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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kleine "Geländefahrschule"


andreas
18.09.2005, 13:27
Grundsätzliches:
Nichts ist für den Fahrer eines Allradgetriebenen Autos gefährlicher als Selbstüberschätzung. Die Kraft auf allen vieren bringt letztlich nur eins: Traktion.

In Kurven oder beim Bremsen nützt der Vierrad-Antrieb nichts mehr. Der Allrad-Vorteil gegenüber einem zweiradgetriebenen Auto kommt erst auf Sand, Schnee, Schlamm oder Eis zum Tragen. Wer meint, mit einem Allrad-Auto höhere Kurvengeschwindigkeiten zu erreichen oder auf Nässe schneller fahren zu können, gibt sich einem unter Umständen gefährlichen Irrtum hin.

Beim Fahren abseits der Straßen benötigst Du Geschicklichkeit, Umsicht und Erfahrung. Du musst in den unterschiedlichsten Situationen richtig reagieren und die Leistungsfähigkeit und Grenzen Deines Fahrzeugs genau kennen. Entscheidend sind allerdings auch Deine Reifen: deren Auswahl und Qualität ist ausschlaggebend dafür, ob Du stecken bleibst oder weiterkommst.

Bevor Du ins Gelände fährst, solltest Du Dich mit den technischen Gegebenheiten Deines Offroaders vertraut machen. Sobald Du die Straße verlässt, solltest Du den Allrad-Antrieb einschalten. Erkunde schwierige Strecken zuerst zu Fuß. Für ein besseres Fahrverhalten im Gelände und eine höhere Traktion senke den Luftdruck ab. Dadurch erreichst Du mehr Flexibilität in den Reifenflanken und eine optimale Selbstreinigung des Profils. Nach dem Verlassen des Geländes nimm bitte unbedingt eine Sichtprüfung der Reifen vor. Kontrolliere alle Reifen auf Beschädigungen. Wechsele bei größeren Schäden das Rad aus. Halte beim Kolonnenfahren im Gelände ausreichenden Abstand zum Vordermann. Bei schwierigen Passagen fahre bitte erst los, wenn das vorausfahrende Fahrzeug diese verlassen hat.

andreas
19.09.2005, 18:25
Folgende Tipps sollen näher bringen, auf was im Umgang mit allradgetriebenen Autos besonders zu achten ist:




Bei zuschaltbarem Allrad-Antrieb nicht warten, bis man festsitzt. Den Vierrad-Antrieb stets rechtzeitig einlegen.
Ebenso rechtzeitig die hintere Differentialsperre einlegen. Vorsicht bei der Benutzung der vorderen Sperre: Das Auto reagiert unter Umständen kaum mehr auf die Lenkung. Deswegen die vordere Sperre nur bei Bedarf verwenden, damit aber nie längere Zeit fahren.
Nicht auf Winterreifen verzichten, weil ein Allrad-Auto angeblich keine braucht. Der Vierrad-Antrieb hilft nur, auf den Berg zu kommen; bei der anschließenden Talfahrt nutzt die ganze Traktion nichts mehr - dann helfen nur noch Reifen, die greifen.
Abseits asphaltierter Straßen wird ein Auto extremen Belastungen ausgesetzt. Je leichter es ist, desto größer sind die Chancen ans Ziel zu kommen. Vor allem keine Ersatzräder oder Kanister auf einem Dachgepäckträger verstauen - der zu hohe Schwerpunkt kann im Gelände fatale Folgen haben.
Vor jeder Gelände-Etappe anhand einer Karte feststellen, wo es wieder Benzin gibt. Zur für die Strecke benötigten Menge immer noch 30% als Notreserve mitnehmen. Dabei einplanen, dass sich der Verbrauch im Gelände fast verdoppeln kann.
Ölstand vor und nach der Fahrt im Gelände überprüfen, Reserve mitnehmen.


Fortsetzung folgt......

Gruß
andreas

andreas
20.09.2005, 18:15
und es geht noch weiter:


Auf Staubstrecken immer genügend Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen halten, damit nicht unnötig Verschmutzungen in den Luftfilter gelangen; Filtereinsatz oft reinigen.

