Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kaufberatung Offroad-Spielzeug
userfehler
11.08.2008, 18:09
Hallo Freunde :SM065:
Da ich (noch?) in der Sturm und Drang Phase meines Offroader-Lebens bin, es mich also reizt, immer weiter meine Grenzen auszutesten und zu erweitern, ich mich auf der anderen Seite aber auch um meinen gerade mal 1 Jahr alten und nicht gerade billigen Disco sorge, überlege ich, mir ein reines Offroad-Spielzeug zuzulegen. Der Disco bleibt für Offroad- und Onroad-Reisen (in dieser Hinsicht hat er sich soeben in Schweden bewährt). :wub:
Neben dem Preis ist das Hauptproblem des Disco die Bodenfreiheit. Eine Höherlegung um 4cm mit dem "grossen" Matzker-Kit würde mich ca. €6000.- kosten. In einem Rahmen von ca. €3000-4000.- suche ich deshalb einen gebrauchten Offroader, damit noch etwas Geld für Höherlegung und vernünftige Reifen drin liegt.
Umfangreiches Studium der Gebrauchtwagenbörsen der Schweiz führten mich zu folgender Favoritenliste:
Range Rover Classic V8
Land Rover Discovery I oder II als V8
Jeep Cherokee V6
Jeep Grand Cherokee V8
Die Fahrzeuge, die mich eigentlich am meisten gereizt hätten (Defender 90 oder Jeep Wrangler) sind vom Gebrauchtwagenpreis her nicht interessant. Jeep Grand Cherokee gibt es in der Schweiz offenbar wie Sand am Meer und so sehen auch die Gebrauchtwagenpreise aus. Bei einem Range Classic müsste ich etwa das doppelte Alter eines Granny in Kauf nehmen, um auf den gleichen Preis zu kommen.
Was mich bislang noch total verwirrt sind die verschiedenen Typen des Granny (ZJ, ZG, WJ, WK) und ihrer verschiedenen Allradsysteme sowie das des normalen Cherokee. Ich will doch nur wissen, ob und welche Art von Sperren vorhanden sind bzw zu welchem Preis sich welche nachrüsten lassen. Der Range Classic scheint nur eine Mitteldifferenzielsperre zu haben. :confused::confused::confused:
Derzeit tendiere ich zu einem Grand Cherokee 5.9 (ist glaub Typ ZJ), da der Motor wohl unverwüstlich ist, das Getriebe und Hinterachse anscheinend stabiler gebaut sind als beim 5.2 und auch Rost bei den Grannies eher weniger ein Problem sein soll. Wirklich gefallen tut mir diese automobile Harley nicht, aber die Fakten sprechen bisher dafür.
Anregungen und Informationen sind willkommen! Ich habe keine grosse Eile. Ich habe vor, mir das Spielzeug zu Weihnachten zu leisten. Sollte ich vorher ein super Angebot finden, werde ich das aber wohl nicht unbeachtet lassen :hannes:
Grüsse,
Florian
TouaregFan
11.08.2008, 18:16
Hallo Florian,
vielleicht wäre ja DAS (http://www.offroad-freunde.de/offroad2/showthread.php?t=2444) etwas für dich. (wenn er den nicht schon verkauft ist. :D)
Steht aber etwas weit von dir entfernt.
Daraus lässt sich bestimmt ein schönes Spielzeug bauen.
Liebe Grüsse
Stefan
userfehler
11.08.2008, 21:00
Ne die Mühe mit Export/Import wollte ich mir eigentlich nicht antun. Ausserdem will der Terrano bestimmt nicht zu weit von Andreas weg ;)
userfehler
13.08.2008, 08:57
Ich bin wieder etwas schlauer bezüglich des Grand Cherokee. Meine Güte ist das kompliziert bei Jeep! :hammer:
Der Grand Cherokee ZJ (1993-1998) verfügt in der Limited Ausstattung über das Quadra Trac System. In der Laredo Ausstattung über das Selec Trac System. Die 5.9er haben zusätzlich noch eine Hinterachsdifferenzial-Bremse (60% Sperrwirkung).
Quadra Trac verteilt die Kraft zwischen Vorder- und Hinterachse dynamisch mittels einer Visko-Kupplung, die Drehzahlunterschiede erkennt (gefällt mir nicht gut). Aber: Ab 1995 hatten die ZJ einen zusätzlichen Allrad-Modus namens 4LO, in dem die Visko-Kupplung bei eingelegter Untersetzung auf ein 50:50-Verhältnis vorgesperrt ist (gefällt mir deutlich besser).
Ich denke also vor Jahrgang 1995 kommt nicht in Frage. Erst die Modelle ab 1996 sind Euro 2 tauglich ... ein weiteres Argument. Die Differenzialbremse mit 60% scheint mir nicht viel zu taugen. Es gibt auch diverse Videos auf Youtube in denen die Grannies in Verschränkungspassagen festhängen obwohl an Vorder- und Hinterachse noch jeweils ein Rad besten Bodenkontakt hätte. Generell scheint man Jeeps mehr mit Schwung zu Fahren als ich das vom Discovery kenne :o
YouTube - 1998 Grand Cherokee 5.9 with Limited Slip Differential
Sperren für Vorne oder zumindest Hinten sind also wohl Pflicht, kann man aber für ca. €800.- pro Stück nachrüsten (Detroit Locker). Damit müsste der Granny im Gelände gut durchkommen.
Komplettfahrwerke mit 3.5'' Lift (Rubicon Express) gibt es für ca. €1500. 4.5'' und mehr kosten um die €4500, aber damit sieht er auch eher aus wie ein Monster-Truck.
So ungefähr stelle ich mir das vor:
http://www.orz-muc.com/orz/etc/zj_umbau/grand4.jpg
Grüsse,
Florian
Quellen: Wikipedia, ORZ München, 4x4 Community.com, Jeep-Forum.de, Autoscout24
P.S. Hier noch ein Link zu den aktuell verbauten Jeep Allrad Systemen: http://www.jeep.com/en/4x4/how_systems_work/
Touareg V
13.08.2008, 10:13
Hallo Florian
Wieviel darf das neue gebraucht Auto den kosten und was
soll er alles drin haben, bin einwenig am suchen für dich.
Gruss Ruedi
userfehler
13.08.2008, 10:35
Hallo Ruedi
Vielen Dank aber such bitte nicht zu konkret. Wie gesagt, ich peile etwa Weihnachten für den Kauf an. Vorerst sammle ich vor allem Informationen :1opa:
Ich versuche mal meine wichtigsten Bedürfnisse grob zusammenzufassen:
Günstig in der Anschaffung (absolute Obergenze SFr. 10'000.- für ein Auto in Topzustand, ich peile eher SFr. 5'000.- an)
Zuverlässig und haltbar (nicht Rostanfällig!)
Gute Basis-Offroadeigenschaften (Bodenfreiheit, Verschränkung, idealerweise Starrachsen, kurze Überhänge vorne und hinten, gutes Allradsystem - ich bin ja vom Disco verwöhnt :o)
Geringeres Gewicht als mein Dicker. Definitiv unter 2 Tonnen.
Vorzugsweise Automatik
Viel Kraft bei niedrigen Drehzahlen, die möglichst verzögerungsfrei anliegt -> grosser Benziner oder evtl Saugdiesel
Grosse Auswahl an günstiger zusätzlicher Offroad-Ausrüstung (echte Sperren, sofern noch nicht vorhanden, Fahrwerk, evtl Schnorchel)
Der Fahrkomfort auf Strassen ist nebensächlich. Reisen plane ich immer noch mit dem Disco zu unternehmen. Das Auto muss mich nur zum Gelände bringen (was durchaus auch mal 600km sein können). Der Verbrauch ist deshalb auch nicht sonderlich wichtig.
Am Ende hätte ich gerne ein überaus robustes Spielzeug mit etwa 25cm Bodenfreiheit unter den Differenzialen, deutlich mehr dazwischen, Hinterachs- und Mitteldifferenzialsperre (evtl auch Vorderachse). Je mehr davon das Basisfahrzeug schon bietet, umso besser.
Wenn er dann noch etwas "Style" hätte ... :wub:
Viele Grüsse,
Florian
Hallo Freunde :SM065:
Da ich (noch?) in der Sturm und Drang Phase meines Offroader-Lebens bin, es mich also reizt, immer weiter meine Grenzen auszutesten und zu erweitern, ich mich auf der anderen Seite aber auch um meinen gerade mal 1 Jahr alten und nicht gerade billigen Disco sorge, überlege ich, mir ein reines Offroad-Spielzeug zuzulegen. .......
Florian
Hallo Florian,
Sturm und Drang...:feiern: gefällt mir gut :D!
Also ich finde so einen alten Bronco, Blazer, auch Jeep Grand Cherokee oder Chevy C30 Pickup ideal:
Billig, haben richtig "Bums":hannes:,will niemand so recht haben und sind für´s Gelände ideal.
Schau doch mal in mobile.de. Gibt´s für ab 2000€ - 6000€.
Ich überleg mir das auch momentan. Da fährt man entspannter in den Matsch...;)
Feinstaubfreie Grüsse
Hartwin:cool:
smokeybaer
13.08.2008, 12:18
Hallo Florian,
Sturm und Drang...:feiern: gefällt mir gut :D!
Also ich finde so einen alten Bronco, Blazer, auch Jeep Grand Cherokee oder Chevy C30 Pickup ideal:
Billig, haben richtig "Bums":hannes:,will niemand so recht haben und sind für´s Gelände ideal.
Schau doch mal in mobile.de. Gibt´s für ab 2000€ - 6000€.
Ich überleg mir das auch momentan. Da fährt man entspannter in den Matsch...;)
Feinstaubfreie Grüsse
Hartwin:cool:
hallo Hartwin:SM065:
Danke dir für den Tipp . meiner einer , momentan im Besitz eines "Asphaltfegers" wird sich da auch mal auf die Lauer legen und suchen:D
Sandokahn
13.08.2008, 12:56
Wie wär es denn DAMIT (http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/showDetails.html?id=69783483&__lp=49&scopeId=C&sortOption.sortBy=price.consum erGrossEuro&sortOption.sortOrder=ASCENDING&makeModelVariant1.makeId=14800&makeModelVariant1.modelId=3&makeModelVariant1.searchInFree text=false&makeModelVariant2.searchInFree text=false&makeModelVariant3.searchInFree text=false&vehicleCategory=Car&segment=Car&siteId=GERMANY&negativeFeatures=EXPORT&damageUnrepaired=NO_DAMAGE_UNR EPAIRED&customerIdsAsString=&lang=de&pageNumber=1) oder DAMIT (http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/showDetails.html?id=67638330&__lp=49&scopeId=C&sortOption.sortBy=price.consum erGrossEuro&sortOption.sortOrder=ASCENDING&makeModelVariant1.makeId=14800&makeModelVariant1.modelId=3&makeModelVariant1.searchInFree text=false&makeModelVariant2.searchInFree text=false&makeModelVariant3.searchInFree text=false&vehicleCategory=Car&segment=Car&siteId=GERMANY&negativeFeatures=EXPORT&damageUnrepaired=NO_DAMAGE_UNR EPAIRED&customerIdsAsString=&lang=de&pageNumber=1) :p
userfehler
13.08.2008, 14:03
Disco 1 und 2 sind definitiv auf der Liste der Fahrzeuge, die in Frage kommen. Der Rost sieht aber schon etwas unschön aus ... Das scheint ein Vorteil des Granny zu sein, nachdem was ich bisher in Foren gelesen habe.
