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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Algarve-Treffen in 2010


charly-sl-300
30.06.2010, 08:22
Hallo Holger
Hallo Annelies
das 3. Alkarve-Treffen steht vor der Tür.
Hurra wir kommen :juchu::juchu::juchu:

Gruß der Treck aus dem westen von Deutschland
Alina, Susi und Karl
D., H. und D

Holger
30.06.2010, 22:53
Hallo Karl,

eigentlich ist das sogar das 4. Algarve-Treffen, denn vor einem Jahr war Stefan kurz hier.

Macht euch auf eine heiße Anreise gefasst. Heute in Spanien hatten wir 40 Grad. :)

vertico
02.07.2010, 10:51
da könnte ich schon ein klein wenig neidisch werden ;)

Wünsche euch viel Spass in Portugal und Afrika. Bin schon auf eure Erlebnisse gespannt!

charly-sl-300
12.07.2010, 19:28
Nur noch ein paar Tage dann gehts los.
Wohndose ist schon kpl. Startklar.
Wenn ich die letzte Auslieferung mit dem Dicken gemacht habe,
wird der Dachträger monitert und beladen.

Wird bestimmt eine schöne Tour.

Gruß
Karl

sgm
12.07.2010, 20:52
Na dann wünsch ich euch schonmal eine gute Tour und viel Spaß! Laßt mal unterwegs von euch hören!

andreas
12.07.2010, 21:16
Na dann wünsch ich euch schonmal eine gute Tour und viel Spaß! Laßt mal unterwegs von euch hören!

Da schließe ich mich doch mal an und wünsche ne gute und allzeit funktionierende Klimaanlage. :anbet:

Gruß
andreas

Holger
12.07.2010, 23:56
Da schließe ich mich doch mal an und wünsche ne gute und allzeit funktionierende Klimaanlage. :anbet:

Gruß
andreas

Ich fürchte 2 der 3 Fahrzeuge haben gar keine :kos:

Ich wünsche euch eine gute und spaßige Fahrt.


Wir fahren die nächsten Tage ein Stück Spanien hoch bis in die Nähe von Valladolid, wo ihr auch längs kommen werdet.

vertico
13.07.2010, 21:40
Das wird sicher toll! Wünsche euch viel Spaß und tolle Erlebnisse.
Bin schon auf eure Afrika-Erfahrungen gespannt :)

charly-sl-300
13.07.2010, 22:29
Klimaanlage hat mein Touri natürlich.
Im G von Dieter ist keine Klima, aber er hat vier Fenster die er runter kurbeln kann. :D
Im Buschtaxi von Klaus ist bestimmt eine Klimaanlage.
Es wird bestimmt heftig warm im Innland da gehen wir von aus,
aber wir sind hart im nehmen :D

Holger sollen wir uns denn auf der Strecke irgendwo Treffen?
Morgen werde ich dir per Mail unsere Tagesetappen zu senden.

Gruß
Karl

Holger
13.07.2010, 23:45
Karl,wir sind zu früh und fahren am Freitag schon wieder zurück. Aber vielleicht habe ich ja Lust euch ein Stück entgegen zu kommen;mal sehen.

charly-sl-300
16.07.2010, 20:41
Pferde sind gesattelt,
in 10 Stunden gehts los.

Gruß
Karl

Touareg V
18.07.2010, 16:27
Gute Reise.

Gruss Ruedi

Holger
23.07.2010, 00:45
Sie sind nach sechstägiger Fahrt wohlbehalten angekommen.

vertico
23.07.2010, 10:39
Prima :) Wir wünschen weiterhin viel Spaß und sind schon sehr gespannt.

Gibt es schon Bilder oder Videos? :D

charly-sl-300
24.07.2010, 10:00
So, jetzt habe ich auch endlich mal I-Net.

Haben also unsere Tagesziele bis nach Portugal alle eingehalten,

es waren sehr schöne sechs Tage Fahrt.

Bericht und Fotos kommen aber später, wenn wir wieder zu Hause sind.

Haben ja gar keine Zeit dazu, volles Programm jeden Tag

Hier im Hotel ist auch alles wunderbar, bis auf die Nächte, weil hier doch sehr viele Hunde sind die nicht aufhören wollen ihren Bereich zu verteidigen.

So jetzt noch schnell Duschen und dann zum Frühstück.

Das Tagesprogramm startet dann um 11 Uhr.



Liebe Grüße aus Portugal

Alina, Susi und Karl

Dirk, Hilde und D.

Klaus und Paul


Ruedi du könntest ja ein neues Thema aus unserer Tour machen.
Wir melden uns dann wenn wir auf der Rücktour sind.

Touareg V
25.07.2010, 17:56
Hallo Karl

Weiterhin schöne Erlebnisse. Übrigens der grosse braune Hund
vis à vis heisst Touareeg.

Gruss Ruedi

Holger
26.07.2010, 13:36
Nun ziehen sie weiter nach Tarifa.

Ein paar Fotos werde ich heute Abend einstellen.

Holger
27.07.2010, 00:08
Parken bei uns zu Hause.

Truppe am Cabo.

Holger
27.07.2010, 00:10
Ein Wolf in der Wildniss. :)

vertico
27.07.2010, 07:58
Ist das schon wieder lange her ... aber schöne Erinnerungen werden wieder wach.

Schöner Wolf :)

userfehler
27.07.2010, 10:27
Schöne Autochens :klatsch_2

Homer
27.07.2010, 13:33
Ein Wolf in der Wildniss. :)

Endlich bekomme ich mal den Wolf von Dieter zu Gesicht!

Doch, doch ein typischer Vertreter der alten Garde!

Gruss
Homer

charly-sl-300
01.08.2010, 00:07
Haben jetzt zwei schöne Tage bei Christina und Ruedi verbracht.
Morgen fahren wir schon mal weiter in Richtung Andorra, werden unterwegs noch einmal übernachten.
Hilde, Dirk und D. bleiben noch bis Montag und stoßen dann später wieder zu uns.

Bis jetzt hat alles super funktioniert.

Christina und Ruedi danke für bekannt gute Gastfreundlichkeit.

Lieben Gruß
Alina, Susi und Karl

Holger
01.08.2010, 00:38
Haben jetzt zwei schöne Tage bei Christina und Ruedi verbracht.
Morgen fahren wir schon mal weiter in Richtung Andorra, werden unterwegs noch einmal übernachten.
Hilde, Dirk und D. bleiben noch bis Montag und stoßen dann später wieder zu uns.

Bis jetzt hat alles super funktioniert.

Christina und Ruedi danke für bekannt gute Gastfreundlichkeit.

Lieben Gruß
Alina, Susi und Karl


Wenn wir das gewusst hätten, wären wir wohl auch dazugekommen.

charly-sl-300
08.08.2010, 17:18
Hallo @ALLE

nach 5800 km sind wir eben als letzte durch`s Ziel gefahren.

Material hat super gehalten.

Klaus, Paul, Hilde, Dirk und Dieter sind schon eine weile länger @home.

Wir haben noch einen Abstecher von Andorra nach Avignon gemacht.

Dann nach zwei Tagen Aufenthalt ein Übernachtung zwischen Lyon und Dijon, und die letzte Etappe bei Joel in Luxemburg.



Nun müssen wir alles wieder richten, denn in drei Wochen geht es wieder für zwei Monate auf Zeeland.



Fotos werden gesichtet und dann mit Tagesberichte hier beschrieben.



Lieben Gruß

Alina, Susi und Karl

Holger
08.08.2010, 17:24
Hallo Karl, schön, dass ihr alle wohlbehalten wieder angekommen seid. :)

Sandokahn
08.08.2010, 21:32
Schön das ihr wieder heil Nachhause gekommen seid ,ich hoffe euch hat es gefallen und bin gespannt auf eure Erlebnisse .

vertico
09.08.2010, 11:32
Da schließe ich mich meinen Vorschreibern gerne an :)

Bin schon sehr auf die Bilder und Berichte gespannt.
Die Zeit ging einfach zu schnell vorbei, oder?