Auf lockerem Untergrund stets den Reifenspuren anderer Fahrzeuge folgen. Festen Untergrund erkennt man an schwacheingedrückten Fährten. Vorsicht bei tiefen Spuren, Stein- oder Splitterbelag - die Reifenflanken können beschädigt werden. Vor Tiefsandstrecken rechtzeitig herunterschalten. Dabei immer auf versteckte Steine im Sand achten. Sitzt das Auto fest, Sandwälle vor den Rädern wegschaufeln und die Sandbleche (oder zumindest zwei mitgeführte lange Bretter) unter die Räder legen. Zügig schalten und beschleunigen.

Bis zu 60 cm tiefe Wasserläufe können in der Regel problemlos durchfahren werden (Bodenfreiheit). Vorher die Strecke abgehen und auf tiefe Stellen achten. Vor extremeren Durchfahrten den Motor abkühlen lassen . Bei Autos mit mechanisch angetriebenen Kühlerventilatoren den Keilriemen abnehmen.

In schwierigem Gelände sollte generell immer im mittleren Drehzahlbereich gefahren werden. Ein zu kleiner Gang belastet den Motor thermisch zu stark, bei einem zu hohen Gang muss man ausgerechnet an kritischen Stellen zurückschalten.

Vorsicht bei Kuppen. Vor allem Geländewagen sind kopflastig und stellen sich gern auf die vordere Stoßstange. Um die Belastung für das Fahrwerk zu reduzieren, Kuppen immer leicht schräg anfahren; Kuppen werden nicht übersprungen sondern überfahren. Die Lenkung dabei gerade halten oder höchstens leicht in die gewünschte Fahrtrichtung einschlagen. Ein zu starker Einschlag endet meist mit einem Überschlag (Bodenfreiheit und Böschungswinkel beachten)!

Langsam fahren . Rasen im Gelände hat nichts mit Können zu tun. Bei schwierigen Wegstrecken zählt nur, wer ankommt. Das gilt ebenso für schneebedeckte Bergstrecken oder vereiste Autobahnen.

Vierrad-Antrieb ist eine feine Sache - aber eben kein Schutz vor Selbstüberschätzung!

andreas
25.09.2005, 12:37
Hier wird die Wattiefe überschritten :cool:

andreas
04.02.2006, 16:15
Mal ein kleines Beispiel, wie man nicht bergen sollte, bzw.
was passieren kann, wenn man einen falschen Bergegurt benutzt:

http://www.vaxc.org/gallery/albums/album103/s10strap.mpeg (45MB)

Und passend zur Jahreszeit alles im Schnee.

Gruß
andreas

Oli_gibt_Gas
11.08.2006, 09:01
Hy Andreas,

tolle Ratschläge gebe dir FAST überall recht, aber!

Mit einem 4WD sind höhere Kurvengeschwindigkeiten möglich, zumindest mit einem permanenten 4WD andere müssen eher langsamer sein.

Es sei denn du vergleichst es mit einem Auto das im Drift um die Kurve geht, das hat die gleiche oder eine noch höhere Kurvengeschwindigkeit, allerdings auf Straßen schaut das mitunter etwas nervend aus:cool: :(

Nimm mal einen Touareg und fahr im Schnee im Grenzbereich eine Kurve, dann nimmst du einen gleich bereiften Terrakan und ich sage dir du liegst auf jeden Fall in der Schneewehe.

Allerdings muss man davor warnen, da geb ich dir recht, denn der Bremsweg nach der Kurve ist in jedem Fall länger als mit jedem anderen Fahrzeug und beim Bremsen nützt 4WD gornix.

Holger
06.09.2006, 16:27
Fahren im Sand



Was muss man beachten, wenn man im Sand fahren und nicht stecken bleiben will?

Braucht man besondere Reifen?

Ist die Sandtiefe ausschlaggebend?