Sowas (http://www.autoscout24.ch/AS24Web/Detail.aspx?from=list&wl=1&lng=ger&id=5384184&qs=from%3dDefault%26make%3d151 54%26modellike%3drange%2brover %26cur%3dCHF%26zipcountry%3dCH %26sort%3dprice%26total%3d470&page=1&row=17) wäre bestimmt auch nett :wub:
Ich habe aber zugegebenermassen etwas Sorge bezüglich der Zuverlässigkeit und der Rostvorsorge bei den alten Briten :rolleyes:
dreyer-bande
13.08.2008, 14:38
Wie wär es denn DAMIT (http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/showDetails.html?id=69783483&__lp=49&scopeId=C&sortOption.sortBy=price.consum erGrossEuro&sortOption.sortOrder=ASCENDING&makeModelVariant1.makeId=14800&makeModelVariant1.modelId=3&makeModelVariant1.searchInFree text=false&makeModelVariant2.searchInFree text=false&makeModelVariant3.searchInFree text=false&vehicleCategory=Car&segment=Car&siteId=GERMANY&negativeFeatures=EXPORT&damageUnrepaired=NO_DAMAGE_UNR EPAIRED&customerIdsAsString=&lang=de&pageNumber=1) oder DAMIT (http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/showDetails.html?id=67638330&__lp=49&scopeId=C&sortOption.sortBy=price.consum erGrossEuro&sortOption.sortOrder=ASCENDING&makeModelVariant1.makeId=14800&makeModelVariant1.modelId=3&makeModelVariant1.searchInFree text=false&makeModelVariant2.searchInFree text=false&makeModelVariant3.searchInFree text=false&vehicleCategory=Car&segment=Car&siteId=GERMANY&negativeFeatures=EXPORT&damageUnrepaired=NO_DAMAGE_UNR EPAIRED&customerIdsAsString=&lang=de&pageNumber=1) :p
Na, der; oder DAMIT, wäre doch etwas für Johannes,
dann hätte er endlich das ideale Schneeräumgerät!
Lass die Finger vom Grand Cherokee 5,9 Liter, der kann
nachhaltige Hitzeprobleme haben. :1opa:
Gruß
andreas
Hallo Florian,
dein Anforderungsprofil spricht eher für einen Wagen mit kurzem Radstand.
userfehler
13.08.2008, 17:05
Hallo Florian,
dein Anforderungsprofil spricht eher für einen Wagen mit kurzem Radstand.
Ich bin da gar nicht so sicher ob der Radstand sooo kurz sein sollte. Von dem was ich bisher gesehen habe, scheint mir der 100'' Radstand z.B. eines Discovery oder Range Classic als der optimale Kompromiss aus Fahrstabilität und Agilität.
Der grosse Indianer liegt da etwa 10cm drüber. Nicht zu vernachlässigen aber noch in Ordnung denke ich. Ein 110er Defender ist ja schliesslich nicht schlecht im Gelände und noch länger.
Ich denke in dieser Hinsicht nehmen sich meine Kandidaten nicht viel.
@Andreas: Ich denke die Temperaturprobleme treten eher bei forscher Autobahnfahrt auf oder hast du anderes gehört? Ich bin eher davon ausgegangen, dass der 5.9er eher besser gekühlt ist als ein 5.2er :confused:
Die Temperaturprobleme treten m.W. eher beim Offroaden
auf, da es im äußerst engen Motorraum keinen Fahrtwind mehr gibt.
Gruß
andreas
userfehler
13.08.2008, 17:16
Das klingt logisch, an die Enge im Motorraum hatte ich nicht gedacht. :o
hallo Hartwin:SM065:
, momentan im Besitz eines "Asphaltfegers" .....:D
Hallo Joel!:juchu:
Watten? Kein Touareg mehr?:confused:
Aber ich hatte noch einen Vorteil meiner Liste vergessen:
Die sehen alle erheblich besser aus als die Landys!:D
userfehler
14.08.2008, 11:14
Aber ich hatte noch einen Vorteil meiner Liste vergessen:
Die sehen alle erheblich besser aus als die Landys!:D
I beg to differ :frechling
Wenn es nur um's Aussehen ginge, würde ich nen Range Classic nehmen :wub:
Bin aber eher skeptisch was den Bastelbedarf und Zuverlässigkeit angeht und ausserdem ist sind die Classic vom Preis her ein gutes Stück höher angesiedelt :(
smokeybaer
14.08.2008, 12:15
Hallo Joel!:juchu:
Watten? Kein Touareg mehr?:confused:
Hallo Hartwin ;
No more Touareg yes Aber siehe hier (http://www.offroad-freunde.de/offroad2/showpost.php?p=64117&postcount=41)
und hier (http://www.offroad-freunde.de/offroad2/showpost.php?p=64118&postcount=42)
userfehler
16.08.2008, 15:55
War heute beim Jeep Händler und hab mir einen aktuellen Wrangler Rubicon angeschaut :wub:
Verdammt ... :rolleyes:
War heute beim Jeep Händler und hab mir einen aktuellen Wrangler Rubicon angeschaut :wub:
Verdammt ... :rolleyes:
Und, wie ist er?
userfehler
16.08.2008, 16:30
Die Stossstange ist ein Graus, die Hartplastik im Cockpit gewöhnungsbedürftig, die ... öhm ... ne, leider fällt mir nichts negatives mehr ein :o ;)
Nein ernsthaft: Er ist zu gut, als dass ich ihn mir hätte anschauen sollen. Sitze mit dem Prospekt zu Hause und bin am träumen :hannes:
Wie der Defender halt ein richtiger Offroader. Die Batterie liegt hoch und weit hinten im Motorraum, Luftansaugung ist auch weit hochgelegt. Der Unterboden ist recht gut geschützt, nur fehlt komischerweise ein Front-Unterfahrschutz. Die Serienstossstange müsste dringend weg. Der Wählhebel für den Allrad ist etwas ungünstig platziert, genauso wie Schalter für die Diff-Sperren und die Entriegelung der Stabis. Alles etwas weit unten versteckt. Den kurzen gibt es nur mit Diesel, was ich für nen Jeep sehr untypisch finde. :1opa:
Probefahrt war so spontan nicht möglich. Werde ich aber bei Gelegenheit mal nachholen ...
P.S. Einen Grand Cherokee ZJ hab ich mir auch angeschaut. Zweifle aber ernsthaft daran, dass ich mit dem warm werde.
Touareg V
16.08.2008, 17:38
War heute beim Jeep Händler und hab mir einen aktuellen Wrangler Rubicon angeschaut :wub:
Verdammt ... :rolleyes:
Schwerer Fehler, das darf mir nicht geschehen sonst ist es um mich geschehen. :hannes:
Gruss Ruedi
userfehler
16.08.2008, 18:02
Vergleichen wir den Wrangler mal mit meinen Anforderungen:
Zuverlässig und haltbar (nicht Rostanfällig!) -> Zusätzliche Rostvorsorge scheint Pflicht zu sein, ansonsten soll er sehr haltbar und zuverlässig sein.
Gute Basis-Offroadeigenschaften (Bodenfreiheit, Verschränkung, idealerweise Starrachsen, kurze Überhänge vorne und hinten, gutes Allradsystem - ich bin ja vom Disco verwöhnt ) -> Hat er ohne Frage!
Geringeres Gewicht als mein Dicker. Definitiv unter 2 Tonnen. -> Gerade so ...
Vorzugsweise Automatik -> Jup
Viel Kraft bei niedrigen Drehzahlen, die möglichst verzögerungsfrei anliegt -> grosser Benziner oder evtl Saugdiesel -> Den Kurzen gibt es in der Schweiz nur mit 2.8L CRD, nur den Langen mit 3.8L Benziner. Ansprechverhalten des Diesels wäre zu prüfen ...
Grosse Auswahl an günstiger zusätzlicher Offroad-Ausrüstung (echte Sperren, sofern noch nicht vorhanden, Fahrwerk, evtl Schnorchel) -> Man wird förmlich erschlagen ...
Und dann war da noch was ..
Günstig in der Anschaffung (absolute Obergenze SFr. 10'000.- für ein Auto in Topzustand, ich peile eher SFr. 5'000.- an) -> Öhm ... :bremse:
Grüsse,
Florian :hannes:
userfehler
18.08.2008, 19:28
http://www.offroad-freunde.de/offroad2/attachment.php?attachmentid=15 164&d=1219083389 (http://www.offroad-freunde.de/offroad2/attachment.php?attachmentid=15 164&d=1219083389)
:wub::wub::wub:
So eine Höherlegung (ca. 10cm) wäre in der Schweiz aber wohl nur sehr schwer zu verwirklichen ...
Touareg V
18.08.2008, 21:14
Hallo Florian
10cm vielleicht nicht ganz, aber es ist schon was möglich. Schau mal hier (http://www.autoscout24.ch/as24web/Detail.aspx?from=list&wl=1&lng=ger&id=5450748&qs=from%3dDefault%26make%3d38% 26modellike%3drubicon%26cur%3d CHF%26zipcountry%3dCH%26sort%3 dprice%26total%3d25&page=1&row=2).
Gruss Ruedi
Ich hätte noch einen höhergelegten Grand Cherokee mit SPV und
Reifen in Sondergröße anzubieten. :cool:
Gruß
andreas
dummytest
18.08.2008, 21:53
ab dem 20.9. kann ich sagen , was der Wrangler taugt (wenn ich ihn durch Moab geprügelt habe......)
Die Erwartungshaltung ist hoooooch........ :D:D
userfehler
18.08.2008, 23:13
Hallo Florian
10cm vielleicht nicht ganz, aber es ist schon was möglich. Schau mal hier (http://www.autoscout24.ch/as24web/Detail.aspx?from=list&wl=1&lng=ger&id=5450748&qs=from%3dDefault%26make%3d38% 26modellike%3drubicon%26cur%3d CHF%26zipcountry%3dCH%26sort%3 dprice%26total%3d25&page=1&row=2).
Gruss Ruedi
Hmm sehr interessant! 3'' sind ja ca. 7.5cm. Ich dachte bisher, bei 5cm wäre Schluss. Danke für den Link :anbet:
Und danke für's Verkleinern des doch sehr grossen Bildes. :o
Grüsse,
Florian
userfehler
19.08.2008, 12:57
Heute wurde meine elektronische Feststellbremse (auch bekannt als das nutzloseste Teil an meinem Discovery) repariert. Genaugenommen ist der Freundliche immer noch dran :rolleyes:
Wie auch immer ... Ich habe die Zeit für eine ausgiebige Probefahrt sowohl mit 90er Defender wie auch Wrangler Rubicon genutzt. Du meine Güte! "Kutsche" wäre die bessere Bezeichnung als "Auto" für die beiden :D Nein, ganz so tragisch war es nicht, aber schon ein riesiger Unterschied zum Discovery!
