Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zwölf deutsche Teams beim Finale des Dunlop Drivers Cup in Kalifornien
Touareg V
11.03.2006, 05:36
Dunlop GmbH & Co. KG
Die Suche nach dem sportlichsten Autofahrer 2005/2006 geht in ihr
großes Finale: 36 Bewerber starten am 20. März zur Reise in die USA,
um in der Endrunde des Dunlop Drives Cup den Sieger zu küren. Eine
spektakuläre Rallye über 2.800 km von San Diego nach Los Angeles mit
anspruchsvollen Aufgaben wartet auf die Finalisten aus sechs
Nationen, die perfekt vorbereitet sind: So qualifizierten sich die
deutschen Endrundenteilnehmer im vergangenen Herbst aus ursprünglich
25.000 Bewerbern in einer Rennstrecken-Ausscheidungsrunde und einem
Offroad-Camp. Wer den Kandidaten bei ihrer Tour über die Schulter
schauen möchte, kann das Finale im Internet verfolgen: Unter
www.dunlop.de gibt es ein Tour-Tagebuch und weitere Infos rund um den
Cup. Wer selbst einmal dabei sein möchte, kann sich über diese
Adresse auch gleich für die neunte Auflage des Dunlop Drivers Cups im
Jahr 2006 / 2007 bewerben.
Die zwölf deutschen Teams treffen im kalifornischen Frühling auf
Konkurrenten aus Österreich, Belgien, den Niederlanden, der Schweiz
und dem Gastgeberland USA. Auf sie alle wartet ein Mammut-Programm.
Im 280 PS starken Nissan 350 Z werden an jedem Tag mindestens 300
Verbindungskilometer quer durch einige der reizvollsten Landschaften
Nordamerikas absolviert. Die sieben Etappen sind mit Sonderprüfungen
gewürzt: Top-Speed-Sektionen auf einem US-typischen Raceway und
Geschicklichkeitsprüfungen im Nissan-Geländewagen,
Orientierungsetappen und Fahrspaß mit Buggy und Quad stehen ebenso
auf dem Programm, wie ein Jogging- und Mountainbikekurs des
Cup-Partners Polar. Auch die Stationen der Tour klingen nach
Abenteuer: Auf die Teilnehmer warten pulsierende Metropolen ebenso,
wie Palm Springs, Death Valley und der Sequoia-Nationalpark.
Beeindruckende Wüstenlandschaften und endlose, schnurgerade Highways
werden ebenso passiert, wie alpine Landschaften oder die
Pazifik-Küste.
Quelle (http://www.presseportal.de/story.htx?nr=796361&action=bigpic&att=52214&attname=B026509L.JPG)
Touareg V
13.03.2006, 16:32
Dunlop Drivers Cup 2006http://media.autobild.de/bilder/void.gifDuelle im Schlammhttp://media.autobild.de/bilder/void.gifHeiße Phase im Dunlop Drivers Cup 2006: Die Plätze für das Finale in Amerikas Westen werden im Matsch des deutschen Ostens vergeben.
07.11.2005 - Von Christian Beckmann Die "Karibik des Ostens" können wohl nur die wenigsten Anwesenden erkennen, als Instruktor Danny Pfeil seine Crew auf dem Gelände des MSV Dieskau vorstellt. Irgendwie fehlt das Meer, und statt weißem Sandstrand und Palmen gibt es ziemlich gewöhnlichen mitteleuropäischen Baumbestand und reichlich Schlamm auf ausgefahrenen Offroad-Pisten. Irgendwo zwischen Halle und Leipzig verspricht es an diesen zwei Tagen nicht nur ernst, sondern auch dreckig zu werden im Kampf um die Finalplätze des Dunlop Drivers Cup (http://www.autobild.de/aktuell/meldungen/artikel.php?artikel_id=8296) 2006.
