Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Budapest-Bamako
Touareg V
19.11.2008, 08:56
Mega-Amateurrally startet im kommenden Jahr durchhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/8b2425211d.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F081119_b b_3.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=3edefe5a901c282293be7db70e 103ca2)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/79c465617c.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F081119_b b_4.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=de7c0865a5e243fad061399a4b 9c5e7d)
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/4cb1997504.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F081119_b b_2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=8f5b54e38436199bca01a5a2f2 c45860)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/28de968dfd.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F081119_b b_5.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=8ae959169be7c1447f73898560 d39639)
"Dakar"-Gründer Thierry Sabine (gestorben 1986) würde ein Lächeln übers Gesicht ziehen wenn er sehen könnte, was derzeit unter Ungarischer Leitung passiert: Die "Budapest-Bamako" sprengt derzeit alle Rekorde und will der internationalen Szene das wiedergeben, was sie lange vermisst hat - den Spirit einer langen, echten Afrika-Rally für (fast) Jedermann.
Angefangen hat die "Budapest-Bamako" vor zwei Jahren als "kleines Häufchen Verrückter", die mit alten Autos von Ungarn gen Bamako (Mali) aufbrachen um für ein kleines Budget den echten Afrika-Spirit zu erleben. Im Starterfeld: Alte Mercedes W123 (Bauern-Benz), Fiat 126, Buggies, Trabbis etc. Das Startgeld: Symbolisch, ein Witz. Die Autos wurden in Afrika verschenkt oder verkauft, die Erlöse neben gesammelten Geldern gespendet. Spenden im Wert von über 500.000 Euro kamen alleine 2008 zusammen.
Während die lustige Idee der Budapest-Bamako immer mehr Nachahmer fand, stellten sich in der Budapest-Bamako immer mehr Geländewagen auf. Die Absage der Dakar in Afrika im Januar diesen Jahres löste den grossen Boom aus, und Veranstalter Andras Gal Szabo erkannte seine grosse Chance. Fortan plante er eine doppelte Veranstaltung: Eine Rally für Geländewagen und eine "Spass-" und Touristikveranstaltung für alle Fahrzeuge.
Was nun passierte, war schier unglaublich. Teilnehmer aus aller Welt gaben ihre Nennungen ab, wollten dabei sein wenn es für kleines Geld durch Afrika geht. Schnell mussten die Nennungen geschlossen werden. Das Ergebnis: Statt 35 Teilnehmer wie zu Beginn nun 212 Pkw, 31 Motorräder, 5 Lkw und sogar 3 Busse. Insgesamt 620 Teilnehmer zählt die Rally in Personen - damit toppt sie sogar noch das Pkw-Starterfeld der Dakar.
"Die einstige Dakar Rally hat den Spirit vorgelegt - wir starten nicht in Paris und beenden die Rally nicht in Dakar - aber wir geben den gleichen Spirit weiter" so Veranstalter Szabo. Die Route ist gigantisch: 9.000 Kilometer, zuerst quer durch Europa (Ungarn, Österreich, Italien, Frankreich, Spanien), dann quer durch Afrika. Hierbei wird Marokko, die West-Sahara, Mauretanien und Mali durch quert. Zwischen Tidjikja, Atar und und Kiffa in Mauretanien fährt die Rally sogar auf berühmten Strecken der "Dakar".
Zwei Routen gibt es - aus einfachem Grund. Die Teilnehmer der Rally fahren durch teilweise heftiges Gelände, die Touristen auf den grossen Asphaltstrassen entlang des Atlantischen Ozeans und der Grenzregionen zu Senegal und Gambia. In Sachen Rally nimmt man es nicht ganz so ernst, der Schwerpunkt liegt in der korrekten Navigation und "dem Durchkommen" - weniger in der gefahrenen Zeit. "Wir wollen Spass, Motorsport, neue Freundschaften, Eindrücke, Erlebnisse und schöne Parties miteinander verbinden" so Andras Gal Szabo.
Der Knaller sind jedoch die Startgelder. Schon ab 1.200 Euro inklusive maximal 4 Personen/Fahrzeug (inkl. Frühbucher-Rabatte) konnte man nennen, für 2.400 Euro (Spätbucher) sogar noch bis September - wenn die Nennungen nicht schon vorher geschlossen worden wären. In der Touristik-Klasse wurde pro Person abgerechnet, ab 300 Euro pro Person (inklusive Fahrzeug) ging es hier los. Für die Touristik-Klasse gab es zudem ein spezielles Angebot: Wer sich mit einem 2-Minuten Video bewarb und eine besonders ausgefallene Idee für seine Teilnahme hatte, konnte pro Monat zwei Gratis-Startplätze gewinnen.
Die unglaublich günstigen Preise konnte Szabo anbieten, weil er die Rück-Logistik offen liess. Im Prinzip muss jeder selbst sehen, wie er nach Hause kommt - kann sich aber organisierten Gruppen anschliessen. Der Grossteil der Rally-Teilnehmer bringt die Fahrzeuge nach Dakar und verschifft sie dort gen Heimat (und fliegt selbst nach Hause), Andere widerum fahren im Konvoi wieder zurück - und bei den Touristen verschenken/verkaufen einige ihre Autos und fliegen ohne Untersatz gen Heimat.
Gespart wird auch im "Drumherum". "Zum Spirit gehört, das jeder und die Gruppe sich selbst helfen. Wenn das Fahrzeug kaputt ist, muss man selber reparieren, eine Werkstatt aufsuchen oder sich im Team helfen. Es gibt auch kein grosses Catering - jeder bringt sein Essen mit oder schliesst sich mit Anderen zusammen" so Szabo.
Nicht gespart wird bei der Sicherheit. Ärzte-Teams begleiten die Rally, dazu ein Helikopter für Rettung, Rennleitung und gelegentlich die Presse.
Bei der Bewältigung der Kosten helfen Sponsoren - und letztlich auch Veranstalter Szabo selbst, der viel in die Rally investiert. "Selbst inklusive Rücktransport per Schiff und Flüge für zwei Personen ist die Rally immer noch ausserordentlich günstig" erklärt ein britischer Teilnehmer, "ohne Ersatzteile und Sprit kann man für Startgeld und Rücktransport ca. 5.000 Euro rechnen - für mehr als 9.000 Kilometer Spass."
Gewagt startet die Budapest-Bamako im kommenden Jahr an dem Tag, an dem auch die Dakar-Rally in Buenes Aires die Ziellinie überquert: Am 17. Januar - Ziel ist am 1. Februar im malischen Bamako. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Webseite www.budapestbamako.org/en/ (http://www.budapestbamako.org/en/) .
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_mega_amateurra lly_startet_im_kommenden_jahr_ durch.10824.0.html#11671)
Gruss Ruedi
Touareg V
19.11.2008, 08:59
Offizieller Image-Videotrailer für die Budapest-Bamako 2009.
YouTube - Budapest-Bamako Image Movie 2009
Ein offizieller TV-Beitrag über die Anfänge der Budapest-Bamako Rally im Jahr 2007.
YouTube - Budapest-Bamako - The Low Budget Dakar Rally
Gruss Ruedi
Touareg V
11.12.2008, 14:57
Video von der Vortour/Landschaft (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_video_video_vo n_der_vortour_landschaft.10952 .0.html#11805)
Gruss Ruedi
Touareg V
17.01.2009, 12:51
Grösste Amatauer-Rally startet heute in Ungarnhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
Die Dakar-Rally geht nach Südamerika - die Marathonrally-Fans bleiben in Afrika. Nachdem Hubert Auriol mit seinem "Africa Race" mehr Ärger bekam als ihm lieb war, startet nun die unabhängige "Budapest-Bamako" durch. Nach der Dakar-Absage wuchs die ehemalige "Spass-Rally" von 34 auf über 620 Teilnehmer, alleine über 220 Pkw stehen am Start. Das beweist: Die "echten" Abenteurer leben noch - und fast ohne Werbung und Sponsoren startet die Rally von 0 auf 100 durch.
Die "Budapest-Bamako" will den einstigen Spirit der Dakar wieder aufnehmen - Dakar-Gründer Thierry Sabine würde jubeln, könnte er sehen, was seine Nachfolger aus Ungarn in diesem Jahr vormachen. Die BB fährt den Spirit nicht nur, sie lebt ihn auch. So werden unzählige Spenden nach Afrika gebracht, alleine der Organisator spendiert 7 Mercedes Sprinter Rettungswagen mit voller Ausrüstung.
Das hilft nicht nur der Rally - sondern auch den Menschen. "Wir sind bewusst nicht kommerziell, schreiben kaum Regeln vor und sind sehr günstig. Wir wollen die echten Abenteurer, Spassvögel, Rallyfahrer, was auch immer" berichtet Veranstalter Andrew Gál. Die Teilnehmer und Beteiligten geben ihm Recht. Am Vorabend des Starts stand der Rally-Chef fast neben sich: "Alles läuft - aber ich brauche Schlaf."
Dazu kommt: Die afrikanischen Länder profitieren auch finanziell von der Rally. "Bisher war der Januar immer eine gute Einnahme, denn die "Dakar" kam. Jetzt kommen eben wir" grinst Gál. Wie einfach eine gute Verbindung nach Afrika sein kann, beweisen alleine die Formalitäten. Alles läuft unkompliziert. Das Visum für Mali und Mauretanien gab es per Aufkleber in den Pass, ohne Behördengänge, ohne Probleme, ohne Anträge.
Auch aus Deutschland sind zwei besondere Teilnehmer dabei. Willi Janke, Dritter der Deutschen Meisterschaft GORM 2008 (Mitsubishi Pajero) startet in Budapest nicht mit einem Geländewagen, sondern einem Trabant. Inspiriert wurde er dabei durch den "Trabi-Pabst" Rolf Becker (alias D-Rolf), der seit Jahren mit dem Trabant Welterkundungen vornimmt. Beide starten gemeinsam mit zwei Trabant 601 Kombi als Team.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_groesste_amata uer_rally_startet_heute_in_ung arn.11654.0.html#12956)
Gruss Ruedi
Touareg V
18.01.2009, 09:01
Rally am Samstag gestartet, S1 nach Italienhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/6c5904f15d.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F090117_b b_1.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=c9c4dd0c04c56c2b885ed554f8 63e6ab)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/df26156c7b.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F090117_b b_2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=ea38b4aa76320aeecd3c822063 e4a12e)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/c40e1554aa.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F090117_b b_3.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=bdb6e99d5cf582d338fe82f69a 43126f)
Früh am Morgen des 17. Januar 2009 startete die nun grösste Afrika-Rally "Budapest-Bamako" 2009 in der ungarischen Hauptstadt. Tausende Zuschauer säumten bei Minusgraden und Frost das Fahrerlager und die Startrampe, die auf demselben Gelände in der Innenstadt von Budapest aufgebaut waren wie bei der "Central Europe Rally" im April letzten Jahres.
Peu-á-Peu ging es im 5-Minuten-Takt über die Startrampe, marathonrally.com Hungary-Chefin Rita Konya moderierte den Start und stellte jedes einzelne Team im Schnelldurchlauf vor. Highlights zwischen den über 220 Pkw waren u.A. die sieben Hummer H3 des tschechischen "Hummer Rallyteams", ein restaurierter Rally-Peugeot 504, die beiden "Rally-Trabi" aus Deutschland und zahlreiche ehemalige Mitsubishi Pajero Evolution. Noch skurrilere Fahrzeuge findet man in der Touristenklasse - u.A. einen Mercedes W123 mit einem weiteren halben Mercedes W123 als Serviceanhänger.
Um die lange Überführung von Budapest bis an die afrikanische Grenze nicht allzu langweilig zu gestalten, wurden auch in den Überführungen kleine Aufgaben eingebaut, für die Punkte vergeben werden (siehe auch Extra-Artikel "Das Experiment"). Wie bei allen Aufgaben auf der Budapest-Bamako ist es den Teilnehmern freigestellt, daran teilzunehmen oder nicht - wer schlau war, konnte sich also bereits hier einen Vorsprung sichern.
Aufgrund der langen 1. Etappe bis Brescia (Italien) von über 750 Kilometern entschlossen sich aber nur wenige Teams, noch in Ungarn die ersten Aufgaben zu lösen und starteten via Österreich auf der Autobahn durch. Wie bei der Dakar Rally standen zeitweise auch in Ungarn und Österreich Fans auf den Autobahnbrücken, in den Dörfern versammelte man sich gemeinsam und jubelte den Teilnehmern zu. Auf fast jeder Autobahntankstelle sammelten sich einige Teilnehmer und wurden umgehend von Zuschauern belagert.
Zu Beginn der heutigen WP gab es bereits nach wenigen Kilometern eine Aufgabe in Form eines versteckten Buchstaben, der per GPS nahe einem Kiesbruch gesucht werden musste. Die Navigation erwies sich als tricky - und die Organisation hatte eine Falle aufgebaut. Zwei Wege führten parallel durch die Puszta - aber nur einer endete wieder auf der Rallystrecke, der Andere endete in einem Kiesbruch. Prompt verfuhren sich viele Teilnehmer.
