschaft "unterstützen"
natürlich finde ich es nicht okay das die Zulieferanten aus dem
Ausland zuliefern.
Gruß Karl
kokopelli
15.05.2007, 05:49
Vielleicht kann man OT zu einem eigenen Thread machen ?? Wäre sicher interessant und für den einen oder anderen aus der "Nicht-Kfz-Branche" aufschlußreich :D
Liebe Grüße
Renée
Jo, Thread sollte geteilt werden - macht die Sache wieder übersichtlicher!
Was man für ein Auto kauft, muss natürlich jeder für sich selber entscheiden. Man sollte sich nur darüber im klaren sein, dass es keine 100% deutschen Autos mehr gibt.
Wenn ich in meinen Koreaner schaue, dann finde ich ein Einspritzsystem von Bosch, eine Motorkonstruktion aus Italien, das ATT-Verteilergetriebe von Borg-Warner aus USA usw......
Außerdem - jeder der einen Touareg, Q7 oder Cayenne kauft, sollte eigentlich wissen, dass das alles andere, als ein deutsches Auto ist. Angefangen beim Werk, dass in der Slowakei steht.
Gibt es überhaupt einen "deutschen" SUV/Geländewagen auf dem Markt? Nein!
Ein passenderer Titel für die abgetrennten Beiträge bitte?
Gruß
andreas
Jo, Thread sollte geteilt werden - macht die Sache wieder übersichtlicher!
Was man für ein Auto kauft, muss natürlich jeder für sich selber entscheiden. Man sollte sich nur darüber im klaren sein, dass es keine 100% deutschen Autos mehr gibt.
Wenn ich in meinen Koreaner schaue, dann finde ich ein Einspritzsystem von Bosch, eine Motorkonstruktion aus Italien, das ATT-Verteilergetriebe von Borg-Warner aus USA usw......
Außerdem - jeder der einen Touareg, Q7 oder Cayenne kauft, sollte eigentlich wissen, dass das alles andere, als ein deutsches Auto ist. Angefangen beim Werk, dass in der Slowakei steht.
Gibt es überhaupt einen "deutschen" SUV/Geländewagen auf dem Markt? Nein!
Habe ich ja oben geschrieben. Stimmt - und stört mich.
Trotzdem sind VW, Porsche, Audi, Mercedes und BMW sehr
wichtige Arbeitgeber in Deutschland und unverzichtbar für
die Volkswirtschaft. Und wenn nicht der teils unfaire Preiskampf
die deutschen Autobauer unter Druck setzen würde, wäre eine
komplette Fertigung in Deutschland noch rentabel...
Deswegen ja auch mein Hinweis auf die Metall-Gewerkschafter und
die asiatischen Fahrzeuge.
Wie kann ich für den Erhalt von Arbeitsplätzen und mehr Lohn
bei deutschen Automobilbauern auf die Straße gehen und selber
ein Auto fahren, dass mit Stundenlöhnen von unter 10 Euro von
Arbeitern gebaut wird, die auch nur max. 5 Tage Urlaub im
Jahr bekommen. Da stimmt doch was nicht.... :(
Und was meinst Du verdienen/bekommen die Arbeiter in Bratislava? :confused:
Viel ausländische Fahzeugbauer lassen doch auch in Europa bauen
und deutsche Hersteller haben Fabriken in Südamerika und Fernost.
Das ist eben die Globalisierung, kein Hersteller baut noch Fahrzeuge, die
ausschließlich im Heimatland produziert werden. Nicht zu vergessen
sind dabei die Aktionäre, die das Geld aus den Firmen und den
Heimatländern ziehen.
Gruß
andreas
smokeybaer
15.05.2007, 12:28
:1opa: hallo zusammen;
Ich weiss , jetzt kommt bestimmt wieder ....watt will der Belgier .....:D :SM124: aber nee ne ich fahr seit meinem 18ten Lebensjahr NUR "deutsche" Autos vom 2er Golf über Audi coupé , Audi Quattro Golf IV , Passat Variant und nüü den Touareg .
Ich will aber nicht ausschliessen vielleicht irgendwann einmal ein anderes Auto zu bewegen.
Bisher hatte ich 0 Probleme ....ausser vielleicht mitm Händler:p
Sandokahn
15.05.2007, 14:17
Was mich an der ganzen Sache erstaunt ist folgendes :
Vor allem hochpreisige Fahrzeuge werden von deutschen Herstellern im Ausland gefertigt .
bei Audi sind es R8 ,TT und Q7
bei BMW X3 X5
bei Daimler ML GL G
bei Ford der Transit
bei Opel der Antara
bei Porsche wird zumindestens der Rohbau vom Cayenne in Bratislava gemacht
bei VW der Touareg
also scheinen wohl die Margen nicht hoch genug zu sein wenn man ein Auto in D für 35000 Euro aufwärts anbietet :confused: :confused: :confused:
Und wie soll man es denn nun mit Ford und Opel halten? Das sind ja nun eindeutig "Auslaender" , werden aber zum grossen Teil in Deutschland gebaut. Und dann gibt es den Touareg mit dem Asian Getriebe ausJapan, und alle GM PKW's mit Getrag Getriebe aus Deutschland, und die verschieden VW Modell aus Mexico, und die verschieden Toyota Modelle aus Europa. Das einzige was doch eigentlich von den marken noch Deutsch ist, ist der name und vieleicht das Design.
Und ja, Autos deutscher Marken haben ein ganz gewisses Design und daher Fahrgefuehl, und gelten daher hier auch als begehrte fahrzeuge fuer solche, die es sich leisten koennen. Immageweise stehen sie hier absolut an der Spitze! Aber kommen natuerlich nacvh hier nur die teuren Modelle der hersteller, der kleinste BMW ist der 325, der kleinste Benz ist der C250, der kleinste VW ist der Golf mit 2 Ltr. Motor und bei Audi ist es der A3 (bkommt man aber meistens nur mit dem V6)! diese Fahrzeuge kann man ja auch nicht mehr mit dem deutschen Otto Normalverbraucher Fahrzeug gleichsetzen, die da mit Polo, und 1,2 ltr Golf durch die Gegend brausen!