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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : KFZ-Steuererhöhung für Offroader


andreas
02.11.2005, 22:16
Eine sehr lobenswerte Initiative dagegen:

http://www.proallrad.com/

Ich zitiere mal:
Nüchtern betrachtet lässt sich der Verein recht schnell und einfach vorstellen:

PRO ALLRAD versteht sich als markenunabhängige Interessenvertretung für die Besitzer von Geländewagen. Wobei sich die Vereinsarbeit ausschließlich auf die entsprechenden Behörden und die Fahrzeug- bzw. Zubehörhersteller konzentriert.

Die eigentliche Idee die hinter dem Verein steht, lässt sich mit einer solchen Vorstellung natürlich nicht aufzeigen und vermitteln.

Wer aber die nun schon seit Jahren anhaltende Diskussion um die "Daseinsberechtigung" der Geländewagen mitverfolgt, wird erkennen, dass wir als Fahrer und Besitzer dieser, in der Öffentlichkeit oftmals als "Umweltmonster" dargestellten Fahrzeugspezies, keinerlei Lobby haben.

Die meist unsachlich geführten Diskussionen über "Sinn und Zweck" von Geländewagen ist dabei, zumindest objektiv betrachtet, so überflüssig und mittlerweile so unerträglich, wie manch einer unserer "Volksvertreter" in Berlin.

Fakt ist, dass es definitiv kein Fahrzeugkonzept gibt, was vielseitiger und zweckmäßiger ist, als das des Geländewagens.

Der so oftmals angeführte Umweltaspekt der Geländewagengegner, also der höhere Kraftstoffverbrauch zum "normalen" PKW, beruht einmal mehr auf einer absoluten "Milchmädchen- Rechnung". Durch den 2 - 3 Mal längeren Lebenszyklus steht ein durchschnittlicher Geländewagen in seiner Energiebilanz wesentlich besser da, als z.B. ein VW Golf, der im Vergleich entsprechend oft produziert und recycelt werden muss.

Nichtsdestotrotz ist der Geländewagen das auserkorene "Feindbild" unserer Politiker und gehört nach deren Meinung schlichtweg abgeschafft.

Ansatzpunkt und bestes Beispiel dafür ist die Abschaffung der Gewichtsbesteuerung über den §23 Abs. 6a der StVZO. Entgegen der Darstellung unserer "Volksvertreter" gehört der durchschnittliche Besitzer eines Geländewagens eben nicht zu den sog. Besserverdienern, sondern zu den "normalsterblichen" Arbeitnehmern mit Durchschnittseinkommen.

Ein Wegfall der Gewichtsbesteuerung hätte zwangsläufig nicht nur zu Folge, dass der Unterhalt der meist hubraumstarken Dieselfahrzeuge für viele Besitzer unbezahlbar wird, sondern auch, dass ein Verkauf des Fahrzeugs unmöglich oder aber zum finanziellen Fiasko wird.

Es stellt sich doch die Frage, ob unsere "volksnahen" Politiker eine derart finanzielle Belastung des Bürgers nun "nur" billigend in Kauf nehmen oder ihm durch ihr politisches Handeln bewusst schaden wollen.

Letzteres ist durchaus zu vermuten und sehr nahe liegend, wenn man die Vorkommnisse der letzten Monate um die M1-AF Mehrzweckfahrzeuge betrachtet. Der Staat versucht seit Anfang des Jahres mit allen Mitteln zu verhindern, dass wir Geländewagenbesitzer die legalen Möglichkeiten, der existierenden Gesetzte für uns in Anspruch zu nehmen.

Das wirklich erschreckende an der ganzen Geschichte aber ist, dass es für den "gemeinen Bundesbürger" anscheinend zum Alltag gehört, alles - aber wirklich auch alles - was ihm seitens der Politik aufgebürdet wird, stillschweigend in seiner Konsequenz hinzunehmen.

Und genau diese Mentalität ist es, über die sich dann die Betroffenen selbst beschweren. Dabei liegt es doch an jedem selbst, etwas zu verändern - zumindest es aber zu versuchen. Wie faul und träge sind wir in diesem Land eigentlich geworden, dass wir nicht mehr in der Lage sind, unsere eigenen Interessen zu vertreten oder gar durchzusetzen?

Die Gründung von PRO ALLRAD soll dahingehend ein Anfang sein, dass wir, die "Fraktion der Geländewagen" anfangen, so etwas wie ein "Gemeinschaftsgefühl" zu entwickeln und unsere Interessen gemeinsam vertreten.

Es geht uns keineswegs darum, dass "normale Vereinsleben" eines Geländewagenvereins zu führen, denn das können die renommierten Vereine mit Sicherheit besser.

Vielmehr wird sich PRO ALLRAD um die grundsätzliche Interessen kümmern - aktuell die Organisation der rechtlichen Vertretung und die damit verbundene Durchführung der Musterklagen i. S. Gewichtsbesteuerung sowie TÜV und DEKRA.

Dass ein "Schulterschluss" gerade in solch wirklich relevanten Themen nicht nur zweckmäßig, sondern durchaus notwendig ist, zeigen 4 WHEEL FUN und OFFROAD, die gemeinsam mit uns das Thema "Gewichtsbesteuerung" in den nächsten Monaten angehen werden.

Letztendlich aber hängt die erfolgreiche Realisierung unseres "Projekts" PRO ALLRAD von jedem einzelnen ab. Es muss jeder selbst entscheiden, ob er wie üblich erst einmal abwartet, was denn so passiert in unserem Land oder ob er unsere Idee einer gemeinsamen Interessenvertretung annimmt und diese über die Mitgliedschaft im Verein unterstützt.

In diesem Sinn einen freundlichen Gruß
aus dem aufsässigen Westen

Stefan Specht
Vorsitzender

Hoffentlich wird es was. :anbet:

Gruß
andreas

agroetsch
02.11.2005, 22:20
Hallo,

wie dem auch sei, ich verstehe den Grund nicht warum mein Touareg R5 2.5 TDI bislang 100 Euro weniger Steuern gekostet hat als unser Sharan 1.9 TDI.

Die Beschwerden darüber dass dies angeglichen wird kann ich nicht nachvollziehen. Gut, es wäre mir auch lieber gewesen dass der Sharan WENIGER kostet, aber das war wohl kaum zu erwarten.

Sandokahn
10.11.2005, 01:04
warum denn nicht ,wenn man ein paar hundert Euro einsparen kann im Jahr ,ist es doch keine schlechte Sache oder ???

dreyer-bande
26.11.2005, 15:18
Hallo,
ich weiß nicht, was mit den Finanzämtern los ist.
Also ich habe am 15.11. wieder den alten Satz bezahlt.
Der Betrag wurde meinen Konto belastet und einen neuen Bescheid habe ich auch nicht bekommen.

Muß ich jetzt traurig sein?

Gruß

andreas
26.11.2005, 17:32
Hallo Hannes,

das können die recht lange noch nachberechnen, :furious3:
mach' dir keine Hoffnungen, sondern sei gewappnet. :o

Gruß
andreas

kokopelli
26.11.2005, 18:07
Hallo Hannes,

ich habe vom FA schon eine Nachzahlungsforderung und den erhöhten Jahresbetrag per Bescheid bekommen.

Vielleicht sollten wir nach Steinhude umziehen ?:confused:
Oder habt Ihr immer schon mehr bezahlt, als wir ? :o

Liebe Grüße
Renée

agroetsch
27.11.2005, 22:58
Hallo Hannes,

ich habe vom FA schon eine Nachzahlungsforderung und den erhöhten Jahresbetrag per Bescheid bekommen.

Vielleicht sollten wir nach Steinhude umziehen ?:confused:
Oder habt Ihr immer schon mehr bezahlt, als wir ? :o

Liebe Grüße
Renée
Hallo Renèe,

nein, da oben passiert alles immer ein paar Jahre später also anderswo :p :aballern:

Touareg V
21.03.2006, 11:46
Geländewagen

Steuererhöhung umstritten

Die Erhöhung der Kfz-Steuer für Geländewagen verstößt gegen die EU-Richtlinie. Das hat das Finanzgericht Köln beschlossen (Az. 6 V 3715/05). Geländewagen kosten seit dem 1. Mai 2005 mehr Steuer, weil die schweren Mobile statt nach Gewicht wie Pkw nach Hubraum besteuert werden.
Die Kölner Richter halten das für falsch. Mehrzweckfahrzeuge wie ein Landrover seien nicht als Pkw einzustufen.
Dem Gericht liegt bereits ein zweiter Fall vor. Der Fahrer eines Toyota Land Cruiser Typ J 7 hat wegen der Erhöhung Klage eingereicht (Az. 6 K 2378/05). Die Finanz­verwaltung will deshalb in ähnlichen Fällen bei Einsprüchen gegen Kfz-Steuerbescheide das Verfahren bis zur Klärung ruhen lassen.

Tipp: Betroffene sollten auf das anhängige ­Verfahren verweisen und gegen ihren Kfz-­Steuerbescheid Einspruch einlegen.

