dreyer-bande
29.12.2005, 18:29
Hallo,
hier gibt es neues zu 3 großen SUV:
RX 400h, ML 500, Touareg V10 TDI: Konzeptvergleich
Kann der Lexus RX 400 h mit seiner Kombination aus Benziner und zwei Elektromotoren der konventionellen Konkurrenz Mercedes ML 500 und VW Touareg V10 TDI antriebsseitig Paroli bieten?
Im Genre der allradgetriebenen Luxuskreuzer zählt üppige Leistung mehr als die Schonung der Ressourcen. Im Zuge fortschreitender Energie-Diskussion keimen aber Alternativen. Etwa der Hybrid-Antrieb wie im Lexus RX 400 h.
Unter seinem Blech arbeitet ein 3,3-Liter-V6-Benziner, dem zwei Elektromotoren assistieren. Versprochen wird V8-Leistung zum Sechszylinder-Verbrauch - das gilt es zu überprüfen. Der Mercedes ML 500 tritt mit einem V8-Benziner zum Vergleich an, der VW Touareg V10 TDI kommt mit dem starken und vermeintlich sparsamen Diesel.
Bei den Fahrleistungsmessungen schenken sich die drei wenig. VW und Lexus wuchten sich in acht Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, der Mercedes schafft den Sprint gar in sieben Sekunden. Maximal erreichen der ML 500 240 km/h und der VW 225 km/h, während es der Lexus elektronisch begrenzt bei 200 km/h bewenden lässt. Wohl mit Rücksicht auf die komplexe Technik, die sich jedoch problemlos gibt.
So bewältigt der Lexus die ersten Meter bei niedriger Geschwindigkeit ohne Zuschaltung des Benziners. Erst wenn es zügiger vorangehen soll, klinkt sich der V6 ein. Bei stärkerer Beschleunigung wirken die Elektromotoren vorn und hinten dann wie eine Art drehmomentspendender Rückenwind. Der Monitor im Cockpit dokumentiert und speichert, wie der Hybrid Energie zurückgewinnt. Am besten gelingt dies im Stadtverkehr und bei häufigem Stop-and-go. Unter solchen Bedingungen begnügt sich der RX 400 h mit sehr sparsamen 6,8 Litern auf 100 Kilometer - bei konstant hohem Tempo schmilzt der Vorteil, hier verlangt selbst der Hybrid bis zu 15 Liter.
Der V10 TDI ist wenig effizient
Der deutlich stärkere ML 500 konsumiert bei hohem Volllast-Anteil über 20 Liter, in der Stadt sind es 16,2 Litern auf 100 Kilometer. Dafür entfaltet der V8 seine Kraft in jedem Drehzahlbereich spontan, homogen und kultiviert. Zudem besitzt der ML einen konventionellen Allradantrieb mit variabler Kraftverteilung, während beim Lexus ausschließlich ein 50 kW (68 PS) starker E-Motor für den Antrieb der Hinterräder zuständig ist.
Im Touareg kümmert sich ein Vollwert-Allradantrieb um die Kraftübertragung. Sein V10 TDI entwickelt die höchste Leistung sowie das größte nutzbare Drehmoment. Negativ: das bisweilen verzögerte Ansprechen auf Gasbefehle sowie die eingeschränkte Laufkultur. Der Verbrauch des 2,7-Tonners fällt mit 13,8 Litern/100 km im Stadtverkehr und 15,1 Litern im Testschnitt allerdings üppig aus. Damit ist er zwar sparsamer als der ML 500, dennoch produziert der mächtige VW-Diesel mehr klimawirksames Kohlendioxid.
Er kommt Umwelt und Fahrer also teurer zu stehen, als mancher vermuten mag, auch weil er zum Bezahlen von Steuer und Versicherung auf ein sehr üppig gefülltes Portemonnaie angewiesen ist. Den ML 500-Fahrern greift der Finanzminister längst nicht so tief in die Tasche. Und der Lexus-Fahrer kann mit noch mal deutlich schmalerer Börse für den Unterhalt seines Hybrid-Mobils aufkommen.
http://www.auto-motor-und-sport.de/l.gif
Den ausführlichen Artikel mit allen Daten und Fakten können Sie hier downloaden (http://www.auto-motor-und-sport.de/test_technik/fahrberichte/rx_400h_ml_500_touareg_v10_tdi _konzeptvergleich.99256.d_ams_ downloads_detail.htm).
http://www.auto-motor-und-sport.de/l.gif
Datum:29.12.2005Text:Jörn Thomas
Gruß
hier gibt es neues zu 3 großen SUV:
RX 400h, ML 500, Touareg V10 TDI: Konzeptvergleich
Kann der Lexus RX 400 h mit seiner Kombination aus Benziner und zwei Elektromotoren der konventionellen Konkurrenz Mercedes ML 500 und VW Touareg V10 TDI antriebsseitig Paroli bieten?
