Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : VW Syncro
Der Bericht ist zwar schon etwas älter, dafür ist der VW aber immer noch klasse:
Krasse Kiste
"Eier legende Wollmilchsau" – daran denkt man sofort, wenn man sich mit diesem VW T3 syncro befasst. Denn der Ex-Bundeswehr-Bully wurde zum rundumvernetzten Offroad-Camper.
Quelle und weiterlesen ... es lohnt sich ... (http://www.autobild.de/artikel/vw-t3-syncro-1.9-tdi_523462.html)
userfehler
23.07.2009, 12:07
Ich erinnere mich an den Bericht bei Kabel 1. Leider haben sie es mit der Elektronik total übertrieben. Vom Offroad-Umbau her und dem Wohnkonzept aber sehr gelungen :anbet:
Sandokahn
23.07.2009, 14:27
Und ich hab ihn nicht gewonnen damals :(
Wer es damals nicht gesehen hat, hier gibt es alle Folgen zum nachkucken:
http://www.kabeleins.de/auto/tuning/vw_bus/12171/
Touareg V
02.04.2010, 09:31
25 Jahre Allrad im VW Bus - Jubiläum auf der Techno Classica in Essen
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/2be8a3af7b.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/100401_vw_bus_1.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/2a68054ea8.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/100401_vw_bus_2.jpg)
Für all jene, die ihre Wege abseits befestigter Strassen suchen, bringt Volkswagen im Jahr 1985 den ersten Transporter mit Allradantrieb auf den Markt. Sein Name: syncro. Ausgestattet mit einer Visco-Kupplung bereichert diese Allradvariante die kommenden 18 Jahre das stetig wachsende Programm rund um den Transporter. Ablösung kommt mit dem Debüt des T5. Ab 2003 sorgt eine Haldex-Kupplung für die Kraftverteilung an die Achsen. Seitdem hört der allradangetriebene Volkswagen Bus auf den Beinamen 4MOTION.
Einen offiziellen Entwicklungsauftrag für einen Allrad-Transporter gibt es vorerst nicht. Doch davon lässt sich Gustav Mayer (Transporter-Entwicklungschef bis 1975) nicht abschrecken. Nahezu heimlich wird im Versuchsbau aus schon vorhandenen Teilen der erste Allrad-Transporter gebaut und im kleinen Rahmen in der Sahara getestet. Zum offiziellen Bau von fünf Versuchsfahrzeugen mit zuschaltbarem Frontantrieb kommt es erst 1978.
Bei der Entwicklung der nächsten Transportergeneration T3, die 1979 das Licht der Welt erblickt, wird schon an den Allradantrieb gedacht. Es gibt von Anfang an Platz für eine Kardanwelle und ein Vorderachsdifferential. Dennoch dauert es noch weitere sechs Jahre, bis der erste VW Bus im Jahre 1985 mit Allradantrieb vorgestellt wird. Zur Kraftverteilung an die Achsen kommt eine Visco-Kupplung zum Einsatz. Sie zeigt sich robust und arbeitet unter nahezu allen Bedingungen überzeugend. Zudem ist die Technik denkbar einfach und kommt mit wesentlich weniger und leichteren Komponenten aus als ein zuschaltbarer Allradantrieb.
Für extreme Einsätze fertigen Volkswagen und die Steyr-Daimler-Puch AG zudem die mittlerweile legendäre syncro-Variante mit 16 Zoll grossen Rädern. Sie unterscheidet sich vom normalen syncro durch Modifizierungen an Fahrwerk und Karosserie, durch grösser dimensionierte Bremsen und durch den serienmässigen Einbau der Hinterachssperre. Die Bodenfreiheit wächst um weitere 25 Millimeter. 2138 dieser ganz speziellen syncros werden in den kommenden Jahren die Grazer Hallen verlassen und die Globetrotter-und Off-road-Szene nachhaltig beeindrucken.
Die Wachablösung erfolgt 1990. Und was sich hinter dem Wort "Generationswechsel" nahezu lapidar anhört, kommt beim T4 einer Revolution gleich: Was früher vorne war, ist jetzt hinten und umgekehrt. Frontmotor und Vorderradantrieb sind im neuen Jahrzehnt die Attribute des modernen Transporter-Konzepts bei Volkswagen.
Der neue Transporter bietet mit zwei Radständen, einem gut erreichbaren, da niedrigem Laderaum ganz andere Möglichkeiten. Die Sitzposition befindet sich nun hinter der Vorderachse und die Lenkradstellung ähnelt mehr der eines Pkw. Dem passt sich auch der neue syncro an. Er ist aufgrund des langen Radstandes nicht mehr so geländetauglich und auch der kurze Kriechgang fehlt, aber dafür ist im Alltagsbetrieb vom Allradantrieb kaum was zu spüren, es sei denn, Traktion ist gefragt. 1996 hält der TDI mit 75 kW / 102 PS Einzug in den Motorraum des syncro.
Am 3. März 2003 geht der neue Transporter an den Start. Die fünfte Generation des Universaltalentes behält das Konzept seines Vorgängers mit Frontmotor und Vorderradantrieb bei. Die bisherige Allradtechnik mit Visco-Kupplung muss jedoch den umfangreichen Anforderungen, die an ein Fahrzeug des neuen Jahrtausends gestellt werden, weichen.