Quelle (http://www.stiftung-warentest.de/online/auto_verkehr/meldung/1356267/1356267.html)

vertico
21.03.2006, 11:49
Da frage ich mich aber ... was ist mit denen, die erst nach der Steuererhoehung angemeldet wurden.
Kann man das dann auch geltend machen?

dummytest
21.03.2006, 14:28
Da frage ich mich aber ... was ist mit denen, die erst nach der Steuererhoehung angemeldet wurden.
Kann man das dann auch geltend machen?

Na klar, du kannst ja mit Bezug auf dieses Urteil gegen den Bescheid Einspruch einlegen. Ob es was hilft, steht sicherlich noch für Jahre in den Sternen, deswegen ist die Bemerkung auf "Aufschiebung bis zur endgültigen gerichtlichen Klärung" sicherlich sinnvoll.
Ansonsten läufst du Gefahr, dass das FA dir deinen Einspruch ablehnt und dir nur gleich der Weg der Klage bleibt.

Zahlen musst du aber erst mal....

Holger
21.03.2006, 17:10
Gilt das eigentlich nur für Geländewagen mit Dieselmotoren?

dummytest
21.03.2006, 18:23
Gilt das eigentlich nur für Geländewagen mit Dieselmotoren?

nee, betrifft alle....
Beim Diesel fällt es nur noch mehr auf aufgrund der höheren Steuer pro 100 cm³.

Aber so ein richtig alter , schadstoffreicher AMI-V8 mit 5 Liter Hubraum dürfte auch schon richtig "zuschlagen" :( .

Was kostet eigentlich so ein Hummer H1 mit seinem ca. 6 Liter Saug-Diesel, weiss das jemand ? :D

Touareg V
21.03.2006, 18:45
Hier könnt Ihr die Höhe der Kfz-Steuer für Dein Fahrzeug berechnen.

Link (http://www.auto-news.de/extras/kfzsteuerrechner/)

dreyer-bande
21.03.2006, 19:15
Geländewagen

Steuererhöhung umstritten

Die Erhöhung der Kfz-Steuer für Geländewagen verstößt gegen die EU-Richtlinie. Das hat das Finanzgericht Köln beschlossen (Az. 6 V 3715/05). Geländewagen kosten seit dem 1. Mai 2005 mehr Steuer, weil die schweren Mobile statt nach Gewicht wie Pkw nach Hubraum besteuert werden.
Die Kölner Richter halten das für falsch. Mehrzweckfahrzeuge wie ein Landrover seien nicht als Pkw einzustufen.
Dem Gericht liegt bereits ein zweiter Fall vor. Der Fahrer eines Toyota Land Cruiser Typ J 7 hat wegen der Erhöhung Klage eingereicht (Az. 6 K 2378/05). Die Finanz­verwaltung will deshalb in ähnlichen Fällen bei Einsprüchen gegen Kfz-Steuerbescheide das Verfahren bis zur Klärung ruhen lassen.

Tipp: Betroffene sollten auf das anhängige ­Verfahren verweisen und gegen ihren Kfz-­Steuerbescheid Einspruch einlegen.

Quelle (http://www.stiftung-warentest.de/online/auto_verkehr/meldung/1356267/1356267.html)

Hallo,
habe ich gemacht und das Ruhen des Verfahrens bis zur endgültigen Klärung beantragt. Dem ist auch statt gegeben worden.

Gruß

Holger
21.03.2006, 22:57
Ich bezahle für meinen Benziner 216€ im Jahr. Würde ich nach der alten Geländewagenregelung noch weniger bezahlen?

Sandokahn
22.03.2006, 01:51
172 € waren es mal

Touareg V
10.05.2006, 12:02
Günstige Besteuerung von schweren Geländewägen immer noch möglich

Das Finanzgericht Baden-Württemberg entschied mit Beschluss vom 14.03.2006 in einem Eilverfahren, dass Geländewägen mit über 2,8 t trotz Gesetzesänderung nicht als PKW, sondern nach wie vor wegen EU-Rechts wie ein LKW nach Gewicht günstiger besteuert werden können (Az. 8 V 4/06).

Weiter (http://www.lexonline.info/lexonline2/live/professional/index_0.php?lid=90&productActiveArtnr=15029&xid=92794&link=ar)

Gruss Ruedi

smokeybaer
10.05.2006, 13:24
Hallo zusammen;

Ich möchte mich hier auch mal kurz äussern zum Thema KFZ-Steuererhöhung.:kos:

Seit letzter Woche , nachdem unser HERRRRR Minischter gäussert hatte die diesbezüglichen Steuern "leicht " zu erhöhen, kam dann Anfang der Woche der EKLAT schlechthin:1opa:

Ich habs versucht aber hab bei dem ganzen keine Logik gefunden.Aber lest selbst:

Da Luxemburg sehr hohe CO -Emissionen hat sieht man sich gezwungen die KFZ -Steuer " leicht zu erhöhen und zwar wie folgt:

Autos und Fahrzeuge die bis zum Jahr 2001 zugelassen wurden: 50-70% Erhöhung der Steuer

Jüngere Fahrzeuge werden auf die Emissionswerte besteuert laut Tabelle und zwar so: a x b x c
.... x 0.9 x 2.55 = ......

Ich hab das mal für meinen Touareg errechnet bei 294g/km

:eek: :eek: ergibt sage und schreibe

a x b x c
294 x 0.9 x 2.55 = 674.73 €

Und was machen die Herren Politiker mit tagtäglich 120.000 Grenzgängern die jeden Tag in unser Land einreisen zur Arbeit und somit auch die Luft verpesten??

Naja noch ist nicht aller Tage Abend ....achja ich vergass zu erwähnen dass ich bisher für den Mister T mal so 140 Euronen pro Jahr an KFZ Steuern bezahlt habe . Mister T hat doch Euro 4 und mir wurde beim Verkauf etwas von Steuerermässigung erzählt:1opa:

Ich denke mal wir Luxemburger machen es wie die auf der Titanic ...die haben auch gesungen als der Pott unterging:drummer: :drummer:

Habt ihr noch ein Plätzchen irgendwo , wo es sich leben lässt:confused:

Gruss aus Luxemburg

smokeybaer:cool:

vertico
10.05.2006, 14:27
Autsch ... das tut weh .... aber man sollte die erhoehte Steuer mal mit
unseren Spritpreisen verrechnen ... je nachdem wieviel ihr fahrt, seit
ihr immernoch besser dran ....

ich wandere aus nach Aegypten ...

dreyer-bande
10.05.2006, 15:36
Na dann warten wir mal ab ob die Kölner- und Baden-Württemberg-Meinung auch vor dem Bundesfinanzgericht Anhörung findet.

Gruß

dummytest
10.05.2006, 16:16
Na dann warten wir mal ab ob die Kölner- und Baden-Württemberg-Meinung auch vor dem Bundesfinanzgericht Anhörung findet.

Gruß

Hat das Finanzgericht Hannover eigentlich schon entschieden ?
Da lief doch auch ein Prozess in der gleichen Sache....

Touareg V
14.08.2006, 11:09
Habe ich gerade im Netz gefunden.


Kfz-Steuer: Fehlt eine deutsche Definition, so gilt die europäische
http://www.valuenet.de/tsol/valuenet/images/spacer.gif14.08.2006


Weil der Gesetzgeber die Regelung in der Straßenverkehrszulassungsordnu ng aufgehoben hat, die den Begriff des Pkw definiert, kann das Finanzamt den Besitzer eines mehr als 2,8 Tonnen wiegenden Geländewagens nicht nach Hubraum und Emission (wie für Pkw üblich) besteuern, sondern muss im Anschluss der verkehrsrechtlichen Klassifizierung nach Europarecht als Geländewagen eingestuft und nach Gewicht besteuert werden was hier einen Unterschied von rund 650 Euro pro Jahr zugunsten des Wagenbesitzers ausmachte. (Finanzgericht Baden-Württemberg, 8 V 4/06)


Quelle (http://www.valuenet.de/php/newsContent.php?objid=1001216)

Gruss Ruedi

dreyer-bande
14.08.2006, 17:34
Hallo,
seltsamerweise versenden Finanzämter immer noch Steuerbescheide, die nicht nach Hubraum errechnet sind.

siehe hier! (http://www.touareg-freunde.de/forum/showpost.php?p=85493&postcount=1)

Gruß

Touareg V
14.08.2006, 18:47
Wieso, der zahlt doch nur 184€ - was ist daran falsch?

Gruss Ruedi

dreyer-bande
14.08.2006, 18:56
Wieso, der zahlt doch nur 184€ - was ist daran falsch?

Gruss Ruedi

Hallo,
weil normalerweise seit Mai 2005? in Deutschland hubraumabhängige Steuerbescheide versandt werden. Das wären dann für einen R5 ca. 400 Euro.
Gegen diese Regelung laufen z.Zt. div. Musterklagen.
NRW u. Baden-Württemberg haben entschieden, das die hubraumabhänge Besteuerung nach EU-Recht bei Geländewagen über 2,5t nicht zulässig ist.

Jetzt warten alle auf den Bundesfinanzhof.

Gruß

Touareg V
14.08.2006, 19:01
Hast Du diesen Beitrag (http://www.offroad-freunde.de/offroad2/showpost.php?p=17596&postcount=22) wirklich gelesen?

