Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Transsyberia Rallye 2008
Touareg V
19.01.2008, 14:50
Fünfte Auflage der Transsyberia Rallye startet am 11. Juli
Die fünfte Auflage der Transsyberia Rallye, einer der weltweit härtesten Rallyes für seriennahe Fahrzeuge, geht am 11. Juli in Moskau an den Start. Wegen der Olympischen Spiele in China musste der Termin vorverlegt werden.
Bei der Transsyberia Rallye können Profis und Amateure ein unvergleichliches Abenteuer erleben. Maximal 50 Teams werden am 11. Juli in Moskau die 7000 Kilometer lange Reise nach Ulaanbaatar in Angriff nehmen.
Der Ural, das sumpfige sibirische Tiefland, die bis zu 3.700 Meter hohen Pässe des Altai-Gebirges und die Ausläufer der Wüste Gobi sind nur einige der Hürden, die die Teilnehmer auf der Tour von der russischen in die mongolische Hauptstadt zu bewältigen haben. Die geringe Infrastruktur zwingt nicht nur zu zahlreichen Übernachtungen im Zelt und den weitgehenden Verzicht auf jeglichen Komfort, sondern auch zu einigen Umwegen, um zum Beispiel den Kraftstoffnachschub für die Fahrzeuge zu gewährleisten. Bevor die Teilnehmer am 25. Juli Ulaanbaatar erreichen, müssen sie diverse Wertungsprüfungen absolvieren und dabei die Fähigkeit beweisen, das Gelände bei Fluss- und Sumpfdurchquerungen richtig zu lesen.
Alle Fahrzeuge müssen Serienstandard aufweisen, nur die im Reglement zugelassenen technischen Änderungen sind erlaubt. "Wir wollen kein Wettrüsten der Technik und keine Teams, die mit Millionenbudgets antreten müssen", so Richard Schalber, Offroad-Experte und Leiter der Transsyberia Rallye.
Weitere Infos: www.transsyberia-rallye.com (http://www.transsyberia-rallye.com/).
Quelle (http://www.rallye1.de/web/mix_rallye/artikel.php?newsID=8152&&webmedia=rallye1)
Gruss Ruedi
Touareg V
12.03.2008, 16:11
Die Transsyberia Rallye 2008 geht am 11. Juli in Moskau am Start
http://www.motorsport-server.de/img/news/1204892288.jpg
Die Entscheidung ist gefallen: Die fünfte Auflage der Transsyberia Rallye, einer der weltweit härtesten Rallyes für seriennahe Fahrzeuge, geht am 11. Juli in Moskau an den Start. Wegen der Olympischen Spiele in China musste der Termin vorverlegt werden.
Bei der Transsyberia Rallye können Profis und Amateure ein unvergleichliches Abenteuer erleben. Maximal 50 Teams werden am 11. Juli in Moskau die beschwerliche Reise nach Ulaanbaatar in Angriff nehmen – immer gen Osten über rund 7.000 lange Kilometer. Der Ural, das sumpfige sibirische Tiefland, die bis zu 3.700 Meter hohen Pässe des Altai-Gebirges und die Ausläufer der Wüste Gobi sind nur einige der Hürden, die die Teilnehmer auf der Tour von der russischen in die mongolische Hauptstadt zu bewältigen haben. Die geringe Infrastruktur in vielen Teilen der Route zwingt nicht nur zu zahlreichen Übernachtungen im Zelt und den weitgehenden Verzicht auf jeglichen Komfort, sondern auch zu einigen Umwegen, um zum Beispiel den Kraftstoffnachschub für die Fahrzeuge zu gewährleisten. Bevor die Teilnehmer am 25. Juli ihr Ziel Ulaanbaatar erreichen, müssen sie zudem diverse Sonderprüfungen absolvieren, die sich über Hunderte von Kilometern ziehen. Hier werden selbst eingefleischte Profis an ihre Grenzen stoßen. Die Teilnehmer brauchen nicht nur die Fähigkeit, das Gelände bei Fluss und Sumpfdurchquerungen richtig zu lesen, sondern auch die entsprechende Taktik ist gefragt. Denn bei der Transsyberia Rallye ist nicht die Geschwindigkeit der Schlüssel zum Erfolg.
Alle Fahrzeuge müssen Serienstandard aufweisen, nur die im Reglement zugelassenen technischen Änderungen sind erlaubt. „Wir wollen kein Wettrüsten der Technik und keine Teams, die mit Millionenbudgets antreten müssen“, so Richard Schalber, Offroad-Experte und Leiter der Transsyberia Rallye. So ist auch die Teilnahmegebühr mit € 2.500,00 pro Person für 14 Tage verhältnismäßig niedrig angesetzt.
Anmelden kann sich jeder, der das Regelwerk anerkennt, und das ab sofort bis zum 2. Mai auf www.transsyberia-rallye.com (http://www.transsyberia-rallye.com/)
Quelle (http://www.motorsport-server.de/index.php?topic=news/story&ID=11250&serie=rallye)
Gruss Ruedi
Touareg V
06.04.2008, 15:28
Transsyberia: Porsche startet mit verbessertem Cayenne S TShttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
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Porsche wird auch in diesem Jahr wieder bei der Transsyberia Rally an den Start gehen - das gab der Stuttgarter Autohersteller heute offiziell anlässlich der Automesse AMI in Leipzig bekannt. Neuer Servicepartner ist der schwäbische Rally-Spezialist ORC, der sich bisher vor allem mit Fahrzeugen der Marke Mercedes Benz einen Namen machte.
Für die Neuauflage der Transsyberia vom 11. bis 25. Juli hat Porsche den in einer Kleinserie gebauten Cayenne "Transsyberia" in einigen Bereichen optimiert - auch bei den Reifen hat man aufgerüstet. Die modifizierten Teile werden den Kundenteams aus aller Welt als Umbau-Kit angeboten.
Bei der Überarbeitung des Cayenne S Transsyberia standen vor allem eine nochmals verbesserte Geländegängigkeit und eine optimierte Fahrwerksabstimmung im Vordergrund. So verfügt die 2008er-Version des erfolgreichen Langstreckenrenners über einen verstärkten und neu geformten Unterfahrschutz. Die Front- und Heckverkleidung wurden zugunsten eines vergrösserten Böschungswinkels modifiziert.
Grobstollige Offroad-Reifen von BFGoodrich in der Dimension 265/65 R18 R erhöhen die Bodenfreiheit um 30 Millimeter. Die im Vergleich zum Vorjahr höheren und verstärkten Flanken bieten einen bessern Schutz vor Reifenschäden. Das Luftfederfahrwerk wurde auf Basis der Erfahrungswerte der Transsyberia Rally 2007 neu abgestimmt.
Die Serienstossdämpfer wurden gegen Spezial-Rallydämpfer ausgetauscht. Gerade auf schnellen Pisten mit vielen Bodenwellen liegt das Fahrzeug so deutlich ruhiger als die Vorjahresversion. Auch das Porsche Dynamic Chassis Control (PDCC), das durch zwei aktive Stabilisatoren die Seitenneigung in Kurven nahezu vollständig ausgleicht, wurde speziell auf die Erfordernisse von Marathonrallyes angepasst.
Der Porsche Cayenne S Transsyberia ist mit einem massiven Sicherheitskäfig, mit zwei Schalensitzen und Sechspunkt-Gurten ausgerüstet. Der serienmässige 4,8-Liter-V8-Saugmotor mit Benzindirekteinspritzung leistet 385 PS (283kW). Eine gewichtsreduzierte Sportabgasanlage erzeugt beim Cayenne S Transsyberia ein besonders markantes Klangbild. Für optimales Spurtvermögen wurde das Sechsgang-Automatikgetriebe des Cayenne S mit der verkürzten Achsübersetzung des Cayenne GTS kombiniert. Die Getriebesteuerung wurde für den Geländeeinsatz gegenüber der Serienversion optimiert.
Wie alle anderen Cayenne-Modelle auch verfügt der Cayenne S Transsyberia über den permanenten Allradantrieb Porsche Traction Management (PTM), der im Grundmodus 62 Prozent des Motor-Drehmoments an die Hinterräder und 38 Prozent an die Vorderräder leitet. Über eine elektromotorisch betätigte und elektronisch geregelte Lamellenkupplung kann das Verteilungsverhältnis je nach Fahrsituation variiert und bei Bedarf auch 100 Prozent der Motorkraft nach vorn oder hinten geleitet werden.
Die kennfeldgeregelte Längssperre und die Differentialsperre an der Hinterachse reagieren nicht nur auf mangelnde Traktion an Vorder- oder Hinterachse. Sensoren messen auch die Fahrzeug-Geschwindigkeit, die Querbeschleunigung, den Lenkwinkel und die Gaspedalstellung. So kann PTM stets den erforderlichen Sperrgrad für beide Achsen berechnen und das jeweils benötigte Antriebsmoment an die Achsen verteilen. Die PTM-Software wurde im Vergleich zum 2007er-Fahrzeug optimiert. Zur Steigerung der Offroad-Fähigkeiten verfügt der Cayenne S Transsyberia über eine Quersperre, die auch für die Serienfahrzeuge im optionalen Offroad-Technikpaket angeboten wird.
Alle Cayenne S Transsyberia sind standardmässig mit einem Navigationsgerät ausgerüstet, das die Routenplanung auch abseits befestigter Strassen ermöglicht und vom Beifahrer bedient wird. Zusätzlich ist anstelle des Handschuhfaches ein Tripmaster-Computer montiert, der dem Co-Piloten bei der Ermittlung der Wegstrecken zwischen einzelnen Navigationspunkten hilft.
Alle Steuergeräte wurden im wasserdichten Innenraum montiert, alle elektrischen Leitungen neu verlegt. Karosserie und Türen sind bis zur Höhe der Seitenfenster gegen Wassereinbruch abgedichtet. Die maximale Wattiefe bei Wasserdurchfahrten beträgt im Sondergeländeniveau der Luftfederung etwa 78 Zentimeter.
Die Luftansaugung für den Motor erfolgt oberhalb der Motorhaube. Mit einem Schnorchel kann die Luftzufuhr auf Dachhöhe gelegt werden, damit auch die bei Wasserdurchfahrten entstehenden Bugwellen nicht in den Ansaugtrakt gelangen können. Statt der serienmässigen Fussfeststellbremse ist eine Handbremse verbaut, mit der das Auto in engen Kehren zum Übersteuern gebracht werden kann. Auf dem Dach sind vier Zusatzscheinwerfer montiert. Für besonders schwierige Geländepassagen und zur Bergung anderer Fahrzeuge verfügt der Cayenne S Transsyberia über eine Seilwinde, die im Bedarfsfall leicht montiert werden kann und im Kofferraum mitgeführt wird.
Zur Serienausstattung gehören darüber hinaus zwei Feuerlöscher, zwei Sandbleche, zwei vollwertige Reserveräder und zwei Transportboxen für Werkzeug. Ebenfalls an Bord sind zwei Zwei-Mann-Zelte, zwei Isomatten, vier Spanngurte, ein neun Meter langer Bergegurt mit Schäkel, ein Klappspaten, eine Klappsäge, eine Axt, ein Arbeitsscheinwerfer, vier Abschleppösen und ein Hazet-Werkzeugset.
Technische Daten Porsche Cayenne S Transsyberia 2008
Karosserie: Selbsttragende, beidseitig verzinkte Leichtbau-Ganzstahl-Karosserie; eingeschraubter Sicherheitskäfig; Fullsize-Airbag für Fahrer; zwei Sportschalensitze; Sechspunkt-Gurte.
Motor: 8-Zylinder-Motor in V-Anordnung mit Aluminium-Kurbelgehäuse und Aluminium-Zylinderkopf; Benzin-Direkteinspritzung (DFI); integrierte Trockensumpfschmierung; 4 obenliegende Nockenwellen; 4 Ventile pro Zylinder; einlassseitig variable Steuerzeiten und Ventilhubverstellung (VarioCam Plus); Schwingrohraufladung; 2-flutige Sportabgasanlage mit je einem Dreiwege-Katalysator (Vor- und Hauptkatalysator); Motorsteuerung SDI 4.1; elektronische Zündung mit 8 aktiven Einzelfunkenzündmodulen; E-Gas.
Bohrung: 96 mm
Hub: 83 mm
Hubraum: 4.806 cm³
Verdichtung: 12,5:1
Motorleistung: 283 kW (385 PS) bei 6.200/min
Max. Drehmoment: 500 Nm bei 3.500/min
Literleistung: 58,9 kW/Liter
Höchstdrehzahl: 6.700/min
Kraftstoffart: Super Plus (ROZ/MOZ 98/88) unverbleit. Verwendung von Kraftstoffen ab 91 Oktan mit Leistungs- und Drehmomenteinbusse möglich. Beimischung von bis zu 25% Ethanol möglich.
Elektrik: 12 Volt, Drehstromgenerator 2.660 W, Batterie-Kapazität 95 Ah
Kraftübertragung: Motor und Getriebe zu einer Antriebseinheit verschraubt; Antrieb über Verteilergetriebe (integrierte Reduktionsstufe) permanent auf alle 4 Räder; Grundverteilermodus (HA: 62%, VA: 38%) über Lamellenkupplung variabel; Porsche Stability Management (PSM) mit Längs- und Querdynamikregelung durch automatische Eingriffe in Motormanagement und Bremssystem. Elektronisch geregelte Hinterachs-Differentialsperre.
Übersetzungen/Tiptronic S
1. Gang: 4,15
2. Gang: 2,37
3. Gang: 1,56
4. Gang: 1,16
5. Gang: 0,86
6. Gang: 0,69
R-Gang: 3,39
Reduktionsgetriebe: 2,70
Achsübersetzung: 4,11
Fahrwerk: Vorderachse: Doppelquerlenkerachse mit Fahrschemel (Sphäroguss-Querlenker unten, Aluminium-Querlenker oben); Einzelradaufhängung mit verstärkter Spurstange.
Hinterachse: Mehrlenkerachse mit Fahrschemel (Stahlblech-Querlenker unten, Aluminium-Querlenker oben); Einzelradaufhängung. Volltragende Luftfederbeine an beiden Achsen mit integrierten Dämpfern; Spezial-Rallystossdämpfer.
Porsche Dynamic Chassis Control (PDCC): Aktive Stabilisatoren an Vorder- und Hinterachse.
Bremsen: 2-Kreis-Bremsanlage; 6-Kolben-Alu-Monobloc-Bremssattel an Vorder- und 4-Kolben-Alu-Monobloc-Bremssattel an Hinterachse; innenbelüftete Bremsscheiben an Vorder-und Hinterachse; ABS; Vakuum-Bremskraftverstärker.
Räder und Reifen: 8 J x 18 mit 265/65 R 18 R (BFGoodrich)
Masse:
Länge 4.798 mm
Breite 1.928 mm
Höhe 1.783 mm
Radstand 2.855 mm
Tankinhalt: 100 Liter
Fahrleistungen: Höchstgeschwindigkeit 170 km/h (begrenzt durch Reifen)
Beschleunigung:*
0 - 100 km/h: 6,8 s
0 - 160 km/h: 15,7 s
0 - 1.000 m: 26,8 s
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_porsche_startet_m it_verbessertem_cayenne_s_ts.9 318.0.html#9993)
Gruss Ruedi
Touareg V
06.04.2008, 15:29
Transsyberia: Andreas Schulz navigiert Armin Schwarzhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/330ec95a56.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080404_p orsche4.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=f060214057738dc58c9435dd5d 9ef4f5)
Nach seinem Debut 2007 wird der ehemalige Rally-Europameister Armin Schwarz (44) auch 2008 wieder für Porsche bei der Transsyberia Rally an den Start gehen. Navigiert wird Schwarz vom zweifachen Dakar-Sieger Andreas Schulz (53). Das zweite Fahrzeug der Porsche AG wird der Spanier Carles Celma steuern. Der 37-Jährige war ebenfalls bereits im Jahr 2007 bei der Langstrecken-Rally von Moskau bis in die mongolische Hauptstadt Ulan Bator am Start. Sein Beifahrer ist der Deutsche Wolf-Hendrik Unger (59), der schon in den Achtziger Jahren für Porsche bei Marathonrallys im Einsatz war.
"Im vergangenen Jahr war die Transsyberia Rally für mich absolutes Neuland. Während den 14 Tagen in Russland und der Mongolei habe ich eine Menge Erfahrungen gesammelt. Der Beifahrer spielt bei einer solchen Rally eine sehr grosse Rolle. Deshalb freu ich mich, dass ich mit Andy Schulz einen der erfahrensten und erfolgreichsten Marathon-Copiloten an meiner Seite habe", gibt sich Armin Schwarz optimistisch. "Ich habe schon viele internationale Piloten navigiert. Bisher hatte ich noch nicht das Vergnügen, mit Armin zu fahren. Umso mehr freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit ihm. Ich hoffe, dass ich ein gehöriges Stück zum Erfolg beitragen kann", sagt Andy Schulz.
Auch Carles Celma setzt auf die Erfahrung seines Beifahrers: "Wolf-Hendrik Unger ist schon zusammen mit Jacky Ickx im Porsche 959 durch die Wüste gefahren. Darüber hinaus ist er ein guter Ingenieur und spricht sechs Sprachen. Wenn er mir sagt, wo es lang geht, dann hat das ganz sicher Hand und Fuss."
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_andreas_schulz_na vigiert_armin_schwarz.9319.0.h tml#9994)
Gruss Ruedi
Ich hätte noch ein paar Sets Reifenflickzeugs abzugeben?! :SM124:
Gruß
andreas
Naja Porsche hat sicher nicht umsonst die Reifengröße für den Umbaukit geändert.
Mit 265/65ern auf 18' sollte es besser klappen als letztes Jahr. Mir gefällt das Konzept der Rallye, das nur verbesserte Serienwagen zuläßt. Das Reglement ist wohl auch nochmal geändert worden, so dass die Heizerei vom letzten Jahr, die auch zu den vielen Reifenschäden geführt hat, vorbei sein dürfte.
Gerade im Offroad-Forum gefunden:
JoeVito Tour 2008 - Transsyberia: http://www.joevito.de/
Blog von zwei positiv Verrückten, die mit einem Defender dieses Jahr mitfahren ;)
Touareg V
12.04.2008, 15:46
Hier (http://www.transsyberia-rallye.com/de) könnte man sich anmelden, ist gar nicht so teuer. :hannes:
Gruss Ruedi
Touareg V
14.04.2008, 19:00
Sieht der nicht toll aus mit diesen Reifen? :wub:
14087
14088
Quelle (http://www.n-tv.de/Porsche_bei_der_Transsyberia_N eue_Reifen_neuer_Versuch/140420083815/948713.html)
Gruss Ruedi
oh ja. Mit solch einem Chayenne unterwegs zu sein, das hätte schon etwas im Gegensatz zu all den blitzblanken Sportversionen auf der Straße. Ein Touareg gefällt mir auch am besten, wenn er wie ein Arbeitstier aussieht. :D
Touareg V
20.05.2008, 18:11
19 Porsche-Teams trainieren für Transsyberia Rallye 2008
Auf der über 7000 Kilometer langen Fahrt von Moskau nach Ulan Bator werden sie im Juli gegeneinander antreten, doch vor dem Start der Transsyberia Rallye 2008 trainieren sie zusammen: 19 Teams, die bei der Langstrecken-Rallye mit einem Porsche Cayenne S Transsyberia starten, treffen sich seit heute (20.Mai 2008) für drei Tage zur Vorbereitung in und um Leipzig.
Neben einem ausgiebigen Offroad-Training lernen die Teilnehmer auch den Umgang mit dem Navigationsgerät. Tipps erhalten die Teams von Vorjahressieger Rod Millen sowie von dem zweifachen Dakar-Sieger Andi Schulz. Am Anfang des Lehrgangs stehen allgemeine Hinweise zur Rallye. In einem Technik-Lehrgang schulen Porsche-Ingenieure die Fahrer und ihre Beifahrer. Geübt werden während des Trainings außerdem der Einsatz von Sandblechen und Seilwinde sowie das Bergen von Fahrzeugen.
Für viele der Teilnehmer ist das Training in und um Leipzig die erste Gelegenheit, sich mit dem modifizierten Cayenne S Transsyberia vertraut zu machen. Im Vergleich zu seinem Vorgänger verfügt das 2008er Modell über eine verbesserte Fahrwerksabstimmung, einen optimierten Unterfahrschutz und robustere Gelände-Reifen mit deutlich höheren Flanken. Der 385 PS starke 4,8-Liter-V8-Benzin-Direkteinspritzer wurde unverändert vom serienmäßigen
Cayenne S übernommen.
Die Transsyberia Rallye startet am 11. Juli in Moskau und endet am 25. Juli in Ulan Bator in der Mongolei.
Quelle (http://www.offroad-freunde.de/offroad2/19 Porsche-Teams trainieren für Transsyberia Rallye 2008)
Gruss Ruedi
Touareg V
10.06.2008, 20:11
Prominente Rallyfahrer wollen den Porsche einheizenhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
Keine Rally hatte im vergangenen Jahr derart für Kontroversen gesorgt wie die "Transsyberia Rally" durch Russland und die Mongolei. Mit einem Riesen-Aufgebot von speziell aufgebauten Porsche Cayenne sorgte der Stuttgarter Autobauer für Aufsehen - doch das kam in der Szene nicht nur positiv an. Umstrittene Streckenentscheidungen, benachteiligte Grenzkontrollen für Nicht-Porsche, eine eingeschränkte und (versucht) zensierte Berichterstattung - das alles war nicht unbedingt gut für Veranstalter Richard Schalber.
