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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Land Rover Defender Sondermodell „Silver“


Touareg V
13.01.2006, 15:10
Defender 90 und 110 gibt es in Österreich ab sofort als Sondermodell "Silver" mit umfangreicher Serienausstattung: Entscheidet man sich jetzt für den Defender, kann man über € 5.000,-- sparen ...
Land Rovers Ikone wird weiterhin regelmäßig aufgewertet. Dabei hat es Land Rover geschafft, das Charisma dieses Vaters aller „Landys“ durch gezielte Modellpflege zu erhalten. Im Jahr 2006 feiert das Urgestein übrigens bereits seinen 58. Geburtstag ...

Nun trägt Land Rover dem Wunsch vieler Defender-Kunden nach einer umfangreichen Zubehör-Ausstattung und "glänzender" Erscheinung auch beim Defender Rechnung: Das Sondermodell Land Rover Defender "Silver" ist in den drei beliebtesten Varianten Defender 90 SW (kurzer Radstand, Station Wagon), Defender 110 SW (mittlerer Radstand, Station Wagon, 9 Sitzplätze) und Defender 110 DCPU (mittlerer Radstand, Doppelkabine, kurze Pickup-Ladefläche) erhältlich und bietet mit dem umfangreichen Ausstattungspaket "Silver" Preisvorteile von bis zu € 5.315,--

Der "Silver" ist mit folgendem Zubehör serienmäßig ausgestattet: Radio/CD-Player, Leder/Ripstoff-Sitze, Lackierung in "Zambezi-Silbermetallic" mit Dach in Wagenfarbe, Leichtmetallfelgen, Unterfahrschutz, Ablagebox in der Mittelkonsole, Anhängekupplung, Frontbügel, Zusatz-Fernscheinwerfer mit Abdeckungen, Riffelblech-Karosserieschutzpaket auf Kotflügeln und Seitenschwellern, Lampenschutzgitter vorne und hinten, Fußmatten und einem "Truckman" Hardtop für die Ladefläche des 110 DCPU.

Im Kaufpreis inkludiert ist weiterhin ein Tag Land Rover Experience-Training. Ebenfalls enthalten: Eine 3-Jahres-Garantie bis 100.000 km.

Alle Land Rover Defender "Silver" werden vom 90 kW (122 PS) starken 2,5-l-Fünfzylinder-Turbodiesel mit Pumpe/Düse-Direkteinspritzung angetrieben und verfügen über permanenten Allradantrieb und ein sperrbares Mitteldifferential. Als Option ist bei allen Modellen auch die elektronische Traktionskontrolle TCS inklusive ABS erhältlich.

Der Land Rover Defender "Silver" ist in den folgenden Varianten ab sofort in Österreich zu folgenden Preisen erhältlich:

Land Rover Defender Silver 90 SW € 36.000,–
Land Rover Defender Silver 110 SW € 40.000,–
Land Rover Defender Silver 110 DCPU € 34.500,–
(alle Preise inkl. NoVA und MwSt.)

Quelle klick (http://gelaendewagen.at/artikel06/defender_silver_0013.php)

Xapathan
19.01.2006, 13:49
Danke für die Info.
Mal ein echter Geländewagen. Wenn der Motor noch
ein alter Vorkammerdiesel wäre, könnte ich schwach werden...

Touareg V
26.01.2006, 12:58
Land Rover Defender gleichmit drei Sondermodellen

26.01.06 – Land Rover bietet seine Geländewagen-Ikone Defender zum Jahresbeginn gleich in drei Sondereditionen an. Im Lauf des Frühjahrs werden neben dem "Experience"- Modell, eine "Style"- Ausführung und ein luftiges Defender-Cabriolet auf dem deutschen Markt erscheinen. Die Preise stehen nach Angaben der Briten noch nicht fest. Als Antriebsquelle dient jeweils ein 2,5-Liter-Turbodiesel-Direkteinspritzer mit 90 kW/122 PS Leistung und permanenten Allradantrieb.

Nummer eins ist ab April basierend auf dem Defender 110 Station Wagon die Sonderedition "Experience 2006", die unter anderem mit schwarz lackierten Riffelblechen inklusive Kantenschutz auf den Kotflügeln, einem Dachträgersystem, Leichtmetallrädern, einem Aluminium-Unterfahrschutz sowie im Innenraum Gummifußmatten und einer Anti-Rutschmatte auf dem Kofferraumboden aufwartet. Die Lackierung des Defender Experience 2006, die auch das serienmäßig weiße Dach umfasst, ist "Zermatt Silver". Für Komfort sorgen unter anderem die serienmäßige Klimaanlage, eine Radio-CD-Kombination, ein Winter-Komfort-Paket sowie ABS und elektronische Traktionskontrolle. Der Defender Experience 2006 wird auf 50 Exemplare limitiert.

Als zweites Sondermodell präsentiert Land Rover ab Mai das Defender "Cabriolet Two". Mit wenigen Handgriffen wird der Zweisitzer dank Stoffverdeck inklusive Persenning zum luftigen Freizeitmobil. Weitere Details sind Leichtmetallräder, Seiten-Trittbretter, Metalliclack wahlweise in zwei Farben, eine Laderaummatte sowie Schmutzfänger vorn und hinten. Dazu kommen Klimaanlage, eine Radio-CD-Kombination, Stoffsitze, getönte Scheiben, elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung mit Fernbedienung und ein Winter-Komfort-Paket. Das Sondermodell ist auf 100 Einheiten limitiert.

