Hallo Zusammen,
vom 01.04.bis 09.04.2006 findet in Leipzig die Messe "Auto Mobil International 2006"
statt. Einen Tag werde ich mir dort gönnen, ist wieder eine prima Gelegenheit,
in fast allen aktuellen Offroad-Fahrzeugen nacheinander Probe zu sitzen
und direkt zu vergleichen. :)
Auch gibt es wieder einen Offroad-Parcours, zwar wohl nur zum Mitfahren,
aber trotzdem ganz nett. :o
Mehr Infos: www.ami-leipzig.de
Gruß
andreas
dreyer-bande
29.03.2006, 13:34
Hallo Andreas,
das ist sicher eine gute Idee!
Der Blick schweift nach Osten
Kompakt und übersichtlich: AMI in Leipzig in diesem Jahr wichtigste Automobilmesse
Von Jutta Krause
Die Auto Mobil International (AMI) hat sich in den vergangenen Jahren gemausert – von der regionalen Fachmesse zur beachteten Autoschau mit nationaler Zugkraft. Mit gut 275 000 Besuchern rechnet der Veranstalter, der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK), die vom 1. bis zum 9. April auf das Leipziger Messegelände strömen sollen. Nach wie vor ist die Schau verstärkt gen Osten orientiert. Vor allem Interessenten aus dem angrenzenden Osteuropa wie etwa Tschechien und Polen werden in der sächsischen Metropole erwartet.
Turnusgemäß findet 2006 keine Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) für Personenwagen in Frankfurt statt. Stattdessen wird im September Hannover ganz im Zeichen der Nutzfahrzeuge stehen. So kommt der AMI in Leipzig exakt vier Wochen nach dem Automobilsalon in Genf in diesem Jahr die Rolle der wichtigsten Autoschau auf deutschem Boden zu. Zur Eröffnung am kommenden Sonnabend hat sich ein prominentes Dreigestirn angesagt: Daimler-Chrysler-Chef Dieter Zetsche, Bundesverkehrsminister (und Leipzigs ehemaliger Oberbürgermeister) Wolfgang Tiefensee sowie Eisschnelllaufstar Anni Friesinger.
Die chinesischen Hersteller, die im vergangenen Jahr erstmals ihre Produkte in Europa vorstellten, sind in diesem Jahr nicht dabei. Dennoch ist das Reich der Mitte in Leipzig präsent – auf einem Kongress wollen Experten die Trends der chinesischen Automobilindustrie und die Folgen für den europäischen Markt beleuchten. Dafür sind die amerikanische Marke Dodge, Sang Yong aus Korea, Magna Steyr aus Österreich und die ostdeutsche Sportwagenschmiede Funke & Will (YES) als neue Aussteller mit von der Partie. Insgesamt 465 Aussteller zeigen mehr als 60 Premieren, Messeneuheiten und Sondermodelle. Peugeot präsentiert die einzige Weltpremiere: den 307 als Hdi FAP 90.
Zwei wichtige Autopremieren aus deutscher Sicht finden allerdings woanders statt. So präsentiert Mercedes die überarbeitete E-Klasse fernab der Heimat eine Woche später in New York. Und Audi feiert den neuen TT mit einer großen Show samt Enthüllung einer Autoskulptur in der nächsten Woche am Brandenburger Tor in Berlin.
Dennoch: Leipzig ist vielleicht nicht ganz so glamourös wie Genf und Frankfurt, bietet dafür aber auf vergleichsweise kompakter Ausstellungsfläche einen umfassenden Überblick über das Frühjahrsangebot der wichtigsten Hersteller. Und einige wichtige Neuheiten sind erstmals auf deutschem Boden zu sehen. So zeigt Volkswagen wie bereits in Genf die aufsehenerregende Studie Concept A, einen Allrader der Golf-Klasse. Passend zum Frühling bringen die Wolfsburger auch das Cabrio Eos mit nach Leipzig. Bei Mercedes soll die neue GL-Klasse bei den Allradern für Furore sorgen, die in den USA bereits im Frühjahr startet und bei uns im Herbst auf den Markt kommt. Der neue SL kann unter dem Motto „Autos zum Träumen“ näher betrachtet werden. Für italienische Momente sorgt Alfa mit dem neuen Spider, und die Citroën-Studie Airplay zählt ebenfalls zu den echten Hinguckern. BMW zeigt den rassigen Z4 als Coupé. Fahrfreude pur versprechen Audi mit dem überarbeiteten A4-Cabriolet und Opel mit dem zweisitzigen GT. Auch Skodas vierte Baureihe, der Minivan Roomster, ist eine nähere Betrachtung wert. Ebenfalls dabei: der neue Peugeot 207, der geliftete Mazda 3, der bärenstarke Porsche Cayenne Turbo S, der sportliche Honda Civic Type R oder der kompakte Kleinwagen Daihatsu Terios.
