Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erg Oriental: 2008
Touareg V
11.04.2008, 09:16
Erg Oriental: Neue Satellitenortung für 2008 - Test erfolgreichhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
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Als erster deutscher Veranstalter plant die "Erg Oriental" Tunesien-Rally in diesem Jahr die Einführung eines Satelliten-Systemes ähnlich dem auf der "Dakar" bewährten Iritrack-System. Auf der jüngst beendeten Vortour für die 4. Ausgabe der Rally wurde das System erstmals erfolgreich getestet
"Das Ortungsgerät, für das wir uns entschieden haben, liess den Verkäufer schwärmen, was dieses kleine runde Ding, so gross wie eine Untertasse und voll gestopft mit Elektronik und mit Satelliten- Sende- und Empfangsteil, so alles kann" berichtet Veranstalter Jörg Steinhäuser. "Die Handhabung des Gerätes ist ganz einfach: Es wird im oder am Fahrzeug an Plus und Minus angeschlossen, und schon ist es einsatzbereit."
Im Fahrzeug der Rennleitung, in dem auch die Auswertung der einzelnen Etappen durchgeführt wird, steht ein Laptop, ausgerüstet mit einem Satelliten- Sende- und Empfangsteil. An Hand der einzelnen Spuraufzeichnungen kann die Organisation jederzeit sehen, wo sich die Teilnehmer befinden, wie schnell die Fahrzeuge fahren oder ob die Fahrzeuge stehen. "Wir können jederzeit zu jedem Kontakt aufnehmen und erfahren, ob Hilfe benötigt wird, und dann Notwendiges veranlassen" so Steinhäuser.
Das System verfügt auch über eine Balise, ein Notsignal, das per Knopfdruck vom Teilnehmer oder einem Helfer ausgelöst werden kann. "Der Notruf geht in ein Rechenzentrum und von dort direkt zur Rennleitung in die Wüste. Die Rennleitung ist also in kürzester Zeit über den Notruf informiert. Kurze Zeit später erhält der Absender des Notrufs schon die die Nachricht, dass sein Hilferuf registriert ist und dass von der Rennleitung Hilfe organisiert wird, u.a. auch, dass man unterwegs zum Notrufabsender ist" erklärt Steinhäuser.
Auf der Vortour wurde das System ausgiebig durch die Organisation getestet. "Ich habe das Opfer gespielt und mich mit meinem Nissan Navara versteckt" berichtet Steinhäuser. In der Rally-Zentrale wurde dann die Suche eingeleitet. An einem Laptop zeigte Co-Veranstalter Gerd Töpperwien die Funktionsweise: "Wir haben hier z.B. den Track aufgezeichnet. Die Teilnehmer senden ein Signal, was als Punkt auf der Strecke angegeben wird. Dabei kann der Punkt auch mit Daten belegt werden. Weicht ein Fahrzeug ab, können wir das hier sofort sehen." Steinhäuser wurde jeweils nach kurzer Suche gefunden.
Neben der genauen Ortung von Teilnehmern und dem damit verbundenen hohen Sicherheitsaspekt bietet die neue Satellitenortung weitere Vorteile. Neben der Vermeidung von "Schummeleien" (wie z.B. das Fahren von Abkürzungen) wird die tägliche Auswertung immens beschleunigt. "Kurz nachdem ein Teilnehmer im Ziel ist, haben wir das Ergebnis. Nach Ablauf der Einspruchsfrist der Teilnehmer wird ca. eine Stunde später die endgültige Etappenwertung ausgedruckt und bekannt gegeben." Auch die Start- und Zielzeiten werden elektronisch aufgezeichnet, automatisch in den Auswertungsrechner eingegeben und für die weitere Auswertung hinzugezogen. Sollte es zu Differenzen kommen, wird zusätzlich noch das GPS-Gerät ausgelesen.
Der grösste Clou: Nicht nur die Organisation kann die Teilnehmer live verfolgen und orten, sondern auch jeder "Daheimgebliebene" mit einem Computer und Internetzugang. "Wenn alles klappt, sind wir die erste Amateurveranstaltung mit einem Livetracking" freuen sich Steinhäuser und Töpperwien.
Steinhäuser plant zudem die Anschaffung mehrerer Geräte im Kauf. "Man kann die Geräte mieten oder kaufen, auf die Dauer ist ein Kauf günstiger. Unsere Überlegungen gehen dahin, das System zu kaufen und dann weiteren Veranstaltern zur Miete anzubieten. So könnten bald alle Amateurrallys auch mit kleinem Budget über dieses geniale System verfügen und ihren Teilnehmern einen völlig neuen Sicherheitsstandart anbieten" so Steinhäuser.
Die "Erg Oriental" wird in diesem Jahr zum vierten mal ausgetragen und gilt als Nachfolger der im vergangenen Jahr in Konkurs gegangenen "Rally El Chott", die Organisator Steinhäuser einst gründete und 2002 an einen neuen Betreiber verkaufte. Bereits seit 1981 veranstaltet Steinhäuser mit seinem Team Marathonrallys in Afrika und gilt damit weltweit als am längsten aktiver Rally-Veranstalter.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/erg_oriental_neue_satellitenor tung_fuer_2008_test_erfolgreic h.9365.0.html#10036)
Gruss Ruedi
Touareg V
12.08.2008, 19:05
Rally toppt "Optic"-Strecken - Komfort wie noch niehttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
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Nur noch wenige Wochen - dann startet die grösste und anspruchsvollste deutsch-organisierte Tunesien-Rally "Erg Oriental" bereits zum vierten mal. Einst waren es drei deutsche Wüstenrallys, die um die Kunden in Tunesien buhlten: Die "El Chott", die "Grand Erg" und seit 2005 die Erg Oriental.
Dabei "wuchs" die Erg Oriental von Jörg Steinhäuser aus der "El Chott" - denn letztere wurde einst von Steinhäuser gegründet. Doch die Nachfolger der "El Chott" hielten sich nicht an Absprachen und so entschied sich Steinhäuser 2005, mit der "Erg Oriental" doch wieder eine Konkurrenzveranstaltung ins Leben zu rufen. Das Resultat ist bekannt. Die neue Organisation der "El Chott" sah eher auf´s Geld statt auf Qualität - der Konkurs 2007 war die absehbare Folge.
Traditionell zwei Wochen führen Steinhäuser und seine Crew die Teilnehmer durch Tunesien. Dabei sind Motorsportlicher Anspruch, Landschaft und Preis-Leistungsverhältnis für eine Tunesien-Rally einmalig. Denn anders als die "Grand Erg" geht Steinhäuser in den Süden des Landes, bietet soviele Hotelübernachtungen wie noch nie und ist trotz längerer Reisedauer, höherem sportlichen Anspruch und mehr Übernachtungskomfort noch günstiger als der Wettbewerber. 3.165 Euro ruft Steinhäuser für Spätbucher auf.
Zu Beginn des Jahres machte die "Erg Oriental" mit personellen Veränderungen auf sich aufmerksam. Und auch, wenn dies die 2008er Veranstaltung geringfügig beeinflussen könnte, dem sportlichen Aspekt tut dies wohl keinen Abbruch.
Start ist am 27. September in Genua - der entgegen "El Chott-Zeiten" frühe Termin (damals ging es immer von Oktober in den November) basiert noch auf zeitlichen Möglichkeiten der ehemaligen Partner. Angekommen in Tunesien geht es direkt ins Hotel nach Chott Mariem, von dort aus am Folgetag in Wertung nach Tataouine, wo man im rennommierten "Hotel Sangho" ruht.
So richtig los geht es am Dienstag, dem 30. September. von Tataouine geht es in die grossen Dünengebiete um El Borma, ganze vier Nächte verweilt die Rally in der schönsten und für Rallyfahrer angenehmsten Region des Landes. Grosse, hohe und langgezogene Dünen versprechen trickige Highspeed-Etappen fast wie in Libyen.
"Wir sind die einzige deutsche Veranstalter-Organisation, die eine Rallystrecke auf den FIA-Strecken der "Dakar" und der "Optic Tunesien" von El Borma nach Bordj Khadra (über 180 Kilometer reine Dünen) führt" berichtet Veranstalter Steinhäuser. "Die Streckenlänge wird jedoch mit insgesamt 475 Kilometern (Dünen und Pisten) leicht getoppt."
Von El Borma geht es weiter in die Oase Ksar Ghilane, in der auch der Ruhetag begangen wird. Von Ksar Ghilane geht es schliesslich langsam zurück in die Zivilisation nach Douz. "Von Douz geht es am Chott el Djerid entlang über die grosse Düne Nefta" schwärmt Steinhäuser. "Der Dünen- und Pistenrundkurs endet am Drehort "Krieg der Sterne", doch zuvor müssen sieben grosse Dünen überquert werden, hiernach geht es zum Hotel in Nefta."
Von Nefta nach Gafsa wurde eine Strecke von über 250 Kilometern an Pisten ausgearbeitet, bevor es ins nächste Hotel in Gafsa geht. "Von Gafsa wird es wieder eine Überführungsetappe geben, die am Strand in der Nähe von Chott Mariem endet. Dort ist der letzte Start der Rally, das Strandrennen; es ist bestimmt für einige zu kurz, aber immerhin, es geht am Strand entlang zum Ziel" so Jörg Steinhäuser.