Den Abschluss bildet der Defender "Style". Das Sondermodell bietet beispielsweise eine Metalliclackierung in "Java Black" - auch am normalerweise weiß gehaltenen Dach. Dazu kommen Riffelbleche inklusive Kantenschutz auf den Kotflügeln, Leichtmetallräder, die seitlichen Trittbretter, der lackierte Grill im Aluminium-Look sowie Schaltknäufe und Türgriffe aus Aluminium. Innen gibt es sechs Ledersitze inklusive Sitzheizung vorn, eine Klimaanlage und eine Radio-CD-Einheit, während ABS und Traktionskontrolle Sicherheit gewährleisten. Das auf 150 Fahrzeuge beschränkte Kontingent des "Style" steht ab Mitte Mai bei den deutschen Land Rover-Vertragshändlern.

Quelle klick (http://auto-presse.de/news-auto.php?newsid=10242)

andreas
26.01.2006, 13:24
Dann werde ich jetzt mal schnell zum Land-Rover-Händler hin,
um endlich mal eine Probefahrt zu machen. Der Experience
könnte mich schon reizen, allerdings müsste ich meine
Werkzeugkiste wieder ausmotten, da an Land Rovern fast immer
was zu schrauben ist. :o

Gruß
andreas

Touareg V
31.03.2006, 16:56
Land Rover Sondermodell Defender "Experience 2006"

Er ist eine Ikone auf vier Rädern und zählt zu den weltweit bekanntesten Automodellen: der Land Rover Defender. Im Umfeld der weltbekanntesten Touristikmesse ITB in Berlin wurde der Defender "Experience 2006" der Öffentlichkeit vorgestellt. Diese auf 50 Einheiten streng limitierte Ausgabe des kultigen Off-Roaders besticht durch interessante, zusätzliche Ausstattungsdetails zu einem moderaten Preis.


Das Defender Sondermodell kommt im April als Defender "Experience 2006" auf den Markt. Dieses Sondermodell auf Basis des Defender 110 Station Wagon "S" verströmt eine gehörige Portion Abenteuer, ganz im Sinne der Land Rover Experience Reisen. Die Ausstattung umfasst schwarz lackierte Riffelbleche inklusive Kantenschutz auf den Kotflügeln, ein Dachträgersystem, "Boost"-Leichtmetallräder, einen Aluminium-Unterfahrschutz sowie im Innenraum Gummifußmatten und eine Anti-Rutschmatte auf dem Kofferraumboden. Die Lackierung des Defender "Experience 2006", die auch das serienmäßig weiße Dach umfasst, ist "Zermatt Silver".

Ungeachtet seines abenteuerlustigen Charakters kommt im Defender "Experience 2006" der Komfort keineswegs zu kurz. Dafür sorgen unter anderem die serienmäßige Klimaanlage, eine Radio-CD-Kombination, ein Winter-Komfort-Paket sowie ABS und elektronische Traktionskontrolle. Der Defender Experience 2006 wird auf 50 Exemplare limitiert.
Wie auch die beiden übrigen Sondermodelle hat der Defender "Experience 2006" als Antriebsquelle den bekannten drehmomentstarken Fünfzylinder-Turbodiesel-Direkteinspritzer mit 2,5 Liter Hubraum und einer Leistung von 90 kW (122 PS). Ebenfalls unverändert übernommen hat das Sondermodell das weltweit bewährte Technikkonzept des 4x4-Klassikers. Dazu zählt ein stabiler Kastenrahmen aus Stahl ebenso wie permanenter Allradantrieb samt Geländereduktion. Nicht zuletzt diese unverwüstliche Technik ist der Garant für das echte, unverfälscht kernige 4x4-Gefühl des Defender. Seine Position als Original unter den Geländewagen wird daneben unterstrichen durch die unverwechselbare Optik, die sich nur wenig vom Urmodell des Jahres 1948 unterscheidet. Der Defender "Experience 2006" wird zu einem attraktiven Kundenpreis von Euro 39.700 angeboten.

http://www.autosieger.de/images/articles/lr_defender_experience2006_.jp g

Quelle (http://www.autosieger.de/article9217.html)

andreas
31.03.2006, 19:10
Der könnte es werden. :cool:

Gruß
andreas

Touareg V
31.03.2006, 19:24
Der könnte es werden. :cool:

Gruß
andreas

Hallo Andreas

Dann geh doch mal hier vorbei.;)

Gruss Ruedi



Tee, Golf und Autos für Britenfans in Teltow

Ein echter englischer Rasen soll dem Rahmen einen würdigen Untergrund verleihen. Auf ihm kann dann sogar Golf und Croquet gespielt werden. Doch die meisten Besucher werden an diesem Woche nicht allein wegen der sportlichen Aktivitäten nach Teltow fahren. Echte Britenfans reizt wohl mehr der Anblick eines Jaguars – einem auf vier Rädern – oder eines Land Rovers. Bei allem Fabel für den Sport von der Insel.

Das Autohaus Brit Cars Riller & Schnauck zieht in ein neues Domizil gegenüber seines alten Standortes in der Warthestraße und setzt auf eine neue Kultur im Autohaus. Very british soll alles sein, mit Butler und Botschafter. Ein Hauch von Queen in Teltow.

