Reinhard
12.01.2006, 13:27
ich habe vor, etweder einen Toyota LC 300 (country) oder einen Nissan Pathfinder für ganzjahreseinsatz on und offroad neu zu erwerben, bin allerdings unschlüssig, welches der beiden fahrzeuge ich wählen soll. mich würden insbesodere erfahrungswerte betreffend geländegängigkeit (auch im schwierigen gelände), zuverlässigkeit, robustheit und haltbarkeit der beiden fahrzeuge im vergleich interessieren. auch nach lesen des vergleiches in der offroad 8/05 bin ich noch unschlüssig.
wer kann mir weiterhelfen???
mfg Reinhard
Hallo Reinhard,
erstmal HERZLICH WILLKOMMEN bei den Offroad-Freunden. :juchu:
Ich hatte neulichst mal einen Pathfinder zur Probefahrt und war sehr
angetan. Bin aber nur kurz etwas offroad gefahren, mehr Landstraße
und Autobahn. Mir hat der Pathfinder sehr gut gefallen, von ein paar
kleinen Verarbeitungsmängeln mal abgesehen.
Bei der Entscheidung würde ich mit berücksichtigen, ob man bereits
eine kompetente Markenwerkstatt hat oder kennt. Bei mir würde auch
aus diesem Grund die Wahl auf den Nissan fallen.
Beim Toyota bezahlt man wohl auch etwas mehr für den guten Ruf
hinsichtlich Zuverlässigkeit, obwohl die ja auch div. Rückrufe in der
letzten Zeit hatten.
Gruß
andreas
Touareg V
12.01.2006, 19:52
Rückruf für zwei Nissan-Baureihen
12.01.2006
http://www.autoservicepraxis.de/fm/2353/nissan_navara.jpg
Nissan ruft in Deutschland aktuelle Modelle des Pathfinder und Navara via Kraftfahrt-Bundesamt zurück. Wie ein Sprecher des Importeurs bestätigte, muss bei 2.323 Geländewagen und 598 Pick-Ups das Drehmoment der Kardanwellenbefestigungsschrau ben überprüft und ggf. korrekt angezogen werden. Eine fehlerhafte Befestigung mache sich durch Geräuschentwicklung und Vibrationen bemerkbar. Die betroffenen Modelle wurden vergangenes Jahr zwischen Februar und September gebaut.
Quelle klick (http://www.autoservicepraxis.de/sixcms/detail.php?id=365343&_topnavi=32454&as)
Touareg V
03.03.2006, 15:43
Nissan Navara: Der Familien-Pick-up
03.03.06 – Schon recht mächtig erscheint der Nissan Navara mit seinen über fünf Metern Länge und der Breite von 1,85 Metern im Straßenbild einer Stadt. Doch was in deutschen Ballungsgebieten überdimensioniert wirkt, ist in ländlichen Regionen genau richtig. Die geländegängige Double-Cab-Version des japanischen Pick-ups empfiehlt sich auch deshalb als Lasttier mit Preisen ab 27 250 Euro.
Optisch bis zur A-Säule mit dem Geländewagen Pathfinder identisch und ebenfalls auf einem Leiterrahmen aufbauend, dient der in Barcelona gebaute Navara dank der Ladefläche nicht nur für Transportarbeiten, sondern aufgrund seiner vollwertigen Rückbank mit drei Sitzplätzen auch als Familienfahrzeug. Letzeres fällt steuerlich mit 198 Euro im Jahr sogar günstig aus, da der Pick-up immer als Nutzfahrzeug in Deutschland zugelassen wird. Auch der durchschnittliche Verbrauch von 9,5 Litern Diesel auf 100 Kilometern kann bei dem rund drei Tonnen schweren Gefährt als durchaus moderat bezeichnet werden. Doch ein Wermuttropfen: die vergleichsweise hohen Versicherungsbeiträge. Bei der AXA zahlt man für die Haftpflichtversicherung zum Beispiel jährlich 1 034 Euro.
Erwachsene und groß gewachsene Kinder werden sich über das Sitzen im Fond beschweren, da die Sitzfläche so tief liegt. Auf langen Fahrten ist das sehr unbequem. Dagegen hat man auf den Wohnzimmersesseln nahekommenden Frontsitzen aufgrund der erhöhten Sitzposition einen hervorragenden Überblick über das gesamte Verkehrsgeschehen. Das hilft auch, um über das funktional und recht nüchtern wirkende Cockpit hinwegzusehen. Zentralverriegelung und elektrische Fensterheber gehören zur Basisversion; elektrisch verstellbare Außenspiegel, Zweizonen-Klimaautomatik, Regensensor, Bordcomputer, Nebelscheinwerfer oder Tempomat sind dann gegen Aufpreis erhältlich.