Eine weitere Neuerung gibt es gegen Ende der Rally. Anstatt wie bisher an der Burg von Hammamet durchs Ziel zu fahren und im "El Sultan" zu feiern, wird das Ende kombiniert: "In Kooperation mit den tunesischen Behörden und eines neuen Hotels wird die letzte Strandetappe direkt am Wasser, direkt vor dem Hotel enden. Bereits am Strand werden die Korken knallen, das Siegtor aufgebaut - bis zu den Zimmern sind es dann nur einige Meter zu Fuss. Damit kommen wir den Wünschen vieler Teilnehmer nach, die sich eine ausgiebige Siegerfeier ohne weitere Zwischenetappen wünschen" freut sich Veranstalter Steinhäuser.
In Sachen "Sicherheit" geht die "Erg Oriental" wie auch die "Tuareg Rally" in Marokko oder "Libya Rally Raid" in Libyen keine Kompromisse ein. "Wie in den Jahren zuvor vertrauen wir auf den professionellen Rettungsservice von ORMS" erklärt Steinhäuser. "Dieser Service ist nicht billig, aber ein Muss. An der Sicherheit darf nicht verdient werden. Zudem sind wir so in einer rechtlich einwandfreien Lage und vertrauen auf das erfahrendste Unternehmen in diesem Bereich." Zudem hat Steinhäuser auch versicherungstechnisch aufgerüstet. Dafür hat man die Erfahrungen der "El Chott" und "Erg Oriental" mit denen der neuen "Libya Rally Raid" verknüpft.
Nennungen werden noch entgegengenommen, auch wenn der Nennungsschluss früher ist als bisher. Grund sie die neuen Regelungen für das Sperrgebiet. "Die tunesischen Behörden garantieren für die volle Sicherheit vor allem im Sperrgebiet" berichtet Steinhäuser, "doch entgegen den vergangenen Jahren ist der Aufwand nun wesentlich grösser. Bedingt durch das zeitaufwendige Verfahren bei den Behörden wird am Donnerstag, dem 28. August 2008, die Annahme der Nennungen abgeschlossen."
Marathonrally.com wird wie in 2005 und 2006 die Rally live begleiten und täglich ins Internet berichten. Dabei wird von den Erfahrungen der "Libya Rally Raid" profitiert - in Libyen kam erstmal neue Übertragungstechnik aus England und den USA zum Einsatz, die Aufwand und Kosten senken. Somit können wie aus Libyen auch gelegentliche Videos übertragen werden. In punkto Auswertung arbeitet man enger mit der Organisation zusammen: "So kann eine zeitnahe Auswertung und Veröffentlichung optimiert werden" so Steinhäuser.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/erg_oriental_rally_toppt_optic _strecken_komfort_wie_noch_nie .10196.0.html#10936)
Gruss Ruedi
Touareg V
12.08.2008, 19:07
Erg Oriental: Reise in den Süden - Hinweis für Österreicher
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Immer wieder erreichen uns Anfragen wegen der Sicherheit im Süden Tunesiens, insbesondere den Restriktiven für österreichische Teilnehmer. Wir erinnern uns: Mitte Februar wurden zwei österreichische Touristen, die entgegen allen Warnungen und Aufforderungen und zudem ohne Genehmigung der tunesischen Behörden im Alleingang ins algerische Grenzgebiet fuhren, im Grenzgebiet von Algerien entführt.
Touristische Einzelgänger zerstören Ansehen und Ruf
Während österreichische Quellen aus verschiedenen Gründen Tunesien als Entführungsort ins Spiel bringen, sprechen die tunesische Regierung, das Militär und andere Touristen von Algerien als Entführungsort. Vielmehr als falsch stellen sich auch Behauptungen heraus, die sagenumwobene "El Qaida" hätte etwas damit zu tun. Immer mehr wird klar: Es war eine Spontanaktion einiger "Wilder", die nun nicht wissen, was sie mit den Geiseln anfangen sollen - letztlich geht es nun um Probleme regionaler Tuareg-Stämme. Das Zauberwort "El Qaida" wurde benutzt, um Gehör zu erlangen - bzw. von Trittbrettfahrern ins Spiel gebracht.
Grundsätzlich gilt: Tunesien ist sicher, Algerien nicht. Wer dennoch auf eigene Faust und entgegen allen Verboten nach Algerien reist, darf sich nicht wundern, wenn etwas passiert. Kein Mensch fährt auch als Tourist freiwillig in den Irak (obwohl es sogar schon dafür ein Reisebüro gibt). Letztlich gefährden solche Einzelgänger nicht nur sich selbst, sondern schaden auch dem Ruf aller Reisenden oder dem eines ganzen Landes.
Österreich empfiehlt Reisen in den Süden in der Gruppe
Die Österreichische Regierung hat (als einziges Land) eine partielle (!) Reisewarnung für Österreicher herausgegeben, die explizit nur den Süden des Landes (sprich die sogenannte "Sperrzone") und das Grenzgebiet zu Algerien betrifft. Von vielen wird diese Reisewarnung allerdings falsch verstanden, vor allem, nachdem sich bereits eine deutsche Rally dieser beugte und die Strecke kurzfristig umschrieb.
Grundsätzlich gilt: Die Reisewarnung spricht vor allem allein reisende Touristen an. Das Land Österreich klammert genehmigte und geführte Gruppen eindeutig aus der Reisewarnung aus. Im Falle der "Erg Oriental" oder "FIA Tunesien Rally" (ehemals Optic) werden alle Anforderungen (Gruppe, regionaler Führer) der österreichischen Regierung für Reisen in den Süden erfüllt.
Allerdings empfiehlt die österreichische Regierung ihren Landsleuten, sich vor Reiseantritt mit der österreichischen Vetretungsbehörde in Tunis in Verbindung zu setzen.
Erg Oriental verfügt über alle Genehmigungen
Veranstalter Jörg Steinhäuser weist darauf hin, das die Rally über alle geforderten Genehmigungen für die Ausführung der Rally und Einreise im Sperrgebiet verfügt. Dazu ist jedoch ein erhöhter Verwaltungsaufwand nötig, der dazu führt, das der Nennungsschluss auf den 28. August festgelegt wurde.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/erg_oriental_reise_in_den_sued en_hinweis_fuer_sterreicher.10 198.0.html#10938)
Gruss Ruedi
Touareg V
01.09.2008, 18:21
Erg Oriental: Als Gast bei der Siegerehrung der tunesischen Wüstenrallyhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
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Wer immer schon einmal bei einem "Finale" einer Wüstenrally teilnehmen wollte ohne dabei die ganze Rally zu begleiten, hat jetzt die Möglichkeit, für ein kleines Budget Zieleinlauf und Siegerehrung der "Erg Oriental" Rally in Tunesien live zu erleben. Für interessierte Fans, Freunde oder Familienmitglieder bietet die Organisation jetzt eine "All-Inclusive"-Reise an.
Die Reise beginnt am 8. Oktober (Mittwoch) mit dem Abflug ab Frankfurt/Main (13:55 Uhr), bereits drei Stunden später landet die Maschine in Tunesien. Vom Flughafen in Tunis geht es per Shuttle direkt ins neue Ziel-Hotel "Tergui" in Chott Mariem, wo am Freitag, dem 10. Oktober der Zieleinlauf mit Champagnerdusche, Freibier und einer grossen Party gefeiert wird. Die Rückreise ist am 11. Oktober gegen 9.40 Uhr.
Im Preis von 395,- Euro pro Person sind die Flüge, der Transfer vom Flughafen-Hotel und zurück, Halbpension im Doppelzimmer sowie die Siegerparty inkludiert. Anmeldungen können ab sofort beim Veranstalter Jörg Steinhäuser telefonisch unter 06109 / 7630-910 oder per Email unter steini@erg-oriental.de (steini@erg-oriental.de) vorgenommen werden.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/erg_oriental_als_gast_bei_der_ siegerehrung_der_tunesischen_w uestenrally.10300.0.html#11037 )
Gruss Ruedi
Touareg V
03.10.2008, 15:29
Erg Oriental: Die Rübsams liessen es richtig krachenhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
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Der erste "richtige" Rallytag der Erg Oriental ist vorbei - und der erste Tagessieger steht fest. Ernst Rübsam (Senior) und Ernst Rübsam (Junior) liessen es auf der langen Piste nach El Borma "richtig krachen" und holten das Letzte aus ihrem ungewöhnlich aufgebauten Nissan Navara (neues Modell) raus. Die Belohnung: Platz 1 der Tageswertung, Führung in der Gesamtwertung und 1 GORM-Punkt für den Tagessieg.
Dicht hinter dem Vater-Sohn-Duo kam der Schweizer Andreas Tank mit seinem Co Markus Zellweger mit seinem Ex-Schreck Mitsubishi Pajero ins Ziel. Bis auf kleine Probleme mit der Spritleitung hielt der teilweise aus Verkehrsschildern gebastelte Mitsubishi: "Es ist irgendwie verflixt, in jedem Jahr haben wir es mit der Benzinversorgung" grinst Tank. Das Problem war schnell behoben, im Prolog war man sogar Schnellster.
