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andreas
16.09.2005, 22:10
Touareg-Testfahrten für Dakar 2006 gut verlaufen
Fr 26 Aug, 14:10 Uhr

(sid) Die Testfahrten im Hinblick auf die Dakar Rallye 2006 laufen bei Volkwagen auf Hochtouren. In Marokko wurde nun erstmals eine neue Entwicklungsstufe des erfolgreichen Touareg getestet. Die Ergebnisse waren dabei durchaus zufriedenstellend. "Es war ein guter Test und ein gelungener erster Probelauf mit dem Testträger für den neuen Touareg", sagte Volkswagen-Motorsportdirektor Kris Nissen.

In die Evolutionsversion des Volkswagen Race-Touareg, die unter der Leitung von Cheftechniker Eduard Weidl entwickelt wurde und unverändert von einem 2,5-Liter-TDI-Dieselmotor angetrieben wird, flossen Erfahrungen aus Tests und neun Rallyes mit drei Siegen und dem Titelgewinn im Marathon-Rallye-Weltcup ein.

Bei dem zwölftägigen Test in Marokko teilten sich die vier unter Vertrag stehenden Fahrerpaarungen Bruno Saby/Michel Perin (Frankreich), Jutta Kleinschmidt/Fabrizia Pons (Köln/Italien), Giniel de Villiers/Tina Thörner (Südafrika/Schweden) und das neu verpflichtete Duo Carlos Sainz/Andy Schulz (Spanien/München) die umfangreichen Testaufgaben mit zwei bewährten Race-Touareg und dem neuen Testträger.

"Test lief nach Plan"

"Mittags herrschten sehr hohe Temperaturen, vormittags und abends waren die Bedingungen eher wie bei der Rallye Dakar, sagte Nissen: "Mit drei Fahrzeugen und vielen Arbeitsstunden war der Test für das Team wie eine kleine Dakar." Weidl war ebenfalls zufrieden: "Der Test lief nach Plan. Wir haben weitere Neuerungen an zwei bewährten Race-Touareg erprobt. Außerdem haben wir mit dem neuen Fahrzeug mehr als 3000 Kilometer absolviert."

Auch Jutta Kleinschmidt, die 2001 als erste Deutsche und als bislang einzige Frau die berüchtigte Dakar gewonnen hat, war voll des Lobes: "Der erste Eindruck von unserem neuen Touareg, mit dem ich rund 1500 Kilometer und zwei Dauerläufe absolviert habe, war richtig gut." Die Sicht aus dem Cockpit sei dank einer veränderten Frontpartie verbessert worden, auch beim Motor sei ein weiterer Schritt vorwärts gelungen, sagte Kleinschmidt.

Die nächsten geplanten Wettbewerbs-Einsätze für das Volkswagen Werksteam sind die Baja Anta da Serra 500 Portalegre (21. bis 23. Oktober) in Portugal und das Saisonfinale des Marathon-Weltcups, die UAE Desert Challenge, vom 9. bis 14. November in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Quelle (http://de.sports.yahoo.com/050826/14/58hx.html)

Touareg V
09.10.2005, 05:22
Dakar-Rallye 2006: Für VW zählt in der Wüste nur der Gesamtsieg

Die Ansage von Professor Wilfried Bockelmann kam präzise und ließ keinen Interpretationsspielraum zu. "2004 wollten wir ins Ziel kommen, 2005 aufs Treppchen. Beides hat funktioniert. 2006 kann unser Ziel nur lauten - wir wollen die Rallye Dakar gewinnen."

Die Umgebung in der der Chef der Technischen Entwicklung der Volkswagen AG seine Vorstellungen in Worte faßte, ließ ebenfalls keinen Interpretationsspielraum zu, warum er dabei so gelassen und zuversichtlich wirkte. Errachidia, gute 500 km südöstlich der marokkanischen Hauptstadt Rabat am Rand der Sahara gelegen, ist seit zwei Wochen quasi eine VW-Dependance - hier wird der Touareg II auf Herz und Nieren getestet. Schotter, wachsweiche, turmhohe Sanddünen, Geröllfelder und Sandstürme bieten das perfekte Betätigungsfeld für einen Härtetest zur Dakar-Rallye, die am 31. Dezember in Lissabon gestartet wird und am 15. Januar 2006 in der namensgebenden Hauptstadt des Senegal endet.
Und die bisherigen Testergebnisse stimmen VW-Motorsportdirektor Kris Nissen zuversichtlich. "Wir konnten uns gegenüber dem bisherigen Auto in den Kilometerzeiten um eine bis eineinhalb Sekunden verbessert. Das entspricht auf der technischen Seite des Autos sicher zwanzig Prozent mehr an Potential. 85 Prozent aller Komponenten sind neu. Dazu verfügen wir über eine erfahrene, hochklassige Fahrerbesetzung", sagte der 45jährige Däne bei der Präsentation des neuen, etwa 275 PS starken, gut 200 km/h schnellen Dienstwagens.
Beim Unternehmen Dakar 2006 setzen die Wolfsburger nicht zuletzt auf ihr Top-Duo Jutta Kleinschmidt/Fabrizia Pons. Die Physikerin aus Köln und die Architektin aus Turin belegten 2005 Gesamtrang drei, Jutta Kleinschmidt war 2001 die erste Frau, die einen Gesamtsieg erkämpfen konnte. Damals mit Beifahrer Andreas Schulz aus München, der 2006 dem zweimaligen Rallye-Weltmeister Carlos Sainz (Spanien, 26 WM-Siege) den rechten Weg weist. Ebenfalls auf den Gesamtsieg angesetzt sind die amtierenden Marathon-Weltcup-Gesamtsieger Bruno Saby/Michel Perin (beide Frankreich). Die weiteren VW-Besatzungen: Giniel de Villiers/Tina Thörner (Südafrika/Schweden) und Mark Miller/Dirk von Zitzewitz (USA/Eutin).

Quelle (http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/10/09/sport/784682.html)

andreas
09.10.2005, 09:55
Da kann ich meine Tageszeitung, die Berliner Morgenpost,
ja eigentlich abbestellen, wenn ich hier schon vorher daraus
lesen kann. ;)

:Spammer: -andreas

Touareg V
10.10.2005, 13:43
Mit einem verbesserten Race Touareg tritt Volkswagen bei der Dakar 2006 an.

Mit einem weiter entwickelten Touareg geht Volkswagen bei der Rallye Dakar 2006 an den Start. Der Race Touareg 2 wurde gegenüber seinem bewährten Vorgänger in den Bereichen Fahrdynamik, Motorleistung und Übersichtlichkeit verbessert. Er zeichnet sich durch eine neue, markante Optik aus. Die Wettbewerbs-Premiere des Race Touareg 2 erfolgt bei der Rallye Portalegre vom 21. bis 23. Oktober in Portugal. Mit der Weiterentwicklung will Volkswagen die Erfolgsbilanz des Vorgängers weiter ausbauen. Seit der Premiere bei der ‚Dakar´ 2004 hat der Race Touareg in neun Rallyes drei Gesamtsiege sowie den vorzeitigen Titelgewinn im FIA Marathon-Rallye-Weltcup erreicht und Volkswagen 2005 das erfolgreichste Jahr seiner Motorsport-Geschichte beschert.
"Der Race Touareg 2 ist eine konsequente Weiterentwicklung. Im professionellen Motorsport ist es ein normaler Prozess, dass die Fahrzeuge von Jahr zu Jahr besser und schneller werden. Bei uns standen zwei Faktoren im Vordergrund: die Steigerung der Performance und die Verbesserung der Servicefreundlichkeit. Beide Ziele haben wir mit dem Race Touareg 2 erreicht", erklärt Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. "Im Race Touareg 2 haben wir ein bewährtes Konzept rundum verbessert. In das neue Auto sind die Erfahrungen aus zwei Jahren Wüsten-Rallyesport eingeflossen. Nun wollen wir mit dem neuen Modell die Erfolgsserie des Vorgängers fortsetzen."
Übersichtlichkeit und Fahrdynamik – neue Eckpunkte für die Dimensionierung

Mit seinen grundlegend geänderten Dimensionen wirkt der neue Race Touareg 2 auf den ersten Blick deutlich dynamischer. "Auf schnellen Handling-Strecken, wie sie aus dem klassischen Sprint-Rallyesport bekannt sind, hat sich der Race Touareg bereits durch sehr gute Fahreigenschaften ausgezeichnet", hebt der Technische Leiter Eduard Weidl hervor. "Insbesondere in rauem und unwegsamem Gelände aber mussten wir uns noch verbessern." Die Übersichtlichkeit aus der Cockpit-Perspektive war ein Aspekt der Optimierung, die Geländegängigkeit ein weiterer. So bleibt die Höhe der Sitzposition von Fahrer und Beifahrer beibehalten, während die so genannte Kammlinie abgesenkt worden ist – jene Linie, an der vertikale und horizontale Flächen der Karosserie aufeinander treffen. Damit ist der Schwerpunkt gesunken und gleichzeitig die Übersichtlichkeit gestiegen.
Der in seinen Konstruktionsprinzipien beibehaltene, rund 300 Kilogramm schwere Rohrrahmen ist als tragendes Element in Höhe des Cockpits verlängert worden. Damit gewinnen die Insassen mehr Platz, während der längere Radstand eine höhere Fahrstabilität bei hohem Tempo bewirkt. Dennoch ist die Gesamtlänge des Fahrzeugs um rund 200 Millimeter geschrumpft – die Überhänge fallen also sehr viel kleiner aus. "Die größeren Böschungswinkel vor der Vorder- und hinter der Hinterachse verbessern die Geländegängigkeit nochmals", betont Weidl.
Chassis und Fahrwerk – bewährtes Konzept weiter verfeinert

Die Grundkonstruktion des Fahrwerks mit seinen am Rohrrahmen angelenkten Doppelquerlenkerachsen hat sich so gut bewährt, dass sie beibehalten worden ist. "Wir haben einzelne Fahrwerkselemente zwar überarbeitet, aber sämtliche Anlenkpunkte beibehalten", erklärt Weidl. Zwei große Vorteile ergeben sich daraus: Weiterhin ist das Konzept diagonal austauschbarer Baugruppen gültig. Eine vordere rechte Aufhängung kann also auch hinten links montiert werden. Das spart Kosten in der Herstellung, ebenso reduziert das Gleichteileprinzip den logistischen Aufwand während einer Rallye. Neu sind so genannte "Spool"-Radträger, die das Radlager über speichenartige Streben abstützen und damit die Luftzufuhr ermöglichen. Ebenso geht Volkswagen im Bereich der Stoßdämpfer neue Wege. So wurde ein neuer Partner ausgewählt, dessen Dämpfer in den gefürchteten, unnachgiebigen Kamelgras-Hügeln Bestleistungen erbrachten.
Der solide Gitterrohrrahmen ist in seiner Konzeption beibehalten worden. Wie robust das Konstrukt aus Flugzeugstahl bislang bereits war, hat das Team in der Praxis eindrucksvoll erfahren. So hat der erste jemals gebaute Race Touareg – das seit Oktober 2003 existierende Chassis mit der internen Kennung "RT01" – inzwischen rund 35.000 Kilometer im Wettbewerbstempo absolviert. Damit hat das Fahrzeug also statistisch bereits sieben Mal die gewertete Distanz einer Rallye Dakar hinter sich gebracht.
Motor und Antrieb – Effizienz und Leistungsstärke durch innovative Technik

Als drehmomentstarkes und sparsames Aggregat hat sich der Fünfzylinder-TDI-Reihenmotor von Anfang an im Marathon-Rallyesport ausgezahlt. In der Motoren-Entwicklungsabteilung ist das Aggregat in vielen Bereichen überarbeitet worden. Mechanische Änderungen, zu denen etwa eine Trockensumpfschmierung zählt, aber auch die thermodynamische Abstimmung mit dem System der Turboaufladung und ihrer Regelung sind neu. "Im Mittelpunkt unserer Arbeit standen die Steigerung von Leistung und Drehmoment sowie das Ansprechverhalten des Motors", betont Donatus Wichelhaus, Leiter der Motorentwicklung bei Volkswagen Motorsport.
Eine bessere Fahrbarkeit des Renn-Dieselmotors garantiert das neue, zweistufige Aufladungssystem. Ein kleiner Hochdruckturbolader leistet bei geringen Drehzahlen die Verdichtungsarbeit und garantiert ein gutes Ansprechverhalten, ein großer Niederdrucklader sorgt im hohen Drehzahlbereich für Ladedruck. Eine Abgasklappe regelt lastabhängig zwischen 1.800 und 3.000 Umdrehungen durch eine kontinuierliche Umleitung des Abgasstroms die Stufenaufladung, also die Übergangsphase der Arbeit beider Lader. Eine neue Motorelektronik von Bosch komplettiert die Arbeit der Techniker. "Als wir die Fahrer gefragt haben, worin die größten Unterschiede des neuen Modells zum alten Auto liegen, haben uns alle einhellig und in dieser Reihenfolge bestätigt: Die Motorcharakteristik, die Fahrstabilität des Autos und seine Übersichtlichkeit sind die herausragenden Verbesserungen", betonen Weidl und Wichelhaus.
Liebe zum Detail – Verbesserungen in Ergonomie und Bedienung

Volkswagen hat den Bedienkomfort des Race Touareg 2, mit dem die Teams bei der ‚Dakar´ 16 Tage unterwegs sind, spürbar verbessert. Dank des verlängerten Radstandes wurde im Innenraum mehr Platz gewonnen. Das bisherige Getränkereservoir im Heck wich einem besser isolierten Vorratsbehälter im Innenraum – ein Vorteil auf Etappen von acht oder mehr Stunden Fahrdauer. Das neu gestaltete Cockpit erleichtert mit seinen ergonomisch günstiger angebrachten Elementen die Bedienung. Bei Ortsdurchfahrten, auf denen Höchstgeschwindigkeiten vorgeschrieben und Überschreitungen scharf geahndet werden, können die Fahrer nun im Lenkrad einen Begrenzer aktivieren. Ferner errechnet eine neue Elektronik auf Basis des zurückliegenden Verbrauchs eine Restreichweite, damit die Spritmenge präziser eingeteilt werden kann.
Auch außerhalb des Cockpits sind viele weitere Neuerungen zur besseren Bedienung umgesetzt worden. Erstmals weist das voluminöse hintere Karosserie-Element eine separate Öffnung auf, die einen leichteren Zugang zu den dort verstauten Ersatzrädern gewährt. Dank einer integrierten Heckklappe können die Fahrer im Falle der im Marathon-Rallyesport nahezu unvermeidbaren Reifenschäden künftig noch schneller die Räder wechseln.
Volkswagen startet mit fünf Fahrer-Teams beim Wüsten-Klassiker

Von den Verbesserungen im Race Touareg 2 werden fünf Volkswagen Fahrer-Duos bei der Rallye Dakar profitieren: Neben den langjährigen Volkswagen Duos Jutta Kleinschmidt/Fabrizia Pons (D/I) und den Gewinnern des FIA Marathon-Rallye-Weltcups 2005, Bruno Saby/Michel Périn (F/F), wurden im Laufe der Saison weitere drei starke Fahrer-Paarungen verpflichtet: Die südafrikanisch-schwedische Crew Giniel de Villiers und Tina Thörner errang bereits im Weltcup 2005 zwei zweite Plätze für Volkswagen. Der Spanier Carlos Sainz, mit 26 Siegen der erfolgreichste Fahrer in der Rallye-Weltmeisterschaft, sucht bei seinem ‚Dakar´-Debüt eine neue Herausforderung. Mit dem zweimaligen ‚Dakar´-Sieger Andy Schulz vertraut er auf einen erfahrenen Copiloten. Neu im Team ist auch der Amerikaner Mark Miller, sein Beifahrer ist Dirk von Zitzewitz (D).
Die Rallye Dakar 2006 startet am 31. Dezember 2005 in Lissabon. Die Route führt über Marokko, Mauretanien, Mali, Guinea in den Senegal, wo die Teams am 15. Januar am Lac Rosé im Ziel erwartet werden. Bei der ‚Dakar´ 2005 hatte Volkswagen mit Kleinschmidt/Pons, Saby/Périn und Gordon/von Zitzewitz die Plätze drei, fünf und zwölf belegt. Darüber hinaus wurden vier Etappensiege erzielt. Vier Tage lang führten Volkswagen Piloten das Gesamtklassement an.

Quelle http://www.adrivo.com/rallye/aktuelles/nachrichten/nachricht.php?ID=27668

andreas
28.10.2005, 20:06
Mitsubishi-Team für 2006er Ausgabe vorgestellt

Das Mitsubishi Motors Repsol Team wird die Dakar 2006 (31.12.05 bis 15.01.06) mit vier neuen Pajero Evolution MPR12 bestreiten. Ziel ist es, den härtesten Motorsport-Wettbewerb der Welt zum sechsten Mal in Folge und zum elften Mal insgesamt zu gewinnen. Kein anderer Hersteller kann in der bislang 26-jährigen Geschichte des Wüstenklassikers auf eine solche Erfolgsbilanz verweisen.

Als Fahrerpaarungen wurden Stéphane Peterhansel und Copilot Jean-Paul Cottret - Sieger der vergangenen beiden Jahre -, der zweifache Dakar-Gewinner Hiroshi Masuoka mit seinem neuen Beifahrer Pascal Maimon, Luc Alphand mit Gilles Picard sowie Joan "Nani" Roma mit Henri Magne benannt.

Als nächsten wichtigen Schritt zum angepeilten Dakar-Sieg 2006 unterzog sich das gesamte Team im September dem bereits zweiten zweiwöchigen Härtetest in Marokko in diesem Jahr. Auf teils steinigem und sandigem Wüstenterrain legten die vier Fahrerteams insgesamt 9000 Kilometer zurück. In der ersten Woche kamen Peterhansel und Roma samt Beifahrer zum Einsatz, dann folgten Masuoka und Alphand.

Mitsubishi Teamdirektor Dominique Serieys zog eine überaus positive Bilanz: "Der Test war sehr erfolgreich, wir konnten das anvisierte Programm komplett absolvieren. Jeder der Fahrer hatte ausführliche Gelegenheit, den Pajero Evolution MPR12 auf Schotter, in Sanddünen und auf dem berüchtigten Kamelgras zu fahren. Die Außentemperaturen lagen bei 42 bis 45 Grad."

Stéphane Peterhansel ergänzte: "Das war ein sehr hilfreicher Einsatz. Wir haben viele Stunden hinter dem Lenkrad des neuen Autos verbringen können und hatte nicht ein einziges technisches Problem. Die Fortschritte, die das Team in den Bereichen Fahrwerk und Motorcharakteristik erreicht hat, sind beeindruckend. Das Auto lässt sich deutlich angenehmer fahren und hat seine Zuverlässigkeit bestätigt. Daher blicke ich voller Optimismus auf die Dakar."

Die Vorbereitungen des neuen Pajero Evolution auf die Dakar 2006 werden jetzt beim Sitz des Mitsubishi Motors Repsol Team in Pont-de-Vaux in der Nähe der französischen Metropole Lyon fortgesetzt. Weitere Test werden folgen.

Außerdem bestreitet Mitsubishi mit je zwei modifizierten Pajero Evolution MPR11 im Oktober die portugiesische Baja-Rallye "Anta Da Serra 500” und Mitte November das Marathon-Weltcup-Finale in den Vereinigten Arabischen Emiraten. In Portugal starten Alphand/Picard und Masuoka/Maimon in der arabischen Wüste kommen Peterhansel/Cottret und Roma/Magne zum Einsatz.

Na, ich bin ja mal gespannt, wie das Rennen ausgeht. :sonne:

Gruß
andreas

Touareg V
17.11.2005, 20:30
Dakar 2006: Gordon kommt mit Hummer, harte Nuss für Werksteams

Marathonrally.com brachte es als Gerücht schon im September - nun ist es offiziell: Robby Gordon wird mit seinem "Team USA" und einem Rally-Hummer H3 sowie Unterstützung von "Jim Beam" und "Toyo Tires" auf der Dakar 2006 starten. Für Gordon wird ein Traum wahr: Endlich einmal auf einer Dakar zu fahren - und das wie auf einer Baja 1000 (aufmerksam, wer zwischen den Zeilen liest, stolpert der gut informierte Leser hier doch über eine kleine Unstimmigkeit...).

Wer Gordon kennt weiss, auf einer Baja 1000 schenkt er seinem Protruck nichts. Das kann er sich auf einer Baja 1000 aber auch leisten, da das Reglement des amerikanischen Verbandes "Score" so ziemlich alles erlaubt, was den Offroad-Motorsportler glücklich und das Auto hart oder eben weich macht. Besonders am Federweg wird in den USA nicht gespart - je mehr Dämpfung, desto höher die Sprünge, desto unwichtiger Hindernisse wie Kamelgras, Huckel oder Löcher. Soetwas war auf einer Dakar wegen des strengen Reglements bisher nicht möglich.

Das soll sich nach Angaben des Automagazines "Auto Bild Motorsport" nun jedoch ändern: Erstmals wollen die Organisatoren der Dakar auch eine Kategorie für Fahrzeuge nach dem "Score"-Reglement zulassen. Das bedeutet für Gordon und Co. freie Fahrt - denn auch wenn die "Score"-Fahrzeuge keinen Allrad besitzen dürfen, ansonsten können sie quasi umsetzen, was Spass macht. Und das Gordons Hummer ein solches Fahrzeug wird, liest man in seiner Pressemitteilung: "Der Hummer wird auch Wettbewerbsfahrzeug auf der Baja 1000 und Baja 500 im Jahr 2006 und ähnlich aufgebaut wie ein Baja 1000 Racetruck. Er besitzt jedoch eine Klimaanlage, daher sind die Scheiben geschlossen".

Das dürfte zumindest ein wenig die Werksteams ärgern, die mit ihren speziell für die Dakar entwickelten Rennfahrzeugen in grossen Teilen der Dakar-Strecke das Nachsehen haben könnten, da die Score-Fahrzeuge wesentlich schneller unterwegs sind. Doch die Dakar-Fahrzeuge sind erprobt und ausgereift, die Hummer starten zum ersten mal. Da muss Robby Gordon grinsen: "Das Hauptziel vom Team USA ist zu beweisen, das amerikanische Innovation und Technik im Vergleich weltspitze ist". Da darf also nichts kaputtgehen. "Wir haben das Projekt gleich nach der Dakar 2005 in Angriff genommen. Wir sind nun soweit, gut prepariert und startklar für die Dakar 2006".

Quelle klick (http://news.marathonrally.com/index.2912.0.html)

Touareg V
23.11.2005, 14:57
BMW X3 CC: Auf dem Sprung

Das deutsche X-Raid-Team will mit dem BMW X3 bei der Rallye Dakar unter die ersten fünf im Gesamtklassement. auto motor und sport fuhr den neuen Offroader, der mit Turbodiesel und Kohlefaser-Karosse die Werksteams erschrecken soll.


"Du wirst sehen, der X3 fährt sich wie eine Sänfte.“ Die Worte von X-Raid-Chef Sven Quandt klingen wie ein schlechter Scherz angesichts der rauen Gegend. Weit und breit sind nur mannshohe Dünen und gefährliche Felsverwerfungen. In der Nähe der kleinen marokkanischen Stadt Erfoud ist auf wenigen Quadratkilometern der Extrakt der schlimmsten Gelände-Gemeinheiten der Dakar-Rallye versammelt. Auch gute, serienmäßige Geländewagen sterben hier schon bei gemäßigtem Tempo den schnellen Achsen-, Reifen- oder Dämpfertod. Der X3 rennt knapp 200 km/h.

Ein Druck auf den Startknopf weckt den Dreiliter-Sechszylinder auf. Der Motor brabbelt tief und mächtig, als stünde ein Renn-Truck an seiner Stelle, und die Turbolader der Stufenaufladung pfeifen beim Gasgeben ihr markiges Lied dazu. "Wir haben ihn für die Zuschauer noch mal lauter gemacht“, sagt Quandt und grinst.

Seine Feuertaufe in der Wüste hat der Motor längst bestanden. Der nah an der Serie (BMW 535d) liegende Sechszylinder-Diesel trieb schon die X-Raid-X5 nach Dakar. An seiner vom vorgeschriebenen Luftrestriktor limitierten Maximalleistung von rund 275 PS hat sich seit seinem Debüt von 2002 kaum etwas geändert. Dafür ist sein Drehmoment von bis zu 600 Nm jetzt auf einem breiteren Drehzahlband nutzbar. Noch entscheidender ist aber seine neue Position im Fahrzeug: 16 Zentimeter weiter hinten und acht Zentimeter tiefer im Vorderbau kauernd als im X5, nimmt er jetzt deutlich hinter der Vorderachse Platz. Das kommt der Gewichtsbalance und damit der Agilität zugute.

Bullenhafter Durchzug
Mit bullenhaftem Durchzug und scheinbar endloser Traktion pflügt der mit einer 50:50-Kraftverteilung permanent allradgetriebene Geländewagen durch den flüchtigen Wüstensand. Und als die erste Kehre ansteht, lässt sich der 1,9-Tonner mit seinem griffigen Lederlenkrad so direkt und präzise herumzirkeln wie ein Sportwagen. Es scheint, als knirsche unter den Stollenreifen kein loser Untergrund, sondern fester Asphalt. Die Sandfahne zieht sich inzwischen schon kilometerweit.

Keine 200 Meter weiter verliert der über 400.000 Euro teure Prototyp zum ersten Mal den Boden unter den 16-Zoll-Rädern. Eine Felsbodenwelle hebt den X3 aus seinen Angeln. Und angesichts der nahenden, harten Landung beißt der Pilot die Zähne zusammen. Nur Copilot Alain Guehennec lugt vollkommen entspannt unter seinem Halbschalen-Helm hervor. Eine halbe Sekunde später ist klar warum: Unerwartet sanft und frei von bösen Nachschwingungen fangen die acht Reiger-Renn-Dämpfersätze den X3 wieder auf. Wie ein fliegender Teppich scheint der obere Teil des Hardcore-Offroaders über die Bodenwellen zu schweben, während die Räder unermüdlich harte, schnelle Hacken gen Boden feuern.
30 Prozent weniger Verbrauch als ein Benziner
Bei der Abstimmung kommt dem Diesel-Roader auch sein um 30 bis 40 Prozent niedrigerer Verbrauch im Vergleich zu den Benzinern zugute. Dadurch bleibt der Tank mit 340 Liter nicht nur vergleichsweise klein (Benziner: 500 bis 600 Liter), das Fahrwerks-Setup muss auch nur einen deutlich kleineren Gewichtsbereich abdecken.

Der X3 ist ein echter Europäer. Die Entwicklung und den Aufbau des Chassis übernahmen die Spezialisten des österreichischen Magna Steyr-Konzerns, wo auch der Serien-X3 gebaut wird. Doch die offensichtliche Verbindung täuscht. Das Rohrrahmen-Chassis des Dakar-Boliden hat nichts gemein mit der selbsttragenden Karosserie der Straßenversion. Die Hülle besteht aus leichter Kohlefaser, Ansaug- und Lufteinlässe wurden im BMW-Windkanal auf optimale Anströmung optimiert. Und was ist an dem X-Raid-BMW dann noch wirklich X3? Quandts knappes Resümee: "Neben der Motor-Peripherie, die Scheiben, das Gaspedal, die Lampen und viele Steckkontakte.“

Quelle klick (http://auto-motor-und-sport.de/sport/tracktests/bmw_x3_cc_auf_dem_sprung.96785 .htm)undBilder (http://auto-motor-und-sport.de/sport/fotoshows/bmw_x3_cc.96798.htm)

dummytest
23.11.2005, 16:01
BMW X3 CC: Auf dem Sprung

Das deutsche X-Raid-Team will mit dem BMW X3 bei der Rallye Dakar unter die ersten fünf im Gesamtklassement. .
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Quelle klick (http://auto-motor-und-sport.de/sport/tracktests/bmw_x3_cc_auf_dem_sprung.96785 .htm)undBilder (http://auto-motor-und-sport.de/sport/fotoshows/bmw_x3_cc.96798.htm)

:D :p Bitte.......... das gehört unter "der Witz des Tages"

Touareg V
23.11.2005, 19:53
Dakar-Rallye 2006http://media.autobild.de/bilder/void.gifVW will's diesmal wissenhttp://media.autobild.de/bilder/void.gif15 Etappen, 4813 Wertungskilometer, 9043 km Strecke: Fünf Wolfsburger Top-Piloten machen ab Silvester Jagd auf Mitsubishi-Mann Stéphane Peterhansel.http://media.autobild.de/bilder/void.gifhttp://media.autobild.de/bilder/void.gifhttp://media.autobild.de/bilder/void.gifhttp://media.autobild.de/bilder/void.gifhttp://media.autobild.de/bilder/void.gifhttp://media.autobild.de/bilder/void.gif

http://media.autobild.de/bilder/artikel/pfeil_klein_rot.gifFünf VW-Stars gegen Mitsubishi
http://media.autobild.de/bilder/void.gifhttp://media.autobild.de/bilder/artikel/pfeil_klein_rot.gif747 Fahrzeuge, 4813 Wertungskilometer (http://www.autobild.de/sport/formel/artikel.php?artikel_id=10236&artikel_seite=1)


http://media.autobild.de/bilder/void.gif23.11.2005 - Paris Mitsubishi zum Elften. Oder doch diesmal VW? Fünf Wolfsburger (http://www.autobild.de/sport/rallye/artikel.php?artikel_id=9118) Werkspiloten machen bei der 28. Auflage der Dakar-Rallye Jagd auf den Seriensieger (http://www.autobild.de/aktuell/meldungen/artikel.php?artikel_id=5632). Und zwar nicht irgendwelche: 2001-Gewinnerin Jutta Kleinschmidt (http://www.autobild.de/sport/rallye/artikel.php?artikel_id=3594), Weltcupsieger Bruno Saby (Frankreich), der zweimalige Rallye-Weltmeister Carlos Sainz (Spanien), Giniel de Villiers (Südafrika) und Mark Miller (USA) wollen vom 31. Dezember 2005 bis zum 15. Januar 2006 im Race Touareg 2 (http://www.autobild.de/sport/formel/artikel.php?artikel_id=10001) Titelverteidiger Stéphane Peterhansel entthronen. Der Franzose (sechs Siege mit dem Motorrad, zwei im Auto) führt erneut das japanische Aufgebot mit vier Top-Autos an.