Auf einem Offroad-Parcour können die Besucher eine Fahrt ins Gelände machen und dabei den Land Rover auf seine Praxistauglichkeit testen. Danach gibt es dann britischen Tee, Scones, Wildgulasch und irisches Bier. Letzteres in einem eigens für diese Veranstaltung gebauten Pub. Den englischen Lieblingssport sollte man allerdings schon vor dem Pubbesuch spielen. Für Golffans ist das größte Golfhaus Berlins kurzzeitig in den südlichen Vorort ausgewandert.

Wer am Wochenende nur zuschauen will, muss sich nicht allein auf Fahrzeuge konzentrieren. Im Autohaus wird auch britische Mode präsentiert, die anschließend auch gekauft werden kann.

andreas
31.03.2006, 20:05
Das werde ich wohl machen. :juchu:

Hatte gerade eine schöne Begegnung mit ein paar Leuten
vom Offroad-Forum, u.a. eine Landyfahrerin, die
ihren genau dort erworben hat. :sonne:

Immer wieder nett, Menschen persönlich kennen zu
lernen, die man bislang nur gelesen hat. :feiern:

Gruß
andreas

Touareg V
02.04.2006, 08:36
Schon ein gutes Angebot

Sondermodell Defender Experience 2006
Sie suchen das Abenteuer abseits der Straßen? Sie wollen neue Wege gehen und sich von keinem Hindernis aufhalten lassen? Der Land Rover Defender Experience 2006 macht es möglich. Die Off-Roader-Ikone ist mit Unterfahrschutz, Dachgepäckträger und Frontbügel auch für die wildesten Ansprüche bestens gerüstet. Verlieren Sie keine Zeit und sichern Sie sich Ihren geländegängigen Traum in Zermatt Silver – das auf dem Defender 110 Station Wagon S basierende Sondermodell ist streng limitiert auf nur 50 Fahrzeuge.

Defender Experience 2006 Kundenpreis: € 39.700,-

Serienmäßige Ausstattung:
ABS und elektronische Traktionskontrolle
Unterfahrschutz
Schwarze Riffelbleche auf den Kotflügeln inklusive Kantenschutz
Metalliclackierung
Frontschutzbügel
Dach in Wagenfarbe lackiert
Dachgepäckträger "Expedition"
Klimaanlage
Leichtmetallfelgen "Boost" im Format 235/85 R16
Radio-CD mit 4 Lautsprechern
Limited Edition Badge 'Experience 2006' aus Aluminium am Heck
Fußraummatten vorne und hinten aus Gummi
Laderaummatte aus rutschfestem Gummi
Winter-Komfort-Paket

Touareg V
22.08.2006, 13:50
Neuer Diesel für den Defender

Land Rover unterzieht seinen Klassiker Defender einer Modellpflege. Angekündigt sind ein neuer Diesel-Motor mit Common-Rail-Einspritzung sowie ein verändertes Design für den Innenraum.

Land Rover hat für den Defender eine Auffrischung angekündigt: Ab Anfang 2007 soll der Klassiker mit einem neuen Common-Rail-Diesel, neuem Getriebe und einem veränderten Innenraum erhältlich sein. An dem seit 50 Jahren fast unveränderten Design ändert sich jedoch nicht.


Leiser und stärker im Anzug

Vorstellen wird Land Rover den modell-gepflegten Geländewagen auf dem Pariser Autosalon vom 30. September bis zum 15. Oktober. An die Stelle des bisher verbauten 2,5 Liter großen Fünfzylinder-Diesels mit 90 kW/122 PS wird ab 2007 ein ebenso starker 2,4-Liter-Vierzylinder der Konzernmutter Ford rücken, der mit Common-Rail-Technik ausgerüstet ist.

Er entwickelt ein maximales Drehmoment von 360 Newtonmetern und verfügt damit über mehr Anzugskraft als das Vorgängeraggregat. Außerdem soll der Motor leiser sein und die Euro-4-Abgasnorm erfüllen.

Fahrleistungen und Verbrauchswerte nennt Land Rover noch nicht, auch zum Preis gibt es keine Angaben. Weiterhin wird es den Defender mit drei Radständen und als Pick-up, Crew Cab, Station Wagon und mit Soft-Top geben.

Quelle (http://www.autonews24.de/artikel_434226_1.htm)

Gruss Ruedi

Touareg V
24.08.2006, 13:15
Land Rover Defender Cabrio: Auf geht's

Der Wunsch hartgesottener Defender-Fans geht in Erfüllung: Die Offroad-Ikone von Land Rover gibt es nun auch als echtes Cabrio, basierend auf der Softtop-Karosserie.


Die neue Defender-Spielart "Cabriolet Two“ (Two für zwei Sitze) bietet genau das, was auf der Packung steht: echten Cabrio-Komfort. Mit zwei Handgriffen kann man das Stoffdach von der Frontscheibe lösen, dann das Ganze nach hinten klappen, fertig. Gut, die Konstruktion ist hoch und sperrig, man muss sich also etwas strecken. Und der Ordnung halber sollte der Verdeckhaufen anschließend mit einer Persenning abgedeckt werden. Aber schließlich reden wir hier immer noch von einem Defender Cabrio, nicht von einem Astra Twin Top.