Der Weg in den Westen der USA führt also über den Osten Deutschlands. In fünf kniffligen Gelände-Sektionen müssen die Kandidaten beweisen, daß sie ihre gute Performance auf den Rennpisten in den Vorausscheidungen (http://www.autobild.de/aktuell/reportagen/artikel.php?artikel_id=9910) auch über Stock und Stein wiederholen können. Keine leichte Aufgabe, denn die meisten betreten hier absolutes Neuland. Der letzte Kontakt mit einem Bodenbelag wie in Dieskau dürfte weit zurück in der Kindheit liegen. Die Schippen und Förmchen der Vergangenheit sind hier handfeste Offroad-Geräte: Neben Nissan (http://www.autobild.de/marken/nissan/index.php) Patrol (http://www.autobild.de/test/neuwagen/artikel.php?artikel_id=9977) und Jeep Cherokee will der Boden gekonnt mit Enduro-Motorrädern und Quads beackert werden.
Auf schwierigem und tiefem Geläuf, wie der Turfsportler sagen würde. Grip in kniffligen Bergauf-Passagen ist hier nur zu finden, wenn man gefühlvoll mit dem Gaspedal umgeht. Daß man die rutschenden Fahrzeuge dabei noch durch eng gesteckte Tore manövrieren muß, macht die Sache doppelt schwer. Mal bleibt ein Spiegel hängen und wirft die Holzkugel von den Torpfosten, dann bricht bei allzu beherztem Gaseinsatz das Heck aus – mit dem gleichen Effekt und daraus resultierenden Minuspunkten.
In zwei von drei Auto-Sektionen ist also in erster Linie Gefühl gefragt – für Auto und Zeit. Denn es kommt nicht nur auf eine "saubere" Linie durch die Tore an, sondern auch darauf, die vorgegebene Zeit möglichst exakt zu treffen. Abweichungen bedeuten Minuspunkte. Das ist im reinen Trial-Parcours vielleicht noch machbar, aber wenn die Teilnehmer ihren Weg auch noch selber suchen müssen, mitunter vergessen, wo sie schon langgefahren sind, ist das mit dem Zeitgefühl auch nicht mehr soweit her.
Weniger Können als Glück verlangt die Sektion, in der neun Tore – drei nebeneinander in drei Reihen – in einer nicht bekannten Reihenfolge durchfahren werden müssen. Nur eines in jeder Reihe ist das richtige, und hat man das erste gefunden, warten im schlimmsten Fall noch sechs weitere Versuche. Das kostet Zeit und sorgt für Aufregung. Glück kann man eben nicht können. Und so hofft jeder, daß er die richtigen Tore möglichst schnell findet und ein schlechtes Ergebnis in der Gesamtwertung nicht allzu stark gewichtet wird. Da helfen auch die aufmunternden Worte des Instruktors wenig.
Einfacher, aber nicht anspruchsloser ist die Quad-Sektion: 200 Kilogramm, knapp 40 PS und lockerer Waldboden – da wird jeder beherzte Gasstoß zum Drift. Auch wenn die meisten noch nie auf diesen Sportgeräten gesessen haben, stellt sich schnell Vertrauen ein. Und der Teamgeist wird sichtbar. Beim Anlegen der Protektoren hilft man sich ungeachtet der Konkurrenzsituation gegenseitig. Gute Voraussetzungen für das Finale in Kalifornien, wo Teamspirit ganz groß geschrieben wird.
Das schöne Bild der helfenden Hände wiederholt sich bei den Enduro-Fahrten: Teilnehmern, denen ihre Maschine auf dem glitschigen Boden entgleitet, wird wieder in den Sattel geholfen. Erstaunlich, wie es die meisten fliegen lassen, obwohl selbst die anwesenden Besitzer eines Motorradführerscheins bislang noch nie im Gelände gefahren waren. Verletzungen sind trotzdem nicht zu beklagen: Ein vom Gashebel leicht lädierter Finger ist glücklicherweise schon das schlimmste – eine winzige Wunde, davongetragen im Kampf gegen die Tücken des Geländes.