In diesem Jahr will man vieles ändern - so sind zwar wieder massenhaft Porsche am Start, aber diese werden nicht nur "von eigenen Leuten" sondern auch von Kunden eingesetzt. Dabei setzt man auch auf Internationalität. Für die Top-Cockpits hat man wie im Vorjahr prominente Starter ausgewählt. So sind als Armin Schwarz und "Lagos Race-Touareg"-Navigator Andreas Schulz dabei, für Polen startet Lukasz Komornicki mit Rafael Marton und für Frankreich Ex-FIA Weltmeister Christian Lavieille mit Francois Borsotto.
Grösster Hingucker und "männlicher Kopfverdreher" ist zweifellos die einem Model gleichende Polin Klaudia Podkalicka, die ihren Landsmann Daniel Chwist navigieren wird. Eigentlich ist Klaudia keine Navigatorin sondern selbst aktive Fahrerin - und das erfolgreich. Bereits mit 13 Jahren stieg sie in den Motorsport ein und siegte zum Beispiel mehrfach im Kia Picanto Cup, Dacia Logan Cup oder auf kleineren Rallys. Im Januar diesen Jahres wollte die Stettiner Physik-Studentin eigentlich bei Lukasz Komornicki´s "Diverse Extreme"-Team im Race-Truck auf der Dakar mitfahren, doch die Absage machte die Träume zunichte.
Auch wenn das Nicht-Porsche-Starterfeld - wen wundert es - immer noch nicht so gross ist wie erhofft (bis dato sind 10 Marken-fremde Privatiers genannt), es tut sich langsam was auf der Transsyberia. Das hat der Veranstalter nicht zuletzt auch ORC-Chef Hans Baur zu verdanken, der in diesem Jahr nicht nur den Service für Porsche übernimmt, sondern sich auch sonst positiv für die Rally einsetzt.
Baur glaubt an die ursprüngliche Idee des Veranstalter Schalbers, einen neuen Marathonrally-Event (mit inkludiertem Tourismus-Charakter) für SUV zu platzieren - auch wenn man sich innerhalb der Organisation noch ein wenig unbeholfen verhält, eher "betriebs-befreundete" statt neutraler Presse einlädt und immer noch ein wenig "unter dem Domakles-Schwert Porsche" steht. "Ich vertraue fest darauf, das die Organisation eine ernsthafte neue Rally für eine grosse und interessante Zielgruppe schaffen will" meint Baur. Bereits für die neue "Libya Rally Raid" hatte Baur sein Vertrauen ausgesprochen - und selbst drei Teams an den Start gebracht.
Von der www.libya-rally-raid.org (http://www.libya-rally-raid.org/) startet wohl der für Porsche gefährlichste Teilnehmer: Kein Geringerer als Rally-Profi und -Veranstalter Wolfgang Pasetti wird zusammen mit seinem Navigator Martin Gröger und seinem Toyota J9 starten. Wobei das "gefährlich" nicht unbedingt nur auf die von Pasetti gewohnt schnelle und professionelle Fahrweise gemünzt ist, vielmehr wird der italienische Wahl-Bayer auch als "Sprachrohr" der deutschsprachigen Rallyraid-Szene an der Transsyberia starten.
Pasetti selbst sieht dem Ereignis gemütlich entgegen: "Wir gehen es ruhig an. Die langen Überführungsstrecken, unterbrochen mit kleinen Wertungsprüfungen machen auch klar den touristischen Anspruch deutlich. Vor allem freue ich mich auf das Land. Vor 14 Jahren war ich mit "Off Road"-Gründer Alfons Czerny zum ersten und bisher letzten mal hier, gemeinsam durften wir als eines der ersten ausländischen Teams nach der Wende das unglaublich schöne Land bereisen. Ich bin gespannt, was sich hier alles verändert hat."
Und noch ein zweiter deutschsprachiger "Spezi" hat sich angekündigt: Christof Danner www.danner-racing.at (http://www.danner-racing.at/) , mehrfacher Sieger der Tuareg und El Chott Rally sowie seit Anfang des Jahres auch FIA-Teilnehmer, wird die Rally für Österreich in seinem Puch (Mercedes) G bestreiten. Navigiert wird Danner dabei von Jan Szekeres. Wer Danner kennt weiss, aus Spass fährt er kaum eine Rally mit. Danner hat Ansprüche, Danner will vorne mitfahren. Bereits auf der Tuareg-Rally in Marokko hielt er die Profi-Fahrzeuge in Schach - nicht, weil er der unbedingt Schnellste war, aber weil er am besten navigieren konnte und ihm die "Dakar-Profis" letztlich nur noch brav folgten.
Eventuell für eine Überraschung sorgen könnte auch das Team Kramer/Ettenberger, das mit einem der Werks-Suzuki Vitara DDiS an den Start geht - allerdings nicht offiziell für Suzuki. Der japanische Autohersteller war trotz des Erfolges im Vorjahr (Platz 4 mit Lars Kern und Platz 13 mit Katja Poensgen) medial ein wenig zu kurz gekommen und startet in diesem Jahr offiziel nicht. Dennoch ist Pilot Andreas Kramer in der Rallyraid-Szene kein Unbekannter: Über Jahre schraubte er an den FIA-Boliden des Treburer X-Raid BMW-Teams von Sven Quandt, war selbst aktiv auf diversen Pkw-Rallys und kennt kaum wie ein Anderer die aktuelle FIA-Profi-Rallyszene.
Nach langer Zeit wieder in Wertung auf einer Rally dabei ist die Reise-Spezialistin Uta Baier, die gemeinsam mit Mario Steinbring in einem Toyota Landcruiser antritt. Baier hat sich in Deutschland vor allem als Partnerin von Andrea Mayer einen Namen gemacht und übernahm vor einigen Jahren ihr Extrem-Reiseunternehmen, das heute unter dem Namen "Teambuctou" bekannt ist. Auch als Teilnehmerin hat Baier Erfahrung, so startete sie schon auf dem Motorrad sowie mit einem Race-Truck auf Rallys wie der legendären "Dakar".
Last but not least dürfte das Interesse einem ganz besonderen Amateur-Team gelten: Panos Meier und Birger Veit, die unter dem Teamnamen "JoeVito" starten und auch sonst medial recht kreativ sind. Nach eigenen Angaben haben die Jungs keine Ahnung vom Offroaden und besitzen als höchste sportliche Ehrung die Urkunde von den Bundesjugendspielen irgendwann aus den 80ern. Entsprechend haben sie sich in diversen Offroad-Foren schlaugemacht und berichten in amüsanter Form über ihre Fortschritte in einem Tagebuch auf der Webseite www.joevito.de (http://www.joevito.de/) .
"Joe und Vito" alias Panos und Birger starten mit einem speziell für die Transsyberia aufgebauten Land Rover Defender 90, den sie einige Monate vor der Rally gebraucht übernommen hatten. Fans hoffen vor allem auf die "positive Naivität" der beiden - denn das hat vielen Rally-Newbees schon ordentlich geholfen. Ein Auszug aus ihrem (mittlerweile gewachsenem) Fachwissen: "Wir haben einen Treeslider. Damit kann man über Trees sliden."
Achja, vier weitere deutsche Teams sind dann auch noch in der Startliste zu finden: Horst Eckert und Andreas Köhler - ja, genau der Horst Eckert, der auf der Dakar 2009 mit einem Porsche Cayenne starten wollte - sind ebenso dabei wie Christian Pfeil-Schneider und Tommy Steuer, Oliver Naske (mit dem Schotten Robin Parkinson) sowie Lars Kern und Daniel van Kan (alle im Porsche Cayenne). Für Lars Kern ist es bereits die zweite Transsyberia, 2007 gelang ihm im Werks-Suzuki Vitara Platz 4 in der Gesamtwertung. Ein reines Damenteam gibt es übrigens auch: Melina Frey startet gemeinsam mit Alexandra Hahn für Südafrika.
Die Rally startet kurz nach dem Ende der Dresden-Breslau am 10. Juli 2008 mit der Technischen Abnahme in der russischen Hauptstadt Moskau und endet 27. Juli in Ulan Baator in der Mongolei. Mit 2.500 Euro Startgeld ist die "Transsyberia" recht günstig angesetzt, allerdings kommen noch Kosten für den Fahrzeug An- und Abtransport sowie Visa etc. hinzu.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_prominente_rallyf ahrer_wollen_den_porsche_einhe izen.9853.0.html#10509)
Gruss Ruedi
Touareg V
18.06.2008, 20:20
Suzuki: Einziges Damenteam bei der Transsyberia Rallye
Japanischer Hersteller geht erneut mit zwei Fahrzeugen an den Start
Am 11. Juli 2008 beginnt in Moskau die Transsyberia Rallye. Wie im vergangenen Jahr ist auch Suzuki wieder am Start. Zum zweiten Mal sendet der japanische Hersteller zwei Teams auf die rund 7.000 Kilometer lange Strecke in die mongolische Hauptstadt Ulan-Bator. Darunter ist auch die einzige Damen-Crew im 32 Fahrzeuge umfassenden Starterfeld.
Vierter im letzten Jahr
Die Südafrikanerin Melina Frey und ihre Beifahrerin Alexandra Hahn werden in einem dreitürigen Grand Vitara 1.9 DDiS antreten. Im baugleichen zweiten Offroader des Herstellers sollen der fünffache Dakar-Teilnehmer Andreas Kramer und Kurt Ettenberger an den Start gehen. Im vergangenen Jahr hatte der 19-jährige Lars Kern für Suzuki den vierten Platz in der Gesamtwertung erkämpft. Das Damenduo um Teamfahrerin Katja Poensgen kam als 13. von 29 noch verbliebenen Fahrzeugen ins Ziel.
Schweres Gelände
Ob Ural, sumpfiges sibirisches Tiefland, die bis zu 3.700 Meter hohen Pässe des Altai-Gebirges oder die Wüste Gobi: Extreme Herausforderungen an Mensch und Maschine sind bei dieser Rallye Programm. Teilnehmer aus fünf Kontinenten sollen auf den 14 Tagesetappen durch schweres Gelände um den Sieg kämpfen. Wer letztlich den Kühlergrill vorne hat, wird sich am 25. Juli 2008 bei der Zieldurchfahrt entscheiden.
Quelle (http://www.auto-news.de/auto/news/anzeige_Suzuki-Einziger-Hersteller-mit-Damenteam-bei-der-Transsyberia-Rallye_id_21910)
Gruss Ruedi
hier nochmal ein Video Rückblick auf 2007 in 10 Teilen:
http://de.youtube.com/profile_videos?user=tacan1234&p=r
Touareg V
10.07.2008, 19:37
Porsche Cayenne S Transsyberia startet als erstes Fahrzeug
Ein Porsche Cayenne S Transsyberia wird morgen (11. Juli 2008) um 11.20 Uhr als erstes Fahrzeug vom Roten Platz in Moskau aus zur Transsyberia-Rallye starten. Ryan Millen und sein Beifahrer Colin Godby vom Team Porsche Cars North America haben die Startnummer 1. Millen übernahm sie von seinem Vater Rod, der im vergangenen Jahr den Gesamtsieg holte. Insgesamt nehmen 19 Cayenne S Transsyberia am wohl härtesten Marathonrennen für seriennahe Offroad-Fahrzeuge teil.
Porsche selbst setzt zwei Werkteams ein. Rallye-Europameister Armin Schwarz (44) fährt mit Co-Pilot Andy Schulz, dem zweifachen Dakar-Sieger. Das zweite Fahrzeug teilen sich der Spanier Carles Celma und sein deutscher Beifahrer Wolf-Hendrik Unger.
Der Transsyberia hat den serienmäßigen 283 kW / 385 PS starken 4,8-Liter-V8-Motor des S unter der Haube. Für bessere Beschleunigungswerte wurde das Sechsgang-Automatikgetriebe mit der verkürzten Achsübersetzung des Cayenne GTS gekoppelt. Die Geländegängigkeit wurde durch spezielle Stoßdämpfer und größere Reifen gegenüber dem Vorjahr nochmals erhöht. Karosserie und Türen sind bis zur Höhe der Seitenfenster gegen Wassereinbruch abgedichtet. Der Cayenne S Transsyberia kann durch 78 Zentimeter tiefes Wasser fahren. Alle modifizierten Teile wurden auch den Kundenteams als Umbausatz angeboten.
Die Transsyberia-Rallye führt über 7000 Kilometer in die mongolische Hauptstadt Ulan Bator.
Die erste von insgesamt 14 Etappen führt von Moskau nach Vladimir und ist 231 Kilometer lang. Die Rallye endet am 25 Juli 2008.
Quelle (http://www.auto-reporter.net/artikel.las?artikel=26151)
Gruss Ruedi
Touareg V
11.07.2008, 16:53
Die Rallye läuft
Die Transsyberia Rallye 2008 .
Am Vormittag ist auf dem Roten Platz in Moskau der offizielle Startschuss erfolgt. Auf ihrem Weg in die mongolische Hauptstadt Ulaanbaatar haben die 30 Teams in den kommenden zwei Wochen mehr als 7.000 Kilometer zurückzulegen.
Nach der Eröffnung verließen die 21 Porsche, zwei Land Rover, zwei Suzuki, zwei Toyota, ein Mitsubishi, ein Puch und ein Nissan sowie zahlreiche Begleitfahrzeuge mit einer Eskorte der Polizei die russische Hauptstadt in Richtung Etappenziel Wladimir.
Am frühen Nachmittag werden die Piloten erstmals gefordert: In der Nähe der Provinzstadt Petuschki steht die erste Sonderprüfung auf dem Programm. Aufgrund starken Regens werden die 48 Kilometer in der russischen Wildnis zu einer besonderen Herausforderung.
Quelle (http://www.transsyberia-rallye.com/de)
Gruss Ruedi
Touareg V
12.07.2008, 18:47
Team Portugal gewinnt erste Sonderprüfung vor Team Germany 3 und Team France
Pedro Gamiero ist mit seinem Co-Piloten Pedro Figueiredo ein erfolgreicher Auftakt gelungen. Das Team Portugal meisterte die erste Wertungsprüfung in seinem Porsche Cayenne Transsyberia am besten und holte sich den Tagessieg. 13:42 Minuten Vorsprung hatten die Portugiesen auf die Zweitplatzierten, das Team Germany 3, mit dem 20-jährigen Lars Kern und seinem tschechischen Partner Daniel van Kan. Den dritten Rang belegte das Team France Lavieille/Borsotto mit 15:33 Minuten Rückstand.
Moskaus Vizebürgermeister Juri Rossljak hatte zuvor auf dem Roten Platz in Moskau die Rallye offiziell eröffnet. Im eskortierten Konvoi verließen die Teams anschließend Europas größte Stadt in Richtung Osten.
Rund 80 km vor Wladimir stand die erste Sonderprüfung der Transsyberia 2008 powered by Sony Ericsson an. Auf Sandboden, der vom heftigen Regen der vergangenen Tage durchweicht war, durch Mischwälder, Wassergräben und Schlammlöcher führte eine anspruchsvolle Strecke. Kennzeichnend für die erste Herausforderung waren die Bewältigung der vielen Wasserdurchfahrten und das richtige Umsetzen der Navigationskoordinaten aus dem Roadbook.
Während die ersten Fahrzeuge noch bei schwül sonnigem Sommerwetter ins Ziel rasten, kam für die Mehrheit des Teilnehmerfeldes aufgrund von Gewittern mit starken Regengüssen das Wasser auch von oben. Die prägnanteste Stelle war ein großes Wasserloch, in dem jedes zweite Team stecken blieb. Gegenseitiges Herausziehen der Konkurrenten stand hier auf der Tagesordnung. Auch routinierte Piloten wie Said Rashid Al Hajri aus Quatar (4.), der Vorjahreszweite Antonio Tognana aus Italien (5.) oder der Deutsche Armin Schwarz (7.) hatten mit den Tücken der Prüfung zu kämpfen.
Einen hervorragenden 8. Rang belegte in ihrem Toyota HZJ80 Uta Baier, die im Vorjahr noch den Transsyberia Service Track fuhr. Überaus begeistert von dem Kurs strahlte die Deutsche nach der Zieldurchfahrt mit etlichen Schlammspritzern im Gesicht: “Das war spannend und herausfordernd! Viele Wasserlöcher, tolle Flussdurchquerungen, einmal haben wir uns verfahren – so wie wahrscheinlich alle.“
Wilde Ritte durch die Wasser- und Schlammstrecke mussten die meisten Teams verkraften. Allen wurde klar, die Transsyberia Rallye 2008 powered by Sony Ericsson beginnt nicht erst in der Mongolei, sondern vielmehr mit dem ersten Tag und der ersten sportlich hohen Herausforderung. Insgesamt hinterließ die Etappe Nummer 1 bei etlichen Fahrzeugen ihre Spuren. Schließlich fanden sich aber alle bis zum späten Abend am Etappenziel in Wladimir ein.
Die zweite Etappe führt am zweiten Rallye-Tag 711 km weiter Richtung Osten, von Wladimir nach Kasan. Die nächste Sonderprüfung ist nach 550 km angesetzt und wird den Fahrern wieder vollen Einsatz abverlangen.
Quelle (http://www.transsyberia-rallye.de/de/magazin/11-juli-2008/)
Gruss Ruedi
Touareg V
13.07.2008, 06:06
Transsyberia: Top 10 und Nicht-Porsche 1. Etappe Moskau-Vladimir
http://www.marathonrally.com/spacer.gif
01) Gameiro/Figueiredo (P) I Porsche Cayenne I 01:04:01 I 00:00:00
02) Kern/Van Kan (D) I Porsche Cayenne I 01:17:43 I 00:13:42
03) Lavieille/Borsotto (F) I Porsche Cayenne I 01:19:34 I 00:15:33
04) Al Hajri/Trenker (QT) I Porsche Cayenne I 01:21:58 I 00:17:57
05) Tognana/Cassina (I) I Porsche Cayenne I 01:27:53 I 00:23:52
06) Pfeil-Schneider/Steuer (D) I Porsche Cayenne I 01:52:17 I 00:48:16
07) Schwarz/Schulz (D) I Porsche Cayenne I 02:01:37 I 00:57:36
08) Baier/Steinbring (D) I Toyota Land Cruiser I 02:18:50 I 01:14:49
09) Levyatov/Talantsev (RUS) I Porsche Cayenne I 02:35:09 I 01:31:08
10) Pasetti/Gröger (D) I Toyota Land Cruiser I 02:39:25 I 01:35:24
12) Kramer/Ettenberger (D) I Suzuki Grand Vitara I 03:16:07 I 02:12:06
13) Meyer/Veit (D) I Land Rover Defender I 03:19:40 I 02:15:39
19) Risovic/Risovic (BOS) I Land Rover Defender I 03:35:01 I 02:31:00
22) Danner/Szekeres (D) I Puch G 320 I 03:43:18 I 02:39:17
25) Frey/Hahn (D) I Suzuki Grand Vitara I 03:54:30 I 02:50:29
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_top_10_und_nicht_ porsche_1_etappe_moskau_vladim ir.9977.0.html#10715)
Gruss Ruedi
Touareg V
14.07.2008, 16:13
Transsyberia: Stimmen von den Porsche-Piloten
http://www.marathonrally.com/spacer.gif
"Das war eine fantastische Sonderprüfung", freute sich Tagessieger Pedro Gameiro im Ziel. "Dass wir diese erste Etappe für uns entscheiden konnten, liegt zu grossen Teilen an den Navigationskünsten meines Beifahrers Pedro. Und natürlich an unserem Auto. Der Cayenne ist einfach überall durchgekommen."
Auch der Zweitplatzierte Lars Kern zeigte sich zufrieden: "Es lief vom Start weg richtig gut. Das Wichtigste auf den ersten Etappen ist schliesslich, den Wagen ohne grossen Schaden ins Ziel zu bringen. Und genau das ist uns heute gelungen. Ich freue mich schon auf die nächsten Prüfungen. Die Bedingungen waren aufgrund des vielen Wassers zwar sehr schwierig, aber am Steuer des Cayenne S Transsyberia machen auch solche Passagen richtig Spass."
Ähnlich zufrieden zeigte sich der Franzose Christian Lavieille über Platz drei "Die Etappe war sehr anspruchsvoll und hat uns trotz einiger Navigationsschwierigkeiten jede Menge Freude bereitet. Wir haben uns zwar einmal verfahren, aber wie wir später herausgefunden haben, ging das heute fast jedem so."
Said Rashid Al Hajri (Platz 4): "Diese Sonderprüfung hat einem alles abverlangt. Wer heute gut ins Ziel gekommen ist, gehört bereits jetzt zu den Gewinnern. Das war nicht einfach. Der Knackpunkt war das Navigieren. Meinem Beifahrer muss ich daher ein Kompliment aussprechen: Er hat uns sehr gut zum Ziel gelotst. Einmal sind wir in einem Wasserloch stecken geblieben und haben daher rund sechs Minuten verloren. Aber das macht nichts. Es ist noch ein langer Weg bis nach Ulan Bator."
