Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Maschinenrennen in der Wüste
Touareg V
06.10.2005, 20:52
Technik. - Auch in diesem Jahr hat die Forschungsagentur der US-Streitkräfte Darpa (http://www.darpa.mil/)wieder US-Forscher eingeladen, autonome Fahrzeuge durch den Sand der kalifornischen Wüste fahren zu lassen. Mit dabei sind diesmal Forscher der Universität Karlsruhe. Sie verleihen einem Fahrzeug aus Ohio den Gesichtssinn, damit das Roboterfahrzeug erkennt, wie es über den Parcours steuern kann. Am Samstag startet die "Grand Challenge" (http://www.darpa.mil/grandchallenge/).
Hier gehts weiter klick (http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/426370/)
Touareg V
08.10.2005, 17:43
Grand Challenge: Neustart für unbemannte Autos
Die US-Militärbehörde DARPA veranstaltet erneut ein Rennen (http://www.grandchallenge.org/) autonomer, computergesteuerter Fahrzeuge in der kalifornischen Wüste.
23 Roboterfahrzeuge treten (http://www.heise.de/newsticker/meldung/64691) in diesen Minuten an, um als Schnellster eine rund 250 Kilometer lange Strecke in der kalifornischen Mojave-Wüste zurück zu legen. Start und Ziel liegen in Primm, einem Kasino-Städtchen im Grenzgebiet zwischen Nevada und Kalifornien, zirka 50 Kilometer von Las Vegas entfernt. Die Fahrt geht durch weitgehend unberührtes, teilweise bergiges Wüstenterrain. Die Fahrzeuge müssen dabei Gräben, Kakteenwälder und ausgetrocknete Flussbetten ebenso überwinden wie Geröllfelder und Serpentinenpfade. Die Route -- besser: ein Korridor -- ist den Fahrrobotern durch GPS-Wegemarken vorgegeben, die den Teilnehmern erst kurz vor dem Start auf einer CD-ROM ausgehändigt werden. Jede menschliche Hilfestellung ist untersagt. Das Rennen startet am Samstagmorgen um 6.30 Uhr Ortszeit (15.30 Uhr MESZ). Der Sieger muß nach spätestens 10 Stunden ins Ziel kommen, denn mit Einbruch der Dunkelheit wird abgebrochen. Die DARPA behält sich jedoch vor, den Wettbewerb eventuell am Sonntag fortzusetzen.
Hier gehts weiter (http://www.heise.de/newsticker/meldung/64718) mit allen Info's
Touareg V
09.10.2005, 10:56
Roboterfahrzeuge - Allein durch die Wüste
Primm/USA (rpo). Vier Roboterfahrzeuge haben ohne Zutun von Menschen die Wüste von Nevada durchquert. Das Pentagon hatte das Rennen über eine Strecke von 212 Kilometern organisiert. Die amerikanische Regierung will Roboter entwickeln, die eines Tages völlig auf sich allein gestellt Kriege führen können.
Als erster fuhr ein von der Universität Stanford umgebauter Volkswagen Touareg über die Ziellinie des mit zwei Millionen Dollar (1,65 Millionen Euro) dotierten Rennens. "Das Unmögliche ist möglich geworden", rief Sebastian Thrun, der technische Leiter des Teams aus Stanford.
Im vergangenen Jahr hatte beim ersten Rennen dieser Art noch kein Fahrzeug das Ziel erreicht. Der beste Roboter kam gerade einmal zwölf Kilometer weit, bevor es die Arbeit einstellte.
In diesem Jahr erreichten auch noch zwei Fahrzeuge der Universität Carnegie Mellon und ein Ford Escape Hybrid einer Firma aus Louisiana die Ziellinie. Der Wagen aus Stanford brauchte für die 212 Kilometer weniger als siebeneinhalb Stunden.
Von den insgesamt 23 Teams am Start fuhren am Samstag 22 zeitversetzt über die Startlinie. 18 blieben aber unterwegs liegen. Das letzte Fahrzeug sollte erst am Sonntag fahren, da es auch bei Tageslicht über die zerklüftete, mit steilen Abhängen, Tunneln und zahlreichen Hindernissen übersäte Strecke jagen konnte. Das Pentagon gab deshalb auch noch keinen Gewinner bekannt.
Quelle Klick (http://www.bbv-net.de/public/article/nachrichten/wissenschaft/technik/110390) mit Bildergalerie
Wahnsinn, wusste immer, dass der Touareg vieles von allein erledigt. :rolleyes:
Wenn die Bedingungen mehr verlangen, als nur als erster ins Ziel zu kommen,
kann ich es verstehen, das der Sieger noch nicht gekührt wird. Wäre aber
auch denkbar, dass die Amis noch ein Haar in der Suppe suchen, um ein
amerikanisches Auto auf den Thron zu heben. :mad:
Für mich hat der Touareg gewonnen. :klatsch_2
Gruß
andreas
dreyer-bande
09.10.2005, 15:37
Hallo,
egal wie die Wertung auch vorgenommen wird, der Touareg erreichte als einer von nur drei Fahrzeugen als erstes Fahrzeug das Ziel.
Dies Allein ist für mich ein Beweis seiner Zuverlässigkeit.