Gruss Ruedi

dreyer-bande
14.08.2006, 19:08
Hast Du diesen Beitrag (http://www.offroad-freunde.de/offroad2/showpost.php?p=17596&postcount=22) wirklich gelesen?

Gruss Ruedi

Sicher habe ich den gelesen!
Das Urteil habe ich doch auch erwähnt.

Es ist nicht rechtskräftig. Bzw. die Entscheidung wurde an die Bundesrichter übertragen.;)

Gruß

Touareg V
14.08.2006, 19:10
und trotzdem werden Steuerscheine für 184 € verschickt.

Gruss Ruedi

dreyer-bande
14.08.2006, 19:11
und trotzdem werden Steuerscheine für 184 € verschickt.

Gruss Ruedi

Genau,
die wissen nicht mehr was sie tun!

Gruß

Touareg V
14.08.2006, 19:13
Hauptsache - schlussendlich stimmt das Ergebnis.

Gruss Ruedi

dreyer-bande
14.08.2006, 23:33
Das ist letztendlich die Frage:
Bei wem stimmt die Kasse?

Gruß

Touareg V
28.08.2006, 18:27
SUV-Besitzer müssen weniger Steuern zahlen

Nach der Angleichung an EU-Recht waren die Steuern für schwere Geländewagen drastisch gestiegen. Doch jetzt hat ein deutsches Gericht die Regelung gekippt. Besitzer dicker SUV können demnach weiter von einem früheren Steuerprivileg profitieren.

Quelle (http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,434007,00.html) und weiter lesen.

Gruss Ruedi

Holger
28.08.2006, 18:53
Für meinen V6 Benziner scheint sich dabei aber kaum etwas zu verändern(zahle 216 Euro). Oder täusche ich mich da?

Touareg V
29.08.2006, 12:49
Verwirrung um Geländewagen-Besteuerung

Die Verwirrung über die Besteuerung von Geländewagen hält an. Halter schwerer Geländewagen über 2,8 Tonnen dürfen nach einer aktuellen Entscheidung des Finanzgerichts Düsseldorf ihr Fahrzeug weiterhin als Nutzfahrzeug versteuern.Dabei hatte die Bundesregierung zum 1. Mai 2005 diese Möglichkeit gestrichen, so dass Geländewagen nun wie alle Pkw nach Hubraum besteuert werden, wodurch die Belastung im Einzelfall um das Fünffache gestiegen ist.Doch diese Praxis ist unzulässig, urteilten jetzt auch die Düsseldorfer Richter. Das Fahrzeug des Antragstellers, ein Land Rover Defender mit 2,95 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht, sei nach EU-Recht kein Pkw, sondern ein Mehrzweckfahrzeug. Es könne daher als Lkw versteuert werden. Die Eintragung im Fahrzeugschein als Pkw sei nicht maßgeblich.Zu einem ähnlichen Urteil war kürzlich bereits das Finanzgericht Baden-Württemberg gelangt. Daraufhin hatten aber einige Oberfinanzdirektionen erklärt, auf der Eintreibung der höheren Steuer beharren zu wollen. Eine endgültige Entscheidung wird wohl der Bundesfinanzhof treffen müssen (Finanzgericht Düsseldorf),

Quelle (http://www.carorder.de/articles_detail.php?rubrik=Nac hrichten&offset=1&id_sub_column=119&id_article=4233428)

Gruss Ruedi

andreas
29.08.2006, 12:59
Hm, soll ich nun meine bezahlten Steuern anteilig wiederholen können? :confused:
Rückwirkend für den V10 und den V6TDI? :confused:

Gruß
andreas

Holger
29.08.2006, 13:17
Für meinen V6 Benziner scheint sich dabei aber kaum etwas zu verändern(zahle 216 Euro). Oder täusche ich mich da?

:confused: :confused:

Touareg V
29.08.2006, 13:36
Hm, soll ich nun meine bezahlten Steuern anteilig wiederholen können? :confused:
Rückwirkend für den V10 und den V6TDI? :confused:

Gruß
andreas

Hallo Andreas

Wenn Du sie unter Vorbehalt einbezahlt hast,
dann würde ich es auf jeden Fall versuchen.

Gruss Ruedi

Touareg V
13.09.2006, 15:34
Auto, nicht LKW (http://focus.msn.de/sport/fussball/schwere-gelaendewagen_nid_35466.html)

Besitzer schwerer Geländewagen müssen sich nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs wohl endgültig mit einer wesentlich höheren Kfz-Steuer für ihr Fahrzeug abfinden. In einer am Mittwoch veröffentlichten Entscheidung des höchsten deutschen Finanzgerichts hieß es, bei Geländewagen mit einem zulässigen Gewicht über 2,8 Tonnen, die nach Bauart nicht vorwiegend zur Beförderung von Lasten vorgesehen sind, sei die Pkw-Steuer und nicht die viel geringere Lkw-Steuer zu erheben. Für die Abgrenzung solcher Fahrzeuge bei der Einstufung als Pkw oder als Lkw sei eine Vielzahl von Kriterien zu berücksichtigen, etwa die Zahl der Sitzplätze, die Größe der Ladefläche oder die Ausstattung mit Gurten. Auch die Höchstgeschwindigkeit, das äußere Erscheinungsbild und das Konzept des Herstellers für das Fahrzeug insgesamt spielten eine Rolle.

Bei der Entscheidung des BFH handelt es sich noch nicht um ein endgültiges Urteil, sondern vorerst um eine Entscheidung des vorläufigen Rechtsschutzes. Sie betrifft die Besteuerung der großen und leistungsstarken Geländewagen, etwa der M-Klasse von Mercedes oder des VW Touareg, deren zulässiges Gesamtgewicht über 2,8 Tonnen liegt. Solche Fahrzeuge waren lange mit der um ein mehrfaches niedrigeren Lkw-Steuer besteuert worden. Diese Vorschrift wurde in Deutschland per Gesetz zum 1. Mai 2005 aufgehoben. Die Regelung betraf damals mehr als 200 000 Fahrzeuge. Finanzgerichte entschieden dann aber, die Einstufung als Pkw oder Lkw müsse sich nach einer EU-Richtlinie ornientieren, wodurch solche Fahrzeuge weiterhin vielfach günstig als Lkw zu besteuern seien.

Der BFH vertrat dagegen die Auffassung, dass die betreffende EU-Richtlinie keine für Mitgliedsstaaten verbindliche Festlegung enthält, welche Fahrzeuge als Pkw und welche als Lkw einzustufen seien. Für Kombinationsfahrzeuge sei daher ungeachtet ihres Gesamtgewichts die höhere Pkw-Steuer zu erheben.



Quelle (http://focus.msn.de/sport/fussball/schwere-gelaendewagen_nid_35466.html)

Gruss Ruedi

Holger
13.09.2006, 18:05
Auch wenn's weh tut, finde ich das Urteil völlig in Ordnung. Ein SUV ist nun mal kein LKW.

sgm
13.09.2006, 20:04
Und was ist mit PickUps?? Die Besitzer dieser Fahrzeuge werden wohl weiterhin dem Finanzamt ausgeliefert sein, indem sich dann ein Finanzämtler anmaßt darüber entscheiden zu können, ob der PickUp als PKW oder als LKW besteuert wird.

Dabei ist dann egal, dass der PickUp als LKW konzipiert wurde, als LKW importiert, als LKW zugelassen und als LKW versichert ist. Das Finanzamt weiß es wie immer besser!

So langsam fühlt man sich nur noch verarscht von unserem Bürokratiestaat, bei dem es nur noch darum geht den Bürgern das Geld aus der Tasche zu ziehen!

Oli_gibt_Gas
14.09.2006, 08:27
Hy All,

deshalb habe ich jetzt einen Benziner. Da zahle ich 216 €, das sind 40 € mehr als ich bei meinen Kombinationsfahrzeugen gezahlt habe.... was solls.... :)

Aber mein Touareg ist ein Lastenesel. Nobelkarre hin oder her. Zu 95% ist er im Jahr ein Zweisitzer, von daher würde bei mir schon die EU Richtlinie treffen!

Hy SGM

nur Doppelkabiner werden als PKW versteuert, alle anderen Pick Ups als LKW!

Holger
14.09.2006, 19:25
Gerade in der Zeitung gefunden:

Geländewagen ist die volle Kraftfahrzeugsteuer für Pkw fällig. Die günstigere Lkw-Steuer ist auch nach europäischem Recht nicht vorgesehen, so ein Urteil des Bundesfinanzhofs. Früher galten Kombinationsfahrzeuge mit einem Gewicht von über 2,8 Tonnen steuerlich als Laster. Die deutsche Vorschrift wurde zum Mai aufgehoben.

