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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Verkehrsrecht: Keine Unfallschuld - trotzdem zahlen


vertico
11.07.2006, 14:16
Wer bei einem Unfall die volle oder teilweise Schuld hat, muss zahlen - so kennt man das Verkehrsrecht. Doch die Faustregel gilt nicht immer. Ein bayerisches Gericht hat jetzt einen Autofahrer dazu verurteilt, einen Teil eines Schadens zu übernehmen. Obwohl er unschuldig war.


Quelle (http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,426145,00.html)

Kann mir das bitte jemand erklaeren?
Mir bleibt die Begruendung absolut verborgen, warum der Mann sein
Geld nicht bekommt.

Schoen und gut ... mein Auto ist auch eine Gefaehrdung, aber wenn
man nicht mehr ausweichen kann, dann soll man auch noch selber bezahlen?
Hallo? Was ist das fuer eine Rechtsprechung? :1opa:

andreas
11.07.2006, 14:29
Tja, ist wie mit dem Fahren auf der BAB, über 130 km/h bekommt man immer eine Mitschuld. :mad:

Vielleicht fährt dort der Richter ja auch mal vorbei, wenn sich gerade
wieder ein herrenloser Milkübelwagen talwärts bewegt. :p

Gruß
andreas

jovoko
11.07.2006, 15:44
Quelle (http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,426145,00.html)

Kann mir das bitte jemand erklaeren?
.....
Schoen und gut ... mein Auto ist auch eine Gefaehrdung, aber wenn
man nicht mehr ausweichen kann, dann soll man auch noch selber bezahlen?
Hallo? Was ist das fuer eine Rechtsprechung? :1opa:

Hallo Alex :juchu: ,

hier empfehle ich Dir bei Gelegenheit mal ein Gespräch mit unserem Offroad-Freund Thomas alias "nachbar" - man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus, was in unserem Rechtstaat alles möglich ist :23_3: !

Viele Grüße an Euch beide aus Bayern
Johannes

P.S. Bei Thomas gehts leider nicht nur ums Blech....