Touareg V
09.08.2010, 12:07
Hallo Charly

Auch wir freuen uns sehr, dass die Rückreise ohne Probleme
verlaufen ist und ihr noch einige schöne Orte besuchen
konntet.
Die Freude über euren Besuch war unsererseits auch riesig,
vorallem hat das Wetter auch wirklich gut mitgespielt.
Jetzt freuen wir uns auf deine Bilder und Bericht.

Gruss Ruedi

charly-sl-300
10.08.2010, 23:34
Hallo Annelies, Hallo Holger
Auch auf diesem Wege vielen lieben Dank für eure Gastfreundlichkeit,
und die schönen geplanten Touren die du für uns Organisiert hast.
Es hat uns sehr viel Freude bereitet und hoffen auf ein Wiedersehen.

Hallo Christina, Hallo Ruedi
Auch euch vielen lieben Dank für eure Gastfreundlichkeit bei unserem Treffen
bei euch zu Hause. Es ist immer wieder schön mit Freunden Zeit zu verbringen und hoffen ein Wiedersehen
Lieben Dank dafür.


Lieben Gruß
Alina, Susi und Karl

charly-sl-300
10.08.2010, 23:36
Dann werde ich mal mit unserem Reisebericht, von Alina während der Reise Tag für Tag geschrieben.
Wir haben unser Reiseziel erreicht und es hat sehr großen Spass bereitet diese Tour zu fahren.
Die Reise Deutschland, Belgien, Frankreich, Spanien, Portugal Algarve, zwei Tage Blick auf Afrika,
Spanien, Andorra, Frankreich, Luxemburg, Belgien, Deutschland.
Das waren für uns
dann ca. 5800 km und 1000 Liter Diesel und 22 Tage Freude.

Gruß
Alina, Susi und Karl

charly-sl-300
10.08.2010, 23:38
17 Juli
Am Samstag morgen war es endlich so weit!
Wir: Karl, Susanne und Alina trafen mit unserer Wohndose um Punkt 7 Uhr morgens auf Ranger, Hilde und Dirk mit ihrem Mercedes G einschließlich Baumhaus.
Nach kurzer Lagebesprechung ging es los. 580 km lagen vor uns, die wir gemütlich hinter uns brachten.
Schon bald hatten wir die belgisch/französische Grenze hinter uns und fuhren durch kleine,
menschenleere, heruntergekommene Dörfchen. Besonders auffällig waren die winzigen, alten Häusschen
und die kilometerlangen Felder. Hinter Auxere befand sich das erste Ziel unserer Reise, in dem Dorf Andryes.
Der Campingplatz „Au Bois Joli“, betrieben von Holländern, war ganz nett, mit Pool und Tischtennisplatten.
Schon bald hatten wir unser Quartier aufgeschlagen und warteten auf die Ankunft von Klaus und Paul, die dann nach einiger Zeit eintrafen.
Pünktlich zum Essen, mit Pommes, Kipnuggets und Hamburger(fleisch)! Das war eine recht gute erste Etappe unserer Reise.

charly-sl-300
11.08.2010, 21:29
Sonntag, 18. Juli
Am nächsten Morgen gingen wir‘s alle ziemlich gemütlich an. Da wir nur 380 km vor uns hatten sollten wir uns keinen Stress machen.

Mit einem leckeren Frühstück begrüßten wir den recht kühl beginnenden Tag für den noch nicht alle ihre Promille ausgeschlafen hatten.

Eine Sache, die wir mit auf den Weg nehmen werden: Baguette in Deutschland ist ein Pain in Frankreich und kein Baguette.

Um 10:50 Uhr ging es dann wieder weiter, auf geraden Strecken, wie den französischen Highway und Umfahrung von Bourges.

Dann erreichten wir unser 2. Ziel „Camping Le Repaire“, die Stadt, benannt nach der ehrenhaften Familie T.....s, Thivier.

Der Campingplatz war sehr gut gelegen, mit vielen Bäumen, die uns Schatten vor der Sonne spendeten, die hier,

noch um 6 Uhr recht warm war. Besonders sehenswert waren die Open-Air Sanitäranlagen, die Tischtennisplatten und der „Trimm-Dich-Pfad“.

Der Platz, an dem wir unser nächtliches Lager aufschlugen war sehr gemütlich und ermöglichte das Zusammensitzen bei Wein, Bier und Becks.

Auch das Essen war um einiges besser als der Kessel Pommes in Andryes. Eine nette Französin und ein netter Franzose bedienten

uns herzlich und servierten uns „Poisson du jour riz, Targine und tex mex“, anstatt labrigen Pommes.

Besonders Hilde war nach dem Wein sehr lustig drauf und hatte bedenken den rechten Weg zu finden.

Am Abend wurde es dann wieder etwas kühler, doch die Nacht war glücklicherweise nicht so kalt, wie die vorherige.
Fazit für Frankreich: Zur Toilette immer Klopapier mitnehmen!

charly-sl-300
11.08.2010, 21:51
Montag, 19. Juli
Der nächste Tag sollte etwas füher beginnen, da wir 480 km bis nach Gavin, in der Nähe von Jaka (Laut Navi: 10 Stunden fahrt) fahren wollten.
Aber wir haben ja Urlaub und wollen keinen Stress machen. Also saßen wir wieder gemütlich am Frühstück und kauten genüsslich auf dem Pain (Peng)
vom letzten Tag herum und packten danach wieder ein. Durch anfängliche Schwierigkeiten, den rechten Weg zu finden, fuhren wir durch ein sehr
hübsches Dörfchen namens Nauheuil, mit schönen Häuschen und tollem Anwesen, die zum Auswandern anregten. Als wir an der Tankstellte hielten,
um zu tanken, begrüßte und die recht nett ausschauende Tankstellenfrau im langen Kleid (siehe Foto Dirk). So nett sind also die Franzosen! Die
schönen Pyrenäen zu überfahren erwies sich als recht anspruchsvoll, besonders mit Wohnwagen. Die Umgebung war dort sehr nett mit vielen
Bäumen, einem Fluss und riesigen Felsen. Freilaufende Pferde dösten mitten auf der Straße, sodass man beinahe nicht an ihnen vorbei hatte
fahren können.

charly-sl-300
11.08.2010, 23:21
Kleinere Zwischenstopps wurden natürlich immer wieder gemacht.

charly-sl-300
11.08.2010, 23:31
Direkt vor der spanischen Grenze wurde dann noch etwas „Fromage Fermier“ gekauft,
vom Schaf oder Ziege oder Kuh, oder so...Aber es schmeckte.
Schon bald nach der spanischen Grenze kam dann auch schon das kleine Städtchen Gavin mit unserem Campingplatz (Camping Gavin).

charly-sl-300
11.08.2010, 23:51
Auch dieser Campingplatz war schön gelegen mit Aussicht auf die Berge. Die Sanitäranlagen waren sehr sauber und es gab einen Kiosk für Pan,

ein Cafe und ein Restaurant und ein Schwimmbad, das wir aus Zeitmangel leider wieder nicht benutzen konnten. Wir schlugen also mal wieder unser

Nachtquartier auf und gingen ins Restaurant. Das 3-Gänge Menü war ein wenig zu viel, aber lecker und die Bedienung hätte auch etwas netter sein

können. Aber hauptsache wir mussten keine Kessel-Pommes essen.
Fazit des Tages: Die Pyrenäen sind noch schöner anzuschauen als die

Alpen, sehr interessant!

Holger
12.08.2010, 00:05
Hallo Karl, ihr hattet ja tolles Wetter und eine schöne Route ausgesucht.

Danke für den Bericht. :)

charly-sl-300
12.08.2010, 00:10
Dienstag, 20. Juli
Das Frühstück war heute wieder ganz gut mit Pan, Croissants und
Schokobrötchen aus dem Kiosk (Supermercado). Der Morgen war schon recht warm, aber noch sehr angenehm. Wieder wurde alles
zusammengepackt und nach erneuten kurzen Besuch beim Supermercado gings wieder weiter. Ziel heute: Aranda de Duero (410 km) mit
Zwischenziel: Suira (halbe Strecke). Schon nach der ersten halben Stunde fahrt mussten wir plötzlich auf dem Berg stopp machen, weil sich vor uns
ein Stau befand. Nach etwas 20 Minuten Wartezeit konnten wir den Verursacher des Staues sehen: Ein großer LKW mit einem riesigen, breiten
Brückenteil (siehe Fotos), der nachher beinahe unsere arme Wohndose aufgeschlitzt hätte. Aber dann ging es auch wieder weiter.