Zum Wrangler: Gute Sitze, nur auf der Fahrerseite in der Höhe verstellbar. Schön viel Platz im Auto, auch für einen 190cm Hühnen wie mich. Ein Traktormotor, der im Leerlauf das ganze Auto erzittern lässt. Nimmt aber sehr spontan Gas an und zieht mit schönem Turbo-Säuseln kräftig an. Das (optionale) Navi sitzt viel zu tief und ist nicht dem Fahrer zugeneigt. Nicht brauchbar! Die Abdeckung für den USB-Anschluss wird sich beim dritten Benutzen verabschieden.
Auf der Strasse hatte ich erst erhebliche Mühe, eine bestimmte Geschwindigkeit zu halten. Das Gaspedal ist sehr schwergängig und die typisch amerikanische Automatik schaltet bei ein klein wenig zuviel Gas sofort 1-2 Gänge runter, um den Wrangler ruppig voran zu schieben. Hebt man den Gasfuss leicht, um die Geschwindigkeit zu halten, geht das Gas gleich komplett weg. Nun ja ... nach 30 Minuten hatte ich mich einigermassen daran gewöhnt und man kriegt ja serienmässig einen Tempomat.
Das harte Fahrwerk mit Starrachsen ist gewöhnungsbedürftig. Querrillen mag es gar nicht und man fühlt sich auf holprigen Landstrassen doch eher unsicher. Auch das gibt sich aber nach relativ kurzer Zeit.
Überrascht war ich vom guten Fahrkomfort auf der Autobahn. 120km/h sind angenehm, 140km/h auch noch. 160km/h gehen ebenfalls, dann wird es aber laut. Allerdings fuhr ich den Wrangler mit Hardtop. Die Aussage muss mit Softtop evtl revidiert werden.
Die manuelle Klimaanlage arbeitet gut, die Luft lässt sich prima verteilen. Auch das Radio ist ok, wenn auch nicht Opern-würdig.
Zum Defender: Gute Sitze, nur wohin mit den Beinen? Am besten das Fenster auf, dann kann das Knie raus, ebenso wie der Ellenbogen :D
Das löst aber nicht das Problem, dass es keinen "Ruheplatz" für den Kupplungsfuss gibt. Kurz: Die Kiste ist sau eng! Der Händler meinte aber mit Sitzschienenverlängerung und angepassten Pedalen müsste es zumindest unten herum ok werden.
Der Motor ist im ruhiger als im Wrangler, der Turbo säuselt noch mehr. Dank des Schaltgetriebes kam mir der Defender auch nicht schwächer vor als der nominell deutlich stärkere Jeep. Nur auf der Autobahn zieht er nur sehr widerwillig über 120km/h. Mehr als 130km/h habe ich überhaupt nicht erreicht. Man fühlt sich bei dem Tempo auch unwohl. Ebenso auf der Landstrasse. Ich hatte in Kurven immer die Sorge, dass der schmal wirkende (ist er es wirklich?) Defi umkippt. Hielt ich das Wrangler-Fahrwerk noch für hart und schlecht gedämpft, haben sie beim 90er wohl gleich jegliche Dämpfung weggelassen.
Die Klimaanlage erlaubt die Wahl zwischen Sahara und Arktis. Soll heissen, obwohl der Temperaturregler theoretisch stufenlos ist, konnte ich zwischen den beiden Extremen nur sehr schwer einen vernünftigen Mittelweg finden. Das Problem wird dadurch verschlimmert, dass es nur in der Mitte Lüftungsdüsen gibt, keine auf der Seite.
Klingt alles schlimm? Ja, aber aus irgendeinem komischen Grund hat es trotzdem tierisch Spass gemacht, den Kleinen zu fahren :confused:
Mein Fazit der Probefahrten: Beide Kutschen, ich meine Autos, sind nicht mit modernen PKW zu vergleichen. Beide machen nach einer gewissen Eingewöhnungszeit trotzdem viel Spass, selbst auf der Strasse.
Eine Entscheidung zwischen den beiden fällt schwer (zum Glück muss ich mich [noch?] nicht entscheiden)! Ich würde persönlich wohl eher zum Wrangler tendieren.
Unter der Annahme, dass sie im Gelände gleich viel leisten und gleich unempfindlich sind bietet er für den gleichen Preis die bessere Ausstattung und etwas mehr Komfort. :1opa:
Grüsse,
Florian
P.S. Der Defi ist aber eindeutig das sympatischere Auto :SM124:
Hallo florian,
wenn du eh schon in dieser Klasse schaust, dann fahre doch mal den Iveco Massif.
PS: Ich hatte mit dem Gas beim Wrangler ein solches Problem nicht.
userfehler
19.08.2008, 15:52
Hallo florian,
wenn du eh schon in dieser Klasse schaust, dann fahre doch mal den Iveco Massif.
PS: Ich hatte mit dem Gas beim Wrangler ein solches Problem nicht.
Den Massif gibt es aber nicht als Cabrio oder?
Bist du auch den Wrangler mit Automatik gefahren?
Grüsse,
Florian
Touareg V
19.08.2008, 16:08
Nein, als Cabrio gibt es ihn (noch) nicht, aber so sieht er von unten aus. :hammer:
Gruss Ruedi
userfehler
19.08.2008, 16:11
Hmm sieht ähnlich aus wie der 90er Defender, der sich bei meinem Ausflug nach Bining auf die Seite gelegt hat. Scheint irgendwie eine schlechte Angewohnheit dieser Fahrzeuge zu sein :D :SM124:
Da es ihn nicht als Carbio gibt kommt er nicht in Frage. Zur Erklärung: Um ein Neufahrzeug dieser Klasse finanzieren zu können, müsste ich mein BMW Carbio verkaufen. Also müsste der neue auch ein Cabrio sein :hannes:
Na dich hat der Offroad-Virus wirklich extrem erwischt ;)
userfehler
19.08.2008, 16:28
Na dich hat der Offroad-Virus wirklich extrem erwischt ;)
Schon ... :o :o :o
P.S. Bin noch nen Wrangler Sport mit Stoffdach (bzw Plastikdach) gefahren. Der hatte das Problem mit dem Gaspedal auch nicht. Das war dann wohl ein Ausrutscher bzw es wird mit der Zeit vieleicht "weicher".
Das Stoffdach ist irrsinnig pfriemelig, aber hat dafür viele "Konfigurationsmöglichkeiten". So kann man z.B. nur die Seiten rausnehmen oder auch nur das Heckteil.
P.P.S. Das Wort Rabatt scheint man bei Jeep aber nicht zu kennen. Ein mageres Prozent hat der Händler rausgerückt. Ich dachte zu Zeiten von Anti-Offroader-Initiativen krieg ich den praktisch geschenkt :hannes:
Florian, ich bin manuell und Automatik gefahren. Bei beiden hatte ich kein Problem mit dem Gas.
userfehler
19.08.2008, 22:24
Der zweite Wrangler bei mir auch nicht. Dann war es wohl ein Einzelfall. Der mit dem Problem war auch erst 25km gelaufen ...
Grüsse,
Florian
Vom Z4 auf einen Wrangler; das gibt ja eine Umgewöhnung. Und 2 Liter mehr Sprit.
userfehler
19.08.2008, 23:04
Ja es gibt bestimmt Autos die sich ähnlicher sind ;)
Das ganze ist ja bisher nur eine Überlegung, da der Z4 seit Anschaffung des Disco meist in der Garage steht. Entschieden ist noch nichts.
Die Variante mit einem billigen Gebrauchten steht immer noch im Raum. Ich hab es ja nicht sonderlich eilig und es macht Spass, sich über die verschiedenen Optionen zu informieren, zu diskutieren und diverse Autos anzuschauen :laberlabe
Es interessiert mich auch sehr, wie deine Eindrücke und Erfahrungen sind, da ich ja im selben Segment suche.
Hallo
Um einen Wrangler Offroadtauglich zu machen mußt du sehr viel Umbauen und Geld reinstecken.:mad:
Auch der Rubicon ist serienmäßig im Gelände nicht der Hit.
Umbauten für den Einsatz im Gelände ca. 8000-10000 Euro.
Erst dann ist er Tauglich fürs Gelände.:juchu:
Beim Defender brauchst du nur größere Reifen und einen BL, vielleicht noch Sperren V+H mit verstärkten Steckachsen.
Dann ist er bereit für das Gelände.:juchu:
Ein Serienmäßiger Defender ist im Gelände besser als der serienmäßige Rubicon.
Gruß Udo
userfehler
20.08.2008, 08:24
Hallo Udo
Kannst du das noch etwas ausführen?
Ich sehe durchaus unterschiedliche Veranlagungen bei Defender und Wrangler, würde aber nicht so weit gehen, zu sagen eine oder andere wäre besser im Gelände.
Ich vergleiche 90er Defi und Wrangler Rubicon:
Vorteil Defender: Die "Winkel"
Def Böschungswinkel v/h: 47°/47° :anbet:
Def Rampenwinkel: 36° :anbet:
Def Bodenfreiheit: 314mm :klatsch_2
Def Wendekreis: 12,3m :eek:
Rubi Böschungswinkel v/h: 38°/31° (elends Stossstangen) :rolleyes:
Rubi Rampenwinkel: 25° :rolleyes:
Rubi Bodenfreiheit: 256mm :rolleyes:
Rubi Wendekreis: 10,3m :klatsch_2
Vorteil Rubicon: Die Ausrüstung
Der Rubi kommt mit Heavy-Duty Starrachsen (Dana44), 100% Sperren vorne, hinten und mitte, entkoppelbarem Stabi, Überrollbügel, Unterfahrschutz und verstärkten Schwellern. :anbet:
Der Defender kommt mit sperrbarem Mitteldiff und (als Sonderzubehör) einer Traktionskontrolle. Das war's auch schon :rolleyes:
Fazit
Beim Rubicon wären am dringlichsen andere Stossstangen, um den Böschungswinkel zu verbessern, sowie Höherlegung und grössere Reifen, um Bodenfreiheit und Rampenwinkel zu verbessern.
Beim Defender wären am dringlichsten Sperren, Achsen und Unterbodenschutz.
Grüsse,
Florian
P.S. Der Rubi hat, gerade bei den Softtops, noch einen Vorteil: Er verfügt serienmässig über einen Überrollbügel. Da es gerade im harten Gelände durchaus mal zu einem Umfaller kommen kann, und ich ungern im Auto erdrückt werde, wäre dies beim Defi auch noch nachzurüsten :(
Def Bodenfreiheit: 314mm :klatsch_2
Das stimmt in Natura nicht, am tiefsten Punkt, also unterm Diff.
sind max. 22 cm, keine Ahnung wo LR den Wert gemessen
haben will.
