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Touareg V
09.12.2005, 12:32
Luxus-Schleuder für den Dreck

Ab einer bestimmten Größe, sagen wir zum Beispiel fünf Meter Länge, können Autos gar nicht luxuriös, edel und stark genug sein. Daran hält sich auch der neue Mercedes GL, der bei der Detroit Motor Show im Januar seine Weltpremiere erleben wird. Hier sind erste Bilder.

Der rustikal-unverwüstliche Geländewagen Mercedes G-Klasse kommt gerade in sein 26. Produktionsjahr und erst im vergangenen Frühling brachte die Marke mit dem Stern eine neue M-Klasse auf den Markt, ein fein hergerichtetes Sport Utility Vehicle (SUV). Nun verbinden die schwäbischen Autobauer knorrige Offroadtauglichkeit und hohen Komfort in einem neuen Modell - der GL soll sozusagen die Krone des Geländewagenprogramms von Mercedes werden.

Schon auf den ersten Blick ist das Auto ein selbstbewußtes Statement. 5,01 Meter lang, 1,92 Meter breit und 1,84 Meter hoch - damit tritt der bullige Wagen zweifellos in der SUV-Oberklasse an. Dank des Radstands von 3,07 Meter ist der Innenraum immens. In drei Reihen finden sich sieben Sitzplätze, wobei die beiden hinteren Einzelsitze einzeln und per Knopfdruck von Elektromotoren versenkt werden. Die entstehende, ebene Ladefläche bietet ein Transportvolumen von 1240 Liter - maximal, also bei auch noch umgeklappter mittlerer Sitzbanklehne, stehen 2300 Liter Stauraum zur Verfügung.

Bereits in der ersten offiziellen Mitteilung zum neuen GL macht Mercedes klar, dass der First-Class-Anspruch ernst genommen wird. Klimaanlage, sechs Airbags, ABS und ESP, permanenter Allradantrieb, Luftfederung mit automatischem Niveauausgleich, adaptives Dämpfungssystem, Siebengang-Automatik und Offroad-Systeme wie Bergabfahrhilfe, Anfahrassistent und Gelände-ABS sind in sämtlichen Modellen an Bord. Darüber hinaus ist der GL der erste Geländewagen, für den das Sicherheitssystem "Pre Safe" verfügbar ist; in diesem System werden diverse Kontrolleinrichtungen miteinander vernetzt, damit unfallträchtige Situationen so früh wie möglich erkannt werden.

Das Motorenangebot für den GL umfasst zunächst zwei Diesel- und zwei Benzinmotoren. Bei den Selbstzündern stehen ein V6 mit 224 PS (165 kW) und ein V8-Aggregat mit 306 PS (225 kW) zur Wahl; beide sind mit Rußpartikelfiltern ausgerüstet und unterbieten die Euro-4-Abgasnorm. Auf Benzinerseite offeriert Mercedes zwei V8-Triebwerke, das eine mit 4,6 Liter Hubraum und 350 PS (250 kW), das andere mit 5,5 Liter Hubraum und einer Leistung von 388 PS (285 kW). Gebaut wird die GL-Klasse im US-Werk Tuscaloosa im Staate Alambama. Dort laufen bereits die Modelle der M- und R-Klasse von den Bändern. Nach der Weltpremiere im Januar in Detroit kommt die GL-Klasse zunächst in den USA auf den Markt. Deutsche Interessenten müssen sich bis September nächsten Jahres gedulden, weshalb jetzt auch noch keine Preise für das Auto bekanntgegeben werden.

Quelle klick (http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,389378,00.html)

Fotos (http://auto-motor-und-sport.de/news/fotoshows/mercedes_gl.98296.htm)

dschlei
09.12.2005, 14:37
Damit gehört die G-Klasse hier im Markt noch immer zu den "kleineren" SUV's. Der Chevy Suburban hat zum Beispiel einen Radstand von über 3,30 Metern, also fast 30 cm mehr als die G-Klasse! Und ähnlich grosse SUV's gibt es von GMC, cadillac, Ford und Lincoln! Und man sieht bei weitem mehr Exemplare davon als vom Dicken oder allen deutschen SUV's zusammengenommen! Deswegen habe ich auch immer das GEfühl, dass mein Touaregein relativ kleines Fahrzeug ist!

agroetsch
09.12.2005, 23:18
Ich finde den GL ganz nett, gefällt mir besser als der Q7, und ist wohl auch nicht nur ein Blender...!

dreyer-bande
19.12.2005, 17:33
Hallo,
etwas Info zum GL:

Mercedes Benz stellt seine neue Premium-SUV GL-Klasse vor
http://news.marathonrally.com/spacer.gif

http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/41f0ae25a6.jpg (http://news.marathonrally.com/index.2997.0.html#)

Nicht irgendein Geländewagen will die neue GL-Klasse von Mercedes sein - Mercedes will klar den Führungsanspruch innerhalb des Marktes für luxuriöse SUV und Geländewagen für sich behaupten. Optisch gelingt das auch auf Anhieb. Ruhige Karosserieflächen, kraftvolle, keilförmige Elemente und markante Details geben dem Geländewagen der Oberklasse bereits im Stand Vorwärtsdynamik, die gewaltig anmutenden Proportionen der geräumigen Karosserie (Länge 5.088 mm, Breite 1.920 mm, Höhe 1.840 mm) sind stimmig.

Wie auch beim ML setzt Mercedes beim GL auf den permanenten Allradantrieb "4Matic". Zusammen mit der serienmässigen Luftfederung Airmatic, der Parameterlenkung und dem ebenfalls serienmässigen Adaptiven Dämpfungssystem ADS will der stattliche GL (Radstand 3.075 mm) mit einem beeindruckenden Handling aufwarten. Unterstützung gibt es auch bei den Fahreigenschaften im Anhängerbetrieb. Die ESP®-Komponente TSA (Trailer Stability Assist) entschärft durch gezielten Bremseneingriff kritische Fahrzustände mit Anhänger bereits in der Entstehung, den vollautomatischen Niveau-Ausgleich übernimmt die Airmatic.

Spezielle Offroad-Features wie Bergabfahrhilfe, Anfahrassistent und Offroad-ABS unterstützen den GL-Piloten abseits befestigter Wege. Zusätzlich kann das bei allen ECE-Modellen serienmässige "Offroad-Pro-Technikpaket" den GL-Radius auf extremen Geländeformationen abseits befestigter Wege ausdehnen. Dazu gehört unter anderem ein zweistufiges Verteilergetriebe mit Geländereduktion und 100-Prozent-Differenzialsperren für das Verteilergetriebe und die Hinterachse. Eine speziell für den härteren Einsatz modifizierte Airmatic erhöht die Bodenfreiheit dann je nach Bedarf auf bis zu 307 Millimeter, die Wattiefe steigt auf 600 Millimeter.

