Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Italian Baja: 2011
Touareg V
02.02.2011, 15:26
Italian Baja: SAM-Mercedes startet mit Kahle/Schünemann gegen Lennson CC.
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Italien ruft und eröffnet mit der "Italian Baja" (17. bis 20. März) traditionell den "FIA Marathonrally Worldcup", der in diesem Jahr aus den Wertungen "Baja Worldcup" und "Marathonrally Worldcup" zusammengefasst wurde. Neben dem üblichen "Who-is-Who" der Rallyszene gibt es nach dem ersten Zusammentreffen im Holländischen Hardenberg (wir berichteten) erneut ein Zusammentreffen der "Mercedes-Giganten".
Wie die sächsische Rennwagenschmiede "SAM" verkündete, will man in Italien starten. Im SAM 35CC hinter dem Lenkrad: Dakar-Buggy Sieger Matthias Kahle und Dr. Thomas Schünemann. "Wir starten langsam in die Vorbereitungsphase für die Italian Baja" heisst es aus Sachsen. "Der SAM 35 CC präsentiert sich mit einigen Verbesserungen und den Klassengewinnern der Dakar im Cockpit."
Ihren ersten FIA-Lauf begehen in Italien auch die Deutschen Meister Frank und Stephan Stensky im Lennson CC, dem "Race Touareg" der Amateur-Szene. Beide wollen höher hinaus und schnuppern in dieser Saison erstmals "FIA-Luft". Man darf gespannt sein, wie sich die schwäbische Renn-Entwicklung zwischen den bekannten FIA-Boliden bewährt.
Unterdessen startet Lennson CC-Hersteller "LeTech" unter Leitung von Andreas Lennartz ebenfalls durch. Mit dem Münchener Gastronom Oliver Koepp als Pilot hat man das "LeTech Werksteam" gegründet. Dazu wurden eigens zwei Race-Trucks auf Basis des Mercedes Unimog angeschafft. Beide haben FIA-Status, werden als T4 (Fast Assistance in Wertung) und/oder T5 (Camp-Assistance) eingesetzt. Als erstes Rennen hat das neue Werksteam die Baja Saxonia im Programm, wenn alles klappt, will man als "Master-Test" die russische Silk Way Rally in Angriff nehmen.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/italian_baja_sam_mercedes_star tet_mit_kahle_sch_nemann_gegen _lennson_cc.17772.0.html)
Gruss Ruedi
Touareg V
22.02.2011, 14:45
Italian Baja: 2 Lennson CC in Italien, X-Raid kommt, vierter Lennson im Bau.
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Der FIA World Cup Saisonauftakt rückt mit der "Italian Baja" vom 17. bis 20. März 2011 näher - und auch die Mercedes-Armada wird grösser. Wie bereits berichtet haben sich neben dem sächsischen SAM 35CC mit Matthias Kahle und Dr. Thomas Schünemann und dem Lennson CC von Frank und Stephan Stensky gleich zwei Mercedes aus Deutschland genannt.
Doch nicht nur das: Mit einem von "G-Raid" aus Thüringen aufgebauten Lennson CC-Kitcar starten auch die Schweriner Ingo und Silke Kaldarasch in Italien. Beide sind mit ihrem roten Mercedes G bereits von zahlreichen GORM-Läufen, Breslau und Baja Saxonia bekannt, das neue Fahrzeug feierte seine Premiere im holländischen Hardenberg im Herbst vergangenen Jahres (wir berichteten).
Für das Schweriner Ehepaar Kaldarasch ist es wie für die Stenskys der erste Einsatz unter FIA-Bedingungen und mit FIA-Wagenpass. Die Italian Baja gilt wegen des World Cup Auftaktes als besonders hart bei der technischen Abnahme - wer hier durchkommt, kann dafür überall starten.
Jüngst gaben die Italiener die "Offiziellen" bekannt: Neben Veranstalter Mauro Tavella agieren Fred Gallagher, Peter Faluvegi, Jackes Besoli und Michel Perin - sowie der als besonders hart bekannte Lionel Carré als FIA-Komissar.
So dürfte die Italian Baja vor allem für Lennson-Erfinder und -Hersteller Andreas Lennartz spannend werden. Beide Lennson CC starten als private Teams. Der Stensky-Lennson wird neben der eigenen Crew auch von Lennartz Unternehmen "LeTech" betreut, beim G-Raid Lennson wird G-Raid den Service stellen.
Unterdessen erweist sich der Lennson CC weiter als erfolgreich. Nur ein knapp dreiviertel Jahr nach der Premiere des ersten Fahrzeuges kann Hersteller LeTech bereits den vierten Kundenauftrag verbuchen.
"Der Lennson CC Nr. 4 ist im Bau und wird schon Mitte der Saison 2011 ins Renngeschehen eingreifen" berichtet Andreas Lennartz. Erstes Rennen für das deutsche Team Manns/Zirbus soll nach einem Roll-out die Rally "Estoril-Marrakech" sein. Mit dem Münchener Gastronom Oliver Koepp und etwas mehr Aufwand will LeTech dann im Sommer die russische "Silk Way Rally" in Angriff nehmen.