Gruß
Touareg V
14.10.2005, 10:01
Uni Stanford gewinnt mit VW-Touareg Millionenpreis
Grand Challenge 2005: Siegerfahrzeug "Stanley" wurde von der VW-Forschung in Deutschland und den USA und der kalifornischen Stanford University entwickelt. VDI nachrichten, Düsseldorf, 14. 10. 05 - Knapper konnte das Rennen um die 2-Mio.-$-Prämie des Pentagon kaum ausfallen. Im Abstand von Minuten kamen die ersten vier Roboterfahrzeuge nach rund 7 h Fahrt durch die Wüste von Nevada voriges Wochenende ins Ziel. Sieger wurde das Stanford Research Institute mit "Stanley", einem aufgerüsteten VW-Touareg. Teamchef war der aus Deutschland stammende Prof. Sebastian Thrun, Leiter des Stanford Artifical Intelligence Labaratory.
Die Vorentscheidung fiel 6 h nach dem Start und knapp 50 km vor dem Ziel. Bis dahin hatte "Stanley" seinem 5 min früher gestarteten Konkurrenten "H1ghlander" von der Carnegie Mellon University, Pittsburgh, an der Stoßstange geklebt. Nun setzte sich der modifizierte Volkswagen-Touareg selbst an die Spitze und zog davon. Nur ein schwerer Fahrfehler hätte ihm jetzt noch den Sieg nehmen können. Aber Stanley manövrierte sich auf 3 m schmalem Weg auch an den 60 m tiefen Schluchten des schwierigen Beer Bottle Pass sicher vorbei und erreichte als Erster das Ziel.
Hier gehts Weiter (http://www.vdi-nachrichten.de/vdi_nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_ausg_detail.asp?source=hom epage&cat=2&id=24435)
:klatsch_2 :trinkend: :klatsch_2 :trinkend: :klatsch_2 :trinkend: :klatsch_2 :trinkend: :klatsch_2
:trinkend:
andreas
Hallo!
Super und total klasse finde ich, daß ich einen VW-Mitarbeiter persönlich kenne,
der an diesem Projekt mitgewirkt hat.:trinkend: :trinkend:
Der ist auch zu 99% in Schwerin.
MFG
Roland:cool:
Touareg V
18.10.2005, 15:45
stern TV - Mittwoch, 19. Oktober 2005, 22:10 Uhr - live bei RTL
Das Auto ohne Fahrer - Der VW-Touareg live im stern TV-Test
Seine Erfinder haben ihn liebevoll Stanley getauft. Stanley ist
ein Champion. Gerade hat er das ungewöhnlichste Autorennen der Welt
in der Wüste Nevadas gewonnen, über 2 Millionen Dollar Preisgeld gab
es dafür. Doch Stanley ist kein Mensch. Stanley hat nicht einmal
einen Führerschein. Stanley ist ein Auto, ein VW Touareg R 5 Tdi,
genauer gesagt, und Stanley fährt sich selbst. Ohne Fahrer. Ein Jahr
hat ein Entwicklerteam von VW gemeinsam mit Forschern der Stanford
University in Kalifornien an Stanley gearbeitet, beim Rennen der
fahrerlosen Fahrzeuge hat der umgebaute Geländewagen den ersten Platz
gemacht. Doch ob Stan auch den Alltagstest in Deutschland besteht?
Live bei stern TV die Probe aufs Exempel.
Wirklich beeindruckend, tolle Leistung. :anbet:
Das war ein sehr schöner Bericht. :)
Kann man zukünftig ruhig mal einen :trinkend: ,
Stanley wird's richten. ;)
Gruß
andreas
Hallo!
Sehr beeindruckend, aber ich glaube, freiwillig setze ich mich nicht auf den
Beifahrersitz.
MFG
Roland:cool:
Hallo Andreas!
Du fährst ja nicht wie ein Computer, das ist dann kein Problem.:D
Freu mich schon auf Schwerin.
MFG
Roland
:D Wart's ab. :D
Aber um 4.30 aufstehen, das wird hart. :fart:
Oh :confused: oh, du machst mir Mut :D
Noch viel mehr Infos und Videos gibt es bei:
www.stanfordracing.org/
Danke Lars, für den Tipp!:anbet:
Gruß
andreas
Nerven wie Kabel
Ohne Fahrer: Hightech-Touareg lässt die Konkurrenz bei Wüstenrennen hinter sich
Einsam an der Spitze des abgehängten Wettbewerberfeldes fuhr Stanley nach knapp sieben Stunden Rennen über 220 Kilometer durch die Mojave-Wüste bei Las Vegas über die Ziellinie.Stanley hat Nerven aus Stahl und Kabeln: Er ist ein umgebauter VW-Touareg, der dank ausgeklügelter Elektronik den Weg über die Piste völlig allein fand – ohne Fahrer.
Stanley ist damit das erste Auto überhaupt, das autonom eine derart lange Strecke gefahren ist. Er wurde in weniger als zwölf Monaten von einem Team der Volkswagen-Konzernforschung im amerikanischen Palo Alto und der Stanford University entwickelt. Die in dem Touareg erstmals im Verbund eingesetzten Fahrerassistenzsysteme werden in der automobilen Welt von morgen für deutlich mehr Sicherheit und Komfort sorgen.
