Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : GORM: Aussergewöhnliches Sponsorangebot bei neuer Serie
Touareg V
15.06.2007, 19:18
GORM: Aussergewöhnliches Sponsorangebot bei neuer Shttp://www.marathonrally.com/spacer.giferie
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Am Anfang war die Idee, endlich mal wieder in Deutschland eine kleine, aber feine Offroad-Motorsportserie zu starten. Aus der Idee wuchs die "GORM", Abkürzung für "German Off-Road Masters". Zu Beginn startet die GORM als einzelne Pilotveranstaltung im September diesen Jahres - doch der Veranstalter möchte daraus 2008 eine komplette Motorsport-Serie machen.
Die "GORM" ist anders, keine klassische Rally, sondern ein Stechen, eine Art "Race of the Champions". 32 Fahrzeuge treten im K.O.-System gegeneinander an, immer Fahrzeug gegen Fahrzeug, bis schliesslich ein Sieger übrig bleibt. Dabei zählt Geschwindigkeit genauso wie Offroad-Geschick. Nicht nur für die Teilnehmer dürfte die "GORM" zu einer interessanten Abwechslung werden, ganz bewusst ist die neue Veranstaltung auch für Zuschauer gemacht.
Vom 22. bis 23. September startet die erste "GORM" im zuschauerfreundlichen und für Fahrer anspruchsvollen "Camp 4 Fun" am Nürburgring. Das Gelände ist zwar nicht das Grösste, es reicht aber für spannende Abwechslung sowohl für die Teilnehmer als auch die Gäste. Neben dem eigentlichen Wettbewerb steht das gemeinsame Zusammensein im Vordergrund - ein deutsches Treffen der 4x4-Motorsport-Szene, mit viel Spass und einer grossen Party am Samstag.
An Nennungen mangelt es dem Troisdorfer Veranstalter Jörg Sand bisher nicht: Bereits jetzt, mehr als drei Monate vor dem Start, sind bereits zwei Drittel des möglichen Starterfeldes gebucht. Und die jetzigen Buchungen verraten: Es wird vielseitig. Neben Amateuren finden sich Sieger von Wüstenrallys ebenso im Starterfeld wie angehenden Dakar-Profis, hartgesottene Trophy-Piloten, Pinzgauer-Getreue und sogar ein Wüstenrally-Veranstalter.
Die neue deutsche Veranstaltung sorgt auch bei Sponsoren für grosses Interesse. So wurde die jüngst beendete "Abenteuer Allrad" von Veranstalter Sand rege genutzt, um neue Partner für die Veranstaltung zu werben. Und die Zusagen häufen sich. Daraus resultiert: Wer bei der "GORM" teilnimmt, bekommt Preise, die seinesgleichen suchen.
Allen voran prescht derzeit der Lichtexperte "Hella", der allen Teilnehmern ein äusserst grosszügiges Angebot macht: Jeder (!) der startet, bekommt automatisch einen Scheinwerfersatz im Wert von 250 Euro gesponsert - wenn er ihn denn gleich montiert und auf der GORM einsetzt. Damit rentieren sich die 200 Euro Startgeld schon, wenn man nur antritt. Das hat es in der deutschen 4x4-Motorsport Szene so noch nicht gegeben.
"Neben Hella sind immer mehr Unternehmen dabei, was uns riesig freut" so Veranstalter Jörg Sand. "Wir haben bereits schon jetzt Preise für die Teilnehmer im fünfstelligen Euro-Bereich. Die GORM wird etwas ganz Neues, wir bringen Teilnehmer, Fans und Sponsoren ganz dicht zusammen - und alle haben etwas davon."
Die erste "GORM" im September ist ein Test. "Wenn es gut läuft, planen wir für 2008 eine eigene Meisterschaft mit vier Läufen im Norden, Westen, Süden und Osten. Dann sind die Chancen und Anfahrtswege für jeden gleich, wir machen den Sport in Deutschland wieder attraktiver und haben etwas, was es schon lange nicht mehr gab: Eine echte Meisterschaft. Eben die "German Off-Road Masters".
