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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tunesien Rallys: Neues zu den deutschen Rallys in Tunesien


Touareg V
30.01.2006, 16:00
Die Veranstalter der neuen Sahara-Rally "Erg Oriental" haben nach eigenen Angaben "verstanden" und bieten zur zweiten Ausgabe der Wüstenrally in Tunesien eine neue "Challenge-Klasse" für SUV´s, "Strassen"-Geländewagen und Neueinsteiger an.

Damit wollen die "Macher" Jörg Steinhäuser und Gerd Töpperwien vor allem Fahrern von Geländewagen, die nicht aufwändig als Rallyfahrzeug umgebaut sind, oder die vor und nach dem Rallys als Alltagsfahrzeuge dienen die Chance geben, unter vereinfachten Bedingungen an einer Wüstenrally teilzunehmen. Materialschonend fahren die Challenge-Teilnehmer auf besonders ausgesuchten Strecken, die leichter sind als die reguläre Rallystrecke und z.B. jederzeit abgebrochen und über Strassen oder Pisten umgangen werden können.

Entgegen den regulären Rallyteilnehmern wird die "Challenge-Klasse" nur jeden zweiten Tag gestartet. Dadurch soll den Teilnehmern auch die Möglichkeit gegeben werden, ausserhalb der Rally touristisch Land und Menschen kennenzulernen oder einfach der eigentlichen Rally zuschauen zu können.

Mit einem Startgeld von knapp 1.000 Euro für Motorräder, 2.000 Euro für Pkw und knapp 2.300 Euro für Lkw ist die 2. Erg Oriental wie im Vorjahr wieder die kostengünstigste deutsche Amateurrally in Tunesien und aufgrund des leichteren Schwierigkeitsgrades vor allem für Neueinsteiger die perfekte Rally. Wer zudem die Veranstalter kennt weiss, auf der Erg Oriental wird nicht nur der Motorsport gross geschrieben, auch das gemütliche Zusammensein und der Gemeinschaftssinn kommen nicht zu kurz.

Wer es eine Nummer härter mag, dem bietet die "22. El Chott" das richtige Umfeld. Im Jahr 2005 bewiesen die neuen Veranstalter der Offroad Pro GmbH, das sie eine gute und professionelle Veranstaltung auf die Beine stellen können - und überraschten mit einem gekonnten Mix aus leichten und schwierigen Strecken sowie einer guten Organisation, die sogar erstmals Profis aus dem FIA-Lager auf die deutsche Amateur-Rally lockte.

Auch 2006 dürfte die Veranstaltung wieder das eine oder andere FIA-Team anlocken - eine schöne Möglichkeit für Amateure, sich mit "den Profis" zu vergleichen. Wer 2005 dabei war weiss, das dies für Überraschungen sorgen kann...

Durchdacht ist auch die Streckenführung der 22. El Chott 2006. Entgegen dem bisherigen Ablauf der Strecken, bei denen der Anteil an Wüstenstrecken immer zur Mitte der Rally stattfand, haben die Veranstalter eine neue Idee aufgegriffen, die für mehr Spannung sorgen dürfte. Nach einer schnellen Überführung in den Süden geht es gleich zu Beginn "in den Sand", daraufhin über Pisten und "normale" Rallystrecken, um kurz vor Schluss nochmals in den Sand zu gehen. Somit dürfte die Wertung nicht wie üblich bereits im zweiten Drittel der Veranstaltung feststehen, sondern kann kurz vor Ende der Rally nochmals komplett wechseln.

Die Strecke selbst steht noch nicht endgültig fest - Spannung ist jedoch garantiert. Dreh- und Angelpunkt ist die Oase Ksar Ghilane, die in diesem Jahr mehrfach angefahren wird.

Für die "ganz harten" bietet sich bereits im zweiten Quartal des Jahres die "Grand Erg" Rally, die wie die Erg Oriental erst zum zweiten mal ausgetragen wird. Das Starterfeld ist etwas kleiner als bei den anderen Rallys, dafür ist der Schwierigkeitsgrad höher, die komplette Veranstaltung nach FIA-Richtlinien ausgerichtet und die Organisation bis ins Detail perfekt.

2006 führt die Grand Erg bis an die Grenzen Libyens, in denen die Dünen bereits gigantisch hoch sind. Fast die gesamte Rally wird in diesem Jahr ausschliesslich im mittleren und südlichen Teil Tunesiens - sprich im sandigen Teil - ausgetragen.