Gleich am ersten Tag gab es auch den ersten Ausfall - allerdings aufgrund ganz besonderen Pechs. Bei dem Versuch, den Buchstaben zu Fuss zu erreichen, rutschte ein Teilnehmer auf dem eisigen Boden aus und brach sich ein Bein.
Die morgige Etappe führt die Teilnehmer 850 Kilometer vom italienischen Brescia ins französische Montpellier, bevor am Montag Südspanien und die Überfahrt nach Marokko erfolgt - dort beginnt die eigentliche Rally.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_rally_am_samst ag_gestartet_s1_nach_italien.1 1659.0.html#12964)
Gruss Ruedi
Touareg V
18.01.2009, 09:03
Bildergallerien Start und Stage (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_pictures_bilde rgallerien_start_und_stage_1.1 1660.0.html#12967)
Bildergallerien Start und Stage (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_pictures_bilde rgallerien_start_und_stage_2_2 1.11663.0.html#12968)
Gruss Ruedi
Touareg V
18.01.2009, 09:04
Das Experiment einer besonderen Marathonrallyhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/df491ae843.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F090117_b b_4.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=278c74d7189b65648ee3348093 adeec9)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/6f584333ca.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F090117_b b_5.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=03d764489f1cc0980bfd5fc980 30f774)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/17343db40a.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F090117_b b_6.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=69f487a96f7d37dc3e688af6e6 1cf45a)
Man hatte uns vorgewarnt: Die "Budapest-Bamako" ist keine normalen Marathonrally. Vielmehr noch, sie sei eher eine Spassveranstaltung für ausgediente Pkw. Das war sie in den letzten Jahren auch - und ist es in der Touristenklasse immer noch. Doch nach der Absage der Dakar 2008 und Verschiebung ins "Exil" nach Südamerika boomte die "BB", so das Veranstalter Andrew Gál sich entschied, eine "Racing-" und eine "Touristen-Klasse" zu gestalten. Die Touris fahren auf Asphalt und Pisten, die Profis mittendurch.
Veranstalter Gál wollte aber auch keine normale Marathonrally, er wollte etwas Besonderes. Im Vordergrund steht für ihn der Entdeckungsgeist, die Gemeinsamkeit, das Feiern, das Erreichen privater Grenzen. Gleichzeitig will er Unfälle minimieren - daher hat er ein relativ ungewöhnliches Wertungssystem entworfen. "Ich will, das die Teilnehmer anhalten und aussteigen müssen" so Gál.
Statt einer gewöhnlichen Zeitwertung gibt es also ein Punktesystem, das sich aus verschiedenen Aufgaben zusammensetzt. Bereits ab Ungarn können - müssen aber keine Punkte gesammelt werden. Wer hier Zeit hat, nimmt alle Aufgaben wahr und bekommt einen Punktevorsprung. Doch die meisten warten auf Afrika, wollen nicht schon in Europa etwas riskieren.
Eine der Aufgaben entspricht zum Beispiel ähnlich einer Schnitzeljagd das Suchen von versteckten Zahlen, Aufgaben oder GPS-Punkten. Die Teilnehmer müssen an der letzten möglichen Stelle das Auto anhalten und zu Fuss mit dem GPS-Gerät die Aufgabe suchen, die sich entweder in unwegsamen Terrain, auf Hügeln oder in touristischen Anlagen verstecken.
"Das hat mehrere Vorteile. A) Wir nehmen Tempo raus, B) die Teilnehmer sind weniger müde weil sie mehr physisch gefordert werden und C) wir schaffen eine Chancengleichheit. Ein VW Race-Touareg z.B. könnte hier also nicht nur mit Speed punkten" erklärt Veranstalter Andrew Gál seine ungewöhnliche Strategie.
Gál möchte seine Rally ausbauen, sieht die Chancen, die er nach dem Dakar-Rückzug aus Afrika hat. In Afrika hat er einen sehr guten Leumund, was vor allem daran liegt, das die "BB" eine Menge Geld in die Länder bringt. "Unsere Rally ist auch eine Charity Rally" erklärt Andrew. So ist z.B. ein kompletter Lkw mit Sachspenden der Teilnehmer und Ungarn dabei - und sogar der ganze Lkw wird letztlich gespendet.
"Im letzten Jahr haben wür über 700.000 Euro an Spenden gesammelt, in diesem Jahr sind es weitaus mehr." Kein Wunder, das die Afrikaner Tor und Tür öffnen, ja sogar die Visa "mal eben so" per Aufkleber ausgestellt werden. Das hat eine Dakar-Rally in 30 Jahren nicht geschafft.
Betrachten Sie die Berichterstattung der "Budapest Bamako" also als eine Art "Experiment". Wir schauen uns einmal an, wie diese Rally funktioniert und warum sie einen derartigen Boom ausgelöst hat. Entspannen Sie sich und lehnen Sie sich zurück - und geniessen Sie einmal eine Rally, in der es nur zweitrangig um den sportlichen Part geht.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_das_experiment _einer_besonderen_marathonrall y.11664.0.html#12969)
Gruss Ruedi
Touareg V
18.01.2009, 09:05
Video: Start und Etappe 1 in Ungarn (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_video_start_un d_etappe_1_in_ungarn.11669.0.h tml#12975)
Gruss Ruedi
Touareg V
20.01.2009, 18:12
Budapest-Bamako Pictures: Bildergallerie Überführung Afrika (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_pictures_bilde rgallerie_berfuehrung_afrika.1 1678.0.html#12988)
Gruss Ruedi
Touareg V
21.01.2009, 08:49
Budapest-Bamako: Rallytross in Arfoud angekommenhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
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Nach einer dreitägigen Überführung sind die Racing-Teilnehmer der Budapest-Bamako Rally am Dienstag Abend im ersten Camp in Erfoud angekommen. Pech hingegen hatte die Touristen-Gruppe (darunter auch die beiden deutschen Trabis von "D-Rolf" und Willi Janke), die sich eigentlich in Süd-Spanien von der Racing-Gruppe trennen sollte. Für sie war eine einfachere Strecke entlang der afrikanischen Westküste geplant.
Doch ausgerechnet das Wetter machte der Touristen-Gruppe vorerst einen Strich durch die Rechnung. Anders als die Racing-Gruppe wollten sie im spanischen Algericas in der Meerenge von Gibraltar nach Tanger übersetzen, doch Sturm und schwerer Seegang sorgten dafür, das die Fähren im Hafen blieben. Die Gruppe will nun am Mittwoch starten, durch den eingeplanten Ruhetag ist die Zeit derzeit noch einzuholen.
Die Racing-Teilnehmer nahmen die Fähre von Almeria nach Nador, drei Fähren standen zur Auswahl. Der Sturm schlug auch hier zu, aber wesentlich harmloser als bei Tanger.
Italien, Frankreich, Monaco und Spanien wurden seit Sonntag Morgen durchquert. Nach der Fährüberfahrt empfing die Teilnehmer in Marokko vorerst ziemlich schlechtes Wetter, Temperaturen bis 0 Grad und immer wieder Regenschauer. Einige erwischten sogar einen Schneesturm, Andere widerum erlebten den Tag bei Sonnenschein und angenehmen 21 Grad - der Norden Marokkos ist immer für eine Überraschung gut. Immerhin, die Nacht ist für alle gleich. "F****** cold" beschrieb es einer der marrokanischen Gastgeber in Erfoud passend, denn 4 Grad in der Nacht sind auch hier selten.
Nach einer nächtlichen Pause in Nador ging es über abgelegene Asphaltstrassen quer durch das Atlasgebirge, das sich teils mit überraschend grünen Flächen und als Kontrast mit schneebehangenen Berggürteln präsentierte.
Bereits während der Überführung wurde schnell klar, auch in der "Racing"-Gruppe liegen die Ansprüche und Fähigkeiten weit auseinander. Erfahrene Rallyprofis wie Mila Janacek (Vize-FIA Baja Worldcupsieger 2007) oder Attila Nagy (5. Platz Dresden-Breslau Team Lila Q) prallen auf "4x4-Ersttäter", die Geschwindigkeiten variierten zwischen 170 km/h bei den Profis und 70 km/h bei den Amateuren. Während die ersten Teilnehmer bereits am frühen Abend in Erfoud eintrafen, werden die letzten Teams erst gegen 7:00 Uhr am Mittwoch Morgen erwartet.
Kleine "Kinderkrankheiten" gab es bei den "Schnitzeljagden", die als Auflockerung in die Mega-Überführung eingebaut wurden und in die Wertung einfliessen. Gelegentlich mussten spezielle GPS-Punkte gesucht und angefahren werden, hier sollte man einen Buchstaben, einen Code oder eine Zahl finden oder eine Aufgabe lösen.
Der Haken an der Sache: Die Markierungen wurden auf der Vortour im Oktober gesetzt, entsprechend waren Einige im Laufe der Zeit verschwunden, nur noch schwer lesbar oder unter Schnee bedeckt. Viele Teilnehmer griffen daher zu "Plan B", nahmen ihr GPS-Gerät und fotografierten den Punkt als Beweis. "Wir hätten gerne alle Punkte nochmals kontrolliert" berichtet Veranstalter Andrew Gál, "aber wir sind eben auch in den Anfängen, eine Low-Budget-Veranstaltung und können daher noch nicht Alles einbauen. Die Teilnehmerzahl in diesem Jahr hat uns sehr überrascht, da musste viel neu disponiert werden."
Am morgigen Mittwoch startet offiziell die 1. Stage der Budapest-Bamako 2009 in Marokko und führt über knapp 400 Kilometer durch leichtes Offroad-Gelände sowie erste kleine Dünen. Auch für die Organisation ein besonderer Tag: "Dann können wir sehen, wo wir mit dem Können unserer Teilnehmer stehen...und wissen in etwa, was uns in den nächsten Tagen erwartet."
Eine gute Nachricht noch zum Schluss: Die am Sonntag vorläufig ausgefallenen Sieger der Budapest-Bamako 2007 und 2008 sind wieder mit dabei. Wie berichtet, verletzte sich Beifahrerin Daniela Ulrichova bei einer GPS-Aktion am Sonntag, nach einem Besuch bei den Medicals entschied sie sich, die Rally fortzusetzen. Vorübergehend aufgegeben hat hingegen "Miss Hungary 2005" Semmi Kis, die eigentlich mit einem Motorrad teilnehmen wollte. Bereits die Etappe von Ungarn nach Italien war vorerst die Letzte, die heftigen Minusgrade waren schuld. Doch Semmi gibt nicht auf, will in den nächsten Tagen erneut starten - nachdem sie ihr Motorrad nach Marokko liefern liess...
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_rallytross_in_ arfoud_angekommen.11684.0.html #12996)
Gruss Ruedi
Touareg V
21.01.2009, 08:50
Bildergallerie Ankunft Afrika (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_pictures_bilde rgallerie_ankunft_afrika_1_21. 11685.0.html#12997)
Bildergallerie Ankunft Afrika (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_pictures_bilde rgallerie_ankunft_afrika_2_21. 11686.0.html#12998)
Gruss Ruedi
Touareg V
21.01.2009, 15:59
Budapest-Bamako: Spontaner Einfall im schicken Monte Carlo http://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/ed73dd1128.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F090119_B AMA_01.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=edda938c77ed0338d4eb5c1afe 697221)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/d5a9b31033.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F090119_B AMA_02.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=e0d73a3282fb6a0ba836c90031 2f01e8)
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/42858f5828.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F090119_B AMA_03.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=17786ff76f4fcad4a5d8fe5055 e6cb41)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/c629fd3ce1.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F090119_B AMA_04.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=be3044cdf1c1f4a95bc32d3e1b c5f773)
Sonntag bis Dienstag - drei Tage Zeit haben die (Rally-)Teilnehmer der Budapest-Bamako Rally, um vom italienischen Brescia ins marrokanische Merzouga zu gelangen - denn spätestens am Mittwoch Morgen startet dort die "eigentliche" Rally für die Competition-Teilnehmer in Afrika. Dennoch, auch auf den Weg nach Südspanien haben die Teilnehmer noch einige Aufgaben zu bewältigen. Die Touristenklasse hat es etwas einfacher, zwei offizielle Zwischenstops sind bis Marokko geplant.
2.740 Kilometer inklusive Fähre von Almeria (Spanien) nach Nador (Marokko), in dieser Zeit auch für erprobte Rallyfahrer nicht ohne. Doch die Überführung war/ist nicht nur eine Überführung, sondern hatte eigentlich auch einen zusätzlichen Schwierigkeitsgrad eingeplant. Statt die wunderschöne Küstenautobahn von Genua nach Nizza zu nutzen, sollten die Competition-Teilnehmer einen Pass über die Alpen wählen, um hier eine zusätzliche Aufgabe zu lösen. Doch Veranstalter Andrew Szabo Gál hatte es im ersten Video bereits angekündigt - es könnte ein Problem geben...
Das Problem trat ein - und zwar in Form von Schnee. "Es kann sein, das der Pass wegen zuviel Schnee gesperrt ist" gab Gál noch am Samstag Abend bekannt. Schnee war entgegen der Hoffnung massig vorhanden, der Pass für den Verkehr gesperrt worden. So entschied man sich für Plan B, also ganz "luxuriös" doch über die Küstenautobahn zu fahren.
