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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ratgeber: Flüssiggas


Touareg V
23.11.2005, 16:35
Auf Arnies Spuren
Arnold Schwarzenegger setzt sich gerne für Energiepolitik ein. Da hat der Gouverneur von Kalifornien jetzt gleich in der eigenen Garage angefangen: Sein Liebling, ein mächtiger Hummer, fährt mit Gas.

Das Dortmunder Unternehmen Stellfeld & Ernst hat gezeigt: Selbst ein amerikanischer Geländewagen-Gigant verursacht nicht mehr Treibstoffkosten als ein Pkw. Die Firma hat einen nagelneuen Hummer H2 auf Flüssiggasbetrieb umgerüstet. "Das dürfte in Deutschland der einzige Hummer sein, der mit Gas fährt", sagt Christian Kräft, Elektro- und Kfz-Meister und Technischer Leiter bei S & E.

Der Durst selbst ist zwar ungebremst: Das 120.000 Euro teure Stahlmonster verbraucht mehr als 30 Liter Gas auf 100 Kilometern. Aber der Preis macht's: Ein Liter Flüssiggas kostet je nach Region nur 50 bis 60 Cent, im Abonnement bei einigen Tankstellen sogar nur 40 Cent. Da rechnet sich die Umstellung schnell.

66 Stunden hat das Team von S & E für die Umrüstung des gewaltigen V-8-Motors im Hummer gebraucht. Für die beiden Zylinder-Gastanks im Kofferraum mussten die Mechaniker ein spezielles Metallgestell bauen. "Wir haben diese Umrüstung für einen Firmenkunden zum 'Aktionspreis' gemacht – uns ging es vor allem darum, zu zeigen, was man mit modernen Autogasanlagen alles machen kann", sagt Christian Kräft.

Der (Gas-)Preis ist heiß

In einer Zeit, in der die Benzinpreise an den Hit "Ich will Spaß, ich geb’ Gas" aus den 80er Jahren erinnern (Wie heißt dort die Prophezeiung: "Und kost’s Benzin auch 3 Mark 10, sch…egal, es wird schon geh’n"), ist Flüssiggas gefragt wie nie. Denn heute heißt es: "Gib mir Gas, ich will spar’n".

Etwa 600 Autos hat S & E bereits auf Gasbetrieb umgebaut, die Nachfrage wächst ständig. Die meisten umgerüsteten Autos haben einen bivalenten Antrieb: Sie können sowohl Gas als auch Benzin verbrennen. Der Wagen startet mit Benzin und stellt bei einer Kühlwasser-Temperatur von 37 Grad Celsius auf Flüssiggas um. Der Fahrer kann jederzeit zwischen Benzin- und Gasbetrieb umschalten.
Wenn das Gas im Tank zur Neige geht und man volles Rohr fährt, berichten manche Fahrer über Zündaussetzer. Ansonsten gibt es allenfalls minimale Leistungseinbußen. Der Gas-Verbrauch liegt allerdings um etwa zehn bis 30 Prozent höher als der Benzinverbrauch. Bei den günstigen Autogas-Preisen kann sich die Umrüstung trotz des Mehrverbrauchs aber dennoch schon nach 15.000 Kilometern Jahreslaufleistung auszahlen. Bei einem Pkw mit Vierzylinder-Motor kostet die Umrüstung 2.450 Euro, für einen Sechszylinder sind es 2.900 Euro, beim Achtzylinder 3.200 Euro.

Umstellung geht nicht immer

Die Umstellung auf Gas ist nur möglich bei Motoren, die ein Multi-Point-Einspritz-System haben - also nicht bei Dieselfahrzeugen oder älteren Autos. Durch die hohe Oktanzahl (110 Oktan gegenüber 95 beim Super-Benzin) ist das Gas schonend für den Motor. Zudem verbrennt es weitgehend ohne Ruß- und Schwefelausstoß.

Die Teile für den Gasantrieb bezieht S & E von den italienischen Herstellern Prinz, Landi und Landirenzo. Der Gastank für einen normalen Pkw ist so groß wie ein Autoreifen und wird denn auch meistens in der Reserveradmulde untergebracht. Ein Reifenfüll-Kit ersetzt den Reservereifen. "Der Treibstoff ist im Tank bei einem Druck von 20 bar flüssig. Er wird über Leitungen in den Motor geführt und dort bei etwa 2,5 bar gasförmig gemacht“, erklärt Christian Kräft.