"Das ist eine ziemlich anspruchsvolle Route. Sehr hart für Mensch und Material", sagte Kleinschmidt bei der Streckenpräsentation (9043 Kilometer) in Paris. Die gebürtige Kölnerin hatte vor fünf Jahren als erste Frau und erste Deutsche die legendäre Wüstenrallye gewonnen. Anfang diesen Jahres bescherte sie im Race Touareg Volkswagen (http://www.autobild.de/marken/vw/index.php) mit Platz drei (http://www.autobild.de/sport/rallye/artikel.php?artikel_id=7883) das beste Resultat seit 25 Jahren.

Die 43jährige freut sich darauf, daß es vom Start in Lissabon gleich mit zwei echten Etappen losgeht und in Afrika nur eine Marathon-Etappe über zwei Tage wartet. Denn: "Es ist schöner, abends ins Ziel zu kommen und sein Team dort zu haben." Titelverteidiger Peterhansel verkündete Respekt vor der ersten Afrika-Etappe über 314 Kilometer: "Da kann man die Dakar zwar nicht gewinnen, aber schon verlieren."

Neben der VW-Truppe sind noch zwei andere deutsche Rennsport-Profis im Einsatz. Die frühere DTM-Pilotin Ellen Lohr (Mönchengladbach) steuert eine Mercedes (http://www.autobild.de/marken/mercedes/index.php) M-Klasse (http://www.autobild.de/sport/rallye/artikel.php?artikel_id=9395). Der sechsmalige deutsche Rallye-Meister Mathias Kahle (http://www.autobild.de/sport/rallye/artikel.php?artikel_id=9874) (Görlitz) fährt einen zweiradgetriebenen Buggy mit Honda (http://www.autobild.de/marken/honda/index.php)-Motor. Zum erweiterten Favoritenkreis gehören auch Altmeister Jean-Louis Schlesser (Frankreich) mit seinen drei Ford-Buggys sowie das Team des früheren Mitsubishi-Sportchefs Sven Quandt, der drei neue BMW (http://www.autobild.de/marken/bmw/index.php) X3 (u.a. mit dem früheren Motorrad-Piloten Alfie Cox/Südafrika) und einen bewährten http://media.autobild.de/bilder/artikel/pdficon.gif (http://www.autobild.de/heftarchiv/index.php?dl=2005_08020_aa) BMW X5 (http://www.autobild.de/heftarchiv/index.php?dl=2005_08020_aa) einsetzt.

Die "Dakar" macht in ihrer langen Geschichte (http://www.autobild.de/sport/rallye/artikel.php?artikel_id=8920) erstmals in Portugal Station. Von dort geht es über Spanien, Marokko, Mauretanien, Mali und Guinea in den Senegal, wo traditionell am Lac Rose vor den Toren der senegalesischen Hauptstadt Dakar das Ziel ist. Insgesamt werden auf den 15 Etappen mit 4813 Wertungskilometern 747 Fahrzeuge unterwegs sein. Eingeschrieben sind 240 Motorräder, 187 Autos, 80 Lkw sowie 240 Servicefahrzeuge aus 40 Nationen.

Quelle klick (http://www.autobild.de/sport/formel/artikel.php?artikel_id=10236)

Touareg V
23.11.2005, 20:00
Etappenplan der 28. Dakar-Rallye
1. Etappe (31. Dezember)Lissabon - Portimao (370 km/83 km WP)
2. Etappe (1. Januar)Portimao - Malaga (567/115)
3. Etappe (2. Januar)Nador/Marokko - Er Rachidia (672/314)
4. Etappe (3. Januar)Er Rachidia - Quarzazate (639/386)
5. Etappe (4. Januar)Quarzazate - Tan Tan (819/350)
6. Etappe (5. Januar)Tan Tan - Zouerat/Mauretanien (792/444)
7. Etappe (6. Januar)Zouerat - Atar (521/499)
8. Etappe (7. Januar)Atar - Nouakchett (568/508)Ruhetag (8. Januar)
9. Etappe (9. Januar)Nouakchott - Kiffa (874/599)
10. Etappe (10. Januar)Kiffa - Kayes/Mali (333/283)
11. Etappe (11. Januar)Kayes - Bamako (705/231)
12. Etappe (12. Januar)Bamako - Labe/Guinea (872/368)
13. Etappe (13. Januar)Labe - Tambacounda/Senegal (567/348)
14. Etappe (14. Januar)Tambacounda - Dakar (634/254)
15. Etappe (15. Januar)Dakar - Dakar (110/31)

Gruss Ruedi
http://media.autobild.de/bilder/void.gif

Touareg V
24.11.2005, 16:28
VW will Dakar-Sieg mit neuem Race Touareg
http://www.handelsblatt.com/s.gif
http://www.handelsblatt.com/s.gifVerbessert und optimistisch wie nie nimmt Automobilhersteller VW die Dakar-Rallye 2006 in Angriff - ein neues Auto und starke Fahrer sorgen für Selbstbewusstsein. "Wir wollen gewinnen", erklärte VW-Motorsportdirektor Kris Nissen am Donnerstag auf der Motor-Show in Essen bei der Deutschland-Präsentation des neuen und komplett überarbeiteten Race Touareg 2. Mit Jutta Kleinschmidt, Weltcupsieger Bruno Saby und dem zweimaligen Rallye-Weltmeister Carlos Sainz an der Spitze wollen die Wolfsburger beim dritten Anlauf mit dem Touareg die Siegesserie von Rekordhalter Mitsubishi beenden.
"2005 war das erfolgreichste Jahr in der Motorsportgeschichte von VW. Wir haben den Weltcup gewonnen, wir haben ein neues Auto und ein motiviertes Team", begründete Nissen seine Zuversicht. Insgesamt schicken die Wolfsburger fünf Autos auf die 9043km lange Jagd von Lissabon nach Dakar (31. Dezember 2005 bis 15. Januar 2006). Neben Kleinschmidt, dem Franzosen Saby und dem Spanier Sainz sind noch Giniel de Villiers (Südafrika) und Mark Miller (USA) am Start.
Kleinschmidt: "Haben Spitzenpaket zusammen"
"Wir haben alles, was möglich war, umgesetzt und haben jetzt ein Spitzenpaket für die Dakar zusammen", sagte die gebürtige Kölnerin Jutta Kleinschmidt, die 2001 als erste Frau und erste Deutsche die berüchtigte Wüstenrallye gewann und von Beginn an in das VW-Projekt eingebunden war.
Kleinschmidts damaliger Beifahrer Andreas Schulz (München), der auch den Japaner Hiroshi Masuoka schon zum Dakar-Sieg führte, ist von Mitsubishi ebenfalls zum VW-Team gestoßen und fährt gemeinsam mit Sainz, für den er einst schon bei Toyota als Mechaniker tätig war. "Ich setze hundertprozentig auf Andys Erfahrung", sagte Sainz, der nach der Rekordzahl von 26 Siegen sowie zwei Titeln in der Rallye-Weltmeisterschaft in den Marathonbereich umgestiegen ist. "Ich bin sehr gespannt auf meine erste Dakar. Ich werde sicher ein paar Mal im Sand graben müssen, ich hoffe, nicht zu oft", meinte Sainz.
80 Prozent neue Teile im Touareg
Dritter Sieganwärter im VW-Team ist Saby, der 2005 den ersten Sieg für die Wolfsburger sowie bereits vorzeitig den Marathon-Weltcup geholt hat. "Wir haben das Potenzial, die Dakar zu gewinnen", meinte der Franzose, der 1993 schon einmal die Rallye gewann: "Ich würde diesen Erfolg gerne mit VW wiederholen."
Laut Nissen sind 80 Prozent der Teile am überarbeiteten Touareg neu. Die zweite Auflage bietet neben besserer Fahrbarkeit des Fünfzylinder-TDI-Motors den Fahrern und Beifahrern bessere Sicht. Zudem sind nötige Reifenwechsel und Reparaturen während der Rallye jetzt deutlich einfacher auszuführen.


Quelle klick (http://www.handelsblatt.com/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!200015,300483,995195/SH/0/depot/0/)

andreas
24.11.2005, 16:43
Ich bin fest überzeugt, dass VW dieses Jahr gewinnt
und der Raid BMW X3 wird auch ganz vorne mitfahren,
wenn ihn nicht der Fehlerteufel einholt.

Gruß
andreas

Touareg V
29.11.2005, 05:59
Interview mit Carlos Sainz: Vom WRC in den Race Touareg 2

Zweimal Rallye-Weltmeister, Comeback im Citroen und nun im VW Race Touareg 2. Im Exklusiv-Interview sprach Carlos Sainz über die Rallye Dakar und WRC.

Volkswagen hat sich für die Rallye Dakar einen ganz prominenten und erfolgreichen Fahrer unter Vertrag genommen: Carlos Sainz. Am 31. Dezember startet der Spanier für VW im "Race Touareg 2" bei der Rallye Dakar.
Im Vorfeld wurde im Rahmen der Motor Show Essen das neue Fahrzeug vorgestellt, mit dem VW den Sieg erringen möchte. Der zweimalige Rallye-Weltmeister Carlos Sainz stellte sich nach der Präsentation den Fragen von adrivo.com.
Carlos, du hast bereits bei der Portugal Rallye eine starke Performance gezeigt. Was erwartest du von der Rallye Dakar?

Carlos Sainz: Zunächst einmal ist es ein Lernjahr für mich. Ich möchte mein Bestes geben und werde versuchen dem Team so gut es geht zu helfen.
Möchtest du denn "nur" ins Ziel kommen oder hast du auch höhere Ambitionen?

Carlos Sainz: Nein, mit Sicherheit möchte ich ein gutes Resultat erzielen. Ich kann nicht sagen, wo ich landen werde, aber ohnehin ist für mich zunächst einmal relevant Erfahrung zu sammeln.
Die Rallye Dakar ist sehr anspruchsvoll. Wie sieht deine Vorbereitung aus?

Carlos Sainz: Wir haben ein bisschen in Afrika getestet. Ich hätte gerne an der Rallye Marokko oder Dubai teilgenommen, aber das war nicht möglich. Von daher haben wir im Vorfeld nicht so viel Erfahrung mit dem Wagen sammeln können. Das muss ich so hinnehmen.
Eine Prüfung bei der Rallye Dakar ist 600 Kilometer lang. Wie bereitest du dich körperlich darauf vor?

Carlos Sainz: Wir haben in der Hinsicht viel trainiert, um wirklich fit zu sein. Ich denke auch, dass wir gut vorbereitet sind. Es ist sehr wichtig sich täglich zu erholen und in guter Verfassung in den nächsten Tag zu starten.
Wie schaut dein Trainingsplan bis zur Rallye Dakar aus?

Carlos Sainz: Ich mache viel Aerobic und trainiere meine Muskeln. Ich sehe zu, dass ich einen guten Mix finde.
Du bist dieses Jahr zwei Rallyes für Citroen gefahren und einmal auf dem Podest gelandet. Hattest du solch ein Resultat erwartet?

Carlos Sainz: Ehrlich gesagt war es nicht geplant ein Comeback zu geben und in einen WRC zu steigen. Dennoch war es großartig wieder zu fahren und einen Podestplatz zu erzielen.
Ein Wort über Sébastien Loeb und seine großartige Saison.

Carlos Sainz: Sébastien hat wirklich ein fantastisches Jahr absolviert und ich bin mir sicher, dass er auch nächstes Jahr sehr stark sein wird. Die anderen Fahrer werden es sehr schwer gegen ihn haben.
Glaubst du, dass er solch eine Saison mit Kronos wiederholen kann?

Carlos Sainz: Ich denke, dass es schwieriger werden wird, aber der Wagen ist sehr stark. Und er ist ein sehr guter Fahrer.
Francois Duval hatte ein schwieriges Jahr, konnte jedoch zum Schluss die Australien Rallye gewinnen. Glaubst du, dass er ein Cockpit für nächstes Jahr finden wird?

Carlos Sainz: Francois ist ein Fahrer mit viel Potenzial. Er hatte ein schwieriges Jahr, aber er ist noch sehr jung und ich hoffe für ihn, dass er in der Rallye-WM weitermachen kann.
Du bist der einzige spanische Rallye-Weltmeister. Es gibt einen Kandidaten, der auch mal ganz oben landen könnte: Dani Sordo. Und du bist sein Manager.

Carlos Sainz: Zunächst einmal ist Dani mit seinen 22 Jahren noch sehr jung. Er hat die richtige Einstellung und dazu ist er sehr talentiert. Wir helfen ihm sich weiterzuentwickeln im Hinblick darauf, dass er alsbald in einem WRC sitzt.
Wo wird er nächstes Jahr fahren?

Carlos Sainz: Ich weiß es noch nicht.
Möglicherweise ein oder zwei WRC-Einsätze?

Carlos Sainz: Ja, wir versuchen ein Rallye-Programm für ihn aufzustellen, so dass er so viele Rallyes wie möglich in einem WRC bestreiten kann.
Wie sieht dein Programm nach der Rallye Dakar aus?

Carlos Sainz: Ich weiß es noch nicht. Im Moment ist nichts geplant. Es ist eine neue Saison für mich und ehrlich gesagt möchte zeitlich nicht so stark involviert werden. Ich habe mit der WRC aufgehört, um mehr Zeit zu Hause verbringen zu können. Ich möchte nicht zu viel Zeit in Anspruch nehmen.
Letzte Frage. Wer wird 2006 Rallye-Weltmeister?

Carlos Sainz: Schwierig. In meinen Augen entweder Sébastien, Marcus oder Petter.

andreas
29.11.2005, 07:36
Hier die offizielle Website der Dakar:

http://www.dakar.com/

Gruß
andreas

Touareg V
08.12.2005, 16:19
28. Rallye Dakar vom 31. Dezember bis 15. Januar Frauen-Power bei Volkswagen Motorsport
Wolfsburg (08. Dezember 2005) Wenn am 31. Dezember in Lissabon das Volkswagen Werksteam zur 28. Rallye Dakar startet, stehen Werkspilotin Jutta Kleinschmidt und ihre italienische Beifahrerin Fabrizia Pons besonders im Rampenlicht. 2005 erzielte das Duo bei der härtesten Offroad-Rallye der Welt mit einem Volkswagen Race Touareg den dritten Rang und sorgte damit für den ersten Podiumsplatz eines dieselangetriebenen Fahrzeugs. 2001 war Jutta Kleinschmidt die erste Frau, die diesen Wüsten-Klassiker gewinnen konnte. Doch die Deutsche und 'Co' Fabrizia Pons sowie die schwedische Beifahrerin Tina Thörner sind nicht die einzigen Damen im Volkswagen Werksteam: Von Ärztin über Catering, Logistikerin bis zur Ingenieurin sind in vielen Bereichen Frauen vertreten. Damit ist Volkswagen im überwiegend von Männern dominierten Marathon-Rallyesport in der Vorreiterrolle.
'Das Volkswagen Werksteam für die Rallye Dakar ist ein sehr junges Projekt', erklärt Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. 'Als wir unsere Mannschaft für die Marathon-Rallyes verstärkten, haben wir die passenden Mitarbeiter für die speziellen Aufgaben gesucht – dabei spielte es überhaupt keine Rolle, ob diejenigen männlich oder weiblich waren.' Bei der Rallye Dakar 2006 sind sieben Frauen bei Volkswagen in verantwortungsvollen Positionen.

Hier gehts weiter klick (http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?aktion=jour_pm&comefrom=scan&r=214304)

dreyer-bande
08.12.2005, 18:35
:drummer:

Dakar 2006: Verabschiedung des Volkswagen-Teams am 18. Dezember

Wie in den vergangenen Jahren verabschiedet Volkswagen "sein" Rallyteam auch in diesem Jahr wieder öffentlich in der Autostadt in Wolfsburg. Bereits am 18. Dezember präsentiert Motorsport-Direktor Kris Nissen seine Pläne für die Dakar 2006 im Ritz-Carlton Hotel in der Autostadt Wolfsburg. Mit dabei - und offen für Interviews und Autogramme - sind die Werkspiloten Jutta Kleinschmidt, Bruno Saby, Carlos Sainz, Giniel de Villiers und Mark Miller und ihre Beifahrer Fabrizia Pons, Michel Périn, Andreas Schulz, Tina Thörner und Dirk von Zitzewitz.

Start ist um 10.00 Uhr mit der offiziellen Pressekonferenz, im Anschluss treffen sich Team und Fahrzeuge vor der Autostadt zu einem gemeinsamen Gruppenfoto bevor es in einem Korso durch Wolfsburg in Richtung Lissabon geht.


Quelle (http://news.marathonrally.com/index.2990.0.html#3634)

Gruß

dreyer-bande
08.12.2005, 19:01
Hallo,
ich schätze, das werden sie schaffen:

Dakar 2006: BMW X-Raid will mindestens in die Top 5
http://news.marathonrally.com/spacer.gif

http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/795d54d5f5.jpg (http://news.marathonrally.com/index.2987.0.html#)
http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/4fe94c508a.jpg (http://news.marathonrally.com/index.2987.0.html#)

Das BMW X-Raid-Team startet mit einer eindrucksvollen Flotte zur Dakar 2006. Bei der offiziellen Präsentation des BMW X3 CC beim Automobilhersteller Magna-Steyr in Graz (Österreich) wollte Teamleiter Sven Quandt noch nicht vom Treppchen träumen: "Wir sollten es mindestens schaffen, mit einem Auto in die Top 5 zu kommen. Zwei Autos unter die ersten zehn zu bringen wäre das nächste Ziel".

Mit einem BMW X5 CC, drei BMW X3 CC und zwei MAN-Renntrucks, die bei Bedarf den Pkw zur Seite stehen, hat X-Raid so viele Fahrzeuge genannt wie nie zuvor. Der Spanier Jose Luis Monterde lenkt wie gewohnt den X5 CC, der allerdings mit dem Vorjahresmodell nicht mehr viel gemein hat: Motor und Fahrwerk wurden in Richtung X3 CC weiter entwickelt.

Einen der drei X3 CC, die anders als angekündigt auf keinem FIA-Rennen einen Testlauf hatten, wird Alfie Cox fahren. Der ehemalige KTM-Werksfahrer tauscht das Zweirad mit gemischten Gefühlen gegen Schalensitz und Lenkrad: "Mit dem Motorrad kommt man doch viel leichter die Dünen hoch", schmunzelt der Südafrikaner, der den Sieg auf der Dakar bisher immer knapp verpasst hat. "Auf dem Motorrad musst du alles selbst machen. Es ist eine wirklich gute Erfahrung, einen Navigator neben sich zu haben", freut sich Cox auf die neue Aufgabe in alter Besetzung. Sein Copilot Ralph Pitchford hat ihn seit Ende der 90er Jahre als Motorrad-Mechaniker begleitet.

Zuversichtlich ist auch der Qatari Nasser Al-Attiyah, der bereits genügend Erfahrung im X5 CC gesammelt hat und mit dem Sieg der Baja Qatar und der Middle East Rally Championship doppelt motiviert antritt. "Ich hoffe, wir werden auch auf der Dakar gute Arbeit leisten", sagt der Qatari. Der X3 CC "ist zwar ein neues Auto, aber es ist fantastisch und einen grossen Schritt weiter als der X5".

Neben Alfie Cox und Nasser Al-Attiyah, zwei "Alten Hasen" auf der Dakar, geben sich im Cockpit des dritten BMX X3 CC zwei Nachwuchs-Rennfahrer die Ehre: die Franzosen Guerlain Chicherit und Matthieu Baumel. Chicherit ist zweimaliger Weltmeister im Free-Style Skifahren und tritt damit in die Fussstapfen des ehemaligen Ski-Weltcupfahrers Luc Alphand. Ein "präziser Planer", so stellt Teamchef Quandt den jungen Extrem-Skifahrer vor - auch wenn sich das niemand vorstellen kann, der die halsbrecherischen Steilabfahrten von Chicherit kennt. Seine erste Dakar hat Chicherit schon dieses Jahr hinter sich geracht. Der Gewinner des Wettbewerbs "Volant Dakar" bekam die Teilnahme in einem Bolwler gesponsert und erreichte einen respektablen 49 Platz.

Quelle (http://news.marathonrally.com/index.2987.0.html#3630)

Gruß

dreyer-bande
08.12.2005, 19:04
....und der Unimog ist natürlich auch dabei:

Dakar 2006: Unimog Racing-Team startklar für den Wüstenklassiker
http://news.marathonrally.com/spacer.gif

http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/02559481fc.jpg (http://news.marathonrally.com/index.2988.0.html#)
http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/75e7d806f4.jpg (http://news.marathonrally.com/index.2988.0.html#)

Nachdem am vergangenen Wochenende ein abschliessender Test bei Neiden nahe Leipzig stattgefunden hat, ist der Unimog des "Schwaben-Express" von Gerhard Walcher und Stefan Niemz nun endgültig bereit, die 10.000 km in Richtung Dakar unter die groben Stollen seiner Sandreifen zu nehmen. "Das war einfach klasse, mit dem neuen Setup der Stossdämpfer ist das Auto kaum wieder zu erkennen," kommentiert der über beide Gesichtsbacken strahlende Fahrer Gerhard Walcher den Verlauf des Tests.

Auf einem etwa 5 Kilometer langen Rundkurs, dessen Untergrund durch die frostigen Temperaturen hart gefroren war, wurde das Fahrzeug nochmals einer kleinen "Feuertaufe" unterzogen und musste beweisen, dass die bei der Hungarian Baja erkannten Schwachstellen nun der Vergangenheit angehören.

Auch Beifahrer Stefan Niemz sass ein paar Runden hinter dem Steuer des 400 PS starken "Renn-Mogs" und zeigte sich ebenso begeistert wie sein Fahrer: "Ich bin begeistert, mit welcher Eleganz das Fahrzeug die Unebenheiten überfährt - ich freue mich schon riesig, bis es endlich losgeht!"

Lediglich ein Reifenschaden und ein, nach einer spitzen Kuppe, verbogener Unterfahrschutz sind als Schäden zu verzeichnen. Nichts, was für die Dakar ein Grund zur Beunruhigung darstellen könnte. Auch die Fahrer wurden aufgrund der vielen Löcher und Wellen auf der generell eher langsamen Strecke nochmals einer "Schüttelprobe" unterzogen, mit dem Ergebnis: Rüttelfest.

Ehe am 26. Dezember für das Team die Abfahrt in Richtung Lissabon auf dem Plan steht können sich Fahrer und Beifahrer nun noch eine kleine Erholungspause gönnen und zusammen mit ihren Familien Weihnachten Zuhause verbringen.

Ein kleines Video von einem Sprung des Unimogs können Sie [ HIER (http://www.marathonrally.com/02-rallynews/walcher2.avi) ] downloaden


Quelle (http://news.marathonrally.com/index.2988.0.html#3632)

Gruß

Holger
08.12.2005, 23:26
Wir wollen uns hier in Portugal einen Teil der fahrt ansehen, aber haben bisher nicht die genaue Strecke herausbekommen. Kann jemand helfen?

kokopelli
09.12.2005, 05:59
Wir wollen uns hier in Portugal einen Teil der fahrt ansehen, aber haben bisher nicht die genaue Strecke herausbekommen. Kann jemand helfen?

Hallo Holger,

schau hier mal den Beitrag #10 (auf Seite 1 in diesem Thread) von Touareg V an - vielleicht hilft das weiter.

Viele Grüße
Renée

Touareg V
09.12.2005, 08:17
Leider nur in Englisch zur Zeit verfügbar



http://www.dakar.com/2006/presentation/images/drap_espagne.gifhttp://www.dakar.com/2006/presentation/images/drap_portugal.gifPortugal - Spain


http://www.dakar.com/2006/presentation/images/ph_lisbonne.jpgWith its geographical position providing a link between Europe and Africa, Portugal was a natural venue for hosting the Dakar. The weeks spent working out the route showed us that the region has much more to offer than just being a sumptuous setting for the big start. After sweet and gentle Lisbon, it will be straight down to sport, competition and genuine rally raid. This year, there will be no prologue, but spectacle will definitely be on the menu. The two Portuguese specials will be worthy of the finest hours of the Baja of the same name. But spare those machines, this is just the beginning of the rally.


Administrative checks & scrutineering (Centro Cultural de Belém)
28, 29 and 30 december

28 et 29 december30 decemberAdministrative checks
• 1st call: 8h00
• Last call: 19h30 Scrutineering
• 1st call: 8h00
• Last call: 15h00 Administrative checks
• Beginning of scrutineering: 8h00
• End of scrutineering: 23h00 Scrutineering
• Beginning of scrutineering: 8h00
• End of scrutineering: 18h30


At the end of scrutineering, vehicles go into a mixed zone, before final checks. All vehicles are then placed in the Enclosed Parking Area.

• Car, bike & quad enclosed parking area: Rua Bartolomeu Dias, in front of the Jeronimos Monastery.
• Truck enclosed parking area: Praca do Imperio.
• No «assistance» enclosed parking area: after checks, assistance vehicles are free. Assistance vehicles are free throughout Europe and, in Lisbon, they can park on the unloading car-park at the motorway exit, at Praca de Dom Manuel, at the entrance to the Avenida de India.

On the 1st January 2006, after the second special, bike and quad competitors will be allowed to load their machines up to the embarkation port time check (CH) which they may pass with their engines running.



STAGE 1: LISBOA > PORTIMÃO - Saturday, December 31st, 2005
http://www.dakar.com/2006/presentation/images/pix_noir.gif
http://www.dakar.com/2006/presentation/images/etape_01.gifLiaison: 186 km - Special: 83 km - Liaison: 101 km
Total: 370 km

The tracks of Alentejo
Fine-tuning the preparation of the machine and testing its capacities in racing conditions are the usual exercises in Europe. For the first time, competitors must also try out their hand at navigation. Tracks, and fast ones at that, are ideal for riding and driving, but there will be as many traps as there are changes in direction. There will be a real overall classification on New Year's Eve.



STAGE 2: PORTIMÃO > MÁLAGA - Sundau, January 1st, 2006
http://www.dakar.com/2006/presentation/images/pix_noir.gif
http://www.dakar.com/2006/presentation/images/etape_02.gifLiaison: 65 km - Special: 115 km - Liaison: 387 km
Total: 567 km

The ridges of Algarve
A special of over 100 kms in Europe: another first. On this fast and mountainous track, the thrill of riding and drivng and the beauty of the site sometimes remind us of the famous Pikes Peak rise in Colorado. After a special fought out against a backdrop of true wonder, Spain will just be a 400-km liaison through to the landing stage in Malaga. The crossing lasts seven hours.

Touareg V
09.12.2005, 08:18
Morocco


The first contact with Africa is decisive. There have never had as many good reasons for competitors to apprehend the crossing of Morocco and give it due regard. Although some might be mistaken, this is no transition phase. After three demanding stages, the odometers will be displaying the biggest mileage ever totalled on a special before going into Mauritania.


STAGE 3: NADOR > ER RACHIDIA - Monday, January 2nd, 2006
http://www.dakar.com/2006/presentation/images/pix_noir.gif
http://www.dakar.com/2006/presentation/images/etape_03.gifLiaison: 237 km - Special: 314 km - Liaison: 121 km
Total: 672 km

Something new to the East
He who looks will find. The fact that the title of the stage has appeared three times in the history of the rally will not be of much help, since the course of the special is totally new. Crossing the wadis, Morocco’s classic traps, will be on the menu, and the first major errors of navigation are to be anticipated. Those used to old-version GPS technology could pay the price for a tricky period of adaptation.



STAGE 4: ER RACHIDIA > OUARZAZATE - Tuesday, January 3rd, 2006
http://www.dakar.com/2006/presentation/images/pix_noir.gif
http://www.dakar.com/2006/presentation/images/etape_04.gifLiaison: 56 km - Special: 386 km - Liaison: 197 km
Total: 639 km

Gateway to the desert
This could be considered as a Dakar classic, but there is something unknown here too. It is perhaps the rally's most varied special. With the first dunes, it will doubtless be the time to get out the shovels and sand mats, before taking on the shotts, stretches of sandy or stony wadis… It's a time for co-drivers to bury their head in the road-book, not in the sand.



STAGE 5: OUARZAZATE > TAN TAN - Wednesday, January 4th, 2006
http://www.dakar.com/2006/presentation/images/pix_noir.gif
http://www.dakar.com/2006/presentation/images/etape_05.gifLiaison: 187 km - Special: 350 km - Liaison: 282 km
Total: 819 km

The wadi road
Communication between driver and co-driver will have to be fine-tuned to a maximum on account alternate fast stretches and navigational traps. In comparison to the 2005 edition, competitors will have almost tripled their mileage in specials before leaving Morocco. The timing of the 1,250 kms already covered should produce a coherent classification.

Touareg V
09.12.2005, 08:19
Mauritania


National speciality: sand. Crossing Mauritania is somewhat like being confronted with a justice of the peace who will rule on the rally’s hierarchy. Those who are in full possession of all their means have every chance to shine forth, but losing everything is also a risk. Kingdom of dunes and off-track, the heart of the Sahara is the place par excellence for navigators to express themselves.