„Diese Technologien“, sagt Professor Sebastian Thrun, Leiter des siegreichen Touareg-Teams und des Labors für künstliche Intelligenz der Stanford School of Engineering, „werden Leben retten, da sie das Autofahren sicherer machen.“ Der Siegeszug dieser Assistenzsysteme hat bereits begonnen. Der neue Passat etwa ist mit einer automatischen Distanzregelung zu haben, die via Radarmessung Gefahrensituationen erkennt und die Bremsen scharf macht.
Der jetzt siegreiche Stanley ist ein fahrendes Hightech-Labor. Zahllose Sensoren sowie ein Verbund von vier Laserdetektoren ermittelten jene Daten, mit denen das fahrerlose Auto in der Wüste sicher und zügig seinen Weg fand. Hinzu kamen Stereosichtgeräte, Radaranlagen und ein besonders genaues Navigationssystem. Hochleistungsrechner im Kofferraum ermittelten in Sekundenbruchteilen alle Lenk-, Beschleunigungs- und Bremsbefehle, mit denen Stanley ins Ziel fand. Wie gut das funktionierte, zeigt die Tatsache, dass nur fünf von 23 Fahrzeugen das Ziel überhaupt erreichten.
aus: http://www.autogramm.volkswagen.de/
Touareg V
04.05.2006, 10:55
DARPA schickt autonome Fahrzeuge in die Stadt
Dritte Grand Challenge für November 2007 angesetzt
Der Forschungsarm des US-Verteidigungsministeriums DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency) ruft zur dritten "Grand Challenge" auf. Autonome Fahrzeuge ohne Fahrer sollen dabei militärische Versorgungsaufgaben in städtischen Gebieten absolvieren.
Im Jahr 2005 hatte die DARPA einen ähnlichen Wettbewerb in der Mojave-Wüste veranstaltet, gewonnen hatte damals ein "Stanley", ein VW Touareg, den die Universität Stanford ins Rennen schickte. Er absolvierte den 130 Meilen langen Testparcours am schnellsten.
Die "DARPA Urban Challenge" ist für den 3. November 2007 angesetzt und schickt die autonomen Fahrzeuge in urbanes Gebiet. Dort sollen sich Fahrzeuge im Verkehr beweisen. Letztendlich will das US-Militär später allein agierende Vehikel für militärische Missionen einsetzen und mit dem Wettbewerb die Entwicklung auf diesem Gebiet vorantreiben.
Einen Kurs von rund 60 Meilen sollen die Fahrzeuge in weniger als sechs Stunden absolvieren und dabei Verkehrsregeln beachten - andere sich bewegende Verkehrsteilnehmer, Kreisverkehre und verkehrsreiche Kreuzungen eingeschlossen. Dem Sieger winkt ein Preisgeld von 2 Millionen US-Dollar, für die Plätze zwei und drei gibt es immerhin noch 500.000 bzw. 250.000 US-Dollar.
Eine Teilnahme ist auf zwei Wegen möglich: Bewerber können ein detailliertes Konzept einreichen und werden im Erfolgsfall mit bis zu 1 Million US-Dollar gefördert, müssen der US-Regierung aber Lizenzen für die Technik einräumen. Wer dabei kein Glück hat oder es auf eigene Faust versuchen will, kann sein Gefährt in eine nationale Qualifikationsrunde schicken und dabei bis zu 100.000 US-Dollar Preisgeld gewinnen und als Sieger der Ausscheidung an der Urban Challenge teilnehmen.
Informationen zur Teilnahme stehen unter www.darpa.mil/grandchallenge (http://www.darpa.mil/grandchallenge) zur Verfügung.
Touareg V
28.02.2007, 19:53
200 Kilometer ohne Fahrer
Neuer VW für Roboter-Rallye
VW entwickelt ein neues Forschungsfahrzeug für eine Roboter-Rallye in den USA. Bei dem "Urban Challenge" soll der Roboter im städtischer Umgebung mit fließendem Verkehr zurecht kommen.
Ein Team der US-amerikanischen Stanford Universität hatte bereits im Jahr 2005 mit einem umgebauten Volkswagen Touareg "Stanley" ohne Fahrer einen mehr als 200 Kilometer langen Wüstenparcours bewältigt. Damit hatte es die vom US-Verteidigungsministerium ausgeschriebene "Grand Challenge" gewonnen. Nun will das Team auch bei der Neuauflage im Herbst starten, teilten die VW-Forscher vom Electronic Research Laborartory in Palo Alto im US-Bundesstaat Kalifornien mit.
Nach Angaben des Veranstalters, der Forschungsagentur Darpa des US-Verteidigungsministeriums, sind dabei 60 Meilen in weniger als sechs Stunden zu bewältigen. Die Herausforderung sei größer, sagt Teamleiter Sebastian Thrun. Diesmal müssten nicht nur stehende Objekte erkannt und umfahren werden. Die Roboter müssten auch Verkehrsregeln lernen und mit Fehlern anderer Teilnehmer rechnen.