Quelle (http://www.abendblatt.de/daten/2006/09/14/611443.html)

Touareg V
09.10.2007, 11:11
Finanzämter korrigieren Bescheide für Diesel mit Partikelfiltern


Das Finanzamt wollte von Autofahrern die sich bereits frühzeitig für einen serienmäßig eingebauten Partikelfilter entschieden haben die Strafsteuer (pro Jahr 1,20 Euro pro 100 Kubikzentimeter Hubraum) kassieren. Wer das umgehen wollte musste bisher gegen den Bescheid Einspruch einlegen und kostenpflichtig bei der Zulassungsstelle den Filter nachtragen lassen…

Jetzt sollen alte Bescheide automatisch korrigiert werden, auch wenn diese bereits rechtskräftig sind, also entweder kein Einspruch eingelegt wurde oder die Frist hierfür abgelaufen ist. Die Korrektur der Bescheide soll über die Daten des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) erfolgen.
Die Hersteller wurden auf Bitten der Länder vom Bundesfinanzministerium aufgefordert verlässliche Daten umgehend an das KBA zu melden, so dass die Steuerbescheide schnellstmöglich korrigiert werden können.
Der Automobilclub von Deutschland (AvD) rät jedem Autobesitzer der einen falschen Steuerbescheid bekommt, trotzdem vorsorglich dagegen Einspruch einzulegen. Auf die kostenpflichtige Eintragung des serienmäßigen Partikelfilters kann er verzichten, wenn der Hersteller seines Fahrzeuges alle relevanten Daten an das KBA gemeldet hat.


Quelle (http://www.4x4-suche.de/4x4news/2007/09/05/finanzamter-korrigieren-bescheide-fur-diesel-mit-partikelfiltern/)

Gruss Ruedi

Touareg V
12.11.2007, 18:14
ADAC kritisiert geplante Steuererhöhung für ältere Pkw


Mit der vom Bundesfinanzministerium nach einem neuen Eckpunktepapier für 2009 angestrebten Reform der Kfz-Steuer werden zentrale Forderungen des ADAC aufgegriffen. So soll die Steuer nach dem CO2-Ausstoß und nicht mehr nach dem Hubraum bemessen werden, besonders verbrauchsarme Pkw sollen ganz von der Steuer befreit werden und der Tarifverlauf soll linear sein. Auch soll die reformierte Steuer nur bei Neufahrzeugen zur Anwendung kommen.
Nach den vorliegenden Informationen führt die Steuerreform jedoch gleichzeitig bei vorhandenen Pkw der Schadstoffnormen Euro 2 und Euro 3 zu einer Steuererhöhung. Bereits 2004 hatte der Club ein aufkommensneutrales Kfz-Steuermodell entwickelt und der Politik vorgestellt. Es orientiert sich nicht mehr am Hubraum, sondern am CO2-Ausstoß und damit am Kraftstoffverbrauch


Quelle (http://www.auto-reporter.net/artikel.las?artikel=22818)

Gruss Ruedi

Touareg V
25.11.2007, 14:08
Regierung bringt CO2-Besteuerung für Autos auf den Weg


Nach monatelangem Ringen um eine Kraftfahrzeugsteuer, die sich am Verbrauch der Fahrzeuge orientiert, scheint nun ein konkreter Vorschlag in Berlin auf den Kabinettstisch zu kommen. Die CO2-Steuer sei Teil eines 29 Maßnahmen umfassenden Pakets zur Senkung des Kohledioxidausstoßes in Deutschland bis 2020 um 40 Prozent, berichtet heute die „Welt am Sonntag“.
Die Umstellung soll zum 1. Januar 2009 erfolgen. Danach sollen die Kfz-Steuer nach dem Kohlendioxid-Ausstoß eines Fahrzeugs bemessen werden. Grundsätzlich sollen hohe CO2-Wert auch hoch besteuert werden, bei besonders niedrig emittierenden Fahrzeugen soll auch über eine Steuerbefreiung nachgedacht werden.

Geplant ist offenbar ein nicht zu besteuernder „Freibetrag“ von 100 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer. Erst bei höheren Werten fällt dann die Steuer an, wobei die Steuer wie bisher für Dieselfahrzeuge höher ausfallen soll als für Benziner.

Für alle Fahrzeuge, die am 31. Dezember 2008 in Betrieb sind, soll die bisherige Besteuerung nach Hubraum noch beibehalten werden. Die Steuersätze für diese Fahrzeuge (Euro-2, Euro-3 und Euro-4) sollen ebenfalls emissionsabhängig gestaltet werden. Die sehr hohen Steuersätze für Altfahrzeug (Euro-0, Euro-1) bleiben bestehen.


Quelle (http://www.auto-reporter.net/artikel.las?artikel=22981)

Gruss Ruedi

sgm
25.11.2007, 14:49
... und wie immer wird bei den LKW's alles beim alten bleiben :cool:
Somit bleibt dann vielleicht eine Möglichkeit übrig, den hohen Steuersätzen im KFZ-Bereich zu entfliehen :rolleyes:

smokeybaer
11.12.2007, 17:46
Hallu zusammen;


:mad::mad: nun isses raus :motz::motz:

Habe heute den Nachzahlunsbescheid erhalten was die erhöhte Autosteuer in Luxemburg betrifft.

Die habn echt eine an der Klatsche. Wo ich vorher pro Jahr für Mister T 126,3€ zahlen musste werd ich ab Februar 2008 nun 637 € zahlen müssen. Steht doch glatt unne aufm Zettel:

Dank ihres Dieselpartikelfilters und somit ihrem Umweltbewusstsein erhalten sie einen Bonus bzw Rabatt von 50 €:cool:
Den hab ich doch glatt dankend angenommen.

Und auf der Rechnung steht dann:

Nachzuzahlen sind dann abzüglich den 126,3€ und vom Monat Januar 19,15 € insgesamt 585 €


Ich danke dem Luxemburger Staat und dem Transportmisnister für dieses doch ganz tolle Weihnachtsgeschenk:furious3: :keule: :motz:

Holger
11.12.2007, 18:16
Tja, es war schon immer etwas teurer, einen besonderen Geschmack zu haben. ;)

andreas
11.12.2007, 18:18
Das geht doch. :p

Nen Terrano I ist teurer. :motz:

dreyer-bande
11.12.2007, 19:25
Hallo Joel,
vorher war es aber auch sehr wenig!

Europa hat eben seinen Preis.

Gruß

Hannes

smokeybaer
11.12.2007, 21:57
Hallo Joel,
vorher war es aber auch sehr wenig!

Europa hat eben seinen Preis.

Gruß

Hannes


Hallo Hannes;

das gebe ich offen und gerne zu,habs dementsprechend auch genossen;) aber die Argumentierung unserer Regierung bzw des Transportministers find ich sowatt von hinterwäldlerisch.

Du kannst mir doch nicht weismachen dass ein Fahrzeug , das vor dem 1ten Januar 2001
zugelassen wurde "sauberer " ist als ein Auto das erst 2 Jahre hat

Textzitat:

Fir all d'Autoen déi virum 1. Januar 2001 fir d'éischt immatrikuléiert goufen, oder fir déi Autoen, wou et keen CO2-Wäert bekannt ass, gëtt déi nei Autossteier nom Hubraum gerechent.

Da dies ja für euch so "belgisch" klingt :D mal ne kurze Übersetzung OHNE Google

"Für alle Autos die vor dem 1ten Januar angemeldet wurden oder bei denen kein CO-Wert erkennbar ( komisch ne ) ist wird die neue Autosteuer nach Hubraum berechnet.

Als Beispiel: Mister T

2001-3000 cm3

Diesel

10.50 € pro angefangene 100ccm

wäre dann 309,44 € / Jahr aaaaaber er is nunmal jünger und wird daher kräftig zur Ader gelassen:1opa:

Watt solls ich stimme halt Holger aber nur in gewissem Maasse zu .

Sorry aber musste das doch loswerden wie ALLE in Europa zu MODERNEN SKLAVEN erzogen werden. das ist nunmal meine Meinung und dazu stehe ich:1opa:

sgm
11.12.2007, 22:24
so richtig lustig wirds 2009 in Deutschland, wenn die schwachsinnige Hubraumbesteuerung gegen eine noch schachsinnigere nach CO2-Ausstoß (ihr erinnert euch, dass ist dieses gefährliche Gas :D) getauscht wird.

Für alle Euro2 und 3 Modelle soll es dann einen netten Aufschlag geben. Die sind dann plötzlich Dreckschleudern, was sie vor 4 Jahren noch nicht waren. So langsam nervts :mad:
Vielleicht doch lieber ein Auto mit H-Kennzeichen besorgen, als sich alle paar Jahre durch neue Steuerideen verarschen zu lassen :mad:

smokeybaer
11.12.2007, 22:44
so richtig lustig wirds 2009 in Deutschland, wenn die schwachsinnige Hubraumbesteuerung gegen eine noch schachsinnigere nach CO2-Ausstoß (ihr erinnert euch, dass ist dieses gefährliche Gas :D) getauscht wird.