Gruß
andreas
userfehler
20.08.2008, 13:00
Echt? Danke für die Information! Das kippt die Waage noch etwas mehr in Richtung Wrangler.
Man sollte generell wohl nachmessen und nicht den Herstellerangaben trauen. Nächstes Mal nehme ich einen Zollstock mit :1opa:
dummytest
20.08.2008, 13:19
Echt? Danke für die Information! Das kippt die Waage noch etwas mehr in Richtung Wrangler.
ich denke, das ist die richtige Wahl... (besonders da ich die Briten-Kiste aufgrund ihrer Form einfach nicht leiden mag... :D :SM124: ).
Der Wrangler sieht doch wenigstens noch richtig nach einem Jeep aus und nicht nach einen Komissbrot.... :D
Und du hast völlig Recht, das Beste ich doch wohl die "Cabrio-Funktion", da schlägst du 2 Fliegen mit einer Klappe... :juchu:
und ehe mich jetzt die Rover-Fahrer niedermachen :und wech:
Hallo
Ich spreche von der kurzen Ausführung.
Wrangler KJ Bodenfreiheit zu gering,
Räder zu klein
Überrollbügel ist nicht mit den Wettbewerbsüberrollbügel vergleichbar, ist eben so weil er keine B-Säule hat.
Unterfahrschutz ist billiges Blech. Taugt nichts.
Dana 44 ist es nicht hat nur die Steckachsen einer Dana 44
Bodenfreiheit unter dem Differenz. zu gering
Sperren V+H rasten erst nach ein Paar metern ein. Nicht sofort
Differenzialdeckel aus Billigen Blech müßen geschützt werden.
Getriebe liegt zum teil unterhalb des Rahmens
Höherlegung Nachrüsten.: 4x Federn--4x Stoßdämpfer--2x Achsanschläge-- Getriebeabsenkung--Doppelgelenkkardanwelle--Gekröpfter Lenkstockhebel--Panhardstabverlängerung--Schalthebelanpassungskit--das nur für eine einfache Höherlegung.
Unterhalb der Verstärkten Schwellern (Kiffelblech) Rostnester.
Umbau BL.: Schaltgestängeverlängerung -- Tankstutzenverlängerung -- Lenkgesängeanpassung--Kühler hochsetzten.
Benziner.: Erst Leistung im höheren Drehzalbereich unten kraftlos.
-------------------------------------------------------------------------------------
Umbau Defender.: 4x Stoßdämpfer---4x Federn---Größere Räder---Sperre V+H Fertig.
Kraftstoffverbrauch Rubicon :confused: +3-4 liter mehr nach Umbau
Kraftstoffverbrauch Defender:confused:+ 1 liter mehr nach Umbau
Jeder hat seine Vor und Nachteile aber der Defender ist mit seinen geringen Umbaumaßnahmen Preisgünstiger.
Der Test in der Offroad ist Kleinkram gegen die Tatsächlichen herrausforderungen im Offroadbereich.
Klar schneidet der Rubicon auf einem Fahrgelände gut ab, da sind ja auch keine wirklichen Hindernisse, doch der Defender im selben Fahrgelände wäre locker dahinter geblieben.
Rubicon als bester Offroader getestet, klar alles andere sind ja nur noch SUV.
Klar ist er einem Kia - Überlegen.
Seine Gegner wären Mercedes G - Defender - Toyota - Nissan GR. Dann komt nichts mehr im bereich vom Seriengeländewagen.
Ich will nicht für den einen oder anderen sprechen ich fahre ja selber einen TJ Rubicon, zuvor hatte ich einen Toyota dem ich noch nachtrauere.
Meine persönliche Meinung zwischen Toyota + Jeep.: Der Jeep ist ne Blechkiste--der Toyota ist nicht zu zerstören.
Mein Vorschlag. Da du das Auto nur zur Freizeitgestaltung möchtest,
nehm einen Suzuki Jimny bau ihn um und du wirst Spaß haben. Die Umbaukosten halten sich in Grenzen und mit Anhänger läst er sich auch gut ins Einsatzgebiet fahren.
Gruß Udo
Das ist ein ernstzunehmendes Offroadspielzeug
http://up.picr.de/1229453.jpg
Gruß Udo
Die Sperren kannst Du Dir zumindest beim neuen Defender m.E. sparen.
Würde ich erstmal ohne ausprobieren, Du wirst staunen.
Gruß
andreas
Sandokahn
20.08.2008, 21:34
Wohl war aber das Beste .... der Kleine passt fast in den Kofferraum vom Disco :D
userfehler
20.08.2008, 22:09
@Raptor: Ich gehe davon aus, dass deine Angaben vom TJ stammen. Ich nehme natürlich den aktuellen JK zum Vergleich :1opa:
Die Reifen des Defender haben 17mm mehr Durchmesser, also 8.5mm mehr Radius. Die Reifengrösse ist somit praktisch identisch und das Differenzial wird bei den beiden damit wohl +/- auf der gleichen Höhe liegen. Nach Andreas' Hinweis, dass die offiziellen Angaben von LR nicht stimmen, werde ich bei Gelegenheit mal selbst nachmessen.
Laut dem was ich bisher in Jeep-Foren gelesen habe, sind die Achsen sogar stabiler als normale Dana 44 (Zitat Jeep-Forum.de: "Ein JK Rubicon hat vorne wie hinten eine Dana44, wobei diese DEUTLICH stärker sind als die 44er, die im TJ verwendet wurden. Lochkreis 5x5", beim TJ waren es 5x4.5"). Ob die Sperren verzögert einrasten kann ich nicht beurteilen.
Der Unterboden beim JK ist nach meiner Einschätzung gut geschützt, einzig verwundbares Teil (ausser Diffs und Fahrzeugfront) ist der Verdampfer beim Benziner. Dieses Teil hat der Diesel aber nicht.
Der Überrollbügel mag kein Wettbewerbsbügel sein, aber immerhin ist einer vorhanden ;)
In Sachen Höherlegung sehe ich deshalb ein Patt zwischen Defi und Rubi. Unterbodenschutz und Sperren einen Vorteil beim Rubi und bei den Böschungswinkeln einen (klaren) Vorteil beim Defi.
Grüsse,
Florian
P.S. Auch wenn ich ein Offroad-Spielzeug suche, sollte man mit dem Auto doch noch selbständig zum Gelände und zurück kommen :hannes:
P.P.S. @Andreas: Ich würde sehr gerne alle beide im Gelände ausprobieren. Nächstes Wochenende ist ja Landy Rekordversuch in Wemding. Ich versuche da mal eine Mitfahrgelegenheit in nem 90er für LAH zu ergattern. Vieleicht habe ich Glück und ein JK ist auch vor Ort ;)
Die Sperren kannst Du Dir zumindest beim neuen Defender m.E. sparen.
Würde ich erstmal ohne ausprobieren, Du wirst staunen.
Gruß
andreas
Genau, die Sperren brauchst du nur zu 10% im Geländeeinsatz.
Ich hatte auch den JK in meinem Beitrag gemeint.
Hatte die Gelegenheit beide im Geländeeinsatz zu sehen, alle beide Serie, der JK mußte mächtig Kämpfen um am Defender dranzubleiben.
Nach deinen Ausführungen ist der JK dein Favorit.
Noch ein Nachteil beim Defender, für große Fahrer ist er kein Vergnügen.
Da ist wieder der JK im Vorteil + auf langen Strecken
Trotz allem wenn du einen der beiden umbauen willst wird es beim JK teurer.
Die Unterbodenplatte sieht nur stabil aus.
Der Nachteil ist das du im Schlamm diese Bodenplatte mit Schlamm zuschaufelst und dieser dann trocknet, je nach dem welcher Boden da drin ist mußt du ganz schön Arbeiten um den wieder rauszubekommen.
Dann ist noch der Nachteil das der getrocknete Schlamm die Kühlung des Getriebes erheblich beeindrächtigt.
Beim Defender hast du damit keine Propleme.
Trotz allem der JK ist ein schones Auto, aber Serienmässig ist er nicht so gut wie darüber geschrieben wird. Mann muß ihn eben ein bischen Verbessern.
Und zu den Reifen, die Schmeist du sowiso runter, bei allen beiden und machst größere drauf.
Gruß Udo
Hallo noch eins !!!
Am 30.08.08.- 31.08.08 ist in der Schweiz ein Jeeptreffen in Rothrist, da ist auch ein kleines Gelände dabei.
Da kannst du dir den JK ansehen und im Gelände betrachten , vielleicht sind auch ein paar umgebaute JK dabei.
Vielleicht bin ich auch da, aber das steht noch nicht endgüldig fest.
Gruß Udo
Gibt es denn für den neuen Wrangler Bleche zum drunterschrauben, die all die beschriebenen Probleme beheben?
Gibt es denn für den neuen Wrangler Bleche zum drunterschrauben, die all die beschriebenen Probleme beheben?
Hallo
Ja die gibt es, da sind mehrere Zubehör Lieferanten die das Zubehör für allerlei Umbauten anbieten.
Gruß Udo
...
Noch ein Nachteil beim Defender, für große Fahrer ist er kein Vergnügen.
....
Meinst Du die Größe des F. oder die Qualität seiner Fahrkünste? :p
Dank Sitzschienenverlängerung und Sportlenkrad habe ich trotz
meiner über 190 cm Größe überhaupt keinerlei Platzprobleme.
1.300 km Tagesetappen sind ein Kinderspiel, selten ein so
bequemes Auto gehabt. Sicherlich spielt der BMI aber auch eine
Rolle und da bin ich recht weit unten.
Gruß
andreas
userfehler
21.08.2008, 08:51
@Raptor: Ok, ich dachte echt, du musst ein älteres Modell meinen!
Mein Favorit basierend auf Ausstattung, (Rest-)Komfort und Strassenfahrverhalten ist in der Tat der Wrangler Rubicon. Natürlich sind die Offroad-Eigenschaften aber eines der wichtigsten Entscheidungskriterien.
Mein Problem ist halt, dass ich deine Aussagen auf Grund der technischen Angaben so überhaupt nicht nachvollziehen kann :o Es geht nicht in meinen (Dick)Schädel, dass ein Auto ohne Sperren im Gelände weniger Mühe haben soll als eines mit Sperren, noch dazu wo der Rubicon die serienmässig beste Verschränkung haben soll :confused:
Was ich nachvollziehen kann, sind die besseren Böschungswinkel, auch dass sich die Bodenplatten gerne mit Schlamm vollsetzen kenne ich von meinem Disco. Ist in der Tat mühsam, aber besser als keinen Schutz zu haben. Die Platten sind (wenn man sich auf die offiziellen Angaben verlassen kann) 2,5mm Stahl. Das sollte doch was aushalten. Ich plane derzeit nicht, an der Steinbeisser teilzunehmen :D
Es ist echt zum Mäusemelken! Ich muss die beiden selbst in Aktion sehen oder am besten selbst fahren :rolleyes:
Vielen Dank für den Hinweis auf das Jeep treffen, da werde ich vorbeischauen. Hoffentlich knüpfen die mich nicht gleich auf, wenn ich mit dem Disco vorfahre :SM124:
Grüsse,
Florian
Nein, als Cabrio gibt es ihn (noch) nicht, aber so sieht er von unten aus. :hammer:
Gruss Ruedi
Sieht nicht gerade gut geschützt aus der Unterboden, selbst unter dem Motor gibt es kein Schutzblech...
userfehler
21.08.2008, 11:23
Bilder vom serienmässigen Unterboden des JK Rubicon ...
http://buildingjeeps.com/news/20060417/images/IMG_9402.JPG
http://buildingjeeps.com/news/20060417/images/IMG_9462.JPG
http://buildingjeeps.com/news/20060417/images/IMG_9407.JPG
http://buildingjeeps.com/news/20060417/images/IMG_9477.JPG
Das komische Plastikteil, was im dritten Bild ungeschützt angebracht ist, ist der Verdampfer des V6 Benziners. Der CRD hat dieses Teil nicht.