Somit hat sich - entgegen den ersten Befürchtungen im Jahr 2005 - anstatt eine Konkurrenzkampfes ein interessantes Rallyangebot entwickelt, das für jeden Geschmack etwas bietet. Die Erg Oriental lockt mit günstigen Preisen, 25 Jahre Rallyerfahrung (der Veranstalter), einem speziellen Angebot für Neueinsteiger und dem gewissen "Faktor an Gemütlichkeit", die 22. El Chott bietet eine härtere und professionelle Rally mit einem grossen Starterfeld - die sogar FIA-Teams anlockt - und die Grand Erg ist überschaulicher, mit einem besonderen Härtgegrad versehen und reizt mit den für Wüstenfans interessantesten und mit wunderschönen hohen Dünen ausgesuchten Rallystrecke.

Weitere Informationen finden Sie auf den offiziellen Webseiten der Veranstalter [ www.erg-oriental.de (http://www.erg-oriental.de/) ], [ www.elchott.de (http://www.elchott.de/) ] und [ www.granderg.de (http://www.granderg.de/) ].

Quelle klick (http://news.marathonrally.com/index.3497.0.html)

Touareg V
31.01.2006, 16:09
Grand Erg 2006: Rally jetzt Mitglied im Schweizer SSRT

Seit Januar 2006 ist die Organsiation der Marathonrally Grand Erg Partner des grössten Schweizer Offroad-Clubs, des SSRT. Die Mitgliedschaft wurde "besiegelt" mit einem Foto-Vortrag bei der Januar-Versammlung des Clubs, am 25.01.2006 in Oensingen in der Schweiz. Bei diesem "Höck" (wie der Schweizer zu sagen pflegt), bei dem etwa 100 der insgesamt über 270 aktiven Mitglieder anwesend waren wurde die Vorstellung der 2006er Veranstaltung begeistert aufgenommen.

Sogar offenkundig alte-Tunesien-Hasen zeigten sich beeindruckt von den Strecken und bescheinigten die Einmaligkeit der Veranstaltung, die bereits von den Redakteuren des Rallyforums marathonrally.com als herausragendste der bestehenden Nordafrika-Rallys gelobt wurde.

SSRT Club-Präsident Rainer Wicki bedankte sich mit den Worten "herzlichen Dank für den Besuch und die sehr kurzweilige Präsentation" und zeigte sich zuversichtlich, dass mit der Zusammenarbeit sowohl für beide beteiligten Seiten als auch für den Rallysport in Europa generell einiges geleistet werden kann.

Gespannt warten die Veranstalter nun auf die Nennungsflut aus der Alpenrepublik.

Quelle klick (http://news.marathonrally.com/index.3504.0.html)

Touareg V
31.03.2006, 13:51
VW mit neuen Fahrer-Paarungen zur Rallye Tunesien


Mit der Rallye Tunesien startet Volkswagen das Vorbereitungs-Programm auf die Rallye Dakar 2007. Beim zweiten Lauf zum FIA Marathon-Rallye-Weltcup vom 9. bis 17. April steuern die Volkswagen Werkspiloten Carlos Sainz und Giniel de Villiers zwei Race Touareg 2.

Dabei sind die Fahrer-Paarungen im Werksteam neu gemischt: Der Südafrikaner Giniel de Villiers, der bei der Rallye Dakar im Januar mit Rang zwei das bisher beste Ergebnis des Race Touareg bei dem Marathon-Klassiker feierte, startet erstmals mit dem Deutschen Dirk von Zitzewitz. Auch der zweimalige Rallye-Weltmeister Carlos Sainz hat mit Michel Périn, dem Sieger des FIA Marathon-Rallye-Weltcups 2005, einen neuen Beifahrer.

Jean-Claude Vaucard verstärkt Technik-Team von Volkswagen Motorsport

"Die Rallye Tunesien mit weichem Sand und harten Kamelgras-Pisten bietet uns die Gelegenheit, erste Weiterentwicklungen am Volkswagen Race Touareg 2 für die Rallye Dakar 2007 zu testen", erklärt Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. "Speziell auf wüsten-typischem Untergrund wollen wir uns weiter verbessern. Wir werden die Rallye deshalb mit einem mehrtägigen Test in Tunesien kombinieren, bei dem wir verschiedene Ausrüstungs-Varianten und Hilfsmittel für die Fahrer im Sand erproben."

Bei einem fünftägigen Test im französischen Chateau Lastours hatte die Mannschaft um den Technischen Direktor Eduard Weidl, die neuerdings durch den Franzosen Jean-Claude Vaucard verstärkt wird, bereits im März verschiedene Neuerungen am Fahrwerk des Race Touareg 2 getestet. Jean-Claude Vaucard arbeitete in den 80-er Jahren in der Rallye-WM für Peugeot und in den 90-er Jahren im Marathon-Programm von Citroën. Insgesamt war er an acht "Dakar"-Siegen beteiligt. Bis 2005 erzielte Vaucard als Technischer Leiter mit Citroën drei Titel in der Rallye-Weltmeisterschaft.