STAGE 6: TAN TAN > ZOUÉRAT - Thursday, January 5th, 2006
http://www.dakar.com/2006/presentation/images/pix_noir.gif
http://www.dakar.com/2006/presentation/images/etape_06.gifLiaison: 336 km - Special: 444 km - Liaison: 12 km
Total: 792 km

Southbound
The hours of sleep stored up from previous stages will be an asset when tackling this long road. The long liaison to the start of the special will take place at night, in conditions which require maximum vigilance. The first part of the sector counting towards classification will be fought out over a wide, fast track, before taking on a much sandier stretch halfway through the special.



STAGE 7: ZOUÉRAT > ATÂR - Friday, January 6th, 2006
http://www.dakar.com/2006/presentation/images/pix_noir.gif
http://www.dakar.com/2006/presentation/images/etape_07.gifLiaison: 10 km - Special: 499 km - Liaison: 12 km
Total: 521 km

A tricky pass
Navigational finesse will be rewarded during the major difficulty of this first week which will be contested off-track. Absolutely off-track. Indications will be sparse on the road-book, and those who miss the HWPs will have all their work cut out to find the right passes. After the dunes, competitors will be driving along stony plateaux and slaloming in camel grass.



STAGE 8 : ATÂR > NOUAKCHOTT - Saturdau, January 7th, 2006
http://www.dakar.com/2006/presentation/images/pix_noir.gif
http://www.dakar.com/2006/presentation/images/etape_08.gifLiaison: 34 km - Special: 508 km - Liaison: 26 km
Total: 568 km

“Hole shot”
On the first part of the special, the windy route crosses canyons and wadis. Competitors will feel themselves shot like a pinball against the massifs. After the series of zigzags, a very fast stretch will temp the most itchy to push the speedo. But over-confidence could lead to bad surprises.



Rest day - NOUAKCHOTT
http://www.dakar.com/2006/presentation/images/pix_noir.gif
Sunday, January 8th, 2006
Reaching rest day is already half a victory for many competitors, with the intense programme of eight stages now behind them. In the Mauritanian capital, located at a geographical and cultural crossroads between nomadic and sedentary life, moments of respite are short but sweet.



STAGE 9: NOUAKCHOTT > KIFFA - Monday, January 9th, 2006
http://www.dakar.com/2006/presentation/images/pix_noir.gif
http://www.dakar.com/2006/presentation/images/etape_09.gifLiaison: 30 km - Special: 599 km - Liaison: 245 km
Total: 874 km

The well track
For the rally's longest special, stretches of dense dunes over twenty kilometres in length follow on from each other at the beginning and the end of the route. Betwen the two sandy stretches, driving will be over a fast, rocky track. At places, the track crosses large dunes which will have to be got round to stay on large, black-soil plateaux.

Touareg V
09.12.2005, 08:20
Mali


Crossing over into Mali, the rally changes worlds. The contrast between the desert stretches and the tracks through the heart of forests is striking for crews, consequently confronted with totally different driving conditions. Going through the villages of west Africa also gives a new dimension to the journey.


STAGE 10: KIFFA > KAYES - Tuesday, January 10th, 2006
http://www.dakar.com/2006/presentation/images/pix_noir.gif
http://www.dakar.com/2006/presentation/images/etape_10.gifLiaison: 1 km - Special: 283 km - Liaison: 49 km
Total: 333 km

Brushland entrance to Mali. The vegetation thickens. Among baobabs, the narrow, furrowed dirt track winds its way through the savanah. This fast special favours driving, riding and sliding over the first laterite sections. Despite the tricky shotts which line the course, this will be a transition day before the challenges of Black Africa.



STAGE 11: KAYES > BAMAKO - Wednesday, January 11th, 2006
http://www.dakar.com/2006/presentation/images/pix_noir.gif
http://www.dakar.com/2006/presentation/images/etape_11.gifLiaison: 50 km - Special: 231 km - Liaison: 424 km
Total: 705 km

Although care has been taken for the course to avoid the wildlife reserve of Badinko and the biosphere reserve of the Baoulé loop, the caravan progresses through a sumptuous setting, with a continuous sequence of forests and savanahs. As the tracks are narrow, extreme care is recommended in the eventuality of any navigational error requiring a u-turn.

Touareg V
09.12.2005, 08:20
Guinea


Although the last time the Dakar went through Guinea was in 1996, competitors will nonetheless feel on familiar terrain. The Guinean tracks require the same skills as those needed in Mali and Senegal. As a bonus, bush is traditionally denser here and drivers and riders will have the pleasure of coming across a “semi-mountainous” relief which offers a variety of landscapes unique in the region.


STAGE 12: BAMAKO > LABÉ - Thursday, January 12th, 2006
http://www.dakar.com/2006/presentation/images/pix_noir.gif
http://www.dakar.com/2006/presentation/images/etape_12.gifLiaison: 197 km - Special: 368 km - Liaison: 307 km
Total: 872 km

Mali is left in liaison. The course of this first Guinean special takes drivers and riders into highly varied configurations. Trial zones replace fast laterite tracks, and bikers will have to get their feet wet when passing through fords. From a vegetation point of view, you won’t quite need a machete knife! At the finish, as is required for a marathon stage, there will be no assistance vehicles.

Touareg V
09.12.2005, 08:21
Senegal


Senegal represents the euphoria of relief for those competitors who reach this far. It is also a lesson in humility and patience. If Lac Rose is the ideal spot to round off a three-week adventure as tasking as it is unforgettable, the final turns of the wheel are not always the easiest. A driving error or a mechanical problem and the rally can also be lost in Senegal.


STAGE 13: LABÉ > TAMBACOUNDA - Friday, January 13th, 2006
http://www.dakar.com/2006/presentation/images/pix_noir.gif
http://www.dakar.com/2006/presentation/images/etape_13.gifLiaison: 7 km - Special: 348 km - Liaison: 212 km
Total: 567 km

The Dakar can have mountain stages. Even if there is no need for oxygen masks, the rally will reach its high point on this special, verging on 1,000 m in some passes. As with the previous day, the tracks will be narrow, and dust will make overtaking very difficult.



STAGE 14: TAMBACOUNDA > DAKAR - Saturday, January 14th, 2006
http://www.dakar.com/2006/presentation/images/pix_noir.gif
http://www.dakar.com/2006/presentation/images/etape_14.gifLiaison: 107 km - Special: 254 km - Liaison: 273 km
Total: 634 km

Along the Senegalese tracks, co-drivers will once again be on call. The special is longer than last year’s and numerous changes in direction might lead those who are not focused up the wrong road. In other words, there are still minutes up for grabs or which can be lost. After an attractive liaison stretch, entry into Dakar will take in a tranquil tour of Senegalese villages.



STAGE 15: DAKAR > DAKAR - Sunday, January 15th, 2006
http://www.dakar.com/2006/presentation/images/pix_noir.gif
http://www.dakar.com/2006/presentation/images/etape_15.gifLiaison: 38 km - Special: 31 km - Liaison: 41 km
Total: 110 km

Around Lac Rose: over the years, the exercise has become a motor sport classic. Some are still tempted to go after a handful of seconds to hoist themselves up one or two places in the overall classification. Others quietly take advantage of a moment which they have imagined for a long time before actually experiencing it. For everyone, the thrill is immense.

kokopelli
09.12.2005, 17:46
Mein Riesenkompliment Ruedi, das ist wirklich stark, was Du uns da zeigen kannst.

Liebe Grüße
Renée

andreas
09.12.2005, 18:40
Das wäre doch eigentlich ein Anlass, den Jahreswechsel
im sonnigen und wärmeren Süden zu verbringen. :thinkerg:

:thinkerg: 2800 km in 26 Stunden lt. Routenplaner :thinkerg:

Gruß
andreas

Touareg V
09.12.2005, 18:59
:klatsch_2 Na, dass wäre doch einmal ein Treffen wo ich nur 960 km Anfahrt hätte.:sonne:

Gruss Ruedi

kokopelli
09.12.2005, 22:23
Lieber Ruedi,

Wohin hast du 960 km ?

LG Renée

Holger
09.12.2005, 23:09
Hallo Renée,

so weit kennen wir das. Wir wissen auch, dass die Tour, die in die Bewertung eingeht im Alentejo liegt, aber wo genau, das wissen wir nicht.

kokopelli
09.12.2005, 23:29
Hallo Holger,

das war mir nicht klar - hattest vielleicht zu allgemein gefragt :rolleyes:

Vielleicht findest du ja noch mehr raus und erzählst es uns?

Liebe Grüße
Renée

Holger
10.12.2005, 00:02
Es wundert mich, dass es auf der Dacar-Site keine detailierten Informationen gibt, obwohl es über jeden einzelnen Tag eine Karte und infos gibt.

kokopelli
10.12.2005, 05:50
Hallo Holger,

vielleicht befürchtet man neben Touristenströmen auch kriminelle Elemente, die das Ereigniss gezielt stören - oder sie wissen es einfach noch nicht. Oder es gehört dazu, dass man nicht von Anfang an alles weiß, das wäre doch wie im richtigen Leben :D

Liebe Grüße
Renée

Holger
11.12.2005, 00:37
Auf jeden Fall können wir ja die Fahrzeuge abends in Potimão sehen, wenn sie nicht weggesperrt werden.

agroetsch
11.12.2005, 23:11
Hallo Holger,

vielleicht befürchtet man neben Touristenströmen auch kriminelle Elemente, die das Ereigniss gezielt stören - oder sie wissen es einfach noch nicht. Oder es gehört dazu, dass man nicht von Anfang an alles weiß, das wäre doch wie im richtigen Leben :D

Liebe Grüße
Renée
Hallo,

das würde mich nicht wundern, es gibt da doch dieses Räubervolk dass sich nach einem Offroader von VW benannt hat, die sind ja für solche Attacken bekannt!!

Holger
11.12.2005, 23:26
Hallo,

das würde mich nicht wundern, es gibt da doch dieses Räubervolk dass sich nach einem Offroader von VW benannt hat, die sind ja für solche Attacken bekannt!!


Aber vor denen muss man sich doch in Portugal nicht fürchten.

Touareg V
12.12.2005, 12:09
Rollende Werkstätten für die Saharahttp://www.newsclick.de/img/trans.gifhttp://www.newsclick.de/img/trans.gif

http://www.newsclick.de/img/trans.gifZu Besuch bei VW Motorsport in Hannover – Vorbereitungen für Rallye Dakar laufen auf Hochtouren

HANNOVER. Unscheinbar zwischen unzähligen Firmengebäuden liegt im Hannoveraner Gewerbegebiet Fahrenheit der Sitz der VW-Motorsport GmbH. Nur zwei sich träge im leichten Wind bewegende weiße Fahnen mit dem blauen VW-Emblem weisen auf die Stätte hin, von der aus der Wolfsburger Konzern die Wüste erobern will.
Wer den elektronisch gesicherten Eingang passiert hat, erhält dann aber sofort via Fernseher Aufschluss, dass hier die Marathon-Rallye Dakar im Mittelpunkt des Schaffens steht. Das neue Polo-Cup-Fahrzeug im Foyer deutet auf die weiteren Motorsport-Aktivitäten des Konzerns hin. Die dokumentiert auch die historische Bildergalerie im ersten Stock.
Die aktuelle Ansage von Motorsport-Direktor Kris Nissen ist knallhart: Der dänische Ex-Rennfahrer möchte einen der fünf Race Touareg in Dakar als Sieger im Ziel sehen. An dem Gewinn der Marathon-Rallye über rund 10 000 Kilometer arbeiten etwa 100 Personen. "Es ist das letzte große Abenteuer im Motorsport", betont Nissen.
In der ersten großen Werkstatthalle gibt es den ersten Eindruck vom Ausmaß des medienwirksamen Spektakels. Zehn metallic-blaue Service Touaregs, noch ohne die Sponsoraufkleber, werden auf ihren Einsatz vorbereitet. Außer der Rohkarosse entspricht nicht mehr viel der Serienversion des Geländewagens. "Auch die Service-Fahrzeuge werden vor dem Start in Lissabon technisch abgenommen", erklärt Andre Dietzel aus der Kommunikationsabteilung.
In einem abgetrennten Bereich stehen die ersten Race-Touaregs. Der Laie würde ihren Zustand als bedauernswert bezeichnen. Ziemlich zerrupft, noch ohne Motor und Getriebe bauen die Mechaniker in ihren grauen Overalls die Wagen akribisch auf. Da wird noch gefeilt, in der nächsten Ecke lautstark geflext, während auf einem Werkstattwagen zehn Zylinderköpfe vorbeigeschoben werden. Drei der fünf Race-Touareg waren im Worldcup im Einsatz. "Sie werden komplett zerlegt und es wird hinter jede Schraube geschaut", sagt Dietzel.
Völlig neu ist hingegen der Wagen von Wüstenkönigin Jutta Kleinschmidt, die heute Abend in der ZDF-Sendung "Wetten, dass" bei Thomas Gottschalk zu Besuch ist. Sie hat bereits die Dakar gewonnen, allerdings in einem Mitsubishi. Die japanische Marke ist auch bei der Dakar 2006 wieder Hauptkonkurrent der Wolfsburger Autobauer. Was die Touaregs in der afrikanischen Wüste erwartet, beschreibt die 43-jährige Kleinschmidt mit einem Satz: "Wir achten nicht auf das Material."
Ihr "Material" steht neben dem Fahrzeug von Rallye-Ikone Carlos Sainz in einer separaten Halle. Auf der Werkbank stehen zwei schwarze Rennsitze mit den Namen Jutta und Fabrizia. Auf Beifahrerin Fabrizia Pons lastet in dem Wettbewerb erhebliche Verantwortung. "Bei keinem Wettbewerb ist der Anteil des Co-Piloten am Erfolg so groß wie bei der Dakar", stellt Nissen fest.
Kleinschmidt: "Fabrizia und ich haben ein sehr gutes Verhältnis. Das hilft uns, während des Rennens auch Stress-Situationen durchzustehen. Sie arbeitet sehr akribisch. Mehr kann man nicht erwarten." Immerhin haben die Fahrer mehr Platz im Cockpit mit seinen unzähligen Schaltern und Anzeigen erhalten.
Sollten diese einmal Schäden am Touareg signalisieren oder die Fahrer gar einen Unfall haben, ist schnelle Versorgung mit Ersatzteilen gefragt. "Aus diesem Grund setzen wir zwei Race-Trucks ein. Die sollen die Truck-Wertung nicht gewinnen, haben aber den Vorteil, dass sie die gleiche Strecke wie die Race-Touaregs fahren und somit am dichtesten am Geschehen sind", lautet Dietzels Erklärung.
Sieben Service-Trucks sind zusätzlich im Einsatz. Die imposanten MAN-Fahrzeuge erinnern sofort an die Bundeswehr. Und in der Tat sind sie rollende Werkstätten, die täglich wieder aufgebaut werden, damit im abendlichen Biwak alles zur Wartung beziehungsweise Reparatur zur Verfügung steht. Dietzel: "Im Prinzip wird jeder Race Touareg nochmals in Ersatzteilen mitgeführt."
http://www.newsclick.de/img/trans.gif

Quelle klick (http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2045/artid/4838023)

Touareg V
14.12.2005, 16:27
Rallye Dakar 2006: größer, härter, schneller

14.12.05 – Die 28. Auflage der berühmt-berüchtigten Wüsten-Tour glänzt mit klassischer Route und bekannten Namen. Von wegen die Wüste lebt, spätestens ab dem 2. Januar 2006 bebt sie. Denn dann nimmt der Tross der Rallye Dakar afrikanischen Boden unter den Rädern. Der Startschuss fällt am 31. Dezember in Lissabon, von wo die - passend zur Wüstenlotterie von einem Wettanbieter gesponserte Rallye - auf die Reise geht. Das europäische Vorspiel bleibt auch bei der 28. Auflage des Marathon-Klassiker Nebensache. Eine Tagesetappe am Neujahrstag bis an die Spanische Küste und Europa liegt hinter dem Feld. Richtig heiß wird es erst auf dem schwarzen Kontinent. Hier stehen weitere 8000 Gesamtkilometer, davon 4750 km Wertungsstrecke, auf dem Programm - Action garantiert. Telegen aufbereitet kommt die Mammuthatz tagesaktuell in die gute Stube.

Mediale Konkurrenz im Januar: keine! Sicher ein Grund, warum Hersteller wie Volkswagen und Mitsubishi Gefallen an der Dakar finden. Auch wenn die Grand Dame der Marathonfahrten - und dies ist die andere Seite der Medaille - mit zahlreichen Unwägbarkeiten und Tragödien (49 Todesopfer in 27 Jahren) aufwartet.

Dennoch, der kollektive Wüsten-Wahn scheint stärker - wie das neuerliches Rekordfeld bestätigt: Nach 2004 (563 Fahrzeuge) und 2005 (695) gehen diesmal 747 Fahrzeuge (187 Autos, 240 Motorräder 80 Racetrucks sowie 240 Servicefahrzeuge) ins Rennen. 40 Nationalitäten sind mit von der Partie. Zuwachs auch in anderen Bereichen: Mit 15 Fahrerinnen steigt die Zahl der weiblichen Piloten in Autos und Trucks ebenso, wie die der Debütanten. Hier verzeichnet die Statistik ein Plus von acht Prozent. Die prominentesten Vertreter: Volkswagen-Neuzugang und zweimalige Weltmeister Carlos Sainz sowie seine Rallye-Kollegen, der sechsmaliger Deutsche Meister Matthias Kahle, der frühere österreichische Champion Raphael Sperrer sowie der belgische WM-Pilot Freddy Loix. Vom charismatischen Spanier Sainz abgesehen, müssen die Rallyeprofis froh sein, durchzukommen, geschweige vorne mitzumischen. Den Sieg machen andere unter sich aus.

Das Duell heißt Mitsubishi gegen Volkswagen. Die japanische Werksmannschaft und ihr französischer Toppilot Stéphane Peterhansel sind bei der härtesten Rallye der Welt das Maß der Dinge. Zusammen wiederholte man im Januar diesen Jahres den Sieg aus 2004. Für Mitsubishi war das der fünfte Erfolg in Folge und zehnte insgesamt. Nur die Leistungen von "Peter dem Großen" überstrahlen die Bilanz seines Arbeitgebers. Er gewann die Dakar nicht nur zum zweiten Mal mit dem Auto, sondern siegte zuvor sechsmal auf dem Motorrad. Auch seine drei Teamkollegen, allesamt wie Peterhansel mit einem Mitsubishi Pajero Evo (Reihen-Sechszylinder 4,0l mit rund 206 kW/ 280 PS) der neusten Generation am Start, wissen was sie tun. Luc Alphand, Ex-Ski-Weltcupgewinner, surfte bei der vergangenen Ausgabe auf Gesamtrang zwei. Hiroshi Masuoka gewann 2002 und 2003. Juan Roma siegte auf dem Motorrad 2004 und landete beim Debüt im Auto 2005 auf Rang sechs.

Die Wolfsburger Autobauer haben für diese 28. Auflage der Dakar kräftig aufgerüstet. Statt vier nun fünf VW Race Touareg 2 (Reihen-Fünfzylinder 2,5l-Doppelturbodiesel, ca. 202 kW/ 275 PS) allesamt komplette Neukonstruktionen. Dazu über 20 Servicefahrzeuge und rund 75 Begleitpersonen. Mechaniker, Ingenieure, Computer- und Wetterspezialisten, Ärztin und Physiotherapeut kümmern sich um die Toppilotin Jutta Kleinschmidt, die als erste Frau 2001 triumphierte, und ihre Teamkollegen, den Marathon-Weltcup-Gewinner 2005 und Dakar-Sieger von 1993, Bruno Saby sowie Giniel De Villiers, Mark Miller und eben Doppelweltmeister Carlos Sainz.

Daneben schielen die werksunterstützten Topteams von X-raid BMW aus dem hessischen Trebur und die französische Equipe Schlesser-Ford auf einen Podestplatz. Die von Sven Quandt geführte X-raid-Truppe bringt drei neuentwickelte BMW X3 CC (Reihen-Sechszylinder 3,0l-Doppelturbodiesel mit rund 210 kW/ 285 PS sowie einen nahezu baugleichen X5 an den Start. Topfahrer ist Nasser Al-Attiyah aus Katar. Das Team Schlesser schickt erstmals drei heckangetriebenen Buggys (V8, 5,4l, ca. 213 kW/ 290 PS) in die Wüste. Klar, dass dabei der Patron und zweimalige Dakar-Sieger (1999/2000) Jean-Louis Schlesser höchstselbst den Werksteams den Schneid abkaufen will. Am 15. Januar wird man wissen, ob im das gelungen ist. Denn dann hat die Hightech-Karawane das Ziel der wilden Wüsten-Wallfahrt erreicht. Den Lace Rose vor den Toren der senegalesischen Hauptstadt Dakar. (ar/rk)

Morgen folgt der zweite Teil der großen Dakar-Vorschau mit einem Blick auf die deutschen Teilnehmer.

Quelle klick (http://auto-presse.de/news.php?newsid=9627)

Touareg V
14.12.2005, 16:31
Rallye Dakar 2006
'Dakar'-Team von Volkswagen startet am Sonntag in Wolfsburg
Wolfsburg (14. Dezember 2005) Große Abschiedsparty am Sonntag in Wolfsburg: Für das Volkswagen Werksteam fällt am vierten Adventssonntag (18. Dezember) der Startschuss zur Rallye Dakar 2006. Die 80-köpfige Mannschaft um Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen kommt mit dem Tross der fünf Race Touareg und über 20 Begleitfahrzeuge zur offiziellen Verabschiedung in die Autostadt. Anschließend erfolgt der Aufbruch nach Lissabon, wo am 31. Dezember die erste Etappe der bis zum 15. Januar dauernden Rallye Dakar gestartet wird.
'Die Verabschiedung des Teams in Wolfsburg ist für Fans und Freunde von Volkswagen eine einzigartige Gelegenheit, die Fahrer zu treffen, sich Autogramme zu holen und sich unsere Rallye-Fahrzeuge aus nächster Nähe anzusehen', so Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen.
Ab 10.30 Uhr, nach der obligatorischen Pressekonferenz, wird Motorsport zum Anfassen geboten. Die Werksfahrer Jutta Kleinschmidt, Carlos Sainz, Bruno Saby, Giniel de Villiers, Mark Miller und Co-Piloten Fabrizia Pons, Andy Schulz, Michel Perín, Tina Thörner und Dirk von Zitzewitz werden eifrig Autogramm schreiben sowie auf einer Bühne in Interviews einen Ausblick auf die 'Dakar' geben. Impressionen von diesem Wüsten-Klassiker liefern nicht nur die ausgestellten Race Touareg 2, Race-Trucks, Service-Touareg und Service-Trucks, sondern auch faszinierende Bilder vom Marathon-Rallyesport auf einer 27 Quadratmeter großen Videowand. Zum 'Biwak' an der Autostadt wird auch ein Fan-Shop gehören, der Motorsport-Kalender, 'Dakar'-DVDs und weitere Touareg-Fanartikel anbietet – ideale Geschenke zum Weihnachtsfest.
Gegen 12.30 Uhr wird der Tross der 'Dakar'-Fahrzeuge in einem Konvoi durch Wolfsburg fahren und dann die Reise Richtung Portugal antreten. 'Wir sind gut vorbereitet. Mit dem neuen Race Touareg 2, starken Fahrer/Beifahrer-Paarungen und einer hoch motivierten Mannschaft haben wir auch gegen zweifellos starke Konkurrenz realistische Chancen auf den Sieg', so Kris Nissen. Das Team von Volkswagen Motorsport ist hoch motiviert, nachdem 2005 mit der ersten Podiumsplatzierung eines Dieselfahrzeuges bei der 'Dakar' durch Jutta Kleinschmidt sowie mit drei Siegen und dem Titel im FIA Marathon-Rallye-Weltcup durch Bruno Saby das erfolgreichste Jahr in der Motorsport-Geschichte von Volkswagen erreicht wurde.

Weitere Informationen:
Uwe Baldes, Mobil +49 160 90883158, uwe.baldes@volkswagen-motorsport.com (http://www.pressrelations.de/dereferrer.cfm?rurl=mailto:uwe .baldes@volkswagen-motorsport.com)
Texte und Fotos zum Download: www.volkswagen-motorsport.info (http://www.volkswagen-motorsport.info)

Quelle klick (http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?aktion=jour_pm&comefrom=scan&r=214947)

andreas
14.12.2005, 16:36
Und noch was zum Thema im neuen Autogramm:

Wüste Spuren im Wüstensand

Volkswagen startet mit fünf Fahrzeugen bei der Rallye Dakar von Lissabon nach Dakar

Wüsten-Abenteuer der Superlative: Zur 28. Ausgabe der Rallye Dakar gehen 508 Teilnehmer auf die 9043 Kilometer lange Reise von Lissabon nach Dakar. Darunter sind auch fünf Volkswagen Race Touareg 2. Sie bilden damit das größte Aufgebot von Volkswagen bei dem Marathon-Klassiker.

mehr dazu: http://www.autogramm.volkswagen.de/12_05/motorsport/1205_motorsport_01.htm

Gruß
andreas

Holger
14.12.2005, 23:59
Jutta Kleinschmidt kennt die Route in Portugal auch noch nicht.

Hallo Herr xy,

leider wissen wir auch noch nicht mehr, als die Angaben im Internet. Wir erfahren die Details auch erst in Lissabon.

Vielleicht gibt es mehr Infos, wenn die Veranstaltung zeitlich näher rückt.

Viel Spaß beim Zuschauen!

Touareg V
15.12.2005, 13:42
Die schnellen Helfer in der Not

Wenn es Probleme gibt, dann sind sie da: Die Race Trucks. Ohne sie hätte schon so mancher die Dakar vorzeitig aufgeben müssen.

Sie fahren im Wettbewerb bei der Rallye Dakar, sie kämpfen um jede Sekunde. Und doch geht es für die zwei Race-Trucks des Volkswagen Werksteams bei der "Dakar" vom 31. Dezember bis zum 15. Januar 2006 nicht um den Sieg. Die Aufgabe der Besatzungen der zwei 500 PS starken MAN-Trucks: Sie müssen schnellstmöglich zur Stelle sein, falls einer der fünf Volkswagen Race Touareg 2 auf 9.043 Kilometer langen Weg nach Dakar Hilfe benötigt. Die Volkswagen Werkspiloten Jutta Kleinschmidt (D), Bruno Saby (F), Carlos Sainz (E), Giniel de Villiers (RSA) und Mark Miller (USA) bauen bei einem Defekt oder bei einem Unfall auf die Hilfe durch die Race-Trucks, um die Weiterfahrt ins abendliche Biwak zu ermöglichen, wo umfangreiche Hilfe durch das gesamte Team zur Verfügung steht.
"Die Bedeutung unserer beiden Race-Trucks wird oft unterschätzt. Sie sind während der Etappen die Rückversicherung unserer Race Touareg", bekräftigt Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen.
Volkswagen schickt bei der Rallye Dakar zwei zweiachsige MAN L90 Race-Trucks mit den Besatzungen Klaus Leihener/Thomas Baumann/Thorsten Goldberg und Josep Pujol/Lucas Cruz Senra/François Verbist in der LKW-Klasse an den Start. Im Gegensatz zu den reinen Renn-Prototypen mit Motorleistungen von 700 bis 1200 PS sind die von Volkswagen eingesetzten 500 PS starken LKW speziell vorbereitete Serienfahrzeuge, die mit Überrollkäfig, Rallyefahrwerk, Schalensitzen und einer Reifendruckregelanlage für den Wüsten-Einsatz modifiziert wurden.
Race-Trucks als rollende Werkstatt für die fünf Volkswagen Race Touareg 2

"Unsere Aufgabe ist, mit unserem voll beladenen Fahrzeug so schnell wie möglich die Etappe zu bewältigen, dabei aber keine Risiken einzugehen", erklärt der 41 Jahre alte Klaus Leihener, in den Neunzigerjahren Vize-Europameister im Truck-Trial. Seit drei Jahren zählt er im Team von Volkswagen zu den schnellen Helfern. "Zwar spielt für uns die Platzierung in der Truck-Klasse keine Rolle. Dennoch ist die Fahrzeit wichtig, denn sie bestimmt die Startposition für die nächste Etappe, vor allem vor dem Hintergrund, dass die 80 eingeschriebenen Trucks in Afrika gemischt mit den 188 Startern aus der Auto-Klasse starten." Und je früher sich der Race-Truck auf den Weg machen kann, desto schneller kann er einem Race Touareg zur Hilfe eilen.
Die Aufgaben in den beiden Trucks sind fest verteilt: Klaus Leihener und Josep Pujol sind Fahrer, Thomas Baumann und Lucas Cruz Senra Navigatoren, Thorsten Goldberg und François Verbist Mechaniker. Bei den Reparaturen helfen Fahrer und Navigator tatkräftig mit, schließlich zählt jede Minute. "Die Mischung aus eigener Rallye und Teamsport macht für mich den besonderen Reiz im Race-Truck aus", erklärt Klaus Leihener.
Zehn bis elf Tonnen wiegt ein Race-Truck, davon fast eineinhalb Tonnen an Ersatzteilen. Von Getriebe über Differenziale, Achsteile, Antriebswellen, Motorteile, Elektronik und Ersatzrädern hat jeder der beiden "blauen Engel" alle wichtigen Komponenten an Bord. "Lediglich Karosserieteile schleppen wir nicht mit, in diesem Fall muss viel blaues Klebeband notdürftig helfen, bis im Biwak am Abend Teile getauscht werden", erklärt Mechaniker Thorsten Goldberg. Da es keinen Service für den Race-Truck gibt, muss sich die LKW-Besatzung zudem im Notfall selbst helfen. "Etwa zehn Prozent der Ersatzteile sind für den Race-Truck selbst", erklärt Klaus Leihener.
Auf den Marathon-Etappen sind die "blauen Engel" die einzige erlaubte Hilfe

Am Abend des 12. Januar 2006 kommt den in der Rallye eingeschriebenen Helfern besondere Bedeutung zu, denn auf der Marathon-Etappe in Labé ist kein regulärer Service zugelassen. Lediglich die fünf Race Touareg 2 und die Race-Trucks steuern das Biwak in Guinea an. Dann schlägt die Stunde von Klaus Leihener und seinen Kollegen: "Wir müssen uns an diesem Abend um alle fünf Rallyefahrzeuge kümmern und nachher unsere Trucks für den nächsten Tag fit machen", erklärt er. "Zeit zum Schlafen bleibt da kaum." Keine leichte Aufgabe, nachdem die Renntrucks an diesem Tag zunächst 368 Kilometer bewältigen müssen. Bei der Rallye Dakar 2005 beispielsweise verhalfen die Truck-Besatzungen der Volkswagen Werkspilotin Jutta Kleinschmidt durch ihr schnelles Eingreifen zum ersten Podiumsplatz eines Diesel-Fahrzeugs bei der Rallye Dakar. "Als wir nach zwölf Stunden Fahrt nachts nach der Marathon-Etappe im Bamako in Mali eintrafen, musste an Juttas Touareg das Differenzial gewechselt werden." Zehn Minuten vor dem Start der nächsten Etappe war der Rallye-Prototyp einsatzbereit – und auch für die Besatzung des Race-Trucks ging die Fahrt weiter – ohne eine Minute Schlaf.
Schnelle Entscheidungen und Improvisationstalent sind gefordert

Da das Reglement der Rallye Dakar den Gebrauch von Mobiltelefonen im Wettbewerb verbietet, weiß die Truck-Besatzung nicht, ob ein Rallyeauto auf der Etappe Hilfe benötigt und wo es sich befindet. "Während der Fahrt halten wir zu dritt Ausschau", erklärt Klaus Leihener. "Vor allem in den Dünen, wo verschiedene Spuren gefahren werden, ist es nicht leicht, ein parkendes Fahrzeug zu entdecken. Die Fahrer sind jedoch kreativ, wenn es darum geht, auf sich aufmerksam zu machen. Robby Gordon beispielsweise stellte nach seinem Überschlag bei der "Dakar" 2005 seine Motorhaube aufrecht auf die nächste hohe Düne. Für uns war damit weithin sichtbar, dass irgendwas nicht stimmt." Ist das Rallyeauto gefunden, muss blitzschnell über das weitere Vorgehen entschieden werden. "Wir wägen ab, was am meisten Sinn macht, Teile tauschen, defekte Komponenten reparieren oder das Auto ins Biwak schleppen", erklärt Leihener. "Wir sind für den Ernstfall gerüstet, hoffen aber, dass wir möglichst nicht gebraucht werden."

