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Touareg V
28.01.2010, 15:03
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Estoril-Marrakech: Neue FIA Europa-Marokko Rally ersetzt Transiberico.

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Nach der Verkauf der "Transiberico Rally" startet der Automobilclub von Portugal vom 5. bis 13. Juni diesen Jahres (zeitgleich mit der jüngst vorgestellten Albanien-Rally) die neue FIA-Rally "Vodafone Rally TT Estoril-Portimão-Marrakesch". Ziel ist die Etablierung als neuer Event für den FIA Marathonrally Worldcup 2011. Zugelassen sind Autos, Motorräder und Lkw.

Der Clou: Von Estoril (bei Lissabon) geht es über die Hafenstadt Portimao nach Marrakech in Marokko, vier Tage bleibt man in Europa, die restlichen Tage wird in Afrika gefahren. "Wir wollten eine neue Rally etablieren, die Europa und Afrika einfach miteinander verbindet" berichtet Carlos Barbosa, Präsident des portugiesischen Automobilclubs. "Dabei ist es von Anfang an das ehrgeizige Ziel, einen neuen FIA-Event zu etablieren, der sich nicht mit dem sonstigen FIA-Kalender beisst. So sprechen wir mehr Teams und Sponsoren an."

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/estoril_marrakech_neue_fia_eur opa_marokko_rally_ersetzt_tran siberico.14741.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
26.05.2010, 09:31
Estoril-Marrakech: Team Matzker startet bei neuer FIA-Marokko Rally.

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Bei der neuen FIA Marathonrally "Estoril-Portimao-Marrakech" geht das Kölner Team Matzker vom 5. bis 13 Juni 2010 mit dem Land Rover Defender md5r ins Rennen. An neun Tagen und über eine Strecke von 3.000 km werden Pilot und Konstrukteur Amadeus Matzker sowie sein australischer Navigator Lee Palmer ihr Können und das Durchhaltevermögen ihres Fahrzeugs unter Beweis stellen.

Die Rally durch Portugal und Marokko findet zum ersten Mal statt, die Veranstalter versprechen eine sehr anspruchsvolle Streckenführungen unter extremen Bedingungen für Mensch und Material. Schnelle Pisten werden abgelöst von weiten Sahara-Stecken, Dünen und gebirgigem Gelände mit Geröll- und Schotterfeldern. Die Rally startet in Estoril, die ersten drei Etappen führen durch Portugal. Dann geht es nach Afrika und in fünf weiteren Etappen durch Marocco bis zum Ziel in Marrakech.

Der Defender md5r Benziner wurde für seinen ersten Einsatz in diesem Jahr von der Matzker Kfz-Technik GmbH perfekt vorbereitet, u.A. hat eine Motoren-Weiterentwicklung noch mehr Drehmoment und Leistung gebracht. Messen muss er sich auch mit einem nahen Verwandten: In Estoril ist mit dem dieselanangetriebenen Defender 110 md4r noch ein zweites von Matzker KFZ-Technik konzipiertes Fahrzeug am Start.

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/estoril_marrakech_team_matzker _startet_bei_neuer_fia_marokko _rally.15518.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
14.06.2010, 16:26
Estoril-Marrakech: Novitskiy/Schulz Marokko-Sieg, Matzker auf Platz 8.

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Nach gut einer Woche wurde am Sonntag die erste "Estoril-Portimao-Marrakech" Rally beendet, die kurzfristig als zweiter Lauf zum FIA Marathonrally Worldcup eingebaut wurde (wir berichteten ausführlich in der internationalen Ausgabe von MR). Von Estoril bei Lissabon ging es über die Hafenstadt Portimao durch Portugal, im Anschluss quer durch Marokko bis Marrakech.

Das Starterfeld war mit 35 Autos und 15 Motorrädern (Quads und Trucks waren nicht dabei) recht übersichtlich - doch mit Amadeus Matzker und Lee Palmer sowie Rainer Krech und Brigitte Reitbauer waren gleich zwei deutsche Teams am Start. Internes Duell: Während Amadeus Matzker auf den neuen Benziner Md5R-Land Rover setzte, startete Reiner Krech im Dakar-erprobten Turbo-Diesel Md4R.

Als Favoriten waren klar gleich drei X-Raid BMW X3CC am Start - unter Druck gesetzt von zwei Mitsubishi Racing Lancer sowie dem Ex-Buggy von Jean-Louis Schlesser und dem Protruck von Eric Vigouroux. Im BMW-Lager: Der Russe Leonid Novitskiy mit seinem deutschen Beifahrer Andreas Schulz sowie die beiden Portugiesen Filipe Campos und Bernardo Moniz de Maia. Mit einem privaten X5CC startete zudem der Portugiese Ricardo Leal dos Santos.

