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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Volkswagen mit de Villiers und Sainz bei der Optic Tunesien am Start


Touareg V
22.03.2006, 16:14
Volkswagen startet mit zwei Race Touareg für die Werkspiloten Giniel de Villiers (Südafrika) und Carlos Sainz (Spanien) bei der Optic 2000 Tunesien. Der Lauf zum FIA Marathonrally-Weltcup vom 09. bis 17. April ist der zweite Einsatz von Volkswagen Motorsport in diesem Jahr nach der Dakar im Januar. Beim Wüsten-Klassiker hatte Volkswagen mit Giniel de Villiers und Beifahrerin Tina Thörner (Schweden) den zweiten Platz erreicht. Im FIA Marathonrally-Weltcup ist Volkswagen als Titelverteidiger am Start. "Die Optic Tunesien passt sehr gut in unser Vorbereitungs-Programm für die Dakar 2007, weil sie über weite Strecken über Sand führt. Speziell auf diesem klassischen Wüsten-Terrain mit Dünen und Kamelgras wollen wir uns weiter verbessern", erklärt Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen.

Mit Giniel de Villiers und Carlos Sainz stehen zwei Volkswagen Werkspiloten für die neue Saison bereits heute fest. "Giniel und Carlos haben ihre Leistungsfähigkeit bei der Dakar eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Wir freuen uns, mit beiden weiterhin zusammen zu arbeiten", erläutert Kris Nissen.

Giniel de Villiers, Gesamtzweiter und Etappensieger bei der Dakar im Januar, ist seit Frühjahr 2005 im Volkswagen Team. "Der zweite Platz bei der Dakar hat Lust auf mehr gemacht. Deshalb freue ich mich, auch weiterhin an diesem ehrgeizigen Volkswagen Projekt mitarbeiten zu können", so der 33-Jährige aus Stellenbosch in Südafrika. Bei der Optic Tunesien wird erstmals Dirk von Zitzewitz (37) als Beifahrer von de Villiers zum Einsatz kommen. Der Deutsche ist seit der Dakar 2005 als Co-Pilot bei Volkswagen.

Carlos Sainz wird 2006 seine erste komplette Saison im Marathonrallysport bestreiten. Der 43 Jahre alte Madrilene, zweimaliger Weltmeister und Rekordsieger (26 Siege) im klassischen Rallyesport, fuhr im vergangenen Oktober im Race Touareg 2 seine erste Marathonrally und sorgte im Januar bei seiner ersten Dakar mit vier Etappensiegen für Furore. "Nach meinem Dakar-Debüt weiss ich, was diese einzigartige Rally wirklich ausmacht und wie man sie gewinnen kann. Der Race Touareg hat ohnehin das Potenzial dazu. Wir werden hart arbeiten, um unser Potenzial weiterzuentwickeln und optimal umzusetzen", äussert Carlos Sainz, der in Tunesien erstmals mit Co-Pilot Michel Périn (49) startet. Der Franzose ist seit 2004 im Volkswagen Team und gewann im Vorjahr zusammen mit Landsmann Bruno Saby den Weltcup.

Quelle (http://news.marathonrally.com/index.3732.0.html)

Touareg V
04.04.2006, 07:56
Optic Tunesien: Die Topteams treffen wieder aufeinander

http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/f43b44a68d.jpg (http://news.marathonrally.com/index.3772.0.html#)
http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/68258b6cf0.jpg (http://news.marathonrally.com/index.3772.0.html#)
http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/8f2f476f27.jpg (http://news.marathonrally.com/index.3772.0.html#)

Endlich wird es auch im Jahr 2006 wieder spannend: Mit der Optic Tunesien startet am 9. April der erste afrikanische Lauf zum FIA Marathon Worldcup, der in diesem Jahr mit der schwächer besetzten "Por las Pampas Rally" in Argentinien und Chile - und einem Doppelsieg für das Mitsubishi-Team begann. Die Optic wird traditionell wieder zum grossen Kräftemessen der Topteams: Mitsubishi hat sich mit drei Fahrzeugen und den Dakar-Siegern Hiroshi Masuoka, Stephane Peterhansel und Luc Alphand angekündigt, Volkswagen hat mit Giniel de Villiers und Carlos Sainz zwei Fahrzeuge gemeldet. Bedrängt werden dürften beide vor allem vom Franzosen Jean-Louis Schlesser, der mit seinem bekannten Ford-Buggy antritt.