"Die LeTech Mannschaft ist äusserst stolz, dass die Test-Phase sehr erfolgreich beendet worden ist und jetzt ausgereifte Komplettfahrzeuge rausgehen" so Lennartz. "Gegen Mitte des Jahres wird dann auch ein neuer LeTech Service-Truck fertig gestellt sein, der vor Ort - egal wo auf dieser Welt - die Betreuung der Kunden-Fahrzeuge sicherstellen wird."
Glaubt man den Veranstaltern der Italian Baja, dürfte es im März rund um die Stadt Pordenone bereits zu einem ersten Mercedes-BMW Duell werden. Anlässlich einer FIA-Konferenz soll X-raid BMW Teamchef Sven Quandt seine Teilnahme angekündigt haben.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/italian_baja_2_lennson_cc_in_i talien_x_raid_kommt_vierter_le nnson_im_bau.17818.0.html)
Gruss Ruedi
Touareg V
01.03.2011, 14:45
Italian Baja: Boris Gadasin und Leonid Novitskiy erste Top-Fahrer in Italien.
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Wie vor jeden FIA-Lauf wird es spannend: Wer kommt, wer nicht? Nun hat auch der Russe Boris Gadasin mit seinem "G-Force Proto" für die "Italian Baja" genannt. Für Gadasin ist es die fünfte Teilnahme in Italien. 2007 und 2009 gewann er die Baja, 2008 musste er den Sieg Nasser Al Attiyah im X-raid BMW überlassen, 2010 fiel er bereits in der ersten Runde aus.
Sein G-Force Proto dürfte wieder für Aufsehen sorgen. Eigentlich ist der G-Force ein Nissan Navara, aus dem aber im Prinzip ein komplett neues Auto gebaut wurde. Der Navara dient nur als Rahmen, unter der Haube arbeitet ein 400-PS Chevrolet V8 mit 737 Nm Drehmoment und knapp 200 km/h Spitze - der Sprint auf 100 km/h soll in unter 5 Sekunden erfolgen.
Auch wenn der G-Force manchmal an eine Bastelkiste erinnert - der ungewöhnliche Aufbau hat seinen Grund. "In Russland kann man nicht einfach ein Rallyauto bauen" heisst es seitens www.gforce-motorsport.com (http://www.gforce-motorsport.com/) . "Man muss ein Basisfahrzeug nehmen, dabei muss ein gewisser Teil des Fahrzeuges erhalten bleiben. Somit sind wir in der Entwicklung eingeschränkt." Immerhin, der G-Force ist der erste Rallyraid-Prototyp aus Russland - und den kann man auch als Kundenfahrzeug mieten.
Ein weiterer Russe will es in Italien wissen und gilt wie Gadasin als Top-Favorit: FIA World Cup Sieger Leonid Novitskiy wird gemeinsam mit seinem deutschen Beifahrer Andreas Schulz an den Start gehen. "In Italien sind wir mit einem Fahrzeug dabei" bestätigt Teamchef Sven Quandt. "Unser Einsatz wird dann auf der Abu Dhabi Desert Challenge fortgesetzt. Hier können wir bisher Leonid Novitskiy im BMW X3CC und erstmals Stéphane Peterhansel im Mini 4All Racing bestätigen."
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/italian_baja_boris_gadasin_und _leonid_novitskiy_erste_top_fa hrer_in_italien.17860.0.html)
Gruss Ruedi
Touareg V
06.03.2011, 10:18
Italian Baja: Top-Lineup nach Nennungsschluss, Schlesser und Peterhansel.
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Nach dem Nennungsschluss am Freitag wird klar: Das Starterfeld der "Italian Baja" (17. bis 20. März) wird wieder hochkarätig. Quasi in letzter Minute haben in der letzten Woche auch noch Stéphane Peterhansel im X-raid BMW X3CC (Mini-Einsatz startet erst in Abu Dhabi) und "Le Patron" Jean-Louis Schlesser (Schlesser-Buggy) genannt. Schlesser kehrte der Baja lange den Rücken, gewann 1998 und 2002 in Italien.
Beide ergänzen das Top-Fahrerfeld um Leonid Novitskiy (mit Andreas Schulz, X-raid BMW), Matthias Kahle / Dr. Thomas Schünemann im SAM 35CC und Boris Gadasin aus Russland mit seinem G-Force Proto. Vom russischen Proto gibt es übrigens gleich zwei Fahrzeuge, mit Vladimir Vasiliev startet neben Gadasin auch ein Kundenfahrzeug, dürfte dann aber nicht ganz so schnell wie "Der Zar" Gadasin sein.
Interessant wird es auch in der B-Liga. Aus Ungarn startet "Hungarian Baja"-Veranstalter Zoltan Garamvölgyi im Nissan Pathfinder, aus Rumänien kommt Milliardärs-Sohn Costel Casuneanu (Libya Rally Raid) im neuen Mitsubishi Pajero, aus Italien Giovanni Manfrinato mit seinem Renault Megane Proto.
Aus dem fernen Saudi Arabien will es der letztjährige "Ha´il Said Baja"-Sieger Yazeed Al Rajhi wissen, der mit einem Overdrive-Nissan Navara und dem französischen Navigator Matthieu Baumel (Ex-Co von Guerlain Chicherit) das erste mal bei einem europäischen FIA-Lauf dabei ist.