Im Genre der allradgetriebenen Luxuskreuzer zählt üppige Leistung mehr als die Schonung der Ressourcen. Im Zuge fortschreitender Energie-Diskussion keimen aber Alternativen. Etwa der Hybrid-Antrieb wie im Lexus RX 400 h.
Unter seinem Blech arbeitet ein 3,3-Liter-V6-Benziner, dem zwei Elektromotoren assistieren. Versprochen wird V8-Leistung zum Sechszylinder-Verbrauch - das gilt es zu überprüfen. Der Mercedes ML 500 tritt mit einem V8-Benziner zum Vergleich an, der VW Touareg V10 TDI kommt mit dem starken und vermeintlich sparsamen Diesel.
Bei den Fahrleistungsmessungen schenken sich die drei wenig. VW und Lexus wuchten sich in acht Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, der Mercedes schafft den Sprint gar in sieben Sekunden. Maximal erreichen der ML 500 240 km/h und der VW 225 km/h, während es der Lexus elektronisch begrenzt bei 200 km/h bewenden lässt. Wohl mit Rücksicht auf die komplexe Technik, die sich jedoch problemlos gibt.
So bewältigt der Lexus die ersten Meter bei niedriger Geschwindigkeit ohne Zuschaltung des Benziners. Erst wenn es zügiger vorangehen soll, klinkt sich der V6 ein. Bei stärkerer Beschleunigung wirken die Elektromotoren vorn und hinten dann wie eine Art drehmomentspendender Rückenwind. Der Monitor im Cockpit dokumentiert und speichert, wie der Hybrid Energie zurückgewinnt. Am besten gelingt dies im Stadtverkehr und bei häufigem Stop-and-go. Unter solchen Bedingungen begnügt sich der RX 400 h mit sehr sparsamen 6,8 Litern auf 100 Kilometer - bei konstant hohem Tempo schmilzt der Vorteil, hier verlangt selbst der Hybrid bis zu 15 Liter.
Der V10 TDI ist wenig effizient
Der deutlich stärkere ML 500 konsumiert bei hohem Volllast-Anteil über 20 Liter, in der Stadt sind es 16,2 Litern auf 100 Kilometer. Dafür entfaltet der V8 seine Kraft in jedem Drehzahlbereich spontan, homogen und kultiviert. Zudem besitzt der ML einen konventionellen Allradantrieb mit variabler Kraftverteilung, während beim Lexus ausschließlich ein 50 kW (68 PS) starker E-Motor für den Antrieb der Hinterräder zuständig ist.
Im Touareg kümmert sich ein Vollwert-Allradantrieb um die Kraftübertragung. Sein V10 TDI entwickelt die höchste Leistung sowie das größte nutzbare Drehmoment. Negativ: das bisweilen verzögerte Ansprechen auf Gasbefehle sowie die eingeschränkte Laufkultur. Der Verbrauch des 2,7-Tonners fällt mit 13,8 Litern/100 km im Stadtverkehr und 15,1 Litern im Testschnitt allerdings üppig aus. Damit ist er zwar sparsamer als der ML 500, dennoch produziert der mächtige VW-Diesel mehr klimawirksames Kohlendioxid.
Er kommt Umwelt und Fahrer also teurer zu stehen, als mancher vermuten mag, auch weil er zum Bezahlen von Steuer und Versicherung auf ein sehr üppig gefülltes Portemonnaie angewiesen ist. Den ML 500-Fahrern greift der Finanzminister längst nicht so tief in die Tasche. Und der Lexus-Fahrer kann mit noch mal deutlich schmalerer Börse für den Unterhalt seines Hybrid-Mobils aufkommen.
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Den ausführlichen Artikel mit allen Daten und Fakten können Sie hier downloaden (http://www.auto-motor-und-sport.de/test_technik/fahrberichte/rx_400h_ml_500_touareg_v10_tdi _konzeptvergleich.99256.d_ams_ downloads_detail.htm).
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Datum:29.12.2005Text:Jörn Thomas
Gruß