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Touareg V
10.05.2008, 13:45
Auf eigenen Wegen durch die Karpaten


60 Teams nehmen die Herausforderung in Angriff, in einem 7.000-Quadratkilometer-Korridor geht es in einer Woche durch Rumänien.

Was die „Dakar-Series“ kann, kann die „SuperKarpata Trophy“ schon lange: Denn nicht erst seit die Central-Europe Rallye als Ersatz für die abgesagte Rallye Dakar in Ungarn und Rumänien ausgetragen wurde, bahnen sich Offroad-Anhänger ihren Weg quer durch die rumänische Wildnis.

Unter dem Motto „Find your own track“ wird nämlich die „SuperKarpata Trophy“ zum mittlerweile fünften Mal ausgetragen – und wie jedes Jahr gilt es auch heuer, innerhalb eines circa 7.000 km² großen Korridors schwierigstes Gelände zu bezwingen, dabei zu navigieren und dazwischen auch anspruchsvolle Sonderprüfungen zu bestehen, um ins Ziel sowie auch zur mittlerweile legendären Schlussveranstaltung tief im Herzen Rumäniens zu kommen.

In 24 Stunden ausgebucht – neuer Teilnehmerrekord!

Das Veranstalter-Team unter der Leitung von Georg Müller-Hartburg und Joe Zirnitzer, das über die vergangenen Jahre viel Herzblut in diese einzigartige Veranstaltung investiert hat, kann in diesem Jahr schon vor dem Start stolz sein: Nach nur 24 Stunden musste die Online-Nennmöglichkeit wieder von der Homepage genommen werden, innerhalb dieser Zeit war man nämlich vollkommen ausgebucht – mehr als 63 Teams (plus den circa 15 weiteren Fahrzeugen von Organisation, Presse, TV-Crew, etc.) hatten ihre Nennung abgegeben – ein deutliches Zeichen für den Stellenwert der Veranstaltung und dafür, dass man auf dem richtigen Weg ist.

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Es geht quer durch Rumänien – wie wird gewertet?

Kein Roadbook, kein Support: Die Teilnehmer müssen eine Woche ganz auf sich alleine gestellt ihre eigene Route („Find your own track“) durch die rumänischen Karpaten finden. Für jedes wie auch immer geartete Problem gibt’s nur eine Lösung: Sich selbst helfen – vom technischen Problem bis zum umgestürzten Baum. Am Ende ist es nicht eine möglichst hohe Geschwindigkeit, die zum Erfolg führt, sondern das Zusammenspiel des Teams, kombiniert mit besten Navigationskenntnissen und eben die Fähigkeit, mit neuen, unerwarteten Situationen fertig zu werden.

Die Regeln besagen: Es gibt keine vorgeschriebene Strecke. Innerhalb des erwähnten, 7.000 km² großen Korridors planen und suchen sich die Teams ihre Strecke selbst. Kontrolliert wird die Einhaltung des vorgegebenen Korridors durch eine zuvor montierte, so genannte „Black Box“. Diese ermöglicht es dem Veranstalter, per GPS-Daten die gefahrene Strecke im Nachhinein auszulesen und zu kontrollieren.

Am 17. Mai geht’s im Driving Camp Pachfurth los!

Für den Start der fünften Auflage der „SuperKarpata Trophy“ hat sich das Organisationsteam heuer etwas ganz besonderes einfallen lassen: Man wird in Europas modernstem und vielfältigsten Fahrsicherheitszentrum, dem Driving Camp Pachfurth loslegen! Auf dem spektakulären Offroad-Gelände werden die Zuseher die Teams auch zum ersten Mal „in Action“ sehen können:

Dort erfolgt nämlich nicht nur der offizielle Start, sondern es wartet auch gleich die erste Sonderprüfung auf die Teilnehmer und ihre Geländewagen. Für das Team des „Driving Camps“ in Pachfurth ist der Besuch der „SuperKarpata Trophy“ ein weiterer Baustein in der vielfältigen Ausrichtung des Zentrums.

„Wir freuen uns, dass wir als Start-Location für diese in Europa wohl einmalige Veranstaltung fungieren können“, so Marco Kessler vom Driving Camp Pachfurth: „Das passt perfekt zu unserer Philosophie, die vielseitigste fahraktive Event-Location in Europa zu sein.“


Quelle (http://www.motorline.cc/motorsport/index.php/article=144714/=Motorsport_-_SuperKarpata_Trophy_2008_-_Auf_eigenen_Wegen_durch_die_K arpaten.htm)

Gruss Ruedi

andreas
13.05.2008, 15:13
Ein paar Teilnehmer kenne ich und ich drücke ihnen die Daumen! :anbet:

Gruß
andreas

Touareg V
18.05.2008, 12:31
"Start frei" im Driving Camp Pachfurth

Reges Zuschauerinteresse beim offiziellen Start - bis 25. Mai kämpfen 60 Teams gegen die Herausforderungen in den Karpaten.


