Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Galileo startet
Am 28.12.2005 soll der erste Testsatellit für das europäische Navigationssystem starten.
Ein fester Orientierungspunkt in Zeit und Raum.
Die genaue Bestimmung des Standorts und der Zeit - Informationen, die in Zukunft immer häufiger mit hoher Zuverlässigkeit zu zur Verfügung stehen müssen. In wenigen Jahren wird dies mit dem Satellitennavigationssystem GALILEO, einer gemeinsamen Initiative der Europäischen Union und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), möglich sein. Dieses weltweite System wird zugleich komplementär zum derzeitigen GPS-System sein.
Die Satellitennavigation ist eine Spitzentechnologie. Dabei werden von mehreren Satelliten im Weltraum höchst genaue Zeitsignale ausgestrahlt, anhand derer jedermann mit einem kleinen und preisgünstigen Empfangsgerät seinen Standort oder den eines bewegten oder unbewegten Objekts (Fahrzeug, Schiff, Viehherde usw.) auf den Meter genau bestimmen kann.
GALILEO basiert auf einer Konstellation von 30 Satelliten und Bodenstationen, die Nutzer aus den verschiedensten Bereichen mit Ortungsinformationen versorgen können. Zu diesen Sektoren gehören das Verkehrswesen (Ortung und Ermittlung der Geschwindigkeit von Fahrzeugen, Wegplanung, Navigationssysteme usw.), soziale Einrichtungen (z.B. Hilfe für Behinderte oder Senioren), die Justiz und der Zoll (Feststellung des Aufenthaltsortes von Verdächtigen, Grenzkontrollen), das Bauwesen (geografische Informationssysteme), Not- und Rettungsdienste oder der Freizeitsektor (Orientierung auf dem Meer und in den Bergen usw.).
Wie funktioniert Satellitennavigation ?
Schon immer haben die Menschen sich am Himmel orientiert. Die heutige Satellitennavigation setzt diese Tradition fort, bietet jedoch dank modernster Technik eine im Vergleich zur einfachen Orientierung an Sonne und Sternen ungleich höhere Präzision. Die Technologie, die zu Beginn in erster Linie militärischen Zwecken diente, wird seit etwa 30 Jahren entwickelt und ermöglicht es dem Benutzer, mit Hilfe eines Geräts für den Empfang von Signalen einer Satellitenkonstellation seine zeitliche und räumliche Position jederzeit exakt zu bestimmen.
Das Funktionsprinzip ist einfach: die zu der Konstellation gehörenden Satelliten sind mit einer Atomuhr für extrem genaue Zeitmessungen ausgerüstet. Die Satelliten senden Signale aus, die verschlüsselte Informationen über den Sendezeitpunkt enthalten. Das Empfangsgerät auf der Erde, das z. B. in einem Mobiltelefon untergebracht sein kann, besitzt einen Speicher mit den genauen Koordinaten der jeweiligen Satellitenumlaufbahnen. Beim Empfang eines Signals kann somit der Satellit, von dem das Signal ausgestrahlt wurde, festgestellt sowie die Laufzeit des Signals und damit auch die Entfernung zum Sendesatelliten berechnet werden. Werden gleichzeitig Funksignale von mindestens vier Satelliten empfangen, so ist eine genaue Positionsbestimmung möglich.
Mehr dazu gibt es hier (http://europa.eu.int/comm/dgs/energy_transport/galileo/index_de.htm)!
Gruß
andreas
dreyer-bande
22.12.2005, 13:33
Na, wenn hier man der Vatikan einverstanden ist?:fart:
Gruß
Na, wenn hier man der Vatikan einverstanden ist?:fart:
Gruß
Deshalb hatte der grosse Bruder (Häuptling) sein rotes Mützchen auf, niiiedlich.
:trinkend: :trinkend: :D :trinkend: :trinkend:
Gruss Wolf
Es hat funktioniert:
Erster Galileo-Testsatellit gestartet
Der erste Testsatellit für das europäische Navigationssystem Galileo ist am Mittwoch vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ins All gestartet. Eine russische Sojus-Trägerrakete hob um 6.19 Uhr mitteleuropäischer Zeit ab, um den Testsatelliten "Giove-A" auf eine Umlaufbahn in 23.200 Kilometern Höhe zu bringen. Nach Angaben der russischen Weltraumbehörde Roskosmos trennten sich der Satellit und ein Beschleunigerblock plangemäß von den Raketenstufen. "Giove-A" soll nach 88 Minuten Flug eine vorläufige Umlaufbahn und nach 14 Stunden seine endgültige Position erreichen. In einigen Jahren soll Galileo eine auf den Meter genaue Ortsbestimmung überall auf der Erde ermöglichen.