Im Innenraum eines umgebauten Autos erinnert nur ein kleiner Knopf an der Mittelkonsole daran, dass unter der Haube neben Benzin auch Autogas verbrannt wird. Die Anlage selbst ist wartungsfrei. "Es müssen nur alle 20.000 Kilometer ein Filter ausgetauscht und alle zehn Jahre der Tank kontrolliert werden", informiert Christian Kräft. Die Neuwagen- und Werksgarantie bleibe nach einem Umbau erhalten. Auch eine Demontage der Anlage sei jederzeit möglich.

Dürftige Infrastruktur

Manche Autofahrer lassen ihre Fahrzeuge im benachbarten Ausland, etwa in Polen, umrüsten. "Dann braucht man für den deutschen TÜV ein Abgasgutachten, das etwa 750 Euro plus Steuern kostet", sagt Christian Kräft.

Er rechnet damit, dass der Bedarf nach Autogas-Anlagen weiter steigen wird. Immer mehr Hersteller bieten bereits ab Werk Autogas-Fahrzeuge an.

Ein Manko für Flüssiggas-Tanker ist das noch dünne Tankstellen-Netz. Bislang gibt es in Deutschland nur etwa 1000 öffentlich zugängliche Tankstellen, die sich vor allem in den Ballungsräumen konzentrieren. In ganz Europa existieren ungefähr 20.000 Gas-Zapfstationen.

Quelle klick (http://www.sueddeutsche.de/,amm2/automobil/artikel/896/64832/)

dreyer-bande
23.11.2005, 17:37
Von wegen Schwarzenegger?

Das sollte Peterchen mal lesen. Der würde mit dem Ding glatt zum Mund fliegen!:sonne:

Gruß

kokopelli
23.11.2005, 18:26
....Das sollte Peterchen mal lesen. Der würde mit dem Ding glatt zum Mund fliegen!:sonne:....

Lieber Hannes,

zum Mund ist ja nu nicht wirklich so weit - lol - :D

Aber er würde - zum Mond fliegen - das glaube ich auch gerne.

Was passiert eigentlich bei einem richtigen "Crash" mit dem Gas im Tank - in meiner Phantasie sehe ich eine entsetzliche Explosion, der keiner entkommen kann. Ist das so?

Viele Grüße
Renée

Touareg V
28.05.2008, 15:40
Gas - welche Alternativen zu Benzin es gibt

Tipp:

Gas - welche Alternativen zu Benzin es gibt

Angesichts weiter steigender Benzinpreise (Dieselpreis = Benzinpreis)setzen immer mehr Autofahrer auf Gasantrieb als Alternative, weil sich dadurch die Kraftstoffkosten halbieren lassen. Viele Autofahrer verwirrt aber das Angebot an Lösungen und Gassorten: Kilopreis, Literpreis, Erdgas, Flüssiggas, monovalent und bivalent - was ist was? Die Experten von TÜV SÜD erklären, was dahinter steckt…

Sorten: Als Kraftstoff sind Flüssiggas und Erdgas gebräuchlich. Ein Auto kann nur mit einem von beiden betrieben werden. Die Abkürzung LPG (Liquified Petroleum Gas) steht für die flüssige Variante, während CNG (Compressed Natural Gas) das Erdgas bezeichnet. An ausländischen Tankstellen steht oft auch nur Methan (abgekürzt: M), denn darum handelt es sich beim Erdgas. Verwirrend ist, dass Flüssiggas aus historischen Gründen auch als Autogas auftritt.
Preise: Für Erdgas gilt das Gewicht als Grundlage für die Preisauszeichnung. Ein Kilogramm dieses Gases bringt das Auto ungefähr so weit wie 1,5 Liter Superbenzin. Wegen der großen Preissprünge beim Benzin sind exakte Vergleiche schwer. Im Schnitt kostet das Fahren mit Erdgas aber rund die Hälfte gegenüber Benzin. Flüssiges Autogas scheint an der Preistafel zunächst noch preiswerter zu sein. Es wird allerdings wie Benzin per Liter berechnet und der Autofahrer muss nahezu zwei Liter Autogas kaufen, um die gleiche Energiemenge wie bei einem Kilogramm Erdgas zu erhalten. Unter dem Strich ist Autogas nach den Erkenntnissen von TÜV SÜD rund 30 Prozent teurer als Erdgas.
Umwelt: Von allen fossilen Kraftstoffen weist Erdgas die günstigste Kohlendioxid-Bilanz auf: Im Vergleich zu einem Benziner verursacht es bis zu 25 Prozent weniger CO2 und trägt bis zu 80 Prozent weniger zur Smogbildung bei. Der Ausstoß von Kohlenmonoxid und Schwefeldioxid sowie Ruß- und andere Partikelemissionen werden nahezu vollständig vermieden. Flüssiggas wird aus Erdöl hergestellt und bietet ökologisch keine Vorteile gegenüber Benzin.
Fahrzeugmodelle: Den Erdgasbetrieb gibt es bei etlichen Herstellern bereits ab Werk. Die perfekte Integration der Gastanks, die hohen Standards der Erstausrüstung und die Werksgarantie machen diese Lösung nach Meinung von TÜV SÜD besonders attraktiv. Die entsprechenden Modelle kosten durchweg mehr als Benziner. Vereinzelt sind sie aber zum gleichen Preis erhältlich wie ein Diesel.
Mono und bi: Manche Erdgasfahrzeuge sind auf Gasbetrieb optimiert. Die Fachleute von TÜV SÜD sprechen dann von monovalentem Antrieb. Das Fahren mit Benzin ist bei ihnen nur eine unwirtschaftliche Notlösung und sie haben dafür auch nur einen kleinen (Reserve-) Tank. Bivalente Autos verbrauchen im Gasbetrieb etwas mehr als monovalente, fahren aber auch mit Benzin wirtschaftlich. Sie sind besonders für Autofahrer geeignet, die häufig in Gegenden mit wenigen Gastankstellen unterwegs sind. Wichtig ist aber, dass jedes Gasauto auch mit Benzin fahren kann.
Tankstellen: Flüssiggas gibt es an rund 3000 Stellen in Deutschland. Beim Erdgas sind es erst rund 800, aber die Zahl steigt schnell. Zudem wird Erdgas hauptsächlich an üblichen Markentankstellen ausgeschenkt. LPG-Zapfsäulen stehen oft abseits der gewohnten Spritquellen. Insgesamt ist das Gas-Tanknetz weiter dünn. Insofern ist es vor der Anschaffung eine Autos im Gasbetrieb sinnvoll zu überprüfen, ob im Umfeld der üblichen Fahrwege eine entsprechende Infrastruktur existiert.
Sicherheit: Entgegen häufiger Befürchtungen ist der Gasantrieb sicher. Statistisch brennen entsprechende Autos sogar seltener als solche mit konventionellen Kraftstoffen. Explodieren kann ein Gastank gar nicht; Notventile lassen den Inhalt entweichen, bevor es zu einer Explosion kommen kann. Er verbrennt dann zwar, aber ohne Sprengwirkung. Weder Erd- noch Flüssiggas sind giftig.
Tanken: Ausgeklügelte Ventile stellen sicher, dass beim Tanken kein Gas entweichen kann. Auch kann niemand versehentlich die falsche Gassorte tanken. Die Tankschläuche würden schlicht nicht passen.
Parken: Nur noch wenige Tiefgaragen verbieten die Einfahrt mit Gasautos. In aller Regel meinen die Betreiber dann auch nur Flüssiggas, das schwerer als Luft ist und nicht nach oben entweichen kann.
Steuer: Bis 2018 will sich der Fiskus beim Gas zurückhalten. Bei der Kraftfahrzeug-Steuer gelten die im Vergleich zum Diesel deutlich günstigeren Sätze für Benzinmotoren.

Förderung: In fast allen Regionen Deutschlands fördern örtliche Gasversorger den Kauf eines Gasautos. Manche zahlen einen direkten Zuschuss, andere geben eine bestimmte Menge Gas kostenlos ab. Es handelt sich um durchaus nennenswerte Beträge von nicht selten 500 bis 1000, in Einzelfällen sogar bis zu 2000 Euro. Überlegenswert wird dadurch auch eine Umrüstung. Diese kostet zwischen 2000 und 3000 Euro.

Links: Unter www.erdgasfahrzeuge.de (http://www.erdgasfahrzeuge.de/) gibt es Informationen zu Modellen, Förderung und vor allem eine Übersicht der Tankstellen. Für Flüssiggas ist die Seite www.autogastanken.de (http://www.autogastanken.de/) eine entsprechende Quelle.


Quelle (http://www.autodino.de/autonews/2008/05/27/gas-welche-alternativen-zu-benzin-es-gibt/)

Lokale Förderungen / Zuschüsse (http://www.erdgasfahrzeuge.de/01integer/WebObjects/Erdgas2004.woa/1/wa/DirectoryWithId/1000142.html?wosid=UhV11NPKtJV cLCsvbnzVQg)

Gruss Ruedi

andreas
28.05.2008, 21:31
Ich mache jede Wette, dass die Besteuerung von Gasfahrzeugen
ganz flott auch vor Ablauf der Steuerfestschreibungen geändert
wird, wenn genug Fahrzeuge damit rumfahren. Wird so ähnlich
wie mit den SV-freien Direktversicherungen, die man rückwirkend
nun doch zumindest KV-pflichtig gemacht hat.

Gruß
andreas

sgm
29.05.2008, 10:09
... ja klar, weil dann die Steuereinnahmen sinken und das geht mal garnicht - weniger Geld ausgeben, da müßte man doch glatt anfangen bei den geliebten Prestigprojekten zu sparen.

ChevyV8
29.05.2008, 10:34
Hauptsache die Steuer bleibt die nächsten 4 Jahre so,
dann kommt mein Dodge wieder weg. ;)

Danach kann ich mir eh kein Auto mehr leisten, weil dann der Spritpreis über 2 € liegt

vertico
29.05.2008, 10:59
Da wirst du sicherlich keine 4 Jahre drauf warten muessen :1opa:

ChevyV8
29.05.2008, 11:23
Da wirst du sicherlich keine 4 Jahre drauf warten muessen :1opa:


Die Befürchtung hab ich auch, aber hoffentlich bleibt des billiger als Benzin.

Ansonsten muss ich 4 Zylinder abklemmen :bremse:

Touareg V
29.05.2008, 11:29
Was ich dabei interessant finde, ist das die Gasversorger
soviele Zuschüsse zahlen. Als Benzinfahrer kann man
sich schon Gedanken machen. Lohnt sich sicher für den
einen oder anderen. Bei Diesel geht ja noch gar nichts
leider.

Gruss Ruedi

ChevyV8
29.05.2008, 11:32
Was ich dabei interessant finde, ist das die Gasversorger
soviele Zuschüsse zahlen. Als Benzinfahrer kann man
sich schon Gedanken machen. Lohnt sich sicher für den
einen oder anderen. Bei Diesel geht ja noch gar nichts
leider.

Gruss Ruedi


Du kannst doch mit Pflanzenöl fahren.
Bekommst bestimmt auch an der Pommesbude ;)

sgm
29.05.2008, 17:25
Hauptsache die Steuer bleibt die nächsten 4 Jahre so,
dann kommt mein Dodge wieder weg. ;)
... der sollte doch auch länger als 4 Jahre halten?

Die Steuerbefreiung gilt momentan noch bis 2019. Wenn das Motto "Weg vom Öl" ernst gemeint ist, dann sollte das auch so bleiben!

Was ich dabei interessant finde, ist das die Gasversorger
soviele Zuschüsse zahlen. Als Benzinfahrer kann man
sich schon Gedanken machen. Lohnt sich sicher für den
einen oder anderen. Bei Diesel geht ja noch gar nichts
leider.
nicht Erdgas mit Autogas verwechseln :1opa:
Eine Umrüstung auf Erdgas macht beim PKW keinen Sinn, da man einen recht sperrigen Drucktank unterbringen muss.

ChevyV8
30.05.2008, 07:13
... der sollte doch auch länger als 4 Jahre halten?




Der hält bestimmt länger als 4 Jahre, aber meine Autos sind Leasing-Fahrzeuge,
die auf unsere Firma laufen und das sind immer 4 Jahre.
Danach kommt was neues.

Touareg V
06.08.2008, 12:03
Subaru bietet kostenlose Umrüstung auf Autogas


http://www.4x4-suche.de/4x4news/wp-content/uploads/2008/07/autogas-subaru.jpg

Subaru Autogas ecomatic® -Kostenfreie Umrüstung vom 1. Juli bis 30.September 2008

Bis zum 30. September 2008 bietet die Subaru Deutschland GmbH beim Kauf eines Subaru Neu- oder Vorführwagens die kostenfreie Umrüstung auf den Betrieb mit dem umweltfreundlichen und kosten-günstigen Kraftstoff Autogas an. Damit rentiert sich der Umstieg auf Autogas vom ersten Tag an, denn die Amortisationsrechnung für die Anlage und den Einbau wird überflüssig. Der Autogas-Fahrer spart bei jedem gefahrenen Kilometer bares Geld. Dank des Energiesteuergesetzes ist die steuerliche Begünstigung von Autogas bis zum 31. Dezember 2018 gesichert…

Die Technik
Die Nachrüstung mit einem Autogastank in der Reserveradmulde, einem Zuleitungssystem zu den Zylindern und einem Verdampfer zur Herstellung eines zündfähigen Gasgemisches macht das Fahrzeug bivalent: Es kann also wechselseitig sowohl mit Benzin als auch mit Autogas betrieben werden. Mit einem einfachen Knopfdruck kann der Fahrer während der Fahrt von Benzin- auf Gasbetrieb und umgekehrt umschalten.

Volle Werksgarantie auf die Autogasanlage
Die Umrüstkits sind maßgeschneidert für Subaru-Fahrzeuge. Der komplette Einbau der Autogasanlage dauert etwa zwölf Stunden. Bei Subaru wird der Autogastank Platz sparend in der Reserveradmulde installiert, das Reserverad wird durch ein Pannenspray ersetzt. Das Kofferraumvolumen wird kaum eingeschränkt. Die von der Subaru Deutschland GmbH gelieferten Anlagen wurden in Langzeittests geprüft und zertifiziert. Das TÜV-Gutachten bestätigt die Echtheit einer Subaru ecomatic® Autogas-Anlage. So gewährt die Subaru Deutschland GmbH die volle bis zu dreijährige Werksgarantie oder bis maximal 100.000 Kilometer Gesamtfahr-leistung des Fahrzeugs für die Bauteile der Autogasanlage bei Einbau vor Erstzulassung.

Die Kostenrechnung
Ein Liter Autogas kostet im Bundesdurchschnitt rund 0,70 Euro und ist damit um mehr als die Hälfte billiger als Superbenzin. Weil die Umrüstung nichts kostet, erübrigt sich eine Amortisationsrechnung, was den Umstieg auf Autogas für die Käufer eines Subaru Neu- oder Vorführwagens noch lukrativer macht. Wie sehr sich die Umrüstung ab dem 1. Juli 2008 für Subaru-Kunden lohnt beweist das folgende Beispiel: Subaru Forester 2.0X, Jahresfahrleistung 20.000 Kilometer; durchschnittlicher Verbrauch 8,4 l/100 km. Bei der Berechnung ist ein gasspezifischer Mehrverbrauch von 30 Prozent berücksichtigt: Autogas hat eine im Vergleich zu Benzin geringere Dichte und somit einen geringer ausfallenden Energiewert. Dies führt zu einem etwas höheren Verbrauch.
Kosten mit Superbenzin pro Jahr 1.680 l x 1,50 EUR = 2.520,00 EUR
Kosten mit Autogas pro Jahr 2.184 l x 0,70 EUR = 1.528,80 EUR
——————–
Ersparnis pro Jahr 991,20 EUR

Vom ersten Tag an spart der Autogas-Fahrer bares Geld. Im Fall des Subaru Forester 2.0X fast 1.000 Euro jedes Jahr. Folgende Subaru-Fahrzeuge der Modelljahre 2008/2009 lassen sich umrüsten: Forester 2.0X (Schalter und Automatik), Impreza 2.0R (Schalter und Automatik), Legacy 2.0R Limousine (Schalter und Automatik); Legacy 2.0R Kombi (Schalter und Automatik), Legacy 2.5 Limousine (Schalter und Automatik), Legacy 2.5R Kombi (Schalter und Automatik), Outback 2.5i (Schalter und Automatik).

Sicherheit und Versorgung
Fahrzeuge mit Autogasantrieb sind ebenso sicher wie benzin- oder dieselbetriebene Autos: Die Gasanlage muss hohe Sicherheitsauflagen erfüllen und ist TÜV-geprüft. “Es gibt keine Hinweise aus der Praxis, dass bei diesen Fahrzeugen ein erhöhtes Sicherheitsrisiko besteht, auch nicht aus jenen Ländern, wo relativ viele Autogasautos zugelassen sind. Crash- und Brandtests zeigen, dass sie nicht gefährlicher sind als vergleichbare Benzinfahrzeuge”, attestiert der ADAC. Auch muss kein Fahrer eines Autogas-Subaru Nachteile bei der Parkplatzsuche befürchten: Autogas-Fahrzeuge dürfen seit der Novellierung der Garagenverordnung im November 1993 selbstverständlich auch in Tiefgaragen geparkt werden. Auch Tankstellen gibt es inzwischen reichlich: Bundesweit bieten derzeit rund 3.800 Stationen Autogas an.


Quelle (http://www.4x4-suche.de/4x4news/2008/07/28/subaru-bietet-kostenlose-umruestung-auf-autogas/)

Gruss Ruedi