Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Cooper 24H Greece 2011
Touareg V
26.11.2011, 15:39
Cooper 24H Greece: 113 Starter, 727 Km in Wertung, 5 Strecken, 24 Stunden.
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/aef1cc0f44.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111125_greece_1.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/ba347b8f13.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111125_greece_2.jpg)
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/89a01f741d.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111125_greece_3.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/2f14fb3201.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111125_greece_4.jpg)
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/df4059288c.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111125_greece_5.jpg)
24-Stunden Rennen erfreuen sich auch im Offroad-Sport immer grösserer Beliebtheit. Nach dem legendären 24-Stunden Rennen in Frankreich zog Portugal nach - und seit 2009 auch die deutsche GORM.
Jede hat ihr Konzept: In Frankreich wird nur im Kreis gefahren, in Portugal sind es schon mehr Kilometer (aber eher WRC-like) - und in Deutschland fährt man harte Offroad-Rundkurse auf grösseren Geländen. Doch nur auf der GORM dürfen auch Amateure starten.
Doch halt - auch in Griechenland gibt es bereits seit 2003 ein 24-Stunden Rennen, ebenfalls offen für Amateure und sogar Serien-Geländewagen (wir berichteten). Doch das Konzept in Griechenland ist komplett anders: Die "24 Stunden" sind nicht nur ein Rundkurs, sondern eine knallharte Rally, länger als so manche Baja.
Teamwertung gibt es nicht, es muss mit einem Auto und einer Besatzung gefahren werden. Dafür gibt es satte 727 Kilometer in Wertung, aufgeteilt auf 5 verschiedene Wertungsprüfungen, unterbrochen nur von 4 Servicezonen, in denen jeweils zwischen 1 und 1,5 Stunden pausiert werden darf.
Auch "abgeflattert" wird hier nichts. "Es ist eine echte, anspruchsvolle Offoadrally, bei der Fahrer und Navigator gleichermassen gefordert werden" berichtet Co-Veranstalter Meletis Stemakis. Hinter der Rally stehen bekannte Namen. Neben Chef-Veranstalter Athanasiou Giannis sind Meletis Stemakis (Evia Rally, Balkan Offroad), Todor Hristomir (Balkan Offroad) und Edvin Kasimati (Albanien Rally) im Boot.
113 Teilnehmer, darunter 68 Autos, 25 Bikes, 15 Quads und 5 Buggies haben genannt - darunter das "Who-is-Who" der Balkan-Szene. Auch ein deutsches Team ist dabei: Mit dem ehemaligen Schreck-Sport Mitsubishi von Oliver Focke testen die Deutsch-Griechen Palaskas/Zachariou ein letztes mal für das "Africa Race".
Bekannteste internationale Starter sind Vlastimir Junior und Senior (Tschechien), die "Balkan Offroad"-Sieger Trayanov/Marinkov, Oliver Solyom (Ungarn), Quad-Artistin Zornitsa Todorova... dazu gesellen sich die bekannten Balkan-Teams der "Baja Saxonia" und "Breslau" Rally.
Auch der Marken-Mix im Starterfeld ist interessant. Bei den Autos startet vom Ex-Ralliart Mitsubishi Pajero T1 bis zum serienmässigen Lada Niva so ziemlich Alles, was Allrad hat. Es dominieren vor allem Suzuki.
"In diesem Jahr haben wir die internationale Presse eingeladen, um die Rally weltweit bekannter zu machen" berichtet Co-Veranstalter Stemakis. "Unsere Startgelder sind klein, ausländische Teilnehmer zahlen gar kein Startgeld. Die Strecken sind klasse, es müssen richtig Kilometer gefahren werden und auch der Beifahrer wird gefordert."
Start- und Zielort ist keine Geringere Stadt als Athen - mitten in der Innenstadt wird der Showstart zelebriert. Dann geht es raus aus der Stadt. "Wir haben alles eingepackt. Schnelle WRC-Pisten auf den Spuren der "Akropolis Rally", harte Offroadpassagen weitab der Zivilisation, Täler, Gebirge, Wasser, Wälder... einfach Alles."
Am Samstag (26. November) gegen 12:00 Uhr soll der erste Teilnehmer über die Startrampe fahren. Einen Prolog gibt es nicht, es wird nach Nennungseingang gestartet. Das Ende ist dann am Sonntag wieder gegen Mittag, am Abend erfolgt dann die Siegerehrung.Quelle (http://www.marathonrally.com/news/cooper_24h_greece_113_starter_ 727_km_in_wertung_5_strecken_2 4_stunden.19564.0.html)
Gruss Ruedi
Touareg V
27.11.2011, 14:18
Cooper 24H Greece: Showstart Athen, Show-Hund, Solyom-Pechvogel.