Quelle: Buildingsjeeps.com
userfehler
21.08.2008, 15:39
Verdammt! Ich bin gerade total frustriert :23_3:
Habe mit einem Schweizer Jeep Tuner gesprochen, der einen ausgezeichneten Ruf geniesst, um abzuklären, welche Nachrüststossstangen von der MFK (Schweizer TÜV) akzeptiert werden.
Klare Antwort: Keine! Beste Möglichkeit wäre noch das Nachrüsten der US-Stossstange, weil das wohl typischerweise nicht bemerkt wird.
Dann hat er mich gleich noch informiert, dass ich eine Höherlegung um mehr als 5cm auch gleich vergessen kann.
Grmmmpf :furious3:
Touareg V
21.08.2008, 18:06
Hallo Florian
Nicht gleich frustriert sein, durch eine richtig gewählte Rad-Reifen
Kombination lässt sich der eine oder auch ein paar Cm. rausholen.
Schau mal hier (http://www.wrangler4you.com/Hoeherlegung.htm).
Gruss Ruedi
Meinst Du die Größe des F. oder die Qualität seiner Fahrkünste? :p
Dank Sitzschienenverlängerung und Sportlenkrad habe ich trotz
meiner über 190 cm Größe überhaupt keinerlei Platzprobleme.
1.300 km Tagesetappen sind ein Kinderspiel, selten ein so
bequemes Auto gehabt. Sicherlich spielt der BMI aber auch eine
Rolle und da bin ich recht weit unten.
Gruß
andreas
Hallo
Also bei mir ist die Tür zu nah am Sitz, mein Ellenbogen hat da keinen Platz mehr.
Der Sitz ist zu hoch angebracht.
Meine Augen sind in der Höhe der Windschutzscheibenoberkante.
Beim schnellen Lenken mit dem linken Handballen ist die Tür einfach im weg.:rolleyes:
Gruß Udo
Hallo
Du siehst selbst auf deinen Bildern die Nachteile im Unterbau.
Sie dir mal den Tank an, der ist so tief und ungeschützt das da ein Schutz notwendig ist ist klar. Der ist ja noch tiefer wie der Rahmen.
Klar wenn man mal wo leicht drüberschruppt reicht das aus, aber fahr mal über eine Kuppe wo das ganze Fahrzeuggewicht aufliegt, dann ist alles Krumm.
Gruß Udo
Ich sage nur die Nachteile - Ich bin nicht gegen Jeep - :hannes:
Hallo Florian
Nicht gleich frustriert sein, durch eine richtig gewählte Rad-Reifen
Kombination lässt sich der eine oder auch ein paar Cm. rausholen.
Schau mal hier (http://www.wrangler4you.com/Hoeherlegung.htm).
Gruss Ruedi
Das zieht aber eine große Aktion nach sich.
Größere Rad-Reifen Kombination ist im zusammenhang mit.:
BL -- Fahrwerk -- zu sehen.
Einfach große Reifen drauf das geht nicht.
Gruß Udo
Verdammt! Ich bin gerade total frustriert :23_3:
Habe mit einem Schweizer Jeep Tuner gesprochen, der einen ausgezeichneten Ruf geniesst, um abzuklären, welche Nachrüststossstangen von der MFK (Schweizer TÜV) akzeptiert werden.
Klare Antwort: Keine! Beste Möglichkeit wäre noch das Nachrüsten der US-Stossstange, weil das wohl typischerweise nicht bemerkt wird.
Dann hat er mich gleich noch informiert, dass ich eine Höherlegung um mehr als 5cm auch gleich vergessen kann.
Grmmmpf :furious3:
Hallo
Also Höherlegung in der (Schweiz) nur bis 5cm, das heist 2" OME Fahrwerk + 2" BL das reicht fürs Gelände, die Radgröße entsprechend dazu, die Markanten Unterbodenteile schützen Stoßstange von Warn (mergt keiner):kos:
Und ab gehts.;)
Sieh dir die Umbauten von den Schweizer JK in Rothrist am 30-31.08. mal an, es gibt immer Wege die zu umgehen sind.
Gruß Udo
userfehler
21.08.2008, 20:31
Hallo
Also Höherlegung in der (Schweiz) nur bis 5cm, das heist 2" OME Fahrwerk + 2" BL das reicht fürs Gelände, die Radgröße entsprechend dazu, die Markanten Unterbodenteile schützen Stoßstange von Warn (mergt keiner):kos:
Und ab gehts.;)
Sieh dir die Umbauten von den Schweizer JK in Rothrist am 30-31.08. mal an, es gibt immer Wege die zu umgehen sind.
Gruß Udo
Ja das OME hatte ich mir auch schon ausgesucht. Wusste gar nicht, dass zusätzlich noch ein Bodylift erlaubt ist. In der Kombination müssten ja schon recht grosse Reifen möglich sein, so dass insgesamt ca. 3'' mehr Bodenfreiheit rauskommen.
Mit ner WARN Stossstange bin ich skeptisch. Casty-Offroad meinte, Stahl ist unmöglich :rolleyes:
Guter Hinweis mit dem Tank, war mir nicht aufgefallen, aber da hast du eindeutig recht!
Grüsse von einem wieder etwas weniger frustrierten Florian
SafariGuide
23.08.2008, 17:29
Nur mal so als alternativer Denkanstoß falls du wirklich ein "Offroad-Spielzeug" suchst ..... Wie wäre es denn mit einem Samurai Cabrio???
Einen guten aus 1996 mit nicht zuvielen KM auf der Uhr ... 50 mm Fahrwerk rein, BodyLift, 235/75 MTs drauf, kurzes VTG vom 410 Typ2 und einen zusätzlichen Überrollbügel rein, evtl. noch eine automatische Sperre in die HA ... und du brauchst dich vor keinem Defender oder Wrangler etc. zu verstecken .... Und der ganze Spass kostet wahrscheinlich deutlich unter 6.000 EUR ;)
userfehler
25.08.2008, 09:48
Hallo Axel
Ein berechtigter und guter Denkanstoss. Ich konnte gerade letztes Wochenende in LAH mal wieder bewundern, was ein Suzuki gerade an Steilhängen alles schafft (keine Ahnung welcher Typ genau). :anbet: Ich kann mir allerdings nur schwer vorstellen, mit nem kleinen Suzuki 400-600km Anfahrt zu einem Offroad-Gelände hinter mich zu bringen ...
Da war auch noch eine Mischung aus ATV und Auto unterwegs (Polaris soundso). Auch sehr beeindruckend, aber der müsste auf nen Hänger :rolleyes:
Und zu guter letzt war auch noch ein aktueller Wrangler mit 3'' Lift unterwegs. Leider war der zum ersten Mal damit im Gelände und hat sich kaum was getraut :(
Nicht im Gelände, aber doch beim Landyrekord dabei war ein schöner 90er Softtop. Die ganze Konstruktion ist aber wenig vertrauenerweckend.
Nächstes Wochenende fahre ich zu dem Schweizer Jeep Treffen und versuche noch etwas mehr Informationen zu kriegen, was bezüglich Umbau heutzutage noch möglich ist. Basierend darauf werde ich den ganzen Plan nochmals überdenken. :1opa:
Grüsse,
Florian
SafariGuide
25.08.2008, 12:26
... Ich kann mir allerdings nur schwer vorstellen, mit nem kleinen Suzuki 400-600km Anfahrt zu einem Offroad-Gelände hinter mich zu bringen ...
....
Und zu guter letzt war auch noch ein aktueller Wrangler mit 3'' Lift unterwegs. Leider war der zum ersten Mal damit im Gelände und hat sich kaum was getraut :(
Hallo Florian,
und genau da liegt - jedenfalls aus meiner Sicht und Erfahrung - auch das Problem ....
Wenn du halt einen Wagen hast, mit dem du 400 - 600 km bequem zu einem Fahrgelände anreisen kannst, ist dieser Wagen i.d. Regel zum wirklichen "Offroad-Spielzeug" ungeeignet, da er entweder zu neu und zu schade oder aber - im Schadensfall - sehr teuer in den Reparaturkosten ist .... sowas habe ich schon allzu oft gesehen ...
Ausserdem musst du ja mit dem Wagen dann auch noch wieder nach Hause kommen .... Da sollte man sich dann tunlichst auf sehr gemässigte Passagen beschränken und es nicht zu wild treiben und kein Risiko eingehen ... d.h. "unbelastetes" Spielen hat sich somit sowieso erledigt .....
Da bleibt eigentlich nur noch der Kompromiss, sich eine alte Suze auf den Hänger zu packen... Da kannst du dann gemütlich anreisen, es im Gelände richtig krachen lassen und musst dir über hohe Repararturkosten oder die Heimfahrt keine allzu grossen Gedanken mehr machen.... Selbst wenn du die Suze fahruntüchtig fährst .... einfach auf den Hänger schieben (da finden sich im Gelände immer ein paar Helfer) und ab nach Hause oder in die nächste Werkstatt ...
PS: Falls du Fragen zum Samurai hast, kannst du mich gerne ansprechen!
Noch was .... wenn man bessere Sitze in den Samurai einbaut, sind auch längere Anreisen nicht soooo schrecklich problematisch ... Langsam halt, aber es geht .... War mit meinem kleinen Cabrio z.B. auch schon in Frankreich, Belgien, Norddeutschland etc.... und mit meinem LongBody schon mehrmals in Slowenien, Kroatien, Norditalien, Frankreich, MecklenburgVorpommern usw. .... geht alles .....
userfehler
25.08.2008, 12:40
Hallo Florian,
und genau da liegt - jedenfalls aus meiner Sicht und Erfahrung - auch das Problem ....
Wenn du halt einen Wagen hast, mit dem du 400 - 600 km bequem zu einem Fahrgelände anreisen kannst, ist dieser Wagen i.d. Regel zum wirklichen "Offroad-Spielzeug" ungeeignet, da er entweder zu neu und zu schade oder aber - im Schadensfall - sehr teuer in den Reparaturkosten ist .... sowas habe ich schon allzu oft gesehen ...
