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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hungarian Baja


Touareg V
24.08.2007, 14:33
Hungarian Baja: Grosses deutschsprachiges Starterfeld in Ungarnhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif


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Die Hungarian Baja - dank fehlender Lobby trotz einer Top-Veranstaltung immer noch Anwärter für den FIA Baja Worldcup, dafür aber Lauf zur Ungarischen Meisterschaft, Osteuropäischen Meisterschaft und Quad Europameisterschaft - glänzt in diesem Jahr mit dem grössten Starterfeld bisher, darunter soviele deutschsprachige Teilnehmer wie nie zuvor.

34 Pkw in der FIA-Wertung - darunter hochkarätige Namen wie Vize-Weltmeister Jozef Sykora (Mitsubishi Pajero, Tschechien), Baja Spain Sieger Miroslav Zapletal (Mitsubishi Strakar, Tschechien), Sandor Kis (Nissan Navara, Ungarn), Laszlo Palik (Nissan Navara, Ungarn), Balazs Szalay (Opel Frontera, Ungarn) oder Kristof Marton (Nissan Navara, Polen), 15 Pkw in der Amateurwertung und zwei Trucks stellen das Feld auf vier Rädern. 12 Motorräder und 37 Quads ergänzen das Starterfeld.

Nach einem heftigen Sturm in der Nacht, der für zahlreiche Wasserlöcher auf der Strecke und viele umgekippte Bäume auf den Strassen sorgte, zeigte sich das ungarische Wetter am Freitag vormittag während der Technischen Abnahme wieder von seiner besten Seite. Bereits um 11:00 Uhr stieg das Thermometer auf 26 Grad im Schatten an - was eine heisse Baja verspricht. In den vergangenen Jahren hatten die Veranstalter das gute Wetter "quasi gepachtet" - während der Rally war es immer heiss und trocken, davor und danach kalt und regnerisch.

Kein Geringerer als Taubenreuther Österreich-Chef Wolfgang Mayer hält mit seinem Beifahrer Philipp Schönleitner die deutschsprachige Fahne in der FIA-Kategorie hoch - wie im Vorjahr will er es wieder mit seinem Hekla Proto wissen. Ebenfalls in der FIA-Klasse starten wollte der Essener Ernst Ruebsam mit seinem Sohn Ernst Junior - doch der FIA Wagenpass für ihren T1 Nissan Navara wurde nicht rechtzeitig fertig und so starten beide spontan in der Amateurklasse.

Die wird übrigens richtig interessant: Vorjahres-Vize, El Chott und Tuareg-Sieger Christof Danner aus Österreich will in diesem Jahr den Titel holen, hat es aber mit einer gewaltigen Konkurrenz aus heimischen Gefilden zu tun: Björn und Walter Hrabal haben zwar einen Mercedes G nach FIA-Reglement, treten aber ebenso in der Amateurklasse an, wie der extrem detailliert aufgebaute FIA-Mercedes G der Norddeutschen Steffen und Phillip Beier, Sieger des Germany Rallytrails 2007.

Mit einem weiteren Mercedes G - frisch getunt von der Edelschmiede MKB - starten Dr. Ulrich Müller und Beifahrer Kai Peglow aus der Nähe von Hamburg. "Das Auto ist gerade mal fertig geworden" berichtet Müller, "auf der Autobahn konnten wir ihn erstmals richtig ausfahren." In der Aufregung über die Teilnahme an der ersten Baja vergassen beide jedoch, rechtzeitig ihre FIA-Lizenz zu beantragen (die in Ungarn auch in der Amateurklasse verlangt wird) und starten so ausserhalb der Wertung "zu Testzwecken" innerhalb der Amateure.

Ein besonders beliebtes Pärchen schliesst das deutschsprachige Starterfeld in der Pkw-Klasse - Rainhard Friedl und seine immer wieder bezaubernde Ehefrau Pauline aus Österreich starten erstmals mit ihrem neuen Mitsubishi Pajero - bisher wagten sich die beiden mit einem Suzuki Vitara ins Rallygetümmel, mit Vorliebe in Tunesien und Marokko.