Der Franzose Patrick Sireyjol will vor allem Schlesser Konkurrenz machen und startet mit einem SMG Gache Buggy. Aus Russland kommt hingegen Ilya Kuznetsov, der vom T1 ins T2-Segment wechselt und erstmals mit einem Toyota Land Cruiser 200 startet.
Ja, und dann gibt es da noch drei besondere Pärchen, die nicht nur nennenswert sind, sondern auch für besondere Hingucker sorgen dürften.
Doppel-BMW: Neben den beiden X-raid BMW X3CC von Novitskiy und Peterhansel starten zwei X5CC in Italien. Der Ungarn Karoly Fazekas startet mit seinem in Ungarn gebauten X5 - und ganz frisch sind erstmals die Polen Piotr Beaupre und Jacek Lisicki im bayerischen Auto dabei: Sie wechselten vom Bowler Nemesis in den ehemaligen X-Raid X5CC des Portugiesen Leal Dos Santos.
Doppel-Hummer: Ex-World Cup Sieger Miroslav Zapletal aus Tschechien tritt wieder mit dem sehr gut Deutsch sprechenden Tomas Ourednicek im Hummer H3 Proto an - ja, genau der Hummer, der seine Weltpremiere bei den GORM 24-Stunden 2009 feierte. Mit einem zweiten Hummer kommen die Teamkollegen Zdenek Porizek (besitzt auch einen X-raid X5CC) und Marek Sykora.
Doppel-Porsche: FIA-Weltpremiere für die beiden Porsche Cayenne T2 des polnischen "Caroline"-Teams. Hinter dem Steuer des ersten Porsche: Breslau-Sieger und Orga-Mitarbeiter Albert Gryszczuk, der mit Rafal Marton antritt. Im zweiten Porsche wollen es Rafal Pluciennik und Michal Krawczyk wissen.
Ein grosses Lineup also - und mittendrin die beiden deutschen Lennson CC von Frank und Stephan Stensky sowie Silke und Ingo Kaldarasch. Für beide Fahrzeuge und für beide Teams ist es die FIA-Premiere.Quelle (http://www.marathonrally.com/news/italian_baja_top_lineup_nach_n ennungsschluss_schlesser_und_p eterhansel.17892.0.html)
Gruss Ruedi
Touareg V
06.03.2011, 10:20
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Italian Baja: Stephan Stensky - "Wir versuchen das Auto nicht zu zerstören".
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In Deutschland sind sie bereits das "Dream-Team" der Amateur-Szene, nun wollen Sie internationale Rallyluft schuppern: Die zweifachen Deutschen Meister (DMV) Frank und Stephan Stensky aus Thüringen. Mit ihrem Lennson CC starten sie vom 17. bis 20. März erstmals auf der "Italian Baja" - eine FIA-Premiere für die Piloten und das Auto.
"Es sind einige Leute unterwegs, die verbissen um den Sieg kämpfen werden. Dazu zählen wir uns nicht" berichtet Stephan Stensky. "Wir versuchen das Auto nicht zu zerstören und mit der Masse mitzufahren. Vielleicht sind wir vom Glück gesegnet und profitieren von den Duellen der Top-Fahrer. Ziel ist es jede Etappe ohne Probleme zu bestehen, das Auto weiter zu testen und vor allem Erfahrungen im Profi-Sport zu sammeln."
Momentan steckt man in den letzten Vorbereitungen. "Es wird noch einen letzten Fahrwerks-Test geben, in dem Peter Visser von "4-Grip" die Baja-Abstimmung ermittelt. Am 15. März starten wir dann in Richtung Pordenone" so Stensky weiter.
Das erste mal darf bereits bei der Technischen Abnahme gezittert werden. Die FIA-Komissare sind auf der Italian Baja besonders streng, schliesslich handelt es sich um den Saison-Auftakt. "Für uns ist dies der erste Höhepunkt, weil ein nagelneues Auto ein gefundenes Fressen für die FIA-Kommissare darstellt. Wir hoffen es läuft alles nach Plan und wir dürfen starten" meint Stephan Stensky.
Mit einem zweiten Lennson CC, aufgebaut und betreut von dem Thüringer Unternehmen "G-Raid", starten Silke und Ingo Kaldarasch, das "Deutsche Mercedes Trio" macht der SAM Mercedes 35CC von Matthias Kahle und Dr. Thomas Schünemann komplett.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/italian_baja_stephan_stensky_w ir_versuchen_das_auto_nicht_zu _zerst_ren.17893.0.html)
Gruss Ruedi
Touareg V
19.03.2011, 11:15
Italian Baja: Guter Einstand für die deutschen Teams, Kaldarasch kippt um.
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Regen über Regen - die Vortage hatten Schlimmes für die Region Pordenone angekündigt, in der am Freitag dem 18. März mit der "Italian Baja" der FIA Cross Country World Cup gestartet wurde. Die Flussbetten rund um die Stadt nahe den südlichen Ausläufern der Alpen sind voll, ebenso matschig und schwammig sind die Strecken drumherum.
Als Resultat wurde knapp die Hälfte des Prologes, bzw. der einzig anspruchsvolle Teil gestrichen. Dennoch hatten es die Teilnehmer am Freitag nicht einfach. Trotz angenehmen Wetters, Sonnenschein und frühlingshaften 20 Grad wurde auf dem nun knapp 7 statt 14 Kilometer langen Prolog gerutscht und geschleudert, die PS-Boliden bekamen einfach keine Traktion auf die Piste, die Autos mit langem Radstand durften driften.