Ich habe am Strand schon öfter Geländewagen ohne Probleme und besondere Reifen fahren sehen, habe aber auch schon mal einen gesehen, der stecken geblieben ist.

smokeybaer
06.09.2006, 17:39
Hallo Holger;

sand....Sand ...ist ein hm komisches Thema ;)

Wie auch im "normalen gelände sollte man vorher sich die zu befahrende Strecke am besten zu Fuss anschauen , wenns nicht 10 km sind hehe.

Im Sand vorzugsweise den Luftdruck senken :1opa: so dass der reifen etwas mehr Auflagefläche hat. und beim Durchfahren lieber mit nem Ei zwischen Gasfuss und Gaspedal , also den T selbst kaufen lassen mit der Tiptronic 2 te fahrstufe und keinesfalls ruckartig Gasgeben !!

was es mit der Sandbeschaffenheit aufsich hat :confused: öhm wenn du untergehst bei der Begehung der Strecke , dann denk ich mal ruf besser um Hilfe und versuchs erst gar nicht mitm T ok ok ich :frechling

vertico
07.09.2006, 08:32
Genau ... es gibt wohl extreme Unterschiede bei Sand.
Er kann steinhart sein, aber auch extrem weich und dann darf, wie im
Schlamm, die Fortbewegung nicht unterbrochen werden.
Die Schose muss in Bewegung bleiben, ansonsten graebt man sich ein.

Ausserdem muss im Sand der Luftdruck der Reifen verringert werden,
damit sich die Auflageflaeche und somit der Grip erhoeht.
Umso wichtiger ist natuerlich hier das passende Bergematerial, wie Sandbleche etc. und Schaufel.

Holger
07.09.2006, 13:23
Das Thema Sand ist hier nicht so ungewöhnlich Joel, denn im Winter kann man sehr oft auch auf die abgelegenen Strände fahren, ohne dass es jemanden schert oder belästigt.

Holger
07.09.2006, 13:28
Alleine ins Gelände?


Sollte man überhaupt alleine ins Gelände fahren oder ist das gewissermaßen fahrlässig?

Ich meine damit natürlich keine Safaris in einsamen Landstrichen, sondern Offroadausflüge abseits der Straßen oder auch auf einem Offroad-Gelände. Wenn ich hier unterwegs bin, dann bleibe ich immer auf Wegen, die ich noch sicher meistern kann und traue mich an keine schwierigen Passagen. Mir wäre immer wohler, wenn ein zweiter Wagen dabei wäre.

andreas
07.09.2006, 13:31
Muss(te) ich ständig in den letzten Jahren. :juchu:

Auf den Truppenübungsplätzen ist man dabei
manchmal 10 km von der nächsten Zivilisation
entfernt und die könnte einem auch nicht helfen,
da sie nicht auf den Platz rauf kommt. Funkempfang
ist oft nicht vorhanden, ein verlässliches Fahrzeug
und Ersatzreifen Pflicht.

Gruß
andreas

vertico
07.09.2006, 14:28
Oder das entsprechende Material um sich auch selber zu bergen,
z.B. eine Seilwinde oder eine Handwinde.
Dazu dann entsprechend noch Berge- und Baumgurte mit Schaekeln
oder auch einen Erdanker wenn keine Baeume da sind.

Wenn du aber sowas brauchst, dann ist es schon sehr extrem und ich
vermute mal, dass du mit dem T da wohl sowieso nicht durchfahren wuerdest.
Eine extreme Schlammpassage wuerd' ich dem TC auch nicht zumuten wollen ;)

andreas
07.09.2006, 14:30
Oder das entsprechende Material um sich auch selber zu bergen,.....................

80 Steuergeräte vom Touareg? Okay. :bremse:

Sandokahn
07.09.2006, 15:55
80 Steuergeräte vom Touareg? Okay. :bremse:

kann man ja unterlegen im Sand oder Schlammmmmmmmm ;)

Touareg V
04.04.2009, 17:54
Das wichtigste im Gelände ist: es langsam angehen lassen. Hektik
ist hier fehl am Platz.

http://www.gwagen.de/cms/images/content/Events/Events_Bild_2.jpg

Abstand halten!