Eine Deutschland-Premiere feiert auf der "GORM" ein neues System des polnischen Anbieters "Explona" (Deutsche Vertretung bei RM Rally Tec). Dieser hat eine elektronische Bordkarte entwickelt, die Zeitnahme und Auswertung bei 4x4-Motorsport-Veranstaltungen revolutionieren könnte. "Auf der Abenteuer Allrad haben wir eine Kooperation mit Explona beschlossen, da wir der Meinung sind, hier die beste moderne Möglichkeit der Auswertung gefunden zu haben. Diese Geräte werden wir in den nächsten Jahren sicher auf vielen Veranstaltungen wiederfinden" so Sand. Als erste Wüstenrally will die "Libya Rally Raid" das Explona-System 2008 einsetzen.
Marathonrally.com wird die Veranstaltung online begleiten und direkt mit einem Liveticker vom Camp 4 Fun am Nürburgring berichten. Weitere Informationen, die Ausschreibung und ein Meldeformular finden Sie auf der offiziellen Webseite www.gorm-open.de (http://www.gorm-open.de/) .
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/gorm_aussergewoehnliches_spons orangebot_bei_neuer_serie.7143 .0.html#7652)
Gruss Ruedi
Touareg V
15.06.2007, 19:28
GORM 2007: Ereignisse überschlagen sich, Fia-Profi Sykora startethttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
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Noch gestern hatten wir über das ungewöhnliche Sponsoringangebot des Lichtexperten "Hella" sowie die rasante Nachfrage für Startplätze berichtet, heute vermeldete Veranstalter Jörg Sand die Nennung eines besonderen Highlights für Teilnehmer und Zuschauer: Kein Geringerer als Jozef Sykora aus der Slowakischen Republik, Vizesieger im "FIA International Cup for Cross-Country Bajas" 2006 will mit dabei sein. Aus einem klaren Grund: "Ich will gewinnen".
Damit erwartet die Zuschauer mit einem FIA Ralliart Mitsubishi Pajero nicht nur ein weiterer actionreicher Dakar-Bolide, auch die Teilnehmer bekommen einen harten Konkurrenten: 2006 schaffte es Sykora in Portugal mit ein bisschen Glück, sogar dem VW-Werkstouareg von Carlos Sousa davonzufahren. Einer der GORM-Favoriten, Christof Danner aus Österreich, hatte es bereits einmal mit Sykora zu tun: Auf der Hungarian Baja 2006 trat er gegen den Slowaken an, damals allerdings noch in einer anderen Klasse...
Noch sind Nennungen für die 1. German Offroad Masters, einem 1-gegen-1 Rennen nach dem K.O.-Prinzip, möglich. Ein besonderes BonBon gibt es von der Zeitschrift "Off-Road" und marathonrally.com: Beide halten jeweils noch eine "Wildcard" für Teilnehmer bereit - mehr dazu erfahren Sie in Kürze bei marathonrally.com und in der "Off-Road".
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/gorm_2007_ereignisse_ueberschl agen_sich_fia_profi_sykora_sta rtet.7145.0.html#7654)
Gruss Ruedi
Na Ruedi, wär das nix für uns!!!!
Vorallem kann man sich im Camp4Fun die Sache auch naeher anschauen.
Am 22.-23.09.2007 findet ein Rennen im Camp statt.
Mehr Infos -> HIER (http://www.camp4fun.de/documents/U-III_GORM-1.pdf)
Wenn ich an dem Wochenende nicht gerade auf dem Weg nach Aegypten
waere, wuerde ich natuerlich ins Camp fahren!