Ausführliche Informationen über die neuen Mercedes GL-Klasse finden Sie auch in unserer Neuvorstellung in der Rubrik "New Cars" in der Database - oder klicken Sie einfach [ HIER (http://www.marathonrally.com/03-database/newcars-mercedesgl_2005.html) ]


Quelle (http://news.marathonrally.com/index.2997.0.html#3641)

Gruß

Touareg V
23.01.2006, 12:05
Polar-Stern: ESP-Erprobung bei Mercedes
auto motor und sport unterwegs in einem Prototyp der neuen Mercedes GL-Klasse, um bei umfangreichen Tests das ESP mit seinen Zusatzfunktionen in Nordschweden zu erleben.

Die Tage sind kurz am Polarkreis. Vom Sonnenaufgang bis zum -untergang dauert es Mitte Dezember im nordschwedischen Arjeplog nicht einmal dreieinhalb Stunden. Normalerweise sind die großen Seen um diese Jahreszeit schon von einer 30 bis 40 Zentimeter dicken Eisschicht bedeckt. Genug, um ganze Flotten von Prototypen zu tragen, die auf dem Eis ihre Runden drehen, um hier im Land der Elche elektronische Regelsysteme wie das ESP zu testen.

Doch in diesem Jahr braucht es wohl noch ein paar Nächte mit klirrendem Frost, bis die Mercedes-Tester sich mit dem GL 450 aufs Eis wagen können. Deshalb weicht man zunächst auf den rund 700 Meter hohen Galtispuoda aus. Die mit festgefahrenem Schnee bedeckte Straße und der teilweise heftig zugewehte Schotterweg hinauf auf die markante Erhebung sind ein ideales Terrain, um die Zusatzfunktionen des ESP im neuen Geländewagen zu demonstrieren.
Abseits befestigter Straßen
Gut zehn Jahre nach der Einführung des elektronischen Stabilitätsprogramms bildet das System die Plattform für eine ganze Reihe von Zusatzfunktionen. Besonders hilfreich für große und schwere Offroader wie den Mercedes GL sind spezielle Funktionen für den Einsatz abseits befestigter Straßen oder - wie hier - auf Schnee.

Das fängt beim Offroad-ABS an. Per Schalter aktiviert, lässt es unter 20 km/h an den Vorderrädern höheren Schlupf zu. Dadurch blockieren die Räder immer wieder kurzzeitig, und Schneekeile bauen sich vor ihnen auf, die den GL zusätzlich verzögern. Die Hinterräder werden zur Erhaltung der Stabilität so sensibel wie beim Straßen-ABS geregelt.

Der Druck auf den Offroad-Schalter beeinflusst aber auch die per Bremseneingriff agierende Traktionsregelung 4ETS und die Antriebsschlupfregelung ASR, die bei durchdrehenden Antriebsrädern die Motorleistung zurücknimmt. Wie das funktioniert, zeigt der Versuch, eine tief verschneite Steigung kurz vor dem Gipfelplateau des Galtispuoda zu bewältigen. Im normalen Modus werden einzelne durchdrehende Räder schon bei geringem Schlupf abgebremst und das Motormoment so weit gedrosselt, dass der GL trotz des permanenten Allradantriebs nicht genügend Vortrieb entwickelt und in der Steigung stehen bleibt.
ESP, MBU, DSR und HSA
Nächster Anlauf, diesmal im Offroad-Modus. Jetzt sind die Regelschwellen so weit heraufgesetzt, dass der GL deutlich weniger eingebremst wird und sich so förmlich durch den Schnee nach oben wühlen kann. Bergab unterstützt eine weitere Zusatzfunktion des ESP, die Downhill Speed Regulation, kurz DSR, den Fahrer. Das System wird per Tastendruck aktiviert und hält das Tempo automatisch durch Eingriffe in die Motor- und Getriebesteuerung sowie durch Bremseneingriffe zunächst konstant auf einem voreingestellten Wert zwischen sechs und 18 km/h. Während der DSR-Regelung kann die Geschwindigkeit dann über den Tempomat-Hebel zwischen vier und 18 km/h - je nach Situation - eingestellt werden.

Einen glatten Untergrund wie Schnee erkennt DSR daran, dass bei den Bremseneingriffen die Räder bereits bei geringen Bremsdrücken zum Blockieren neigen. Automatisch schaltet das System dann vom feinfühlig geregelten Asphalt- in den traktionsorientierten Gelände-Modus um, der ähnlich wie beim Offroad-ABS kurzes Blockieren zulässt, um die Keilwirkung des Schnees vor den Rädern zu nutzen.

Bei Bergabfahrten im gleichen Tempobereich, aber wenn das DSR nicht aktiviert ist, wird im Schiebebetrieb automatisch die Motor-Bremsmomenten-Unterstützung MBU eingeschaltet. Sinnvoll vor allem mit Low-Range. Verlieren ein oder mehrere Räder - etwa auf einer Eisplatte - die Bodenhaftung, kann die Motorbremswirkung nicht mehr voll ausgenutzt werden. Das Auto würde beschleunigen. MBU bremst nun den GL über die Räder, die noch Grip haben, so weit ab, dass das Tempo konstant bleibt. Bei manuell zu 100 Prozent gesperrten Differenzialen ist MBU nicht im Einsatz, da über die Sperren das Motorschleppmoment ohnehin voll ausgenutzt werden kann.

Weitere Fahrversuche absolviert das Team auf dem Continental-Testgelände im knapp eine Autostunde entfernten Arvidsjaur. Neben den auch hier wegen zu geringer Eisstärke noch nicht befahrbaren Pisten auf dem See gibt es an Land diverse präparierte Teststrecken. Unter anderem Hügel mit Steigungen von zehn, 15 und 20 Prozent. Der Untergrund: beheizter Asphalt auf der einen, blankes Eis auf der anderen Seite.

Zunächst einmal der Anfahrtest auf µ-split. Dazu stoppt der GL auf halber Höhe des 20-Prozent-Hügels, die rechten Räder auf Asphalt, die linken auf Eis. Dank der ebenfalls ins ESP integrierten Berganfahrhilfe HSA (Hill Start Assist) wird der Bremsdruck über den aktiven Bremskraftverstärker knapp eine Sekunde nach Lösen des Bremspedals noch gehalten, wodurch Zurückrollen verhindert wird.

Beim Gasgeben zeigt der Monitor des im GL installierten Mess-Computers, wie die Räder auf Eis durchzudrehen beginnen, aber sofort durch den Bremsdruckaufbau des Traktionssystems 4ETS abgebremst werden. Dadurch steht das Bremsmoment über die offenen Differenziale an den Rädern mit dem besseren Grip als Antriebsmoment zur Verfügung, und der GL fährt locker an.

In die Giermomentenregelung - die ursprüngliche Aufgabe des ESP - integriert ist eine Funktion, die erkennt, wenn ein Überschlag droht. Die Gefahr besteht bei hoch bauenden Geländewagen besonders bei abrupten Ausweichmanövern und wird durch beherzte Bremseneingriffe pariert. Denn gerade bei Mercedes ist bekannt, dass man in Nordschweden auch schon mal einem Elch ausweichen muss.