Antonio Tognana (Platz 5): "Wir sind ein paar Mal falsch abgebogen und mussten dann umdrehen. Dabei haben wir natürlich viel Zeit verloren. Aber die Rally dauert noch sehr lange. Ein paar Minuten bei der ersten Prüfung liegen zu lassen, ist nicht schlimm. Am Ende wird abgerechnet."
Christian Pfeil-Schneider (Platz 6): "Für uns lief es eigentlich sehr gut. Die Strecke war extrem schmierig und matschig. Überall gab es grosse Wasserlöcher. Die Bedingungen waren sicherlich nicht die einfachsten, aber wir sind zufrieden. Vielleicht hätten wir noch ein wenig schneller sein können. Jedoch haben wir gesehen, dass Armin Schwarz in einem Wasserloch hängt. Natürlich haben wir ihm dann geholfen. Das gehört dazu."
Armin Schwarz (Platz 7): "Natürlich hätte es heute ein bisschen besser laufen können. Am Anfang haben wir richtig viel Zeit gut gemacht und lagen bis zur Hälfte der Prüfung ganz weit vorne. Doch dann haben wir uns verfahren und später noch in einem Wasserloch festgesteckt. Ein grosses Dankeschön an Christian Pfeil-Schneider und Tommy Steuer, die uns herausgezogen haben. Perfekt war hingegen der Porsche Cayenne S Transsyberia. Das Auto hat super funktioniert, selbst unter diesen extremen Bedingungen Jetzt müssen wir mal abwarten, wie es weitergeht. Es ist weiterhin alles offen."
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_stimmen_von_den_p orsche_piloten.9978.0.html#107 16)
Gruss Ruedi
Touareg V
14.07.2008, 18:19
Transsyberia: Top 10 und Nicht-Porsche 2. Etappe Vladimir-Kazanhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
Tageswertung 2. Etappe Vladimir-Kazan Top 10
01) Schwarz/Schulz (D) I Porsche Cayenne I 01:07:05 I 00:00:00
02) Levyatov/Talantsev (RUS) I Porsche Cayenne I 01:07:10 I 00:00:05
03) Soler/Peinado (ES) I Porsche Cayenne I 01:07:56 I 00:00:51
04) Abdulla/Lutteri (QT) I Porsche Cayenne I 01:08:14 I 00:01:09
05) Lavieille/Borsotto (F) I Porsche Cayenne I 01:09:01 I 00:01:56
06) Rowe/Tuthill (UK) I Porsche Cayenne I 01:09:06 I 00:02:01
07) Tognana/Cassina (I) I Porsche Cayenne I 01:10:25 I 00:03:20
08) Al Hajri/Trenker (QT) I Porsche Cayenne I 01:11:17 I 00:04:12
09) Kern/Van Kan (D) I Porsche Cayenne I 01:11:45 I 00:04:40
10) Millen/Godby (USA) I Porsche Cayenne I 01:14:37 I 00:07:32
Tageswertung 2. Etappe Vladimir-Kazan Nicht-Porsche
16) Risovic/Risovic (BOS) I Land Rover Defender 110 I 01:30:31 I 00:23:26
17) Baier/Steinbring (D) I Toyota Land Cruiser I 01:40:53 I 00:33:48
19) Pasetti/Gröger (D) I Toyota Land Cruiser I 01:58:20 I 00:51:15
22) Danner/Szekeres (A) I Puch G 320 I 02:16:51 I 01:09:46
23) Bachmann/Blanke (CH) I Mitsubishi Pajero I 02:32:45 I 01:25:40
24) Meyer/Veit (D) I Land Rover Defender 90 I 02:41:52 I 01:34:47
26) Grapengiesser/Kalinin (S) I Nissan Pathfinder I 02:44:43 I 01:37:38
28) Frey/Hahn (D) I Suzuki Grand Vitara I 03:11:46 I 02:04:41
29) Kramer/Ettenberger (D) I Suzuki Grand Vitara I 03:16:46 I 02:09:41
Gesamtwertung nach 2. Etappe Vladimir-Kazan Top 10
01) Gameiro/Figueiredo (P) I Porsche Cayenne I 02:22:50 I 00:00:00
02) Lavieille/Borsotto (F) I Porsche Cayenne I 02:28:35 I 00:05:45
03) Kern/Van Kan (D) I Porsche Cayenne I 02:29:29 I 00:06:38
04) Al Hajri/Trenker (QT) I Porsche Cayenne I 02:33:16 I 00:10:25
05) Tognana/Cassina (I) I Porsche Cayenne I 02:38:19 I 00:15:29
06) Schwarz/Schulz (D) I Porsche Cayenne I 03:08:43 I 00:45:53
07) Levyatov/Talantsev (RUS) I Porsche Cayenne I 03:42:20 I 01:19:30
08) Pfeil-Schneider/Steuer (D) I Porsche Cayenne I 03:43:14 I 01:20:24
09) Baier/Steinbring (D) I Toyota Land Cruiser I 03:59:43 I 01:36:53
10) Rowe/Tuthill (UK) I Porsche Cayenne I 04:24:00 I 02:01:10
Gesamtwertung nach 2. Etappe Vladimir-Kazan Nicht-Porsche
12) Pasetti/Gröger (D) I Toyota Land Cruiser I 04:37:46 I 02:14:56
17) Risovic/Risovic (BOS) I Land Rover Defender 110 I 05:05:32 I 02:42:42
20) Danner/Szekeres (A) I Puch G 320 I 06:00:09 I 03:37:19
21) Meyer/Veit (D) I Land Rover Defender 90 I 06:01:32 I 03:38:42
23) Kramer/Ettenberger (D) I Suzuki Grand Vitara I 06:32:53 I 04:10:03
24) Bachmann/Blanke (CH) I Mitsubishi Pajero I 07:02:45 I 04:39:54
25) Frey/Hahn (D) I Suzuki Grand Vitara I 07:06:16 I 04:43:26
31) Grapengiesser/Kalinin (S) I Nissan Pathfinder I 17:14:43 I 14:51:52
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_top_10_und_nicht_ porsche_2_etappe_vladimir_kaza n.9987.0.html#10726)
Gruss Ruedi
Touareg V
15.07.2008, 18:35
Video 1. Etappe Moskau-Vladimir (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_video_video_1_eta ppe_moskau_vladimir.9988.0.htm l#10727)
Video: Video 2. Etappe Vladimir-Kazan (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_video_video_2_eta ppe_vladimir_kazan.9989.0.html #10728)
Gruss Ruedi
Touareg V
15.07.2008, 18:42
Transsyberia: Zeitstrafenhagel und schwierige Überführungenhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/f81d6aac10.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080713_t ranssyberia_a1.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=bf07aded8bd79d5a5ab260ad2f bca95a)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/3cb0f7ac23.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080713_t ranssyberia_a2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=ecef32cc15760c376970260586 ce1dcc)
Wie im Vorjahr scheinen die langen Überführungen vor allem wieder ein Problem für die langsameren Teilnehmer - sprich "Nicht-Porsche" zu sein. "Vor allem die Teams mit den leistungsschwächeren Fahrzeugen können kaum dranbleiben. Das Problem: Es gibt auch Zeitstrafen für die Überführungsetappen. Da die angepeilte Durchschnittsgeschwindigkeit auf den Überführungen kaum zu halten ist, rasen viele wieder entgegen allen Beschwörungen. Wenn nur eine Kleinigkeit passiert, z.B. ein platter Reifen, ist die Zeit futsch und es droht eine Zeitstrafe" heisst es vom einem Privatier.
Ein anderer Teilnehmer ergänzt: "Veranstalter Schalber hat gestern die Fahrer im Briefing nochmals angewiesen, nicht so zu rasen. Komischerweise scheint es Zeitstrafen zu geben, wenn man sich an die Regeln hält - aber keine Zeitstrafen, wenn man entgegen aller Vorschriften mit 180 km/h durch die Ortschaften rast. Ist schon ein wenig komisch. Es gibt jeden Abend sehr hitzige Disskussionen bzgl. der Zeitmessung und des Reglements, z.B. für was gibt es welche Zeitstrafen usw."
Das Resultat: Bis auf drei Teilnehmer (Baier, Pasetti, Risovic) sind alle "Nicht-Porsche" mit einer Zeitstrafe belegt worden. Von den 25 teilnehmenden Porsche haben nur sechs eine Zeitstrafe bekommen, 5 von ihnen, weil sie schwer beschädigt sind und Reparaturen länger dauerten bzw. weil es sich um "fliegende Servicefahrzeuge" handelt.
"Was uns am meisten verwundert: In den Stages kommen wir sehr gut voran. Heute (Sonntag) waren es aber nur ca. 10 Kilometer Stage auf 1000 Kilometer Strecke. Wenn dann die Überführung das gute Ergebnis der Stage verhagelt, haben wir keine Chance. Dann haben wir bis zur Mongolei soviel Zeitstrafe eingesammelt, das wir jeden Tag den 1. Platz machen könnten und es doch nicht mehr schaffen."
Keine grossen Chancen mehr hat auch der Österreicher Christof Danner, der heute halbwegs "aussetzen" musste, um den Getriebeschaden seines Puch/Mercedes G320 zu reparieren. "Wir sind aber wieder dabei und das ist, was zählt" berichtet Danner am Abend. Auch das erste prominente Porsche-Team hat es erwischt: Lucasz Komornicki und Rafal Marton aus Polen verloren nach Reparaturen soviel Zeit, das ihnen 10 Stunden Zeitstrafe aufgebrummt wurde.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_zeitstrafenhagel_ und_schwierige_berfuehrungen.9 995.0.html#10737)
Gruss Ruedi
Touareg V
15.07.2008, 18:44
Transsyberia: Russisches Team gewinnt 3. Wertungsprüfunghttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/336d46c04e.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080714_t ranssyberia_2_02.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=3e42af1975818c2d433fc75ab8 70fa2d)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/9984facfe4.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080714_t ranssyberia_3_02.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=eebafd9d1f670001cf96d286e4 efccb8)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/9896561ac0.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080714_t ranssyberia_4_02.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=77b554964b3483245acd8abb7b 27d55e)
Die russische Besatzung Porsche Russia Team 2 mit Sergey Kvashnin und Alexey Pavlovskiy hat auf der dritten Etappe der Transsyberia Rally 2008 die Wertungsprüfung gewonnen. In ihrem Porsche Cayenne Transsyberia absolvierten sie die 10 Kilometer lange Strecke in 7:12 Minuten. Den zweiten Platz belegte mit 21 Sekunden Rückstand die deutsche Besatzung Schwarz/Schulz vor den drittplatzierten italienischen Piloten Tognana/Cassina (+ 0:22), beide Teams ebenfalls im Porsche Cayenne.
Lang war der Weg von Kasan nach Ekaterinburg in Sibirien: Fast 1.000 km standen für den Tross an. Zur längsten Etappe gab es passend die kürzeste Sonderprüfung, die es in sich hatte: 10 km auf Schotterpiste. Eine ehemalige Landstraße hatten die Organisatoren zur Speed-Strecke umfunktioniert. Diese führte durch ein Tal im Uralgebirge, das sehr an alpenländische Almwiesen erinnerte. Anders als die ersten beiden Sonderprüfungen, in denen Fahrvermögen und anspruchsvolles Navigieren gefordert waren, gehörte die dritte Prüfung der Geschwindigkeit.
Auch die Pilotinnen schlugen sich wacker beim Speed-Test. Die spanische Co-Pilotin Laia Peinado fuhr mit ihrem Fahrer Pau Soler wieder in die vorderen Ränge: "Das war kurz, schnell, nichts zum Riskieren. Dafür dauert die Rallye noch viel zu lange", sagte Peinado am Etappenziel. Das Damen-Duo Frey/Hahn erlebte die Hochgeschwindigkeits-Kurzstrecke sehr unterschiedlich. Während Melina froh war, "endlich mal über eine bestimmte Distanz ordentlich Gas geben" zu können, schoss Co-Pilotin Alexandra das Adrenalin ins Blut: "Kurz und schmerzvoll. Als Beifahrerin war das ziemlich heftig!", lautete ihr Kommentar.
Der Wertungsprüfung folgte das letzte Drittel (370 km) der landschaftlich eindrucksvollen Etappe nach Ekaterinburg. Viel zu sehen bekamen die Teams von der Millionenstadt und ihrer Historie nicht. Mit der letzten Herausforderung, die Uhr zwei Stunden vorzustellen, beendeten sie den 15 Stunden-Arbeitstag.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_russisches_team_g ewinnt_3_wertungspruefung.1001 5.0.html#10752)
Gruss Ruedi
Touareg V
15.07.2008, 18:45
Transsyberia Ticker: Sonderprüfung auf der vierten Etappe abgesagt
http://www.marathonrally.com/spacer.gif
Die Wertungsprüfung auf der vierten Etappe der Transsyberia Rally 2008 ist abgesagt worden. Die nach heftigen Niederschlägen vollkommen verschlammte Strecke machte die Durchführung unmöglich. Die Sonderprüfung war abgesagt worden, nachdem das Organisatorenteam die Strecke am Vormittag begutachtet hatte.
Veranstalter und Mediziner kamen übereinstimmend zu dem Schluss, dass die Sicherheit der Piloten nicht gewährleistet werden könne. Die Fahrer zeigten Verständnis für die Entscheidung. Die vierte Etappe führte heute über rund 300 Kilometer von Ekaterinburg nach Tjumen. Nähere Informationen und Reaktionen aus dem Fahrerlager im Laufe des Tages.
Gewitterfront verhinderte Durchführung der Etappehttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/56c83a62d8.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080714_t ranssyberia_5_02.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=fecb40007eded34ca5e1c97cbd feb2e6)
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/0c4fade2b6.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080714_t ranssyberia_6_02.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=4a76b4ad52c7459a93d3d0a756 48d727)
Bis zwei Stunden vor dem Start präsentierte sich die Strecke der Wertungsprüfung in gutem Zustand. Spielverderber war eine Gewitterfront, die binnen Minuten die Wege unter Wasser setzte, aufweichte und unpassierbar machte. Organisatoren und Rennarzt fuhren einige hundert Meter in die tief verschlammte Strecke, kehrten jedoch kurze Zeit späterzurück. Das Ergebnis war für sie eindeutig: Die äusseren Bedingungen lassen einen Start nicht zu. Die Sicherheit der Teams ist nicht gewährleistet, da die Strecke auch für Rettungsfahrzeuge unpassierbar ist. Die Veranstalter sagten die Wertungsprüfung daraufhin ab. Alle anwesenden Teams zeigten Verständnis für diese Entscheidung.
Neben den erfahrenen Piloten waren auch die "jungen Wilden", die sich auf das 21 Kilometer lange, anspruchsvolle Stück gefreut hatten, mit der Absage einverstanden. Ryan Millen, Team USA (Porsche Cayenne S Transsyberia), sagte: "Wenn der Notarzt nicht zu einem Unfall kommen kann, hätte ich ein mulmiges Gefühl gehabt, in die Prüfung zu starten." Rally-Neuling Tommy Steuer aus Kolumbien meinte mit einem Augenzwinkern: "Ich wäre heute der Co-Pilot gewesen. Das heisst bei so einem Kurs auch aussteigen, den Schmutz vom Fahrzeug entfernen. Ein Haufen Arbeit! Insofern bin ich nicht unglücklich über die Absage der Prüfung. Es kommen noch genügend Herausforderungen auf uns zu."
Vor zwei Tagen durch einen Getriebeschaden an seinem Puch G 320 im Klassement zurückgefallen, äusserte sich das Danner Racing Team enttäuscht: "Schade, wir wären heute sehr gern gefahren. Wir hatten uns für die Sonderprüfung vorgenommen, einige Plätze gut zu machen. Ich habe die Prüfung nicht gesehen, bin mir aber sicher, dass der Veranstalter die richtige Entscheidung getroffen hat", erklärte der Österreicher Christof Danner mit einem Blitzen in den Augenwinkeln, das verriet, wie gern er heute in den Schlamm gezogen wäre.
Die meisten Teams nutzten die frühere Ankunft im Etappenort Tjumen zum Check und zur Pflege der Fahrzeuge sowie zur eigenen Regeneration. Am Mittwoch wird die Transsyberia Rally 2008 powered by Sony Ericsson mit 672 Kilometern gen Osten fortgesetzt. Als fünftes Etappenziel steuern die Piloten Omsk an.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_ticker_sonderprue fung_auf_der_vierten_etappe_ab gesagt.10016.0.html#10753)
Gruss Ruedi
Touareg V
15.07.2008, 18:50
Video Vorstellung Christian Lavieille (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_video_video_vorst ellung_christian_lavieille.100 20.0.html#10757)
Transsyberia Fotos: Bildergallerie von den Etappen 4 (24) (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_fotos_bildergalle rie_von_den_etappen_4_24.10024 .0.html#10762)
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Transsyberia Fotos: Bildergallerie von den Etappen 3 (24) (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_fotos_bildergalle rie_von_den_etappen_3_24.10023 .0.html#10761)
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Transsyberia Fotos: Bildergallerie von den Etappen 2 (24) (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_fotos_bildergalle rie_von_den_etappen_2_24.10022 .0.html#10760)
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Transsyberia Fotos: Bildergallerie von den Etappen 1 (24) (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_fotos_bildergalle rie_von_den_etappen_1_24.10021 .0.html#10759)
Gruss Ruedi
Touareg V
16.07.2008, 17:47
Transsyberia: Etappe 5 Tagessieg für Schwarz, Danner-Pasetti-Duell
http://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/939da1a325.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080715_t ranssyberia_1.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=ab7998104d2bc2c0e043a7a866 b3736d)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/d75a116a95.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080715_t ranssyberia_2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=41f5c14898c837262aea131368 678c01)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/b541bb8817.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080715_t ranssyberia_3.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=825e34bdd194d1e354525f8e38 ed7c89)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/ea487eccbf.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080715_t ranssyberia_4.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=85e715e6bd7575131cd1cddfe3 3fd1e9)
Kilometer für Kilometer schnurgerade immer Richtung Osten durch Sibiriens heissen Sommer verlief die 5. Etappe der Transsyberia Rally 2008 von Tjumen nach Omsk.Die heutige Wertungsprüfung fand am Nachmittag etwa 100 km vor Omsk statt. Sengende Hitze flimmerte über der westsibirischen Tiefebene. Vor dem Start pausierten die Teams im Schatten der vereinzelten Bäume, um sich auf das 50 Kilometer lange Flachstück vorzubereiten.
Der deutsche Porsche Cayenne S Transsyberia-Pilot Armin Schwarz war begeistert von der Streckenwahl des rauen und trockenen Kurses. "Mir hat die Strecke echt gut gefallen. Gerne hätte ich noch mehr Gas gegeben. Aber wir mussten alle aufpassen, dass die Motoren nicht überhitzen." Schneller musste das Team Germany 1 nicht fahren, denn mit 34:15 Minuten legten es erneut die Bestzeit des Tages vor. Mit 55 Sekunden Rückstand kam das Team Qatar aus Adel Abdulla und Norbert Lutteri ins Ziel, knapp gefolgt vom Team Porsche Italia, das in 35:25 Minuten den dritten Rang belegte.
Die bis dato führenden Drei der Gesamtwertung konnten sich heute nicht wie in den Vortagen in Szene setzen. Team Portugal landete mit 11:16 Minuten Rückstand auf die Tagessieger auf Rang 18, die Franzosen erreichten Platz 16 und Team Germany 3 beendete als 14. die Wertungsprüfung. Dennoch führen die Portugiesen Pedro Gameiro und Pedro Figuereido weiter das Gesamtklassement an. Vorgefahren auf die Positionen zwei und drei haben sich das Team Middle East aus Said Rashi Al Hajri/Tim Trenker und Italiener Antonio Tognana und Carlo Cassina.
Interessant war es heute auch bei den Nicht-Porsche. Christof Danner (Mercedes/Puch G) und Wolfgang Pasetti lieferten sich ein spannendes Rennen, mit knapp 2 Minuten Vorsprung schafften es Danner und sein Beifahrer Jan Szekeres vor Pasetti und Beifahrer Martin Gröger auf Platz 10.
Auch die beiden Suzuki Grand Vitara waren heute gut dabei. Andreas Kramer und Kurt Ettenberger platzierten ihren Suzuki auf Platz 15 (vor dem Ex-FIA Weltmeister Christian Lavieille im Porsche), das Damenteam Melina Frey und Alexandra Hahn folgte dicht auf Platz 17. Bester Land Rover wurde das bosnische Team Risovic/Risovic auf Platz 19, Joe und Vito (Panos Meyer und Birger Veit) folgen im zweiten Landy auf Platz 21 vor Uta Baier im Toyota Land Cruiser auf Platz 22.
Lars Jakob Grapengiesser aus Schweden und Vladimir Kalinin aus Russland schafften es im Nissan Pathfinder auf Platz 26 vor Aurele Bachmann und Damien Blanke (Mitsubishi Pajero) aus der Schweiz.
Die Rally nicht mehr fortführen können die Briten Martin Rowe und Richard Tuthill vom Team Porsche Cars Great Britain. Ihr Porsche Cayenne S Transsyberia brannte aus bislang ungeklärter Ursache vollständig aus. Beide Piloten konnten ihren Wagen rechtzeitig verlassen und sogar ihr Gepäck in Sicherheit bringen. Damit sind nunmehr sechs Porsche Cayenne nicht mehr im Rennen.