Das Cabrio basiert auf der Softtop-Karosserie, so dass man es mit dem Defender 90, der kürzesten Ausführung, zu tun hat. Weil das Ersatzrad hier nicht außen hängt, sondern hinter den Sitzen steht, ist das Auto gerade mal 3,7 Meter lang. Der kompakte, aber nützliche Laderaum wird allerdings beim Offenfahren vom Faltverdeck dezimiert. Ansonsten muss zum Beladen das PVC-Heckfenster nach oben gerollt und mit Laschen festgezurrt werden, aber das ist beim Softtop nicht anders.
Unverändert auch die Fahrqualitäten
Der kernige Fünfzylinder-Diesel fühlt sich in der für Defender-Verhältnisse leichten Karosserie nach reichlich Drehmoment an, und wer es beim Fahren gern leise und bequem hätte, braucht gar nicht erst einzusteigen. Für eine weitere Verschärfung sorgt hier der lautstark rauschende Fahrtwind. Am spartanischen Basiskomfort ändert auch die geradezu verschwenderische Ausstattung nichts: Im Cabrio gibt es serienmäßig sogar eine Klimaanlage, von Verwöhnrequisiten wie beheizbaren Sitzen, elektrischen Fensterhebern und Zentralverriegelung ganz zu schweigen.

Da braucht man sich über die Rechnung nicht zu wundern. 12.700 Euro Aufpreis gegenüber dem einfacheren Softtop sind fällig, insgesamt 35.100 Euro. Zuviel? Offenbar nicht für in der Wolle gefärbte Defender-Freunde - die auf 100 Exemplare limitierte Cabrio-Variante ist praktisch ausverkauft. Aber es muss nicht aller Tage Abend sein: Ein neuer Cabrio-Anlauf auf Basis des nächsten Defender-Jahrgangs (dann mit Ford-Dieselmotor) ist keineswegs ausgeschlossen.


Quelle (http://auto-motor-und-sport.de/test_technik/fahrberichte/land_rover_defender_cabrio_auf _geht_s.122155.htm)

Bilder (http://auto-motor-und-sport.de/test_technik/fotoshows/fahrbericht_land_rover_defende r.122152.htm)

Gruss Ruedi

bodo
25.08.2006, 07:57
DER gefällt mir...

Aber der Preis :eek:
Der kostet ja mal richtig Schotter...

Also, sparen, sparen, sparen :o

Touareg V
25.08.2006, 08:53
DER gefällt mir...

Aber der Preis :eek:
Der kostet ja mal richtig Schotter...

Also, sparen, sparen, sparen :o

Hallo Markus

Schon hübsch der Kleine, aber den Preis würde ich als unverschämt betrachten.:mad:

Gruss Ruedi

Xapathan
05.09.2006, 09:04
Land Rover Defender - Modelljahr 2007 ab Herbst

Ein noch höheres Leistungsvermögen im Gelände, verbesserter Fahrkomfort auf der Straße sowie allgemein mehr Kraft und Kultiviertheit: Mit diesen Optimierungen bringt Land Rover seinen legendären Defender im Modelljahr 2007. Die Allradikone erhielt unter anderem einen neuen 2,4-Liter-Common-Rail-Turbodiesel mit mehr Drehmoment und Durchzugskraft sowie ein neues Sechsgang-Schaltgetriebe, dessen kürzer übersetzter erster Gang sich im Gelände positiv bemerkbar macht, während der längere sechste Gang ein entspanntes Dahingleiten auf der Straße gewährleistet.

Im Innern des Defender 2007 fallen das neu gezeichnete, ergonomisch günstige Armaturenbrett sowie die in allen Reihen verbesserten Sitze ins Auge – im viersitzigen Defender 90 ebenso wie in den Versionen Defender 110 und 130 mit fünf Plätzen sowie im siebensitzigen Defender 110.

Mit der jüngsten, nunmehr weiter entwickelten und verbesserten Generation schreibt der Defender eine Erfolgsgeschichte fort, die bis ins Jahr 1948 zurückreicht. Seitdem wurden weltweit fast 1,9 Millionen Exemplare des Klassikers verkauft. Im Modelljahr 2007 unterstreicht der Defender seine einzigartige Position durch Optimierungen vor allem auf den Feldern Funktionalität, Vielseitigkeit, Zuverlässigkeit und Komfort.

Seit der Markteinführung der aktuellen Modellgeneration im Jahr 2002 hat Land Rover Jahr für Jahr weltweit durchschnittlich rund 25.000 Defender vermarktet. Private und geschäftliche Nutzer, Streitkräfte und Hilfsorganisationen in mehr als 100 Ländern schätzen die hohe Zugkraft und das Ladevolumen der 4x4-Ikone ebenso wie ihre Stärke, Robustheit und Leistungsfähigkeit. Alle diese Merkmale sind wichtige Faktoren für die überaus hohe Treue, die die Defender-Besitzer ihrem Modell entgegenbringen.

Noch höhere Zugkraft

Das neue 2,4-Liter-Triebwerk des Defender nutzt den reichen Erfahrungsschatz, den der Land Rover-Mutterkonzern Ford bei Dieselmotoren besitzt. Im Hinblick auf Laufruhe und Durchzugsstärke repräsentiert der neue Turbodiesel bedeutende Fortschritte. Mit einem Maximum von 360 Nm, das schon bei 2000 Touren greift, stellt der neue Defender-Selbstzünder über den gesamten Drehzahlbereich mehr Drehmoment bereit als das bisherige Aggregat – mehr als 315 Nm Drehmoment erbringt das Triebwerk dabei zwischen 1.500 und 2.700 U/min.