Das VW-Team schickt nach eigenen Angaben nicht mehr den früheren Sieger "Stanley", sondern den kleineren "Junior" an den Start. Er basiert auf einem Passat Variant und verfüge über die vierfache Rechenleistung. Außerdem bekomme er mehr Sensoren, die ein größeres Blickfeld abdecken und genauere Daten liefern, die zudem schneller ausgewertet werden. So erzeuge ein 360-Grad-Laser beinahe in Echtzeit ein dreidimensionales Bild der Umgebung, das mit Radarinformationen, Satellitenpeilung und sechs Digitalkameras verfeinert werde.
Quelle (http://www.n-tv.de/771991.html)
Gruss Ruedi
Touareg V
27.07.2007, 08:18
Volkswagen Touareg Stanley erobert den Globus
Das Siegerauto der DARPA* Grand Challenge für autonome Fahrzeuge geht auf Tournee durch die wichtigsten Technik-Museen der Welt
Wolfsburg, 26. Juli 2007 - Seit Anfang des Monats wird der Volkswagen Touareg Stanley in der „i-Space“ des Science Centre im Inselstaat Singapur ausgestellt. Dieser Bereich widmet sich aktuellen Technologie-Entwicklungen. Stanley ist dort umgehend zum Publikumsmagneten geworden. Besonders beliebt sind zwei Multimedia-Stationen, an denen die Gäste interaktiv Details über die Technik des Fahrzeuges und zur die Entwicklung des Stanley-Projektes erfahren. Singapur ist Auftakt einer weltweiten Museums-Tour des Stanley.
Nach Singapur folgt im September ein Besuch des Stanley in Johannesburg. Dort wir er vom 22.09.2007 bis zum 31.10.2007 im Sci-bono Discovery Center zu sehen sein. Im Verkehrszentrum des Deutschen Museums in München wird Stanley vom 22.12.2007 bis zum 17.02.2008 ausgestellt sein. Planungen für weitere Ausstellungsorte in Europa laufen.
Das Fahrzeug hat Ende 2005 Automobilgeschichte geschrieben. Im Rahmen eines Rennens durch die amerikanische Mojave-Wüste fuhr der Prototyp autonom eine Strecke von 212 Kilometern. Stanley ist das erste Auto überhaupt, das eine derart lange Strecke ohne Fahrer und ohne Eingriffe von außen zurückgelegt hat. Der Name des Fahrzeugs leitet sich ab von der Stanford University. Die kalifornische Hochschule hat Stanley gemeinsam mit dem Volkswagen ERL (Electronics Research Laboratory) und der Volkswagen Forschung und Entwicklung auf die Räder gestellt.
Stanley bündelt zahlreiche bereits in der Serie verfügbare Fahrerassistenzsysteme. Diese werden ergänzt durch Laser-Detektoren, Stereo-Sichtgeräte, Radarsensoren und ein besonders exaktes GPS-System. Das integrierte Technologiepaket hat das Fahrzeug sicher und erfolgreich durch den Kurs der Grand Challenge geführt.
Das Smithsonian Museum in Washington, D.C. - größtes Technikmuseum der Welt - hat die historische Leistung des Stanley im letzten Jahr mit einer Sonderschau gewürdigt. Nun geht das Siegerauto der Grand Challenge auf Tournee durch einige der weltweit wichtigsten Ausstellungsstätten für Hochtechnologien.
Das Singapore Science Centre ist weltweit eine der erfolgreichsten Erlebniswelten für Technikinteressierte. Im laufenden Ausstellungsjahr werden eine Million Gäste erwartet.
Die Vorbereitungen für die nächste DARPA Challenge laufen bereits auf Hochtouren. Am 3. November wird die „Urban Challenge" gestartet, hier sollen Fahrzeuge gegeneinander antreten, die im städtischen Umfeld fahrerlos ihren Weg finden sollen. Für Volkswagen, das ERL und die Stanford University geht ein Passat Variant mit dem Namen „Junior" an den Start.
*DARPA - Defence Advance Research Projects Agency, eine Agentur des Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten von Amerika
Quelle (http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?pfach=1&n_firmanr_=101679§or=pm&detail=1&r=290319&sid=&aktion=jour_pm&quelle=0&profisuche=1)
Gruss Ruedi
Touareg V
09.10.2007, 18:57
Volkswagen Touareg Stanley macht Halt unter der Sonne Afrikashttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
http://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/clear.gifhttp://www.marathonrally.com/news/typo3temp/pics/cd5a3bf6ab.jpg (http://www.marathonrally.com/news/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2F071004_t uaregstanley.jpg&width=800m&height=600m&bodyTag=%3CBODY%20style%3D%22m argin%3A%202%3B%20background%3 A%20%23b18b67%3B%22%3E&title=marathonrally.com&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascri pt%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7 C%20%3C%2Fa%3E&md5=f871be854517e38b00c0aad6d1 6c728a)
Die Museumstour des Volkswagen Touareg Stanley hat in der südafrikanischen Frühlingssonne ihr zweites Etappenziel erreicht. Stanley ist nun im Sci-Bono Discovery Centre der Wirtschaftsmetropole Johannesburg zu sehen. Erste Station der Tour war Singapur.