Quelle klick (http://www.adrivo.com/rallye/aktuelles/nachrichten/nachricht.php?ID=29031)

Touareg V
18.12.2005, 14:08
VW-Aufgebot macht sich auf den Weg zur Dakar

In Wolfsburg machte sich das Volkswagen-Team heute auf den Weg zur Dakar Rallye.

Rallye-Feeling in Wolfsburg: Nach einer Publikums-Veranstaltung in der Autostadt hat das Volkswagen Werksteam mit 27 Fahrzeugen und 78 Personen Kurs auf die portugiesische Hauptstadt Lissabon genommen, dem Startort der Rallye Dakar (31. Dezember bis 15. Januar).
Zur feierlichen Verabschiedung hatte die Mannschaft, die 2005 bei diesem Wüsten-Klassiker Platz drei erreichte, ein Biwak aufgebaut. Die Volkswagen Werkspiloten Jutta Kleinschmidt (D), Mark Miller (USA), Bruno Saby (F), Carlos Sainz (E) und Giniel de Villiers (RSA) standen mit ihren Co-Piloten Fabrizia Pons (I), Dirk von Zitzewitz (D), Michel Périn (F), Andy Schulz (D) und Tina Thörner (S) zunächst den zahlreichen Medienvertreten Rede und Antwort und schrieben anschließend für die vielen angereisten Motorsport-Freunde Autogramme.
"Dakar"-Impressionen lieferten nicht nur die ausgestellten Race Touareg 2, Race-Trucks, Service-Touareg, Service-T5-Busse und Service-Trucks, sondern auch faszinierende Bilder vom Marathon-Rallyesport auf einer 27 Quadratmeter großen Videowand. Unterdessen bereitete sich der eindrucksvolle Konvoi aus fünf Volkswagen Race Touareg und 22 für die Rallye eingeschriebenen Begleit- und Service-Fahrzeugen auf die Abreise vor, die mit einem Konvoi durch Wolfsburg begann.
"Mit der Abreise zum Startort Lissabon, wo vom 28. bis 30. Dezember die Technische und Administrative Abnahme stattfindet, sind die elf Monate dauernden Vorbereitungen auf die Rallye Dakar abgeschlossen", erklärt Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. "Wir sind gut gerüstet und jeder im Team möchte gewinnen. Jetzt brauchen wir noch das berühmte Quäntchen Glück."
Die erste Station des Volkswagen Werksteams ist Spanien, wo die Mannschaft vor Weihnachten noch einen letzten Rollout mit den 275 PS starken Prototypen unternimmt.
"Von Madrid geht es nach Lissabon, wo alle Fahrzeuge über Weihnachten im Volkswagen Werk untergestellt werden. Danach reisen die Teammitglieder zurück nach Deutschland, um mit ihren Familien Weihnachten zu feiern. Rechtzeitig vor dem Start der Rallye findet sich das komplette Team am Startort in Lissabon ein", erläutert Kris Nissen.
Umfangreiche Vorbereitungen auf den berühmten Wüsten-Marathon

Seit der Rallye Dakar 2005, bei der die Volkswagen Werkspiloten Jutta Kleinschmidt und Fabrizia mit dem dritten Gesamtrang den ersten Podiumsplatz eines Diesel-Geländewagens in der 27-jährigen "Dakar"-Geschichte errangen, wurde der Volkswagen Race Touareg konsequent weiter entwickelt. Neben einem intensiven Testprogramm flossen auch Erfahrungen aus dem FIA Marathon-Rallye-Weltcup, wo Bruno Saby mit drei Siegen vorzeitig den Titel errang und Volkswagen Motorsport die Teamwertung gewann, in die "Dakar"-Vorbereitungen ein.
Parallel wurde an der logistischen Vorbereitung für den 9043 Kilometer langen Wüsten-Marathon gearbeitet. 27 Fahrzeuge und 78 Teammitglieder zählen bei der Rallye Dakar 2006 zum Volkswagen Werksteam. An 15 harten Wettbewerbstagen werden Menschen und Material aufs Höchste belastet.
"Ein Motorsport-Wettbewerb dieser Größenordnung erfordert eine intensive Vorbereitung", erklärt Logistik-Experte Paco Crous. "Wir transportieren insgesamt 25 Tonnen Ersatzteile und Ausrüstung von Deutschland zum Startort nach Portugal und von dort während der Rallye an den 15 Wettbewerbstagen über Marokko, Mauretanien, Mali und Guinea in den Senegal. Darunter sind 400 vormontierte Räder und Reifen, Ersatzteile und Werkzeuge, aber auch zwölf Zelte als Arbeitsräume für Teammanagement, Fahrer und Copiloten und die Ingenieure, sowie beispielsweise 2000 Dosensuppen als Snacks, 78 Ein-Mann-Zelte, 1560 T-Shirts und etliche Paletten Red Bull."
Dabei vertraut das Volkswagen Werksteam auf sieben Service-Trucks, zwei für die Rallye eingeschriebene Race-Trucks als schnelle Helfer auf den Etappen sowie zehn speziell vorbereitete Volkswagen Touareg V6 TDI und zwei Volkswagen T5 Busse, die Teammitglieder und deren Gepäck bei dem Wüsten-Klassiker von Etappenziel zu Etappenziel transportieren.
"Das Reglement verbietet es, Ersatzteile oder Personal während der Rallye nachzuliefern. Deshalb müssen wir auf alle Eventualitäten vorbereitet sein", so Kris Nissen. "Und trotzdem wird die ‚Dakar´ auch in diesem Jahr bestimmt wieder die eine oder andere Überraschung für uns bereithalten. Dann muss eben improvisiert werden. Aber auch das gehört zu den vielen Reizen und Herausforderungen der Rallye Dakar, denen wir uns hoch motiviert stellen."

Quelle klick (http://www.adrivo.com/rallye/aktuelles/nachrichten/nachricht.php?ID=29079)

Holger
18.12.2005, 23:13
Jetzt hat das Frieren für das Team ein Ende.

Mal sehen, ob es uns noch gelingen wird, die Fahrzeuge hier im Einsatz zu sehen.

dreyer-bande
19.12.2005, 17:41
Hallo,
auch diese Autos sind schon unterwegs:

Dakar 2006: Robby Gordon macht sich auf den Weg nach Lissabon
http://news.marathonrally.com/spacer.gif
Robby Gordon macht auch weiterhin ein Geheimnis aus seinem Rallyauto - allerdings präsentierte der US-Amerikaner nun das erste Foto vom Aufbau des Rally-Hummer H3. Auch das restliche Team ist mittlerweile unterwegs nach Lissabon - mit dabei sind ein Mercedes-Servicetruck sowie zwei Hummer H1 als Servicefahrzeuge - Hummer-Experte Eugen Eble wird es freuen.

Nachfolgend präsentieren wir Ihnen die ersten Bilder aus den USA - und werden Sie natürlich weiter über das Engagement des Amerikaners auf dem Laufenden halten.


http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/bd5bd2a5d5.jpg (http://news.marathonrally.com/index.2995.0.html#)
http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/48973635e0.jpg (http://news.marathonrally.com/index.2995.0.html#)
http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/1824048cfc.jpg (http://news.marathonrally.com/index.2995.0.html#)
http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/85bb5e51df.jpg (http://news.marathonrally.com/index.2995.0.html#)
http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/a431a84b07.jpg (http://news.marathonrally.com/index.2995.0.html#)
http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/3cc7a69dc0.jpg (http://news.marathonrally.com/index.2995.0.html#)
http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/4c39420ad7.jpg (http://news.marathonrally.com/index.2995.0.html#)
http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/2d460b5e99.jpg (http://news.marathonrally.com/index.2995.0.html#)
http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/deea29e8da.jpg (http://news.marathonrally.com/index.2995.0.html#)
http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/4053d83c2a.jpg (http://news.marathonrally.com/index.2995.0.html#)
http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/0ae1c271db.jpg (http://news.marathonrally.com/index.2995.0.html#)
http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/8b221eda90.jpg (http://news.marathonrally.com/index.2995.0.html#)

Quelle (http://news.marathonrally.com/index.2995.0.html#3639)

Gruß

Touareg V
21.12.2005, 16:44
Dakar 2006: Ellen Lohr und die Mercedes-Benz Serviceflotte startklar

Die Spannung steigt - nur noch wenige Tage, dann fällt der Startschuss zur Premiere des neuen Mercedes-Teams von Ellen Lohr auf der Dakar. Am Silvestermorgen starten Lohr und Beifahrer Detlef Ruf in Lissabon - und hoffen, das Ziel in Dakar nach 9.000 Kilometern am 15. Januar zu erreichen. Das Duo Lohr/Ruf tritt in einem Prototypen auf Basis der neuen Mercedes-Benz M-Klasse an. Der "Mercedes ML 350 Evo II" wurde vom Mercedes-Spezialisten ORC aus Nellingen bei Stuttgart entwickelt und gebaut.

"Als neues Team ist das Ziel für unsere erste Dakar, anzukommen und viel Erfahrung zu sammeln", sagt Ellen Lohr. "Wir haben professionelle Voraussetzungen dafür geschaffen, vor allem auch mit der starken Unterstützung von Mercedes-Benz im Servicebereich. Aber die Dakar wird nicht umsonst die härteste Rallye der Welt genannt - meist erreichen weniger als die Hälfte aller Teilnehmer das Ziel."

Die ehemalige DTM-Rennfahrerin und ihr bayerischer Co-Pilot werden von einer grossen Serviceflotte von Mercedes unterstützt. Aus vier Geschäftsbereichen kommen die Servicefahrzeuge, allen voran der im Werk Wörth zum waschechten Renn-Truck umgebaute Unimog U 400. Er ist - genau wie der ML - mit einem Rennfahrwerk der holländischen Firma 4Grip ausgerüstet. Zur Ausstattung gehören auch Sicherheitsfeatures wie ein Überrollkäfig, Schalensitze oder Sechspunktgurte.

Der Actros 6x6, in dem ORC-Konstrukteur Andreas Lennartz und zwei Mechaniker unterwegs sind, fungiert als rollendes Ersatzteillager für die offiziellen Servicepunkte zwischen den Etappen. Zur Viano-4Matic-Besatzung gehören ORC-Teamchef Hans Baur und Ellen Lohrs prominentes Teammitglied Balbir Singh. Für den Inder, der zehn Jahre lang Physiotherapeut von Michael Schumacher war, ist der anstrengende Trip durch Afrika ebenfalls eine Premiere. Die Flotte an Begleitfahrzeugen komplettiert eine Mercedes-Benz M-Klasse.

Nach 20 erfolgreichen Jahren im Rennsport auf Asphalt war Ellen Lohr 2004 in den Offroad-Sport umgestiegen. "Das ist einfach Motorsport pur", sagt die ehemalige DTM-Siegerin, "und die Dakar ist die grösste Herausforderung überhaupt. Das Wettbewerbsniveau ist in diesem Jahr unglaublich hoch. Aber ich bin überzeugt, dass uns ein ordentliches Ergebnis gelingt, wenn wir es schaffen, das Ziel in Dakar zu erreichen."

Quelle klick (http://news.marathonrally.com/index.3010.0.html)

dreyer-bande
21.12.2005, 17:43
Hallo,
was will die Frau da?
Sie kann doch nur auf der Straße fahren!

Muß Mercedes jetzt etwas kopieren?

Gruß

Holger
22.12.2005, 14:13
Hier könnt ihr die genaue Strecke durch Portugal sehen. :sonne:

http://20952.rapidforum.com/topic=100576851053&gotofirstnewposting=1

Touareg V
23.12.2005, 05:22
Dakar 2006: Robby Gordon will die Wüstenrally gewinnen

Der US-Amerikaner Robby Gordon hat erstmals seinen neuen Rally-Hummer in der Öffentlichkeit vorgestellt und sieht zuversichtlich auf die Dakar. Dabei geht Gordon optimistisch in das Rennen: "Ich hoffe, als Sieger in Dakar anzukommen". Siege ist Gordon gewöhnt. So war der 36-jährige Amerikaner sechsmaliger Meister in der amerikanischen Score-Championship, gewann zweimal die legendäre "Baja 1000". Zusätzlich nimmt Gordon fast jede Motorsport-Art mit, die mit vier Rädern zu tun hat - und gewinnt auch hier fleissig.

Der neue Hummer - offiziell ein H3 - hat mit einem "echten" Hummer nicht mehr viel zu tun. Kein Wunder, wurde er nach dem amerikanischen Score-Reglement aufgebaut, das mit Einschränkungen auch auf der Dakar gilt. So verfügt Gordon zwar nicht über Allrad, dafür aber über bessere Federwege - somit kann das Auto besonders auf buckeligen Passagen weitaus schneller fahren, als die Konkurrenz.

"Es ist meine zweite Dakar" berichtet Gordon, der übrigens auf der 3. Etappe seinen 37. Geburtstag feiert. "Im letzten Jahr war ich wahnsinnig überrascht, wie viele Menschen sich für die Dakar begeistern. Beim Prolog waren es mindestens 300.000 Menschen - das kenne ich sonst nur aus Indianapolis".

Im vergangenen Jahr war Gordon für das Volkswagen Team mit einem Race-Touareg gestartet und legte zu Beginn eine famose Show hin - bis er sich spektakulär vor laufenden Kameras überschlug. Der Touareg hielt und Gordon sowie sein letztjähriger Beifahrer Dirk von Zitzewitz überstanden den Crash unverletzt. Fortan hielt Gordon der Teamkollegin Jutta Kleinschmidt und spendete kurz vor Ende der Dakar sogar Teile seines Autos für Kleinschmidt, um ihr den dritten Platz im Gesamtklassement zu sichern.

Doch auch wenn Gordon das Gegenteil bewies, ist er eigentlich kein Teamplayer - und somit entschied er sich, in diesem Jahr mit einem eigenen Team zu starten. "Wir wollen beweisen, das amerikanische Ingenieurskunst erstklassig ist" berichtete Gordon vor einigen Wochen. Nun wird er konkreter: "Ich wäre mit allem anderen ausser einem Sieg nicht zufrieden". Wir sind gespannt...

Quelle klick (http://news.marathonrally.com/index.3013.0.html)

Touareg V
23.12.2005, 13:00
Schulz sieht Sainz auf richtigem Weg

Carlos Sainz hat bei seiner ersten Dakar-Teilnahme den idealen Lehrmeister an seiner Seite. Bis auf einige Kleinigkeiten sei er mit dem Offroad-Debütanten schon ganz zufrieden, verriet sein Co-Pilot Andy Schulz der Netzeitung.

Volkswagen-Werksfahrer Carlos Sainz hat schnell begriffen, dass es zwischen Straßen-Rallyes und Offroad-Rennen einen gewaltigen Unterschied gibt. Der Spanier hat seit seinem Einstieg beim Wolfsburger Team Mitte dieses Jahres viel gelernt, wie sein Beifahrer Andy Schulz der Netzeitung beim Zwischenstopp in Madrid versicherte. «Alles ist perfekt. Doch einige Kleinigkeiten müssen wir bis zu Start doch noch ändern.» Sainz gibt das Lob umgehend zurück. «Die Dakar ist eine neue Herausforderung. Ich haben noch viel zu lernen.» Und mit Schulz habe er einen idealen Lehrmeister an seiner Seite.

Beide kennen sich schon seit 1986. Die Initiative für die Dakar-Besetzung in seinem Race-Touareg ging vom Spanier aus. Carlos «hat mich angerufen, ob ich sein Beifahrer werden möchte«, so Schulz. »Ich habe sofort zugesagt». Sainz hatte bei ihm schon früh einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Als Mechaniker bei Toyota war Schulz beim Testen manchmal mit Sainz im Auto gesessen. «Ich habe mich beim ihm sofort wohl gefühlt.

In der spanischen Hauptstadt machte der Volkswagen-Tross Zwischenstation auf dem Weg zum Startort Lissabon. Nicht von ungefähr. In Spanien werden alle heimischen Dakar-Teilnehmer in einem offiziellen Akt verabschiedet. Da durfte Sainz mit seinem Volkswagen Race-Touareg in seiner Heimatstadt natürlich nicht fehlen.

Motorsport lässt Sainz nicht los

Eigentlich wollte sich der 43-Jährige nach seinem Abschied von der Straßen-WM mehr seiner Familie widmen. Aber daraus wurde nichts. Der Motorsport lässt Sainz einfach nicht los. Mit den Offroad-Rallyes wartet nun eine völlig andere Art von Rennen auf ihn. Gehört habe er über die Dakar schon viel, so Sainz. Nun wolle er sich endlich sein eigenes Bild machen. «Ich will endlich wissen, wie es auf der Dakar wirklich ist.» Zunächst muss er sich aber erst einmal wieder daran gewöhnen, in einem Zelt zu schlafen. «Das habe ich zuletzt als Jugendlicher im Garten gemacht.»
Für Schulz ist dies zu Jahresbeginn inzwischen selbstverständlich geworden. Seit 1990 ist der 50-Jährige bei der Wüstenrallye als Co-Pilot im Einsatz - bislang aber für Mitsubishi. Mit dem Japaner Hiroshi Masuoka und mit Jutta Kleinschmidt hat der gebürtige Münchner mit Wohnsitz Dubai schon zwei seiner Fahrer zum Gesamtsieg geführt.

Der Speed stimmt

Daran soll es also nicht scheitern. Und schnell ist Sainz auch im Race Touareg unterwegs. «Der Speed stimmt schon», bemerkt Schulz anerkennend. Nur an Details müsse man noch feilen. Doch Schnelligkeit ist in diesem Jahr, in dem die Navigation wieder im Vordergrund steht, nicht alles. «Mit Tempo allein wird man die Dakar nicht gewinnen können», macht Schulz deutlich. Man müsse sehr genau aufpassen, dass man sich bei den wenigen Roadbook-Angaben nicht verfahre. Dass genau dieses nicht passiert, dafür ist der Beifahrer ja da.

Quelle klick (http://www.netzeitung.de/sport/rallyedakar/374263.html)

Touareg V
26.12.2005, 11:16
Letzte Verschnaufpause für Dakar-Fahrer

Von Michael Langenwalter
Am Dienstag werden die meisten Teilnehmer der Rallye Dakar am Startort in Lissabon eintrudeln. Die meisten Flüge in die portugiesische Hauptstadt sind längst ausgebucht. Von Mittwoch bis Freitag geht es dann bei der letzten Überprüfung und Abnahme von Teilnehmern und Fahrzeugen durch die Organisatoren Schlag auf Schlag.
An Sylvester steht schließlich die erste Etappe auf dem Programm. In diesem Jahr haben die Veranstalter auf den sonst üblichen Kurzprolog verzichtet. Statt dessen erwartet den Rallye-Tross ein 370 Kilometer langes Teilstück von Lissabon in Richtung Algarveküste nach Portimao. Auf 83 Kilometern Länge wird dabei auf Zeit gefahren. Der Auftakt in Portugal ist im Grunde eine klassische Straßenrallye-Strecke. Viele Pisten führen durch Olivenwälder. Sollte es regnen, kann der Untergrund schnell rutschig und glatt werden.

Andere Eindrücke sammeln

Auch wenn das komplette Volkswagen-Werksteam für die Weihnachtsfeiertag noch einmal von Lissabon in die Heimat geflogen ist: Die Dakar lässt keinen wirklich los. "Die Anspannung ist einfach zu groß", sagte Dirk von Zitzewitz der Netzeitung. "Richtig erholen kann man sich da nicht mehr." Diese letzte Verschnaufpause vor der Rallye sei aber trotzdem enorm wichtig, allein schon wegen der anderen Umgebung. "In den kommenden vier Wochen sehe ich nichts anderes mehr als Autos", weiß der Dakar-Kenner aus Erfahrung. Der Zieleinlauf in Dakar ist für den 15. Januar angesetzt.
Die fünf Race-Touareg von Volkswagen sind zusammen mit den sonstigen Tross-Fahrzeugen derzeit in einem abgeschlossenen Gelände in Lissabon untergebracht, wo sie das Team am Dienstag wieder übernehmen wird.

Quelle klick (http://www.n24.de/sport/rallye_dakar/?n2005122610432500002)

Holger
27.12.2005, 00:04
Es könnte durchaus sein, dass es am Samstag im Alentejo etwas regnet. Da es die letzten Tage schon sehr viel geregnet hat, ist der Boden ohnehin schon weich.

Wenn das Wetter nicht zu schlecht ist, werden wir bei der Wertungsstrecke einen Platz zum Zusehen suchen.

andreas
27.12.2005, 12:06
Ab 30.12. gibt es täglich auf EUROSPORT (http://www.eurosport.de/home/pages/v4/l1/s10000/tvschedule_lng1_spo10000_gnd1_ prs0_ven8.shtml)
um 22.30 Uhr eine Zusammenfassung von
den Tagesereignissen. Ich werde mir das
aufzeichnen, um den ersten Touareg-Sieg
auf der Dakar zu dokumentieren. :cool:

Gruß
andreas

andreas
27.12.2005, 13:28
Hier gibt es noch ein Gewinnspiel von Volkswagen: Gewinnspiel (http://www.volkswagen.de/vwcms_publish/vwcms/master_public/virtualmaster/de3/modelle/touareg/gewinnspiel.html)

Viel Glück!

Gruß
andreas

dreyer-bande
27.12.2005, 16:06
Ab 30.12. gibt es täglich auf EUROSPORT (http://www.eurosport.de/home/pages/v4/l1/s10000/tvschedule_lng1_spo10000_gnd1_ prs0_ven8.shtml)
um 22.30 Uhr eine Zusammenfassung von
den Tagesereignissen. Ich werde mir das
aufzeichnen, um den ersten Touareg-Sieg
auf der Dakar zu dokumentieren. :cool:

Gruß
andreas

........und wovon träumst Du ab Ende Januar?

Gruß

Touareg V
27.12.2005, 17:03
Mitsubishi plant schon für die Zukunft

Beim Rallye-Team von Mitsubishi laufen bereits die Vorbereitungen auf die Dakar 2007. Die Japaner konzentieren sich nun ganz auf den Offroad-Sport.

Das Mitsubishi-Team hat die Vorbereitungen für die am 31. Dezember beginnende Rallye Dakar planmäßig abgeschlossen. In der Zentrale der Rallye-Abteilung gilt die volle Konzentration ab sofort schon der 29. Auflage der Wüstenrallye im Jahre 2007. «Die Vorarbeiten für die übernächste Dakar sind bei uns bereits angelaufen», erklärte Dominique Serieys.

Der Renn-Direktor des Repsol Mitsubishi Ralliart-Teams kann nach dem Rückzug von Mitsubishi aus der Straßenrallye-WM auf die weitere Unterstützung der Konzernmutter aus Japan bauen. «Wir werden weiter machen», kündigte der Franzose an. Gleichwohl fließt auch für sein Team auf Grund des Sparkurses von Mitsubishi das Geld nicht mehr so üppig wie früher. Serieys drängt dennoch darauf, dass sein Team seinen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz weiterhin verteidigt. «Unsere Gegner werden immer stärker. Doch wir glauben, dass uns letztlich niemand wirklich das Wasser reichen kann.»

Peterhansel: Haben das beste Team

Doch das ist Zukunftsmusik. Zunächst einmal auch für die vier Mitsubishi-Werksteams samt ihren Pajero Evolution-Rennwagen die Abnahme durch die Dakar-Organisatoren auf dem Programm. Das Team hat seine Hausaufgaben jedenfalls gemacht. Davon sind alle Beteiligten fest überzeugt. Beim letzten Testlauf in Südfrankreich, gut 100 Kilometer vor dem Team-Standort in Pont de Vaux entfernt, lief es jedenfalls nach Wunsch. «Wir haben gut 15.000 Kilometer mit dem neuen Fahrzeug abgespult und alles ausgiebig getestet», sagte Stephane Peterhansel. Der Dakar-Triumphator der beiden letzten Jahre strotzt auch diesmal vor Zuversicht. Durch die neuen Regeln sei diesmal zwar vieles möglich, so Peterhansel. Doch der Franzose sieht Mitsubishi erneut im Vorteil. «Wir haben wieder das beste Team.»

Traum vom totalen Triumph

Insgeheim träumen die Japaner nach dem Doppelsieg von 2005 jetzt vom totalen Dakar-Triumph. Zwei potenzielle Sieganwärter hat Mitsubihi ja im Team. Seinen insgesamt dritten Sieg strebt auch Peterhansels japanischer Teamkollege Hiroshi Masuoka an. Und nicht nur wegen des «überzeugenden Fahrzeugs», von dem alle Mitsubishi-Piloten schwärmen. Der Sieger von 2002 und 2003 sitzt diesmal wieder mit Pascal Maimon im Cockpit. Zusammen mit dem Franzosen hatte Masuoka seinen ersten Dakar-Sieg eingefahren.
Luc Alphand und Joan Roma in den weiteren Werkswagen kommen auf jeden Fall für einen Platz auf dem Siegerpodest in Frage. Roma, der 2004 die Motorradwertung bei der Dakar für sich entschieden hatte, setzt dabei auf die gewonnene Erfahrung. «Im vergangenen Jahr war ich im Auto ein totaler Neuling. Diesmal ist das anders.» Das hört sich wie eine Warnung an die Konkurrenz an. Wie auch die Aussage von Team-Direktor Serieys: «Mal sehen, was am 15. Januar los ist.» An diesem Tag endet die Rallye in Dakar.

Quelle klick (http://www.netzeitung.de/sport/rallyedakar/374688.html)

dreyer-bande
27.12.2005, 19:59
Hallo Andreas,
nun hat VW schon vor dem Start den ersten Ausfall:

Dakar 2006: Gesundheitliche Probleme bei Top-Volkswagen-Mitarbeitern


http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/f26c4d1e2b.jpg (http://news.marathonrally.com/index.3019.0.html#)

Volkswagen Motorsport muss bei der Dakar auf seinen technischen Leiter Eduard Weidl verzichten. Wegen andauernder Rehabilitations-Massnahmen kann der 40-jährige Weidl, seit 1999 für die Technik bei Volkswagen Motorsport verantwortlich, die Dakar nicht begleiten. Eduard Weidl, der auch die Konstruktion und technische Entwicklung des "Dakar"-Prototypen Race Touareg verantwortet, war Ende Oktober an einer schwerwiegenden Bakterien-Infektion erkrankt.

"Das Fehlen unseres Technik-Chefs Eddi Weidl trifft uns natürlich hart. Doch die Gesundheit hat absoluten Vorrang. Das gesamte Team von Volkswagen Motorsport wünscht ihm gute Besserung. Eddi wird zum Ziel nach Dakar fliegen - und wir freuen uns darauf, ihn dort wieder zu sehen", berichtet Kris Nissen. "Selbstverständlich haben wir die Struktur des Teams angepasst und die Verantwortung und Aufgaben von Eddi Weidl auf mehrere Personen verteilt."