Die morgige Etappe der Transsyberia Rally führt von Omsk über 721 Kilometer in die Hauptstadt Sibiriens Nowosibirsk.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_etappe_5_tagessie g_fuer_schwarz_danner_pasetti_ duell.10026.0.html#10764)
Gruss Ruedi
Touareg V
16.07.2008, 18:02
Wilde Party, Zeitstrafen und Pasetti-Newshttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/71ea56633f.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080715_t ranssyberia_a1.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=aacca88dfca08cb62b126d381e 2e773a)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/f3073383af.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080715_t ranssyberia_a2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=8f3968d010d59a978fa6a35b59 0f7622)
Kurzes zum Abend (oder zum Morgen, je nachdem): Wie wir bereits gestern berichteten, hat Veranstalter Richard Schalber hart durchgegriffen. Ab sofort werden auch Zeitstrafen für "Raserei" eingeführt. Einige Porsche-Piloten hatten für Unmut gesorgt, da sie auf den Überführungsetappen unnötig zu schnell fahren und auch Ortschaften "rasend" durchqueren.
Am Abend klang derAbend mit einer wilden Party aus. Einheimische hatten sich unter das Rallyvolk gemischt, teilweise "flüssige Spezialitäten" und die jungen, weiblichen Dorfschönheiten mitgebracht. Wie wir aus verschiedenen Quellen hören, sind die Angebote an die männlichen Rallyteilnehmer deutlicher geworden: Die jungen Damen wollen gerne "gen Westen" heiraten.
Wolfgang Pasetti hatte heute mit einer defekten Aufhängung zu kämpfen, diese konnte jedoch wieder gefixt werden. Pasetti ist jetzt zweitbester Nicht-Porsche mit Platz 11 im Gesamtklassement, vor ihm liegt weiter Uta Baier auf Platz 9. Damit ist es wie im Vorjahr vor allem die Marke "Toyota", die den Porsche gefährlich werden könnte. Denn der eigentliche Offroad-Part liegt noch vor den Teilnehmern.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_ticker_wilde_part y_zeitstrafen_und_pasetti_news .10028.0.html#10766)
Gruss Ruedi
Touareg V
16.07.2008, 18:27
Video: Zusammenfassung Etappen 3 & 4 (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_video_zusammenfas sung_etappen_3_4.10029.0.html# 10767)
Tageswertung 5. Etappe Ekatarinenburg-Omsk Top 10
01) Schwarz/Schulz (D) I Porsche Cayenne I 00:34:15 I 00:00:00
02) Abdulla/Lutteri (QT) I Porsche Cayenne I 00:35:10 I 00:00:55
03) Tognana/Cassina (I) I Porsche Cayenne I 00:35:25 I 00:01:10
04) Al Hajri/Trenker (QT) I Porsche Cayenne I 00:35:59 I 00:01:44
05) Levyatov/Talantsev (RUS) I Porsche Cayenne I 00:36:08 I 00:01:53
06) Soler/Peinado (ES) I Porsche Cayenne I 00:36:12 I 00:01:57
07) Millen/Godby (USA) I Porsche Cayenne I 00:38:02 I 00:03:47
08) Kern/Binder (D) I Porsche Cayenne I 00:39:31 I 00:05:16
09) Celma/Unger (D) I Porsche Cayenne I 00:39:34 I 00:05:19
10) Danner/Szekeres (A) I Mercedes G 320 I 00:40:12 I 00:05:57
Tageswertung 5. Etappe Ekatarinenburg-Omsk Nicht-Porsche
11) Pasetti/Gröger (D) I Toyota Landcruiser I 00:42:06 I 00:07:51
15) Kramer/Ettenberger (D) I Suzuki Grand Vitara I 00:44:04 I 00:09:49
17) Frey/Hahn (D) I Suzuki Grand Vitara I 00:44:28 I 00:10:13
19) Risovic /Risovic (BOS) I Land Rover Defender 110 I 00:45:58 I 00:11:43
21) Meyer/Veit (D) I Land Rover Defender 90 I 00:47:48 I 00:13:33
22) Baier/Steinbring (D) I Toyota HZJ 80 I 00:51:10 I 00:16:55
26) Grapengiesser/Kalinin (S) I Nissan Pathfinder I 01:44:54 01:00:00 01:10:39
27) Bachmann/Blanke (CH) I Mitsubishi Pajero I 01:50:37 01:00:00 01:16:22
Gesamtwertung nach 5. Etappe Ekatarinenburg-Omsk Top 10
01) Gameiro/Figueiredo (P) I Porsche Cayenne I 03:16:02 I 00:00:00
02) Al Hajri/Trenker (QT) I Porsche Cayenne I 03:17:22 I 00:01:20
03) Tognana/Cassina (I) I Porsche Cayenne I 03:21:17 I 00:05:14
04) Lavieille/Borsotto (F) I Porsche Cayenne I 03:21:19 I 00:05:16
05) Kern/Van Kan (D) I Porsche Cayenne I 03:21:47 I 00:05:44
06) Schwarz/Schulz (D) I Porsche Cayenne I 03:50:32 I 00:34:29
07) Levyatov/Talantsev (RUS) I Porsche Cayenne I 04:26:12 I 01:10:09
08) Pfeil-Schneider/Steuer (D) I Porsche Cayenne I 04:43:55 I 01:27:52
09) Baier/Steinbring (D) I Toyota HZJ 80 I 05:02:04 I 01:46:01
10) Abdulla/Lutteri (QT) I Porsche Cayenne I 05:11:24 I 01:55:21
Gesamtwertung nach 5. Etappe Ekatarinenburg-Omsk Nicht-Porsche
11) Pasetti/Gröger (D) I Toyota Landcruiser I 05:28:30 I 02:12:27
17) Meyer/Veit (D) I Land Rover Defender 90 I 06:59:35 I 03:43:32
19) Kramer/Ettenberger (D) I Suzuki Grand Vitara I 07:25:42 I 04:09:39
20) Frey/Hahn (D) I Suzuki Grand Vitara I 08:00:11 I 04:44:08
21) Bachmann/Blanke (CH) I Mitsubishi Pajero I 09:02:30 I 05:46:27
26) Risovic/Risovic (BOS) I Land Rover Defender 110 I 18:02:40 I 14:46:37
27) Danner/Szekeres (A) I Mercedes G 320 I 18:51:32 I 15:35:30
28) Grapengiesser/Kalinin (S) I Nissan Pathfinder I 19:08:12 I 15:52:09
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_top_10_und_nicht_ porsche_5_etappe_ekatarinenbur g_omsk.10030.0.html#10769)
Gruss Ruedi
Echt klasse, diese Porschis. :rolleyes: :rolf:
userfehler
16.07.2008, 18:49
Transsyberia Rallye ... 10km Stage ... oh Mann ... :rolleyes:
dummytest
16.07.2008, 21:47
Wilde Party, Zeitstrafen und Pasetti-Newshttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_ticker_wilde_part y_zeitstrafen_und_pasetti_news .10028.0.html#10766)
Gruss Ruedi
ich glaube, nächstes Mal fahre ich auch mit.......... :hammer:
hat zufällig jemand einen Cayenne für mich übrig :cool::cool:
Es g-eht doch auch mit einem G. :D
Transsyberia Rallye ... 10km Stage ... oh Mann ... :rolleyes:
das wird noch, ab dem 20. gehts durch die Mongolei, dann ist Schluss mit Lustig!
userfehler
17.07.2008, 13:21
Na das hoffe ich, sonst kann man die Rallye ja nicht mehr wirklich ernst nehmen :bremse:
Touareg V
21.07.2008, 14:43
Bildergallerie von den Etappen 5 (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_fotos_bildergalle rie_von_den_etappen_5_24.10032 .0.html#10771)
Bildergallerie von den Etappen 6 (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_fotos_bildergalle rie_von_den_etappen_6_24.10033 .0.html#10772)
Video: Zusammenfassung Etappe 5 nach Omsk (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_video_zusammenfas sung_etappe_5_nach_omsk.10034. 0.html#10773)
Tageswertung 6. Etappe Omsk-Novosibirsk Top 10
01) Schwarz/Schulz (D) I Porsche Cayenne I 00:51:21 I 00:00:00
02) Lavieille/Borsotto (F) I Porsche Cayenne I 00:55:35 I 00:04:14
03) Levyatov/Talantsev (RUS) I Porsche Cayenne I 00:57:39 I 00:06:18
04) Al Hajri/Trenker (QT) I Porsche Cayenne I 00:57:56 I 00:06:35
05) Kern/Binder (D) I Porsche Cayenne I 00:58:45 I 00:07:24
06) Abdulla/Lutteri (QT) I Porsche Cayenne I 00:59:43 I 00:08:22
07) Millen/Godby (USA) I Porsche Cayenne I 01:00:35 I 00:09:14
08) Kern/Van Kan (D) I Porsche Cayenne I 01:01:58 I 00:10:37
09) Soler/Peinado (ES) I Porsche Cayenne I 01:03:45 I 00:12:24
10) Celma/Unger (ES) I Porsche Cayenne I 01:04:31 I 00:13:10
Tageswertung 6. Etappe Omsk-Novosibirsk Nicht-Porsche
14) Pasetti/Gröger (D) I Toyota Landcruiser I 01:10:13 I 00:18:52
15) Danner/Szekeres (A) I Puch/Mercedes G 320 I 01:11:20 I 00:19:59
17) Frey/Hahn (D) I Suzuki Grand Vitara I 01:14:45 I 00:23:24
19) Bachmann/Blanke (CH) I Mitsubishi Pajero I 01:16:20 I 00:24:59
20) Kramer/Ettenberger (D) I Suzuki Grand Vitara I 01:19:12 I 00:27:51
21) Meyer/Veit (D) I Land Rover Defender I 01:21:17 I 00:29:56
23) Baier/Steinbring (D) I Toyota Landcruiser I 01:33:08 I 00:41:47
Gesamtwertung nach 6. Etappe Omsk-Novosibirsk Top 10
01) Al Hajri/Trenker (QT) I Porsche Cayenne I 04:15:19 I 00:00:00
02) Lavieille/Borsotto (F) I Porsche Cayenne I 04:16:55 I 00:01:36
03) Kern/Van Kan (D) I Porsche Cayenne I 04:23:45 I 00:08:26
04) Gameiro/Figueiredo (P) I Porsche Cayenne I 04:40:05 I 00:24:46
05) Schwarz/Schulz (D) I Porsche Cayenne I 04:41:54 I 00:26:35
06) Levyatov/Talantsev (RUS) I Porsche Cayenne I 05:23:51 I 01:08:32
07) Pfeil-Schneider/Steuer (D) I Porsche Cayenne I 05:55:35 I 01:40:16
08) Abdulla/Lutteri (QT) I Porsche Cayenne I 06:11:08 I 01:55:49
09) Millen/Godby (USA) I Porsche Cayenne I 06:33:09 I 02:17:50
10) Baier/Steinbring I Toyota Landcruiser I 06:35:13 I 02:19:54
Gesamtwertung nach 6. Etappe Omsk-Novosibirsk Nicht-Porsche
11) Pasetti/Gröger (D) I Toyota Landcruiser I 06:38:43 I 02:23:24
15) Meyer/Veit (D) I Land Rover Defender 90 I 08:20:53 I 04:05:34
17) Kramer/Ettenberger (D) I Suzuki Grand Vitara I 08:44:54 I 04:29:35
18) Frey/Hahn (D) I Suzuki Grand Vitara I 09:14:57 I 04:59:38
20) Bachmann/Blanke (CH) I Mitsubishi Pajero I 10:18:50 I 06:03:31
25) Danner/Szekeres (A) I Puch/Mercedes G 320 I 20:02:52 I 15:47:33
26) Grapengiesser/Kalinin (S) I Nissan Pathfinder I 30:08:12 I 25:52:53
28) Risovic/Risovic (BOS) I Land Rover Defender 110 I 32:02:40 I 27:47:21
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_top_10_und_nicht_ porsche_6_etappe_omsk_novosibi rsk.10040.0.html#10780)
Gruss Ruedi
Touareg V
21.07.2008, 14:45
Transsyberia: Team Middle East übernimmt Führung in Gesamtwertunghttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
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Die 6. Etappe der Transsyberia Rally 2008 startete in Omsk und führte über fast 700 Kilometer nach Nowosibirsk. Zum zweiten Mal in Folge und zum dritten Mal auf der Transsyberia Rally 2008 war das Team Germany 1 am schnellsten unterwegs. In 51:21 Minuten rasten Armin Schwarz und Andreas Schulz zum Sieg. Ein schönes Geschenk, das sich der frühere Rally-Europameister Schwarz zu seinem heutigen 45. Geburtstag unter Mitwirkung seines Navigators machte. Die Franzosen Christian Lavieille und Francois Borsotto holten mit einem Rückstand von 4 Minuten den zweiten Platz, den sie nun auch im Gesamtklassement belegen. Nahe der Millionenstadt Nowosibirsk belegte das heimische Team Porsche Russia 1 den dritten Rang.
Aufregende Momente erlebten die neuen Führenden in der Gesamtwertung, Said Rashid Al Hajri und Tim Trenker vom Team Middle East, nach der Zieleinfahrt und dem 4. Platz in der Tageswertung. "Wir wussten, dass wir richtig schnell gewesen sind und eine super Leistung gebracht haben und zeigten auch unsere Freude darüber. Am Checkpoint am Ziel sollten wir die Bordkarte abstempeln lassen, aber wir haben sie nicht gefunden. Das ganze Auto haben wir auf den Kopf gestellt. Unauffindbar. Dann hat Tim seine Fussleiste abmontiert: Die Karte war durch einen kleinen Spalt dahinter gefallen. Zum Glück haben wir sie wieder und können so als Führende die Aufgaben in der Mongolei in Angriff nehmen", schilderte Said Rashid Al Hajri am Abend aufgeregt die Situation.
Team Italia musste sich heute leider von der Transsyberia Rally 2008 verabschieden. Bei einem Manöver im vorderen Streckenabschnitt krachte das Fahrzeug in eine Bodenwelle. Der Druck auf seinen Körper war dabei so stark, dass ein Rückenwirbel verletzt wurde. Antonio Tognana befindet sich zur Stunde in einem Air-Bed im Teamhotel und wird mit seinem Beifahrer Carlo Cassina, der unverletzt blieb, morgen nach Italien geflogen.
Damit ändert sich auch das Programm für die kommende Etappe. Die Sonderprüfung entfällt, da der Rennarzt den verletzten Italiener bis zur Übergabe ins Flugzeug betreut und somit nicht rechtzeitig zur Wertungsprüfung eintreffen könnte. Die 7. Etappe von Nowosibirsk nach Kosh Agash wird daher als reine Überführungsetappe gefahren. Nahe der Grenze zur Mongolei werden die Teams erstmals auf der Transsyberia Rally 2008 in freier Natur übernachten.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_team_middle_east_ uebernimmt_fuehrung_in_gesamtw ertung.10043.0.html#10783)
Gruss Ruedi
Touareg V
21.07.2008, 14:47
Video: Zusammenfassung Etappe 6 nach Novosibirsk (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_video_zusammenfas sung_etappe_6_nach_novosibirsk .10061.0.html#10803)
Transsyberia: Drei Porsche-Teams werden mit Zeitstrafen belegt
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Rückschlag für die Porsche-Teams Germany 1, Germany 3 und USA bei der Transsyberia Rally: Der Veranstalter verhängte gegen Armin Schwarz und Andi Schulz sowie Lars Kern und Daniel van Kan nachträglich eine 30-minütige Zeitstrafe. Einen Tag später wurde diese Strafe auch gegen die US-Amerikaner Ryan Millen und Colin Godby ausgesprochen.
Die Teams waren bei der fünften Wertungsprüfung in der Nähe von Novosibirsk zur eigentlich vorgesehenen Zeit nicht in ihrer Startposition, nahmen jedoch die Prüfung innerhalb des gültigen Zeitfensters in Angriff. Dies ist vom Reglement nicht verboten. Dennoch
interpretierte der Veranstalter dies als unsportliches Verhalten und bestrafte die Teams Germany 1, Germany 3 und USA.
Schwarz/Schulz bleiben auf der fünften Position in der Gesamtwertung. Ihr Rückstand auf das führende Team Middle East beträgt nun jedoch mehr als 56 Minuten. Kern/van Kan fallen auf Rang vier zurück. Millen/Godby wurden von Platz neun auf Position dreizehn zurückgereicht.
Bei der achten von insgesamt 14 Etappen passierten die Teilnehmer die Grenze zur Mongolei auf über 2000 Meter Höhe. Aufgrund der unkalkulierbaren Länge der Abfertigung an der Grenze wurde am heutigen Freitag keine Wertungsprüfung gefahren. Nach dem Ruhetag am Samstag starten die Piloten der Transsyberia Rally am Sonntag in die erste Mongolei-Etappe.
Auf dem 429 Kilometer langen Weg nach Manhan werden 282 Kilometer als Sonderprüfung durch felsiges Gelände und Sumpflandschaften gefahren. Darüberhinaus werden die Teilnehmer bei einer Passüberquerung mit 3.500 Meter den höchsten Punkt der Route erreichen. Dort könnte möglicherweise sogar noch Schnee liegen.
Die Auftaktprüfung in der Mongolei ist die zweitlängste der gesamten Veranstaltung. Die Transsyberia Rally wurde am 11. Juli auf dem Roten Platz in Moskau gestartet und endet am 25. Juli nach insgesamt über 7.000 Kilometern in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_drei_porsche_team s_werden_mit_zeitstrafen_beleg t.10068.0.html#10808)
Gruss Ruedi
Touareg V
21.07.2008, 14:52
Transsyberia: Halbzeit - Fahrerfeld ist in die Mongolei eingereist
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Nach einer frischen Nacht im Altai-Gebirge hat der Tross der Transsyberia Rally 2008 nach sieben Tagen und mehr als 5.000 Kilometer auf und abseits der Strassen Russland verlassen. Den Grenzübergang Taschanta überquerten die Piloten unweit des russischen Ortes Kosh Agash. Dies heisst in der Übersetzung "Auf Wiedersehen, Baum" und weist Reisende daraufhin, dass sie in der mongolischen Steppe fortan keine Bäume mehr sehen werden.
Die Abwicklung der Grenzüberschreitung auf russischer wie auf mongolischer Seite gestaltete sich mit den Erfahrungswerten des Vorjahres reibungslos. Fast 70 Fahrzeuge mussten abgefertigt werden, ein Vorgang, der den gesamten Tag in Anspruch nahm. Bei hochsommerlichen Temperaturen warteten die Fahrer im hinteren Teil des Autokorsos stundenlang auf ihre Abfertigung.
Der erste Hinweis im Roadbook auf mongolischem Terrain lautete: "Ende des Asphalts". Und diesen werden sie auch bis kurz vor Ulaanbaatar nirgends in der Mongolei wiederfinden. Etwa 80 Kilometer ging es nach der Einreise auf 2.000 Meter Höhe durch karges Steppenland und über schroffe, steinige Pisten bis ins heutige Etappenziel, ein Camp oberhalb der Stadt Ölgy.
Ab Sonntag werden die Teams auf den verbleibenden sechs Etappen die Geländetauglichkeit ihrer Fahrzeuge, eigenes fahrerisches Können, Ausdauer auf den langen Offroad-Pisten und ihre Kenntnisse in der Navigation unter Beweis stellen müssen.
Für Samstag ist ein Ruhetag angesetzt. "Bei einer zweiwöchigen Rally benötigt man unbedingt einen Tag Pause. Vor allem für die kleineren Teams und Autos und die jüngeren Fahrer ist der Tag ein Muss. Und auch uns Routiniers tut er ganz gut", sagte Said Rashid Al Hajri, Pilot des derzeit im Gesamtklassement führenden Teams Middle East. Gemeinsam mit seinem Navigator Tim Trenker rechnet sich der 51-jährige Pilot aus Qatar gute Chancen auf das erfolgreiche Erreichen des Ziels aus. "In Russland wollten wir sehr gut fahren. Das ist uns gelungen. Nun tritt Plan 2 in Kraft, nämlich Ulaanbaatar auf einem der vorderen Plätze zu erreichen. Die Top 5 werden alle Vollgas fahren, da bin ich mir sicher. Dennoch: die Rally ist noch lang, sehr lang", urteilte Al Hajri, der aus jahrelanger Rally-Erfahrung weiss, dass im zweiten Teil einer Rally noch viel passieren kann.
In der Gesamtführung liegt bei Halbzeit das Team Middle East vorn, gefolgt vom Team France, Team Portuguese, Team Germany 3 und
Team Germany 1.
Video: Zusammenfassung Etappe 7 nach Kosh Agash
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_halbzeit_fahrerfe ld_ist_in_die_mongolei_eingere ist.10084.0.html#10824)
Gruss Ruedi
Touareg V
22.07.2008, 10:20
Transsyberia: Porsche-Teams bereit für erste Mongolei-Prüfunghttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
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"Wir haben den heutigen Ruhetag genutzt, um das Fahrzeug nochmals komplett durchzuchecken. Alles ist in Ordnung", erzählte Armin Schwarz vom Team Germany 1. "Mein Beifahrer Andi Schulz hat sich zusätzlich eingehend mit dem Roadbook und der morgigen Etappe beschäftigt. Er hat die GPS-Koordinaten eingespielt und die Route auf den Karten geprüft. Ansonsten gab es nicht viel zu tun. Morgen starten wir erholt in die Wertungsprüfung."