Ausserdem musst du ja mit dem Wagen dann auch noch wieder nach Hause kommen .... Da sollte man sich dann tunlichst auf sehr gemässigte Passagen beschränken und es nicht zu wild treiben und kein Risiko eingehen ... d.h. "unbelastetes" Spielen hat sich somit sowieso erledigt .....
Da bleibt eigentlich nur noch der Kompromiss, sich eine alte Suze auf den Hänger zu packen... Da kannst du dann gemütlich anreisen, es im Gelände richtig krachen lassen und musst dir über hohe Repararturkosten oder die Heimfahrt keine allzu grossen Gedanken mehr machen.... Selbst wenn du die Suze fahruntüchtig fährst .... einfach auf den Hänger schieben (da finden sich im Gelände immer ein paar Helfer) und ab nach Hause oder in die nächste Werkstatt ...
Das beginne ich langsam auch zu erkennen. Vorteil bei dieser Lösung wäre auch, dass man an dem Auto umbauen kann was man will, ohne Rücksicht auf TÜV & Co. :rolleyes:
Einige Nachteile hat sie allerdings auch:
Zusätzliche Anschaffung eines Hängers.
Wohin mit dem Hänger, wenn man in einer Mietwohnung in Stadtnähe lebt?
An- und Rückreise mit Hänger -> beschränkt auf 80-100km/h
Schwierig, schwierig ... Da fliesst noch einiges an Wasser den Rhein runter, bis ich mich entschieden habe.
Danke an alle für die vielen guten Hinweise und Denkanstösse :anbet:
Grüsse,
Florian
Ich kann deine Gedanken nachvollziehen und hatte ja auch bereits die von
Axel erwaehnte Konstellation.
Den Haenger fuer die Suse hab ich mir immer geliehen. Entweder bei einem Freund oder fuer ca.50 Euro uebers Wochenende beim Verleih.
Zum Camp4Fun bin ich auch mal auf eigenen Reifen geduest, aber das war wirklich kein "Genuss". Dann lieber der Haenger.
Es hat alles seine Vor- und Nachteile.
Fuer mich hat sich der Kiesgrubensuzuki aber im Endeffekt nicht gelohnt.
Bei meinen Gedanken ist dann herausgekommen, dass sich der Suzuki fuer die 2-3 Mal pro Jahr auf einem Offroad-Gelaende nicht lohnt. Da muss man schon mehrmals im Monat oder Quartal fahren, damit das Sinn macht.
Ich persoenlich fahre lieber auf offroadige Touren und sehe und erlebe besondere Dinge in netter Gesellschaft mit Offroad-Freunden.
Fuer die "Kiesgruben" fehlt mir dann auch einfach die Zeit.
Nach diesem Ergebnis meiner Gedanken habe ich den Suzuki wieder verkauft und fahre weiter mit dem Terracan.
Klar ... damit gehe ich nicht die selben Risiken ein wie mit dem Suzuki, aber das ist dann auch nicht mein Fokus.
Faehrst du denn wirklich so haeufig auf Offroadgelaenden?
Oder brauchst du die hoechsten Schwierigkeitsgrade auf den Gelaenden?
Ist vielleicht mal eine andere Richtung deine Wahl zu betrachten ;)
userfehler
25.08.2008, 14:44
Faehrst du denn wirklich so haeufig auf Offroadgelaenden?
Derzeit fast monatlich :hammer:
Oder brauchst du die hoechsten Schwierigkeitsgrade auf den Gelaenden
Brauchen nicht, aber es reizt schon seeeeehr, den Verrückten überall hin zu folgen :o Ich denke, jeder kennt das: Hindernisse, die beim ersten Mal noch unüberwindbar schienen, werden schnell langweilig und man sucht grössere Herausforderungen :hannes:
Der Disco macht mit seinen immer wieder begeisternden Offroadfähigkeiten eigentlich auch alles mit, aber er leidet dabei schon und dafür ist er mir einfach zu schade. Schliesslich will ich ihn noch viele Jahre vor allem als Reisefahrzeug nutzen, so wie Jörg seinen oder ihr den Terracan :feiern:
Ist vielleicht mal eine andere Richtung deine Wahl zu betrachten
Du sprichst wie meine bessere Hälfte und ich weiss, dass ihr beide eigentlich recht habt :SM065:
userfehler
25.08.2008, 16:14
Einfach damit es nicht verloren geht: Serienmässige Verschränkung des Rubicon ... nicht schlecht :klatsch_2
Quelle: Jeepforum.de
P.S. Ja, ich hab mich schon fast in das Auto verliebt :wub: :o
dummytest
25.08.2008, 16:21
Einfach damit es nicht verloren geht: Serienmässige Verschränkung des Rubicon ... nicht schlecht :klatsch_2
Quelle: Jeepforum.de
na also, und der sieht mir wirklich nicht umgebaut aus...
was will man denn noch mehr :juchu:
wozu also noch eine Höherlegung??
das dürfte doch nur den Strassenfahrkomfort weiter einschränken , denke ich..:kos:
SafariGuide
25.08.2008, 17:26
Es hat alles seine Vor- und Nachteile.
Fuer mich hat sich der Kiesgrubensuzuki aber im Endeffekt nicht gelohnt.
Bei meinen Gedanken ist dann herausgekommen, dass sich der Suzuki fuer die 2-3 Mal pro Jahr auf einem Offroad-Gelaende nicht lohnt. Da muss man schon mehrmals im Monat oder Quartal fahren, damit das Sinn macht.
Ich persoenlich fahre lieber auf offroadige Touren und sehe und erlebe besondere Dinge in netter Gesellschaft mit Offroad-Freunden.
Fuer die "Kiesgruben" fehlt mir dann auch einfach die Zeit.
Geht mir ähnlich .... bin viele Jahre lang immer so 8 -12 x Jahr in diversen Gruben und auf Fun-Trialveranstaltungen unterwegs gewesen ... war auch eine tolle Zeit, die ich nicht missen möchte ...aber seit ca. 1,5 Jahren hab ich einfach zuwenig Zeit und irgendwie wird das Fahren in Gruben auch mit den Jahren etwas - na sagen wir mal - weniger spannend, wenn man das alles schon dutzendmal ausprobiert hat .....
Mein Schwerpunkt liegt seit geraumer Zeit auch wieder auf Offroad-Touren und - Reisen !
Trotzdem hab ich mein kleines Cabrio noch :-) .... Kann mich irgendwie nicht trenne, obwohl ich es eigentlich gar nicht mehr nutze :-( ...
Touareg V
25.08.2008, 18:03
Das Zauberwort für alle Geländewagenenthusiasten ist Verschränkung, besser
gesagt, die Verschränkung der Achsen. Je weiter eine Achse einseitig
ausfedern und die andere Achse gleichzeitig auf derselben Fahrzeugseite
einfedern kann, desto grösser ist die Verschränkung.
Je besser die Verschränkung eines Geländewagens ist, desto besser kann er
Traktion nutzen. Gute Traktion verhindert das Steckenbleiben ganz erheblich.
Eine gute Traktion wird durch lange Federwege erreicht.
Lange Federwege garantieren, dass die Räder länger auf den Boden gepresst
werden. Dies ist ein ganz wichtiger Faktor für die Traktion. Je länger eine
Feder anteiliges Wagengewicht auf einen Reifen überträgt, desto länger hat
dieser Reifen Traktion.
Im folgenden Video wird sehr gut veranschaulicht, wie wichtig für
Geländeeinsätze die Verschränkung ist.
Link
Gruss Ruedi
Verschraenkung ist gut und schoen, aber mal ehrlich ... das ist schon sehr speziell und wird UNS so sehr selten begegnen.
Es gibt ja auch noch Sperren ;)
Oder willst du Trial oder Trophy fahren?
userfehler
25.08.2008, 19:34
Oder willst du Trial oder Trophy fahren?
Derzeit nicht, aber man weiss ja nie ;)
Eine solch extreme Verschränkung brauche ich sicherlich in nächster Zeit nicht und selbst für ein Trial-Fahrzeug ist es schon fast übertrieben. Wichtig ist mir aber, ein Basisfahrzeug zu haben, das weitreichende Aufrüstmöglichkeiten bietet.
Grüsse,
Florian
Ein wesentlicher Vorteil von größerer Verschränkung ist auch, dass sich die Karrosse nicht so stark neigt. Wenn man z. B. bergab fährt und dann auch noch ein Vorderrad in ein Loch abtaucht, dann hat man in einem Auto mit wenig Verschränkung das Gefühl, einen Kopfstand zu machen und bei guter Verschränkung merkt man kaum etwas davon. Ich hatte den Vergleich in LAH an einem kurzen recht steilen Hang zum einen mit meinem Touareg und zum anderen mit dem Land Rover von Boris.
Für ein Offroad-Spielzeug vlt. etwas ....... :hammer:
Mehr als 5-7 k€ würde ich dafür nicht investieren,
alles andere tendiert Richtung langfristiger DD. :o
Gruß
andreas
P.S. Der Trend geht zum 2., 3. oder 4. Wagen .... :cool:
SafariGuide
25.08.2008, 22:33
Für ein Offroad-Spielzeug vlt. etwas ....... :hammer:
Mehr als 5-7 k€ würde ich dafür nicht investieren,
alles andere tendiert Richtung langfristiger DD. :o
Gruß
andreas
P.S. Der Trend geht zum 2., 3. oder 4. Wagen .... :cool:
Ganz meine Rede!!!
userfehler
26.08.2008, 13:25
Was ist denn langfristige DD :confused:
userfehler
26.08.2008, 13:46
Ahhh besten Dank, wieder was gelernt ;)
Sowas (http://www.autoscout24.ch/AS24Web/Detail.aspx?lng=ger&wl=1&id=5479845) wäre dann wohl passender als Offroad-Spielzeug. Der "kleine" Indianer gefällt auch besser als der grosse.
Eine Suze (http://www.autoscout24.ch/AS24Web/Detail.aspx?lng=ger&wl=1&id=5453563)ist sogar teurer ... unglaublich wie billig die Indianer sind! :eek:
Ich kann zwar nicht aus eigener Erfahrung sprechen, aber die alten
Indianer sind wohl nicht sooo zuverlaessig.
Willst du viel selber schrauben?
Eine gute Verschränkung zu haben ist besser wie eine Sperre.
Man kommt einen Steilhang mit Löchern und Senken besser mit einer guten Verschränkung hoch als mit Sperren.
http://up.picr.de/1248805.jpg
gruß Udo
userfehler
26.08.2008, 23:25
Willst du viel selber schrauben?
Ich bin nicht unbedingt der grosse Schrauber :o Deshalb bin ich ja auch so skeptisch mit nem Range Classic.
userfehler
26.08.2008, 23:26
Eine gute Verschränkung zu haben ist besser wie eine Sperre.
Man kommt einen Steilhang mit Löchern und Senken besser mit einer guten Verschränkung hoch als mit Sperren.