Sandokahn
12.08.2010, 00:27
Schöne Gegend ,1000 Liter Diesel hast du verfeuert ... Respekt :anbet:

charly-sl-300
12.08.2010, 08:38
Hallo Karl, ihr hattet ja tolles Wetter und eine schöne Route ausgesucht.

Danke für den Bericht. :)

Hallo Annelies
Hallo Holger
ja wir hatten einfach nur super Wetter auf der ganzen Route,
bis auf kleine Ausnahmen, aber da komme ich dann später noch zu.

Gruß
Karl

charly-sl-300
12.08.2010, 08:47
Schöne Gegend ,1000 Liter Diesel hast du verfeuert ... Respekt :anbet:

Hallo Sandro
Mein Gespann Touri und Wohndose mit Gepäckträger beladen hat ein Gesamtgewicht von ca. 5 Tonnen und eine ganz gute Angriffsfläche für
den ständigen Gegenwind:D. Dazu kam das man den Eindruck hatte
das man immer Bergauf fahren mußte.
Dadurch hat der Touri sich dann satte 17 Liter Diesel genommen.

Gruß
Karl

Sandokahn
12.08.2010, 13:44
Sind die Lampen am Gepäckträger auch angeschlossen ???
Ist eure Wohndose so schwer oder haben die Mädels ihre Schränke ausgeräumt so wie es meine Mama immer macht ???

charly-sl-300
12.08.2010, 18:25
Sind die Lampen am Gepäckträger auch angeschlossen ???
Ist eure Wohndose so schwer oder haben die Mädels ihre Schränke ausgeräumt so wie es meine Mama immer macht ???

Hallo Sandro
Die Lampen werden mit einem Kabel was am Seitenfenster nach innen gelegt wird,
über die 12 Voltbuchse betrieben.
Wenn wir mit der Wohndose unterwegs sind, brauchen wir unsere Haustüre nicht abzuschließen.
Dann habe ich noch reichlich an Werkzeug mit genommen, was wir zum Glück nicht gebraucht haben.

Gruß
Karl

charly-sl-300
12.08.2010, 18:27
Hier die ungefähre Reiseroute für die ersten drei Tage.

charly-sl-300
12.08.2010, 22:22
Nun noch die Fortsetzung des Tages.

Die Strecke wurde recht kurvenreich duch die spanischen Hügel. Irgendwo, nach kilometerlangem Fahren durch das Nichts und einigen

kleinen Dörfchen, wo kein Mensch zu sehen war, fanden wir aber trotzdem sogar eine Tankstelle. Das Zwischenziel in Soria konnte leider

nicht angefahren werden. Wir sind zwar durch die Stadt gefahren, haben aber keinen geeigneten Parkplatz für uns drei Fahrzeuge gefunden und

kein schönes Cafe, um eine Pause einzulegen. Also ging es dann gleich wieder weiter. Endlich hatten wir unser nächstes Etappenziel „Aranda de

Duero" erreicht und nach dem Einkaufen (Lidl und Eroski) fanden wir auch gleich unseren Campingplatz (Camping Castajan) mit Riesen-

Schwimmbad, vielen Bäumen mit zirpenden Zikaden.

Und warm war es auch, siehe Anzeige im Auto.

charly-sl-300
12.08.2010, 22:24
...

charly-sl-300
12.08.2010, 22:55
Der Campingplatzchef war sehr freundlich und konnte sogar etwas Deutsch sprechen, weshalb die Anmeldung problemlos beendet werden konnte. Pan
und Croissants gab es hier sogar schon ab halb 9 Uhr beim Supermercado. Das Wetter war sehr schön warm, aber trotzdem musste aufgebaut werden
und dann wurde gegrillt. Sehr lecker! Mit dem Rest Pan vom Morgen. Der Tag fand seinen angenehmen Ausklang bei Bier, Wein, lustigen Gesprächen
und Federballspielen.

charly-sl-300
12.08.2010, 22:57
...

charly-sl-300
12.08.2010, 23:41
Mittwoch, 21. Juli
Der nächste Morgen begann für die meisten um 8 Uhr bei 18°C Außentemperatur. Die Pans und Croissants waren sehr schmackhaft und l

ießen sich gut essen. Zum Glück hatten über Nacht die Zikaden aufgehört zu zirpen, sonst hätten wohl einige nicht schlafen können. Nach dem

Bezahlen beim deutschsprechenden Campingplatzchef und nachdem unser Auto auf Alleintrip gehen wollte und beinahe gegen einen Baum

gerollt wäre, ging es dann auch wieder weiter. Unser Ziel für heute: Caceres (416 km). Die Strecke bestand größenteils aus einer

Nationalstraße, wurde aber zwischen durch wieder recht hügelig mit schönen Obstplantagen. Bis mittags war die Außentemperatur noch relativ

niedrig für Spanien (ca. 23°C), aber danach wurde es wieder richtig warm.

charly-sl-300
12.08.2010, 23:51
Nach zwei Zwischenstopps an einem Restaurant und einer Bar erreichten wir unseren Camingplatz in Caceres (Camping Cuidad de la Caceres).
Wieder ein riesiges Schwimmbad mit großen Palmen, die einem ein richtiges Urlaubsfeeling gaben (siehe Foto). Auch hier standen vereinzelt
Bäume, die Schatten spendeten und jeder Platz hatte sogar sein eigenes Badezimmer direkt nebenan. Nach dem Aufbau in der intensiven Sonne
und einer Stärkung mit einem schön kalten Bier wurde es endlich Zeit, das Schwimmbad auszutesten. Sehr angenehm, aber fast schon wieder zu kalt.
Danach holten Dirk und ich unsere Pizzas, wobei sich Klaus und Paul lieber mit selbstgekochten Nudeln zufrieden gaben. Das Pizzaholen erwies sich als
recht schwierig, weil die Bedienung schlecht Englisch sprechen konnte. Aber, wie Dirk nachher sagte: „Das Glück ist mit den Doofen“ und ein Mann
drehte sich an der Bar zu uns und fragte, was wir bestellen wollten. Dann begann er auf perfektem Spanisch dem Ober zu erklären, was wir gerne
hätten, berichtete uns, dass es keine Margherita gäbe, sondern nur Schinken und Thunfisch. Wir waren gerettet! „Tja, das ist von Vorteil, wenn
man viele Sprachen kann“, meinte der Mann eingebildet, aber Hauptsache, wir hatten auch das geschafft. Die Pizza aus der Mikrowelle war teuer,
jedoch lecker und der Tag konnte gemütlich ausklingen. Leider war es nicht möglich, trotz Tischtennisplatte Tischtennis zu spielen, weil die Spanier uns
nicht spielen ließen. Naja, der Abend war trotzdem gut.

charly-sl-300
13.08.2010, 22:15
Donnerstag, 22. Juli
Der nächste Morgen begann genauso früh, wie die anderen um (7:30 Uhr) mit einer Außentemperatur von 17°C. Das Frühstück bestand zur Abwechslung noch einmal aus frischem Pan vom Mini-Campingmercado und es wurde das letzte Mal vor dem Hotel in Portugal abgebaut, was Dirk sehr erleichterte. Und schon ging es wieder weiter. Unser Ziel für heute: Sao Bras (440 km), über Sevilla. Hinter Sevilla wurde dann eine Pause in einer Cafeteria eingelegt und nachher eine weitere Pause kurz vor der Grenze Portugals zum Tanken. Die Umgebung ist fast wie in Spanien, nur vielleicht etwas grüner. Am Hotel angekommen zeigte uns der nette Chef, wo wir unsere Wohndose hinstellen konnten.