Bei strahlendem Sonnenschein und gut 25 Grad absolvierten heute die Teams den offiziellen Auftakt zur 5. „SuperKarpata Trophy“ auf dem herrlichen Offroad-Gelände des Driving Camps Pachfurth – eine gute Vorbereitung auf die harten und anspruchsvollen Kilometer, die in den nächsten sieben Tagen in Rumänien warten.

Denn der Tross mit rund 60 Teams brach unmittelbar nach der ersten Sonderprüfung auf die Verbindungsetappe auf, die nach Rumänien führt, wo morgen der Start in den 7.000 km² großen Korridor erfolgt, innerhalb dem sich die Teilnehmer ihren Weg quer durch die Wildnis der Karpaten bahnen müssen.

Eine enorme Herausforderung für das bunt zusammen gewürfelte Feld mit Startern aus unter anderem Österreich, Deutschland und Ungarn. Frei nach dem Veranstaltungs-Motto „Find your own track“ gilt es, schwierigstes Gelände abseits von Straßen, Pfaden oder Waldwegen zu bezwingen und dabei noch die vorgegebene Zeit einzuhalten.

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Geprüft wird mittels hochmodernem GPS-System, wer sich nicht an den Korridor hält, wird ebenso nachträglich disqualifiziert wie jene Teams, die fremde Hilfe in Anspruch nehmen.

Die Ausfallsquote ist hoch – was umso verwunderlicher ist, wenn man beim Startwettbewerb auf dem hochmodernen, anspruchsvollen, 18 Hektar großen Offroad-Gelände des Driving Camps Pachfurth gesehen hat, welche Hindernisse dort ohne Probleme von den Fahrern und ihren Autos bewältigt werden.

Organisator Georg Müller-Hartburg: „Vielen Dank an das Team des Driving Camp Pachfurth, dass wir hier eine so tolle, spektakuläre und anspruchsvolle erste Sonderprüfung absolvieren konnten. Doch so wild es teilweise ausgesehen hat: Gegen die Schwierigkeiten in Rumänien ist das alles harmlos. Ab morgen wird’s für die Teams richtig hart!“

Die Teams, Fans und Zuschauer erfreuten sich aber nicht nur an der spektakulären Auftaktprüfung der „SuperKarpata Trophy“, sondern auch an den Show-Einlagen der „Millenium Dancers“, die zwischen Fahrerbesprechung, Sonderprüfung und Start-Zeremonie für tolle Stimmung sorgten.


Quelle (http://www.motorline.cc/motorsport/index.php/article=144862/=Motorsport_-_SuperKarpata_Trophy_2008_-_Start_frei_im_Driving_Camp_Pa chfurth.htm)

Gruss Ruedi

Touareg V
28.05.2008, 13:03
Das war die Superkarpata Trophy 2008


Alle Teams kommen ins Ziel, den Sieg holt ein deutsch-ungarisches Trio, 2 österreichische Teams folgen auf den Plätzen 2 und 3. Hier der offizielle Endbericht der Veranstalter.

Bereits zum fünften Mal startete die „SuperKarpata“ in das „Abenteuer Rumänien“ – dieses Jahr ging es vom 17. Mai bis zum 25. Mai quer durch die Karpaten. Rekordverdächtig war dabei nicht nur einmal mehr die Schwierigkeit der Strecke, sondern auch das Teilnehmerfeld: Mehr als 60 Teams aus Österreich, Deutschland und ganz Europa nahmen die Veranstaltung in Angriff.

http://gelaendewagen.at/images21/superkarpata_2008_01.jpg

Der Start erfolgte dieses Jahr im Driving Camp Pachfurth, wo sich zahlreiche Offroad- und Rallye-Raid-Fans vom Können der Teilnehmer überzeugen konnten, wurden doch auf dem extrem anspruchsvollen Offroad-Parcours mit dem spektakulären Wasserfall, den gefährlichen
Treppen und den atemberaubenden Schrägfahrten alle schwierigen Hindernisse von den Teams problemlos und in teilweise unglaublicher Geschwindigkeit bewältigt.

Dennoch war das nur ein kleiner Vorgeschmack darauf, was die Teams in Rumänien erwarten sollte, wo sie ihren Weg – getreu dem Veranstaltungs-Motto „Find your own track“ – durch den insgesamt 7.000 qm² großen Korridor finden mussten. Ausgerüstet mit der „Black Box“, die mittels GPS-Unterstützung die Wege der einzelnen Fahrzeuge aufzeichnet, durfte der Korridor nicht verlassen werden, andernfalls gab’s „Strafzeit“. Aus Sicherheitsgründen bestehen die Teams immer aus mindestens zwei Fahrzeugen mit jeweils mindestens zwei Personen: Im „rumänischen Outback“ muss man sich in Extremsituationen schließlich gegenseitig helfen können.

Die erste Etappe

Nach der Verbindungsetappe quer durch Ungarn diente ein kleiner See in der Nähe von Arad als Treffpunkt, an dem am Sonntag vor dem eigentlichen Start noch zwei Sonderprüfungen absolviert werden mussten: In bester SuperKarpata-Manier galt es für einen Teil der Teams ein Floß zu bauen, auf dem man stehend rund 500 m auf dem See zurücklegen musste. Bei drückender Hitze und teilweise starkem Gegenwind erreichten die meisten Teams mit teils abenteuerlichen Konstruktionen das Ziel – danach konnten sich alle am Palmen-Sandstrand ausruhen und Kraft für die bevorstehende Nachtetappe sammeln.