Quelle (http://onnachrichten.t-online.de/c/65/02/04/6502044.html)
Gruß
andreas
was das wohl uns Benutzern kosten wird, vermutlich nicht kostenlos.:23_3:
Biker
agroetsch
29.12.2005, 23:35
was das wohl uns Benutzern kosten wird, vermutlich nicht kostenlos.:23_3:
Biker
Hallo Wolf,
das glaube ich auch, wahrscheinlich im Jamba-Spar-Abo 50 Euro pro Monat...
Sandokahn
29.12.2005, 23:43
Ich behaupte jetzt mal in einem Anflug kühner Vorraussicht das die Kosten langfristig über Lizenzgebühren für die Endgeräte reinkommen.
Übrigens rühren in der ganzen Sache auch noch Indien ,Israel und China mit rum
Ich hätte arbeitsmäßig nichts gegen Gebühren, die
mir ständig verlässlich genaue Daten sichern würden. Die
Abhängigkeit von den Amis nervt, wenn man viele
Dinge neu vermessen muss, weil die Amis mal wieder
einen Krieg führen "müssen".
Gruß
andreas
agroetsch
29.12.2005, 23:51
Ich hätte arbeitsmäßig nichts gegen Gebühren, die
mir ständig verlässlich genaue Daten sichern würden. Die
Abhängigkeit von den Amis nervt, wenn man viele
Dinge neu vermessen muss, weil die Amis mal wieder
einen Krieg führen "müssen".
Gruß
andreas
Ok für eine gewerblich Nutzung zum Bombenlegen ähem -suchen sehe ich es ja noch ein, aber zur Routenplanung, naja. Ok für ein paar Euros im Monat würde ich mich auch gerne von den Amis abkapseln, aber mehr sehe ich nicht ein.
Ok für eine gewerblich Nutzung zum Bombenlegen ähem -suchen sehe ich es ja noch ein, aber zur Routenplanung, naja. Ok für ein paar Euros im Monat würde ich mich auch gerne von den Amis abkapseln, aber mehr sehe ich nicht ein.
Hi Armin,
der Zerstörer zahlt für uns mit, die Gewerblichen decken es ab,
Gruss Wolf
Touareg V
08.11.2006, 10:25
100 000 Arbeitsplätze dank Galileo
Das Kontrollzentrum des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo in Oberpfaffenhofen bringt Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) mindestens 100 neue Arbeitsplätze. Tiefensee legte gestern den Grundstein für das neue Gebäude. "Mit dem Kontrollzentrum wird das Kernelement der terrestrischen Galileo-Infrastruktur nach Deutschland geholt. Von hier aus werden die Satelliten gesteuert und die Galileo-Signale überwacht. Wir können mit Fug und Recht von einem Exzellenzzentrum für Satellitennavigation sprechen. In Oberpfaffenhofen entstehen 100 hochwertige neue Arbeitsplätze", sagte der Minister.
Am Standort des Deutschen Raumfahrt-Kontrollzentrums entsteht bis 2008 ein neues Gebäude, in dem die Galileo-Satelliten gesteuert und kontrolliert werden. Es ist das Gegenmodell der Europäer gegen das GPS der Amerikaner. Insgesamt rechnet die EU durch das neue System mit bis zu 100 000 neuen Arbeitsplätzen. Galileo diene der besseren Nutzung der Verkehrsinfrastruktur. "Unsere Unternehmen sollen besser an dem weltweit wachsenden Markt der Satellitennavigation teilhaben können", begründete der Minister das deutsche Engagement.
Quelle (http://www.auto-reporter.net/artikel.las?artikel=17694)
Gruss Ruedi
Touareg V
04.05.2007, 19:29
Europäisches Galileo-Projekt gefährdet
Das europäische Satelliten-Navigationssystems Galileo könnte einem Zeitungsbericht zufolge scheitern. Die "Financial Times Deutschland" berichtet heute (4. Mai) unter Berufung auf europäische Diplomaten, dass die acht beteiligten Unternehmen der Raumfahrtindustrie ein vom EU-Verkehrsministerrat gesetztes Ultimatum zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen bis zum 10. Mai verstreichen lassen wollen.