Einer der Schwerpunkte in diesem Jahr ist das Thema alternative Antriebe. Neben den mehr als 30 mittlerweile verfügbaren serienmäßigen Erdgasfahrzeugen, die Hersteller wie beispielsweise Fiat, Opel, Volkswagen und Volvo bereits anbieten, kann man sich beim Trägerkreis Erdgasfahrzeuge auch über Förderprogramme und Möglichkeiten zur Umrüstung informieren. Zwei Studien zum Thema Erdgasauto bringen Ford und Smart mit nach Leipzig. Außerdem können sich die Messebesucher ausführlich über alle wirtschaftlichen, ökologischen und technischen Aspekte von Autogas informieren.
Designerfahrzeuge stehen im Mittelpunkt der Sonderschau in der Glashalle des Messegeländes. Internationale Hersteller und namhafte Automobildesigner stellen 25 Zukunftsvisionen aus den Jahren 2000 bis 2006 vor, darunter Fahrzeuge von Audi, Peugeot, Toyota, Maybach, Edag, Bertone, Pininfarina, Carrozzeria Castagna, Karmann, Wiesmann und Rinspeed. Bekannt ist die AMI inzwischen auch für das interessante Rahmenprogramm. Bei Probefahrten können die Besucher viele Messeneuheiten gleich im Straßenverkehr testen, außerdem gibt es einen Offroad- und einen Handling-Parcours sowie Spritspartrainings.
Die AMI auf dem Leipziger Messegelände ist vom 1. bis 9. April täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Eine Tageskarte kostet zehn Euro, ermäßigt 6,50 Euro; Abendkarten ab 15 Uhr sind für 5,50 Euro zu haben. Informationen zur Anreise und zu den einzelnen Veranstaltungen gibt es unter www.ami-leipzig.de im Internet
KLEINER BRUDER DES TOUAREG? Die VW-Studie Concept A zeigt, wie ein Geländewagen auf Golf-Basis aussehen könnte.
http://epaper01.niedersachsen.com/eZeitung/2006032900656html/NP/images/img504957.jpg
Mach ein paar Bilder!
Quelle: www.neuepresse.de (http://www.neuepresse.de)
Gruß
Touareg V
31.03.2006, 15:17
Grüne Welle in Leipzig
Nur wenige Wochen nach dem Auto-Salon von Genf präsentieren die Hersteller ihre Neuheiten auch in Leipzig. Auf der AMI geben umweltfreundliche und sparsame Autos den Ton an - Erd- und Flüssiggas und Ethanol treiben die grünen Fahrzeuge der Zukunft an.
Leipzig - Die Leipziger Messe schwimmt auf einer "grünen Welle". Hier stehen im Gegensatz zum Genfer Auto-Salon keine visionären Konzepte im Rampenlicht, sondern realitätsnahe Autos. Dabei ist das Feld der möglichst umweltschonenden Spritsparer weiterhin in drei Lager gespalten, die sich auf Grund ihrer Kraftstoffe unterscheiden, aber allesamt wachsendes Interesse registrieren.
So berichtet die Sachverständigenorganisation Dekra, dass mittlerweile rund 31 000 Autos in Deutschland mit Erdgastanks bestückt wurden. Die reinen Kosten für den Kraftstoff halbieren sich damit nach Angaben des Branchenverbands Trägerkreis Erdgasfahrzeuge.
Dabei wird die Zahl der ab Werk verfügbaren Modelle in Leipzig noch einmal größer. Denn Ford zeigt erstmals den seriennahen Focus CNG, dessen im Fahrzeugboden integrierte Zusatztanks nach Angaben von Ford-Sprecher Isfried Hennen für mehr als 300 Gas-Kilometer reichen. Die Markteinführung ist laut Hennen für den Herbst geplant. VW kontert mit dem Touran EcoFuel, der laut Harthmuth Hoffmann von VW ebenfalls mehr als 300 Kilometer im Gasbetrieb schafft.