Las but not least starten bei den Motorrädern Ingo Zahn aus Deutschland und FIM-Experte Christian "Chresht" Beneke aus Luxemburg. Zahn war bereits im Vorjahr mit dabei und schrammte haarscharf an einem Sieg vorbei - er hatte eine Strecke falsch (zu lang) gefahren, war somit also noch besser als die restlichen Teilnehmer (weil mehr Kilometer) - aber die FIA-Komissare blieben stur und drückten ihm eine hohe Zeitstrafe auf. Chresht Beneke aus Luxemburg ist ansonsten eher in der FIM Weltmeisterschaft zu finden, fährt mit Stars wie Marc Coma oder David Casteu. "Die Hungarian Baja ist für mich ein weiterer Test unter härteren Bedingungen, ich bereite mich derzeit auf die "Pharaonen Rally" im September vor, die zum FIM Worldcup zählt."

Die Hungarian Baja 2007 startet am Freitag (24. August) mit dem Prolog nahe der Stadt Veszprem am Balatonsee. Der Prolog ist mit zahlreichen Sprungrampen und Wasserdurchfahrten als Showprolog ausgelegt, die letzten Startnummern werden als Erste starten. Nach einer Servicepause muss die Strecke ein zweites mal bewältigt werden, bevor dann am Abend gegen 20:00 die Rally auf einer Showrampe direkt am Strand des Balatonsees im Nobe-Touristenort Balatonfured startet.


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/hungarian_baja_grosses_deutsch sprachiges_starterfeld_in_unga rn.7651.0.html#8315)

Gruss Ruedi

Touareg V
24.08.2007, 22:06
Hungarian Baja: Spannender Prolog gegen 20:00 Uhr beendethttp://www.marathonrally.com/spacer.gif


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Gegen 20:00 Uhr wurde am Freitag Abend der Prolog der 4. Hungarian Baja beendet, bisher liegen allerdings noch keine Ergebnisse vor (diese reichen wir nach Vorliegen umgehend nach). Der Prolog wurde wie im Vorjahr als spannender Showprolog direkt vor dem Camp nahe der Stadt Veszprem gestaltet. Dabei mussten neben mehreren, stark vertsubten Highspeed-Pisten auch einige trickige Geländepassagen sowie heftige Sprünge - zur Begeisterung der zahlreichen Zuschauer - gemeistert werden.

Der Prolog wurde im umgekehrter Reihenfolge gefahren, somit starteten die Hintersten der Starterliste als Erste und umgekehrt. Erstmals in der Geschichte der Rally wurden die Motorräder und Quads hinter den Pkw und Lkw gestartet. Alle Gruppen mussten jeweils zwei Runden mit einer 30-minütigen Pause absolvieren.

Richtig krachen liess es der komplett neu aufgebaute Rally-Scania des ungarischen "Qualitrans-Teams". Jeder Sprung wurde hart genommen, unter dem Gejohle der Zuschauer setzt der Lkw jedesmal lautstar auf. Eine gute Nachricht für alle Scania-Teams (das wird auch Peter Niedergesaess interessieren): Die Ungarn haben tatsächlich eine Homologation für den Scania für die Teilnahme an offiziellen FIA-Veranstaltungen oder der Dakar bekommen. Das hatte der skandinavische Lkw-Hersteller bisher nicht ermöglicht.

Für eine Schrecksekunde sorgte Lokalmatador Sandor Kis, der sich mit den Tschechen Miroslav Zapletal und Jozef Sykora ein hartes Duell lieferte. In einer Kurve kippte Kis bei hohem Tempo fast um, in letzte Sekunde gelang es ihm, seinen Nissan Navara meisterhaft wieder einzufangen. Alle drei Top-Favoriten bewiesen eindeutig, das sie in einer anderen Liga fahren - zeitweise sah es aus, als wenn andere Teilnehmer im Vergleich zu ihnen stehen.

Sauber und ohne Probleme absolvierten die deutschsprachigen Teams den Prolog. Nach einer zögerlichen Runde liessen es Vater und Sohn Beier richtig krachen und überzeugten die Zuschauer mit einem gewagten Sprung von der Qualität ihres Mercedes G. Auch Ernst Rübsam und sein Sohn - die statt in der FIA-Klasse in der Challenge (Amateur) Klasse starteten, sorgten für eine gute Show und schenkten ihrem von Daktec verfeinerten Nissan Navara nichts. Ebenfalls von Daktec aufgebaut und von MKB getunt ist der Mercedes G des Fast-Hamburgers Dr. Ullrich Müller, der aufgrund fehlender FIA-Lizenz mit Sondergenehmigung ausserhalb der Wertung dabei ist. Auch er zeigte, zu was ein Mercedes G imstande sein kann - und überzeugte mit einem souveränen und gleichzeitig spannenden Auftritt.