Für alle Euro2 und 3 Modelle soll es dann einen netten Aufschlag geben. Die sind dann plötzlich Dreckschleudern, was sie vor 4 Jahren noch nicht waren. So langsam nervts :mad:
Vielleicht doch lieber ein Auto mit H-Kennzeichen besorgen, als sich alle paar Jahre durch neue Steuerideen verarschen zu lassen :mad:


Na bitte ;

da hamm wirs ja.... soltten wir wieder mzu Pferde durch die Lande ziehen....näää da wird dann jeder Pferdeappel versteuert, wehe dem dessen Pferd dann Dünnschiss bekommt:1opa:

vertico
12.12.2007, 11:55
@Stefan ... die CO2 Steuer soll doch nur fuer Neufahrzeuge gelten!? Oder haben die das schon wieder geaendert?

sgm
12.12.2007, 14:10
@Stefan ... die CO2 Steuer soll doch nur fuer Neufahrzeuge gelten!? Oder haben die das schon wieder geaendert?
richtig! Aber du glaubst doch wohl nicht, dass die bestehenden Schadstoffklassen (und hier handelt es sich wirklich um Schadstoffe!) bei so einer Änderung ungeschoren davonkommen!
Ich gehe mal davon aus, dass dein T auch wie meiner nach Euro2 besteuert wird (auch wieder so eine verarsche). Wunder dich also nicht, wenn da für 2009 ein schöner Aufschlag dazukommt.

Hier mal etwas Lesestoff:
http://www.heise.de/autos/artikel/s/4874

vertico
12.12.2007, 14:42
mmmh bei uns sind es jetzt schon 517,- Euro (vorher 481,-) bei gewichtsbedingter Euro 2 Einstufung.
Schliesslich hat er keinen Filter bekommen.

Schau mer mal ...

dreyer-bande
12.12.2007, 16:17
richtig! Aber du glaubst doch wohl nicht, dass die bestehenden Schadstoffklassen (und hier handelt es sich wirklich um Schadstoffe!) bei so einer Änderung ungeschoren davonkommen!
Ich gehe mal davon aus, dass dein T auch wie meiner nach Euro2 besteuert wird (auch wieder so eine verarsche). Wunder dich also nicht, wenn da für 2009 ein schöner Aufschlag dazukommt.

Hier mal etwas Lesestoff:
http://www.heise.de/autos/artikel/s/4874

Hallo Stefan,
der Hinweis von Dir auf den Artikel ist durchaus wichtig.
Diesen Absatz finde ich bemerkensert:

Bisher ist noch nicht bekannt, welcher Steuersatz pro g/km geplant ist. Einige Konsequenzen ergeben sich daraus jedoch fast zwangsläufig, denn das Finanzministerium will die Umstellung „aufkommensneutral“ gestalten: Wenn Fahrzeuge unter 100 g/km unbesteuert bleiben, muss der Steuersatz oberhalb davon pro Gramm hoch genug gewählt werden, um Steuerausfälle zu vermeiden – ein hoher Verbrauch wird also teurer als bisher.


Allerdings muß das Wörtchen aufkommensneutral wohl durch "nicheinnahmenmindernd" ersetzt werden.

Für den Steuerzahler, der alten Melkkuh, wird sich die Angelegenheit nicht "aufwendungsneutral" gestalten.:mad:

Gruß

Hannes

sgm
12.12.2007, 17:31
mmmh bei uns sind es jetzt schon 517,- Euro (vorher 481,-) bei gewichtsbedingter Euro 2 Einstufung.
Schliesslich hat er keinen Filter bekommen.
Das ist dann der Aufschlag wegen dem fehlenden DPF. (das ist ja auch wieder so eine Geschichte für sich, aber da hab ich mich schon drüber geärgert)
Den Aufschlag haben sie auf meinem aktuellen Steuerbescheid vergessen :D.
Aber ... pssst ... nicht weitersagen :D

Allerdings muß das Wörtchen aufkommensneutral wohl durch "nicheinnahmenmindernd" ersetzt werden.

Für den Steuerzahler, der alten Melkkuh, wird sich die Angelegenheit nicht "aufwendungsneutral" gestalten.:mad:
Ja klar, hattest du was anderes erwartet?
Die Politik beschäftigt sich ja auch nur noch mit "Randgruppen-Themen" wie Mindestlohn oder Managergehältern. Das viele Arbeitnehmer* inzwischen Abzüge haben, die an die 50% ran gehen, interessiert niemanden, da sich damit keine polemischen Schlagzeilen machen lassen.

Jean-Baptiste Colbert, Finanzminister unter Ludwig XIV. sagte zum Thema Steuern mal: "... die Gans so zu rupfen, dass man möglichst viel Federn bei möglichst wenig Geschrei bekommt."

*das sind die, die durch ihre Arbeit dafür sorgen, dass andere fürs nichtstun Geld bekommen

Touareg V
17.12.2007, 15:25
Luxusautos tausende Euro teurer:
Saftige Strafen für CO2-“Sünder”

Die Pläne der EU-Kom­mis­sion zur Senkung des CO2-Ausstoßes könnten die deutsche Autobauer härter treffen als bisher befürch­tet. Brüsseler Straf­steu­ern zusammen mit weiteren natio­nalen CO2-Auflagen könnten die Pre­miu­mau­tos im Schnitt um 4000 Euro verteuern, ergab eine am Montag vor­gelegte Studie des Auto­mobil­exper­ten Ferdinand Duden­höf­fer.

Dabei gebe es durchaus Gewinner wie BMW, die mit einer Gut­schrift rechnen könnten, erklärte der Leiter des Center Auto­motive Research (Car) der Fach­hoch­schule Gel­sen­kir­chen. Besonders hart würde die Regelung demnach Porsche treffen. Der Sport­wagen­bauer müsste mit Straf­zah­lun­gen zwischen 4000 und 8000 Euro pro Auto rechnen.
Um den Preis wird noch gefeilscht
Die EU-Kom­mis­sion will am Mittwoch bekannt­geben, wie die euro­pawei­ten Grenz­werte für den Ausstoß von Koh­len­dioxid auf die Autobauer verteilt werden sollen. Ab 2012 sollen Neuwagen im Schnitt nicht mehr als 130 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Derzeit liegt der Mit­tel­wert bei 160 Gramm CO2. Deutsche Autos stoßen nach Angaben von Umwelt­schüt­zern im Schnitt sogar 173 Gramm aus. Wenn die Grenz­werte über­schrit­ten werden, sieht die Kom­mis­sion Straf­zah­lun­gen vor. EU-Indus­trie­kom­missar Günter Verheugen hatte einen Straf­steu­ersatz von 30 Euro für jedes Gramm CO2 vor­geschla­gen, das über dem Grenzwert liegt, EU-Umwelt­kom­missar Stavros Dimas forderte dagegen 95 Euro. In der Studie ging Duden­höf­fer von einer Straf­steuer von 60 Euro aus.
Unter dieser Voraus­set­zung würde laut Duden­höf­fers Studie die 3er Limousine 318d von BMW zu den Gewinnern zählen, da sie bei einem CO2-Ausstoß von 123 Gramm pro Kilometer mit einer Gut­schrift von mehr als 2000 Euro rechnen könne. Auch Mercedes' sport­liche Limousine C200 CDI könnte trotz eines CO2-Wertes von 149 Gramm von einer Ent­las­tung von knapp 970 Euro pro­fitie­ren. Besonders teuer würde es demnach für den Audi A8, der mit einem CO2-Ausstoß von 349 Gramm pro Kilometer mit mehr als 11.000 Euro Straf­steu­ern belegt würde. Der Porsche-Gelän­dewa­gen Cayenne würde sich mit einem CO2-Wert von 358 Gramm um knapp 7000 Euro verteuern.


Quelle (http://rhein-zeitung.de/on/07/12/17/newstt/r/co2abgabe.html?a)

Gruss Ruedi

dummytest
04.01.2008, 19:03
ich bin heute fast "umgefallen", da lag doch schon wieder ein Brief vom FA im Briefkasten, so´n typischer Steuerbescheid......

und...

dann....

was wollen die denn schon wieder ..... :confused:

:klatsch_2 ich bekomme Geld zurück.... :eek: :feiern:

die habe doch tatsächlich die Steuererhöhung für meinen Touareg V6TDI von Anfang Dez. (der Wagen wurde ja bekanntermassen als "Fahrzeug ohne Partikelminderungstechnik" eingestuft, weil es zum Zeitpunkt der Erstzulassung noch gar kein Gesetz darüber gab und somit auch keine Schlüsselnr. vergeben werden konnte.... :23_3: ) rückwirkend korrigiert....

Eine Änderung wäre rechtlich gar kein Problem gewesen, nur hätte ich den Brief von der Leasing anfordern, zur Zulassungsstelle gehen (und natürlich dafür bezahlen :1opa: ) müssen und dann Widerspruch gegen den Bescheid einlegen müssen u.s.w. u.s.w....
Da hatte ich keinen Bock zu bei den 1,5 Jahren "Restnutzungsdauer" die es betroffen hätte....
Ausserdem hätte ich wohl mehr Zeit und Geld dafür ausgeben müssen, als es eingebracht hätte, waren ja eh´ nur Betriebsausgaben... ;)

und jetzt korrigiert sich das FA von gaaaanz alleine, ohne Widerspruch und ohne diesen ganzen Heckmeck......

ich kann´s nicht glauben...... :eek::eek:

Touareg V
24.04.2008, 15:35
ADAC lehnt höhere Kfz-Steuer für ältere Autos ab


Der ADAC lehnt eine höhere Kraftfahrzeugsteuer für ältere Fahrzeuge bei der geplanten Einführung der CO2-Steuer ab. Die verbrauchsabhängige CO2-Steuer, die ab 2009 die jetzige Hubraumsteuer ersetzen soll, müsse aufkommensneutral gestaltet werden.
Die Steuerersparnis für Fahrzeuge, die wenig verbrauchen, würde dann durch höhere Beträge bei den weniger sparsamen Autos ausgeglichen. Bereits im Dezember 2004 habe der ADAC ein entsprechendes CO2-basiertes Modell für die Zukunft der Kfz-Steuer vorgestellt.