Also ... wer auch immer hinfaehrt... bring schoene Bilder mit :D
Ist jemand von den Offroad-Freunden da? :sonne:
Wenn ich kann, wie ich will ...... :cool:
Gruß
andreas
smokeybaer
12.07.2007, 07:08
Ist jemand von den Offroad-Freunden da? :sonne:
Wenn ich kann, wie ich will ...... :cool:
Gruß
andreas
Hört sich mal interessant an und......soweit isses ja nicht . Mal sehen:1opa:
Touareg V
17.08.2007, 16:23
GORM 2007: Toyo Tires als Hauptsponsor der neuen GORMhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
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Der japanische Reifenhersteller Toyo Tires unterstützt als Hauptsponsor den neuesten und erstmalig am 22.9. und 23.09.2007 in unmittelbarer Nähe des Nürburgrings ausgetragenen Wettbewerb für 4x4-Boliden: die German Offroad Masters (GORM). Als einer der führenden Hersteller von Offroad-Reifen sponsert Toyo Tires die German Off Road Masters, um seine langjährige Technologie-Kompetenz im Bereich Geländereifen zu demonstrieren und die Produktoffensive seiner Open Country Serie fortzusetzen.
Das zuschauernahe Rennen bietet im Vergleich zu herkömmlichen Offroad-Rallys die Möglichkeit, den spannenden Wettkampf auf einem 2,5 Kilometer langen Rundkurs live und direkt mitzuerleben. Dies stellt ein neu entwickeltes Reglement sicher, welches auf einem KO-System basiert: Die Rennen bieten dem Beobachter an der Strecke einmalige Duelle auf Parallelkursen, wie sie bei der "Race of the Champions" in Paris gefahren werden. Auch bei den Prologen des FIA Marathonrally Worldcup und beim Prolog der legendären Rally Dakar wird teilweise nach diesem System gefahren.
Bei der Entwicklung des GORM-Systems wurde besonderer Wert auf das Gelände gelegt. Der Veranstalter Jörg Sand bietet den max. 32 Teilnehmern auf dem "Camp4Fun" eine in Deutschland einmalige Strecke. Diese stellt hohe Ansprüche an Reifen, fahrerische Präzision und Geschicklichkeit. Denn die Fahrer müssen nicht nur Dämme und Gräben meistern, sondern auch Gefälle und Steigungen bis 100 Prozent. Für den Start in der Klasse T1 (maximal 200 cm breit und 2.800 kg schwer) haben u. a. zugesagt: der Gewinner der Libya Desert Callenge 2006, Oliver Koepp; Christoph Danner, Sieger der Tuareg Rally 2007 sowie der Vizeweltmeister des FIA Baja Worldcups 2006 Jozef Sykora.
Aufgrund der überaus hohen Teilnehmer-Anfragen wird auch schon mit Modifikationen für 2008 geplant: Voraussichtlich vier Qualifikationsläufe mit dem Finale am Nürburgring. Eine Integration weitere Fahrzeugtypen wie Quad oder Motorräder ist dabei nicht ausgeschlossen.
Neben dem Engagement bei der German Off Road Masters unterstützt Toyo Tires auf internationaler Offroad-Ebene u.a. die Rennsportlegende Robby Gordon und seinen Copilot Andy Grider. In der Gesamtwertung der Dakar 2007 erkämpfte das Team mit ihren Hummer H3 Truck auf Toyo Open Country M/T Reifen (Dimension 37x13.50x17) Platz acht. Dabei legte der Hummer innerhalb von 14 Tagen insgesamt ca. 6.000 Meilen zurück. Im Verlauf des Rennens positionierten sich Gordon und Grider als Sieger der sechsten Etappe - in der Historie der gesamten Rallye Dakar gleichzeitig eine Premiere für ein amerikanisches Fahrzeug und natürlich eine erneute Bestätigung für das Know-how von Toyo Tires und die Leistungsfähigkeit seiner Open Country Serie. Zur Dakar 2008 startet Robby Gordon wieder mit Reifen des japanischen Herstellers.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/gorm_2007_toyo_tires_als_haupt sponsor_der_neuen_gorm.7596.0. html#8262)
Gruss Ruedi
Touareg V
09.10.2007, 15:47
GORM: Daktec-Rallyteam schickt Rally-Terrano auf der GORM in Rente
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Einen "Ausstand" ganz anderer Art feiert das brandenburgische "Daktec-Rallyteam" am kommenden Wochenende auf der GORM im Camp4Fun am Nürburgring: Der langgediente Rally-Nissan Terrano, mit dem das Team erfolgreich Rallys wie die El Chott, Erg Oriental und Libya Desert Challenge bestritt, wird voraussichtlich seinen letzten Rallyeinsatz erleben. "Danach geht das Auto in den wohlverdienten Ruhestand" berichtet Teamchef Matthias Krüger.