Quelle klick (http://auto-motor-und-sport.de/test_technik/technik/polar_stern_esp_erprobung_bei_ mercedes.100670.htm)


Fotos (http://auto-motor-und-sport.de/test_technik/fotoshows/technik_esp_erprobung_bei_merc edes.100725.htm)

dreyer-bande
14.02.2006, 17:23
Hallo,
Grand Edition vom ML:

Grand Edition« mit V8-Motoren und optischer Aufwertung
Mercedes G-Klasse: Sondermodell mit Sonderlack
http://www.autokiste.de/psg/0602/images/5043.jpg (http://www.autokiste.de/psg/index/show.htm?month=0602&id=5043)http://www.autokiste.de/images/icons/lupe.gif (http://www.autokiste.de/psg/index/show.htm?month=0602&id=5043) Sondermodell:
G-Klasse "Grand Edition"DaimlerChrysler
Ob und ggf. wann Mercedes seinen Geländewagen-Klassiker nochmals auffrischen wird, ist offen. Zunächst bringen die Stuttgarter nun ein Sondermodell der G-Klasse zu den Händlern, das ausschließlich mit langem Radstand und V8-Motoren angeboten wird.



"Grand Edition" lautet der Zusatzname des Modells, den der Autobauer überflüssigerweise auch auf die seitlichen Schutzleisten, die Mittelkonsole, die Einstiegsleisten und die Sitzbezüge schreibt.

Im übrigen geben sich die Modelle an einer wahlweise erhältlichen Sonderlackierung "Allanitgrau Magno" zu erkennen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Metallic-Lackierungen schützt hier ein matter Klarlack die Oberfläche, was zu einer exklusiven Optik führt. Außerdem fallen die Karosserieleisten aus gebürstetem Aluminium auf.

Im Innenraum kommt speziell für diese Sonderserie ein offenporiges, naturbelassenes Leder ohne Prägung zum Einsatz, seidenmatte Holzzierteile an Armaturenbrett und Mittelkonsole ergänzen die Modifikationen.


Zur Fotostrecke » (http://www.autokiste.de/psg/index/show.htm?month=0602&id=5043)


Für den Antrieb sorgen ausschließlich die bekannten die V8-Motoren, also der Fünf-Liter-Benziner mit 296 PS oder im G 400 CDI der 250 PS starke Diesel, jeweils gekoppelt an eine 5-Gang-Automatik. Der Diesel muss allerdings Mercedes-untypisch ohne Rußfilter auskommen.

Das Sondermodell ist ab März lieferbar und kostet 86.536 Euro, unabhängig von der Motorisierung. Das sind gut 4.500 Euro mehr als regulär. Aber Preise sind beim G-Modell sowieso schon immer Schall und Rauch - das Auto kann eine Anschaffung fürs Leben sein.

Erst kürzlich hatte Mercedes bekannt gegeben, an dem Klassiker vorerst festzuhalten und trotz neuer Konkurrenz im eigenen Hause wie der GL-Klasse die Produktion entgegen entsprechender Gerüchte fortzusetzen.

Quelle (http://www.autokiste.de/start.htm)

Gruß

Touareg V
16.02.2006, 09:46
Mercedes Benz präsentiert neue GL-Klasse auf Genfer Autosalon

Bei ihrem ersten Auftritt in Europa stellt sich die neue Mercedes-Benz GL-Klasse mit zwei Weltpremieren vor: Die Stuttgarter Automobilmarke präsentiert die beiden Modelle GL 320 CDI und GL 420 CDI mit modernster Dieseltechnologie und serienmässigem Dieselpartikelfilter. Der siebensitzige Premium-Geländewagen, der als neues Highlight im Marktsegment der luxuriösen Sports Utility Vehicles gilt, überzeugt mit exzellenter Fahrdynamik sowohl auf der Strasse wie abseits befestigter Wege und will die Insassen mit einem grosse Platzangebot und dem Komfort einer luxuriösen Limousine verwöhnen. Einen weiteren Meilenstein setzt die GL-Klasse mit dem umfassenden Sicherheitskonzept PRE-SAFE®, einem absoluten Novum in diesem Marktsegment.

Das Design der neuen GL-Klasse strahlt mit seinen ruhigen Karosserieflächen, kraftvollen Elementen und markanten Details Kraft und Exklusivität aus und verleiht dem Geländewagen der Oberklasse bereits im Stand Vorwärtsdynamik.

Für souveräne Fahrleistungen des Multitalents sorgen vier hochmoderne Triebwerke - zwei Benziner und zwei Diesel. Die beiden direkteinspritzenden Dieseltriebwerke in den neuen Modellen GL 320 CDI und GL 420 CDI erfüllen die Abgaseinstufung EU4 und arbeiten serienmässig mit einem wartungsfreien Dieselpartikelfilter, der die Partikelemissionen ohne Zusatzstoffe um weitere 99 Prozent
reduziert.

Die Neuauflage des Diesel-V8-Aggregats im GL 420 CDI leistet vor allem dank Common-Rail-Hochdruckeinspritzung der dritten Generation mit maximal 1600 bar Einspritzdruck, angehobenem Zünddruck, bis zu fünf Dieselinjektionen je Einspritzvorgang, speziellen Lochdüsen sowie neuartigen Piezo-Injektoren mit präziseren Einspritzzeiten 225 kW/306 PS und verleiht dem Offroader sportliches Temperament. Das bewährte V6-Dieselaggregat im GL 320 CDI stellt 165 kW/224 PS und ein üppiges Drehmoment von 510 Newtonmetern zur Verfügung. Alle Motorisierungsvarianten des GL sind serienmässig mit dem siebenstufigen Automatikgetriebe 7G-TRONIC mit "Direct Select" ausgerüstet.

Quelle (http://news.marathonrally.com/index.3602.0.html)

Touareg V
24.02.2006, 17:11
Mercedes GL-Klasse: Die Preise

Die neue Mercedes GL-Klasse ist ab sofort bei den Niederlassungen und Händlern des Autobauers bestellbar. Der Preisaufschlag gegenüber der verwandten M- und R-Klasse ist dabei erwartungsgemäß beträchtlich, vor allem beim großen Achtzylinder.



Günstigste Art, den großen Geländewagen zu fahren, ist der GL 320 CDI mit dem bekannten Dreiliter-Sechszylinder-Diesel, der 224 PS leistet und ein Drehmoment von 510 Newtonmetern bereitstellt. So motorisiert kostet das Auto ab 63.684 Euro, das sind etwa 11.500 Euro mehr als für den entsprechenden R mit kurzem Radstand und rund 14.150 Euro mehr als für den ML 320 CDI.