Gegen Abend sind alle Teilnehmer nochmals in Richtung Balatonfured aufgebrochen, um dort auf der Strandpromenade vor hunderten Zuschauern den offiziellen Start mit regionaler Prominenz auf einer grossen Rampe zu begehen. Im Anschluss geht es zurück ins ca. 25 Kilometer entfernte Veszprem, wo das Camp sowie das Fahrerlager inmitten eines luftigen Waldstückes aufgebaut ist.

Am Samstag startet die erste grosse Etappe der Hungarian Baja 2007, bei der insgesamt 360 Kilometer in vier Abschnitten bewältigt werden müssen. Dabei geht es wie im Vorjahr über zahlreiche, steinig-staubige Highspeed-Etappen, kurze Asphalt- und harte Offroadpassagen. Letztere sind vor allem für die ersten Teilnehmer gefährlich, so verbergen sich zahlreiche heftige Panzerwellen unter gleichmässig gewachsenem hohen Gras.


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/hungarian_baja_spannender_prol og_gegen_20_00_uhr_beendet.765 3.0.html#8317)

Gruss Ruedi

Touareg V
25.08.2007, 07:11
Bildergallerie Prolog

Bilder (http://www.marathonrally.com/news/hungarian_baja_bildergallerie_ prolog_veszprem_1_18.7654.0.ht ml#8318)

Bilder (http://www.marathonrally.com/news/hungarian_baja_bildergallerie_ prolog_veszprem_2_18.7655.0.ht ml#8319)

Gruss Ruedi

Touareg V
25.08.2007, 10:58
Noch mehr Bilder

Bilder (http://www.marathonrally.com/news/hungarian_baja_bildergallerie_ prolog_veszprem_3_18.7656.0.ht ml#8320)

Bilder (http://www.marathonrally.com/news/hungarian_baja_bildergallerie_ prolog_veszprem_4_18.7657.0.ht ml#8321)

Gruss Ruedi

Touareg V
25.08.2007, 15:54
Hungarian Baja: Ungarische Baja ist härter als je zuvorhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
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Auch wenn sich die Strecken gegenüber dem Vorjahr nicht gross verändert haben - die lange anhaltende Trockenheit (mit Ausnahme eines Sturmes am Freitag) hat ihre Spuren hinterlassen. Brettharte Pisten, viele Bodenwellen und enorm viel Staub machen die Baja zu einer besonderen Herausforderung. Bereits am Samstag Mittag, zur Hälfte der Tagesetappe, sind bereits 20 Prozent des Starterfeldes ausgefallen.

Prominenteste Pechvögel in der FIA-Klasse sind der Ungarn Balazs Szalay mit seinem Opel Antara sowie der "Liebling der ungarischen Nation" Istvan "BaBa" Gal. Szalay verlor nur eine kleine Schraube an seinem Opel - aber die hatte es in sich: Fast die gesamte Heckverkleidung des Fahrzeuges löste sich, eine Kettenreaktion an Schäden war die Folge. Derzeit versuchen die Opelaner mit allen Mitteln, den Antara wieder flottzumachen.

Auch in der Amateurklasse geht es hart her. Ausgefallen ist leider Christof Danner aus Österreich, der bereits gestern nach dem Prolog Probleme am Getriebe feststellte: "Auf der Überführung von Balatonfured nach Vesprem bemerkten wir tropfenweise Getriebeöl-Verlust, nach einigen Kilometern lief es schon heftiger hinaus. Am Ende verbrauchten wir knapp 6 Liter auf 20 Kilometer."

Das Team konnte die erste heutige Etappe daher nicht antreten und meldete sich bei der Rennleitung ab. "Wir haben überlegt, ein Ersatzgetriebe aus Graz zu holen, aber wir wissen nicht, ob es passt. Jetzt haben wir mit der Orga abgesprochen, das wir wieder starten können, falls wir das Getriebe hinbekommen - dann allerdings nur zum Testen ausserhalb der Wertung" so Danner. "Wir können uns den Schaden noch nicht erklären, es ist ein Seriengetriebe und die sind eigentlich unzerstörbar. Wir haben jetzt das Getriebe ausgebaut und werden es zerlegen. Vielleicht bekommen wir es noch hin."