Das ist sicherlich absolut richtig! :cool:
Letztes Wochenende in Langenaltheim waren auch einige nette "Spielzeuge" unterwegs :drummer:
userfehler
26.08.2008, 23:36
Und hier noch der schöne 90er ST ...
userfehler
26.08.2008, 23:46
Auf Grund des Nachrufs von Raptor bringe ich noch ein Auto ins Spiel, das bisher nicht auf der Liste stand :1opa:
http://www.autoscout24.ch/CarImages/4829282.jpg
Es gibt nur ein kleines Angebot auf dem Markt. Deshalb kann ich es noch nicht recht einschätzen, aber er scheint preislich höher angesiedelt zu sein als ein Range Classic und deutlich höher als Indianer, aber günstiger als Wrangler und Defender: http://www.autoscout24.ch/AS24Web/Detail.aspx?lng=ger&wl=1&id=4829282
Der Nissan wäre mir für's Gelände, jedenfalls, wie ich es hier habe, zu breit.
Auf Grund des Nachrufs von Raptor bringe ich noch ein Auto ins Spiel, das bisher nicht auf der Liste stand :1opa:
http://www.autoscout24.ch/CarImages/4829282.jpg
Es gibt nur ein kleines Angebot auf dem Markt. Deshalb kann ich es noch nicht recht einschätzen, aber er scheint preislich höher angesiedelt zu sein als ein Range Classic und deutlich höher als Indianer, aber günstiger als Wrangler und Defender: http://www.autoscout24.ch/AS24Web/Detail.aspx?lng=ger&wl=1&id=4829282
Super Auto und zuverlässig, die Breite ist kein Hindernis.
http://up.picr.de/1250694.jpg
Gruß Udo
Der ist ja auch nicht breiter als ein Touareg, dafür übersichtlicher. :p
Gruß
andreas
Der ist ja auch nicht breiter als ein Touareg, dafür übersichtlicher. :p
Gruß
andreas
Der Touareg ist mir aber viel zu breit. Das will ich nicht wieder.
userfehler
28.08.2008, 14:33
Alt und nicht billig, aber ein V8 im 90er Defender (http://www.autoscout24.ch/AS24Web/Detail.aspx?lng=ger&wl=1&id=5394941) reizt ... wusste gar nicht, dass es sowas gibt :o
Dieser hier ist sogar schon deutlich höher und scheint MTs drauf zu haben.
Grüsse,
Florian
TouaregFan
28.08.2008, 18:18
Alt und nicht billig, aber ein V8 im 90er Defender (http://www.autoscout24.ch/AS24Web/Detail.aspx?lng=ger&wl=1&id=5394941) reizt ... wusste gar nicht, dass es sowas gibt :o
Dieser hier ist sogar schon deutlich höher und scheint MTs drauf zu haben.
Grüsse,
FlorianDer steht gar nicht mal so weit von mir weg. :o
Alt und nicht billig, aber ein V8 im 90er Defender (http://www.autoscout24.ch/AS24Web/Detail.aspx?lng=ger&wl=1&id=5394941) reizt ... wusste gar nicht, dass es sowas gibt :o
Dieser hier ist sogar schon deutlich höher und scheint MTs drauf zu haben.
Grüsse,
Florian
Er wartet schon auf dich ;)
Gruß Udo
Der steht gar nicht mal so weit von mir weg. :o
Das geht doch in der Schweiz eh nicht, da ist alles um die Ecke. :p
Sandokahn
29.08.2008, 00:50
Kaufen Marsch Marsch ...
userfehler
29.08.2008, 09:57
Kaufen Marsch Marsch ...
Wenn es 50-Jahre-Special Edition mit ca. 180PS V8 und Automatik wäre würde ich das vermutlich sogar tun. Aber dieser hier ... ne ich suche/warte mal weiter ;)
Sandokahn
30.08.2008, 00:17
Meinste den ???
http://www.roverworld.com/images/Vehicles/Lara%20Croft/Tomb-01.jpg
http://www.roverworld.com/images/Vehicles/Lara%20Croft/bad1104.jpg
QUELLE (http://www.roverworld.com/tomb_rider_lr_defender.htm)
userfehler
30.08.2008, 08:53
Huch! Nein nicht das gepimpte Lara Croft Modell ;)
Schon den normalen 90er in der Geburtstagsausstattung eben mit 184PS V8 und Automatik. Sind aber halt leider sehr selten und entsprechend teuer.
http://freespace.virgin.net/dr.allangreen/images/GB010%20Plate.jpg
Nichts kann man dir recht machen ;);)
Wie wärs mit dem, das war der erste Geländewagen.
http://up.picr.de/1258321.jpg
Gruß Udo
userfehler
30.08.2008, 21:04
Heute war ich an dem Jeep Treffen. Danke nochmals für den Hinweis Udo :SM065:
Ein schöner, recht kleiner Event. Ich wurde nicht mit faulen Eiern beworfen, als ich mit dem Disco aufkreuzte, aber gebeten, mich etwas abseits aufzustellen, was ich auch verstehen kann.
Die Veranstalter haben auch einen kleinen Trial-Parcours ausgesteckt. Dem Treiben der Wrangler und Cherokees konnte ich natürlich nicht lange zusehen und fragte, ermutigt durch eine ebenfalls herumwühlende Suze, nach ob ich auch mit dem Disco ins Gelände dürfe. CHF 20.- ärmer durfte ich ;)
Und was soll ich sagen ... ich war beeindruckt von den modifizierten Cherokees, angetan von einem serienmässigen Rubicon, die sich ächzend durch den Parcours quälten. Nicht so angetan von diversen serienmässigen älteren Wranglern (offensichtlich ohne Sperren), die in der Verschräkungspassage ein jämmerliches Bild abgaben ...
... und total baff wie mein Disco scheinbar völlig gelangweilt den Kurs absolvierte :eek: :anbet:
Leider habe ich keine Bilder ... ich war ja am Fahren :o
Wenn ich die Kommentare, die ich wärend der Fahrt gehört habe, richtig deute, wird der Dicke das Stammtischgespräch schlechthin heute Abend. Und ich überlege mir die Sache mit dem Offroad-Spielzeug nochmal ... :SM124:
Hallo
Schön das es dir gefallen hat.
Du siehst das der Jeep Mythos nicht immer zutrifft.
Das ist das was ich immer sage (und dafür Prügel bekomme) einen Jeep muß man Umbauen um ihn im Gelände gut bewegen zu können.
Der Vergleich auf dem Gelände hat dir gezeigt das dein Disco garnicht so schlecht ist.
Auf meinen Touren war oft ein Disco dabei und er war immer überzeugend im Gelände.
Einen Schwachpunkt hat er, das ist die Spurstange die vor der Vorderachse angebracht ist, die war einigemale grum gedrückt.
Dafür gibt es aber einen Spurstangenschutz.
Steck dein Geld in deinen Disco (Räder u.s.w.) und du wirst sehen das er im Gelände seine Berechtigung hat.
Gruß Udo
Sandokahn
30.08.2008, 22:27
Eigentlich hat Florian schon alles dran was man an den Disco 3 ranbauen kann ,größere MTs , Unterbodenpanzer Vorne Mitte und Hinten ,dass einzige was noch fehlt ist ein Schnorchel ...
userfehler
30.08.2008, 22:31
Eigentlich hat Florian schon alles dran was man an den Disco 3 ranbauen kann ,größere MTs , Unterbodenpanzer Vorne Mitte und Hinten ,dass einzige was noch fehlt ist ein Schnorchel ...
Mitte fehlt noch (Jörg hat das volle Programm) und die Höherlegung bei Matzker und irgendwas, um den Lufttank zu schützen, der inzwischen einige tiefe Kratzer aufweist. Dann noch die Reserveradhalterung fürs Heck, da die übergrossen MTs nicht mehr in die Mulde passen.
Bis auf die Höherlegung nichts, was den Dicken im Gelände besser machen würde (da geht ja auch serienmässig schon sehr viel), aber um ihn noch etwas besser zu schützen :hannes:
Wenn man den Super-Extended-Mode doch nur "von Hand" aktivieren könnte ... :rolleyes:
Eigentlich hat Florian schon alles dran was man an den Disco 3 ranbauen kann ,größere MTs , Unterbodenpanzer Vorne Mitte und Hinten ,dass einzige was noch fehlt ist ein Schnorchel ...
Dann ist er ja gut Gerüstet.
Für einen Schnorchel bin ich nicht, eine Wasserdurchfahrt sollte meiner Meinung nicht so tief sein das Wasser in den Innenraum läuft.
Da reicht die Serienmäßige Wattiefe aus, außer bei Wettbewerbsfahrzeuge.
Ein Zyklonfilter ist für Europa auch nicht nötig.
Gruß Udo
userfehler
01.09.2008, 10:05
Ich habe gerade von einem der Jeeper Photos meines Disco im Parcours zugeschickt gekommen :klatsch_2
Die Bodenfreiheit ist schon etwas knapp bemessen, aber Verschränkung und Traktion sind top :anbet:
Grüsse,
Florian
Hallo
Die Jeeper sind doch nicht so schlecht wie ihr Ruf.;)
Noch eine Höherlegung einbauen dann wird es schwer dem Disco im Gelände zu folgen.
Welche Reifengröße hast du drauf ? :confused:
Gruß Udo
userfehler
01.09.2008, 22:24
265/70 R17 Cooper STT ... das Maximum was ohne Modifikation der Radhäuser noch drunter passt. Verglichen mit den Serienreifen sind das ca. 2cm mehr Bodenfreiheit.
Die Höherlegung ist bei dem Luftfahrwerk leider nicht so einfach. Matzker ist bisher der einzige Anbieter und der langt gewaltig zu: Für 2.5cm mehr ca. 1700€. Dafür kriegt man ein "Chiptuning" der Höhenregulierung. Für nochmal ca. 3500€*gibt es modifizierte Luftbälge und andere Dämpfer und das Chiptuning wird auf total 4cm erhöht.
Ich verstehe ja immer noch nicht, warum es einem selbstverantwortlichen Fahrer nicht ermöglicht wird, die serienmässige Reserve von 7cm manuell zu aktivieren. Der Disco gibt die leider nur frei, wenn er merkt, dass er aufsitzt und die Räder durchdrehen. Dann ist es aber meist schon zu spät :rolleyes:
Hallo
Ja ich weiß, Luftfederung ist so ein eigenes Ding+etwas teurer beim Umrüsten.
Aber noch günstiger wie einen zweiten Geländewagen.
Auf dem Bild sahen die Reifen kleiner aus.
Bei 7cm wird der Federweg der Luftbälge nicht mehr ausreichen.
Vielleicht kann dir die Werkstatt die Federung noch ein bischen höher einstellen. Sozusagen bis zum oberen Limit.
Gruß Udo
Das Problem mit der Luftfederung ist ja, wenn die Bodenfreiheit hoch ist, ist der Federweg klein, also auch die Verschränkung gering.
Er würde wahrscheinlich dann auf der Straße auch zu hart werden.
Vielleicht kann man einfach ein Zwischenstück auf den oberen Teller machen, dann braucht man an der Federung gar nichts Ändern.