Stanley ist das erste Auto, das die Grand Challenge siegreich bewältigt hat. Im November 2005 legte der Prototyp ohne Fahrer einen 212 Kilometer langen Kurs in der amerikanischen Mojave-Wüste autonom zurück. Das Rennen wurde von einem Tochterunternehmen des US-Verteidigungsministeriums organisiert, der Defense Advance Research Projects Agency (DARPA).
Der Prototyp war ein Gemeinschaftsprojekt der kalifornischen Stanford University (die dem Auto den Namen gab), des Volkswagen Electronics Research Laboratory, das seinen Sitz ebenfalls in Kalifornien hat, und der Volkswagen Forschung und Entwicklung in Wolfsburg. Stanley wird bis zum 7. November 2007 in Johannesburg bleiben und ab dem 22. Dezember 2007 im Verkehrszentrum des Deutschen Museums in München zu sehen sein.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/volkswagen_touareg_stanley_mac ht_halt_unter_der_sonne_afrika s.8070.0.html#8761)
Gruss Ruedi
Wie oft der wohl auf dem Weg dahin schon auf nem
Abschleppwagen und in ner Werkstatt gestanden hat? :D
:SM124:
andreas
Sandokahn
11.10.2007, 21:41
Weiß jemand wer dieses Jahr das Rennen bei der Urban-Challenge gemacht hat ???
Touareg V
12.10.2007, 10:11
Hallo Sandro
Das Rennen findet erst am 3. November 2007 statt.
Gruss Ruedi
Sandokahn
12.10.2007, 12:22
??? hmmm ich dachte das war schon...:o:o
Touareg V
23.10.2007, 16:49
Der erste voll autonome Land Rover
http://www.4x4-suche.de/4x4news/wp-content/uploads/2007/10/mit.jpg
Der erste voll autonome Land Rover
Land Rover hat in Zusammenarbeit mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT), einen ersten voll autonomen Wagen für die DARPA Urban Challenge auf die Räder gestellt.
Der Land Rover wurde derart mit Technik vollgestopft, dass er nunmehr in der Lage sein soll, ohne jede menschliche Hilfe, also auch ohne Fernsteuerung, alleine zu fahren und Hindernissen selbständig auszuweichen.
Mittels einer Kombination von GPS (Global Positioning System) und INS (Inertial Navigation System), soll der Landy bis auf einen Meter genau seine Position (überall auf der Welt) selbständig erkennen können.
Nachdem man die Qualifikation für die DARPA im August mit diesem Land Rover bestanden hat, ist man nun guter Dinge bei Land Rover für das Semifinale vom 26.-31 Oktober.
Das Finale selbst findet in Victorville, CA, am 3.November 2007 statt.
Quelle (http://www.4x4-suche.de/4x4news/2007/10/23/der-erste-voll-autonome-land-rover/)
Gruss Ruedi
Das war bestimmt Sandro vermisster ..... :1opa:
der hatte sich verfahren. :rolf:
:feiern:
andreas
Sandokahn
23.10.2007, 23:49
Neee den vermissten hab ich ja jetzt schon seit 107 Tagen :eek::eek:
Aber ich wünsche den "Underdogs" from UK das sie alle platt machen :D:D:D stabil genug ist der Disco ja
Touareg V
04.11.2007, 16:50
Wie gut können Roboter Auto fahren?
In Kalifornien ist der größte Wettbewerb für Roboterautos zu Ende gegangen. Ohne Fahrer mussten sich elf Wagen je sechs Stunden im Stadtverkehr bewähren. Die Übung diente vor allem dem US-Militär – es sucht nach neuen Techniken für den Häuserkampf.
http://m.de.2mdn.net/viewad/817-grey.gif (http://ad.de.doubleclick.net/click;h=v8/3600/0/0/%2a/l;44306;0-0;0;15286725;1-468/60;0/0/0;;~sscs=%3f)
http://www.welt.de/multimedia/archive/00426/vw_big_DW_Wirtschaf_426368h.jp g
Das Auto mit der Startnummer 13 steht jetzt schon seit zehn Minuten bewegungslos an der Kreuzung. Obwohl schon mehrfach alles frei war, rührt es sich nicht von der Stelle, der Fahrer scheint zu schlafen. Fahrer?
Dies hier ist die Darpa Urban Challenge in Kalifornien, der weltweit größte Wettbewerb für Roboterautos. Menschen am Steuer sind nicht vorgesehen, die Autos müssen, ausgestattet mit Radar-, Laser- und Videotechnik, ihren Weg selbst finden. Wagen 13, ein schon äußerlich ziemlich ramponierter Subaru Kombi, hält sich ganz offensichtlich an eine allzu menschliche Strategie: Bevor ich etwas Falsches mache, mache ich lieber gar nichts. Interessanterweise haben die anderen Roboter-Autos, insgesamt sind im Finale elf am Start, in ihrer Software Pläne hinterlegt, um mit dem Fehler der Nummer 13 umzugehen. Sebastian Thrun, Professor für Informatik und Projektleiter des Teams der Stanford University, sagt: „Wenn nach 15 Sekunden das Auto, das Vorrang hätte, nicht gefahren ist, fährt Junior vorsichtig los.“ Junior ist ein VW Passat Variant, vollgestopft mit Computer- und Sensortechnik und belastet mit der Favoritenrolle. Vor zwei Jahren hat sein Vorgänger Stanley, ein robotergesteuerter Geländewagen vom Typ VW Touareg, die Challenge gewonnen.