Spätestens bei der Siegerehrung sind alle Blessuren vergessen. Unter den Teilnehmern macht sich Nervosität breit. Nur 18 von ihnen, zusammengestellt zu jeweils neun Teams, werden im März 2006 die Reise zum Finale nach Kalifornien antreten. Und die Instruktoren lassen sie schön lange zappeln. Bei der Verkündung der Ergebnisse gibt es grenzenlosen Jubel auf der einen, aber auch Enttäuschung auf der anderen Seite. Die Sieger stehen fest, die Verlierer nehmen die Erinnerung an zwei aufregende Tage mit nach Hause – und werden sich im kommenden Jahr ziemlicher sicher erneut für den Dunlop Drivers Cup bewerben. Es lockt schließlich die Aussicht auf einen erneuten Trip in die "Karibik des Ostens".
Quelle (http://www.autobild.de/aktuell/reportagen/artikel.php?artikel_id=10106)
Touareg V
13.03.2006, 16:33
Finale Dunlop Drivers Cup 2006http://media.autobild.de/bilder/void.gifDestination Kalifornienhttp://media.autobild.de/bilder/void.gif15 Teams haben es geschafft: Am 20. März geht es nach Kalifornien zum Finale des Dunlop Drivers Cup – autobild.de fährt mit und führt Tagebuch.
13.03.2006 - Wenn am 20. März in Frankfurt der Flieger Richtung San Diego abhebt, haben die Final-Teilnehmer des Dunlop Drivers Cup 2006 eigentlich schon gewonnen. Allein in Deutschland gab es über 25.000 Bewerbungen, nur wenige schafften es in den Fahrerlehrgang am Nürburgring (http://www.autobild.de/aktuell/reportagen/artikel.php?artikel_id=9910), noch weniger in die Karibik des Ostens nach Dieskau ins Offroad-Camp (http://www.autobild.de/aktuell/reportagen/artikel.php?artikel_id=10106). 30 Frauen und Männer in 15 Teams haben sich am Ende durchgesetzt.
Auf sie wartet das vielleicht größte Abenteuer ihres Lebens: ein spannendes Finale im amerikanischen Westen. Im Kampf um den Gesamtsieg geht es mit dem Nissan 350Z (http://www.autobild.de/test/neuwagen/artikel.php?artikel_id=9538) 3000 Kilometer quer durch Kalifornien. Eine Strecke voller unvergeßlicher Eindrücke und harter Herausforderungen – mit Buggy-Rennen in den Dünen, Quad-Sektionen, Verfolgungsjagden auf dem Salzsee oder Orientierungsfahrten. Metropolen wie San Diego und Los Angeles liegen ebenso auf dem Weg wie schier endlose Wüsten, wilde Berge und weite Strände.
Aber Achtung: Sportlicher Ehrgeiz allein wird nicht zum Sieg reichen. Nur wer zusätzlich durch Team-Spirit überzeugt, kann am 28. März 2006 in Los Angeles ganz oben aufs Siegertreppchen klettern. Und Sie sind mit dabei: Ab 21. März gibt es auf autobild.de das Online-Tagebuch über das Finale des Dunlop Driver Cup (http://www.autobild.de/premium/dunlop/dunlop.php).
Quelle (http://www.autobild.de/aktuell/reportagen/artikel.php?artikel_id=10983)
Touareg V
23.03.2006, 11:06
Finale Dunlop Drivers Cup 2006 (Tag 2)http://media.autobild.de/bilder/void.gifVon Borrego Springs nach 29 Palmshttp://media.autobild.de/bilder/void.gifWer das Finale des Dunlop Drivers Cup gewinnen will, muß früh aus den Federn. Dafür gibt es dann reichlich Offroad und Yoshua Trees.http://media.autobild.de/bilder/void.gif
23.03.2006 - 29 Palms / Von Christian Beckmann Um fünf Uhr morgens beim Frühstück sitzen zu müssen, ist schon hart. Aber das Finale des Dunlop (http://www.autobild.de/premium/dunlop/dunlop.php) Drivers Cup 2006 ist ja auch keine Spazierfahrt, sondern eine Tour, die den ganzen Mann, beziehungsweise die ganze Frau vordert. Gleich welchen Geschlechts sitzen die Teilnehmer am zweiten Tag der Tour durch Kalifornien vom Vortag gebeutelt und warten bei Kaffee, Muffins und Bagels auf die letzten Instruktionen vor der neuen Etappe nach 29 Palms.