Doch das Team aus Rathenow wird sich keinesfalls aus dem Rallysport zurückziehen, die Fahrzeugkategorie wird nur grösser. "Am 17. September haben wir bei MAN in Brandenburg einen nagelneuen Racetruck MAN TGM 13/280 bekommen, der erstmals als Servicetruck in Wertung auf der Erg Oriental im Oktober startet" berichtet Krüger. Mit dem Truck will das Team sich allgemein mehr auf das Thema "Rallyservice" konzentrieren.
"Gleich mehrere von Daktec aufgebaute Rallyfahrzeuge starten auf der Erg Oriental und haben bei uns einen Vollservice gebucht" so Matthias Krüger. "Das aktuelle Kundenprojekt, ein nagelneuer Lancruiser LC100 V8 Daktec-Evo, ein Mitsubishi Pajero V20, ein Mercedes G und ein Nissan Navara bilden dieses Jahr das Daktec-Rallyeteam. Ergänzt werden wir zum ersten Mal durch einen Teilnehmer auf einer KTM in der Motorradwertung, für den wir den technischen Service absichern." Gleich nach der Erg Oriental setzt die brandenburger Rallycrew seinen Einsatz als Servicepartner auf der neuen "Libya Rally Raid" fort.
"Wir freuen uns auf die kommenden Veranstaltungen - und jetzt ersteinmal auf einen geilen Wettkampf auf der GORM" lacht Krüger. "Mal sehen, was unser Terrano zu seinem Abschied noch leistet!"
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/gorm_daktec_rallyteam_schickt_ rally_terrano_auf_der_gorm_in_ rente.7920.0.html#8572)
Hallo Andreas
Vielleicht kannst du dieses Fahrzeug ja übernehmen. ;)
Gruss Ruedi
Touareg V
09.10.2007, 15:51
Ist zwar schon einbisschen her aber trotzdem:
GORM: Neues deutsches Rallyraid-Spektakel startet am Samstaghttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
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Nur noch wenige Stunden - dann startet im "Camp4Fun" am Nürburgring eine neue Veranstaltung, die bei Erfolg in Serie gehen könnte. Die "German Offroad Masters" (GORM) will den Rallyraid-Sport in Deutschland bekannter machen und der Szene einen neuen Event bieten. "Wir bieten für die Zuschauer und die Teilnehmer einen gleichermassen spannenden Event" erklärt Veranstalter Jörg Sand, "wenn die Veranstaltung ein Erfolg wird, machen wir im nächsten Jahr eine Serie mit drei bis vier Veranstaltungen daraus."
Die "GORM" ist neu und in jedem Fall anders. Statt einer dreitätigen Baja oder einer einwöchigen Marathonrally bietet die Veranstaltung zum Auftakt eine Art "Race of the Champions". "Wie in der Rally-Weltmeisterschaft werden immer zwei Fahrzeuge auf engstem Raum in einem anspruchsvollen Gelände gegeneinander antreten - solange, bis ein Sieger übrigbleibt" meint Sand.