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/a6fc34146f.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111126_grt_01.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/c23641363f.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111126_grt_02.jpg)
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/7a4ee4b747.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111126_grt_03.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/c4dbfbc458.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111126_grt_04.jpg)
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/3d59489793.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111126_grt_05.jpg)
Das Rennen ist gestartet: Gegen 13:00 Uhr wurde in der Innenstadt von Athen nur wenige hundert Meter vom Parlament entfernt die "Cooper 24 Stunden von Griechenland" gestartet. Um es vorweg zu nehmen: Die Stadt pulsiert, nichts deutet auf eine Krise hin, die Polizei ist freundlich, nirgendwo sieht es auch nur annähernd nach Problemen aus.
Selbst wenn, die Rally hätte auch dann für Stimmung gesorgt. Wie in Deutschland liessen sich auch die griechischen "Normalbürger" nicht unbedingt für einen Rallystart begeistern, dennoch belagerten mehrere tausend Zuschauer das Show-Fahrerlager und die gross aufgebaute Bühne, auf der vor dem Showstart das offizielle Briefing abgehalten wurde.
Heimlicher "Star" war jedoch ein gepflegter, schon ziemlich grosser wilder Hund, der die Menschenmassen anscheinend liebt. Jeder Rallyteilnehmer wurde schwanzwedelnd empfangen, um ihn dann (sobald der Motor anwar) in Richtung Strasse zu "verbellen". Dem Publikum gefiel die Showeinlage, man steckte ihm Leckerlis zu.
Das gefiel dem Hund und er machte nicht nur weiter, sondern erklomm unter dem Lachen der Zuschauer schliesslich das Podium, bis der Moderator ihn wieder "des Platzes verwies". Brav kuschte er und gesellte sich erneut zu den Zuschauern. Das fällt auf, überall in der Stadt wilde Hunde, die aber erstaunlich Menschen-liebend sind - nahezu "freundlich aufdringlich".
Doch zurück zur eigentlichen Rally. Der "Pechvogel der Rally" war schnell gefunden: Oliver Solyom aus Ungarn. Schon kurz nach dem Start stotterte der "HawKia" (ein Kia Sportage Proto), nach 6 Kilometern Überführung stand man dann auf der Autobahn - Elektronikschaden. Man will aber reparieren und dann an einem Einstiegspunkt (gibt es Einige) wieder starten.
In einer Überführung ging es ca. 25 Kilometer aus der Stadt heraus in den Vorort Agios Stefanos, gleich in die Berge - hier wurde direkt an einem leichten Anstieg die erste von insgesamt 5 Etappen gestartet.
Nach nur wenigen Kilometern entpuppte sich Pechvogel Nummer 2: Die griechische Mitsubishi Pajero Crew "Free Sunday". "Unser Schalthebel ist abgebrochen, wir sind dennoch die halbe Etappe mit einem Schraubenzieher weitergefahren. Aber dann ging es nicht mehr und wir sind direkt in den ersten Servicepark gefahren" berichtet Fahrer Christos Anastasopoulos.
Apropos Servicepunkt: Das haben wir auch noch nicht gesehen. Eigens für die Rally wurde ein Autobahn-Parkplatz (!) gesperrt, hier trifft man sich zur ersten Pause / Reparaturen etc. Zwischen 1 und 1,5 Stunden können die Teilnehmer hier benötigen bevor es weiter in SS2 geht. Praktisch: Tankstelle, Catering (bezahlt) und Internet - dazu ist es schön warm.
Warm deshalb, weil das Wetter heute doch nicht so mitspielte. Zwar regnete es zum Glück nicht, aber es war kalt und der Wind pfiff - zudem war der Himmel derart stark bezogen, das die Kameras schon um 14:30 Uhr auf "Abend Modus" umschalten wollte. Immerhin, Sonntag soll Sonne kommen.
Der erste Abschnitt selbst war sehr schnell, überwiegend trocken aber sehr steinig bis felsig. "Die Etappe ist schon mal eine Herausforderung für das Fahrwerk" berichtet Mitsubishi-Pilot Anastasopoulos.
Gegen 17:07 Uhr sind gerade einmal ein Auto (Reparatur), ein Motorrad (No.3 Dimitris "Doc" Athanasoukupoulos) und ein Quad mit dem "alten Griechen" und Rallyprofi Chris "CBI" Stampoltzis im Servicecamp. "Geile Sache, geiles Rennen, wir sind als Erste durchgekommen" freut sich Stampoltzis im Camp. Ein Lob geht übrigens an die Veranstalter: "Egal was Andere sagen, das Roadbook stimmt perfekt. Nur bei der ersten Überführung haperte es ein wenig" so Stamboltzis.