Mit Spannung erwartet wurde der Einsatz des deutsche SAM Mercedes 35CC mit Matthias Kahle und Dr. Thomas Schünemann sowie die FIA-Premieren der beiden Lennson CC von den Deutschen Meistern Stensky/Stensky und dem Schweriner Team Kaldarasch/Kaldarasch.
Zumindest die Schweriner sorgten für den ersten grossen Hingucker: Knapp 800 Meter vor dem Ziel rutschte der G-Raid Lennson auf stehender Bremse von der Strecke, kippte in einem Graben um. Doch Helfer waren schnell zur Stelle, keine bleibenden Schäden an Mensch und Maschine. Immerhin, als Vorletzte gestartet schafften es die Schweriner bei ihren ersten FIA-Kilometern auf Platz 47 von 50 gestarteten Pkw in 15:47 Minuten.
Besser durch kamen Vater und Sohn Stensky. Beide verpassten erste den Start, mussten (als eigentlich Vor-Vorletzte) noch ein weiteres Fahrzeug passieren lassen. Doch beide blieben ruhig, fuhren die ersten Kilometer konstant und schafften mit 6:45 Minuten Rundenzeit Platz 32 in der Wertung - nur 1:06 Minuten fehlten auf den Sieger.
Den Tagessieg machte überraschen (vorläufig) die Spanier J. Roca / J. Ferrer in ihrem gemieteten Ralliart Mitsubishi L200 Pickup Proto mit 5:39 Minuten, exakt eine Minute vor (Deutschland aufgepasst) Matthias Kahle und Dr. Thomas Schünemann im SAM 35CC, den Russen Boris Gadasin / D. Shchemel im G-Force V8-Proto (5:44) und den Italienern Benazzato/Benazzato im Peugeot Proto (5:47).
Jean-Louis Schlesser und sein Beifahrer Jean-Paul Forthomme hatten mit dem rutschigen Untergrund so ihre Schwierigkeiten - wie alle Buggies schlitterten sie mehr schlecht denn recht durch die kurze Strecke, mussten sich mit Platz 9 und 6:00 Minuten zufrieden geben.
Bester X-raid BMW wurden Leonid Novitskiy und sein deutscher Beifahrer Andreas Schuulz im X-raid BMW X3CC auf Platz 4 (5:49 Minuten). Mit Spannung erwartet wurde der Start des zweiten BMW X5CC der Polen Beaupre/Lisiecki, diese traten aber mit ihrem alten Bowler an, da der BMW nicht rechtzeitig fertig wurde.
Fuer eine Überraschung sorgten hingegen der ehemalige FIA Weltmeister Miroslav Zapletal und Tomas Ourednicek aus Tschechien. Statt ihres Hummer H3 Proto kamen sie mit einem X-raid BMW X3CC, dem ehemaligen Auto von Nasser Al Attiyah. "Das sollte für Alle eine Überraschung werden" grinste ein stolzer Navigator Ourednicek vor dem Start.
Ruhig hingegen gingen es die polnischen "Caroline-Team" Porsche Cayenne an, die lauit polternd durch die Strecke drifteten. Platz 39 und Platz 45 war es am Ende für das Porsche-Debut. Dennoch, auffallen tun die Polen auf jeden Preis. Wie schon auf der Breslau hat das Team mit seinem Camp "ein Dorf im Dorf" aufgebaut, lädt am Samstag alle Teilnehmer und Fans der Rally zu einer grossen Party ein.
Am Samstag starten die eigentlichen Etappen. Die ersten beiden Runden wurden unter dem Namen "Route Schlesser" zusammengefasst, um 08:00 Uhr geht es in die erste Runde, gegen 12:30 Uhr folgte die zweite Runde. Gegen 21:00 Uhr wollen die Veranstalter mit einem kurzen Nachtetappe punkten, bevor es am Samstag unter dem Namen "Route Kleinschmidt" in die letzten Runden (3 und 4) geht.Quelle (http://www.marathonrally.com/news/italian_baja_guter_einstand_f_ r_die_deutschen_teams_kaldaras ch_kippt_um.17963.0.html)
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Italian Baja RESULTS: Prolog 18.03.2011 FIA-Autos Top 10 & Deutsche
01) Roca/Ferrer (ES) I Mitsubishi L200 I 00:05:39 I 00:00:00
02) Kahle/Schuenemann (D) I SAM Mercedes 35CC I 00:05:40 I 00:00:01
03) Gadasin/Shcemel (RUS) I G-Force Proto V8 I 00:05:44 I 00:00:05
04) Benazzato/Benazzato (I) I Peugeot Proto I 00:05:47 I 00:00:08
05) Novitskiy/Schulz (RUS) I X-raid BMW X3CC I 00:05:49 I 00:00:10
06) Zapletal/Ourednicekl (CZ) X-raid BMW X3CC I 00:05:51 I 00:00:12
07) Colombo/Briani (I) I Mitsubishi L200 I 00:05:57 I 00:00:17
08) De Angelis/Catarsi (I) I Mitsubishi Pajero I 00:06:00 I 00:00:21
09) Schlesser/Forthomme (F) I Schlesser Buggy V8 I 00:06:00 I 00:00:21
10) Ricci/Fattori (I) I Nissan Navara I 00:06:05 I 00:00:26
32) Stensky/Stensky (D) I Lennson CC LeTech I 00:06:45 I 00:01:06
47) Kaldarasch/Kaldarasch (D) I Lennson CC G-Raid I 00:15:57 I 00:10:18
Bildergallerie Prolog in Italien/Pordenone (http://www.marathonrally.com/news/italian_baja_pictures_bilderga llerie_prolog_in_italien_porde none_teil_1_58.17967.0.html)
Bildergallerie Prolog in Italien/Pordenone (http://www.marathonrally.com/news/italian_baja_pictures_bilderga llerie_prolog_in_italien_porde none_teil_2_58.17968.0.html)
Gruss Ruedi
Touareg V
19.03.2011, 15:04
Italian Baja TICKER: Rally beginnt trockener und kürzer als in den Vorjahren.