Clou der Veranstaltung ist die Offenheit: Die Zuschauer können von einem bequemen Punkt aus fast die gesamte Rallystrecke einsehen und bekommen so jede Sekunde des Rennens live mit. "Das ist auf jeden Fall spannender als eine "normale" Rally, wo die Zuschauer die Fahrzeuge nur ein- bis zweimal am Tag vorbeirasen sehen. Hier bekommen sie alles mit und zwar hautnah" berichtet der Veranstalter.
Eine weitere Besonderheit der "GORM" ist der Schwierigkeitsgrad. "Einfach Gas geben und schnell sein reicht hier nicht. Man muss vor allem das Fahrzeug beherrschen und auch schwierige, knappe Offroadpassagen meistern müssen. Wer hier nicht aufpasst, fährt sich schneller sein Auto kaputt als ihm lieb ist" so Jörg Sand.
Wie interessant die Veranstaltung für die deutsche und europäische Teilnehmerszene ist, zeigen die Anmeldezahlen. Schon nach wenigen Tagen war das Starterfeld mit 34 Fahrzeugen komplett ausgebucht - das ist ansonsten eher selten bei deutschen Rallyraid-Veranstaltungen. Unter den Startern sind bekannte Namen wie der FIA Baja Worldcup Vizemeister Jozef Sykora (Mitsubishi Pajero) aus der Slowakei, der Österreichische Amateur-Profi Christof Danner (Mercedes G) oder der Headhunter Uwe Zirbes (Hummer H1).
Die Veranstaltung beginnt am Samstag, dem 22. September am frühen Abend mit dem Qualifying, das sich im Flutscheinwerfer-Licht bis tief in die Nacht ziehen wird. Highlight des Samstag-Abends ist die grosse "GORM-Party", von der man direkt auf die ausgeleuchtete Rennstrecke blicken kann. Am Sonntag, dem 23. September startet das eigentliche Rennen, gegen 18:00 Uhr wird der neue "German Offroad Master" gekürt.
Karten gibt es vor Ort am Samstag für 3,00 Euro, der Eintritt mit Party beträgt 15,00 Euro. Eine Karte für das Rennen am Sonntag kostet 5,00 Euro, kombinierte Tickets für beide Tage inklusive Party kosten 25,00 Euro. Auf dem Gelände wird auch ein eigener Campingplatz gleich neben dem Fahrerlager eingerichtet, ein Platz kann hier für 15,00 Euro gebucht werden.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/gorm_neues_deutsches_rallyraid _spektakel_startet_am_samstag. 7922.0.html#8574)
Gruss Ruedi
Touareg V
09.10.2007, 15:56
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GORM: Resumee: Das waren die 1. German Offroad Mastershttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
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Was für ein Wochenende, was für ein Einstand der "German Offroad Masters" 2007, die am vergangenen Wochenende erstmals auf dem Gelände des "Camp4Fun" am Nürburgring ausgetragen wurden. Knapp 35 Teams aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, der Slowakei, Holland sowie England hatten sich am Samstag in der Eifel versammelt, um an der Pilotveranstaltung teilzunehmen.
"Es gibt bisher keine richtige Deutsche Meisterschaft" berichtete Veranstalter Jörg Sand, "mit den German Offroad Masters wollten wir nicht nur eine neue, kompakte Veranstaltung ins Leben rufen, sondern auch eine Art Deutsche Meisterschaft anbieten." Doch um den Namen "Deutsche Meisterschaft" zu tragen, müssen diverse Verbände eingebunden werden. "Die schreiben dann oft unverständliche Regeln vor und machen die Veranstaltung nur unnötig teuer, daher haben wir den Titel "German Offroad Masters" gewählt" so Sand.