Weiterführende links
Ging es damals aber nur darum, in der Wüste einen Weg nachzufahren und dabei Hindernissen auszuweichen, haben die Organisatoren die Bedingungen deutlich verschärft. Jetzt müssen die Autos im Stadtverkehr bestehen, insgesamt sechs Stunden lang. Der Wettbewerb wird auf einem verlassenen Kasernengelände ausgetragen, es gibt ein zehn Quadratkilometer umfassendes Straßennetz mit Kreisverkehren und Kreuzungen. Und zusätzlich zu den elf Finalisten kreisen 50 bemannte Autos herum, um Stadtverkehr zu simulieren. „Das ist eine ganz schöne Anspannung“, sagt Tom Macomber, einer der Stuntmen, die zwischen den Roboterautos fahren. „Du weißt einfach nie, was passiert.“
http://www.welt.de/multimedia/archive/00426/vw2_DW_Wirtschaft_V_426388h.jp g
Von außen betrachtet, passiert gar nicht viel. Die Roboterwagen fahren betont langsam an Kreuzungen heran, stoppen etwas ruckartig und fahren dann im Stil eines Fahrschülers wieder los. Auch Wagen Nummer 13 hat es sich endlich überlegt. Geschlagene zwölf Minuten hatte er gestanden. Wahrscheinlich war er mit dem Zählen der anderen Autos durcheinander gekommen. Denn in den USA gilt an einer gleichberechtigten Kreuzung nicht die Regel „Rechts vor Links“, sondern „First come, first go“ – wer zuerst die Kreuzung erreicht, darf auch zuerst weiterfahren. Das ist oft schon für Menschen schwierig zu beurteilen. Aber Roboter, die ohne Blickkontakt miteinander auskommen müssen, sind dann offenbar dem Absturz nahe. Als Wagen 13 ein weiteres Mal an die Kreuzung heranrollt, fährt er regelgemäß als Erster los, macht dann aber mitten auf der Kreuzung eine Vollbremsung und bleibt rund 30 Sekunden lang stehen. Später sieht man ihn, wie er in der Garageneinfahrt eines Hauses gestrandet ist. Wagen 13 ist einer von fünf Teilnehmern, die ausscheiden müssen.
Das Reglement ist streng, denn hinter dem ganzen Wettbewerb steht das Militär. Darpa ist die Abkürzung für Defense Advanced Research Projects Agency – die Forschungszentrale der US-Army. Und Projektleiter Norman Whitaker macht auch kein Geheimnis daraus, worum es bei der Challenge wirklich geht. „Wir wollen Menschen auf dem Schlachtfeld schützen.“ Unbemannte Fahrzeuge für Beobachtungsfahrten, für Wartungsarbeiten, aber auch für den Häuserkampf will die Darpa entwickeln, und viele der amerikanischen Universitätsteams haben kein Problem damit.
http://www.welt.de/multimedia/archive/00426/landrover_DW_Wirtsc_426371h.jp g
Die Oshkosh-University aus Wisconsin etwa hat mit unübersehbarer Absicht das martialischste Vehikel ins Rennen geschickt, einen giftgrünen Lkw im Unimog-Format. Tony Tether, der Darpa-Direktor, war von dem Terramax genannten Robo-Truck so beeindruckt, dass er über Lautsprecher verkündete: „Das erste autonome Fahrzeug, das die Army jemals kaufen wird, wird dem Terramax sehr ähnlich sein.“ Leider schied Terramax schon nach 90 Minuten aus.
Für Volkswagen, das den Junior der Stanford University unterstützt, ist die militärische Ausrichtung der Challenge ein Problem. Forschungs-Chef Jürgen Leohold: „Wir prüfen immer, ob wir das noch mit unserer Zielsetzung vereinbaren können. Sobald es bei dem Wettbewerb um irgendwelche militärischen Szenarien ginge, wäre für uns ganz klar Feierabend.“
Dem deutschen Konzern, der direkt neben der Stanford University in Palo Alto ein Forschungslabor für Elektronik unterhält, dient der Wettbewerb zur Weiterentwicklung seiner Fahrerassistenzsysteme: Spurhalteassistent, automatisches Einparken, automatisches Abstandhalten, das gibt es schon, als nächstes könnte sich Leohold die automatische Notbremsung mit voller Bremskraft vorstellen. „Wir machen hier nicht mit, weil wir glauben, in 20 Jahren selbst fahrende Autos zu bauen. Sondern weil das hier die Spitze der Wissenschaft auf diesem Feld ist.“
Am Ende kommt der VW Passat mit dem Namen Junior als erster ins Ziel. Drei Missionen, man ist ja beim Militär zu Gast, hat das Auto absolviert, dreimal bekam das Team fünf Minuten vor dem Start einen USB-Stick ausgehändigt, auf dem die Route abgespeichert war, die die Darpa dem Auto vorgeschrieben hatte. Wegpunkt für Wegpunkt musste abgefahren werden, und Junior sah immer, wenn er irgendwo entlang fuhr, sehr souverän aus. Er beschleunigte zügig, korrigierte selten seine Lenkung und fuhr nicht eben langsam. Zwar waren alle Wagen auf 30 Meilen (50 km/h) beschränkt, doch waren sie eben ohne Fahrer und ohne Fernsteuerung unterwegs. „Wenn Sie das bedenken, sind auch zehn Meilen schon sehr schnell“, sagt Darpa-Mann Whitaker. „Wir haben gelernt, ihnen nicht den Rücken zuzudrehen.“
Quelle (http://www.welt.de/motor/article1330118/Wie_gut_koennen_Roboter_Auto_f ahren.html)
Gruss Ruedi
Touareg V
04.11.2007, 20:06
Noch eib Bericht
Autonome auf Abwegen
Diesen Autos sollte man lieber aus dem Weg gehen. In einer kalifornischen Wüstenstadt liefern sich elf computergesteuerte Fahrzeuge, zwei davon aus Deutschland, ein bemerkenswertes Rennen: Ohne menschliche Hilfe sollen die Roboter durch einen Stadtkurs kurven - fast die Hälfte scheiterte.