Inhalt des Ultimatums ist ein Krisenplan, in dem die beteiligten Unternehmen verpflichtet werden sollen, das Projekt bis 2011 zu starten. Insgesamt sollen 30 Satelliten ins All geschossen werden, die dann in Konkurrenz mit dem amerikanischen GPS-System treten sollen. Die Unternehmen sollen jedoch die Kosten von etwa vier Milliarden vorstrecken und anschließend am Gewinn beteiligt werden. Das lehnt das Konsortium - darunter die darunter EADS - ab. Falls die Firmen aussteigen, steht das gesamte Projekt auf der Kippe, weil es durch Steuergelder finanziert werden müsste.
Quelle (http://www.auto-reporter.net/artikel.las?artikel=20145)
Gruss Ruedi
Wäre schade. Die "paar" Euros sollte Europa die Unabhängigkeit
von den Amis schon wert sein. Man sprach im TV von 2,5 Mrd., ist
für die EU nun wirklich nicht viel. :o
Gruß
andreas
dreyer-bande
08.05.2007, 23:44
Sorry,
wozu brauchen wir ein eigenes System?
Funktioniert das System der Ami´s nicht.?
Jeder Politiker finanziert Dir mit einer Investion von 2,5 Mrd. ein Projekt von 25 Mrd.
Gruß
Hannes
Sorry,
wozu brauchen wir ein eigenes System?
Funktioniert das System der Ami´s nicht.?
Jeder Politiker finanziert Dir mit einer Investion von 2,5 Mrd. ein Projekt von 25 Mrd.
doch es funktioniert - momentan!
Die haben jederzeit die Möglichkeit, dass System für die Allgemeinheit wieder praktisch unbrauchbar zu machen, wie das vor der Clinton-Zeit der Fall war (Missweisung).
Von daher sollte Europa schon das Geld in die Hand nehmen und ein eigenes System finanzieren!
Touareg V
09.05.2007, 09:21
Hallo Stefan
Genau auch meine Meinung, einbisschen mehr Unabhängigkeit kann nur gut sein!
Gruss Ruedi
Sollte Galileo nicht auch viel besser arbeiten als das GPS?
dreyer-bande
28.09.2007, 17:40
Hallo,
wird wohl doch nichts?
Details (http://www.auto-motor-und-sport.de/news/politik_-_verkehr/hxcms_article_507275_13987.hbs )
Aber für son dusseligen Provinztransrapid
schmeißt man Milliarden zum Fenster raus. :motz:
Gruß
andreas
Sandokahn
28.09.2007, 19:34
Aber für son dusseligen Provinztransrapid
schmeißt man Milliarden zum Fenster raus. :motz:
Gruß
andreas
So ist das eben womit sich Politiker ein Denkmal setzten können das wird eben gemacht ....
da werden Mauern eingerissen
Gasleitungen geplant
Dem kleinen Man die CO2 und Feinstaub und Ökokeule ins Genick geschlagen
und eben ein Transrapid gebaut den keiner braucht...
so ist das eben
btw.: Wo überall geschleudert wird mit Millionen und Milliarde kann man HIER (http://schwarzbuch.steuerzahler.de/)
nachlesen
Ich schlage vor, die ewig nörgelnden gehen in die Politik und machen dann alles vieeeeeeel besser.
Auf geht´s , Buam!!!!!!!!!!!
Ich schlage vor, die ewig nörgelnden gehen in die Politik und machen dann alles vieeeeeeel besser.
Auf geht´s , Buam!!!!!!!!!!!
Na gut, darf ich mir dann auch einen Transrapid bauen lassen? :rolleyes:
Nee, viel besser, in jedem Bundesland ein Mega-Offroad-Park
mit freiem Eintritt und 24 Stundenbetrieb an
365 Tagen im Jahr, netter Waschplatzbedienung,
freiem Pfeffermiztee, etc. pp.. :p
Gruß
andreas
Sandokahn
29.09.2007, 14:31
Ich schlage vor, die ewig nörgelnden gehen in die Politik und machen dann alles vieeeeeeel besser.
Auf geht´s , Buam!!!!!!!!!!!
Hat mir mein Opa väterlicherseits schon zu DDR-Zeiten gesagt : Junge geh in die Politik da kommst du zu was...