An dritter Stelle folgt Dr. Ulli Müller mit seinem Ex-Dakar Toyota, der 2002 mit Mark Miller und Dirk von Zitzewitz (heute Volkswagen) den 16. Platz auf der Dakar belegte. Es folgen Markus Dvorny/Willi Janke im Land Rover Defender und Stephan Arendt/Torsten Giering, ebenfalls im Defender.
Die Etappe vom Dienstag war vor allem Eines: Nass. Seit Jahren ist in Tunesien ein Klimawandel zu beobachten, dort wo einst nur Wind und Sand das Bild beherrschten, regnet es heute wie in Europa. Entsprechend grüner wird die Wüste, entsprechend fester wird der Sand von Rally zu Rally. Ein Naturschauspiel, das alle Wahnvorstellungen von klassischen Öko-Aktivisten über den Haufen wirft - die Natur regelt sich eben immer wieder selbst. Das Camp ist wunderschön gelegen in einer Oase, knapp einen Kilometer von El Borma entfernt. Die Fahrzeuge parken unter Palmen, in der Oase gibt es Toiletten und Duschen.
Das Wetter setzte sich auch am Mittwoch morgen fort. Der Tag begann mit angenehmen 24 Grad und bewölktem Himmel, wechselte dann wieder in leichten Regen. Eine Veränderung gab es in der Streckenführung. Aufgrund der Tatsache, das die Tunesier ein "Fullsize"-Sicherheitspaket bieten wollen, musste die "Marathonetappe" von knapp 500 Kilometern nach hinten verlegt werden, da die Militärlogistik am Mittwoch nicht gewährleistet werden konnte. Somit fährt man heute den doppelten Rundkurs, der eigentlich für Freitag vorgesehen war.
Zeitgleich fahren Organisation und Militär die Strecke für die Marathonetappe ab, die dann entweder am Donnerstag oder Freitag gefahren wird (die Entscheidung liegt beim tunesischen Militär). Die Sicherheit hat auch einen grossen Vorteil: Gleich drei (!) moderne Helikopter kreisen über der Rally - Dakar-Feeling pur, das kommt vor allem bei den ausländischen Teilnehmern sehr gut an.
Wie immer bei Tunesien-Rallys gibt es einen "Gruss des Tages" - der kommt heute von Patrick Clarquin und geht an "Lilia", Peter Weber und "Locke".
Bildergallerie Etappe 1 Tataouine-El Borma (http://www.marathonrally.com/news/erg_oriental_pictures_bilderga llerie_etappe_1_tataouine_el_b orma_1_24.10495.0.html#11309)
Bildergallerie Etappe 1 Tataouine-El Borma (http://www.marathonrally.com/news/erg_oriental_pictures_bilderga llerie_etappe_1_tataouine_el_b orma_2_24.10496.0.html#11310)
Gruss Ruedi
Touareg V
03.10.2008, 15:35
Toyota-Duell an der Spitze, Garnham gewinnt Etappehttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
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Es war der Tag der Toyota: Simon Garnham und Rolf Blaess sowie Dr. Ulli Müller und Maik Hiekisch fahren nicht nur beide einen Land Cruiser, sie blieben auch den ganzen Tag "wie Kletten" zusammen. Der Brite Garnham folgte nach einer Idee seines deutschen Beifahrers Blaess dem Toyota der Norddeutschen Müller/Hiekisch. "Die beiden haben mehr Wüstenerfahrung als wir, also haben wir uns rangehängt um zu sehen, welche Geschwindigkeiten so gehen" schmunzelt Blaess am Abend. "Wir wechselten uns ständig in der Führung ab, am Ende wurde es schneller. Wir setzten uns nach vorne, an einer kniffligen Stelle verfuhr sich Müller kurzfristig, so war der Tagessieg unser."
Auf den dritten Platz schafften es Markus Dvorny und "ausnahmsweise"-Beifahrer Willi Janke (Land Rover Defender) vor Stepahn Arendt/Torsten Giering (Land Rover Defender), Matthias Krüger/Toni Skrypek (Nissan Terrano I) und dem Vater-Sohn-Duo Rübsam im Nissan Navara. Lange sah es so aus, als wenn die beiden Rübsams ihren zweiten Etappensieg einfahren sollten - bis kurz vor dem Ziel führten sie, obwohl man sich zweimal eingrub. Doch ein Navigationsfehler machte den Etappensieg schliesslich zunichte. In der Gesamtwertung führen Rübsam/Rübsam allerdings weiterhin knapp mit 44 Sekunden vor Müller/Hiekisch und Dvorny/Janke.
Besonders für Dvorny war die gute Etappe etwas Besonderes: "Ich habe mir erneut einen meiner HT-Dämpfer zerstört, das war auf den letzten Kilometern hart. Ist schon komisch, das ist meine dritte Rally, jedesmal musste bisher ein Dämpfer dran glauben."
Bei den Motorrädern gewann heute Otto Ulrich mit seiner KTM, auf den zweiten Platz kam der Tscheche Ladislav Skoda (Yamaha) vor dem Slowenen Niko Jakelj (Yamaha). In der Gesamtwertung führt Ladislav Skoda nun vor Otto Ulrich und Eric Fierhauser (KTM). Schwer zu kämpfen hatte vor allem Markus Konrad, der mit einer schweren KTM 950 Adventure angetreten ist. "Der Gute war richtig fertig, musste bei uns eine Pause machen" berichtet Ralf Müller, der den letzten CP besetzte.
Eigentlich hatten die Veranstalter für heute die grosse Marathonetappe von fast 500 Kilometern vorgesehen, doch die örtlichen Militärs (die zur Bewachung der Rally abgestellt sind) waren noch nicht bereit und monierten zudem die teilweise enge Streckenführung an der Algerischen Grenze. Bereits am Vortag machten sich daraufhin Rennleiter Rainer Burrichter und seine Crew auf, um die Strecke gemeinsam mit einigen hochrangigen Militärs zu ändern - die "Königsetappe" soll nun am Freitag gefahren werden.
Als Ausgleich zog man den kleinen Rundkurs, der ursprünglich für Freitag geplant war, vor. Knapp 250 Kilometer galt es in zwei Runden zu bewältigen, die Teilnehmer erwarteten "Offroad-Navigation" durch buckelige Kamelgrasfelder, lange, extrem versandete Etappen sowie erste (aber noch kleine) Dünen. Schwierig wurde es vor allem gegen Ende - denn gleich mehrere Wege verführten einige Navigatoren dazu, den Falschen auszuwählen. So wurde das Feld interessanterweise ausgerechnet auf den letzten 5 Kilometern nochmals komplett durcheinander gewürfelt.
Das Wetter war wie in den Vortagen ungewohnt wechselhaft. Der Tag begann mit leichtem Regen, nur kurz liess sich die Sonne blicken. Gegen Mittag nahm der Wind zu, weiter draussen in den Dünen entwickelte sich ein kleiner Sandsturm, der vor allem die Sicht auf die Strecke beeinflusste. Dennoch war es mit 25 Grad (bei bewölktem Himmel) angenehm warm, der Wind sorgte für Erfrischung.
Vor allen der zuvor tagelange Regen in El Borma und im Südwesten Tunesiens hatte die Dünen und die Kamelgrasfelder ungewöhnlich hart gemacht. An einigen Dünenkanten konnte man sehen, das die Feuchtigkeitsdicke bis zu 40 Zentimeter betrug. Übel wenn man einbrach - denn unter der harten Sanddecke verbarg sich Pulverfeiner Sand. "Mit jedem Sonnenstrahl wird die Schicht allerdings aufgelöst, das kann unheimlich schnell gehen" erklärt Veranstalter Jörg Steinhäuser. Der Brite Garnham kam bereits nach 3 Stunden und 45 Minuten ins Ziel - "das hätte bei weichem Sand sicher länger gedauert" so Steinhäuser.
Gleich zwei Piloten hatten heute besonderes Pech: Der Deutsch-Schweizer Andreas Tank legte seinen Mitsubishi Pajero auf die Seite und das Rheinländer Original Karl-Heinz Porschen (Volkswagen Käfer Proto) tuckerte mit einem klackernden und defekten Getriebe über die Strecke. "Der Wind hat die Spuren verweht, man hat kaum noch Wellen oder Rillen gesehen" berichtet Tank. "Auf einmal wurde das Auto schwammig, drehte sich hinten weg. Ich rutschte auf eine rechte Kuppe, kippte um, rutschte mit der Seite auf eine linke Kuppe, die mich wieder aufrichtete. Dem Motor war nichts passiert, aber drei Reifen waren platt, die Frontscheibe defekt und die Aufhängung krumm. Schade, wir waren ganz vorne dabei. Wir konnten den Schaden aber reparieren, sind am Donnerstag wieder im Rennen."
