Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Reifendruck
Für alle Bereifungen gibt es einen vorgeschriebenen Luftdruck.
Dieser bezieht sich auf das Fahren auf der Straße. Im Gelände
kann es Sinn machen, den Luftdruck zu ändern, insbesondere
bei losen oder schlammigen Untergründen zu reduzieren. Dabei
sollte allerdings die stark erhöhte Walkarbeit des Reifens
beachtet werden, der Einsatz also auf ein Minimum beschränkt
und die Geschwindigkeit möglichst gering gehalten werden, da
in diesem Zusatnd nur geringe Seitenführungskräfte übertragen
werden können und der Reifen von der Felge springen oder
auch das Ventil abreissen kann.
Eine Reduzierung des Reifendruckes kann unter Umständen bis
auf ca. 0,8 bar erfolgen, je nach Reifentyp, Art des Fahrzeuges
und Beladung.
Allerdings sollte man auch daran denken, wie man nach Bewältigung
der Geländesektion die Reifen wieder auf den normalen Druck
bringen kann (nicht alle Autos haben Luftfederung und einen
eingebauten Kompressor an Bord). Ein kleiner tragbarer
Kompressor reicht, benötigt allerdings reichlich Zeit und einige
Abkühlphasen, wenn er alle Reifen aufpumpen soll.
Gruß
Andreas
dummytest
27.12.2005, 16:27
Für alle Bereifungen gibt es einen vorgeschriebenen Luftdruck.
Dieser bezieht sich auf das Fahren auf der Straße. Im Gelände
kann es Sinn machen, den Luftdruck zu ändern, insbesondere
bei losen oder schlammigen Untergründen zu reduzieren. Dabei
sollte allerdings die stark erhöhte Walkarbeit des Reifens
beachtet werden, der Einsatz also auf ein Minimum beschränkt
und die Geschwindigkeit möglichst gering gehalten werden, da
in diesem Zusatnd nur geringe Seitenführungskräfte übertragen
werden können und der Reifen von der Felge springen oder
auch das Ventil abreissen kann.
Eine Reduzierung des Reifendruckes kann unter Umständen bis
auf ca. 0,8 bar erfolgen, je nach Reifentyp, Art des Fahrzeuges
und Beladung.
Allerdings sollte man auch daran denken, wie man nach Bewältigung
der Geländesektion die Reifen wieder auf den normalen Druck
bringen kann (nicht alle Autos haben Luftfederung und einen
eingebauten Kompressor an Bord). Ein kleiner tragbarer
Kompressor reicht, benötigt allerdings reichlich Zeit und einige
Abkühlphasen, wenn er alle Reifen aufpumpen soll.
Gruß
Andreas
Mensch Andreas, du müsstest doch aus erster Hand aus der marokkanischen Wüste berichten können, zumindest was die "Haftung" anbelangt. DIe Haltbarkeit war euch dort wohl ziemlich egal, oder :D
dreyer-bande
27.12.2005, 16:28
Mensch Andreas, du müsstest doch aus erster Hand aus der marokkanischen Wüste berichten können, zumindest was die "Haftung" anbelangt. DIe Haltbarkeit war euch dort wohl ziemlich egal, oder :D
Hallo Burkhard,
dort wurde nicht der Luftdruck sonderen der Alkohlgehalt der Reifen gemessen!
Unter 0,8 durfte keiner auf die Piste.:frechling
Gruß
Frage: würde es Sinn machen, jetzt im Winter den Reifendruck zu verringern? Ist ja auch kein befestigter Untergrund, Schnee meine ich.
Was denkt ihr?
Greez
Adrian
Außer im Dünenrandbereich sind wir mit normalem Reifendruck
gefahren und die Reduzierung hat mir nicht wirklich geholfen. :23_3:
Vieleicht hatte ich auch nur zu wenig Luft abgelassen, da ich
mir dabei ordentlich die Finger verbrannt habe und auch einige
Male mit dem Zählen durcheinander gekommen bin. Wir haben
den Luftdruck nämlich wie echte Männer, also offroadmäßig
reduziert, es waren wohl 110 Sekunden, die jedes Ventil eingedrückt
werden musste, vorher waren wir aber schon eine ganze Weile
im heißen Sand der Wadis unterwegs. :o
Die 0,8 o/oo hätte es nur gegeben, wenn wir die Reifen hätten
aufblasen müssen. :rolf:
Gruß
andreas
dreyer-bande
27.12.2005, 16:50
Frage: würde es Sinn machen, jetzt im Winter den Reifendruck zu verringern? Ist ja auch kein befestigter Untergrund, Schnee meine ich.