Hier ist es mittlerweile stockdunkel, wir werden daher erst wieder in einigen Stunden (nach dem Start in SS02) in die Etappe fahren.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/cooper_24h_greece_ticker_shows tart_athen_show_hund_solyom_pe chvogel.19568.0.html)
Gallerie vom Showstart im Zentrum Athens (http://www.marathonrally.com/news/cooper_24h_greece_pictures_gal lerie_vom_showstart_im_zentrum _athens_66.19567.0.html)
Gruss Ruedi
Touareg V
27.11.2011, 14:21
Cooper 24H Greece: Deutsche Mitsubishi-Crew happy und weit vorne.
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/81b5e91d6d.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111126_de_1.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/d05ded4d66.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111126_de_2.jpg)
Gegen 18:45 Uhr füllt sich das Fahrerlager am ersten (von vier) Servicepoints. Als einer der ersten Autos im Ziel: Das deutsch-griechische Duo Palaskas/Zachariou im Ex-Schreck Mitsubishi Pajero V20.
"Eine schöne Strecke, teilweise schnell, teilweise sehr eng, teilweise steinig. Das Roadbook hat super gestimmt, aber man muss verdammt aufpassen - auch wir haben uns verfahren. Hier liegen manchmal zwei Strassen so dicht beieinander, das man nicht immer richtig liegt."
Der mittlerweile von einem griechischen Mitsubishi-Spezialisten betreute Auto hielt auf der ersten und längsten Etappe gut, aber: "Auf den letzten 25 Kilometern liess sich der Schalthebel immer schwerer einlegen, da haben wir Gas rausgenommen um nichts zu riskieren." Aktuell checkt die Service-Crew das Auto, dann geht es weiter. Auch ein zweites deutsche Auto gesellt sich zwischen den Teilnehmern: Ein Mercedes G320, teilweise aufgebaut von ORC.
Erstaunlich: Bei den Autos hat sich das führende Feld stark gemischt, auch "hintere" Fahrzeuge der "Touristen"-GPS-Klasse sind schon im Ziel (und haben alles gefahren). Zur Info: Nicht alle Teilnehmer fahren nach Roadbook - in der "Open Class" fährt man nach GPS - das ist entspannender und der Fahrer kann es zur Not alleine richten.
Doch auch unter den "Touristen" gibt es schnelle und professionelle Rallyautos - die fahren hier zumeist nicht mit um zu gewinnen, sondern um zu testen, Erfahrungen zu sammeln oder einfach nur dabei zu sein...
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/cooper_24h_greece_ticker_deuts che_mitsubishi_crew_happy_und_ weit_vorne.19570.0.html)
Gallerie von SS01 am Athen-Schimatari (http://www.marathonrally.com/news/cooper_24h_greece_pictures_gal lerie_von_ss01_am_athen_schima tari_63.19573.0.html)
Gruss Ruedi
Touareg V
28.11.2011, 15:37
Cooper 24H Greece: Rally erfolgreich beendet - deutsche Pajero-Crew auf 6.
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/a1b5a97aee.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111127_greece_1.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/fd3bf483fc.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111127_greece_2.jpg)
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/0b6d6bbfcc.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111127_greece_3.jpg)http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/e3ea92e80b.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111127_greece_4.jpg)
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/8bd3eaf60c.jpg (http://www.marathonrally.com/news/uploads/pics/111127_greece_5.jpg)
Wir hatten es zum Glück angekündigt: Knapp 1.000 Kilometer in 24 Stunden (inkl. Überführungen) sind nun einmal etwas Besonderes und waren auch für unsere Pressecrew eine neue Erfahrung. Kann man sich bei Rundkurs-Rennen als Reporter entspannt zurücklehnen, waren wir in Griechenland fast genauso gut unterwegs wie die Teilnehmer.
Gegen 15:00 Uhr wurde die Rally mit der Siegerehrung auf dem Podium in der Innenstadt von Athen offiziell beendet. So voll es hier zum Start war, umso leerer war es gegen Ende. Die Ausfallquote war extrem hoch, viele Teilnehmer waren zudem so müde, das sie nicht mehr ganz in die Innenstadt wollten. So gesellten sich zumindest alle Sieger auf dem Podium, am Abend feierten dann einige Team gemeinsam im kleineren Kreis im offiziellen Rally-Hotel.