Die Höchstleistung des 2,4-Liter liegt bei 90 kW (122 PS), wobei auch hier über 90 Prozent der Leistung im wichtigen Drehzahlbereich zwischen 2.200 und 4.350 Umdrehungen zum Einsatz kommen. Auf dem europäischen Markt mit seinem qualitativ hochwertigen Kraftstoff erfüllt der neue Diesel selbstverständlich die Euro-4-Abgasnorm. Als wahrhaftes Weltauto bietet Land Rover den Defender daneben aber auch mit einer anderen Motorabstimmung an, die schwefelhaltigeren Diesel schwankender Qualität toleriert.

Neben einem aus Gusseisen gefertigten Block verfügt der neue Defender-Diesel über einen 16-Ventil-Zylinderkopf aus Leichtmetall mit einer Common-Rail-Einspritzung von Denso. Elektromagnetische Einspritzdüsen erlauben eine äußerst exakte Steuerung und tragen damit wesentlich zur enormen Reduzierung des Verbrennungsgeräuschs bei. Daneben verbessert ein neuer Garrett-Turbolader mit variabler Turbinengeometrie spürbar das Ansprechverhalten des Triebwerks. Schmierung und Abdichtung des 2,4-Liter-Diesels wurden speziell mit Blick auf die hohen Anforderungen und harten Bedingungen, denen der Defender oftmals ausgesetzt ist, weiter entwickelt.

Das neu entwickelte Sechsgang-Schaltgetriebe mit dem Kürzel GFT MT 82 bietet eine deutlich größere Gangspreizung als frühere Einheiten. Der kürzer übersetzte erste Gang senkt die Kriechgeschwindigkeit und macht auf diese Weise – im Verbund mit der höheren Drehmomentabgabe des Motors – das Gespannfahren auf und abseits der Straßen noch einfacher. Der Drehmomentzuwachs verbessert außerdem die Beschleunigung in den einzelnen Gängen und erlaubt im Vergleich zum bisherigen Getriebe eine 20 Prozent längere Übersetzung des neuen sechsten Gangs. Folge: ein Plus an Laufruhe, Komfort und nicht zuletzt Wirtschaftlichkeit. Dem Komfort dienen darüber hinaus geschliffene Verzahnungen in Getriebe und Verteilergetriebe, während niedrigere Kupplungs- und Gangwechsellasten den Alltagsbetrieb mit dem Defender erleichtern.

Individuell an jeden Gang angepasste Kennfelder gewährleisten eine noch exaktere und progressivere Drosselklappensteuerung. Weiterhin wurde das "Anti-Stall"-System nochmals verfeinert, um ein Absterben des Triebwerks auch in extremen Situationen zu unterbinden.

Im Gegensatz zum Antrieb wurden die Modifikationen am charakteristischen Erscheinungsbild des Defender auf ein Minimum beschränkt. Lediglich ein neues Profil der Motorhaube weist von außen auf den Modelljahrgang 2007 hin.

Mehr Komfort – verbesserte Ergonomie

Das neue Armaturenbrett des Allradklassikers besteht aus einem einteiligen, großen Formteil, gehalten von einem robusten Stahlträger, der etwaiges Quietschen und Klappern eliminiert. Die aus dem aktuellen Land Rover Discovery übernommenen Instrumente liefern dem Piloten klare und prägnante Informationen, während Details wie die LED-Instrumentenbeleuchtung für höchste Zuverlässigkeit bürgen. Die Ergonomie wurde an vielen Stellen des Innenraums optimiert: zum Beispiel mit einem neuen Haltegriff an der Beifahrerseite, der dem Passagier im harten Offroad-Einsatz festen Halt mit beiden Händen ermöglicht. Der Prozess der Modernisierung des Defender-Armaturenbretts hat seine praktischen Seiten keineswegs beeinträchtigt. Nach wie vor verfügt er über zahlreiche Unterbringungsmöglichkeiten an der Fahrer- und Beifahrerseite. Dazu zählt auch die in zwei Versionen lieferbare Konsole, die entweder als offenes Fach ausgelegt oder mit einem großen Deckel versehen ist – mit einem Fassungsvermögen von nicht weniger als 14 Litern.

Hochwertiger präsentieren sich auch die Unterhaltungssysteme des Defender. Zum ersten Mal besitzt er weit oben montierte Hochtöner, die im Verbund mit dem neuen Lautsprechersystem für einen besonders reinen Klang sorgen. Ein zusätzlicher Eingang am Audiosystem erlaubt auch den Anschluss von MP3-Playern und anderen Geräten.

Ein wichtiger Bestandteil des veränderten Armaturenbretts ist das von Grund auf neu entwickelte Heizungs- und Lüftungssystem. Neue Aluminiumlamellen und ein Rippen-Wärmetauscher steigern die Leistungsfähigkeit der Anlage beträchtlich: So gelangt jetzt rund 50 Prozent mehr Luft in die Passagierkabine. Bei kaltem Wetter erwärmt die Heizung den Innenraum 40 Prozent schneller als zuvor und erreicht eine um 12 Grad Celsius höhere Innentemperatur. Die neue Klimaanlage wiederum kühlt die Kabine in der Hälfte der Zeit, die die frühere Einheit benötigte – und kann es im Innern des Defender um 7 Grad kühler machen. Dem Komfort dienen zudem zusätzliche Luftauslässe, die die Seitenscheiben bei feuchtem Klima beschlagfrei halten.

Ein weiteres Feld umfassender Optimierungen betrifft die Sitze im Land Rover Defender. Neu gestaltete, höhere Sitze geben dem Rücken mehr Halt und erlauben eine ergonomischere Anordnung der Kopfstützen.