Dabei griff bei vielen Teilnehmern das "Wenn-man-schon-mal-hier-ist"-Prinzip. Die Küstenautobahn führt direkt am "geheimnisvollen" Zwergstaat Monaco und deren Hauptstadt Monte Carlo vorbei - zu verlockend war für Viele der Wunsch, doch wenigsten einmal den Formel-1-Stadtkurs in der Luxus-Metropole zu befahren. Zusätzliche Animation: Statt Schnee und Minusgraden lockten angenehme 16 Grad, strahlender Sonnenschein und eine angenehme Meeresbrise im tiefer gelegenen Monaco - endlich mal ohne Jacke aussteigen nach einem kalten Winter.
Was als einzelner Gedanke eines Teams begann entwickelte sich zum kollektiven "Einfall". An allen Ecken standen Rallyfahrzeuge, fuhren immer wieder den Formel 1-Kurs inklusive zur Zeit wegen Bauarbeiten eingeschränktem "High-Speed-Tunnel" und nutzten den seltenen Moment, sich neben Ferraris, Bentleys und Rolls Royce zu fotografieren. Das fiel auch der Prominenz auf, neben einer Luxus-Hochzeitsgeselshaft streckte auch Mega-Popstar "Jamiroqai" aus seinem schwarzen Ferrari an der roten Ampel den Daumen positiv nach oben.
Selbst der Concierge des legendären Spiel-Kasinos sowie die theatralisch gekleideten und mit weissen Handschuhen agierenden Polizisten hatten ein Einsehen, liessen das eine oder andere Fahrzeug sogar auf den exklusiven Parkplätzen vor dem Kasino und "Hotel de Paris" parken und freuten sich über den ungewöhnlichen, aber bunten "Einfall". "Ah, Budapest-Bamako - le petit Dakar! Welcome to Monaco" - man kennt die Rally schon.
Doch hinter Monaco war ersteinmal Schluss mit Lustig...rauf auf die Autobahn und direkt nach Almeria im Süden Spaniens. Allerdings wurde den Teilnehmern offen gehalten, einen Zwischenstop im französischen Montpellier einzulegen. Egal, die "Harten" zogen bis zum Morgen durch und erwischten die erste von drei Fähren, die für die Rally gebucht sind.
Erneut gab es bereits in Europa einen Ausfall zu beklagen. Die Sieger der Budapest-Bamako 2007 und 2008 mussten verletzungsbedingt aufgeben - das sorgte für heftige Tränen im Team, zu schnell platzte der Traum über einen eventuellen dritten Rally-Sieg.
Ein kleiner Teil der Rallyfahrzeuge hat es tatsächlich bis zur ersten Fähre am Montag Morgen geschafft, als Belohnung wartet eine ordentliche Porton Schlaf nach über fast 3.000 Kilometern Autobahn.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_spontaner_einf all_im_schicken_monte_carlo.11 676.0.html#12985)
Gruss Ruedi
Touareg V
22.01.2009, 15:17
Video: Ende Liaison und Ankunft in Afrika (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_video_ende_lia ison_und_ankunft_in_afrika.116 95.0.html#13010)
Gruss Ruedi
Touareg V
22.01.2009, 15:18
Budapest-Bamako: Schön, brachial, genial - die 1. Etappe
http://www.marathonrally.com/spacer.gif
Die Nacht vor der 1. Etappe war für einige Teilnehmer sehr kurz. Als letztes Team traf das Hummer Rallyteam Tschechien nach der 3-Tage-Marathon-Überführung im Camp Erfoud direkt neben einem Dünenkamm ein - um 4:30 Uhr morgens, knapp 2,5 Stunden vor dem neuen Briefing zur ersten Etappe. Das Briefing wurde daher auf 8:00 Uhr verschoben, um den Nachzüglern noch etwas mehr Zeit zu geben.
Noch während des Briefings erklang ein ungewohntes Geräusch über den Köpfen der Teilnehmer - ein Motor-Paraglider hatte seine Maschine aufgebaut, war gen Himmel gestartet und kreiste nun über den Teilnehmern. Das übrigens ganz bewusst, denn der Paraglider stellt die Luftversorgung sicher, um eventuell verunglückten Teilnehmern zu helfen oder vemisste Teilnehmer zu finden.
Gegen 9:00 startete ein Teil der Racing-Fahrzeuge schliesslich in die langersehnte 1. Etappe der Rally. Die erste Überraschung folgte umgehend: Das schlechte Wetter und der Regen der Vortage hatte die kleinen Dünen hinter der Ortschaft in eine weiche Schott-Landschaft verwandelt, die man zudem schlecht einschätzen konnte. Nasser Sand und gelber Schlamm sahen von oben gleich aus... Wenigstens schien die Sonne und lenkte vom immer noch eiskalten Wind ab.
Es kam was kommen musste: Nachdem die ersten Teilnehmer in die Etappe einstiegen, wurde die schlammige Strecke immer ausgefahrener und tiefer, nach knapp der Hälfte der Teilnehmer steckte der Rest hier und dort fest. Vor allen die Teilnehmer mit ungewöhnlichen Fahrzeugen - darunter ein höhergelegter VW Passat Syncro, ein Fiat Ducato 4x4 und ein Iveco Daily 4x4 - entschieden sich, die Etappe bereits hier zu beenden und über Asphaltstrassen ins nächste Camp Foum Zgid zu fahren.
Den Rest erwartete eine Etappe, die einer "Dakar" in nichts nachstand und bei einer Amateurrally eigentlich schon zu der Kategorie "Fortgeschrittene" zählen würde. Nur ist man hier nicht auf einer klassischen Amateurrally, sondern auf einer Amateur-Abenteuerrally. Würden die Teilnehmer das schaffen?
400 Kilometer Offroad, 600 Kilometer ingesamt galt es zu bewältigen, die Beschreibung lautete "leichtes Offroad und kleine Dünen". Der Tag wurde abwechslungsreich wie selten. Zu Beginn führte die Strecke durch kleine bewohnte Oasen mit zahlreichen Palmenhainen, gefahren wurde auf üblichen Offroad-Wegen malerisch durch zahlreiche kleine Berge und unzählige Kurven. Mit dem letzten "Dorf" endeten auch die bis dato noch angenehmen Wege - fortan führte der Track nur noch über alte, zugewehte und teils verschüttete Mini-Pisten, an die nur noch optische Spuren erinnerten.
Wie in den Vortagen lag der Schwerpunkt in der Navigation, denn es gibt kein richtiges Roadbook, sondern nur ein Infoblatt, auf dem einige GPS-Punkte sowie (wenn vorhanden) Aufgaben verzeichnet sind. Entsprechend unterschiedlich fallen die Richtungen aus, in die sich die Teilnehmer bewegen - dumm, wenn dann mal ein Berggürtel den eigentlich gut gewählten Weg versperrt. Entsprechend schwer wird es auch, die Teilnehmer zu fotografieren. Zwar hat die Presse einen Original-Track, aber den traf kaum Jemand.
Die Strecke führte weiter durch langgezogene Tälern zwischen gigantischen Felswänden, über Schotter, querfeldein oder durch kleine, versandete Passagen. In der Mitte wartete ein kleines Dünenfeld, das eigentlich nicht durchfahren werden sollte. Dennoch legten sich Einige den Track hier durch.
Passendes Timing: Mit Erreichen des Dünenfeldes setzte ein heftiger Sandsturm ein, die Sicht betrug nur noch 100 Meter. Die Dünen waren somit unfahrbar, also zurück auf dem alten Track und drumherum durch 100% Offroad. Dies erwies sich fortan als äusserst brutal. Über 50 Kilometer ging es durch ein 2 Kilometer breites Steinfeld, in dem es nur einen ausgefahrenen, aber dennoch harten Weg ging.
Wer den Weg nicht fand, hatte Pech. Denn statt kleiner Steine waren diese hier minimum 30 Zentimeter hoch, im Bestfall rund aber meistens kantig und extrem scharf. Entsprechend sah man dann alle paar Kilometer irgendwo einen Offroader mit kaputtem Reifen stehen - im ungünstigsten Fall hatte man sein Auto auf einen grossen Stein "gehebelt".
Also eine klassische "Dakar"-Etappe, lang, hart, wunderschon und dennoch zeitweise äusserst brutal und materialmordend. Und - glauben Sie uns - wäre diese Strecke auf der Dakar, einen Ausfall eines Werks-Boliden hätte es mindestens gegeben, zu heftig waren die Steine und brutalen Wadi-Kanten, in denen es teilweise bis zu 1,50 Meter steil abfiel. Die BB-Teilnehmer verzeichneten noch keine Ausfälle, auch wenn Viele schnell fuhren, der Grossteil war eher behutsam unterwegs.
Besonders faszienierend für Auge und "Feeling": Der Regen der vergangenen Tage und die vollen Wadis (ein seltener Anblick) hatten die Wüste teilweise in blühende Landschaften verwandelt. Grüne Wiesen auf Wüstensand, überall kleine Blumen mit lilalen und gelben Blüten. Wie schnell die Wüste doch leben kann.
Gegen Ende der Wertungs-Etappe warteten noch 180 Kilometer Überführung, insgesamt kamen so heute fast 600 Kilometer zusammen. Den Teilnehmern wurde heute nichts geschenkt, auch wenn es eine Abenteuer-Rally ist. Entsprechend kamen die letzten Teams erst tief in der Nacht im neuen Camp an.
Am Donnerstag gibt es zur Belohnung eine leichte Etappe, quasi "ein halber Ruhetag". Zu Beginn müssen die Teilnehmer ein kleines Gebirge erklimmen, auf der Spitze wartet eine Aufgabe. Danach geht es weiter auf alten Original-Tracks der Dakar, weite sandige Flächen, laut Aussage der Organisation mit Highspeed zu fahren. Ziel ist die Kleinstadt Assa, knapp 450 Kilometer von Foum Zgid entfernt.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_schoen_brachia l_genial_die_1_etappe.11696.0. html#13012)
Gruss Ruedi
Touareg V
22.01.2009, 18:33
http://www.marathonrally.com/spacer.gif
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Budapest-Bamako: Schön, brachial, genial - die 1. Etappehttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
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Gruss Ruedi
Touareg V
22.01.2009, 18:34
Budapest-Bamako Video: 1. Etappe Erfoud - Foum Zgid (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_video_1_etappe _erfoud_foum_zgid.11697.0.html #13013)
Gruss Ruedi
Touareg V
23.01.2009, 07:53
Gallerie 1. Etappe Marokko (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_pictures_galle rie_1_etappe_marokko_1_21.1170 1.0.html#13019)
Gallerie 1. Etappe Marokko (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_pictures_galle rie_1_etappe_marokko_2_21.1170 2.0.html#13020)
Pictures: Szenerie in den Camps (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_pictures_szene rie_in_den_camps_21.11703.0.ht ml#13021)
Gruss Ruedi
Touareg V
23.01.2009, 07:54
Budapest-Bamako: Rallytross problemlos weiter Richtung Südenhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/83d1a35ea4.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F090123_B AMA_1.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=32055d9e9819b36be4a0337f5a 9edc41)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/797f56c2e1.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F090123_B AMA_2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=886b9466e95429f0a8c36db381 727d93)
Die 2. Etappe von Foum Zgid nach Assa wurde am Donnerstag nach dem härteren Vortag ein wenig einfacher gestaltet. Zwar standen erneut 450 Kilometer auf dem Programm, davon mussten aber nur zwei Drittel auf Offroad-Strecken gefahren werden. Die Organisation bediente man sich zum Teil an alten "Dakar"-Strecken, die sogar noch mit weissen Markierungen versehen sind - die Marokkaner wollten es den Dakar-Teilnehmern damals einfacher machen. Marokko-typisch ging es durch weite Gebirgslandschaften auf steinigem Untergrund, überwiegend schnell zu fahren und ohne besondere Schwierigkeiten.
Die besondere Herausforderung lag erneut in der Navigation, die zum Teil recht tricky vorgegeben war. So kam es, das an einigen Stellen Teilnehmer aus allen Richtungen zusammentrafen - und witzigerweise auch wieder in alle Richtungen aufbrachen. Hier zeigt sich deutlich, das vor allem viele touristische Fahrer zur Rally angetreten sind. Schmunzelnd beobachten die Profis, wie sich Einige der Newbees auch durch die offensichtlichsten Zeichen wie z.B. Pressepunkte nicht auf den richtigen Weg bringen lassen. Wie auch immer sie schliesslich auf die Idee kommen, ausgerechnet entgegen allen GPS-Punkten zu fahren, wird wohl ihr Geheimnis bleiben...
Interessant ist auch, wie sich das Fahrerfeld auseinanderzieht - und welche Fahrzeuge teilweise die Rally anführen. Es sind oftmals nicht die schnellen Boliden, sondern eher die gemütlichen Fahrer, die einfach mehr Können und Geschick an den Tag legen. Die gefahrene Zeit zählt auf der Budapest-Bamako nur nebensächlich, lediglich Vorgabezeiten müssen eingehalten werden.