Nur mal ein kurzer Gedanke von mir.
http://up.picr.de/1266407.jpg
Gruß Udo
userfehler
02.09.2008, 08:41
@Holger: Das vermute ich auch, aber zumindest punktuell (beim Überfahren von Kuppen oder ihm hohen Schnee) wäre es doch sehr nützlich. Ausserdem sollte es ja nichts kosten, da der Disco die 7 zusätzlichen cm schon von Werk aus mitbringt :(
@Raptor: Der Händler kann nichts machen. Matzker ist leider bisher der einzige "Tuner", der es geschafft hat, mittels eines zusätzlichen Steuergeräts, die Regelung der Luftfederung auszutricksen. Sie beschränken die Höherlegung vermutlich aus Stabilitätsgründen aber auf 2.5cm (bzw. 4cm mit modifizierten Dämpfern und Luftbälgen).
Die Idee mit dem Zwischenstück wäre evtl. was. Leider kennt sich niemand mit dem Disco 3 aus. Zu Defender-Umrüstung gibt es Informationen und Tuner ohne Ende, beim Disco 3 wird man immer noch ungläubig angegafft, wenn man erzählt, dass man damit ins Gelände fährt :rolleyes:
userfehler
08.09.2008, 18:35
Nachdem ich nun viele viele Foren durchstöbert, viele gute Hinweise gelesen und bedacht und mit einigen Besitzern gefachsimpelt habe, sowie den einen oder anderen Kandidaten eines Offroad-Spielzeugs gefahren bin, bin ich zum Schluss gekommen, dass ich bis auf weiteres kein zusätzliches Offroad-Spielzeug kaufen werde :1opa:
Stattdessen werde ich mich - wie von der Mehrheit hier und meiner besseren Hälfte sowieso schon angeraten - in Offroadparks auf das beschränken, was ich dem Disco zumuten will und mich vor allem auf Offroad-Touren konzentrieren. Das Gelände was ich dort antreffen werde, bewältigt der Dicke mit links ;)
Viele Grüsse,
Florian
Hallo
So denke ich auch, der Disco geht gut im Gelände und ist Reisetauglich.
Ein Kumpel von mir hat den Disco 1 und für ins Gelände zu Fahren baut er den Teil unter der Stoßstange ab.
Dadurch ist kein Schaden im vorderen Bereich zu befürchten.
Sehe gerade das geht bei dir nicht.:wub:
Gruß Udo
userfehler
08.09.2008, 18:54
Vorne ist gar nicht problematisch. Da bleibt er hinten viel früher hängen :hannes:
Vorne ist gar nicht problematisch. Da bleibt er hinten viel früher hängen :hannes:
Eine Anhängerkupplung würde hinten gut als Schutz dienen.
Sandokahn
08.09.2008, 20:19
Vorne ist gar nicht problematisch. Da bleibt er hinten viel früher hängen :hannes:
Hmmmm warum hat dann meine vordere Stoßstange Plastikabschabungen ???
dreyer-bande
08.09.2008, 20:52
Hmmmm warum hat dann meine vordere Stoßstange Plastikabschabungen ???
Du fährst eben zuviel rückwärts!:D
userfehler
08.09.2008, 21:23
Hmmmm warum hat dann meine vordere Stoßstange Plastikabschabungen ???
Gute Frage ... der hintere Böschungswinkel ist um ca. 10 Grad schlechter als der vordere. Wenn du also vorne schon Abschabungen hast, müsste deine hintere Stossstange schon ab sein :D :hannes:
Nein, das ist der Nachteil der Einzelradaufhängung, die federt
eben belastungsabhängig ein, bis das Plastezeugs aufsitzt,
das Heck wird nur als Ballast mitgeschliffen.
Starrachser sind da klar im Vorteil. :p
Gruß
andreas
userfehler
08.09.2008, 21:32
Also immer schön mit Gefühl an den Berg :1opa:
Sandokahn
08.09.2008, 23:14
Nein, das ist der Nachteil der Einzelradaufhängung, die federt
eben belastungsabhängig ein, bis das Plastezeugs aufsitzt,
das Heck wird nur als Ballast mitgeschliffen.
Starrachser sind da klar im Vorteil. :p
Gruß
andreas
Hmmm gut ... dann war Holger zu schwer in LAH :D:D:D
Sandokahn
08.09.2008, 23:37
Nun wenn andere sämtliche Wege aus dem Kessel von LAH blockieren ;) irgendwie mußten wir ja da unten rauskommen .
Nein, das ist der Nachteil der Einzelradaufhängung, die federt
eben belastungsabhängig ein, bis das Plastezeugs aufsitzt,
das Heck wird nur als Ballast mitgeschliffen.
Starrachser sind da klar im Vorteil. :p
Gruß
andreas
Beim schnellen geraden Anfahren an eine Steigung tauchen Starrachen und Einzelradaufhängungen ein. Dabei kann die Stoßstange vorne aufsetzen. Hinten pasiert das nicht so schnell weil die Federung in diesem Fall ausgefedert ist.
Einen Unterschied zu Starrachsen gibt es aber: wenn man schräg an ein Hindernis anfährt, taucht das erste Rad bei einer Einzelradaufhängung ein ohne das das andere ausfedert. Mit anderen Worten, die Bodenfreiheit verringert sich deutlich. Bei einer Starrachse federt das erste Rad ein, das zweite federt aus und die Bodenfreiheit bleibt zumindestens gleich.
Der D3 simuliert eine Starrachse durch die Kopplung von linker und rechter Luftfeder durch ein Querstromventil. :)
dummytest
24.09.2008, 14:03
so, bin ja aus Moab zurück und habe 1700 Meilen in Jeep Wrangler V6 hinter mir, jetzt bilde ich mir ein dass ich eine Meinung zu diesem Wagen habe.... :D
Also, wenn es interessiert ......
Jeep Wrangler , US-Version "X" (also eher "sparsam" ausgestattet)
V6 Benzin-Motor, Automatik, Zuschalt-Allrad mit Untersetzung, Faltdach
Strassenbereifung (irgendwelche Sommer- oder Ganzjahresreifen Typ SR) :mad: ., kurze Version (2 Türer)
gefehlt haben mir an sich nur die Zentralverriegelung und elektrische Fensterheber (da konnte ich aber mit leben, sind reine Komfortmerkmale).
Auf der Autobahn (amerikanische Highways bis max. Tempo 130 km/h):
ich konnte keine Probleme feststellen, der Wagen lief sauber gerade aus und war absolut ausreichend komfortabel gefedert, auch die Kurvenlage (oK, ich fahre nicht gerade sportlich) war völlig oK. Ich traue dem Wagen jetzt auch längere Autobahnstrecken mit moderatem Tempo (mehr als 130 km/h konnte ich kaum ausprobieren) zu.
Mein Fazit: völlig strassentauglich :juchu:
(mal abgesehen von dem Schaltverhalten der Automatik, die ist eben "amerikanisch" und ich frage mich immer wieder , wo die eigentlich die ganzen Motorleistung verbrät, aber das ist typisch für alle US-Autos , die ich bisher gefahren habe...).
Gelände:
Klasse, ich habe niemals irgendwelche Probleme bekommen, die kurzen Überhänge vorne und hinten lassen entspanntes Fahren zu. Ich habe zwar ab dem 3.Tag auch mal aufgesetzt, der Fehler lag aber eher bei mir persönlich, da ich dem Auto von Tag zu Tag mehr zugetraut habe (und irgendwann war ich einfach mal zu "flott" unterwegs).
Auch an Stellen, die ich nach ersten in Augenscheinname als "unmöglich" klassifiziert habe ging es dann doch problemlos :juchu:, der Wagen hat mich mehrfach überrascht.
Fazit: "der kann es !! "
zur Erinnerung, das waren teilweise Strecken, die nicht mehr für jeden SUV geeignet sind (Touaregs konnten die aber auch alle fahren :p ).
der Geländekomfort war wohl im H2 etwas besser, mein "Kurzer" mit seinen kleinen Reifen viel doch des öfteren Mal in ein "Loch", das der H2 anscheinend einfach überrollt hat, dafür hatte ich den Vorteil dass ich aufgrund der geringeren Breite mir die bessere Route eher mal aussuchen konnte :D , während der H2 eben gerade noch so durchpasste und weniger Wahl des Tracks hatte.
das Faltdach:
ein ekeliges, fummeliges Ding für ein Cabrio, kompliziert und dreckanfällig. Auch wohl kaum Wintertauglich, die Klimaanlage hat das Auto auch im geschlossenen Zustand nicht gekühlt bekommen, im Winter dürfte es umgekehrt sein. Jedenfalls habe ich es erst nach 2 Tagen das erste Mal aufbekommen (nach langem Studium der Betriebsanleitung und teilweise Benutzung roher Gewalt....).
Die Seitenscheiben und die Heckscheibe müssen separat mit einem Reissverschluss ausgebaut werden, die bekommt man nur schwierig wieder rein (besonders, wenn das alles nach einer Geländefahrt verdreckt bzw. verstaubt ist).
Ich habe das Dach offenbar weder vorschriftsmässig aufbekommen noch das Ding zum Ende der Tour wieder richtig zugekriegt (sollen die sich jetzt beim Autovermieter mit rumärgern :p ).
Als es noch "gut" geschlossen war, habe ich auch fast keine störenden Windgeräusche auf der Autobahn festgestellt, auf der Rückfahrt war es schon etwas lauter.
Stabilität und Haltbarkeit im Gelände:
na ja, ich habe jedenfalls nichts negatives festgestellt, trotz der teilweise harten Strecken (abgesehen mal von dem einen Reifendefekt auf dem Geröllfeld). Ich hatte nicht den Eindruck, dass der Wagen sich "verbog" bzw. das irgendwas besonders "klapperte", weder beim Start noch beim Ende der Tour. Die Aufsetzer haben anscheinend auch keine bemerkenswerten Spuren hinterlassen (aber genau nachgeschaut habe ich auch nicht...).
Verbrauch:
keine Ahnung, war aber recht heftig nach meinen Tankquittungen, bestimmt nie unter 14-15 Liter Normalbenzin
Was fehlte dem Auto:
Hard-Top / geschlossene Version oder praktischere Verdeckkonstruktion
isoliertes Hard-Top für den Winter
grössere Reifen, mindestens A/Ts fürs Gelände
Fazit:
feiner Wagen fürs Gelände, Autobahn geeignet (wenn man nicht gerade ein extremer Vielfahrer ist....) auch für längere Strecken. Für den Kurzstreckenverkehr oder vereinzelte Anfahrten zu den Offroadparks völlig problemlos.
----------------------------- alles nur meine subjektive Meinung ----------------------------- :D:D
und richtig Spass hat er gemacht... :juchu: (auch wenn es nur die Straßenversion war.....)
so, bin ja aus Moab zurück und habe 1700 Meilen in Jeep Wrangler V6 hinter mir, jetzt bilde ich mir ein dass ich eine Meinung zu diesem Wagen habe.... :D
Wird es dein nächstes Auto ?
gruß Udo
dummytest
26.09.2008, 09:27
Wird es dein nächstes Auto ?
gruß Udo
nöö...........