Quelle (http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,515279,00.html)und weiter lesen
Bilder (http://www.spiegel.de/fotostrecke/0,5538,26151,00.html)
Gruss Ruedi
Touareg V
05.11.2007, 09:58
US-Universität gewinnt Roboter-Rennen
100 Kilometer in sechs Stunden ohne Fahrer: Das Roboter-Auto eines Wissenschafler-Teams von der Carnegie Mellon University gewann das Darpa-Rennen in einer kalifornischen Wüstenstadt. Die US-Militärbehörde spendiert den Siegern zwei Millionen Dollar Preisgeld.
Der schwarze Chevrolet-Geländewagen hat einen Kreisverkehr passiert, eine Stadt unfallfrei durchfahren und 100 Kilometer in sechs Stunden geschafft - beachtliche Leistung für ein computergesteuertes Gefährt. Mit dem "Boss" getauften Chevrolet hat ein Team von Wissenschaftlern das Roboterauto-Rennen "Darpa Urban Challenge" in Kalifornien gewonnen
Zweiter wurde das Team von der Stanford University, den dritten Platz holten die Bastler der Virginia Polytechnic Institute and State University (Virginia Tech). Ausgetragen wurde das Rennen von der Forschungsbehörde des US-Verteidigungsministeriums (Darpa). Der Testparcours erwies sich als tückenreich, ein Roboterauto krachte in ein Haus, ein anderes kollidierte mit einem anderen Wagen.
Für das Siegerteam von der Carnegie Mellon University hat sich das Rennen gelohnt. Die Darpa spendiert ihnen nun zwei Millionen Dollar Preisgeld.
Fernziel des Pentagons ist die Entwicklung von Robotern, die Kriege ohne Menschen führen. Bis 2015 soll ein Drittel der Geländefahrzeuge der US-Streitkräfte robotergesteuert sein. Dabei soll die Technologie der Rennteams helfen: Anders als in den vergangenen Jahren, als die Teilnehmer den Ausbau ihrer Fahrzeuge selbst finanzieren mussten, gibt die Darpa heute zehn Teams jeweils bis zu einer Million Dollar. Im Gegenzug sichert sie sich das Recht zu, einen Teil der für die Roboter-Autos entwickelten Technologie zu nutzen.
Quelle (http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,515351,00.html)
Gruss Ruedi
Touareg V
09.11.2007, 19:55
"Junior" und "Stanley" in Braunschweig
Braunschweiger Forschungspreis 2007 für Prof. Dr. Sebastian Thrun Anlässlich der Verleihung des Braunschweiger Forschungspreises 2007 am Sonnabend, den 10. November 2007 werden von der Volkswagen AGWolfsburg die beiden berühmten Preisträger des DARPA Finales 2005 und2007 präsentiert. Der Volkswagen Touareg "Stanley" wird direkt vor dem Kleinen Haus des Staatstheaters Braunschweig stehen und der Passat "Junior" wird innerhalb des Programms der Festveranstaltung gezeigt. Prof. Dr. Sebastian Thrun, Professor für Künstliche Intelligenz an der Stanford University, wurde von einer hochrangigen Jury im Juli 2007 ausgezeichnet für seine herausragenden interdisziplinären Forschungsleistungen, unter anderem auf dem Gebietder Fahrerassistenzsysteme. Die Auszeichnung wird am Samstag, 10. November ab 16.00 im Kleinen Haus des Staatstheaters übergeben.
Quelle (http://www.presseportal.ch/de/pm/100012660/100548872/braunschweig_stadtmarketing_gm bh)
Gruss Ruedi
Sandokahn
18.12.2007, 01:26
ein kleines Video zum Thema:
http://uk.youtube.com/watch?v=MYWuvVXNkLQ
in 10 jahren lachen wir ueber das ganze zeug im kofferraun des Discos :D
Sandokahn
19.12.2007, 01:11
in 10 jahren lachen wir ueber das ganze zeug im kofferraun des Discos :D
Nun wenn man nach dem Mooreschen Gesetz geht dann mit Sicherheit.
Aber interessant isses...