Robuste und komfortable Plätze mit viel Unterstützung befinden sich auch in der zweiten Reihe. Die Versionen 110 Station Wagon und 130 Crew Cab bieten hier bis zu drei Passagieren auf einer neuen, asymmetrisch geteilt umklappbaren Sitzbank Platz. Ein Federmechanismus erleichtert das Umklappen, so dass auch große und sperrige Güter problemlos in den Defender eingeladen werden können.

Die zweite Reihe des Defender 90 Station Wagon besteht hingegen aus zwei großzügigen und nach vorn gerichteten Einzelsitzen. Diese üppiger als frühere Lösungen dimensionierten und komfortableren Sitze sind ebenfalls in Serie in der dritten Reihe der Variante 110 Station Wagon lieferbar. Passagiere erreichen die Plätze der dritten Reihe entweder durch die Hecktür oder nach dem Umklappen der mittleren Sitze – werden die hintersten Plätze nicht benötigt, klappt man sie einfach zusammen und an die Kofferraumseiten.

Bei den Sitzbezugstoffen des Defender besteht die Wahl zwischen robustem Vinyl oder verschiedenen Stoffspezifikationen. Auf Wunsch ist auch eine Teillederausstattung erhältlich, die einen Hauch Luxus in die neu gestaltete Passagierkabine bringt. Sämtliche Sitzplätze verfügen über Dreipunkt-Sicherheitsgurte.

Eine verbesserte Geräuschdämmung, der laufruhige neue 2,4-Liter-Common-Rail-Turbodiesel und der deutlich länger übersetzte höchste Getriebegang: Der jüngste Land Rover Defender wurde mit einer ganzen Reihe technischer und konstruktiver Maßnahmen kultivierter und komfortabler gemacht.

Das einzigartige Design des Land Rover Defender bleibt bei der jüngsten Modifikation fast unangetastet wie auch die sehr breite Modellauswahl. Das Defender-Chassis liefert Land Rover mit drei unterschiedlichen Radständen sowie als Standard- oder Schwerlastausführung für besonders hohe Beanspruchung. Bereits von der Haupt-Montagelinie rollen 14 verschiedene Aufbauvarianten: vom Pickup über Soft-Tops und Crew Cabs bis zum Station Wagon. Darüber hinaus befriedigt das Team der "Special Vehicle Operations" von Land Rover weitere Kundenwünsche. So kann man den Defender auch mit Ladefläche samt abklappbaren Seitenwänden oder mit Kofferaufbau haben. Maßgeschneiderte Defender-Modelle fungieren außerdem als Krankenwagen, als Flughafen-Feuerwehrfahrzeug oder als Hubwagen. Sämtlichen Varianten gemeinsam sind dabei die umfangreichen Garantieversprechen von Land Rover.

Quelle: Landrover (http://www.landrover.de/de/de/Vehicles/Defender/Defender_overview.htm?route=_d e_de_Vehicles_overview@__link_ _Thumbnail_4)

Touareg V
01.02.2007, 16:48
Land Rover Anschlussgarantie

LR Anschlußgarantie

Land Rover weitet das Serviceangebot für die Kunden des britischen Geländewagenspezialisten erneut aus: Ab sofort haben Neuwagenkäufer die Möglichkeit, eine Anschlussgarantie abzuschließen, die dem Land Rover-Besitzer auch im vierten und fünften Jahr nach der Neuzulassung Sicherheit vermittelt.

Die neue Anschlussgarantie "PremiumPlus" verlängert den Schutz zusätzlich zur dreijährigen Vollgarantie nochmals um bis zu zwei Jahre.

Bei der Entwicklung der Neuwagen-Anschlussgarantie arbeitet Land Rover Deutschland mit der Real Garant Versicherung AG zusammen – eine Kooperation, die sich bereits bei der vor rund einem Jahr im Rahmen des „First Class Quality“-Programms eingeführten Gebrauchtwagengarantie bewährt hat.

Real Garant als Versicherungsträger steht denn auch hier für weit reichende Garantiezusagen im vierten und fünften Jahr nach Neuzulassung. So wird beispielsweise bei eventuell notwendigen Reparaturen während der Anschlussgarantiezeit der Arbeitslohn in voller Höhe erstattet, auch Materialkosten fallen je nach Laufleistung des Fahrzeugs bis zu 100 Prozent unter den Garantieschutz. Die Garantie erstreckt sich dabei auf nahezu alle mechanischen und elektronischen Teile und Baugruppen – lediglich Verschleißteile bleiben, wie üblich, ausgeschlossen. Und bei einem eventuellen Weiterverkauf des Fahrzeugs vor dem Ende der Anschlussgarantie geht der Schutz automatisch auf den neuen Besitzer über.

Die neue Anschlussgarantie PremiumPlus mit Laufzeiten von 12 oder 24 Monaten können Land Rover-Kunden ab sofort direkt mit dem Kauf ihres Neuwagens bei ihrem Land Rover-Vertragshändler abschließen.