charly-sl-300
13.08.2010, 22:24
Die Zimmer waren auch okay. Holger war schon da, es bedarf nur eine kurze SMS, dann saßen schon bald alle gemeinsam auf der Terrasse. Natürlich wurde der Pool ebenfalls direkt ausprobiert. Meiner Meinung nach war der Pool und die Außentemperatur noch nicht warm genug, besonders, wenn man bedenkt, dass man hier in Portugal ist. Das Essen war auch sehr gut mit Chicken, Schwein, Lachs und so weiter. So wurde der recht frische Abend mit Calperinias beendet.

charly-sl-300
13.08.2010, 22:42
Freitag, 23. Juli
Unser Vorhaben für den heutigen Tag: Einkaufen in Faro ( neues Navi für D. und Schnürsenkel für Paul) und danach: Sonne, Strand und Meer! Das Frühstück bestand aus verschiedenen Cafes, Brötchen, weiße kleine Croissants, verschiedenen Säften, Obstsalat, 2x Cornflakes, Käse und Schinken. Um 11 Uhr ging es los in die Einkaufsmall von Faro, wo wir uns 1,5 Stunden aufhielten. Es gab viele Geschäfte, die es auch bei uns in Deutschland gibt und es war interessant, die vielen Leute zu beobachten.

charly-sl-300
13.08.2010, 22:55
Danach ging es auf zum Strand, zu dem Mann über einen roten Sandweg gelang. Die 35°C warme Außentemperatur war sehr schön, besonders für diejenigen, die sich im Meer abgekühlt haben. Das Wasser ist nicht ganz türkis, aber sauberer als an der Nordsee. Besonders beeidruckend waren auch die großen Muscheln, die man im Sand finden konnte und die Möglichkeit, Jetski fahren zu können. Die Zeit am Strand war sehr angenehm und erholend.

charly-sl-300
13.08.2010, 22:57
...

charly-sl-300
13.08.2010, 23:33
Um 4 Uhr ging es dann ab zu Holgers Haus. Belustigend ist die Tatsache, dass man dorthin nur mit einem Offroader hingelangt, und dass dort oben nur Annelies, Holger und ein Nachbar wohnen. Sonst ist dort nichts. Also kommt eigentlich auch nie jemand vorbei. Im Haus war es verhältnismäßig zu draußen kühl und die Decke besteht größtenteils aus Eukalyptusbäumen, die hier oben auf dem Berg reichlich zu finden sind. Im Wohnzimmer begrüßten uns 3 von 7 Katzen, die uns erschrocken ansahen. Hier kommt ja nicht jeden Tag jemand fremdes vorbei. Wir setzten uns in Annelies und Holgers Garten und aßen die leckeren Tapas die Annelies für uns zu bereitet hatte. Hier im Schatten war die Wärme sehr gut zu ertragen. Besonders schön ist die große Palme im Garten. Annelies führte uns um das Haus herum, um zu zeigen, was alles zu ihrem Grundstück gehört. Faszinierend, ein Grundstück hoch oben in der warmen Einsamkeit zu besitzen, das ca. 3000 Quadratmeter groß ist. Sehr belustigend war die Aussage von Annelies: „Ja und die Ruine gehört auch noch zu unserem Grundstück, glaube ich!“

charly-sl-300
13.08.2010, 23:35
...

charly-sl-300
14.08.2010, 00:02
Für eine Stunde fuhren wir noch einmal zum Hotel, wobei uns Holger seine einsame Offroadstrecke zeigte. Am Abend gingen wir noch Essen, was allen sehr gut schmeckte. Und wieder wurde ein schöner Tag bei Bier, Sprite und Calperinia im Restaurant unter dem Sonnensegel.

charly-sl-300
14.08.2010, 00:04
...

Sandokahn
14.08.2010, 02:11
sehr schön :D

sgm
15.08.2010, 11:45
Um 4 Uhr ging es dann ab zu Holgers Haus. Belustigend ist die Tatsache, dass man dorthin nur mit einem Offroader hingelangt, und dass dort oben nur Annelies, Holger und ein Nachbar wohnen. Sonst ist dort nichts.
ja das fand ich letztes jahr auch ziemlich cool

charly-sl-300
15.08.2010, 12:09
Hier noch zur Vervollständigung die ungefähre Streckenführung
von Tag 4., 5.und 6.

charly-sl-300
16.08.2010, 21:54
Samstag, 24. Juli
Der Tag begann wieder um 11 Uhr, wo wir mit unseren Autos aufbrachen und zunächst die GLS-Station anzufahren, um das Paket für Klaus abzuholen ( Leiterverlängerung und Gestänge für das Dachzelt). Jedoch hat GLS Samstags leider geschlossen. Also ging es gleich weiter nach Mounchique zum Essen. Der Weg dorthin war zwar sehr bergig, aber auch sehr schön mit vielen grünen Planzen, vielen schönen Restaurants und kleinen süßen Dörfchen. Die „Eingeborenen“ haben uns interessiert gemustert. Das Essen war mal wieder richtig lecker.

charly-sl-300
16.08.2010, 22:03
Das Restaurant besaß sogar einen blauen Ara, zwei Graupapageien, einen grünen Papagei und einen weiteren Vogel, die man konnte.
Dann auch noch ein Bildchen von meinem Offroader.

andreas
16.08.2010, 22:15
:wub: Da werden schöne Erinnerungen wieder lebendig .... :wub:

charly-sl-300
16.08.2010, 23:00
Die 1,5 stündige Fahrt zum westlichsten Punkt Europas bestand aus langen Straßen mit unmengen von Eukalypthusbäumen. Als wir an unserem nächsten Ziel ausstiegen, wurden wir von einem frischen Meereswind begrüßt, den alle nach dem warmen Wetter heute (ca. 31°C) sehr angenehm fanden. Die Sicht war Atemberaubend mit ihren steilen Klippen, an die man besser nicht zu nahe herantreten sollte. Einige stürzten sich direkt in Richtung der Verkaufstände, andere setzten sich auf einen Stein, um das Meer zu beobachten, andere holten sich „Die letzte Currywurst vor Amerika“ (siehe Foto). Auf jeden Fall war dieser Ort etwas ganz besonderes und es war wichtig, ihn mal gesehen zu haben. Danach wurde noch bei einem Geschäft gehalten, das bunt bemaltes Service verkaufte.

charly-sl-300
16.08.2010, 23:02
...

Sandokahn
16.08.2010, 23:43
"Thüringer Roster" heulen könnt ich :rolleyes:

charly-sl-300
17.08.2010, 22:29
Unser letztes Ziel für den heutigen Tag war noch: Der Hippie-Strand. Zunächst mussten wir (außer Klaus und Paul, die lieber nach Lagos fahren wollten) uns mit unseren Offroadern den Weg durchkämpfen. Es waren tatsächlich ein par Hippies da mit ihren Wohnwagen (siehe Fotos) und lauter Musik. Sonst war der Strand eigentlich recht leer und man konnte die schönen Felsen in Ruhe betrachten. Nachdem wir uns sattgesehen hatten ging es zurück zum Hotel (ca. 1,5 Stunden).

charly-sl-300
17.08.2010, 22:37
...

charly-sl-300
17.08.2010, 22:41
... und weiter gehts

charly-sl-300
17.08.2010, 22:49
Dort wurde noch eine Kleinigkeit gegessen und in Alinas Geburtstag hineingefeiert. Um 12 Uhr gabs dann sogar für alle Sekt und einen tollen Schokokuchen mit Streuseln...und ein schönes Geburtstagsliedchen. Und sogar ein paar nette Geschenke, mit denen Alina nicht gerechnet hatte.

charly-sl-300
17.08.2010, 23:17
Sonntag, 25. Juli
Alle, außer meine Susi und Alina sind heute mit Holger offroad gefahren.

charly-sl-300
17.08.2010, 23:18
...und noch ein paar Bilders:D

charly-sl-300
17.08.2010, 23:35
Wie wir vom Offroaden zurückkamen, haben wir zusammen im Pool „Schweinchen in der Mitte“ gespielt. Sie haben sich dann nachher dafür entschieden, nicht zum Strand oder nach Faro zu fahren, sondern am Pool liegen zu bleiben. Das haben wir dann auch gemacht, bis keiner mehr Lust hatte.