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/0f4d74e002.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/110319_italien_1.jpg)
Der erste grosse Rallytag begann kühl im italienischen Pordenone, aktuell sind es 15 Grad bei bewölktem Himmel. Um es vorweg zu nehnmen: Die "Italian Baja" ist in diesem Jahr die wohl bisher anspruchsloseste und kürzeste Ausgabe der letzten Jahre.
Grund waren die heftigen Unwetter der letzten Tage, überall steht das Wasser, Äcker und Wiesen sind hoffnungslos verschlammt, die berühmten Flussbetten randvoll mit Wasser.
Ergo wurde die Etappe, die nur in einer kleinen Region bei Spilimbergo stattfindet, um knapp die Hälfte gekürzt - und extrem vereinfacht. Der erste Teil führt nur über Pisten und Asphalt, erst im zweiten Teil wird es ein wenig nass und rutschig.
"Wir sind dennoch zufrieden" berichtet Frank Stensky (Lennson CC). Er und Sohn Stephan kamen im ersten Teil gut durch, waren als 24. im Ziel. Ingo und Silke Kaldarasch haben hingegen anscheinend mit Getriebeproblemen zu kämpfen, der G-Raid Lennson bekommt keinen Speed drauf.
An der Spitze gewann Leonid Novitskiy (X-Raid) vor Boris Gadasin (G-Force), Matthias Kahle (SAM) und Miroslav Zapletal (X-Raid).
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/italian_baja_ticker_rally_begi nnt_trockener_und_k_rzer_als_i n_den_vorjahren.17975.0.html)
Gruss Ruedi
Touareg V
20.03.2011, 11:11
Italian Baja TICKER: Erster Rallytag beendet, Gadasin führt vor Novitskiy.
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/1ce7e100da.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/110319_italien_2.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/02e8863f4c.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/110319_italien_3.jpg)
Nach einem recht kurzen Rallytag ist der erste Part der "Italian Baja" 2011 überstanden: Gegen 16:15 Uhr trudeln die letzten Fahrzeuge im Camp ein, die ersten Autos sind bereits wieder im Parc Fermé. Kurzes Update: Boris Gadasin liegt mit seinem G-Force Protomit 01:16:46 Stunden in Führung, es folgen Leonid Novitskiy (X-raid, +28 Sekunden), Matthias Kahle (SAM, +1:36), Joan Roca (Mitsubishi L200, +2:17) und Miroslav Zapletal (X-raid, +2:40).
Neben der Super-Leistung von Matthias Kahle und Dr. Thomas Schünemann im SAM-Mercedes sieht es auch für die anderen beiden deutschen Teams gut aus. Frank und Stephan Stensky kämpften sich auf Platz 22 vor (+13:24, 1:30 Minuten Zeitstrafe), Ingo und Silke Kaldarasch liegen auf Platz 38 (+26:51).
Trotz der wenigen und aufgrund des Wetters kaum anspruchsvollen Strecke sind schon die ersten Teilnehmer ausgefallen - so u.A. der Veranstalter der "Hungarian Baja", Zoltan Garamvölgiy (Nissan Navara).
Von den beiden Porsche Cayenne musste der Führende mit Albert Grysczuk auf der zweiten Etappe abbrechen, nachdem ein Öhlins-Fahrwerk seinen Dienst (nach 60 Rally-Kilometern) aufgab. Doch beide Porsche (der Zweite liegt auf dem letzten Platz) starten Sonntag wieder, im Gegenzug lädt das polnische RMF-Caroline Team am Samstag Abend alle Teilnehmer auf eine grosse Party ein.Quelle (http://www.marathonrally.com/news/italian_baja_ticker_erster_ral lytag_beendet_gadasin_f_hrt_vo r_novitskiy.17978.0.html)
RESULTS: SS 01+02 19.03.2011 FIA-Cars Top 10 + Deutsche
01) Gadasin/Shcemel (RUS) I G-Force Proto V8 I 01:16:46 I 00:00:00
02) Novitskiy/Schulz (RUS) I X-raid BMW X3CC I 01:17:14 I 00:00:28
03) Kahle/Schuenemann (D) I SAM Mercedes 35CC I 01:18:22 I 00:01:36
04) Roca/Ferrer (ES) I Mitsubishi L200 I 01:19:03 I 00:02:17
05) Zapletal/Ourednicekl (CZ) X-raid BMW X3CC I 01:19:26 I 00:02:40
06) Schlesser/Forthomme (F) I Schlesser Buggy V8 I 01:20:55 I 00:04:09
07) Porizek/Sykora (CZ) I Hummer H3 Proto I 01:22:29 I 00:05:43
08) Codeca/Fedullo (I) I Suzuki Grand Vitara I 01:23:50 I 00:07:04
09) Sireyjol/Beguin (F) I SMG Gache Buggy I 01:23:57 I 00:07:11
10) Vasilyev/Demynenko (RUS) I G-Force Proto V8 I 01:24:03 I 00:07:17
22) Stensky/Stensky (D) I Lennson CC LeTech I 01:30:10 I 00:13:24
38) Kaldarasch/Kaldarasch (D) I Lennson CC G-Raid I 01:43:37 I 00:26:51
Gruss Ruedi
Touareg V
20.03.2011, 11:13
Italian Baja: Ein guter Tag für die deutschen Teams - SAM 35CC überzeugt.