"Leider kann ich das Team bei der Dakar nicht vor Ort unterstützen. Ich werde von Deutschland aus mitfiebern, die Rally im Internet verfolgen und per Telefon helfen, wann immer es nötig und möglich ist. Ich drücke die Daumen und glaube fest daran, dass wir mit dem Race Touareg 2 realistische Chancen auf den Sieg haben" meint Weidl selbst.

Noch offen ist, ob Motoren-Chef Donatus Wichelhaus die komplette Dakar im Service-Touareg begleiten kann. Der 43-Jährige leidet seit einigen Wochen an einem Bandscheibenvorfall. Kris Nissen: "Donatus wird zunächst die beiden Europa-Etappen mitmachen. Dann fällt die Entscheidung, ob er auch die gesamte Dakar dabei sein kann."

Volkswagen Motorsport erhält für den Einsatz des zusätzlichen fünften Race Touareg 2 Unterstützung durch Phoenix Racing (Meuspath/Nürburgring). Sechs Phoenix-Mechaniker haben seit Wochen den Fahrzeug-Aufbau begleitet und kommen auch bei der Dakar zum Einsatz. Neben der Koordination seiner Mechaniker wird Phoenix-Teamchef Ernst Moser auch als Fahrzeug-Ingenieur den Race Touareg des Amerikaners Mark Miller betreuen.

Artikel vom 24.12.2005, Autor: VW-Presse, Redaktion/hs

Quelle (http://news.marathonrally.com/index.3019.0.html#3663)

Gruß

Holger
29.12.2005, 00:46
Sag mal Andreas,

die Jutta Kleinschmidt sieht aus wie die Frau, die in WOB mit uns über die Offroadstrecke gefahren ist. Das kann sie aber wohl nicht sein, oder?

andreas
29.12.2005, 07:55
Hallo Holger,

stimmt, eine gewisse Ähnlichkeit ist vorhanden, aber ich glaube nicht,
dass Jutta Kleinschmidt täglich von Monaco nach WOB zur Arbeit fliegt. ;)

Gruß
andreas

Holger
30.12.2005, 00:46
Wir haben die Uhrzeiten und Strecken herausbekommen. Es wird sicher ein paar Fotos geben.

andreas
30.12.2005, 19:31
Heute abend geht die Berichterstattung los,
um 22:30 Uhr auf Eurosport, und morgens
um 9:30 Uhr kommt die Wiederholung oder
auch andersrum. ;)

Gruß
andreas

Holger
31.12.2005, 00:13
Heute abend geht die Berichterstattung los,
um 22:30 Uhr auf Eurosport, und morgens
um 9:30 Uhr kommt die Wiederholung oder
auch andersrum. ;)

Gruß
andreas

Vielleicht seht ihr mich dann im Fernsehen unter den Zuschauern. Morgen früh um 9 Uhr fahren wir los. :)

dreyer-bande
31.12.2005, 13:27
Hallo,
kleines Dakarquiz gefällig?

Zu welchem Teilnehmerauto gehört wohl dieser Gitterrahmen?

dreyer-bande
31.12.2005, 14:32
Hallo,
der erste Ausfall ist bestätigt:
Dakar 2006: Hans Bekx und Team De Rooy sind definitiv raus


http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/f149e7b5fb.jpg (http://news.marathonrally.com/index.3048.0.html#)
http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/4cafa8e740.jpg (http://news.marathonrally.com/index.3048.0.html#)

Die Würfel sind gefallen - und die Dakar 2006 beginnt ungewöhnlich. Die kompletten Teams De Rooy und Hans Bekx dürfen definitiv nicht bei der Dakar starten. Das ergaben Verhandlungen zwischen den Teams, der FIA, der FFSA sowie dem Veranstalter A.S.O. Somit ist dies besonders ein Trumpf für die russischen Kamaz: Sie dürften den Sieg jetzt bereits schon in der Tasche haben. Einzig wirklich gefährlich werden könnte den Russen noch der Holländer Hans Stacey mit seinen beiden Renn-MAN TGA - allerdings starten diese Fahrzeuge erst zum zweiten mal auf einer Dakar, dafür mit Werks-Unterstützung.

Mehr als gemein ist die Entscheidung vor allem für den Holländer Hans Bekx. Er ist der eigentliche Sieger der Dakar 2005, wurde damals in letzter Minute von den Russen wegen eines nicht regelkonformen Teils angeschwärzt und - quasi schon als feststehender Sieger - von der A.S.O. vom Rennen ausgeschlossen - einen Tag vor dem Ziel. Die Russen hatten selbst auch geschummelt, allerdings gab es hier keine Strafen...

Hans Bekx ist stinksauer. Nicht nur, das er jetzt sicher Probleme mit dem einen oder anderen Sponsoren bekommen dürfte, vielmehr ärgert den Holländer, das die Trucks nicht zugelassen werden, obwohl dies im Laufe des Jahres nie zur Debatte stand. "Sowohl De Rooy und wir haben die Trucks in Zusammenarbeit mit DAF Trucks entwickelt und zwischendurch immer wieder die FIA konsultiert. Die FIA hatte uns mehrfach zugesichert, eine entsprechende Homologisierung (Zulassung) zu gewähren. Auch dem französischen Autosport-Verband FFSA wurden die Fahrzeuge vorgeführt, dieser gewährte ebenfalls eine Zulassung.

Wie es ausschaut, hatte sich das Drama bereits zu Weihnachten angekündigt. Nach einer Vorab-Zusage der FFSA am 7. Dezember habe der Verband am 23. Dezember ein Fax geschickt, in dem mitgeteilt wurde, das es doch keine Homologation geben würde. Gemeisam mit DAF Trucks, den Organisatoren und der FIA/FFSA wollte man eine Lösung finden - doch die bestand schliesslich darin, die Trucks wieder umzubauen, was zeitlich unmöglich gewesen wäre.

"Alles Dinge, die im Vorjahr problemlos waren. So hätten wir Achsen, eine Dachluke und den Intercooler ändern müssen, unmöglich in der kurzen Zeit". Doch hätte man das nicht vorher wissen müssen? "Wie gesagt, von Anfang an hiess es, die Fahrzeuge werden neu homologiert - erst kurz vor Beginn der Dakar kam die Absage." Doch warum sind die Teams dann erst nach Portugal gefahren? Die A.S.O. machte den Teams bis zuletzt Hoffnung - und diese waren fest davon überzeugt, starten zu können. Schliesslich sind De Rooy und Hans Bekx keine Dakar-Neulinge - sondern Urgesteine, die die Wüstenrally in den vergangenen Jahren entscheidend mitgeprägt haben.

Nun sind die Teams wieder zurück auf dem Weg nach Holland. "Ein sehr schwarzer Tag" meint Bekx wütend. "Unsere Fans und unsere Sponsoren haben sich den Ablauf sicher anders vorgestellt".


Quelle (http://news.marathonrally.com/index.3048.0.html#3677)

andreas
31.12.2005, 14:33
Starke Konkurrenz für Jutta Kleinschmidt

Die Kölnerin, die ihre Wahlheimat in Monaco gefunden hat, wurde im vergangenen Jahr Dritte hinter den beiden im Formationsflug ins Ziel gekommenen Mitsubishi Pajero Evo von Stephane Peterhansel und Hiroshi Masuoka. Es ist nicht ausgeschlossen, daß diese drei auch in diesem Jahr wieder die Spitzenplätze unter sich ausmachen werden - aber sicher ist bei einem Rennen wie der Dakar ohnehin nichts. Der Leistungsdruck ist so hoch wie in kaum einem Rennen der Jahre zuvor. "Für mich ist dieses Rennen die wichtigste Rallye in den letzten vier Jahren", sagt Jutta Kleinschmidt, "ich habe mit VW hart daran gearbeitet, ein Auto zu haben, mit dem man gewinnen kann. Jetzt ist es so weit, und ich möchte natürlich gerne selbst die Früchte ernten."

Starke Konkurrenz haben Jutta Kleinschmidt und ihre italienischen Beifahrerin Fabrizia Pons schon im eigenen Team. Mit Bruno Saby und Copilot Michel Perin (beide Frankreich) geht für VW das Siegerteam des Marathon-Gesamtweltcup an den Start. Gespannt sein darf man auf den zweifachen Rallye-Weltmeister Carlos Sainz (Spanien), der mit dem zweimaligen Dakar-Gewinner Andreas Schulz (München) auf dem Beifahrersitz in sein erstes Wüstenrennen startet. Der Südafrikaner Giniel de Villiers hat eine Beifahrerin, die - genau wie Schulz - auch schon neben Jutta Kleinschmidt gesessen hat. Die Schwedin Tina Thörner soll de Villiers den schnellen Weg durch die Wüste weisen, der in diesem Jahr fast ohne Hilfe von elektronischen Navigationshilfen gefunden werden muß. Zudem geht mit dem Amerikaner Mark Miller und seinem deutschen Beifahrer Dirk von Zitzewitz (Karlshof) ein fünftes Team im Touareg an den Start, von dem man zumindest Überraschungen erwarten kann. Aber die Konkurrenz ist hellwach. Und wer nicht mit "Peter" rechnet, der wird sich bei der Dakar vermutlich verkalkulieren. Stephane Peterhansel hat die Rennen der beiden vergangenen Jahre gewonnen und gilt auch in diesem Jahr neben dem Japaner Masuoka als großer Favorit auf den Sieg.

Mehr und Quelle (http://www.faz.net/s/Rub8C6F3503328B4FC2843206F67CB 1BB67/Doc~ED32128A40F91421C8C98CE7E1 676149F~ATpl~Ecommon~Scontent. html)

Und noch ein Artikel über Jutta Kleinschmidt extra: klick (http://www.faz.net/s/RubAEA2EF5995314224B44A0426A77 BD700/Doc~EE56652AD69674053AB4957DEA 9ACD910~ATpl~Ecommon~Scontent. html)

Holger
31.12.2005, 23:49
Wir haben heute Dacar live erlebt. Das war absulut geil. Selbst meine Frau, die wirklich kein Autofreak ist, hat sich gewünscht mitfahren zu können.

Schon auf dem Hinweg haben wir auf der Autobahn die Technik-LKW Richtung Portimão fahren sehen. Die meisten Wagen gehörten zu VW.

Wir haben einige Motorräder gesehen, was nicht so spannend war und dann ca. 3 Std. lang Geländewagen. Da waren schon einige merkwürdige Kreationen dabei.
Die Strecke war nciht schwierig, ein gut erhaltener Feldweg, aber es konnten recht hohe Geschwindigkeiten gefahren werden. Teilweise flogen uns die Steinchen um die Beine, vom Staub gar nicht zu reden.

Die Touaregs machten eine recht gute Figur, sie gehörten zu den ersten Fahrzeugen. Ich habe 5 oder 6 Stück gesehen. Fahrer waren leider nicht zu erkennen. Die Wagen gehen gut ab, haben einen gesunden kraftvollen Klang und machen einen soliden Eindruck.
Die BMW und ML hörten sich sehr schlecht an, waren nicht besonders schnell und einem ML war schon ein Teil abgefallen, was er am Kabel hängend hinter sich herzog.

Die Portugiesen sind ja sehr Autobegeistert und es gibt wohl einige portugiesische Teilnehmer. Interessant war, dass die an ihrem Fahrstil zu erkennen sind. Immer volle Kanne drauf. Ich glaube nicht, dass deren Fahrzeuge bis Dacar halten.

Es gibt ja sehr viele Teilnehmer, die entweder privat sind oder nur einem kleinen Team angehören. die haben dann auch Straßenfahrzeuge, die nur wenig verändert sind und keine Neubauten wie den Race Touareg 2.

Die Portugiesen haben aus dem event gleich ein kleines Volksfest gemacht mit Lagerfeuern, Grillen, Essen und Trinken. Sicher gab es auch ein paar kommerzielle Essensanbieter auf dem offiziellen Zuschauerplatz, aber die Portugiesen machen es doch lieber selbst.

Hier nur zwei Bilder zum Kosten. Mehr Bilder findet ihr in unserem forum-portugal.de. Da ich kein DSL habe, dauert mir die Ladezeit zu lang.

PS: Ich werde versuchen, Andreas zwei Clips zu mailen, damit er sie ins Forum stellen kann. Vielleicht kommen auch noch mehr Klips von meinem 'amigo'.

andreas
01.01.2006, 00:34
Hallo Holger,

frohes neues Jahr, tolles Erlebnis zum Jahresausklang, da beneide ich dich drum!

Jutta Kleinschmidt hat die Startnummer 304, wer die 303 hat, weiß ich leider nicht.

Wenn es nächstes Jahr wieder bei Euch startet, bin ich auch da, die Bilder
von Portugal haben mir sehr sehr gut gefallen.

Gruß
andreas

Holger
01.01.2006, 00:53
Hallo Andreas,

bei uns dauert der Jahreswechsel noch 7 Minuten.

Hast du meine Mail mit den Clips schon bekommen? Ich glaube allerdings, die kriecht immer noch durch meine Analogleitung.

Ich versuche mal, morgen noch mehr Fotos zu machen und vor allem bessere.

andreas
01.01.2006, 01:04
Haha, dann habe ich jetzt einen Grund,
noch mal anzustoßen.

:trinkend: Neujahr! :trinkend:

Gruß
andreas

dreyer-bande
01.01.2006, 11:46
Hallo Holger,
schöne Bilder!
Das war sicher ein tolles Erlebnis.
Mir sträuben sich die Nackenhaare, wenn ich sehe wie dicht die Zuschauer an der Strecke stehen!

Passiert etwas, sind wieder mal die rasenden Idioten schuld!:confused:

Gruß

dreyer-bande
01.01.2006, 11:56
Hallo,
hier ist die offizielle Ergebnisliste:
Ob Ellen Lohr sich wohl schon wieder zur DTM wünscht?

Ergebnisse der Rallye Dakar 2006



Aktuelle Etappe

1. EtappePosition Fahrer Team Zeit
1. Sainz/Schulz Volkswagen 00:56,20 Stunden
2. Sousa/Lurquin Nissan + 00:01,30 Stunden
3. Saby/Perin Volkswagen + 00:01,51 Stunden
4. Kleinschmidt/Pons Volkswagen + 00:02,24 Stunden
5. Chicherit/Baume BMW + 00:03,02 Stunden
6. Roma/Magne Mitsubishi + 00:03,12 Stunden
7. Alphand/Picard Mitsubishi + 00:03,20 Stunden
8. de Villiers/Thörner Volkswagen + 00:03,28 Stunden
9. Magnaldi/Debron Schlesser-Ford + 00:03:30 Stunden
10. Miller/von Zitzewitz Volkswagen + 00:03,40 Stunden
...
12. Peterhansel/Cottret Mitsubishi + 00:04,22 Stunden
...
66. Lohr/Ruf Mercedes + 00:14,23 Stunden


Gruß

andreas
01.01.2006, 13:17
Ups, habe mich getäuscht, die #303 ist Jutta Kleinschmidt,
hast' sie also voll erwischt.

Gruß
andreas

Aktuelles von VW zur Dakar: http://www.volkswagen-motorsport.com/web/dakar/index.php?&flash=ok&lg=d&st=1&

Holger
01.01.2006, 23:54
Ups, habe mich getäuscht, die #303 ist Jutta Kleinschmidt,
hast' sie also voll erwischt.

Gruß
andreas

Aktuelles von VW zur Dakar: http://www.volkswagen-motorsport.com/web/dakar/index.php?&flash=ok&lg=d&st=1&


Na fein. Heute habe ich sie wohl auch erwischt. Sie fuhr recht defensiv, hatte wohl auch Probleme (mit dem Auto?).

Die X3 legen ein hohes Tempo vor. Ich bin ja gespannt, ob die das durchhalten, ohne die Autos kaputt zu machen.

Heute war es saukalt, daher sind wir nicht lange an der Rennstrecke geblieben.

Aber wie in dem Bericht von Eurosport zu sehen war, sind die beiden ersten Etappen landschaftlich und offroadmäßig sehr schön. Ich werde mal Teile davon nachfahren.

Hier noch zwei Bilder. Weitere 10 Fotos findet ihr wieder auf unserer Portugalseite.
http://20952.rapidforum.com/topic=100576851053&gotofirstnewposting=1#firstnew posting

andreas
02.01.2006, 07:06
Anbei ein paar Video-Sequenzen

www.offroad-freunde.de/offroad_dakar1.mpg

www.offroad-freunde.de/offroad_dakar2.mpg

www.offroad-freunde.de/offroad_dakar3.mpg

www.offroad-freunde.de/offroad_dakar4.mpg

die ich freundlicherweise vom www.forum-portugal.de

bekommen habe, Danke Holger!

Gruß
andreas

dreyer-bande
02.01.2006, 13:24
Hallo,
hier (http://www.marathonrally.com/marathon_dakar/gimmicks_downloads_papier_pkw. html)kann man nach wie vor die Papiermodelle downloaden!
So ganz up to date ist man wohl nicht!?:confused:

Allerdings fährt Jutta hier noch den Mitsubishi!

Gruß

Sandokahn
02.01.2006, 16:14
Seit ein paar Tgaen wird Eurosport nicht mehr "Kostenfrei" Digital übertragen :aballern: :aballern: :aballern: :aballern: :aballern: :aballern: :aballern:

dreyer-bande
02.01.2006, 16:28
Seit ein paar Tgaen wird Eurosport nicht mehr "Kostenfrei" Digital übertragen :aballern: :aballern: :aballern: :aballern: :aballern: :aballern: :aballern:

Hallo Sandro,
ich habe noch nichts gemerkt.
Sowohl über den Pay-TV-Decoder und auch über Kabel erreicht mich der Sender noch!

Gruß

dreyer-bande
02.01.2006, 16:33
Hallo,
es wird spannend:

Dakar 2006: Erste Fahrzeuge sind nach der 3. Etappe im Ziel

Die ersten Fahrzeuge sind gegen 15.00 Uhr im Ziel angekommen. Demnach führt heute der Franzose Jean-Louis Schlesser das Feld vor den beiden Mitsubishi von Hiroshi Masuoka und Stephane Peterhansel an. Als bester Volkswagen kam Jutta Kleinschmidt auf Platz vier über die Ziellinie. Eine Topleistung anscheinend auch für Robby Gordon: Er schaffte es auf Platz fünf.

Die vorläufigen Top 10:

01) Schlesser/Borsotto (Schlesser Ford)
02) Masuoka/Maimon (Mitsubishi)
03) Peterhansel/Cottret (Mitsubishi)
04) Kleinschmidt/Pons (Volkswagen)
05) Gordon/Skilton (Hummer)
06) Roma/Magne (Mitsubishi)
07) Miller/von Zitzewitz (Volkswagen)
08) Saby/Perin (Volkswagen)
09) De Villiers/Thorner (Volkswagen)
10) Al Attiyah/Guehennec (BMW X-Raid)

Quelle (http://news.marathonrally.com/index.3110.0.html#3734)

Gruß

agroetsch
02.01.2006, 21:04
Seit ein paar Tgaen wird Eurosport nicht mehr "Kostenfrei" Digital übertragen :aballern: :aballern: :aballern: :aballern: :aballern: :aballern: :aballern:
Bei mir isses auch weg, sei's drum, ich habe gerade nach 7 Jahren bei diesen Verbrechern von Premiere gekündigt, da schaffe ich mir nicht wieder so einen Knebelvertrag an!!!!

dreyer-bande
02.01.2006, 21:48
Hallo,
ich weiß nicht was ihr da treibt.
Also bei mir kommt Eurosport ganz normal über den Kabelanschluß.
nix mit degitalisiert oder so.
Degitalisiert kommt es natürlich auch!

Gruß

andreas
02.01.2006, 22:10
Auf der HP von Jutta Kleinschmidt gibt es auch täglich aktuelle Meldungen zum Stand der Rallye Dakar:

http://www.jutta-kleinschmidt.de/d/index.phtml?auswahl=aktuell

Gruß
andreas
(der gleich wieder am guten alten Kabelfernsehen erfreut ;-)

Sandokahn
02.01.2006, 23:08
Hallo,
ich weiß nicht was ihr da treibt.
Also bei mir kommt Eurosport ganz normal über den Kabelanschluß.
nix mit degitalisiert oder so.
Degitalisiert kommt es natürlich auch!

Gruß
Darum gehts ja ich hab in die "Zukunft" investiert und mir vor 2 Jahren ,als meine Alte Glotze die Fühler gestreckt hat einen Grundig mit eingbautem Digital-Satreceiver gekauft ,hab jetzt zwar knapp 100 Sender aber seit 3 Tagen ist bei Eurosport nur noch eine Anzeigetafel wo drauf steht ,Die Digitale Verteilung von Eurosport hat sich geändert bitte rufen sie 0137 Schlagmichtot an .
das ist gemein :aballern: :aballern: :aballern:

andreas
03.01.2006, 12:52
aus dem www.eurosport.de Liveticker:
11:51 ZWISCHENSTAND AUTO CHECKPOINT 1: Nasser Al Attiyah hat im BMW X3 nach 125km die Nase vorne. Auf Platz zwei rangiert Bruno Saby (VW/+11 Sek.) vor seinem Teamkollegen Carlos Sainz (+35 Sek.) und Luc Alphand im Mitsubishi (1:02 Min.).
Die ersten Motorräder sind gerade im Tagesziel eingelaufen.

Gruß
andreas

andreas
03.01.2006, 13:52
12:48 ZWISCHENSTAND AUTO CHECKPOINT 2: Nasser Al Attiyah fährt auf der vierten Etappe weiterhin einen heißen Reifen. Der BMW-Pilot hat auch am 2. Checkpoint bei Kilometer 221 die schnellste Zeit erzielt. Der Rallye-Pilot aus Katar verzeichnet einen Vorspung von 54 Sekunden auf Carlos Sainz(VW) und liegt 4:14 Minuten vor De Villiers. Der Rückstand von Luc Alphand beträgt 5:00 Minuten.Titelverteidiger Stephane Peterhansel verliert sage und schreibe 27 Minuten auf den Spitzenreiter.
Der BMW geht wohl ganz gut. :)

Gruß
andreas

andreas
03.01.2006, 15:34
14:55 Nach zwischenzeitlichen Navigationsproblemen auf der 3. Etappe übernimmt Carlos Sainz mit seinem heutigen Triumph wieder die Führung in der Gesamtwertung der Autos. Der Spanier geht mit einem Vorsprung von 4:51 Minuten auf seinen Volkswagen-Teamkollegen Bruno Saby und 5:09 Minuten auf die Drittplatzierte Jutta Kleinschmidt in den morgigen 5. Tagesabschnitt.

14:42 Jutta Kleinschmidt benötigte im Volkswagen 3:57:56 Stunden und verliert am Ende 05:08 Minuten auf den Sieger Carlos Sainz. Die Dakar-Siegerin von 2001 belegt Rang sechs.

14:35 ENDSTAND AUTO: Carlos Sainz ist zurück. Nach der gestrigen Pleite schafft der Spanier den Hattrick und gewinnt die 4. Etappe der Dakar 2006. Der VW-Pilot lässt Schlesser-Fords Thierry Magnaldi zwei Minuten hinter sich. Luc Alphand fährt im Pajero mit 3:10 Minuten Rückstand auf Platz drei. Giniel De Villiers (VW) erreicht den vierten Rang (+3:16 Minuten). Bruno Saby belegt Platz fünf (4:53 Minuten).
Das Ergebnis auf einen Klick

14:33 Warten auf Nasser Al Attiyah: Der Spitzenreiter an beiden Checkpoints hat die Ziellinie noch nicht überquert.

14:21 Jutta Kleinschmidt hat inzwischen das Ziel der Wertungsprüfung erreicht. Leider hat es nicht zum Sieg für die Deutsche gereicht. Die Kölnerin belegt derzeit den fünften Platz. Carlos Sainz hält die momentane Bestzeit vor Luc Alphand, Giniel De Villiers und Bruno Saby.

13:43 Gute Nachrichten von Jutta Kleinschmidt. Die Kölnerin schlägt sich bislang bravourös und hat die Führung übernommen. Wenige Kilometer vor dem Ziel hat die Dakar-Siegerin von 2001 einen Vorspung von 12 Kilometer auf Nasser Al Attiyah im BMW X3.
Na, hatte der BMW es wohl zu schnell angehen lassen?

Gruß
andreas

dreyer-bande
03.01.2006, 19:26
Die vorläufigen Top Ten, Stand 14:50 Uhr

01) Sainz/Schulz | VW Race Touareg | 03:52:48 | 00:00:00
02) Magnaldi/Debron | Schlesser Ford | 03:54:48 | 00:02:00
03) Alphand/Picard | Mitsubishi Pajero | 03:55:58 | 00:03:10
04) De Villiers/Thorner | VW Race Touareg | 03:56:04 | 00:03:16
05) Saby/Perin | VW Race Touareg | 03:57:41 | 00:04:53
06) Kleinschmidt/Pons | VW Race Touareg | 03:57:56 | 00:05:08
07) Al Attiyah/Guehennec | BMW X3 CC | 03:58:19 | 00:05:31
08) Schlesser/Borsotto | Schlesser Ford | 03:58:20 | 00:05:32
09) Servia/Alcaraz | Schlesser Ford | 03:59:17 | 00:06:29
10) Miller/Von Zitzewitz | VW Race Touareg | 04:00:29 | 00:07:41


Noch ist alles eng!

Gruß

dreyer-bande
03.01.2006, 19:28
Oh, Oh:

Dakar 2006: Hiroshi Masuoka nach einem Unfall ausgefallen


Diese Nachricht dürfte für Mitsubishi-Fans ein Schock sein: Bereits auf der 4. Etappe ist Top-Favorit Hiroshi Masuoka raus. Der zweimalige Dakar-Gewinner sowie sein Beifahrer Pascal Maimon hatten sich auf der heutigen, 386 Kilometer langen Etappe zweifach überschlagen. Die gute Nachricht: Beide sind unverletzt.

Durch den Unfall wurde das Fahrzeug jedoch derart stark beschädigt, das es nicht mehr repariert werden kann. "Ein Experte überprüfte das Fahrzeug und im Anschluss mussten wir Hiroshi die traurige Nachricht überbringen" berichtet Teamchef Dominique Serieys.


Quelle (http://news.marathonrally.com/index.3154.0.html#3777)


Gruß

andreas
03.01.2006, 19:36
Die Japaner sind als Kamikaze-Fahrer bekannt,
ist sogar hier in Berlin nicht anders. :rolf:

Erhöht meine Wettchancen auf den VW-Sieg,
vielleicht sollte ich mir dann eine Race-Touareg
anschaffen, die funzen jedenfalls. :rolf:

Gruß
andreas

dreyer-bande
03.01.2006, 19:40
Die Japaner sind als Kamikaze-Fahrer bekannt,
ist sogar hier in Berlin nicht anders. :rolf:

Erhöht meine Wettchancen auf den VW-Sieg,
vielleicht sollte ich mir dann eine Race-Touareg
anschaffen, die funzen jedenfalls. :rolf:

Gruß
andreas

Dabei habe ich noch immer das häßliche Geräusch von Jutta´s Motor bei "Wetten daß? im Ohr.
Hat sie den Race-Touareg2 dort nicht im Wasserloch versenkt?
Zumindest klang der Motor danach nicht gut.

Gruß

andreas
03.01.2006, 19:43
Ja die Wasserlöcher haben es ihr wohl angetan, :rolf:
ups, da fällt mir ein, ich habe am Jutta-Kleinschmidt-Gedächtnis-Wasserloch
in Marokko mein Taschenmesser vergessen, hoffentlich fährt sie sich keinen
Plattfuß ein. :rolf:

Gruß
andreas

Holger
04.01.2006, 00:31
Seit ein paar Tgaen wird Eurosport nicht mehr "Kostenfrei" Digital übertragen :aballern: :aballern: :aballern: :aballern: :aballern: :aballern: :aballern:


Hallo Sandro,

zappe mal alle Sendeplätze deines Receivers durch. Ich habe dabei Eurosport wiedergefunden.

andreas
04.01.2006, 11:52
11:49 Der Gesamtführende Sainz hat bereits 3 Minuten und 25 Sekunden Rückstand, behauptet aber noch seine Führung im Gesamtstand...

11:48 Jutta Kleinschmidt liegt gut im Rennen und passiert den ersten Checkpoint als Fünfte. Ihr Rückstand auf Roma: 1 Minute und 13 Sekunden. Saby ist derzeit Sechster (+ 1.25 Min.)

11:44 Die Aotos erreichen den ersten Checkpoint (101km): Nani Roma liegt in Führung. Hauchdünne sechs Sekunden dahinter VW-Pilot Mark Miller (VW). Dritter ist Al Attiyah (+0.43 Min), gefolgt von Peterhansel (+0.49 Min.
Könnte ja was werden, mit der Verteidigung der Führung. :)

Gruß
andreas

andreas
04.01.2006, 13:11
13:08 Die Autos erreichen den zweiten Checkpoint (229km). PETERHANSEL liegt in Führung!

:furious3: :23_3:

andreas
04.01.2006, 13:18
13:29 Die ersten Autos nähern sich dem Ziel der heutigen Wertungsprüfung bei Kilometer bei Kilometer 537. Stephane Peterhanse, Jutta Kleinschmidt, Carlos Sainz und Luc Alphand sind nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Die Spitzenfahrer bewegen sich auf dem sandige und steinigen Terrain in einem Abstand von zehn Kilometern.

13:13 Der Gesamt-Führende Carlos Sainz hat zwar schon über 8:32 Min. Rückstand auf die Spitze, behält aber die virtuelle Führung im Gesamt-Klassement. Sein härtester Verfolger Saby machte bislang rund drei Minuten auf Sainz gut.