Probleme gibt es auch bei Ernst Ruebsam und seinem Sohn. "Ein Stück der Front ist gegen den Kühler gedrückt, das hat zwei Arretierungen verschoben und einen Riss erzeugt. Wir haben den Kühler jetzt notdürftig repariert und hoffen, das er hält. Falls nicht, müssen wir abbrechen. Es ist zwar ein Serien-Kühler, aber wir haben keinen Ersatz dabei und am Samstag ist es schwer, hier einen zu bekommen" so der Essener.

Gut läuft es hingegen bei Wolfgang Mayer mit seinem Hekla Proto. Nach Problemen mit der Übersetzung im Vorjahr scheint das Dauerproblem nun behoben, bisher lief es gut. "Wir fahren vorsichtig und bisher ohne Probleme. Die Strecke ist allerdings sehr hart, viele Sprünge, sehr harter Boden, es kracht und schüttelt die ganze Zeit" so Mayer.

Bis zum Abend müssen sowohl die Challenge als auch die FIA-Klasse sowie die Motorräder, Quads und Trucks drei, bzw. vier unterschiedliche Etappen bewältigen. Der längste Abschnitt führt dabei durch ein knapp 50 Kilometer langes Tal mit vielen schnellen Passagen, kleinen Bergen und sehr sehr viel Staub. Die Temperaturen halten sich derzeit bei angenehmen 28 Grad, ein kühler Wind sorgt für Abkühlung.


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/hungarian_baja_ungarische_baja _ist_haerter_als_je_zuvor.7679 .0.html#8343)

Gruss Ruedi

Touareg V
26.08.2007, 08:19
Hungarian Baja: Ernst Ruebsam nach Differentialproblem raushttp://www.marathonrally.com/spacer.gif


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"Es hat nicht sollen sein, aber so lernen wir wenigstens die Schwachstellen unseres Autos kennen" berichtet ein sichtlich enttäuschter Ernst Ruebsam nach dem zweiten Teil (für Amateure) der heutigen 1. Etappe. "Wir haben die Strecke nicht zu Ende gefahren.

Der beschädigte Kühler hat gehalten, aber das vordere Differential ist kaputt und wir wollten nicht riskieren, das die Räder blockieren. So haben wir schliesslich abgebrochen. Wir bleiben aber noch bis Sonntag hier und unterstützen "unsere" Teams". Damit ist bereits das zweite deutschsprachige Team ausgefallen.


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/hungarian_baja_ernst_ruebsam_n ach_differentialproblem_raus.7 683.0.html#8346)

Gruss Ruedi

Touareg V
26.08.2007, 08:21
Hungarian Baja: Ullrich Müller und Crescht Beneke auch ausgefallenhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif


Die Ausfallserie auf der Hungarian Baja reisst nicht ab: Von den deutschsprachigen Teilnehmern sind nun auch der Ratzeburger Ullrich Müller mit seinem Mercedes G und der Luxemburger Christian "Chrescht" Beneke mit seiner Sherco ausgefallen. "Wir waren einfach zu schnell unterwegs und sind aus einer Kurve geflogen. Neben der Strecke knallten wir in ein tiefes Loch - dabei demolierten wir uns eine Felge, einen Reifen, die Spurstange, den Panhardstab, die Stossstange und vermutlich auch das vordere Differential" berichtet G-Pilot Müller. "Wir haben zwar einige Ersatzteile dabei, aber es ist schon sehr spät und eine Reparatur lohnt sich so hektisch nicht mehr. Wir haben offiziell abgebrochen und werden uns morgen auf den Heimweg machen."

Inmitten der Strecke hatten Ullrich und sein Beifahrer Kai Peglow eine besondere Erfahrung mit der ungarischen Gastfreundschaft: "Wir haben kurz vor der Rally neue Felgen mit einer anderen Radmuttergrösse bekommen, dummerweise hatten wir nicht daran gedacht, ein entsprechend neues Radkreuz mitzunehmen. Nun standen wir da und konnten das defekte Rad nicht wechseln. Da kamen auf einmal ein paar Jugendliche aus einem Dorf mit ihren Mopeds vorbei, wir erklärten ihnen das Problem und sie rasten sofort los, um uns ein passendes Radkreuz zu besorgen. Klasse!"

Endgültig raus ist auch der Grazer Christof Danner. "Wir haben den Schaden nach langer und aufwändiger Suche gefunden, es handelt sich tatsächlich um einen Getriebeschaden bei unserem Mercedes Automatikgetriebe." Besser hingegen lief es bei Björn Hrabral und Steffen Beier, beide ebenfalls mit einem Mercedes G unterwegs. "Die Strecke ist sehr hart und schnell, es war klasse. Uns fehlen einfach nur 100 PS mehr und ein wenig leichter könnte das Auto auch sein." In der ersten Sonderprüfung der Amateurwertung schafften es Björn und sein Vater auf Platz 9, in der Zweiten auf Platz 11.