Quelle (http://www.4x4news.de/newscenter/post/4x4_news/2170/Land-Rover-Anschlussgarantie)

Gruss Ruedi

andreas
01.02.2007, 16:51
Das erhöht die Chancen für einen Defender-Kauf. :cool:

Gruß
andreas

Touareg V
02.02.2007, 15:58
Das erhöht die Chancen für einen Defender-Kauf. :cool:

Gruß
andreas

Hallo Andreas

Bei einem Defender könnte ich auch schwach werden.:wub:

Gruss Ruedi

Touareg V
24.05.2007, 15:00
Land Rover Defender: Komfortzuwachs


Eine Geländewagen-Ikone geht in die nächste Runde: Knapp 60 Jahre nach seinem Debüt frischt Land Rover den Defender mit einem neuen Motor und einigen technischen Modifikationen auf. Optisch nur an einem Hügel auf der Motorhaube zu erkennen, will der Allrader weiterhin als robustes Arbeitstier mit einem verbesserten Komfortniveau überzeugen. Zu Preisen ab 24 800 Euro steht der Defender ab sofort in drei Fahrzeuglängen und verschiedenen Karosserievarianten mit Softtop und Hardtop sowie als Pick-up beim Händler.

Die aktuelle CO2-Debatte lässt den Defender ziemlich kalt: Er ist keiner der schicken Edel-SUVs, die vornehmlich als Lifestyle-Schmuckstück gekauft werden und deswegen momentan am Pranger stehen. Wer den Briten erwirbt, braucht ihn auch: Förster, Landwirte, Rettungsdienste, die Bergwacht und 60 militärische Streitkräfte weltweit vertrauen auf die Dienste des belastbaren Allraders. Drei Viertel der rund 1,9 Millionen Fahrzeuge, die in den vergangenen 60 Jahren weltweit verkauft wurden, sind angeblich heute noch im Einsatz. Die robuste Konstruktion mit Leiterrahmen, Aluminium-Karosserie sowie die Wartungsfreundlichkeit der simplen Bauweise machen es möglich.

Gründe, auf das neue Modell umzusteigen, gibt es dennoch: beispielsweise den 2,4-Liter-Dieselmotor mit 90 kW/122 PS Leistung. Der Vierzylinder-Common-Rail-Selbstzünder stammt von Ford und ersetzt den bislang verwendeten Fünfzylinder-Diesel, der auf die gleiche Leistung kam, dabei aber deutlich spröder und knurriger zu Werke ging. Der neue Diesel arbeitet im Vergleich dazu kultivierter. Das frühe Einsetzen des Drehmomentschubs von 360 Nm bei 1 500 U/min hilft vor allem beim Bewältigen schwieriger Geländepassagen, aber auch im normalen Straßenverkehr, wo sich der Allrader gelassen und schaltfaul bewegen lässt. Die Antriebskraft wird wie gehabt über ein Mittendifferenzial permanent an alle vier Räder übertragen; die Kraftverteilung kann für Geländefahrten im Verhältnis 50:50 zwischen Vorder- und Hinterachse gesperrt werden.



Quelle (http://auto-presse.de/fahrberichte.php?action=view&newsid=17489)und weiter lesen

Bilder (http://auto-presse.de/newssys/galerie/popup.php?newsid=17489&bild=2)

Gruss Ruedi

Holger
24.05.2007, 16:19
Als Offroader wirklich ein tolles Fahrzeug. Aber können sie dem nicht einen anständigen Motor gönnen?

smokeybaer
24.05.2007, 17:28
Als Offroader wirklich ein tolles Fahrzeug. Aber können sie dem nicht einen anständigen Motor gönnen?

Hallo Holger ;

Den Defender gabs einmal für 50 Jahre Landrover in ner limitierten Sonderauflage mit nem satten V8 drin . In Luxemburg fahren deren 4 rum und ....naja vom Verbrauch solle mer da wohl nicht reden :-)

Holger
24.05.2007, 20:40
Ist doch blos für offroad.

Die V8 müssten dann jetzt 10 Jahre alt sein. Schaun wir mal. Ist vielleicht doch solider als ein Wrangler. Aber offen muss auch der Defender sein.

Touareg V
28.05.2007, 19:25
Und noch ein Bericht, der gefällt mir einfach :wub: .


Vorstellung Land Rover Defender: Werkzeug und Spielzeug

"Die Gerade ist das einzig senkrechte", müssen seine Väter gedacht haben, als sie das Vehikel konstruierten, 1948 erstmals als "Land Rover" verkauften und damit nicht nur ein urtümliches Geländefahrzeug, sondern gleich auch noch die Marke geschaffen hatten. Jetzt geht der Jahrgang 2007 an den Start, und scheinbar hat sich nichts geändert in den fast 60 Jahren. Land Rover bleibt Land Rover, sogar als Teil der Premier Auto Group von Ford.


http://www.auto-reporter.net/rep_imgdetail/17485.jpg


Dennoch täuscht der Eindruck. Denn nur zwei unwichtige Teile hat der Ur-Land Rover seinem jüngsten Nachfahren vererbt. Der Rest hat sich - wenn auch meist zögerlich - den modernen Zeiten angepasst. Land Rover gibt das nur ungern zu, um die treue Fan-Gemeinde nicht zu verschrecken. Dennoch kann man den Jahrgang 2007 von außen erkennen, wenn auch nicht auf den ersten Blick. So ist die Motorhaube jetzt nach oben gewölbt, um für neue Motoren Platz zu schaffen, und die berühmte Lüftungsklappe unter der Windschutzscheibe fällt weg.

Der Land Rover verfügt jetzt über eine wirksame Lüftung und sogar über eine Klimaanlage für 1610 Extra-Euro. Solche Zugeständnisse an verwöhnte Zeitgenossen wird die Gemeinde verzeihen, meint man bei Land Rover und hat dabei fest die Käufer im Blick, die das Urviech nicht nur zur Arbeit nutzen wollen, sondern zum Boulevardbummel und für die Freizeit. Das kommt nicht nur den Verkaufserfolgen zugute, das entspricht auch dem Namen, denn schließlich steht das Wort Rover für Vagabund.