Sandokahn
06.04.2008, 21:59
Gerade gesehen :
der 2te VW ist ausgefallen , weil er sich mit dem Disco angelegt hat ...
ohne Worte:D
Touareg V
30.06.2008, 18:57
Volkswagen Touareg Stanley kehrt nach Kalifornien zurück
Vorletzte Station der internationalen Ausstellungs-Tour des Volkswagen Touareg Stanley ist bis zum 18. Juli 2008 im „The Tech Museum of Innovation“ im kalifornischen San Jose. Das Fahrzeug kehrt damit an seine Geburtstätte im kalifornischen Silicon Valley zurück. Der Touareg Stanley hat als erstes Fahrzeug im Jahr 2005 die „Grand Challenge“ für Roboter-Autos bewältigt und gilt seitdem als bahnbrechendes Projekt in der Entwicklung autonomer Fahrzeuge. Im Herbst 2008 wird der Wagen dem Smithsonian Museum in Washington übergeben und dort auf Dauer ausgestellt.
Am 8. Oktober 2005 startete der Touareg mit 22 Konkurrenten in ein 212 Kilometer langes Rennen durch die Mojave-Wüste. Stanley fuhr ohne Fahrer und ohne Steuerung von außen. Nach sechs Stunden, 53 Minuten und 58 Sekunden erreichte er als Erster das Ziel. Nie zuvor war ein Fahrzeug selbstständig eine auch nur annähernd so lange Strecke gefahren.
Der Prototyp verfügt über verschiedene Fahrerassistenz-Systeme, die bereits heute in Serienfahrzeugen erhältlich sind. Dazu gehören unter anderem das Elektronische Stabilitätsprogramm und Fahrempfehlung, die Automatische Distanzregelung plus Anhaltewegverkürzung und ein elektronischer Spurwechsel-Assistent. Die spezielle High-Tech-Sonderausstattung des Stanley besteht aus Laser-Detektoren, Stereo-Sichtgeräten, Radarsensoren, sehr fein messenden GPS-Systemen und einer eigens entwickelten Steuerungs-Software.
Das Fahrzeug ist ebenso wie das erfolgreiche Nachfolgeprojekt „Junior“ ein Ergebnis der Zusammenarbeit der Stanford University (die dem Auto seinen Namen gab) und des Volkswagen Electronics Research Laboratory. Beide haben ihren Sitz im kalifornischen Silicon Valley. Dritter Projektträger war die Volkswagen Forschung und Entwicklung in Wolfsburg.
Quelle (http://www.auto-reporter.net/artikel.las?artikel=25991)
Gruss Ruedi
Touareg V
05.12.2008, 10:53
VW stiftet Roboter-Touareg "Stanley" welt-grösstem Technikmuseumhttp://www.marathonrally.com/spacer.gif
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Der Volkswagen Touareg Stanley beendet eine mehr als zweijährige Tournee durch die wichtigsten Technik-Museen der Welt. Seit Ende November ist der Prototyp dauerhaft im Smithsonian National Museum of American History zu sehen. Stanley ist das erste Auto, das die "Grand Challenge" für autonome Fahrzeuge erfolgreich gemeistert hat.
Stanley entstand im Rahmen einer langfristigen Kooperation zwischen der Volkswagen Forschung in Wolfsburg und zwei kalifornischen High-Tech-Standorten: der Stanford University (sie gab dem Auto seinen Namen) und dem Volkswagen Electronics Research Laboratory (ERL) in Palo Alto. Aus dieser Zusammenarbeit ging auch der autonome Passat "Junior" hervor, der bei der Urban Challenge 2007 erfolgreich zum Einsatz kam. Beide Rennen wurden organisiert von der DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency), einem Tochterunternehmen des US-Verteidigungsministeriums.
Im Oktober 2005 absolvierte der Touareg autonom - ohne menschlichen Eingriff - eine 212 Kilometer lange Strecke durch die Mojave-Wüste südlich von Las Vegas. Stanley kam als Erster ins Ziel und setzte einen Meilenstein in der Geschichte der Roboter-Autos. Zur Stanley-Sonderausstattung gehören Laser-Detektoren, Stereo-Sicht-Geräte, Radarsensoren, äusserst exakte GPS-Systeme und ein speziell entwickeltes Steuerungs-Programm.
Nun steht Stanley in der US-Hauptstadt im Mittelpunkt der Dauerausstellung "Roboter auf der Strasse?". "Stanley ist ein exzellentes Beispiel dafür, wie die Innovationskraft der Wissenschaft die amerikanische Gegenwart in diesem neuen Jahrtausend beeinflusst", sagt Brent D. Glass, Direktor des Smithsonian.
Bereits kurz nach der Grand Challenge 2005 widmete das Smithsonian dem Stanley-Projekt eine Sonderausstellung. Danach umrundete der Touareg einmal den Globus und zeigte sich in den wichtigsten Technikmuseen der Welt: Die Reise führte zunächst von Singapur und Johannesburg nach München. Dort wurde im Verkehrszentrum des Deutschen Museums Station gemacht. Anschliessend ging es nach Kopenhagen und dann wieder über den Atlantik – zum Heimspiel ins kalifornische San Jose.
Quelle (http://www.marathonrally.com/news/vw_stiftet_roboter_touareg_sta nley_welt_groesstem_technikmus eum.10934.0.html#11785)
Gruss Ruedi