Was denkt ihr?
Greez
Adrian
Hallo Adrian,
da brauchen wir einen Akademiker!
Der muß nun klären, ob bei zunehmender Kälte sich die Luft im Reifen zusammenzieht?
Oder zieht sich vielleicht der Reifen zusammen und erhöht damit den Luftdruck?
:thinkerg:
Gruß
Frage: würde es Sinn machen, jetzt im Winter den Reifendruck zu verringern? Ist ja auch kein befestigter Untergrund, Schnee meine ich.
Was denkt ihr?
Hall Adrian,
die Auflagefläche wäre zwar größer, ob die Lamellen
aber noch ihren optimalen Grip erzeugen können, weiß
ich nicht. Ich würde mit normalem Reifendruck fahren,
und nicht, wie ich es sonst auf der Straße mache, mit
leicht erhöhtem Druck.
Gruß
andreas
Danke Andreas für den Hinweis. Macht irgendwie Sinn!
Danke Hannes für den Hinweis. Macht irgendwie Sinn?:bremse:
Greez Euch beiden
Adrian
Hallo Adrian,
da brauchen wir einen Akademiker!
Der muß nun klären, ob bei zunehmender Kälte sich die Luft im Reifen zusammenzieht?
Oder zieht sich vielleicht der Reifen zusammen und erhöht damit den Luftdruck?
:thinkerg:
Gruß
Der Reifendruck sinkt bei Kälte und steigt bei wärme. Deswegen soll man ja auch den Druck nicht nach längerer Fahrt kontrollieren.
Hallo Zusammen,
entgegen aktueller Empfehlungen in anderen Foren möchte ich
darauf hinweisen, dass ein verringerter Reifendruck auf Schotter
oder felsigen Pisten die Gefahr einer Beschädigung der Reifen
deutlich erhöht.
Auf harten oder scharfkantigen Untergründen sollte der Reifendruck
eher erhöht werden. Auch sollte man auf weichen, sandigen
Untergründen den Reifendruck nicht zu gering einstellen, da die
Gefahr besteht, dass der Reifen sich auf der Felge verdreht oder
sogar von der Felge rutscht.
Gruß
andreas
Xapathan
21.07.2007, 18:54
Kann ich Dir nur zustimmen, Andreas.
Ich fahre mit 3,50 beim Grabber AT² und das hat sich
in den Alpen bestens bewährt!
3,5 ATÜ ist ja heftig. Ich hatte schon 'Bedenken' bei den 3,0 für die Cooper STT, was mir Boris empfohlen hatte. Zumindest haben die Pumpen bei den Tanken ein Problem, so harte Reifen so weit aufzupumpen.
Hallo Holger,
die Cooper STT brauchst Du nicht so stark aufpumpen,
da dürften 2,8 Bar reichen, für die Straße evtl. weniger. Muss
man einfach ausprobieren, wie sie sich mit welchem
Druck fahren.
Gruß
andreas
Sandokahn
21.07.2007, 19:33
Ich halte es mit dem Reifendruck immer so , das ich 0,2 Bar über Herstellerangabe aufpumpe also momentan bei mir Vorn 2,6 und hinten 2,7.
Mein Cousin hat bei seinen MTs die Erfahrung gemacht , das man ehr leicht unter der Herstellerempfehlung bleibt ,weil sie sonst zu "rund" werden und der Gripp auf der Straße nachlässt.
Suzidriver
22.07.2007, 06:47
3,5 ATÜ ist ja heftig. Ich hatte schon 'Bedenken' bei den 3,0 für die Cooper STT, was mir Boris empfohlen hatte. Zumindest haben die Pumpen bei den Tanken ein Problem, so harte Reifen so weit aufzupumpen.
3,5:eek: Verbiegt´s dir da nicht die Alufelge von innen raus???
Hallo Zusammen,
entgegen aktueller Empfehlungen in anderen Foren möchte ich
darauf hinweisen, dass ein verringerter Reifendruck auf Schotter
oder felsigen Pisten die Gefahr einer Beschädigung der Reifen
deutlich erhöht.
Auf harten oder scharfkantigen Untergründen sollte der Reifendruck
eher erhöht werden. Auch sollte man auf weichen, sandigen
Untergründen den Reifendruck nicht zu gering einstellen, da die
Gefahr besteht, dass der Reifen sich auf der Felge verdreht oder
sogar von der Felge rutscht.
wo hast du das her?
wo hast du das her?
