was macht eigendlich VW im rallysport eigendlich, und warum wurde jutta kleinschmitt kurz vor der letzten dakar "abgesägt"?
was macht sie heute?
:cool:
Siehe www.volkswagen-motorsport.de :1opa:
Mit Jutta Kleinschmidt verstehe ich auch nicht,
aber wer versteht schon das Management der
deutschen Firmen. Ist eine sehr nette, hätte
ihr eine Vertragsverlängerung gewünscht.
Die hatte in den 5 Jahren keinen herausragenden
Erfolg, war mehr in der Fahrzeugentwicklung
engagiert, da hat man eben auf andere
dann verfügbare Topfahrer zugegriffen, sehr schade.
Danach war sie beim X-Raid-Team (BMW), derzeit
weiß ich nicht. Werde mal bei www.jutta-kleinschmidt.de
reinschauen, ob sie schon wieder offiziell was hat.
Gruß
andreas
dreyer-bande
06.08.2007, 19:21
Hallo,
Jutta hat nicht gewonnen, ganz einfach!
Jutta findest Du hier. (http://www.jutta-kleinschmidt.de/d/index.phtml?auswahl=home)
.....und Volkswagen (http://www.volkswagen-motorsport.com/web/start/index.php?flash=ok) ist durchaus noch aktiv dabei.
Tolles Intro im Moment.
Gruß
Hannes
In den Posts über die Dakar 2008 von Ruedi gibt es auch zwei Berichte über Jutta Kleinschmidt.
Hier (http://www.offroad-freunde.de/offroad2/showthread.php?t=1404)
Touareg V
08.02.2009, 12:35
Dakar-Heldin Kleinschmidt arbeitet am Comeback
Mitsubishi geht, Volkswagen überlegt noch, doch die ehemalige Dakar-Heldin Jutta Kleinschmidt träumt von einem Comeback im Marathon-Rallyesport: "Ich versuche gerade, ein eigenes Team zu gründen, auch wenn das zurzeit nicht ganz so einfach ist", sagte die 46-jährige gebürtige Kölnerin.
Den Rallye-Ausstieg ihres früheren Arbeitgebers Mitsubishi, für den sie 2001 als bislang einzige Frau und einzige Deutsche die legendäre Dakar-Rallye gewonnen hat, bekam Kleinschmidt in Florida mit, eine Überraschung war es für sie aber nicht: "Ich habe gewusst, dass das Programm schon vor der Dakar fraglich war", erklärte sie. Die Entscheidung des Rekordsiegers zum Start bei der ersten Dakar-Auflage in Südamerika sei möglicherweise nur noch gefallen, weil die neuen Lancer und das gesamte Team schon bereitstanden.
Kleinschmidt versteht Mitsubishi
Der Ausstieg, den die Japaner mit finanziellen Problemen durch die weltweite Wirtschaftskrise begründeten, sei "die Konsequenz, die man vielleicht ziehen muss", meinte Kleinschmidt. "Wenn man Leute entlassen muss, kann man nicht Millionen in den Motorsport stecken."
Auch die Planungen für ihr eigenes Team werden durch die Krise beeinflusst: "Ich habe eine Zusage von Ford, für die technische Unterstützung", sagte sie. Finanzielle Zuwendungen sind von dem US-Konzern, der gegen den Zusammenbruch kämpft, aber nicht zu erwarten.
Ihr zweiter Ex-Arbeitgeber Volkswagen, für den sie von 2002 bis 2006 fuhr, hat noch nicht entschieden, ob er nach dem historischen ersten Dieseltriumph bei der Dakar 2010 noch einmal antritt, auch wenn laut des für Motorsport zuständigen Vorstandsmitglieds Ulrich Hackenberg die erste Bewertung im Vorstand äußerst positiv war, "sodass wir intensiv darüber nachdenken, das Engagement bei der Rallye Dakar 2010 weiterzuführen".
Kleinschmidt könnte sich aber vorstellen, dass VW auch aussteigt, "da ihnen kein Gegner mehr bleibt". Nach dem Abschied von Dauerkonkurrent Mitsubishi würde VW als einziges großes Team gegen niemanden mehr kämpfen können. Das BMW X-raid-Team von Sven Quandt, für das sie 2007 die Dakar fuhr, sei eben nur ein Privatteam, meinte die Diplomingenieurin.
Ausstiege: Fluch oder Segen?
Ob der Ausstieg von Mitsubishi und möglicherweise auch von VW für ihr eigenes Projekt eher ein Vorteil oder ein Nachteil sei, "ist eine sehr interessante Frage, die ich mir auch schon gestellt habe: Ein großer Nachteil ist sicher, dass dann das öffentliche Interesse nachlässt", meinte sie. "Andererseits könnte ein neues Team vielleicht mit einem geringeren Etat von maximal fünf Millionen Euro mehr erreichen. Die Werksteam hatten ja teilweise das Zehnfache." Insgesamt seien solche Abschiede für diese Kategorie des Rallyesports aber wohl eher von Nachteil.
Sollte sie ihren Traum vom eigenen Team verwirklichen, würde sie allerdings um die Dakar einen Bogen machen, falls die Rallye weiter in Südamerika stattfindet: "Dann würde ich das Africa-Race von Hubert Auriol bevorzugen", sagte Kleinschmidt, die derzeit viel als Motivationstrainerin für Firmen arbeitet und im vorigen Jahr sogar als Helikopterpilotin und Nebendarstellerin an einem Hollywoodfilm mitgearbeitet hat.
"Das ursprüngliche Gelände in Afrika ist das, was wir wollen. Das Abenteuer, die Wildnis, das Übernachten im Zelt", meinte sie. "In Südamerika war das mehr wie eine normale Rallye." Kleinschmidt steht halt mehr auf Extreme, die sie auch mit einer neu gegründeten Eventfirma für Kunden selbst organisieren will: "Verrückte Events mit Autos, Helikoptern und Autos - das kann ich mir sehr gut vorstellen."
Quelle (http://allrad-news.de/motorsport.php?newsid=33986)
Gruss Ruedi