Nach der technischen Abnahme im Süd-Französischen Nizza am 7. und 8. April beginnt die Rally mit einem Prolog nahe Nizza, bevor es am Abend auf die Fähre nach Tunis geht. "Es ist schön, vor Tausenden von Fans in Europa unsere Wüsten-Prototypen zu präsentieren", berichtet Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen, "doch die wirkliche Rally beginnt in Afrika."

Nach der Fährüberfahrt nach Tunis startet am Dienstag, dem 11. April, die erste Afrika-Etappe mit einer 288 Kilometer langen Wertungsprüfung von Ras El Oued nach Nekrif. Nach einer Schleife um Nekrif am folgenden Tag führt die Route am Donnerstag, 13. April, entlang der libyschen Grenze zur Oase El Borma im Süden des Landes. In einem grossen Erg findet in der Nähe der algerischen Grenze eine Tagesetappe im weichen Sand statt. Über eine weitere Schleife um Ksar Ghilane geht es in den Ferienort Djerba ans Mittelmeer, wo der Rallytross am Montag, 17. April, im Ziel erwartet wird. "Im Vergleich zum Vorjahr wurde der Streckenanteil auf Sand vergrössert", erklärt Michel Périn, der nun nicht mehr mit Bruno Saby, sondern mit dem Spanier Carlos Sainz für VW startet.

Auch auf den "hinteren Plätzen" ist das Fahrerfeld interessant besetzt. Aus Ungarn startet das RTL Motorsport Team mit Laszlo Palik/Gabor Darazsi sowie Sandor Kis/Peter Czegledi (beide mit ihren blauen Nissan Pickup), dazu kommen Sergey Shmakov aus Russland, Philippe Gache, Isabelle Patissier, Christian Lavieille und Jean-Pierre Strugo als prominente Vertreter Frankreichs sowie Antonio Manfrinato aus Italien, die schöne Madalena Antas aus Portugal, Kryzsztof Holowczyc aus Polen und Francois Westenberg aus den Niederlanden. Insgesamt 60 Teilnehmer, darunter auch viele aus Tunesien, haben sich alleine in der Pkw und Lkw-Klasse gemeldet - leider sind wieder keine deutschen, schweizer oder österreichischen Teams dabei. Einzige Ausnahme ist Dakar-Veteran Norman Kronseder, der mit seiner KTM 660 Rally die deutschen Fahnen zumindest in der Motorradklasse vetritt.

Mit der Optic Tunesien startet das Volkswagen Team das Vorbereitungs-Programm auf die Dakar 2007 - Mitsubishi kann mit seinem Start auf der Por las Pampas bereits eine erste Rally 2006 für sich verbuchen. Bei Volkswagen sind die Fahrer-Paarungen im Werksteam neu gemischt: Der Südafrikaner Giniel de Villiers startet erstmals mit dem Deutschen Dirk von Zitzewitz, der zweimalige Rally-Weltmeister Carlos Sainz startet mit dem Franzosen Michel Périn.

Bei einem fünftägigen Test im französischen Chateau Lastours hatte die VW-Mannschaft um den Technischen Direktor Eduard Weidl, die neuerdings durch den Franzosen Jean-Claude Vaucard verstärkt wird, bereits im März verschiedene Neuerungen am Fahrwerk des Race Touareg 2 getestet. Jean-Claude Vaucard arbeitete in den 80er Jahren in der Rally-WM für Peugeot und in den 90er Jahren im Marathonrally-Programm von Citroën. Insgesamt war er an acht Dakar-Siegen beteiligt. Bis 2005 erzielte Vaucard als Technischer Leiter mit Citroën drei Titel in der Rally-Weltmeisterschaft.

An fünf Tagen wurden bei den ersten Tests insgesamt 600 Kilometer absolviert. "Wir haben einen Schritt vorwärts gemacht", erklärt Kris Nissen. "Nun müssen wir die Erkenntnisse auf langen Tagesetappen und bei Hitze und Staub im Wettbewerbseinsatz überprüfen. Natürlich wollen wir bei der Rallye in Tunesien auch um den Sieg kämpfen."