Das Vater- und Sohn-Duo Beier ist ebenfalls weiterhin gut dabei: "Eine klasse Baja, sehr schnell, sehr anspruchsvoll für das Fahrwerk. Unserem Auto liegt die Rally sehr gut, wir werden immer schneller und besser" so Steffen Beier. "In der Stage hatten wir einen Platten und haben dadurch ein wenig Zeit verloren, aber ansonsten lief es prima." In der ersten Sonderprüfung schafften sie es auf Platz 8, in der zweiten Sonderprüfung verbesserten sie sich auf Platz 7.

Eine Schrecksekunde gab es bei Rainhard und Pauline Friedl, erstmals mit einem neu aufgebauten Mitsubishi Pajero dabei. "Wir haben uns nach einer Bodenwellen-Kombination ausgehebelt und sind hart eingeschlagen, dabei erwischte es offensichtlich die Lenkung. Ich habe sofort angehalten und nach dem Schaden gesucht, dieser stellte sich als fast harmlos heraus und nach wenigen Minuten ging es weiter" berichtet Friedl. Die beiden Österreicher schafften es auf Platz 7 und 12. Die Endergebnisse in der Amateur- wie auch FIA-Wertung stehen derzeit noch aus.

Ihr Landsmann Wolfgang Mayer ist zu seiner Freude immer noch gut dabei, der Hekla Prototyp bleibt entgegen dem Vorjahr stabil. Mayer schaffte es heute in der ersten FIA-Wertungsprüfung auf Platz 19, in der zweiten auf Platz 17 und in der Dritten auf Platz 20 - die FIA-Klasse fuhr heute eine Sonderprüfung mehr als die Amateurklasse.

Letzter verbliebener Motorradpilot der deutschsprachigen Riege ist nach dem Ausfall Chrescht Benekes der Deutsche Ingo Zahn, der erneut eine Meisterleistung beweist und auf Platz 3 der Gesamtwertung liegt. "Die Rally ist in diesem Jahr vor allem für Motorräder unglaublich hart, fast wie die Italian Baja. Das geht vor allem auf das Motorrad, in jeder Runde schüttelt sich alles locker. Wir haben zudem nur 15 Minuten Servicezeit zwischen den Stages, das bedeutet richtig Stress. Man muss unglaublich aufpassen und die Strecke immer im Auge behalten, ein Fehler und "die Tapeten sind ab" lacht der Feldkirchener. "Ein grosses Lob auch an den Veranstalter, die Rally ist klasse organisiert, man kümmert sich um einen und das Preis-Leistungsverhältnis ist optimal. Einzig die Zeit zwischen dem letzten Quad und den Motorrädern ist zu kurz, wir laufen zu schnell auf die Quads auf und verlieren Zeit, weil wir in deren Staub hinterherfahren müssen."

Am morgigen Sonntag starten die Teilnehmer in die letzten Sonderprüfungen. Am Morgen melden wir uns dann nochmal mit einer Gesamt-Zusammenfassung der sportlichen Ereignisse vom Samstag.


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/hungarian_baja_ullrich_mueller _und_crescht_beneke_auch_ausge fallen.7684.0.html#8348)

Gruss Ruedi

Touareg V
26.08.2007, 18:28
Hungarian Baja: Hartes Duell an der Spitze - Sykora ausgefallenhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif


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Härter als je zuvor entwickelt sich die Hungarian Baja auch am letzten Rallytag - erneut sind zahlreiche Ausfälle zu vermelden, darunter auch einige Top-Favoriten. An der Spitze gibt es derzeit einen heissen Kampf zwischen dem Slovaken Miroslav Zapletal sowie den Ungarn Sandor Kis (Nissan Navara) und Laszlo Palik (Nissan Navara). Jozef Sykora (Slovakei) - den Tag über an zweiter Stelle liegend - fiel nach einem technischen Defekt aus.