Zum Vordermann einen genügend großen Abstand lassen und erst
dann die Passage fahren, wenn der Vordermann sie sicher passiert
hat und genügend Platz für Deinen Wagen ist, hinter der Passage
stehen zubleiben.
Genügend Sicherheitsabstand zu Fahrzeugen halten heißt 5-6
Fahrzeuglängen, je nach Gelände.

Gruss Ruedi

vertico
02.11.2009, 12:32
Wofür oder wann benutzt man eine Differentialsperre in der Vorderachse?

Folgende Punkte sind mir dazu eingefallen:

-Rückwärts den Berg hoch bei diagonaler Verschränkung
-unterschiedliche Untergründe (aber Achtung, Fahrzeug nicht mehr lenkbar)
-
-

Fällt euch dazu vielleicht noch etwas ein?

Holger
02.11.2009, 12:43
Wofür oder wann benutzt man eine Differentialsperre in der Vorderachse?

Folgende Punkte sind mir dazu eingefallen:

-Rückwärts den Berg hoch bei diagonaler Verschränkung
-unterschiedliche Untergründe (aber Achtung, Fahrzeug nicht mehr lenkbar)
-
-

Fällt euch dazu vielleicht noch etwas ein?

Warum nur beim Rückwärtsfahren. Ich hatte aus dem ARB-Video mit dem LC den Eindruck, dass die Vorderachssperre auch beim Vorwärtsfahren an der Steigung mit losem Untergrund sehr hilfreich war.

Sandokahn
02.11.2009, 13:11
Die vordere Sperre nutzt man eigentlich ,wenn gar nix mehr geht oder besser gesagt kurz davor .
Homer und Udo könnten uns da eigentlich aufklären weil die beiden ne vordere Sperre haben .

sgm
02.11.2009, 13:35
Warum nur beim Rückwärtsfahren. Ich hatte aus dem ARB-Video mit dem LC den Eindruck, dass die Vorderachssperre auch beim Vorwärtsfahren an der Steigung mit losem Untergrund sehr hilfreich war.
meinst du das hier??
YouTube - ARB Air Locker

Holger
02.11.2009, 19:18
Ja, ich denke, dass es das war.

Raptor
02.11.2009, 19:57
Wofür oder wann benutzt man eine Differentialsperre in der Vorderachse?

Folgende Punkte sind mir dazu eingefallen:

-Rückwärts den Berg hoch bei diagonaler Verschränkung
-unterschiedliche Untergründe (aber Achtung, Fahrzeug nicht mehr lenkbar)
-
-

Fällt euch dazu vielleicht noch etwas ein?

Hallo

Die Sperre der Vorderachse ist bei Steilauffahrten mit Verschränkung gut zu gebrauchen oder beim Überklettern von Felsbrocken oder Stufen oder Baumstämmen oder tiefen Gräben.

Bei einer Ausfahrt aus einen Flußbett mit Böschung ist die Vorderachssperre dazuzuschalten da sich sonst die Hinterachse im weichen Untergrund eingräbt.

Bei beladenem Fahrzeug wo das meiste Gewicht auf der Hinterachse sitzt ist die Vorderachssperre eine hervorragende Hilfe um einen Hang hochzukommen da die Vorderachse nur noch 50% oder weniger Bodendruck hat.

Zu beachten ist das beim Benutzen der Vorderachssperre mit Gefühl vorgegangen werden sollte da die Achswellen der Vorderachse schwächer sind wie von der Hinterachse.

Auf Schrägen Auffahrten die nach links oder rechts geneigt sind sollte man die Sperren nicht Zuschalten, da das Fahrzeug zur abfallenden Seite sich bewegen würde (Rutschen).

Gruß Udo

stormrider
02.11.2009, 20:16
Hallo

Die Sperre der Vorderachse ist bei Steilauffahrten mit Verschränkung gut zu gebrauchen oder beim Überklettern von Felsbrocken oder Stufen oder Baumstämmen oder tiefen Gräben.

Bei einer Ausfahrt aus einen Flußbett mit Böschung ist die Vorderachssperre dazuzuschalten da sich sonst die Hinterachse im weichen Untergrund eingräbt.