13:11 Peterhansels Vorsprung auf den Zweitplatzierten Roma beträgt 50 Sekunden. Dritter ist Mark Miller (+1:04 Min.). Auf Platz vier liegt derzeit Luc Alphand (+3:33 Min.)

andreas
04.01.2006, 14:13
14:05 Wo bleibt Stephane Peterhansel? Der Bestzeithalter bei Checkpoint 2 wird von den französichen Fans sehsüchtig im Ziel erwartet.

13:59 Jutta Kleinschmidt erreicht gerade eben das Ziel und landet auf dem hervorragenden dritten Platz im Zwischenklassement. Die Kölnerin verliert nur 51 Sekunden auf die Bestzeit der beiden Tagessieger Luc Alphand und Giniel De Villiers. Bruno Saby rangiert mit einem Rückstand von 2:22 Min. auf Platz vier.

13:51 ZIELANKUNFT AUTO-WERTUNG: Mitsubishi-Pilot Luc Alphand und Giniel de Villiers (VW) erreichen auf der 5. Etappe die gleiche Endzeit und liegen damit gemeinsam in Front. Der Rückstand des Drittplatzierten Carlos Sainz beträgt auf das Spitzenduo 4:32 Min. Thierry Magnaldi verliert auf dem momentanen fünften Rang 5:25 Min.

13:41 ZIELANKUNFT AUTO-WERTUNG: Die ersten Autos überqueren die Ziellinie nach einer harten Sonderprüfung über 350 Kilometer. Luc Alphand stellt die momentane Bestzeit auf. Gemäß den GPS-Daten hatte Stephane Peterhanse zum Ende der Etappe erneut mit Problemen zu kämpfen. Ob der Franzose in der Wüste Schwierigkeiten mit der Navigation hatte, oder einen technischen Defekt, ist bislang noch nicht bekannt.

andreas
04.01.2006, 15:07
Gesamtwertung nach der heutigen Etappe:

C. SAINZ Volkswagen 13:04:57
J. KLEINSCHMIDT Volkswagen 13:06:25 + 00:01:28
L. ALPHAND Mitsubishi 13:07:04 + 00:02:07
M. MILLER Volkswagen 13:07:13 + 00:02:16
G. DE VILLIERS Volkswagen 13:07:18 + 00:02:21
B. SABY Volkswagen 13:07:38 + 00:02:41
N. ROMA Mitsubishi 13:08:42 + 00:03:45
J. SCHLESSER Schlesser 13:09:11 + 00:04:14
S. PETERHANSEL Mitsubishi 13:14:22 + 00:09:25
T. MAGNALDI Schlesser 13:19:14 + 00:14:17


Darauf könnte man ja glatt mal wieder einen :trinkend:

Gruß
andreas

dreyer-bande
04.01.2006, 19:32
Hallo,
hier ist ein netter Bericht aus Andreas seiner Heimatzeitung:

Wirrwarr am Dünenkamm


Die Luft flimmert, obwohl es gar nicht so richtig heiß ist. Dort in Marokko, am Nordzipfel der Sahara, weht ein frischer Wind. Es sind die letzten Test des Volkswagen Motorsport-Teams, natürlich in einer ähnlichen Umgebung, in der heute die Rallye Dakar startet. Klar, Jutta Kleinschmidt ist auch mit dabei. Feinschliff steht an für den Race Touareg.
Und dennoch hat die 43-Jährige ein wenig Zeit für mich. Nicht nur zum Plauschen, sondern auch für einen Praxistest. „Wollen wir?“, fragt sie lächelnd. Ja, wir wollen. Der blaue Touareg glitzert in der Sonne, und als ich den Helm aufsetze, wird mir schon ein wenig mulmig. Wie vor einer Achterbahnfahrt, nur dass dort das Einsteigen einfacher ist als im Touareg zwischen all den vielen Rohrstangen. „Hier dürfen Sie nicht drauftreten“, sagt ein Mechaniker und zeigt auf irgendwelche Platten im schmalen Beifahrer-Fußraum – wenig später ist das alles vergessen.
Über Helmmikrofon frage ich nach den vielen Knöpfen da im Cockpit. Auf eine Antwort warte ich vergebens, Kleinschmidt gibt lieber Gas. Zunächst ganz vorsichtig, offenbar will sie ihren ungeübten Kopiloten nicht auf einen Schlag verschrecken. „Prima“, denke ich, „das könnte ich doch auch.“
Ein Irrtum, wie sich alsbald herausstellt. Denn nach der ersten Kurve auf dem butterweichen Wüstensand tritt die schnelle Frau links neben mir so richtig auf das Gaspedal. Wie von starker fremder Hand werde ich in den schwarzen Schalensitz hineingedrückt, und so gerne hätte ich meine Fahrerin gefragt, ob wir jetzt im Renntempo sind. Aber mir bleibt die Stimme weg.
Mit geschätzten 200 Sachen fliegen wir über den schmalen Wüstenweg. Steine? Nicht mehr als nur ein kleines Poltern. Kurven? Bremsen dafür lohnt nicht wirklich. Und dann taucht es da am Wegesrand auf, dieses große Grasbüschel. Wir könnten rechts dran vorbeifahren, wir könnten auch prima links dran vorbeifahren. Einen Augenblick später fliegt mein Kopf von links nach rechts – wir sind genau drübergefahren. „Das sind die so genannten Kamelbuckel“, erklärt meine Chauffeurin unaufgeregt. Wahrscheinlich lächelt sie dabei ein wenig belustigt, mir hingegen ist nicht zum Lachen zu Mute. Wie, frage ich mich, wie kann ein Kopilot bei solch einem Wirrwarr nur die Übersicht behalten?
Doch das war irgendwie erst der Anfang: Munter driften wir durch die Wüste, ein mehrere hundert Meter langer Staubschweif hängt hinten an der bulligen Heckpartie. Recht und links, hoch und runter, bis wir an ein Dünenfeld kommen. Kleinschmidt stoppt das Gefährt. Wie ein wildgewordener Bulle, der vor dem roten Tuch noch einmal seine Kräfte sammeln will, stehen wir da. Dann geht es los. Wütend ziehen die etwa 275 PS den blauen Rennwagen den flachen Hang hinauf. Was hinter dem Dünenkamm kommt, weiß nur der liebe Gott. Und irgendwie wohl auch Jutta Kleinschmidt. Gefühlte 30 Meter fliegen wir durch Luft, und wir landen sicher wie in Abrahams Schoß.
Das Camp liegt vor uns, meine Hände sind klitschnass geschwitzt, mein Kopf sucht noch die Orientierung; Sand knistert zwischen meinen Zähnen. Ein zittriges „Danke“ kann ich meinen Stimmbändern entlocken. Danke für eine atemberaubende Fahrt. Und dafür, dass ich noch lebe … Jens Reinbold
http://epaper01.niedersachsen.com/eZeitung/2005123111577html/HAZ/images/img412860.jpg

Quelle: HAZ v. 31.12.2005

Gruß

dreyer-bande
05.01.2006, 20:05
Die 6. Etappe ist beendet:

Dakar 2006: Die Top vier sind heute durchgehend blau



http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/c95f836acd.jpg (http://news.marathonrally.com/index.3211.0.html#)
http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/607a946af2.jpg (http://news.marathonrally.com/index.3211.0.html#)

Der heutige Tag dürfte nicht im Sinne Mitsubishis sein - die Top vier sind zum ersten mal in diesem Jahr komplett blau. Allerdings ist nicht Volkswagen auf den ersten beiden Plätzen vertreten, nein, "schlimmer" für die Werksteams: Thierry Magnaldi und Jean Louis Schlesser teilen sich Platz eins und zwei. Gefolgt von den beiden Volkswagen Race Touareg von Giniel de Villiers und Jutta Kleinschmidt.

Als erster Mitsubishi schafft es der Franzose Luc Alphand heute auf Position fünf, es folgen Teamkollege Stephane Peterhansel, Carlos Sainz und Bruno Saby im Volkswagen sowie Alain Chicherit im ersten BMW X3 CC. Platz 10 geht heute an den amerikanischen VW-Piloten Mark Miller.

Damit ist die Dakar 2006 spannend wie nie zuvor. Auch auf der sechsten Etappe bleibt das Spitzenfeld unglaublich dicht beieinander, die Gesamtwertung lässt immer noch keine Rückschlüsse auf den Gesamtsieger zu. Fest steht jedoch, das Volkswagen seine Arbeit bisher sehr gut gemacht hat - jeden Tag mit allen Fahrzeugen in den Top Ten, das hat nicht einmal der bisherige Sieges-Abonnent Mitsubishi geschafft. Zudem scheint auch die Wahl der Fahrer bei Volkswagen gut bedacht zu sein - betrachtet man die vergangenen Tage, wechseln sich die Positionen innerhalb des Teams ständig ab - was beweist, das alle Fahrer bis dato auf gleichem Niveau fahren.

Auch die Leistung des Schlesser-Teams ist bravourös. Man kann über den Franzosen Schlesser sagen und denken was man will, seine Arbeit macht er bisher sehr gut. Einer hat es heute nicht in die Top Ten geschafft - aber nur um knapp drei Minuten. Robby Gordon hat seine Drohung wahr gemacht und eine schier unglaubliche Aufholjagd hingelegt - heute schaffte es der Amerikaner knapp hinter seinen Landsmann Mark Miller auf Position 11.

Die Top Ten in der Tageswertung Etappe 6

01) Magnaldi/Debron | Schlesser Ford | 03:22:54 | 00:00:00
02) Schlesser/Borsotto | Schlesser Ford | 03:25:49 | 00:02:55
03) De Villiers/Thorner | VW Race Touareg | 03:26:40 | 00:03:46
04) Kleinschmidt/Pons | VW Race Touareg | 03:28:07 | 00:05:13
05) Alphand/Picard | Mitsubishi Pajero | 03:28:56 | 00:06:02
06) Peterhansel/Cottret | Mitsubishi Pajero | 03:29:13 | 00:06:19
07) Sainz/Schulz | VW Race Touareg | 03:29:23 | 00:06:29
08) Saby/Perin | VW Race Touareg | 03:30:17 | 00:07:23
09) Chicherit/Baumel | BMW X3 CC | 03:32:47 | 00:09:53
10) Miller/Von Zitzewitz | VW Race Touareg | 03:33:59 | 00:11:05

Quelle (http://news.marathonrally.com/index.3211.0.html#3835)

andreas
05.01.2006, 20:12
...... Die Top vier sind heute durchgehend blau ....
Ich muss noch dran arbeiten.

:trinkend:
andreas

andreas
06.01.2006, 09:21
Nun sind sie wohl gleich wieder auf der Piste. :anbet:

Der Gesamtstand nach der gestrigen Etappe:


C. SAINZ Volkswagen 16:34:20 + 16:34:20
J. KLEINSCHMIDT Volkswagen 16:34:32 + 16:34:32
J. SCHLESSER Schlesser 16:35:00 + 16:35:00
SABY Volkswagen 16:37:55 + 16:37:55
M. MILLER Volkswagen 16:41:12 + 16:41:12
T. MAGNALDI Schlesser 16:42:08 + 16:42:08
S. PETERHANSEL Mitsubishi 16:43:35 + 16:43:35
N. ROMA Mitsubishi 16:45:24 + 16:45:24
G. CHICHERIT X-Raid BMW 17:14:27 + 17:14:27
10 A. COX X-Raid BMW 17:34:35 + 17:34:35


Ich drücke den VW-Piloten beide Daumen. :cool:

Gruß
andreas

andreas
06.01.2006, 14:28
Das beruhigt mich: ;)

14:24 Info von Carlos Sainz: Er ist vor dem ersten Checkpoint im Sand stecken geblieben. Der Debütant zahlt damit doch das erste Leergeld in den Dünen von Mauretanien.
Bin ich jedenfalls nicht der einzige, der in den Dünen stecken geblieben ist. :rolf:

Gruß
andreas

andreas
06.01.2006, 15:48
15:08 Hinter den beiden Franzosen folgt Jutta Kleinschmidt! Die VW-Pilotin um gute 7 Minuten hinter den beiden Mitusbishis.

15:07 CP2 (Auto): Stephane Peterhansel und Luc Alphand sind wieder die Ersten. Peterhansel dabei um 3:19 Minuten schneller als sein Teamkollege.

15:04 Der US-Amerikaner hat seinen VW Race Touareg bei km 310 auf's Dach gelegt! Aber sowohl Miller als auch sein Beifahrer Dirk von Zitzewitz sind aber unverletzt.

15:04 Mark Miller mit einem Crash!!!!

Oh oh, das ist ja gerade noch mal gut gegangen. :o

Gruß
andreas

dreyer-bande
06.01.2006, 17:09
Hallo,
mit diesem Ergebnis kann Jutta vielleicht den 2. Platz halten.
Peterhansel dürfte jedoch vorbeigezogen sein:

Dakar 2006: Ersten vier Fahrzeuge sind im Ziel


Aktuell sind um 16:30 Uhr die ersten Fahrzeuge im Ziel. Mitsubishi Pilot Stephane Peterhansel konnte die heutige Etappe vor seinem Teamkollegen Luc Alphand für sich entscheiden. Auf dem dritten Platz folgt Jutta Kleinschmidt im ersten VW Race Touareg vor Giniel de Villiers, ebenfalls im Race-Touareg.

Heute scheint sich das Starterfeld weit auseinander zu ziehen. Lagen die Spitzenkandidaten gestern nur wenige Sekunden auseinander, beträgt der Abstannd zwischen Kleinschmidt und Peterhansel heute in der Tageswertung bereits 11 Minuten, De Villiers folgt mit 16 Minuten.

Quelle (http://news.marathonrally.com/index.3235.0.html#3859)

Gruß

dreyer-bande
06.01.2006, 18:43
Hallo,
ob Sie dann heute Abend um 22:30 auf Eurosport überhaupt Fahrzeuge zeigen können?

Dakar 2006: Bisher nur acht Fahrzeuge im Ziel


Was für eine Wahnsinnsetappe - das Spitzenfeld wird neu gemischt. Mit Stand 17:50 sind erst 8 (!) Fahrzeuge im Ziel, erst ein kleiner Teil der Motorräder und noch kein Lkw im Ziel. Unter den Top acht sind drei Volkswagen, alle drei Mitsubishi sowie Jean-Louis Schlesser als einziger Schlesser-Ford. Sensationell hat es der Qatari Nasser Al Attiyah mit seinem BMW X3 CC auf Platz fünf geschafft.

Unseren Informationen zufolge hat es heute mehrere Unfälle gegeben, zahlreiche Teilnehmer gaben auf. Mittlerweile bricht auch in Afrika die Dunkelheit an und somit dürften zahlreiche Teilnehmer das heutige Ziel nicht erreichen. Bleibt es dabei, könnte sogar ein Abbruch der Etappe (wie im vergangenen Jahr) in Frage kommen - wer die Wüste kennt weiss, Nachts zu fahren ist fast unmöglich. Wir bleiben dran...

Interessant sind auch die Zeiten. Somit ist Luc Alphand neuer Gesamt-Führender vor Stephane Peterhansel, Jutta Kleinschmidt konnte sich Platz drei sichern.

Artikel vom 06.01.2006, Autor: Dakar-Live-Team, hs


Gruß

andreas
07.01.2006, 14:43
14:22 21km vor dem ersten Checkpoint hängt Jutta Kleinschmidt fest. Noch haben wir keine Info, ob es ein technischer Defekt ist oder sie sich im Sand eingebuddelt hat.

14:25 CP1 (Autos): 1. Alphand, 2. Peterhansel (plus 0:20 Min.), 3. Magnaldi (plus 3:19), 4. Miller (plus 4:52), 5. Schlesser (plus 7:05)


:eek:
andreas

andreas
07.01.2006, 14:56
14:43 Aber jetzt hat es auch die Mitsubishi erwischt!!!! Beide "Roten" mit Peterhansel und Alphand stecken beim tückischen Kilometer im Sand fest.

14:41 Jutta Kleinschmidt hat den ersten Checkpoint nun erreicht, 46 Minuten hat sie Rückstand auf Luc Alphand.


:D
andreas

andreas
07.01.2006, 18:45
Kleinschmidt rutscht im Gesamtklassement auf Rang 5, liegt nun 1 Std. und 6 Min. hinter dem Führenden Stephane Peterhansel.

Na ja, ist ja noch nicht zu Ende, ein paar km liegen noch vor ihnen. :o

Gruß
andreas

dreyer-bande
07.01.2006, 23:15
Na ja, ein paar Tage sind ja noch.
Aber VW hat es hart getroffen:

Dakar 2006: Volkswagen trotz Sainz Rückschlag sehr gut dabei



http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/41541b9c33.jpg (http://news.marathonrally.com/index.3290.0.html#)
http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/8b57127101.jpg (http://news.marathonrally.com/index.3290.0.html#)

"Der Tag hat uns schwer getroffen" beginnt Kris Nissen heute seinen täglichen Kommentar. Dabei war der Tag doch eigentlich gar nicht so schlimm, sehen wir einmal vom Pech des Spaniers Carlos Sainz und Jutta Kleinschmidt´s unfreiwilliger "Buddelpause" (wir berichteten) ab. Mark Miller und Dirk von Zitzewitz teilen sich mit Stephane Peterhansel Platz zwei, Giniel de Villiers übernimmt durch seinen sechsten Platz in der Tageswertung den dritten Gesamt-Platz der Damen Kleinschmidt und Pons.

Vor allem, wenn man bedenkt, das Mark Miller und Dirk von Zitzewitz ihre gute Position nach Ihrer Kopfüber-Einlage gestern schafften, spricht das für die Haltbarkeit der Werks-Touareg. Doch genau die wollte es mit Carlos Sainz heute nicht gut meinen, und das erklärt auch Nissen´s Kommentar. Sainz zog sich einen Kupplungsdefekt zu und beginnt die Prüfung mit grosser Verspätung erneut.

"Wir liegen zwar mit den Plätzen drei und fünf nach wie vor im Vorderfeld, doch die Abstände sind deutlich gewachsen" ergänzt Nissen. Damit hat er zwar Recht, denn die beiden Mitsubishi von Stephane Peterhansel und Luc Alphand konnten ihren Vorsprung ausbauen, doch die Dakar ist noch lang - und mit Hiroshi Masuoka´s Abgang zu Beginn der Woche haben wir gesehen, das auch die Mitsubishis vor Niederlagen nicht gefeit sind.

Nach seinem Pech gestern hatte Franzose Bruno Saby (Platz 7 in der Tageswertung) wieder gute Laune. "Das war eine tolle Prüfung. Trotz der vielen Überholmanöver fuhren wir die siebtbeste Zeit. An einigen Race-Trucks kamen wir nur schwer vorbei. Bei Carlos haben wir auch noch angehalten, ebenso bei einem anderen Teilnehmer, der sich überschlagen hatte." Noch gestern hatte Saby Probleme mit seiner Diesel-Zufuhr, der belgische Privatier Stephane Henrard nahm sich Zeit zur Hilfe, dennoch musste Saby auf den Servicetruck warten und verlor viel Zeit (ausführlicher Bericht gestern in der englischen Version von marathonrally.com).

Freude natürlich beim US-Amerikaner Mark Miller, der für den in diesem Jahr glücklosen Robby Gordon den amerikanischen Platz in einem Race-Touareg einnahm: "Die zweitbeste Zeit ist verblüffend, denn wir haben uns einmal zusammen mit Giniel sieben Kilometer weit verfahren! Zu Beginn sahen wir Carlos in einem Flussbett stehen, aber der Untergrund war zu weich, um ihm zu helfen. Später winkte Jutta uns durch, da sie sich gerade selbst befreit hatte. Die letzten Kilometer haben wahnsinnig Spaß gemacht."

Und überrascht war auch der Südafrikaner Giniel de Villiers: "Es ist erstaunlich, dass wir uns um eine Position verbessert haben, denn heute ging alles schief: Drei Reifenschäden, einmal festgefahren, dann auf eine Auto aufgelaufen, einmal verirrt und zum Schluss angehalten, um Gras aus dem verstopften Kühler zu ziehen." Morgen dürfen alle Teilnehmer einmal ordentlich ausschlafen - und die Mechaniker bekommen ordentlich Extra-Arbeit. Mit dem Ruhetag in Nouakchott ist traditionell Rally-Halbzeit...

Artikel vom 07.01.2006, Autor: Dakar-Live-Team/hs


Gruß

andreas
08.01.2006, 23:05
http://www.offroad-freunde.de/kamel.gif

andreas
09.01.2006, 13:41
13:13 Jaaa, das sieht heute wieder gut aus für Jutta Kleinschmidt. Die VW-Pilotin als Dritte am CP2 mit einem Rückstand von 6 Minuten auf Peterhansel, aber nur 1 Minute hinter dem Zweitplatzierten Luc Alphand.

Gruß
andreas

andreas
09.01.2006, 13:54
13:47 Eine ganz schlechte Nachricht: Andy Caldecott ist tödlich verunglückt.

13:48 Leider haben wir im Moment noch keine weiteren Informationen. Der Australier ist wohl bei km 250 gestürzt.

Bella
09.01.2006, 14:06
13:47 Eine ganz schlechte Nachricht: Andy Caldecott ist tödlich verunglückt.

Oh nein, wie schrecklich.
Leider ist letztes Jahr auch jemand verunglückt.
Hoffentlich passiert jetzt nichts mehr.

andreas
09.01.2006, 16:09
Für die anderen geht das Dakar-Leben weiter:

15:39 CP3 (Autos): 1. Peterhansel, 2. Alphand, 3. Kleinschmidt

Gruß
andreas
(der sich doch nicht wieder ein Motorrad anschafft)

Sandokahn
09.01.2006, 16:20
Hab noch was interessantes entdeckt HIER (http://www.dakar.fr/2006/DAK/LIVE/us/900/index.html)klicken und dann links auf Tracking gehen

dreyer-bande
09.01.2006, 16:55
Hallo,
es ist schon schlimm, wenn sich Befürchtungen bestätigen.
Da wird jede Platzierung unwichtig.
http://www.marathonrally.com/marathon_dakar/startpage/060109_caldecott.jpg (http://www.marathonrally.com/marathon_dakar/news.html)

Andy Caldecott (http://www.marathonrally.com/marathon_dakar/news.html)

dreyer-bande
11.01.2006, 15:00
Das Leben geht für die anderen Fahrer weiter:

Dakar 2006: Doppelsieg für Volkswagen, Unfall von Racetruck


Was für eine Etappe. Eigentlich als eine Spazierfahrt im Vergleich zu den bisherigen Etappen könnte man angesichts der heutigen 231 Kilometer Speciale denken - doch alles Andere war der Fall, die Etappe von Kayes nach Bamako durch enge Buschpisten in Schwarzafrika hatte es in sich. Gleich zu Beginn bei Kilometer 28 verunglückte ein Race-Truck (nach unseren Informationen der von VW und Klaus Leihener, wir haben aber noch keine Bestätigung) derart heftig, das die Strecke gesperrt und das Rennen abgesagt werden musste. Derzeit ist noch nicht bekannt, was detailliert vorgefallen ist.

Einen Doppelsieg gab es heute für das Volkswagen-Team - Giniel de Villiers und Bruno Saby schafften es vor Luc Alphand auf die ersten beiden Positionen, gefolgt von Carlos Sainz, Guierlain Chicherit im X-Raid BMW X3, Carlos Sousa im Nissan, Alfie Cox im zweiten X-Raid X3, überraschend Eric Vigouroux im Chevy Protruck, Mark Miller (Volkswagen) und Jean-Louis Schlesser. Die Mitsubishi-Piloten Stephane Peterhansel und Nani Roma verloren heute viel Zeit nach Navigationsfehlern.

Pech für Fans der Deutschen Jutta Kleinschmidt. Bereits nach 12 Kilometern musste die Deutsche mit Problemen stoppen und auf den Servicetruck warten. Auch Stephane Henrard konnte Jutta Kleinschmidt anscheinend nicht helfen - der Belgier ist mit seinem Race-Touareg 1 bereits auf Platz 12 in der Tageswertung im Ziel angekommen.

In der Gesamtwertung gibt es auf den ersten drei Plätzen keine Veränderungen, weiterhin führt Stephane Peterhansel vor Luc Alphand und Giniel de Villiers im Volkswagen. Allerdings ist der Vorsprung auf De Villiers auf 42 Minuten geschrumpft. Auf Platz vier hält Mitsubishi-Pilot Nani Roma VW-Pilot Mark Miller in Schach, der bereits über drei Stunden Rückstand auf die Führenden Mitsubishi hat. Ansonsten stehen die Chancen für Volkswagen schlecht, einen Podiumsplatz zu ergattern - zu gross sind mittlerweile die Zeitabstände.

Alle Hoffnungen Volkswagens liegen nun also auf dem Südafrikaner Giniel de Villiers - oder einem Ausfall der beiden führenden Mitsubishi. Ansonsten wird es langsam eng für die Wolfsburger - zumal man seit 2003 einen Sieg der Dakar im Jahre 2006 versprochen hat und dies vor der Dakar durch Kris Nissen ( "für uns kommt in diesem Jahr nur ein Sieg in Frage" ) nochmals bestätigt wurde.

Top Ten stage 11 Kayes > Bamako vorläufiges Ergebnis 13:59

01) De Villiers/Thorner | VW Race Touareg | 03:07:01 | 00:00:00
02) Saby/Perin | VW Race Touareg | 03:12:34 | 00:05:33
03) Alphand/Picard | Mitsubishi Pajero | 03:13:04 | 00:06:03
04) Sainz/Schulz | VW Race Touareg | 03:15:34 | 00:08:33
05) Chicherit/Baumel | BMW X3CC | 03:16:50 | 00:09:49
06) Sousa/Lurquin | Nissan Pickup | 03:18:20 | 00:11:19
07) Cox/Pitchford | BMW X3CC | 03:19:37 | 00:12:36
08) Vigouroux/Winoq | Chevrolet Protruck | 03:22:14 | 00:15:13
09) Miller/Von Zitzewitz | VW Race Touareg | 03:25:03 | 00:18:02
10) Schlesser/Borsotto | Schlesser Ford | 03:25:27 | 00:18:26


Quelle (http://news.marathonrally.com/index.3358.0.html#3978)

Touareg V
11.01.2006, 16:46
Jutta Kleinschmidt gibt bei Rallye Dakar auf



Bamako (dpa) - Für Jutta Kleinschmidt ist die 28. Rallye Dakar vorzeitig beendet. Wegen eines Lenkungsschadens an ihrem VW Race- Touareg gab die Kölnerin auf der elften Etappe in Mali auf. Die Dakar-Siegerin des Jahres 2001 war vor dem Start zu der 231 Kilometer langen Prüfung Fünfte im Gesamtklassement. An der Spitze reduzierte sich der Vorsprung von Spitzenreiter Stéphane Peterhansel auf seinen Mitsubishi-Partner Luc Alphand auf 25:09 Minuten. Bester VW-Pilot ist der Südafrikaner Giniel de Villiers auf dem dritten Platz.

andreas
11.01.2006, 18:04
Sch**ß Karre, der Touareg, meiner fährt auch schon wieder
in verschiedene Richtungen und hat deutlich spürbare Verspannungen
im Antriebsstrang. :keule:

Gruß
andreas

kokopelli
11.01.2006, 18:40
Schade, wirklich schade :( Das ist keine gute Werbung für das Auto, dass ich eigentlich sehr liebe. :sonne:

Hoffentlich macht mir "Roderich" keine Schande - man hört ja fast nichts Gutes mehr.

Liebe Grüße
Renée

dreyer-bande
11.01.2006, 19:18
Na ja,
vielleicht hat sich da auch etwas im Kopf von Jutta Kleinschmidt abgespielt?
Die Chancen zum Sieg war für sie wohl eher "subobtimal"!;)

Und wenn dann noch der Race-Truck ausfällt?

Jetzt hat sie eben 5 Tage länger Zeit zur Vorbereitung auf 2007.

Außerdem ist diese Schönheit auch schon zu Hause:

Gruß

Touareg V
12.01.2006, 13:20
Die letzte „Dakar” für Tina Thörner?

In einem Volkswagen Race Touareg ist sie an der Seite des südafrikanischen Piloten Giniel de Villiers bei der Dakar-Rallye als erfolgreichstes Team in der VW-Equipe unterwegs. De Villiers/Thörner gewannen am Mittwoch die Etappe von Kayes nach Bamako in Mali und stehen damit weiter Platz drei der Gesamtwertung hjnter den beiden Mitsubishis von Luc Alphand und Stephane Peterhansel.

Ganz eigenes schwedisches Deutsch
Draußen vor dem Zelt im Biwak von Nouakchott, wo die Rallye am Sonntag einen Pausentag eingelegt hat, schaut Tina Thörner in die mit Wüstenstaub gefüllte Luft. Überall ist Sand. Er kriecht in alle Ecken, und der böige Wind trägt ihn auch hinein in das Berberzelt, wo sich das Team von VW zu seinen Besprechungen trifft. Daß de Villiers und Thörner im Sand der Sahara so gut bestehen würden, während Stars wie Jutta Kleinschmidt, Bruno Saby, Mark Miller oder Carlos Sainz in den anderen Race Touareg Probleme hatten, ist eine kleine Überraschung bei dem Traditionsrennen, das am kommenden Samstag in der senegalesischen Hauptstadt Dakar endet.
Die Anstrengungen der zurückliegenden Tage sieht man auch Tina Thörner an. Aber ihre muntere Art, einfach draufloszuplappern und die Dinge prinzipiell positiv zu sehen, haben ihr auch die fast 7.000 Kilometer durch Marokko, Mauretanien, Mali und Guinea, wo sich die Rallye derzeit befindet, nicht nehmen können. Und deshalb sagt Tina Thörner auch in ihrem ganz eigenen schwedischen Deutsch und mit voller Überzeugung: „Ich halte es für total möglich, daß wir diese Rallye gewinnen.”