Der wichtigste Hinweise für den heutigen und alle folgenden Tage betrifft die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen. Amerikanische "Officer" sehen die Sache nämlich nicht ganz so locker wie ihre deutschen Kollegen. Für "Speeding" kann man hier schon einmal mit auf die Wache genommen werden. Und dort – wenn man denn schnell genug war – auch gerne mal länger auf den Richter warten. Sollte der zufällig beim Fischen sein, könnte gut eine Woche vergehen. Was ziemlich sicher gehörigen Ärger und ganz bestimmt den Ausschluß aus dem Wettbewerb bedeuten dürfte.
Ordentlich instruiert und zumindest für den Moment sehr diszipliniert machen sich die "Dunlop Driver" bei gerade aufgehender Sonne in ihren Nissan 350Z (http://www.autobild.de/test/neuwagen/artikel.php?artikel_id=9538) auf den Weg. Als "Winner of the Day" trägt das Team Schweiz den gelben Aufkleber der Vortages-Könige auf die traumhafte Serpentinenstraße über die Berge direkt hinter dem Hotel. Fliegen lassen ist leider nicht, aber die Aussicht genießen: So treffen sich am "Photopoint" fast alle Teilnehmer wieder. Neben der sportlichen Herausforderung darf schließlich auch der touristische Aspekt nicht zu kurz kommen.
In diesem Sinne darf wohl auch der Zwischenstop in Palm Springs verstanden werden. Hier gibt es genügend Zeit für ein zweites Frühstück und Shopping in der irgendwie einer Hollywood-Kulisse ähnelnden Stadt – prototypisch für eine Provinzmetropole, die es sich im milden Klima zwischen den hohen Bergen ganz nett gemacht hat. Hier wimmelt es von dicken Autos und handfesten Klischees wie den Polizisten mit Spiegelbrillen im Frühstückscafé, wo man solange nachgeschenkt bekommt, bis man geht.
Der Spaß dauert nicht lange, dann heißt es wieder aufsitzen und zurück in den Wettkampf. Auf dem Programm stehen zwei Offroad-Sektionen in einem Geläde, das mit seiner Weitläufigkeit wahrscheinlich zwei europäischen Ländern als Territorium reichen würde. Sich zu verfahren ist hier absolut keine Kunst, es gibt kaum Orientierungspunkte. Dafür Sand, Steine, lockeres Geröll, kleine Hügel, hohe Berge und niederes Gestrüpp – Geländefahrer-Herz, was willst du mehr?
Die Teilnehmer müssen sich im Nissan Patrol (http://www.autobild.de/test/neuwagen/artikel.php?artikel_id=9977) durch die beiden heutigen Wertungsprüfungen kämpfen. Auf dem Programm steht eine Trial-Übung und eine Gleichmäßigkeitsfahrt. Und beide haben ihre Tücken: Während díe Instruktoren für den Geschicklichkeitsparcour die Stangen wieder knifflig eng gesteckt haben, sollen die Teammitglieder bei der zweiten Competition möglichst identische Zeiten fahren. Was auf topfebenem Asphalt schon schwierig wäre, ist hier natürlich die Hölle. Die Autos rutschen durch den Sand, setzen mitunter auf dem Boden auf und müssen mit reichlich Gas die Berge hochgetrieben werden. Gut, daß immer ein Instruktor auf dem Beifahrer sitzt und schlimmere Blessuren an Teilnehmern und Fahrzeugen verhindern hilft.
Die Fahrerei schlaucht natürlich ordentlich, zudem brennt die Sonne hier in den Bergen doch schon recht ordentlich. Aber die Teilnehmer werden nach den Mühen des Tages auch wieder mit kalifornischer Fototapeten-Landschaft belohnt: Die Rückfahrt geht durch den Yoshua Nationalpark mit seinen weltberühmten bizarren Bäumen, die eigentlich ein Liliengewächs sind und ihren Namen tragen, weil die Mormonen in ihnen den Propheten Joschua gesehen haben. A propos: Man muß kein solcher sein, um vorherzusagen, daß es spannend bleibt. Aber dazu mehr im nächsten Teil ...
Na, Lust auf Abenteuer bekommen? Dann nichts wie bewerben für den Dunlop Drivers Cup 2007 (http://www.dunlop.de/).
Quelle (http://www.autobild.de/aktuell/reportagen/artikel.php?artikel_id=11036)
Touareg V
02.04.2006, 17:39
Finale Dunlop Drivers Cup 2006 (Tag 6)http://media.autobild.de/bilder/void.gifVon Pismo Beach nach Victorvillehttp://media.autobild.de/bilder/void.gifKurz vor Ende der Monsteretappe des Dunlop Drivers Cup 2006 wartet die Polizei auf die Finalisten – es kommt zur Verfolgungsjagd.
27.03.2006 - Victorville/ Von Christian Beckmann Man sollte an dieser Stelle vielleicht noch mal ein Wort über die Größe Kaliforniens verlieren. Sinnlos, da mit Quadratkilometern zu kommen. Kann sich sowieso keiner vorstellen. Der "Golden State" ist riesig, unendlich riesig sogar, dabei landschaftlich so vielfältig, daß man kaum hinterherkommt. Und Autofahren kann man hier natürlich auch ganz ausgezeichnet – trotz lästiger Einschränkungen hinsichtlich der erlaubten Höchstgeschwindigkeit, manchmal mehr, als den Finalisten lieb ist.
Das Ziel der heutigen Reise ist Victorville, irgendwo nördlich von Los Angeles gelegen und sozusagen schon in Schlagdistanz zum Ziel des Dunlop (http://www.autobild.de/premium/dunlop/dunlop.php) Drivers Cup 2006. Das Problem an Victorville: Es liegt 506 Kilometer von Pismo Beach entfernt. Eine Distanz, die gar nicht so recht zu den Gesichtern der "Driver" passen will. Ausgeruht? Niemand! Wach genug für die Transferetappe? Soviel amerikanischen Kaffee verträgt kein Mensch! Irgendwie war es dann doch vielleicht ein Fehler, vor dem Kilometermonster der Tour ein Hotel zu buchen, in dem es eine Bar mit angeschlossener Disco und wirklich netter Musik gibt – und gleichzeitig die Abfahrtszeit schon auf 6:30 Uhr zu legen. Was abends oft fehlt, ist die Zeit für ein schönes "get together", aber gestern haben sich die meisten sie einfach genommen.
Damit erst gar kein falscher Eindruck entsteht: Mit Restalkohol sitzt hier keiner am Steuer. Wäre auch schade, denn mit einem ausgewachsenen Schädel würden die Hingucker am Wegesrand der fünften Etappe wohl auch nur so vorbeifliegen; die Bisons, der Flugzeugfriedhof, urige Tankstellen mit Einzelzapfsäulen – so vollgepumpt mit Eindrücken wurde ich in Deutschland auf einer gleich langen Strecke jedenfalls nicht.
Wer nach einem schönen Beispiel für Weite sucht, sollte es mal mit einem ausgetrockneten, in Kalifornien selbstverständlich befahrbaren See versuchen. Für die Teilnehmer ist das so ziemlich das weiteste, was sie bisher erfahren haben. Und das ist wörtlich zu nehmen. Denn hier, kurz vor Victorville, wird heute ein Rennen ausgetragen. Platz ist ja wirklich reichlich vorhanden. Und der knüppelharte Boden des vielleicht einmal üppigen Biotops gibt eine perfekte Rennstrecke ab. Daß hier mal Wasser gewesen sein soll, kann angesichts der Staubfahnen, die die Autos hinter sich herziehen, keiner so recht glauben.
Die Aufgabe nennt sich Verfolgungsrennen. Natürlich so, wie es sich für Amerika gehört, mit einem Polizeiauto. Instruktor Ralf Flachbarth gibt den Cop, für die Teilnehmer bleibt die Rolle der Delinquenten. Ihr Vergehen: Ins Finale des DDC 2006 (http://www.autobild.de/aktuell/reportagen/artikel.php?artikel_id=11050) gekommen zu sein – das reicht. Dafür wird hier aber auch niemand aus dem Auto gezerrt und in Handschellen gelegt, und die Verfolgungsjagd entpuppt sich am Ende als spannendes Beschleunigungsrennen Mann/Frau gegen Flachbarth. Einmal die Gerade hoch, dann wenden und zurück. Die Bilanz des "Officers" am Ende des Tages: 29mal gewonnen, nur sechsmal verloren. Und das, obwohl der Polizei-Ford dem Nissan 350Z (http://www.autobild.de/test/neuwagen/artikel.php?artikel_id=9538) eigentlich hoffnungslos unterlegen ist. Aber erstens entscheidet eben doch der Fahrer, und zweitens war die Strecke des Streifenwagens etwas kürzer.