charly-sl-300
18.08.2010, 21:31
Am Abend sind wir in einem Restaurant oben auf einem Berg (Offroadstraße) essen gegangen (Betreiber: Holländer). Die Aussicht war atemberaubend, weil man weit in die Ferne schauen konnte mit all den Hügeln und im Hintergrund das mehr. Auch das Essen war mal wieder super. Zurück im Hotel wurde dann noch etwas getrunken und dann ins Bett gegangen.

charly-sl-300
18.08.2010, 21:33
und noch ein paar Bilder

charly-sl-300
18.08.2010, 21:35
Montag, 26. Juli
Unser Abreisetag war leider schon da. Wir räumten unsere Zimmer leer, Klaus hat bei GLS das Paket abgeholt und Holger ist mit uns noch bis zum Supermarché gefahren. Dort mussten wir uns dann leider von ihm verabschieden und bedankten uns für die schönen Tage. Nach dem Einkauf ging es nun wirklich weiter.

charly-sl-300
18.08.2010, 22:20
Unser Ziel: Tarifa (420 km) mit einem kleinen Zwischenstopp an einer spanischen Tankstelle. Vor Tarifa gab es schon einige Campingplätze und wir verloren etwas Zeit durch einen Stau. Trotzdem fuhren wir erst in Tarifa hinein. Nach einer kleinen Stadtrundfahrt haben wir uns dann dafür entschieden, dass wir schon einmal einen Campingplatz aussuchen und dass die anderen etwas in der Stadt herumlaufen. Wir haben uns dann für einen recht Stadtnahen Campingplatz mit dem Namen „Rio Jara“ entschieden. D., Hilde, Dirk, Klaus und Paul kamen dann später nach.

charly-sl-300
18.08.2010, 22:31
Natürlich wurde schon gleich der Strand erkundet mit dem Meer, was etwas wärmer war als der Atlantik. In der Bar war leider nicht so viel los und so beendeten wir den Tag mit einer kleinen Nachtwanderung bis zum Strand und wieder zurück.

charly-sl-300
18.08.2010, 23:12
Dienstag, 27. Juli
Nach einer sehr stürmischen Nacht hatten D., Hilde und Dirk entschieden weiterzufahren.
Leider konnten sie dadurch ihr Vorhaben drei bis vier Tage in Tarifa zu verweilen nicht einhalten.
Auch die Fahrt nach Afrika fiel dadurch für die drei aus.
Auch Klaus und Paul wollten nicht mehr hier in Tarifa bleiben. D., Hilde und Dirk fuhren nach Almeria und Klaus und Paul wollten so schnell wie möglich in den Norden zurückfahren. Also trennten sich unsere Wege, da wir bei dem noch immer heftig wütenden Sturm nicht weiter mit dem Wohnwagen mitfahren konnten. Wir versuchten uns also trotz des starken Windes einen schönen Tag zu machen. Wir gingen an den Strand, wo der aufgewirbelte Sand uns so stark in die Haut biss, dass man vor Schmerz aufschrie. Noch nie haben wir sowas erlebt.

charly-sl-300
18.08.2010, 23:30
Danach sind mein Vater und ich allein nach Tarifa gefahren, weil es meiner Mutter nicht gut ging. Auch hier war der Wind unerträglich, doch wir versuchten das Beste daraus zu machen. Wir sahen uns die kleine Altstadt von Tarifa an, gingen an den Geschäften vorbei, gingen Pizza essen, machten zig Fotos von den kleinen Gässchen und kauften Postkarten für unsere Freunde. Zurück auf dem Campingplatz wollten mein Vater und ich im Meer schwimmen gehen, weil der Wind ein wenig nachgelassen hatte. Aber das haben wir leider nicht so ganz geschafft, war dann doch ein wenig zu kalt.

charly-sl-300
18.08.2010, 23:32
wirklich eine schöne Stadt

charly-sl-300
18.08.2010, 23:34
...

charly-sl-300
18.08.2010, 23:35
jetzt noch die letzten Bilder

charly-sl-300
18.08.2010, 23:37
Auf dem Rückweg zum Parkplatz haben wir noch einen Zwilling unseres Dicken getroffen.

charly-sl-300
19.08.2010, 21:41
Mittwoch, 28. Juli
Nach einem kurzen Frühstück, dem Bezahlen und Zusammenpacken brachen wir auf. Unser Ziel: Treffen mit D., Hilde und Dirk in der Nähe von Almeria (ca. 380 km), Klaus und Paul waren schon aufgebrochen in Richtung Taragona.
Die letzten Blicke auf Afrika.

charly-sl-300
19.08.2010, 22:00
Die Fahrt an der Küste war teilweise erschreckend, weil die ganze Natur hier zugebaut von Hotels ist. Doch das Meer die ganze zeit in Sicht zu haben war schön. Andere Küstenstreifen waren natürlich sehr schön.

charly-sl-300
19.08.2010, 22:05
Ganze Landstriche sind mit Treibhäusern zu gepflastert,
damit wir auch immer unser Opst und Gemüse frisch auf den Tisch bekommen.

charly-sl-300
19.08.2010, 22:11
Das letzte Ende mussten wir den Campingplatz (Cabo de Gata) mit Mühe und Not suchen und das ca. 1 Stunde lang. Aber der Campingplatz ist schön hier, es wird sogar perfektes Deutsch gesprochen von einer Frau, die in Deutschland geboren und aufgewachsen ist. D., Hilde und Dirk haben wir auch gleich getroffen. Sie haben die Nacht im Hotel verbracht und den Tag am Strand, jetzt stehen wir wieder einmal auf einem Campingplatz und sitzen gemütlich beisammen, die weitere Fahrt planend. Den Pool haben Dirk und ich natürlich auch ausprobiert.

charly-sl-300
19.08.2010, 22:24
Donnerstag, 29. Juli
Nach einem gemütlichen Baguettefrühstück fuhren mein Vater und ich an den Strand, die anderen wollten sich lieber noch etwas auf dem Campingplatz ausruhen. Das Meerwasser war zunächst etwas kalt, aber wenn man einmal darin war und schwamm, war es sehr angenehm. Auch die Wellen waren recht seicht. Zwischen dem Schwimmen hab ich gelesen und mein Vater ist etwas spazieren gegangen. Nach ca. anderthalb Stunden sind wir dann wieder gefahren und haben noch ein paar Getränke eingekauft. Als wir wieder auf dem Campingplatz ankamen sind wir gleich in den Pool gegangen und haben uns danach gesonnt. Später sind wir alle zusammen in unserem Auto noch einmal zum Strand gefahren um etwas am Meer zu sitzen und anschließend dort zu essen.

charly-sl-300
19.08.2010, 22:39
Leider gab es aber in der Pizzeria am Strand erst ab 8 Uhr essen, also haben wir nur etwas getrunken, haben gequatscht und haben das Meer beobachtet.

charly-sl-300
19.08.2010, 22:43
...

charly-sl-300
19.08.2010, 22:46
Dann sind wir wieder zürck gefahren, haben uns wieder auf unseren Platz gesetzt und gewartet, dass wir endlich was zu essen bekamen. Das Restaurant auf dem Campingplatz hat dann wieder lecker für uns gekocht.

charly-sl-300
19.08.2010, 23:09
Hier noch ein paar Bilder, wie schön der Campingplatz Cabo de Gata ist.

charly-sl-300
19.08.2010, 23:18
Zum Tagesabschluß konnten wir dann mal im Internet den Campingplatz für Alicante aussuchen.

Es gab unterwegs nur selten die Möglichkeit Internet zu haben.

Wir wurden uns schnell klar welcher Platz es für den

nächsten Tag werden sollte.

Touareg V
20.08.2010, 17:43
Auf dem Rückweg zum Parkplatz haben wir noch einen Zwilling unseres Dicken getroffen.

Hallo Charly

Das ist wirklich selten, ich habe noch nie einen Live gesehen.
Bei deinen Beträgen werden viele Erinnerungen wach. :juchu:

Gruss Ruedi

charly-sl-300
20.08.2010, 20:26
Hallo Ruedi
Ja das kann ich mir vorstellen, auch wir werden an diesen Urlaub
noch lange zurückdenken.
Es war ein großes Erlebnis.

Gruß
Karl

charly-sl-300
21.08.2010, 21:51
Freitag, 30. Juli
Nach dem Frühstück brachen wir auf. Unser Ziel für heute: Alicante (ca. 270km) Die Autofahrt verlief recht schnell, mit einer kleinen Pause an der Tankstelle. Teilweise war die Umgebung nicht besonders schön, wegen der vielen Häuser und der ganzen Gewächshäuser, aber teilweise waren die Berge sehr schön. In Alicante gingen wir einkaufen, beim Lidl mal wieder. Nach kurzem Anruf kamen Ruedi und Christina auf den Lidl-Parkplatz. Nach einer freudigen Begrüßung haben wir unseren Campingplatz gesucht. Dort haben dann D., Hilde und Dirk entschieden, im Dachzelt vor Ruedi‘s Haus zu schlafen so wurde die Planung vom Vorabend revidiert. Wir haben dann schnell auf dem Campingplatz „Marjal“ unseren Wohnwagen aufgestellt und sind dann zusammen mit den anderen zu Ruedi‘s und Christina‘s Haus gefahren. Dort hat D. festgestellt, dass er mit dem Dachzelt oben auf dem Auto nicht in Ruedi‘s Einfahrt passte. Also konnten sie nicht im Dachzelt übernachten. Das Haus ist von außen und innen sehr schön und besonders der Pool ist super. Dirk und ich haben ihn natürlich gleich ausprobiert. Danach sind wir beim Chinesen essen gegangen. Natürlich war das Essen mal wieder gut. Später sind wir dann zum Campingplatz gefahren.

charly-sl-300
21.08.2010, 22:09
Samstag, 31. Juli
Nach dem Frühstück sind wir in der riesige Poollandschaft unseres Campingplatz schwimmen gegangen. Dort war richtig viel los und das Schwimmen war wieder eine willkommene Abkühlung. Nachdem wir uns auf unserem Platz etwas ausgeruht und gesonnt hatten, wollten wir zum Strand fahren, aber dann haben wir uns doch dazu entschieden, zu Ruedi‘s Haus zu fahren.

charly-sl-300
21.08.2010, 22:10
...

charly-sl-300
21.08.2010, 22:15
Den Weg haben wir leider nicht direkt gefunden und haben dann ein Ehepaar gefragt, ob sie den Weg kennen. Es waren Engländer und hatten keine Ahnung, sie wussten nur, dass es hier in der Nähe war. Also klingelten sie bei ihren Nachbarn, wo zunächst keiner öffnete. Doch nach einiger Zeit wurde die Tür geöffnet und eine weitere typisch englisch aussehende Frau stand da und nach dem wir herumpalavert hatten, kamen noch mehr aus dem Haus, sodass wir nachher zu acht auf der Straße diskutierten. Ich fand die Engländer ziemlich süß! Eine blonde Frau erklärte uns, dass sie dort, wo Ruedi wohnt zum Friseur zu Fuß geht und es deshlab nicht weit ist. Schließlich zeigten sie uns den Weg auf einer Karte und es war wirklich nicht weit. Wir bedankten uns herzlich und kamen endlich an unserem Ziel an.

charly-sl-300
21.08.2010, 22:36
Natürlich sind Dirk und ich gleich wieder in den Pool (32°C) zur Abkühlung gesprungen. Nach dem Baden sind meine Eltern und ich dann noch einmal beim Chinesen essen gegangen, wo es wieder sehr lecker geschmeckt hatte. Anschließend haben wir die anderen abgeholt, denn wir wollten in die Stadt fahren, weil dort ein Straßenfest mit Kostümen stattfinden sollte. Als wir ankamen, war noch nicht viel los und wir gingen in eine Bar um etwas zu trinken. An unserem Stehtisch gab es eine Bierzapfseule mit Zähler (siehe Foto). Meine Eltern und ich sind die Straße noch etwas auf und abgegangen und als wir später wieder in der Bar waren, wurde uns klar, dass wir leider nicht mehr bis es richtig losging bleiben konnten, da der Campingplatz seine Schranke um 23 Uhr schloss. Also haben wir uns von allen verabschiedet, weil wir am nächsten Tag weiterfahren wollten. D. Hilde und Dirk blieben noch für einen weitern Tag bei Christina und Ruedi.

charly-sl-300
21.08.2010, 22:38
...

vertico
22.08.2010, 13:16
Bierzapfsäule :D auch eine Art zu tanken. Genial :klatsch_2

charly-sl-300
23.08.2010, 23:46
Sonntag, 1. August
Nachdem wir am nächsten Morgen gefrühstückt, geduscht und zusammengepackt hatten, ging es wieder weiter. Unser Ziel für heute: Tortosa (ca.430 km). Die Fahrt verlief wieder sehr angenehm mit einer kurzen Pause am Strand in Valencia.

charly-sl-300
23.08.2010, 23:48
Schließlich erreichten wir unseren Campingplatz kurz vor Tortosa namens „Camping & Bungalows estanyet“. Schon direkt bei unserer Ankunft bemerkten wir, wie urig der Campingplatz war. Wir bekamen sofort unseren Platz zugewiesen und fuhren durch einen Weg mit Palmen, Eukalyptusbäuem und Pflanzen, die bei uns zu Hause im Topf wachsen.

charly-sl-300
23.08.2010, 23:51
Schräg gegenüber von unserem Platz stand ein Dauercamper, der zig Papageienarten besaß. Man konnte mindestens 10 Käfige sehen, mit eine blauen Ara, einem Kakadu, Graupapageien, Loris und vielen anderen Papageien. Nun hatte man tatsächlich das Gefühl, im Urwald zu sein. Seinen wertvollen Besitz hatte der Mann sogar angekettet, damit niemand seine hunderte von Euros wertvollen Papageien klaute. Auch das Meer ist hier sehr schön mit Kiesstrand, aber leider war es schlecht hier zu baden, weil es Seeigel geben sollte und viele Felsen im Wasser waren, die gefährlich werden konnten. Trotzdem war der Campingplatz sehr sehr schön und urig. Es gab einen kleinen Pool, Bungalows und überwiegend Franzosen campten hier. Im Restaurant um 20 Uhr, wo extra nur für uns gekocht wurde, habe ich zum ersten Mal Krebsfleisch gegessen. Für meine Mutter, der es schon seit über einer Woche sehr schlecht ging, haben sie sogar Spaghetti mit einer leichten, leckeren Sauce gemacht und für meinen Vater und mich als Vorspeise Miesmuscheln und als Hauptspeise 2 große Gambas, Seezunge, Krebsfleisch, Tintenfischringe und noch einmal ein paar Miesmuscheln. Es hat super geschmeckt! Die Kellnerin, Jessica, die nach ihrer Geburt 4 Jahre in Deutschland gelebt hatte und danach mit ihren Eltern nach Spanien ausgewandert war, war sehr nett.

charly-sl-300
23.08.2010, 23:54
Nach einem kleinen Abendspaziergang am Meer haben wir uns dann gemütlich in den Wohnwagen zurückgezogen.

charly-sl-300
31.08.2010, 22:59
Hier noch ein paar Etappenziele die wir zurück gelegt haben.

Natürlich nur ungefähre Streckenführungen.



Gruß

Karl

Sandokahn
31.08.2010, 23:13
Bis jetzt ein Traum ...:anbet:

charly-sl-300
01.09.2010, 21:45
Hier noch das Etappenziel vom Sonntag, dem 1. August

charly-sl-300
01.09.2010, 21:56
Montag, 2. August
Nach einem leckeren Frühstück mit dunklem Baguette und Schokobrötchen war es leider schon Zeit, wieder aufzubrechen, obwohl es uns sehr schwer fiel. Jedenfalls wird uns dieser urige, romantische Campingplatz ganz sicher in Erinnerung bleiben. Unser Ziel für heute: Andorra (ca. 311 km). Unser Weg führte durch eine schöne bergige Landschaft, einige Kilometer vorbei am Ebro.

charly-sl-300
01.09.2010, 22:13
Leider waren aber auch weniger schöne Gegenden dabei, mit hässlichen Fabriken und Häusern und meistens war niemand zu sehen. Andorra haben wir über die Hauptstraße durchfahren, an der viell gebaut wurde. Weil wir den Camingplatz nicht gefunden haben wegen der ganzen Baustellen und weil das Wetter nicht sehr vielversprechend aussah, sind wir weiter nach Ariège gefahren, noch einmal ca. 2 Stunden weiter.

charly-sl-300
01.09.2010, 22:37
Am Campingplatz (Prè le Lombart) angekommen, goss es in strömen und an der Rezeption sagte man uns, wir sollten zu einem anderen nahe gelegenen Campingplatz fahren, weil hier kein Platz mehr war. Ein freundlicher, lustiger Franzose fuhr mit dem Auto vor, um uns den Weg zu zeigen. Doch nach einigen Metern blieb er plötzlich stehen und kam mit dem Handy zu uns, um zu erklären, dass wir nun doch zurück auf seinen Campingplatz fahren könnten. Also ging es wieder zurück und wir stellten den Wohnwagen im Regen an den zugewiesenen Platz. Der Campingplatz war schön, nur die Sanitäranlagen waren nicht so gut. Nach dem Aufbau wollten wir direkt essen gehen und gingen vorne am Restaurant gucken. Dort gefiel es uns aber optisch und preislich nicht, weshalb wir uns entschieden, noch einmal in die Stadt zu fahren. Es gab einige Restaurants und wir sind schließlich in die Pizzeria gegangen. Wir mussten zwar lange auf unsere Pizza warten, aber sie hat super geschmeckt. Durch ein Telefonat mit D. haben wir erfahren, dass er nun vor Andorra in einem Hotel sei und noch bescheid sagen würde, ob er morgen in unsere Richtung kommt oder noch in Andorra bleibt. Als wir vom Essen kamen, haben wir es uns dann in unserem Wohnwagen gemütlich gemacht.

Holger
01.09.2010, 22:53
Tolle Berglandschaft. Ihr habt auf der Rundreise ja wirklich viel zu sehen bekommen.

charly-sl-300
02.09.2010, 23:29
Hallo Holger
Ja es war wirklich eine tolle Tour, wir haben echt viel gesehen.
Wir würden es immer wieder so machen.


Hier noch die Fahrstrecke der Etappe vom 2. August.

charly-sl-300
13.09.2010, 23:25
Dienstag, 3. August
Der nächste Morgen begann nach dem Duschen mit einem Frühstück mit Baguette und Pain au Chocolat im Wohnwagen. Danach packten wir alles zusammen und brachen erneut auf. Das Wetter hatte sich etwas gebessert, aber die Temperaturen lagen nur bei ca 17°C. Unser Ziel heute: Aigues Mortes (ca. 310 km).

charly-sl-300
13.09.2010, 23:28
Die Fahrt war sehr anstrengend, da wir viel Stau hatten. Mit ein paar Zwischenstopps und etwas probleme einen Campingplatz zu finden der noch einen Platz für uns für eine Nacht frei hatte. Als wir endlich einen freien Campingplatz (Bellevue) gefunden hatten, waren wir erleichtert. Der Platz an sich war in Ordung, die Sanitäranlagen alt, aber wir waren froh einen Schlafplatz gefunden zu haben. Nach einer kurzen Verschnaufspause von der anstrengenden Autofahrt sind wir in das Stadtzentrum gefahren, um essen zu gehen. Besonders interessant an der Stadt war, dass sie hinter einer hohen Stadtmauer lag, die das ganze Zentrum umgab, was einem ein mittelalterlichen Gefühl verlieh.

charly-sl-300
13.09.2010, 23:31
Wir parkten unser Auto außerhalb und betraten durch einen kleinen Torbogen die Stadt. Sie ist schön und alt, aber auch sehr stark auf den Tourismus angelegt. Auf dem Marktplatz bekam man beinahe keinen Sitzplatz mehr, da es so voll war. Wir suchten also ein Restaurant und gaben uns dann mit der Crêperie zufrieden und es war ok. Danach sind wir noch etwas durch die Stadt gelaufen, haben uns die vielen alten Häuser angesehen, die teuren Hotels und die Souvenirgeschäfte. Zurück auf dem Campingplatz wurde Musik von einer Band gemacht, die aber nicht besonders gut war. Wir waren froh, als sie aufhörten zu singen.

charly-sl-300
20.09.2010, 22:07
Mittwoch, 4. August
Am nächsten Tag sollte es wieder weiter gehen. Nach dem Frühstück, das aus dem Brot vom vergangenen Tag bestand, brachen wir zügig auf. Um halb 11 Uhr bei einer Außentemperatur von ca 21°C verließen wir den Campingplatz. Unser Ziel: Avignon (ca. 90 km). Die Fahrt verlief verhältnismäßig schnell und nachdem wir ein wenig gesucht hatten, fanden wir auch unseren Campingplatz (Campiole Ile Des Papes) , der recht schön gelegen ist.

charly-sl-300
20.09.2010, 22:10
Zunächst wunderten wir uns über das stete Rauschen, was man hier hören konnte und es stellte sich nachher heraus, dass es ein Wasserfall war. Das Sanitärhaus war vergleichsweise gut. Nachdem wir uns etwas ausgeruht und gesonnt hatten, wollten wir endlich etwas sehen. Also fuhren wir zur Pond du Gard. Der Parkplatz für unser Auto war super teuer (15 Euro). Doch die Pont du Gard ist mit ihrer wuchtigen Größe sehr beeindruckend. Der Weg war geschmückt mit alten Olivenbäumen und unterwegs, obwohl es nicht so weit war, konnte man Rast machen, um etwas zu trinken. Der Fluss, über die die Pont du Gard führt, ist schön klar, aber auch sehr kalt. Leider hatten wir unsere Schwimmsachen im Auto gelassen und waren zu faul, um sie zu holen um schwimmen zu gehen. Trotzdem setzten wir uns an den Fluss und beobachteten die Leute, die im Wasser schwammen, mit dem Kanu fuhren oder unerlaubterweise von den Felsen sprangen.

charly-sl-300
20.09.2010, 22:13
und noch ein paar Bildchen

charly-sl-300
20.09.2010, 22:28
Nach einer Weile konnten wir uns von dem schönen Anblick losreißen und wieder zum Auto zurückgehen, denn wir wollten noch nach Avignon. Dort angekommen gingen wir zunächst Pizza, Tagliatelle und Spaghetti Bolognaise essen. Danach gingen wir noch etwas durch die hübsche Stadt und spazierten durch den Garten des Papstpalastes. Von hier oben hatte man eine atemberaubende Aussicht auf Avignon und man konnte von hier sogar sehr gut die Pont du Avignon erkennen. Ein paar süße kleine Kätzchen haben wir auch gesehen und kauften von einem armen Mann zwei Holzschildkröten. Als der Garten um halb 9 Uhr schloss, wollten wir zurück zum Auto gehen, was sich als sehr kompliziert entwickelte. Aber dann haben wir den Weg letztendlich doch gefunden. Zurück am Wohnwagen beendeten wir den ereignisreichen Tag mit einem Gesellschaftsspiel.

charly-sl-300
20.09.2010, 22:30
und noch ein wenig Avignon

charly-sl-300
20.09.2010, 22:32
und noch der Tagesabschluss in Avignon

Holger
20.09.2010, 22:55
hallo Karl, das freut mich aber, dass ihr in Frankreich noch so vielSchönes erleben konntet, wie ihr es euch ja auch gewünscht hattet.

charly-sl-300
21.09.2010, 08:40
Ja Holger, dass waren noch sehr schöne Tage in Frankreich.
Besonders Susi konnte in Erinnerungen schweifen, sie hat ihre
Schulabschlussfahrt in Avignon erlebt und sie wollte unbedingt noch mal
dort hin. Jetzt müssen wir in den nächsten Jahren wieder dort hin, weil Alina und ich
noch mehr sehen wollen :D:SM120:.

Gruß
Karl

charly-sl-300
21.09.2010, 21:40
Donnerstag, 5. August
Nach dem Baguettfrühstück haben wir uns gemütlich fertig gemacht und zunächst noch etwas auf dem Campingplatz herumgesessen (Temperaturen morgens ca. 20°C). Dann konnten wir uns endlich aufraffen, um nach Roussillon zu fahren. Da wir diesen Ort zunächst nicht fanden, machten wir einen Zwischenstopp in Fontaine de Vaucluse, einem netten, hübschen Örtchen. Dort aßen wir unseren Mittagssnack, sahen uns die große Schlucht an und kauften uns alle einen Nutella-Crêpes. Der Fluss war noch klarer als der an der Pont du Gard, aber auch sehr kalt. Nach diesem schönen Zwischenziel kannten wir schließlich den Weg nach Roussillon.

charly-sl-300
21.09.2010, 21:41
...und noch ein paar

charly-sl-300
21.09.2010, 21:49
Auf dem Weg sahen wir noch den tollen im Berg gelegenen Ort Gordes.

charly-sl-300
21.09.2010, 21:56
An unserem Ziel angekommen suchten wir nach einem Parkplatz, um die durch den Tourismus belebte Stadt zu besuchen. Auch hier waren die alten Häuser, Gassen und Gemäuer sehr schön.

charly-sl-300
21.09.2010, 22:02
Dann machten wir noch einen Rundweg an den Occerfelsen vorbei zu wandern. Die Farbe und die Form der Felsen ist wirklich atemberaubend. Nachdem wir viele Fotos gemacht hatten, verließen wir Roussillon wieder und suchten nach einem Restaurant für unser Abendessen. Wir fanden sogar eine gute Pizzeria mit Steinofenpizza. Die Temperaturen waren mittlerweile sehr gesunken, dass niemand mehr am Wohnwagen draußen sitzen wollte. Also vergnügten wir uns erneut mit einem Gesellschaftsspiel.

vertico
21.09.2010, 23:48
Wahnsinn, der Urlaub hat sich ja wirklich gelohnt :)

Tolle Bilder!

charly-sl-300
07.11.2010, 17:43
Werde nun noch von den letzten Tagen unserer schönen Reise berichten.
In der Familie geht es, wenn man von normalität überhaupt reden kann, langsam wieder etwas besser. Heute war das sogenannte Sechswochenamt, aber es sind noch keine sechs Wochen vergangen.


Freitag, 6. August
Am nächsten Morgen war wieder Aufbruchsstimmung. Nach Schokobrötchen und Baguette, Duschen und Zusammenräumen saßen wir alle im Auto. Unser Ziel: Dijon (ca. 420 km). Die Dörfer, die wir durchfuhren, waren klein und schön, aber kosteten uns auch viel Zeit. Also haben wir letztendlich beschlossen, auf die Autobahn zu gehen. Der Campingplatz (Chateau de Epiri) war an einem Schloss gelegen und sehr groß. Der Mann an der Rezeption, konnte Französisch, Holländisch und Deutsch und womöglich noch weitere Sprachen. Er war sehr nett und warb gerne und viel für seinen Campingplatz. Aber der Campingplatz war wirklich gut, mit zwei Angelseen, Schwimmbad (drinnen und draußen) und einem tollen Sanitärhaus (außer der Spinne, die mir am nächsten Morgen in die Dusche gekrabbelt kam). Wegen der Größe des Platzes hätten wir auch ein Fahrrad gut gebrauchen können, aber für diese eine Nacht war das nicht schlimm. In der Nähe kann man sich ein Kanu für 28 Euro für 8 km mieten. Also kann man auch hier recht viel unternehmen. Auch unser Platz (Nr. 55) war sehr groß und wir konnten den Wohnwagen sogar am Auto hängen lassen. Wir fanden direkt Freunde, denn neben uns stand eine Holländerfamilie, die sehr nett war. Sie hatten auch einen sehr süßen, schwarzen Hund, Noxi (Refloated Retriever). Vorne an der Pizzeria konnten wir uns eine Pizza zum Abendessen besorgen und um 21:30 Uhr spielte eine kleine Liveband, die wesentlich besser war, als die auf dem anderen Campingplatz.

charly-sl-300
07.11.2010, 17:44
und noch ein paar Bilder

charly-sl-300
07.11.2010, 17:52
Samstag, 7. August
Nach einem Frühstück mit leckeren Schokobrötchen und Croissant machten wir uns wieder Abreisefertig (Außentemperatur: ca. 19°C). Wir wollten einfach losfahren und schauen, wie nah wir unserem zu Hause kommen. Teilweise sind wir Autobahn gefahren, insbesondere mautfreie Strecken.

vertico
08.11.2010, 15:57
Bei den Bildern freue ich mich schon wieder auf nächstes Jahr ...
Will wieder blauen Himmel haben :D

Sandokahn
08.11.2010, 16:00
In der Tat man sieht immer wieder interessante Sachen ,besonders der Wohnauflieger :D

Holger
08.11.2010, 18:28
Bei den Bildern freue ich mich schon wieder auf nächstes Jahr ...
Will wieder blauen Himmel haben :D

Aber den haben wir doch immerzu mit sommerlichen Temperaturen. :und wech:

charly-sl-300
09.11.2010, 21:28
Nach ca. 350 km erreichten wir schließlich Luxembourg und fuhren auf den Campingplatz namens „Kockelscheuer“. Besonders lobenswert ist hier der Preis, den wir hier für eine Nacht bezahlen mussten. Auch die Sanitäranlagen sind gut, es gibt Tischtennisplatten und einen Spielplatz. Sonst allerdings nicht viel mehr. Nach dem Aufbauen und Ausruhen fragten wir Joel, ob er vorbeikommen wolle und das tat er natürlich. Eine halbe Stunde später war er da und wir fuhren los, auf der Suche nach einem guten Restaurant. Das erste hatte leider keinen Platz mehr für uns frei, also fuhren wir zu Joels benannte „Restaurantstraße“, wo wir auch eine Pizzeria fanden. Wir hatten zwar nach den 3 Wochen so oft Pizza gegessen, aber man konnte natürlich auch etwas anderes dort essen. Die Bedienung hatte viel zu tun, doch irgendwann bekamen dann auch wieder unser Essen. Danach gingen wir auf Luxembourgs größte Fußgängerzone auf und ab. Anschließend fuhren wir zu Joels Haus, weil er es uns einmal zeigen wollte. Nach einem Rundgang durch die Räume und im Garten ging‘s wieder zurück zum Campingplatz, wo noch bis 12 Uhr getratscht wurde.

charly-sl-300
09.11.2010, 21:35
Sonntag, 8. August
Am nächsten Morgen gab‘s mal wieder Schokobrötchen zum Frühstück und sogar Körnerbrötchen. Damit war also unser letzter Urlaubstag da.

Von Luxembourg ging es dann im Dauerregen über Belgien nach Deutschland ins schöne Heimtörtchen.



Schönen Gruß

von der Autorin Alina,

Susi und Karl



PS: Wer noch andere Infos braucht über diese Reise kann gerne Fragen.

andreas
09.11.2010, 22:01
....
Schönen Gruß

von der Autorin Alina,
...

Vielen Dank dafür! :klatsch_2 :anbet:

Gruß
andreas

Holger
09.11.2010, 23:27
Hallo Karl,

dem Dank von Andreas schließe ich mich gerne an. Euer Bericht zeigt, was für schöne Reisen man in Europa machen kann, wenn man mit genügend Zeit losfahren kann.

Liebe Grüße an Alina und Susi

charly-sl-300
10.11.2010, 21:14
Hallo
Ja es war eine schöne Tour, man hätte durchaus sechs oder neuen Wochen unterwegs sein können.
Naja in zehn Jahren vielleicht wenn ich/wir in Rente sind :D
Besonders die zwischen Stops waren sehr schön, Annelies und Holger,
Christina und Ruedi, und bei Joel.
Danke nochmal für die Gastfreundlichkeit.

Gruß
Karl