Während der 3,5 Liter-Benziner mit 272 PS im GL nicht angeboten wird, können Kunden bereits den in M und R noch nicht erhältlichen neuen Achtzylinder-Diesel ordern. Das 306 PS und 700 Newtonmeter starke Aggregat kostet im GL ab 79.460 Euro. Preislich und in punkto Drehmoment darunter, leistungsbezogen aber stärker ist der neue 4,6 Liter-Achtyzlinder-Benziner im GL 450, der ab 77.604 Euro den Besitzer wechselt. Die Maschine basiert auf dem bekannten Fünfliter-Triebwerk mit 388 PS, das in der GL-Klasse ab 85.898 Euro verkauft wird. Hier wachsen dann die Preisdifferenzen nochmals deutlich: Der M 500 kostet ab 64.090 Euro, der R 500 ab 64.960 Euro. Euro).

Details zur Ausstattung liegen noch nicht vor. Alle Modelle verfügen aber neben Siebengang-Automatik und Allradantrieb über das "Offroad Pro-Technikpaket", bestehend aus Untersetzung, zuschaltbaren Sperren an der Hinterachse und im Mittendifferenzial sowie der erweiterten Höhenverstellung der Luftfederung. Unterstützt werden die traktionsfördernden Maßnahmen durch die elektronische Traktionsregelung 4ETS. Auch Parameterlenkung und adaptives Dämpfungssystem gehören zum Standard, bei den V8-Modellen auch elektrisch verstellbare Vordersitze mit Memory-Funktion und eine elektrisch verstellbare Lenksäule.

Die beiden zusätzlichen, ausklappbare Sitze in der dritten Reihe werden entgegen unserer ursprünglichen Berichterstattung dagegen doch nur gegen Aufpreis angeboten.

Quelle (http://www.autokiste.de/start.htm?site=/psg/0602/5094.htm)

Touareg V
15.03.2006, 12:44
Fahrbericht: Mercedes-Benz GL 450
Transatlantisches Bündnis
Nach R- und ML-Klasse soll sich nun der neue GL gegen die starke Konkurrenz durchsetzen. Mercedes-Benz nimmt auch mit ihm den US-Markt ins Visier. Erst im September kommt das mächtige Auto nach Europa.

Wir haben den 5,09 Meter langen Deutsch-Amerikaner schon einmal unter die Lupe genommen.

Bereits die Optik der GL-Klasse schindet Eindruck. Muskulöse Schultern, große Räder und Scheinwerfer, eingebettet in gewaltigen Dimensionen, sollen die Geländewagenfreunde in West und Ost gleichermaßen begeistern. Das Platzangebot ist grandios, kein Wunder bei einer Länge von deutlich mehr als fünf Metern und einem Radstand von 3,07 Metern.

Wer einsteigt, betritt (!) den ersten Geländewagen, der sich mit Fug und Recht Siebensitzer nennen darf. In der nur über die rechte Fondtür zu erreichenden dritten Reihe haben selbst Personen von 1,90 Metern Körpergröße ordentlich Platz - und zudem noch eine Glasluke über dem Kopf. So viel Platz bietet derzeit kein anderer Europäer.

Wer das zweite Fondabteil nicht braucht, verzichtet auf das mindestens 1566 Euro teure Kreuzchen in der Bestellliste oder klappt die eigens georderten Sitze mit einem Knopfdruck elektrisch nach vorne um und nutzt bis zu 2300 Liter Stauraum. Klappt grandios, nur beim Umklappen der zweiten Reihe sind zwei bis drei Handgriffe von Nöten.

US-Maße, EU-Verhalten

Wer behauptet, dass der GL nur eine aufgeblasene ML-Klasse sei, hat Recht – und auch wieder nicht. Beide kommen aus dem gleichen Werk im amerikanischen Tuscaloosa und beide basieren auf der gleichen Plattform. Doch keine Frage: Der GL bietet deutlich mehr Auto.

Bei diesen Abmessungen wird selbstverständlich in erster Linie der US-Markt attackiert. Dorthin sollen rund 70 Prozent der Produktion gehen. Doch auch in Europa wird der GL seine Freunde finden. Denn die Fahrdynamik, die der Mega-Allradler von Mercedes bietet, ist in dieser Klasse wohl derzeit ohne Konkurrenz.

Rund 2,5 Tonnen Leergewicht lassen sich ohne Mühen über kurvigste Straßen bewegen. Nick- und Wankbewegungen sind dank adaptivem Dämpfersystem ADS kaum spürbar. Die Luftfederung macht selbst bei der komfortabler abgestimmten US-Version des getesteten GL 450 einen angenehm straffen Eindruck. Allein die Lenkung dürfte noch etwas direkter sein.

Das „G“ in der Produktbezeichnung steht für Gelände, „L“ für Luxus – der GL macht seinem Namen alle Ehre und bietet beides. Auch im schweren Geläuf gibt es für den Benz kaum ein Halten. Geländeuntersetzung, Sperren und eine variable Luftfederung für bis zu 30 Zentimeter Bodenfreiheit lassen nur das hohe Gewicht zu einem echten Hindernis werden.

Viel, aber nicht zuviel

Auf den und abseits der Straßen arbeitet der neue Achtzylinder des 450ers angenehm lässig mit Siebengang-Automatik und Fahrwerk zusammen. Der Name ist wie meist im Hause Benz Augenwischerei. Statt der erwarteten 4,5 Liter hat der Achtzylinder 4,7 Liter Hubraum und eine Leistung von 250 kW / 340 PS. Da wird es der größere 500er schwer haben, sich beim Kunden durchzusetzen.

Die satte Leistung merkt man dem GL 450 indes kaum an. Er legt zwar kraftvoll los, doch es dürfte subjektiv ruhig etwas mehr sein als die gefühlten und erfahrenen 460 Nm Maximaldrehmoment zwischen 2700 und 5000 Umdrehungen.

Andererseits wird trotz der gewaltigen Massen der Spurt null auf 100 km/h in gerade einmal 7,6 Sekunden hinter sich gebracht. Und bei einer Höchstgeschwindigkeit von 235 km/h lässt man die Reflexionen über den noch potenteren GL 500 schnell wieder entfleuchen.

Das gilt auch für den versprochenen Durchschnittsverbrauch von 13,4 Litern Super auf 100 Kilometern. In der Realität dürfte sich nur wenig unter 16 Litern abspielen, aber das ist für diese Klasse immer noch akzeptabel. Und 100 Liter Tankvolumen reichen für eine ausgedehnte Fahrt ins Wochenende.

Ambiente und Verarbeitung liegen auf dem Niveau der ML-Klasse. Zugegeben, ein Q7 von Audi ist im Innern deutlich schicker, aber die Preiswert-Zeiten bei Mercedes sind lange vorbei.

Spagatfähig

Apropos Preis: Das Ganze hat natürlich seinen Preis. Der Mercedes-Benz GL 450 kostet mindestens 77.604 Euro. Man kennt es nicht anders und muss für Xenonlicht, Navigation, Einparkhilfe und elektrisch verstellbare Ledersitze nochmals tief in die Tasche greifen. 10.000 Euro sind für Extras schnell ausgegeben.

So schlägt der in Deutschland als Volumenmodell erwartete GL 320 CDI nicht mit 63.684 Euro, sondern mit ein paar Bündel mehr zu Buche. Dafür gibt es einen exzellenten Geländekreuzer, der den Spagat zwischen USA und Europa zu schaffen scheint.