Auch Christian Lavieille (Team France) ist optimistisch: "Bei der ersten Wertungsprüfung in der Mongolei werden wir noch nicht voll angreifen. Erst mal müssen wir sehen, was da auf uns zukommt. Vor uns liegt noch ein langer, steiniger Weg. Wir haben heute nochmals alles überprüft und fühlen uns gut vorbereitet. Jetzt kann es richtig losgehen."
Weitere Stimmen der Porsche-Piloten:
Denis Levyatov (Team Russia 1): "Unser Fahrzeug wird morgen ein wenig leichter sein. Wir haben unser gesamtes Equipment nochmals durchgesehen, umgeräumt und verschiedene Dinge ausgeladen. Das hilft uns hoffentlich auf der Wertungsprüfung. Ausserdem haben wir unseren Cayenne noch einmal komplett überprüft."
Tim Trenker (Team Middle East): "Zum Glück hatten wir heute den Ruhetag. Das hat uns sehr geholfen. Russland war sowohl fürs uns als auch für den Cayenne härter und anstrengender, als wir dachten. Um wieder fit zu werden, haben wir relaxt und den Porsche zusammen mit den Mechanikern gepflegt. Natürlich habe ich auch nochmals das Roadbook durchgesehen. Vor allem haben wir uns mental auf den morgigen Tag vorbereitet."
Ryan Millen (Team USA): "Der Wagen ist in einem Top-Zustand. Wir haben heute nochmals jede Schraube überprüft. Mehr als der übliche Check war absolut nicht notwendig. Morgen findet die erste Prüfung in der Mongolei statt. Wir sind wirklich sehr gespannt, was uns alles erwartet."
Yoshifumi Ogawa (Team Japan): "Morgen werden wir es eher langsam angehen lassen. Das Fahrzeug ist in einem guten Zustand, wie wir heute beim üblichen Check festgestellt haben. Bis Ulan Bator soll das auch so bleiben. Wenn wir unsere derzeitige Position übermorgen noch inne haben, sind wir zufrieden."
Pau Soler (Team Spain): "Wir haben den Tag genutzt, um das Zentraldifferenzial auszutauschen. Seit der ersten Wertungsprüfung in Russland hat es Schwierigkeiten gemacht. Und um sicherzugehen, dass uns die komplette Kraft des Cayenne in der Mongolei zur Verfügung steht, war dies unglaublich wichtig. Wir haben jetzt wieder 100 Prozent Porsche-Power. Ansonsten haben wir einfach die täglichen Checks am Wagen vorgenommen."
Ding Luo (Team China): "Ausgeruht haben Eddie und ich uns heute nicht wirklich. Vielmehr haben wir den kompletten Vormittag darauf verwendet, um das Fahrzeug nochmals im Detail zu prüfen. Wir haben alles haargenau untersucht. Um keinen Fehler bei der Navigation zu machen, sind wir gemeinsam das Roadbook durchgegangen und kennen nun alle kritischen Stellen. Mehr konnten wir nicht tun."
Am Sonntag starten die Piloten der Transsyberia Rally in die erste Mongolei-Etappe. Auf dem 429 Kilometer langen Weg nach Manhan werden 282 Kilometer als Sonderprüfung durch felsiges Gelände und Sumpflandschaften gefahren. Darüberhinaus werden die Teilnehmer bei einer Passüberquerung mit 3.500 Meter den höchsten Punkt der gesamten Route erreichen. Dort könnte möglicherweise sogar noch Schnee liegen. Die Auftaktprüfung in der Mongolei ist die zweitlängste der gesamten Veranstaltung. Die Transsyberia Rally wurde am 11. Juli auf dem Roten Platz in Moskau gestartet und endet am 25. Juli nach insgesamt über 7.000 Kilometern in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator.
Gesamtwertung Transsyberia Rally 2008 nach der 8. von 14 Etappen
01. Al Hajri/Trenker Team Middle East Porsche 4:15.19 Std.
02. Lavieille/Borsotto Team France Porsche 0:01.36 Std. zurück
03. Gameiro/Figueiredo Team Portugal Porsche 0:24.46
04. Kern/van Kan Team Germany 3 Porsche 0:38.26
05. Schwarz/Schulz Team Germany 1 Porsche 0:56.35
06. Levyatov/Talantsev Team Russia 1 Porsche 1:08.32
07. Pfeil-Schneider/Steuer Colombian Arrow Porsche 1:40.16
08. Abdulla/Lutteri Team Quatar Porsche 1:55.49
09. Baier/Steinbring Teambuctou Toyota 2:19.54
10. Pasetti/Gröger Lybia-Rally-Raid Toyota 2:23.24
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_porsche_teams_ber eit_fuer_erste_mongolei_pruefu ng.10091.0.html#10832)
Gruss Ruedi
Touareg V
22.07.2008, 10:21
Transsyberia: "Wir vier sind ein herrliches Team" - die Suzuki-Damenhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/9dd6068ba7.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080721_t ranssyberia_ruszu1.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=aedcbc4417f406973580df6254 26c16d)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/034f37e43d.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080721_t ranssyberia_ruszu2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=bea665720044f82f0e6929ab7f fbb5b4)
Alexandra Hahn vom Team Suzuki/Maxi, 28-jährige Offiziersanwärterin aus Linsenhofen, hat die Aufgabe, ihre Pilotin Melina Frey, 26 Jahre aus Kapstadt, von Moskau nach Ulaanbaatar zu navigieren. Beide geben bei der Transsyberia Rally ihre Rally-Premiere. Am Ruhetag ziehen sie Bilanz:
Habt ihr euch mit einem speziellen Training vorbereitet, euren Suzuki Grand Vitara getestet?
Hahn: Ich habe an einem Suzuki-Offroad-Camp in Spanien teilgenommen und sehr nützliche Tipps und Tricks mitgenommen.
Frey: Unser Auto haben wir bei der Anreise zum Transsyberia-Start kennen gelernt und uns ein wenig aneinander gewöhnt.
Eine Woche läuft die Transsyberia Rally 2008. Wie geht es euch?
Hahn: Bis dato haben wir alles gut gemeistert. Körperlich habe ich keine Probleme, aber anstrengend ist es schon. Fahren, Navigieren, Schrauben, GPS-Daten für nächste Etappe eingeben. Die grosse Herausforderung ist, alles unter einen Hut zu bringen. Wir sind meistens die Letzten beim Abendessen, da schaut man neidisch, wenn die Anderen bereits geduscht sind und etwas Frisches angezogen haben. Das sind einfach unterschiedliche Bedingungen, die bei den Teams herrschen.
Ihr liegt nach über 5.000 Kilometern und sechs Wertungsprüfungen auf dem 16. Rang mit knapp 5 Stunden Rückstand auf die Führenden vom Team Middle East, die langjährige Rally-Erfahrung mitbringen und ein eingespieltes Pilotenpaar sind. Wie klappt denn bei euch die Verständigung während der Sonderprüfungen?
Hahn: Die Kommunikation zwischen uns klappt gut. Wir haben von Beginn an aber gegenseitiges Vertrauen gehabt. Ich bin stolz auf uns, wir machen es gut, darüber bin ich glücklich. Ich merke, dass ich an den Aufgaben, aber auch an Problemen, wachse.
Was war bisher das Anstrengendste für euch?
Hahn: Die erste Etappe. Nicht direkt die Wertungsprüfung. Die war gut. Ein Nehmen und Geben, mal haben wir jemanden herausgezogen aus dem Schlamm, dann musste uns wieder geholfen werden. Das Schlimme war das Reparieren im Regen danach in Wladimir.
Ihr hattet in Russland einige kleine, knifflige Sachen am Auto zu erledigen. Eure Kollegen Andreas Karmer und Kurt Ettenberger vom Team Suzuki/Spox.com zeigten vollen Einsatz auch an eurem Wagen. War das im Vorfeld so ausgemacht?
Hahn: Ja, wir alle zusammen sind das Suzuki-Team. Wir verstehen uns gut, auch wenn es manchmal Meinungsverschiedenheiten gibt. Ein herrliches Team, wir vier. Dass die zwei Jungs dabei sind, ist ein Sicherheitsnetz für uns. Die beiden haben uns schon viel beigebracht.
Frey: Das musste so ein. Ich fahre gerne Auto. Aber ich verstehe nichts von Autos.
Gestern die Grenzüberfahrt, heute der Ruhetag, den sich alle verdient haben. Das Camp oberhalb von Ölgy bietet eine eindrucksvolle Kulisse. Gefällt euch das?
Frey: Ich bin froh, jetzt hier in der Mongolei, in der Weite zu sein. Das war auch bei der letzten Etappe in Russland schon so. Die Stadt war mir zu hektisch. Hier fühle ich mich wohler.
Hahn: Freundliche Menschen sind hier unterwegs, vor allem seit dem Altaigebirge, das Winken, Begrüssen und Lachen tut gut. Es ist schon etwas Aussergewöhnliches, was wir hier erleben.
Welches Ziel habt ihr für den zweiten Teil der Rally?
Hahn: Mein Ziel lautet: Bitte lass uns ankommen! Ich will wirklich ankommen. Gerade im Moment habe ich ein wenig Bammel, ob das klappt. Unser Service-Truck ist weg. Wir haben genau noch zwei Reifen zum Wechseln, Wasser zum Nachfüllen. Motoröl können wir notfalls noch bei jemandem kaufen. Also passieren darf uns nichts mehr.
Frey: Die letzten drei Tage waren echt gut, das lief wie geschmiert. Wir sind da durchgefetzt. Wir haben überholt, haben uns nicht verfahren. Super. Und so werden wir das auch weiter halten!
Hahn: Ja, ich weiss, ich tendiere immer dazu, mich eher zu unterschätzen und dann zu freuen, wenn etwas besser klappt. Das lege ich jetzt ab, wir können das. Ich vertraue auf den Instinkt und die Intuition. Und auf die Hoffnung. Denn etwas Glück muss man immer haben.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_wir_vier_sind_ein _herrliches_team_die_suzuki_da men.10092.0.html#10833)
Gruss Ruedi
Touareg V
23.07.2008, 11:21
Video: Zusammenfassung Grenzübertritt Mogolei (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_video_zusammenfas sung_grenzuebertritt_mogolei.1 0094.0.html#10835)
Video: Ruhetag in der Mongolei und Interview (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_video_ruhetag_in_ der_mongolei_und_interview.100 96.0.html#10839)
Fotos: Bildergallerie vom Ruhetag (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_fotos_bildergalle rie_vom_ruhetag_24.10095.0.htm l#10837)
Transsyberia: Al Hajri ausgefallen, Team Frankreich führthttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
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Aus dem Bezirk Bajan-Ulgij ging es am Sonntag auf der 9. von 14 Etappen 429 Kilometer Richtung Osten in den Bezirk Hovd. Der Start zur ersten Sonderprüfung in der Mongolei erfolgte um zehn Uhr. Im Abstand von zwei Minuten begaben sich die 29 verbliebenen Teams auf die 282 Kilometer lange Strecke. Das Team Germany 1 ging als Sieger der letzten Wertungsprüfung zuerst ins Rennen, gefolgt vom Team France, Team Porsche Russia 1 und dem in der Gesamtwertung auf Platz 1 liegenden Team Middle East.
Die erste Sonderprüfung in der Mongolei galt im Fahrerlager vor dem Start als schwierige Aufgabe. Auf einem Hochplateau auf rund 2.000 Meter steuerten die Offroad-Autos durch Täler und über Gipfel. Auf 3.025 Metern passierten die Teams heute den höchsten Punkt der Rally. Das Ziel lag auf einer langen Geraden vor den Toren der Stadt Hovd.
Nach 4:45:47 Stunden passierten Pau Soler und Laia Painado (Team Spain) in ihrem Porsche Cayenne S Transsyberia als Erste die Ziellinie. Knapp dahinter traf Team France ein, das aber aufgrund der früheren Startzeit einen Rückstand von 7:15 Minuten auf die Spanier aufwies. Beide Teams freuten sich gemeinsam bei der Analyse in der heissen Steppe vor Hovd über ihre hervorragenden Leistungen. "Wir sind als 9. heute Morgen gestartet und als Erste angekommen. Das ist doch super!", strahlte Co-Pilotin Painado. "Laia hat einen tollen Job gemacht, das Navigieren heute war nicht leicht", sagte Pau Soler und ergänzte schmunzelnd:. "Etwa 100 km vor dem Ziel wussten wir nicht genau, ob wir richtig liegen. Es waren überhaupt keine Spuren zu sehen. Doch dann haben wir Armin Schwarz überholt. Es kam eine Abzweigung, an der wir nach rechts und Armin nach links gefahren ist. Wir waren richtig."
Gelöst zeigten sich auch die Franzosen nach der gelungenen ersten Mongolei-Etappe. "Wir sind gut unterwegs gewesen. Einmal haben wir eine Reifenpanne gehabt, da haben uns zwar die Spanier überholt, aber wir haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen. Jetzt sind wir mit Sicherheit die Nummer 1 in der Gesamtwertung", mutmasste Christian Lavieille richtig. Die Franzosen führen nun vor Team Portuguese (+ 00:46:49) und Team Germany 1 (+ 01:17:55)
Letzteres erreichte erst mit einer halben Stunden Rückstand das Ziel. Pilot Armin Schwarz zeigte sich dennoch zufrieden mit seinem dritten Rang: "Wir haben einen bestimmten Speed, den wir auch in den nächsten Tagen beibehalten wollen. Die Rally ist noch lang, da müssen Auto und Team durchhalten."
Es folgte das Team Portuguese. "Wir haben darauf geachtet, unser Auto nicht zu sehr zu beschädigen bei dieser anspruchsvollen Strecke," erklärte Pedro Gameiro, der von der Mongolei ganz fasziniert ist. "Durch dieses Land zu fahren, ist absolut fantastisch!"
Die Youngsters der Rally, Ryan Millen und Colin Godby, holten als Fünfte ihr bislang bestes Tagesergebnis, trotz zweier Reifenpannen. Als Highlights bezeichnete Colin Godby im Ziel die "imposanten Szenerien und Aussichten sowie die variablen Tracks: mal steinig am Berg, mal flach zum Gas geben in den Tälern".
Das bis dato im Gesamtklassement führende Team Middle East musste die Rally heute beenden. Nachdem der Pilot des Porsche Cayenne S Transsyberia, Said Rashid Al Hajri aus Doha Qatar, im steinigen Terrain eine Bodenwelle übersehen hatte, verletzte er sich bei der harten Landung. Derzeit ist der Rally erfahrene 51-Jährige zur Beobachtung im Krankenhaus von Hovd mit Verdacht auf eine Rückenverletzung. Navigator Tim Trenker blieb unverletzt.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_al_hajri_ausgefal len_team_frankreich_fuehrt.100 98.0.html#10841)
Gruss Ruedi
Touareg V
23.07.2008, 11:23
Transsyberia Fotos: Bildergallerie Etappe 9 Teil 3 (24) (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_fotos_bildergalle rie_etappe_9_teil_3_24.10103.0 .html#10846)http://www.marathonrally.com/spacer.gif
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Transsyberia Fotos: Bildergallerie Etappe 9 Teil 2 (24) (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_fotos_bildergalle rie_etappe_9_teil_2_24.10102.0 .html#10845) http://www.marathonrally.com/spacer.gif
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Transsyberia Fotos: Bildergallerie Etappe 9 Teil 1 (24) (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_fotos_bildergalle rie_etappe_9_teil_1_24.10101.0 .html#10844)
Video: Zusammenfassung Etappe 9 nach Mankhan (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_video_zusammenfas sung_etappe_9_nach_mankhan.101 04.0.html#10847)
Gruss Ruedi
Touareg V
23.07.2008, 11:25
Transsyberia: Lavieille gewinnt 10. Etappe - sintflutartige Regenfälle
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Die Transsyberia rollt bereits seit zwölf Tagen und einige Teilnehmer mussten auch gestern den harten Bedingungen wieder Tribut zollen. Auf der heutigen 10. Etappe von Mankhan nach Darvi fehlten deshalb die Teams Middle East, Porsche China - und leider auch Wolfgang Pasetti und Martin Gröger vom Team Libya-Rally-Raid. Den verbliebenen 25 Teams stand eine flache Etappe mit Flussdurchfahrten in der Ebene des Bezirks Hovd bevor. Die Wertungsprüfung führte über 220 Kilometer durch das Tal des 3.933 Meter hohen Baatar Khayrkhan Bergmassivs.
Sintflutartige Regenfälle stellten viele Teams heute vor erhebliche Schwierigkeiten. Nach hochsommerlichen Temperaturen beim Start setzte am Mittag Starkregen ein, der die sandigen Wege in der Mongolei in Schlammpisten verwandelte. Viele Besatzungen hatten grosse Probleme, die Checkpoints zu finden und erreichten erst am Abend das Camp Darvi.
Die Top 3 der Gesamtwertung Team France, Team Portuguese und Team Germany 1 eröffneten am Morgen die Wertungsprüfung. Armin Schwarz, Pilot des Teams Germany 1, glaubte bei Ankunft im Ziel an den Tagessieg. "Bei uns ist es gut gelaufen. Wir hatten keine Navigationsprobleme." Einzig zwei Reifenpannen hatten Zeit gekostet. "Beim zweiten Wechsel haben wir beim Ansetzen des Wagenhebers gemerkt, dass irgendetwas mit dem Fahrzeug nicht stimmt. Im letzten Abschnitt sind wir dann immer wieder aufgesessen." Das Ziel passierten sie mit einem zerfetzten rechten Vorderreifen auf der Felge. "Unsere Mechaniker reparieren jetzt das Auto und morgen geht’s weiter", äusserte Armin Schwarz sachlich. Bei der Auswertung der Bordkarten stellte sich aber heraus, dass Team Germany 1 Checkpoints auf der Strecke verpasst hatte und somit 60 Strafminuten kassierte. Das bedeutete Rang 11 im Tagesklassement.
Knapp hinter Schwarz trafen die Führenden der Gesamtwertung, die Franzosen Christian Lavieille und Francois Borsotto, ein und holten sich ihren ersten Sieg in einer Sonderprüfung. Ihr Cayenne war wie schon in den vergangenen Tagen in gutem Zustand. Lavieille ist sich bewusst, dass die Konkurrenz nun besonders auf ihn schaut. "Für die morgige Prüfung haben wir uns aber keine spezielle Taktik zurecht gelegt", sagte der Franzose am Abend im Camp.
Mit einem Rückstand von 4:15 Minuten landete das Team Portugal aus Pedro Gameiro und Pedro Figueiredo auf Rang 2. "Die Wetterbedingungen, vor allem der Regen auf den letzten 15 Kilometern, haben die Strecke schwieriger gemacht als gedacht. Viele Pfützen und Wellen. Aber wir sind heute Zweite geworden, insgesamt bei der Rally ebenfalls Zweite und wollen Morgen Zeit aufholen", zeigte sich Pedro Gameiro zuversichtlich.
Immer besser in Fahrt kommt das junge Team USA, das heute Dritter wurde. Ryan Millen, Sohn des Vorjahressiegers Rod Millen, meisterte mit seinem Navigator Colin Godby die anspruchsvolle Strecke bravourös und überfuhr die Ziellinie mit einem Rückstand von 9:03 Minuten.
Als erstes Team erreichte Colombian Arrow das Ziel, fast eine Stunde vor Schwarz/Schulz. "Ab einem bestimmten Moment haben wir nichts mehr gesehen, es dampfte und regnete. Die Wolken standen tief im Tal. Ich dachte, wenn uns jetzt etwas passiert, kann kein Helikopter landen. Daher habe ich zu unserer eigenen Sicherheit entschieden, die Wertungsprüfung abzubrechen und auf der Hauptstrasse ins Camp zu fahren", erläuterte Christian Pfeil-Schneider seine rasche Ankunft und nahm die Zeitstrafen, die ihn und seinen Beifahrer Tommy Steuer erwarteten, gelassen in Kauf.
Morgen findet die 11. Etappe der diesjährigen Transsyberia statt. Über 200 Kilometer geht es weiter in Richtung Osten, nach Altai im gleichnamigen Bezirk. Wie viele der heute gestarteten 25 Teams starten werden, entscheidet sich erst am Dienstagmorgen, da an etlichen Fahrzeugen über Nacht Reparaturen vorgenommen werden müssen.
Tageswertung 10. Etappe Mankhan - Darvi Top 10
01) Lavieille/Borsotto (F) I Porsche Cayenne I 03:17:58 I 00:00:00
02) Gameiro/Figureido (P) I Porsche Cayenne I 03:22:13 I 00:04:15
03) Millen/Godby (USA) I Porsche Cayenne I 03:27:01 I 00:09:03
04) Celma/Unger (ES) I Porsche Cayenne I 03:31:53 I 00:13:55
05) Soler/Peinado (ES) I Porsche Cayenne I 03:32:10 I 00:14:12
06) Abdulla/Lutteri (QT) I Porsche Cayenne I 03:50:03 I 00:32:05
07) Kern/Van Kan (D) I Porsche Cayenne I 03:50:55 I 00:32:57
08) Levyatov/Talantsev (RUS) I Porsche Cayenne I 03:54:01 I 00:36:03
09) Watson/Morley (AUS) I Porsche Cayenne I 03:59:45 I 00:41:47
10) Kern/Binder (D) I Porsche Cayenne I 04:04:35 I 00:46:37
Tageswertung 10. Etappe Mankhan - Darvi Nicht-Porsche
12) Baier/Steinbring (D) I Toyota Landcruiser I 04:41:03 I 01:23:05
14) Kramer/Ettenberger (D) I Suzuki Grand Vitara I 05:24:36 I 02:06:38
15) Grapengiesser/Kalinin (S) I Nissan Pathfinder I 05:36:41 I 02:18:43
16) Meyer/Veit (D) I Land Rover Defender 90 I 05:38:19 I 02:20:21
17) Frey/Hahn (D) I Suzuki Grand Vitara I 05:39:34 I 02:21:36
Gesamtwertung nach 10. Etappe Mankhan - Darvi Top 10
01) Lavieille/Borsotto (F) I Porsche Cayenne I 12:27:56 I 00:00:00
02) Gameiro/Figureido (P) I Porsche Cayenne I 13:19:00 I 00:51:03
03) Schwarz/Schulz (D) I Porsche Cayenne I 14:44:35 I 02:16:39
04) Soler/Peinado (ES) I Porsche Cayenne I 14:59:05 I 02:31:08
05) Levyatov/Talantsev (RUS) I Porsche Cayenne I 15:41:34 I 03:13:38
06) Abdulla/Lutteri (QT) I Porsche Cayenne I 15:47:24 I 03:19:27
07) Millen/Godby (USA) I Porsche Cayenne I 15:52:19 I 03:24:23
08) Kern/Van Kan (D) I Porsche Cayenne I 16:15:27 I 03:47:30
09) Celma/Unger (ES) I Porsche Cayenne I 16:56:09 I 04:28:12
10) Baier/Steinbring I Toyota Landcruiser I 18:02:47 I 05:34:50
Gesamtwertung nach 10. Etappe Mankhan - Darvi Nicht-Porsche
14) Frey/Hahn (RSA) I Suzuki Grand Vitara I 26:19:33 I 13:51:37
18) Kramer/Ettenberger (D) I Suzuki Grand Vitara I 33:00:17 I 20:32:20
19) Meyer/Veit (D) I Land Rover Defender 90 I 36:26:13 23:58:16
20) Bachmann/Blanke (CH) I Mitsubishi Pajero I 40:35:39 I 28:07:43
21) Danner/Szekeres (A) I Puch/Mercedes G 320 I 45:22:11 I 32:54:15
22) Grapengiesser/Kalinin (S) I Nissan Pathfinder I 64:11:11 I 51:43:15
23) Risovic/Risovic (BOS) I Rover Defender 110 I 80:52:37 I 68:24:41
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_lavieille_gewinnt _10_etappe_sintflutartige_rege nfaelle.10108.0.html#10852)
Gruss Ruedi
Touareg V
23.07.2008, 11:27
Transsyberia: Mitsubishi überschlug sich, Pasetti/Gröger raus?
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Ganz vorne auf der Transsyberia kämpfen erwartungsgemäss die Porsche und die Profi-Rallyfahrer. Doch auch bei Ihnen lichtet sich das Feld und in der Mongolei sind erst zwei Etappen gefahren worden. Doch ein Blick in die Top 10 verrät: Tapfer halten sich Uta Baier und Mario Steinbring vom Team "Teambuctou" mit ihren Toyota HZJ 80 tapfer vorne.
Nur spärlich ist derzeit der Informationsfluss, deshalb bleibt es vorab bei Vermutungen: So scheint es, als seinen Wolfgang Pasetti und Martin Gröger mit ihrem Toyota Landcruiser 90 ausgefallen. Die gestrige Etappe traten sie nicht an - und beide werden auch nicht mehr in der Wertung geführt.
Probleme hatten heute auch Christof Danner und Jan Szekeres mit ihrem Puch/Mercedes G, sie bekamen einer Zeitstrafe von 13 Stunden - ebenso wie Mirko und Bojan Risovic im Land Rover Defender, die 16 Stunden kassierten. Die Bosnier hatten bereits in den vergangenen Tagen immer wieder mit technischen Problemen zu kämpfen. Beide Teams werden aber noch in der Gesamtwertung geführt, soweit ein gutes Zeichen.
Überschlagen haben sich heute die Schweizer Aurele Bachmann und Damien Blanke. In tiefen, mit Wasser gefüllten Spurrillen verloren sie die Beherrschung über ihren Mitsubishi Pajero und überschlugen sich mehrfach. Beide blieben zum Glück unverletzt, allerdings soll der Mitsubishi ein Totalschaden sein.
Bewährt hat sich dabei am Montag erstmals das Notrufsystem der Transsyberia Rally. Die Suzuki-Besatzung Melina Frey und Alexandra Hahn sahen den Unfall und drückten den Notfallknopf, der ähnlich wie z.B. auf der Dakar-Rally automatisch die Organisation alarmiert.
Die beiden Damen schlagen sich übrigens tapfer. In der Tageswertung schafften sie es am Montag auf Platz 17, in der Gesamtwertung sind sie jetzt mit Platz 14 der zweitbeste Nicht-Porsche. Andreas Kramer und Kurt Ettenberger kamen am Montag als 14. über die Ziellinie und liegen in der Gesamtwertung hinter ihren weiblichen Teamkollegen auf Platz 18.
Gut dabei sind tapfer Panos Meyer und Birger Veit alias "Joe und Vito" mit ihrem Land Rover Defender 90, die nicht nur hervorragend fahren, sondern auf ihrer Webseite www.joevito.de (http://www.joevito.de) auch hervorragen bloggen - und uns somit fast täglich mit ein paar zusätzlichen Hintergrundnews erfreuen. Sie schafften es in der Tageswertung auf Platz 16 hinter das schwedisch-russische Nissan-Duo Grapengiesser/Kalinin und liegen in der Gesamtwertung auf Platz 19.
Im Laufe des Tages werden wir versuchen, weitere Infos vor allem von den "Nicht-Porsche" zu bekommen.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_mitsubishi_uebers chlug_sich_pasetti_groeger_rau s.10111.0.html#10855)
Gruss Ruedi
Touareg V
23.07.2008, 11:31
Transsyberia Ticker: Schwarz gewinnt 11. Etappe vor Lars Kern
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Auf der gestrigen Etappe gaben sich Armin Schwarz und Andreas Schulz bei Ankunft im Ziel siegesgewiss. Ein nicht angefahrener Checkpoint warf sie aber auf den 11. Platz zurück. Heute stimmte hingegen beim Team Germany 1 alles. Schwarz/Schulz fuhren die schnellste Zeit und holten sich an jedem Checkpoint ihren Stempel ab. Das Team Germany 2 machte den Doppelsieg perfekt.
Lars Kern und Daniel van Kan überfuhren mit einem Rückstand von 4:16 Minuten über die Ziellinie. Auf dem dritten Rang landeten die Gesamtführenden Franzosen Christian Lavieille und Francois Borsotto (+ 00:16:52), die damit ihren Spitzenplatz behaupeten. Weitere Informationen zur 11. Etappe der Transsyberia Rally von Darvi nach Altain in Kürze.
Fotos: Bildergallerie Etappe 10 Teil (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_fotos_bildergalle rie_etappe_10_teil_1_24.10113. 0.html#10857)
Fotos: Bildergallerie Etappe 10 Teil (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_fotos_bildergalle rie_etappe_10_teil_2_24.10114. 0.html#10858)
Gruss Ruedi
Touareg V
23.07.2008, 11:33
Transsyberia: Die 11. Etappe erwies sich als besonders Materialmordendhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/4a700c0f8f.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080722_t ranssyberia_1.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=d53c83a813273f16e4686ee8aa b5ce76)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/f5c622f460.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080722_t ranssyberia_2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=93e452fbfad03b8b64203636e9 e477cb)
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/a5ba2295d3.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080722_t ranssyberia_3.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=cd1916dbde9677387cd6452d09 3ad6e5)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/369d782287.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080722_t ranssyberia_4.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=11e88610d18ca06fe0b0b16e7a bc76c5)
Die 11. Etappe der Transsyberia Rally 2008 führte 358 km von Darvi nach Altai. Flimmernde Hitze herrschte am Start. Nachdem sie gestern zwar schnell unterwegs waren, aber einen Checkpoint und somit den Tagessieg verpasst hatten, stimmte am heutigen Tag für Armin Schwarz und Andreas Schulz alles. Zum vierten Mal gelang es Team Germany 1, auf der Wertungsprüfung die schnellste Zeit zu fahren. Nach 3:42:44 Stunden standen sie mit einem Vorsprung von 4:06 Minuten als Sieger fest. Damit rücken Schwarz/Schulz im Gesamtklassement auf den zweiten Rang vor.
Zurück auf Erfolgskurs ist auch wieder Team Germany 3. Wie schon bei der Eröffnungs-Etappe vor elf Tagen belegte es den zweiten Platz. Pilot Lars Kern gefiel die Beschaffenheit der Strecke besonders gut. "Genau so, wie ich es gern habe. Eine schnelle Strecke zum Gas geben, gleichzeitig aber einiges zum Manövrieren. Unser Auto lief super. Trotzdem habe ich auf dem letzten Stück nicht gedacht, dass ich mit Armin mithalten kann. Hat aber geklappt! Und so sind wir gleichzeitig ins Ziel gefahren." Mit dem Erfolg kehrte auch das Strahlen ins Gesicht des 20-jährigen Rally-Fahrers zurück. Im Gesamtklassement liegen Lars Kern und Daniel van Kan auf Platz 6.
Etliche Minuten verstrichen, ehe das in der Gesamtwertung führende Team France als Dritte (+ 00:16:52 Minuten) über die Ziellinie auf über 2.000 Metern Höhe fuhr. Francois Borsotto auf dem Beifahrersitz sah besorgt aus. "Es war anstrengend! Wir hatten ein grosses Problem: Der Motor brachte keine richtige Leistung mehr. Auf den letzten 20 Kilometern sind wir geschlichen, nicht gefahren. Zum Glück führte der Weg bergab." Wider Erwarten bauten sie ihren Vorsprung auf das vor dieser Etappe an zweiter Position liegende Team Portuguese auf über zwei Stunden aus.
Die Portugiesen Pedro Gameiro und Pedro Figueiredo hatten ab Kilometer 100 mit einem gravierenden Problem zu kämpfen: Die Hinterradaufhängung war gebrochen. Mit einem Rückstand von 2:01 Stunden landeten sie nur auf Rang 7. Das kostete sie auch den zweiten Platz in der Gesamtwertung, in der sie um eine Position abrutschten.
Als Vierte mit einem Rückstand von 23:41 Minuten passierten Pau Soler und Laia Peinado aus Spanien in Schräglage, ebenfalls mit einem Defekt an der Hinterradaufhängung, die Ziellinie. Fünfter wurde das russische Team aus Denis Levytov und Sergey Talantsev, den sechsten Platz erreichte das Team Suzuki. Andreas Kramer und Kurt Ettenberger müssen an ihrem Wagen jedoch die gerissenen oberen Querlenker auswechseln.
Team USA übersah einen zwei Meter tiefen Graben und fuhr seinen Porsche in diesem fest. In den Russen Fedor Fedorov und Mikhail Bardashow fand es die nötigen Helfer, denn allein hätten sich Ryan Millen und Colin Godby aus dieser Lage nicht befreien können. Aufgrund dieses Zwischenfalls büssten die Amerikaner viel Zeit in der Gesamtwertung ein und fielen vom siebten auf den zwölften Platz zurück. Auch Adel Abdulla aus Qatar und Norbert Lutteri aus Italien verloren aufgrund eines Defekts an ihrem Porsche Cayenne S Transsyberia enorm viel Zeit. Sie handelten sich zehn Strafstunden ein.
Probleme standen auch bei den Privatiers auf der Tagesordnung. Team JoeVito (Panos Meyer/Birger Veit) war in die Etappe, nicht aber in die Wertungsprüfung gestartet. Eine kaputte Kardanwelle zwang sie zu einer Not-Reparatur. Mittlerweile im Camp in Altai angekommen, haben die beiden Fahrer ihren Land Rover dank Daniel van Kans Schweissarbeit wieder flott bekommen. Darauf hofft auch die Besatzung des Danner Racing Teams, das bis 35 km vor dem Ziel auf guter Position liegend mit defektem Klimakompressor ins Camp geschleppt werden musste.
Fahrer, Mechaniker und Serviceleute werden bis in die Nacht an den Rally-Fahrzeugen schweissen und schrauben. Morgen steht die längste Wertungsprüfung der diesjährigen Transsyberia Rally an. Über 400 km durch die Wüste Gobi mit Flussdurchquerungen bis hinauf auf 2.000 Meter in die Hochebene von Bayankhongor wird die Route führen. Das Etappenziel wird nach insgesamt 519 km erreicht sein.
Tageswertung 11. Etappe Darvi - Altai Top 10
01) Schwarz/Schulz I Porsche Cayenne I 03:42:44 I 00:00:00
02) Kern/Van Kan I Porsche Cayenne I 03:46:50 I 00:04:06
03) Lavieille/Borsotto I Porsche Cayenne I 03:59:36 I 00:16:52
04) Soler/Peinado I Porsche Cayenne I 04:06:25 I 00:23:41
05) Levyatov/Talantsev I Porsche Cayenne I 04:19:33 I 00:36:49
06) Kramer/Ettenberger I Suzuki Grand Vitara I 05:12:12 I 01:29:28
07) Gameiro/Figueiredo I Porsche Cayenne I 05:43:50 I 02:01:06
08) Ogawa/Kaneko I Porsche Cayenne I 05:46:26 I 02:03:42
09) Risovic/Risovic I Land Rover Defender I 05:58:30 I 02:15:46
10) Baier/Steinbring I Toyota Landcruiser I 06:03:47 I 02:21:03
Tageswertung 11. Etappe Darvi - Altai Nicht-Porsche
15) Danner/Szekeres I Mercedes G 320 I 06:51:32 I 03:08:48
20) Frey/Hahn I Suzuki Grand Vitara I 16:54:27 I 13:11:43
22) Grapengiesser/Kalinin I Nissan Pathfinder I 17:54:27 I 14:11:43
24) Meyer/Veit I Land Rover Defender I 19:54:27 I 16:11:43
Gesamtwertung nach 11. Etappe Darvi - Altai Top 10
01) Lavieille/Borsotto I Porsche Cayenne I 16:27:33 I 00:00:00
02) Schwarz/Schulz I Porsche Cayenne I 18:27:20 I 01:59:47
03) Gameiro/Figueiredo I Porsche Cayenne I 19:02:50 I 02:35:17
04) Soler/Peinado I Porsche Cayenne I 19:05:30 I 02:37:57
05) Levyatov/Talantsev I Porsche Cayenne I 20:01:08 I 03:33:35
06) Kern/Van Kan I Porsche Cayenne I 20:02:17 I 03:34:44
07) Celma/Unger I Porsche Cayenne I 23:05:20 I 06:37:46
08) Baier/Steinbring I Toyota Landcruiser I 24:06:35 I 07:39:02
09) Kern/Binder I Porsche Cayenne I 24:40:40 I 08:13:07
10) Pfeil-Schneider/Steuer I Porsche Cayenne I 25:36:15 I 09:08:42
Gesamtwertung nach 11. Etappe Darvi - Altai Nicht-Porsche
15) Kramer/Ettenberger I Suzuki Grand Vitara I 38:12:29 I 21:44:56
18) Frey/Hahn I Suzuki Grand Vitara I 41:56:35 I 25:29:02
19) Danner/Szekeres I Mercedes G 320 I 52:13:44 I 35:46:11
20) Meyer/Veit I Land Rover Defender I 56:20:40 I 39:53:07
21) Grapengiesser/Kalinin I Nissan Pathfinder I 82:05:38 I 65:38:05
22) Risovic/Risovic I Land Rover Defender I 86:51:08 I 70:23:34
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_top_10_und_nicht_ porsche_11_etappe_darvi_altai. 10116.0.html#10860)
Gruss Ruedi
Touareg V
23.07.2008, 11:59
Video: Zusammenfassung Etappe 10 nach Darvi (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_video_zusammenfas sung_etappe_10_nach_darvi.1011 8.0.html#10862)
Transsyberia: Stimmen der Porsche-Fahrer nach der 11. Etappehttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/9f9af5b94a.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080722_t ranssyberia_po1.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=c8c7ca8a6650c7c55263c5c19c 86d24f)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/c581722795.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080722_t ranssyberia_po2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=61963c9f859aa6cca5476788dc cb8988)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/b2c2c0a751.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080722_t ranssyberia_po3.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=ba4bc1b2f56212af685b942141 ce84d4)
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"Auf der heutigen Etappe wollten wir beweisen, dass wir kontrolliert fahren und trotzdem alle schlagen können", freute sich Armin Schwarz. "Die ersten 90 Kilometer sind wir einfach Vollgas gefahren, bis kein Staub mehr vor uns zu sehen war. Den zweiten Abschnitt der Strecke wollten wir als Führende bestreiten. Bis zirka 20 Kilometer vor dem Ziel war alles gut. Doch dann haben wir auf dem extrem steinigen Stück unsere Ölwanne beschädigt." Einen fehlerlosen Job machte Beifahrer Andi Schulz: "Nach der gestrigen Wertungsprüfung war ich unzufrieden. Heute wollten wir schlicht beweisen, dass wir es können und ganz vorne dabei sind. Das ist uns gelungen. Wir sind die Strecke sauber abgefahren und haben alle Punkte des Roadbooks exakt angesteuert."
Wieder einmal absolut souverän agierte das Team France. "Mit dem Fahrzeug hatten wir heute keine grösseren Probleme. Zum Glück! Denn morgen haben wir die längste Wertungsprüfung der Transsyberia vor uns. Da muss wirklich alles passen. Deshalb haben wir heute auch nicht allzu viel riskiert. Wir sind sehr froh, das Ziel ohne Schäden erreicht zu haben. Das macht uns zuversichtlich für den morgigen Tag", analysierte Christian Lavieille. "Für die teilweise sehr harte Prüfung ist unser Fahrzeug in einem ausgezeichneten Zustand. Die heutige Etappe war zwar nicht sonderlich schwer, aber technisch äusserst selektiv. Ich habe wieder einmal festgestellt, dass es unglaublich ist, was der Cayenne alles leisten kann", ergänzte Co-Pilot Francois Borsotto.
Viel Zeit verloren Ryan Millen und Colin Godby vom Team USA. Sie fuhren zu riskant, rissen die Radaufhängung ihres Cayenne ab und büssten neun Stunden ein. "Wirklich schade. Wir waren richtig schnell unterwegs und hätten uns in der Gesamtwertung weiter vorarbeiten können", sagte ein enttäuschter Colin Godby im Etappenziel. Auch Adel Abdulla und Norbert Lutteri vom Team Quatar kamen vom rechten Weg ab und beschädigten ihr Fahrzeug schwer. Beide blieben unverletzt. Noch ist allerdings nicht klar, ob sie die Rally fortsetzen können.
Weitere Stimmen der Porsche-Piloten:
Carles Celma (Team Germany 2): "Die herrliche Landschaft hat heute nichts an unserem Pech geändert. Denn leider haben wir unseren Stossdämpfern zu viel zugemutet. Und dann haben wir auch noch einen schwer zu findenden Kontrollpunkt verpasst, was uns eine Stunde Strafzeit eingebracht hat. Aber wir geben noch lange nicht auf. In der Mongolei kann bei dieser Rally noch viel passieren."
Lars Kern (Team Germany 3): "Besser hätte es heute kaum laufen können. Während der Prüfung sind wir auf Armin Schwarz aufgelaufen und sind ihm dann bis zum Ziel mehr oder weniger hinterhergefahren. Mit der Navigation hatten wir keinerlei Probleme. Wir haben uns exakt an die Vorgaben des Roadbooks gehalten und am Ende lagen wir auf Platz zwei. So sollten alle Prüfungen aussehen: schnell und selektiv. Das war ein grossartiger Tag."
Christian Pfeil-Schneider (Colombian Arrow): "Insgesamt war die heutige Prüfung sehr schön zu fahren. Es hat Spass gemacht. Man durfte die Strecke jedoch nicht unterschätzen. Einige Abschnitte waren extrem schwierig - zum Beispiel die letzten 30 Kilometer. Wir sind gut durchgekommen und zufrieden mit unserer Leistung. Das Wichtigste überhaupt ist, dass wir den Wagen heil ins Ziel gebracht haben."
Pau Soler (Team Spain): "Bis zum letzten Abschnitt, etwa 30 Kilometer vor dem Ziel, lief alles gut. Dort haben wir dann Ryan Millen gesehen, der sich festgefahren hatte. Natürlich haben wir versucht, ihm zu helfen. Leider ohne Erfolg. Wir haben dabei unsere Hinterradaufhängung beschädigt. Schliesslich konnten wir uns aber als Vierte ins Ziel retten."
Pedro Figueiredo (Team Portugal): "Das war ein schwarzer Tag für uns. Heute Morgen haben wir uns auf der Überführungsetappe die hinteren Stossdämpfer ruiniert. Mit diesem Handicap mussten wir in die Prüfung starten. Auf der Strecke ist uns dann hinten rechts die Radaufhängung gebrochen, und wir mussten so mehr als 160 Kilometer zurücklegen. Ich bin froh, im Ziel zu sein. Vor allem die letzten 30 Kilometer waren enorm anspruchsvoll. So eine harte und selektive Etappe habe ich nie zuvor erlebt."
Hirohisa Kaneko (Team Japan): "Da wir unser Fahrzeug noch für die kommenden drei Tage schonen wollten, haben wir heute nicht zu viel Gas gegeben. Das hat uns die Chance gegeben, unterwegs auch die wunderschöne Landschaft zu geniessen."
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_stimmen_der_porsc he_fahrer_nach_der_11_etappe.1 0119.0.html#10864)
Gruss Ruedi
Touareg V
23.07.2008, 12:01
Fotos: Bildergallerie Etappe 11 (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_fotos_bildergalle rie_etappe_11_24.10120.0.html# 10865)
Transsyberia: Es wird spannend - noch drei harte Etappenhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
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Das ist das Schöne an der Transsyberia: Die eigentliche Rally wird erst in der Mongolei entschieden. Die "wilden" oder weniger erfahrenen Porsche-"Heiss****e" werden reihenweise ausgesiebt, auch bei den Amateuren gibt es immer mehr Ausfälle. Es zeigt sich, wer ruhig und besonnen fährt (und natürlich auch ein wenig Glück hat), dessen Stunde schlägt in den letzten Tagen der Transsyberia. Von 37 gestarteten Fahrzeugen sind nur noch 22 im Rennen.
Gleich drei Nicht-Porsche in den Top 10 des Tages zeigen das es geht. Auch wenn sie in einer anderen Liga spielen. Knapp 1 Stunde und 30 Minuten liegen zwischen dem schnellsten Porsche und Andreas Kramer und Kurt Ettenberger mit ihrem Suzuki Grand Vitara auf Platz 6. Zwischen dem fünftplatzierten Porsche und dem Führenden der Tageswertung liegen gerade einmal 37 Minuten.
Hinter dem Suzuki-Duo schaffen es die beiden Bosnier Mirko und Bojan Risovic mit ihrem Land Rover Defender auf Platz 9 und "Ich-hab-hier-Riesen-Spass"-Offroad-Lady Uta Baier und ihr Co Mario Steinbring schaffen es mit ihren Toyota Land Cruiser auf Platz 10.
Die, die ganz vorne fahren, stammen aus einer anderen Welt. Sind Weltmeister, Landesmeister, FIA-Profis. Und sie haben Autos, die denen der Amateure eigentlich hoch überlegen sind. Doch auch zwischen den Profis sind die Zeitspannen z.B. im Vergleich mit der Dakar hoch. Fast 2 Stunden Vorsprung hat der Gesamt-Führende Christian Lavieille auf den Zweitplatzierten Armin Schwarz. Bis Platz 6 (Newcomer Lars Kern) liegen nur knapp 3:35 Stunden, danach rupft es sich langsam auseinander. Bester Nicht-Porsche ist Uta Baier mit 7:39:02 Rückstand auf Platz 8.
Es sind vor allem die Zeitstrafen, die das Feld so zerreissen. So liegen die beiden Land Rover-Bosnier (Platz 22) fast 70 Stunden zurück - weil sie zwischendurch mit Technischen Defekten zu kämpfen hatten. In diesem Rängen geht es um nichts mehr - sauber fahren, durchkommen, Auto heile lassen.
Aber es sind auch die Zeitstrafen, die alles wieder offen machen. Einmal nicht aufgepasst, einmal in einem Loch eingeschlagen, einmal nicht rechtzeitig im Ziel. Noch drei Tage sind zu fahren, drei Etappen in der Mongolei - und mit über 400 Kilometern in Wertung am Mittwoch die härteste. Das Vorjahr hat gezeigt: Auch bei den Profis muss nicht immer alles rundlaufen.
Innerhalb der Spitze wird man sich nichts schenken. Der Franzose Christian Lavieille gilt als ruhiger und besonnener Charmeur - aber auch als begnadeter Fahrer. Mit Nissan-Dessoude wurde er FIA T2 Worldchampion, 2007 gewann er mit Dessoude die legendäre Pharaonen Rally in Ägypten.
Armin Schwarz will auch gewinnen. Ist heimlicher Wunsch-Kandidat bei Porsche. Er ist WRC-Rallyprofi, seine Offroad-Erfahrungen liegen eher im US-Amerikanischen Buggy-Sport. SCORE-Buggies können mehr wegstecken als ein Porsche Cayenne, das weiss Schwarz. Und er muss aufpassen, sonst ist er wie im Vorjahr im falschen Moment zu schnell - und fliegt ab.
Pedro Gameiro aus Portugal, derzeit auf Platz 3, ist Rallyraid-Profi, fährt im FIA Marathonrally und Baja Worldcup und ist sonst eher mit Toyota Landcruiser oder Nissan Navara unterwegs. Der Spanier Pau Soler (Platz 4) ist ebenfalls Rallyraid-Profi - allerdings mit dem Motorrad, gewann u.A. die Baja Qatar. Er war bereits im Vorjahr auf der Transsyberia dabei, kam im Porsche Cayenne auf Platz 5 ins Ziel. Denis Levyatov (Russland, Platz 5) kommt wie Schwarz aus dem WRC-Sport, hat aber einen "Heimvorteil" und mit Sergey Talantsev einen Dakar-erfahrenen Beifahrer an Bord. Lars Kern, im vergangenen Jahr der "Offroad-Rookie" im Suzuki, ist der Neuling und das Nachwuchstalent in der Führungsgruppe.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_es_wird_spannend_ noch_drei_harte_etappen.10121. 0.html#10866)
Gruss Ruedi
Touareg V
28.07.2008, 08:33
Transsyberia: Schwarz und Schulz gewinnen längste Wertungsprüfunghttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/3d36bef92b.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2FM08_2126 _fine_01.JPG&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=80104ebd06ddb67ac491a25f8e da6217)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/156cb3c039.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2FM08_2129 _fine_01.JPG&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=74c1bead27b9a9a6a64f633269 719dd9)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/0f90d5f5cc.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2FM08_2130 _fine_01.JPG&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=47f15714b6b2bda52fe4ddb6f3 1dfbfe)
Bei Sonnenschein und azurblauem Himmel stand am Mittwoch die mit 407 Kilometern längste Wertungsprüfung der Transsyberia Rally 2008 auf dem Programm. Die gesamte Etappe führte über 529 Kilometer von der Ortschaft Altai in den Bezirk Bayankhongor. Mechaniker und Serviceleute hatten die ganze Nacht gearbeitet, um die Autos für die lange Etappe zu präparieren. 24 von ehemals in Moskau angetretenen 34 Teams konnten die Herausforderung schliesslich noch annehmen. "Es bewahrheitet sich, dass die Transsyberia die härteste Rally der Welt ist", sagte Veranstalter Richard Schalber vor dem Start.
Team Germany 1 setzte seine Siegesserie fort. Wie schon gestern tauchte das Duo Armin Schwarz/Andreas Schulz als Erstes im Ziel auf. Bestens gelaunt gab sich der Tagessieger im Camp: "Auf diesem Terrain kann man leicht etwas übersehen. In der Steppe ist man schnell, dann kommt abrupt ein Graben, den das Wasser gerissen hat. Daher haben wir nicht voll aufgedreht, denn sonst übersieht man zu leicht solche Fallen. Andi hat am Mittwoch einen perfekten Job gemacht. Wir haben alles, was schwierig war, weiträumig umfahren und haben so unseren Speed ausspielen können", sagte Schwarz am Abend.
In der Gesamtwertung näherte sich Team Germany 1 weiter den führenden Christian Lavieille und Francois Borsotto (Team France) an, die am Mittwoch als Sechste über die Ziellinie fuhren (+ 0:34:53). "Die Franzosen noch einzuholen, ist eigentlich unmöglich. Die sind ein eingespieltes Team mit Off-Road- und Dakar-Erfahrung. Sie machen keine Fehler beim Navigieren und machen ihr Auto nicht kaputt. Da müsste ihnen echt ein grober Fehler passieren, dass wir sie noch einholen bis Ulaanbaatar", sagte Schwarz. Der Rückstand für Team Germany 1 auf Team France beträgt 1:24:54 Stunden.
Die weiteren Platzierungen: Pilot Pau Soler (Team Spain) steuerte seinen Wagen rund 20 Minunten hinter Schwarz/Schulz auf Rang 2. Dank der Navigationsleistung von Co-Pilotin Laia Peinado schoben sich die Spanier in der Gesamtwertung auf Platz 3 vor.
Team Qatar fuhr etwa neun Kilometer vor dem Ziel mit hoher Geschwindigkeit in eine versteckte Querrinne. Dabei brach die Hinterachse des Porsche Cayenne S Transsyberia. Auf drei Rädern rollten Adel Abdulla und Norbert Lutteri über die Ziellinie (+ 0:32:01). Die Mechaniker werden eine weitere lange Nacht haben, um das Auto der Vorjahresdritten für die morgige Sonderprüfung fit zu bekommen.
Nach dem Rückschlag am gestrigen Tag war das Team Portuguese am Mittwoch wieder auf Erfolgskurs. Pedro Gameiro und Pedro Figueiredo fuhren in der Sonderprüfung auf den 4. Platz (+ 0:32:36).
Zufrieden mit dem Verlauf des Tages war das Danner Racing Team. Der Österreicher Christof Danner kam mit seinem Mercedes G 320 in 1:06:14 Stunden (9. Platz) ins Ziel-Camp nahe Bayankhongor. "Nach den Defekten war das an der Zeit! Die Reparaturen haben sich gelohnt. Die Strecke war variabel, wir waren immer in Fahrt und haben uns nicht verfahren." Navigator Jan Szekeres war ebenfalls zufrieden. "Ich musste Christoph lediglich einbremsen, als der Hubschrauber mit TV und Fotografen über uns flog. Da legte er automatisch einen Zahn zu, um sich gut zu präsentieren. Aber ich muss ja gleichzeitig auch noch die Zeichnungen im Roadbook verfolgen und umsetzen", sagte Szekeres.
Weniger zufriedenstellend verlief der Tag für Lars Kern und Daniel van Kan (Team Germany 3). Die Zweiten des gestrigen Tages konnten aufgrund eines vermutlichen Motorschadens die Etappe nicht fortsetzen und wurden ins Camp geschleppt.
Navigation und technisches Können spielten auf dem vierten Teilabschnitt in der Mongolei ebenso eine Rolle wie Ausdauer und Teamgeist im Cockpit. Viele Rinnen, Schlaglöcher und versteckte Gräben erschwerten das Durchqueren des Geländes. Hitze und Staub kamen erschwerend hinzu. Der letzte Abschnitt führte zudem bergauf durch ein versandetes Flussbett, kaum breiter als die Wagen der Rally-Teilnehmer. In anderen Passagen verführte die weite mongolische Ebene zu hoher Geschwindigkeit. Einige Teams sahen dies als Möglichkeit, zu überholen und Plätze gut zu machen. "Angriff war die einzige Chance, bei der Rally wieder in der oberen Liga mitzuspielen," sagte Ryan Millen (Team USA), der gestern einige Stunden auf die Gesamtführenden verloren hatte.
Morgen steht über 339 km die vorletzte Etappe der Transsyberia Rally 2008 mit dem Ziel Mongol Els an, ehe am Freitag das Ziel der Rally Ulaanbaatar anvisiert wird.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_schwarz_und_schul z_gewinnen_laengste_wertungspr uefung.10122.0.html#10867)
Gruss Ruedi
Touareg V
28.07.2008, 08:38
Zusammenfassung Etappe 11 nach Altaihttp://www.marathonrally.com/spacer.gif (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_video_zusammenfas sung_etappe_11_nach_altai.1012 4.0.html#10869)
(http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_video_zusammenfas sung_etappe_11_nach_altai.1012 4.0.html#10869)
Bildergallerie Etappe 12 Teil (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_fotos_bildergalle rie_etappe_12_teil_1_24.10125. 0.html#10871)
Bildergallerie Etappe 12 Teil (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_fotos_bildergalle rie_etappe_12_teil_2_24.10126. 0.html#10872)
Video: Zusammenfassung Etappe 12 nach Bayankhongor (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_video_zusammenfas sung_etappe_12_nach_bayankhong or.10127.0.html#10873)
Gruss Ruedi
Touareg V
28.07.2008, 08:40
Transsyberia: Stimmen der Porsche-Fahrer nach Etappe 13
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http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/dbd87414ca.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080724_t ranssyberia_po1.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=480c94766c364459e336546407 eec42f)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/793a102eef.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080724_t ranssyberia_po2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=5eaad1e02e121b3065a0c1a710 d07db4)
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/45d386637e.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080724_t ranssyberia_po3.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=8c659e5817e2ae05d6228af5be 4945e6)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/300de1bb9c.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080724_t ranssyberia_po4.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=40027d033259cb8c20e196f355 1eada8)
"Die heutige Wertungsprüfung sind wir eher vorsichtig angegangen", verriet Christian Lavieille. "Wir lagen mit mehr als einer Stunde in Führung und wollten kein Risiko mehr eingehen. Das Schöne daran: Wir hatten dadurch Zeit, die herrliche Landschaft zu geniessen. Und letztlich sind wir auch ohne Probleme ins Ziel gekommen. Morgen werden wir erneut langsam und mit Bedacht fahren. Aber wie wir im Vorjahr gesehen haben, kann selbst auf der letzten Etappe noch alles passieren."
Einen perfekten Tag erlebten auch Pau Soler und Laia Peinado. "Wir haben die heutige Etappe gewonnen. Darüber sind wir sehr glücklich", strahlte Soler im Etappenziel in Mongol Els. "An einige Abschnitte aus dem Vorjahr konnten wir uns erinnern, das hat uns etwas geholfen. Allerdings hatten wir eine wesentlich härtere Wertungsprüfung erwartet. Vor allem die Flussdurchfahrten waren im Vergleich zu 2007 problemlos. Durch die Schwierigkeiten von Armin konnten wir uns sogar auf den zweiten Gesamtplatz verbessern. Dass wir vom 23. Rang nach der ersten Prüfung soweit nach vorne gefahren sind, ist toll."
Im Kampf um Platz zwei wird es bei der letzten Wertungsprüfung der Transsyberia Rally 2008 noch einmal spannend. Denn Armin Schwarz und Andi Schulz vom Team Germany 1 büssten aufgrund eines Elektrikproblems über eine Stunde ein und liegen nun mit rund 13 Minuten Rückstand auf das Team Spain auf dem dritten Platz. "Wir werden morgen noch einmal angreifen, auch wenn es schwer ist auf nur 87 Kilometern 13 Minuten gut zu machen. Aber eine Rally ist immer erst dann zu Ende, wenn man durch das Ziel gefahren ist", gibt sich der ehemalige Rally-Europameister kämpferisch. Bis zu ihrer Panne lagen Schwarz und Beifahrer Andi Schulz erneut klar an der Spitze des Feldes.
Weitere Stimmen der Porsche-Piloten:
Pedro Gameiro (Team Portugal): "Der Plan für den heutigen Tag lautete, den dritten Rang von den Spaniern zurück zu erobern. Wir haben alles dafür getan, aber leider hat es nicht geklappt. Wir haben uns verfahren und den Rückstand eher vergrössert. Nachdem wir das realisiert hatten, wollten wir den Cayenne ohne Schäden ins Ziel bringen. Jedoch habe ich die Konzentration verloren und eine Bodenwelle erwischt. So wie es aussieht, ist der Wagen okay. Morgen werden wir langsam fahren, kein Risiko eingehen und so unseren vierten Platz verteidigen."
Denis Levyatov (Team Russia 1): "Bei den extrem harten Wertungsprüfungen in der Mongolei muss man wirklich mit Bedacht fahren. Wir sind heute recht vorsichtig unterwegs gewesen und haben auf Anhieb den richtigen Weg gefunden."
Yoshifumi Ogawa (Team Japan): "Auch heute hatten wir keine Probleme, sondern einen tollen Tag. Die Landschaft in der Mongolei ist einfach wunderschön. Wir freuen uns auf den morgigen Tag und auf die Zielankunft. Aber wir sind auch ein wenig traurig darüber. Denn in Tokio sieht es nun Mal anders aus als zwischen Ölgiy und Ulan Bator."
Thomas Steuer (Colombian Arrow): "Wir hatten heute grosses Pech. Denn nachdem wir uns hinter Pau Soler auf die zweite Position vorgekämpft hatten, ereilte uns eine Reifenpanne. Damit jedoch nicht genug. Unser Wagenheber gab den Geist auf und wir verloren mehr als 30 Minuten, bis uns Carles Celma aushalf. Danach lief alles wieder sehr gut. Wir erreichten das Ziel ohne jegliche Probleme. Morgen werden wir einfach locker durch die Prüfung fahren. Auf den Siebten fehlt uns mehr als eine Stunde und nach hinten haben wir rund zwei Stunden Luft."
Paul Watson (Team Australia): "Unser Cayenne funktionierte auf der heutigen Etappe sensationell. Rund 15 Kilometer vor dem Ziel lagen wir auf Platz zwei. Das war unsere Prüfung. Dann hatten wir jedoch eine Panne und der Wagen lief nicht mehr weiter. Letzten Endes schleppte uns der Rettungswagen mit Blaulicht ins Camp. Das war ein Erlebnis der besonderen Art."
Lars Kern (Team Germany 3): "Wenn einen das Pech einmal am Haken hat, lässt es einen nicht mehr los. Heute war wieder so ein Tag: Wir sind als 19. in die Wertungsprüfung gestartet und lagen bei Kilometer 76 bereits auf Rang neun. Alles lief gut und wir waren richtig schnell unterwegs. Dann machte jedoch unser vorderer linker Stossdämpfer schlapp. Leider ein weiterer Tag zum Abhaken."
Die vierzehnte und letzte Etappe der Transsyberia Rally führt über 368 Kilometer von Mongol Els in die mongolische Hauptstadt Ulan Bator. Nach der 87 Kilometer langen letzten Wertungsprüfung wird in Zielnähe noch eine Showprüfung über 11 Kilometer gefahren. Die Zeit fliesst nicht in die Gesamtwertung ein. Die Transsyberia Rally wurde am 11. Juli auf dem Roten Platz in Moskau gestartet und endet am 25. Juli nach insgesamt über 7.000 Kilometern in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator.
Tageswertung 13. Etappe Bayanhongor - Mongol Els Top 10
01) Soler/Peinado I Porsche Cayenne I 1 03:16:30 I 00:00:00
02) Danner/Szekeres I Puch/Mercedes G320 I 1 03:21:01 I 00:04:31
03) Lavieille/Borsotto I Porsche Cayenne I 2 03:21:39 I 00:05:09
04) Szustkowski/Kazberuk I Porsche Cayenne I 03:24:47 I 00:08:17
05) Kramer/Ettenberger I Suzuki Grand Vitara I 1 03:26:05 I 00:09:35
06) Meyer/Veit I Land Rover Defender 90 I 03:43:08 I 00:26:38
07) Gameiro/Figueiredo I Porsche Cayenne I 03:45:01 I 00:28:31
08) Pfeil-Schneider/Steuer I Porsche Cayenne I 03:48:06 I 00:31:36
09) Levyatov/Talantsev I Porsche Cayenne I 03:48:20 I 00:31:50
10) Baier/Steinbring I Toyota Land Cruiser I 03:48:28 I 00:31:58
Tageswertung 13. Etappe Bayanhongor - Mongol Els Nicht-Porsche
15) Frey/Hahn I Suzuki Grand Vitara I 04:55:31 I 01:39:01
19) Risovic/Risovic I Land Rover Defender 110 I 07:02:15 I 03:45:45
Gesamtwertung nach 13. Etappe Bayanhongor - Mongol Els Top 10
01) Lavieille/Borsotto I Porsche Cayenne I 26:07:47 I 00:00:00
02) Soler/Peinado I Porsche Cayenne I 28:26:44 I 02:18:57
03) Schwarz/Schulz I Porsche Cayenne I 28:39:48 I 02:32:01
04) Gameiro/Figueiredo I Porsche Cayenne I 29:04:10 I 02:56:23
05) Levyatov/Talantsev I Porsche Cayenne I 30:05:50 I 03:58:02
06) Celma/Unger I Porsche Cayenne I 34:28:04 08:20:17
07) Baier/Steinbring I Toyota Land Cruiser I 35:40:34 I 09:32:47
08) Pfeil-Schneider/Steuer I Porsche Cayenne I 37:02:11 I 10:54:23
09) Szustkowski/Kazberuk I Porsche Cayenne S I 39:23:29 I 13:15:41
10) Millen/Godby I Porsche Cayenne I 43:44:01 I 17:36:14
Gesamtwertung nach 13. Etappe Bayanhongor - Mongol Els Nicht-Porsche
13) Kramer/Ettenberger I Suzuki Grand Vitara I 50:12:59 I 24:05:11
16) Frey/Hahn I Suzuki Grand Vitara I 55:28:08 I 29:20:20
17) Danner/Szekeres I Puch/Mercedes G320 I 62:24:42 I 36:16:54
18) Meyer/Veit I Land Rover Defender 90 I 68:31:15 I 42:23:28
20) Grapengiesser/Kalinin I Nissan Pathfinder I 82:05:38 I 55:57:51
21) Risovic/Risovic I Land Rover Defender 110 I 101:14:36 I 75:06:49
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_top_10_und_nicht_ porsche_13_et_bayanh_mongol_el s.10135.0.html#10882)
Gruss Ruedi
Touareg V
29.07.2008, 15:32
Bildergallerie Etappe 13 Teil (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_fotos_bildergalle rie_etappe_13_teil_1_24.10137. 0.html#10884)
Bildergallerie Etappe 13 Teil (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_fotos_bildergalle rie_etappe_13_teil_2_24.10138. 0.html#10885)
Bildergallerie Etappe 13 Teil (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_fotos_bildergalle rie_etappe_13_teil_3_24.10139. 0.html#10886)
Video: Zusammenfassung Etappe 13 nach Mongol Els (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_video_zusammenfas sung_etappe_13_nach_mongol_els .10144.0.html#10888)
Gruss Ruedi
Touareg V
29.07.2008, 15:33
Transsyberia: Christian Lavieille gewinnt Transsyberia 2008http://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/9d7e759487.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080725_t ranssyberia_1.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=7a6cd7a2303bb90137afa26853 397a1c)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/2d016bbd1d.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080725_t ranssyberia_2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=a871b03eb657813ad72de3d617 8f1bea)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/3f0ee3be88.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080725_t ranssyberia_3.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=6d90082fd0376f4258bd7a03d1 5c3d63)
Eine schnelle Wertungsprüfung von 85 Kilometern Länge stand auf dem Vormittagsprogramm der letzten Etappe. Von der Dünenlandschaft Mongol Els führte der Weg durch die grüne Steppe vorbei an Jurten und Viehherden ins Naturschutzgebiet Khustayn Uul. In 54:53 Minuten gewann Team Germany 1 die heutige Wertungsprüfung vor Team Russia 1 (+ 0:06:00). Für Schwarz/Schulz war es der sechste Tagessieg auf der Transsyberia Rally 2008. Die erfahrenen Piloten hatten sich für die letzte Etappe viel vorgenommen. Mit 170 km/h rauschten sie an den neun vor ihnen gestarteten Wagen vorbei und zeigten ihr Können.