Zapletal ist in diesem Jahr die Überraschung schlechthin. Der Slovake ist kein Neuling, doch bisher versuchte er sein Glück international mit einem schwächeren Mitsubishi Pajero. Seit Mitte des Jahres ist der Slovake stolzer Besitzer eines neu aufgebauten Mitsubishi Strakar (L200 in der Rallyversion), der sich als "Höllenmaschine" erweist. Premiere feierte das neue Rallyfahrzeug auf der Baja GB in der vergangenen Woche, bereits dort verwies Zapletal die Konkurrenz in die Schranken und gewann die Rally prompt. "Gebt den richtigen Leuten ein richtiges Auto und sie zeigen Dir, was sie können" grinste Veranstalter "Zoli" am Abend.

Das ärgert vor allem den Lokalmatador Sandor Kis, bis dato Dauersieger der Hungarian Baja. Kis ist nicht nur schmerzfrei und schnell unterwegs, mit seinem vom Nissan Werksteam in Südafrika aufgebauten Nissan Navara stellt er auch eines der schnellsten Autos im Rennen. Doch das scheint in diesem Jahr vielleicht nicht zu reichen, über 4 Minuten fehlen dem Ungarn auf seinen slovakischen Kollegen im Mitsubishi. Nach hinten ist das Zeitpolster etwas grösser, über 22 Minuten fehlen dem Drittplatzierten Laszlo Palik für den Sieg.

Auch aus Deutsch-Österreichischer Sicht gibt es Neues zu vermelden: Wolfgang Mayer und sein Co Phillip Schönleiter sind mit ihrem Hekla Proto nachwievor gut im Rennen und beendeten die gestrige Etappe mit Platz 15. In der Amateurklasse sind nur noch zwei deutschsprachige Teams dabei, nach einem Ausfall der Benzinpumpe musste auch das norddeutsche Team Beier/Beier aufgeben. Zwar wäre eine Reparatur noch möglich gewesen, doch der havarierte Mercedes konnte erst zu spät ins Camp geschleppt werden.

Während die FIA-Fraktion noch eine Runde drehen muss, haben die Amateure gegen 12:00 Uhr bereits "Feierabend" - und die Familie Hrabal sowie Rainhard und Pauline Friedl haben es geschafft! "Wir halten stolz die Mercedes-G Fahnen hoch" lacht Björn Hrabal im Ziel. "Wir sind es ruhig angegangen, hatten keine Schäden, es war einfach klasse. Wir sind richtig glücklich, das wir es bei einer derart harten Veranstaltung geschafft haben!"

Auch Rainhard und Pauline Friedl sind überglücklich. Erst kurz vor der Rally wurde ihr neues Rallyauto, ein Mitsubishi Pajero V20, fertig. "Auf der letzten Etappe haben wir nochmal alles gegeben und haben die Konkurrenz mächtig gejagt" grins Rainhard Friedl, "dann, peng, ein Reifenplatzer. Wir haben nur einen kleinen Wagenheber, also hat es ein wenig gedauert. Aber wir haben gleich wieder Gas gegeben, versucht, wieder Zeit reinzuholen - dann hatten wir es geschafft. Im Ziel bemerkte Pauline dann, das wir noch einen Reifenschaden hatten, aber das war uns dann total egal."

Wissen wollte es heute auch noch einmal Motorradpilot Ingo Zahn. "Wir haben Ingo gestern Abend ein wenig angestichelt, er solle doch nochmal den vor ihm liegenden Franzosen angreifen" berichtet sein Luxemburger Kollege Chrescht Beneke, "das hat er dann auch gemacht. Er ist Vollgas in seiner Staubfahne drangeblieben - doch in einer Kurve rutschte er raus, fuhr durch einen Graben, durch Gras und zwischen zwei Bäumen durch, hatte die Maschine aber unter Kontrolle und schaffte es wieder auf die Piste. Das hätte auch gefährlich enden können." Doch der Ehrgeiz liess ihn nicht los: "Im Ziel ist der dann tatsächlich nur wenige Sekunden hinter dem Franzosen angekommen, aber es hat wohl nicht mehr für eine bessere Platzierung gereicht."

Am Abend findet in Balatonfured die Siegerehrung statt, bis dahin halten sich die Veranstalter mit Ergebnissen verdeckt.