Wer es jedoch robuster möchte und Nostalgie liebt, kann sich übrigens freuen: Die mittlerweile 27-jährige G-Klasse aus Graz bleibt weiter im Angebot. Ein Ende ist für den kantigen Allrad-Käfer nicht in Sicht.

Quelle (http://www.sueddeutsche.de/automobil/artikel/39/71967/)

Fotos (http://www.sueddeutsche.de/automobil/bildstrecke/38/71966/p0/?img=0.0)

dreyer-bande
29.03.2006, 13:31
Hallo,
Neues vom GL?

KOMFORTABLER ALLRAD-VAN MIT BIS ZU SIEBEN SITZEN: Neue GL-Klasse von Mercedes.
http://epaper01.niedersachsen.com/eZeitung/2006032900656html/NP/images/img504958.jpg

Mercedes GL: Typisch amerikanisch


Mit der neuen GL-Klasse setzt Mercedes-Benz seinem Geländewagenangebot die Krone auf. Der 5,09 Meter lange und 1,84 Meter hohe Allrader soll sich vor allem auf den weiten und breiten US-Highways zu Hause fühlen. Dort kommt er schon im Mai auf den Markt. Der Start in Deutschland zu Preisen ab 63 680 Euro ist für September geplant.
Gebaut wird der GL gemeinsam mit der kleineren M-Klasse und der R-Klasse im US-Werk in Tuscaloosa. Er bietet bis zu sieben Sitzplätze und dürfte sich damit vor allem als Wettbewerber zum neuen Audi Q7 verstehen. In normaler Fünfsitzer-Konfigura- tion hält das Gepäckabteil stattliche 1240 Liter Volumen bereit. Im Gelände hilft dem Luxus-Offroader der permanente Allradantrieb mit speziellen Systemen wie Bergabfahrhilfe, Anfahrassistent und zweistufigem Verteilergetriebe mit Geländereduktion und Differenzialsperren. Die serienmäßige Luftfederung soll für spielerische Handhabung auf befestigten Straßen und für eine erhöhte Bodenfreiheit im Gelände sorgen. Für richtige Matschpartien sieht der GL dann aber doch eine Spur zu edel aus.
Zwei Diesel und zwei Benziner stellt Mercedes für den Neuling bereit. Basismodell ist der GL 320 CDI mit einem 165 kW/224 PS starken V6-Selbstzünder. Im GL 420 CDI arbeitet ein V8-Diesel mit 225 kW/306 PS. Zwei Achtzylinderbenziner mit 250 kW/340 PS und 285 kW/388 PS in den Modellen GL 450 und GL 500 runden das Angebot ab.



Quelle (http://www.offroad-freunde.de/offroad2/www.neuepresse.de)

Gruß

luis
29.03.2006, 16:11
ich finde die kiste saugeil. aber da wir oft im tessin unterwegs sind habe ich schon genug probleme jedes mal ohne schrammmen, am dicken, wieder nach hause zu kommen (verdammt enge gebirgsgässchen).:cool:

andreas
29.03.2006, 16:47
Das ist schon ein interessantes Auto, wird auch von
der deutschen "Fachpresse" hoch gelobt. :rolleyes:

Allerdings werde ich nie wieder für ein solches Auto
soviel Geld ausgeben, und sooooo viiieeel erst recht nicht. :1opa:

Gruß
andreas

dummytest
29.03.2006, 16:51
Das ist schon ein interessantes Auto, wird auch von
der deutschen "Fachpresse" hoch gelobt. :rolleyes:

Allerdings werde ich nie wieder für ein solches Auto
soviel Geld ausgeben, und sooooo viiieeel erst recht nicht. :1opa:

Gruß
andreas

Hmmmmh....

was hast du bei deinem ersten Offroader gesagt ? :D
und beim zweiten..... :D :D
und beim dritten..... :D :D :D

:SM124:

andreas
29.03.2006, 17:00
Hm, der erste neue (Nissan Pathfinder) hat mit 22% Rabatt viel
weniger in DM gekostet, als der 3. (Touareg V6TDI) in Euro. Der
3. hat mit 16% deutlich weniger gekostet als der 2. (Touareg V10 TDI)
mit 13 % Nachlass.

Die Terranos habe ich alle vor 3 bzw. 5 und 6 Jahren gekauft,
die haben kaum mehr als die Luftfederung gekostet und laufen
trotz intensivem Geländeeinsatz immer noch problemlos. Den
Octavia 4x4 würde ich eher in eine andere Kategorie einstufen,
obwohl der auch seit über 3 jahren viel im Gelände bewegt
wird. Preislich, auch mit Höherlegung, lag er noch deutlich
unter dem ersten.

Gruß
andreas

dummytest
29.03.2006, 22:31
Hm, der erste neue (Nissan Pathfinder) hat mit 22% Rabatt viel
weniger in DM gekostet, als der 3. (Touareg V6TDI) in Euro. Der
3. hat mit 16% deutlich weniger gekostet als der 2. (Touareg V10 TDI)
mit 13 % Nachlass.

Die Terranos habe ich alle vor 3 bzw. 5 und 6 Jahren gekauft,
die haben kaum mehr als die Luftfederung gekostet und laufen
trotz intensivem Geländeeinsatz immer noch problemlos. Den
Octavia 4x4 würde ich eher in eine andere Kategorie einstufen,
obwohl der auch seit über 3 jahren viel im Gelände bewegt
wird. Preislich, auch mit Höherlegung, lag er noch deutlich
unter dem ersten.

Gruß
andreas

oK, oK, folgendes habe ich verstanden:
.
.
es ist egal, was du dir jetzt kaufst...., zu irgendwas passt es immer :SM124:

:D :kos:

Touareg V
05.04.2006, 06:09
Premiere für die Europa-Variante des Mercedes GL



http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/clear.gif

Der Mercedes-Benz GL bekennt sich zu seiner Grösse: Er ist nicht nur 5,09 Meter lang, er sieht auch ziemlich gross aus. Keines der heute so oft gepriesenen coupéartigen Dächer kaschiert das Volumen. Der GL gibt sich markant und maskulin mit steilem Kühler und vielen anderen Stilelementen, die Dynamik ausdrücken sollen - gerade richtig gestaltet für den wohlhabenden Herrn des Hauses in Amerika. In Leipzig steht erstmals in Deutschland die Europa-Variante.

In Deutschland wird die Geländegängigkeit gleich ab Werk geliefert - eine Luftfederung dient zur Erhöhung der Bodenfreiheit auf mehr als 30 Zentimeter, dazu gibt es Sperren für die Hinterachse und das Zentraldifferenzial. Die dritte optionale Sitzreihe lässt sich per Knopfdruck elektrisch umlegen, was den grossen Kofferraum freigibt, der sich durch weiteres Umklappen von Sitzen bis zu 2.300 Litern vergrössern lässt.