Auch der Fahrkomfort hält sich in Grenzen. Die hintere Starrachse leitet Fahrbahnunebenheiten direkt an die Bandscheibe weiter. Im Gelände hingegen federn die weichen Sitze die harten Schläge gut ab. Und für einen flotten Vortrieb sorgt der wiederum aus dem Pathfinder bekannte 2,5-Liter-Turbodiesel mit 128 kW/174 PS mit seinem kräftigen Drehmoment von 403 Nm bei 4 000 U/min. Geschwindigkeiten bis zu 170 km/h sind möglich, doch schneller als 120 km/h zu fahren, erscheinen im Navara gewöhnungsbedürftig. Der Motor erreicht zurzeit nur die Abgasnorm Euro 3, doch ein Partikelfilter ist geplant. Das Schalten übernimmt eine Fünfgang-Automatik, die weich zur Sache geht. Ähnlich soft agiert auch die Bremse. Wer das Schlachtschiff schnell zum Stehen bringen will, muss ordentlich aufs Bremspedal treten. Bei normalen Straßenverhältnissen wird die Motorkraft an die Hinterachse übertragen. Bei Matsch und Schlamm sorgt dann der zuschaltbare Frontantrieb für ein besseres Durchkommen. Im schwierigen Terrain unterstützt eine Geländeuntersetzung das Fahren. Der Wendekreis von knapp vierzehn Metern verlangt dafür beim Rangieren entsprechenden Raum, was sich besonders in der Innenstadt nervt. Enge Gassen und die Parkplatzsuche können dem Fahrer dann schon manche Schweißperle auf die Stirne treiben. Dafür ist der Pick-up auch als Zugfahrzeug prädestiniert: Im Anhängerbetrieb darf er bis zu drei Tonnen an den Haken nehmen. Und auf der 1,43 Meter langen Ladefläche findet auch noch eine Enduro Platz. Silke Koppers/mid
Technische Daten Nissan Navara: Pick-up mit Double Cab (Fünfsitzer); Länge/Breite/Höhe/Radstand: 5,22 Meter/1,85 Meter/1,77 Meter /3,20 Meter; Ladeflächelänge 1,43 Meter; Leergewicht 2 188 Kilogramm, zul. Gesamtgewicht 3 110 Kilogramm; Motor: 2,5-Liter-Turbodiesel mit 128 kW/174 PS, max. Drehmoment 403 Nm bei 4 000 U/min, Fünf-Stufen-Automatikgetriebe, Höchstgeschwindigkeit 170 km/h, Testverbrauch: 9,5 Liter Diesel/100 km, Abgasnorm Euro 3; Beiträge bei der AXA-Versicherung: KH 1 034 Euro (SF 1, Zulassung Düsseldorf, 100 Mio. Euro pauschal mit Schutzbrief), VK 1 002 Euro (SF 1, 300/150 Euro SB), TK 174 Euro (150 Euro SB), Preis 28 750 Euro. mid/kosi
Quelle (http://auto-presse.de/fahrberichte.php?newsid=10827)
Touareg V
05.11.2006, 12:26
Partikelfilter für Pathfinder und Pickup NavaraNissan rüstet den in Österreich ausschließlich mit dem 2,5 Liter großen Common-Rail-Turbodiesel lieferbaren Pathfinder zum neuen Modelljahr ab Werk mit einem Diesel-Partikelfilter aus. Durch diese Maßnahme erfüllt das bis zu siebensitzige SUV ab Herbst die Abgasnorm Euro 4. Dabei sank die Leistung des 2,5-dCi-Triebwerks gegenüber der bisherigen Euro-3-Version um 3 PS auf nunmehr 171 PS.
Für Pathfinder-Modelle mit optionaler Fünfstufen-Automatik gibt es ab sofort einen Bergan- und Bergabfahrassistenten. Als „Hill Holder“ bremst er den Wagen an Steigungen maximal drei Sekunden ab und verhindert so ein ungewolltes Zurückrollen. Speziell bei schwerem Geländebetrieb bleibt für den Fahrer so genügend Zeit, ohne Hektik vom Brems- aufs Gaspedal zu wechseln und mit wohl dosiertem Krafteinsatz den Aufstieg anzugehen. Im Gegenzug hilft das elektronische Assistenzsystem aber auch beim Meistern starker Gefällstrecken.
Speziell die Topversion "XE" erfährt auch sonst einige Ausstattungsänderungen: So wird die Dach- durch eine Scheibenantenne ersetzt, dazu kommen ein verchromter Kühlergrill und neue Sitzpolstermuster. Mit dem optionalen “Techno“-Paket – bestehend aus einem DVD-Navigationssystem, einer Radio-MP3-CD-Kombination mit Sechsfach-CD-Wechsler, einer Rückfahrkamera, einer „Bluetooth“-Schnittstelle und einer Spracherkennung – lässt sich der Umgang mit dem Pathfinder noch angenehmer gestalten.
Auch den Pickup Navara wird es künftig mit Dieselpartikelfilter geben - serienmäßig aber nur in den Automatik-Versionen. Für Varianten mit manuellem Schaltgetriebe ist die DPF-Technik gegen Aufpreis im Angebot. Unabhängig ob mit oder ohne Filter erfüllen aber alle Navara-Modelle ab Herbst die Abgasnorm Euro 4. Auch beim Pickup sank die Leistung auf 171 PS.
Quelle (http://gelaendewagen.at/news/news272.php)
Gruss Ruedi