An der Spitze liegt nach der zweiten Etappe dennoch ein Profi-Fahrer - und das ganz "Dakar-like" mit einem Volkswagen Touareg. Dresden-Breslau Experte Attila Nagy (Team Lila Q) zählt zu der Fraktion der schnelleren Fahrer, auch wenn man das Auto gleich mit drei Personen besetzt hat und die Rally vorerst als neue Erfahrung ansieht. Gemeinsam mit Andras Lehr und Robert Orban tauscht man übrigens auch den Fahrerplatz.
Auf den zweiten Platz schaffte es der mit vier Leuten besetzte Nissan Patrol der Ungaren Laszlo Tempfli, Viktoria Tempfli, Istvan Kern und Tamas Novak, Platz 3 belegen Csaba Kiss und Tibor Kerekes (beide Ungarn) mit einem Nissan Navara.
Am morgigen Freitag wird es wieder hart. 395 Kilometer stehen auf dem Programm, Ziel ist die Stadt Smara in der "Western Sahara", das neue Camp liegt in einer "Geisterstadt". Der Anspruch an das Gelände soll anspruchsvoll werden - hier führte auch schon die Dakar-Rally entlang. Als heikle Besonderheit gilt es streng nach vorgegebenen Punkten zu fahren, da in einigen Gebieten noch Mienen vergraben sind.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_rallytross_pro blemlos_weiter_richtung_sueden .11711.0.html#13028)
Gruss Ruedi
Touareg V
25.01.2009, 11:22
Budapest-Bamako: Die dritte Etappe ein Fest für die Speed-Fraktionhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/cd1803eb95.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F090124_B AMA_1.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=a4546c18b51ccd2448d7e2212a af6ed9)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/7f471747b6.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F090124_B AMA_2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=c31e9c41dd63ece0c3efc3d94e 9b24ca)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/8160068213.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F090124_B AMA_3.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=58990b9ee653071dff335cfc8c e449ce)
Das wünscht sich jeder Rallyteilnehmer: Auf der 3. Etappe von Assa in Marokko nach Smara in der West-Sahara ging es über 437 Kilometer in Wertung, knapp dreiviertel davon Offroad. Die Strecke war zur Hälfte steinig und hart - und zur Hälfte sehr schnell zu fahren. Es ging über alte, ausgetrocknete Salzseen, in denen einige Teilnehmer bis an die Highspeed-Grenze ihrer Fahrzeuge gingen. Besondere Vorsicht galt der Einhaltung des Roadbooks, denn in einigen Passagen wurden alte Minenfelder zwischen der offenen Grenze von Marokko und der von Marokko kontrollierten West-Sahara durchquert.
"Eine Wahnsinns-Etappe" berichtet Attila Nagy vom führenden Volkswagen Touareg Team. "Wir haben uns immer mehr an unser Topspeed herangetastet und sind bis zu 180 km/h auf dem Salzsee gefahren, es war wie auf der Autobahn." Doch fast wurde der Speed zu Verhängnis: "Kilometerlang war es nur geradeaus, keine Wellen, keine Löcher, nichts. Doch dann in der Mitte der Strecke erwischten wir die einzige Bodenwelle des Tages, hebelten uns total aus. Wir flogen über 15 Meter weit, alles im Auto verteilte sich neu. Wir hielten an um den Schaden zu begutachten, aber wir hatten Glück. Nur ein Reifen war platt und der Unterbodenschutz beschädigt. Erstaunlich was das Auto aushält, wir haben nichts daran gemacht und wollen ihn in Bamako verkaufen."
Mehr Pech hingegen hatte ein ungarisches Mitsubishi-Team - sie erwischten die gleiche Stelle nur wenige Minuten später und überschlugen sich. Zum Glück wurde keiner der Insassen ernsthaft verletzt. Das tschechische Hummer Racing Team passierte die Stelle als Erstes, versorgte die Fahrer und stellte den Mitsubishi L200 wieder auf. Nach einer kurzen Notreparatur mit Hilfe von Hammern und Spanngurten konnte der Pickup wieder fahrbereit gemacht werden, trotz nun fehlender Scheiben will das Team weiter an der Rally teilnehmen.
Das Wetter erinnert an die Dakar Rally 2005 - die Grundtemperatur ist mit 18 Grad ok, aber der Wind pfeift eiskalt und kriecht in jedes Zelt und jede Kleidung. Dazu kam erneut feiner Regen, der die Teilnehmer über weite Teile der Strecke begleitete.
Als Camp hatte die Organisation eine kleine "Geisterstadt" nahe der Stadt Smara ausgesucht, die allerdings nicht ihrem Namen gerecht wurde, da mittlerweile wieder ein paar Tuaregs in die leeren und halb verfallenen Häuser eingezogen waren. Was folgte war ein Paradebeispiel an internationaler Kultur: Anstatt sich abzugrenzen, suchten einige Tuaregs und Rally-Teilnehmer das Gespräch, man teilte das Essen, spielte mit süssen Baby-Ziegen und versorgte die Kinder mit T-Shirts und Süssigkeiten. Erstaunlich, anders als in vielen bsherigen Orten waren die Kinder hier sehr gut erzogen - selten erlebten wir auf Rallys ein derart nettes "Get-Together" der Nationen.
Am Samstag fahren die Teilnehmer die längste Strecke in Afrika, über 770 Kilometer geht es in das erste Camp in Mauretanien. Um Kilometer zu schaffen fahren alle Teilnehmer nur auf Apshalt-Strassen - erst am Sonntag geht es wieder "Offraod".
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_die_dritte_eta ppe_ein_fest_fuer_die_speed_fr aktion.11717.0.html#13034)
Gruss Ruedi
Touareg V
25.01.2009, 18:23
Gallerie 2. & 3. Etappe Marokko (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_pictures_galle rie_2_3_etappe_marokko_1_21.11 719.0.html#13036)
Gallerie 2. & 3. Etappe Marokko (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_pictures_2_3_e tappe_marokko_2_21.11720.0.htm l#13037)
Gruss Ruedi
Touareg V
25.01.2009, 18:24
Budapest-Bamako Video: 2. und 3. Etappe Marokko (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_video_2_und_3_ etappe_marokko.11721.0.html#13 038)
Gruss Ruedi
Touareg V
27.01.2009, 19:47
Budapest-Bamako: Zwei-Tage Dauer-Marathon nach Mauretanienhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/f8a6a69598.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F090125_B AMA_1.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=1b2f6bd56943a75763bd222578 75e393)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/cd855da1dd.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F090125_B AMA_2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=6570f4f0e18b09981f5aeed17b d8864a)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/76801d318f.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F090125_B AMA_3.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=6054215db8b763fd747cfd3197 844fbc)
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/607417ffa0.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F090125_B AMA_4.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=674289e1914fe28a8c38d9e57b 27bf69)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/d8c1b7cd29.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F090125_B AMA_5.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=8217eecd524a449a7888e0ea29 9ff28e)
Am Sonntag dem 25. Januar 2009 ist die Budapest-Bamako Rally nach zwei langen Strassen-Etappen in Mauretanien angekommen. Vom Camp in Smara ging es satte 770 Kilometer (die längste Etappe in Afrika) quer durch die von Marokko bewirtschaftete West-Sahara, deren einst spanische Einflüsse noch deutlich erkennbar sind. Ganz anders als im regulären Marokko erstrahlte die ehemalige Hauptstadt Laayoune im modernen Glanz mit sauberen Strassen, modernen Geschäften und sehr freundlichen Bewohnern. Man fühlte sich eher wie in Süd-Spanien als in Afrika.
Statt durch Offroad-Passagen ging es diesmal aufgrund der vielen Kilometer nur über Asphalt, eher ein wenig langweilig, zudem nur 100 km/h pro Stunde erlaubt waren und auch gemessen wurden. Doch zwischen den langen Strecken lockten wieder kleine Aufgaben, bei denen zuerst das fahrerische Können in Mini-Offroad-Passagen bewiesen werden musste.
Die Aufgaben selbst waren nett durchdacht und sollten vor allem für Eines sorgen: Auch einmal die selteneren, schönen Plätze der West-Sahara zu entdecken. So führte eine Aufgabe zu einem gestrandeten Schiff durch tiefen Sand direkt ans Meer, hier musste ein Buchstabe auf dem Schiff gefunden werden. Doch das Schiff lag ca. 15 Meter weit im Wasser - so blieb den Teilnehmern nur übrig, durch das kalte Meer zum Schiff zu schwimmen. Der Punkt war - wie sehr viele auf der Rally - nicht mehr vorhanden, da er schon im Oktober angebracht wurde. Aber durch ein Foto können die Teilnehmer beweisen, das sie am entsprechenden Punkt waren, dies wird als korrekt gewertet.
Das letzte Camp in der West-Sahara war in einem Bergtal direkt am Meer vorgesehen, doch mittlerweile hatten einige Marokkaner das Gelände für sich und eine kleine Ziegelsteinfabrik eingenommen. So wich man spontan auf eine offene, weite Fläche aus, die nicht nur extrem windig war, sondern auch mit einem extrem schlammigen Schott durchzogen war. Da die meisten Teilnehmer erst im Dunkeln eintrafen und die Wege nicht markiert waren, fuhren viele in das Schott - mit dem Ergebnis, das es anstelle Schlaf eine aufwändige, nächtliche Befreiungsaktion der Fahrzeuge gab. Am heftigsten erwischte es einen Iveco Daily 4x4 aus Polen, der bis über die Achsen im Schlamm steckte, ganze 4 Stunden benötigten 4 (!) Fahrzeuge, um ihn mitten in der Nacht heraus zu bekommen.
Mit wenig Schlaf ging es am Sonntag Morgen gegen 5:00 Uhr weiter in Richtung Mauretanien, wo vor allem die Landschaft neue Herausforderungen birgt. Besteht Marokko überwiegend nur aus Bergen und Steinen, warten in Mauretanien vor allem Dünen, Sand und schnelle Pisten auf die Teilnehmer.
Zur Überraschung Aller verlief der Grenzübergang nach Mauretanien sehr schnell. Am längsten dauerte die Ausreise aus Marokko, dann ging es durch das beklemmende, 5 Kilometer breite Niemandsland zwischen den Ländern, in dem es keine Gesetze gibt und vor allem der Schwarzhandel blüht. Beklemmend war die Durchfahrt vor allem deshalb, da sie aus 100% Offroad bestand und die Wege links und rechts überall vermint sind. Dutzende von schrotten und teils zerfetzten Fahrzeugen säumen den Weg und warnen deutlichst, bloss nicht neben den Spuren der Anderen zu fahren.
In Mauretanien wurde der Rallytross sehr freundlich begrüsst, die Grenzformalitäten liefen sehr schnell und mit einem Lächeln ab und selbst Teilnehmern, die kein Visum vorweisen konnten, wurde mit Hilfe von Organisator Andrew Szabo Gál schnell und unbürokratisch geholfen. Nach nicht einmal einer Stunde war der gesamte Rallytross im Land.
Nur wenige Kilometer hinter der Grenze wurde das erste Camp in Mauretanien aufgeschlagen, malerisch zwischen kleinen Dünen neben einer Strasse gelegen. Erstaunlich: Mauretanien zeigt sich von seiner sicheren Seite, man will Alles tun um zu beweisen, das man eine Rally sicher durch das Land bringen kann. Auf allen Dünen warteten Soldaten mit postierten Maschinengewehren, hinter jeder Ecke stehen bewaffnete Militärfahrzeuge. Ein örtlicher Politiker kam persönlich ins Camp, um die Teilnehmer zu begrüssen.
Am Montag startet der Rallytross über 480 Kilometer nach Atar, wie viele Stationen der Budapest-Bamako ebenfalls bestens bekannt durch die Dakar Rally.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_zwei_tage_daue r_marathon_nach_mauretanien.11 730.0.html#13050)
Gruss Ruedi
Touareg V
27.01.2009, 19:49
Budapest-Bamako Spirit: "Big Boy" beschützt das Camp-Zelthttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/7e3ff8d87b.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F090125_B AMAdog_1.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=9551af666c799d07e70409be4a 241c3a)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/ef52b8496f.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F090125_B AMAdog_2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=a382020f616884a2aa7d17c533 42490a)
Rallys sind nicht nur zum Fahren da - sie bringen auch immer wieder neue Erfahrungen und Abenteuer. Wie in vielen Ländern Afrikas gibt es vor allem in Marokko eine Menge wilder Hunde, die Nachts abgemagert durch die Strassen schleichen und nach Essbarem suchen. In vielen afrikanischen Ländern hat man es sich so mit der Hundeliebe, statt Streicheleinheiten sind die Vierbeiner eher gewohnt, mit Steinen verscheucht zu werden.
Das ändert sich schon einmal, wenn Hunde-Liebhaber auf die armen Geschöpfe treffen. Eigentlich sind die wilden Hunde sehr scheu und haben Angst vor Menschen - oder greifen sofort knurrend an. Nicht so im Camp Dahkla. Irgendwie müssen es die Vierbeiner in den Genen haben, doch immer wieder das Gute im Menschen zu sehen. Wie schnell das in Treue wechselt, erlebten wir am Abend.