Ich hab aber nicht auf ihn gehört und verdiene mein Geld lieber ehrlich :D:D
Aber zurück zu Galileo:
Derzeitig wird von Kosten in Höhe von rund 3 Milliarden Euro ausgegangen
und warscheinlich noch mal 2 Milliarden zur Inbetriebnahme
Die Jährlichen Betriebskosten werden auf 220 Millionen Euro geschätzt
Also nicht wirklich viel....
Sandokahn
29.09.2007, 14:53
HIER (http://www.esa.int/esaNA/index.html) noch mal ein Link zur ESA
Sandokahn
24.11.2007, 02:05
Die Finanzierung von Galileo scheint gesichert ...
die EU-Minister haben sich darauf geeinigt ,Galileo aus EU-Mitteln zu finanzieren,was unsere Bundeskanzlerin eigentlich verhindern wollte.
Hat mir mein Opa väterlicherseits schon zu DDR-Zeiten gesagt : Junge geh in die Politik da kommst du zu was...
Ich hab aber nicht auf ihn gehört und verdiene mein Geld lieber ehrlich :D:D
Guter Vorsatz, Sandokahn! :klatsch_2
Wie war das denn schon wieder:
Staubsaugervertreter verdienen ihr Geld mit dem
Verkauf von Staubsaugern.
Versicherungsvertreter mit dem Verkauf von Versicherungen.
Und Volksvertreter?
Gruss
Homer
Touareg V
25.11.2007, 15:06
Galileo-Finanzierung steht - Die Deutschen wurden überstimmt
Deutschland stimmte gegen den Beschluss der Europäischen Union (EU), das europäische Satelliten-Navigationssystem Galileo aus Überschüssen des EU-Agrarhaushalts zu finanzieren. Am späten Freitagabend hatten sich die Minister darauf geeinigt, 1,6 Mrd Euro aus den Agrarmitteln zum Schließen der 2,4 Mrd Euro großen Finanzierungslücke zu verwenden.
Die EU-Kommission hatte am Freitagabend argumentiert, man könne Agrarmittel verwenden, da für diesen Zweck auch in Zukunft der Rahmen der langfristigen Finanzplanung nicht ausgeschöpft werde. Deutschland kostet dieser Beschluss rund 500 Mio Euro, denn die überschüssigen Agrargelder hätten ohne diesen EU-Beschluss an die Zahlerländer zurück überwiesen werden müssen. Als Ausgleich dafür und als Reaktion auf die Befürchtung der Bundesregierung, die deutsche Industrie könne bei diesem Projekt zu kurz kommen, wurde ein neues Ausschreibungsverfahren verabredet. Berlin sah bei dem alten Verfahren französische Unternehmen im Vorteil.
Der Streit um die Finanzierung hat den Aufbau des Systems, mit dem die Europäer dem amerikanischen GPS-System, Konkurrenz machen wollen, bereits um fünf Jahre verzögert. Ursprünglich sollte ein Konsortium aus acht Unternehmen 26 der 30 Satelliten finanzieren. Da die EU nicht bereit war, die Absicherung der Risiken zu 100 Prozent zu übernehmen, stieg das Konsortium aus. Der neue Ansatz sieht vor, ab 2013 rund 30 Satelliten einsatzbereit zu haben. Die Gesamtkosten sollen bei 3,4 Mrd Euro liegen.
Quelle (http://www.auto-reporter.net/artikel.las?artikel=22980)
Gruss Ruedi
Peanuts. Kann man locker bei dem einen
oder anderen Auslandseinsatz der BW
einsparen, wo die BW eh nicht für
ausgerüstet ist und überwiegend in ihren
Camps bewacht wird. :rolleyes:
Gruß
andreas
Satellitensystem Galileo wird nun doch gebaut
Die zuständigen EU-Minister haben nach monatelangem Streit den Weg für Galileo frei gemacht. Mit dem Satelliten-Navigationssystem will Europa dem amerikanischen GPS Paroli bieten. Nun gibt es einen Kompromiss, dem alle Länder zugestimmt haben.
Nach langem Tauziehen ist der Weg frei für den Aufbau des europäischem Satelliten-Navigationssystems Galileo. Die EU-Verkehrsminister verständigten sich auf Regeln der Auftragsvergabe, die eine ausgewogene Beteiligung der Firmen aus den EU-Mitgliedsländern sicherstellen sollen.
