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Touareg V
24.02.2006, 12:53
Giniel deVilliers im Race Touareg bei der Rallye OberlandPremiere für den Volkswagen Race Touareg 2:

Beim Auftakt zur ADAC Rallye Masters am 10./11. März startet der erfolgreiche Diesel-Prototyp erstmals vor deutschem Rallye-Publikum. Während der Rallye Oberland wird der 275 PS starke Race Touareg als Vorausfahrzeug eingesetzt und mit Giniel de Villiers am Steuer die Wertungsprüfungen vor den Wettbewerbs-Teilnehmern absolvieren. Bei der Rallye Dakar im Januar hatte Giniel de Villiers mit Co-Pilotin Tina Thörner im Volkswagen Race Touareg 2 den zweiten Platz erzielt.

"Während der Rallye Dakar haben viele deutsche Rallye-Fans die Fahrt des Race Touareg im Fernsehen verfolgt – nun können sie ihn und Giniel de Villiers erstmals hautnah in Aktion erleben", verspricht Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. "Mit unserem Einsatz möchten wir zu einer interessanten Premiere der neuen ADAC Rallye Masters beitragen."

Nach mehr als 9.000 Kilometern durch die Wildnis Afrikas könnte der Race Touareg 2 bei der ADAC Bayern Rallye Oberland sein Debüt auf Eis und Schnee erleben: Rund zwei Wochen vor dem Saisonstart der ADAC Rallye Masters sind die Hügel rund um das oberbayerische Schongau noch stark verschneit. Diese Bedingungen wären auch für Giniel de Villiers eher ungewohnt. "Eine Rallye auf Eis und Schnee habe ich bislang noch nicht erlebt. Ich freue mich jedenfalls auf diesen Einsatz. Vielleicht kann ich die Tage zuvor im Skiurlaub schon einmal ein wenig üben", so der 33 Jahre alte Südafrikaner Augen zwinkernd.

Quelle (http://www.rallye1.de/web/masters/artikel.php?newsID=6634&sid=)

Touareg V
03.03.2006, 18:44
Volles Haus bei der Rallye OberlandDer erste Lauf zu den ADAC Rallye Masters beginnt mit einem Rekord. Für die ADAC Bayern Rallye Oberland am 10. und 11. März haben 86 Teams aus neun Nationen ihre Nennung abgegeben. So viele Teilnehmer konnte diese Veranstaltung in der Vergangenheit noch nie aufweisen.Das Fahrerfeld verspricht eine spannende Auseinandersetzung um den Sieg. Zudem bieten die tief verschneiten Strecken rund um Schongau einen besonderen Reiz. Teilweise müssen die Straßen vor der Veranstaltung sogar mit Schneefräsen befahrbar gemacht werden.

Vorjahressieger Hermann Gaßner führt mit Copilot Siggi Schrankl im Mitsubishi Lancer das Feld an. Seine Markenkollegen, der Schwabe Sandro Wallenwein, Toto Wolff aus Österreich oder Lokalmatador Maik Steudten gehören ebenfalls zu den Favoriten. Auch der Italiener Claudio de Cecco im Subaru Impreza wird ein Wörtchen um den Gesamtsieg mitreden.

Ein besonderes Bonbon gibt es für die Fans schon vor dem gesamten Starterfeld. Als Vorauswagen ist ein VW Race Touareg 2 erstmals in Deutschland zu sehen. Am Steuer des Wüstenschiffes sitzt mit dem Südafrikaner Giniel de Villiers zudem der Pilot, der den Touareg auch auf Platz zwei über die Zielrampe der Rallye Dakar pilotierte. Und es wird zu einer weiteren Premiere kommen: Der Wüstenrenner ist im Oberland erstmals auf Eis und Schnee unterwegs.

Beim Masters-Auftakt werden wie bei den nachfolgenden acht Läufen Punkte in insgesamt zehn Divisionen vergeben. Damit hat vom kleinen Austin Mini bis zum bulligen Mitsubishi-Allradler jeder die Chance auf volle Punkte. Am Jahresende winken attraktive Preisgelder von insgesamt 100.000 Euro. Ein besonderer Anreiz zudem: Nach dem fünften Lauf können die besten Drei der Zwischen-Wertung nenngeldfrei bei der OMV ADAC Rallye, dem deutschen WM-Lauf, starten.
Quelle (http://www.rallye1.de/web/masters/artikel.php?newsID=6651&sid=)

Touareg V
11.03.2006, 18:14
ADAC Rallye Masters11.03.2006Hermann Gaßner zur Halbzeit vor Rudi HachenbergDie sechs Prüfungen am frühen Samstag wirbelten das Klassement der ADAC Bayern Rallye Oberland gründlich durcheinander. Nur Hermann Gaßner/Siggi Schrankl ließen sich von den frisch verschneiten Prüfungen nicht irritieren und bauten im Mitsubishi Lancer ihre Führung weiter aus.In der A-Version des Lancer, "eigentlich ist es nur ein N-Auto mit großem Restriktor," hat Gaßner jetzt schon einen Vorsprung von 3.24,5 Minuten. Auf den Ehrenplatz hinter Gassner schob sich der amtierende ADAC Junior Cup Sieger Rudi Hachenberg, der zusammen mit Kathi Wüstenhagen erstmals im Mitsubishi Allradler unterwegs ist.