Zwei grosse Hunde, ein Collie und eine Art Boxer schnüffelten sich durch das Camp am Abend, blieben in Distanz stehen und hofften, etwas Essbares zu bekommen. Einige der Teilnehmer benahmen sich wie Afrikaner und verscheuchten die beiden Hunde, einen "Jungen" und ein "Mädchen". Doch die Hunde blieben treu - der Hunger war stärker als die Angst.
Vor dem Journalisten-Zelt gab es statt Steinen ersteinmal Wasser satt (3 Liter in 10 Minuten!), eine gute Portion Brot und Fleisch - und ein paar Streicheleinheiten, die beide Hunde bisher anscheinend kaum kannten. Der Dank der Vierbeiner: Beide postierten sich vor dem Zelt, knurrten jeden an, der sich auch nur auf drei Meter näherte und nicht den neuen, freundlichen Gerüchen entsprach.
Unser "Big Boy" erwies sich als besonders anschmiegsam, er genoss die Streicheleinheiten mit geschlossenen Augen und versuchte gar, sich direkt an einen der beiden Schlafsäcke zu kuscheln. "Big Girl" hielt etwas scheuer Distanz, blieb dann aber auch vor dem Zelt liegen, um brav jeden Fremden mit grolligem Knurren zu vertreiben. Faszinierend auch, wie schnell die Hunde ihre "neuen Freunde" erkennen - am Morgen reichte ein Pfiff und unser Pärchen stand bei Fuss.
Auch wenn es nur für eine Nacht war, in der man die ansonsten verstossenen Geschöpfe glücklich machen konnte - auch das sind die vielen neuen Erfahrungen, die wir von dieser sehr ungewöhnlichen Rally mitnehmen. Freuen Sie sich auf unsere Halbzeitbilanz am Montag Abend - in der wir versuchen wollen, dem "Spirit" der Budapest-Bamako ein wenig näher zu kommen.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_spirit_big_boy _beschuetzt_das_camp_zelt.1173 1.0.html#13051)
Gruss Ruedi
Touareg V
28.01.2009, 10:20
Pictures: 4. Etappe Marokko 1 (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_pictures_4_eta ppe_marokko_1_21.11733.0.html# 13053)
Pictures: 4. Etappe Marokko 1 (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_pictures_4_eta ppe_marokko_2_21.11734.0.html# 13054)
Gruss Ruedi
Touareg V
28.01.2009, 10:21
Budapest-Bamako: Erste lange Sandpassagen in Mauretanienhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/8e870aad44.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F090127_B AMA_1.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=68511c86353847f7cc8ba7247e f24277)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/a279052dc5.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F090127_B AMA_2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=cc6339b12e26c63c617d188129 20b91f)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/aec850e430.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F090127_B AMA_3.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=1c21dab1f80f24c7168a55bc65 bc23dc)
Die erste Etappe in Mauretanien begann ein wenig holprig - denn die erste grössere Sandpassage vorbei an langen Dünengürteln und durch erste Tiefsandfelder musste gekürzt werden. Eigentlich wollte man 480 Kilometer Offroad pur von Nouadhibou nach Atar fahren, doch die Organisation verkürzte die Sandpassage auf Bitte der Behörden und führte die Teilnehmer über die einzige Strasse aufwändig zuerst in den Süden nach Nouakchott und dann wieder gen Norden nach Atar. Aus geplanten 480 Kilometern wurden so schnell 800 Kilometer, entsprechend spät kamen die Teilnehmer in Atar an.
Beim Camp in Atar hatte man diesmal nicht gerade eine glückliche Wahl getroffen, statt wie am Vorabend wunderschön in Dünen gebettet campierte man auf einem staubigen Hinterhof einer, naja, "Pension". Zu allen Überfluss war die Organisation auch noch von den Teilnehmern getrennt, da nicht für alle Fahrzeuge Platz war - so traf man erst am Dienstag Morgen wieder aufeinander. Geschäftstüchtig sammelten die Besitzer des Geländes dann auch noch frech 10 Euro "Kurtaxe" von jedem Teilnehmer ein, Ähnliches versuchte man an einem der "Schnitzeljagd"-Punkte in einer Oase.
Nachdem bekannt wurde, das die Touring-Gruppe, die bisher noch nicht auf die Racing-Kategorie traf, im knapp 370 Kilometer entfernten Nouakchott in einer schönen Bungalow-Anlage direkt am Strand einen Ruhetag beging (den die Racing-Kategorie nicht hat), nutzten ein paar Racing-Teilnehmer die Chance, einen Tag zu pausieren und ebenfalls nach Nouakchott zu wechseln.
Nach der Durchquerung von Marokko waren Viele auf Mauretanien´s Hauptstadt Nouakchott gespannt. Obwohl Mauretanien zu den ärmsten Länder Afrikas zählt, ist Nouakchott eine moderne und augenscheinlich wohlhabende Stadt. Auf den Strassen beherrschen alte Mercedes 190 das Strassenbild, überall kreuzen nagelneue Toyota Land Cruiser, Porsche Cayenne, Audi Q7, Mercedes ML oder BMW X5. Es gibt Alles zu kaufen, Internet-Cafés mit DSL-Geschwindigkeit, Supermärkte, Baumärkte und vieles mehr. Auch in Sachen Farbe ist man vielfältiger, viele Häuser sind in quietschbunten Farben bemalt.
Die Mauretanier haben die Rally sehr freundlich empfangen, überall reicht man freundlich die Hand, grüsst und winkt. Das Militär postierte überall Sperren, in denen die Teilnehmer regelrecht "abgezählt" werden - man tut alles für die Sicherheit. Die Dakar Rally hat hier eindeutige Spuren hinterlassen, überall sieht man Menschen mit Rally-Jacken, auf jeder Tankstelle kleben unzählige Sticker der Dakar-Teilnehmer.
Am morgigen Mittwoch fahren beide Gruppen nach Kiffa und treffen dort erstmals aufeinander. Damit es auch einmal Bilder von der vielseitigen und bunten Touring-Gruppe gibt, werden wir diese morgen bis Kiffa begleiten und dann wieder zur Racing-Kategorie wechseln.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_erste_lange_sa ndpassagen_in_mauretanien.1173 5.0.html#13055)
Gruss Ruedi
Touareg V
28.01.2009, 10:24
Budapest-Bamako Spirit: Eine kleine Zwischenbilanz vor Malihttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/67314b634c.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F090127_B AMASPI_1.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=5cc7b2c7668b4c9f8de70403b4 f6747f)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/85874beea2.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F090127_B AMASPI_2.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=cf4dc20ed7b1cecd68418626ec 888f59)
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/9432df081d.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F090127_B AMASPI_3.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=4f386d64274f1c9e2395698251 ada5d0)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/0044dbeb3e.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F090127_B AMASPI_4.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=10d42f78243232dc8ad296227b d80252)
Die Budapest-Bamako ist anders, komplett anders. In den vorherigen Jahren konnte man die Marathonrally eher als eine Art touristischen Cannonball mit Speed-Limits und humanitärem Hintergrund ansehen - doch man hat viel vor. Besonders nach der Absage der Dakar in Afrika 2008 boomten die Anmeldezahlen wie noch nie. Über 200 Fahrzeuge waren ursprünglich zum Start angetreten, knapp zwei Drittel sind noch dabei.
Das Gros der Teilnehmer startet mit zum Teil flippigen Fahrzeugen wie einer Citroen Ente oder einem alten Feuerwehrfahrzeug in der touristischen Kategorie, die easy überwiegend nur über Asphalt führt. Um den Anspruch auszuweiten eröffnete man in diesem Jahr erstmals die "Racing"-Kategorie - in der aber weniger der motorsportliche Aspekt, sondern das Durchkommen, die Navigation und kleine Aufgaben (die überall im Land verteilt werden) zählen.
Die Geschwindigkeit wird bewusst niedrig gehalten, in den Camps gibt es keinen Service - Teilnehmer sind komplett auf sich allein gestellt oder bilden Teams, um sich im Ernstfall gegenseitig zu helfen. Ein wenig schade ist die Tatsache, das es (wie sonst auf Rallys üblich) kein zentrales Catering gibt - dadurch fehlt die Gemeinsamkeit, denn so splitten sich die einzelnen Teams in den Camps auf, viele bleiben unter sich und es ist schwieriger, andere Teilnehmer kennenzulernen.
"Es ist etwas völlig Anderes" meint Gabi Kulcsar vom tschechischen Hummer-Racingteam. Kulcsar ist sonst ausschliesslich auf FIA-Rallys und regionalen Events in Ungarn und der Tschechei unterwegs, ist also bestens in der Szene bewandelt. "Man gibt kein Gas, man geniesst eher das cruisen. Die kleinen Challenges lockern die Rally auf und die Organisation hat sich viel Mühe gegeben, die Teilnehmer so auch einmal an weniger bekannte, sehr schöne Stellen zu bringen. So haben wir in Marokko z.B. eine heisse Quelle finden müssen. Anstatt dann hektisch weiterzufahren, haben wir eine Pause eingelegt und in der Quelle gebadet. Das hat man sonst nie."
Viele der Racing-Teilnehmer wollen auch gar nicht mehr Offroad-Passagen, sind mit den gegebenen Strecken sehr zufrieden. Für diese ist die Rally eine "kleine Dakar", schliesslich fährt man genauso viel Kilometer und teils auf gleichen Strecken. Entsprechend aufwändig sind die Teilnehmerfahrzeuge hergerichtet, "Show and Shine" ist hier Alles, aufwändig wurde fast jedes Auto mit besonderen Folien beklebt und gestylt. Respekt, das sieht man sogar auf Profi-Rallys selten.
Doch man denkt darüber nach, die Budapest-Bamako im nächsten Jahr um eine Motorsport-Kategorie zu erweitern, in der dann auch einmal Gas gegeben werden kann. Zudem soll der Anspruch an die Strecken weiter erhöht werden - denn in diesem Jahr will man den Teilnehmern noch nicht allzuviel zumuten, viele Strecken führen daher über Asphalt. Die Chancen stehen gut wie noch nie - denn sollte die Dakar in Südamerika bleiben, würde die Budapest-Bamako wie schon in diesem Jahr als grösste Rally in Afrika gelten - und mit allergrösster Wahrscheinlichkeit auch viele der Afrika-treuen Dakar-Teilnehmer auf die Rally locken. Es kommt darauf an, was man nun daraus macht.
Die Budapest-Bamako ist zur Halbzeit auf jeden Fall ein ganz besonderes Erlebnis. Man könnte fast sagen, "Spiel und Spass in Afrika", verbunden mit dem Hauch einer Expedition sowie einem hohen touristischen Anspruch. Sollte die Budapest-Bamako im nächsten Jahr "Gas geben" und auch die Motorsport-Fraktion ansprechen, würde dies auf jeden Fall ein besonderes Highlight.
Auf einen Punkt legt Veranstalter Andrew Szabo Gál besonderen Wert - die "Caravane Humanitaire". Gleich einen ganzen Lkw voll Spenden bringt man nach Bamako, viele Teilnehmer haben zudem Spielsachen und dutzende nützliche Dinge als Geschenke im Gepäck. Ein Aspekt, der Schule machen könnte - er kostet wenig, bringt aber viel. Wir haben gelernt, die glücklichen Augen eines Kindes über ein geschenktes Matchbox-Auto sind tausendmal grösser als bei einem Bonbon...wir werden also bei der nächsten Rally ein paar neue Dinge einpacken.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_spirit_eine_kl eine_zwischenbilanz_vor_mali.1 1736.0.html#13056)
Gruss Ruedi
Touareg V
31.01.2009, 11:27
Budapest-Bamako: Dünen-Herausforderung und Get-Together
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Am Dienstag erlebte die "Racing"-Gruppe ihr einziges Dünenabenteuer der gesamten Rally auf dem Weg von Atar nach Tidjikja. Weil auch mindestens 2/3 der Racing-Teilnehmer eher touristisch veranlagt sind und Geschwindigkeiten über 100 km/h scheuen, wollte man ihnen nicht allzu viel zumuten und jagte sie nur wenige Kilometer durch die Dünen. Doch auch das war für einige der Amateure schon zu viel.
Während die Profis auf "normalen" Rallys pro Tag auch einmal 200 Kilometer Dünen und mehr an einem Tag schaffen, benötigten einige der Racing-Teilnehmer bis zu 1,5 Tage (!) für 20 Kilometer Dünen (!) - die es allerdings in sich hatten. Einige der Fahrzeuge waren einfach zu schwer für den Sand, so transportierte z.B. ein Teilnehmer von Ungarn aus (!) 160 Liter Wasser im Auto - weil er gehört hatte, das es in ganz Afrika kein Wasser geben soll.
Das Resultat: Die folgende Etappe von Tidjikja nach Kiffa wurde gecancelt, die Teilnehmer fuhren als Überführung in die letzte mauretanische Stadt, in der das erste gemeinsame Camp der Racing- und Touristik-Gruppe aufgeschlagen wurde.