Der V8-Motor mit 4663 Kubikzentimeter Hubraum leistet 250 kW (340 PS) bei 6.000 Umdrehungen pro Minuten (U/min) und entwickelt sein maximales Drehmoment von 460 Newtonmeter (Nm) zwischen 2.700 U/min und 5.000 U/min. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 235 km/h, die 100 km/h werden nach 7,6 Sekunden erreicht. Der GL 500 mit 5.461 Kubikzentimeter Hubraum leistet 285 kW (388 PS), was für 240 km/h Spitze und eine Beschleunigung auf 100 km/h in 6,6 Sekunden reicht. Sein maximales Drehmoment liegt bei 530 Nm.

Die ganz grosse Klasse des GL drückt sich auch in seinen Preisen aus. Doch fürs gute Geld geben die Stuttgarter dem GL auch gleich eine ungewöhnlich umfangreiche Ausstattung mit auf seine Reise: Neben permanentem Allradantrieb gibt es auch das Offroad-Paket, die Luftfederung, ein Panoramadach über der dritten Sitzreihe, eine Klimaautomatik und elektrisch verstellbare Vordersitze. Ab GL 450 kommen unter anderem eine Multizonen-Klimaautomatik, Memory-Multikontursitze sowie eine Sitzheizung vorne hinzu, anstatt der 18-Zoll Räder kommen wuchtige 19-Zöller. Die Preise beginnen beim GL 350 mit 63.585 Euro und reichen bis zu 85.898 Euro für den grossen Achtzylinder-Benziner GL 500.

Quelle (http://news.marathonrally.com/index.3784.0.html)

Touareg V
06.09.2006, 14:45
Mercedes GL 420 CDI: Ship, Ship, Hurra
In erster Linie für die Amerikaner gedacht ist der Mercedes GL. Aber mit einem wirtschaftlichen Diesel erschließt sich auch den Europäern der Luxus des Dickschiffs.


Doch erst einmal Entwarnung an alle Fans des klassischen G-Modells: Der GL bedeutet nicht die Fortsetzung des G mit anderen Mitteln. Er ist aus grundsätzlich anderem Holz geschnitzt als der knorrige Opa und spricht Kunden an, die am liebsten alles in einem wollen. Das Platzangebot und den Komfort einer Luxus-Limousine, das Durchsetzungsvermögen eines echten Offroaders und dazu noch den Gutsherren-Auftritt, den einst der Range Rover kreierte.

Im Gelände ist er besser als Konkurrenten, bei denen die Betonung auf der Straßen-Dynamik liegt. Und er kann auf der Straße weit mehr als das aufrechte Völkchen der in erster Linie fürs Gelände konzipierten Allesüberwinder. Wenn der Fahrer Asphalt unter die mächtigen 19-Zoll-Räder nimmt, macht dies vor allem der Komfort deutlich. Die serienmäßige Luftfederung beweist das Schluckvermögen eines Pariser Clochards. Vor allem, wenn die Wähltaste Komfort zeigt.
Der GL hat nichts mit Crossover am Hut
Seine Entwickler verzichteten weise darauf, einem 2,5-Tonner Sportlichkeit auf Kosten des Komforts einzubläuen. So stellt sich automatisch eine zügige, aber doch sehr gelassene Fahrweise ein. Wer partout darauf besteht, um die Kurven zu wetzen, wird feststellen, dass das leicht untersteuernd ausgelegte, auch bei groben Lastwechseln und abrupten Lenkmanövern eindeutig definierte Eigenlenkverhalten keine Probleme macht - zumal ein wohl abgestimmtes ESP zur Verfügung steht, das mit konsequentem Eingriff der Sicherheit Priorität einräumt.

Der GL kann sehr wohl schnell um die Ecken pfeilen, und er kann, speziell gemessen am teilweise noch fragwürdigen Standard der Big-SUV-Gesellschaft, wirkungsvoll und ausdauernd bremsen. Zu dem passt trefflich die hier getestete Motorisierung, der vier Liter große Turbodiesel-Achtzylinder. Leistung? Genügend. Drehmoment? Mehr als genügend. Dazu kommt der ruhige, geschmeidige Lauf, der auch aus dem normalerweise sehr niedrigen Drehzahlniveau resultiert. Unterstützt wird der Bullenmotor durch die Siebengang-Automatik, die der wichtigsten Tugend der selbst schaltenden Getriebe huldigt: Man nimmt ihre Tätigkeit kaum wahr.


Quelle (http://auto-motor-und-sport.de/test_technik/einzeltests/mercedes_gl_420_cdi_ship_ship_ hurra.122538.htm)

Fotos (http://auto-motor-und-sport.de/test_technik/fotoshows/einzeltest_mercedes_gl.122539. htm)

Gruss Ruedi

luis
06.09.2006, 15:54
hi ruedi
ist ja ein wirklich feines spielzeug:rolleyes:

Touareg V
17.01.2007, 12:31
Mercedes-Treffen: G- vs. GL-Klasse

Ganz fair ist der Vergleich zwischen G- und GL-Klasse nicht. Der G blickt auf eine 28-jährige Geschichte
zurück und hat seine Wurzeln bei den Armeen dieser Welt. Der GL ist gerade erst geschlüpft und sollte
seinen legendären Vorgänger ablösen. Eigentlich.


Quelle (http://www.sueddeutsche.de/,cm2/automobil/artikel/297/98199/) und weiter lesen

Bilder (http://www.sueddeutsche.de/automobil/bildstrecke/296/98198/p0/?img=0.0)

Gruss Ruedi

Touareg V
29.08.2007, 12:05
My car is my castle - die GL Tuning A.R.T


http://www.4x4-suche.de/4x4news/wp-content/uploads/2007/08/artg1.jpg

Panzerfahren ohne Panzerführerschein

Vorstellung: Programm X64 von ART

Eines vorweg: Dieses Auto strahlt das Selbstbewußtseins eines Panzers aus. Das Gleiche sollte auch (naja fast) für den Fahrer dieser Urgewalt zutreffen.
Im Reich des Großen und Mächtigen ist der neue GL aus dem Hause
Mercedes-Benz auf einen ART Triumphzug gegangen. Die Nürnberger
Manufaktur bietet diesem sportlichen Reisewagen ein umfangreiches
Programm an Komponenten zur Veredelung.