Porschen hingegen stand ein langer Abend bevor. Das Getriebe war hin, zum Glück hatte man Ersatz dabei. Aber um die Getriebe auszutauschen musste der Motor raus - nicht leicht bei dem eigenwilligen VW Käfer Proto, dessen "Corrado G60"-Motor millimetergenau in die Käfer-Front eingepasst wurde - die Karosserie basiert widerum auf einem VW Iltis. "Wir könnten auch keine Schäden haben und uns entspannen" grinste Porschen mit Kölscher Dialekt, "aber wir werfen eine "De Höhner"-CD ein und tauschen lieber den Motor. Wär doch sonst langweilig!" Bis zum frühen Abend dauerte die Reparatur, dann war der Käfer wieder rennfertig.
Am morgigen Donnerstag (02.10.2008) geht es (planmässig) weiter mit der 3. Etappe, einem grossen Rundkurs über 280 Kilometer, in dem die ersten grossen Dünen bewältigt werden müssen.
Bildergallerie Etappe 2 El Borma (http://www.marathonrally.com/news/erg_oriental_pictures_bilderga llerie_etappe_2_el_borma_1_24. 10500.0.html#11315)
Bildergallerie Etappe 2 El Borma (http://www.marathonrally.com/news/erg_oriental_pictures_bilderga llerie_etappe_2_el_borma_2_24. 10501.0.html#11316)
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/erg_oriental_toyota_duell_an_d er_spitze_garnham_gewinnt_etap pe.10503.0.html#11318)
Gruss Ruedi
Touareg V
03.10.2008, 15:39
Teilnehmer sind alle im Ziel - GPS-Auswertunghttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/b7c0876e50.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F081002_a rt_1.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=7ec2fd0b3de21c0db4df0ecb7f b96f0d)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/b6ef0162e9.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F081002_a rt_2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=ba23d9e0f235a2f58a10866112 ba16f5)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/e9cfa5bab6.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F081002_a rt_3.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=d67178b0ad40fc1da8c0aef875 7ad235)
Früher als erwartet, nämlich um 13:30 Uhr kamen die ersten Teilnehmer (drei Motorräder) nach dem grossen Rundkurs ins Ziel - nur 14 Sekunden nach dem dritten Zweirad überquerte das Team Arendt/Giering mit ihrem Land Rover Defender als erster Pkw die Ziellinie, kurz darauf das Team Dvorny/Janke im zweiten Landy.
Dicht hintereinander folgte das Trio Peter Mühmel (Mitsubishi Pajero), Matthias Krüger (Nissan Terrano I) und Ernst Rübsam (Nissan Navara), nach einer kurzen Lücke kam das britische Duo Hagist/Hagist (Jeep Wrangler) gefolgt von Ulli Müller (Toyota Landcruiser) und Pirkmajer/Bernhard (Jeep Grand Cherokee). Trotz der 280 Kilometer lagen fast die Hälfte der Teilnehmer im Ziel weniger als 5 Minuten beisammen.
Die Endergebnisse stehen dennoch nicht fest - obwohl die Auswertung in diesem Jahr die Resultat normalerweise gleich nach dem letzten Teilnehmer ausgerechnet hat. Das Problem sind zahlreiche, wohl nicht angefahrene GPS-Punkte - diese müssen in einer gewissen Entfernung angefahren werden, sonst gibt es Zeitstrafe. Einige Teilnehmer meldeten sich freiwillig mit fehlenden GPS-Punkten, bei anderen Teilnehmern muss nachkontrolliert werden.
Die heutige Etappe verlief wie gestern überwiegend über lange Pisten (teilweise sandig, teilweise bretthart), durchsetzt von einigen hohen und langgezogenen Dünen (die aber überwiegend noch fest waren). Pech hatte das Britisch-Deutsche Duo Garnham/Blaess, das sich in Führung liegend auf einer Dünenkuppe festfuhr, mit beiden Achsen in der Luft hing und schliesslich vom Mercedes G des Teams Moyzio/Moyzio geborgen wurde. Doch dabei blieb es nicht, zuvor gab die rechte vordere Bremse den Geist auf, zum Schluss hebelte sich man an einer doppelten Bodenwelle aus und fuhr sich die vordere Achse am Toyota krumm. Am Ende reichte es vorläufig nur für Platz 15 in der Pkw-Wertung.
Bis ans Limit ging auch heute wieder das Vater-Sohn-Duo Rübsam/Rübsam, das selbst auf den letzten Metern vor dem Ziel noch einige Teilnehmer überholte. Doch wie am Vortag wurde wieder der letzte Abzweig zum Camp zum Verhängnis, wieder rauschte man daran vorbei und verlor so viel Zeit. Ein wildes Duell lieferte man sich zum Schluss mit dem Berliner Peter Mühmel (Mitsubishi Pajero), vorläufig setzte sich Mühmel in der Tageswertung auf Platz 2 vor das Vater-Sohn-Duo.
Das Glück war heute dem Pinzgauer-Team Schiller/Lindenmeyer hold, das nicht nur durch die (Tages-)Ausfälle der Polen Sachanbinski/Rabiega (TomCat) und Porschen/Körver (VW Käfer Proto) zwei Positionen nach vorne kam, sondern sogar zum ersten mal ein Team überholte (den Mazda BT-50 vom Ehepaar Phal). Dazu half man den Motorradfahrern Ulrich (hatte klingelnde Geräusche im Motor und brauchte "Geleitschutz") und Konrad (fuhr sich heftig fest).
Gesamtwertung nach 3. Etappe (http://www.marathonrally.com/news/erg_oriental_gesamtwertung_nac h_etappe_3_02_10_2008_autos_mo tos.10508.0.html#11324)
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/erg_oriental_teilnehmer_sind_a lle_im_ziel_gps_auswertung.105 06.0.html#11322)
Gruss Ruedi
Touareg V
03.10.2008, 15:42
"Zeitstrafenhagel" am späten Abendhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/ae2f729988.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F081002_a rt_4.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=0096552081554b6308bb2738e4 b38397)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/92ece7a084.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F081002_a rt_5.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=6a1dfe1cd0ca139b6d42b3298e 0a7aaa)
Wir hatten es bereits angekündigt, am späten Abend wurde es offiziell: Es "hagelte" Zeitstrafen. Der Grund war simpel: Trotz einer Streckenlänge von 286 Kilometern kamen gleich mehrere Teilnehmer extrem zeitnah ins Ziel, dabei gab es sogar noch auf der Ziellinie einen Überholversuch (Rübsam gegen Mühmel). Entsprechend kam zwischen einigen Teilnehmern der Verdacht auf, das nicht alles mit rechten Dingen zuging - denn gleich mehrere Teilnehmer wurden angeblich nicht überholt, waren aber im Ziel dennoch hinten.
Also schlug die Organisation zum Rundumschlag: Alle GPS-Geräte wurden ausgelesen und auf die angefahrenen GPS-Punkte überprüft (alle Punkte müssen wie im FIA-Reglement in einem vorher gegebenen Rahmen, z.B. 500 Meter, angefahren werden). Und siehe da: Gleich neun (!) Teilnehmer wurden mit fehlenden Waypoints erwischt. Während die einen gleich oder vorab fehlende Punkte zugaben, konnten sich andere den Fauxpas nicht erklären. Wie auch immer, Zeitstrafen für neun Teilnehmer (plus Karl-Heinz Porschen für den Abbruch und das polnische TomCat Team für den Nicht-Start aufgrund Erkrankung).
So kam es letztlich, das auch "Aussenseiter" nach vorne in die Top-Positionen fuhren. Den Tagessieg fuhren souverän Stephan Arendt und Torsten Giering mit ihrem Land Rover Defender ein, dicht gefolgt von einem glücklichen Peter Mühmel im Mitsubishi und Ernst Rübsam im Nissan Navara. In der Gesamtwertung führt Rübsam weiter das Feld an, es folgen Arendt/Giering, Krüger/Skrypek (Nissan Terrano I), Müller/Hiekisch (Toyota Landcruiser) und Mühmel/Faust.
Bei den Motorrädern konnte Eric Fierhauser den Etappensieg einfahren, auf den Plätzen folgen Andrej Pogacar und Ladislav Skoda. In der Gesamtwertung sieht es ähnlich aus, Fierhauser führt vor Skoda und Pogacar.
Am Freitag startet früh am Morgen die sogenannte "Königsetappe", die nach kleinen Änderungen über 500 Kilometer in Wertung fast bis nach Bouj El Kadra (Dreiländereck Tunesien, Libyen, Algerien) und im Anschluss über Tiaret (weiter östlich) zurück nach El Borma führt. Der Tag beginnt mit einer schnellen Piste, es geht weiter durch weite und langgezogene Dünenfelder um im Anschluss wieder mit schnellen Pisten zu enden.
Last but not least: Der "Gruss des Tages" kommt heute von Peter Mühmel und geht an seine Astrid, die in diesem Jahr leider nicht als seine Beifahrerin dabei sein kann.