Die beiden Mitsubishi wurden pilotiert vom neuen Stammkunden Miguel Barbosa (Portugal) und als Premiere vom Holländer Eric van Loon. Neben Gerard Benielli im Ex-Schlesser Buggy und Eric Vigouroux im Toyo-Chevrolet zählte man noch Hélder Oliveira (Nissan Navara) und Rui Sousa im Proto-Isuzu als Favoriten zwischen dem ansonsten sehr Portugiesisch-regional besetzten Starterfeld.

Gleich von Beginn an lieferten sich die beiden X-Raid X3CC von Portugal-Meister Filipe Campos und dem Russen Leonid Novitskiy ein Duell an der Spitze, immer wieder geärgert von Eric Vigouroux im hellblauen Chevy Pro Truck.

Zwischenzeitlich kämpften sich der Neu-Mitsubishi-Kunde Eric van Loon, Nissan-Pilot Hélder Oliveira, Ricardo Leal dos Santos im X5CC und Rui Sousa im Isuzu nach vorne, konnten aber den beiden BMW noch kaum etwas anhaben. Bernardo Moniz de Maia im dritten X3CC fuhr den Führenden nur hinterher, schaffte es als Bestes einmal in die Top 5.

Nur 21 Fahrzeuge schafften es schliesslich ins Ziel. Mit nur 6:37 Minuten (!) Vorsprung gewannen schliesslich Leonid Novitskiy und Andreas Schulz das BMW-Duell gegen Filipe Campos und Co Jaime Baptista, als Dritte (01:04:50 Stunden Rückstand) schlossen Eric Vigouroux und Alex Winocq die Rally mit ihrem Chevrolet Pro Truck ab.

Eric Van Loon platzierte seinen Racing-Lancer nach seinem ersten Rennen auf Platz 11, sein Teamkollege Miguel Barbosa fiel nach einem Crash auf der dritten Etappe trotz Aufholjagd auf der 8. Etappe wegen technischer Probleme aus.

Novitskiy jubelte im Ziel: "Ich bin sehr glücklich, denn mein Ziel ist der FIA Worldcup, den ich nun anführe. Die neue Rally war sehr gut organisiert, die Strecken in Portugal sehr trickreich, in Marokko sehr anspruchsvoll aber ausgeglichen" so der Russe. Auch "Duellant" Filipe Campos zeigte sich mehr als zufrieden: "Besser als wir erwartet hatten! Das Auto hat perfekt gehalten und Fahrer und Beifahrer haben jeden Tag gelernt" so der Portugiese."

Eric Vigouroux freute sich über den dritten Platz - und das man vor allem die Mitsubishi in Schach halten konnte: "Es hat Spass gemacht, mit den beiden BMW mal richtig harte Gegner zu haben. In Portugal hatten wir Probleme mit dem Getriebe, aber den Zeitverlust haben wir in Afrika wett gemacht und mit dem Etappensieg auch bewiesen, das man mit uns rechnen muss" so der Franzose mit Wohnsitz in den USA.

Gute Nachrichten auch für die Fans der deutschen Land Rover Teams (Extra-Bericht folgt): Amadeus Matzker und Co Lee Palmer schafften es als 8. in der Gesamtwertung, Rainer Krech und Brigitte Reitbauer auf Platz 14.

Gesamtwertung Autos Top 10 Estoril-Marrakech Final Stage

01) Leonid Novitskiy/Andreas Schulz I X-Raid BMW X3CC I 21:06:10
02) Filipe Campos/Jaime Baptista I BMW X3CC I 22:12:47
03) Eric Vigouroux/Alex Winocq I Chevrolet Silverado I 22:11:00
04) Ricardo Leal dos Santos/Paulo Fiuza I BMW X5 I 22:24:39
05) Pierre Lachaume/Jean Brucy I Bowler Wildcat I 25:27:57
06) Bernardo Moniz da Maia/Joana Sotto-Mayor I BMW X3CC I 26:24:41
07) Gerard Benielli/Didier Haquette I MCM Buggy I 26:40:55
08) Amadeus Matzker/Lee Palmer I Land Rover Def I 26:48:08
09) José Pereira/Rui Fernandes I Mazda BT 50 I 28:58:57
10) Nino Matos/Filipe Sera I Isuzu D-Max I 29:28:18

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/estoril_marrakech_novitskiy_sc hulz_marokko_sieg_matzker_auf_ platz_8.15629.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
15.06.2010, 09:57
Estoril-Marrakech: Beide Matzker-Defender mit Klasse-Ergebnissen im Ziel.