Concept A unter Erdgas
Außerdem zeigt VW die aus Genf bekannte Geländewagen-Studie Concept A, die ebenfalls mit einem Erdgasmotor bestückt ist. Dort setzt das Unternehmen auf einen doppelt aufgeladenen Vierzylinder mit Kompressor und Turbo. Der TSI-Twincharger leistet 110 kW/150 PS und soll nur fünf Kilogramm Erdgas auf 100 Kilometer verbrauchen. Gleichzeitig verbessert sich laut VW der Schadstoffausstoß: "Die CO2-Bilanz des mit Erdgas betriebenen TSI-Motors ist um nochmals 20 bis 25 Prozent günstiger als die eines mit Benzin betriebenen TSI."
Selbst Smart gibt Gas und zeigt in Leipzig einen umgerüsteten ForTwo mit zwei Gasflaschen am Wagenboden, die nach Angaben des Herstellers für beinahe 140 Kilometer reichen sollen. Allerdings ist dieses Fahrzeug bislang nur ein Prototyp.
Als Alternative zum Erdgas kommt Flüssiggas in Betracht, das auch als Autogas verkauft wird. Es bietet nach Angaben des Branchenverbandes einen ähnlichen Kosten- und Umweltvorteil und wird ebenfalls bei einigen Herstellern über die Händler angeboten. Vorreiter war der koreanische Hersteller Chevrolet, der laut Sprecherin Kirsten Lattewitz zum Pauschalpreis von 1990 Euro eine Umrüstung für alle Modelle im Programm hat.
Von der Resonanz sei man "buchstäblich überrollt" worden: "Zu Beginn unseres Engagements sahen wir ein Potenzial von etwa 300 Nachrüstungen für das restliche Jahr 2005", sagt Geschäftsführer Günther Sommerlad. "Nun haben wir innerhalb eines Jahres rund 1400 Bestellungen erhalten."
Mittlerweile gibt es auch bei Lada und Subaru umgerüstete Fahrzeuge über die Händler. Auf der AMI feiert außerdem das erste deutsche Serienauto mit Flüssiggas-Tanks Premiere: Kurz vor dem Produktionsstopp des Forfour bietet Smart den Viertürer mit einem zusätzlichen 30-Liter-Flüssiggas-Tank für 450 Extra-Kilometer an.
Alle neuen VW-Motoren sollen Ethanol vertragen
Neben Erd- und Flüssiggas wird auch Ethanol immer attraktiver. Dieser Kraftstoff kann nach Angaben von Ford-Sprecher Hennen weitgehend CO2-neutral aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden. Zwar wird er in Deutschland im Mischverhältnis von 85 Prozent Ethanol zu 15 Prozent Benzin als E 85 nur an weniger als einem Dutzend Tankstellen verkauft und kann auch nur von den Flexfuel-Fahrzeugen von Ford und den BioPower-Modellen von Saab getankt werden. Doch beobachten Mitbewerber die Entwicklung mit Argusaugen.
So hat etwa Opel-Sprecher Frank Klaas in Leipzig bekräftigt, dass die Technologie der Schwestermarke Saab auch für Opel verfügbar sei. "Wir schauen uns das sehr genau an und können bei einer entsprechenden Marktentwicklung schnell mit eigenen Modellen reagieren", sagte Klaas. Und auch die Kollegen aus Wolfsburg setzen auf den Bio-Kraftstoff. Allerdings wolle VW keine "kleine Flotte von Nischenmodelle für E 85-Treibstoff" auslegen, sondern eine Breitenwirkung erreichen, so ein Mitarbeiter der Forschungsabteilung.
Deshalb legen die Wolfsburger alle neuen Motoren auf eine Ethanol-Beimischung von 10 Prozent aus und hoffen bei entsprechender Kraftstoffverfügbarkeit darauf, dass auf diese Weise mehr Fahrzeuge viel schneller mit dem Ressourcen schonenden Sprit unterwegs sind. "Sämtliche brach liegenden Agrarflächen in Deutschland würden nicht ausreichen, um die Biomasse für die Herstellung von deutlich mehr Ethanol zu erzeugen", sagt der VW-Forscher.
Quelle (http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,409006,00.html)