Im bekannt sportlich-eleganten ART Design gibt es bei diesem Fahrzeug viele Möglichkeiten der Individualisierung. Mehr muskulöse Kontur für die Serienlinien bringt das ART Aerodynamik Set für Front und Heck ins Spiel. In der Frontschürze ergeben großnüstrige Lufteinlässe und eine weiter aufgespannte Gesamtfläche ein martialisches Gesamtbild des ohnehin schon gewaltigen Fahrzeuges.

http://www.4x4-suche.de/4x4news/wp-content/uploads/2007/08/artg2.jpg

Die neue schwarzkulissige ART BiXenon Hauptscheinwerferanlage NERO macht die respekteinflößende Wirkung dieses Ungetüms perfekt.
Ein Triple Beam Leuchtenset in der Frontschürze mit zusätzlichem mit Xenon Fernlicht, Tagfahrlicht in LED Technik und einer Doppelfunktions-einheit für Cornerlight und Nebelscheinwerfer gibt der Front ein Plus an Charisma und dem Fahren bei Nacht mehr passive Sicherheit. Die Heckschürze mit integriertem Diffusor schafft ein kompaktes und homogenes Bild im Heck für das Fahrzeug.

http://www.4x4-suche.de/4x4news/wp-content/uploads/2007/08/artg3.jpg

Das optische Zusammenspiel der vier hochglanzpolierten hartverchromten 80mm Endrohre der ART Sportabgasanlage ist gelungen komponiert. Geprägte ART Logos auf den Endstücken besiegeln die Qualität. Zwei Endschalldämpfer sorgen für den guten Ton.
Die exklusiven ART STEPLIGHTS erstrahlen über den Trittbrettern und markieren komfortabel die Einstiegssituationen auch bei geschlossenen Portalen, wenn der Schlüssel aktiviert wird. Dann treten parallele hellblaue Strahlensegmente aus den feinen Durchbrüchen des hochglanzpolierten Edelstahls.

http://www.4x4-suche.de/4x4news/wp-content/uploads/2007/08/artg6.jpg

Die hellblau illuminierten Einstiegsleisten mit ART Logo aus fein poliertem und gebürstetem Edelstahl steigern die gepflegte Wertigkeit des Fahrzeugs und bieten ein komfortables Entrée.

http://www.4x4-suche.de/4x4news/wp-content/uploads/2007/08/artg5.jpg

Mit einer Alcantara/Leder Ausstattung veredelt ART das Interieur des GL.
Vorder- und Rücksitze werden mit ihren Kopfstützen im Wunschleder und in Wunschfarbe mit akuraten Kontrastnähten neu gearbeitet. Dazu harmonieren Seitenverkleidungen in gerafftem Alcantara.

http://www.4x4-suche.de/4x4news/wp-content/uploads/2007/08/artg4.jpg

Die ART Sportlenkräder sind ergonomisch geformt und mit perforierten
Griffbereichen ausgestattet. Ein Pas de deux von Leder/Edelholz, Leder/Leder, Leder/Alcantara oder Leder/Kohlefaser eröffnet eine multiple Variationswelt für die Gestaltung des GL Cockpits. Alles wird nach Kundenwunsch in aufwendiger Handarbeit von einem Meister gefertigt. Der Individualisierung sind keine Grenzen gesetzt.
Das bringt Progress: Die ART Motorperformance bietet für CDI Varianten
elektronische Leistungsoptimierung der Motorssteuerung. Sie zwingt den
serienpotenten Dieseltriebwerken ca. 20% mehr Rasanz ab.
Leistungsoptimierung für V6 und V8 Benziner sind in Vorbereitung.
Das elektronische ART Fahrwerkssystem für das serienmäßige Airmatic
Chassis senkt das Fahrzeugniveau um 35mm und ist individuell bis zu 70mm nachjustierbar. Alle weiteren werksseitigen Justierfunktionen bleiben erhalten.
Lediglich die geschwindigkeitsabhängige Tieferlegung wird reduziert.
Als Räderwerk für den GL schlägt ART die Leichtmetallfelge monoART1 in
den Dimensionen 18, 19, 20 oder 22 Zoll vor.
Diese individuelle Räderauswahl potenziert sich nochmals durch das Angebot der drei verschiedenen Oberflächenversionen:
- TITANIUM Spezialbeschichtung mit hochglanzpolierten Speichenrücken
- TITANIUM Spezialbeschichtung mit komplett seidenmatter Oberfläche
- Schwarz oder in Wunschfarbe, auch zweifarbig, spezialbeschichtet in NANO Technologie
Dazu angemessene Reifengrößen bewegen sich in Dimensionen bis zu
305/35R22-110XL.
Für die Aufwertung der Fahrzeit im Fond bietet ART Multimedia ein Hightechequipment der Spitzenklasse. Ein Deckenmonitor in der Größe 12,1 Zoll ist 360 Grad schwenkbar. Der integrierte DVD Player mit SD-Card Reader arbeitet unabhängig vom Command System. Zwei Infrarot Kopfhörer bieten Tongenuß mit Komfort und größtmöglicher Bewegungsfreiheit. Der GL mit dem Programm X64 von ART ist alles in allem ein mächtiges Stück Kraft, gediegener Komfort und hochver-dichtetes Design in wohlproportioniertem Abstand zur Serienkultur.
Mit einem Wort: Er wird zu Ihrer Villa passen!!!
mehr zum A.R.T.-Design: art tuning (http://www.art-tuning.de/index.html)


Quelle (http://www.4x4-suche.de/4x4news/2007/08/27/my-car-is-my-castle-die-gl-tuning-art/)

Gruss Ruedi

bodo
18.02.2010, 15:52
Na, da habe ich ja lange suchen müssen, um diesen Fred wieder nach
oben zu kramen.

Hatte vor einigen Tagen die Gelegenheit einen GL für ein Wochenende
zu testen.
Hatte mir schon die eine oder andere kleine Offroad-Strecke ausgesucht,
als ich ihn dann aber blitzeblank mit erst 230 km auf dem Tacho
übernommen habe, wurde das erstmal gestrichen - das habe ich
nicht über das Herz gebracht...
Für die Heide-Adventure sowieso 2 Wochen zu früh... :D

Hier also dann mal ein kleines Fazit - mit einigen Vergleichen
zur Kuh...

Der Mercedes wirkt, obwohl ja genauso gross wie der Q7, wesentlich
wuchtiger. Er ist halt wesentlich kantiger - und dadurch der Kofferraum
gegenüber der Kuh wesentlich variabler. Beim Q7 wird durch die abfallende
Dachlinie deutlich an Höhe verschenkt. Ansonsten sind beide Kofferräume
natürlich in der Fläche riesengross.

Der Audi ist sowohl in der Auslegung des Luftfahrwerks als auch in
Sachen Automatik das agilere, sportlichere Auto - wenn man bei den
beiden Dickschiffen überhaupt davon reden kann.
Der Mercedes ist da wesentlich komfortabler, die Comfort-Stellung
der Luftfederung ist mir persönlich schon zu weich - aber das ist wohl
Geschmacksache.
Die Verarbeitung ist deutlich besser als bei den alten ML, wenn auch im
Detail vielleicht noch nicht so perfekt wie im Audi.
Der Automatik-Schalthebel am Lenkrad ist gewöhnungsbedürftig, man
freundet sich aber schnell damit an - und wirklich fehlen tut er ja auf der
Mittelkonsole auch nicht.

Das aktuell verbaute Navigationssystem ist aktueller Standard.
Wenn man allerdings erstmal die Menüführung über MMI beim
Audi verinnerlicht hat, kommen einem die "klassischen" Bedienelemente
im Mercedes eher nostalgisch vor. Da haben die in den aktuellen
Strassenmodellen schon deutlich besseres verbaut.