Für das Camp hatte man sich richtig Mühe gegeben. Die Locals hatten einige Zelte in einem abgesperrten Gelände aufgebaut, das gesamte Camp wurde von Militär und Polizei bewacht. Im vorderen Bereich des Camps hatte sich der Reisebus der Touristik-Gruppe aufgestellt und sorgte mit DJ-Musik für gute Laune. Im hinteren Teil standen die Zelte, hier wurde am Abend die Fahrerbesprechung abgehalten, danach lud man noch zu einer gemütlichen Lagerfeuer-Runde ein. Endlich einmal die bisher so vermisste "typische" Campstimmung - entsprechend gut war die Laune.
In Kiffa warteten auch die beiden deutschen Trabis von D-Rolf und Willi Janke auf die Teilnehmer. "Wir waren erstmal überrascht, wie das hier abläuft" berichtet Willi Janke, der ansonsten auf "richtigen" Rallys unterwegs ist und 2008 den 3. Platz der Deutschen Rallyraid Meisterschaft GORM erreichte. "Der Start in Budapest war sehr professionell, danach hat eigentlich jeder nur noch sein Ding durchgezogen und wir sind auf Strassen durch Afrika gefahren. Hier ist vor allem "der Weg das Ziel" - ungewöhnlich aber OK. Die Ungarn stehen in jedem Fall darauf."
Das Trabi-Team hatte bereits in Spanien das erste grosse Erlebnis - der Motor von D-Rolf´s "Rennpappe" wollte nicht mehr. "Bei eiskalten Temperaturen mussten wir nachts den Motor wechseln" berichtet D-Rolf, "danach sind wir mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50 km/h der Truppe hinterhergerast." Immerhin, in Afrika halten die Trabis bisher. So sehr, das Willi Janke und sein Copilot Thomas Döring beschlossen, selbst von Bamako auf eigener Achse zurück nach Deutschland zu fahren. "Das Auto hat soviel tapfer mitgemacht, das will ich es nicht in Mali lassen - das hat der Gute nicht verdient."
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_duenen_herausf orderung_und_get_together.1175 3.0.html#13073)
Gruss Ruedi
Touareg V
31.01.2009, 11:28
Budapest-Bamako Spirit: Korrekt unterwegs mit dem Ordnungsamt
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Ordnung muss ein - auch auf der Budapest-Bamako Rally 2009. Und so entdeckt man zwischen den Teilnehmern tatsächlich einen Mitsubishi L300 des ungarischen Ordnungsamtes, mit Original-Beschriftung, Blaulicht und Martinshorn, die drei Insassen zudem mit Dienstkleidung der Behörde. Ein Gag? Eine Auflage aus Ungarn? Nein - die drei Jungs vom Ordnungsamt sind echt, fahren hier aus Spass und als PR-Gag in ihrem Urlaub mit.
Wie in Deutschland sind die Kollegen des Ordnungsamtes auch in Ungarn nicht gerade beliebt. Auf der Rally ist das anders. Die drei Beamten sind bis ins letzte Detail ausgestattet, transportieren einen halben Supermarkt durch Afrika. Selbst der Spritzer Zitrone für den Nachmittagstee wurde nicht vergessen. Wenn man also etwas braucht, geht man zu den Jungs vom Ordnungsamt - und diese helfen gerne.
Auf den Strassen ist der originale Dienstwagen eher langsam unterwegs, im Gelände hingegen lassen es die Jungs überraschend krachen. "Fahrt doch mal einen Tag bei uns mit" hiess es von den Beamten. Da hier sowieso alles anders läuft als sonst und unsere private Infrastruktur kaum nutzbar ist, haben wir das Angebot gerne angenommen.
Das erste Abenteuer erlebten die drei Halb-Polizisten bereits auf der Anfahrt. Das Getriebe machte schon in Spanien Probleme, so verblieb man dort und liess den alten Mitsubishi reparieren. Im Eiltempo ging es dann der Rally hinterher - um sie in der West-Sahara wieder einzuholen.
Das Pech blieb den Dreien hold, auch wenn man alles immer wieder in den Griff bekam. Auf unserer gemeinsamen Etappe kam dann auch, was kommen musste. Gegen Mitternacht "in the middle of nowhere" liessen sich die Gänge nicht mehr einlegen. Im Schneckentempo ging es 100 Kilometer bis zum nächsten Dorf. Hier half ein freundlicher Tankwart: Er organisiert mittlerweile um 1:30 Uhr nachts einen Mechaniker - und man glaubt es kaum - dieser hatte nach kurzer Suche auch ein passendes Ersatzteil parat.
Während der Reparatur lud uns der Tankwart zu frisch gebrühtem Tee mit Keksen ein und wechselte den Kanal im Fernsehen: Ein Musiksender. Nun sollte man denken, in einem islamischen Land wie Mauretanien seien gewisse TV-Programme nicht zu empfangen. Das ist auch so - aber nicht für den Tankwart. Er richtete seine Satellitenschüssel anders aus - und voilá, statt keuschem TV gab es nun krachende Hip-Hop-Musik mit halbnackten Tänzerinnen und viel Po-Gewackel.
Auch die Ordnungshüter im Auto nutzten die Zeit und bauten ihre mobile Küche auf. Binnen Minuten gab es erstmal heisse Nudeln für Alle, dazu einen frischen Kaffee und erneut Kekse.
Es sollte letztlich bis 2:00 Uhr nachts dauern - die Reparatur war fertig, zum Camp waren es nur noch ca. 80 Kilometer. Gegen 3:30 Uhr wurde das Camp schliesslich erreicht, alle waren hundemüde, wollten nur noch ins Bett - denn um 7:00 Uhr wurde schon zum Start der nächsten Etappe gerufen.
Eine Frage stellten wir uns zu Beginn des "Ordnungsamt-Tages": Verhalten sich die Ordnungshüter auch im Urlaub in Afrika korrekt - oder können sie auch über ihren Schatten springen? Raten Sie mal...nein, mit Schattenspringern hat man auch in Afrika nichts gemein.
Mit einem Schmunzeln beobachteten wir, wie jedes Verkehrszeichen strikt eingehalten wird - auch wenn es manchmal einen anderen Sinn hat als in Europa. So bedeutet z.B. das Schild "Stop - Gendarmerie" nicht, das man hier sofort stoppen soll - sondern das in einigen hundert Metern ein Kontrollpunkt kommt, an dem man dann anhalten muss. Für die Ordnungshüter war das unklar - und so standen wir des öfteren einsame Minuten an einem einsamen Schild, bis sich letztlich irgendein Polizist 300 Meter weiter erbarmte, uns wild gestikulierend doch endlich zu empfangen.
Ordnung muss eben auch in der Wüste sein - gelernt ist schliesslich gelernt. Aber der Tag mit den Jungs war schön, man fühlte sich "gut bemuttert" und fand neue Freunde - drei supernette Menschen, über die man im echten Leben und unter anderen Umständen wahrscheinlich nur fluchen würde.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_spirit_korrekt _unterwegs_mit_dem_ordnungsamt .11754.0.html#13074)
Gruss Ruedi
Touareg V
01.02.2009, 04:17
Pictures: 5. Etappe West-Sahara (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_pictures_5_eta ppe_west_sahara_1_21.11759.0.h tml#13079)
Pictures: 5. Etappe West-Sahara (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_pictures_5_eta ppe_west_sahara_2_21.11764.0.h tml#13084)
Gruss Ruedi
Touareg V
01.02.2009, 07:46
Pictures: 6. Etappe Mauretanien (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_pictures_6_eta ppe_mauretanien_1_21.11765.0.h tml#13085)
Pictures: 6. Etappe Mauretanien (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_pictures_6_eta ppe_mauretanien_2_21.11766.0.h tml#13086)
Gruss Ruedi
Touareg V
01.02.2009, 13:00
Video: Etappen in Mauretanien und Ruhetag (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_video_etappen_ in_mauretanien_und_ruhetag.117 75.0.html#13097)
Gruss Ruedi
Touareg V
01.02.2009, 14:22
Budapest-Bamako: Ral-li, Ral-li hallt es in Malis Dörfern
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Am Donnerstag früh hat der Rallytross das Camp in Kiffa verlassen und gen Mali aufgebrochen. Die mauretanischen Behörden hatten einen Extra-Service eingerichtet: Da die Racing-Gruppe über die grüne Grenze nach Mali einreiste, wurden die Ausreiseformalitäten bereits in Kiffa erledigt, wie schon bei der Einreise ungewöhnlich schnell und freundlich.
Die Landschaft wechselte bereits im Süden Mauretaniens von Dünenschwerer Wüste über Felsgebiete zur langsam immer grüner werdenden Savanne, die Temperaturen stiegen enorm an. War es in Marokko vor allem Nachts noch eiskalt, freut man sich jetzt über 35-40 Grad am Tag und 20 Grad in der Nacht - natürlich bei strahlendem Sonnenschein.
Die Etappe vom Donnerstag sollte über "einfache" 320 Kilometer quer durch die Savanne ins erste Camp in Mali führen. "Prima, mal ein schneller Tag" freuten sich die Teilnehmer - zu früh gefreut. Die wunderschöne Strecke führte auf engen Sandpfaden kreuz und quer durch die Savanne, vorbei an den berühmten "Affenbrotbäumen" mit ihrem teils bis zu 4 Meter breiten Stämmen.
Viele Löcher und Wellen nahmen das Tempo aus der Strecke, die immer gleiche Landschaft aus gelbem, trockenen Gras und kleinen Bäumen und Sträuchern machte eine einfache Navigation sehr schwierig. Nachdem sich die tschechische Hummer-Truppe auf der vorherigen Dünen-Etappe bereits als professionell erwies und dort als schnellste durchkam, bewies man auch auf der Savannen-Etappe, das man doch aus dem Profi-Lager kommt. Während die Hummer bereits nachmittags im Camp ankamen, sollten die letzten Teilnehmer erst gegen 2:00 Uhr nachts auftauchen.
Vor allem die letzten 5 Kilometer hatten es in sich. Die meisten Teams erwischten die letzten Kilometer in der Dunkelheit, die Navigation wurde fast unmöglich, da die wenig ausgefahrenen Pisten teils im Nirvana endeten. Manch Teilnehmer ging es auch zu unbedarft an, so landeten Einige in einem ausgetrockneten, aber butterweichen Wadi und mussten von anderen Teilnehmern geborgen werden. Rettung bot schliesslich das Quad der Medicals, das mutig vorausfuhr und den richtigen Weg suchte.
Überall in den Dörfern war die Rally wohl das Highlight des Jahres - wann sonst passiert hier mal was. Überall zwischen den Lehmhütten sammelten sich die Kinder des Dorfes, riefen immer wieder "Ral-li, Ral-li", tanzten und lachten. Viele Rallyteilnehmer hielten an, verteilten kleine Geschenke. Die Hummer-Truppe hatte sogar einen halben Kleintransporter voller Bekleidung dabei, wurde überall zum Mittelpunkt des Dorfgeschehens.
Die Veranstalter wollten den Teilnehmern ein echtes Gefühl von Mali geben und leiteten die Fahrzeuge teils mitten durch die engen Dörfer. Das war manchmal sogar derart eng, das man wenden und drumherum fahren musste. Die Dorfbewohner hatten damit zumindest kein Problem, im Gegenteil. So endete der Tag für die Teilnehmer erschöpft aber ohne weitere Zwischenfälle.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_ral_li_ral_li_ hallt_es_in_malis_doerfern.117 76.0.html#13099)
Gruss Ruedi
Touareg V
02.02.2009, 07:42
Pictures: Camps, Partys und Szenerie (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_pictures_camps _partys_und_szenerie_1_21.1178 3.0.html#13106)
Pictures: Camps, Partys und Szenerie (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_pictures_camps _partys_und_szenerie_2_21.1178 4.0.html#13107)
Pictures: Camps, Partys und Szenerie (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_pictures_camps _partys_und_szenerie_3_21.1178 5.0.html#13108)
Gruss Ruedi
Touareg V
02.02.2009, 07:44
Budapest-Bamako: Gesamtwertung BB 2009 Top 20 (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_gesamtwertung_ bb_2009_top_20.11787.0.html#13 109)
Gruss Ruedi
Touareg V
02.02.2009, 07:45
Budapest-Bamako: Das Finale, Ankunft in Bamako, Pläne für 2009
http://www.marathonrally.com/spacer.gif
Fast, ja fast hätte die Budapest-Bamako ein Highlight für das Volkswagen-Marketing werden können - ein VW Race Touareg gewinnt als erster Diesel die Dakar Rally, ein serienmässiger VW Touareg gewinnt kurz darauf die längste Amateurrally der Welt. Doch das lange führende Team um Breslau-Profi Attila Nagy, Janos Turjányi und Lajos Zsom erhielt quasi in letzter Minute eine Punktstrafe wegen einer doppelten Geschwindigkeitsübertretung, so mussten sie die ungarischen Landsleute Miklos Nagy und Attila Lörincz mit ihrem Toyota Land Cruiser vorbeiziehen lassen und landeten auf Platz 2.