Mit der Modellbezeichnung Defender weist Land Rover dagegen unmissverständlich auf die militärische Karriere des Autos hin. Es dient in mehr als 60 Armeen weltweit, arbeitet aber genauso für Feuerwehren, Rettungsdienste und bei Expeditionen. Drei von vier jemals gebauten Fahrzeugen vom Ur-Land Rover bis zu seinen Enkeln von heute haben ihren Dienst noch nicht quittiert. So kann man sich mit solider Arbeit das Geschäft versauen, aber eben auch ein solides Image aufbauen und Freunde gewinnen.

Innen hat man sich für eine Gestaltung der Armaturentafel entschlossen, wie man sie im Prinzip von modernen Fahrzeugen kennt. Alles ist übersichtlicher und liegt griffgünstiger. Aber auch bei der Gestaltung dieses Teils haben die Gerade und der rechte Winkel gewonnen. Nur die drei Instrumente im Blickfeld des Fahrers, zwei Lüfterdüsen und das große Lenkrad sind rund. Neue Sitze unterstreichen diesen Hauch von Modernität und steigern mit besseren Rückenlehnen die Lust an längeren Fahrten.

Unverändert bleibt die hohe Sitzposition des Fahrers. Der hat dank der geraden Karosserielinien die Ecken seines Autos stets im Blick und so auch im Gelände keine Ausrede, wenn er aneckt. Auf der Straße bietet sich der Land Rover dank seines überarbeiteten Starrachs-Fahrwerks nun auch für längere Strecken von Gelände zu Gelände an. Aber an den Fahrkomfort, wie man es von modernen Sports Utility Vehicles kennt, reicht der Land Rover noch nicht heran.

Seine Stärken beweist er im Gelände. Dort legt er sich so sehr und mit Erfolg ins Zeug, dass unser Gesprächspartner bei der Präsentation des Neuen in einem Steinbruch bei Wülfrath sich sogar Bescheidenheit leisten konnte: " Ich kann nicht ausschließen, dass heute auch andere Geländefahrzeuge im Gelände so gut sind wie der Land Rover."

Land Rover-Fans werden solche Vergleiche weit von sich weisen, zumal man dem Jahrgang 2007 ein paar Eigenschaften mit auf den Weg gegeben hat, die das (Über-)Leben im Gelände erleichtern. So kann man getrost dem Motor, dem damit kombinierten Schwungrad und der Motorregelung überlassen, ohne Tritt aufs Gaspedal jede Steigung bis maximal 45 Grad zu bewältigen. Der 2,4 Liter Commonrail-Diesel stellt bereits ab 1500 Umdrehungen pro Minute 350 Newtonmeter (Nm) zur Verfügung. Maximal schafft der Vierzylinder mit 90 kW / 123 PS Leistung 360 Nm. Der Normverbrauch liegt zwischen zehn und elf Liter auf 100 km. Im Gelände wirds natürlich entsprechend mehr sein.

Den Land Rover fuhren wird jetzt in der 90-ger Version. Darüber hinaus bietet Land Rover noch den 110 und den 130. Doch neben diesen Grundtypen bieten die Engländer so viele Aufbauvarianten an, dass man sie kaum aufzählen kann. Soft Top, Station Wagon, Crew Cab Hard Top, Pick up und viele weitere Versionen und Sonderaufbauten bieten jede Gelegenheit, sich seinen persönlichen Defender zusammenbauen zu lassen.

Die Spanne bei der Länge reicht von 3,72 Meter bis 5,06 Meter, die der Höhe von 1,98 Meter bis 2,08 Meter. Das zulässige Gesamtgewicht kann zwischen 2,4 Tonnen und 3,5 Tonnen liegen, die Zuladung zwischen knapp 650 Kilogramm und fast 1,4 Tonnen. Ziehen darf er gebremste Anhänger mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen.

Er kann aber offensichtlich mehr. In dem Steinbruch führte uns die Land Rover-Mannschaft vor, wie der Defender nur im ersten Gang und mit Standgas einen 17 Tonnen schweren Sattelschlepper über groben Kies zog. Aber der Neue beweist seine Qualitäten nicht nur bei der Arbeit. Man hat ihm jetzt so viel Geräuschdämmung spendiert, dass man auf der Autobahn (für extra 600 Euro oder 670 Euro) sogar Musik hören und mit seinen Passagieren reden kann.

Der Spaß bei der Arbeit oder bei der Freizeit mit dem Land Rover Defender kostet zwischen 24 800 Euro und 33 500 Euro. Dafür bekommt man das vermutlich vielseitigste Auto, was Geld kaufen kann: Bergziege und Showcar, Werkzeug und Spielzeug.

Quelle (http://www.auto-reporter.net/artikel.las?artikel=20444)

Gruss Ruedi

vertico
29.05.2007, 10:40
Hier ist noch einer :)

Für Boulevard und Bauernhof
Von Tom Grünweg

Totgesagte leben länger. Obwohl dem Defender schon mehrmals das Ende prophezeit wurde, geht seine Geschichte weiter. Ein neuer Motor macht die Land-Rover-Haudegen fit für die Zukunft. Denn in fast 60 Jahren ist aus dem Nutzfahrzeug ein Lifestyle-Laster geworden.

Quelle und mehr lesen... (http://www.spiegel.de/auto/fahrberichte/0,1518,485028,00.html)