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Deutscher Doppel-Einsatz im Land Rover: Mit Benziner und Diesel starteten gleich zwei Matzker Land Rover Defender auf der jüngst beendeten "Estoril-Portimao-Marrakech" Rally von Portugal nach Marokko. Super Ergebnis vor allem für Amadeus Matzker und seinen Navigator Lee Palmer: Platz 8 in der Gesamtwertung, Platz 2 in der Klasse T1.1.

Neben dem von Matzker konzipierten Defender md5r Benziner fuhren Rainer Krech und Brigitte Reitbauer mit dem Diesel getriebenen Defender md4r ebenfalls ein gelungenes, fehlerfreies Rennen ohne technische Probleme und schafften Platz 14 in der Gesamtwertung. 35 Pkw waren am Start, lediglich 21 kamen im Ziel an.

"Es war eine perfekte Rally und Platz 2 ist ein hervorragendes Ergebnis für das Team und mich. Die acht Etappen waren unglaublich anstrengend, lang und sehr heiss, die Streckenführung verlangte höchste Konzentration und eine perfekte Zusammenarbeit mit meinem Navigator. Das Fahrzeug wurde extrem beansprucht und nur eine optimale Teamleistung hat diesen Erfolg ermöglicht. Der Defender md5r lief auf den gesamten 3.800 km tadellos", meinte Amadeus Matzker im Ziel.

Der Defender "md5r" startete nach dem Prolog auf Platz 17 von 50 gemeldeten Fahrzeugen. Amadeus Matzker und Lee Palmer fuhren sich in ihrer Wertungsklasse bis auf den 6. Platz vor. In der Gesamtwertung konnten sie den 17 Rang bis zur 4. Sonderprüfung mit dem perfekt abgestimmten Fahrzeug halten.

Angesichts der extremen Distanz vom Start in Estoril bis zum Ziel in Marrakech war vorerst behutsames Vorgehen gefragt. Die fünfte, sehr technische, selektive und auch schnelle Bergetappe im südlichen Portugal, forderte das Team Matzker heraus. Unzählige Richtungswechsel und gefährliche, steinige Passagen zwischen Bäumen hindurch, sowie dichter Staub der vorausfahrenden Fahrzeuge machten das Rennen zum Abenteuer im Grenzbereich.

Sie fuhren sich auf den 12. Platz vor. Doch der nächste Überholversuch setzte der Angriffsfahrt ein Ende. Der aufwirbelnde Staub hatte die Sicht vollkommen behindert. Ein Stein traf das Fahrzeug und zerstörte Lenkung und Bremse. Amadeus Matzker und Lee Palmer konnten das Fahrzeug schnell wieder einsatzfähig machen und im Schneckentempo weiterfahren. Im Ziel der Etappe angekommen, wurde das Fahrzeug durch die optimale Leistung des Service-Teams wieder hergestellt und auf die Fähre nach Afrika geschickt. Rainer Krech erreichte das Etappenziel problemlos.

In Afrika sollten die bevorstehenden Wüstenetappen nun den Erfolg bringen: Auf dem vorletzten Platz gestartet, begann eine spektakuläre Aufholjagd. Das Team erreichte nach drei Stunden Platz 10 in der 6. Teilstrecke.

Die Etappe 7: 350 Kilometer Sonderprüfung bis zur Grenze nach Algerien. Die Strecke führte durch haushohe Dünen, aber auch über High-Speed-Passagen in steinigen Ebenen. Die hohen Temperaturen forderten der Technik Höchstleitung ab.

Auf der 8. Etappe konnten zwei weitere Plätze auf die Spitze gutgemacht werden. Vom 8. Platz in die vorletzte Sonderprüfung gestartet fuhr Team Matzker problemlos entlang überwältigender Felsmassive durch das Atlasgebirge, teilweise auf einer Höhe von 2500 Meter, bis nach Marrakech.

Auch die finale Etappe, nach 9 Tagen der abenteuerlichen Rally, meisterten Team und Fahrzeug mit Bravour und konnten am Ende den 2. Platz in der Klasse T1.1 feiern. Der Defender md5r und auch der Defender md4r, auf Platz 14 in der Klasse T1.2., hatten den 3.800 Kilometer langen, sehr materialbelastenden Härtetest ausgezeichnet bestanden.


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/estoril_marrakech_beide_matzke r_defender_mit_klasse_ergebnis sen_im_ziel.15632.0.html)

Gruss Ruedi

Holger
15.06.2010, 17:54
Schade, dass ich von dieser Rally nichts gewusst habe.