Auf die dritte Position schafften es die bisherigen, dreifachen Sieger Juraj und Daniela Ulrich aus der Tschechei, die mit einem Nissan Navara angetreten waren. Das Interessante: Obwohl es auf dieser Rally nicht um Speed ging, sind doch alle drei Teams erfahrene Offrad-Profis mit entsprechenden Fahrzeugen. Der Toyota der Sieger erinnert mehr an ein hochgelegtes Breslau-Monster, der Nissan der Tschechen ist professionell und schnell aufgebaut - kein Wunder, die Drittplatzierten sind schliesslich auch die Veranstalter der Baja Slovakia.
Die letzten beiden Fahr-Tage der Rally am Donnerstag und Freitag waren eher angenehm und easy gestaltet, dabei ging es nur noch durch kleine Offroad-Passagen - die allerdings ein Traum für die Augen waren. Aus der Savanne wurde Wald, aus kleinen Bäumen mächtige Affenbrotbäume, aus kleinen Baracken putzige Lehmhütten, dazwischen auf einmal Felsen, die sogar nicht hierhin passten - eine Kulisse wie sie kein Afrika-Film hätte besser machen können.
Auch wenn es auf dieser Veranstaltung aufgrund der plötzlich steigenden Zahl von Teilnehmern (im vergangenen Jahr waren es 34 Teams, in diesem Jahr über 250) zu einigen organisatorischen Problemen kam (von denen leider auch wir betroffen waren), eine schönere Landschaft hätte man nicht aussuchen können. Das registrierten Alle und so tröstete die fantastische Landschaft und die grosse Anzahl neuer Freunde über die Pannen hinweg.
"Wir wollten das so, nicht so professionell, den puren Spirit. Jeder soll ankommen, egal wie, aber jeder muss es selber oder im Team schaffen" meint Veranstalter Andrew Szabo Gál. "Wir wollen das Land vorstellen, die Menschen näher- und zusammenbringen, Freundschaften schaffen. Bei soviel Teilnehmern ist es natürlich schwieriger."
"Es ist eine völlig andere Art einer Rally" berichtet auch der deutsche Profi Willi Janke. "Auch wenn wir erst überrascht und ein wenig verwundert haben, wir haben unser Ding gemacht, haben viel erlebt und auf diese Weise war es unglaublich schön. Vielleicht sind wir im nächsten Jahr wieder mit dabei."
Den berühmten "Spirit" schaffte der Veranstalter tatsächlich, man sah tagtäglich, wie er seinen Traum lebt und mit den Teilnehmern teilen möchte. Er hatte stets ein offenes Ohr für Alle, klärte Probleme selbst und war (fast) immer zur Stelle, wenn man ihn brauchte. Aber durch die Grösse hat die Rally eben auch neue Dimensionen angenommen - die dann auch nicht nur mehr "wilde Abenteurer", sondern auch Profis oder "verwöhnte" Touristen anlockt.
Spätestens in Bamako war (fast) jeder Ärger verflogen, ein wunderschönes Hotel, Temperaturen und Sonnenschein um die 40 Grad und extrem freundliche (aber auch schlitzohrig geschäftstüchtige) Malier sorgten für gute Stimmung. Am Abend wartete die grosse Abschlussparty in einem noblen Club - leider 10 Kilometer vom Hotel entfernt. Dadurch entschieden sich Einige, nicht zur Siegerehrung zu fahren.
Die Rally befand und befindet sich in einem totalen Wandel - aus einer kleinen Schar wilder Enthusiasten ist eine grosse Schar verschiedenster Klientel geworden. "Man kann das sehr gut an den Fahrzeugen sehen" meint Organisator Andrew Szabo Gál, "im letzten Jahr waren es mehr Fun-Fahrzeuge, in diesem Jahr waren soviel professionelle Fahrzeuge dabei wie nie zuvor. Daher haben wir uns auch erstmals entschieden, die Touristen und Sportfahrer voneinander zu trennen und unterschiedliche Wege zu schaffen. Es war und ist für Alle eine neue Erfahrung."
Für das nächste Jahr will man eine dritte "Speed-Kategorie" einführen - das erfordert eine grössere Organisation, professionellere Medicals und Infrastruktur. Man hat die Chance erkannt, die neue grosse Rally in Afrika zu werden - die Regierungen der Länder stehen voll hinter dem Plan.
"Es ist jetzt offiziell, es wird eine neue Rennleitung geben und eine professionelle Kategorie. Aber wir wollen nicht den Fehler anderer Rallys machen, den Spirit verschenken und zu einer Geldmaschine werden. Im Gegenteil - in den bisherigen Klassen bleibt alles beim Alten, Jeder kann mitmachen - und wenn er eine gute Idee hat oder ein witziges Auto gerne auch gratis. In diesem Jahr haben wir die Kosten von über 30 Fahrzeugen gesponsert, darunter z.B. auch den Trabi von D-Rolf. Die Budapest-Bamako wird professioneller - aber gleichzeitig auch die ehrliche Rally, die sie ist. Das ist mir und allen wichtig - und vor allem den Teilnehmern."
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_das_finale_ank unft_in_bamako_plaene_fuer_200 9.11790.0.html#13112)
Gruss Ruedi
Alle Achtung für den Touareg. Ich hätte dem T nicht unbedingt zugetraut, dass er die Rally übersteht.
Touareg V
04.02.2009, 18:35
Ja, der Touareg kann viel mehr als die meisten ihm zutrauen, bei richtiger Haltung. :D :D :D
Gruss Ruedi
Touareg V
04.02.2009, 18:36
Budapest-Bamako Video: Etappen in Mali und das grosse Finale (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_video_etappen_ in_mali_und_das_grosse_finale. 11791.0.html#13118)
Gruss Ruedi
Das würde ich gern einmal mitmachen. :wub:
Touareg V
03.08.2009, 15:09
Budapest-Bamako: Schönheitsköniginnen starten gegen das Militärhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gif
Vieles wird neu bei der Budapest-Bamako im kommenden Jahr - darunter auch die Qualität der Fahrzeuge und Starter. Als "Vorreiter" haben sich nun zwei spezielle Teams mit zwei sehr unterschiedlichen Fahrzeugen angemeldet - beide fallen auf jeden Fall schon einmal auf. Beide Teams kommen aus Ungarn, ein Team besteht aus Damen, das andere nur aus Herren...
Mit einem Volkswagen Touareg der Amateur-Klasse wollen es zwei besondere Mädels wissen - und die sind besonders schön. Zsuzsa Budai, "Miss Universe Hungary 2009" und Orsolya Serdült, "Miss World Hungary 2009". Beide sehen nicht nur sehr gut aus, sondern sind auch noch verdammt jung. Pilotin Zsuzsa Budai hat erst seit einem Jahr ihren Führerschein, Navigatorin Orsolya Serdült noch gar nicht.
"Wir wollen in Wertung teilnehmen, uns aber auch an den Charity-Aktionen beteiligen" berichtet Zsuzsa, "dazu wollen wir beweisen, das auch junge Frauen an dieser "männlichen" Veranstaltungen bestehen können." Ein starkes Ziel, aber zu schaffen - dies bewiesen im vergangenen Jahr zwei Holländerinnen, die mit einem serienmässigen Suzuki Samurai als Damenteam bestanden - und ankamen.
Das genaue Gegenteil ist männlich, aber "sowas von". Kein geringerer Auftraggeber als das Ungarische Miltär schickt zwei Sergeants ins Rennen, auf obersten Befehl von Verteidigungsminister Dr. Imre Szekeres. Zoltan Balint und Barnabas Honfi heissen die tapferen Soldaten - und die sind eigentlich Rallyraid-Profis. Denn wie in Spanien und Portugal betreibt das Militär in Ungarn ein eigenes Rallyraid-Team, mit entsprechendem Budget und professionellem Fahrzeug.
Denn anders als die Schönheitsköniginnen fährt das Militär "Königsklasse". In Tarnfarben lackiert starten die Sergeants mit einem Südafrika-Nissan Navara des Teams Palik Racing, das Fahrzeug hat schon mehrfach an der "Dakar Rally" teilgenommen. Und so lässt es sich auch kein Geringerer als der prominenteste ungarische Rallyraid-Pilot Laszlo Palik nehmen, das Team zu beraten und auszubilden. Die Premiere hatte das Team bereits und stellte sich jüngst auf der Prohun 500 Rally dem Wettbewerb.
"Eigentlich hatte sich das Team für die Dakar 2010 vorbereitet" berichtet ein Mitglied des Palik-Teams, "aber die Strecke in Afrika erschien uns schöner, zudem sind die Kosten weitaus niedriger." Verteidigungsminister Dr. Imre Szekeres sieht es militärischer: "Die Ansprüche sind ähnlich wie auf der Dakar - aber die Strecken erinnern mehr an den Irak und Afghanistan, wo unsere Soldaten zum Teil stationiert sind."Quelle (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_schoenheitskoe niginnen_starten_gegen_das_mil itaer.13003.0.html#14543)
Gruss Ruedi
Touareg V
19.12.2009, 14:19
Am 16 Jan. geht's wieder los.
YouTube- 2010 Budapest-Bamako Official Trailer
Gruss Ruedi
Touareg V
11.03.2010, 15:17
Budapest-Bamako: Nach BB-Debakel - Rally-Gründer Szabo übernimmt Rally.
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/194e2e23f6.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/100307_bamako_08.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/9fbce0fbb0.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/100307_bamako_09.jpg)
Irgendwie kennen wir in Deutschland diese Geschichte: Ein etablierter Veranstalter gibt "seine" Amateurrally an eine neue Organisation ab, die alles besser machen will - doch stattdessen kommt es zum Debakel. Was hier 2007 mit der "El Chott" passierte, wiederholte sich aktuell in Ungarn. Nach dem "Budapest-Bamako"-Eklat in diesem Jahr hat der ehemalige Veranstalter Andrew Szabo nach eigener Aussage die neuen Chefs "gefeuert", will die Rally 2011 wieder selbst organisieren.
Zur Erinnerung: Die Budapest-Bamako 2010 endete unrühmlich, nachdem zwei Tage vor dem Start eine Terror-Warnung für Mali und Mauretanien ausgesprochen wurde. Daraufhin wurde die Rally bereits in Agadir/Marokko beendet - ein heftiges Problem vor allem für die Teilnehmer, die ihre Fahrzeuge in Mali verkaufen wollten und mit Ausfuhrkennzeichen unterwegs waren, von verlorenen Logistik-Kosten ganz zu schweigen. So fuhren viele Teilnehmer auf eigene Faust nach Mali - ohne Probleme und mit massiver Militär-Unterstützung, denn nachwievor lagen alle Genehmigungen vor.
Der Abbruch der Rally schädigte dem Ruf der Rally - und sorgte für heftige Diskussionen auch innerhalb der Organisation. Die will Gründer Andrew Szabo nun mit einem Paukenschlag beenden. Im Gespräch mit marathonrally.com berichtet Szabo über die Bamako 2010 und die "neue" Zukunft der Rally.
"Ich übernehme die Rally wieder, werde den alten Spirit wieder einführen - und wir lassen uns von Terror-Drohungen nichts mehr vorschreiben. Die Luftfahrt wird auch nicht eingestellt, weil mal ein Anschlag durchgeführt wird. Man verbessert die Sicherheit. Wir wollen uns von Behörden nicht mehr vorschreiben lassen, wie wir unsere Freizeit verbringen. Wer nach Afrika fährt kennt die Gefahr. Und wer Angst davor hat, soll eben nicht mitfahren."
Die "Bamako" ist also zurück - und der neue/alte Veranstalter will "Back to the Roots". Das ausführliche Interview finden sie in einem gesonderten Artikel.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_nach_bb_debake l_rally_gr_nder_szabo_bernimmt _rally.14931.0.html)
Gruss Ruedi
Touareg V
11.03.2010, 15:19
Budapest-Bamako: "Wir lassen uns von Terrorwarnungen nicht mehr ärgern".
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Die Budapest-Bamako hat in diesem Jahr stark gelitten - die Rally wurde nach Terrorwarnungen gekürzt, ein Teil der Teilnehmer fuhr dennoch auf eigene Faust nach Mali - ohne Probleme.
In den Augen des Gründers Andrew Szabo eine Katastrophe, die man anders hätte lösen können. Szabo zog die Notbremse und übernimmt die Rally wieder von den neuen Veranstaltern Andras und Thomas Polgar. Im Gespräch mit marathonrally.com berichtet Szabo über die Bamako 2010 und die "neue" Zukunft der Rally - und: Er hat die "Schnauze voll" von ewigen Terror-Warnungen.
MR: Was unterscheidet die BB von anderen Rallies und was passierte 2010?
Andrew Szabo: "Die BB ist das, was die Dakar einst war. Ein Nicht-Kommerzielles Langstreckenrennen und -Abenteuer auf schwierigen Wegen, mit schwieriger Navigation, durch Afrika und durch die Sahara. Die Dakar hat sich verändert, die Wünsche der Menschen nicht. Was die Dakar heute nicht mehr kann, wollen wir bieten - ein Abenteuer zu einem kleinen Preis.