Bildergallerie Etappe 3 El Borma (http://www.marathonrally.com/news/erg_oriental_pictures_bilderga llerie_etappe_3_el_borma_1_24. 10510.0.html#11326)
Bildergallerie Etappe 3 El Borma (http://www.marathonrally.com/news/erg_oriental_pictures_bilderga llerie_etappe_3_el_borma_2_24. 10511.0.html#11327)
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/erg_oriental_update_zeitstrafe nhagel_am_spaeten_abend.10509. 0.html#11325)
Gruss Ruedi
Touareg V
03.10.2008, 15:44
Teilnehmer am Morgen in die Marathon-Etappe gestartethttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/8df405ccf5.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F081003_z us_1.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=eec32f4256d82aad54282d9b00 542eb5)
Nach einem Briefing um 7:00 Uhr morgens sind die Teilnehmer gegen 8:00 Uhr in die knapp 500 Kilometer lange Marathon-Etappe gestartet. Sowohl Karl-Heinz Porschen (VW Käfer Proto) als auch das polnische Tomcat-Team sind wieder mit dabei, dafür setzen heute die Ehepaar-Teams Windfeder (Land Rover Defender) und Pahl (Mazda BT-50) urlaubsbedingt aus. Zwei Helikopter sowie ein Aufklärungsflugzeug überwachen neben diversen mobilen Militärs die Strecke, im Camp selbst überwacht ein hochrangiger Militär-Offizier die Tätigkeiten "seiner" Truppe - die Tunesier wollen mit hohem Aufwand die "absolute Sicherheit" garantieren.
Mit der Ankunft der ersten Teilnehmer wird gegen 15:00 Uhr gerechnet, die letzten Teilnehmer werden erst bei Dunkelheit erwartet. Die Strecke bietet heute (03.10.2008) einen Mix aus langgezogenen, hohen Dünen und Sandfeldern sowie schnellen Etappen - allerdings kann niemand voraussehen, wie der Schwierigkeitsgrad wird. Seit Donnerstag brennt die Sonne ohne Regen (bei angenehmen 24-28 Grad), die Dünen trocknen nach und nach ab und werden immer weicher - und damit schwerer fahrbahr.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/erg_oriental_teilnehmer_am_mor gen_in_die_marathon_etappe_ges tartet.10513.0.html#11330)
Gruss Ruedi
Touareg V
03.10.2008, 15:45
Die Rübsams waren schneller im Ziel als die ZKhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
Ursprünglich wurde gegen 14:00 Uhr mit der Ankunft des ersten Teilnehmers gerechnet - doch Ernst Rübsam und sein Sohn brachen mit ihrem Nissan Navara vorläufig alle Rekorde: Gegen 12:50 Uhr, während das Ziel noch aufgebaut wurde, kam er bereits ins Camp "gerauscht". Der Nissan völlig lädiert, der Aufbau halb abgerissen gaben das Vater-Sohn Duo Alles und opferten das halbe Fahrzeug. Aktuell sind gegen 13:05 Uhr erst ein Auto und ein Motorrad im Ziel. Nach unbestätigten Informationen gab es heute einen Überschlag, mehr dazu sobald uns weitere Informationen vorliegen.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/erg_oriental_die_ruebsams_ware n_schneller_im_ziel_als_die_zk .10514.0.html#11331)
Gruss Ruedi
Touareg V
04.10.2008, 10:31
Erg Oriental: Freud und Leid, Kampf und Spiel - die Marathon-Etappehttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
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http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/31b25dd083.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F081003_a rt_3.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=8ce72b9b928f1bd7d80d849f06 8b9572)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/2be9f9c47b.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F081003_a rt_4.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=c110c1ce297d20a26777b80080 9af524)
Für Einige war die heutige Marathonetappe schneller als erwartet beendet, Andere hatten extrem schwer zu kämpfen... Das heutige Roadbook bestand überwiegend aus GPS-Punkten, die teilweise etwas "gemein" ausgelegt waren. Musste man in die Dünenfelder, links oder rechts um die Dünen herum...und gar die Hauptpiste verlassen? Nicht nur ein gutes Auto, fahrerisches Können und Navigation - sondern auch eine Portion Glück waren heute für eine gute Platzierung unbedingt nötig.
Zu Beginn ging es über schnelle Pisten, die dann in lange, härtere Sandfelder übergingen, diese waren zudem mit riesigen Kathedraldünen durchzogen. Einige Teilnehmer kämpften sich durch die Dünenfelder vor, Andere fuhren drumherum. Wer früher kam, hatte noch harten Sand, mit jeder Stunde wurde dieser bedingt durch die brennende Sonne weicher. Ab Tiaret dann nur noch Highspeed - 150 Kilometer Piste, Piste, Piste. "Das war nicht zu unterschätzen, die Kurven waren zum Teil unheimlich eng" berichtet Matthias Krüger vom Daktec-Team. "Einmal habe ich gezuckt und dachte "das wars", das Auto ging total quer - aber wir haben ihn wieder einfangen können."
Unglaublich schnell kamen heute Ernst Rübsam Senior und Ernst Rübsam Junior ins Ziel - selbst die Zielkontrolle war noch nicht aufgebaut. "Damit haben wir nicht gerechnet" wundert sich Veranstalter Steinhäuser, "bei der Vortour hatten wir hier richtig zu kämpfen." Der Nissan Navara des Teams litt erneut unter der Fahrweise - der Pickup-Aufbau brach ab und zerlegte sich teilweise. "Kein Problem" grinst Rübsam Senior, "das ist nur Blech. Das Auto geht unheimlich gut, wir sind zuversichtlich das wir bis zum Ende der Rally durchkommen."
Glück hatte der tschechische Motorradfahrer Ladislav Skoda. Mitten in den Dünen fiel sein Roadbookhalter aus, Skoda hatte keine Orientierung mehr. Also hing er sich an Rübsam ran, konnte kaum das Tempo halten: "Wahnsinn, wie der durch die Dünen geknallt ist. Ich war dann richtig überrascht, das wir zusammen als Erste im Ziel waren."
Über 20 Minuten nach dem Nissan-Duo kamen Simon Garnham und Rolf Blaess ins Ziel - und waren verdutzt und glücklich zugleich über die gute Platzierung. "Wir haben den ganzen Donnerstag zusammen mit den Jungs von Daktec damit verbracht, die Achse zu reparieren, die nach dem heftigen Sprung verbogen war" so Blaess. Mit Lkw-Wagenhebern, gefundenen Ketten und Stahlträgern bog man die Achse aufwendig wieder hin und ersetzte die innenliegende, abgerissene Steckachse. "Das Auto hielt, die Bremsen auch, ein schöner Tag" freut sich der Brite Garnham.
Lange hatte man sich ein Duell mit Peter Mühmel im Mitsubishi geliefert, dann blieb Mühmel mit einem platten Reifen stehen und verlor wertvolle Zeit. Das nutzte Matthias Krüger (Nissan Terrano) und kam als Dritter ins Ziel. Markus Dvorny landete mit seinem Land Rover und Beifahrer Willi Janke an vierter Stelle, muss am Abend aber alle Dämpfer auswechseln. "Das ist wie ein Fluch" grinst der Land Rover Pilot.
Mitten in den Dünen gab es heute einen Überschlag, der zum Glück glimpflich ohne Verletzungen ausging. Das einzige Mercedes-Team Moyzio/Moyzio rollte sich an einem Dünenabhang - für die beiden doppelt hart, denn bereits im April überschlugen sich beide auf der Tuareg-Rally in Marokko, der Mercedes G320 war gerade erst wieder fertig geworden. Andreas Wulf und Anja Bork fuhren hinter den beiden, hielten sofort an um die Piloten aus dem Fahrzeug zu holen und stellten den Mercedes wieder auf. "Dadurch haben wir natürlich viel Zeit verloren, aber Sicherheit steht an erster Stelle" so Wulf.
Nach dem aktuellen Stand fielen heute zwei Motorräder aus, Karl-Heinz Porschen blieb mit seinem Renn-Käfer erneut liegen und Ullrich Müller verlor über 1,5 Stunden, nachdem Luft im Dieselschlauch für Stillstand mitten in den Dünen sorgte.
Die genaue Wertung liegt noch nicht vor, da erneut einige GPS-Punkte kontrolliert werden müssen. Wir melden uns daher heute Abend nochmals mit dem letzten Stand.
Gesamtwertung nach Etappe 4 (http://www.marathonrally.com/news/erg_oriental_gesamtwertung_nac h_etappe_4_03_10_2008_autos_mo tos.10517.0.html#11334)
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/erg_oriental_freud_und_leid_ka mpf_und_spiel_die_marathon_eta ppe.10515.0.html#11332)
Gruss Ruedi
Touareg V
04.10.2008, 10:34
Erg Oriental: Freitags-Update - Protest, Bergeaktion.
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/fdab93ea69.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F081003_z us_2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=51252e418e75178345aeada847 a8ac7f)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/ea71eb5cd9.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F081003_z us_3.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=e77e0c81d0bcd5b95cc4ee7b78 c8574f)
Ein letztes Update, bevor es am Samstag aus dem Süden wieder gen Norden in die Oase Ksar Ghilane geht. Nach erneut geforderten Überprüfungen der GPS-Tracks einiger Teilnehmer, die durch den Protest eines Teilnehmers veranlasst wurden, haben sich die Organisatoren und der Fahrersprecher Andreas Tank (Mitsubishi Pajero, Schweiz) auf eine neue Regelung geeinigt: Ab Samstag werden bei allen Tages-Top 10 Teilnehmern automatisch nach der Ankunft die gefahrenen Tracks auf korrekt angefahrene GPS-Punkte überprüft. Die neue Regelung soll für mehr Fairness sorgen.