Auch Spanien, das sich bei der Verteilung der Boden-Kontrollstationen benachteiligt sah und zunächst dagegen stimmte, gab dem Projekt nach Angaben von Diplomaten nachträglich seinen Segen. Einzelheiten der spanischen Entscheidung wurden zunächst nicht bekannt. Zuvor hatte es geheißen, Spanien baue auf eigene Kosten ein Kontrollzentrum mit ungewissen Aussichten auf eine Beteiligung an Galileo.
Mit Galileo wird erstmals ein Milliarden-Projekt der EU unter Regie der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments verwirklicht. Die Mühe der Verhandlungen der vergangenen elf Monate habe sich gelohnt, sagte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee. Dem Kompromiss sieht vor, den Galileo-Aufbau in sechs Projekte aufzuteilen. Laut Tiefensee könnten die beteiligten deutschen Firmen einen sehr großen Anteil der Aufträge für das 3,4 Milliarden Euro teure Projekt abbekommen. Wie andere Politiker und die Industrie bezeichnete er die Einigung als einen wichtigen Schritt für Europa.
Das wichtigste europäische Technologieprojekt soll dem US-Navigationssystem GPS Konkurrenz machen und bessere Dienste als dieses für Verkehr oder Landwirtschaft leisten. „Die Vorteile von Galileo gegenüber GPS liegen vor allem in der Präzision und Sicherheit des Signals und beim zusätzlichen Service“, sagte der Koordinator der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt, Peter Hintze. Ab 2013 sollen bis zu 30 Satelliten im All Signale zur metergenauen Ortsbestimmung auf die Erde senden. Die EU hofft, dass mit neuen Produkten langfristig 150.000 Arbeitsplätze entstehen können.
Nachdem eine gemeinsame Finanzierung von öffentlicher Hand und privaten Firmen scheiterte, beschlossen die Finanzminister, die zusätzlich benötigten 2,4 Milliarden Euro aus dem Haushalt der EU zu finanzieren. Somit kann der Aufbau des Systems, der sich schon seit fünf Jahren wegen Streitereien über Finanzen und Aufträge hinzieht, endlich in die Vollen gehen. Die politische Einigung der Minister muss jetzt noch in eine Verordnung gegossen werden.
Mehr lesen und Quelle (http://www.welt.de/wirtschaft/article1415773/Satellitensystem_Galileo_wird_ nun_doch_gebaut.html)
dreyer-bande
30.11.2007, 23:25
Peanuts. Kann man locker bei dem einen
oder anderen Auslandseinsatz der BW
einsparen, wo die BW eh nicht für
ausgerüstet ist und überwiegend in ihren
Camps bewacht wird. :rolleyes:
Gruß
andreas
Sie sollten besser nicht ganze Etagen in Regionskrankenhäuser schließen, weil sie Ärzte und Pflegepersonal nicht mehr bezahlen können. :mad:
Gruß
Hannes
Touareg V
07.01.2010, 15:29
Satelliten für Galileo kommen aus Deutschland
Mit dem Bau von zunächst 14 Satelliten für das europäische Navigationssystem Galileo ist die OHB System AG beauftragt worden, die sich damit in einem europaweiten Vergabeverfahren durchgesetzt hat. Das Auftragsvolumen beträgt 570 Millionen Euro. Insgesamt wird das Navigationssystem bis 2011 aus 30 Satelliten bestehen. Über die Vergabe weiterer Satelliten entscheidet die EU-Kommission in diesem Jahr. Neben OHB rechnet sich auch die EADS Astrium GmbH Chancen aus.
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer zu der heute (7. Januar 2010) bekannt gegebenen Entscheidung der EU-Kommission: „Ich freue mich sehr, dass sich das Know-how der deutschen Raumfahrtunternehmen durchgesetzt hat. Das ist ein großer Erfolg für unsere Industrie.“ Die Vergabe an OHB wertet Ramsauer als Beleg für die internationale Wettbewerbsfähig deutscher Unternehmen.
Mit Galileo, der Antwort auf Amerikas GPS, sichere sich Europa seine Unabhängigkeit in dieser High-Tech-Branche, so der Minister. Er ermunterte andere deutsche Unternehmen ausdrücklich, das wirtschaftliche Potenzial von Galileo zu nutzen. Langfristig sei die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen auf der Basis des neuen Navigationssystems der eigentliche Galileo-Markt.
Ab 2013 werden die deutschen Galileo-Satelliten hochpräzise Navigationssignale zur Erde senden. Galileo ist im Gegensatz zum amerikanischen Global Positioning System (GPS) zivil ausgerichtet. Dessen Signale werden jederzeit zur Verfügung stehen. In den nächsten Jahren investieren die EU, die Europäischen Weltraumorganisation ESA sowie ein privates Betreiberkonsortium rund 3,6 Milliarden Euro in den Aufbau des Systems.
Quelle (http://www.auto-reporter.net/1385/2_1385_104_35373_1.php)
Gruss Ruedi
Sandokahn
08.10.2010, 00:41
Galileo wird teurer und kommt später ....
Berlin. Galileo kommt nicht aus dem Schuh: Der europäische GPS-Konkurrent wird weitere Milliarden verschlingen und noch später als geplant starten.
Warum muss in Europa immer alles teurer und komplizierter gemacht werden als im Rest der Welt ????
Quelle (http://www.derwesten.de/nachrichten/wirtschaft-und-finanzen/Galileo-wird-teurer-und-kommt-spaeter-id3802626.html)
Wie gut, dass wir die "bösen" Amis haben, die haben nämlich schon lange ein funktionierendes System im All, dass ich fast täglich nutze :D.
Aber das KÖNNTEN sie ja von heute auf morgen einfach abschalten ....
userfehler
08.10.2010, 11:53
Warum muss in Europa immer alles teurer und komplizierter gemacht werden als im Rest der Welt ????
Weil man es in Europa offenbar liebt, alles zu Tode zu diskutieren. Amerikaner z.B. entscheiden tendenziell schnell, machen dabei auch häufiger mal was falsch, aber immerhin entscheiden sie. Ich beobachte das täglich in meinem Beruf :rolleyes:
Dann kommt bei einem Europäischen Projekt natürlich noch dazu, dass jeder involvierte Mitgliedsstaat eifersüchtig darauf achtet, dass nicht etwa ein anderer Staat einen grösseren Anteil an dem Projekt erhält ...
Touareg V
21.10.2011, 17:11
Galileo-Satelliten sind gestartet
Die ersten Satelliten für das europäische Navigationssystem Galileo sind auf dem Weg ins All. Der Start verlief nach vorausgehenden Pannen problemlos.
Die ersten zwei Satelliten für das europäische Satelliten-Navigationssystem Galileo sind ins All gestartet. Eine russische Sojus-Rakete mit den beiden Satelliten an Bord startete planmäßig vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana. Der Start war für Donnerstag geplant gewesen, wegen technischer Probleme aber verschoben worden.
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) bezeichnete den erfolgreichen Start als einen großen Schritt für das europäische Gemeinschaftsprojekt. Durch Galileo werde Europa unabhängig von anderen Systemen, sagte er mit Blick auf das amerikanische Navigationssystem GPS (Global Positioning System). Die Bundesregierung stehe voll hinter dem Projekt.
Mit dem Galileo-Projekt will Europa dem GPS-Dienst Konkurrenz machen. Galileo soll präziser arbeiten als GPS und vorrangig für zivile Dienste genutzt werden. Das amerikanische System steht trotz der zivilen Nutzungsmöglichkeiten unter militärischer Kontrolle. Ab 2014 soll Galileo mit einer Anfangskonstellation von 18 Satelliten stufenweise den Betrieb aufnehmen. Später ist eine Erweiterung auf 30 Satelliten geplant.
Kritik wegen hoher Kosten und Verzögerungen
Wegen seiner hohen Kosten stößt Galileo aber auch auf Kritik: Statt der kalkulierten 3,4 Milliarden Euro veranschlagt die EU-Kommission aktuell fast 5 Milliarden Euro. Zudem gab es jahrelange Verzögerungen. Ursprünglich war der Start für 2008 angesetzt.
Als Einsatzszenarien nennt die EU den Verkehr zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Auch die Landwirtschaft, die Bauindustrie und Behörden sollen das System verwenden. Fahnder könnten die Daten bei der Verbrecherjagd nutzen, Bauingenieure beim Einmessen von Gebäuden und Landwirte beim Verteilen von Dünger.
Der Start der legendären russischen Sojus-Rakete war der erste in Kourou, wo ansonsten die europäische Trägerrakete Ariane abhebt. Die Europäische Weltraumorganisation Esa überträgt den Start seit 12.30 Uhr live auf ihrer Website (http://www.esa.int/esaCP/SEMZ92GURTG_Germany_0.html).
Quelle (http://www.zeit.de/wissen/2011-10/galileo-satelliten-start)
Gruss Ruedi