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Vor allem bei einem Deutschen ist das Grinsen gross: SAM-Teamchef Sven Knorr. Sein SAM Mercedes 35CC und die Piloten Matthias Kahle und Dr. Thomas Schünemann legen derzeit eine Spitzenleistung ab, der Mercedes-Prototyp aus Sachsen hält bisher problemlos - und natürlich kam dem sächsischen Team auch die Streckenkürzung mit WRC-ähnlichen Verhältnissen zu Gute.
"Bisher läuft es richtig gut" meint Sven Knorr. Auch auch am ersten Rallytag konnte der SAM nicht nur mit "den Grossen" mithalten, sondern auch mit nur 1:36 Minuten Rückstand den 3. Platz halten. "Wenn man bedenkt, das wir schon nach neuem FIA-Reglement und mit Serien-Motor fahren, ist das Ergebnis umso besser."
Auch bei den Stenskys herrscht gute Laune. Nach ersten FIA-Gehversuchen gestern war die gekürzte Strecke für den "Offroad-gierigen" Lennson zwar nicht so geeignet, doch im zweiten Part des Tages wurde man schneller und machte vor allem in der Offroad-Passage gegen Ende der Etappe Minuten gut.
"Heute lief es super" meint Junior Stephan Stensky, "wir haben uns rangetastet und es hat geklappt. Uns fehlt auf dieser Strecke ein wenig Leistung, es fehlen die harten Offroad-Passagen. Einmal ist der Fahrzeug wegen des "Kälteschlages" im Wasserloch in den Notlauf gegangen, das und eine Zeitstrafe (wegen zu spätem Starten im Prolog) haben uns ein paar Minuten gekostet. Ansonsten läuft das Auto super, keine grossen Probleme bisher."
Bei Ingo und Silke Kaldarasch lief es im zweiten Teil des Tages ebenfalls gut, nachdem man im ersten Teil Probleme mit der Leistung des G-Raid Lennson hatte. Man fuhr eine kontinuierlich gute Leistung, profitierte zudem von einigen Ausfällen. Das Resultat am Ende des Tages: Lennsom läuft und Platz 38 in der Gesamtwertung (26:51 Minuten Rückstand).
Zu Besuch sind auch LeTech-Lennson Pilot Oliver Koepp und Lennson-Konstrukteur Andreas Lennartz. "Es sieht gut aus was wir machen" meint der schwäbische Konstrukteur bescheiden. Neue Kunden hat er bereits, ein Münchener Paar ist ebenfalls in Italien, um sich die Leistung "ihres" neuen Autos anzuschauen.
Auch der als kritisch bekannte Oliver Koepp hat angesichts der Leistungen der Lennson nichts zu meckern. "Die Autos laufen gut, das sind beste Voraussetzungen für unsere Rallyeinsätze." Zu der mörderisch schnellen Fahrweise des führenden Russen Gadasin gefragt muss er lachen: "Gadasin denkt an Sieg und ans Krankenhaus. Wir denken nicht, wir fahren."
Stets im Einsatz ist auch Ralf Schmierer, Orga-Vertreter für die deutschen Teilnehmer. "Es ist so schade. Wir hatten eine so klasse Strecke und dann haben die heftigen Regenfälle alles zunichte gemacht. Selbst wenn man an einigen Passagen durchkommen könnte, die Bergefahrzeuge kämen nicht hin" so Schmierer.
"Dazu kommen neue Zuständigkeiten. Die Gelände unterliegen verschiedenen Organisationen, Italien, der EU, den Militärs - und jede hat seine eigene Regelung. Im nächsten Jahr hoffen wir, die Strecken wieder ausweiten zu können. In diesem Jahr müssen wir leider mit der Notlösung leben. Aber vielleicht haben wir Glück. Im Flussbett geht das Wasser stetig zurück, vielleicht können wir die Strecke am Sonntag wie geplant fahren."
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/italian_baja_ein_guter_tag_f_r _die_deutschen_teams_sam_35cc_ berzeugt.17987.0.html)
Gruss Ruedi
Touareg V
20.03.2011, 11:14
Italian Baja: Gadasin geht vor Novitskiy (BMW) und Kahle (SAM) in Führung.