Gegen eine zusätzliche Besteuerung vieler Millionen älterer Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro 2 und Euro 3 spricht sich ADAC-Vizepräsident für Verkehr Ulrich Klaus Becker auch aus einem anderen Grund aus. Sie würde ohne Not diejenigen bestrafen, die sich aus wirtschaftlichen Gründen keinen Neuwagen leisten können. Angesichts ständig steigender Mobilitätskosten müssten solche Überlegungen als Versuch gewertet werden, dem Autofahrer erneut in die Tasche zu greifen.

Der Automobilclub von Deutschland (AvD) hingegen ist ganz gegen die CO2-Steuer. Während die Besteuerung nach Hubraum auf festen Kriterien beruhe, könne jeder kleine Schaden am Motormanagement oder Manipulationen durch Chiptuning den Schadstoffausstoß deutlich erhöhen. Auch müsse beim CO2-Wert eine gewisse Serienstreuung berücksichtigt werden.

Der AvD spricht sich für eine komplette Streichung der Kfz-Steuer aus. Stattdessen sollten Autos ausschließlich über die Mineralölsteuer und damit über den tatsächlichen Verbrauch besteuert werden. Dies biete die stärksten Anreize für den Kauf verbrauchsgünstiger Fahrzeuge und spritsparender Fahrweise.


Quelle (http://www.auto-reporter.net/artikel.las?artikel=25060)

Gruss Ruedi

Touareg V
19.05.2008, 13:08
Neue Kfz-Steuer trifft vor allem Luxusautos

Millionen Autofahrer müssen einem Zeitungsbericht zufolge mit einer Anhebung der Kraftfahrzeugsteuer rechnen. Die Erhöhung richte sich dabei nach der Größe des Hubraums. Betroffen seien "Altfahrzeuge mit Zulassung vor 2009" - kurzum: alle bisher angemeldeten.

Dies gehe aus einem Eckpunktepapier des Bundesfinanzministeriums hervor, berichtete die "Bild"-Zeitung am Montag. Besitzer von Pkw mit Erstzulassung vor dem 1. Januar 2009 sollen dann eine Strafsteuer von 1,25 Euro je 100 Kubikzentimeter Hubraum entrichten. Für ein Fahrzeug mit mittlerem Hubraum (Benziner) seien im Schnitt 21 Euro pro Jahr mehr Steuern zu zahlen, für einen Diesel 26 Euro.
Ab Januar 2009 erstmals zugelassene Fahrzeuge sollen nicht mehr nach Hubraum, sondern dann in unterschiedlicher Höhe nach dem Kohlendioxid-Ausstoß besteuert werden. Das treffe auch auf schon jetzt zugelassene schadstoffarme Fahrzeuge zu. Stichtag sei dabei die Erstzulassung ab 23. August 2007. Nur Fahrzeuge, die weniger als 95 Gramm CO2 je Kilometer produzieren, blieben bis 2013 steuerfrei.
Oberklasse- und Luxus-Geländewagen besonders betroffen

Demnach sollen Besitzer von Pkw mit Erstzulassung vor dem 1. Januar 2009 ab Beginn des nächsten Jahres in den Schadstoffklassen Euro 2 und Euro 3 künftig eine Strafsteuer von 1,25 Euro je 100 Kubikzentimeter Hubraum entrichten. Fahrzeuge der Schadstoffklasse Euro 4 sollten dann 2011 entsprechend hochgestuft werden. Das gelte gleichermaßen für Benziner wie Dieselfahrzeuge.
Fahrzeuge mit einem Ausstoß zwischen 95 und 110 Gramm CO2 pro Kilometer sollen ab 2013 mit 1,80 Euro je Gramm Schadstoffsteuer belastet werden. Besitzer von Fahrzeugen mit einem CO2-Wert zwischen 110 und 160 Gramm je Kilometer zahlen bereits ab 2009 1,80 Euro pro Gramm. Besonders hart treffe es laut "Bild" Besitzer von PS-starken Oberklasse-Limousinen und Luxus-Geländewagen, die mehr als 160 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Sie müssen ab 2009 2,60 Euro pro Gramm zahlen.

Auf der Grundlage des Eckpunktepapiers wolle das Bundeskabinett kommende Woche über einen Gesetzentwurf zur Änderung der Kfz-Besteuerung beraten, berichtete die Zeitung. In dem Dokument räumt das Finanzministerium laut dem Bericht bis 2013 insgesamt 26 Mio. Euro Steuermehreinnahmen durch die Umstellung der den Ländern zustehenden Kfz-Steuer ein.


Quelle (http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Neue%20Kfz%20Steuer%20Luxusau tos/357212.html)

Gruss Ruedi

sgm
19.05.2008, 14:19
Zu dem Thema gab es in letzter Zeit ständig neue Meldungen. Unsere Regierungsdeppen scheinen sich da auch nicht einig zu sein, was sie wollen.
Wobei: es ist natürlich viel einfach die Steuereinnahmen zu erhöhen, als mal die Ausgaben zu verringern :mad: .

Touareg V
19.05.2008, 14:26
Die suchen noch nach dem besten Weg, euch
soviel wie möglich aus den Taschen zu ziehen.

Gruss Ruedi

andreas
19.05.2008, 15:57
Da müssen sie nicht mehr suchen, viel ist nicht mehr zu holen. :rolleyes: :D

Gruß
andreas

Touareg V
19.05.2008, 18:17
ADAC kritisiert Steuerpläne


Der ADAC hat eine Erhöhung der Kfz-Steuer für ältere Pkw im Zuge der geplanten Steuerreform kategorisch abgelehnt. Das Bundesfinanzministerium plant eine Strafsteuer für Fahrzeuge einzuführen, die vor dem 1. Januar 2009 erstmals zugelassen werden. Dies sei aus sozialen Gründen und angesichts von Rekordbelastungen der Autofahrer nicht akzeptabel, erklärte der Autoclub.
Massive Kritik übt der Automobilclub zudem am Plan, ab 2011 auch Euro-4-Pkw mit einem Steuerzuschlag zu versehen. Benziner mit Euro 4 entsprächen schon heute höchsten Anforderungen aus Umweltsicht. Trotzdem werden Autofahrer schon in weniger als drei Jahren dafür bestraft, wenn sie sich heute ein Auto mit dem modernsten und saubersten Motor kaufen – eine solche Politik verstehe kein Mensch mehr, erklärte der ADAC. Der Club fordert das Finanzministerium deshalb auf, am bislang vertretenen Kurs festzuhalten und den Bestand nicht mit einem Steueraufschlag zu belasten.

Nach Meinung des ADAC muss die Kfz-Steuer auf CO2-Basis für Neuzulassungen schnellstmöglich eingeführt werden. Fahrzeuge im Bestand dürfen davon aber nicht betroffen sein, der Verbraucher muss der Kontinuität der Steuerpolitik vertrauen können. Diese verbrauchsabhängige Steuer, die das hubraumbezogene Modell ablösen soll, muss in sich aufkommensneutral sein und darf nicht zu Steuererhöhungen führen. Dabei muss jedes Gramm CO2 gleich besteuert werden, eine progressive Besteuerung, wie sie nun angedacht ist, ist ungerecht und trifft nicht nur die Fahrer von Luxusfahrzeugen sondern auch Familien.


Quelle (http://www.auto-reporter.net/artikel.las?artikel=25401)

Gruss Ruedi

sgm
19.05.2008, 21:56
"Kontinuität der Steuerpolitik"
*LOL* - hatten wir die schonmal?
Wenn man sich auf eins verlassen kann, dann ist es, dass man sich darauf nie verlassen sollte!

Touareg V
20.05.2008, 18:44
CO2-Steuer: Große Autos im Ausland extrem teuer


Große Limousinen und SUV mit hohem Spritverbrauch sind mittlerweile in Ländern wie Großbritannien, den Niederlanden, in Portugal, Finnland und Norwegen durch neue CO2-Abgaben und Zulassungssteuern so teuer, dass die Hersteller erste Verkaufseinbrüche feststellen.


In Frankreich brach der Absatz teurer, großer SUV wie Audi Q7, Mercedes M-Klasse oder Porsche Cayenne nach Angaben der Marktbeobachter von CSM Worldwide in den ersten drei Monaten des Jahres um gut 46 Prozent ein, in Spanien um über 40 Prozent. Ein Beispiel für die drastischen Strafen: In Norwegen wird der Porsche Cayenne S mit einer Zulassungssteuer belegt, die das Auto zusätzlich um 53.460 Euro teurer macht. Damit erreicht die Zulassungssteuer fast den Listenpreis des Cayenne in Deutschland in Höhe von 67.681 Euro. Das ist nach einem Vergleich aller neuen CO2-Regelungen in Europa durch auto motor und sport der höchste Zuschlag aller Länder in Europa.