Die Teampartner waren in der Zwischenzeit in einem Parcours in den benachbarten Sümpfen unterwegs, der sich im Lauf des Tages als äußerst selektiv herausstellen sollte. Für beide Sonderprüfungen gab es Zeitgutschriften, die als Jokerzeiten in der ersten Etappe eingesetzt werden konnten. Am Abend dann, pünktlich zum Start: Heftige Gewitter, strömender Regen. Die Teams gingen in die erste Fahr-Etappe, die durch den Regen und die Dunkelheit zusätzlich erschwert wurde. Den Herausforderungen dieser ersten Etappe waren nur wenige Teams gewachsen, schon in den ersten Stunden wurden mehrere Autos auf den schlammigen, steilen Wegen auf die Seite gelegt.

http://gelaendewagen.at/images21/superkarpata_2008_02.jpg

Im Zwischenziel

Dienstagnachmittag traf sich das Teilnehmerfeld fast vollständig zur Zwischenetappe, wo am späten Abend die Ergebnisse der ersten Etappe verlautbart wurden. Die Hügellandschaft der ersten, kürzeren Etappe stellte sich einerseits durch die dichte Bewaldung, andererseits durch starke Regenfälle als navigatorisch sehr schwierig heraus. Keines der Teams schaffte es ohne Verlassen des Korridors ins Ziel. Und auch an diesem Abend gab es, wie bereits die Tage davor, pünktlich am späteren Nachmittag ein mehrstündiges Gewitter, das zwar die Schwüle des Tages ein bisschen milderte, allerdings auch die Lagerwiese und vor allem das Terrain für die nächste Etappe in einen Sumpf verwandelte…

Die 2. Etappe

Mittwochfrüh starteten die Teams in die zweite Etappe. Gleich zu Beginn des Korridors galt es, erneut unter schlammigen Bedingungen, eine Gebirgskette zu überwinden, darauf folgte eine weitere Sonderprüfung im Korridor: Je ein Teilnehmer pro Team musste sich in einem Wasserfall abseilen. Was für Bergsteiger und Kletterer kein Problem, vielmehr eine willkommene Abkühlung war, kostete einige Teilnehmer (vor allem aus dem hohen Norden) reichlich Überwindung.

Der weitere Verlauf der zweiten Etappe führte durch einen lang gezogenen Korridor und war für die Teilnehmer sehr schwierig einzuschätzen. Vor allem die Länge der zurückzulegenden Strecke ließ viele Teilnehmer bereits am Beginn den Korridor verlassen, was sich am Ende als
voreilig erweisen sollte: Ein Großteil der Teilnehmer erreichte vor Ablauf der vorgeschriebenen Gesamtfahrzeit das Ziel in Baile Felix. Zwei Teilnehmer kamen nur mit Hilfe ihrer schleppenden Teamkollegen ins Ziel, eines von ihnen hatte die Hälfte des Korridors im Schlepptau und im Gelände zurückgelegt – der Beweis, dass die Hilfsbereitschaft unter den Teams auch in diesem Jahr überwältigend war.

Nach einer Woche voller Entbehrungen, Anstrengungen und Problemen warteten nicht nur die Red Bull-Mädchen mit einem kühlen Energydrink, vielmehr gab’s auch eine Dusche und ein echtes Bett. Bevor das allerdings benutzt wurde, stand noch die große Siegerehrung mit anschließender Party am Programm: Bis in die frühen Morgenstunden wurden Sieger gefeiert, Heldentaten bejubelt, Wunden geleckt und vor allem wurde sehr viel gelacht…

Die Besten

Am meisten zu Lachen hatte dieses Jahr das deutsch-ungarische Trio „Die Ungarischen“ mit Csaba Boros/Melinda Boros (Jeep), Attila Nagy/Paul Grünwald (Mercedes G) und Henrik Strasser/Michael Kürbs (Lila Q), die am Ende die wenigsten Strafzeiten gesammelt und sich am genauesten durch den Korridor gekämpft hatten. Rang zwei ging an das Team „Spirit of Expedition“ mit zwei Mannschaften aus Wien und Niederösterreich: Wolfgang Bachleitner/Martina Halmdienst (Nissan Patrol GR) sowie Michi Waldl/Bernhard Hofstätter (Land Rover Defender) bildeten damit das erfolgreichste österreichische Team. Und den dritten Platz konnte die Suzuki-Truppe namens „ORO“ mit den Mannschaften Markus Prochazka/Wolfgang Konetschni (Suzuki Samurai) und Michael Moro/Willi Klescher (Suzuki Samurai) erreichen.

Allen Teams gemein – ob Erster oder Letzter – ist der Wille, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein: Denn auch die „SuperKarpata“ 2009 wird mit Sicherheit erneut eine einmalige Challenge für Mensch und Material!


Quelle (http://gelaendewagen.at/artikel08/superkarpata_2008_067.php)

Gruss Ruedi