Japaner haben „zwanzig Jahre Vorsprung”
Tatsächlich ist der Race Touareg der Konkurrenz von Mitsubishi inzwischen fast ebenbürtig - technisch zumindest. Vom Fahrerischen und von der Logistik her hätten die Japaner „zwanzig Jahre Vorsprung”, sagt Tina Thörner, „und die kann man nicht so leicht aufholen”. Daß Tina Thörner als Navigatorin mithalten kann, liegt sicher auch an ihrem eigenen Erfahrungsschatz. Die Dakar fuhr sie 1999 zum ersten Mal - und zwar an der Seite von Jutta Kleinschmidt.
Dritte wurden sie bei dieser Rallye, im darauffolgenden Jahr belegten die beiden Platz fünf beim Wüstenklassiker. Rallye-Beifahrerin ist die 39 Jahre alte Schwedin schon viel länger. In der Rallye-Weltmeisterschaft ist sie schon seit 20 Jahren unterwegs, sie fuhr mit Isolde Holderied, Uwe Nittel, Thomas Radström und Kenneth Erikson. Bei der Dakar-Rallye saß sie schon neben Stars wie Ari Vatanen, mit dem sie 2003 Siebte wurde, und dem Schotten Colin McRae. Und jetzt also wieder die Dakar.

„Schwanger auf dem Beifahrersitz”
Wer nun denkt, Tina Thörner habe sich und ihr Leben ganz dem Rallyesport verschrieben, der täuscht sich. Vielleicht sei dies ihre vorläufig letzte Dakar, sagt sie und lacht dabei munter: „Mathias und ich denken daran, Kinder zu haben.” Mathias, das ist Mathias Eckström, der Champion im Deutschen Tourenwagen Masters des Jahres 2004 und Zweiter der vergangenen Saison. Lebensgefährte Eckström ist auch ein guter Rallyefahrer, hat schon einmal quasi nebenbei die Gruppe-N-Wertung der Schweden-Rallye gewonnen.
Ein potentieller Dakar-Fahrer sei er aber nicht, sagt Tina Thörner und lacht verschmitzt: „Mathias braucht eine ordentliche Toilette. Eine Offroad-Rallye würde er nicht überleben.” Falls die Familienplanung in die vorgesehene Richtung läuft, wird die Navigatorin bei der kommenden Dakar wohl nicht dabeisein. „Schwanger auf dem Beifahrersitz”, sagt sie und lacht, „das tut weder Kind noch der Mutter gut.”

Doch kleine Gemeinsamkeit mit Tina Turner
Mit Kindern hat Tina Thörner schon jetzt eine ganze Menge zu tun. Derzeit ist sie dabei, eine Ausbildung als neurolinguistische Pädagogin zu beenden und gibt Unterricht an Schulen und bei Industrieunternehmen. Dabei versucht sie, Kinder zu zielgerichtetem, verantwortungsbewußtem Handeln zu verhelfen. Die ohnehin häufig übersprudelnde Schwedin blüht auf, wenn sie von ihrem Programm spricht, skizziert Schemata von Lernprozessen auf den Notizblock des Reporters und schwärmt von den Möglichkeiten dieser Lehrmethode.
Im Auto ist Tina Thörner ebenso temperamentvoll. Die schwedischen Popsongs, die sie vorzugsweise von ihrem MP3-Player hört, singt sie oft lautstark mit - womit vielleicht doch eine kleine Gemeinsamkeit mit Tina Turner hergestellt ist. Auch wenn die nicht schwedisch singt. Ob's dem Piloten de Villiers auch gefällt, wollte der Südafrikaner nicht verraten. Er hört vermutlich seiner Beifahrerin während der Sonderprüfungen genauer zu. Zum Singen ist da ohnehin keine Zeit.


Quelle klick (http://www.faz.net/s/Rub8C6F3503328B4FC2843206F67CB 1BB67/Doc~EE6707C547E90432C90FB6422E 61EA9C6~ATpl~Ecommon~Scontent. html)

Touareg V
12.01.2006, 15:13
Stephane Peterhansels Probleme bei der Rallye Dakar reißen nicht ab. Volkswagen-Fahrer Giniel de Villiers kann das nur recht sein.

Bei der Rallye Dakar ist noch lange nichts entschieden. Nach seiner Irrfahrt am gestrigen Tag macht Stephane Peterhansel (Mitsubishi) auf der 12. Etappe von Bamako nach Labe ein Schaden an der Radaufhängung zu schaffen. Der Gesamtführende hat das Ziel der 368 Kilometer langen Wertungsprüfung noch nicht erreicht.

Die schnellste Zeit erzielte sein Landsmann und Teamkollege Luc Alphand. Der Gesamt-Zweite konnte seinen Vorsprung vor seinem direkten Verfolger Giniel De Villiers vom Volkwagen-Team um 3:21 Minuten ausbauen. Wie es derzeit aussieht, wird der Südafrikaner eventuell auf Rang zwei vorrücken. Peterhansel hat einfach zu viel Zeit verloren.
Nicht mehr dabei auf diesem ersten Teilstück der Marathon-Etappe ist das Buggy-Team Matthias Kahle und Thomas Schünemann. Die Privatfahrer, die zur Halbzeit der Dakar auf einem sensationellen zehnten Gesamtplatz lagen, waren am Vortag von einem erneuten Getriebeschaden gestoppt worden. Beim ersten Mal konnte der Schaden noch behoben werden, beim zweiten Mal fehlte nun das Ersatzteil.
Auch für Ellen Lohr entwickelt sich die zweite Woche der Rallye Dakar zum Horrortripp. Nach dem unverschuldeten Unfall mit ihrem Mercedes-Geländewagen ML 350 quält sich sich am heutigen Donnerstag irgendwie über die Runden. (nz)
Quelle klick (http://www.netzeitung.de/sport/rallyedakar/377211.html)

Touareg V
12.01.2006, 19:43
Enttäuschung über das Aus bei der Rallye Dakar und Kritik am Veranstalter

von Jutta Kleinschmidt
Während meine Teamkollegen von Volkswagen gestern bei der Rallye Dakar von Bamako in Mali nach Labé in Guinea fahren, haben wir einen etwas anderen Weg vor uns. Meine Beifahrerin Fabrizia Pons und ich haben uns mit unserem Touareg auf den direkten Weg in Richtung Dakar begeben.

Auf der elften Etappe am Vortag war zwölf Kilometer nach Beginn der Prüfung Schluß für uns. In einem tiefen Schlagloch verriß es mir die Lenkung, und ich konnte das Auto nicht mehr auf Kurs halten. Wir prallten unglücklich auf einen Baumstumpf. Am Anfang hofften wir noch, daß nur die Felge beschädigt ist, auf einen harmlosen Defekt. Doch schnell war klar: Die Radaufhängung und sogar der Rohrrahmen, die tragende Struktur unseres Autos, waren in Mitleidenschaft gezogen worden. So etwas kann man nicht so einfach reparieren.

Als der Race Truck unseres Teams kam, der in die Lkw-Rennwertung eingeschriebene "Rettungsengel" von VW, stellten wir bald fest: Nichts geht mehr. Die drei Helfer mußten unverrichteter Dinge wieder abziehen.

Der gesamte Troß von VW - vier weitere Autos und die 22 Begleitfahrzeuge - hat die 700 Kilometer lange Strecke nach Bamako absolviert. Da wir jedoch ebenso wenig wie unser Auto mitten in der Savanne stehenbleiben können, während die Rallye weitergeht, müssen wir nun auf eigene Faust sehen, wie wir weiterkommen - auch das ist Marathonrallyesport.

Wir sind auch formal aus dem Rennen. Es ist ein blödes Gefühl, wenn man nicht mehr bei seinem Team im Biwak ist. Es ist für mich absolut enttäuschend, daß die Rallye für uns beendet ist - schließlich war ich gestartet, um sie zu gewinnen. Ich will aber auch das Positive sehen: Der neue Race Touareg hat einen Superschritt nach vorn gemacht. Vielleicht müssen wir nur noch im tiefen Sand etwas mehr testen. Die meiste Zeit haben wir durchs Festfahren verloren.

Aber auch das neue Navigationsreglement war ein Problem. Wenn es schon keine GPS-Punkte mehr gibt, dann muß zumindest das Roadbook präzise sein. Das war es aber oft nicht, und das ist meine Kritik am Veranstalter.

Mit meinem Ausfall gehen zwei schöne Serien zu Ende: 16mal war ich bei der Rallye Dakar am Start, zuletzt bin ich 1996 ausgefallen. Seit fast einem Jahrzehnt war ich jedes Mal im Ziel. Außerdem habe ich ein Dutzend Rallyes für die Wolfsburger bestritten, seit ich im Mai 2002 meinen Vertrag unterschrieben habe, das sind über 52 000 Kilometer. Aber die "Dakar" 2006 war nicht meine Rallye.


Quelle klick (http://www.welt.de/data/2006/01/13/830594.html)

Touareg V
12.01.2006, 19:47
Alphand profitiert von Peterhansels Pech

Bei der Rallye Dakar hat es einen Wechsel auf der Spitzenposition gegeben. Luc Alphand führt nun die Gesamtwertung an. Allerdings nicht ganz aus eigener Kraft: Teamkollege Stepháne Peterhansel hatte Probleme mit den Tücken des Geländes - und verlor sehr viel Zeit.

Labe - Peterhansel fuhr auf der 12. Etappe über einen Baumstumpf, was einen Schaden an der Hinterachse und am rechten Hinterreifen zur Folge hatte. Der Franzose konnte auf den 368 Wertungskilometern von Bamako (Mali) nach Labe (Guinea) erst nach drei Stunden Pause und der Hilfe eines Servicelastwagens weiterfahren. Der Sieger von 2004 und 2005 verlor die Spitzenposition der Gesamtwertung an seinen Mitsubishi-Kollegen Alphand (Tageszeit 4:22:46 Stunden), der mit 46:25:52 Stunden Gesamtzeit das Feld anführt.
Zweiter ist nun der südafrikanische VW-Pilot Giniel de Villiers (20:31 Minuten zurück), der das 12. Teilstück auf Rang drei hinter dem Franzosen Guerlain Chicherit im BMW beendete. Auf Rang drei der Gesamtwertung folgt der Spanier Joan-Nani Roma (Mitsubishi/1:20:46 Stunden zurück). Peterhansel ist nur noch Vierter (2:51:05) und darf sich vom Traum des dritten Sieges in Folge verabschieden.

Kleinschmidt hat dagegen ihr Pech vom Vortag verdaut. "Natürlich ist es bitter, nicht ins Ziel zu kommen", sagte die Siegerin von 2001. "Aber die Rallye hatte ich schon vorher verloren, auf der achten Etappe, als ich im Sand feststeckte. Deshalb ist der Ausfall für mich kein Weltuntergang."

Die VW-Pilotin musste auf der 11. Etappe das Rennen aufgeben, die Radaufhängung ihres Race-Touaregs wurde nach einem Zusammenstoß mit einem Baum stark beschädigt. Kleinschmidt lobte aber die Qualität ihres Autos, nur im tiefen Sand habe der Touareg Schwierigkeiten. Kritik übte die Kölnerin am Veranstalter und dessen Roadbooks. "Die waren oft nicht präzise. Ich finde die Navigation mit GPS-Punkten auf jeden Fall besser."

Quelle klick (http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,394945,00.html)

dreyer-bande
12.01.2006, 19:51
Hallo,
hier ein paar Bilder und auch die vorläufige Wertung:

Dakar 2006: Peterhansel verliert Führung, VW kommt



http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/faabe109c9.jpg (http://news.marathonrally.com/index.3394.0.html#)
http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/c3f518eb87.jpg (http://news.marathonrally.com/index.3394.0.html#)

Schaut in die die gestrige Online-Presse und heutige Tagespresse, wurde der Eindruck erweckt, ein Gesamtsieg für Volkswagen sei dahin. Wer die Dakar kennt und Giniel de Villiers beobachtet weiss, das noch alles offen ist. Und auf der heutigen Marathonetappe von Bamako (Mali) nach Labé (Guinea) über 368 Wertungskilometer wurden die Karten tatsächlich neu gemischt...

Der Gesamtführende Stephane Peterhansel hat heute einen Baum erwischt und war bis 15:46 Uhr immer noch nicht im Ziel. Dadurch verliert der Mitsubishi-Pilot dermassen Zeit, das der Gesamtsieg für ihn kaum mehr möglich ist. Seine Position hat heute Teamkollege Luc Alphand eingenommen, der heute als Erster die Ziellinie passierte - überraschend vor Guerlain Chicherit im BMW X3CC. Auf Platz drei folgt Giniel de Villiers im Race-Touareg - und der machte nicht nur erneut Zeit gut, sondern übernahm heute auch die zweite Position im Gesamtklassement.

Jetzt wird es extrem spannend. Nur 20 Minuten und 31 Sekunden fehlen De Villiers für eine Gesamtführung - dahinter ist nun ersteinmal Ruhe. Sollte Peterhansel das Ziel erreichen (nach letzten Informationen ist er noch nicht offiziell ausgefallen) , dürfte ihn das nach dem heutigen Zeitverlust nicht mehr viel bringen. Dritter wäre nun Mitsubishi-Pilot Nani Roma mit 01:20:46 Rückstand auf Alphand.

Ein schwarzer Tag gestern übrigens für "Deutschland". Neben Jutta Kleinschmidt fiel auch Matthias Kahle aus (er hatte bereits vorgestern Probleme mit dem Fahrzeug), nach ihrem Unfall gestern hat auch Ellen Lohr aufgeben müssen (wir berichteten).

Top 10 Etappe 12 Bamaoko - Labé (vorläufig 16:01)

01) Alphand/Picard | Mitsubishi Pajero | 04:22:46 00:00:00
02) Chicherit/Baumel | BMW X3 CC | 04:23:42 00:00:56
03) De Villiers/Thorner | VW Race Touareg | 04:26:07 00:03:21
04) Saby/Perin | VW Race Touareg | 04:27:18 00:04:32
05) Miller/Von Zitzewitz | VW Race Touareg | 04:29:42 00:06:56
06) Roma/Magne | Mitsubishi Pajero | 04:30:50 00:08:04
07) Vigouroux/Winocq | Chevrolet Protruck | 04:31:04 00:08:18
08) Magnaldi/Debron | Schlesser-Ford | 04:31:17 00:08:31
09) Sainz/Schulz | VW Race Touareg | 04:33:34 00:10:48
10) Schlesser/Borsotto | Schlesser-Ford | 04:34:54 00:12:08

Quelle (http://news.marathonrally.com/index.3394.0.html#4014)

dreyer-bande
12.01.2006, 19:56
Hallo,
ist das ein Sprung?

andreas
12.01.2006, 19:58
Hallo,
ist das ein Sprung?
Jepp, deswegen ist er ja wohl schon raus. :rolf:

Gruß
andreas

dreyer-bande
12.01.2006, 20:07
Jepp, deswegen ist er ja wohl schon raus. :rolf:

Gruß
andreas

Dies ist dagegen nur ein kleiner Hüpfer.
Zum rausspringen scheint es auch gereicht zu haben.:rolf:

Touareg V
13.01.2006, 15:03
Hummer meets Dakar

Während die GM-Tochter Hummer gerade ihren Sprössling H3 als Luxusversion in Detroit vorstellt, kämpft sich Robby Gordon mit dem H3 Race Truck durch die Wüste Afrikas. Der ehemalige NASCAR-Pilot ist Teilnehmer der Dakar, die mit über 5000 Kilometern Länge zu den härtesten Rallyes der Welt zählt.

Der Startschuss der Rallye Dakar 2006 fiel am 31. Dezember in Lissabon. Seitdem kämpfen sich die Teams durchs westafrikanische Land in Richtung Dakar, der Hafenstadt Senegals. Um die anspruchsvollen Etappen zu bewältigen, müssen Pilot und Maschine Höchstleistungen vollbringen. Beim Rallyewagen ist neben einem leistungs- und belastungsstarken Motor vor allem auch die richtige Reifenwahl für den Erfolg entscheidend.

Der mit 500 V8-Pferdestärken ausgestattete H3 Race Truck fährt auf Reifen der Marke Toyo, die mit ihrem extremen Stollenprofil speziell für den Einsatz im Wüstensand und auf Schotterpisten ausgelegt sind. Gemeinsam mit Robby Gordon will der Reifenhersteller sein Motorsportengagement intensivieren, um mehr Erfahrungen in diesem Segment zu sammeln. Der Rennfahrer hatte wenige Monate vor der Rallye einen mehrjährigen Vertrag mit der Firma Toyo abgeschlossen.

Toyo plant, in den nächsten Jahren seine Aktivitäten im Offroad-Segment zu verstärken. Vorerst sollen sich die Reifen jedoch – bis zum Zieleinlauf am 15. Januar in Dakar – im harten Rallyeeinsatz bewähren. Weitere Informationen finden Sie auf www.toyo.de (http://www.toyo.de/).

Quelle klick (http://www.classicdriver.com/de/magazine/3300.asp?id=3299)

Touareg V
13.01.2006, 17:20
Weiterer Todesfall überschattet Rallye Dakar

Die 28. Rallye Dakar wird erneut von einem Todesfall überschattet. Auf der 13. Etappe wurde ein junger afrikanischer Zuschauer vom Auto des Letten Maris Saukans erfasst und tödlich verletzt.

Der tragische Unfall ereignete sich kurz nach dem Start von Labe in Guinea ins senegalesische Tambacounda. Der zehnjährige Boubacar Diallo schaute nahe der Ortschaft Kourahoye mit seiner Familie der Rallye zu. Beim Überqueren der Straße wurde der Junge gegen 11.00 Uhr vom Wagen Saukans' getroffen. Auf dem Transport mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus von Labe erlag er seinen Verletzungen.

Damit forderte die Rallye Dakar innerhalb von fünf Tagen zwei Todesopfer. Am 9. Januar starb der australische Mottorradfahrer Andy Caldecott nach einem Sturz an einem Halswirbelbruch. Auch 2005 kamen mit dem Spanier Juan Manuel Perez und Fabrizio Meoni (Italien), Motorrad-Sieger 2001 und 2002, zwei Fahrer ums Leben. Insgesamt forderte die 1978 erstmals ausgetragene Rallye schon 47 Todesopfer.
In der Automobil-Wertung steuert der französische Mitsubishi-Pilot Luc Alphand seinem ersten Sieg entgegen, von dem er nur noch 385 Wertungskilometer entfernt ist. Der Vorjahreszweite baute mit seinem zweiten Tagessieg die Führung zum zweitplatzierten Südafrikaner Giniel de Villiers im VW Race-Touareg von zuvor 20:31 auf 22:13 Minuten aus. Mit einem Rückstand von 1:32:31 Stunden behauptete der Spanier Joan-Nani Roma im zweiten Mitsubishi Pajero seinen dritten Platz. Nach der drittletzten Etappe blieb der lange Zeit führende Franzose Stephane Peterhansel im dritten Mitsubishi Vierter. Der zweimalige Automobil-Gewinner und sechsfache Motorrad-Sieger hat aber bereits einen Rückstand von 3:07:55 Stunden.
In der Motorrad-Wertung steht der Spanier Marc Coma kurz vor seinem ersten Erfolg. Mit einem Vorsprung von 31:16 Minuten auf den französischen Teamkollegen und Vorjahressieger Cyril Despres verteidigte Coma seine Führung. Trotz seines ersten Etappensieges wird der italienische KTM-Pilot Giovanni Sala kaum noch in die Entscheidung eingreifen können. Sein Rückstand betrug am drittletzten Dakar-Tag bereits 1:40:40 Stunden.

Quelle klick (http://www.sportgate.de/motorsport/rallye/79123-Weiterer-Todesfall-ueberschattet-Rallye-Dakar.html)

Touareg V
14.01.2006, 15:20
Interview Kris Nissen: Herzschlagfinale mit offenem Ausgang

Bevor morgen die letzten 31 Kilometer der Rallye Dakar in Angriff genommen werden, steht heute die wahrscheinlich entscheidende Etappe auf dem Programm.

Wie fällt die Volkswagen Bilanz vor den letzten beiden Etappen der "Dakar" aus?

Kris Nissen: "Unsere Bilanz fällt zwei Etappen vor dem Ziel in Dakar positiv aus. Wir haben in allen Bereichen riesige Fortschritte erzielt. Technik, Team, Logistik, Vorbereitung - wir haben diese sehr komplexen Aufgaben sehr gut gelöst. Bis jetzt haben wir fünf Etappensiege sowie drei zweite und sieben dritte Etappen-Platzierungen erreicht, mehr als vor einem Jahr. Wir sind noch mit vier von fünf Race Touareg im Rennen und liegen in der Gesamtwertung momentan auf den Plätzen zwei, fünf, acht und elf - auch das bedeutet eine Steigerung. Sollte es bei Rang zwei bleiben, so ist dies die beste Platzierung eines Dieselfahrzeuges bei der Rallye Dakar und die beste Platzierung eines deutschen Automobil-Herstellers seit dem Porsche-Sieg 1986. Wenn es nicht zum Sieg reicht, dann sind wir aber auch enttäuscht. Die Chance zum Sieg war da, aber wir konnten sie - so sieht es im Moment aus - nicht nutzen, auch wenn wir den Seriensieger Mitsubishi über weite Strecken spürbar unter Druck gesetzt haben."
Welche Stärken hat der Race Touareg 2 während der Rallye gezeigt? Welches Potenzial steckt in dieser Neuentwicklung?

Kris Nissen: "Mit dem Race Touareg 2 haben wir einen großen Schritt nach vorne gemacht, speziell Fahrwerk und Motor sind besser. Aus meiner Sicht sind wir Mitsubishi - und das ist der Maßstab - im Kamelgras-Gelände ebenbürtig, auf harten, brutalen Schotterstrecken sind wir sogar etwas besser, im tiefen, weichen Sand und bei niedrigen Geschwindigkeiten fehlen uns noch ein paar Prozent. Wir stehen mit dem Race Touareg 2 erst am Anfang seiner Entwicklung, in ihm steckt noch viel Potenzial. Sicherlich werden wir in Zukunft mehr im weichen Sand testen. Wir werden uns jedenfalls nicht ausruhen. Im Motorsport muss man die Entwicklung ständig vorantreiben, denn die Konkurrenz schläft nicht."
Hat es während der Rallye konkrete technische Probleme gegeben?

Kris Nissen: "Nein, die Zuverlässigkeit dieses neuen Fahrzeuges war auf Anhieb gut. Die Defekte, die wir hatten, waren im Grunde geringfügig, aber in der Wirkung erheblich. Erstens, eine undichte Dieselleitung bei Bruno Saby durch einen gelösten Druckanschluss - ihm hat nur das Spezialwerkzeug gefehlt, um diesen wieder festzuziehen. Danach hatte jedes Fahrzeug dieses Werkzeug an Bord, obwohl so etwas vorher nie vorgekommen ist. Zweitens, es gab defekte Kühlerlüfter, die Carlos Sainz und Jutta Kleinschmidt sehr viel Zeit gekostet haben. Diese Lüfter waren geprüft, sind am Ruhetag neu eingebaut worden und gingen trotzdem kaputt. Die Gebrauchten haben danach wieder tadellos gehalten."
Nur 24 Monate nach der Premiere des Race Touareg hat Volkswagen seine Siegfähigkeit unter Beweis gestellt. Wie ist das in so kurzer Zeit gelungen?

Kris Nissen: "Nach der Rallye Dakar 2004 bin ich mit einem vollen Notizbuch als Lastenheft heimgeflogen. 2005 hatte ich etwa die Hälfte an Aufzeichnungen. Dieses Mal reichen ein paar kleine Seiten im Team-Guide. Wir haben all die Punkte, die aufgefallen sind, sofort umgesetzt und haben quasi im Zeitraffer aus den Erfahrungen und Erkenntnissen gelernt. Alle Mitglieder unserer Mannschaft wurden genau so präzise auf die anspruchsvollen Aufgaben vorbereitet wie auch die Technik. Gerade bei einem Mammut-Unternehmen wie der ‚Dakar´ ist eine optimale Vorbereitung extrem wichtig - und die hat sich in den vergangenen Tagen und Wochen wirklich ausgezahlt. Das hat man an der Routine und Ruhe der gesamten Mannschaft bei der täglichen Arbeit im Biwak gemerkt - kein Vergleich zu 2004, als wir kaum wussten, was uns erwartet."
Volkswagen setzt bei der Rallye Dakar 2006 auf fünf starke Fahrer/Beifahrer-Paarungen. Wie fällt die Bewertung aus?

Kris Nissen: "Es hat sich bewährt, mit fünf Race Touareg und mit einem vielseitigen Fahrer-Feld anzutreten. Ich will niemanden hervorheben. Alle fünf Volkswagen Piloten und ihre Beifahrer haben starke Leistungen gezeigt. Kleine Ausrutscher sind normal. Oft sind die Folgen für das Fahrzeug nicht gleich - mal passiert nach einem Fehler nichts oder nur ein Reifenschaden. In anderen Fällen, wie bei Mark Miller, folgen zwei Überschläge, im Fall von Jutta Kleinschmidt ist die Rallye sogar beendet. Es herrscht eine starke, aber gesunde Konkurrenz untereinander. Dadurch ist das Tempo hoch, doch auch die Zahl der Fehler steigt. Solche Fehler sind auch anderen Toppiloten passiert, die ebenfalls unter Druck waren."
Wie groß war die Enttäuschung nach den Etappen sieben und acht, als alle fünf Race Touareg nacheinander mehr oder weniger weit zurückgeworfen wurden?

Kris Nissen: "Das war absolut bitter, dass gleich alle fünf Teams an diesen beiden Tagen betroffen waren und wir nicht mehr an der Spitze waren. Das ist ja fast schon nicht normal. Die Enttäuschung in der Mannschaft war natürlich groß. Kurz darauf war der Kampfgeist aber wieder voll da. Wir haben Tag für Tag aufgeholt und jeden Tag um den Etappensieg gekämpft. Und wir werden auch bis zum letzten Tag nicht zurückstecken."
Welchen Eindruck hat die diesjährige Rallye Dakar bei Ihnen hinterlassen?

Kris Nissen: "Das war eine extrem schwierige, schnelle und spannende ‚Dakar´. In der ersten Woche ging es meist um Sekunden, und zeitweise lagen bis zu drei Volkswagen in der Gesamtwertung vorne. Und auch der Schlussspurt ist ein Herzschlagfinale mit offenem Ausgang. Sportlich ist diese ‚Dakar´ wirklich sehr hochwertig. Ich weiß allerdings nicht, ob sich bei einer ‚Dakar´ schon einmal so viele Spitzenteams festgefahren oder verfahren haben. Die Navigation war ein schwieriges Thema, das den Teams das Leben sehr schwer gemacht hat und wodurch die Chancen wohl auch nicht immer gleich verteilt waren."

Quelle klick (http://www.adrivo.com/rallye/aktuelles/nachrichten/nachricht.php?ID=29536)

Holger
15.01.2006, 00:40
Heute hat es leider wieder einen Todesfall bei der Rally gegeben. Ein 12 jähriger Junge wurde von einem Servicefahrzeug erfasst, als er über die Fahrbahn lief.

Das mit den 2 toten Jungen finde ich sehr traurig. Denn es ist eigentlich eine sehr schöne Veranstaltung, die auch den durchfahrenen Ländern viel bringt.
Man kann den Betreibern der Rally wohl auch keinen Vorwurf machen, denn sie haben im Vorfeld viel Aufklärungsarbeit zur Sicherheit geleistet. Ich finde, man sollte die Zuschauer nicht so nah heranlassen. Besonders in Afrika, wo niemand an Autos gewöhnt ist, die solch hohe Geschwindigkeiten fahren.
Selbst hier in Portugal waren die Zuschauer teilweise viel zu nah dran. Das ist ja auch für die Fahrer blöd.

kokopelli
15.01.2006, 04:18
Hallo Holger,

da stimme ich Dir voll und ganz zu. Aber ändern werden wir es trotzdem nicht. Es wird jedes Jahr wieder so sein, wie es in den letzten Jahren immer war.

Liebe Grüße
Renée

Sandokahn
15.01.2006, 11:56
Sag mal Renée schläfts du überhaupt mal oder hast du durchgemacht ,heute ist doch Sonntag

dreyer-bande
15.01.2006, 15:34
Hallo Holger,
besonders die Todesfälle der beiden Jungen sollte Anlass sein über den Sinn einer solchen Veranstaltungen nachzudenken.

Bringen sich die Fahre durch waghalsige Manöver noch gewollt selbst in Lebensgefahr, so ist das sicher deren eigene Entscheidung.
Auf die Entscheidung diese Veranstaltung in ihrem Lande zu starten hatten die Jungs und deren Eltern sicher keinen Einfluß.

Wie wir alle bemerkt haben zieht solch ein Ereignis zwangsweise Zuschauer an.
Das war auch in Portugal so.
Wäre hier etwas passiert, hätte die Weltöffentlichkeit aufgeschrien.
Auch hier war es dem Veranstalter nicht möglich geeignete Sicherheitsvorkehrungen für die Zuschauer zu schaffen.

Unabhängig davon, was es den beteiligten Ländern bringt, sollte die Sicherheit der Zuschauer bei diesen Veranstaltungen, nie gefährtet sein.

Solange es dem Veranstalter nicht gelingt Maßnahmen einzuleiten, die diese Sicherheit für die Zuschauer bietet, bin ich für ein Verbot solcher Veranstaltungen.
Muß die Rallye mitten durch die Wohngebiete der Einwohner führen?

Ich als Zuschauer, habe jedenfalls von der Dakar die Nase voll und werde die Veranstaltung nicht mehr verfolgen!