Drastisch draufzahlen müssen die Fahrer großer Fahrzeuge auch in den Niederlanden. CO2- und Luxussteuern verteuern den Cayenne mit einem CO2-Ausstoß von 358 Gramm pro Kilometer in Holland um 38.186 Euro, Finnland berechnet für den Luxus-SUV eine einmalige Zulassungssteuer von rund 26.000 Euro. Empfindlich trifft die Autohersteller, dass mit Großbritannien auch einer der größten Automärkte in Europa drastische Aufschläge insbesondere für große Dienstwagen eingeführt hat. Sie machen den Cayenne um 23.690 Euro teurer.

Deutlich darunter, aber immer noch happig, ist die Zulassungssteuer in Spanien, die für den Geländewagen bei 9.980 Euro liegt. Österreich führt im Juli 2008 eine jährliche Steuer ein, die den Cayenne mit 4.950 Euro belastet, Frankreich plant eine derzeit einmalige Jahresabgabe in Höhe von 3.130 Euro.


Quelle (http://www.auto-motor-und-sport.de/news/wirtschaft_-_handel/hxcms_article_512580_13987.hbs )

Gruss Ruedi

Holger
20.05.2008, 21:35
Das Problem gibt es wie im Artikel beschrieben ja auch für Portugal. Die Zulassungssteuer gibt es hier aber schon sehr lange, nur wurde sie jetzt teilweise auf den C02-Ausstoß umgestellt. So wie auch die Straßensteuer, die einen Hubraumanteil hat und einen C02-Anteil.

Große SUV, wie z. B. Touareg oder Q7 kosten hier ca. 75% mehr als in Deutschland. Dennoch werden die Q7 hier in großen Mengen verkauft.

Touareg V
13.06.2008, 11:57
Gabriels Steuerplan macht Polo billiger und Touareg teurer



Einen Tag nach der prinzipiellen Einigung der Großen Koalition auf die Umstellung der Kraftfahrzeugsteuer von Hubraum auf Schadstoffausstoß dringt Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) auf Klarheit bei den Details.

„Wer ein neues Auto kaufen will, braucht Klarheit“, sagte Gabriel am Donnerstag in einem Gespräch mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Deshalb dürfe sich die Koalition mit der Regelung der Einzelheiten für das neue Gesetz nicht mehr viel Zeit lassen.

Bislang hatten Umwelt-, Finanz- und Wirtschaftsministerium in den regierungsinternen Debatten über die konkrete Umsetzung des neuen Kraftfahrzeugsteuermodells noch keine Einigung erzielt.

Gabriel verwies auf eine in seinem Ressort erarbeitete Modellrechnung. Zu den Gewinnern würden danach Autos der Klein- und Mittelklasse gehören, Spritfresser werden stärker belastet.


Fahrer eines Polodiesel mit 1422 Kubikzentimeter Hubraum und 99 Gramm CO2-Ausstoß könnten demnach künftig 83 Euro KfZ-Steuer im Jahr sparen.
Bei einem VW-Golf mit Benzinmotor, 1390 Kubikzentimeter Hubraum und 139 Gramm CO2-Ausstoß fällt die Einsparung mit nur 6 Euro jährlich hingegen gering aus.
Ein VW Passat Diesel mit 1896 Kubikzentimeter Hubraum und 136 Gramm CO2-Ausstoß („Blue Motion“) käme den Halter 36 Euro jährlich billiger.
Geländewagen vom Typ VW Touareg Diesel (Bild, 2967 Kubikzentimeter Hubraum und 262 Gramm CO2-Ausstoß) verteuern sich hingegen um 123 Euro jährlich.
Um 130 Euro teurer wird es sogar für Fahrer eines DaimlerChrysler R280 Sportvans (2996 Kubikzentimeter Hubraum, 265 Gramm CO2-Ausstoß).
Die Umstellung der Steuer von Hubraum auf Kohlendioxidausstoß soll den Kauf schadstoffarmer Fahrzeuge fördern und damit dem Klimaschutz dienen. Eine Spitzenrunde von CDU, CSU und SPD unter Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte in der Nacht zum Donnerstag entschieden, die Kfz-Steuer, die bisher den Ländern zugute kam, künftig allein dem Bund zufließen zu lassen. Die Länder erhalten dafür einen Ausgleich in Höhe von knapp neun Milliarden Euro.

Altfahrzeuge sollen durch die Neuregelung der Kfz-Steuer nicht stärker belastet werden. „Die Einnahmeausfälle für den Finanzminister müssen dabei berechenbar und finanzierbar bleiben“, betonte Gabriel. Je höher indessen der Steuernachlass für umweltgerechtere Neufahrzeuge ausfällt, umso größer werden die vom Bundesfinanzminister befürchteten Mindereinnahmen. Erwartet wird deshalb in Berlin eine Phase schwieriger Verhandlungen zwischen beiden Ressorts. In Kraft treten soll das neue Gesetz am 1. Januar 2010.



Quelle (http://www.sn-online.de/newsroom/politik/zentral/politik/deutschland/art667,615610)

Gruss Ruedi

vertico
03.07.2008, 10:49
Schwere SUVs sind keine Lkw
Das wird teuer: Besonders schwere Geländewagen werden weiterhin als Pkw besteuert. Das urteilte der Bundesfinanzhof in einer am Mittwoch veröffentlichten Entscheidung. Der klagenden Besitzer des SUVs muss nun tief in die Tasche greifen....

Quelle und weiterlesen (http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,563498,00.html)

Das war es wohl mit den Kombinationsfahrzeugen :(

sgm
03.07.2008, 18:16
Quelle und weiterlesen (http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,563498,00.html)

Das war es wohl mit den Kombinationsfahrzeugen :(
hattest du was anderes erwartet?

vertico
04.07.2008, 08:56
Man soll ja die Hoffnung nie aufgeben, aber ich habe auch nichts anderes erwartet.

Dann bleibt wirklich nur noch die LKW oder Wohnmobil-Anmeldung, bzw. Versteuerung.
Nur wer verblecht sich schon seine hinteren Fenster oder hat eine Stehhoehe in seinem "Dailydriver".

andreas
04.07.2008, 09:16
Ich finde die KFZ-Steuer im Vergleich zu den
Kraftstoffpreisen und sonstigen Betriebskosten
nur noch relativ unbedeutend. :o :p

Gruß
andreas

sgm
04.07.2008, 10:01
wenn ich 1200 Euro im Jahr zahlen müßte, dann würde ich das nicht mehr unbedeutend finden ...

ChevyV8
04.07.2008, 10:25
Ich muss auch PKW Steuer bezahlen,
obwohl bei mir sogar LKW offener Kasten
im Schein steht.
Is doch halb so schlimm 360 € im Jahr.

dreyer-bande
04.07.2008, 11:16
Ich muss auch PKW Steuer bezahlen,
obwohl bei mir sogar LKW offener Kasten
im Schein steht.
Is doch halb so schlimm 360 € im Jahr.

Wohl dem, der einen Benziner fährt.:D

......warten wir mal die Co2-Steuer ab.

Gruß

Hannes

ChevyV8
04.07.2008, 11:25
Wohl dem, der einen Benziner fährt.:D

......warten wir mal die Co2-Steuer ab.

Gruß

Hannes

Da hast Du recht ;)

C02 hab 410 g/km :1opa:

Holger
04.07.2008, 13:25
Wohl dem, der einen Benziner fährt.:D

......warten wir mal die Co2-Steuer ab.

Gruß

Hannes

Das haben wir hier schon: Hubraum- + CO2-Besteuerung; d. h. für den Touareg und ähnlichen Schlachtschiffen: 300+250 Euro.

Touareg V
05.11.2008, 15:49
Steuerbefreiung für Neuwagen


Die Bundesregierung hat für Neuwagen die befristete Befreiung von der Kfz-Steuer beschlossen. Die Regelung tritt sofort in Kraft und gilt bis Ende 2010. Wer jetzt ein neues Auto kauft, muss ein Jahr keine Kfz-Steuer bezahlen. Handelt es sich um ein Fahrzeug, das bereits die künftige Abgasnormen Euro 5 (ab 1. September 2009) oder gar Euro 6 erfüllt, werden zwei Jahre Steuerbefreiung gewährt. Der Kabinettsbeschluss ist bis 31. Dezember 2010 gültig.
Der Verband der Automobilindustrie (VDA) bewertet die Entscheidung als richtigen Schritt. Auch von der für 2011 geplanten Umstellung der Kfz-Steuer auf den CO2-Ausstoß verspricht sich der VDA einen belebenden Impuls für die Branche.