Doch die GORM will nicht nur eine Teilnehmer-Veranstaltung sein. "Vor allem den Zuschauern wollen wir den Offroad-Sport näher bringen. Das Camp4Fun wurde von Anbeginn auch für eine derartige "Race of the Champions" Veranstaltung ausgelegt, für die Zuschauer ist das komplette Gelände von mehreren Seiten einsehbar.
Umso mehr Mühe hatten sich die Organisatoren auch gegeben, es Allen Recht zu machen. Und auch wenn es bei der ersten Veranstaltung zu Beginn etwas holprig verlief - am Ende wurde es ein klasse Event.
Die GORM begann am Samstag mit einer Einführungsrunde, bei der alle Teilnehmer einem "Pace Car" folgen mussten, die Beifahrer hatten hier die Möglichkeit, sich den Streckenverlauf zu merken. Für gemischte Meinungen sorgte eine Schlammpassage, bei der schon in der Einführungsrunde das erste Fahrzeug ausfiel. "Wahnsinn, wir fahren 2,5 Kilometer und das Auto ist verschlammt wie nach einer Breslau" grinste der Österreicher Christof Danner.
Das Schlammloch trennte die Meinungen, die Breslau- und Trophyfahrer jubelten, die Rallyfahrer grummelten ein wenig. "Ich habe mir nach der Einführungsrunde erstmal alles ausgebaut, was nicht verschlammt werden soll" berichtet der Brandenburger Matthias Krüger, "für die Rallyautos war das fast schon zu hart."
Aber es ging weiter, nach der Einführung folgte eine schnelle, nicht gewertete Testrunde für alle, die mochten - danach ging es ins Qualifying, bei dem um die Startposition am Sonntag gefahren werden musste. Einige findige Fahrer entdeckten hier schnell eine Lücke in der Organisation: "Es geht nur um die Startreihenfolge, es gibt keine Zeitstrafen oder Ähnliches, wenn man am Samstag nicht fährt. Daher schonen wir unser Auto lieber, machen ein wenig Party und starten am Sonntag als Letzte" so ein Teilnehmer. Und Tatsache - wer am Samstag Abend nicht antrat, wurde nicht bestraft...
Der Abend klang mit einem schönen Zusammensein im Fahrerlager und einer Party mit Musik im Festzelt aus. Kleines "Kinderkrankheit-Manko" hierbei: So manch Mitarbeiter der Security wusste nicht, mit welchem "Einlassbändchen" man wohin kam... das sorgte für Verwirrung und nicht jeder, der wollte, konnte gebührend mitfeiern.
Der Sonntag startete gemächlich, die Strecke wurde neu umgesteckt und verlängert, der Schwierigkeitsgrad erhöht. Gegen 10:30 Uhr starteten die ersten Teilnehmer in das "grosse" Qualifying - aus allen Teilnehmern wurden im Zeitfahren die 16 Besten ermittelt, die anschliessend im K.O.-System gegeneinander antreten mussten.
Die Schlammpassage unter einer Brücke wurde umgesteckt, wurde dadurch noch länger, aber fester und flacher. Im Gegenzug wurde entlang dem Fahrerlager eine Highspeed-Passage eingerichtet, im unteren Bereich des Geländes eine Trialpassage zwischen grossen und spitzen Steinen. Für Spannung sorgte eine steile Auffahrt gleich hinter der Schlammpassage, die mit zunehmender Zeit immer nasser und rutschiger und somit für einige Teilnehmer zum unüberwindlichen Hindernis wurde.
Anders als am Samstag mussten die Teilnehmer den Parcours nun nicht einzeln befahren, sondern traten immer mit zwei Autos gegeneinander an - dadurch wurde es auch für die Teilnehmer interessanter. Mussten sie am Samstag die meiste Zeit mit Warten verbringen, ging es ab Sonntag Mittag Schlag auf Schlag - und das erfreute vor allem die Zuschauer, denen durchgehend etwas geboten wurde.