Die Spanier holten sie jedoch nicht mehr ein. "Zum Glück war die Strecke nur 85 Kilometer lang. Sonst hätte uns Armin Schwarz wahrscheinlich noch erwischt", sagte Pau Soler im Ziel. Team Spain wurde mit einem Rückstand von 7:15 Minuten Dritter der Prüfung. Auf dem sechsten Rang (+ 0:10:47) beendeten die Franzosen Christian Lavieille und Francois Borsotto die Wertungsprüfung und verteidigten souverän die Führung der Gesamtwertung.
Es folgte im weiteren Verlauf des Tages eine Liaison von 75 Kilometern, dann ging es endgültig in die letzte Runde der Rally. Elf Kilometer durch kurvenreiches, hügeliges Offroad-Gelände und mit spektakulärer Durchfahrt des Tuul Gol Flusses. Team France fuhr vor Team Spain durch den Zielbogen. Das Danner Racing Team folgte, jedoch nicht auf dem Landweg, sondern schwimmend im Fluss, aus dem Christof Danner seinen Mercedes G 320 nur mit Mühe befreien konnte. "Das war keine Show, sondern richtig Arbeit. Falsch navigiert und schon hat das Wasser uns mitgerissen", sagte Danner nach Abschluss der Etappe.
Bei ihrer Transsyberia-Premiere feierte sich das Team France aus Christian Lavieille und Francois Borsotto, das seine Gesamtführung über fünf Etappen bis ins Ziel verteidigte. "Wir sind super zufrieden, dass wir gewonnen haben und möchten uns bei Porsche Frankreich bedanken, die sie uns die Teilnahme ermöglicht haben. Die Transsyberia ist etwas Spezielles. Viele unterschiedliche Etappen für Fahrer und Navigator. Die Transsyberia ist wunderbar", strahlte Pilot Christian Lavieille, der seinen Porsche Cayenne S Transsyberia sicher, schnell und materialschonend durch Täler und über Berge, durch Sümpfe und Steppen manövriert hat.
Team Spain holte den zweiten Gesamtrang mit einem Rückstand auf das Team France von gut zwei Stunden. Navigatorin Laia Paneido war ausser sich vor Freude: "Ich glaube es noch nicht und habe es auch nicht zu hoffen gewagt." Fahrer Pau Soler war mit dem Ergebnis ebenfalls sichtlich zufrieden: "Ich bin total glücklich. Vor der Rally haben wir uns vorgenommen, mindestens so gut zu sein, wie im vergangenen Jahr, da waren wir Fünfte. Das war schwer, denn die Transsyberia hatte diesmal zehn sehr gute Teams dabei, die alle die Fähigkeit hatten, vorne mitzufahren. Das Niveau war viel höher als 2007. Dass wir jetzt Zweite sind, vor Armin Schwarz, ist super." Dabei hatte die Transsyberia Rally 2008 für die Spanier mit einigen Widrigkeiten begonnen. "Als wir am ersten Tag ins Ziel geschleppt wurden, haben wir natürlich gedacht, das ist eine Katastrophe. Wir sind aber ruhig geblieben und haben gewusst, unsere Etappen kommen noch. In Russland sind die Prüfungen kurz, es gibt weniger zu navigieren, dafür mehr zu fahren. Ich bin kein professioneller Rallyfahrer, daher liegen uns die Stages in der Mongolei wesentlich mehr", sagte Soler.
Auf dem 3. Platz und damit erstmals auf dem Podest der Rally landete das Team Germany 1 (+ 2:21:14 Stunden). "Der Schlüssel zum Erfolg war, dass wir konstant schnell gefahren sind. Ein Schaden kann schnell passieren, das haben wir gestern selbst erlebt. Daher ist es wichtig, immer dran zu bleiben und nie aufzugeben", analysierte Pilot Armin Schwarz. Sein Navigator Andreas Schulz ergänzte: "Im Grossen und Ganzen hat uns die Rally gefallen. Letztlich war sie nicht schwer zu navigieren, wenn man sich konzentriert hat."
Das in Russland lange Zeit führende Team Portuguese aus Pedro Gameiro und Beifahrer Pedro Figueiredo erreichte den 4. Platz im Gesamtklassement mit einem Rückstand von fast drei Stunden. Pilot Gameiro zog positive Bilanz: "Die langen Stages in der Mongolei haben uns etwas zu schaffen gemacht. Wir waren zum ersten Mal bei der Transsyberia dabei, hatten da keine Erfahrung. Zudem sind Pedro und ich erstmals als Team unterwegs gewesen. Das hat doch gut geklappt! Porsche Iberica hat mit den Spaniern und uns zwei Teams in den Top 4. Wir sind stolz darauf."
Nach 15 Tagen, 14 Etappen, 12 Sonderprüfungen und 7.200 Kilometern erreichten von 34 gestarteten Teams 21 die mongolische Hauptstadt Ulaanbaatar. Dort werden heute Abend die Sieger gekürt und möglicherweise Pläne für 2009 geschmiedet, wenn die Transsyberia Rally wieder durch Russland und die Mongolei streifen wird.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_christian_lavieil le_gewinnt_transsyberia_2008.1 0146.0.html#10891)
Gruss Ruedi
Touareg V
29.07.2008, 15:35
Transsyberia: Suzuki-Teams beenden Rally als Klassensieger http://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/55b1765546.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080725_t ranssyberia_suz.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=eeb2516fab755cf128b61d4de7 ab8e9a)
Zufriedenheit bei Suzuki. Nach vier Top-Ten-Tagesplatzierungen erreichte das Team Suzuki/Spox.com im Grand Vitara DDiS Gesamtrang 12. Das Team Suzuki/Maxi, einzige Damencrew im Teilnehmerfeld, landete auf Platz 14. In der Klasse 2A für 4x4 Fahrzeuge mit Dieselmotor bis drei Liter Hubraum belegt das "gemischte Doppel" Platz eins und zwei.
Mit unterschiedlichem Anspruch, aber als ein Team waren die vier Offroad-Fans am 11. Juli ins Rennen gegangen. Ihren Plan, "es den Grossen mit unserem Suzuki zeigen zu können", verfolgten Andreas Kramer und sein Copilot Kurt Ettenberger bis zum Schluss: Nachdem das Duo auf der vorletzten Etappe von Bayankhongor nach Mongol Els zunächst auf Bestzeitkurs war, den Tagessieg dann aber einem Schlammloch opfern musste, absolvierten die Herren die letzte Wertungsprüfung auf Platz sieben, 13 Minuten hinter dem Erstplatzierten Armin Schwarz. "Ich bin froh, dass wir im Ziel sind", sagte Andreas Kramer bei der Siegerehrung. "Beide Autos zu warten und die Rally als Fahrer zu bestreiten, war ein megaharter Job", so der fünffache Dakar-Teilnehmer.
Melina Frey und Alexandra Hahn hatten vor dem Start Spass und Abenteuer in den Vordergrund gestellt. Von beidem bekamen sie reichlich: "Aufregend, spannend, herausfordernd und insgesamt absolut super", so fasste die Südafrikanerin das Erlebnis Transsyberia zusammen. "Die Mongolei und die Menschen dort, darunter viele schräge Vögel, das war einfach fantastisch. Es hat auch viel Spass gemacht, den Grand Vitara zu fahren. Insgesamt war es ein super Erlebnis."
Über ein schönes Geschenk zum 20. Grand Vitara-Geburtstag freute sich Dominik Eiland, Groupleader Product- and Dealermarketing Automobile der Suzuki International Europe GmbH: "Rund ein Drittel der startenden Fahrzeuge ist den extremen Anforderungen der Transsyberia Rally zum Opfer gefallen und nicht ins Ziel gekommen. Der Grand Vitara hat vor allem in der Mongolei, der harten Hälfte des Marathonrally-Events, seine Stärken offenbart. Alle vier Top-Ten-Platzierungen wurden dort erzielt, wo die Rally am schwierigsten ist und der Grand Vitara sich am wohlsten fühlt."
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_suzuki_teams_been den_rally_als_klassensieger.10 150.0.html#10895)
Gruss Ruedi
Touareg V
29.07.2008, 15:37
Transsyberia Fazit: Uta Baier, Danner und Co. - die wahren Siegerhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/b1867c2b3e.jpghttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/93e0230984.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080728_t ranssyberia_wa2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=9952c9aefe75fee3c4f2b6ec02 3dc8bf)
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/3258e17b35.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080728_t ranssyberia_wa3.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=d296126abd0b98d7ccf886e784 dc4670)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/795c04cf79.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F080728_t ranssyberia_wa4.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=8052a6ce690731ef5d57434f9e dfff48)
Veranstalter Richard Schalber hat einen Traum: Er möchte "back to the roots", eine grosse Abenteuer-Amateurrally schaffen, so wie einst die Dakar in der Anfangszeit. Schön, lang, anspruchsvoll - und bezahlbar. Doch die Rally hat auch in diesem Jahr ein Problem: Wenn man eine Rally "für Trabis" ins Leben ruft und denen dann "Ferraris" gegenüberstellt, ist es mit dem eigentlichen Wunsch nach "Spirit" auch schon vorbei.
Der Traum Schalbers blieb 2008 unrealistisch, da aus der Rally erneut ein Porsche-Event wurde - mit ein paar Amateuren als Dekoration. Den Dreifachsieg als grosse Leistung Porsches darzustellen, ist eine Beleidigung für alle echten Amateure. Porsche fuhr Weltmeister, Werks-Cayenne und Mega-Service gegen eine handvoll Privatiers auf. Das dann vor allem Uta Baier auf ihrer "Urlaubstour" mit einem alten und schweren Toyota Landcruiser auf Platz 7 in die Top 10 fuhr, lässt die Szene schmunzeln - und ist ziemlich peinlich für den Stuttgarter Autobauer.
Die wahren Sieger für das Podium heissen also nicht Lavieille, Soler und Schwarz - die wahren Sieger heissen Baier/Steinbring, Kramer/Ettenberger und Frey/Hahn - oder Toyota und Suzuki. Vergleicht man deren Budgets, Ansprüche und Fahrzeuge mit den eigens entwickelten T2-Cayenne und vergleicht man die ihre Leistung mit der von eingekauften Weltmeistern, sind die Amateure Weltklasse.
Die Transsyberia 2008 hat gezeigt, das man als Amateur immer noch keine reelle Chance auf einen Gesamtsieg hat - solange kann man nicht von einer fairen Amateurrally sprechen. Und schon lange nicht vom "Spirit" einer ehemaligen Dakar. Gewinnen fällt für Amateure also schon einmal aus. Bleibt der Spassfaktor. Ergo werden sich die ernsthaft interessierten Amateure weiter fragen: Warum sollen wir als Kanonenfutter für Porsche´s PR-Rally herhalten?
Auch in Sachen Presse ist die Rally immer noch nicht glaubwürdig. Porsche brachte sich "seine" vorher selektierte Presse mit (z.B. Playboy), Schalber hingegen setzte erneut auf einer Agentur, deren Arbeit zwar sehr gut war, aber die eben auch im Rahmen eines Auftrages berichtet - von einer beurteilbaren Fachberichterstattung immer noch entfernt. Wie im Vorjahr war Fachpresse nicht vertreten, ein echtes Urteil für Ausstenstehende also wieder nicht möglich.
Die Offroad-Motorsport Szene möchte eine neue Rally. Sie möchte in die Mongolei. Sie möchte eine Alternative zu Grand Erg, Tuareg Rally und wie sie alle heissen. Aber zu fairen Bedingungen. Schalber bietet die Möglichkeit. Aber er muss auch handeln, um die Rally glaubwürdig zu machen. Und klare Stellung beziehen, wie die Porsche - sollten sie erneut teilnehmen - zu werten sind. Denn so kann es nicht bleiben.
Wenigstens hat Schalber schon einmal ein Klassenreglement geschaffen - hier sind Porsche und Amateure getrennt. Bringt nur nichts, wenn nur der Gesamtsieger gefeiert und vermarktet wird - das kennen wir von anderen Rallys. Gleich drei Amateurklassen gibt es. Aufgrund der Tatsache, das noch so wenige Amateure dabei sind, mutet das Ergebnis dann teilweise noch komisch an: So haben Christof Danner und Uta Baier ihre eigene Klasse, also schonmal so oder so gewonnen.
Die Organisatoren müssen noch einige Kinderkrankheiten ausmerzen. Vor allem das Reglement muss im nächsten Jahr klar definiert werden - zuviel Ärger und Diskussionen gab es über die wilde Zeitstrafenregelung. Im Catering und bei den sanitären Anlagen hat man aufgeholt: Es ist zwar kein Luxus, aber man fährt ja auch eine Marathonrally in der Mongolei.
Es fehlen die "Spirit"-Teilnehmer. Denn die Transsyberia hängt (noch) finanziell am Porsche-Tropf, ist den Wünschen und Anforderungen Porsches quasi ausgeliefert. Mit den wenigen Nicht-Porsche kann man die Rally nicht finanzieren.
Die ersten haben Ihr Interesse für 2009 schon bekundet, das erste Team (Wild Rhino Racing) schon die Teilnahme bekannt gegeben. Und auch die Tatsache, das so namhafte Amateure wie Uta Baier, Christof Danner oder Wolfgang Pasetti dabei waren, kann der Rally helfen. Denn die haben viel zu erzählen von ihrem persönlichen Abenteuer.
"20 echte Amateur-Teilnehmer wären schon ein Traum" meint Robert Kranz von "Wild Rhino Racing", der bereits 2007 an der Rally teilnahm, besagtes Team für 2009 aufbaut und wie viele an das Grundprinzip der Rally glaubt. "Dann gäbe es einen fairen Wettkampf unter den Amateuren und die Porsche wären egal". Wir sind gespannt auf 2009.
Gesamtwertung Transsyberia 2008 - die "wahren" Amateursieger:
01) Baier/Steinbring (D/D) I Toyota Landcruiser I 37:03:08
02) Kramer/Ettenberger (D/D) I Suzuki Grand Vitara I 51:20:55
03) Frey/Hahn (RSA/D) I Suzuki Grand Vitara I 56:44:16
04) Danner/Szekeres (A/A) I Puch/Mercedes G 320 I 63:33:00
05) Meyer/Veit (D/D) I Land Rover Defender 90 I 69:42:23
06) Grapengiesser/Kalinin (S/RUS) I Nissan Pathfinder I 82:05:38
07) Risovic/Risovic (BOS/BOS) I Land Rover Defender 110 I 114:18:35
08) Pasetti/Gröger (I/D) I Toyota Landcruiser I OUT (Techn. Defekt)
09) Bachmann/Blanke (CH/CH) I Mitsubishi Pajero I OUT (Überschlag)
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_fazit_uta_baier_d anner_und_co_die_wahren_sieger .10155.0.html#10900)
Gruss Ruedi
Touareg V
06.08.2008, 11:37
Transsyberia: Wild Rhino Racing Team gratuliert den Teilnehmernhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
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Mit grosser Spannung hat das "Wild Rhino Defender Transsyberia Racing Team" den Verlauf der Transsyberia 2008 verfolgt. Im Vergleich zu 2007 hat sich einiges geändert und die Rally hat sich sehr positiv weiterentwickelt. "Insbesondere waren wir von den Privatteams beeindruckt welche es geschafft haben ihre Fahrzeuge ohne grossen Service und Support auf eigener Achse ins Ziel zu bringen", meint Robert W. Kranz.
"Ich bin sehr beeindruckt, wie Richard Schalber die Rally konsequent weiterentwickelt hat, er hat dieses Jahr sicher Zeichen gesetzt und ich bin überzeugt davon, dass nächstes Jahr viele Privatteams am Start sein werden. Die Transsyberia ist nun ein absolut perfekter Rally-Traum geworden, da muss man einfach mitfahren", mein Ulf Deecke zur Transsyberia 2009
Aber auch die Profis haben sich weiterentwickelt: Im Gegensatz zum letzten Jahr, wo Armin Schwarz seinen Porsche Cayenne Transsyberia in der vorletzten Etappe durch einen Fahrfehler komplett zerstörte, konnte er dieses Jahr das Ziel auf eigener Achse mit nur 2 Stunden und 21 Minuten Rückstand auf Christian Lavielle erreichen. "Der Überschlag von Armin letztes Jahr hat mich sehr schockiert, es passierte auf einem eigentlich sehr leichten Teilstück, ich bin dort noch kurz davor mit meinem Presseteam entlanggefahren", meint Kranz, "Die Verhältnisse in der Mongolei sind eben tückisch und man muss höllisch aufpassen", ergänzt Deecke. Beide sind überzeugt, dass ihre auf Expeditionen auf der ganzen Welt gesammelten Erfahrungen in der Mongolei von grossem Vorteil sein werden.
Der Kampf um die Führung war dieses Jahr sehr spannend, es wurde hart gekämpft, aber schlussendlich hat wohl das Team Christian Lavielle/Francois Borsotto die perfekte Balance aus Speed und Risiko gefunden. "Die sind wohl ein absolut perfektes Rennen gefahren, Hut ab vor dieser Leistung". Robert Kranz war besonders beeindruckt von der Leistung der beiden sympathischen Spanier Pau Soler/Laia Peinado, "Wie im vergangenen Jahr haben sie durch eine besonnene Fahrweise und gute Navigation überzeugt, dies wurde 2008 mit dem zweiten Platz belohnt".
Besonders beeindruckend ist die Leistung von Panos Meyer/Birger Veit vom Team JoeVito. "Die hatten absolut keine Erfahrung im Offroad-Fahren, geschweige den von Rallys und haben es auf Platz 18 der Gesamtwertung geschafft" meint Stephan Dennig von 4WARD4x4. Damit konnten sie sogar einige Profis hinter sich lassen. "Ich bin besonders stolz darauf, dass der Defender so gut durchgehalten hat, unsere Vorbereitung des Fahrzeuges hat sich mehr als bewährt." so Dennig weiter. "Natürlich hat ihre Unerfahrenheit hier und da Zeit gekostet, aber die beiden haben gezeigt, dass man mit einem wettbewerbsfähigen Defender durchaus vorne mitfahren kann". Nach einer Durchsicht und einem Wartungsservice in Ulaanbataar wird der Defender 90 von JoeVito mit Stephan am Steuer die 10.000 Kilometer zurück nach Deutschland auf eigener Achse zurückfahren. "Ich werde in Ulaanbataar das Motoröl wechseln, die Kardanwellen abschmieren und alle Flüssigkeiten kontrollieren, mehr ist laut Auskunft von Joe und Vito aber nicht zu tun" meint Stephan zu der anstehenden Rückreise.
Um den Rennfahrern nächstes Jahr eine Alternative zur Rückreise auf eigener Achse bieten zu können konnte das das "Wild Rhino Racing Team" für den Rücktransport der Fahrzeuge die Firma www.expologistik.com (http://www.expologistik.com/) gewinnen.
Thomas Lamsfuss von Expologistik Transportmanagement GmbH kümmert sich vorrangig um Sondertransporte und schwierige Transportaufgaben, wie zum Beispiel die weltweite Versendung von Flugzeugprototypen des drittgrössten Flugzeugbauers der Welt zu internationalen Flugshows und Aviation-Messen. Zu seinen Kunden gehören einige weitere Grössen der Luftfahrtindustrie, die sich darauf verlassen, dass er auch unmögliche Transporte möglich macht, denn meist ist er persönlich vor Ort um z.B. die Container durch den Zoll zu kriegen.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/transsyberia_wild_rhino_racing _team_gratuliert_den_teilnehme rn.10159.0.html#10904)
Gruss Ruedi