Die vorletzte Prüfung des Dunlop Drivers Cup ist also gegessen. Morgen geht es auf den California Speedway (http://www./) zum alles entscheidenden Rennen. Spannung garantiert, denn noch sechs Teams können theoretisch siegen. Wer den Sprung nach ganz oben aufs Siegerpodest geschafft hat und damit den Dunlop Drivers Cup 2006 mit nach Hause nehmen darf, steht im nächsten Teil des Online-Tagebuchs.
Lust auf Abenteuer bekommen? Dann nichts wie bewerben für den Dunlop Drivers Cup 2007 (http://www.dunlop.de/).
Quelle (http://www.offroad-freunde.de/offroad2/Dunlop Drivers Cup 2006 Kalifornien - die Top 5 der Gesamtwertung (Tag 6))
Touareg V
05.04.2006, 15:07
Die Zielflagge für den Dunlop Drivers Cup ist gefallen. Nach einer
aufregenden Finaltour, die über 2.800 km durch atemberaubende
Landschaften in Kalifornien führte, konnten sich Swen Dolenc
(Maulbronn) und Holger Richter (Erlangen) knapp durchsetzen. Sie
können sich nun als "Dunlop Drivers", als die sportlichsten
Autofahrer, fühlen. Denn genau um diese Ehre ging es bei dem
Wettbewerb, zu dessen Vorrunden sich alleine in Deutschland mehr als
25.000 Interessenten bewarben. Im Finalfeld mit 18 Teams aus sechs
Nationen blieb die Entscheidung bis zuletzt offen. Noch bis zum
Renn-Showdown auf dem California Speedway gab es mehrere Favoriten,
unter denen sich die Süddeutschen schließlich knapp vor Teams aus den
Niederlanden und aus Österreich durchsetzen konnten. Alle Details zum
US-Finale und dem bis zuletzt spannenden Fight gibt es im Internet
unter www.dunlop.de (http://www.dunlop.de/). Dort gibt es auch schon die Möglichkeit, sich
für den Dunlop Drivers Cup 2006 / 2007 zu bewerben.
San Diego war der Startpunkt der Finalrunde zum diesjährigen
Dunlop Drivers Cup, und wer es hierhin geschafft hatte, war
eigentlich schon ein Sieger: Zwei Vorrunden waren zu bewältigen, bei
denen alleine schon die Einladung ein großes Kompliment war. Denn die
Plätze im Sportfahrerlehrgang auf dem Nürburgring waren streng
limitiert und die Selektion aus den Interessenten entsprechend hart.
Nur wer sich im 280 PS starken Nissan 350 Z unter der Anleitung
rennerfahrener Instruktoren auf der Suche nach Ideallinie und
Haftgrenze keinen Patzer erlaubte, konnte weiterkommen. Wobei das
Ziel jede Anstrengung wert war, denn die sieben Finaletappen boten
alles, was das Herz begehrt: Aufregende und kontrastreiche
Landschaften wie das Death Valley oder den Joshua Nationalpark und
ebenso vielfältige Aufgaben: Neben dem Finale im Oval-Motodrom
standen etwa Gleichmäßigkeitswettbewerbe, ein Offroad-Contest, eine
Quad-Orientierungsfahrt im Wüstensand und Rennspaß im Dünen-Buggy auf
dem Plan.
Quelle (http://www.presseportal.de/story.htx?nr=807211)
kokopelli
05.04.2006, 15:16
Schöne Berichte ! Ich habe den Eindruck, dabei zu sein. Kann auch subjektiv sein, aber egal, mir gefällt es.
Liebe Grüße
Renée