Gruß

andreas
15.01.2006, 15:43
Seit dem 1. Toten berichtet die Berliner Morgenpost nicht mehr
über die Veranstaltung, es werden nur noch tabellarisch die
Ergebnisse veröffentlicht.

Die afrikanischen Länder haben von der Durchfahrt sehr wenig,
ein paar Cents für Einkäufe und kaum Lohn für die paar
örtlich Beschäftigten, alles andere wird ja importiert. Hinterher
bleibt der ganze Müll zurück und liegt dort in der Landschaft rum.

Aber die schönen Landschaftsbilder und auch einige "Fahrübungen"
finde ich schon interessant und werde ich mir auch weiter zu Gemüte
führen.

Gruß
andreas

Touareg V
15.01.2006, 19:12
Dakar: Ex-Skiweltmeister Luc Alphand holt Gesamtsieg

Mitsubishi-Pilot Luc Alphand hat die Rallye Dakar 2006 gewonnen. Der Franzose siegte vor Giniel de Villiers und Joan Roma. Die 15. Etappe wurde nicht gewertet.

9000 Kilometer und zwei Wochen extrem harte Arbeit, Rückschläge, Höhen und Tiefen sind vorbei: Die 28. Rallye Dakar nahm am Sonntag ein - trauriges - Ende. In der ersten Woche wurde Motorsport vom Feinsten geboten: Die VW- und Mitsubishi-Piloten lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, bei dem es oft nur um Sekunden ging. Zwischendurch sorgten die Schlesser-Buggys mit mehreren Etappen-Siegen für Aufsehen.
Die zweite Woche wurde jedoch vom Tod dreier Menschen überschattet: Am Montag verstarb der Motorrad-Pilot Andy Caldecott nach einem Sturz. Am Freitag wurde ein 14 jähriger Afrikaner von einem Auto mitgerissen und verstarb auf dem Weg ins Krankenhaus. Am Samstag kam ein 12-jähriger Junge nach einem Zusammenprall mit einem Truck ums Leben.
Entsprechend entschieden die Organisatoren die letzte und 15. Etappe nicht zu werten. Die Fahrer brachten also ihre Fahrzeuge sicher und mit gemäßigtem Tempo ins Ziel. Es siegte der ehemalige Skiabfahrt-Weltmeister Luc Alphand. Der Mitsubishi-Pilot lieferte die zwei Wochen über eine tadellose Leistung, ging keine unnötigen Risiken ein und hatte am Ende knappe 18 Minuten Vorsprung auf Giniel de Villiers.
"Auf meiner ersten Rallye Dakar landete ich im Hubschrauber und ich wollte nicht, dass mir das noch einmal passiert", sagte Alphand. "Ich wusste, dass wir eine gute Chance auf den Sieg hatten. Das Team hat sehr hart an der Weiterentwicklung des Wagens gearbeitet und ich denke, dass wir in den 15 Tagen das bessere all-round Team waren. Es ist fantastisch die Rallye Dakar zu gewinnen. In meiner Skikarriere erlebte ich viele Höhen und Tiefen, aber das ist etwas ganz anderes."
Damit schnitt de Villiers als bester VW-Pilot an. Der 33-jährige Südafrikaner bestritt zum vierten Mal die Rallye Dakar und lag ab der achten Etappe ständig unter den Top-3-Piloten. "Es war eine tolle Rallye, und mit dem zweiten Rang bin ich natürlich zufrieden", mache de Villiers klar. "Es ist für uns und für das Team ein schöner Erfolg. Jeder im Volkswagen Team hat einen tollen Job gemacht. Es war bis zuletzt spannend, und es hätte auch anders ausgehen können. Der Sieg war grundsätzlich möglich - viel hat nicht gefehlt."
Den dritten Platz auf dem Podest nimmt der Mitsubishi-Pilot Joan Roma ein, der erst im Oktober 2005 von den Japanern unter Vertrag genommen wurde. "Das war eine fantastische Rallye von Beginn an", schwärmte Roma. "Es war die ganze Zeit über sehr eng, aufregend und schwierig für die Fahrer und Co-Piloten. Für mich ist es toll auf das Podest zu fahren. Ich bin Teil eines tollen Mitsubishi-Teams und jeder hat sehr hart für diesen Erfolg gearbeitet."
Für Stéphane Peterhansel ist das Ergebnis dagegen eine Enttäuschung. Der Franzose und Vorjahressieger führte souverän bis zur 12. Etappe, als er mit einem Baum kollidierte und drei Stunden verlor. Peterhansel schaffte es schließlich auf Platz vier.
"Ich machte vor ein paar Tagen einen Fehler und bei der Stärke des Fahrerfeldes war es nicht mehr möglich den Fehler wettzumachen", so Peterhansel. "Ob du Vierter oder Fünfter wirst spielt keine Rolle. Ich bin enttäuscht, denn ich hätte den Hattrick schaffen können, aber Mitsubishi hat gesiegt und das ist das Wichtigste."
Unmittelbar hinter Peterhansel folgt Mark Miller, zweitbester VW-Pilot. Miller, der erst seinen zweiten Einsatz für Volkswagen bestritt und zum dritten Mal bei der Rallye Dakar startete, überraschte viele etablierte Gegner mit seinem kalkuliert hohen Tempo. Zwei Überschläge auf der siebten Etappe verhinderten ein besseres Ergebnis für Miller. "Ich bin von meinem ersten ‚Dakar´-Einsatz im Team von Volkswagen Motorsport absolut begeistert", machte Miller klar. "Die gesamte Mannschaft ist sehr professionell und engagiert. Der Race Touareg 2 ist schon jetzt ein Auto, mit dem man gewinnen kann. Auch die Zusammenarbeit mit Dirk hat richtig viel Spaß gemacht."
Die Deutsche Jutta Kleinschmidt schied dagegen auf der elften Etappe wegen einer irreparablen Beschädigung an der Radaufhängung als Folge eines Unfalls aus. Damit kam eine schöne Serie zum Ende: Jutta Kleinschmidt und Fabrizia Pons waren bislang mit Volkswagen stets im Ziel.
"Für Volkswagen war es eine erfolgreiche Rallye", so Kleinschmidt. "Ein zweiter Rang mit nur einem knappen Rückstand auf den Sieger ist eine deutliche Steigerung zum Vorjahr. Wir hätten natürlich gerne gewonnen, aber Erfolge kann man nicht programmieren. Die erste Woche ist sehr gut gelaufen, es war ein sehr enger Kampf. Zum Teil lagen die Top Drei innerhalb von 30 Sekunden. Ich persönlich hätte mir mehr Sand gewünscht, obwohl wir dort noch ein kleines Defizit haben. Unser Ausfall war unglücklich, doch wir hatten das Rennen schon vorher beim Festfahren verloren. Aber wir wären die Rallye sehr gerne zu Ende gefahren."
Das Gesamtergebnis

1. Luc Alphand Mitsubishi Pajero Evolution 53:47.32 Std.
2. Giniel de Villiers Volkswagen Race Touareg 2 + 17.53 Min.
3. Joan Roma Mitsubishi Pajero Evolution + 1:50.38 Std.
4. Stéphane Peterhansel Mitsubishi Pajero Evolution + 3:20.24 Std.
5. Mark Miller Volkswagen Race Touareg 2 + 3:23.25 Std.
6. Jean-Louis Schlesser Schlesser-Ford + 4:09.23 Std.
7. Carlos Sousa Nissan Pick-up + 5:40.11 Std.
8. Bruno Saby Volkswagen Race Touareg 2 + 8:14.45 Std.
9. Guerlain Chicherit BMW X3 + 8:25.13 Std.
10. Thierry Magnaldi Schlesser-Ford + 8:25.57 Std.
11. Carlos Sainz Volkswagen Race Touareg 2 + 10:03.46 Std.

Quelle klick (http://www.adrivo.com/rallye/aktuelles/nachrichten/nachricht.php?ID=29566)

andreas
12.02.2006, 15:05
Tiefe Spuren im Sand

Das Volkswagen-Werksteam hat bei der Rallye Dakar 2006 einen starken Eindruck hinterlassen und die Entscheidung um den Sieg bis zum Ende offen gehalten

Als Giniel de Villiers und Tina Thörner nach der Schlussetappe auf die Zielrampe fahren und jubelnd ihrem Race Touareg entsteigen, haben sie 9043 Kilometer der „Dakar“ erfolgreich hinter sich gelassen. Die beiden Rallye-Profis in Volkswagen Diensten genießen es, von tausenden begeisterten Zuschauern und den Fernsehteams aus aller Welt empfangen zu werden. Genauso wie das ganze Team von Volkswagen Motorsport haben sie sich die Ovationen am Lac Rose redlich verdient: Erstmals in der Geschichte der längsten und härtesten Rallye der Welt belegt ein Auto mit Diesel-Antrieb den zweiten Platz. Volkswagen beweist eine enorme Zuverlässigkeit. Vier der fünf Race Touareg erreichen das Ziel in der senegalesischen Hauptstadt, während Jutta Kleinschmidt nach einem Unfall aufgeben muss.

9043 aufreibende Kilometer

Die extremen Herausforderungen der strapaziösen Rallye Dakar sind für alle Teilnehmer schwer zu durchschauen: Hinter jeder Düne, jeder Kurve und in jeder Wasserdurchfahrt können Löcher, Steine, Gräben und andere Gefahren lauern – dabei stets die starke Konkurrenz im Nacken. Dazu kommen hohe körperliche Belastungen und die knifflige Navigation durch Wüste, Steppen und Geröllfelder, deren Schwierigkeitsgrad zur 28. Auflage des Wüsten-Klassikers deutlich gesteigert wurde. Im harten Wettbewerb erleben alle Spitzenfahrer Schreckmomente: Selbst Vorjahressieger Stéphane Peterhansel verliert alle Chancen auf einen erneuten Triumph, als er in Führung liegend einen Baum trifft. Volkswagen fehlen nach 15 Tagesetappen weniger als 18 Minuten zu Gesamtsieger Luc Alphand – verglichen mit der der Distanz eines Formel-1-Rennens entspricht das Sekundenbruchteilen.

Fünf Etappensiege, fünf Tage in Führung

„Die Chance auf den Sieg war da. Wir haben Mitsubishi gehörig unter Druck gesetzt, aber am Ende hat es nicht ganz gereicht“, bekennt Kris Nissen, der dennoch viel Positives verbucht. „Wir haben fünf Etappensiege erzielt und die Rallye fünf Tage angeführt, teilweise sogar mit drei Fahrzeugen. Das belegt, dass wir uns gesteigert haben.“ Fortschritte hat die junge Mannschaft von Volkswagen Motorsport in allen Bereichen gemacht: Das Teamwork funktioniert auch in sengender Hitze und nächtlicher Dunkelheit in bester Manier. Auf technischer Seite hat Volkswagen seine Konkurrenzfähigkeit ohnehin bewiesen. „Auf Kamelgras sind wir ebenbürtig, auf Schotter etwas schneller als die Konkurrenz“, verrät Nissen. „Nur im tiefen, weichen Sand fehlen uns ein paar Prozent. Daran werden wir arbeiten.“ Auf ein Wiedersehen am Lac Rose.

Quelle : http://www.autogramm.volkswagen.de/2006_01_02/motorsport/2006_01_02_motorsport.htm

Holger
12.02.2006, 23:19
Ein Privatfahrer aus Portugal hatte einen Nissan Werkswagen vom Vorjahr. Ich nehme an, dass VW seine Race Touaregs nicht verkauft, oder?

andreas
13.02.2006, 01:05
Hallo Holger,

ein Teilnehmer der Dakar war mit einem s.g. Kundenfahrzeug
unterwegs. Wäre mal interessant zu wissen, was der für das
Fahrzeug bezahlt hat, aber da gibt es bestimmt eine Klausel
zur Verschwiegenheitspflicht.

Gruß
andreas

Touareg V
20.02.2006, 14:30
Dakar 2007: Volkswagen startet erneut bei der Dakar

Lange wurde gemunkelt - macht Volkswagen weiter? Nun ist es offiziell: Volkswagen setzt sein Motorsport-Engagement im Marathonrallysport fort und wird auch 2007 bei der Dakar an den Start gehen. Das Werksteam um Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen wird bei der 29. Auflage des Wüsten-Klassikers einen weiterentwickelten "Race Touareg 2" einsetzen. Bei der diesjährigen Dakar belegten der Südafrikaner Giniel de Villiers und seine schwedische Beifahrerin Tina Thörner einen hervorragenden zweiten Platz.

"Volkswagen hat sich mit dem Dakar-Projekt innerhalb kürzester Zeit im Spitzen-Motorsport etabliert. Diese positive Entwicklung wollen wir fortsetzen und haben uns daher frühzeitig für die Teilnahme an der Dakar 2007 entschieden", erklärt Dr. Wolfgang Bernhard, Vorsitzender des Marken-Vorstandes der Volkswagen AG. "Die Dakar bietet eine sehr gute Plattform, um Dynamik, Zuverlässigkeit und technische Innovation von Volkswagen im harten Wettbewerb einer grossen Öffentlichkeit zu präsentieren."

Ab sofort berichtet Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen, der seit Juni 2003 die Verantwortung für die Motorsport-Aktivitäten der Marke Volkswagen trägt, direkt an Dr. Wolfgang Bernhard. Im Tagesgeschäft stimmt sich Kris Nissen mit Hans-Joachim Rothenpieler, dem Leiter der Produktlinie E1, ab.

"Bei der gerade abgeschlossenen Dakar haben wir gezeigt, dass der Race Touareg 2 über grosses Potenzial verfügt. Jetzt werden wir die Weiterentwicklung konsequent vorantreiben", so Kris Nissen. "Wir haben uns zur Dakar im Januar erheblich gesteigert. In den nächsten elf Monaten geht es in erster Linie um den Feinschliff, nicht nur in Bezug auf die Technik, sondern auch in den Bereichen Logistik, Vorbereitung und Teamorganisation."

Neben umfangreichen Testfahrten wird Volkswagen Motorsport in der Saison 2006 an ausgesuchten Läufen zum FIA Marathonrally-Worldcup und zum FIA Baja-Cup teilnehmen. "Fahrer und Beifahrer werden wir in den kommenden Wochen und Monaten bekannt geben", so Kris Nissen.

Mit dem zweiten Gesamtrang bei der diesjährigen Dakar, die am 15. Januar nach 9043 Kilometern in der Hauptstadt Senegals endete, erzielte Volkswagen mit dem Race Touareg 2 und dem Fahrer/Beifahrer-Team Giniel de Villiers/Tina Thörner (Südafrika/Schweden) das beste Ergebnis eines Diesel-Fahrzeuges bei dieser Marathonrally und eines deutschen Automobil-Herstellers seit dem Sieg von Porsche 1986. Volkswagen erzielte fünf Etappensiege - vier durch Carlos Sainz/Andy Schulz (Spanien/Deutschland) und einen durch de Villiers/Thörner - und lag fünf Tage an der Spitze der Gesamtwertung der Dakar 2006.

Queele (http://news.marathonrally.com/index.3620.0.html)

Touareg V
15.03.2006, 06:13
Jutta Kleinschmidt erzählt von ihrem sportlichen Leben

Marburg. Jutta Kleinschmidt ist die Marathon-Frau des Motorsports. Die OP sprach am Rande eines Seminars der Deutschen Vermögensberatung mit dem Rallye-Star

Kleinschmidt gewann 2001 die berühmte Rallye Paris-Dakar, und sie ist die bisher einzige Frau, der das gelang. In diesem Jahr kam sie nicht ins Ziel. „Es ging nach Maß los, in der ersten Woche hielt ich engen Kontakt zur Spitze.“ Dann kamen die Sand-Abschnitte („normal meine Stärke“), technische Probleme traten auf.

An einem Baumstumpf riss die Radaufhängung ihres Wagens. Kleinschmidt und ihre Beifahrerin Fabrizia Pons mussten ihren VW Race Touareg abstellen. „Ich hielt den Baumstumpf für einen Busch, und da fahre ich normalerweise durch.“ Trotz ihres Ausscheidens sei die Rallye mit dem zweiten Platz des Duos Giniel de Villiers/Tina Thörner ein Erfolg für Volkswagen gewesen, denn es „kamen vier von fünf Teams an.“

Die Entscheidung von Volkswagen, mit Diesel-Autos an den Start zu gehen, hat für Kleinschmidt Vor- und Nachteile. „Der Diesel hat mehr Technik und Teile und ist dadurch wartungsintensiver, aber der Verbrauch ist geringer, und er hat einen starken Drehmoment.“ In der Diesel-Technik habe VW eine Vorreiterrolle. Und das gute Abschneiden habe viel für das VW-Image getan.

Kritik übte die Diplom-Ingenieurin aber an der engen Streckenführung durch viele Ortschaften und baumreiche Landschaften, die die Sicherheit beeinträchtigt habe. „Die Organisation glaubte, dass das wegen der vorgegebenen Geschwindigkeitsbeschränkung sicher ist, vergaß aber wohl, dass die Bevölkerung Action sehen wollte und deshalb raus auf die Strecke ging.“

Die 43-Jährige wurde in Köln geboren und wuchs in Bayern ohne Vater in einem Frauenhaushalt mit ihren drei Schwes tern auf. „Bei uns gab es keine traditionelle Rollenverteilung, und wir hatten die Möglichkeiten, uns frei zu entfalten.“ Als Kind habe sie sich immer gesagt: „Das kann ich genauso gut wie die Jungen.“

Ihre erste Rallye startete sie noch als Privatfahrerin auf dem Motorrad. Anfangs stand das Abenteuer im Vordergrund, doch die sportlichen Ambitionen wuchsen schnell. Die eigene Fitness sei enorm wichtig: „Du sitzt den ganzen Tag im Auto und musst die Konzentration über lange Zeit halten.“ Nach dem Ende der Etappe kämen Pressetermine, das Gespräch mit den Mechanikern und die Vorbereitungen auf den nächsten Tag.

Kleinschmidt betont die Bedeutung der Teamarbeit. „Der Erfolg ist immer ein Team-Erfolg.“ Dazu gehören die Ko-Piloten („die müssen einfach gut sein“), mit denen sich eine gemeinsame Motivation entwickeln müsse, die man nicht antrainieren könne. Das Verhältnis zu den Mechanikern ist eng und gut: „Meine Mechaniker sind stolz, mit mir zu arbeiten und stehen voll hinter mir“, sagt die Rallye-Pilotin, die mehrere Jahre als Ingenieurin in der Fahrzeugentwicklung bei BMW arbeitete.

Die im Beruf erworbenen Detailkenntnisse helfen ihr, sich in das Innenleben der Autos und in die Arbeit der Mechaniker hinein zu denken. Hier sei sie auch als Frau voll anerkannt. Das Problem, als Frau in der männerlastigen Motorsportwelt akzeptiert zu werden, werde erst in Richtung der Fahrer größer. Einige Fahrer kämen ganz gut damit zurecht, andere empfänden es als „Schande“, gegen eine Frau zu verlieren.

Die Erfolge machen sie nicht übermütig, sondern lehren sie einen anderen Blick auf die Dinge – sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: „Wichtig sind doch die Gesundheit, die Arbeit und die Familie.“

Wenn sie nach den Anstrengungen zu Hause in Monaco ist, schätzt sie die kleinen Dinge des Lebens: „Eine warme Badewanne, ein weiches Bett und schönes Essen.“

Allzuviel Freizeit hat sie aber nicht. Sie arbeitet nicht nur als Profi-Fahrerin, sondern bietet auch Fahrsicherheitstrainings und Abenteuerreisen wie die „Wüstenakademie“ an.

Ein Ende der Motorsport-Karriere ist für die „ARD-Sportlerin des Jahres 2001“ noch nicht in Sicht. Sie fühlt sich fitter denn je. „Wenn man älter wird, ist man bereit, für den Erfolg mehr zu trainieren.“

Kleinschmidt ist eine Optimistin. Sie glaubt übrigens an einen kommenden Fußball-Weltmeister Deutschland. „Die Nationalelf hat in Italien absichtlich verloren, um die Bälle flach zu halten und den Erwartungsdruck zu dämpfen.“

Auch sie halte die Bälle eher flach und müsse nicht im Rampenlicht stehen. „Es ist besser, aus der Reserve heraus zu kommen und dann alle zu überraschen.“

Quelle (http://www.op-marburg.de/op/home.sport.lokalsport/article.op.jsp?id=20060314.567 226)

dreyer-bande
22.03.2006, 17:27
Jutta Kleinschmidt bei der Dakar 2007 nicht mehr für VW!
Kleinschmidt und VW: Luft raus?
Wenn VW bei der Rallye Tunesien die Testarbeit für die Dakar 2007 in Angriff nimmt, ist Jutta Kleinschmidt nicht dabei. Die Deutsche hat seit Ende Januar keinen Vertrag mehr und ist auf der Suche nach einem neuen Cockpit.
http://www.auto-motor-und-sport.de/sixcms/media.php/98/jutta150.jpg


"Mein Vertrag mit Volkswagen, der im Mai 2002 begonnen hat, ist zum 31. Januar 2006 regulär ausgelaufen. Was heißt das? Zunächst einmal bedeutet es ganz einfach, dass ich nicht mehr zum Volkswagen Werksteam zähle, sondern seither vertraglich ungebunden bin" sagt Jutta Kleinschmidt auf ihrer Website.

Von VW-Seite wird betont, es handle sich um einen ganz normalen Vorgang, und die Verhandlungen liefen noch. Aus dem Hause Kleinschmidt hört sich das etwas anders an: "Zusammen mit meinem Manager Willi Weber schauen wir uns nun die verschiedenen Optionen an, um die Rallye Dakar 2007 erfolgreich und professionell bestreiten zu können."

Kleinschmidt beklagt, dass sie von VW-Sportchef Kris Nissen bisher kein Angebot erhalten habe, betont aber, es gebe keine finanziellen Differenzen: "Es geht nicht ums Geld." Laut Volkswagen gibt es einen konkreten Verhandlungstermin, doch allzu optimistisch ist die ehemalige Dakar-Siegerin nicht: "Ich glaube nicht, dass das Kapitel VW schon ganz abgeschlossen ist, aber die Chancen sind gering."
Nissen will Röhrl
Es gilt als offenes Geheimnis, dass Sportchef Kris Nissen an Walter Röhrl interessiert ist. Der Online-Dienst "marathonrally.com" will wissen, dass der Spanier Carlos Sousa hoch im Kurs stehe, da er Sponsormillionen von Ölmulti Galp mitbringe. Der verträgt sich allerdings schlecht mit VW-Sponsor BP.

Anfang April starten in Tunesien der Südafrianer Giniel de Villers und der Spanier Carlos Sainz. Beide sind Neuzugänge bei VW zur Dakar 2006 gewesen. De Villers war als Zweiter bester VW-Pilot, Sainz gewann im Race Touareg mehrere Etappen. Beide haben bereits Verträge für die Dakar 2007 in der Tasche. Sainz fährt in Tunesien nicht mit Andreas Schulz. Ebenso wie der deutsche Beifahrer haben auch Mark Miller und Bruno Saby noch keinen Vertrag. Sainz fährt in Tunesien mit Sabys-Stammbeifahrer Michel Perin.

Quelle (http://www.auto-motor-und-sport.de/d/106907)

Touareg V
04.04.2006, 21:54
Kleinschmidt erwägt Wechsel in das Auto des Ex-Freundes

Volkswagen zögert mit neuem Vertragsangebot für die ehemalige Rallye-Dakar-Siegerin - Verhandlungen mit Jean-Louis Schlesser

von Robert Dunker
Berlin - Vielleicht ist ja alles nur ein Mißverständnis zwischen zwei Vertragspartnern, die noch nicht zueinander gefunden haben - weil der volle Terminkalender bisher keine Gelegenheit geboten hat. Oder es ist eben so, daß eine Seite die Zusammenarbeit beenden möchte, aber nicht den Mut hat, die endgültige Trennung bekannt zu geben.

Rallye-Pilotin Jutta Kleinschmidt jedenfalls würde mit Volkswagen gern weiter durch Wüstensand und über Kamelgrashügel rasen. Fast vier Jahre war sie mit dem deutschen Automobilhersteller verbunden. Seit dem 31. Januar ist sie arbeitslos. Volkswagen hat ihren Vertrag nicht verlängert. Sie sagt: "Es ist einfach schade, wenn man jahrelang auf eine Ziel hinarbeitet und dann vorher aufhören müßte."

Kleinschmidt redet im Konjunktiv. Sie hat die Hoffnung nicht aufgegeben, sie ist nur etwas entmutigt. Das Zögern von VW-Motorsportdirektor heißt für Kleinschmidt nichts Gutes: "Ich bin nicht sauer auf VW. Wenn man mit mir nicht verlängern will, muß man das akzeptieren."

Entledigt sich der renommierte Autobauer eines seiner bekanntesten Gesichter? Die Anzeichen verdichten sich. Denn die Teamkollegen der Dakar-Siegerin von 2001 konnten ihre Unterschriften zügig unter die Anschlußverträge setzen. Am 18. Februar gab VW bekannt, daß von den Optionen auf Rallye-Legende Carlos Sainz und den Südafrikaner Giniel de Villiers Gebrauch gemacht werden. "Verlängerungsklauseln können schnell behandelt werden", sagt VW-Sprecher Uwe Baldes. "Ausgelaufene Verträge müssen dagegen neu verhandelt werden." Eine ganze Reihe von Kontrakten stünden zur Verhandlung aus, beschwichtigt der VW-Mann.

Ein Verhandlungstermin bis Mitte März platzte, weil sich VW nicht bei Kleinschmidt-Manager Willi Weber meldete. Auf ihrer Homepage Juttakleinschmidt.com stellte die 43jährige daraufhin nüchtern fest, "daß ich nicht mehr zum Volkswagen-Werksteam zähle, sondern vertraglich ungebunden bin." Bei der Tunesien-Rallye nächste Woche starten Sainz und de Villiers. Im Vorjahr war Kleinschmidt noch am Start.

Die Existenz der Wahl-Monegassin stehe nicht auf dem Spiel. "Ich habe keine teure Yacht zu unterhalten, sondern nur eine kleine Drei-Zimmer-Wohnung." Ihr gehe es "nicht um Geld", sondern um "Erfolg, Spaß bei der Sache und ein Team, das hinter mir steht".

Kleinschmidt hat ihre Chancen bei der Konkurrenz ausgelotet. Mit Mitsubishi steht ihr Management in Kontakt, mit BMW und sogar eine Rückkehr in eines der Autos ihres ehemaligen Lebensgefährten Jean-Louis Schlesser hat sie erwogen. Der französische Altmeister wäre entzückt: "Jutta ist immer noch eine sehr gute Fahrerin. Ich würde sie mit Handkuß nehmen."

BMW-X-Raid-Teamchef Sven Quandt dagegen setzt eher auf den Nachwuchs. "Wie soll ich Jutta Kleinschmidt bezahlen? Ich habe immer jungen Fahrern eine Chance gegeben." Ohnehin wäre eine Trennung für den Szenekenner nicht nachzuvollziehen: "Jutta Kleinschmidt und VW gehören zusammen."

Noch vor der diesjährigen Rallye-Dakar hat VW mit der "Wüsten-Queen" ("Bild") auf kaufhausgroßen Plakaten den Touareg beworben, aber von Marketingstrategien läßt sich Nissen anscheinend nicht beeindrucken. Kleinschmidts Leistungen bei der Rallye Dakar sind nicht unumstritten im Team. Fakt ist, daß alle Piloten das Ziel verfehlten, dieses Jahr den von der Konzernspitze geforderten Sieg zu erringen. Kleinschmidt wird darüber hinaus nicht gerade kollegiales Verhalten vorgehalten. Einen gestrandeten Teamgefährten ließ sie stehen, obwohl er sie zum Anhalten aufgefordert hatte. Im Etappenziel sagte sie, daß sie das Handzeichen als Signal zum Weiterfahren interpretiert habe.

Das Vertrauensverhältnis sei nicht nachhaltig gestört, sagt Kleinschmidt. "Wenn es doch noch zu einer Vertragsunterzeichnung mit VW kommt, gibt es nichts, was man nicht in Gesprächen ausräumen kann."

Ende April soll konkret verhandelt werden, sagt VW-Sprecher Baldes. Bis zu Kleinschmidt ist der Termin noch nicht vorgedrungen. Vielleicht ja auch nur ein Mißverständnis.

Quelle (http://www.welt.de/data/2006/04/05/869901.html)

andreas
04.04.2006, 21:58
Ähm, für die Dakar 2006 ist es auch etwas spät. :D

;)
andreas

Touareg V
02.06.2006, 02:58
Das auch eure Sammlug Komplet ist

Die offizielle DVD zur berühmtesten und schwersten Wüstenrallye der Welt...

Die Dakar, Königsdisziplin des Offroad-Wettkampfs. Die berühmteste und schwerste Wüstenrallye der Welt lässt die Herzen aller Fans der Kombination Schweiß plus Staub plus Benzin höher schlagen. Der Adrenalinschockverdächtige Querfeldein-Marathon über Dünen und Schotterstraßen, durch Wadis, Canyons und Flussläufe hat seit den achtziger Jahren Kultstatus. Männer und Frauen kämpfen sich auf coolen
Rallyebikes, heiß gemachten Wüstenracern und monströsen Geländetrucks durch eine der unwirtlichsten und zugleich reizvollsten Gegenden dieser Erde. Ihr Ziel: in atemberaubendem Tempo schlappe zehntausend Kilometer quer durch den afrikanischen Kontinent bis nach Dakar zu ,heizen’ , um dort auf dem Siegertreppchen Teil einer Legende
zu werden.


Quelle (http://www.rallye-magazin.de/shop.php?PHPSESSID=s6bvp89r52r ouiiidrpsot1ql0&pID=215&view=detail)

Gruss Ruedi