Stärkere Motoren und vor allem das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) verlangen eine neue Technologie. Diese ist schnell in den eigenen Reihen gefunden. Die Haldex-Kupplung treibt schon seit ein paar Jahren äusserst erfolgreich die PKW-Allrad-Modelle aus dem Hause Volkswagen an. Da der neue Transporter serienmässig auf einer 16-Zoll-Bereifung steht und zudem mit einem Sechsgang-Getriebe ausgerüstet ist, sind seine Schlechtwege-Fähigkeiten wieder annähernd so gut wie die seines Urahns, des T3.
Sechs Jahre später startet die weitreichend perfektionierte Neuauflage des Multivan, Transporter, Caravelle und California durch. Einen Quantensprung machte die Antriebstechnologie. Hintergrund: Alle Turbodiesel (TDI) werden durch eine neue Euro-5-Motoren-Generation mit neuester Common-Rail-Einspritzung ersetzt. Die neue Generation des Millionen-Bestsellers bietet darüber hinaus zahlreiche weitere Technologie-Highlights. Beispiel Getriebe: Statt mit der bisher angebotenen Automatik debütiert im T5 nun optional ein Doppelkupplungsgetriebe (DSG), welches sich beim TDI mit 132 kW / 180 PS zudem mit dem Allradantrieb kombinieren lässt. Darüber hinaus verteilt nun eine Haldex-Kupplung der neusten Generation die Kraft an die vier Räder.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/25_jahre_allrad_im_vw_bus_jubi l_um_auf_der_techno_classica_i n_essen.15146.0.html)
Gruss Ruedi
VW Rockton
Ein Kleinbus fürs Grobe
Die Nische ist extrem klein, aber VW besetzt sie trotzdem. Der VW Rockton soll eine Art Brutalo-Bulli sein, ein geländegängiger Kleinbus für Bauingenieure oder Waldarbeiter - oder für Abenteuer-Urlauber. Auf befestigten Straßen jedoch tut sich das Auto schwer.
Früher war ein VW Bus für Safaris oder Expeditionen durchaus erste Wahl. Doch in den vergangenen Jahrzehnten wurde der Multivan mehr und mehr zum Komfortshuttle für befestigte Straßen. Weil es aber selbst in unseren Breiten noch allerhand Abenteurer und vor allem genügend Gewerbetreibende gibt, die auf grobem Terrain unterwegs sind, hat VW jetzt einen Transporter der T5-Generation als Sondermodell fürs Grobe ausgerüstet. Rockton heißt das Auto, was wohl felsig und cool zugleich klingen soll.
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Auf den ersten Blick sieht der Wagen allerdings ziemlich zivil aus. Denn ein Aluminiumrohr unter dem Schweller und grobstollige Reifen auf schwarzen Felgen könnte auch jeder Tuner rasch montieren. Doch der Eindruck täuscht: Gemeinsam mit dem hessischen Spezialumrüster Seikel hat die Nutzfahrzeugsparte der Niedersachsen den Wagen so gründlich modifiziert, dass sogar ein Beiblatt für den Fahrzeugschein nötig wird. Und billig ist das aufgerüstete Modell auch nicht. Schon das Basisfahrzeug kostet 41.100 Euro, und mit den Paketen Protection und Expedition werden mindestens 54.371 Euro fällig. Dann aber ist der Bulli wirklich für die meisten Hindernisse gewappnet.
Neben den erwartbaren Extras wie etwa diversen Blechen für den Schutz der Weichteile an der Unterseite des Autos sind es vor allen Dingen ein höher gelegtes Fahrwerk und größere Reifen, die den Transporter aus dem Alltag in Richtung Abenteurer leiten sollen. Die Bodenfreiheit legt so um drei Zentimeter zu - und schon das erweitert den Aktionsradius im Gelände. Klar, auch mit dem Rockton kann man nicht mal eben einen Bach durchqueren oder Geröllhalden erklimmen. Aber bei 25 Zentimetern Freigang unter dem Motor und 31 Zentimetern unter dem Hinterachsdifferential muss man ausgefahrene Feldwege, zerfurchte Baustellenzufahrten, Schlammwege, Kiesgruben oder Tagebauanlagen nicht fürchten. Zudem hilft das neue, deutlich verstärkte Fahrwerk auch auf Asphalt. Wo der normale T5-Transporter viel zu straff über Schlaglöcher stuckert, federt der Bulli für die Buckelpiste vergleichsweise weich und gelassen ein.
Allradantrieb und Differenzialsperre sind beim Rockton Standard ....
Bilder, Quelle und mehr ... (http://www.spiegel.de/auto/fahrberichte/0,1518,761073,00.html)
Bilder, Quelle und mehr ... (http://www.spiegel.de/auto/fahrberichte/0,1518,761073,00.html)
Hi,
Seikel hat für unser Vermessung auch schon ein paar T5 mit anderem Fahrwerk, Unterfahrschutz und größeren Rädern umgebaut. War gar nicht so teuer. Und die "Altteile" liegen hier für die anderen "normalen" T5 als E-Teile bereit. Man könnte sich also seinen eigenen Rockton zusammenstellen.
Gruß Karsten