Um es vorweg zu nehmen: Eine klasse Rally mit Wahnsinns-Strecken, einem absolut perfekten Roadbook und einem Wettermix, wie man es woanders in 24 Stunden kaum geboten bekommt. Schnelle Pisten, felsiges Gebirge, enge Waldpassagen durch Olivenhaine, steile Täler, Schlamm, Wasser, Tag, Nacht, Sonne, Regen und Schnee.
Ja, richtig gelesen: Schnee. "In der Nacht wurde es wahnsinnig kalt, die Beine begannen zu zittern" berichtet der Ungar Oliver Solyom (HawKia). "Wir mussten kurz anhalten und dann wussten wir warum: Wir waren mitten auf einem Hochplateau, umgeben von Schnee! Gegen Ende der Rally dann wieder Sonne und frühlingshafte Temperaturen, krass."
Solyom - gestern bereits als "Pechvogel des Tages" beschrieben, setzte tatsächlich Alles daran, trotz verpatztem Start (Elektrikschaden auf der ersten Überführung) noch einsteigen zu können. Über 5 Stunden (!) reparierte man den "HawKia" (Kia Sportage Proto), um dann mit der 2. Etappe einzusteigen.
Doch das Glück währte nicht lange: In einer engen Passage riss man sich das hintere linke Rad ab, dies schleuderte derart zurück gegen das Fahrzeug, das Heck und Spoiler beschädigt wurden. Man rief die Servicecrew, diese fuhr nur aufgrund einer GPS-Koordinate quer durch die Pampa (nachts wohlgemerkt) um dann festzustellen, das man zwar nur 10 Meter vom Auto entfernt angekommen ist... aber auf der anderen Seite eines Flusses... Dennoch, das Team hatte seinen Spass.
Die Siegerehrung wurde eilig abgehalten - irgendwie waren alle fertig und wollten nur noch ins Bett - auch die Pressecrews. Daher liegen uns die exakten Ergebnisse noch nicht vor. Doch soviel vorab: Bei den Pkw siegte das von der "Baja Saxonia" bekannte Team Trayanov / Marinkov im Toyota Land Cruiser Pickup (vor Suzuki Ignis und Mitsubishi Pajero V20) und bei den Motorrädern der Tscheche Vlastimir Tosenowsky Junior - die weiteren Ergebnisse werden wir später veröffentlichen.
Gute Nachrichten auch aus dem deutsche Lager: Das deutsch-griechische Duo Palaskas/Zachariou (Mitsubishi Pajero V20) schaffte es durch die gesamte Strecke un fuhr auf Platz 6 der Gesamtwertung Pkw. "Es war eine neue Erfahrung, sehr stressig, sehr ermüdend, aber auch sehr schön" berichtet Pilot Athanasios Palaskas, der normalerweise in Bayern wohnt.
Dabei hatte man noch Glück im Unglück: "Der Pajero läuft super, ohne Probleme, nur im Schlamm ist er fast unfahrbar, wir wissen nicht warum. An einer steilen Passage kamen wir im Schlamm ins rutschen, mein Beifahrer sagt nur "gib Gas, gib Gas" - aber das Auto machte, was es wollte. Am Ende sind wir dann umgekippt, zum Glück nur ein wenig Blechschaden" so Palaskas. Nächstes Ziel ist nun das "Africa Eco Race", die härtere Alternative zur Dakar auf den originalen Strecken.
Bei einem 24-Stunden Rennen gibt es unzählige Geschichten zu erzählen - erst recht, wenn es sich nicht um einen Rundkurs, sondern eine 800-Kilometer Rally handelt - zuviele, im sie alle aufzuzählen. So wurde "Albania Rally" Veranstalter Edvin Kasimati der Schlaf und die Abreise verwehrt... man hatte die Privatautos in einer Tiefgarage in Athen gepark, inklusive aller Kleidung etc. Doch das Parkhaus (24/7 geöffnet) hatte eben geschlossen... da half kein Rütteln und Ärgern...
Wir melden uns Anfang der Woche nochmals mit einer Zusammenfassung der Ereignisse - und den finalen Ergebnissen. Nach fast 36 Stunden auf den Beinen, drei Tankfüllungen, einem gut beanspruchten Suzuki Grand Vitara Presseauto und Köpfen voller einmaliger Erlebnisse und Geschichten sehnen auch wir uns nach Schlaf...
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/cooper_24h_greece_rally_erfolg reich_beendet_deutsche_pajero_ crew_auf_6.19575.0.html)
Cooper 24H Greece RESULTS: Gesamtwertung Cars / Bikes / Quads 2011 (http://www.marathonrally.com/news/cooper_24h_greece_results_gesa mtwertung_cars_bikes_quads_201 1.19578.0.html)
Gruss Ruedi