Über die Offroadeigenschaft kann ich nicht viel sagen, ausser einigen
Schneehaufen am Strassenrand die dran glauben mussten bin ich
ja nur Onroad unterwegs gewesen. Allerdings bei verschneiten und nicht
geräumten Strassen - problemlos auch eine starke Steigung mit
Schnee problemlos gemeistert.

3 Dinge, für andere wohl Kleinigkeiten,haben mich allerdings besonders gestört. Es gibt, auch nicht als Extra, keine verschiebbare Rücksitzbank.
Das habe ich aber gerade im Q7 bisher immer sehr genossen.
Wenn beim Cachen die anderen 190cm-Jungs hinter mir sitzen, ist das
kein Problem. Da ist im Mercedes DEUTLICH weniger Platz.

Und ausserdem ist das Display zwischen Tacho und Drehzahlmesser
monochrom. Zwar nicht so 80er-jahre-like wie im Cayenne, aber
im Verlgleich zum Q7 sieht das schon recht billig aus...

Zudem hatte ich den Eindruck, dass der GL wesentlich länger braucht
um das Fahrzeug auf Geländeniveau zu hieven. Das kann die Kuh auch
besser...

Mein Fazit also: ein wirklich tolles Auto - wenn der Preis nicht wäre.
Vergleichbar ausgestattet liegt er mal locker 12.000 Euro über dem Q7.
Dafür lockt er natürlich mit wesentlich besseren Offroad-Eigenschaften
durch Sperren und Untersetzung.

Er ist zumindest in der engeren Wahl... :D

sgm
18.02.2010, 16:09
Wenn du schon bereit bist, soviel Geld auszugeben, wie wäre es denn mal mit 'nem richtigen Geländewagen?

bodo
18.02.2010, 16:11
Wenn du schon bereit bist, soviel Geld auszugeben, wie wäre es denn mal mit 'nem richtigen Geländewagen?


Einen der deutlich über 200 km/h schnell fährt?!?

An welchen haste gedacht????

Sandokahn
18.02.2010, 17:04
An welchen haste gedacht????

Range Rover oder Sport TDV8 oder Supercharged :wub:

Der Range ist wohl immer noch der Beste in der Supertestliste .

userfehler
18.02.2010, 19:02
Der neue Range 5 Liter Supercharged ist pervers! Durfte das Monster mal kurz probefahren :wub:

Allerdings hatte ich das Gefühl, dass ich die (virtuelle) Nadel der Tankanzeige beim Fallen beobachten kann :rolleyes:

Grüsse,
Florian

P.S. Der GL gefällt mir optisch gut, ansonsten kann ich nix dazu sagen, ausser das mein Chef einen fährt. Seinen zweiten, nachdem der erste wegen diverser Mängel gewandelt wurde :hannes:

bodo
19.02.2010, 08:42
Range Rover oder Sport TDV8 oder Supercharged :wub:

Der Range ist wohl immer noch der Beste in der Supertestliste .

Ok, da spielen wir aber nochmal preislich in einer anderen Liga...
Und der Verbrauch ist auch zu hoch für die vielen Kilometer die ich
fahre...
Dazu kommt, meine Frau mag den nicht... :bremse:

Sandokahn
19.02.2010, 16:05
Da sag ich jetzt eiskalt dazu : such dir ne neue Frau :D der Rest findet sich :hannes:
Ist der GL so billig ???

bodo
20.02.2010, 12:28
Da sag ich jetzt eiskalt dazu : such dir ne neue Frau :D der Rest findet sich :hannes:
Ist der GL so billig ???

Ne, billig ist sicher der falsche Ausdruck...

...aber das könnte an meiner Vorliebe für technischen
Schnickschnack - gepaart mit meiner Unlust grosse
Summen für optischen Schnickschnack auszugeben...

Also so Sachen wie Abstandsregelung, tolles NAVI mit
Schnick und Schnack müssen sein.
Conolyleder, dicke 20'' oder Chromzierrat müssen es nicht sein.

So liege ich beim GL bei ca. 80.000 Euro (das ist die absolute
Schmerzgrenze nach oben)
Der T-Reg und der Q7 lägen bei knapp über 70.000 Euro.

Dafür kriege aber keinen RangeRover - und beim Sport
liege ich beim HSE drüber - und beim Supercharged sowieso...

Klar, kaufen würde ich die bei den angebotenen Rabatten
wahrscheinlich billiger - aber versteuern muss ich den
Listenpreis - da vergeht mir dann der Appetit... :D

Sandokahn
20.02.2010, 13:49
Ja so als selbst und ständig Arbeitender hat man es schon nicht leicht ;)

bodo
23.02.2010, 09:05
Ja so als selbst und ständig Arbeitender hat man es schon nicht leicht ;)

Ach, wem sagst Du das... :1opa:

sgm
23.02.2010, 09:47
Mir kommen gleich die Tränen :p

Sandokahn
23.02.2010, 13:31
Ach, wem sagst Du das... :1opa:

Na dir ...:D

bodo
23.02.2010, 15:14
...wobei - auch wenn hier ja in Teilen nicht gerne gesehen/gehört...

...ob der Preisfindung (und ich bräuchte meinen Lieblingsautoverkäufer
nicht wechseln) hat der neue T die Nase leicht vorn...

...war das jetzt hier schon OT???

Sandokahn
23.02.2010, 23:36
...wobei - auch wenn hier ja in Teilen nicht gerne gesehen/gehört...

...ob der Preisfindung (und ich bräuchte meinen Lieblingsautoverkäufer
nicht wechseln) hat der neue T die Nase leicht vorn...


Wer erzählt sowas ???

bodo
24.02.2010, 08:38
Wer erzählt sowas ???


Hmmm, niemand - ich kann lesen... :D

Sandokahn
24.02.2010, 12:57
Ist jetzt zwar OT aber wenn dann mußt du eh das Offroadpaket nehmen

bodo
24.02.2010, 14:16
Ist jetzt zwar OT aber wenn dann mußt du eh das Offroadpaket nehmen

Klar, das sowieso...
...sonst kann ich ja weiter Kuh fahren.
Wenn Audi die Möglichkeit von Sperre und Untersetzung -
wenn auch nur elektronisch - anbieten würde, wäre mein
nächstes Auto sicher wieder eine Kuh!!!

Wird aber wohl nix werden - also muss ich mich umschauen...

Bobu
24.02.2010, 15:28
Klar, das sowieso...
...sonst kann ich ja weiter Kuh fahren.
Wenn Audi die Möglichkeit von Sperre und Untersetzung -
wenn auch nur elektronisch - anbieten würde, wäre mein
nächstes Auto sicher wieder eine Kuh!!!

Wird aber wohl nix werden - also muss ich mich umschauen...

Was meinst Du denn mit "wenn auch nur elektronisch"? Sperre über Bremseneingriff hat der Q7 ja. Oder meinst Du "elektronische Untersetzung"? Falls ja, was ist das?

Gruß

Boris