In Château Lastours teilten sich die Werkspiloten Carlos Sainz und Giniel de Villiers die Testarbeit. An fünf Tagen wurden insgesamt 600 Kilometer absolviert. "Wir haben einen Schritt vorwärts gemacht", erklärt Kris Nissen. "Nun müssen wir die Erkenntnisse auf langen Tagesetappen und bei Hitze und Staub im Wettbewerbseinsatz überprüfen. Natürlich wollen wir bei der Rallye in Tunesien auch um den Sieg kämpfen."

Carlos Sainz und Giniel de Villiers treten gegen drei "Dakar"-Sieger an

In Tunesien trifft Volkswagen auf starke Konkurrenz: Das Mitsubishi-Werksteam tritt mit den drei "Dakar"-Siegern Luc Alphand, Stéphane Peterhansel und Hiroshi Masuoka zu der rund 2000 Kilometer langen Wüsten-Rallye an. 2005 hatte Volkswagen mit Bruno Saby und Jutta Kleinschmidt in Nordafrika die Plätze zwei und vier belegt.

Giniel de Villiers und Carlos Sainz haben die erste Feuertaufe mit ihren neuen Co-Piloten Dirk von Zitzewitz und Michel Périn bereits hinter sich. "Im Test hat die Zusammenarbeit gut funktioniert", erklärt Périn, der erstmals an der Seite von Carlos Sainz antritt. Auch Sainz freut sich auf die Zusammenarbeit: "Michel ist ein absoluter Profi. Er wird mir in Tunesien durch seine Erfahrung viel helfen können. Denn für mich ist diese Veranstaltung Neuland."

Mehr Streckenkenntnis hat Teamkollege Giniel de Villiers. "Ich bin zuletzt im Jahr 2003 in Tunesien gestartet, aber leider nicht ins Ziel gekommen", so der Südafrikaner. "Ich freue mich darauf, wieder in der Wüste zu fahren und ich bin hoch motiviert, um mit dem Team weitere Fortschritte zu erzielen." Für de Villiers’ neuen Beifahrer Dirk von Zitzewitz ist es die erste Teilnahme auf vier Rädern in Tunesien. "Ich bin diese Rallye 1999 mit dem Motorrad gefahren. Für mich ist es nach der Rallye Dakar die anspruchsvollste Offroad-Veranstaltung, denn die Wüsten-Landschaft bietet nur wenige Orientierungsmerkmale", erklärt der 15-fache Deutsche Enduro-Meister.

Rallye Tunesien: Wüsten-Klassiker mit anspruchsvoller Route und hohen Dünen

Die Rallye Tunesien führt über acht gezeitete Tagesetappen mit insgesamt 2042 Wettbewerbskilometern. Klassischer Auftakt ist am 9. April ein vier Kilometer langer Prolog im Hinterland der französischen Hafenstadt Nizza. "Dies ist ein stimmungsvoller Start. Es ist schön, vor Tausenden von Fans in Europa unsere Wüsten-Prototypen zu präsentieren", erklärt Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. "Die wirkliche Rallye beginnt aber in Afrika." Nach der Fährüberfahrt nach Tunis startet am Dienstag, 11. April, die erste Afrika-Etappe mit einer 288 Kilometer langen Wertungsprüfung von Ras El Oued nach Nekrif. Nach einer Schleife um Nekrif am folgenden Tag führt die Route am Donnerstag, 13. April, entlang der libyschen Grenze zur Oase El Borma im Süden des Landes. In einem großen Erg findet in der Nähe der algerischen Grenze eine Tagesetappe im weichen Sand statt. Über eine weitere Schleife um Ksar Ghilane geht es in den Ferienort Djerba ans Mittelmeer, wo der Rallye-Tross am Montag, 17. April, im Ziel erwartet wird.

"Im Vergleich zum Vorjahr wurde der Streckenanteil auf Sand vergrößert", erklärt Michel Périn. Mit fünf Siegen bei dem seit 1981 ausgetragenen Marathon-Klassiker ist der Franzose der erfolgreichste Beifahrer der Rallye Tunesien und somit einer der besten Kenner der Strecken. "Uns erwartet wieder eine anspruchsvolle Navigation", kommentiert er. "Denn wie die Rallye Dakar im Januar wird es auch in Tunesien keine bekannten GPS-Wegpunkte auf den Strecken geben. Wir müssen streng nach dem Roadbook fahren und die unsichtbaren Wegpunkte finden. Das ist eine anspruchsvolle und reizvolle Aufgabe."

Quelle (http://motorsportnews.net/index.php?topic=news/story&ID=3523&serie=mix)