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Er fährt wie aus einer anderen Welt: Der Russe Boris Gadasin ist auch am zweiten Tag der "Italian Baja" auf Anschlag gefahren und konnte am Abend mit 01:16:46 Stunden die Gesamtführung übernehmen. Nur 28 Sekunden später folgen Landsmann Leonid Novitskiy und sein deutscher Navigator Andreas Schulz auf Platz 3 vor Matthias Kahle und Dr. Thomas Schünemann im SAM (+1:36 Minuten).
Weiterhin überraschend fährt der Spanier Joan Roca mit seinem Mitsubishi L200 Pickup. Als Erster gestartet fehlten ihm nur 2:17 Minuten auf Platz 4. Es folgen die Tschechen Miroslav Zapletal und Tomas Ourednicek im neu zugelegten X-raid BMW X3CC vor Jean-Louis Schlesser, dessen Buggy ein wenig mit der Strecke zu kämpfen hat.
Auch auf den weiteren Plätzen ist es durchaus interessant: Der Hummer H3 Proto des Tschechen Zedinek Porizek folgt auf Platz 7 vor dem Suzuki Grand Vitara der Italiener Codeca/Fedullo, dem SMG-Buggy des Franzosen Patrick Sireyjol und dem zweiten G-Force Proto des Kundenteams Vasilyev/Demyanenko aus Russland.
Der zweite Tag blieb allgemein kühl, zwischendurch kamen kleine Regentropfen durch aber es blieb trocken. Durch das Wetter wurde die Strecke auf wenige Kilometer gekürzt, nur 60 Kilometer betrug eine Runde, so kamen lediglich knapp 120 Kilometer auf den ganzen Tag gerechnet zusammen - wie am Vortag blieb es grösstenteils WRC-ähnlich, sprich viel Schotter, viel Piste, teils Asphalt aber wenig Offroad. Es war vor allem rutschig - und das passte vor allem den Drehmoment-starken Fahrzeugen wenig.
Am morgigen Sonntag wird die heutige Etappe nochmals gefahren - allerdings in umgekehrter Reihenfolge.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/italian_baja_gadasin_geht_vor_ novitskiy_bmw_und_kahle_sam_in _f_hrung.17988.0.html)
Gruss Ruedi
Touareg V
21.03.2011, 14:40
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Italian Baja: Boris Gadasin gewinnt Baja vor Novitskiy und Kahle.
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Der Russe Boris Gadasin hat zum dritten mal die Italian Baja gewinnen können. Am Sonntag wurde die Etappe vom Samstag nochmals in entgegengesetzter Richtung gefahren. Dabei konnte sich Gadasin mit 52 Sekunden vor seinem Landsmann Leonid Novitskiy im X-raid BMW und - sensationell - Matthias Kahle und Dr. Thomas Schuenemann im SAM durchsetzen.
Auf den 4. Platz fuhr die tschechische Crew Zapletal/Ourednicek bei ihrem ersten Einsatz im X-raid BMW X3CC. Die weiteren deutschen Teams sind derzeit noch nicht im Ziel, nach dem letzten Stand schafften es die Stenskys auf Platz 20, die Kaldarasch auf Platz 33.
Einen Ausblick auf die World Cup Saison ist dies allerdings nicht. Aufgrund der heftigen Regenfaelle wurde die Rally auf nur 120 Kilometer pro Tag zusammengestrichen, Offroad/Anspruch war so gut wie gar nicht vorhanden. "Mit Ausnahme des Wasserloches haette man diese Baja mit einem VW Golf fahren koennen" grinste ein Teilnehmer.Quelle
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Italian Baja RESULTS: Finale 20.03.2011 FIA-Cars Top 10 + Deutsche
01) Gadasin/Shcemel (RUS) I G-Force Proto I 02:24:03 I 00:00:00
02) Novitskiy/Schulz (RUS) I X-raid BMW X3CC I 02:24:55 I 00:00:52
03) Kahle/Schuenemann (D) I SAM Mercedes 35CC I 02:27:39 I 00:03:36
04) Zapletal/Ourednicek (CZ) I X-raid BMW X3CC I 02:28:53 I 00:04:50
05) Schlesser/Forthomme (F) I Schlesser Buggy I 02:31:37 I 00:07:34
06) Porizek/Sykora (CZ) I Hummer H3 Proto I 02:34:29 I 00:10:26
07) Sireyjol/Beguin (F) I SMG Gache Buggy I 02:37:41
08) Codeca/Fedullo (I) I Suzuki Grand Vitara I 02:37:48 I 00:13:38
09) Ricci/Fattori (I) I Nissan Navara I 02:38:56 I 00:14:53
10) De Angelis/Catarsi (I) I Mitsubishi Pajero I 02:39:49 I 00:15:46
19) Stensky/Stensky (D) I Lennson CC LeTech I 02:47:47 I 00:23:44
34) Kaldarasch/Kaldarasch (D) I Lennson CC G-Raid I 03:09:23 I 00:45:20
Gruss Ruedi
Touareg V
21.03.2011, 14:42
Italian Baja: Gadasin, Novitskiy und Kahle die Sieger im FIA-Auftakt 2011.
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Er hat es wieder geschafft: Der Russe Boris Gadasin hat mit seinem G-Force Proto erneut die "Italian Baja" gewonnen. Am Ende reichten knappe 52 Sekunden Vorsprung vor seinem Landsmann Leonid Novitskiy (mit Andreas Schulz) im X-raid BMW und 3:36 Minuten vor Matthias Kahle und Dr. Thomas Schünemann im SAM Mercedes 35CC.