Hier! (http://www.touareg-freunde.de/forum/showpost.php?p=113176&postcount=2) :fart:
Hier! (http://www.touareg-freunde.de/forum/showpost.php?p=113176&postcount=2) :fart:
Jetzt hast du mich falsch verstanden :rolleyes:.
du hattest geschrieben:
Auf harten oder scharfkantigen Untergründen sollte der Reifendruck
eher erhöht werden.
und genau das sehe ich komplett anders! Deswegen würde ich gerne mal wissen, wo du das her hast?
Ich hab beim Sorento bisher die Erfahrung gemacht, dass der Wagen mit zuviel Reifendruck (je nach Typ) teilweise unfahrbar wird. Mit meinen Vorgängern bin ich immer mit ca. 3,0 Bar gefahren und hab das beim Sorento am Anfang aus Gewohnheit auch nicht anders gemacht. Damit war der Wagen aber speziell mit den Winterreifen und auch mit AT-Reifen auf der Straße mir viel zu unruhig. Ich fahr die beiden nur noch mit max 2,4 Bar und hab letztes Jahr auch auf Island gute Erfahrungen damit gemacht, mit 1,8 - 2,0 Bar zu fahren. Wenn man die Isländer mal beobachtet, die machen das häufig ähnlich, vor harten Passagen wird Luft abgelassen.
Aus einschlägiger Fachliteratur, z.B. von Toyota, Nissan, etc..
Auch habe ich selbst die Erfahrung gemacht, dass die Reifenschäden
auf scharfkantigem Schotter deutlich weniger auftreten, wenn man
mit erhöhtem Reifendruck fährt. Mit zu geringem Druck umschließt der
Reifen den Stein und wird sehr schnell beschädigt, da er punktuell
überlastet wird. Mit höherem Druck kann er entweder den Stein
zur Seite "transportieren" oder hat genug Gegendruck. Das Fahr-
verhalten spielt hier meines Erachtens keine wesentlich Rolle, es
geht lediglich um die Standfestigkeit. Man fährt ja auch nicht mit
reduziertem "Sanddruck" unnötig auf der Straße, da auch hier der
reifen leidet und das Fahrverhalten eher besch**** ist.
Gruß
andreas
Man fährt ja auch nicht mit
reduziertem "Sanddruck" unnötig auf der Straße, da auch hier der
reifen leidet und das Fahrverhalten eher besch**** ist.
Das hab ich auch nicht geschrieben ;).
Ich halte es nur für unnötig, Reifen, die eh schon eine verstärkte Flanke haben und einen höheren LI mit 3,0 oder noch mehr Bar zu fahren. Da könnte man ja gleich auf Vollgummireifen ausweichen :D.
Natürlich muss man den Reifentyp und die Größe, insbesondere
das Querschnittsverhältnis berücksichtigen. Aber nur die wenigsten
Touaregs fahren mit guten MT oder AT Reifen, zudem sind es
ja alles Schwergewichte und Reifenschäden wegen dem
Permanentallrad und der unzureichenden Steuerungselektronik
besonders ärgerlich. Da müssen dann ggf. wegen einem kaputten
Reifen gleich alle 4 erneuert werden, und das nur, wegen einer
falschen Empfehlung zum Reifendruck auf Fels und Schotter.
Gruß
andreas
dummytest
22.07.2007, 13:05
Luft ablassen im Sand, das habe ich ja inzwischen kapiert, und bei Sand herrscht ja auch "Einigkeit".... Nur der Sand ist ja auch schön reifenschonend..... :p
Verwirrend sind jetzt die Aussagen zum Luftdruck auf Schotter und scharfen Steinen, wobei, hier müsste man wohl trennen, ob einem die Haltbarkeit oder die Traktion wichtiger ist (bei mir wäre es erst mal vorrangig die Haltbarkeit....).
Dass ein weicher "Reifen" auf rauhem Untergrund besser "greift", das leuchtet mir irgendwie ein (mehr Gummi liegt auf), aber warum soll dieser Reifen dann früher "beschädigt" werden ?
Vielleicht weil mehr Gummi Kontakt hat und somit auch das Risiko steigt, diese richtig scharfe Stein-Spitze zu erwischen ?
Die erhöhte Walkarbeit der gesamten Karkasse dürfte ja eher auf der Autobahn relevant werden, bei den dort gefahrenen Strecken summiert sich das da sehr schnell, im Gelände legt man doch eher geringere Strecken zurück.