Bei beladenem Fahrzeug wo das meiste Gewicht auf der Hinterachse sitzt ist die Vorderachssperre eine hervorragende Hilfe um einen Hang hochzukommen da die Vorderachse nur noch 50% oder weniger Bodendruck hat.

Zu beachten ist das beim Benutzen der Vorderachssperre mit Gefühl vorgegangen werden sollte da die Achswellen der Vorderachse schwächer sind wie von der Hinterachse.

Auf Schrägen Auffahrten die nach links oder rechts geneigt sind sollte man die Sperren nicht Zuschalten, da das Fahrzeug zur abfallenden Seite sich bewegen würde (Rutschen).

Gruß Udo

auf einer nassen, verschlammten wiese aus der man sich nur noch irgendwie rauswühlen will, hilft die vordere sperre auch.

Raptor
02.11.2009, 20:21
Ja, aber nur wenn du genügend Raddrehzahl aufbauen und halten kanst.

vertico
02.11.2009, 21:24
Noch eins:

YouTube - ARB Air Locker Demonstration

vertico
03.11.2009, 16:02
An die DiscoIII Fahrer mit Frontsperre ...

Wann schaltet sich die denn bei euren Discos so zu?
Ihr seht das ja immer im Mäusekino :)

userfehler
03.11.2009, 16:45
An die DiscoIII Fahrer mit Frontsperre ...

Wann schaltet sich die denn bei euren Discos so zu?
Ihr seht das ja immer im Mäusekino :)

Der D3 hat keine Frontsperre, nur die Traktionskontrolle ;)

sgm
03.11.2009, 18:24
@alex: willst du gleich an beiden Achsen eine Diff-sperre einbauen lassen?

vertico
03.11.2009, 19:53
Na deshalb frage ich ja. Will halt wissen, ob es wirklich nötig ist, an der Vorderachse eine Sperre zu haben.

@Florian.... aber im Mäusekino wird doch eine Sperre angezeigt?!

Homer
03.11.2009, 20:51
Na deshalb frage ich ja. Will halt wissen, ob es wirklich nötig ist, an der Vorderachse eine Sperre zu haben.

@Florian.... aber im Mäusekino wird doch eine Sperre angezeigt?!

Die Vorderachssperre ist ein reiner Notnagel. Sehr selten gebraucht am G.

Da bekanntlich der G kein Verschränkungswunder ist, kann eine Sperre vorn durchaus mal hilfreich sein. Wichtiger sind mir allerdings die passenden Reifen.

Bei Hartschneebelag schalte ich gerne die mittlere Sperre zu. Falls plötzlich (meist an Steigungen) eine Achse durchdreht besteht die Gefahr, dass das VG aufheult und dann in die ewigen Jagdgründe geht.

So vor Jahren geschehen an einer Passstrasse (ein Wort mit 5 S :cool:) bei mir mit einem überladenen Hänger am Haken. Wurde mit Kulanz erledigt, aber ich musste einen Kiesgrubenfahrkurs bei MB besuchen.

Gruss
Homer

Holger
03.11.2009, 22:14
Und meiner hat keine Vorderachse :mad:

Naja, wenigsten die Hinterachse bekommt eine Sperre. Preisangebot für die Umbauten hab ich schon.

Ich gebe Homer Recht. Am wichtigsten sind wohl immer noch die Reifen.

sgm
03.11.2009, 22:42
Und meiner hat keine Vorderachse :mad:
keine vorderachse? :eek:
holger, dass musst du uns jetzt aber erklären, als ich den terrano das letzte mal gesehen habe, war da noch 'ne vorderachse :D

userfehler
03.11.2009, 23:08
@Florian.... aber im Mäusekino wird doch eine Sperre angezeigt?!

Nur Mittel- (Serie) und Hinterachsdifferenzialsperre (Extra) sind verbaut und werden im Mäusekino angezeigt. Die Schlosssymbole werden bei aktivierter Sperre geschlossen und rot hinterlegt dargestellt :1opa:
http://www.landrover-4x4.co.uk/lrE1/images/P1249140_cw1.jpg

Ich sehe es ähnlich wie die meisten (oder alle) hier. Eine Frontsperre bringt in Extremfällen den Extra-Tick an Traktion. Deutlich wichtiger ist, schon auf Grund der Lastverteilung, die Hecksperre.