"Es war eine ungewöhnliche Baja" meint Gadasin nach der Veranstaltung, "aber wir sind froh, erneut die Leistungsfähigkeit unseres G-Force Proto bewiesen zu haben." Der ungewöhnliche Eigenbau basiert auf der Karosserie eines Nissan Navara, unter der Haube arbeitet ein Chevrolet V8-Motor.
Für eine Überraschung sorgte der ehemalige Weltmeister Miroslav Zapletal, der anstatt seines Hummer H3 mit einem X-raid BMW X3CC an den Start ging. "Das ist das ehemalige Auto von Nasser Al Attiyah" erklärte Zapletal stolz. Belohnung beim Debut: Ein technisch problemloses Auto und Platz 4 mit nur 4:50 Minuten Rückstand.
Teamkollege Zdenek Porizek bewies hingegen, das auch der Hummer mittlerweile ausgereift ist: Die tschechische Eigenkonstruktion schaffte es auf Platz 6 der Gesamtwertung - eine Position vor "Le Patron" Jean-Louis Schlesser mit seinem V8-Buggy, dem die Strecke eigentlich nicht so lag.
Der Spanier Joan Roca, mit seinem "Tot Curses" Mitsubishi L200 Pickup der Überraschungssieger des Prologes, hatte am Rally-Sonntag mit technischen Problemen zu kämpfen, wurde auf Platz 39 durchgereicht.
Die mit Spannung erwartete Premiere der polnischen Porsche Cayenne des RMF Caroline Teams lief mit gemischten Gefühlen. Albert Grysczuk verlor nach einem defekten Dämpfer viel Zeit, Teamkollege Pluciennik fuhr ohne Probleme durch. Am Ende reichte es für die Plätze 7 und 8 in der T2-Wertung sowie Platz 30 und 36 in der Gesamtwertung.
Bei den T2-Fahrzeugen gewann das italienische Team Bombelli/Fiorini im Mitsubishi Pajero vor dem russischen Team Kuznetsov/Elagin (Toyota Land Cruiser 200) und den Italiener Salvi/Salvi (Mitsubishi Pajero).
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/italian_baja_gadasin_novitskiy _und_kahle_die_sieger_im_fia_a uftakt_2011.18001.0.html)
Gruss Ruedi
Touareg V
21.03.2011, 14:43
Italian Baja: Jubel beim SAM-Team, deutsche Lennson schlugen sich gut.
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Da durfte das erste Bier schon einmal früher geöffnet werden: Die "Italian Baja-Premiere" des SAM Mercedes 35CC aus Sachsen ist voll gelungen, Matthias Kahle und Dr. Thomas Schünemann fuhren mit nur 3:36 Minuten Rückstand auf den hervorragenden 3. Platz ein, man liess sogar den X-raid BMW X3CC von Ex-World Cup Sieger Miroslav Zapletal hinter sich - besser hätte es kaum laufen können.
"Eine super Leistung, ich bin richtig zufrieden" freute sich Teamchef Sven Knorr am Abend sichtlich. "Das Auto lief super, Matthias ist ein perfekter Fahrer und Dr. Thomas Schünemann ein ebenso guter Navigator. Hier hat für uns einfach alles gestimmt."
Stolz sind auch die beiden Lennson-Crews Stensky/Stensky und Kaldarasch/Kaldarasch. Beide kamen bei ihrem FIA-Debut nicht nur an, sondern platzierten sich mit den Positionen 19 (Stensky) und 34 besser als erwartet. Bei Ingo und Silke Kaldarasch wollte der Motor nicht so richtig laufen, man kam nicht auf den gewünschten Top-Speed.
"Aber egal" freut sich Ingo Kaldarasch, "dafür das wir kaum Erfahrung haben, erst das zweite mal mit dem Auto fahren, nicht getestet haben und die FIA-Regeln nicht kannten ist es doch super gelaufen, wir sind richtig zufrieden. Der FIA-Sport ist schon komplett anders als der Amateur-Sport. Für uns steht fest: Wir werden weiter FIA fahren."
Frank und Stephan Stensky hätten sich mehr Gelände gewünscht, auf der wetterbedingt recht kurzen und anspruchslosen Strecke war der Lennson einfach "unterfordert". Dennoch, Platz 19 Gesamt, Platz 17 in der T1-Wertung - wären die 2 Minuten Zeitstrafe wegen zu spätem Startens beim Prolog nicht gewesen, man hätte noch drei Positionen besser abgeschlossen.
"Wir sind zufrieden, auch wenn es ein recht teurer Spass war" meint Frank Stensky nach der Baja. "Für die FIA-Premiere ist das Ergebnis doch super und wir haben jetzt einen Eindruck, wo der Lennson zwischen den FIA-Autos steht." Für Stephan Stensky war vor allem die FIA-Atmosphäre spannend. "Das ist schon anders als im Amateursport. Alles ist minutiös und streng reguliert, das ist ungewöhnlich aber es funktioniert."
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/italian_baja_jubel_beim_sam_te am_deutsche_lennson_schlugen_s ich_gut.18002.0.html)
Gruss Ruedi
Touareg V
23.03.2011, 13:34
Video Impressionen von der Rally lange Wasserdurchfahrt.
YouTube - Italian baja 2011
Gruss Ruedi