Der stramm Aufgeblasene räumt auch eher (wie Andreas schrieb) die lockeren Steinchen aus dem Weg, auch irgendwie logisch.
Nur setzt dieser stramme Reifen ja auch dem "scharfen Steinchen" mehr Widerstand entgegen, das schlappe Gummi gibt ja erst mal etwas nach, also könnte man doch behaupten aus Gründen der Haltbarkeit erst mal weniger Luft rein....
Nur was :confused: ist jetzt besser ?????
Genau, der stramme Reifen setzt den scharfkantigen Steinen
mehr Widerstand entgegen und lässt diese nicht so schnell
in die Lauffläche eindringen. :klatsch_2
Das ist natürlich kein Garant dafür, dass die Reifen tatsächlich
heile bleiben, aber kaputt bekommt man sogar Vollgummireifen. :rolleyes:
Bei so stabilen Reifen wie den Cooper STT eher unbedeutend,
bei den Scorpion schon wichtig und bei Straßenreifen noch mehr.
Es hilft, mal unterschiedlich gebaute Reifen gleicher Größe
in die Hand zu nehmen und zu vergleichen, die Unterschiede
sind gewaltig.
Und wenn mir z.B. Toyota schreibt, ich solle auf steinigen
Untergründen mit erhöhtem Reifendruck fahren, werde ich
deren Empfehlung aus Erfahrung tunlichst beherzigen. Die
haben immerhin weltweite Erfahrungen von allen möglichen
Strecken und Pisten dieser Welt und werden ihren Kunden
keinen Bären aufbinden.
Gruß
andreas
Genau, der stramme Reifen setzt den scharfkantigen Steinen
mehr Widerstand entgegen und lässt diese nicht so schnell
in die Lauffläche eindringen. :klatsch_2
Das ist natürlich kein Garant dafür, dass die Reifen tatsächlich
heile bleiben, aber kaputt bekommt man sogar Vollgummireifen. :rolleyes:
Bei so stabilen Reifen wie den Cooper STT eher unbedeutend,
bei den Scorpion schon wichtig und bei Straßenreifen noch mehr.
Es hilft, mal unterschiedlich gebaute Reifen gleicher Größe
in die Hand zu nehmen und zu vergleichen, die Unterschiede
sind gewaltig.
Und wenn mir z.B. Toyota schreibt, ich solle auf steinigen
Untergründen mit erhöhtem Reifendruck fahren, werde ich
deren Empfehlung aus Erfahrung tunlichst beherzigen. Die
haben immerhin weltweite Erfahrungen von allen möglichen
Strecken und Pisten dieser Welt und werden ihren Kunden
keinen Bären aufbinden.
Gruß
andreas
Hallo Andreas,
beim Luftablassen auf steinigem Untergrund steigt prinzipiell das Risiko für Reifenschäden. Dabei geht es jedoch weniger um Schäden in der Lauffläche als mehr um Schäden in der Flanke. Bei niedrigem Luftdruck drückt sich der Reifen beim Überfahren von Hindernissen stärker zusammen und dadurch kommt die Flanke auch eher mit (spitzen) Steinen in Berührung. Bei normalen Reifen (Straßenreifen und die meisten ATs) sind die Flanken deutlich empfindlicher als die Laufflächen. Die Reifenkarkasse hat im Bereich der Flanke in der Regel nur ein 1- bis 2-lagiges Kunststoff-Gewebe, während die Lauffläche in der Regel über deutlich mehr Lagen verfügt, die zumeist auch aus Stahl sind. Reifen wie die Cooper STT, die BFG AT/MT und die Goodyear MT/R sind auch in der Flanke dreilagig und können daher auch problemlos bei niedrigen Drücken gefahren werden. Der einzige Reifen der noch besser ist, ist der Michelin XZL, der auch in der Flanke eine mehrlagige Stahlkarkasse hat und damit praktisch unzerstörbar ist.
Zusammenfassend gilt für niedrigen Luftdruck auf steinigem Untergrund:
+ Traktion steigt etwas an
+ Fahrkomfort steigt deutlich an (in gleichem Maße nimmt damit auch die mechanische Belastung für das Fahrzeug ab)
- das Verletzungsrisiko für die Flanke steigt an
- die Bodenfreiheit nimmt je nach Druckreduzierung deutlich ab
Gerade der letzte Punkt führt bei mir dazu, dass ich trotz meiner STT bei größeren Steinblöcken auf dem Weg doch mit hohen Druck fahren muss.
Gruß
Boris
...Gerade der letzte Punkt führt bei mir dazu, dass ich trotz meiner STT bei größeren Steinblöcken auf dem Weg doch mit hohen Druck fahren (muss).
....
Wie? :eek: Bei der Panzerung reißt Du eher nen Felsen raus, selbst gemacht .... irgendwann in Nordafrika. :fart::D
Ansonsten schön erklärt :klatsch_2 , darf ich das sinngemäß im Büchlein verwenden? :cool:
Gruß
andreas
Wie? :eek: Bei der Panzerung reißt Du eher nen Felsen raus, selbst gemacht .... irgendwann in Nordafrika. :fart::D
Ansonsten schön erklärt :klatsch_2 , darf ich das sinngemäß im Büchlein verwenden? :cool:
Gruß
andreas
Das Problem bei den Schutzplatten ist, dass sie bei entsprechender Krafteinwirkung leider Dellen bekommen. Davon geht zwar das Auto nicht kaputt aber wenn dann die Platte irgendwann Kontakt zu Auspuff, Motor, Getriebe oder Kardanwelle bekommt wird es sehr unangenehm laut. Im Vergleich dazu ist das Geräusch eines MT-Reifens Kinderkram. Und das Abbauen und Ausbeulen der Schutzplatten ist sehr zeitaufwendig. Ich bin früher mit einem Polo Rallyes gefahren und da musste ich nach jeder Veranstaltung die vordere Schutzplatte unter der Ölwanne abbauen und mit einem Vorschlaghammer ausbeulen. Ich spreche also aus Erfahrung.
Ansonsten kannst Du natürlich gerne meine Erklärung sinngemäß in Deinem Büchlein verwenden.
Gruß
Boris
dummytest
23.07.2007, 14:29
........ Bei normalen Reifen (Straßenreifen und die meisten ATs) sind die Flanken deutlich empfindlicher als die Laufflächen. Die Reifenkarkasse hat im Bereich der Flanke in der Regel nur ein 1- bis 2-lagiges Kunststoff-Gewebe, während die Lauffläche in der Regel über deutlich mehr Lagen verfügt, die zumeist auch aus Stahl sind. Reifen wie die Cooper STT, die BFG AT/MT und die Goodyear MT/R sind auch in der Flanke dreilagig und können daher auch problemlos bei niedrigen Drücken gefahren werden. Der einzige Reifen der noch besser ist, ist der Michelin XZL, der auch in der Flanke eine mehrlagige Stahlkarkasse hat und damit praktisch unzerstörbar ist....
Super erklärt, jetzt wäre noch interessant, wo man die einzelnen Infos zu den diversen Reifenangeboten bekommen kann, als ich früher mal auf die Herstellerseiten schaute, dann stand da entweder völlig sinnentleert "besonders stabile Reifenflanken" (ich halte das für einen Werbeaussage, die nix zur eigentlichen Bauweise aussagt) oder aber die lassen sich nur über ihr Profil und den Grip aus....
Da ich keine brauchbaren bzw. nachvollziehbare Informationen bekommen konnte, habe ich vor einiger Zeit vom Kauf spezieller AT-Bereifung abgesehen (bei mir steht einfach die Haltbarkeit im Vordergrund...).
Das war rückwirkend betrachtet auch nicht unbedingt falsch, ich bin bislang überall durchgekommen und habe mir auch noch keinen der Strassenreifen beschädigt.....
Super erklärt, jetzt wäre noch interessant, wo man die einzelnen Infos zu den diversen Reifenangeboten bekommen kann, als ich früher mal auf die Herstellerseiten schaute, dann stand da entweder völlig sinnentleert "besonders stabile Reifenflanken" (ich halte das für einen Werbeaussage, die nix zur eigentlichen Bauweise aussagt) oder aber die lassen sich nur über ihr Profil und den Grip aus....
Da ich keine brauchbaren bzw. nachvollziehbare Informationen bekommen konnte, habe ich vor einiger Zeit vom Kauf spezieller AT-Bereifung abgesehen (bei mir steht einfach die Haltbarkeit im Vordergrund...).
Das war rückwirkend betrachtet auch nicht unbedingt falsch, ich bin bislang überall durchgekommen und habe mir auch noch keinen der Strassenreifen beschädigt.....