Und plötzlich passierte etwas, das in der deutschen Rallyraid- und Trophyszene bisher kaum so hervorkam: Die Teilnehmer gaben Alles, wirklich Alles. Die Fahrzeuge wurden nicht mehr geschont, der Mut stieg und viele untereinander bekannte Teilnehmer lieferten sich zur Freude und unter dem Jubel der zahlreichen Zuschauer mehr als heftige und spektakuläre Duelle. "Wer hätte das gedacht, die können ja doch fahren" lachte ein Mechaniker, der "seinen" Teamchef bisher eher als gemütlichen Rallypiloten kannte.
Die spannenden Duelle sorgten für eine Riesenlaune bei Zuschauern wie Teilnehmern gleichermassen. "Das hat riesigen Spass gemacht" freut sich Jens Grünbeck im Ziel - auch er hatte gleich zwei sehr heftige Duelle gefahren. Auch Christof Danner zeigte sich zufrieden: "Eine tolle Veranstaltung, es fing ein wenig wackelig an, aber dann hat es sich entwickelt."
Mit Beginn des K.O.-Systems wurde es immer rasanter und lauter. Ein Fahrer nach dem Anderen musste ausscheiden, das Feld dezimierte sich im 10-Minuten-Takt. Am Ende blieb eine Handvoll Teams über, die sich nun auf das Finale zubewegte. Mit fast schon Übereifer kämpfte der Slowake Jozef Sykora gegen die überwiegende Amateur-Konkurrenz, doch die liess den FIA-Profi nicht einfach ziehen. Vor allem die Mercedes G Armada erwies sich letztlich als perfekt für die Veranstaltung und konnte mit dem Speed des Slowaken nicht nur mithalten, sondern ihn sogar toppen.
Am Ende blieben zwei Fahrzeuge über: Philipp Beier und sein Beifahrer Torsten Möller sowie Jozef Sykora und sein Bruder. Beide schenkten sich nichts und gaben Alles - doch dann das bitterböse Pech für den Slowaken: 600 Meter vor dem Ziel sprang der Mitsubishi zu hoch, Fahrwerk und Antrieb bekamen etwas ab, nichts ging mehr. Beier/Möller führten zur Halbzeit der Finalrunde, eigentlich war dennoch alles offen - doch nun hatten sie den Sieg in der Tasche - und beide sind die 1. German Offroad Master.
Zusammenfassend war die erste GORM ein voller Erfolg - zudem hatte man unwahrscheinliches Glück mit dem Wetter. Bis zu 26 Grad zeigte das Thermometer am Sonntag im Laufe des Tages an. Und auch, wenn es noch einige "Kinderkrankheiten" auszumerzen gilt, sowohl Zuschauer und Teilnehmer zeigten sich zufrieden - über 5.000 Besucher zählten die Veranstalter über das Wochenende.
"Wir werden uns in den nächsten Tagen zusammensetzen und die Veranstaltung Revue passieren lassen" berichtet GORM-Chef Jörg Sand. "Wir haben viele Anregungen von den Teilnehmern, Zuschauern, Sponsoren und anderweitig Beteiligten bekommen, das gilt es nun auszuwerten und umzusetzen. Wir bedanken uns bei allen, die an der Durchführung der GORM geholfen haben, vor allen den unzähligen Menschen, die dies nur für den Sport und ganz ohne Gage gemacht haben."
Quelle
Gruss Ruedi
Touareg V
09.10.2007, 16:00
GORM: Gesamtergebnisse Finalrunden German Offroad Masters
Link (http://www.marathonrally.com/news/gorm_gesamtergebnisse_finalrun den_german_offroad_masters.797 1.0.html#8667)
Gruss Ruedi
....
Hallo Andreas
Vielleicht kannst du dieses Fahrzeug ja übernehmen. ;)
Gruss Ruedi
Noch einen Terrano? Obwohl, aller guten Dinge sind drei, oder? :D
Gruß
andreas