Ein Update gibt es bei der Berge-Aktion des havarierten Mercedes G des Teams Moyzio/Moyzio, der sich in einem tiefen Dünengebiet überschlagen hatte. Der Sand wurde im Laufe des Tages weicher und weicher, so das der Bergetruck von Jörg Schumann (mit dem aufgeladenen Mercedes) nicht mehr die reguläre Strecke fahren konnte und sich eigene Wege suchen musste. Gegen Mitternacht wird nun mit der Ankunft des Berge-Lkw gerechnet.
Am Freitag wurde erstmals das ganze Ausmass des Militärschutzes sichtbar. "Es war heftig, auf jeder grossen Dünen Militärposten, ständig kreisten Helikopter oder Aufklärungsflugzeuge über uns. Der Aufwand der Tunesier war wirklich gross. Wollen wir mal hoffen das bei diesem Aufwand auch weiterhin Rennen im Süden genehmigt werden" berichtet Andreas Wulf vom "Team Auto Hagen".
Am Samstag geht es von El Borma nach Ksar Ghilane, dabei geht es teilweise über Pisten und in Höhe Bir Aouine durch erste, gefürchtete klein Dünen, bei denen dann wieder die kurzen Geländewagen im Vorteil sind.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/erg_oriental_freitags_update_p rotest_bergeaktion_videoqualit aet.10518.0.html#11335)
Gruss Ruedi
Touareg V
05.10.2008, 13:22
Erg Oriental: Extrem-Dünen, Sandsturm und kaum einer ist im Camp
http://www.marathonrally.com/spacer.gif
Vorab - Liebe Leser, entschuldigen Sie die Verspätung am Rally-Samstag, aber der Tag hatte es wahrlich in sich und auch das Team von marathonrally.com wurde nicht geschont. In der 5. Etappe ging es von El Borma zurück in den Norden in die Oase Ksar Ghilane - zumindest sollte sie das für einige Teilnehmer gehen. Denn am späten Abend wird immer mehr klar: Nur ein Bruchteil der Teilnehmer schafft es heute noch ins Camp, es wird draussen in den Dünen übernachtet.
Neben einigen schnellen und zuletzt extrem steinigen Pisten wartete in der Mitte der Strecke das grosse Dünenfeld bei Bir Aouine auf die Teilnehmer. Über 100 Meter hoch, verschachtelt und mit fiesen, tiefen Trichtern, dazu nur steil bergauf oder steil bergab. Oben auf dem Dünenkamm hatte die Organisation gleich zwei Durchgangskontrollen (CP´s) versteckt.
Entgegen den letzten Tagen, in denen Regen die ansonsten weichen Dünen in feste Sandplatten verwandelt hatte und die Etappen täglich schneller und einfacher als geplant ausfielen, waren die Bir-Aouine-Dünen vom Regen verschont geblieben und erwiesen sich als metertief butterweich. "Es war den Dünen nicht anzusehen, an einer Stelle hart, an einer anderen Stelle sank man ein, sobald man ausstieg" berichtet Land Rover-Pilot Markus Dvorny, der als einer von vier Teams (Pinzgauer, Jeep Wrangler/Hagist, Land Rover Defender/Dvorny, Land Rover Defender, Ahrendt) sowohl die CP´s hatte und rechtzeitig ins Camp kam. Nur 9 Teams waren gegen Redaktionsschluss im Ziel, laut Aussage der Organisation bleiben die restlichen Teams mit den CP-Besatzungen in den Dünen.
"Das war der Wahnsinn" berichtet Rolf Blaess, Beifahrer des Briten Simon Garnham. Blaess war nicht so glücklich: "Der Sand war butterweich, nicht zu machen mit schweren Fahrzeugen mit langem Radstand. Wir haben es mehrfach versucht, haben dann abgebrochen, den Kamm umfahren und sind danach wieder in die Strecke. Autos mit kurzen Radstand und wenig Gewicht waren heute im Vorteil. Dummerweise waren beide CP´s genau in dem Bereich, den wir nicht haben...die Zeitstrafe ärgert einen dann schon."
Die Dünen abgebrochen aber dennoch im Ziel sind die Fahrzeuge von Matthias Krüger (Nissan, Allrad defekt), Andreas Wulf (Nissan, Dämpfer abgerissen), Simon Garnham (Toyota, umfahren) und das polnische TomCat-Team (Sperren defekt). Einige weitere Teilnehmer aus dem hinteren Starterfeld haben die Dünen ganz umfahren und sind über die Piste nach Ksar Ghilane gefahren. Allen Teams, die draussen bleiben müssen, geht es gut, lediglich der Österreichische Land Rover soll technische Probleme haben.
Auch die Umfahrung über die Piste hatte es derart insich, das die meisten Servicefahrzeuge den "Grossen Turn" über Remada fuhren. Die direkte Piste nach Ksar Ghilane war stellenweise total versandet und mit kleinen Dünen abgedeckt. Auch das Team von marathonrally.com erwischte es, der schwere Jeep Grand Cherokee fuhr sich dreimal hoffnungslos fest, wurde zweimal von einem ORMS-Medical Team herausgezogen. Auf der lange nicht frei geschobenen Piste sammelten sich im Anschluss schwere Steine, fast gemeinsam mit dem Range Rover des GPS-Experten Ralf Müller fuhr man sich kurze Zeit später auch noch einen Reifen platt.
Aufgrund der langen Nacht (nicht tragisch denn am Sonntag ist Ruhetag) und dem völlig gemixten Starterfeld dürften sich auch die Positionen in der Gesamtwertung verändert haben. So erreichte auch der Gesamt-Führende Ernst Rübsam (Nissan Navara) das Ziel nicht ebenso wie Peter Mühmel (Mitsubishi Pajero). Eine Auswertung gibt es ebenfalls erst am Sonntag. Da auch das Übertragungs-Team von marathonrally.com erst spät am Abend im Ziel eintraf, wird es Bilder und ausführliche News ebenfalls erst am Sonntag geben.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/erg_oriental_extrem_duenen_san dsturm_und_kaum_einer_ist_im_c amp.10520.0.html#11338)
Gruss Ruedi
Touareg V
06.10.2008, 10:57
Erg Oriental: Update - Letzte Teilnehmer werden aus den Dünen geborgenhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/68a4953d71.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2FDSC_4034 _01.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=077bd552844a9576500c4eea2e 9c6295)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/20fed1a97d.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2FDSC_3949 _05.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=326674eed816d0078405de8b46 3aa308)
Der Ruhetag in Ksar Ghilane wird von den im Ziel angekommenen Teams rege genutzt, um die Fahrzeuge zu warten, einmal auszuschlafen oder im warmen Oasen-Teich zu baden. Weitaus wildere Szenen spielen sich seit dem frühen Morgen im Dünengürtel zwischen Bir Aouine und Ksar Ghilane ab. Gemeinsam mit dem tunesischen Militär versucht die Organisation, die in den Dünen verbliebenen Teilnehmer zu bergen.
Am Vorabend hatten sich die restlichen Teilnehmer an den beiden DK-Punkten zu Gruppen gesammelt, einzige Ausnahme war ein tschechischer Motorradfahrer, der ausserhalb der Gruppen in den Dünen verblieb. Am Morgen brachen zuerst einige Quads von Ksar Ghilane auf, um die Teilnehmer und DK-Mitarbeiter mit Sprit und Wasser zu versorgen. Dabei las man auch den Motorradfahrer auf.
Verschiedene Probleme sorgen dafür, das die Bergung länger dauert. Zum einen will man die Gruppe zusammen behalten, um nicht einzelne Teilnehmer zu verlieren, dazu kommt bei vielen die Erschöpfung sowie die Tatsache, das die Dünen durch die zahlreichen Fahrversuche immer weicher wurden, als sie ohnehin schon waren.
Nicht nur der Land Rover des österreichischen Teams Lampert/Lampert muss mit einem technischen Schaden geborgen werden, auch weitere Fahrzeuge soll es (z.B. mit Ausfällen des Allrads oder defekten Reifen) getroffen haben. Der Dünengürtel ist derart weich und verschachtelt, das der reguläre Berge-Lkw nicht komplett vordringen kann. So müssen defekte Fahrzeuge vor Ort repariert werden, bzw. von anderen Teilnehmern mit herausgezogen werden.
Zur Unterstützung hat man das tunesische Militär hinzugezogen, die zuerst einen Helikopter senden wollten, der dann aber aufgrund eines Sandsturmes nicht starten konnte. Der Sandsturm sorgt zudem für eine schlechte Sicht, so das einige bereits geborgene Teilnehmer dennoch vor Ort bleiben um nicht die Orientierung zu verlieren. Weitere Militärs sollen mit einem Hummer H1 sowie beritten mit Kamelen an der Bergung beteiligt sein.