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/hungarian_baja_hartes_duell_an _der_spitze_sykora_ausgefallen .7695.0.html#8359)

Gruss Ruedi

Touareg V
26.08.2007, 18:30
Hungarian Baja: Bildergallerie Samstag und Sonntag

Bilder (http://www.marathonrally.com/news/hungarian_baja_bildergallerie_ samstag_und_sonntag_1_18.7696. 0.html#8360)

Bilder (http://www.marathonrally.com/news/hungarian_baja_bildergallerie_ samstag_und_sonntag_2_18.7697. 0.html#8361)

Gruss Ruedi

Touareg V
27.08.2007, 04:01
Und noch mehr Bilder

Bilder (http://www.marathonrally.com/news/hungarian_baja_bildergallerie_ samstag_und_sonntag_3_18.7698. 0.html#8362)

Bilder (http://www.marathonrally.com/news/hungarian_baja_bildergallerie_ samstag_und_sonntag_4_18.7699. 0.html#8363)

Gruss Ruedi

Touareg V
29.08.2007, 11:48
Top 10 Gesamtwertung Pkw - FIA Klasse

01) Zapletal/Janacek (CZ) I Mitsubishi Strakar I 08:25:20 I 00:00:00
02) Kis/Czeglédi (HU) I Nissan Navara I 08:35:33 I +00:10:13
03) Palik/Darázsi (HU) I Nissan Navara I 09:03:35 I +00:38:15
04) Procházka/Nemajer (CZ) I Mitsubishi Pajero I 09:23:45 I +00:58:25
05) Sarrang/Stark (HU) I Mitsubishi Pajero I 09:32:05 I +01:06:45
06) Lukács/Ferke Viktor I G.Baba Proto TDI I 10:00:48 I +01:35:28
07) Mayer/Schönleiter (AT) I Hekla Toyota Proto I 10:35:33 I +02:10:13
08) Márton/Simon (HU) I Nissan Navara I 12:20:28 I +03:55:08
09) Gál/Oroszlán (HU) I G.Baba Proto I 13:44:13 I +05:18:53
10) Porizek/Korejz (CZ) I Mitsubishi Pajero I 13:51:50 I +05:26:30



Top 9 Gesamtwertung Pkw - Challenge Klasse

01) Gábor/Bacsa (HU) I Nissan Pathfinder I 05:31:18 I 00:00:00
02) Birnbauer/Drávai (HU) I Nissan Navara I 05:45:23 I +00:14:05
03) Loszewski/Loszewski (PL) I Orca BMW I 05:48:43 I +00:17:25
04) Fazekas/Csató (HU) I Toyota Rav4 I 05:49:31 I +00:18:13
05) Morvai/Apáthy (HU) I Nissan Patrol I 05:59:13 I +00:27:55
06) Hrabal/Hrabal (DE) I Mercedes G I 06:15:41 I +00:44:23
07) Németh/Cserti (HU) I Toyota Hilux I 06:21:18 I +00:50:00
08) Friedl/Friedl (AT) I Mitsubishi Pajero I +00:56:22
09) Bakonyi/Dublecz (HU) I Nissan PickUp I 10:20:54 I +04:49:36


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/hungarian_baja_gesamtergebniss e_autos_und_motos_der_baja_200 7.7715.0.html#8379)

Gruss Ruedi

Touareg V
30.08.2007, 09:35
Hungarian Baja: Mayer/Schönleiter bestes deutschsprachiges Teamhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif


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Das es so hart wird, hätte wohl keiner gedacht: Von 34 gestarteten Fahrzeugen in der FIA-Klasse kamen nur 10 (!) über die Ziellinie, von 15 gestarteten Fahrzeugen in der Amateurklasse nur 9 und auch bei den Motorrädern und Quads erwies sich die Ausfallquote als aussergewöhnlich. "Die Veranstaltung ist ähnlich wie die Italian Baja, weniger Steine, aber mehr harter Schotter" meinte Christof Danner, den es als ersten erwischte: Bereits auf der Überführung vom Prolog zum Showstart fiel der Österreicher nach einem Getriebeschaden an seinem Mercedes G aus.

Die Strecken waren ähnlich wie im Vorjahr, jedoch hatte lang anhaltende Trockenheit die Strecke besonders hart gemacht - zudem erwiesen sich die meisten Ausfälle als technisch bedingt. So musste das Team Beier/Beier aufgeben, nachdem lediglich die Benzinpumpe ausfiel und der Service das havarierte Fahrzeug nicht rechtzeitig fand.

Ganze vier von neun deutschsprachigen Teams schafften es am Ende über die Ziellinie. Das beste Ergebnis lieferten der Österreicher Wolfgang Mayer und sein deutscher Copilot Phillip Schönleiter (Sohn von Grand Erg Spezi Eki Schönleiter) ab. Der Hekla-Toyota Prototyp hielt - und beide lieferten ein souveränes Rennen: "Das Team Hekla Offroad um Ewald Holler hat die ganze Rally über einen Spitzenjob gemacht, wir möchten und nochmals besonders dafür bedanken" freute sich Taubenreuther Österreich Chef Wolfgang Mayer. Am Ende reichte es für einen guten 7. Platz in der Gesamtwertung - und für Platz 3 (und somit einen Podiumsplatz) in der Diesel-Kategorie.