Quelle (http://news.marathonrally.com/index.3772.0.html)

Touareg V
09.04.2006, 14:57
Carlos Sainz gewinnt Prolog der Rallye Tunesien

Mit dem ersten und vierten Platz bei der vier Kilometer langen Auftaktprüfung in Nizza sind die Volkswagen Werkspiloten Carlos Sainz und Giniel de Villiers mit ihren neuen Beifahrern Michel Périn und Dirk von Zitzewitz in die Rallye Tunesien gestartet.

Bei leicht bewölktem Frühlingswetter säumten tausende begeisterter Rallyefans den schmalen Bergpass im Hinterland von Nizza, um die Volkswagen Race Touareg 2 und ihre Konkurrenten auf der einzigen Wertungsprüfung in Europa zu erleben. Direkt nach dem Prolog rollte der Rallye-Tross mit 58 Autos, 59 Motorrädern sowie 85 Begleit-Fahrzeugen auf die Fähre nach Tunesien. Vom Hafen in Tunis führt die Route am Montag ins erste Biwak nach Ras El Oued, wo am Dienstagmorgen die erste, 288 Kilometer lange, gezeitete Afrika-Etappe startet.

Kris Nissen (Volkswagen Motorsport-Direktor)
"Die heutige Showprüfung bei Nizza vor vielen begeisterten Fans ist ein schöner Beginn für diese Rallye. Beide Race Touareg sind perfekt gelaufen. Doch der richtige Wettbewerb beginnt in Afrika. Bis zum Ziel in Djerba liegen noch sieben harte Etappen und 2039 gewertete Kilometern vor uns. Eine gute Vorbereitung auf die Rallye Dakar 2007."

#201 – Giniel de Villiers (RSA), 4. Platz Tages- / 4. Platz Gesamt-Wertung
"Auf der vier Kilometer kurzen Showprüfung konnte man mehr verlieren als gewinnen. Die Strecke in den Bergen ist sehr eng, man kann sich leicht an den Felsen das Fahrzeug beschädigen. Wir sind heute keine Risiken eingegangen, denn die Zeit bis zur Abreise der Fähre ist nur kurz bemessen, zu leicht kann man das Schiff verpassen."

#203 – Carlos Sainz (E), 1. Platz Tages- / 1. Platz Gesamt-Wertung
"Platz eins beim Prolog ist natürlich ein toller Auftakt für diese Rallye. Die Prüfung war untypisch für eine Marathon-Rallye und ähnelte eher den Strecken in der Rallye-WM. Das kam mir entgegen. Ab Dienstag wartet in Afrika Neuland auf mich: Dies ist nicht nur meine erste Rallye Tunesien, sondern auch der erste Einsatz mit Michel Périn als Beifahrer."

Stand nach Etappe 1, Nizza (F) – Nizza (F); 4/67 km WP 1/Gesamt

Pos., Team, Fahrzeug, Etappe 1, Gesamtzeit
1. Carlos Sainz/Michel Périn (E/F), Volkswagen Race Touareg 2, 3.54,1 Min. (1.), 3.54,1 Min.
2. Luc Alphand/Gilles Picard (F/F), Mitsubishi Pajero Evolution, 3.58,9 Min. (2.) + 4,7 Sek.
3. Hiroshi Masuoka/Pascal Maimon (J/F), Mitsubishi Pajero Evolution, 4.00,3 Min. (3.) + 6,1 Sek.
4. Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (RSA/D), Volkswagen Race Touareg 2, 4.03,2 Min. (4.) + 9,0 Sek.
5. Stéphane Peterhansel/Jean-P. Cottret (F/F), Mitsubishi Pajero Evolution, 4.08,2 Min. (5.) + 14,0 Sek.
6. Jean-L. Schlesser/François Borsotto (F/F), Schlesser-Ford, 4.14,2 Min. (6.) + 20,0 Sek.