Auch Afrika hat sich eigentlich nicht verändert. Es gibt hunderte potentielle Strecken in einer wunderschönen Landschaft inmitten überwiegend gastfreundlichen Menschen. Die BB wollte und will die Dakar für diejenigen ersetzen, die einfach nur ein finanzierbares Abenteuer unter besonderen Bedingungen suchen. In den vergangenen Jahren war das BB-Motto jeweils das, was die Teilnehmer daraus machten. Wir boten eine Rally, bei der ein "300-Euro Polski Fiat" ebenso mitfahren kann wie ein Profi-Fahrzeug.
2010 habe ich mich offiziell aus der Organisation zurückgezogen und überliess den Event einer neuen Crew, die daraus eine professionellere Rally machen wollte. Doch zwei Tage vor dem Start kam eine Terror-Warnung der ungarischen Regierung für Mali und Mauretanien. Die neuen Veranstalter änderten daraufhin die Rally und beendeten sie ausgerechnet in Agadir, aus meiner Sicht eine der hässlichsten Städte in Marokko."
MR: Hättest Du als Veranstalter anders entschieden?
Andrew Szabo: "Ja, auf jeden Fall. Die Budapest-Bamako war schon immer eine Challenge, auch in der Organisation. Wenn Du eine Düne vor Dir hast kehrst Du ja auch nicht um, man versucht rüberzukommen oder fragt Freunde, ob die einem helfen. Aber man gibt nicht auf, das ist nicht die BB. In diesem Jahr war es keine Düne, aber zwei Tage vor dem Start die Reise-Warnung der Behörden. Das haben die neuen Veranstalter aus meiner Sicht falsch gelöst."
MR: Die spanischen und portugiesischen Teilnehmer sollten in diesem Jahr extra in Budapest starten obwohl es unsinnig erschien. Wie siehst Du das?
Andrew Szabo: "Naja, wir hatten in jedem Jahr 5-10 Teams aus dem Süden Europas, die sind natürlich immer erst in Frankreich, Spanien oder Portugal dazugestossen. Nach der Änderung hatten wir nur noch einen Teilnehmer aus dem Süden - das muss nicht sein. Es macht keinen Sinn für sie, 3.000 Kilometer durch Europa zu fahren, nur um auf dem Podium zu stehen."
MR: Ok, Du hast gesagt, Du bist 2011 wieder dabei?
Andrew Szabo: "Ja. Ich habe die Rally wieder übernommen und wir wollen 2011 neu durchstarten. Die Rally erwacht gerade aus einem bösen Traum. Wir wollen im kommenden Jahr weniger Stages durch Mauretanien fahren, dafür neue Stages im Senegal schaffen. Mein Traum ist es, den berühmten "Lac Rosé" in Dakar einzubauen. Dazu werden wir neue Tarife einführen und die Rally attraktiver machen."
MR: Was meinst Du damit?
Andrew Szabo: "Naja, was hältst Du z.B. von "Gratis"? Wir werden eine Kategorie schaffen, in der die Teilnahme kostenlos ist. Wer z.B. ein besonders lustiges Auto mitnimmt oder mit einer Ambulanz startet (um diese zu spenden) kann so mitfahren. Dazu wird es eine "Bamako-Roadbook" Tour geben - für 300 Euro Startgeld. Das bedeutet, man bekommt die Roadbooks und kann sich der Rally anschliessen, fährt aber auf eigene Faust und man hat keinerlei Ansprüche auf die Dienstleistungen der Rally."
MR: Das klingt nach einer "Anti-Kommerzialisierung"...
Andrew Szabo: "Genau... wir wollen aus der Rally kein Geschäft machen. Die BB ist eine Legende geworden und hat viele Nachahmer gefunden, genau aus diesem Grund. Wir arbeiten quasi wie eine private Expedition, nur eben in der Gruppe. Gemeinsame Geschichten am Lagerfeuer, neue Freunschaften etc. sind uns wichtiger als Sieger und Vermarktung."
MR: Aber was, wenn wieder eine Terror-Warnung kommt?
Andrew Szabo: "Ich glaube, jeder der an so einer Veranstaltung teilnimmt weiss, das wir keine "Urlaubsfahrt nach Malaga" machen. Nur weil Terroristen ein Flugzeug in die Luft sprengen, stellt man die Luftfahrt nicht ein. Man verbessert die Sicherheit.
Ein Grossteil der Teilnehmer ist trotz der Warnung nach Mali gefahren, ohne Probleme. Wir hatten 15 Fahrzeuge des Militärs dabei - jedes Camp wurde bewacht, wie auch schon 2009, Ihr wart selbst dabei. Ein Organisator muss eben für mehr Sicherheit sorgen. 100 Prozent sind nie möglich, aber wir leben in einer Demokratie und müssen uns nicht vorschreiben lassen, wie wir unsere Freizeit verbringen sollen."
MR: Wie soll es nun 2011 weitergehen?
Andrew Szabo: "Es wird drei Kategorien geben, aber alle drei haben die Navigation und das Abenteuer im Vordergrund. In der Racing Kategorie geht es durch unterschiedliches Gelände, mit kniffliger Navigation, aber eher als Gleichmässigkeitsprüfung denn einem gezeiteten Rennen. Dann gibt es die Touring Kategorie für alle, die einfach nur auf der Strasse mit nach Bamako fahren wollen. Als Ergänzung gibt es die Adventure Kategorie, die entspricht in etwa der Touring-Gruppe, kann aber auch mit normalen Pkw ohne Allrad gefahren werden."
MR: Warum wird wieder Speed rausgenommen?
Andrew Szabo: "Naja, wir hatten - nur in Marokko - mehrere schwere Unfälle, ein Teilnehmer hat sich sogar das Genick gebrochen, aber überlebt. Auf der inoffiziellen Route nach Bamako hingegen gab es nicht einen Unfall. Wir wollen Spass und Abenteuer und keine Verletzten oder gar Tote."
MR: Was willst Du noch ändern?
Andrew Szabo: "Als Erstes werden wir die Wertungen in Europa einstellen, damit auch Teilnehmer aus dem Süden Europas mitfahren können, ohne Punkte in Europa zu verlieren. Zudem nehmen wir so ein wenig den Zeitdruck raus. Zudem wollen wir ein Überwachungssystem für die Fahrzeuge einführen, zum einen um besser auswerten zu können aber hauptsächlich, um mehr Sicherheit zu schaffen."
MR: Gerüchten nach hast Du noch mehr vor?
Andrew Szabo: "Ja, wir planen eine eventuelle Sommer-Abenteur-Rally entlang der Seidenstrasse, Start ist in Budapest, Ziel in Bishkek in Kyrgyzstan. Aber es ist noch zu früh darüber zu sprechen..."
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_wir_lassen_uns _von_terrorwarnungen_nicht_meh r_rgern.14932.0.html)
Gruss Ruedi
Budapest Bamako 2010 Rennen auf Video:juchu:
YouTube- Broadcast Yourself.
mal wieder nicht verfügbar *grumpf*
Touareg V
21.05.2010, 16:03
Hallo ejag willkommen bei den :sign: n.
Tolles Video.
Gruss Ruedi
Halle für alle ofroad Fan aus Slowenien!
Touareg V
25.05.2010, 16:29
Hallo ejag
Gehe ich richtig in der Annahme, dass du das bist?
Link (http://www.bamako-rally.com/)
Gruss Ruedi
Ja, das ist meine Web-Seite
Touareg V
26.05.2010, 17:07
Respekt: Erzähl doch mal von deinen besten und schlimmsten Erlebnissen.
Neugierig bin.
Gruss Ruedi
Am besten, wenn Sie, dass Sie alle ex Dakar Strecke fahren
Schlimmste ist, wenn man total verloren und Kraftstoff sind auf Minimum kommenden
gruss Robert
Am besten, wenn Sie, dass Sie alle ex Dakar Strecke fahren
Schlimmste ist, wenn man total verloren und Kraftstoff sind auf Minimum kommenden
gruss Robert
Ex Dakar-Strecke sind wir hier in Portugal schon gefahren Tank war voll und die nächsten Straßen sind auch nicht so weit. :)
Budapest - Dakar - Bamako und 8600 km.:juchu::juchu::juchu:
YouTube- Budapest-Bamako Route 2011
Touareg V
08.06.2010, 16:16
Da fährt ihr ja fast an meiner Haustüre vorbei.:juchu:
Gruss Ruedi
Touareg V
08.06.2010, 17:35
Budapest-Bamako: Route für 2011, 8540 Kilometer und Abstecher nach Dakar.
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/e2a9343495.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/100602_bamako_1_01.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/beed7b84b0.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/100602_bamako_2_01.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/c8ab426450.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/100602_bamako_3_01.jpg)
Die neuen/alten Veranstalter der Budapest-Bamako Abenteuer-Rally haben in der vergangenen Woche die aktuelle Strecke für 2011 veröffentlicht. Die Abenteuer-Rally startet am 15. Januar in Budapest und richtet sich vor allem an Amateure und Abenteurer.
Die gesamte Strecke beträgt 8.540 Kilometer, 16 Tage haben die Teilnehmer dafür Zeit. Aus Sicherheitsgründen werden die beiden Gruppen "Adventure" und "Touring" die gleichen Strecken fahren, das erleichtert auch die Grenzübertritte.
160 Teams sind möglich, über 100 Teams haben nach Angaben der Veranstalter bereits genannt, darunter erstmals auch ein Team aus Neuseeland und Hawaii.
Die Rally gilt als Low-Budget Event und wird nicht auf Zeit gewertet. Je nach Gruppe wird bei der "Touring Gruppe" einfach nur "gefahren und genossen", in der "Adventure Gruppe" müssen Geocaching Aufgaben (Navigations-Rally mit GPS-Punkten, bei denen diverse Aufgaben auf die Teilnehmer warten) bewältigt werden. Punkte gibt es für bestandene Aufgaben sowie das Bestehen der Etappe.
Teilweise sind Schwierigkeitsgrade eingebaut, so z.B. GPS-Punkte in tiefen Dünengebieten, extrem steinigen Feldern oder Gebirgen. Oder die Strecken sind als sehr lange Marathon-Etappe ausgeschrieben, so das eine gewisse Mindest-Geschwindigkeit gefordert ist.
Nach dem Start in Budapest geht es nach Genua, von dort haben die Teilnehmer drei Tage Zeit, nach Marokko zu kommen. Die erste Etappe in Afrika endet in Khenifra/Marokko. Von dort geht es zum Teil auf alten Dakar-Pisten weiter in den Süden.
"Es ist faszinierend" berichtet Gründer und Rallychef Andrew Szabo, "die Strecken, die 1994 und 1995 von Bulldozern freigeschoben und markiert wurden, sind immer noch in einwandfreiem Zustand." Das dürfte vor allem die Speed-Fans freuen.
Die Rally wird im Anschluss nur noch zweieinhalb Tage in Mauretanien verbleiben, eine Terrorwarnung für Mauretanien sorgte 2010 für eine extreme Streckenkürzung der Rally. "Die lokalen Behörden haben uns ein Höchtmass an Sicherheit zugesagt" sagt Szabo. Man will ganz im Westen Mauretaniens fahren, diese Region gilt gegenüber dem Osten als eher ungefährlich.
So kommt Rally erstmals auch in den Senegal. Als Etappenziel hat man sich den "Lac Rose" nahe der Hauptstadt Dakar ausgesucht, hier fanden traditionell die Finale der einstigen Dakar Rally statt. Durch die Steppe des Senegal geht es weiter nach Mali und in die Hauptstadt Bamako, hier wartet im Anschluss die Siegerehrung auf die Teilnehmer.
Weitere Informationen über die Abenteuer-Rally finden Sie auf der offiziellen Webseite [ budapestbamako.org/en/ (http://budapestbamako.org/en/) ]. Ein Video der detaillierten Route 2011 finden Sie in unserer Video-Rubrik über die rechte Navigation.
Die Etappen der Budapest-Bamako 2011
Jan 15 Budapest - Genova 1094 km
Jan 16, 17, 18 Genova- Khenifra 2324 km
Jan 19 Khenifra-Tazzarine 588 km
Jan 20 Tazzarine-Ait Bheku 734 km
Jan 21 Ait Bheku- Bojdour 635 km
Jan 22 Bojdour - Guerguarat 610 km
Jan 23 Guerguarat- Boulanoar 70 km
Jan 24 Bou Lanoar-B2Beach 280 km
Jan 25 B2Beach-Nouakchott 150 km
Jan 26 Nouakchott-Dakar (Lac Rose) 565 km
Jan 27 Dakar- Niokolo Koba National Park 592 km
Jan 28 Niokolo Koba-Kenieba 213 km
Jan 29 Kenieba-Diema 350 km
Jan 30 Diema-Bamako 342 km
Gesamt: 16 Etappen, 8.547 Kilometer
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/budapest_bamako_route_f_r_2011 _8540_kilometer_und_abstecher_ nach_dakar.15556.0.html)
Gruss Ruedi