Zwischen 17:00 und 18:00 Uhr rechnet man mit der Ankunft der letzten Teilnehmer im Camp. Offen ist derzeit noch, ob die morgige Etappe von Ksar Ghilane nach Douz wie geplant gefahren werden kann oder eventuell gekürzt oder abgesagt wird. Wir melden uns dann heute Abend nochmals mit den aktuellsten Informationen.
Bildergallerie 4. und 5. Etappe (http://www.marathonrally.com/news/erg_oriental_pictures_bilderga llerie_4_und_5_etappe_szenerie _1_24.10522.0.html#11340)
Bildergallerie 4. und 5. Etappe (http://www.marathonrally.com/news/erg_oriental_pictures_bilderga llerie_4_und_5_etappe_szenerie _2_24.10523.0.html#11341)
Bildergallerie 5. Etappe (http://www.marathonrally.com/news/erg_oriental_pictures_bilderga llerie_5_etappe_und_szenerie_1 _24.10525.0.html#11343)
Bildergallerie 5. Etappe (http://www.marathonrally.com/news/erg_oriental_pictures_bilderga llerie_5_etappe_und_szenerie_2 _24.10526.0.html#11344)
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/erg_oriental_update_letzte_tei lnehmer_werden_aus_den_duenen_ geborgen.10524.0.html#11342)
Gruss Ruedi
Touareg V
06.10.2008, 10:58
Erg Oriental: Update - Grossteil der Teilnehmer sind im Camphttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
Alle Fahrzeuge bis auf das havarierte Motorrad (der Fahrer ist mit dem Quad ins Camp gekommen) und der Land Rover der Lamperts sind aus dem Dünengürtel rausgefahren und auf dem Weg zum Camp. Das Team des Pinzgauer von Gregor Schiller und Lutz Lindenmeyer hat sich spontan bereiterklärt, das zurückgelassene Motorrad aus den Dünen zu holen - wurden dann aber zurückgeholt, da es für die beiden zeitlich zu spät geworden wäre. Am Montag Morgen wollen Mitglieder der Organisation das Motorrad in den Dünen zerlegen und in Einzelteilen herausholen.
Gegen 16:11 Uhr sind mit Christian und Corinna Windfeder (Land Rover Defender) die ersten Teilnehmer im Camp angekommen. Für Corinna Windfeder war die Nacht ein echtes Abenteuer: "Als wir merkten, das wir es nicht mehr im Hellen schaffen, haben wir uns mit den Teams Andreas Tank/Markus Zellweger (Mitsubishi Pajero) und Markus Schörli/Felix Wehrli (Jeep Cherokee) zusammengeschlossen und uns einen Platz für die Übernachtung gesucht. Während Andreas ein Lagerfeuer angefacht hat, haben wir aus Sandblechen einen Windschutz gegen den Sandsturm und das Zelt aufgebaut. In gemütlicher Runde haben wir dann Fleisch aus der Dose gegessen und uns gegenseitig kennengelernt.
Nach dem aktuellen Stand wird die morgige Etappe von Ksar Ghilane annuliert, die Teilnehmer fahren auf der Asphaltstrasse ins Hotel nach Douz. Gegen Abend wollen Teilnehmer und Organisation gemeinsam eine endgültige Entscheidung treffen.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/erg_oriental_update_grossteil_ der_teilnehmer_sind_im_camp.10 527.0.html#11345)
Gruss Ruedi
Touareg V
06.10.2008, 13:29
Erg Oriental: Etappe gecancelt, aufwändige Rettungsaktion der Teilnehmerhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/790a64499f.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F081006_a rt_1.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=9dd6a43e38b0b93a1069160a67 c13ad4)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/c143934e57.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F081006_a rt_2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=b78d4f56ff7df6311416106119 1a489f)
Wie gestern am Sonntag bereits angekündigt, wurde die heutige Montags-Etappe gecancelt, die Teilnehmer fahren auf der Asphaltstrasse nach Douz und können sich dort in Ruhe auf die Etappe am Dienstag vorbereiten. Erst gegen 19:30 Uhr kamen die letzten Teilnehmer im Camp an, entgegen der ersten Gruppe mussten sie sich noch länger durch die Dünen kämpfen und hatten zudem das Problem, das durch die Versuche der ersten Gruppe die Dünen völlig ausgefahren und noch weicher waren.
Eine fast schon unglaubliche Aktion an Zusammenhalt der Teilnehmer und Organisation gab es am Sonntag Abend. Nachdem der Land Rover des österreichischen Ehepaars Lampert aufgrund des Achsen- und Lenkungsschadens immer noch in den Dünen verblieben war und in dieser Form nicht geborgen werden konnte musste man neue Ideen suchen.
Teilnehmer Markus Dvorny (Platz 2, Land Rover Defender) hatte aufwändigst mit einem eigenen PC-Programm ein kartografisches Informationsblatt erstellt, das alle GPS-Punkte, Geschehnisse und Uhrzeiten auf einer Luftaufnahme des Dünengebietes zusammenfasste. Aufgrund dieser Grafik konnte man sich ein genaues Bild der Strecke und Beschaffenheiten machen.
Die Quadfahrer von KOS, die tagsüber den Motorradfahrer geborgen und die Teilnehmer mit Wasser und Sprit versorgten, ergänzten die Listen mit Informationen, wo es fahrbar ist bzw. wo man tunlichst nicht durchfahren sollte. Aufgrund dieser Zusatzinformation brachte KOS einen Rettungsplan ins Spiel - zuerst als "fixen Gedanken", dann als "die Lösung".
Ab diesem Punkt hielten alle zusammen. Caterer Wolfgang Dieterle stellte seinen Land Rover Defener als vorläufigen Ersatzteilspender zur Verfügung. Aufwändigst wurde durch den Service von Daktec die Vorderachse des Catering-Landys ausgebaut, in Einzelteilen verpackt und in den Pinzgauer (das für diese Aktion neben den Quads tauglichste Fahrzeug im Rennen) von Gregor Schiller und Lutz Lindenmeyer geladen. Gemeinsam mit den Quads von KOS und Mechaniker von Daktec machte man sich gegen 5:00 Uhr morgens in Richtung des havarierten Land Rovers auf.
Der Plan: Der Pinzgauer fährt bis an den Dünenrand, dort werden die Ersatzteile auf die Quads verteilt, gemeinsam mit den Daktec-Mechanikern fahren die Quads zum Land Rover und reparieren ihn mit den Teilen des Catering-Landrovers. Sollte der Land Rover dann fahrbereit sein, fahren alle gemeinsam zurück nach Ksar Ghilane. Dort wird die Achse wieder ausgebaut und geht zurück in den Catering-Landy. Der Berge-Lkw von Jörg Schumann (kommt nicht in die Dünen, diese sind zu hart) lädt den havarierten Landy auf, im Konvoi fahren alle im Anschluss nach Douz.
"Dies ist ein Paradebeispiel an Zusammenhalt und Fairness" berichtet Matthias Krüger von Daktec, "wir haben gemeinsam eine Lösung gefunden, alle arbeiten zusammen, keiner hält dabei die Hand auf." Sein "West-Pendant" Klaus Krüger von KOS ergänzt: "Unter den gegebenen Umständen konnte der Land Rover nicht geborgen werden, also musste eine Lösung her."
Auch Veranstalter Jörg Steinhäuser zeigte sich von dem Engagement der Teilnehmer und der Servicecrews beeindruckt: "Ich bin schon stolz wenn man sieht, wie die Servicecrews der Rally und die Teilnehmer im Ernstfall zusammenhalten. Das zeigt auch, das hier keine alleine gelassen wird."
Zuvor hatte sich auch das Militär an der Aktion beteiligt, konnte zur Bergung nicht viel beitragen, besetzte aber wichtige Punkte um den havarierten Land Rover, um deren Sicherheit in der Nacht zu gewährleisten.
Am Dienstag geht es in Wertung von Douz aus weiter nach Nefta, dort trifft man auf die legendäre Kulisse der Star-Wars-Filme, die sich immer noch zwischen zwei Dünen befindet und als Touristenattraktion genutzt wird.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/erg_oriental_etappe_gecancelt_ aufwaendige_rettungsaktion_der _teilnehmer.10528.0.html#11346 )
Gruss Ruedi
Touareg V
08.10.2008, 11:56
Erg Oriental: Andreas Tank beendet "Star-Wars-Etappe" als Ersterhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gif
http://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/7784b81c7d.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F081007_a rt_1.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=6da3e4c03ad4d92815104841cc 28e1b4)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/fc8c2a497c.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F081007_a rt_2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=a1f193cb01af762ecb2deba54e c3a7ea)
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/e605619363.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F081007_a rt_3.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=fc18dfbbefb52f1d36845bff7c 072054)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/74f13812c2.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F081007_a rt_4.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=7a584d690492f7bdbf5c05608c 8bbb58)
Knapp 180 Kilometer in Wertung plus 50 Kilometer Überführung galt es am Dienstag (07.10.2008) zu bewältigen - Start war in der Oasenstadt Douz, links um ein grosses Chott (ausgetrockneter Salzsee) herum ging es gen Westen in den Ort Nefta. Ein letztes mal grosse, aber weiche Dünen erwarteten die Teilnehmer am Ziel direkt in der legendären Kulisse einer "Star Wars" Folge - wobei Letztere übrigens wieder ein ganzes Stück mehr verfallen sind.