Quelle (http://motorsportnews.net/index.php?topic=news/story&ID=4068&serie=mix)

Touareg V
11.04.2006, 10:37
Hallo

Habe da noch viele Bilder gefunden.:juchu:

Bilder (http://news.marathonrally.com/index.3833.0.html#4440)
Bilder (http://news.marathonrally.com/index.3834.0.html#4441)
Bilder (http://news.marathonrally.com/index.3842.0.html#4445)

Gruss Ruedi

Touareg V
11.04.2006, 14:51
Optic Tunesien: Knapper Doppelsieg für Mitsubishi auf Leg 1

Mitsubishi Pilot Stephane Peterhansel und sein Copilot Jean-Paul Cottret konnten die erste Etappe der Optic Tunesien 2006 von Ras El Oued nach Nekrif heute knapp vor dem Teamkollegen Hiroshi Masuoka sowie dem Volkswagen-Pilot Giniel de Villiers für sich entscheiden. Dabei waren die Abstände der Topteams auf der rund 288 Kilometer langen Strecke denkbar knapp: Nur knapp sechs Minuten trennen Platz 1 von Platz 6 voneinander. Vierte wurden heute Carlos Sainz/Michel Perin im zweiten Volkswagen Race Touareg vor dem dritten Mitsubishi von Dakar-Sieger Luc Alphand und dem Ford-Buggy von Jean-Louis Schlesser.

Tagessieger Peterhansel musste heute von der fünften Position starten: "Ich habe lange nicht mehr in einem Rallyfahrzeug gesessen" berichtet der Franzose, "ich war ein wenig unsicher, ob ich auf den Highspeed-Etappen mithalten kann. Die Sektionen haben mir gelegen, aber ich muss meine Augen für die kommenden Tage weiter trainieren" schmunzelt Peterhansel.

Teamkollege Hiroshi Masuoka blieb bekannt bescheiden: "Mein Plan in diesem Jahr ist die Teilnahme an drei Rallys, um mich für die Dakar fit zu machen. Daher habe ich es eigentlich ruhiger angegangen" meint der Japaner, "umso mehr freue ich mich über meinen zweiten Platz". Luc Alphand hatte heute wie auch VW-Pilot Carlos Sainz mit einer Reifenpanne zu kämpfen.

Die heutige Etappe über 288 Kilometer führte zunächst über 230 Kilometer Schotterpisten, dann 40 Kilometer über sandige Tracks. Der Einstieg begann im Jamel Demmer, vorbei am Dahar Plateau bis an die libysche Grenze, von wo aus schliesslich eine 36 Kilometer lange Überführung bis ins Camp Nekrif gefahren werden musste. Der Süden Tunesiens wurde in den vergangenen Tagen immer wieder von heftigen Sandstürmen heimgesucht, was vor allem die Arbeit im Camp erschwert.

Am morgigen Dienstag beginnt die erste von drei Rundstrecken der diesjährigen Optic Tunesien Rally, dabei müssen rund 295 Kilometer bewältigt werden.

Tageswertung 1. Etappe Ras El Oued nach Nekrif

01) Stéphane Peterhansel/Jean-Paul Cottret (F/F) I Mitsubishi Pajero I 02:33:55
02) Hiroshi Masuoka/Pascal Maimon (J/F) I Mitsubishi Pajero I 02:35:45
03) Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (ZA/D) I VW Race Touareg I 02:37:29
04) Carlos Sainz/Michel Périn (E/F) I VW Race Touareg I 02:38:11
05) Luc Alphand/Gilles Picard (F/F) I Mitsubishi Pajero I 02:39:36
06) Jean-Louis Schlesser/Francois Borsotto (F/F) I Schlesser-Ford I 02:40:02

Gesamtwertung 1. Etappe Ras El Oued nach Nekrif

01) Stéphane Peterhansel/Jean-Paul Cottret (F/F) I Mitsubishi Pajero I 02:38:03
02) Hiroshi Masuoka/Pascal Maimon (J/F) I Mitsubishi Pajero I 02:39:45
03) Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (ZA/D) I VW Race Touareg I 02:41:32
04) Carlos Sainz/Michel Périn (E/F) I VW Race Touareg I 02:42:05
05) Luc Alphand/Gilles Picard (F/F) I Mitsubishi Pajero I 02:43:34
06) Jean-Louis Schlesser/Francois Borsotto (F/F) I Schlesser-Ford I 02:44:16

Quelle (http://news.marathonrally.com/index.3849.0.html)

Touareg V
11.04.2006, 15:37
Optic Tunesien: VW´s Kris Nissen: Wir wollen gewinnen

http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/a8b9b438aa.jpg (http://news.marathonrally.com/index.3850.0.html#)
http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/4f7fb879a9.jpg (http://news.marathonrally.com/index.3850.0.html#)

"Wir wollen hier gewinnen und deswegen wäre es uns heute lieber gewesen, zwei blaue Autos vorn zu sehen" berichtet heute Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen nach der 1. Etappe der Optic Tunesien Rally 2006. Eine Aussage, die Motorsport-Fans freut, beteuern die Wolfsburger doch ansonsten eher, hauptsächlich für die Dakar testen zu wollen. Das allerdings ist Volkswagen´s primäres Ziel und entsprechend gaben die "Blauen" heute Gas.

Auch wenn es für VW heute "nur" für Platz zwei und drei reichte, die zeitlichen Abstände auf die erst- und zweitplatzierten Mitsubishi zeigen, das an der Spitze spannender Motorsport herrscht. "Der Rückstand auf Mitsubishi ist allein durch Reifenschäden zu erklären" berichtet Kris Nissen. Und in der Tat, sowohl Giniel de Villiers (zwei Reifenschäden) und Carlos Sainz (ein Reifenschaden) traf es heute - übrigens auch Dakar-Sieger Luc Alphand im Mitsubishi, der heute auf Platz fünf über die Ziellinie kam.

"Die heutige Prüfung war anfangs technisch sehr anspruchsvoll, wurde dann rauer und zum Schluss sehr schnell" berichtet der Südafrikaner Giniel de Villiers, erstmals mit dem Deutschen Dirk von Zitzewitz unterwegs. "Mein Race Touareg lief ohne Probleme, allein zwei schleichende Plattfüsse haben uns Zeit gekostet. Auf den letzten 100 Kilometern behinderte ein Sandsturm die Sicht - aber diese Bedingungen waren für alle Teams gleich."

Carlos Sainz traf es gleich doppelt, nach einem Reifenschaden musste er nochmals anhalten, da der hydraulische Wagenheber nicht richtig eingefahren war: "Deswegen hat uns Luc Alphand auf der Strecke überholt, dem wir aber nach 150 Kilometern die Position wieder abnehmen konnten".

Quelle (http://news.marathonrally.com/index.3850.0.html)

Touareg V
12.04.2006, 16:14
Optic Tunesien: Jean-Louis Schlesser gewinnt die zweite Etappe
http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/12473af2b9.jpg (http://news.marathonrally.com/index.3865.0.html#)
http://news.marathonrally.com/clear.gifhttp://news.marathonrally.com/typo3temp/pics/264cca9d1a.jpg

Auch nach der zweiten Etappe bleibt es spannend auf der Optic Tunesien Rally 2006 - nur wenige Minuten trennen die Top-Fahrer untereinander. Der Rundkurs um Nekrif schien besonders dem Franzosen Jean-Louis Schlesser zu liegen, mit nur knapp 1:45 Minuten Vorsprung gewann er heute vor den Mitsubishi-Piloten Luc Alphand und Stephane Peterhansel (2:14 Minuten). Das beste Ergebnis für Volkswagen erreichte Carlos Sainz auf Platz vier, gefolgt vom Teamkollegen Giniel de Villiers und dessen deutschen Beifahrer Dirk von Zitzewitz.

Des einen Glück, des anderen Pech - wieder einmal erwischte es Kamikaze-Pilot Hiroshi Masuoka im dritten Werks-Mitsubishi Pajero, erst erwischte er einen Stein, dann warfen vier Reifenpannen den Japaner um 19:43 Minuten zurück. "Aber ich werde am Donnerstag ein wenig puschen" tröstet sich Masuoka im Camp.

Die heutige Etappe über 295 Kilometer begann mit engen, steinigen Passagen und führte teils entlang der libyschen Grenze vorbei am alten Fort "Ksar Jedid", weiter ging es durch das Erg el Mitt in Richtung Remada. Die Temperaturen lagen bei angenehmen 17 bis 24 Grad.

"Die Strecke war schön, aber mit versteckten Wadis gespickt" berichtet Stephane Peterhansel, der heute als Erster startete und sich nur einmal kurz verfuhr. Besser hatte es da Teamkollege Luc Alphand, der an fünfter Position startete: "Es ist immer einfacher, hinter ein paar anderen Fahrzeugen zu starten, man muss sich nicht mehr so sehr auf die Navigation konzentrieren. Ich war happy, als ich die beiden Volkswagen entdeckte - doch von hinten nahte Jean-Louis Schlesser, überholte und war schliesslich nicht mehr einzuholen."

"Das Resultat ist nicht zufriedenstellend" kommentiert Volkswagen Motorsport-Chef Kris Nissen das heutige Geschehen. "Beide Fahrzeuge sind technisch gut gelaufen, beide Fahrer haben in der mittleren Sektion in den Steinen etwas Zeit verloren, weil sie dort nicht voll attackiert haben. Wir sind im Moment 0,2 bis 0,3 Sekunden pro Kilometer hinter Mitsubishi und das müssen wir ändern."

Auf volles Risiko wollten die beiden Volkswagen-Piloten am zweiten Rallytag noch nicht setzen: "Wir haben zu Beginn der Etappe Druck gemacht und sind an Hiroshi Masuoka vorbeigegangen, als er einen Reifen gewechselt hat. Auf dem steinigen Mittelstück waren wir sehr vorsichtig, denn wir wollten keinen Reifenschaden riskieren" berichtet der Südafrikaner Giniel de Villiers. "Wir haben zwar einige Minuten auf die Konkurrenz verloren, aber die schwierigen Etappen kommen noch."

Dem Spanier Carlos Sainz hätte man einen heutigen Etappensieg gerne gegönnt - schliesslich feiert der ehemalige WRC-Weltmeister heute seinen 44. Geburtstag: "Der Tag war gut, unser Touareg ist perfekt gelaufen" berichtet Sainz. "Gerne hätte ich an meinem Geburtstag die Etappe gewonnen, doch es hat leider nicht gereicht."

Der Etappensieg von Jean-Louis Schlesser sorgte auch Veränderungen im Gesamtklassement. Zwar führt Stephane Peterhansel das Feld weiterhin an, doch Buggy-Pilot Schlesser ergatterte sich Position 2 vor Carlos Sainz im ersten VW Race Touareg auf Platz 3. Während Luc Alphand durch seinen zweiten Platz heute auf Position vier vorfuhr, fiel Teamkollege Masuoka durch seine Pannen auf Platz 6 hinter Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz zurück.

Die dritte Etappe führt am Donnerstag über 351 Kilometer weiter in den Süden nach El Borma an der algerischen Grenze, dabei müssen die Teilnehmer die ersten grossen Sanddünen bewältigen. 2003 campierte hier bereits die Dakar.

Etappenwertung Leg 2 Nekrif-Nekrif (unoffiziell):

01) Schlesser/Borsotto (F/F) I Schlesser-Ford I 02:33:05
02) Alphand/Picard (F/F) I Mitsubishi Pajero Evo I 02:34:50
03) Peterhansel/Cottret (F/F) I Mitsubishi Pajero Evo I 02:35:14
04) Sainz/Périn (E/F) I VW Race Touareg I 02:35:51
05) De Villiers/Von Zitzewitz (ZA/D) I VW Race Touareg I 02:37:22

Etappenwertung Leg 2 Nekrif-Nekrif (unoffiziell):

01) Peterhansel/Cottret (F/F) I Mitsubishi Pajero Evo I 05:13:17
02) Schlesser/Borsotto (F/F) I Schlesser-Ford I 05:17:21
03) Sainz/Périn (E/F) I VW Race Touareg I 05:17:56
04) Alphand/Picard (F/F) I Mitsubishi Pajero Evo I 05:18:24
05) De Villiers/Von Zitzewitz (ZA/D) I VW Race Touareg I 05:18:54
06) Masuoka/Maimon (JP/F) I Mitsubishi Pajero Evo I 05:32:33

Quelle (http://news.marathonrally.com/index.3865.0.html)

Touareg V
12.04.2006, 16:21
Und wieder viele Bider (http://news.marathonrally.com/index.3856.0.html#4460) Bilder 2 (http://news.marathonrally.com/index.3857.0.html#4461)

Gruss Ruedi

Touareg V
24.04.2006, 15:00
Optic Tunesien: Etappensieg für Volkswagen-Pilot Giniel de Villiers

Kris Nissens Wünsche wurden erhört: Das Volkswagen-Team Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz konnte die heutige dritte Etappe der Optic Tunesien Rally 2006 mit knapp 66 Sekunden Vorsprung vor Stephane Peterhansel und Luc Alphand (beide Mitsubishi) für sich behaupten. Der gestrige Tagessieger Jean-Louis Schlesser schaffte es heute nur auf Platz vier, gefolgt von Hiroshi Masuoka im dritten Mitsubishi auf Platz fünf.

Die mit 325 Kilometern längste Prüfung der Rally von Nekrif nach El Borma sollte die Teilnehmer heute erstmals in die grossen Dünen führen - das gelang auch, doch das Wetter spielte nicht ganz mit. Statt der üblichen Wärme vermiesten Kälte, gelegentlicher Regen und ein immer noch sehr starker Wind die Stimmung im Rallytross. "Durch Regen und eine dichte Wolkendecke war die Sicht extrem schlecht, man konnte die Dünenkämme nur schwer einschätzen" berichtet Tagessieger De Villiers, "ausserdem war die Navigation heute sehr anspruchsvoll."

Ein heisser Kampf entbrannte an der Spitze zwischen dem Spanier Carlos Sainz im Race-Touareg und Luc Alphand im Pajero Evolution - doch beide verfuhren sich: "Der Beginn der Prüfung war sehr gut, wir überholten Peterhansel und Schlesser und folgten Luc Alphand" berichtet Carlos Sainz. "Kurz vor dem vierten versteckten Wegpunkt stellten wir fest, dass wir vier Kilometer zu weit im Norden fuhren. Während die Konkurrenten eine Schleife weiter nördlich einschlugen, entschieden wir uns, direkt nach Süden zu fahren und haben uns dort im weichen Sand eingegraben und über 20 Minuten verloren." Auch Alphand fuhr vier Kilometer in die falsche Richtung, blieb jedoch nicht stecken und rettete Platz drei.

In der Gesamtwertung führt weiterhin der Franzose Stephane Peterhansel, die Tagessieger De Villiers und Von Zitzewitz konnten auf den zweiten Platz vorfahren und Luc Alphand behauptet nun Platz drei für sich. Trotz gestrigem Tagessieg fiel der Franzose Jean-Louis Schlesser auf Platz vier zurück, Carlos Sainz im zweiten Race-Touareg muss sich nach seinem Zeitverlust heute mit Platz fünf begnügen.

"Die dritte Etappe war für Volkswagen mit einem Tagessieg von Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz sehr erfolgreich, Giniel ist näher an den führenden Stéphane Peterhansel heran gerückt" freut sich VW´s Motorsport-Direktor Kris Nissen.

Die vierte Etappe der Optic 2000 Tunesien führt die Teams am morgigen Freitag auf eine 283 Kilometer lange Schleife über hohe Sanddünen bei der Wüstenoase El Borma.

Tageswertung Nekrif - El Borma (inoffiziell):

1) De Villiers/Von Zitzewitz (ZA/D) I VW Race Touareg I 02:52:47
2) Peterhansel/Cottret (F/F) I Mitsubishi Pajero Evo I 02:53:53
3) Alphand/Picard (F/F) I Mitsubishi Pajero Evo I 02:59:33
4) Schlesser/Borsotto (F/F) I Mitsubishi Pajero Evo I 03:03:33
5) Masuoka/Maimon (F/F) I Mitsubishi Pajero Evo I 03:11:54

Gesamtwertung nach der 3. Etappe (inoffiziell):

1) Peterhansel/Cottret (F/F) I Mitsubishi Pajero Evo I 08:07:10
2) De Villiers/Von Zitzewitz (ZA/D) I VW Race Touareg I 08:11:41
3) Alphand/Picard (F/F) I Mitsubishi Pajero Evo I 08:18:17
4) Schlesser/Borsotto (F/F) I Mitsubishi Pajero Evo I 08:20:54
5) Sainz/Périn (E/F) I VW Race Touareg I 08:36:12

Quelle (http://news.marathonrally.com/index.3883.0.html#4487)

Touareg V
24.04.2006, 16:25
Bilder (http://news.marathonrally.com/index.3878.0.html#4482)
Bilder (http://news.marathonrally.com/index.3879.0.html#4483)

Touareg V
24.04.2006, 16:51
Noch mehr Bilder (http://news.marathonrally.com/index.3881.0.html#4485)

Touareg V
24.04.2006, 16:54
Und Videos (http://news.marathonrally.com/index.3891.0.html#4495)