Ganz brauchbare Infos zum Thema Reifen bekommt man z.B. hier:
http://www.buschtaxi.org/forum/reifen--und--felgen---tires--und--rims-f9.html
Ist zwar nicht direkt vom Hersteller aber zumeist deutlich brauchbarer als deren "Werbeseiten".
Gruß
Boris
Xapathan
24.07.2007, 13:11
Da log ich mal wieder den Grabber: zweilagige Stahlkarkasse bis
in die Flanke - der hält was aus. Und kann auch mit 1,5 bar noch
gefahren werden (Seitenführung).
Aber auf Schotter hat er bei mir immer 3,5 drauf.
Touareg V
24.07.2007, 14:08
Die Grabber werde ich als nächstes auch nehmen :cool:.
Gruss Ruedi
Die Grabber werde ich als nächstes auch nehmen :cool:.
Gruss Ruedi
Ruedi, da musst du aber viel mit deinen Scorpions fahren, damit das noch auf dem Touareg etwas wird.
Touareg V
24.07.2007, 14:32
Meine Neuen haben auch schon wieder 15000Km drauf, dass geht schnell bei mir :eek:.
Gruss Ruedi
dreyer-bande
28.08.2007, 15:03
Hallo,
hier eine Reifendruckkontrolle zum Nachrüsten.
Es ist erstaunlich, was der Markt alles so hergibt.
Systembeschreibung
TireMoni-Checkair TM100
das intelligente Reifendruckmonitoring Systemhttp://www.tiremoni.com/small_TireMoni-Checkair.jpg
Das TireMoni-Checkair TM100 überwacht alle vier Reifen und das System ist ohne technische Hilfsmittel in weniger als 5 Minuten installiert und betriebsbereit.
Die freundliche Vollgrafik-LCD Anzeige ist auf den ersten Blick verständlich und informiert Sie permanent über den aktuellen Zustand aller vier Reifen;
damit Sie sicher unterwegs sind!
Quelle (http://www.tiremoni.com/)
Sandokahn
28.08.2007, 18:08
Interessant vor allem für Geländeeinsätze ....
isser platt oder nicht :D:D:D
Touareg V
27.03.2008, 18:28
Den Reifendruck immer im Blick
http://www.autodino.de/autonews/wp-content/uploads/2008/03/reifenhella1.jpg
Den Reifendruck immer im Blick
Hella bietet ab sofort das Reifendruck Kontrollsystem TC-400 an. Es ist zur universellen Nachrüstung für nahezu alle Pkw-Reifen geeignet und lässt sich vom Fachmann z.B. beim Wechsel von Winter- auf Sommerreifen installieren. In einem aktuellen Vergleichstest der Fachzeitschrift “Camping, Cars & Caravans” (Heft 4/April 2008) erhielt das System das Testurteil “Gut”.
Das direkt messende und völlig autonome System besteht aus vier Radsensoren, einem elektronischen Steuergerät sowie einem Multicolor-Display. Die Radsensoren messen permanent den Luftdruck und die Innentemperatur der Reifen und übertragen diese Daten per Funk an das elektronische Steuergerät. Bei plötzlichem Druckverlust oder Temperaturabweichung löst es über das Display im Cockpit einen optischen und akustischen Alarm aus und zeigt an, welcher Reifen betroffen ist. Darüber hinaus warnt das TC-400 auch bei schleichendem Druckverlust oder bei Überdruck.
http://www.autodino.de/autonews/wp-content/uploads/2008/03/reifenhella2.jpg
Zur Installation des Systems ist es notwendig, die üblichen Reifendruckventile gegen die Radsensoren mit integriertem Ventil von Hella auszutauschen.
foto:autodino/hella
Zur Installation des Systems ist es notwendig, die üblichen Reifendruckventile gegen die Radsensoren mit integriertem Ventil von Hella auszutauschen. Das erledigt die Fachwerkstatt oder ein Reifenservicedienst, zum Beispiel bei der Umrüstung von Winter- auf Sommerreifen oder beim Kauf neuer Reifen und Felgen.
Das TC-400 umfasst vier Sensoren, Steuergerät, Display, Kabelsatz und Montagematerial. Darüber hinaus bietet Hella einzelne Sensoren zur Erweiterung an, etwa für Ersatzreifen, Zwillingsbereifung sowie den alternativen Satz Sommer- oder Winterreifen.
Quelle (http://www.autodino.de/autonews/2008/03/27/den-reifendruck-immer-im-blick/#more-5495)
Gruss Ruedi