Souverän unterwegs waren auch das Familienteam Hrabal (Mercedes G) sowie Rainhard und Pauline Friedl. Während Vater und Sohn Hrabal von Beginn an ein konstantes Rennen ohne jegliche Schäden fuhren, liessen es die Friedls schon einmal krachen. Kein Wunder, ihr neuer Mitsubishi Pajero V20 ist erst kurz vor der Baja fertig geworden und erwies sich nicht nur als schnell, sondern auch als haltbar. Einzig mit den Reifen hatte das österreischische Pärchen zu kämpfen, gleich mehrfach hiess es "Antreten zum Wechseln". "Das ist unglaublich" lachte Rainhard Friedl am Ende, "irgendeinen Trick müssen die FIA-Profis haben, die flogen nur so durch die Kurven und den Reifen machte das garnichts aus - wir hingegen zuckten bei jedem harten Einschlag." Am Ende reichte es für Platz 8 in der Amateurwertung - der Mercedes G der Hrabals schaffte es sogar auf Platz 6.

Ein heisses Rennen in der Motorradkategorie lieferte sich der deutsche Ingo Zahn gegen drei Konkurrenten aus Tschechien, der Slovakei und Frankreich. Bis zuletzt lieferte sich Zahn mit seiner KTM vor allem mit dem Franzosen Mickael Naudet ein heftiges Duell um Platz 3, inklusive einiger spektakulärer Ausflüge abseits der Rallystrecke. Der Mut sollte jedoch am Ende nicht belohnt werden - knapp drei Minuten fehlten am Ende für einen Podiumsplatz.

Christian "Chescht" Beneke aus Luxemburg ging es mit seiner französischen Sherco von Beginn an eher ruhiger an: "Ich bin hier mit meinem Ersatzmotorrad und will mich vor allem auf die Pharaonen Rally Ende September vorbereiten" meinte Beneke schon zu Beginn der Rally. "Auf der Pharaonen Rally geht es um Alles, es ist nicht nur ein Weltmeisterschaftslauf, sondern auch ein repräsentativer Event für die kleine Motorradschmiede Sherco." Beneke war nach technischen Problemen bereits am Samstag ausgeschieden.

So gut wie einstimmig lobten die Teilnehmer die Organisation der Rally. "Es läuft alles sehr professionell und dennoch familiär ab" freute sich FIM-Experte Chrescht Beneke, "jeder weiss was zu tun ist, es läuft einfach. Und wenn man mal ein Problem hat, ist sofort jemand von der Orga oder der Chef selbst zu sprechen." "Super gelaufen" meint auch Björn Hrabal, "allerdings herrschte gegen Ende ein wenig Durcheinander - nur durch einen Zufall erfuhren wir, das wir schon in den letzten Parc Fermé nach Balatonfured aufbrechen müssen, das hätte man besser machen können."

Wie beliebt die Rally mittlerweile in deutschsprachigen Gefilden ist, zeigte sich schon kurz nach der Ankunft. Mit neun Teams stellten die Deutschen, Österreicher und Luxemburger das grösste ausländische Starterfeld nach der Kombination Tschechien/Slovakei. Die Startgelder sind günstig, die Anreise übersichtlich und das Wetter hervorragend - beste Bedingungen für eine interessante Baja.

Die Hungarian Baja ist die einzige FIA-Veranstaltung, die auch eine - sehr offene - Amateurklasse anbietet. Wermutstropfen war bisher immer eine gültige FIA-Lizenz, da eine Tageslizenz an Westeuropäer bisher nicht ausgestellt werden konnte. "Das ändert sich im nächsten Jahr" berichtet Veranstalter "Zoli", "ab 2008 soll das Versicherungsgesetz geändert werden, dann können Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und Luxemburg für ein paar Euro eine FIA-Tageslizenz vor Ort kaufen. Wir würden uns freuen, wenn das dazu führt, das wir im nächsten Jahr noch mehr deutschsprachige Teilnehmer hier am Balatonsee begrüssen dürfen."


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/hungarian_baja_mayer_schoenlei ter_bestes_deutschsprachiges_t eam.7757.0.html#8420)

Gruss Ruedi