Grüsse,
Florian

P.S. Wenn ich den Rubicon habe, kann ich ja mal etwas testen ;)

Sandokahn
04.11.2009, 01:48
An die DiscoIII Fahrer mit Frontsperre ...

Wann schaltet sich die denn bei euren Discos so zu?
Ihr seht das ja immer im Mäusekino :)

Die vordere "Sperre" hörst du am Ende meines Verwindungsbahnvideos wo der Disco nur noch mit 2 Rädern Bodenkontakt hatte .
Mäusekino hab ich keines funktioniert auch so ganz gut .

Wichtiger finde ich eine Sperre Hinten ,weil ja im Normalfall mindestens ein Hinterrad Bodenkontakt hat.

sgm
04.11.2009, 10:02
Bergauf in einer diagonalen Verschränkung, dürfte auch eine vordere Sperre sehr hilfreich sein.
Beim Dühnenfahren übrigens auch, im tiefen Sand.

Ich würde aber ehrlich gesagt nur 'nen Front-Difflock einbauen, wenn der Wagen auch vorne 'ne Starachse hat. Bei einer IFS sind die Antriebswellen einfach nicht so stabil, wie bei einer Starachse. Da kann man schnell mal was zerstören.

Homer
04.11.2009, 11:31
Ich sehe es ähnlich wie die meisten (oder alle) hier. Eine Frontsperre bringt in Extremfällen den Extra-Tick an Traktion. Deutlich wichtiger ist, schon auf Grund der Lastverteilung, die Hecksperre.

Grüsse,
Florian

P.S. Wenn ich den Rubicon habe, kann ich ja mal etwas testen ;)

Der Disco braucht keine Vorderachssperren. Die passenden Reifen und die super Verschränkung, das reicht. :cool:

Gruss
Homer, der G'le Fahrer

vertico
04.11.2009, 11:47
Aber eben diese "Superverschränkung" an der Vorderachse fehlt ja beim Terracan.
Der Einwand mit den schwachen Wellen ander Vorderachse ist natürlich auch ein Argument.

Bisher war ich halt auch der Meinung, dass eine Sperre an der Hinterachse eigentlich reichen sollte, zumindest wenn es bergauf geht.
Bergab rollt der Wagen ja sowieso von selber ;)

userfehler
04.11.2009, 11:49
Der Disco braucht keine Vorderachssperren. Die passenden Reifen und die super Verschränkung, das reicht. :cool:

Sag ich doch ;)

Homer
04.11.2009, 13:21
Aber eben diese "Superverschränkung" an der Vorderachse fehlt ja beim Terracan.
Der Einwand mit den schwachen Wellen ander Vorderachse ist natürlich auch ein Argument.

Bisher war ich halt auch der Meinung, dass eine Sperre an der Hinterachse eigentlich reichen sollte, zumindest wenn es bergauf geht.
Bergab rollt der Wagen ja sowieso von selber ;)

Also gut! Im Sand hab ich ab und zu das vordere Diff zugeschaltet. Die Lenkung wird schwerfällig, aber die Dünen hoch hilft es ab un zu. Man kann aber auch zurücksetzen und einen anderen Weg suchen. Auch Toyotas sind ab und zu im Sand nicht weiter gekommen.

Diese Super-Verschränkungstechnik ist nun mal ein Vorteil von Landrover. :klatsch_2

Wir G'ehs machen das halt mit 300PS und roher Gewalt :D

Gruss
Homer

Holger
04.11.2009, 18:38
keine vorderachse? :eek:
holger, dass musst du uns jetzt aber erklären, als ich den terrano das letzte mal gesehen habe, war da noch 'ne vorderachse :D

Naja, hab mich wahrscheinlich wieder falsch ausgedrückt. Er hat keine Starrachse und aus irgendeinem Grund gibt es von ARB dafür keine Sperre. :confused: