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Touareg V
01.10.2010, 14:53
SA-Dakar 2012: Bolivien will die Dakar Rally im Jahr 2012 - Gespräche.

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Bolivien will neben Argentinien und Chile neuer Austragungsort für die Südamerika-Dakar werden. Das berichtet das argentinische Magazin "Rally Global" mit Bezug auf den Bolivianischen Automobilclub. Dabei sollen vor zwei Monaten bereits erste Gespräche gestartet sein. Mit involviert: Der neue FIA-Präsident Jean Todt.

"Wir haben zudem eine offizielle Bewerbung an den Dakar-Veranstalter ASO geschickt" bestätigt der Präsident den "Automobile Club Boliviano", Armando Paravicini. "Bisher haben wir keine Antwort, aber wir haben Geduld." Auch Präsident Morales habe anlässlich einer Reise nach Frankreich versucht, die ASO zu kontaktieren. Dies sei bisher jedoch ohne Erfolg geblieben.

Hinter der Initiative soll die bolivianische Regierung stehen. Neben den "Gebühren" für die ASO planen man Investitionen von 3 Millonen US-Dollar. Bolivien geht davon aus, das sich die Dakar mehrfach rechnen würde. "Der argentinische Innenminister Florencio Randazzo hat Zahlen veröffentlicht, nach denen gegenüber den 7 Millionen US-Dollar Investitionen 178.000.000 Millionen Einnahmen stehen würden" heist es aus Bolivien. Die Zahlen sind aber nicht bestätigt.

Bolivien selbst wird an der Dakar 2011 mit zwei Teilnehmern vertreten sein. Marco Bulacia wird dabei mit einem französischen Subaru Forester an den Start gehen, Juan Carlos "Chavo" Salvatierra startet mit einem Honda Motorrad.

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_2012_bolivien_will_di e_dakar_rally_im_jahr_2012_ges pr_che.16511.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
01.10.2010, 14:54
SA-Dakar 2012: Jetzt will auch Peru neuer Austragungsort der Rally werden.

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Das grosse Geld lockt - oder auch nicht? Nachdem Bolivien seine Wunsch-Kandidatur für die Dakar 2012 in dieser Woche bekanntgab, schiesst jetzt das Land Peru nach. Nach Angaben der Peruaner sei man bereits einen Schritt weiter als Bolivien, die ASO habe bereits einige Gelände besucht. In Frage kommen würden die Wüsten Tacna und Moquegua, die Hauptstadt Lima soll als Zielort dienen.

2011 wird die Südamerika-Dakar noch in Argentinien und Chile ausgetragen, für 2012 ist der Austragungsort nicht sicher. Die meisten afrikanischen Länder wollen die Dakar unter der aktuellen Organisation nicht mehr haben - zumindest liess man dies aus Mauretanien, Mali und dem Senegal verlauten.

Hinter dem peruanischen Engagement steckt Arturo Woodman, Präsident des peruanischen IPD. "Die ASO war hier und interessiert sich für Wüstengelände und die Küste" berichtet er. Die Regierung würde hinter dem Projekt stehen. Sowohl der ehemalige Minister für Aussenhandel und Tourismus Martin Smith als auch der neue Minister Eduardo Ferreyros stehen hinter der Idee.

Hintergrund ist jedoch nicht die Liebe zum Motorsport, sondern der wirtschaftliche Faktor. "Die Rally ist weltweit bekannt und wird auf 190 TV Sendern übertragen" sieht man als eine Begründung. Bei den wirtschaftlichen Einnahmen widerspricht man Bolivien: "Argentinien und Chile haben 129 Millonen Dollar durch die Dakar generiert." In Bolivien sprach man von 178 Millionen. Blenden lässt man sich dabei aber vom wirtschaftlichen Interesse: Speziell Argentinien dürfte das Engagement Volkswagens durch die Fabrikation des Amarok eingerechnet haben - solche Möglichkeiten haben Peru und Bolivien nicht. Zudem gelten beide Länder nicht unbedingt als stabil.

Wie auch immer. "Wenn wir die Dakar nach Peru holen, sind die Auswirkungen grandios und hilfreich für unser Land" ist sich Arturo Woodman sicher.

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_2012_jetzt_will_auch_ peru_neuer_austragungsort_der_ rally_werden.16540.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
25.02.2011, 15:23
SA-Dakar 2012: Dakar-Organisatoren besuchen mögliche Strecken in Bolivien.

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Die Organisatoren der Dakar Rally (ASO) sind in dieser Woche in Bolivien unterwegs, um eventuelle Strecken für die Südamerika-Dakar 2012 abzufahren.

Wie bolivianische Medien berichten, hat die bolivianische "Federation of Motor Sports" (FEBAD) dem Dakar-Veranstalter ASO dafür zwei Vorschläge vorgelegt, beide würden ca. 650 Kilometer in Wertung bieten und jeweils eine Schleife über dem Norden Chiles darstellen.

Vorschlag A: Landes-Eintritt von Antofagasta (Chile) bei San Pedro de Quémez, dann über San Juan, Julaca, Rio Grande nordwest bis nach Uyuni. Am nächsten Tag würde die Strecke weiter von Uyuni über Colchan, Tschita, Tambo Tambillo Challacollo und Pisiga in Richtung Westen nach Iquique in Chile führen.

Vorschlag B: Würde erst auch über San Pedro de Quémez nach Uyuni gehen, am zweiten Tag dann aber via Orinoca - der Heimatstadt bolivianischen Präsidenten Evo Morales - führen.

Dazu gebe es Alternativen, falls die Rally aus einem anderen Land eintreten würde. Als Austrittsort stehe jedoch Iquique in Chile relativ fest. Die FEBAD will die ASO bei der Planung der Strecke und allen erforderlichen Genehmigungen grösstmöglich unterstützen, auch der Präsident Evo Morales stehe persönlich hinter der Dakar-Rally.

Für die Ausgabe 2012 gibt es noch keine offiziellen Angaben. Bisher gelten Argentinien und Chile aber als relativ sicher, dazu kommen eventuell Paraguay, Bolivien, Brasilien und Peru. Nach inoffiziellen Angaben soll es bei einem Treffen zwischen FEBAD und ASO in der bolivianischen Stadt La Paz (Regierungssitz) zu einer definitiven Aussage der ASO kommen.

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_2012_dakar_organisato ren_besuchen_m_gliche_strecken _in_bolivien.17834.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
06.03.2011, 10:15
SA-Dakar: ASO erteilt Bolivien für 2012 Absage, "Red Bull" sagt: Peru & Lima.

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Dakar-Renndirektor Etienne Lavigne hat nach Angaben der Zeitung "El Nacional" dem Land Bolivien vorerst eine Absage für die Durchführung der Südamerika-Dakar Rally erteilt. Lavigne und einige Führungskräfte des Dakar-Veranstalters ASO trafen sich dieser Woche in Bolivien mit dem Präsidenten Evo Morales, der die Rally unbedingt in seinem Land haben will.

Laut "El Nacional" schloss Lavigne in La Paz gegenüber Journalisten eine Dakar in Bolivien allerdings nicht ganz aus, man könne über eine Option für 2013 sprechen.

Bolivien hatte sich vor allem mit der Region rund um den Salzsee "Salar de Uyuni" beworben, mit mehr als 10.000 Quadratkilometer der grösste Salzsee der Welt, im Süden des Landes nahe der chilenischen Grenze gelegen. Man könne aber auch alternative Gebiete anbieten.

Ein heisser Kandidat und neuer Zielort soll aber Peru sein. Bereits am 19. Februar sorgte eine Meldung des Dakar-Sponsoren "Red Bull" für Verwunderung, nun legen südamerikanische Medien nach.

In einem Bericht über von Red Bull gesponserten Spanier Marc Coma erklärte der Autor Tim Sturtridge auf der offiziellen Webseite von Red Bull: "2012 werden wir Marc Coma erstmals in Peru sehen. Die letzten drei Etappen der Rally finden auf peruanischem Boden statt. Es ist Neuland für Marc Coma und er hofft, das ihm die letzte Etappe nach Lima den vierten Dakar-Sieg bringt."

Die ASO wollte dies noch nicht bestätigen, dennoch spricht Sponsor Red Bull in seinem Bericht nicht von "Vielleicht" oder "Eventuell". Es ist zudem anzunehmen, das Red Bull seine Publikationen prüft.

Sollten die Angaben stimmen, würde die Dakar 2012 erstmals in Südamerika nicht mehr als Rundkurs gefahren werden. Von Buenos Aires in Argentinien geht es via Chile nach Peru und endet in dessen Hauptstadt Lima.

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_aso_erteilt_bolivien_ f_r_2012_absage_red_bull_sagt_ peru_lima.17890.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
08.03.2011, 10:31
SA-Dakar 2012: Lavigne - "Es fehlen noch einige Details zur Bestätigung".

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Es ist fast offiziell: Am Wochenende berichteten wir über die eventuell neue Strecke der Südamerika-Dakar 2012, die nicht mehr als grosser Rundkurs, sondern mit Start in Buenos Aires (Argentinien) via Chile nach Lima in Peru führen soll. Nun meldet sich auch Dakar Renn-Direktor Etienne Lavigne zu Wort, der sich aktuell zu letzten Verhandlungen in Lima aufhält.

"Peru hat eine grosse Begeisterung zur Austragung der Dakar bewiesen und wir sind sehr daran interessiert, das Land in die Dakar 2012 einzubinden" erklärte Lavigne gegenüber der Zeitung "El Comercio". "Aber es gibt noch einige sehr wichtige Details die geklärt werden müssen, bevor wir die Einbindung Perus offiziell bekanntgeben können" so der Franzose weiter.

In erster Linie geht es dabei um administrative Dinge, die vor allem die Ein- und Ausreise sowie die Verzollung betreffen. Man müsse mit allen beteiligten Ländern eine gemeinsame Lösung finden, um die Logistik zu koordinieren - und das in einem engen Zeitrahmen.

"Erstens: Wir werden am 23. März ein offizielles Statement im Rahmen einer Pressekonderenz in Paris abgeben" erklärte Lavigne, "zweitens warten wir die letzten Entscheidungen der peruanischen Regierung ab." Allerdings betonte er, das die Zusammenarbeit mit dem Land Peru dabei sehr kooperativ laufe und beide Seiten optimistisch sind, die Rally wie geplant in Peru enden zu lassen.

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_2012_lavigne_es_fehle n_noch_einige_details_zur_best _tigung.17898.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
23.03.2011, 15:53
SA-Dakar 2012: Veranstalter ASO bestätigt neues Ziel Lima in Peru für 2012.

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Der französische Veranstalter der Südamerika-Dakar ASO hat am 23. März das Land Peru als neuen Austragungsort für die Ausgabe 2012 bestätigt. Neues Ziel der legendären afrikanischen Wüstenrally, die seit 2009 mit neuem Konzept in Südamerika ausgetragen wird, ist die peruanische Hauptstadt Lima. Die Rally startet am 1. Januar 2012 im argentinischen Mar del Plata undd führt dann 9.000 Kilometer via Chile bis zum 15. Januar nach Peru.

Während die ASO noch keine weiteren Informationen zur Strecke herausgab, bestätigte Arturo Woodman vom "Automobilclub von Peru": "Es wird drei Camps in Peru geben. Dabei werden die Regionen Tacna, Arequipa, Moquegua, Ica und Lima durchquert. Das eigentliche Ziel ist die Stadt Santa María, bevor am Folgetag die offizielle Siegerehrung auf der Plaza de Armas in Lima gefeiert wird."

Arturo Woodman befand sich gerade mit dem Chef des Automobilklubs Eduardo Dibós bei der ASO in Paris. "Am 12. April will die ASO weitere Details in Peru bekanntgeben" erklärte Woodman. Haupt-Motivation des Landes Peru ist die Aufwertung des Tourismus - und erwartete Einnahmen von 70 Millionen US-Dollar. Ebenfalls in Paris dabei waren Enrique Meyer (Sport- und Tourismusminister Argentinien) sowie Gabriel Ruiz Tagle (Staatssekretär Sportministerium Chile).

Der Veranstalter ASO startet am 12. April mit einer "Dakar World Tour", bei der die Rally weltweit vor Ort vorgestellt werden soll. Den Auftakt machen Lima, Santiago de Chile und Mar del Plata (Argentinien), danach folgen Stationen in Europa und China. Ab dem 16. Mai sollen die Nennungen geöffnet werden.

Dakar World Tour 2012 Terminplan

12. April: Peru (Lima)
13. April: Chile (Santiago)
19. April: Argentinien (Mar del Plata)
19. April: Spanien (Barcelona)
20. April: Belgien (Brüssel)
21. April: Holland (Eindhoven)
28. April: Tchechien (Prag)
05. Mai: Italien (Mailand)
17. Mai: China (Beijing)

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_2012_veranstalter_aso _best_tigt_neues_ziel_lima_in_ peru_f_r_2012.18017.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
31.03.2011, 16:45
SA-Dakar 2012: Spanier spekulieren auf die neue Route der Dakar 2012.

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Bereits zum vierten mal wird die legendäre "Rally Dakar" im kommenden Jahr in Südamerika ausgetragen - und wie wir bereits berichteten, wird erstmals anstatt eines grossen Rundkurses "Buenos Aires - Buenos Aires" eine Süd-Nord Route gefahren. Immer mehr Indiskretionen einzelner Beteiligter hatten die Gerüchteküche zum brodeln gebracht und viele Details vorab genannt.

Das spanische Magazin solomoto.es (http://solomoto.es/) geht nun einen Schritt weiter - und veröffentlicht die eventuelle komplette Route der Rally 2012. Ob die so stimmt, ist ein anderes Thema. Journalist Pep Segalés machte sich die Mühe, aus allen "Indiskretionen" und Gerüchten die Strecke zu bauen - sie könnte so passen. Dakar Renndirektor Etienne Lavigne bestätigte bisher offiziell nur Copiapo als Ruhetag sowie Mar Del Plata (Argentinien) und Lima (Peru) als Start-/Zielorte.

Am 12. April wollen die Dakar-Organisatoren zum Auftakt der "Dakar World Tour" in Peru weitere Details zur 2012er Ausgabe der Südamerika-Dakar verraten. Glaubt man den Spekulationen, könnte die Strecke 2012 wie folgt aussehen - wir sind gespannt, was letztlich davon stimmt.

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_2012_spanier_spekulie ren_auf_die_neue_route_der_dak ar_2012.18065.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
19.04.2011, 12:53
SA-Dakar 2012: Lettischer "OSCar" will erstes Elektro-Rallyraid Auto sein.

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Erinnern Sie sich noch an die Automarke "OSCar"? Die quietschgelben Rally-Gitterrohrrahmen Rennfahrzeuge aus Lettland? Einst starteten sie mit der Optik eines VW Käfers, mauserten sich dann zum immer schickeren und ausgereifteren Rallyfahrzeug. Doch die Kunden blieben aus, die Rallystarts überschaubar. Nun will die lettische Rennschmiede OSCar erneut für Aufsehen sorgen: Mit dem ersten Elektro-Rallyraid Auto.

Hinter dem Projekt steht u.A. Entwickler und Rally-Profi Andris Dambis. "Elektrofahrzeuge sind in immer mehr Motorsportarten aktiv, aber niemand hat eine Marathonrally wie die Dakar in Angriff genommen. Da wollen wir die Ersten sein" meint der Lette überzeugt.

Das soll nicht irgendwann passieren, sondern bereits zur Dakar 2012. Dazu startet OSCar das Projekt "eO". "Es mag ein wenig verrückt klingen. Aber wir wollen bereits im kommenden Jahr antreten, ankommen und in der Klasse für ´Alternative Fahrzeuge´ gewinnen" so Rally- und Dakar-Profi Maris Saukans, der ebenfalls in das Projekt involviert ist.

Nachdem auch der Dakar-Veranstalter ASO seinen Daumen hob, konnte das Projekt starten. Bei den Batterien setzt man auf chinesische "Winston"-Technik (laut Dambis die beste Wahl), die serienmässig 180 kW / 245 PS leistet. Das reicht für gerade einmal 140 km/h. "Das ist nicht schnell, das ist klar" sagt Andris Dambis. "Wir wollen aber auch nicht gegen die Werks- und Topteams antreten."

Als Gegenleistung hat man ein enormes Drehmoment - sowie einen besonderen Trumpf im Ärmel: "Der Motor kann kurzfristig bis auf 315 kW / 422 PS gepuscht werden, z.B. in den Dünen oder bei Überholmanövern" so Dambis.

Bleibt das Problem der Reichweite - und das zwingt zu Kompromissen. Zu Beginn schafft der "eO" 150 Km bei Mix- und 300 Km bei leichtem Gelände. Zu wenig für eine Dakar. So muss der Traum vom reinen, elektrischen Antrieb warten. Man startet als Hybrid, bedient sich eines Motors als Strom-Generator.

"Wir würden es gerne anders lösen. Wir könnten mehr Batterien einbauen, sind aber schon am Platz- und Gewichtslimit. Wir sitzen sogar schon auf Batterien. Wir haben einen Nissan-Motor mit 200 Litern Benzin als Generator. Dieser treibt ausdrücklich nicht das Auto, sondern nur den Strom-Generator an. Somit wird das Auto selbst rein elektrisch betrieben" erklärt Andris Dambis.

Der Generator-Motor wurde von "Skandi Motors" (dem offiziellen Nissan-Importeurs Lettlands) gesponsert und stammt aus einem drei Monate alten Testwagen. Während der Elektro-Hauptantrieb rein aus China und die Karosserie aus Lettland stammt, setzt man beim Fahrwerk auf High-End Technik aus dem französischen Hause Donerre.

Kleiner Knüller: Auch Donerre arbeitet als Konstrukteur am Öko-Racer mit. Derzeit arbeitet man an einem System, das die Dämpfer-Energie auffängt und in elektrische Energie umwandelt. Ein spannendes Projekt - ein Blick in die Zukunft?

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_2012_lettischer_oscar _will_erstes_elektro_rallyraid _auto_sein.18220.0.html)

Gruss Ruedi

andreas
06.05.2011, 10:21
VW steigt aus! :kos:

Touareg V
20.05.2011, 15:56
SA-Dakar 2012: Macht Volkswagen mit zwei "Privaten" Teams weiter?.

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Das wäre doch einmal interessant: Nach unbestätigten Meldungen (also Kategorie "Gerüchteküche") will Volkswagen nicht ganz von der Südamerika-Dakar lassen. Wie aus internen VW-Kreisen berichtet wird, plant Volkswagen, zwei Fahrzeuge an "Kunden" zu vermieten und als Semi-Team einzusetzen. Wer die Kunden sind ist nicht offiziell - aber man spricht von Giniel De Villiers und Nasser Saleh Al Attiyah.

Dafür spricht auch, das Volkswagen sich nicht von allen Dakar-Begleitfahrzeugen trennt. Mindestens drei der MAN-Servicetrucks sollen im Bestand der Wolfsburger bleiben.

Volkswagen selbst hält sich seit Wochen bedeckt, gab jüngst in Sardinien den offiziellen Werks-Ausstieg aus der Dakar und den Werks-Einstieg in die WRC bekannt. Nach internen Informationen will man sich frühestens im Rahmen des 24-Stunden Rennens am Nürburgring zu den neuen Plänen äussern.

Kris Nissen wird weiter Motorsport-Direktor bleiben. Anfang des Jahres war Nissen einer Kampagne aufgesessen, in der er der sexuellen Nötigung bezichtigt wurde. Offiziell wurde der Fall nicht geklärt, doch regionale Presseberichte aus Wolfsburg berichteten über eine lancierte Kampagne eines "verstossenen" Zulieferers. Doch auch das gehört weiter - in die Gerüchteküche.

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_2012_macht_volkswagen _mit_zwei_privaten_teams_weite r.18327.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
06.10.2011, 16:26
SA-Dakar 2012: Volvo-Pewano Team bestätigt Jürgen Schröder und Alfie Cox.

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/eafd636414.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111006_volvo_1.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/d8babda14d.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111006_volvo_2.jpg)
Jetzt ist es offiziell - Der Südafrikanische Fahrer Alfie Cox und sein Deutscher Co-Pilot Jürgen Schröder werden im Januar 2012 mit dem Schwedischen Pewano Volvo XC60 RR bei der Südamerika-Dakar an den Start gehen.

Seitdem Pewano-Gründer und Fahrer Pelle Wallentheim Anfang Juni nach kurzer Krankheit tragisch verstorben ist, hat das Team unermüdlich daran gearbeitet, eine neue Crew zu finden. Neben Routine und Erfahrung, war es bei der Auswahl der neuen Teammitglieder besonders wichtig, einen Fahrer und Co-Piloten zu finden, die unter den besonderen Bedingungen der Dakar in der Lage sind, das bestmögliche Resultat für Pewano zu erzielen.

"In kurzer Zeit haben wir mit drei potentiellen Crews verhandelt, die alle über eine sehr beeindruckende Dakar-Erfahrung verfügen. Wir sind mit der Wahl sehr zufrieden. Alfie und Jürgen sind erfahren, äusserst professionell und ergänzen sich hervorragend. Alfie ist ein besonders talentierter Fahrer, was unserem Rennwagen die Gelegenheit bietet, bei der Dakar 2012 ein optimales Ergebnis zu erzielen. Unter den gegebenen Umständen freuen wir uns sehr, Cox und Schröder in unserem Team begrüssen zu dürfen," erklärt Pewano Team Manager Hans Sönksen.

Mit den Unterschriften von Alfie Cox und Jürgen Schröder hat Pewano sein Team vervollständigt, was bedeutet, dass bei der Rally Dakar 2012 ein Schwedisches Fahrzeug von einer Südafrikanisch/Deutschen Besatzung präsentiert werden wird. Das Duo kann auf umfangreiche Erfahrung im Motorsport zurückblicken. Die vielen Erfolge von Alfie Cox im Bereich Cross Country Rally haben ihn in seiner Heimat Südafrika zu einer Legende gemacht.

Alfie Cox hat elfmal die Dakar beendet, davon dreimal mit Platzierung auf dem Siegerpodest mit dem Motorrad. Er hat weiterhin neunmal die "Roof of Africa Rally" gewonnen, ist vierfacher Goldmedaillengewinner der ISDE und mehrfacher südafrikanischer Enduro und Off-Road Meister. In 2006 wechselte Cox vom Motorrad und begann Rennen auf vier Rädern zu fahren.

Zusammen mit Co-Piloten Jürgen Schröder wird das Duo in 2012 zum vierten Mal in Folge an der Dakar teilnehmen. Cox und Schröder sind bisher als PS Laser Racing Team angetreten und wollen sich nun gemeinsam mit Pewano gegenüber ihrer Platzierung im Vorjahr verbessern.

"Es ist eine Ehre, Herausforderung und auch ein Privileg für mich, im Fahrersitz des Pewano XC60 RR an den Start zu gehen und dem Siegerpodest in Lima entgegen zu streben" so Alfie Cox.

Jürgen Schröder und ich haben drei Südamerikanische Dakar Rallys bestritten und ich freue mich darauf, den XC60 zu fahren - nicht nur für das Pewano Team sondern auch im Gedenken an Pelle Wallentheim. Spezifikation, Design und Entwicklung sind ebenbürtig mit denen unserer Wettbewerber BMW, Toyota und Hummer - was eine sehr interessante Rally versprechen lässt." Der neue Rally-Volvo wurde im Frühjahr fertiggestellt, getestet und in Südamerika verbessert.

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_2012_volvo_pewano_tea m_best_tigt_j_rgen_schr_der_un d_alfie_cox.19306.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
27.10.2011, 15:50
SA-Dakar 2012 VIDEO: Test-drive des neuen Rally Volvo Pewano XC60 RR

Link (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_2012_video_test_drive _des_neuen_rally_volvo_pewano_ xc60_rr.19396.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
27.10.2011, 15:52
SA-Dakar 2012: De Villiers und Von Zitzewitz starten mit Toyota Südafrika.

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/29b35c24a1.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111026_toyota_1_01.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/0be5d9902e.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111026_toyota_2_01.jpg)
Es wurde wieder mal gemunkelt, kommt "Toyota Süadafrika" zur Dakar und wenn - mit welchen Fahrern? Heisseste Anwärter waren die beiden Dakar-Sieger Nasser Al Attiyah (Qatar) und Giniel de Villiers (Südafrika), beide bisher unterwegs mit dem nun scheidenden Volkswagen-Team. Nun wurde aus Südafrika offiziell bekannt gegeben: "Ja, wir kommen als Semi-Werksteam, ja, wir kommen mit drei Autos - und ja, wir haben einen Dakar-Sieger dabei."

Neben Giniel de Villiers und seinem deutschen Beifahrer Dirk von Zitzewitz konnte man den südafrikanischen Rallyraid-Piloten und vierfachen lokalen Meister Duncan Vos (50) mit seinem Navigator Rob Howie verpflichten. Vos und Howie liegen derzeit auf dem zweiten Platz der südafrikanischen ABSA Meisterschaft, für beide ist es die erste Dakar-Rally.

Offiziell startet man als Semi-Werksteam unter dem Label "Imperial Toyota South Africa Team". Zum Einsatz kommen ursprünglich für die ABSA neu entwickelte Toyota Hilux Pickup, die in Südafrika jüngst die beliebten Nissan Navara (hier vertrieben von Overdrive) von den Spitzen-Positionen vertrieben. Kein Wunder, hinter dem Team steht Glyn Hall, der sich vormals als Verantwortlich für die Nissan zeigte.

Der dritte Toyota wird gefahren von dem Argentinier Orlando Terranova, bisher mit X-raid BMW und Mitsubishi unterwegs. Im Gegensatz zu den ersten beiden Fahrzeugen wird Terranova als Privatier starten - zudem ist sein Auto bereits aktiv im FIA-Sport: Jüngst startete man auf der "OiLibya Marokko Rally", hier landete man aber nur auf Platz 27.

"Wir freuen uns, bei der Dakar Rally einzusteigen" erklärt Dr Johan van Zyl, Präsident und CEO von Toyota South Africa Motors. "Es ist ein legendärer Motorsport-Event und zudem die härteste Rally der Welt. Ein sehr grosser Test für Mensch und Maschine, bei dem wir jetzt nicht ohne Stolz Südafrika vertreten werden

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_2012_de_villiers_und_ von_zitzewitz_starten_mit_toyo ta_s_dafrika.19398.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
05.11.2011, 16:19
SA-Dakar 2012: X-raid Team mit acht Fahrzeugen bei der Südamerika-Dakar.

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/e332a355ae.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111104_xraid_1_01.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/8d7acc9a09.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111104_xraid_2_01.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/08bf3ac59f.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111104_xraid_3_01.jpg)
X-raid startet mit einer Rekordzahl an Fahrzeugen in die Südamerika-Dakar 2012. Insgesamt acht Fahrzeuge werden am Start im argentinischen Mar del Plata stehen – fünf Mini All4 Racing und drei BMW X3CC.

Mit Stéphane Peterhansel/Jean-Paul Cottret (Frankreich), Nani Roma (Spanien) / Michel Perin (Frankreich) und Krzysztof Holowczyc (Polen) / Jean Marc Fortin (Belgien) haben gleich drei Duos im Mini All4 Racing Chancen auf den Dakar-Sieg.

Komplettiert wird das X-raid Team durch Leonid Novitskiy (Russland) / Andi Schulz (Deutschland) und Ricardo Leal dos Santos / Paulo Fiuza (Portugal), die auch jeweils einen Mini All4 Racing pilotieren.

Die drei BMW X3 CC sind mit den Duos Boris Garafulic (Chile) / Gilles Picard (F), Alexander Mironenko / Sergey Lebedev (Russland) und Stephan Schott / Holm Schmidt (Deutschland) besetzt.

Die fünf Mini präsentieren sich den Fans farbenfroh: Stéphane Peterhansel und Jean-Paul Cottret wollen im grünen Monster Mini die Rally aufmischen. Der neunfache Dakar-Champion Peterhansel hat sich fest vorgenommen, in der peruanischen Zielstadt Lima seinen zehnten Erfolg zu feiern.

Teamkollege Nani Roma greift zusammen mit seinem Co-Piloten Michel Périn im gelben Monster Energy Mini an. Der Spanier konnte die Dakar bisher bereits auf dem Motorrad gewinnen und will nun seinem Lebenslauf auch einen Sieg in der Auto-Wertung hinzufügen.

Mit Krzysztof Holowczyc und Jean-Marc Fortin ist ein weiteres starkes Duo im Orlen Mini All4 Racing in den Farben des Hauptsponsors des Polen unterwegs. Mit dem Sieg bei der Silk Way Rally und der Baja Polen im Rücken wollen auch sie ein Wörtchen um den Gesamtsieg mitreden.

Leonid Novitskiy wird zusammen mit seinem deutschen Co-Piloten Andi Schulz im orangenen Monster Mini seine Erfahrung, die er sich als zweimaliger FIA Weltmeister angeeignet hat, unter Beweis stellen.

Die Portugiesen Ricardo Leal dos Santos und Paulo Fiuza pilotieren den fünften und roten Monster Energy Mini All4 Racing. Dos Santos verfügt über jahrelange Dakar-Erfahrung und wird als Kandidat auf einen Platz in den Top 10 gehandelt.

Das Duo Boris Garafulic und Gilles Picard runden im "Vision Advisors" BMW X3CC das X-raid Team ab. Der Chilene tritt zum zweiten Mal in seiner Karriere bei der SA-Dakar an.

Ebenfalls im BMW X3CC nehmen die beiden Russen Alexander Mironenko und Sergey Lebedev das Abenteuer in Angriff. Die beiden Russen fuhren bereits bei der Silk Way Rally und der Baja Polen unter X-raid Flagge.

Stephan Schott und Holm Schmidt starten im "KS Tools" BMW X3CC nach 2011 zum zweiten Mal mit X-raid bei der Dakar. Die Deutschen peilen einen Platz in den Top 15 an.

"Wir sind für die SA-Dakar 2012 sehr gut aufgestellt", so X-raid Teammanager Sven Quandt. "Unsere Speerspitze ist natürlich Stéphane Peterhansel, aber auch in den vier restlichen Mini All4 Racing sitzen starke Piloten."

"Die Fans werden sicherlich einen harten Kampf um den Sieg erleben, aber auch von unserer farbenfrohen Flotte begeistert sein. Es wird eine sehr schwierige Dakar werden und die durch die Reglementänderung gestärkte Konkurrenz sollte man nicht unterschätzen. Vor allem die Toyotas und Mitsubishis haben von dieser Neuerung profitiert."

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_2012_x_raid_team_mit_ acht_fahrzeugen_bei_der_s_dame rika_dakar.19467.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
09.11.2011, 15:32
SA-Dakar 2012: Iveco und De Rooy erteilen Kamaz-Team eine Kampfansage.

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"Die Dakar ist, wenn rund 50 Trucks zwei Wochen lang extreme Belastungen erleben und am Ende Kamaz gewinnt!" Dieses seit vielen Jahren geltende "Gesetz der Wüste" will das niederländische Team de Rooy bei der Südamerika-Dakar 2012 brechen und setzt dabei auf Iveco.

Um der blauen Armada des russischen Herstellers etwas Vergleichbares entgegen setzen zu können, haben sich die Niederländer aus Son en Breughel bei Eindhoven massiv verstärkt und treten beim Start am 1. Januar in Buenos Aires mit fünf Top-Piloten an.

Nach einer gelungenen Generalprobe mit einem Doppelsieg bei der "OiLibya Marokko Rally" zeigt sich das multinationale Team zuversichtlich. Gerard de Rooy will mit seinem Team jetzt den ersten ganz grossen Sieg einfahren.

Hans Stacey hat das Kunststück des Gesamtsiegs bei den Lkw im Jahr 2007, bei der letzten echten Dakar in Afrika, bereits vollbracht und will erneut ganz vorne mitmischen. Massimo "Miki" Biasion, hat mit Iveco Eurocargo die World Truck Championship mehrfach gewonnen und sorgte zuletzt auch 2007 mit einem Fiat Panda Cross bei der Dakar für Aufsehen.

Der Katalane Josep "Pep" Vila Roca sammelte erste Erfahrungen in der Camel Trophy. Nach ersten Dakar-Starts in den Neunzigern entwickelte sich die Truck-Rallyekarriere des Spaniers seit 2004 kontinuierlich.

Last but not least Jo Adua. Der schnelle Franzose, im Hauptberuf Ausrüster für Fahrschulen, ist ein echtes "Truck-Sport Schlachtross" mit erfolgreichen Einsätzen im European Truck Racing Cup (2005 Sieg in LeMans). Zwischenzeitlich kamen unter anderem während sechs Rallyeinsätzen bei der Dakar vordere Platzierungen dazu.

Fünf erfahrene Piloten also, die in der Lage sein sollten, mit einer passenden, flexiblen Strategie das finanzstarke russische National-Team der Kamaz aufzubrechen. Und endlich ist damit das Team de Rooy qualitativ wie quantitativ in der Lage, die Blauen sprichwörtlich in die Zange zu nehmen statt selber dort hinein zu geraten.

Beim Material dazu setzt de Rooy auf Iveco. Auffallend: Während Stacey, Biasion und Vila auf den Iveco Trakker Evolution 2 setzen und Jo Adua das etwas schwerere Vorjahresmodell Evo 1 an den Start bringt, ragt beim Truck von Gerard de Rooy nicht nur die markante Nase aus der Frontlenker-Flotte heraus. Der auffällige Iveco Powerstar basiert auf dem Trakker und wird - mit massiven Eingriffen wie der Verlagerung des Motors - von einem niederländischen Fahrzeugbauer in Kleinserie hergestellt. So zum Hauber umgebaute Stralis verkauft in Deutschland Haller Nutzfahrzeuge in Gersthofen bei Augsburg.

Befeuert werden alle de Rooy Iveco von FPT, dem Motorenhersteller von Fiat Industrial, der alle Iveco Fahrzeuge mit Motoren versorgt. Hier ist es ein Cursor 13-Motor, ausgelegt auf dauerhaft standfeste 840 PS Leistung und satte 3.600 Newtonmeter Drehmoment.

Im Truck Race leistet der Cursor 13 bekanntlich wenigstens 1.200 Pferdestärken. Somit kommt das Triebwerk im Rallyeinsatz, bei dem es um eine andere Leistungscharakteristik geht, zugunsten höchster Dauerbelastbarkeit längst nicht an seine Leistungsreserven heran.

Ermöglicht wird der Rally-Grosseinsatz durch das Engagement von weiteren Sponsoren wie Petronas und Groeneveld. Was natürlich eine deutliche optische Veränderung zur Folge hat: Aus der niederländischen Nationalfarbe "Oranje" wurde das Türkisgrün des malaysischen Ölmultis. Eine schöne Farbmischung mit neuen Akzenten bei der Dakar 2012 ist also garantiert.

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_2012_iveco_und_de_roo y_erteilen_kamaz_team_eine_kam pfansage.19474.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
09.11.2011, 15:34
SA-Dakar 2012: Jürgen Schröder "Erwartungen an Volvo wurden übertroffen".

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/211593da44.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111108_pewano_1_01.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/39be6b3218.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111108_pewano_2_01.jpg)
In der vergangenen Woche nutzen der Südafrikaner Alfie Cox und sein deutscher Navigator eine letzte Möglichkeit, den neuen Pewano Volvo XC60 ausführlich in Schweden zu testen - denn bereits in den nächsten Tagen geht das Auto erst nach Frankreich und von dort auf die lange Seereise nach Südamerika. Die Test-Session wurde vor allem für das Feintuning genutzt - zudem fuhr man das erste mal "beklebt".

Pilot Alfie Cox zeigte sich sehr zufrieden. "Der Pewano Volvo hat meine Erwartungen an ein neues Auto tatsächlich übertroffen. Die Tests in der vergangenen Woche waren ein unglaubliches Erlebnis. Die Entwickler haben einen sehr guten Job gemacht - dieses Auto ist für das Podium gebaut! Man merkt, das sehr viel Knowhow in der Entwicklung steckt - das betrifft die Konstruktion ansich, das Design, das Fahrwerk, das Cockpit, die Ergonomie" so der Südafrikaner.

Cox weiter: "Ich war schon in zwei professionelle Pkw-Teams involviert und ich kann sagen: Die Pewano Konstrukteure sind einen Schritt voraus. Die Leidenschaft, mit der im Team gearbeitet wird, hat mich angesteckt. Ich freue mich nun auf eine klasse Zusammenarbeit mit Teammanager Hans Sönksen und dem gesamten schwedischen Team."

Auch Jürgen Schröder zeigte sich beeindruckt. "Meine Erwartungen an das Auto wurden nach den letzten Tests noch übertroffen. Wenn ich den Pewano-Volvo Test mit meiner und Alfie´s letzter Dakar vergleiche (im Südafrika Nissan, d.Red.), muss ich sagen, wir sind nun in einem wesentlich besseren Auto. Wenn alles gut läuft, kann ich mir einen finalen Platz in den Top 10 und einige Top 5 Etappen-Plätze vorstellen."

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_2012_j_rgen_schr_der_ erwartungen_an_volvo_wurden_be rtroffen.19481.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
09.11.2011, 15:37
SA-Dakar 2012: 465 Teilnehmer, Strecke und Starter veröffentlicht, Top-News.

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Mit Spannung blickte die Rallyraid-Welt an diesem Dienstag (8. November) nach Paris: Der Dakar-Veranstalter ASO und Renn-Direktor Etienne Lavigne "enthüllten" die Strecken und veröffentlichte die aktuellen Starterliste. Demnach haben 465 Teilnehmer insgesamt genannt - und so wenig Mittel- und Osteuropäer wie selten zuvor.

Die grossen Überraschungen blieben aus: Der Vorjahressieger Nasser Al Attiyah ist nicht dabei (wir berichteten), ebenso gibt es keine "heimlichen" Race Touareg, wie von vielen vermutet. Die grösste Überraschung macht jedoch der ehemalige Weltmeister Carlos Sousa aus Portugal: Er startet als Werks-Fahrer für das chinesische "Great Wall" Team. Auch Robby Gordon ist mit seinem Hummer Proto erneut mit dabei.

Volkswagen ist raus - ein Segen? Auf jeden Fall dürfte jetzt nicht nur die Rally wieder interessanter werden, sondern auch die Vielfalt an der Spitze. Zwar dominiert X-raid eindeutig, aber Mitsubishi Holland & Brasilien, Toyota Süd Afrika, Great Wall, Dessoude-Nissan und nicht zuletzt Pewano Volvo könnten für Überraschungen sorgen.

Eines ist aber sicher: So "blau" wie in den letzten Jahren wird die 2012er Dakar nicht - auch wenn einige VW dabei sind. Aus Argentinien und Chile starten einige T2/T1 Amarok und auch aus Belgien startet "Overdrive" mit einem T1-Amarok.

Wer nun gegen wen fährt, darüber wird in den nächsten Wochen noch ausführlich berichtet - daher ein Blick auf die deutschen Starter. Matthias Kahle und Dr. Thomas Schünemann treten erneut im SMG Gache Buggy an, Andreas Schulz wird den amtierenden Weltmeister Leonid Novitskiy im X-raid Mini navigieren, Jürgen Schröder startet als Navigator von Alfie Cox im Volvo und Stephan Schott und Holm Schmitt erneut als im X-raid Team.

Doch ein Name überrascht besonders: Rally-Newbee Stefanie Manns ist erstmals auf der Dakar dabei, startet mit dem Holländer Pieter van Kruijsdijk in einem McRae Enduro.

Bei den Trucks dürften Franz Echter, Detlef ruf und Artur Klein sogar zu den Favoriten zählen. Sie starten für das holländische VEKA-MAN Team - allerdings mit einem in Deutschland bei Toni Maurer aufgebauten MAN-Unikat. Anstatt auf Basis der TGA/TGS starten Echter und Co. mit einem TGS auf MAN KAT Fahrgestell - dazu "Truck Guru" Klaus-Peter Kessler: "Dieses Chassis ist bei den geländegängigen Lkw anerkanntermassen so ziemlich das Beste, was der Markt hergibt."

Echter selbst verriet gegenüber Kessler: "Mit diesem Auto wurde das Team in diesem Jahr beste Nicht-Kamaz-Truppe bei der Silk Way Rally. Da hatten wir schon das jetzige Paket, aber bei der Silk Way gab es noch Kinderkrankheiten. Die sind jetzt weg. Das Auto hat die nächste Ausbaustufe erreicht und ist standfest."

Auch mit einem MAN starten Mathias Behringer, Jochen Seiler und Hugo Kupper, die wieder den "Fast Assistance Service" für Kahle/Schünemann im SMG Buggy stellen. Auch als "Fast Assistance" kommen in zwei weiteren MAN die Deutschen Klaus Bäuerle und Phillip Beier sowie Thomas Wallenwein und Philipp Merkle, beide Fahrzeuge werden vom X-raid Team eingesetzt.

Bei den Mopeds ist die deutsche Sprache in diesem Jahr eher dünn gesäht. Einziger deutscher Starter ist Daniel Schröder, Sohn des Volvo-Navigators Jürgen Schröder (KTM). Aus Österreich startet Ferdinand Kreidl mit einer KTM.

Die legendäre Startnummer "100", in den letzten Jahren für Christina Meier reserviert, ist diesmal "fremd" vergeben - allerdings an einen "Guten Bekannten": Jan Vesely, Tscheche mit Wohnsitz in Frankfurt/Main, wird der "100" zumindest die deutsche Sprache sichern.

Startliste Dakar Rally 2012

Autos: [ CLICK (http://video.hansyland.de/downloads/111108_dakar2012_cars.pdf) ] | Trucks: [ CLICK (http://video.hansyland.de/downloads/111108_dakar2012_truck.pdf) ] | Bikes: [ CLICK (http://video.hansyland.de/downloads/111108_dakar2012_moto.pdf) ] | Quads: [ CLICK (http://video.hansyland.de/downloads/111108_dakar2012_quad.pdf) ]

Die Strecke der Dakar Rally 2012

1st stage - 1 January
Mar Del Plata (ARG) - Santa Rosa de la Pampa (ARG) - (60km)

2nd stage - 2 January
Santa Rosa de la Pampa (ARG) - San Rafael (ARG) - (295km motos/quads/trucks; 290km cars)

3rd stage - 3 January
San Rafael (ARG) - San Juan (ARG) - (270km motos/quads; 208km autos/trucks)

4th stage - 4 January
San Juan (ARG) - Chilecito (ARG) - (326km)

5th stage - 5 January
Chilecito (ARG) - Fiambala (ARG) - (265km motos/quads - 177km cars/trucks)

6th stage - 6 January
Fiambala (ARG) - Copiapo (CHI) - (247km)

7th stage - 7 January
Copiapo (CHI) - Copiapo (CHI) - (444km)

Rest day - 8 January

8th stage - 9 January
Copiapo (CHI) - Antofagasta (CHI) - (477km)

9th stage - 10 January
Antofagasta (CHI) - Iquique (CHI) - (557km)

10th stage - 11 January
Iquique (CHI) - Arica (CHI) - (377km)

11th stage - 12 January
Ariqua (CHI) - Arequipa (PER) - (538km motos/quads; 478km cars; 432km trucks)

12th stage - 13 January
Arequipa (PER) - Nasca (PER) - (246km motos/quads; 246km cars/trucks)

13th stage - 14 January
Nasca (PER) - Pisco (PER) - (276km)

14th stage - 15 January
Pisco (PER) - Lima (PER) - (29km)Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_2012_465_teilnehmer_s trecke_und_starter_ver_ffentli cht_top_news.19484.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
09.11.2011, 15:40
SA-Dakar 2012: Wenn das Dakar-Geld ausgeht, klaut man eben eine Lok.

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/739533de3c.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111108_macek_1.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/8c0801c3e8.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111108_macek_2.jpg)
Ja, auch Dakar-Teilnehmer sind vor alltäglichen Problemen nicht geschützt: Auch nicht vor Finanziellen. Eine kuriose Geschichte geistert derzeit durch die tschechischen Medien. Demnach soll der mehrfache Dakar-Teilnehmer Martin Macek (Motorrad) u.A. eine komplette Lokomotive geklaut haben, um seine Dakar-Schulden zu bezahlen.

"Wir können bestätigen, das Macek am 28. Oktober in Untersuchungshaft genommen wurde" bestätigte Polizei-Sprecherin Ludmila Knopová gegenüber dem Magazin [ isport.cz (http://isport.cz/) ]. Nach Angaben verschiedener Quellen soll Macek die Lok aus einem stillgelegten Heizwerk in Jablonec im nordwestlichen Böhmen entwendet haben. Mit dem Verkauf des Altmetalles wollte man Geld einnehmen.

Die ganze Geschichte ist etwas verworren, angeblich sollen schon vorher Betrügereien gelaufen sein. Doch wie klaut man gleich eine ganze Lok? Nach tschechischen Angaben wurde ein Transportunternehmen beauftragt, die Lok aus dem Heizwerk zu holen. Mit Kran und Lkw machte man sich ans Werk - Verdacht schöpfte man nicht, weil in dieser Region recht viel Schrott herumsteht. Doch der Transporteur überprüfte routinemässig die Besitzverhältnisse, dabei flog die Sache auf.

Glaubt man Teamchef Mark Spacil, unter dem Martin Macek die Dakar fuhr, wurde Macek teils selbst Opfer von falschen Versprechungen. "Ich habe Martin als harten Kerl geschätzt und ihn bewundert, weil er sich immer wieder aufrappelte. Doch Martin hat Zusagen von Sponsoren bekommen, die dann nicht eingehalten wurden. Normalerweise startet man, wenn das Geld auf dem Konto ist - aber Martin hat mit Schulden gestartet, die er nun nicht zurückzahlen kann. Eigentlich ist es eine sehr traurige Geschichte. Auf der einen Seite vertritt man sein Land, auf der anderen Seite betrügt man es."

Über das Ausmass der gesamten Geschichte hält man sich in Tschechien bedeckt: "Macek brauchte Geld und die Spirale des Betruges wurde immer verworrener. Diese gilt es nun zu entwirren. Da es sich um laufende Ermittlungen handelt, können wir aktuell nicht mehr sagen."

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_2012_wenn_das_dakar_g eld_ausgeht_klaut_man_eben_ein e_lok.19485.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
10.11.2011, 15:29
Präsentation neuer Mercedes Unimog R-Sixteam Polen.
R-SixTeam Unimog Training - YouTube
Gruss Ruedi

Touareg V
10.11.2011, 15:31
SA-Dakar 2012: Buggy-Hattrick? Kahle / Schünemann starten mit SMG durch.

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Nach Platz 10 der Gesamtwertung und dem Buggy-Sieg im Januar 2011 wollen Matthias Kahle und Dr. Thomas M. Schünemann bei der 34. Ausgabe der Dakar Rally noch dichter zur Spitze aufrücken.

Die Piloten des Hamburger "HS Rally Team" peilen nicht nur den dritten Erfolg in der Buggy-Wertung nach 2009 und 2011 an, die Deutschen wollen erneut in die Phalanx der starken Allrad-Prototypen von BMW, Mini, Mitsubishi und Nissan eindringen und sich in der Gesamtwertung weiter verbessern.

Wie im Vorjahr vertraut die Mannschaft auf den zweiradgetriebenen Diesel-Buggy des französischen Konstrukteurs SMG Gache, der von einem 300 PS starken V6-BMW Biturbomotor angetrieben wird. Der speziell für die Dakar entwickelte Offroader verfügt über alle Neuerungen, die schon während des Testeinsatzes bei der Silk Way Rally im Juli in der russischen Steppe zum Einsatz kamen.

Grössere Kühlerventilatoren versorgen den Dieselmotor mit mehr Frischluft, wassergekühlte Bremsen verbessern die Verzögerung und eine Differenzialsperre sorgt speziell in den weichen Dünen der Atacama-Wüste für bestmögliche Traktion.

Auch personell setzt das Team auf Kontinuität: Kahle/Schünemann stiegen 2004 gemeinsam in den Wüstenrallysport ein, absolvierten seitdem über 50.000 Kilometer Seite an Seite und feierten dabei sechs Klassensiege. Unterstützung erhält das eingespielte Duo von seinem teameigenen "Fast Assistance" 10,5 Tonnen MAN-Racetruck, gefahren von Mathias Behringer, Hugo Kupper und Michael Karg.

"Im Januar waren wir mit unserem 10. Platz in der Gesamtwertung so etwas wie die Überraschungsmannschaft bei der Dakar" meint Pilot Matthias Kahle. "Seit dem Umzug der Rally im Jahr 2009 ist kein Buggy so weit nach vorne gefahren. Diese Bestmarke möchten wir noch einmal nach oben korrigieren und darüber hinaus zum dritten Mal die Buggy-Wertung gewinnen."

Navigator und Teamchef Dr. Thomas Schünemann ergänzt: "Wir haben in den vergangenen Jahren gezeigt, dass man auch mit einem zweiradgetriebenen Buggy sehr weit vorne mitfahren kann. Für die Dakar 2012 haben wir an unserem SMG-Buggy einige Verbesserungen eingeführt, die uns näher an die Top-Teams der vergangenen Jahre heranbringen. Der Start der Dakar ist zwar erst in acht Wochen, aber wir fiebern der Rally schon jetzt entgegen. Dabei freuen wir uns besonders auf die neuen Strecken in Peru."

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_2012_buggy_hattrick_k ahle_sch_nemann_starten_mit_sm g_durch.19494.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
11.11.2011, 15:28
SA-Dakar 2012: Sven Quandt - Neue Strecke dürfte X-raid entgegenkommen.

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/9b49ae412b.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111110_xraid_1.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/84e63796c6.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111110_xraid_4.jpg)
Der Start der vierten Südamerika-Dakar Rally rückt immer näher und der Veranstalter ASO veröffentlichte diese Woche weitere Details rund um die Route 2012. Nach Argentinien und Chile ist nun Peru als drittes Gastgeberland dazugekommen - und anstatt eines Rundkurses endet die Rally 2012 in der peruanischen Hauptstadt Lima.

Die kommende Route macht Sand zum bestimmenden Faktor der Dakar 2012. Bisher ähnelten die ersten und letzten Etappen durch Argentinien eher WRC-Prüfungen - schnelle Strecken und kaum Offroad. Nun müssen sich die Piloten auf den letzten Etappen den Dünen von Peru stellen - somit kann kurz vor Ende der Rally die Ergebnisliste kräftig durcheinander geschüttelt werden.

Das deutsche Monster Energy X-raid Team, im kommenden Jahr grösstes Team auf der Dakar und Top-Favorit, begrüsst die neue Strecke. "Unsere Fahrzeuge sind im Sand sehr stark", so Teamchef Sven Quandt. "Wir gehen deshalb davon aus, dass uns die neue Streckenführung durch die Dünen am Ende der Rally entgegenkommen wird."

Auch Stéphane Peterhansel, hoch gehandelter Top-Favorit im X-raid Mini All4, ist mit der neuen Strecke zufrieden: "Ich freue mich, dass wir bei dieser Dakar keine Schleife fahren. Ich hatte das Gefühl, dass es den Organisatoren im vergangenen Jahr schwer gefallen ist, andere und schwierige Routen zu finden. Jetzt betreten wir wieder neues Terrain."

Bereits auf den ersten Prüfungen treffen die Teilnehmer auf Dünen, allerdings dominieren zunächst noch die WRC-ähnlichen Pisten das Bild. "In diesem Terrain wird unsere Konkurrenz sicherlich sehr schnell sein", sagt Teamchef Quandt. "Doch das wird uns nicht aus der Ruhe bringen, da wir auf den folgenden Etappen kontern können."

Auf der fünften Etappe von Chilecito nach Fiambala warten die ersten großen Dünen auf die Piloten. Von dort aus überquert das Teilnehmerfeld die Anden nach Copiapo und betritt damit die Atacama Wüste. Die Route führt die Piloten weiter durch die trockenste Wüste der Welt bis nach Peru - das Land ist zum ersten Mal Gastgeber der Dakar und hält ebenfalls faszinierende Dünen bereit.

"Peru wird hart für die Teilnehmer", so Jean-Paul Cottret, Co-Pilot von Peterhansel. "Wir werden dort auf eine neue Art Dünen treffen." Michel Périn, Navigator von Nani Roma, blaubt vor allem an eine spannende Dakar: "Wir werden es mit viel mehr Sand zu tun haben, als bei den letzten Ausgaben. Ich denke, dass sich die Rally erst auf den letzten Etappen in Peru entscheiden wird."

X-raid wird mit acht Fahrzeugen (fünf Mini All4 und drei BMW X3CC) bei der Südamerika-Dakar 2012 antreten. Insgesamt gehen 465 Fahrzeuge an den Start, davon 171 in der Auto-Wertung.

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_2012_sven_quandt_neue _strecke_d_rfte_x_raid_entgege nkommen.19500.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
17.11.2011, 15:29
SA-Dakar 2012: Dessoude überrascht mit neuen "Bastel-Protos" und Buggies.

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/1510df6c3c.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111117_dessoude_1_01.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/d0772d3a50.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111117_dessoude_2_01.jpg)
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Wenn man vor einem Rally-Teamchef den Hut ziehen darf, dann sprechen wir über den Franzosen André Dessoude. 2012 startet sein französisches Nissan Team bereits zum 30. mal bei der Dakar und kaum ein Team hat derart Höhen und Tiefen mitgemacht wie Dessoude.

Neben Highlights wie die Saison 2003 und 2004 (hier betreute man das Nissan Werksteam gemeinsam mit Glyn Hall/Südafrika) standen Abgründe wie die Dakar-Absage 2008 - nach der Dessoude kurz vor der Pleite stand und dies auch laut als Kritik gegen den Veranstalter ASO öffentlich kundtat.

Dessoude ist aber vor allem für Eines bekannt: Nach aussen sehen die Fahrzeuge oft alt oder nicht gerade vielversprechend aus - doch unter der Haube steckt bewährte oder innovative Technik. So sorgen die bereits "uralten" Nissan Pathfinder T2 immer noch für überraschende T2-Klassen-Siege. Und die teils selbst-entwickelten (oder weiterentwickelten) Protos sorgen sogar für respektable Siege wie z.B. auf der "Pharaonen Rally".

Und Dessoude trickst. "Warum Protos neu entwickeln, wenn man Gutes adaptieren kann?" Erfolg brachten die beiden Protos N04 und N05 auf Basis der letzten Werks-Nissan aus dem Jahre 2004. Einer brannte 2009 ab, der andere fährt auch 2012 wieder: Hinter dem Lenkrad die Chinesen Zhou Jihong und Liao Min. Doch das ist diesmal nicht die Besonderheit.

André Dessoude war mal wieder "Spartechnisch richtig pfiffig." Man nehme einen Ex-Werks Mitsubishi Racing Lancer, räume die Technik raus und stecke Nissan-Technik rein. Kein Witz. Gleiches macht man mit einem Mitsubishi L200 Strakar - und schon hat man zwei neue Dessoude Prototypen.

In der Tat: Dessoude präsentiert zwei Ex-Werks Mitsubishi als neue "Dessoude"-Protos - mit Nissan Technik drin. Dazu startet man mit zwei Oryx-Buggies und eben den Chinesen. 2012 kommt man das erste mal ganz ohne T2-Pathfinder aus. Und auch die mit-entwickelten "Great Wall" aus China starten 2012 (sogar mit Carlos Sousa) als eigenes Team (eingemietet bei SMG Gache).

"N011" nennt Dessoude den umgebauten Racing Lancer, der von dem ehemaligen Weltmeister-Duo Christian Lavieille und Jean-Michel Polato pilotiert wird. Unter der Haube arbeitet ein adaptierter 3,7 Liter Nissan Motor. "Ein gutes und schnelles Auto, um die X-raid Armada zu destabilisieren" lacht Teamchef André Dessoude.

"Der Einbau der Nissan-Maschine war der aufwändigste Part" berichtet der Teamchef. "Aber nach ersten Tests lief die neue Konstruktion stabil. Allerdings werden wir unsere Strategie aus den Vorjahren fortsetzen und vorsichtig in die Rally starten. Dazu setzen wir auf konsequenten Service. Bei einer Dakar ist gute Planung Alles, dennoch weiss man nie, was einen erwartet."

Der zweite umgebaute Mitsubishi (L200 Strakar) nennt Dessoude "Atacama". Gefahren wird der Proto von den T2-Spezialisten Frédéric Chavigny und Jean Brucy. "Für uns bedeutet das einen Umstieg. Tschüss T2, Hallo T1! Wir sind gespannt und brennen darauf, jetzt auch einmal ganz vorne mitzufahren" so Chavigny, der im Vorjahr im Dessoude Pathfinder den 2. Platz in der T2 belegte - trotz eines Überschlages.

Einer der beiden Oryx Diesel-Buggy wird wie im Vorjahr von der ehemaligen Freeclimbing-Weltmeisterin Isabelle Patissier und deren Lebensgefährte Thierry Delli-Zotti eingesetzt, im zeiten Buggy starten Rally-Legende Thierry Magnaldi und Francois Borsotto.

Insgesamt fünf Servicefahrzeuge begleiten das Team, darunter vier T5-Lkw und ein T4 als "Fast Assistance" in Wertung. "Unser neues Team ist das Ergebnis umfangreicher Investitionen, sowie in Material als auch in die Menschen."

"Wir werden in diesem Jahr ohne Druck ins Rennen starten, egal was passiert. Diese Rally ist einmalig und es ist unmöglich, sie komplett durchzuplanen. Aber ich glaube, unseren neuen Fahrzeuge, die Motovation und Moral im Team sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Dakar 2012" so André Dessoude.Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_2012_dessoude_berrasc ht_mit_neuen_bastel_protos_und _buggies.19514.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
23.11.2011, 15:58
SA-Dakar 2012: Lettischer OSCar erster Elektro-Allradler auf der Dakar Rally.

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Eine Dakar mit einem Elektroauto? Nach der Ankündigung des ersten Elektro-Buggys des Holländers Tim Coronel (fuhr jüngst auf der "Mini Dakar" in Hardenberg) und dem geplanten belgischen Elektro-Unimog für die Breslau Rally 2012 hatte die lettische Rallyraid-Schmiede "OSCar" den ersten Elektro-Allradler für die Dakar angekündigt. Das war im April - und nun ist man tatsächlich startbereit.

"Oscar OE" nennen die Letten stolz ihre Eigenkonstruktion, die im Vergleich zu den Vorjahren optisch wesentlich professioneller auftritt. Acht Monate hat man zum Bau des einzigen Fahrzeuges gebaut, bereits im Dezember will man in Südamerika letzte Marathon-Tests fahren.

"Bisher hat niemand versucht, ein solches Auto zu bauen. Ein funktionierendes Allrad-Rallyfahrzeug, das nur mit Batterien und einem Elektromotor eine Marathonrally standhalten kann. Wir mussten dieses Auto neu erfinden" erklärt Konstrukteur Andris Dambis stolz.

Doch hat man nun wirklich "das Rad neu erfunden"? Naja. Das Haupt-Problem: Reichweite in Kombination mit Leistung. Zudem stellt das Wetter in Südamerika besondere Bedingungen: von absoluter Hitze bis Kälte ist alles dabei.

Man hat den OSCar vollgepackt - mit Motoren und Batterien. 16 Temperatur-beständige Winston Hochleistungsakkus erzeugen kombiniert 512 Volt und 52 kWh. Diese treiben einen Elektromotor an, der zwischen 150 und 335 kW Leistung und 400 bis 800 Nm Drehmoment erzeugt.

Um auf "Nummer Sicher" zu gehen, setzt man zudem auf KERS "regenerative Bremsen", die Bremsernergie auffangen und in Elektrizität umwandeln.

Sollten "alle Stricke reissen", hat man zudem einen Nissan V6-Benzinmotor und 200 Liter Treibstoff an Bord - der allerdings als Generator und nicht für den direkten Antrieb dient. "Der Antrieb bleibt zu 100 Prozent elektrisch". Nachteil: Bei hohem Gewicht soll maximal eine Geschwindigkeit von 140 km/h drin sein.

Als Team geht man 2012 nach einigen ruhigen Jahren wieder in die Vollen. 20 Mann stark ist die Crew des lettisch-französisch-russischen (Gesamt-)Teams.

Neben dem Elektro-OSCar, den Maris Saukans gemeinsam mit Konstrukteur Andris Dambis pilotieren wird, startet die russisch-lettische Crew Antona Grigorova und Ainara Princa in einem zweiten Rallyfahrzeug, einem (regulären) OSCar 03. Dazu kommen ein DAF-T4 Truck (den man sich mit einem französischen Team teilt), zwei T5-Trucks sowie zwei Nissan Navara Service-Pickups.

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_2012_lettischer_oscar _erster_elektro_allradler_auf_ der_dakar_rally.19549.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
05.12.2011, 19:43
SA-Dakar 2012: Nasser Al Attiyah im Hummer - Terranova ohne Beifahrer?.

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Hü oder Hott, Ja oder Nein - um kaum einen Rallyfahrer gibt es immer wieder derart viele Geschichten, wie um den Qatari und SA-Dakar Sieger 2011 Nasser Saleh Al Attiyah. Nachdem der Ex-Volkswagen und Ex-X-raid Pilot zur Dakar 2012 ohne Auto dasteht (Volkswagen zog sich aus dem Dakar-Sport zurück), kochten die Gerüchte auf - und Überraschungen folgten.

So startete der Qatari unerwartet mit einem deutschen SAM Mercedes 35 CC von Sven Knorr und seiner Truppe auf der "Baja Qatar". Gerüchte nährten schon zuvor erst einen Dakar-Start in einem privaten VW Race Touareg, dann (nach der Absage Volkswagens) einen Start im Südafrika-Toyota - doch auch hier kam schnell ein "Nein". Der SAM kommt für eine Dakar noch nicht in Frage.

Nun "twittert" ausgerechnet Ex-X-raid Privatier und Toyota-Neuzugang Orlando "Orly" Terranova aus Südamerika: "Es sieht so aus, als wenn ich mir einen neuen Beifahrer suchen muss"... denn sein bisher genannter Beifahrer Lucas Cruz Senra aus Spanien würde eventuell mit Nasser Al Attiyah in einem zweiten Robby Gordon Hummer starten. Nur ein PR-Gag?

Immerhin, Al Attiyah ist gut im Vermarkten - auch wenn das manchmal einseitig ausschaut. Noch Anfang November hatte der Qatari verkündet, er würde mit Citroen die WRC-Rallysaison 2012 fahren. Citroen selbst dementierte kurz darauf: "Man habe mit Al Attiyah gesprochen, mehr nicht." Es bleibt also spannend - wenn uns VW schon nicht mehr mit Fahrergerüchten beglückt...


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_2012_nasser_al_attiya h_im_hummer_terranova_ohne_bei fahrer.19606.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
05.12.2011, 19:45
SA-Dakar 2012: Bayerisches Speedbrain Husqvarna Team mit Top Fahrern.

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Das deutsch-basierte "Speedbrain" Motorrad-Team wird auch 2012 wieder auf der Südamerika-Dakar vertreten sein - allerdings nicht mit der Marke BMW, sondern mit der jüngst vom BMW-Konzern übernommenen Marke "Husqvarna" aus Schweden.

Wie auch die ehemalige "Schweden-Tochter" Husaberg (gehört jetzt zu KTM) sieht man bei Husqvarna die Chancen, die das neue 450er-Reglement auch kleineren Marken bietet. Entsprechend geht man bei BMW-Husqvarna "voll" ins Rennen und unterstützt Speedbrain offiziell werksseitig.

Teamchef Wolfgang Fischer und seine Crew haben auf Basis der Husqvarna TE 449 ein eigenständiges Rally-Rennmotorrad für diesen Einsatz entwickelt, das besonders leicht und gleichzeitig schnell sowie wendig sein soll.

Die fünf Bikes mit der offiziellen Bezeichnung "Husqvarna TE 449 RR by Speedbrain" werden von den Top-Fahrern David Frétigné (FRA), Paulo Goncalves (POR), Zé Hélio (BRA), Ike Klaumann (BRA) und Joan Barreda (SPA) pilotiert. Insgesamt 11 Mann ist die Crew stark. - mit dieser Mischung peilt das neue "Husqvarna Rally Team by Speedbrain" das Podium an.

"Wir sind sehr glücklich über die neue Kooperation mit Husqvarna und die weitere Kooperation mit dem BMW-Konzern" meint Teamchef Wolfgang Fischer von Speedbrain aus Stephanskirchen (Bayern).

"Vor allem muss ich der Crew danken, die Tage- und Nächteland unermüdlich an dem Projekt gearbeitet haben. Danke natürlich auch an die Sponsoren, die an uns glauben. Ich bin sicher, das wir mit diesem Team, den erfahrenen Piloten und dem neuen Motorrad das Potential unseres Teams beweisen können. Unser Ziel ist klar: Ein Platz auf dem Podium in Lima - am besten ganz oben!"


Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_2012_bayerisches_spee dbrain_husqvarna_team_mit_top_ fahrern.19611.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
12.12.2011, 15:57
SA-Dakar 2012: Jos Verstappen Gerüchte, Edwin van Ginkel - "Ginaf startet".

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Da überschlagen sich die Geschichten. Kaum berichten die Medien über Al Attiyah-Gerüchte, bestätigt dieser seinen Start im Robby Gordon Hummer - und dessen Team hatte sogar ein eilig gezeichnetes Photoshop-Design des eventuellen Hummers zur Hand.

Robby Gordon selbst wird übrigens in diesem Jahr erstmals von Johnny Campbell navigiert - der gewann die legendäre "Baja 1000" bereits 11 mal - auf dem Motorrad. Auf der Dakar startete er nur einmal - 2001 belegte er den 8. Platz.

Nun berichtet der Dakar-Veranstalter ASO über einen Start des holländischen Ex-Formel Eins Piloten und aktuellen Tourenwagenfahrer Jos Verstappen. Vermutlich aufgrund einer Nennung soll Verstappen einen gelben "Jumbo"-DAF von Frits van Eerd aus dem XDakar-Teams (Erik van Loon, Van den Bosch etc) pilotieren.

Doch kaum Jemand wusste davon... noch eine Sensation? Nur Vielleicht. Denn Jos Verstappen zeigte sich überrascht über die Pressemitteilung der ASO. Über seine Webseite liess er nun offiziell verlauten: "Ja, es gebe Verhandlungen, als Ersatz einen DAF zu fahren. Aber das ist noch nicht sicher und erst recht nicht spruchreif." Probleme gebe es vor allem mit einer fehlenden Lizenz für einen Lkw. "Wir arbeiten daran, aber es ist noch zu früh, darüber zu sprechen."

Verstappen startete als bisher bester Holländer zuerst in der Formel 3, nach diversen Siegen wechselte er 1994 in die Formel 1, war zudem in diversen weiteren Rundstrecken-Serien wie "Le Mans" aktiv.

News gibt es auch vom holländischen GINAF-Team, das von einer eventuellen Firmen-Pleite betroffen sein könnte (wir berichteten). Nun hat das Team offiziell bekanntgegeben, das zumindest Teammanager Edwin van Ginkel (gleichzeitig Manager von den nicht betroffenen "Ginaf Service Ederveen BV" und "Van Ginkel Technology" in Utrecht) nicht dabei sein wird. "Meine Anwesenheit in der Firma ist derzeit wichtiger als meine Rolle im Rallyteam" so van Ginkel in einer Pressemitteilung.

Auch das Rallyteam sei nicht betroffen. "Die Rally-Aktivitäten sind vollständig aus dem Geschäft getrennt und daher unabhängig" erklärt Edwin van Ginkel, der 2012 mit einem Toyota Land Cruiser anstatt selbst im Truck die Rally begleitet hätte. Daher wird sein Bruder Wuf van Ginkel zusammen mit Daniël Bruinsma und Richard de Rooij auch wie geplant im grauen Rally-Ginaf starten.Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_2012_jos_verstappen_g er_chte_edwin_van_ginkel_ginaf _startet.19623.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
12.12.2011, 15:58
SA-Dakar 2012: Matthias Kahle - "T4-Service Crew ist wie eine Versicherung."

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"Fast Assistance", so lautet die offizielle Bezeichnung der Service-Trucks, die bei Marathonrallys am Wettbewerb teilnehmen. Die speziell präparierten Racetrucks der Klasse T4 absolvieren dieselben Strecken wie die vor ihnen fahrenden Autos - und kämpfen selbst um Bestzeiten. Ihre Hauptaufgabe besteht jedoch darin, das eigene Team zu unterstützen.

Das deutsche "HS Rally Team" von Matthias Kahle und Dr. Thomas M. Schünemann schickt seit 2008 ebenfalls einen Racetruck an den Start, falls der SMG-Diesel-Buggy in Schwierigkeiten gerät. Truck-Pilot Mathias Behringer und sein 9,5 Tonnen schwerer MAN-Lastwagen sind fester Bestandteil des Teams.

"Wer bei einer Marathonrally vorn mitfahren will, kommt ohne eigenen Racetruck nicht weit", erklärt Buggy-Fahrer Matthias Kahle. "Der Racetruck ist so etwas wie unsere Versicherung für den Schadensfall. Wir wissen, dass Mathias Behringer bei einem Problem immer schnell zur Stelle ist. Ausserdem ist er als Rückhalt für uns als Fahrer psychologisch wichtig."

Bei der Südamerika-Dakar 2011 stoppte ein Kabelbrand die Fahrt des SMG-Diesel-Buggy der Deutschen in den gefürchteten weissen Dünen der Fiambala-Wüste. Eine Reparatur an Ort und Stelle war nicht möglich, also nahm Behringer den SMG an den Abschlepphaken.

Auf einer der schwierigsten Etappen zeigte der Truck-Fahrer eine wahre Glanzleistung: Behringer zog den Buggy 160 Kilometer durch den weichen Wüstensand ohne einen einzigen Wegpunkt auszulassen - das Team erreichte das Etappenziel ohne Strafzeiten und mit "nur" fünf Stunden Zeitverlust.

"Was Mathias Behringer an diesem Tag geleistet hat, ist sagenhaft", beschreibt Navigator Dr. Schünemann. "Die Fiambala-Etappe war so schwer, dass selbst erfahrene Piloten mit intakten Fahrzeugen nicht alle Wegpunkte erreicht haben. Mathias hat das sogar mit uns am Abschleppseil geschafft! Man kann wirklich sagen: Wir haben einen der besten Piloten und einen der schnellsten Racetrucks im gesamten Starterfeld."

Die guten Leistungen von Behringer und seinen beiden Copiloten zahlen sich übrigens auch für die T4-Crew selbst aus: Bei sieben Einsätzen erreichte der Racetruck fünf Mal die Top 10. Eine beachtliche Leistung, zumal in der Lkw-Wertung einige professionelle Werksteams an den Start gehen, die rein im Rennen starten - ohne jede Service-Verpflichtung.

Mathias Behringer, 1973 in Dillingen a. d. Donau geboren, hat seine Motorsportkarriere im Autocross begonnen. 2002 wurde er Deutscher Meister in der Disziplin Specialcross, 2004 und 2005 jeweils Vize-Europameister.

2007 bestritt der gelernte Zimmerermeister erstmals die Rallye Dakar, seit 2008 startet Behringer für das "HS Rally Team". Sein grösster Erfolg war der zehnte Platz bei der Südamerika-Dakar 2011. Behringer lebt in Lutzingen, rund zehn Kilometer von seiner Geburtsstadt entfernt.Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_2012_matthias_kahle_t 4_service_crew_ist_wie_eine_ve rsicherung.19628.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
14.12.2011, 17:26
Alfie Cox und Jürgen Schröder präsentieren Pewano Volvo.
PEWANO: The Dakar 2012 preview - YouTube
Gruss Ruedi

Touareg V
16.12.2011, 15:19
SA-Dakar 2012: Sven Quandt - "Im 2012 Mini steckt kaum noch der BMW X3".

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/0120b328f4.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111214_xraidmini_2_01.jpg)http ://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/05a1965786.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111214_xraidmini_3_01.jpg)
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Vor fast genau einem Jahr überraschte X-raid mit der Vorstellung des Mini All4 Racing. Innerhalb von 90 Tagen wurde aus der Idee Wirklichkeit und bereits auf der Südamerika-Dakar 2011 erlebte er auch gleich seinen ersten Einsatz. Zwölf Monate später sind fünf X-raid Mini All4 Racing auf dem Weg nach Südamerika.

Doch nicht nur in der Quantität legte X-raid zu, zahlreiche Weiterentwicklungen machen den Mini noch schlagkräftiger. Besonderes Augenmerk legten die Ingenieure auf die Senkung des Schwerpunktes. Dafür verlagerte das Team den Kühler und den Tank weiter nach unten und nahm eine Verbreiterung des Chassis vor.

Eine weitere Änderung am Chassis ist mit der Kürzung der Motorhaube und einem steileren Böschungswinkel verbunden. Durch diese Umbauten kann der Mini steilere Hänge gerader anfahren.

Auch das Ziel, das Fahrzeug weiter abzuspecken und damit näher ans Mindestgewicht zu bringen, wurde erreicht: Hier gelang es X-raid, den Mini um ganze 30 Kilogramm zu erleichtern. Andere Komponenten des Rally-Fahrzeuges konnten ebenfalls weiterentwickelt werden, so änderte das Team unter anderem die Abstimmung der Stossdämpfer.

Die Ingenieure der BMW Motoren GmbH widmeten sich dem Motor des Mini und verbesserten ihn mit einer aktualisieren Software. Die Prüfungen der Südamerika-Dakar führt die Teilnehmer oft in Höhen über 2000 Metern. Um diesen Höhenverhältnissen in Südamerika gerecht zu werden, erprobte X-raid den Motor in einer Druckkammer und simulierte eine Höhe von bis zu 3500 Meter. Durch die verschiedenen Weiterentwicklungen steigerte das Team auch das Ansprechverhalten und die Fahrbarkeit des Rally-Mini.

"In den Mini All4 Racing, mit denen wir 2012 bei der Dakar antreten, steckt kaum noch der BMW X3CC. In den letzten Monaten wurde er zu einem eigenständigen Fahrzeug", so Teammanager Sven Quandt.

Allerdings steht das X-raid Team einer starken Benziner-Konkurrenz gegenüber. Diese durfte für die kommende Dakar auf ein Sechs-Gang-Getriebe wechseln und den Airrestriktor auf 34mm erhöhen. "Damit dürfte unsere Konkurrenz je nach Fahrzeug zwischen 10 und 20 km/h schneller sein als wir", erklärt Quandt weiter.

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_2012_sven_quandt_im_2 012_mini_steckt_kaum_noch_der_ bmw_x3.19652.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
19.12.2011, 16:01
SA-Dakar 2012: Thomas Wallenwein setzt seinen "Dakar-Kindheitstraum" fort.

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/0f3f93f0b7.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111219_wallenwein_1.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/c37c829e30.jpg (http://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/26a1239be3.jpg)
Es gibt Familien, die sich komplett dem Motorsport verschrieben haben - "mit Haut und Haaren". Zu "diesen Familien" zählt auch der Clan der Wallenweins, Thomas, Sandro und Mark. Während Sandro Wallenwein gerade Deutscher Rally-Meister mit Subaru geworden ist, zieht es Thomas Wallenwein in die Wüste: Erstmals startet er mit einem MAN-Racetruck für das X-raid Team bei der Südamerika Dakar 2012.

Thomas Wallenwein zog es schon immer in die Ferne. Für viele Jahre fand er sein Betätigungsfeld im "Mitropa Rally Cup", der inoffiziellen Europa Meisterschaft für Privatfahrer. Mit vier Vizetiteln kann sich seine Erfolgsbilanz durchaus sehen lassen. Auch in der GORM ist man aktiv: So startete man mit Ellen Lohr beim 24-Stunden Rennen in Schwerin mit einem Mercedes ML T2.

Vor vier Jahren verwirklichte er sich mit dem Start bei der Dakar einen Kindheitstraum - und die Wüste lässt ihn bis heute nicht mehr los. Nach einem Jahr Pause startet der 56-jährige im Januar 2012 dank Unterstützung von KS-Tools (ebenfalls Sponsor von Sandro Wallenwein in der DRM) zu seinem dritten Abenteuer in Südamerika.

"Ich bin froh, dass es endlich bald soweit ist! Der organisatorische Aufwand ist einfach unglaublich", so Wallenwein, der noch bis zu den Weihnachtsfeiertagen mit den letzten Vorbereitungen beschäftigt ist. Während sein MAN-Racetruck bereits Mitte November den Weg über den Atlantik in Richtung Argentinien antrat, startet der Flieger mit den Teilnehmern am 27. Dezember zu einem der letzten grossen Abenteuer.

"Fast Assistance", so lautet die offizielle Bezeichnung der Service-Trucks, die bei Marathonrallys am Wettbewerb teilnehmen. Die speziell präparierten Racetrucks der Klasse T4 absolvieren dieselben Strecken wie die vor ihnen fahrenden Autos - und kämpfen selbst um Bestzeiten. Ihre Hauptaufgabe besteht jedoch darin, das eigene Team zu unterstützen.

"Meine eigene Platzierung ist für mich absolut Zweitrangig. Ich möchte für X-Raid einen guten Job machen! Schliesslich starte ich als eine Art ADAC - das heisst, wenn eines unserer Fahrzeuge ein Problem hat, sind wir dazu da ihnen so schnell wie möglich zu helfen", erklärt Wallenwein.

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_2012_thomas_wallenwei n_setzt_seinen_dakar_kindheits traum_fort.19656.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
19.12.2011, 16:02
SA-Dakar 2012: Matthias Kahle "Unser grosses Ziel ist der dritte Buggy-Sieg".

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/b32be95a4b.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111219_kahle_1.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/5df84d23f1.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111219_kahle_3.jpg)
Vor 20 Jahren steuerte Matthias Kahle einen Schürfkübelbagger durch den Tagebau Reichwalde in der Oberlausitz und träumte von einer Laufbahn im Rallysport. Heute ist der Görlitzer Rekordchampion in der Deutschen Rally-Meisterschaft und pilotiert den SMG-Buggy des Hamburger "HS Rally Team" bei der Dakar. Doch wer ist Matthias Kahle eigentlich? Ein Porträt.

Was seine Motorsportkarriere betrifft, war er ein Spätstarter. Als der gebürtige Görlitzer seine erste Rally fuhr, war er 24 Jahre alt. Zum Vergleich: Ein "gewisser Sebastian Vettel" feierte im Juli dieses Jahres seinen 24. Geburtstag und krönte sich nur 98 Tage später zum zweiten Mal zum Formel-1-Weltmeister.

Kahles Motorsportlaufbahn mag zwar spät gestartet haben, dafür nahm sie einen umso steileren Verlauf. Im zweiten Jahr wurde er Amateur-Rallymeister, und nur ein Jahr später folgte der wichtigste Moment in der Karriere des Sachsen. Im Herbst 1995 wurde Kahle zu einer Nachwuchssichtung von Toyota Deutschland eingeladen. Dort setzte sich der damals noch unbekannte Matthias Kahle gegen einige deutlich erfahrenere Kollegen durch, gewann die Sichtung und erhielt den begehrten Werksvertrag bei Toyota.

"Das war für mich der Sprung zum Profi", erinnert sich Kahle. "Ich wusste sofort: Jetzt geht’s los! Das ist so ein Gefühl, wie wenn man bei ´Deutschland sucht den Superstar’ gewinnt."

Bei Toyota hielt der Nachwuchsfahrer, was man sich von ihm versprochen hatte: In seiner ersten Saison in der Deutschen Rally-Meisterschaft (DRM) wurde er Sechster, im Jahr darauf holte Kahle den Titel. Nach seinem Wechsel zu Seat und später zu Skoda folgten sechs weitere Meisterschaften, die letzte im Jahr 2010.

Der mittlerweile siebenfache Deutsche Rallymeister ist mit fast 50 Rallysiegen der erfolgreichste Pilot in der Geschichte der DRM. Seit 2004 setzt er seine Erfolgsgeschichte bei Marathonrallys fort. Seine Bilanz im HS Buggy: Sechs Klassensiege und drei zweite Plätze bei elf Einsätzen.

Und wie lautet Kahles Erfolgsgeheimnis? "Ein Geheimnis gibt es nicht", erklärt der mittlerweile 42-jährige Familienvater. "Ich bin früher sehr viel Fahrrad und Motocross gefahren, bestimmt zwei bis drei Stunden am Tag. Daher habe ich sicher mein Gefühl für Bewegung und Traktion. Es war schon immer mein Wunschtraum, Rallyfahrer zu werden und ich glaube, diesen Willen braucht man, um ganz vorne dabei zu sein."

Kahle konnte sich schon immer für all das begeistern, was zwei oder vier Räder hatte. Bereits im Alter von acht Jahren durfte er den Trabant seiner Grosseltern auf dem heimischen Hof bewegen. Ein Trabant war auch Kahles erstes Auto. 1989 zahlte er 10.000 DDR-Mark für ein mehr als zehn Jahre altes Modell, das entspricht in etwa seinem damaligen Jahresgehalt als Grossgeräteführer im Tagebau Reichwalde.

In der Tat hat das Tagebaugebiet in der Oberlausitz gewisse Ähnlichkeiten zu Kahles aktuellem Arbeitsumfeld: Die kargen Landschaften der Atacama-Wüste. Die Unterschiede bei seinen Arbeitsgeräten könnten aber kaum grösser ausfallen: Statt eines 600 Tonnen schweren Schürfkübelbaggers fährt Kahle gemeinsam mit Copilot Dr. Thomas M. Schünemann den SMG-Buggy des Teams mit einem 350 PS starken V6-Biturbo-Dieselmotor.

Was seine Ambitionen für die Dakar 2012 angeht, gibt sich Matthias gewohnt bescheiden: "Bei einer Wüstenrally geht es in erster Linie darum, das Ziel zu erreichen und die Rally möglichst ohne Probleme zu überstehen", erklärt der frühere Grossgeräteführer. "So haben wir es in den vergangenen Jahren immer gemacht und dann standen wir in den Ergebnislisten ganz automatisch sehr weit vorne. Aber natürlich ist unser grosses Ziel der dritte Buggy-Sieg bei der Dakar."

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_2012_matthias_kahle_u nser_grosses_ziel_ist_der_drit te_buggy_sieg.19657.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
19.12.2011, 16:04
SA-Dakar 2012: Jos Verstappen sagt ab - Jasper van den Heuvel springt ein.

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Noch in der vergangenen Woche meldete der Dakar-Veranstalter ASO die Teilnahme des ehemaligen Formel 1 und Tourenwagen-Piloten Jos Verstappen. Laut ASO würde Verstappen im DAF-Racetruck des holländischen "Jumbo Supermarkt" Teams starten. Der Holländer selbst zeigte sich über die Ankündigung überrascht und relativierte auf seiner Webseite, das es lediglich eine Anfrage gegeben habe.

Nun ist klar: Verstappen wird nicht auf der Dakar starten. "Wie befürchtet konnte Jos nicht mehr rechtzeitig die erforderlichen Papiere bekommen" heisst es auf der offiziellen Webseite www.verstappen.nl (http://www.verstappen.nl/) .

Für Teamchef- und Truckbesitzer Frits van Eerd wird nun der holländische Rallyprofi Jasper van den Heuvel einspringen. Eerd selbst kann aus beruflichen Gründen nicht starten. "Es ist schade, das ich nicht selbst fahren kann. Aber mit Jasper haben wir einen guten Ersatz gefunden. Er hat eine beeindruckende Karriere vorzuweisen und ist ein echter Gewinn für unser Team."

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_2012_jos_verstappen_s agt_ab_jasper_van_den_heuvel_s pringt_ein.19658.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
20.12.2011, 16:33
SA-Dakar 2012: Stéphane Peterhansel - "Ich will einfach den nächsten Sieg".

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/e8b99d1b6f.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111219_mini_1.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/4da58c7a40.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111219_mini_5.jpg)
Volkswagen ist raus, die Karten sind neu gemischt: Die Dakar 2012 verspricht besonders spannend zu werden. Ein lange erkämpfter Sieg für X-raid? Überraschen die holländischen Mitsubishi? Hummer? Oder darf man gar schon mit Toyota, Pewano-Volvo, Dessoude oder Great Wall rechnen?

Als Top-Favorit geht Mini-Pilot Stéphane Peterhansel ins Rennen. Ganze neun Dakar-Siege - sowohl mit dem Auto als auch dem Motorrad - konnte er schon für sich verbuchen. Jetzt will der Lebensgefährte der Deutschen Andrea Mayer erneut angreifen. Bevor er mit dem X-raid Team kurz nach Weihnachten nach Südamerika aufbricht, spricht der Dakar-Rekordsieger über die bevorstehenden Herausforderungen:

Stéphane, für dich geht es dieses Mal um den 10. Gesamtsieg bei der Dakar. Macht das die Dakar 2012 zu etwas ganz Besonderem für dich?

Peterhansel: Um ehrlich zu sein, ist das keine spezielle Situation für mich. Heute, ein paar Wochen vor dem Start der Dakar, ist alles wie immer. Ich bin hoch motiviert und will einfach den nächsten Sieg. Dabei ist es egal, ob es der siebte, achte oder zehnte Sieg ist.

Die Route wurde deutlich überarbeitet und die Dakar mit Peru um ein drittes Land erweitert. Wird es die schwierigste Dakar, die es je gegeben hat?

Peterhansel: Nein, das auf keinen Fall. Vielleicht die härteste in Südamerika. Aber vor 15 oder 20 Jahren hat die Dakar drei Wochen gedauert und die Etappen waren viel länger. Das ist einfach nicht mehr zu toppen.

Auf was freust du dich am meisten? Auf was nicht?

Peterhansel: Erstens ist es eine neue Dakar. Wir fahren von einem Punkt zum anderen und nicht mehr eine grosse Schleife um Buenos Aires. Zweitens freue ich mich sehr auf das neue Land, Peru. Wir sind ja nicht nur bei der Dakar, um einen Wettbewerb auszufahren, sondern auch um neue Landschaften zu entdecken. Darauf freue ich mich, denn ich war zuvor noch nie in Peru. Etwas Schlechtes fällt mir einfach nicht ein.

Der Mini All4 Racing ist schon das ganze Jahr über stark gewesen. Was macht ihn so perfekt für den Einsatz bei der Dakar?

Peterhansel: Das Team hat über das Jahr einen sehr guten Job gemacht. Das Handling des Mini ist sehr gut, und es macht Spass, ihn zu fahren. Ich denke, er ist bereit für den Sieg. Der Mini ist leicht zu fahren und trotzdem schnell, besonders in den Kurven. Auch optisch gefällt er mir sehr gut. Eigentlich ist er das schönste Auto, das ich bisher bei der Dakar gefahren bin.

Wer ist dein grösster Konkurrent bei der Dakar 2012?

Peterhansel: Neben meinen Teamkollegen, die dieses Jahr sehr stark sind, sehe ich Nasser Al Attiyah als grossen Konkurrenten. Wir wussten schon immer, dass der Hummer sehr schnell ist, auch mit Robby Gordon am Steuer. Mit Nasser ist er auf einem noch höheren Level. Aber auf die Liste gehört auch Giniel de Villiers. Er ist sehr schnell, und auch das Auto ist sehr gut. Insgesamt sind sicherlich fünf bis sechs Fahrer in der Lage, die Dakar zu gewinnen.

Wie beschreibst du deine Teamkollegen im X-raid Team?

Peterhansel: Nani ist ein extrem offener Typ, der mit jedem gut klarkommt. Er lacht viel und kommt schnell mit Leuten in Kontakt. Krzysztof kenne ich erst seit etwa einem Jahr. Er ist sehr fair und hat eine gute Einstellung. Es ist gut, so jemanden wie ihn im Team zu haben. Fahrerisch ist er sehr stark und in der Lage, ein Auto am Limit zu fahren.

Leonid kenne ich seit zwei, drei Jahren, und auch er ist immer gut drauf. Wie Krzysztof ist er sehr fair und bringt eine gute Einstellung mit. Ricardo ist einfach ein lustiger Typ. Er denkt immer nur positiv und ist immer glücklich, wenn er eine Rally bestreiten kann. Insgesamt haben wir da ein tolles Team zusammen.Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_2012_st_phane_peterha nsel_ich_will_einfach_den_n_ch sten_sieg.19659.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
20.12.2011, 16:36
SA-Dakar 2012: Giniel de Villiers - "Der Beginn einer neuen Herausforderung".

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Mit Südamerika kam der Durchbruch für Volkswagen - und 2009 der lang ersehnte erste Sieg eines Dieselfahrzeuges. Im Cockpit: Der Südafrikaner Giniel de Villiers und sein deutscher Beifahrer Dirk von Zitzewitz.

Nun starten beide eine neue Herausforderung: 2012 tritt das Sieger-Duo für Toyota Süd Afrika an. Für die "Rally Raid Media Group" sprach Arek Kwiecien von www.terenowo.pl (http://www.terenowo.pl/) exklusiv mit De Villiers vor der Rally.

Giniel, Volkswagen hat sich zurückgezogen. Wie fühlen Sie sich nach der Entscheidung? Wie haben Sie von der Entscheidung erfahren? Und wie kam die Kooperation mit Toyota zusammen?

De Villiers: Ich war natürlich sehr enttäuscht als wir vom Rückzug Volkswagens erfahren haben. Die finale Entscheidung haben wir erst im Juni erhalten, also blieb nicht mehr viel Zeit, sich nach einem neuen Projekt umzusehen.

Die Zusammenarbeit mit Imperial Toyota ergab sich erst im Oktober diesen Jahres. Ich freue mich sehr darauf, mit Teamchef Glyn Hall zusammenzuarbeiten. Hall war verantwortlich für Nissan Motorsport als ich in Südafrika die Offroad-Meisterschaft und im Tourenwagensport fuhr. Das ist eine neue Herausforderung für mich.

Sie haben jetzt einen Turbodiesel gegen einen Benziner getauscht. Ist das eine besondere Aufgabe? Haben die Fahrzeuge noch etwas gemeinsam?

De Villiers: Anders als der Race Touareg ist der Toyota Hilux Pickup ein neues Auto und noch nie auf der Dakar getestet worden. Allerdings hat der Toyota sein grosses Potential schon in der Südafrikanischen ABSA Meisterschaft und ersten Tests in der Namib Wüste bewiesen.

Sicher, mit dem Benziner-Motor wird es ein wenig anders sein als mit dem Diesel. Aber der Toyota ist sehr einfach zu fahren. Und mit Sicht auf das neue Reglement 2013 dürfte es auch wieder mehr Wettbewerb zwischen den Benzinern und Dieseln geben.

Sie haben ja auch schon Erfahrung mit den südafrikanischen Benziner-Nissan. Gibt es Gemeinsamkeiten mit dem Toyota Hilux? Was sind die Vor- und Nachteile des Toyota?

De Villiers: Der Toyota ist ein sehr gutes Auto. Wir müssen noch mehr testen um das Level der Topfahrzeuge zu erreichen, aber wir sind nicht mehr weit davon entfernt. Der Vergleich zum Nissan ist schon grösser. Aber Entwickler Glyn Hall hat all seine Nissan-Erfahrung aus 10 Jahren ABSA und Dakar genutzt - um einen starken Toyota zu bauen.

Vielen sehen Sie und Dirk von Zitzewitz bereits als grosse Favoriten für 2012. Viele sagen, nur X-raid wäre ein wahrer Kokurrent. Was sagen Sie dazu?

De Villiers: Ich hoffe, das wir mit den X-raid mithalten können - aber dazu fehlt uns noch die Performance. Wir sind in einem neuen Auto was um ersten mal auf einer Dakar fährt, da sollten wir realistisch bleiben. Es wäre schon etwas überzogen, beim ersten Start gleich auf einen Sieg zu hoffen. Aber eine Top 5 Platzierung wäre schon klasse - und mit ein wenig Glück könnte man es auf das Podium schaffen.

Wer ist dann ihr Favorit für die Dakar 2012? Wie sehen Sie ihre Konkurrenten wie Mini, Hummer, Mitsubishi oder Great Wall? Was denken Sie über den neuen polnischen X-raid star Krzysztof Holowczyc?

De Villiers: Natürlich gibt es sehr viele gute Fahrer und es ist schwierig, einen Sieger zu bezeichnen. Der Wettbewerb auf der Dakar ist immer hart und das wird auch diesmal so sein. Ich glaube, unser stärkster Konkurrent ist Stéphane Peterhansel im X-raid Mini. Holowczyc ist auch ein sehr guter Fahrer. Er hatte einige gute Ergebnisse mit X-raid und entsprechendes Selbstbewusstsein. So, ja, X-raid ist der grosse Favorit.

Sie sind schon lange bei der Dakar Rally dabei. Kann Sie noch etwas nervös machen, z.B. die neuen Strecken in Peru? Gibt es schon eine Strategie?

De Villiers: Nein, eine Strategie gibt es noch nicht, das entscheiden wir während der Rally. Und die Rally ist immer wieder überraschend, aber nervös bin ich nicht. Peru wird mit Sicherheit eine neue Herausforderung, allerdings für Alle.

Was machen Sie bis zum Start der Dakar? Haben Sie schon Pläne für "Danach"?

De Villiers: Bis zum Start werde ich noch ein wenig trainieren und auch ausspannen. Für die Zeit danach habe ich noch keine Pläne. Ich denke, es wird von unserem Ergebnis auf der Dakar abhängen.

Dürfen wir Ihnen noch etwas für die Rally wünschen?

De Villiers: Ja. Eine sichere Rally für alle Teilnehmer.Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_2012_giniel_de_villie rs_der_beginn_einer_neuen_hera usforderung.19666.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
27.12.2011, 14:59
SA-Dakar 2012: Toyo Tires unterstützt erneut Robby Gordon´s "Team Speed".

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/959cee9631.jpg (http://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/ff24fbd1b8.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/f97d101d15.jpg (http://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/3e3219577a.jpg)
Das "Team Speed" von US-Hummer Pilot Robby Gordon und der Reifenhersteller Toyo Tires starten erneut gemeinsam auf der Dakar Rally. Anfang Januar 2012 Jahr gehen wieder zwei der von Robby Gordon ein Eigenregie speziell modifizierten Hummer H3 Proto (mit Zweiradantrieb) ins Rennen um den Gesamtsieg.

Doch anders als in den beiden Vorjahren, in denen Gordon erstmals zwei Fahrzeuge einsetzte, wird diesmal ein "Dakar-Sieger" mit ihm Team sein: In den Farben seiner Heimat Qatar startet Nasser Al Attiyah (siegte 2011 mit Volkswagen) erstmals mit Zweiradantrieb auf der Südamerika-Dakar.

Robby Gordon selbst startete seine Dakar-Karriere 2006 und machte Toyo Tires auf der bis dahin rein von BF Goodrich dominierten Rally bekannt. Mit einem überraschend ungewöhnlichen, schnellen und lauten Auftritt fuhr man sogar einen Etappensieg ein.

2008 wollte man das erste mal mit zwei Fahrzeugen starten, doch die Absage der Rally (offiziell wegen einer Terror-Drohung) stoppte das gemeinsame Engagement mit US-Milliardär Ronn Bailey. 2012 wird Gordon von dem mehrfachen "Baja 1000" Motorrad-Gewinner Johnny Campbell als Navigator begleitet.

Beide Hummer "Buggies" starten mit speziellen "Open Country MT/R"-Reifen, dessen Profil je nach Bedarf manuell verändert werden kann. "Toyo und ich haben über die Jahre hart gearbeitet, um die perfekte Reifenkombination für den Hummer zu entwickeln", so Gordon. "Dieser ist extrem widerstandsfähig. Er hat einen ausgezeichneten Grip und kommt auch in abwechslungsreichem Terrain bestens zurecht, auf Sand genauso wie auf rutschigen Kieswegen oder in hartem, steinigem Gelände."

Fans von Robby Gordon, Nasser Al Attiyah und dem Team haben verschiedene Möglichkeiten, den beiden live zu folgen. Sowohl auf Facebook als auch via Twitter halten Toyo Tires und Speed Energy zahlreiche Infos bereit. Die Links dazu HIER (http://www.facebook.com/thespeedenergydrink) , HIER (http://www.facebook.com/toyotires) , HIER (http://www.twitter.com/speed_energy) und HIER (http://www.twitter.com/toyotires) .Quelle

Gruss Ruedi

Touareg V
30.12.2011, 15:56
SA-Dakar 2012: Matthias Kahle "Magnaldi vermutlich unser härtester Gegner".

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/0363c49e7d.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111229_kahle_1.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/528ff053e0.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111229_kahle_2.jpg)
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Der Countdown läuft: Noch wenige Tage bis zum Start der 34. Dakar Rally, zum vierten mal aus dem "Exil" in Südamerika. Im Interview spricht Matthias Kahle, der erneut im SMG-Diesel-Buggy des Hamburger "HS Rally Team" an den Start geht, über die erste Dakar ohne Volkswagen, die Favoriten auf den Gesamtsieg und die Konkurrenz in der Buggy-Klasse.

Matthias, in drei Tagen startet die erste Rally Dakar nach dem Ausstieg von VW. Welche Auswirkungen hat das auf die Rally?

Matthias Kahle: "Ich denke, dass der Wirbel, den VW gemacht hat, der Veranstaltung insgesamt gut getan hat. Aber wenn man sich das Starterfeld dieses Jahr anschaut, dann ist durch den Rückzug von VW keine allzu grosse Lücke entstanden.

An der Spitze fehlen zwar die vier Race Touareg, dafür bringt X-Raid mehr Autos an den Start, mit Toyota und Great Wall sind zwei neue Teams vorn dabei und mit den beiden Hummer von Gordon und Al-Attiyah muss man natürlich auch rechnen.

Dieses Jahr sind einige neue Prototypen nachgerückt, deswegen kann ich mir sogar vorstellen, dass es schwerer wird als im Vorjahr, eine Top Ten-Platzierung zu erreichen."

Wen siehst Du in der Favoritenrolle auf den Gesamtsieg?

Matthias Kahle: "Für mich ist das ganz klar die X-Raid-Mannschaft. Und wenn ich mein Geld auf einen Fahrer setzen müsste, dann auf Stéphane Peterhansel. Er hat einfach die meiste Erfahrung. Dahinter sehe ich seine Teamkollegen Nani Roma und Krzysztof Holowczyc als grösste Verfolger.

Die Toyota werden sicher schnell sein, aber das sind neue Autos, die werden ihre Probleme haben. Den Hummer schätze ich nicht ganz so stark ein. Aus persönlicher Erfahrung weiss ich ja, welchen Nachteil man ohne Allradantrieb hat. Daher denke ich, dass selbst Nasser Al-Attiyah mit dem Hummer nicht gewinnen kann.

Eine Überraschung traue ich den Great Wall-Autos zu, das sind eigentlich umgebaute BMW X3."

Wie beurteilst Du Eure Chancen im Vergleich zur Konkurrenz?

Matthias Kahle: "Mit unserem zweiradgetriebenen Buggy haben wir einen konzeptbedingten Nachteil gegenüber den Allrad-Prototypen, den wir nur durch Konstanz kompensieren können. Wir können keine Etappensiege einfahren, aber über die Distanz können wir einige vermeintlich bessere Autos hinter uns lassen.

Im vergangenen Jahr haben wir unseren SMG-Buggy intensiv weiterentwickelt. Das Auto ist definitiv schneller, aber wir wissen nicht, wo wir genau stehen. Das müssen wir erst herausfinden. Dazu schauen wir aber in erster Linie auf unsere direkte Konkurrenz in der Buggy-Klasse."

Wen siehst du als grössten Gegner bei den Buggies?

Matthias Kahle: "Da gibt es eine ganze Reihe guter Fahrer, die in starken Autos sitzen. Die Buggy-Klasse hat in den vergangenen Jahren einen ordentlichen Aufschwung erlebt, auch hier ist also mehr Konkurrenz dazugekommen.

Wir haben drei Hauptgegner: Zum einen den Franzosen Bernard Errandonea, der einen baugleichen Diesel-Buggy fährt und die Rally vor zwei Jahren gewonnen hat. Dann Ronan Chabot (SMG-V8-Benziner), der bei seinem Buggy-Debüt im Vorjahr Zweiter wurde. Und natürlich Thierry Magnaldi [Dessoude-Buggy], eine echte Dakar-Legende. Magnaldi dürfte vor allem bei den Etappen mit schwieriger Navigation glänzen, weil er in seinem Auto sehr hoch sitzt und eine gute Übersicht über die Landschaft hat. Magnaldi ist vermutlich unser härtester Gegner."

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_2012_matthias_kahle_m agnaldi_vermutlich_unser_h_rte ster_gegner.19721.0.html)

Gruss Ruedi

küppi
01.01.2012, 18:24
Hallo...
gibt es eigendlich eine Starterliste, wo auch die Fahrzeuge aufgelistet sind?

grüße küppi

Touareg V
01.01.2012, 19:23
Aber klar gibt es die Starterliste.

Link (http://www.dakar.com/dakar/2012/de/fahrer/starterautos.html#ancre)

Gruss Ruedi

küppi
01.01.2012, 19:44
Vielen Dank....
Ich hatte gehofft, das die Racstuareg privat eingesetzt würden.
Leider ist auch sovol bei den Autos als auch bei den LKW nur ein Volvo dabei....


grüße küppi

Touareg V
02.01.2012, 16:15
SA-Dakar Rally: Perfekter Auftakt für Kahle/Schünemann - Unfall überschattet.

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/50eb255e0f.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/120101_kahle_1.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/306ee7fe56.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/120101_kahle_2.jpg)
Auf eine ausgiebige Silvesterparty mussten die Teilnehmer der Dakar Rally wie üblich verzichten, dafür begann das neue Jahr für das Team mit einer langen Nacht.

Wegen einer undichten Zusatzwasserpumpe erreichte der SMG-Diesel-Buggy das nächtliche Biwak mit mehrstündiger Verzögerung, denn Matthias Kahle und Dr. Thomas M. Schünemann mussten auf der mit 820 Kilometern längsten Etappe immer wieder stoppen, um ein Überhitzen des Motors zu verhindern. Im Service wechselten die Mechaniker dann die Pumpe, sodass Kahle/Schünemann am zweiten Tag wieder voll angreifen können.

Auf der kurzen Auftaktprüfung machte sich dieser Schaden zum Glück noch nicht bemerkbar. Die sandigen und hügeligen Pisten am atlantischen Ozean waren ganz nach dem Geschmack der deutschen Buggy-Equipe. Kahle/Schünemann erzielten auf der 57 Kilometer langen Speziale die schnellste Zeit in ihrer Kategorie und verwiesen die Buggies von Pascal Thomasse (MD) und Isabelle Patissier (Dessoude) auf die Plätze.

Mit Platz 14 in der Automobilwertung feierte das Team bei seiner sechsten Dakar-Teilnahme den bis dato besten Auftakt. Einen guten Tag verzeichneten auch Mathias Behringer, Hugo Kupper und Siegfried Schadl im MAN-Racetruck des HS RallyTeams. Das deutsch-niederländische Trio verbuchte die 23. Zeit in der Lkw-Wertung mit nur 7.36 Minuten Rückstand auf den siegreichen Prototypen.

Das sportliche Geschehen rückte beim Auftakt der 34. Rally Dakar allerdings durch den Tod des Motorradfahrers Jorge Boero in den Hintergrund. Der Argentinier war auf der Speziale gestürzt und erlitt dabei einen Herzstillstand. Die Rettungskräfte waren schnell vor Ort, konnten Boero aber trotz intensiver Bemühungen nicht wiederbeleben. Der 38-Jährige verstarb auf dem Weg ins Krankenhaus.

Matthias Kahle: "Die ersten Prüfung war kurz und knackig - ein kleiner Vorgeschmack auf die kommenden 14 Tage. Insgesamt war es ein sehr langer Tag für unser Team. Auf der Transportetappe mussten wir immer wieder stoppen, um den Motor abzukühlen. Aber wir waren vorsichtig genug, das Triebwerk hat keinen Schaden genommen. Im Biwak haben wir auch die schreckliche Nachricht über Jorge Boreo vernommen. Wir sind in Gedanken bei seiner Familie."

Dr. Thomas M. Schünemann: "Durch die Nachricht über Jorge Boreo rückt alles andere in den Hintergrund. Seiner Familie spreche ich unser aller Beileid aus und wünsche ihr viel Kraft für diese schwierigen Zeit. Zwar sind dagegen alle anderen Sorgen absolut nebensächlich, dennoch bedanke ich mich bei unseren Mechanikern für ihren tollen Einsatz bedanken. Sie haben heute mehr als 1000 Kilometer zurückgelegt, weil sie uns gut 100 Kilometer vor dem Ziel ´abgeholt‘ haben. Der Schaden ist war zum Glück schnell repariert, sodass wir morgen wieder Vollgas geben können."

Am zweiten Tag führt die Rally von Santa Rosa de la Pampa nach San Rafael. Auf der Agenda steht eine 290 Kilometer lange Speziale in den weissen Dünen von Nihuil. Auch wenn die Prüfung relativ kurz ist, erwartet die Teilnehmer ein erster Härtetest.

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_perfekter_aufta kt_f_r_kahle_sch_nemann_unfall _berschattet.19815.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
02.01.2012, 16:17
SA-Dakar Rally: Leonid Novitskiy und Andy Schulz gewinnen die erste Etappe.

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/4af85dd546.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/120101_xraid_1_01.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/7056c531cb.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/120101_xraid_2_01.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/e42146bd49.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/120101_xraid_3_01.jpg)
Nach den tagelangen Vorbereitungen in Mar del Plata erfolgte am gestrigen 1. Januar der Start zur Südamerika Dakar 2012. Kein Weg führte auf der 57 Kilometer Prüfung an den Mini All4 Racing aus dem X-raid Team vorbei - die Positionen eins bis drei gingen an das Team aus dem deutschen Trebur.

Besonders gross war der Jubel beim russisch-deutschen Duo Leonid Novitskiy / Andy Schulz im orangen Monster Energy X-raid MINI. Sie fuhren ihren ersten Etappensieg bei einer Dakar ein. "Ich freue mich sehr über diesen Sieg", strahlte der Russe. "Die Prüfung war kurz aber nicht einfach." Da kann sein Beifahrer nur zustimmen. "Der Sand war sehr weich und es standen sogar schon fünf Kilometer Dünen auf dem Programm."

Nur fünf Sekunden langsamer war der Pole Krzysztof Holowczyc mit seinem belgischen Co-Piloten Jean-Marc Fortin im Orlen-Mini. Platz drei sicherte sich die beiden Franzosen Stéphane Peterhansel und Jean-Paul Cottret im grünen Monster Mini.

"Bei uns ist alles ohne Probleme verlaufen", so Peterhansel. "Auf solchen kurzen Eröffnungsprüfungen halte ich mich lieber immer etwas zurück." Auf der Prüfung entlang des Strandes von Quequén, rund 100 Kilometer von Mar del Plata entfernt, büsste er neun Sekunden auf seinen russischen Teamkollegen ein.

Die beiden Portugiesen Ricardo Leal dos Santos und Paulo Fiuza liessen es etwas zu ruhig angehen. Sie verloren über zwei Minuten auf die Spitze und landeten damit auf dem elften Rang. "Ich bin zufrieden mit dieser Position", so Dos Santos. "Wir sind zwar nicht ganz vorne, aber es ist trotzdem eine gute Ausgangslage für morgen."

Auch der Spanier Nani Roma und sein französischer Co-Pilot Michel Périn waren zu vorsichtig und erreichten im gelben MINI den 13. Platz. "Wir sind mit dem Start der Dakar sehr zufrieden", so Teammanager Sven Quandt. "Es ist fast perfekt gelaufen."

Auch für die drei Piloten in den BMW X3CC verlief der Einstand in die Dakar 2012 gut. Die beiden Russen Alexander Mironenko und Sergey Lebedev im Buer-BMW beendete die Prüfung auf dem 21. Rang. "Alles lief gut für uns und ohne Probleme. Die erste Prüfung war noch sehr kurz, aber ich mag einen ruhigen Einstand."

Der Chilene Boris Garafulic erreichte mit seinem französischen Beifahrer Gilles Picard im "Vision Advisors BMW" die 28. Position und platzierte sich damit genau vor den beiden Deutschen Stephan Schott und Holm Schmidt. "Wir sind nicht ganz zufrieden mit dem ersten Tag. Aber wir stehen ja erst am Anfang der Rally."

Die Prüfung selbst war für die Teilnehmer zwar recht kurz. Aber als sie das Ziel erreichten, war der Tag noch lange nicht vorbei. Vor ihnen lag noch eine Verbindungsetappe von über 650 Kilometern bis ins Biwak von Santa Rosa de la Pampa. Heute (Montag) geht es weiter nach San Rafael. Auf der 295 Kilometer langen Prüfung erwartet die Piloten zunächst ein sehr schneller Teil bevor es in die Dünen geht.

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_leonid_novitski y_und_andy_schulz_gewinnen_die _erste_etappe.19816.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
02.01.2012, 16:23
Zusammenfassung der Rallye - Etappe 1
DE - Zusammenfassung der Rallye - Etappe 1 (Mar Del Plata - Santa Rosa de la Pampa) - 2012/01/01 - YouTube
Gruss Ruedi

Touareg V
03.01.2012, 15:50
SA-Dakar Rally: Péterhansel "Wir fuhren die ersten 140 Km in einer Stunde".

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/af95cd518a.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/120103_xraid_1_01.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/4dc26386d6.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/120103_xraid_2_01.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/3cf175071f.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/120103_xraid_3_01.jpg)
Das Monster Energy X-raid Team ist auch auf der zweiten Etappe von Santa Rosa de la Pampa nach San Rafael weiter auf der Erfolgsspur. Das französische Duo Stéphane Peterhansel / Jean Paul Cottret im grünen Mini All4 Racing fuhr heute die zweitschnellste Zeit hinter Nasser Al Attiyah und übernimmt damit die Führung in der Gesamtwertung.

Krzysztof Holowczyc im Orlen Mini platzierte sich auf Rang vier hinter Robby Gordon. Das spanisch- französische Duo Nani Roma / Michel Périn erreichte im gelben Mini den fünften Platz.

Novitskiy und sein deutscher Co-Pilot Andi Schulz beendeten im orangenen Mini den zweiten Rallytag auf der achten Position. Die beiden Portugiesen Ricardo Leal dos Santos und Paulo Fiuza komplettierten mit Rang neun das gute Ergebnis für die Mini All4 Racing.

Peterhansel und Cottret hatten den Etappensieg schon vor Augen. Das französische Duo hielt einige Zeit die Tagesbestzeit, als der Qatari noch einen drauf legen konnte. Peterhansel reicht jedoch der zweite Rang, um die Führung im Gesamtklassement zu übernehmen. "Aber es ist noch zu früh, um sich über die diese Führung zu freuen", so Peterhansel. "Es ist erst der zweite Tag und die Abstände sind klein."

Die Prüfung verlangte den Piloten einiges ab. "Die ersten 140 Kilometer haben wir in einer Stunde zurückgelegt", berichtet Peterhansel. "Das zeigt, wie schnell wir waren." Anschliessend ging es in die Dünen. "Hier war es leicht, sich festzufahren", so der Franzose weiter.

Die letzten 60 km hingegen waren extrem wellig. "Das war ganz schön hart für uns und unseren Rücken", lacht Jean-Marc Fortin. Zudem ging es für die Piloten schon auf eine Höhe von etwa 2000 Meter, wo sich die dünne Luft besonders auf die Motorleistung auswirkt.

Für den Polen Holowczyc und seinen belgischen Co-Piloten Jean-Marc Fortin bedeutete der heutige Tag ein Auf und Ab in den Platzierungen. Lag er zu Beginn noch auf Rang drei konnte er am dritten Wertungspunkt die Führung übernehmen. Doch im Ziel musste er sich mit dem vierten Rang zufrieden geben.

Eine Position hinter dem Polen platzierte sich Roma auf Rang fünf. Für den Spanier gestaltete sich der Anfang recht schwer, da er sich an einigen Konkurrenten vorbeikämpfen musste. "Hier haben ich leider viel Zeit verloren", erzählt Roma. "Doch ich bin glücklich über das Rennen und meine Leistung." Das gleiche Problem hatte auch Dos Santos, der zunächst einige Motorräder überholen musste, bis er freie Fahrt hatte.

Ein gutes Ergebnis fuhr das chilenisch, französische Duo Boris Garafulic / Gilles Picard ein. Die beiden kamen im Vision Advisors BMW X3 CC auf dem 19. Rang ins Ziel.

Auf der morgigen dritten Etappe erreichen die Piloten die ersten Ausläufer der Anden. Damit erwartet sie morgen auf der 270 Kilometer langen Prüfung eine steinige Strecke mit vielen Löchern und einigen Wasserdurchfahrten.

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_p_terhansel_wir _fuhren_die_ersten_140_km_in_e iner_stunde.19885.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
03.01.2012, 15:52
SA-Dakar Rally: Doppel-Ausfall beim HS Rally Team: Buggy und MAN raus.

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/57ddd63301.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/120103_kahle_1.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/fbdcf43cf1.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/120103_kahle_2.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/d0e89c6a18.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/120103_kahle_3.jpg)
Für die Überraschungsmannschaft des Vorjahres ist die 34. Rally Dakar bereits nach der zweiten Etappe Geschichte: Matthias Kahle und Dr. Thomas M. Schünemann mussten ihren SMG-Diesel-Buggy mit einem irreparablen Motorschaden abstellen.

Wie am Vortag überhitzte der V6-Biturbo-Diesel schon auf der Transportetappe. Nach 13 von 290 Kilometern der zweiten Wertungsprüfung lief das Triebwerk erneut heiss.

Kahle/Schünemann beschlossen daraufhin, dass eine Weiterfahrt keinen Sinn mehr ergibt und verzichteten sogar auf die Hilfe des teameigenen MAN-Racetrucks, der als "Fast Assistance" ebenfalls in der Wertung startet. Stattdessen warteten die beiden Deutschen auf ihren normalen Servicewagen, der den Buggy am Abschleppseil ins Etappenziel nach San Rafael transportierte.

Für das Hamburger HS Rally Team endet damit eine beeindruckende Serie: Bei allen drei Dakar-Ausgaben in Südamerika hatte die Mannschaft aus Hamburg die Zielflagge gesehen und dabei zweimal die Buggy-Wertung gewonnen sowie einen zweiten Platz erzielt.

Gegen Ende der zweiten Wertungsprüfung - in den weissen Dünen von Nihuil - geriet auch der MAN-Racetruck des Teams in Schwierigkeiten. Nachdem sich Mathias Behringer, Hugo Kupper und Michael Karg im Laufe der Prüfung auf den 16. Platz vorgekämpft hatten, musste auch die Besatzung des schwarzen MAN-Trucks wegen eines technischen Defekts stoppen.

Dann die Nachricht: Der MAN-Racetruck des Teams wird die dritte Etappe der Dakar ebenfalls nicht in Angriff nehmen können. Nachdem gestern eine Welle zur Motorlüftung für einen Ölverlust sorgte, versuchten Mathias Behringer, Hugo Kupper und Michael Karg die ganze Nacht vergebens, an die fehlenden Ersatzteile heranzukommen. Der MAN-Truck wird zwar zur Stunde repariert, ein Restart ist für Behringer und seine Copiloten aber nicht mehr möglich.

Matthias Kahle: "Die Enttäuschung sitzt tief, dass die Dakar nach nur zwei Tagen vorüber ist. Wir hatten uns viel vorgenommen für diese Rally und haben das Potenzial unseres Teams ja auch auf der ersten Prüfung gezeigt. Letztlich mussten wir aber einsehen, dass eine Weiterfahrt nicht mehr möglich gewesen wäre, deswegen haben wir unseren Racetruck vorbeigewunken. Der Motor ist leider das einzige Bauteil, das man nicht tauschen darf. Es gab für uns also keine Chance, die Rally fortzusetzen."

Dr. Thomas M. Schünemann: "Wir haben alles in unserer Macht stehende getan, um weiterfahren zu können, aber leider hat es diesmal nicht gereicht. That’s racing! In dieser Situation hat sich aber gezeigt, wie viel jeder einzelne im Team für den Erfolg geleistet hat. Unsere Servicemannschaft hat in den vergangenen beiden Tagen fast 2000 Kilometer zurückgelegt und dabei kaum geschlafen. Diese Hingabe hautnah mitzuerleben, ist ein gigantisches Gefühl."

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_doppel_ausfall_ beim_hs_rally_team_buggy_und_m an_raus.19890.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
03.01.2012, 16:00
Zusammenfassung der Rallye - Etappe 2
DE - Zusammenfassung der Rallye - Etappe 2 (Santa Rosa de la Pampa - San Rafael) - 2012/01/02 - YouTube
Gruss Ruedi

Touareg V
04.01.2012, 17:25
Zusammenfassung der Rallye 3 - Etappe (San Rafael - San Juan)
DE - Zusammenfassung der Rallye 3 - Etappe (San Rafael - San Juan) - 2012/01/03 - YouTube
Und so war's 1980.
FR - Légende - 1980, les frères Marreau (Afrique) - YouTube
Gruss Ruedi

küppi
04.01.2012, 19:58
Danke für die Allabendliche zusammenstellung......
Da ich ein großer Dakarfan bin, binn ich immer über die Fernsehberichtersattung enteuscht, da dort mehr Werbung wie Berichte drin sind..... gibt es auch etwas über die LKW?

grüße küppi

sgm
05.01.2012, 09:06
Du darfst du Zeitverschiebung nicht vergessen. Das ist schon alles sehr mit der heißen Nadel gestrickt und die LKWs sind häufig noch garnicht im Ziel, wenn die Sendung ausgestrahlt wird.

Ich nehm die Sendung immer auf und schau sie mir dann am nächsten Tag an. Da kann man die Werbung schön vorspulen ;) - auf Youtube findet man übrigens auch aktuelle Videos von diversen Teams.

terracaino
05.01.2012, 13:54
Ich bin ja immer noch der Meinung das Dakar in Afrika liegt.
Und ,ja ich weiß das da 2011 steht .
Aber die Bilder sind trotz alledem wunderschön.

http://www.slideshare.net/titohatson/las-mas-bellas-fotos-del-dakar-2011
:SM120:

Touareg V
05.01.2012, 16:16
SA-Dakar Rally: HS RallyTeam Mathias Behringer "Wir sind richtig enttäuscht".

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/d37d14e3c8.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/120103_z_kahle_1.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/35c0f5cb99.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/120103_z_kahle_2.jpg)
Die Anstrengungen werden nicht belohnt: Mathias Behringer, Hugo Kupper und Michael Karg mussen am dritten Tag der Südamerika Dakar Rally 2012 vorzeitig aufgeben (wir berichteten). Dabei hat das Hamburger "HS Rally Team" alles gegeben, um den MAN-Racetruck wieder zum Laufen zu bekommmen.

Bis 2 Uhr nachts haben Mathias Behringer, Hugo Kupper und Michael Karg alles versucht, um an die dringend benötigten Ersatzteile heranzukommen, nachdem ihr MAN-Racetruck 20 Kilometer vor dem Etappenziel mit einem Defekt an der Motorkühlung und einem Ölverlust liegengeblieben war.

In den frühen Morgenstunden war dann klar: Der "Fast Assistance"-Racetruck wird das Biwak nur noch dann im erlaubten Zeitfenster erreichen, wenn er die Unterstützung des Veranstalters in Anspruch nimmt - die wiederum zum sofortigen Wertungsausschluss führt. Damit war das Aus für Behringer und Co. endgültig besiegelt.

Die Hilfslieferung traf letztlich kurz nach Sonnenaufgang, gegen 6:30 Uhr, beim HS Racetruck ein, und es brachte sie niemand geringeres als der Rallyleiter höchstpersönlich. Der Helikopter von Etienne Lavigne drehte in der Früh eine kleine Ehrenrunde über die gestrige Etappe, um die Piloten des Trucks mit den passenden Ersatzteilen zu versorgen.

In einer fünfstündigen, schweisstreibenden Operation konnte die Truck-Mannschaft den Schaden schliesslich beheben und den Weg in Richtung San Juan einschlagen, wo sie am Abend wieder auf den restlichen Rallytross treffen.

"Wir sind richtig enttäuscht. Wir waren auf der zweiten Etappe so gut unterwegs, lagen auf Platz 16 und dann ist plötzlich alles vorbei" berichtet Matthias Behringer.

"Leider hatten wir keine Möglichkeit, an die nötigen Ersatzteile heranzukommen, um den Lkw sofort zu reparieren. Die Nacht in den Dünen war dann nicht so schlimm, wie sich das anhören mag. Wir hatten ja unsere Zelte und Schlafsäcke dabei. Ein so früher Ausfall ist natürlich immer besonders bitter. Jetzt möchten wir eigentlich so schnell wie möglich nach Hause, wir müssen aber zunächst unseren Lkw versorgen."

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_hs_rallyteam_ma thias_behringer_wir_sind_richt ig_entt_uscht.19965.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
05.01.2012, 16:18
SA-Dakar Rally: Peterhansel holt Etappensieg und geht wieder in Führung.

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/ed850e1f2c.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/120104_xraid_1_01.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/2380152dec.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/120104_xraid_2_01.jpg)
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/bda40695af.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/120104_xraid_3_01.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/4c50eecea0.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/120104_xraid_4_01.jpg)
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/a9817acee2.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/120104_xraid_5_01.jpg)
Nach den Etappensiegen von Leonid Novitskiy (RUS) und Krzysztof Holowczyc (PL) gelang es dem Duo Peterhansel / Cottret im grünen Monster Energy Mini All4 Racing auf der 4. Etappe am Mittwoch, die Tagesbestzeit zu holen. Stéphane Peterhansel übernimmt damit wieder die Führung in der Gesamtwertung.

Für Peterhansel kam der Sieg auf den letzten Kilometern. Lange lag er auf Rang zwei hinter Nasser Al Attiyah im Hummer, der allerdings 15 Minuten stoppte. Der Franzose nutzte das Problem und sicherte sich seinen ersten Tageserfolg bei der Dakar 2012.

"Nach den zwei platten Reifen gestern war ich zu Beginn eher im "Vorsicht-Modus" unterwegs," berichtet Peterhansel. "Auch später bin ich nicht Vollgas gefahren und ich denke, das war die richtige Strategie. Gegen Ende bin ich an den beiden stehenden Hummer und an Terranova (Toyota Hilux Overdrive), der auch einen platten Reifen hatte, vorbeigefahren."

Roma, der Dienstag seinen Tagessieg feiern konnte, platzierte sich Mittwoch auf der 4. Position. Er hatte die schwere Aufgabe, die Etappe zu eröffnen. "Es war nicht einfach den richtigen Weg zu finden", erzählt der Spanier. "Die anderen hingegen konnten unseren Spuren folgen." Roma ging den heutigen Tag noch ruhig an. Auf diesen Etappen kann man die Dakar nicht gewinnen, aber verlieren," resümiert der 39-jährige.

Es gibt Tage, an denen will es einfach nicht richtig laufen - so einen Tag erlebte heute Holowczyc. "Das Ergebnis ist nicht schlecht, aber ich bin mit mir nicht richtig zufrieden", ärgert sich der Pole, der als Fünfter ins Ziel kam. "Ich bin einfach nicht richtig in Rhythmus gekommen."

Das russisch-deutsche Duo Leonid Novitskiy und Andreas Schulz (9.) entscheiden sich weiterhin für die sichere Fahrweise. "Wir wollen kein unnötiges Risiko eingehen", erklärte der gebürtig bayerische Co-Pilot Schulz. "Man hat bei Nasser gesehen, wie schnell ein Problem auftauchen kann. Wir halten uns aus allem raus." Trotz aller Vorsicht mussten sie einmal anhalten, um einen platten Reifen zu wechseln.

Nach ihrem gestrigen Pech im Schlammloch lief es für die beiden Portugiesen Ricardo Leal dos Santos und Paulo Fiuza heute wieder besser. Sie erreichten im roten Mini All4 Racing den 11. Platz.

Vorsichtig geht auch das chilenisch, französische Duo Boris Garafulic / Gilles Picard im Vision Advisor BMW X3CC vor. "Boris ist heute toll gefahren", lobt Co-Pilot Picard. "Zügig, aber ohne Fehler."

Die beiden Russen Alexander Mironkeno / Sergey Lebedev erreichten im "Buer BMW X3CC" den 26. Rang und platzierten sich damit genau vor ihren deutschen Teamkollegen Stephan Schott / Holm Schmidt im rot-weissen "KS Tools BMW X3CC".

Die fünfte Etappe am heutigen Donnerstag ist die letzte, die noch komplett in Argentinien stattfindet. Die Route führt von Chilecito nach Fiambala. Fiambala ist bekannt für seinen Dünen und hat schon so manchen Piloten aus dem Rennen geworfen. 265 Kilometer müssen die Teams auf Zeit bestreiten, zuvor müssen aber 151 Kilometer Verbindung gefahren werden.

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_peterhansel_hol t_etappensieg_und_geht_wieder_ in_f_hrung.20004.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
05.01.2012, 16:25
Zusammenfassung der Rallye - Etappe 4 (San Juan - Chilecito)
ES - Resumen de la etapa - Etapa 4 (San Juan - Chilecito) - 2012/01/04 - YouTube

RESULTS TRUCKS: Stage and Overall results (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_results_trucks_ stage_and_overall_results_ss04 _to_chilecito.19990.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
05.01.2012, 18:05
gibt es auch etwas über die LKW?

grüße küppi

Hallo küppi

Ich hab da doch noch einen Kanal gefunden der über die Grossen berichtet.

Dakar 2012 Afl.04 Stage 2 - YouTube
Gruss Ruedi

küppi
05.01.2012, 18:31
Vielen Dank.....:juchu:

Von der Dominanz der Tatra Werkstruppe scheint nicht mehr viel da zu sein.... die Europäer holen scheinbar auf.....


grüße küppi

sgm
05.01.2012, 19:10
Von der Dominanz der Tatra Werkstruppe scheint nicht mehr viel da zu sein.... die Europäer holen scheinbar auf.....
Du meinst vermutlich Kamaz? ;)

küppi
05.01.2012, 20:26
Jub.....wolte dich Testen....:hammer:

grüße küppi

Touareg V
07.01.2012, 16:26
SA-Dakar Rally TICKER: Absage der 6. Stage, Nikolaev-Kamaz disqualifiziert.

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gif
Gerüchte, die seit heute Nacht andauern und eine Absage der heutigen 6. Etappe prophezeien, haben sich bestätigt. Am frühen Morgen Ortszeit (früher Mittag deutscher Zeit) hat der Organisator ASO die heutige Etappe offiziell abgesagt.

Behörden schlossen den "Paso de San Francisco" Pass auf 4.700 Metern Höhe (höchster Punkt der Rally), der heute von den Teilnehmern hätte überquert werden müssen.

Hintergrund ist extrem schlechtes Wetter, bei dem eine Überquerung lebensgefährlich wäre. Selbst bei besten Wetterbedingungen ist die Überquerung nur für sportlich fitte Menschen problemlos, andere Teilnehmer führten Sauerstoff mit sich.

Dazu kommt, das andauerndern Regen sowie Schnee zu Erdrutschen in verschiedenen Teilen des Gebirges geführt habe. Die Strecke soll geräumt werden, der Rallytross in einem Konvoi bei Besserung des Wetters zum nächsten Etappenziel in Chile geführt werden.

Unterdessen wurde bekannt, das ein Sportgericht des Veranstalters die Kamaz-Crew Nikolaev / Savostin / Rybakov wegen Unsportlichkeit disqualifiziert wurde. Der Vorfall (Rammen eines Pkw-Teilnehmers) soll sich auf der 4. Etappe nach Chilecito zugetragen haben. RESULTS CARS: Stage and Overall (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_results_cars_st age_and_overall_results_ss05_t o_fiambala.20033.0.html)

RESULTS TRUCKS: Stage and Overall (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_results_trucks_ stage_and_overall_results_ss05 _to_fiambala.20036.0.html)

RESULTS BIKES: Stage and Overall (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_results_bikes_s tage_and_overall_results_ss05_ to_fiambala.20030.0.html)

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_ticker_absage_d er_6_stage_nikolaev_kamaz_disq ualifiziert.20042.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
07.01.2012, 20:02
Auch das ist Dakar.
DE - Die magazin - Etappe 7 (Copiapó - Copiapó) - 2012/01/07 - YouTube
http://www.youtube.com/watch?feature=endscreen&NR=1&v=XFQrixLlKdY
Gruss Ruedi

Touareg V
09.01.2012, 16:43
Zusammenfassung der Rallye - Etappe 7
DE - Zusammenfassung der Rallye - Etappe 7 (Copiapó - Copiapó) - 2012/01/07 - YouTube
RESULTS CARS: Stage and Overall results (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_results_cars_st age_and_overall_results_ss07_t o_copiapo.20091.0.html)

RESULTS TRUCKS: Stage and Overall results (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_results_trucks_ stage_and_overall_results_ss07 _to_copiapo.20094.0.html)

RESULTS BIKES: Stage and Overall results (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_results_bikes_s tage_and_overall_results_ss07_ to_copiapo.20086.0.html)

Gruss Ruedi

sgm
09.01.2012, 22:00
Genial auch immer die Videos von Robby Gordons Team. Die beiden geben mal so richtig Gas!
2012 Dakar Rally Team SPEED "Stage 7" - YouTube

Touareg V
10.01.2012, 15:42
Zusammenfassung der Rallye - Etappe 8.
DE - Zusammenfassung der Rallye - Etappe 8 (Copiapo - Antofagasta) - 09/01/2012 - YouTube
RESULTS CARS: Stage and Overall (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_results_cars_st age_and_overall_results_ss08_a ntofagasta.20134.0.html)

RESULTS TRUCKS: Stage and Overall (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_results_trucks_ stage_and_overall_results_ss08 _antofagasta.20139.0.html)

RESULTS BIKES: Stage and Overall (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_results_bikes_s tage_and_overall_results_ss08_ antofagasta.20129.0.html)

Gruss Ruedi

userfehler
10.01.2012, 23:45
Das Schlammloch war ja der Hammer! Richtiger Pudding :eek:
Despres' Aktion fand ich nicht gerade toll - aber immerhin hat er sich entschuldigt ...

sgm
11.01.2012, 00:34
Despres' Aktion fand ich nicht gerade toll - aber immerhin hat er sich entschuldigt ...
Ist leider typisch für ihn - war ja nicht das erste Mal

Hab eben die Tageszusammenfassung gesehen, der Ritt von Robby war ja der Wahnsinn. Vielleicht schafft er es doch noch an Peterhansel ran zu kommen?

Touareg V
11.01.2012, 14:49
SA-Dakar Rally TICKER: Coma & Despres Strafe - Biasion gewinnt bei Trucks.

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/e9a65444ec.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/120110_ticker_truckjs_01.jpg)h ttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/bd1029db67.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/120110_ktmabend_001_01.jpg)
Der Dakar-Veranstalter ASO hat am Abend eine Zeitstrafe von 15 Minuten für Cyril Despres und Marc Coma aus dem KTM-Team verhangen. Auch weitere KTM- und Husqvarna-Fahrer erhielten Zeitstrafen. Der Hintergrund wurde noch nicht bestätigt, allerdings soll die Strafe wegen eines Motorwechsels gegeben worden sein.

Damit wird der Portugiese Helder Rodrigues (Yamaha) der heutige Etappensieger mit 3:16 Minuten auf Despres. Coma fällt auf Platz 6 zurück. In der Gesamtwertung gibt es keine Veränderung.

Unterdessen haben auch die Trucks das Ziel in Iquiqe erreicht. Der Tagessieg ging an Iveco-Pilot Miki Biasion aus Italien, der damit seinen zweiten Etappensieg auf dieser Rally feiert. Aber er gewann nur extrem knapp: Nur 20 Sekunden (!) hinter ihm folgt Teamkollege Hans Stacey, 54 Sekunden hinter Biasion der Teamchef Gerard de Rooy.

Allerdings: Traurige Nachricht für Tatra-Fans: Ales Loprais ist wieder ausgefallen. Davon profitiert der Kasache Artur Ardavichus, er nun hinter De Rooy und Hans Stacey als Dritter der Gesamtwertung (+01:06:40) geführt wird.

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_ticker_coma_des pres_strafe_biasion_gewinnt_be i_trucks.20203.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
11.01.2012, 14:57
Zusammenfassung der Rallye - Etappe 9.
DE - Zusammenfassung der Rallye - Etappe 9 (Antofagasta - Iquique) - 10/01/2012 - YouTube

RESULTS CARS: Stage and Overall (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_results_cars_st age_and_overall_results_ss09_t o_iquiqe.20192.0.html)

RESULTS BIKES: Stage and Overall (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_results_bikes_s tage_and_overall_results_ss09_ to_iquiqe.20181.0.html)

Gruss Ruedi

sgm
11.01.2012, 15:59
Der Dakar-Veranstalter ASO hat am Abend eine Zeitstrafe von 15 Minuten für Cyril Despres und Marc Coma aus dem KTM-Team verhangen. Auch weitere KTM- und Husqvarna-Fahrer erhielten Zeitstrafen. Der Hintergrund wurde noch nicht bestätigt, allerdings soll die Strafe wegen eines Motorwechsels gegeben worden sein.
Warum informieren die sich nicht vorher, bevor sie solche Meldungen rausgeben?
Motorwechsel bei den Moppeds kostet jeweils 15 Minuten Strafe, beim 1. Motor. Beim 2. 30 Minuten Strafe.

küppi
11.01.2012, 18:04
Wow mit fast 200 durch die Wüste.... völlig verrückt ....:hammer:

grüße küppi

Touareg V
12.01.2012, 16:18
SA-Dakar Rally: Grosser Jubel beim deutschen Husqvarna-Speedbrain Team.

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/3695d978fe.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/120111_speedbrain_1.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/af0446eda1.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/120111_speedbrain_2.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/56c485acc7.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/120111_speedbrain_3.jpg)
Nach einem perfekten Tag feierte der Spanier Joan Barreda für das bayerisch-italienische Husqvarna Speedbrain Team einen historischen Etappensieg auf der 10. Etappe der Dakar. Barreda konnte sofort nach dem Start die Lücke auf seinen vor ihm gestarteten Landsmann Marc Coma schliessen und dessen Speed mitgehen. Die beiden schlossen dann auf den gesamtführenden Franzosen Cyril Depres auf.

Die ganze Etappe schenkte sich dieses Trio nichts. Am Ende resultierte daraus der historische Tagessieg, der zwei Dinge bewies: Joan Barreda kann fahrerisch den Speed der derzeit beiden weltbesten Rally-Fahrer mitgehen und sie schlagen - und das von Speedbrain entwickelte Husqvarna Rally-Bike ist siegfähig.

Auch für Paulo Goncalves fing der Tag hervorragend an. Die ersten 180 Kilometer lag er virtuell sogar in Führung, so dass sich fast schon ein Doppelsieg für Husqvarna andeutete.

Dann allerdings erwischte er einen in einem Fech Fech Tiefsandfeld verborgenen Stein und flog gewaltig nach vorne über den Lenker. Bei dem Sturz verbog er sich das Bike ordentlich, blieb aber glücklicherweise unverletzt. Er rappelte sich aber wieder auf und setzte nach einer Reparatur-Pause das Rennen fort.

Am Ende kassierte er durch den Sturz aber 19 Minuten Rückstand auf seinen Teamkollegen. Der Portugiese war vor dem Start als Gesamt-Siebter geführt worden. Diesen Platz verteidigte er trotz des Sturzpechs. Die beiden anderen Teamfahrer Jose Manuel Pellicer und Zé Hélio lieferten solide Tagesetappen ab und rangieren nun in der Gesamt-Wertung um den 20. Platz.

Teamchef Wolfgang Fischer nach dem Rennen: "Die harte Arbeit des Teams wurde nun mit einem historischen Tagessieg bei der Dakar belohnt. Wir freuen uns außerordentlich, dass unser neues Bike so toll funktioniert und an der Weltspitze siegfähig ist. Es ist natürlich ein besonderer Ans**** und eine Belohnung für den vielen Schweiß, die beiden Topfahrer auf einer Dakar-Etappe schlagen zu können."

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_grosser_jubel_b eim_deutschen_husqvarna_speedb rain_team.20226.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
12.01.2012, 16:22
Zusammenfassung der Rallye - Etappe 10.
DE - Zusammenfassung der Rallye - Etappe 10 (Iquique - Arica) - 2012/01/11 - YouTube
RESULTS CARS: Stage and Overall (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_results_cars_st age_and_overall_results_ss10_i quiqe_arica.20245.0.html)

RESULTS TRUCKS: Stage and Overall (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_results_trucks_ stage_and_overall_results_ss10 _iquiqe_arica.20243.0.html)

RESULTS BIKES: Stage and Overall (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_results_bikes_s tage_and_overall_results_ss10_ iquiqe_arica.20224.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
13.01.2012, 16:02
SA-Dakar Rally: Speedbrain sauer - Goncalves bekommt 6 Stunden Zeitstrafe.

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/dbb761b372.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/120112_speedbrain_1.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/c13b529d0b.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/120112_speedbrain_2.jpg)
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Die 11. Etappe der Dakar 2012 verfolgte das Husqvarna Speedbrain Team mit gemischten Gefühlen. So behauptete sich Joan Barreda am Ende wieder unter den Top-Fünf. Für Paulo Goncalves ist der Kampf um das Podium in der Gesamtwertung nach einer für das Team unverständlichen Entscheidung der Jury aber beendet. Er wurde mit 6 Stunden Strafzeit belegt und wird nun unter "ferner liefen" geführt.

Joan Barreda hatte heute das Vergnügen, als Erster in den ersten Teil der "Survival"-Etappe zu starten. Nach 40 Kilometern kam er an eine Flussdurchquerung, in der er kurz stecken blieb und sein Bike wegen des hohen Wasserstands durch das Wasser schieben musste. Dadurch holten seine Verfolger Depres und Coma auf.

Das Trio fuhr dann zusammen weiter. Depres beging dann einen Navigationsfehler, der eine ganze Reihe von Fahrern aufschliessen liess. Im Prinzip war das die Beschreibung der Etappe, denn es ging zwar durch landschaftlich schöne Passagen, aber fahrerisch ohne grossen Anspruch; dabei sehr staubig, was ein Überholen fast unmöglich gestaltete.

Am Ende wurde es für Barreda der verdiente 5. Platz in der Tageswertung, der ihn im Gesamtklassement auf den 11. Platz katapultierte.

Paulo Goncalves, der als 16 ins Rennen ging, war am Morgen noch guter Dinge gewesen, Boden gutmachen zu können, als er von der Entscheidung der Jury erfuhr. Dadurch konnte er sich natürlich nur noch schwer konzentrieren.

Die sechsstündige Strafe wurde ihm wegen angeblicher unerlaubter Hilfestellung von externen Helfern aufgebrummt. Dabei ging es um die Etappe 8, als er zunächst allein im Schlammloch stecken gelassen wurde und kurz vor dem Ziel durch einen Stein einen Defekt an der Übersetzung erlitt. In dieser Situation wurde er von dem Fahrer mit der Nr. 15 bezichtigt, fremde Hilfe in Anspruch genommen zu haben.

Andere Fahrer, die zu diesem Zeitpunkt vorbeifuhren und im direkten Platzierungswettbewerb mit Goncalves standen, bestätigten dies nicht. Trotzdem glaubte die Jury die Vorwürfe und machte damit die Hoffnungen des Fahrers und des ganzen Teams auf einen der vorderen Plätze im Gesamtklassement zunichte.

Für Jose Manuel Pellicer war es hingegen ein guter Renntag, den er fehlerfrei abspulte und dabei einige Platzierungen gutmachte. Dasselbe gilt auch für Zé Hélio. Beide rangieren nun in den Top-20.

Heute Abend müssen die Fahrer die Nacht allein und ohne Service im Survival-Biwak verbringen. Morgen startet Joan Barreda dann aussichtsreich von Platz 5 in die superschwere und interessante Dünen-Etappe nach Nasca. Es warten 259 Kilometer Verbindungsetappe und 245 Kilometer Wertungsprüfung auf das Feld.

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_speedbrain_saue r_goncalves_bekommt_6_stunden_ zeitstrafe.20290.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
13.01.2012, 16:04
SA-Dakar Rally: Peterhansel gewinnt 11. Etappe, Roma kommt, Gordon auf 4.

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Der Countdown läuft - nur noch drei Tage bis zum Zieleinlauf der Dakar in Lima. Auf der 11 von 14 Etappen vom chilenischen Arica ins peruanische Arequipa konnte das deutsche X-raid Team einen Dreifacherfolg einfahren.

Die beiden Franzosen Stéphane Peterhansel und Jean-Paul Cottret holten im grünen Monster Energy Mini All4 Racing nicht nur den Tagessieg, sondern festigten auch noch die Führung in der Gesamtwertung.

Das spanisch, französische Duo Nani Roma / Michel Périn erreichte im gelben Mini den 2. Platz vor ihren portugiesischen Teamkollegen Ricardo Leal dos Santos und Paulo Fiuza im roten Monster Mini. Hauptkonkurrent für Peterhansel und Roma in der Gesamtwertung, Robby Gordon im Hummer, fiel mit technischen Problemen über eine Stunde zurück.

Bevor es für die Piloten auf Zeitenjagd gehen konnten, überschritten sie Grenze nach Peru - zum ersten Mal in der Geschichte der Dakar. Die Etappe selbst war erneut in zwei Teile aufgesplittet (195 km und 152 km) und überraschte die Piloten mit ihrem Schwierigkeitsgrad.

"Die Strecke heute hatte es schon in sich", so Andy Schulz, Co-Pilot von Leonid Novitskiy. "Viel Fech-Fech und das teilweise sehr tief." Zudem hatte der Veranstalter einigen Dünenpassagen eingebaut.

Momentan läuft für Peterhansel alles nach Plan: Der Franzose sicherte sich heute seinen zweiten Etappensieg und baute seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf über 22 Minuten weiter aus.

"Die Prüfung heute war nicht so schön, sehr viel Fech-Fech mit versteckten Steinen", so der 46-Jährige. Das Ziel in Lima kommt langsam aber sich in Sichtweite, aber noch stehen drei Prüfungen auf dem Programm. "Man hat immer wieder gesehen, wie schnell etwas passieren kann", beschwichtigt der Franzose. "Zudem werden die kommenden beiden Tage nochmal richtig hart."

Roma ging nach seinem gestrigen Sieg heute als Erster auf die Strecke und legte damit die Spuren für seinen Konkurrenten. Zudem kämpfte das spanisch, französische Duo mit der Navigation.

"Ich habe ein paar Mal den falschen Weg genommen und musste zurückfahren", so der Spanier. Gegen Ende fuhr er sich auf einer kleinen Düne fest. "Die Düne selbst war eigentlich lächerlich", lacht Roma. "Aber ein Motorradfahrer war gestürzt und ich musste bremsen. Zum Glück hat uns das Ganze nur zwei Minuten gekostet."

Dos Santos sicherte sich mit dem dritten Rang sein bestes Dakar-Ergebnis. "Das war bisher der fünfte Platz, jetzt habe ich mich auf drei verbessert", strahlt der Portugiese im Ziel. "Die Prüfung heute kam mir sehr entgegen - viele technisch anspruchsvolle Passagen." Novitskiy war auch heute wieder konstant unterwegs und konnte im Ziel die fünftschnellste Zeit für sich verbuchen.

Holowczyc kam heute auf dem sechsten Platz ins Ziel, er war nach seine gestrigen Probleme heute von der 21. Position aus ins Rennen gegangen. "Wir haben 15 Autos überholt - einer nach dem anderem im dicken Staub", berichtet der Pole. "Aber die zweite Prüfung lief für uns richtig gut. Der sechste Platz ist unter den Umständen ein gutes Ergebnis."

Das chilenisch, französische Duo Boris Garafulic / Gilles Picard setzte im BMW X3CC mit dem achten Platz ihrem Erfolg von gestern noch einen drauf. "Auf dem ersten Teil der Prüfung waren wir komplett alleine unterwegs, später haben wir nur ein Auto gesehen", berichtet der Garafulic. "Aber Gilles und ich hatten unseren Spass."

Das deutsche Duo Stephan Schott und Holm Schmidt erreichten im KS Tools BMW X3CC den hervorragenden 11. Rang. Die beiden Russen Alexander Mironenko und Sergey Lebedev hatten sich mit ihrem BMW X3CC in den Dünen festgefahren und waren bis zum späten Abend noch unterwegs.

"Das war heute ein sehr guter Tag für uns", so Teammanager Sven Quandt. "Aber wir dürfen noch nicht zu viel Gas rausnehmen. Die Konkurrenten liegen zwar etwa eine Stunde hinter uns, aber wenn man sich in den Dünen festfährt, sind die schnell weg."

Morgen, am Freitag, den 13., steht die zwölfte Etappe nach Nasca auf dem Programm. Die Prüfung steht ganz im Zeichen der Dünen, die für viele Piloten noch eine große Unbekannte sind.

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_peterhansel_gew innt_11_etappe_roma_kommt_gord on_auf_4.20308.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
13.01.2012, 16:08
Zusammenfassung der Rallye - Etappe 11.
DE - Zusammenfassung der Rallye - Etappe 11 (Arica - Arequipa) - 2012/01/12 - YouTube
RESULTS CARS: Stage and Overall (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_results_cars_st age_and_overall_results_ss11_t o_arequipa.20293.0.html)

RESULTS TRUCKS: Stage and Overall (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_results_trucks_ stage_and_overall_results_ss11 _to_arequipa.20302.0.html)

RESULTS BIKES: Stage and Overall (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_results_bikes_s tage_and_overall_results_ss11_ to_arequipa.20281.0.html)

Gruss Ruedi

userfehler
13.01.2012, 23:05
Tolle Fotos :cool:

http://www.boston.com/bigpicture/2012/01/dakar_rally_2012.html

Touareg V
14.01.2012, 16:26
SA-Dakar Rally TICKER: Marc Coma gewinnt SS12 und geht erneut in Führung.

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/f83ddefb88.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/120113_ticker_moto_01.jpg)
Es wird verdammt spannend im KTM-internen Duell um den Dakar-Sieg 2012: Wird es der sympathische Titelverteidiger Marc Coma aus Spanien - oder der agressive Einzelkämpfer Cyril Despres? Auch wenn die ASO auch bereits heimliche "Franzosen-Hilfe" an Despres gab (wir erinnern uns an das Schlammlich), heute war es wieder Marc Coma, der die Gesamtführung übernahm.

Die Etappe von Arequipa nach Nasca in Peru war mit 245 Kilometern in Wertung eigentlich kurz, aber es sollte durch harte Dünen gehen. Die erwiesen sich für die Bikes allerdings leichter als geplant und so war Coma schon nach 02:24:38 Stunden im Ziel. Nur 2:43 Minuten später folgte Joan Barreda Bort mit der besten Husqvarna, 3:10 Minuten später Jordi Viladoms (KTM) vor Cyril Despres (+3:57).

Das reichte für Coma, um mit 39:38:16 Stunden und denkbar knappen 1:35 Minuten wieder vor Cyril Despres in Führung zu gehen. Der Portugiese Helder Rodrigues folgt nachwievor auf Platz 3 (+01:13:49), auf den Plätzen folgen wie gehabt Jordi Viladoms (KTM, +01:40:34) und der Slovake Stefan Svitko (KTM, 01:41:45).

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_ticker_marc_com a_gewinnt_ss12_und_geht_erneut _in_f_hrung.20322.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
14.01.2012, 16:32
Zusammenfassung der Rallye - Etappe 12.
DE - Zusammenfassung der Rallye - Etappe 12 (Arequipa - Nasca) - 2012/01/13 - YouTube
RESULTS CARS: Stage and Overall (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_results_cars_st age_and_overall_results_ss12_n asca_peru.20341.0.html)

RESULTS BIKES: Stage and Overall (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_results_bikes_s tage_and_overall_results_ss12_ to_nasca.20326.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
14.01.2012, 16:33
SA-Dakar Rally: X-raid´s Nani Roma "Dünen in Peru sind wie in Mauretanien".

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/9c7a0ebff6.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/120114_xraid_1_01.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/6e2f0a37e8.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/120114_xraid_2_01.jpg)
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Alle Piloten des Monster Energy X-raid Team hatten eine schwere 13. Etappe erwartet, aber nicht, dass sie so schwer wird. Jeder der Fahrer blieb stecken und kämpfte gegen die peruanischen Dünen vor Nasca an. Nach der Prüfung freute sich das russisch, deutsche Duo Leonid Novitskiy / Andi Schulz im orangnen Monster Energy Mini über den zweiten Rang hinter Robby Gordon im Hummer.

Nani Roma (ESP) und Michel Périn (FRA) wurden im gelben Mini Fünfte. Die beiden Franzosen Stéphane Peterhansel und Jean-Paul Cottret liegen im grünen Mini in der Tageswertung zwar nur auf Rang 7, aber in der Gesamtwertung konnten sie ihre Führung auf Roma halten. Die beiden Portugiesen Ricardo Leal dos Santos / Paulo Fiuza im roten Mini und der Pole Krzysztof Holowczyc im Orlen-Mini kamen auf den Positionen 9 und 12 ins Ziel.

Vor den Dünen in Peru hatten alle Respekt und wie sich jetzt rausstellte auch zu recht. "Bis heute Nacht werden noch nicht viele aus der Prüfung wieder draußen sein, dass ist sicher", kommentiert Roma den Schwierigkeitsgrad. "Die Dünen sind wie in Mauretanien - klein, mit Löchern und sehr, sehr weich."

Als der orangene Mini Racing ins Biwak fuhr, sah man zwei strahlende Gesichter im Cockpit. Novitskiy und Schulz waren heute das beste X-raid Duo und waren so gut wie problemlos durch die Prüfung gekommen. "Wir hatten wahrscheinlich von Anfang an den richtigen Reifendruck", so Co-Pilot Schulz. "Auch die Navigation war nicht einfach, da man kaum etwas sehen konnte." In der Gesamtwertung konnte Novitskiy seinen fünften Rang weiter festigen.

Für Peterhansel stehen die Zeichen zwei Etappen vor Ende der Rally Dakar in Lima weiter positiv. Allerdings brachte die zwölfte Prüfung den Franzosen ganz schön ins Schwitzen. "Wir hatten uns gleich zu Beginn des Dünenfeldes festgefahren. Zentimeter um Zentimeter arbeiteten wir uns vorwärts", berichtet Peterhansel. "Ich dachte, dass die Dakar nun für mich beendet ist. Aber zum Glück habe ich am Ende nur rund drei Minuten auf Nani verloren."

Der Spanier hatte Peterhansel auf der Strecke überholen können, als sich dieser festgefahren hatte. "Ich habe dann vorsorglich auch noch Luft aus den Reifen gelassen, musste dann aber die Prüfung eröffnen", berichtet Roma. "Wenig später habe ich mich dann trotzdem in einem Loch festgefahren." In der Gesamtwertung hält er Rang zwei mit rund 47 Minuten Vorsprung auf Giniel de Villiers im Toyota.

Der Portugiese Dos Santos und auch sein polnischer Teamkollege Holowczyc hatten mit den Tücken der Dünen zu kämpfen. Beide verfuhren sich in ihren MINI ALL4 Racing mehrfach und mussten sich schlussendlich mit den Plätzen neun und zwölf zufrieden geben. "Es war eine extrem harte Prüfung", so Paulo Fiuza, Co-Pilot von Dos-Santos. "Wir hatten zwei Platten und haben uns drei Mal verfahren. Ich bin froh, dass ich wieder im Biwak bin."

Auch die Crews der BMW X3 CC hatten und haben heute einen sehr harten Tag. Die beiden Russen Alexander Mironenko und Sergey Lebedev kamen im BUER BMW X3 CC als Elfter ins Ziel. Ihre deutschen Teamkollegen Stephan Schott und Holm Schmidt erreichten Position 13. Der Chilene Boris Garafulic und sein französischer Co-Pilot Gilles Picard sind im Vision Advisors noch auf der Prüfung unterwegs. / Der Chilene Boris Garafulic und sein französischer Co-Pilot Gilles Picard haben den Tag im Vision Advisors BMW X3 CC auf Platz 32 beendet.

Die morgige 13. Prüfung wird wieder ganz im Zeichen der Dünen stehen und auch hier erwarten die Piloten einen harten Tag. Nach einer rund 100 Kilometer lange Verbindungsetappe geht es auf die 275 Kilometer lange Prüfung. Hier wird sich voraussichtlich alles entscheiden, da die letzte Etappe am Sonntag nur über 29 Kilometer geht.

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_x_raid_s_nani_r oma_d_nen_in_peru_sind_wie_in_ mauretanien.20354.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
15.01.2012, 16:15
SA-Dakar Rally: Speedbrain´s Barreda verpasst Podiumsplatz nach Navifehler.

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/c0d39f06a1.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/120114_a_speedbrain_1.jpg)http ://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/edac8ff678.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/120114_a_speedbrain_2.jpg)
Die vorletzte Etappe der diesjährigen Dakar und damit die letzte Schwere lief für das Husqvarna Speedbrain Team wieder sehr gut. Mit den Plätzen 4 und 5 in der Tageswertung bewies man einmal mehr die Klasse der Fahrer und des Bikes. Das Ziel von Joan Barreda und Paulo Goncalves war natürlich, ein gutes Tagesergebnis einzufahren. Dies gelang am Ende.

Barreda war kurz nach dem Start auf Coma aufgefahren, beging dann einen kleinen Navigationsfehler und rutschte dadurch etwas zurück. Er holte dann aber wieder auf, leistete lange Navigations- und Führungsarbeit. Der Lohn war am Ende der 4. Platz.

Ebenso gut lief es für Paulo Goncalves, der in der Spitze mitfuhr und erst nach einem kleinen Fehler Zeit verlor. Am Ende holte er sich den 5. Platz in der Tageswertung. Auch Jose Manuel Pellicer und Zé Hélio hatten auf der letzten echten Etappe viel Spass. Es ging durch eine wunderschöne Dünenlandschaft mit vielen navigatorischen Schwierigkeiten.

Alles ok, lautete am Ende des Tages das Fazit des Teams. Sonntag geht es auf die letzte Etappe nach Lima. Es warten nach 245 Kilometer Verbindung nur noch 29 Kilometer Wertungsprüfung. Das Team freut sich auf die letzte Dakar-Show dieses Jahres und die Siegerehrung.

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_speedbrain_s_ba rreda_verpasst_podiumsplatz_na ch_navifehler.20363.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
15.01.2012, 16:21
Zusammenfassung der Rallye - Etappe 13.
DE - Zusammenfassung der Rallye - Etappe 13 (Nasca - Pisco) - 2012/01/14 - YouTube
RESULTS CARS: Stage and Overall (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_results_cars_st age_and_overall_results_ss13_t o_pisco.20377.0.html)

RESULTS TRUCKS: Stage and Overall (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_results_trucks_ stage_and_overall_results_ss13 _to_pisco.20380.0.html)

RESULTS BIKES: Stage and Overall (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_results_bikes_s tage_and_overall_results_ss13_ nasca_pisco.20366.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
16.01.2012, 15:40
SA-Dakar Rally: Husqvarna Speedbrain holt bei der Dakar Rally 6 x Podium.

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gif
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http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/75e71ddc79.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/120115_b_speedbrain_3_01.jpg)
Das deutsche Husqvarna Speedbrain Team zieht nach der letzten Etappe eine positive Bilanz der diesjährigen Dakar. Von fünf gestarteten Teampiloten haben vier das Ziel in Lima erreicht. Es ist also höchst erfreulich für das Team und die Marke Husqvarna, dass sich das neue Bike schon beim ersten Dakar-Einsatz bewährt hat und ohne einen einzigen technischen Ausfall ganz vorne mitfahren konnte.

Sechs Podiumsplätze bei einzelnen Etappen, darunter ein Etappensieg stehen in den Ergebnislisten des Teams. Das war ein Teil der Zielvorgabe, die sich das Team vor der Dakar gesetzt hatte. Damit erwies sich das Husqvarna Team als konstant schnelles Team mit zwei Fahrern, die regelmässig in der Spitze mitmischten - auch wenn der angestrebte Podestplatz in der Endabrechnung nicht erreicht wurde.

Die herausragende Motivation des ganzen Teams wurde durch eine Strafzeitentscheidung gegen Paulo Goncalves auf eine harte Bewährungsprobe gestellt. Hinzu kam noch das Pech von Joan Barreda, der nach einem Sturz und einem Hinterradschaden bereits in der dritten bzw. vierten Etappe erhebliche Zeitverluste hinnehmen musste, die bis zum Finale nicht mehr wettzumachen waren.

"Fahrerisch konnte Joan mit den beiden Topleuten im Rennen mithalten, was die Resultate in den Tageswertungen klar beweisen. Joan hätte es eigentlich verdient gehabt, mit auf dem Gesamt-Podium zu stehen", so Teamchef Wolfgang Fischer. Und Paulo Goncalves wäre ohne die für das Team unverständliche Entscheidung am Grünen Tisch wohl auch unter den Top Fünf im Endklassement gelandet.

Joan Barreda wurde übrigens von vielen Seiten als die Entdeckung der diesjährigen Dakar bezeichnet. Er konnte von Anfang an den Speed der Topleute mitgehen und wird als Mann der Zukunft gehandelt.

Jose Manuel Pellicer erwies sich als hervorragende Teamergänzung. Er war immer parat, wenn Not am Mann war. So konnte er Joan Barreda z.B. bei seinem Hinterradproblem helfen. Obwohl er sehr spät ins Team nachgerückt ist, hatte er sich sehr schnell den Respekt aller erarbeitet und sich prima in die Struktur integriert. Zé Hélio fuhr ein konstantes und sicheres Rennen in den Top 20. An seiner Leistung kann man messen, dass die Konkurrenz bei der Dakar speziell im vorderen Feld von Jahr zu Jahr stärker wird.

Der fünfte Fahrer Ike Klaumann, der sturzbedingt ausscheiden musste, ist auf dem besten Weg der Genesung. Das Team wünscht ihm aus Lima alles Gute. Nach der Siegerehrung geht es am Dienstag für das gesamte Team zurück in die Heimat, wo schon die Vorbereitungen für die neue Saison anstehen.

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_husqvarna_speed brain_holt_bei_der_dakar_rally _6_x_podium.20429.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
16.01.2012, 15:46
Zusammenfassung der Rallye - Etappe 14.
DE - Zusammenfassung der Rallye - Etappe 14 (Pisco - Lima) - 2012/01/15 - YouTube
Best of Auto - 2012/01/15
DE - Best of Auto - 2012/01/15 - YouTube
DE - Best of Motorrad - 2012/01/15
DE - Best of Motorrad - 2012/01/15 - YouTube
Gruss Ruedi

sgm
16.01.2012, 22:32
Das ist übrigens der T2-Sieger 2012 :cool:

http://up.picr.de/9276998xvt.jpg

http://up.picr.de/9276999gdx.jpg

userfehler
16.01.2012, 22:39
Für 2013 wird sicher alles wieder von Grund auf überholt. Die haben jetzt vielleicht günstig einige 2012er Teile abzugeben ... ;)

P.S. Ich gönne ja Despres den Sieg nicht wirklich ... Peterhansel, dem alten Hasen schon!

sgm
16.01.2012, 22:55
Ja der Sieg von Despres hat irgendwie einen schlechten Beigeschmack, aufgrund der Zeitgutschrift, die er bekommen hatte. Wobei er sich die ja nicht selber zugeschrieben hat ;) .
Coma ist halt irgendwie der sympathischere Typ.

andreas
16.01.2012, 23:06
Anfang der 1990er haben immer die Terrano I in den Amateurklassen
gesiegt oder waren zumindest weit vorne ... :wub:

Touareg V
17.01.2012, 15:31
SA-Dakar Rally: Sven Quandt - "Wir haben das langersehnte Ziel erreicht".

http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/feeef373ad.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/120115_b_xraid_2_01.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/ac6a60e8f7.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/120115_b_xraid_3_01.jpg)
In der peruanischen Hauptstadt Lima wurde am Sonntag Dakar-Geschichte geschrieben: Stéphane Peterhansel sicherte sich seinen 10. Dakar Sieg und den ersten für den Mini All4 Racing und das X-raid Team.

Nur 14 Monate nach der Enthüllung des neuen X-raid Familienmitgliedes geht die Krone des Offroad-Sports in hessische Trebur. Doch der Erfolg ging über den Sieg hinaus: Alle fünf Mini platzierten sich in den Top 10.

"Wir haben das langersehnte Ziel endlich erreicht - unser erster Sieg bei der Dakar", freut sich Teammanager Sven Quandt nach der Podiumsüberfahrt von Peterhansel. "Der Mini All4 Racing hat in diesem Jahr sein Potenzial und seine Zuverlässigkeit klar unter Beweis gestellt."

Bei der Dakar 2012 sind aus dem einen Mini aus 2011 fünf Fahrzeuge geworden. In den Farben grün, gelb, orange, rot und rot/blau/weiss sorgten sie für Farbe in der Wüste. Von der ersten Etappe an, hatte immer einer der Mini die Nase in der Gesamtwertung vorne und fuhr acht der 14 Tagessiege ein.

Entgegen der Erwartungen vieler Aussenstehender schafften es alle acht Fahrzeuge, fünf Mini und drei BMW X3CC nach Lima. "Neben dem Sieg ist das der grösste Erfolg für das Team", so Quandt. "Unsere Ingenieure und Mechaniker haben die Fahrzeuge jeden Tag sehr gut vorbereitet und damit die Grundlage für diesen Erfolg gelegt."

"Für diesen Sieg haben wir lange und hart gearbeitet", so der nun zehnfache Dakar-Gewinner Stéphane Peterhansel. "Mit dem Mini haben wir ein konkurrenzfähiges und zuverlässiges Auto gebaut. Ich danke dem ganzen Team für die Arbeit und Unterstützung vor, aber auch während der Rally."

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_sven_quandt_wir _haben_das_langersehnte_ziel_e rreicht.20430.0.html)

Gruss Ruedi

küppi
17.01.2012, 20:36
Danke für die Berichtserstattung.... :juchu:

Ein Privateam hat gewonnen... das Von BMW eben....:rolleyes:
Und KTM hatte auch nicht wirglich einen Gegner.....
Eine doch recht vohersehbare Dakar finde ich.....


grüße küppi

sgm
17.01.2012, 23:38
Sorry wenn ich dir widersprechen muss ;) - ich fands 2012 im Vergleich zu den Vorjahren überraschend offen.

Klar war das X-Raid-Team der Favorit, auch wenn man den Aufwand im Vergleich zu den kleineren Teams von Robby Gordon oder Toyota Südafrika sieht.

Aber gerade der Hummer hat doch über viele Etappen die Minis mehr getrieben, als diese wahrscheinlich vorher gedacht hatten. Peterhansel musste ein paar mal die Ellbogen ausfahren, um sich durchzusetzen (was völlig normal ist).
Rein vom Speed war der Hummer dieses Jahr das schnellste Fahrzeug. Wäre der Wagen zuverlässiger gewesen und die beiden Jungs hinterm Steuer mehr als Team unterwegs gewesen, dann wäre zumindest der 2. Platz sicher gewesen.

Bei den Moppeds fehlen schon seit vielen Jahren die japanischen Hersteller, um gegen KTM anzutreten. Sehr schade, denn dann wäre der Kampf um die Spitze nicht nur ein Zweikampf.

Wirklich überrascht hat mich die gute Performance des Iveco-Teams aus Holland. Die haben die Kamaz teilweise alt aussehen lassen.

Touareg V
28.01.2012, 14:37
SA-Dakar Rally: Can-Am ATV und SSV von BRP belegen Podiumsplätze 2012.

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Die jüngste Ausgabe der Dakar-Rally in Südamerika entwickelte sich vor allem für einige Quad- und SSV (Side-by-Side) Teilnehmer zur härtesten Dakar aller Zeiten.

Am Start in Mar del Plata-Argentina hatten noch 30 hoffnungsfrohe Quad-Teams rund 9.000 Kilometer vor sich. Am Ende überquerten nur 11 Rennteams die Ziellinie, darunter die Piloten Daniel Mazucco, Barry Cruces und Petar Cenkov, die in der 4x4 Quad-Kategorie die Plätze eins bis drei belegen konnten.

"Von meinen drei Dakar-Rallys war diese zweifellos die härteste," erklärte der argentinische Fahrer Mazucco, der einen Klassensieg einfuhr. "Das ATV war während der gesamten Rally extrem gut in Form. Auch die übrigen Podiumsplätze in der 4x4-Kategorie waren mit Renegades belegt; besser konnte es nicht laufen! Ich muss ausserdem mein Technik-Team loben, das einen exzellenten Job gemacht und mich optimal unterstützt hat."

Barry Cruces, ein Dakar-Amateur und Zweitplatzierter in der 4x4 Quad-Kategorie, konnte nur zustimmen: "Die Renegade hat mich nie im Stich gelassen, und auch das Technik-Team war einfach grossartig. Als Neuling bei der Rally bin ich stets mein eigenes Tempo gefahren und hatte nur ein Ziel vor Augen: Das Rennen zu Ende zu bringen. In vielen Situationen war ich kurz davor aufzugeben, aber meine Freunde zuhause, meine Teamgefährten und die Servicemannschaft haben mich zum Durchhalten getrieben!"

Bei den Side-by-Side-Maschinen dominierten lateinamerikanische Talente das Podium. Lediglich zehn Fahrzeuge waren in der neu geschaffenen Kategorie gestartet, aber nur drei der Pioniere konnten die Rally erfolgreich beenden. Darunter waren die BRP-Rennfahrer Claudio Hidalgo und Claudio Troncoso, die den zweiten und dritten Platz belegten. Sogar auf extrem schwierigem, für die Piloten oft zermürbendem Terrain stellten sie ihr fahrerisches Können auf den Can-Am Commander SSVs unter Beweis.

"Die Zuschauer waren überrascht zu sehen, dass diese kleinen Maschinen die komplette Rally überstanden haben," gab der zweitplazierte Co-Pilot Sebastian Palma mit einem Lächeln zu Protokoll.

"Manchmal haben wir geglaubt, dass wir es nicht schaffen, denn es war wirklich brutal! Man gab uns den Spitznamen 'Ratten der Wüste', weil wir nicht unterzukriegen waren. Die Plätze zwei und drei stellen die enorme Leistungsfähigkeit der Commander-Modelle unter Beweis... und zeigen auch die grossartige Teamleistung, ohne die wir als Dakar-Neulinge niemals angekommen wären."

Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_can_am_atv_und_ ssv_von_brp_belegen_podiumspl_ tze_2012.20473.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
02.02.2012, 14:27
SA-Dakar Rally: Thomas Wallenwein - "Das war mein grösstes Abenteuer".

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Der deutsche Thomas Wallenwein vom "Team von Wallenwein Rally Sport", u.A. Vater des amtierenden Deutschen Rallymeisters Sandro Wallenwein, erlebte im MAN-Racetruck für das Team von X-Raid den Wüstenklassiker "Dakar" in diesem Jahr hautnah. Rückblickend berichtet Wallenwein über die Rally - und zeigte sich mehr als beeindruckt...

Von Sascha Dörrenbacher: Am Neujahrstag startete die 2012er Route vom argentinischen Mal de Plata über 9.000 Kilometer durch Chile nach Lima in Peru, wo am 15. Januar der Zieleinlauf von einer unglaublichen Menschenmasse begeistert empfangen wurde.

"Auf den letzten 30 Kilometern standen die Leute an der Strasse und feuerten uns an. Zuerst war es eine Reihe, danach zwei und zum Schluss erinnerte das Treiben an den Rosenmontagsumzug in Köln - einfach unglaublich", erinnert sich Thomas Wallenwein noch immer mit Gänsehaut an das Erlebte.

Doch bis es überhaupt soweit kam, zogen viele Sandkörner übers Land... Wallenwein berichtet: "Von Stuttgart aus führte die Anreise über London nach Buenos Aires. Von da an erfolgte der Transport des Einsatzwagens zum Startort."

"Bei der Teambesprechung wurde uns - das sind Copilot Philipp Beier, Mechaniker Uwe Zaumseil und meine Wenigkeit - die Aufgabe des "langsamen LKW" mit grosser Ladung an Ersatzteilen, die in der Klasse T4 / 3 eingestuft wurden, zugesprochen. Auf den ersten Etappen lief es recht rund und wir rangierten zwischen den Plätzen eins bis vier in dieser Klasse.

Doch dann strandete Stephan Schott im BMW X3 mit einem verlorenen Rad und einer abgescherten Spurstange in der Wüste. Wir konnten den Schaden vor Ort reparieren und verloren zum ersten Mal richtig viel Zeit. Danach bekam der erste Mini mit Kristof Holowczyc am Steuer, der gerade auf Rang zwei der Gesamtwertung lag, ein Problem. Zuerst fuhr sich der Pole im tiefen Sand fest und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien.

Der Versuch eines Mitstreiters per Seil den Wagen aus der misslichen Lage zu befreien endete mit einem lauten Knall, als das Seil zuerst riss und dann mit grosser Wucht den Wasser- und Ladeluftkühler zerstörte. Auch ihm konnten wir helfen - doch eine weitere hohe Zeitstrafe liess uns weiter im Ergebnis abrutschen."

Kurz vor der Halbzeit dann der nächste Schock, doch diesmal erwischte es Sie selbst: "Beim Erklimmen einer Düne sprangen auf beiden Seiten die Räder von den Felgen und unser Lkw kippte auf die Seite. Ein spanischer Mitstreiter half uns schliesslich das Fahrzeug über das Dach abzurollen und wieder aufzurichten."

"Die Reparatur dauerte bis in die Nacht, so dass wir am nächsten Morgen erst weiterfahren konnten. Glücklicherweise war das der "Restday", so dass wir pünktlich zum Mittagessen im Biwak eintrafen und am nächsten Tag die Rally fortsetzen konnten" so Wallenwein.

Man sieht sich immer zwei Mal im Leben - das trifft auch bei der Dakar zu: "Nur zwei Tage später erwischte es unseren spanischen Retter, der eine enge Dünenpassage versperrte. Wir kamen als erste an der Unfallstelle an und konnten uns für seine Hilfe revanchieren" berichtet Thomas Wallenwein.

"Auf der drittletzten Etappe lief es perfekt, ohne das kleinste Problem - was uns einen tollen 19. Rang in der Truckwertung bescherte. Tags drauf bekamen wir einen weiteren Grosseinsatz. Ein tschechischer Tatra Truck überrollte beim Zurücksetzen eines nicht überfahrbaren Dünenkamms im dichten Staub den BMW von Stephan Schott, der bei dieser völlig unverschuldeten Situation glücklicherweise unverletzt blieb."

"Mit vereinten Kräften gaben wir den, trotz des auf den ersten Blick als aussichtslos erscheinendes Unterfangen, nicht auf und konnten den grossen Schaden reparieren. Der arg ramponierte Wagen setzte seinen Weg bis ins Ziel fort" berichtet Wallenwein mit Stolz.

Dort angekommen feierte das X-raid Team den Sieg von Stéphane Peterhansel, der im Mini-All4 den Wüstenklassiker gewann. Beim abschliessenden Abendessen bedankte sich Teamchef Sven Quandt nochmals bei der kompletten Mannschaft insbesondere den Lkw-Fahrern Klaus Bäuerle und Thomas Wallenwein, ohne dessen grosse Einsatzbereitschaft nicht alle acht gestarteten Fahrzeuge das Ziel in Wertung erreicht hätten. Schliesslich lag die Ausfallquote bei über 50 Prozent.

Das Fazit fällt durchweg positiv aus: "Das war meine dritte und bislang schönste Dakar Teilnahme. Es ist natürlich toll einen kleinen Part im Siegerteam einnehmen zu dürfen. Die Eindrücke von der unbeschreiblich schönen Landschaften und den fröhlichen Leuten kann einem keiner mehr nehmen. Ich hoffe sehr, dass ich vielleicht noch einmal dabei sein kann," träumt der Abenteurer bereits jetzt schon von der 2013er Ausgabe.

Zu einem echten Klimawechsel kommt es schon in dieser Woche. Von guten 30 Grad in der Wüste vor zwei Wochen führt die Reise ins finnische Ivalo. Hier herrschen auch Temperaturen bis zu 30 Grad, jedoch mit ordentlich Schnee und Eis. Dort richtet das Team von Wallenwein Rally Sport in Zusammenarbeit mit Subaru Deutschland und Armin Schwarz das Ice & Action Wintertraining durch.

Informationen zum "Team Wallenwein Rally Sport" finden Sie unter www.wallenwein.de (http://www.wallenwein.de/) , weitere Informationen zum Subaru Ice & Action Wintertraining unter www.iceaction.de (http://www.iceaction.de/) .Quelle (http://www.marathonrally.com/news/sa_dakar_rally_thomas_wallenwe in_das_war_mein_gr_sstes_abent euer.20494.0.html)

Gruss Ruedi

Touareg V
06.03.2012, 18:16
Noch ein Video.
Dakar 2012 Eurol VeKa MAN promotional video - YouTube
Gruss Ruedi

Touareg V
04.05.2012, 17:16
Best of Video.
Best of Video - Dakar 2012 - YouTube
Gruss Ruedi