Die Strecke war hart und schnell - das sorgte dafür, das sich heute die Reihenfolge im Ziel erstaunlich mischte. Als Erster überquerte der Schweizer Andreas Tank mit seinem Mitsubishi Pajero die Ziellinie, gefolgt von Dr. Ullrich Müller (Toyota Landcruiser) und dem TomCat des polnischen Dakar-Teams. Auch Christian und Corinna Windfeder liefen heute zur Höchstform auf, überholten sogar ihre ansonsten schnelleren Land Rover-Kollegen Stephan Arndt und Markus Dvorny.
"Die Strecke war unglaublich brutal" berichten Dvorny und Arndt am Nachmittag übereinstimmend im Ziel, "fast hatte man den Eindruck, man wollte die Fahrzeuge zum Ende der Rally hin nochmals auf eine harte Probe stellen. Entsprechend haben wir Gas rausgenommen und waren umso mehr verdutzt, als uns auf einmal die Windfeders überholten - dort, wo es am heftigsten war."
Markus Dvorny ergänzt: "Teilweise gab es Kuppen, die auf der Spitze nochmals steiler wurden. Wer hier zu schnell gewesen wäre, hätte sich garantiert überschlagen." Damit spielte Dvorny vor allem auf die rasante Fahrweise von Ernst Rübsam senior an, der heute nicht mehr antrat (wir berichteten). Rübsam nahm die Anspielung mit Humor: "Wir haben extra einige Sponsorenaufkleber im Frontbereich verkehrt herum angeklebt - die wären dann bei einem Überschlag das Highlight gewesen" schmunzelte der Deutsch-Ungar.
Andreas Tank lag die Strecke: "Das war mein Ding. Kurze, fiese Buckel, ein paar heftige Sprünge, gegen Ende eine Highspeed-Salzpiste auf der ich über 140 km/h fahren konnte sowie die schönen Dünen kurz vor dem Ziel, hat einfach gepasst. Jetzt hoffe ich, das sich der heutige Tag auch auf das Gesamtergebnis ausgewirkt hat."
Etwas ruhiger gingen es heute die Norddeutschen Andreas Wulf und Anja Bork an. "Wir waren eben mal nicht so schnell unterwegs" kommentierte eine geschaffte Beifahrerin am Nachmittag. Als Vorletzte überquerten sie vor dem VW Käfer Proto von Karl-Heinz Porschen das Ziel, der diesmal brav durchhielt und von den Mechanikern jubelnd im Ziel empfangen wurde.
Durchgehalten haben auch das Ehepaar Moyzio, die ihren Mercedes G nach dem Überschlag auf der 4. Etappe aufgrund der beiden Ruhetage wieder richten konnten und heute wieder teilnahmen. "Das Auto lief trotz Überschlag super, in Ksar Ghilane haben wir die Karosserie mit Hilfe zweier Gurte gerichtet - da haben wir beschlossen, weiterzufahren" freute sich Fred Moyzio. Auch sein Lackstift, den er noch auf der Fähre stolz präsentierte, kam so ausreichend zum Einsatz: "Das Auto sieht doch wieder schön aus, oder?"
Gegen Abend will die Organisation endlich die langersehnten Ergebnisse aushängen, die nach der turbulenten 5. Etappe immer wieder geändert wurden. Wir melden uns am Dienstag Abend nochmals mit Tabellen sowie einem schönen Video von der Berge-Aktion des Land Rover Defenders des Ehepaars Lampert vom Montag.
Bildergallerie 6. Etappe (http://www.marathonrally.com/news/erg_oriental_pictures_bilderga llerie_6_etappe_douz_nefta_1_2 4.10533.0.html#11352)
Bildergallerie 6. Etappe (http://www.marathonrally.com/news/erg_oriental_pictures_bilderga llerie_6_etappe_douz_nefta_2_2 4.10534.0.html#11353)
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/erg_oriental_andreas_tank_been det_star_wars_etappe_als_erste r.10532.0.html#11351)
Gruss Ruedi
Touareg V
08.10.2008, 15:47
Erg Oriental: Etappe Nefta-Gafsa beendet - Prunk-Hotel in Gafsa
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Gegen 14:00 Uhr haben die letzten Teilnehmer die heutige, letzte grosse Etappe der Erg Oriental 2008 von Nefta nach Gafsa ca. 220 Kilometer in Wertung, 80 Kilometer Überführung) beendet. Nach dem aktuellen Stand kam der polnische Tomcat mit weitem Vorsprung vor Matthias Krüger (Nissan Navara) und Andreas Tank (Mitsubishi Pajero) ins Ziel. Die aktuellen Ergebnisse folgen heute erst später, da die Organisation erst die für sie knapp 250 Kilometer lange Überführung bewätigen muss.
"Das war heute mal klasse, so richtig Rally. Wir haben es fliegen lassen, das ging prima, lediglich ein paar mal musste man aufpassen" freut sich Matthias Krüger. "Eine schöne Strecke" bestätigt auch Stephan Arndt (Land Rover), "wir hatten es uns nach den Ansagen im Briefing schlimmer vorgestellt. Allerdings waren einige Gefahrenpunkte nicht im Roadbook eingezeichnet, aber darauf hatten wir uns eingestellt."
In Gafsa quartiert die Rallytruppe im extrem prunkvollen Hotel Jugurtha - aufwändig geschnitzte, farbige Decken, bunte Fenster, goldene Sofas und Sessel, goldene Figuren in den Wänden, ein sehr gepflegter, parkähnlicher Garten mit einem sehr schönen Pool. So - und genau so darf man sich einen Palast aus 1001er Nacht vorstellen.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/erg_oriental_etappe_nefta_gafs a_beendet_prunk_hotel_in_gafsa .10539.0.html#11359)
Gruss Ruedi
Touareg V
09.10.2008, 09:07
Bildergallerie 7. Etappe Nefta - Gafsa (http://www.marathonrally.com/news/erg_oriental_pictures_bilderga llerie_7_etappe_nefta_gafsa_1_ 24.10541.0.html#11362)
Bildergallerie 7. Etappe Nefta - Gafsa (http://www.marathonrally.com/news/erg_oriental_pictures_bilderga llerie_7_etappe_nefta_gafsa_2_ 24.10542.0.html#11363)
Bildergallerie 7. Etappe Nefta - Gafsa (http://www.marathonrally.com/news/erg_oriental_pictures_bilderga llerie_7_etappe_nefta_gafsa_3_ 24.10543.0.html#11364)
Gruss Ruedi
Touareg V
10.10.2008, 10:40
Erg Oriental: Rally beendet - Arendt/Giering die Gesamtsiegerhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/6f45ad60b6.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F081009_a rt_1.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=203cd8588eecf1b759f647ce09 b94907)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/d033765845.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F081009_a rt_2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=7532e564c1ee9cc03ef7e5340f e00b72)
Statt einer "echten" Etappe am Strand gab es in diesem Jahr eine Showetappe, knapp einen Kilometer lang, dafür gesäumt von hunderten Zuschauern, Touristen und Teammitgliedern. Anders als in den Vorjahren fand die Siegerehrung gleich am Strand statt, ohne lange Reden, ohne Historien - nur auf die aktuellen Teilnehmer zugeschnitten. Dazu gab es - 3 Meter hinter dem Siegportal - Freibier satt, das nutzten auch die zahlreichen Touristen aus Deutschland, Polen, der Slowakei, Ungarn und Russland. "Ich wusste gar nicht, das es ausser der Paris-Dakar noch andere Rallys gibt" staunte eine Ungarin, "das muss ich gleich zuhause erzählen." Ein polnischer Unternehmer ging gleich in die Vollen, liess sich Kosten und Aufwand nennen und gab seine Nennung für 2009 bekannt.
Keine grossen Veränderungen mehr gab es in den Wertungen, nachdem bereits gestern mit der letzten grossen Etappe alles entschieden war. Stephan Arendt und seinem Beifahrer Thorsten Giering (Land Rover Defender) gelang zum dritten mal in der Geschichte der Erg Oriental/El Chott (u.A. nach Wolfgang Pasetti) ein Rekord, beide schafften es als Gesamt-Beste sogar vor den Motorrädern ins Ziel. Bei den Motorrädern gewann Ladislav Skoda aus der Tschechei, in der Klasse P1 (Prototypen, Ex-FIA T3) Peter Mühmel (Mitsubishi Pajero) aus Berlin, in der Klasse T2 (verbesserte Fahrzeuge) erneut Stephan Arendt und in der Klasse T1 (Serienfahrzeuge) das Schweiz-britische Team Hagist (Jeep Wrangler).
Derzeit läuft im Hotel Club Tergui in Chott Mariem die Abschlussparty am Strand, die nach dem grossen Abendessen um 21:00 Uhr mit der Party ausklingt.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/erg_oriental_rally_beendet_are ndt_giering_die_gesamtsieger.1 0545.0.html#11366)
Gruss Ruedi