Anders sieht dies der ADAC. Es wäre besser gewesen, wenn die Bundesregierung neben der Steuererleichterung auch gleich die CO2-orientierte Kfz-Steuer eingeführt hätte, anstatt diese auf 2011 zu verschieben, teilte der Club mit. Ob der mit dem heutigen Beschluss angestrebte Effekt tatsächlich eintrete sei fraglich, meint Ulrich Klaus Becker, ADAC-Vizepräsident für Verkehr. Die Unsicherheit der Autokäufer über die zukünftige Besteuerung bleibe bestehen. „Was die Autokäufer brauchen, sind klare Zielvorgaben, damit sie bei der Anschaffung wissen, was langfristig an Steuern und Umweltauflagen auf sie zukommt“, sagte Becker.

Der ADAC hat eine Liste mit den derzeit verfügbaren rund 180 Neuwagen mit Euro 5 erstellt, die im Internet unter www.adac.de/steuer (http://www.adac.de/steuer) abrufbar ist. Vier Modelle erfüllen demnach sogar bereits die erst ab 2014 geltende Euro-6-Norm.


Quelle (http://www.auto-reporter.net/artikel.las?artikel=27876)

Gruss Ruedi

andreas
05.11.2008, 16:14
:hammer:

Ob sich wegen den paar Euro jemand nen Neuwagen kauft?

:hammer:

dreyer-bande
05.11.2008, 16:48
Ich bestimmt nicht,
ich bin schlußendlich "Finanzkrisenopfer".

Gruß

Hannes

Touareg V
06.11.2008, 14:58
"Finanzkrisenopfer"

Das wird nächtes Jahr sicher das Unwort. :hannes:

Gruss Ruedi

Touareg V
24.06.2009, 13:00
Ab 1. Juli gilt die neue Kraftfahrzeugsteuer


Ab dem 1. Juli 2009 gilt die neue Kraftfahrzeugsteuer. Die Beträge werden nicht mehr nur nach dem Hubraum, sondern auch nach dem CO2-Ausstoß berechnet. Für Fahrzeuge, die nicht mehr als 120 Gramm CO2 emittieren erfolgt eine Besteuerung ausschließlich nach Hubraum. Es sind zwei Euro je 100 Kubikzentimeter. Für jedes Gramm Kohlendioxid darüber werden für Benziner zwei Euro und für Dieselfahrzeuge 9,50 Euro zusätzlich fällig. Dennoch sind viele Autofahrer auch eine Woche vor der Umstellung auf das neue System verunsichert und kennen nicht immer die weiteren Bestimmungen.
Häufigster Irrtum ist, dass die Steuer für den kompletten Fahrzeugbestand umgestellt wird. Das hat auch der Automobilclub von Deutschland (AvD) bei seinen telefonischen Beratungen festgestellt. Richtig ist: Es werden lediglich Neuwagen, die ab dem 1. Juli 2009 erstmals zugelassen werden, in Zukunft nach CO2-Ausstoß und Hubraumgröße besteuert. Für alle vor dem 5. November 2008 zugelassenen Fahrzeuge sowie für sämtliche Gebrauchtwagen, die nun den Besitzer wechseln, wird die Kfz-Steuer auch in den kommenden dreieinhalb Jahren nach dem alten Modell berechnet. Es gilt ein Bestandsschutz bis 2013.

Fahrzeuge, die zwischen dem 5. November 2008 und dem 30. Juni 2009 erstmals zugelassen wurden bzw. werden, sind zunächst gänzlich von der Steuer befreit. Das hat die Bundesregierung mit dem Konjunkturpaket I festgelegt. Besitzer eines in diesem Zeitraum zugelassenen Neuwagens, der der Euro-4-Norm entspricht, zahlen ein Jahr lang keine Kfz-Steuer; Besitzer eines Euro-5- oder Euro-6-Fahrzeugs zwei Jahre lang nicht. Danach führen die Ämter eine so genannte „Günstigkeitsprüfung" durch. Es wird geprüft, ob die neu oder die alte Steuer-Berechnung für den Halter günstiger ist und entsprechend die preiswertere Variante zu Grunde gelegt.

Der AvD erinnert daran, dass für Euro-4-Diesel ohne Partikelfilter eine Sonderreglung gilt. Nach der einjährigen Steuerbefreiung muss für diese Fahrzeuge bis 2011 ein Aufschlag gezahlt werden: pro 100 Kubikzentimeter Hubraum 1,20 Euro. Besitzer von Dieselfahrzeugen, die bereits jetzt die Euro-6-Norm erfüllen, erhalten wiederum einen einmaligen Steuernachlass von 150 Euro (zwischen 2011 und 2013). Damit belohnt der Fiskus Käufer besonders schadstoffarmer Autos, da Euro 6 wird erst 2014 für die Typgenehmigung vorausgesetzt wird.

Die neue Kfz-Steuer setzt sich künftigaus zwei Komponenten zusammen, dem Kohlendioxidausstoß und der Hubraumgröße. Bei Benzinern beginnt die Steuerberechnung auf Basis des Kohlendioxidausstoßes erst bei Fahrzeugen, die mehr als 120 Gramm CO2 pro Kilometer emittieren. Besitzer eines sparsameren Kleinwagens - etwa eines Smart Fortwo oder eines Toyota Aygo - zahlen daher nur einen von der Hubraumgröße abgeleiteten Sockelbetrag. Für die beiden Fahrzeuge mit 1,0-Liter-Motor beträgt die Steuer nach der Formel von zwei Euro pro 100 Kubikzentimeter Hubraum genau 20 Euro. Bei Automobilen mit einem höheren CO2-Ausstoß als 120 g/km werden für jedes zusätzliche Gramm zwei Euro mehr fällig. Für einen VW mit 1,4 Liter großem TSI-Motor und einem CO2-Ausstoß von 149 g/km wären dies beispielsweise 28 Euro für den Hubraum und 58 Euro für die Kohlendioxid-Emission. Insgesamt sind für den Volkswagen also 86 Euro Kfz-Steuer zu zahlen. Die Belastung sinkt für dieses vergleichsweise sparsame Auto im Vergleich zum bisherigen Steuermodell nach AvD-Angaben damit um lediglich acht Euro. Bei einem Porsche 911 Carrera mit 3614 ccm Hubraum hingegen werden nach dieser Berechnung statt bisher 250 Euro nun 318 Euro fällig.

Wie bei Benzinern gilt für Dieselfahrzeuge die CO2-Bemessungsgrundlage von 120 g/km. Jedes Gramm, das darüber liegt, kostet ebenfalls zwei Euro zusätzlich. Der große Unterschied liegt in der Steuerbelastung pro 100 Kubikzentimeter Hubraum: Während diese beim Benziner zwei Euro beträgt, werden beim Selbstzünder 9,50 Euro fällig. Dennoch kommen Dieselfahrer mit größeren Motoren nun günstiger davon, weil derzeit noch 15,44 Euro pro 100 Kubikzentimeter fällig werden. Dieselfahrzeuge schneiden gegenüber Benzinern aber nach wie vor steuerlich generell schlechter ab, weil die Berechnung des CO2-Ausstoßes eine eher untergeordnete Rolle spielt.

Vielfach unbekannt ist auch, dass in den kommenden Jahren die CO2-Grenze für den Sockelbetrag stufenweise weiter gesenkt wird. Bis 2011 wird jedes Gramm über 120g/km besteuert, 2012 und 2013 jedes über 110 g/km und ab 2014 jedes über 95 g/km.

Seit 2005 findet sich in der Zulassungsbescheinigung, dem ehemaligen Fahrzeugschein, der durchschnittliche Kohlendioxidausstoß. Er ist im Feld V.7 genannt. Jeder Autofahrer kann den CO2-Ausstoss seines Fahrzeugs aber auch selbst ausrechnen, wenn er den vom Hersteller angegebenen Durchschnittsverbrauch nimmt. Wird ein Liter Diesel verbrannt, entstehen 2685 Gramm CO2m bei einem Liter Benzin sind es 2369 Gramm. Daraus ergibt sich die Formel: Durchschnittsverbrauch/100km x 26,85 oder 23,69. Verbraucht beispielsweise ein Dieselfahrzeug im Drittelmix sieben Liter auf 100 Kilometer, beträgt der CO2-Wert 188 g/km (7 x 26,85). Seit April steht außerdem auch ein Online-Rechner des Bundesfinanzministeriums im Internet. Er findet sich auf der Seite http://www.bundesfinanzministerium.de unter der Rubrik „Bürgerinnen und Bürger“ und im Kapitel Mobilität und Reisen. Mit dem Kalkulator kann unverbindlich die Höhe der Kfz-Jahressteuer für einen Pkw mit Erstzulassung zwischen dem 1.Juli .2009 und dem 31. Dezember 2011 ausgerechnet werden. Nötig ist die Angabe von Antriebsart, Hubraum und CO2-Wert.


Quelle (http://www.auto-reporter.net/artikel.las?artikel=31306)

Gruss Ruedi

McBunny
02.09.2009, 19:09
Wayne...?! Die Steuer ist im Verhältnis zu anderen Kfz-Kosten ein recht überschaubarer Posten auf der Kostenseite, selbst wenn die sich verdoppelt ändert das meine Kosten pro km nicht wirklich signifikant, da haben 40tkm p.a. ausnahmsweise einen Vorteil! :D