Den zweiten Platz in der Gruppe belegt Flo Auer, dem Hermann Gaßner den Start in den ADAC Rallye Masters ermöglicht hat. "Wir sind zudem mit einigen Sponsoren in Verhandlung," erklärte der Bayer. Auf dem Vormarsch ist Sandro Wallenwein, der durch einen eigenen Fehler ins Hintertreffen kam. Mit falschen Reifen konnte er auf den drei ersten Prüfungen nicht attackieren. Mit zwei Bestzeiten schob er sich mit Pauli Zeitlhofer nun wieder auf den dritten Platz.

Ebenfalls auf dem Marsch nach vorne ist Lokalmatador Robert Schilcher, der im Evo III-Lancer mit dem zweiten Platz auf seiner Heimstrecke am Wildsteig deutlich machte, wer hier der Hausherr ist.

Sensationell auch der siebte Gesamtrang von Stefan Schneppenheim im Peugeot 306, der damit die "Civic-Klasse" deutlich anführt und der neunte Platz für Konstantin Keil im VW Polo GTI, der damit die Junior-Cup Wertung anführt. Keil konnte sich auf den rutschigen Prüfungen zwischendurch sogar auf den vierten Platz nach vorne schieben.

Pech hatten dagegen Jörg Schuhey/Steffen Reith, die auf Platz drei lagen, als sie ihren Opel Astra nach einem Ausritt in WP 4 vorzeitig abstellen mussten.

Geradezu sensationell war die Gesamtbestzeit von Felix Herbold /Sebastian Glatzel auf der zweiten Prüfung. Sie nutzten die abtrocknende Strecke und ihre hohe Startnummer (84) und ließen im Honda Civic 1,6 das gesamte Feld hinter sich.

Im Suzuki Rallye Cup kommt es zum Duell zweier Beifahrer-Legenden: Zur Halbzeit liegt Wüstenfuchs Andi Schulz gut eineinhalb Minuten vor Manni Hiemer. Hiemer erfährt eine Unterstützung der besonderen Art: Fast alle Piloten, mit denen er mal unterwegs war, besuchen ihn im Oberland bei seiner Premiere auf dem für ihn ungewohnten Fahrersitz. Armin Schwarz, Erwin Weber, Michael Stock, Horst-Lars Müller und Harald Demuth drückten ihm vor Ort die Daumen. "Wir können dich doch in deiner schwersten Stunde nicht allein lassen," frotzelte Harald Demuth.

Andi Schulz hat derweil Unterstützung von seinem VW-Teamkollegen Giniel de Villiers. Der Zweite der Dakar-Rallye startet als Vorauswagen im VW Race Touareg. "Ich bin noch nie auf Schnee und Eis gefahren," bekannte der Südafrikaner, "aber es macht riesigen Spaß." Der Touareg, ein Wüstenschiff im Schnee" sorgt bei den Fans für Begeisterung. "Es ist eine neue Herausforderung. Aber um auf diesen Prüfungen wirklich schnell zu fahren ist der Touareg, zu breit und zu schwer," erklärte de Villiers.

Stand nach sieben Wertungsprüfungen:
1. Gaßner/Schrankl, Mitsubishi Lancer, 50:02,0 Min.
2. Hachenberg/Wüstenhagen,Mitsubishi Lancer, + 3.24,5
3. Wallenwein/Zeitlhofer, Mitsubishi Lancer, + 3:47,1 Min.
4. Auer/Bastuck, Mitsubishi Lancer, + 4:18,9 Min.
5. Tosovski/Slama, Mitsubishi Lancer, + 4:30,5 Min.
6. Schilcher/Bußjäger, Mitsubishi Lancer, + 6:00,2
7. Schneppenheim/Grimberg, Peugeot 306 S16, + 6:42,9 Min.
8. Turolo/Valmassoi, Mitsubishi Lancer, + 7:01,4 Min.
9. Keil/Hosse, VW Polo GTI, + 7:02,3 Min
10. Jetzt/Gerold, Lancia Delta Evo, + 7:09,8 Min.

Quelle (http://www.rallye1.de/web/masters/artikel.php?newsID=6676&sid=)